Bezirksliga 1:  Saison 2007/2008

Presse

Hier könnt ihr einige Presseartikel aus verschiedenen Zeitungen lesen:
AZ  Allerzeitung  www.aller-zeitung.de
GR  Gifhorner Rundschau  www.newsclick.de
IK  Isenhagener Kreisblatt  www.isenhagener-kreisblatt.de
 

 

 Bezirksliga:

 

 Bezirksliga:

Neue Staffeleinteilung:

1. FC Brome

2. SV Gifhorn

3. SV Meinersen

4. TuS Müden/Dieckh.

5. TuS Neudorf/P.

6. SV Osloß

7. MTV Isenbüttel

8. SV Calberlah

9. MTV Gifhorn II

10. SV Reislingen/Neuh.

11. VfR Eintr. Nord Wolfsburg

12. TSV Hehlingen

13. SV Sandkamp

14. 1. FC Wolfsburg

15. STV Holzland

16. SV Brunsrode/Flechtorf

 

 Bezirksliga:  AZ/WAZ - Elf des Jahres

AZ: 08.06.08

 Bezirksliga 2007 / 2008

 

 Elf des Jahres - Die Trainer haben gewählt!

 

Gesamter Bericht der AZ

(PDF-Datei)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Bezirksliga:  "Nachlese"

GR: 02.06.08

 

 "Club der 100"

Dieter Keil verabschiedet sich nach mehr als 20 Jahren Herrenfußball

 

Abschied

Gleiches war bei Calberlahs Stürmer Dieter Keil der Fall. Der 40-Jährige bestritt am Sonntag nach 22 Jahren Fußball im Kreis Gifhorn sein letztes Spiel. Sein achtes Saisontor verstolperte er dabei allerdings unglücklich. "Meine Frau hätte mir sonst acht Bier bringen müssen, deshalb habe ich ihn nicht gemacht", schmunzelte der "Keiler", der jedoch auch ein wenig betrübt war: "Es ist schon ein wenig Wehmut dabei..." Ganz verloren geht die Kopfball-Ikone, die unter anderem für den MTV Gifhorn in der Oberliga spielte, dem Fußball im Kreis jedoch nicht. Zum einen wird er weiter die G-Jugend des SV Calberlah betreuen, mit der er kürzlich Meister wurde, zum anderen wird er künftig die Schuhe in der Altliga schnüren. "Wäre ich zehn Jahre jünger, dann hätte ich noch einmal zehn Jahre drangehängt", verriet der "Keiler" abschließend. se/ewu

"Geht der eine, kommt der nächste": Dieter Keil mit Sohn Lennard

 

 

100-Tore-Marke geknackt

Was dem SV Grün-Weiß Calberlah in der Bezirksliga recht ist, ist dem SSV Didderse in der 1. Fußball-Kreisklasse 2 billig. Benötigte der SV Calberlah für seine Ausbeute von 102 Treffern 30 Spiele, so haben die Didderser für genau die gleiche Trefferanzahl lediglich 26 Begegnungen ausgetragen. Das bedeutet eine durchschnittliche Trefferquote von 3,9 für den SSV und 3,4 für den SV. Auch der MTV Gamsen hat die magische Grenze von 100 Treffern erreicht, allerdings handelt es sich hier um die Gegentore, die die Gamsener bisher hinnehmen mussten. Das bedeutet eine Quote von 3,7 pro Begegnung.

 

Auch in Calberlah wurden mal wieder die 100 Tore "geknackt".

 

 

41  Tore: Stöbermann (Isenbüttel).

27  Tore: Bischoff (TSV Hehlingen).

26 Tore: T. Röhrs (STV Holzland).

21  Tore: M. Plagge (SV Calberlah).
18  Tore: Hernier (SV Calberlah).
17 Tore: P. Plagge (Calberlah), Macis (VfR Eintr. Nord).
16  Tore: Rose (Osloß).
15 Tore: Bewernick (VfR E. Nord).
13  Tore: Reich (Hillerse), Hoffart (Platendorf).
12  Tore: T. Bertram (Hillerse), Stumpp, Funke (beide Reislingen).
11  Tore: Plotek (SV Calberlah), Busse (Hillerse) und andere.

 

"Interner SVC-Torjäger": Marc Plagge

 Bezirksliga: Spielberichte 30.Spieltag

GR: 02.06.08

 

Philip Plagge macht die 100 voll

SV Calberlah und TSV Hillerse trennen sich 3:3 - Der Aufsteiger schließt auf Rang 2 ab

Von Steffen Erkenbrecher

CALBERLAH. Für einen ansehnlichen Ausklang sorgten die Spitzenteams der Fußball-Bezirksliga gestern. Sowohl der SV Calberlah als auch der TSV Hillerse zeichneten sich durch viel Engagement und feine Spielzüge aus. Schlussendlich gab es ein leistungsgerechtes 3:3 (0:2)-Unentschieden.

Von einem müden Sommerkick war beim Gipfeltreffen tatsächlich wenig zu sehen. So begann besonders der Gastgeber von Beginn an, forsch nach vorne zu spielen. "Unser Ziel war es, das 100. Tor zu schießen", erklärte SV-Trainer Frank Plagge im Nachhinein. Damit wurde es aber vorerst nichts, denn im Offensivrausch vernachlässigten die Grün-Weißen die Defensivarbeit und kassierten prompt den 0:1-Rückstand. TSV-Verteidiger Nico Bertram hatte einen Konter mustergültig abgeschlossen.

Im Folgenden stand Calberlahs Dieter Keil im Mittelpunkt, der zweimal vor TSV-Torwart Jäschke auftauchte (7., 11.). Doch ein Torerfolg blieb den Calberlahern verwehrt. Wesentlich effektiver präsentierte sich hingegen Hillerse: Nachdem Marc Bruns in Minute 16 noch am Innenpfosten gescheitert war, sorgte Andreas Ganski für den 2:0-Halbzeitstand.

In Durchgang 2 musste sein Team jedoch trotz guten Beginns erst einmal den 1:2-Anschlusstreffer hinnehmen. Philip Plagge hatte nach einem Doppelpass mit Marc Plagge den Ball in die Maschen gedroschen. Der Regisseur hätte beinahe sogar den Ausgleich erzielt (64.), doch ein Lupfer strich knapp am Tor vorbei. Die zu der Zeit spielbestimmenden Hillerser wussten das zu bestrafen. Ganski traf nach Vorlage zum 3:1. Das Spiel war entschieden - hatten zumindest die meisten vermutet. Marc Plagge schien etwas dagegen zu haben. Erst sorgte er per Außenrist für das 2:3 (81.), dann ließ er sich im Strafraum vom TSV-Torwart foulen (90.). Den "Elfer" verwandelte Marcel Hernier.

SV: Korsch - Heise, Meißner, Meinhold (46. Theuerkauf), Remus (67. Elbe) - Ullrich, Hernier, Gewinner, M.Plagge - P. Plagge - Keil (55. Claus).

TSV: Jäschke - N. Bertram (55. Nicks), Wesche, Pahl, Frank - Bruns, Deppe, Reich, T. Bertram (90. Herzog) - Demir - A. Ganski (75. Chour).

Die Spitzenmannschaften hielten, was sie versprachen.

Sowohl Gastgeber SV Calberlah (links Tobias Meißner) als auch Meister TSV Hillerse (Mitte Feysel Demir)

zeigten eine ansprechende Leistung. Foto: Gundolf Tospann

 

 

Gülabi und Grünhage machen Gifhorns Abschiedssieg perfekt

SV bezwingt FC Brome mit 3:1

Von Matthias Schultz

GIFHORN. Die SV Gifhorn hat sich mit einem "Dreier" in die Sommerpause verabschiedet. Am letzten Spieltag der Fußball-Bezirksliga schlugen die Blau-Roten den Mittelfeldnachbarn FC Brome mit 3:1 (1:1).

Dabei erwischten die Gäste den besseren Start. Doch trotz der Bromer Drangphase verzeichneten die Gifhorner die besseren Möglichkeiten für sich. Allein die Latte verhinderte die frühe Führung durch Julian Jander (7.).

Diese ließ jedoch nicht lange auf sich warten: Eine abgefälschte Flanke von Innenverteidiger Sahin Ceylan landete vor den Füßen von SV-Spielertrainer Andreas Kastner-Blödorn, der per Drehschuss aus sieben Metern ins lange Eck schob (26.). Allerdings währte die Freude nur kurz. Lediglich sieben Minuten später hebelte Malte Buhr mit seinem Solo auf der linken Seite die Gifhorner Defensive aus. Seine Flanke verwertete der komplett frei stehende Christoph Nieswandt zum überfälligen 1:1-Ausgleich.

Nieswandt war es auch, der die Bromer Führung noch zweimal auf dem Fuß hatte (39., 44.), jedoch beide Male scheiterte. "In der zweiten Halbzeit war bei uns dann die Luft raus", berichtete Bromes Spielertrainer René Wegner.

Die Passivität seiner Mannschaft "bestrafte" zunächst Orkan Gülabi mit seinem Führungstor, ehe der eingewechselte Jens Grünhage für die Entscheidung sorgte. "Wir werden das Positive mit in die neue Saison nehmen", versprach Wegner.

Tore: 1:0 Kastner-Blödorn (26.), 1:1 Nieswandt (33.), 2:1 Gülabi (56.), 3:1 Grünhage (81.).

 

"41-Tore-Stöbi" holt die Kanone

Zum Abschluss gibt's 44 Treffer - Hehlingen verschenkt Rang 4

Von Matthias Schultz

GIFHORN/WOLFSBURG. Das zweite Spieljahr in der Geschichte der Fußball-Bezirksliga 1 ist seit gestern Geschichte. Während Heiligendorf froh ist, "dass es endlich vorbei ist", freut sich Dennis Stöbermann über die - wenn auch imaginäre - Torjägerkanone.

TSV Heiligendorf - SV Meinersen 2:8 (0:4).

Tore: 0:1 Hekk (1.), 0:2 Hekk (15.), 0:3 Boz (22.), 0:4 White (28.), 0:5 Lenk (59.), 1:5 Dunkel, (60.), 1:6 Lenk (65.), 1:7 Saibel (70.), 2:7 Dunkel (72.), 2:8 Saibel.

"Ein auch in der Höhe völlig verdienter Sieg", sagte Meinersens Coach Volker Steding. Für Heiligendorf, dessen Intermezzo im Bezirk sich als Seuchenjahr entpuppte, steht fest: "Gerade nach den Klatschen aus den letzten Wochen sind wir froh, dass es endlich vorbei ist", so TSV-Betreuer Hans-Günter Knigge.

VfR Eintracht Nord - SV Osloß 6:2 (2:0).

Tore: 1:0 Osumek (9.), 2:0 Bewernick (20.), 2:1 Wilke (57.), 3:1 Dürkop (65.), 4:1 Bewernick (67.), 4:2 A. Rose (72.), 5:2 Dürkop (74.), 6:2 El-Fahem (87.).

Trotz des 5:2-Vorsprungs war die Freude über den sechsten Treffer groß: Dank des besseren Torverhältnisses überholten die Wolfsburger den TSV Hehlingen in der Tabelle - und schlossen die Saison mit Rang 5 im oberen Tabellendrittel ab. "Das war nochmal ein schöner Abschluss für diese Spielzeit", freute sich Eintracht-Coach Karsten Stephan.

TSV Hehlingen - MTV Isenbüttel 2:2 (1:1).

Tore: 1:1 Schubert (2.), 1:1 Stöbermann (20., 40. Saisontor), 2:1 Bischoff (58.), 2:2 Stöbermann (70.).

Tief war die Enttäuschung zwar nicht, doch für leichtes Entsetzen sorgte die Szene in der 89. Minute schon. "Wir laufen mit vier Mann auf das Isenbütteler Tor, bringen den Ball aber nicht unter", so der scheidende TSV-Coach Jürgen Winkelmann. Hätten die Hehlinger in der Szene das Tor getroffen, hätten sie die Saison auf Rang 4 beendet. So bleibt der am Ende enttäuschende sechste Platz.

TuS Neudorf/Platendorf - TuS Müden/Dieckhorst 4:2.

Tore: 1:0 Pengel (22.), 1:1 A. Baars (27.), 2:1 Hoffart (39.), 3:1 Lücke (44.), 3:2 Schmitz (67.), 4:2 Cafer Gül (87.).

"Zum Abschluss haben wir noch einmal eine gute Leistung gezeigt", freute sich Platendorfs Trainer Frank Huneke, für den das 4:2 das letzte Spiel an der Platendorfer Seitenlinie war. "Der Sieg hat meinen Abschied abgerundet."

STV Holzland - SV Reislingen/Neuhaus 1:1 (0:0).

Tore: 0:1 Szewieczek (82.), 1:1 Mathias Röhrs (88.).Rote Karte: Wolkowski (90., Reislingen).

"Das war ein gerechtes Unentschieden in einer fairen Begegnung", schilderte Holzlands Abteilungsleiter Dietmar Jürges. Einzig die Notbremse von Sascha Wolkowski an Timo Dornfeld habe nicht zum Spiel gepasst, so Jürges weiter.

FC Germania Parsau - SSV Vorsfelde II 2:2 (0:2).

Tore: 0:1 Magliotta (22.), 0:2 Wilhain (42.), 1:2 Wojtek (56.), 2:2 Ficara (58./ET).

Im Spiel um den vorletzten Platz drehte Parsau nach der Pause auf, rettete das Remis - und ließ Vorsfelde somit hinter sich. Nichtsdestotrotz verabschieden sich beide Teams.

 

 

 

AZ: 02.06.08

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jubiläums-Schütze im Anflug:

Calberlahs Philip Plagge erzielte beim 3:3

gegen Hillerse den 100. GW-Treffer!

 Bezirksliga: Vorberichte 30.Spieltag
AZ: 30.05.08

Topduell in Calberlah
(jk/hot) Meister der Fußball-Bezirksliga ist Hillerse bereits – jetzt will der TSV die 70-Punkte-Marke knacken.

Dazu muss die Truppe von Coach Heinz Gerono am Sonntag (15 Uhr) beim Zweiten SV Grün-Weiß Calberlah mindestens einen Zähler holen (Hinspiel 1:0 für Hillerse).
Für die Gäste würde so zudem ein Auswärtsrekord herausspringen.

„Wir haben in dieser Saison auf fremden Boden noch nicht verloren“, sagt Gerono.

Fehlen wird Hillerse Fabian Busse, dessen Verletzung sich als mehrfacher Bänderriss entpuppte:

„Ich hoffe, dass er bis zur nächsten Saison wieder fit wird.“
GW-Trainer Frank Plagge hofft auf einen schönen Saisonausklang,

der nach der Partie gemeinsam mit den Fans begangen werden soll:

„Wir wollen noch mal ein tolles Spiel abliefern – und gewinnen.“

Dann würde Calberlah auch die 100-Treffer-Marke knacken!

 

Gipfeltreffen: Hillerse (o.) kommt nach Calberlah.

 

Von wegen nur Spaßreise: Reislingen will Platz drei
Letzter Spieltag – TuS-Abschied von Huneke
 

(hot/jk) Die Entscheidungen in der Fußball-Bezirksliga sind gefallen. Jetzt hoffen die Klubs auf einen positiven Ausklang – gespielt wird am Sonntag (15 Uhr).
VfR Eintracht Nord Wolfsburg – SV Osloß (Hinspiel 1:3).
Das Hinspiel gewann der SVO, eine Wiederholung will der VfR verhindern. Trainer Karsten Stephan: „Wir haben gegen kein Team zweimal verloren.“ Osloß’ Trainer Holger Ringe lobt seine Truppe, die den Klassenerhalt bereits feierte: „Trotzdem 14 Spieler beim Training – erstaunlich.“
FC Germania Parsau – SSV Vorsfelde II (1:1). Die Ziele sind bescheiden geworden. Die Hausherren wollen nicht als Vorletzter absteigen. „Unser Ziel ist es, dass Vorsfelde hinter uns bleibt“, erklärt FC-Coach Peter Loeper vor dem Saisonausklang. Ein Remis wie im Hinspiel würde den Germanen schon reichen.
STV Holzland – SV Reislingen/Neuhaus (1:2). Holzlands Trainer Waldemar Josef verspricht vor der Partie: „Wir wollen unseren Zuschauern ein tolles Spiel bieten.“ Eine Spaßreise zum Ausklang? Nicht mit Reislingen. „Wir wollen gewinnen und Platz drei halten“, erklärt SVR-Coach Andreas Löwner.
SV Gifhorn – FC Brome (1:2). „Wir wollen Appetit auf die nächste Saison machen“, so SV-Coach Aki Kastner-Blödorn. Danach soll mit Fans und Sponsoren gefeiert werden. Zwar verlor Brome zuletzt gegen Holzland, dennoch bescheinigt FC-Spielertrainer René Wegner seinen Jungs eine gute Leistung: „An die wollen wir anknüpfen. Das Ergebnis ist zweitrangig.“
TSV Hehlingen – MTV Isenbüttel (1:4). TSV-Coach Jürgen Winkelmann ist aufgrund der Niederlage in Reislingen noch angefressen. „So gewinnt man keinen Blumentopf“, moniert Winkelmann. Er fordert: „Das muss gegen Isenbüttel besser werden.“ Der MTV ist die beste Bezirksliga-Mannschaft 2008 (siehe Text), will noch Rang drei ergattern – auch wenn Reislingen dazu patzen muss: „Das wäre der krönende Abschluss“, befindet MTV-Trainer Dieter Winter.
TSV Heiligendorf – SV Meinersen (0:4). „Gottseidank ist die Saison am Sonntag rum“, so TSV-Trainer Klaus Goertner. „Vielleicht gewinnen wir ja wenigstens noch einmal.“ Letzter bleibt Hehlingen so oder so. Meinersen will ebenfalls siegen – trotz der Tatsache, dass einige Akteure auflaufen, „die sonst nicht so zum Zuge gekommen sind“, erklärt SVM-Trainer Volker Steding.
TuS Neudorf-Platendorf – TuS Müden-Dieckhorst (2:3). TuS-Coach Frank Huneke steht vor seinem letzten Heimspiel: „Nach zwei Jahren in Platendorf wird es wohl ein normaler Gang. Es ist ja doch etwas anderes, als wenn man zehn Jahre bei einem Verein ist.“ Müden will in Platendorf nicht verlieren – bei einem Zähler würden die Gäste die 40-Punkte-Grenze passieren. „Das wäre ein guter Abschluss“, so Müdens Trainer Andreas Heindorff.

Der TSV Hillerse holt den Titel: Aber Meister 2008 ist der MTV Isenbüttel
Winter-Elf dreht nach Winter-Pause auf – SV Osloß baut im gleichen Zeitraum ab
 

(hot/jk) Es ist nicht mehr als eine statistische Spielerei – und doch lässt sich hier auch eine Tendenz für die kommende Saison in der Fußball-Bezirksliga ablesen. Die AZ/WAZ hat nachgerechnet: Würden nur die Partien aus dem Jahr 2008 herangezogen werden, hieße der Meister nicht TSV Hillerse, sondern MTV Isenbüttel. Und auch bei den Absteigern gäbe es Unterschiede…
„Wir haben eine Serie gestartet – ohne Ende“, staunt auch Isenbüttels Coach Dieter Winter. Der MTV-Trainer weiß aber auch, dass der Druck nun größer wird: „Es gibt dann auch wieder andere starke Teams.“
Der eigentliche Meister Hillerse rutscht in der Tabelle 2008 auf Rang fünf, da „wir uns drei unnötige Niederlagen eingefangen haben“, erklärt TSV-Coach Heinz Gerono. „Aber wir haben ja 2007 schon so viele Punkte gesammelt, dass es nicht mehr spannend wurde…“
Isenbüttels Samtgemeinde-Konkurrent Calberlah spielte das ganze Jahr konstant, war bis zum Winter Dritter, 2008 und auch abschließend sind die Grün-Weißen Zweiter. Coach Frank Plagge: „Ich bin hochzufrieden.“
Mit den Partien in diesem Jahr nicht zufrieden ist Osloß’ Trainer Holger Ringe, dessen Team anstatt Germania Parsau abgestiegen wäre. Seine Erklärung: „Die Trainingsarbeit hat komplett nachgelassen.“ Auch unten könnte sich also eine Tendenz ablesen lassen: Die, die es gerade noch so geschafft haben, sind auch – bei ausbleibender Verstärkung – kommende Saison wieder unten mit dabei.
Mit dieser Thematik muss man sich beim TSV Heiligendorf nicht mehr beschäftigen. Vorletzter 2007, Letzter 2008 – für den TSV geht es runter in die Kreisliga Wolfsburg.
Nur ein magerer Zähler sprang für das Schlusslicht in diesem Jahr bisher heraus. „Durch zwei Niederlagen direkt nach der Winterpause haben die Spieler die Saison schon aufgegeben“, sagt Heiligendorfs Trainer Klaus Goertner.

 

GR: 30.05.08

 

In der Fußball-Bezirksliga heißt es: Abschied nehmen

Am Sonntag stehen vier Trainer zum letzten Mal für ihren Klub an der Linie - Auch vier Mannschaften werden die Liga verlassen

Von Reinhard Matzick

GIFHORN/WOLFSBURG. Es hätte ein Bilderbuch-Finaltag werden können. Wenn Sonntag der letzte Spieltag der Fußball-Bezirksligasaison 2007/08 angepfiffen wird, empfängt der Tabellenzweite Calberlah den Spitzenreiter TSV Hillerse.

Doch wie immer diese Begegnung auch ausgehen mag - der eigentliche Gewinner wird der TSV Hillerse sein. Die Gäste stehen nämlich bereits seit Wochen als Meister und Aufsteiger fest. So ist das Ergebnis Nebensache, die Spieler können befreit aufspielen und die Fans dürfen feiern. Auch in Sachen Abstieg sind die Würfel längst gefallen. Der FC Germania Parsau, der SSV Vorsfelde II und der TSV Heiligendorf geben am Sonntag ihre Abschiedsvorstellung und verabschieden sich vielleicht für längere Zeit aus dem Bezirksfußball. Die abgelaufene Spielzeit macht jedenfalls wenig Hoffnung auf eine Rückkehr dieser Teams.

Und das sind die Ansetzungen des letzten Spieltages.

SV Gifhorn - FC Brome (So., 15 Uhr).

Die Gäste konnten sich erst spät in der Rückserie von den Abstiegsnöten befreien. Auf der Eyßelheide dagegen ging es ständig bergauf und bergab, so dass eine Prognose für den Ausgang der Begegnung schwer fällt.

TSV Heiligendorf - SV Meinersen/Ahnsen/Päse (So., 15 Uhr).

Nur eine Saison dauerte das Gastspiel der Hausherren im Bezirk. Auf der Suche nach einem neuen Trainernachfolger für Klaus Goertner ist nun der in Ochsendorf wohnende Udo Anders im Gespräch. Keine Schlechte Wahl, denn der erfahrende Trainerhaudegen hat schon einige Problemfälle in seiner Laufbahn gelöst.

SV Grün-Weiß Calberlah - TSV Hillerse (So., 15 Uhr).

Es ist das Spitzenspiel der Liga und eine große Zuschauerschar ist den Akteuren gewiss. Der Meister aus Hillerse gibt seine Abschiedsvorstellung, die Grün-Weißen wollen die 100-Tore-Marke knacken.

FC Germania Parsau - SSV Vorsfelde II (So., 15 Uhr).

"Auf Wiedersehen" heißt es für beide Mannschaften, die den Gang in die Kreisliga antreten müssen.

TuS Neudorf/Platendorf - TuS Müden/Dieckhorst (So., 15 Uhr).

Auch hier steht ein Abschied im Mittelpunkt. TuS-Trainer Frank Huneke nimmt nach zwei Jahren seinen Hut und will sich natürlich mit einem Sieg verabschieden.

VfR Eintracht Nord Wolfsburg - SV Osloß (So., Uhr).

Der nächste Trainerabschied. Holger Ringe wechselt von den Gästen nach Hattorf. Da hat es der VfR schon besser. Blumengeschenke für eine Trainerverabschiedung kennt man auf der Kreuzheide nicht. Karsten Stephan ist "gefühlt" seit seiner Konfirmation Coach bei den Rot-Weißen.

TSV Hehlingen - MTV Isenbüttel (So., 15 Uhr).

Die Vase für die Blumen hat dagegen Jürgen Winkelmann schon aus dem Schrank geholt. Der Coach geht nach vielen Jahren und wird in Barnstorf anheuern. Auch ist ein Geschenk in Form von drei Punkten fällig.

STV Holzland - SV Reislingen/Neuhaus (So., 15 Uhr).

Die Hausherren wollen die letzte Punktspielbegegnung ohne taktische Zwänge angehen. "Es soll für unsere Zuschauer einen Augenschmaus mit möglichst vielen Toren geben. Wenn wir 5:4 gewinnen könnten, wäre das schon schön", schaut STV-Coach Waldemar Josef der Partie entgegen. Gegenüber dem Spiel am vergangenen Wochenende beim FC Brome (2:0-Erfolg) hat sich die personelle Lage bei den Holzländern deutlich verbessert. Wieder im Kader sind Torsten Röhrs, Christian Otto und Stefan Appel, die aus privaten Gründen gefehlt hatten. Deshalb wird "Waldi" auch wieder an der Seitenlinie, und nicht wie beim FC zwischen den Pfosten stehen. "Sven Pasche steht wieder im Kasten", unterstreich der STV-Trainer.

Apropos Torhüter: Ein Nachfolger für Sven Pasche, der aus privaten Gründen zum Saisonende die Handschuhe an den Nagel hängen will, ist gefunden. Torsten Wächter vom Kreisliga-Absteiger SG Lappwald hat beim STV angeheuert. "Torsten hat schon mittrainiert und einen klasse Eindruck gemacht", lobt Waldemar Josef den Neuzugang. Dazu rücken sieben Nachwuchskicker in den Kader auf.

 

Am Sonntag stehen vier Trainer zum letzten Mal

für ihren Klub an der Linie: (v.r.n.l.)

 

Jürgen Winkelmann zieht es von Hehlingen nach Barnstorf.

 

Frank Huneke nimmt in Platendorf seinen Hut.

 

Holger Ringe wechselt von Osloß nach Hattorf.

 

Klaus Goertner hört beim TSV Heiligendorf auf.  Fotos (4): Archiv

 

 Bezirksliga: 29. Spieltag Spielberichte
AZ: 26.05.08

Calberlah wird Vize-Meister, aber: Nur Keil knackt 100-Tore-Marke
 

GW gewinnt schwaches Spiel beim SSV Vorsfelde II mit 2:0
 

(hot) Drei Punkte und drei Tore sollten‘s sein – erreicht wurde nur das erste Ziel: Mit einem 2:0 (0:0) bei Absteiger SSV Vorsfelde II sicherte sich GW Calberlah den zweiten Platz in der Fußball-Bezirksliga. Das Knacken der 100-Tore-Marke in dieser Spielzeit wurde dagegen erst einmal noch aufgeschoben. Zumindest für die Mannschaft…
Eigentlich sollte es ein Sieg mit (mindestens) drei Toren geben. Den Jubiläumstreffer sparte sich Calberlah für den letzten Spieltag auf, wenn Meister Hillerse kommt. Einen 100. Treffer feierten die Grün-Weißen dennoch. In der 88. Minute schlug Dieter Keil per Kopf zu. „Es war sein 100. Tor für Calberlah“, verriet Coach Frank Plagge.
Viel zu bejubeln gab es außer den drei Punkten, Keils Jubiläumstor „und dass sich keiner verletzt hat“ nicht, so Plagge. Der GW-Trainer wetterte: „Das war so, wie wenn sich zwei Thekenmannschaften treffen und um ’ne Kiste Bier spielen.“ Vor allem seine Mannschaft enttäuschte. Denn Vorsfelde II war mit dem „letzten Aufgebot“ angetreten, wie SSV-Torwart Thomas Schreinert sagte. Das hielt sogar erstaunlich gut mit – und hatte mit einem Kopfball an den Pfosten sogar die beste Torchance der ersten Hälfte.
Nach dem Seitenwechsel wurde die Begegnung nicht besser, aber Calberlah spielte seine konditionellen Vorteile jetzt aus. Eine Kopfballverlängerung von Keil nutzte Marc Plagge zur Führung, die der Passgeber dann später selbst eben noch ausbaute und so dafür sorgte, dass Calberlah einen 100. Treffer bejubeln konnte – wenn auch nicht den angestrebten…
SSV: Schreinert – Körber – N. Wicha, Hetmantzyk – Mundry – Jesildak, Mainka, Windt, Heuer – Margagliotta, Leusmann.
GW: Korsch – Theuerkauf, Gewinner, Meißner, Claus – Hernier, Elbe (46. Keil), P. Plagge – Bleistein (46. Ullrich), M. Plagge, Remus (46. Hoffmann).
Tore: 0:1 (67.) M. Plagge, 0:2 (88.) Keil.

Wie zwei Thekenmannschaften“: Der SSV Vorsfelde II (am Ball) und

GW Calberlah lieferten ein schwaches Spiel ab. Photowerk (bs)

9:0! Hillerse souverän
 

(jk) Souverän: Fußball-Bezirksliga-Meister TSV Hillerse besiegte im letzten Heimspiel Schlusslicht TSV Heiligendorf locker mit 9:0 (3:0). Und das mit neuer Haarpracht…
Hillerses Spieler hatten sich nämlich vor der Partie die Haare weiß und schwarz angesprüht. Mit Köpfen in Vereinsfarben legten die Hausherren los wie die Feuerwehr, zur Pause hieß es dann 3:0.
Nach dem Seitenwechsel ging das Scheibenschießen weiter, es endete mit einem sehenswerten Volley-Treffer von Marc Bruns (80.). „Wir haben es unserem Gegner oft zu leicht gemacht“, so Heiligendorfs Trainer Klaus Goertner.
Bitterer Beigeschmack für Hillerse: Mittelfeldmotor Fabian Busse musste bereits nach 37 Minuten wegen einer Fußverletzung vom Feld, Hillerses Trainer Heinz Gerono befürchtet sogar einen Bruch (s. Interview).
Als Zuschauer war übrigens Hillerses Ex-Stürmer Ralf Middendorf vor Ort – kommt er zurück zum TSV? „Momentan sieht’s nicht so aus“, erklärt Middendorf, der in Hannover arbeitet.
Hillerse: Fischer – N. Bertram (58. Wesche), Frank, Pahl, Nicks – Deppe – F. Busse (37. T. Bertram), Demir, Reich – Chour (58. Bruns), A. Ganski.
Heiligendorf: Denecke – Senn – Günther, Franke (62. Körner) – Grohn, Twardon, Blume, Dudek, Sochacki (79. Stautmeister) – Schulze (46. Dudek), Paetz.
Tore: 1:0 (4.) Deppe, 2:0 (27.) A. Ganski, 3:0 (44.) T. Bertram, 4:0 (52.) A. Ganski, 5:0 (66.) Frank, 6:0 (70.) Reich, 7:0 (75.) Bruns, 8:0 (77.) T. Bertram, 9:0 (80.) Bruns.

3:4 gegen Platendorf stört Osloß‘ Abschiedsparty kaum
 

SVO-Angreifer Artur Rose geht zum TSV Wolfsburg
 

(hot/jk) Abschiedsparty überall in der Fußball-Bezirksliga! Osloß, Reislingen und Meinersen hatten ihre letzten Heimspiele. Vor allem beim SVO ging die Party nach dem in der Vorwoche geschafften Klassenerhalt weiter – trotz eines 3:4 gegen Platendorf.


SV Osloß – TuS Neudorf-Platendorf 3:4 (2:2).

Das Spiel geriet zur Nebensache. „Schade, dass wir verloren haben – aber egal“, so Holger Ringe, der genauso wie sein Team mit René Kielmann (spielte nach seinen Kreuzbandrissen nochmal zehn Minuten), Olaf Fehmer und Klaus Siebert verabschiedet wurde. Auch Stürmer Artur Rose wird gehen, zum Kreisligisten TSV Wolfsburg. Ringe bedankte sich bei den Mitstreitern: „Ohne euch hätten wir den Klassenerhalt nie geschafft.“ Platendorfs Coach Frank Huneke freute sich, dass sein Team zweimal einen Rückstand wettmachte: „Wir haben Moral bewiesen.“
SV: Schmidt – Fochler, Krause, Ollendorf – Petri, Ament, W. Rose (40. Fricke), Celico (80. Wolfram) – Wilke (80. Kielmann), A. Rose, Cirousse.
TuS: Hilken – Hoffart – Klenner, Helms – Rauhs, Schrader, Becker, Guse, Kaufmann – Pengel, Gutknecht.
Tore: 1:0 (1.) Wilke, 2:0 (10.) Wilke, 2:1 (13.) Kaufmann (Foulelfmeter), 2:2 (44.) Helms, 3:2 (57.) A. Rose, 3:3 (72.) Hoffart, 3:4 (78.) Krause (Eigentor).
Gelb-Rot: Helms (TuS/90.).
SV Reislingen/Neuhaus – TSV Hehlingen 4:2(1:2).

Sechs Treffer gab‘s und ein Spiel, das der SVR fast aus der Hand gegeben hätte: Nach starkem Beginn stellte Hehlingens Lars Herrmann die Partie auf den Kopf. „Leider konnten wir das nicht ausbauen“, ärgerte sich TSV-Coach Jürgen Winkelmann über vergebene Chancen. So drehten die Gastgeber das Spiel erneut. „Und der Sieg ist verdient“, sagte Reislingens Betreuer Thomas Glagau. Bekannt wurde am Rande der Wechsel von Keeper Bastian Vollack zu Kreisligist SV Nordsteimke.
SV: Vollack – C. Kirsch, Stiller, Bokeloh (46. Eichler), Wolkowski – F. Kirsch, T. Cyrys, Spahn (65. Hülsebusch), Stuhlmacher – Funke, Szewieczek.
TSV: R. Bruchmann – Schünemann – Scheffel (46. Martin), Ross – D. Jauster, Michalski (38. Atouani), Albertz, Schubert, Herrmann – Zveratic, Bischoff.
Tore: 1:0 (14.) Spahn, 1:1 (36.) Herrmann, 1:2 (40.) Herrmann, 2:2 (73.) Funke, 3:2 (86.) Stuhlmacher, 4:2 (87.) T. Cyrys (Foulelfmeter).
SV Meinersen – SV Gifhorn 2:4 (1:1).

Meinersen kam nicht ins Spiel, war immer einen Schritt zu spät. „Gifhorns Sieg war verdient“, meinte SVM-Coach Volker Steding. Neben Meinersens Torwart Iven Rupscheit (nach Wilsche, AZ/ WAZ berichtete) gab auch Patrick Bind seinen Abschied bekannt (zum TuS Bröckel). Apropos Keeper: SVG-Ersatzmann Daniel Heers durfte 15 Minuten ran. „Er hat sich das verdient“, so Gifhorns Spielertrainer Aki Kastner-Blödorn.
SVM: Rupscheit – Winkelmann, Niebuhr, Wiehe, Hagemann (46. Schofeld) – Voigt, Hekk, Sterz (46. Glindemann), Vogelmann – Bind, Boz (46. Lenk).
SVG: Mechelk (75. Heers) – Vaz, Ceylan, Wrasmann, Lippke (46. Özkan) – Grünhage (46. Kornblum), Gülabi, Garzke, Jander, Lo Bianco – Kastner-Blödorn.
Tore: 0:1 (22.) Kastner-Blödorn, 1:1 (39.) Hekk, 1:2 (59.) Özkan, 1:3 (80.) Kastner-Blödorn, 1:4 (89.) Jander, 2:4 (90.) Lenk.

Sonntäglich grüßt der Stöbermann
Renz nach Isenbüttel
 

(hot) Und sonntäglich grüßt der Stöbermann! Isenbüttels Dennis Stöbermann ist weiter in Topform, bescherte seinem MTV im Fußball-Bezirksliga-Spiel gegen den VfR Eintracht Nord Wolfsburg alle drei Tore beim 3:2 (2:2).
Bereits nach zwei Minuten musste man sich fragen, ob diese sensationelle Strähne denn überhaupt nicht mehr endet: Eine Hereingabe von Jan Ahrens versenkte der Torjäger gewohnt kaltschnäuzig.
In der Defensive lief‘s allerdings nicht so rund. „Bei uns lag noch einiges im Argen“, erklärte MTV-Trainer Dieter Winter. So traf Oliver Kuschawe per 16-Meter-Bogenlampe zum Ausgleich und einen Stellungsfehler nutzte Wolfsburgs Angreifer Patrick Macis – 1:2 (25.).
Doch zurück zur Hauptfigur der Rückserie: Nach einem Foul an Florian Klapproth, dem ein Tor zum Heimabschied (geht zum TSV Hillerse) verwehrt blieb, schnappte sich Stöbi den Ball, traf selbstredend und setzte auch den Schlusspunkt kurz nach der Pause mit Saisontor Nummer 39. Eintracht-Coach Karsten Stephan: „Stöbi ist in solchen Situationen halt einfach da…“ Seit Wochen schon sonntäglich.
Isenbüttel freut sich zudem über die Verpflichtung von Valeri Renz, Spielmacher bei Bezirksoberligist SSV Kästorf.
MTV: van der Vorst – D. Dorenkamp, Mohwinkel, Nötzel, Gritzka – C. Heinz (67. Theuerkauf), Lucas (67. Jacobs), Ahrens, Ehmling (78. Limp) – Klapproth, Stöbermann.
VfR: Bonk – Yahmadi, Karlowski, Schömers, Straub (63. Kick) – Engelhardt, Osumek, Bewernick, Kuschawe – Dürkop (77. Ben-Soltana), Macis.
Tore: 1:0 (2.) Stöbermann, 1:1 (15.) Kuschawe, 1:2 (25.) Macis, 2:2 (30.) Stöbermann (Foulelfmeter), 3:2 (49.) Stöbermann.

Parsau und Holzland: Keeper als Feldspieler
 

STV-Coach steht im Tor
(jk) Personalnot in der Fußball-Bezirksliga: Sowohl bei Parsau (1:4 in Müden) als auch bei Holzland (2:0 in Brome) mussten Keeper als Feldspieler ran…
TuS Müden-Dieckhorst – FC Germania Parsau 4:1 (1:0).

So richtig freuen konnte sich TuS-Coach Andreas Heindorff trotz des Sieges nicht. Der Grund: Keeper Kilian Otte brach sich unter der Woche im Training das Schienbein. „Eine unglückliche Aktion“, so Heindorff. Parsaus Torwart Sven Patz hingegen ist wohlauf – und musste aufgrund von Spielermangel die letzten fünf Minuten als Feldspieler ran.
TuS: Lüer – Damker – Wegmeyer, K. Bürsing – Melzel, A. Baars (78. Benzer), C. Gerike, Linneweh, S. Gerike (70. Dannheim) – Schmitz, Torben Döring.
FC: Meyer – Geiling – Voigt, Rendelmann – Heinrichs, Effe (69. Polle), Valais, Volk, Heider – Wojtek (86. Patz), Bürger (76. Schulz).
Tore: 1:0 (34.) Schmitz, 2:0 (54.) S. Gerike, 3:0 (68.) Torben Döring, 3:1 (81.) Polle, 4:1 (84.) Linneweh.
FC Brome – STV Holzland 0:2 (0:0).

Auch bei STV lief Keeper Sven Pasche zehn Minuten als Stürmer auf. Für ihn stand Holzlands Coach Waldemar Josef im Tor. „Wir mussten improvisieren“, sagte Josef, der zur neuen Saison mit Torsten Wächter (SG Lapautal) einen weiteren Torwart bekommt. „Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen“, so Bromes Spielertrainer René Wegner, dessen Schlussmann Björn Meißner als Spielertrainer zum FC Oerrel wechselt. Für seinen Gegenüber hatte Wegner ein Lob über: „So wie Waldemar noch durch den Strafraum fliegt, davor muss ich muss meinen Hut ziehen.“ Bromes Matthias Lausch und Holzlands Kevin Schultz flogen auch – wegen Tätlichkeiten…
FC: Meißner – Wegner – J. Herud, Sacher – Buhr, Dankert (80. Brinkmann), Klinger, Lausch – Nieswandt (65. Traue), Nicoll, Wiegmann (65. Lucke).
STV: Josef – H. Röhrs – L. Hansmann, Kahlert – Hofer, M. Röhrs, Otto – Pilzecker (46. Schütt), Schultz, Jürges – Berner (80. Pasche).
Tore: 0:1 (60.) Berner, 0:2 (68.) Otto.
Rot: Lausch (FC/75.), Schultz (STV/75.).

 

 

 




 

GR: 26.05.08

 

2:0 in Vorsfelde: Calberlah verfehlt die 100-Tore-Marke

SV Gifhorn siegt in Meinersen - "Kreisliga-Niveau" bei Müdens 4:1 über Parsau - Holzland gewinnt in Brome mit 2:0

GIFHORN/WOLFSBURG. Reislingen siegte in der Fußball-Bezirksliga im Derby 4:2 über den TSV Hehlingen.

 

SV Reislingen/N. - TSV Hehlingen 4:2 (1:2).

Tore: 1:0 Spahn (14.), 1:1, 1:2 Hermann (36., 40.), 2:2 Funke (73.), 3:2 Stuhlmacher (86.), 4:2 Cyrys (87., FE).

"Der Sieg war hochverdient. Nur in der Schlussphase der 1. Halbzeit haben wir gepennt", monierte SV-Betreuer Thomas Glagau. Diese Nachlässigkeit merzte Reislingen mit zwei späten Toren aus.

SVR: Vollack - C. Kirsch, Stiller, Cyrys, Wolkowski - F. Kirsch, Stuhlmacher, Bokeloh (46. Eichler) - Spahn (65. Hülsebusch), Funke, Szewieczek.

TSV: Bruchmann - Ross, Scheffel (46. Martin), Schünemann - Zveratic, Albertz, Michalski (38. Atouani), D. Jauster - Schubert, Bischoff, Hermann.

SV Osloß - TuS Neudorf-Platendorf 3:4 (2:2).

Tore: 1:0, 2:0 Wilke (1., 10.), 2:1 Kaufmann (13., FE), 2:2 Helms (40.), 3:2 A. Rose (57.), 3:3 Hoffart (72.), 3:4 Krause (78., ET).

SV-Coach Holger Ringe betonte den Nichtabstiegs: "Hut ab. Der Klassenerhalt ist für uns sensationell." Das Spiel nahm er hingegen nicht ganz so "wichtig": "Die Niederlage war etwas unglücklich", berichtete Ringe.

SVO: Schmidt - Ollendorf - Fochler, Krause - Petri, Celico (80. Wolfram), Ament, W. Rose (40. Fricke) - Wilke (80. Kielmann), A. Rose, Cirousse.

TuS: Hilken - Hoffart - Klenner, Becker - Schrader, Rauhs, Kaufmann, Helms, Guse - Pengel, Gutknecht.

TuS Müden-Dieckhorst - FC Germania Parsau 4:1 (1:0).

Tore: 1:0 Schmitz (34.), 2:0 S. Gerike (54.), 3:0 Döring (68.), 3:1 Polle (81.), 4:1 Linneweh (89.).

"Von den Chancen her hätten wir acht schießen müssen. Viele 100-prozentige haben wir leichtfertig vergeben", monierte TuS-Betreuer Michael Seida. Dem Spiel an sich bescheinigte Seida nur "Kreisliga-Niveau".

TuS: Lüer - Wegmeyer, Damker, K. Bürsing - C. Gerike, Baars (75. Benzer), Torben Döring, Melzel, S. Gerike (70. Dannheim) - Schmitz, Linneweh.

FC: Meyer - Geiling - Valais, Voigt, Volk - Heinrich, Bürger (75. Schulz), Haider, Effe (67. Polle), Rendelmann - Wojtek (85. Patz).

SSV Vorsfelde II - SV Grün-Weiß Calberlah 0:2 (0:0).

Tore: 0:1 M. Plagge (67.), 0:2 Keil (88.).

Das Vorsfelder Ziel, die 100 Tore von Calberlah zu verhindern, ging auf. Der Gäste-Sieg war hingegen verdient.

SSV: Schreinert - Hetmanczyk, N. Wicha, Munery (65. Beinrich), Körber - Windt, Mainka, Heuer, Yesildag (75. Brauer) - Leusmann, Margagliotta.

SVC: Korsch - Theuerkauf, Meißner, Gewinner, Claus - Elbe (46. Ullrich), Hernier - P. Plagge - Bleistein (46. Keil), M. Plagge, Remus (46. Hoffmann).

SV Meinersen - SV Gifhorn 2:4 (1:1).

Tore: 0:1, 1:3 Kastner-Blödorn (22., 80.), 1:1 Hekk (39.), 1:2 Özkan (59.), 1:4 Jander (89.), 2:4 Lenk (90.).

Ein verdienter und souveräner Sieg für die SVG, sagten Volker Steding und "Aki" Kastner-Blödorn, Trainer der beiden Teams, unisono.

SVM: Ruppscheit - Wiehe, Winkelmann, Niebuhr, Hagemann - Vogelmann (46. Schofeld), Sterz (46. Glindemann), Hekk, Voigt - Boz (46. Lenk), Bind.

SVG: Mechelk (80. Heers) - Vaz, Ceylan, Wrasmann, Lippke (46. Kornblum) - Lo Bianco, Garzke - Grünhage (46. Özkan), Gülabi, Jander - Kastner-Blödorn.

Hillerse verabschiedet sich meisterlich

Gerono-Elf besiegt Heiligendorf mit 9:0 - Goertner: "Ich konnte nicht mehr hingucken"

Von Gundolf Tospann  und Matthias Schultz

HILLERSE. Der TSV Hillerse hat sich meisterlich von seinem Publikum verabschiedet. Im letzten Heimspiel der Saison fegte der Titelträger der aktuellen Fußball-Bezirksligasaison das Schlusslicht TSV Heiligendorf mit 9:0 (3:0) vom Feld.

Der Meister bestimmte von Beginn an die Richtung, in die es die gesamte Partie über gehen sollte: zielstrebig auf den Heiligendorfer Kasten zu. Und es dauerte gerade einmal 180 Sekunden, bis Hillerses Manuel Deppe den Torreigen eröffnete: Sein Freistoß stellte sich für Heiligendorfs Keeper Martin Denecke als unhaltbar heraus.

Der Druck blieb, allein die fehlende Konsequenz verhinderte einen noch früheren Untergang des abgeschlagenen Schlusslichts. So verdankten es die Gäste der Hillerser Fahrlässigkeit, dass bis zur Halbzeit "nur" noch Andrej Ganski (26.) und der eingewechselte Timo Bertram trafen.

In der letzten halben Stunde kannten die Hausherren jedoch keine Gnade mehr: Nachdem Ganski mit seinem zweiten Treffer kurz nach der Pause auf 4:0 (52.) erhöht hatte, schraubten Fabian Frank (67.), Christian Reich (70.), Marc Bruns (75./81.) und wiederum Timo Bertram (77.) das Ergebnis auf 9:0. Trotz der fast zweistelligen Höhe ein schmeichelhaftes Ergebnis für den Absteiger. "Wir waren heute sehr großzügig mit unserer Chancenverwertung", stellte auch Hillerses Meister-Trainer Heinz Gerono nach der Partie fest.

Für seinen Kollegen Klaus Goertner war der Schlusspfiff so etwas wie eine Erlösung. "Ich konnte nicht mehr hingucken. Wir haben viel zu einfache Fehler gemacht", ärgerte er sich. Dem Hillerser Dauerdruck hatte seine Elf im Übrigen nur eine Tormöglichkeit entgegenzusetzen. Doch Marco Paetz vergab (74.) - im Gegenzug fiel das 7:0...

Tore: 1:0 Deppe (4.), 2:0 A. Ganski (26.), 3:0 T. Bertram (43.), 4:0 A. Ganski (52.), 5:0 Frank (67.), 6:0 Reich (70.), 7:0 Bruns (75.), 8:0 T. Bertram (77.), 9:0 Bruns (81.).

Hillerse: Fischer -N. Bertram (53. Wesche), Frank, Pahl, Nicks - Reich, Deppe - F. Busse (37. T. Bertram), Demir, A. Ganski - Chour (53. M. Bruns).

Heiligendorf: Denecke - Günther Twardon, Senn - Blume, Dudek, Grohn, Franke (55. Körner), Sochaki (79. Stautmeister) - Paetz.

MTV besiegt auch VfR Eintracht

Fußball-Bezirksliga: Dennis Stöbermann sorgt mit drei Treffern für den 3:2-Erfolg

Von Reinhard Matzick

ISENBÜTTEL. Die Serien halten. Der MTV Isenbüttel siegt, und "Stöbi" trifft wie ein Uhrwerk. Mit 3:2 (2:2) besiegte die Winter-Elf gestern auf der Hehlenriede den VfR Eintracht Nord Wolfsburg - alle drei MTV-Tore erzielte Goalgetter Dennis Stöbermann.

"Wir haben einfach einen Lauf", sagte Isenbüttels Trainer Dieter Winter nach dem Spiel. Stimmt - und was für einen! Der MTV ist die mit Abstand beste Rückrundenmannschaft und hat sich kontinuierlich nach oben gearbeitet.

Auch gestern schien alles wieder nach Maß zu laufen. "Stöbi" war beim ersten Stellungsfehler zur Stelle und erzielte die Führung (2.) für die Hausherren. Doch die Gäste ließen sich nicht schocken und übernahmen zunächst einmal das Kommando auf dem Platz. Der Lohn war dann der Ausgleich, als ein Distanzschuss von Bastian Engelhardt abgefälscht wurde und wenig später dann sogar die Führung für den VfR.

Doch die Isenbütteler haben den Torjäger schlechthin in ihren Reihen. Dennis Stöbermann mit seinen Toren 38 und 39 schoss die Hausherren zum Sieg. Unglaubliche 31 Treffer hat der Isenbütteler bisher in der Rückserie erzielt - Hut ab.

"Insgesamt war das Spiel aber ausgeglichen. Ein Unentschieden wäre auch möglich gewesen. VfR Eintracht hat sehr gut mitgespielt", lobte Dieter Winter die Gäste. "Der Glücklichere hat heute gewonnen. Ein Punkt war möglich", bestätigte Gästetrainer Karsten Stephan.

Der MTV Isenbüttel bestätigte gestern noch einmal die Neuzugänge Valeri Renz vom SSV Kästorf und von Torwart Christian Schnaase (VfL Knesebeck).

Tore: 1:0, 2:2, 3:2 Stöbermann (2., 28., FE, 47.), 1:1 Engelhardt (18.), 1:2 Macis (20.).

MTV: van der Vorst - Dorenkamp, Mohwinkel, Nötzel, Gritzka - C. Heinz (65. Theuerkauf), Ehmling (75. Limp), Lucas (65. Jakobs), Ahrens - Klapproth, Stöbermann.

VfR: Bonk - Yamadi, Karlowski, Schömers, Straub (65. Kick), Kuschawe, Engelhardt, Osumek, Bewernick - Macis, Dürkop (70. Ben-Sultana)

"Opa Waldi" hält die Bude sauber

Bezirksliga 1: Ersatzgeschwächter STV Holzland siegt beim FC Brome mit 2:0

Von Reinhard Matzick

HOLZLAND. Der STV Holzland ist das Paradebeispiel für eine intakte Mannschaft, die mit diesem Attribut auch zum Erfolg kommt. 2:0 (0:0) gewann der STV beim FC Brome in der Fußball-Bezirksliga 1 - und das mit einem stark ersatzgeschwächten Team.

"Auch wenn sich die Bromer über unsere defensive Spielweise aufregen - wir spielen das, was möglich ist mit unserem Kader", sagte Trainer Waldemar Josef, der sich natürlich über die drei Punkte freute.

Sechs Stammspieler fehlten dem STV - und der Trainer machte zwei geniale Schachzüge. Er sprach mit seinem Torwart Sven Pasche, und der stellte sich als Ersatzspieler für das Feld zur Verfügung. Das Tor hütete der ehemalige Bundesligatorwart dann gleich selber - mit großem Erfolg, denn der 47-Jährige hielt die Bude sauber.

Anschließend beorderte er seinen etatmäßigen Libero Marc Berner als einzige Spitze ins Sturmzentrum. "Er sollte vorne den Ball halten", begründete Josef die taktische Variante. Nun, der Devisenspezialist tat nicht nur dies, sondern traf in der 60. Minute auch noch zum Führungstreffer für seine Mannschaft.

"Eine geschlossene Mannschaftsleistung hat uns die Punkte beschert", fasste Waldemar Josef die Begegnung zusammen. "Wenn andere Mannschaften nicht in der Lage sind, uns auszuspielen, dann ist das nicht unser Problem. Was am Ende zählt, sind die Punkte."

Tore: 0:1 Berner (60.), 0:2 Otto (68.).

Rote Karte: Schultz (75., STV), Lausch (75., Brome).

STV Holzland: Josef - H. Röhrs - Hansmann, Kahlert - Höfer, M. Röhrs, Otto - Jürges, Schultz, Pilzecker (46. Schütt) - Berner (80. Pasche).

 

 

 

 

 

 Bezirksliga:  29. Spieltag Vorberichte

AZ: 23.05.08

 

Calberlahs klares Ziel: Drei Punkte, drei Tore

Plagge-Team will in Vorsfelde 100er-Marke knacken

(hot) Aufstiegs- und Abstiegsfragen sind in der Fußball-Bezirksliga bereits vorm vorletzten Spieltag geklärt – ziellos wird der Zweite GW Calberlah aber nicht in die Paarung am Sonntag (15 Uhr) bei Absteiger SSV Vorsfelde II gehen. Gleich zwei Ziele hat sich das Team von Frank Plagge noch auf seine grün-weißen Fahnen geschrieben…
„Drei Punkte und drei Tore“, so die knappe Ansage von Calberlahs Coach. Mit einem Sieg wäre Platz zwei aufgrund des viel besseren Torverhältnisses gegenüber den Verfolgern nicht zu nehmen und mit drei Toren würde der Aufsteiger zum zweiten Mal in Folge die 100-Tore-Marke knacken. In der Kreisliga waren es am Ende 114, jetzt sind es 97. Plagge: „Wir wollen bereits in der ersten halben Stunde viel investieren, denn wenn wir erstmal zwei Tore schießen sollten, wird’s für den SSV natürlich schwer.“
Vorsfelde will da freilich nicht mitspielen, wird trotz der Bürde des 1:6 im Hinspiel und des feststehenden Abstiegs nicht Spalier für Calberlah stehen. SSV-Coach Achim Brauer fordert: „Wir wollen verhindern, dass Calberlah bei uns die 100-Tore-Marke knackt. Ein anderes Ziel kann es für uns gar nicht geben.“
Trotz der aktuellen Ziele denkt man in Calberlah vorsichtig an die kommende Saison, in der es noch etwas besser laufen soll. Plagges: „Wir wollen mindestens einen Punkt mehr holen, auch wenn das sicher schwierig wird.“

 

Gibt’s das 100. Tor?

Gelingt Calberlah in Vorsfelde ein Sieg mit drei Treffern,

dann haben die Grün-Weißen ihre beiden Ziele erreicht. Photowerk

 

 

Lokalderby in Reislingen: „Messer werden gewetzt“

Hehlingen kommt zum Duell um den dritten Platz

(jk/hot) Die Meisterfrage ist geklärt, die Absteiger stehen fest – doch ein wenig Spannung ist der Fußball-Bezirksliga zwei Spieltage vor Ende noch geblieben. Der SV Reislingen/Neuhaus und der TSV Heiligendorf streiten sich Sonntag (15 Uhr) im direkten Duell um Platz drei.
Beide Teams haben derzeit 55 Punkte, Reislingen liegt nur wegen des ein Treffer besseren Torverhältnisses hauchdünn vor dem TSV. „Wir wollen gewinnen und uns Platz drei schnappen“, erklärt Hehlingens Coach Jürgen Winkelmann. „Dabei müssen wir genauso couragiert auftreten wie beim 2:0 im Hinspiel.“
Zusätzliche Würze bringt die Lokalrivalität in die Partie. Winkelmann: „Die Dörfer liegen nur knapp drei Kilometer auseinander. Das sollte für alle Spieler Motivation genug sein.“ Und Platz drei winkt schließlich ja auch noch…
„Die Messer werden noch mal gewetzt“, sagt SVR-Trainer Andreas Löwner vor dem Finish, denn: Auch er will mindestens den dritten Platz! „Auch wenn es personell schwierig ist. Dass die Luft raus ist, ist schon spürbar.“
Wenn’s dumm läuft, kann Reislingen die eigentlich solide Saison auch noch verpatzen. Im schlimmsten Fall geht’s bis auf Platz sechs runter. Der SVR-Coach: „Das wollen wir auf jeden Fall vermeiden.“ Am besten mit einem Sieg am Sonntag gegen den direkten Konkurrenten…

 

Isenbüttel gegen VfR

(hot) Während sich Reislingen und Hehlingen ein direktes Duell um Platz drei der Fußball-Bezirksliga liefern (s. Bericht unten), lauern auch die Verfolger in den Startlöchern. Der Fünfte MTV Isenbüttel empfängt am Sonntag (15 Uhr) den punktgleichen Sechsten VfR Eintracht Nord Wolfsburg – und beide haben den dritten Platz noch nicht abgeschrieben.
Dieter Winters Rechnung lautet so: „Reislingen und Hehlingen spielen unentschieden – und dann mal gucken. Wenn wir noch Dritter werden, wäre das wirklich klasse. Die Konstellation ist schon sehr interessant“, sagt Isenbüttels Trainer. Nach diesem fantastischen Halbjahr darf man sich bereits auf die kommende Saison freuen. Winter: „Man muss schon vorsichtig sein, aber wenn’s so weiter läuft, muss die Zielsetzung ein Platz unter den ersten Fünf sein.“
Für den VfR ist Platz drei – trotz eines klaren 4:1 im Hinspiel – etwas weiter entfernt. „Wir haben defensiv viele Sorgen“, so Co-Trainer Rainer Klock, der mit Benni Korsch das Training für den bis gestern privat verhinderten Coach Karsten Stephan leitete. Klock gibt sich aber kämpferisch: „Wir wollen punkten.“

 

Meister erwartet das Schlusslicht - Heiligendorf in Hillerse

(jk/hot) STV Holzland (beim FC Brome) und die SV Meinersen (gegen die SV Gifhorn) treten am Sonntag mit den gleichen Zielen an – beide Fußball-Bezirksligisten wollen sich jeweils für die knappen 0:1-Niederlagen im Hinspiel revanchieren. Alle Partien werden um 15 Uhr angepfiffen.


FC Brome – STV Holzland (Hinspiel 1:0).

Brome schielt noch auf Platz acht. „Wir wollen uns weiter verbessern und den gewonnenen Respekt mit in die neue Saison nehmen“, erklärt FC-Spielertrainer René Wegner. Doch auch die Gäste wollen die drei Punkte. „Wir haben aus dem Hinspiel noch etwas gutzumachen“, sagt STV-Coach Waldemar Josef. Da es für Holzland um nichts mehr geht, werden Spieler zum Einsatz kommen, die sonst „nicht zur ersten Garnitur gehört haben“, verrät Josef.
SV Meinersen – SV Gifhorn (0:1).

Auch die SVM will Wiedergutmachung für die knappe Hinspiel-Pleite. „Dafür müssen wir aber erstmal wieder das Tor treffen“, meint SVM-Betreuer Bernd Hacke seufzend. Zuletzt spielte die SVM zweimal 0:0. „Es wird schwer, noch mal was rauszukitzeln“, weiß Gifhorns Coach Aki Kastner-Blödorn, der aber Platz acht halten will, und: „Im vergangenen Jahr hatten wir wie jetzt 41 Punkte. Wir wollen versuchen, nun mehr zu holen.“
TSV Hillerse – TSV Heiligendorf (1:0).

Der Meister trifft aufs Schlusslicht – und Hillerse will den 22. Sieg einfahren. „Das erwartet auch jeder von uns“, meint Hausherren-Trainer Heinz Gerono. Sein Gegenüber, Heiligendorfs Coach Klaus Goertner, ist indes froh, dass die Saison fast vorbei ist: „Wenn man nie die Mannschaft zusammenbekommt, die man sich vorstellt, und dann auch die vielen hohen Niederlagen kassiert, verliert man irgendwann die Lust…“
TuS Müden-Dieckhorst – FC Germania Parsau (5:0).

„40 Punkte“ sind das erklärte Ziel von TuS-Trainer Andreas Heindorff. Die ersten drei der vier benötigten Zähler sollen dabei gegen Parsau rausspringen. Germanen-Coach Peter Loeper appelliert derweil nach dem besiegelten Abstieg an sein Team: „Das wird kein Betriebsausflug. Ich hoffe, dass wir die letzten beiden Spiele vernünftig über die Bühne bringen.“
SV Osloß – TuS Neudorf-Platendorf (2:3).

Nach dem Klassenerhalt soll Osloß’ Party weitergehen – zumal Coach Holger Ringe sein letztes Heimspiel bestreitet: „Ich hatte hier eine sehr, sehr schöne Zeit und habe viele Freunde gefunden. Das wird sicherlich ein bewegender Moment und wir wollen unseren Zuschauern noch einiges bieten.“ Wird Platendorf da zum Party-Verderber? Wenn’s nach TuS-Trainer Frank Huneke geht, ja: „Wir wollen schon vor Osloß landen und unser 1:6 aus der Vorwoche gegen Isenbüttel wiedergutmachen.“

 

 Bezirksliga: "Nachlese"

AZ: 21.05.08

 

Der SV Osloß stand kopf: Nach dem Bezirksliga-Klassenerhalt durch ein 4:1 beim direkten Konkurrenten Parsau gab’s kein Halten mehr. „Wir haben noch bis nachts um halb eins auf den Tischen getanzt“, so SVO-Coach Holger Ringe. Für ihn geht‘s trotzdem eine Liga runter. Ringe übernimmt den MTV Hattorf. Und auch Hendrik Krause wechselt, geht zum SV Triangel (1. KK GF 2).

 

Durch die bittere Pleite gegen Osloß steht für den FC Germania Parsau der Abstieg in die Kreisliga Gifhorn fest. Von tiefster Trauer war bei Pressesprecher Marc Matalla wenig zu spüren, der Abstieg war zu lange schon Thema: „Wir gehen unseren Weg mit jungen Spielern weiter.“

 

6:2 gegen den TuS Müden-Dieckhorst gewonnen – jetzt hat Bezirksligist SV Grün-Weiß Calberlah die 100-Tore-Marke im Auge. Drei Treffer in zwei Partien, das sollte klappen. „Wir wollen es packen“, betont Calberlahs Coach Frank Plagge.

 

Vater und Sohn in einer Mannschaft – das kommt selten vor. Am Wochenende allerdings war es im Absteigerduell der Bezirksliga zwischen dem TSV Heiligendorf und dem SSV Vorsfelde II mal wieder soweit. In der 75. Minute musste sich SSV-Coach Achim Brauer einwechseln, „weil wir einfach zu wenig Spieler dabei hatten“. Brauer ist immerhin 42 Jahre alt, spielt sonst bei den Altsenioren der Vorsfelder. Sohnemann Florian ist erst 19 Jahre, kam im vergangenen Sommer aus der eigenen A-Jugend in die Reserve. Wird es nochmal ein gemeinsames Spiel mit Vater und Sohn geben? „Vielleicht, schließlich haben noch zwei Partien“, so Vater Achim.

 

 

 Bezirksliga: 28. Spieltag Spielberichte

GR und AZ: 19.05.08

 

GR:

 

Parsaus Abstieg ist nach 1:4 besiegelt
Osloß schafft den Klassenerhalt

Jetzt ist es amtlich: Der FC Germania Parsau konnte seine letzte Chance im Abstiegskampf der Fußball-Bezirksliga 1 nicht nutzen und unterlag dem SV Osloß mit 1:4 (1:0). Damit müssen die Germanen als drittes und letztes Team den bitteren Gang in die Kreisliga antreten.

 Bis zur 70. Minute führten die Hausherren durch Gehrings Tor (30.) mit 1:0 und spielten ab der 55. Minute sogar mit einem Mann Überzahl, da Osloß-Libero Roland Piel mit Gelb-Rot vom Platz musste. Die Voraussetzungen dafür, dass es bei einem Parsauer Sieg im Abstiegskampf noch einmal richtig spannend werden würde, waren also gegeben. 

Doch ein Parsauer Sieg wäre alles andere als verdient gewesen. Der Gast aus Osloß war von Beginn an griffiger und erzeugte einen immensen Druck. Piel verschoss in Minute 19 einen Strafstoß. Das 1:0 fiel nach Parsaus erstem von insgesamt nur zwei Torschüssen. Kurz vor der Pause vergab Artur Rose dann die Riesenchance zum Ausgleich, als er aus kurzer Distanz das leere Tor nicht traf. Der Ausgleich war in Hälfte 2 nur noch eine Frage der Zeit. "Wir haben drum gebettelt", berichtete Parsaus Betreuer Marc Matalla. In der 70. Minute fiel dann das 1:1 durch Artur Rose. "Das hatte sich angekündigt, unsere Moral war nach dem Ausgleich gebrochen. Nach dem 1:1 hatte Osloß leichtes Spiel", sagte Matalla enttäuscht. Wolfram (77.), Cirousse (81.) und Ament (90.) trafen zum 1:4-Endstand.

"Wir haben uns mit zehn Mann nicht aufgegeben. Es ist eine Freude, gerade in Parsau den Klassenerhalt zu schaffen und den FC eine Liga tiefer zu schießen", verkniff sich Olaf Fehmer, Co-Trainer des SV Osloß, die Schadenfreude nicht.

Tore: 1:0 Gehring (30.), 1:1 A. Rose (70.), 1:2 Wolfram (77.), 1:3 Cirousse (81.), 1:4 Ament (90.). Gelb-Rot: Piel (55.), Wolfram (90., beide SVO).

Parsau: Patz - Geiling - Voigt, Rennelmann - Volk, Gehring, Hain-Bredberg, Bokelmann, Haider (75. Effe) - Rücker (71. Siegemund), Wojtek (61. Cetera).

Osloß: Schmidt - Piel - Fochler, Krause - Ollendorf, Petri, Celico, Stiegelbauer, Wolfram- Winterboer (56. Cirousse), A. Rose (83. Ament).

 

 

Isenbüttel setzt Aufwärtstrend fort
MTV feiert 6:1-Auswärtssieg in Platendorf - Brome torlos

Die Entscheidungen um Auf- und Abstieg in der Fußball-Bezirksliga 1 sind an diesem Spieltag gefallen: Hillerse jubelt über den direkten Wiederaufstieg (wir berichten) und Parsau muss als drittes Team definitiv den Gang in die Kreisliga antreten. Dennoch müssen die restlichen Begegnungen natürlich planmäßig zu Ende gespielt werden. Dabei konnte der MTV Isenbüttel unter anderem mit 6:1 in Platendorf gewinnen und Stürmer Dennis Stöbermann weitere vier Tore im Kampf um die Torjägerkanone einheimsen.

 

FC Brome - SV Meinersen 0:0.

Tore: Fehlanzeige.
Ein torloses Remis "der besseren Sorte" sahen die Zuschauer laut Bromes Spielertrainer René Wegner im Spiel gegen die SV Meinersen. "Wir waren spielbestimmend, haben aber die Tore nicht gemacht. Meinersen war bei Kontern jedoch ebenfalls stets gefährlich. Es war durchaus Tempo und Bewegunng im Spiel", berichtete Wegner. Die größte Siegchance verpasste Bromes Matthias Lausch, der in der 89. Minute vom Elfmeterpunkt scheiterte.

FC: Meißner - Wegner - Herud, Sacher - Buhr, Klinger (75. Lapin), Dankert, Lausch - Nieswandt (62. Lucke), Nicoll, Wiegmann (84. Traue).

SV: Conrad - Voigt, Winkelmann, Niebuhr, Hagemann - Vogelmann, Sterz, Hekk, Boz - Lenk, Bind.


TSV Heiligendorf - SSV Vorsfelde II 0:3 (0:1).

Tore: 0:1 Wienecke (3.), 0:2 Margagliotta (57.), 0:3 Heuer (59.).
Zwischen den beiden bereits feststehenden Absteigern entwickelte sich ein offenes Spiel mit vielen Torchancen auf beiden Seiten. "Man hat gemerkt, dass es um nichts mehr geht. Es war ein faires Spiel ohne taktische Zwänge. Die Chancen wurden teilweise kläglich vergeben, es hätte auch höher ausgehen können. Vorsfelde war am Ende cleverer", konstatierte Heiligendorfs Betreuer Hans-Günther Knigge.

TSV: Laufer - Günther, Peters, Twardon - Blume, Knigge (46. Koderisch), Grohn, Dudek, Sochacki (70. Molkentin), Henschel - Paetz.

SSV: Logdeser - Brauer, Hetmanczyk, Ficara - N. Wicha, Mainka, Heuer, Wienecke, Körber - Windt, Serac (55. Margagliotta).

 

TuS Neudorf-Platendorf - MTV Isenbüttel 1:6 (1:2).

Tore: 0:1, 0:2, 1:3, 1:6 Stöbermann (20., 29./FE, 63., 88.), 1:2 Cafer Gül (44.), 1:4 Ahrens (80.), 1:5 Klapproth (81.). Rote Karte: Ekinci (32., TuS).

Die Hausherren haben laut TuS-Betreuer Dieter Horn "gut angefangen und gute Chancen gehabt". Der Knackpunkt des Spiels war die Rote Karte, "danach hingen unserer Köpfe nach unten und es kam viel Hektik auf", so Horn. In der zweiten Halbzeit machte sich die zahlenmäßige Überlegenheit der Isenbütteler bemerkbar. Platendorf war hinten offen und der MTV hatte viele Räume zum Kontern, die letztlich auch in Tore umgemünzt wurden.

TuS: S. Manske - Hoffart - R. Manske, Klenner - Cafer Gül, Becker (40. Schrader), Kaufmann (82. Gutknecht), Rauhs, Guse (75. Marquardt) - Ekinci, Pengel.

MTV: van der Vorst - Lucas 67. Theuerkauf), Mohwinkel, Dorenkamp, Gritzka (82. Derda) - C. Heinz, Nötzel, Ahrens, Ehmling (67. Klapproth) - Limp, Stöbermann.

 

Calberlah mit halbem Dutzend gegen Müden
Nach jetzt 97 Toren sind 100 das angepeilte Ziel

Tabellenplatz 2 im Visier: Der SV Grün-Weiß Calberlah konnte mit 6:2 (2:1) über den TuS Müden Dieckhorst triumphieren und benötigt nun noch einen Sieg in zwei ausstehenden Spielen, um das beste Team im breiten Verfolgerfeld von Meister Hillerse zu sein.

"Das war ein Arbeitssieg, der in der Höhe aber gerecht ist", konstatierte Calberlahs Trainer Frank Plagge. Die Hausherren sorgten nach 20 Minuten mit dem 2:0-Vorsprung eigentlich früh für klare Verhältnisse. Doch vor der Pause gelang Müden durch Nils Linneweh noch der Anschluss (40. Minute). "Nach der 2:0-Führung waren wir wohl auf dem Schützenfest", flachste Plagge.

"In der zweiten Hälfte haben wir dann aber wieder Gas gegeben und tolle Tore erzielt", war Plagge zufrieden. Müden war zu passiv, so hatten die Grün-Weißen in der Folge leichtes Spiel. 

Kurios dabei das 5:1 durch Jonas Remus (82.): Er umkurvte Müdens Torwart Stefan Schlepps und wurde gefoult. Remus rappelte sich jedoch wieder auf und netzte noch selber ein. Das 6:2 durch Martin Melzel (89.) war dann nur noch Ergebniskosmetik. Ziel des SV ist es nun, die 100-Tore-Marke zu knacken - drei "Buden" fehlen dem besten Sturm der Liga dazu noch.

Tore: 1:0 Keil (8.), 2:0 Theuerkauf (20.), 2:1 Linneweh (40.), 3:1, 6:1 P. Plagge (66., 85.), 4:1 Heise (72.), 5:1 Remus (82.), 6:2 Melzel (89.).

Calberlah: Korsch - Heise, Theuerkauf, Meißner (46. Remus), Elbe - Gewinner, Hernier - P. Plagge - M. Plagge, Keil (72. Bleistein), Ullrich.

Müden: Schlepps - Börner - K. Bürsing, Wegmeyer - Damker, Melzel - S. Gerike, Schmitz, C. Gerike - Torben Döring (77. Brandes), Linneweh.

 

Eintracht und Reislingen trennen sich friedlich 2:2
Der Tabellenfünfte VfR Eintracht Nord Wolfsburg trennte sich nach zwei unterschiedlichen Halbzeiten am Ende leistungsgerecht mit 2:2 (0:2) vom Dritten SV Reislingen.

In Hälfte 1 waren die Gäste das spielbestimmende Team und gingen folgerichtig mit 2:0 durch Kevin Funke (6. Minute) und Dennis Stumpp (31.) in Führung. "Da waren wir überhaupt nicht auf dem Platz, Reislingen hätte noch höher führen können", berichtete Eintracht-Betreuer Eberhard Frey. 

Im zweiten Durchgang nahmen die Hausherren dann laut Frey "das Heft in die Hand" und kamen zum verdienten Ausgleich. Zunächst vergab Patrick Macis noch einen Strafstoß (50.), dann trafen Fabian Schömers aus dem Gewühl (70.) und Macis per Kopf (73.) zum 2:2.

Tore: 0:1 Funke (6.), 0:2 D. Stumpp (31.), 1:2 Schömers (70.), 2:2 Macis (73.).
VfR: Bonk - Sappok (85. Sechi), Schömers, Yahmadi (46. Kick), Karlowski - Kuschawe, Osumek, Bewernick, Engelhardt - Macis, Dürkop.

SV: Vollack - Wolkowski, Mosberger, Stiller, C. Kirsch - F. Kirsch, Stuhlmacher, Bokeloh- Krein (21. Hülsebusch, 65. Spahn), D. Stumpp, Funke.

 

 

AZ:

 

Nach 4:1 im Abstiegsfinale: SVO gerettet, Parsau muss absteigen

Bezirksliga: Osloß verschießt Elfer Gelb-Rot für Piel und Wolfram 0:1 gedreht

(hot) Jetzt wird gefeiert!“ Holger Ringe, Trainer des SV Osloß, war anzumerken, dass eine riesige Last von ihm abgefallen war. Minuten zuvor hatte sein Team vor 200 Zuschauern in Parsau den Klassenerhalt in der Fußball-Bezirksliga in trockene Tücher gebracht und den direkten Konkurrenten FC Germania mit 4:1 (0:1) in die Kreisliga geschossen. Davor lagen allerdings äußerst spannende 90 Minuten in einem echten Abstiegsfinale…

Der SVO, der sich zuvor über Nacht in der Alten Mühle in Weyhausen auf das Endspiel eingeschworen hatte, übernahm von Beginn an die Regie in einem Drehbuch, das spannender nicht hätte sein können“, so Ringe.

Die dickste Chance auf die verdiente Führung vergab Osloß’ Roland Piel in der 20. Minute. Seinen Elfmeter nach Foul an Artur Rose hielt Parsaus Torwart Sven Patz sensationell. Der zweite SVO-Schock dann neun Minuten später: Mit der ersten und einzigen Torchance markierten die Germanen die überraschende Führung. Ringe: In der Halbzeit dachten wir alle, das gibt’s doch gar nicht.“

Und es kam sogar noch schlimmer: Eine halbe Stunde vor Schluss sah Piel Gelb-Rot. Eine Aufholjagd zu zehnt? Alles sprach gegen Osloß. Aber wir haben es nicht verstanden, Druck aufzubauen“, sagte Parsaus Pressesprecher Marc Matalla. Die Platzherren waren zu ängstlich, und so leitete der SVO eine irre Aufholjagd ein, schoss noch vier sehenswerte Treffer und verdiente sich den Klassenerhalt.

Ringe stolz: Die Mannschaft hat für mich gespielt. Glückwunsch auch an Hillerse zur Meisterschaft, aber unser Klassenerhalt mit all den Unwägbarkeiten ist vielleicht sogar etwas bedeutender.“

FC: Patz Geiling Voigt, Rendelmann Volk, Gering, Hain-Bredberg, Bockelmann, Heider (75. Effe) Rücker (71. Siegemund), Wojtek (61. Cetera).

SV: Schmidt Fochler, Piel, Krause Ollendorf, Stiegelbauer, Petri, Celico, Wolfram Winterboer (55. Cirousse), A. Rose (82. Ament).

Tore: 1:0 (29.) Gering, 1:1 (69.) A. Rose, 1:2 (77.) Wolfram, 1:3 (80.) Petri, 1:4 (90.+2) Ament.
Gelb-Rot: Piel (SV/58.), Wolfram (SV/90.+3).

 

SVM-Keeper Conrad hält Remis fest

Fußball-Bezirksliga: Brome und Meinersen trennen sich 0:0 Calberlah schlägt Müden 6:2

(jk) Platz zwei gefestigt: Calberlah konnte in der Fußball-Bezirksliga durch ein 6:2 gegen Müden den Vorsprung auf die Verfolger auf drei Punkte ausbauen. Brome hielt indes Meinersen durch das 0:0 auf Abstand, Vorsfelde II besiegte im Duell der Absteiger Heiligendorf mit 3:0.

FC Brome SV Meinersen 0:0.

Ungewöhnlich: SVM-Coach Volker Steding wechselte nicht aus, denn das Spiel stand bis zum Schluss auf der Kippe. Ich wollte keine Unruhe reinbringen“, erklärte Steding. Zum Matchwinner avancierte Meinersens Keeper René Conrad, der in der Schlussminute einen Foulelfmeter von Matthias Lausch parierte. Den hat er gut gehalten“, lobte Steding. Es war am Ende auch ein gerechtes Unentschieden“, sagte Bromes Spielertrainer René Wegner.

FC: Meißner Wegner Sacher, J. Herud Buhr, Lausch, Klinger (75. Lapin), Dankert Nicoll, Nieswandt (62. Lucke), Wiegmann (82. Traue).

SV: Conrad Voigt, Niebuhr, Winkelmann, Hagemann Vogelmann, Sterz, Hekk, Boz Lenk, Bind.
Tore: keine.


SV GW Calberlah TuS Müden-Dieckhorst 6:2 (2:1).

Calberlah legte durch zwei Kopfballtore nach Standards früh den Grundstein zum Erfolg. Danach haben wir etwas rumgeeiert und das Anschlusstor bekommen“, ärgerte sich Frank Plagge, Trainer der Hausherren. Aber in der zweiten Halbzeit haben wir dann nachgelegt und auch in der Höhe verdient gewonnen.“ Müdens Coach Andreas Heindorff war anderer Meinung: Wir haben knapp 70 Minuten gut gespielt, sind dann nur konditionell eingebrochen. Calberlahs Sieg ist um zwei Tore zu hoch ausgefallen.“ Der SV bekommt indes Verstärkung für die kommende Saison: Julian Garzke wechselt von Liga-Konkurrent SV Gifhorn.

SV: Korsch Heise, Theuerkauf, Meißner (46. Remus), Elbe Hernier, Gewinner, P. Plagge Ullrich, M. Plagge Keil (72. Bleistein).

TuS: Schlepps Börner Wegmeyer, K. Bürsing Damker, Torben Döring (75. Brandes) Melzel, C. Gerike, Linneweh (84. Schrot) S. Gericke, Schmitz.

Tore: 1:0 (8.) Keil, 2:0 (20.) Theuerkauf, 2:1 (40.) Linneweh, 3:1 (66.) P. Plagge, 4:1 (72.) Heise, 5:1 (82.) Remus, 6:1 (85.) P. Plagge, 6:2 (88.) Melzel.

 

TSV Heiligendorf SSV Vorsfelde II 0:3 (0:1).

Beide Teams standen bereits vorher als Absteiger fest, spielten deswegen mit offenem Visier. Es ging hoch und runter“, sagte TSV-Betreuer Hans-Günter Knigge. Dabei hätte es auch 10:5 für Vorsfelde ausgehen können. Viele Chancen auf beiden Seiten, aber eine klägliche Verwertung.“ So sah’s auch SSV-Coach Achim Brauer. Wir haben viele Möglichkeiten leichtfertig vergeben. Es hätte ein weitaus ruhigerer Nachmittag werden können…“

TSV: Laufer Twardon Peters, Blume Günther, Knigge (46. Koderisch), Grohn, Dudek, Sochacki (70. Molkentin) Henschel, Paetz.

SSV: Lockbeser Hetmantzyk, Ficara, N. Wicha Wienecke, Mainca, Körber, F. Brauer, Windt (75. A. Brauer) Heuer, Serac (55. Margaliotta).

Tore: 0:1 (3.) Wienecke, 0:2 (57.) Windt, 0:3 (89.) Heuer.

 

Ex-Teufel zu Reislingen

TuS bleibt Bezirksligist
(hot) 1:6-Klatsche gegen Isenbüttel kassiert, aber: Der TuS Neudorf-Platendorf feiert endgültig den Klassenerhalt in der Fußball-Bezirksliga! Dank Parsaus Pleite (siehe Text) stehen alle Absteiger fest. Der VfR und Reislingen trennten sich unentschieden.

VfR Eintracht Nord Wolfsburg SV Reislingen/Neuhaus 2:2 (0:2).

Zwei völlig verschiedene Halbzeiten“ sah Eintracht-Betreuer Eberhard Frey. Im ersten Durchgang dominierte der SV. Wir hätten den Sack zumachen müssen“, ärgerte sich Reislingens Coach Andreas Löwner. Am Ende musste er sich glücklich schätzen: SV-Keeper Bastian Vollack rettete in der Nachspielzeit gegen Patrick Macis. Reislingen freut sich über die Zusage von Nima Namouran, eigentlich Kicker beim Football (unter anderem Hamburg Blue Devils).

VfR: Bonk Sappok (85. Sechi), Schömers, Yahmadi (46. Kick), Karlowski Kuschawe, Osumek, Bewernick, Engelhardt Macis, Dürkop.

SV: Vollack C. Kirsch, Stiller, Mosberger, Wolkowski F. Kirsch, Bokeloh, Stuhlmacher, Krein (21. Hülsebusch, 65. Spahn) D. Stumpp, Funke.

Tore: 0:1 (6.) Funke, 0:2 (31.) D. Stumpp, 1:2 (70.) Schömers, 2:2 (73.) Macis.


TuS Neudorf-Platendorf MTV Isenbüttel 1:6 (1:2).

Isenbüttels Sieg ging in Ordnung, keine Frage. Aber: Platendorf hatte gute Chancen“, gab MTV-Coach Dieter Winter zu. Knackpunkt: Das frühe Rot für Hikmet Ekinci. Platendorfs Trainer Frank Huneke: Keiner wusste, wofür.“ Am Ende fehlten so die Kräfte. Isenbüttel, für das Dennis Stöbermann viermal traf, schraubte den Sieg hoch und darf sich zudem über den Zugang von Keeper Christian Schnaase (VfL Knesebeck) freuen.

TuS: S. Manske Hoffart R. Manske, Klenner Becker (42. Schrader), Rauhs, Guse (75. Marquardt), Cafer Gül, Kaufmann (81. Gutknecht) Pengel, Ekinci.

MTV: van der Vorst D. Dorenkamp, Mohwinkel, Nötzel, Gritzka (80. Derda) C. Heinz, Lucas (57. Theuerkauf), Ehmling (57. Klapproth), Ahrens Stöbermann, Limp.

Tore: 0:1 (20.) Stöbermann, 0:2 (29.) Stöbermann (Foulelfmeter), 1:2 (44.) Cafer Gül, 1:3 (63.) Stöbermann, 1:4 (80.) Ahrens, 1:5 (81.) Klapproth, 1:6 (88.) Stöbermann.

Rot: Ekinci (TuS/32.).

 

Elf des Tages:

Tor: Conrad (Meinersen)
Abwehr: Blume (Heiligendorf) , Ficara (Vorsfelde II) , Stiegelbauer (Osloß) , Krause (Osloß)
Mittelfeld und Angriff: Gewinner (Calberlah) , P. Plagge (Calberlah) , Henschel (Heiligendorf) ,
Damker (Müden-D.),  A. Rose (Osloß) , Stöbermann (Isenbüttel)

 

 Bezirksliga:

AZ: 17.05.08

 

Sieg in Gifhorn: Hillerse Meister

Party nach 2:1 – SV präsentiert sich als ebenbürtiger Gegner

(hot) Wieder da, wo sie hingehören! Die Fußballer des TSV Hillerse sind zwei Spieltage vor Schluss Bezirksliga-Meister, schafften den direkten Wiederaufstieg in die Bezirksoberliga. Doch der Schlussakt mit dem 2:1 (1:0) am gestrigen Abend vor 350 Zuschauern bei der SV Gifhorn verlangte dem neuen Titelträger alles ab!
Der neue Meister erwischte einen absoluten Traumstart. Hillerse kam über rechts, Ibrahim Chour brauchte „eine perfekte Vorarbeit“, so TSV-Coach Heinz Gerono jubeltrunken, von Fabian Busse nur einzuschieben – die Führung nach zehn Minute.
Manuel Deppe hätte nach einem Foul an Busse im SV-Strafraum in der 30. Minute Hillerses Nerven weiter beruhigen können, doch Gifhorns Schlussmann Bastian Mechelk parierte den Elfer
Die frühe Vorentscheidung wäre auch unverdient gewesen. Die Eyßelheider waren ebenbürtig. Gerono: „Uns war anzumerken, dass die Nerven flatterten. Die SV hat sich sehr teuer verkauft.“
Den zwischenzeitlichen Lohn erntete Marco Momberg ab, dessen Schuss aus 18 Metern einschlug. Sollte es doch noch nichts werden mit der Meister-Party? Doch! Wenig geschockt avancierte Timo Bertram zum Hillerser Matchwinner, markierte aus dem Gewühl heraus das 2:1. Was folgte? Duschen mit allem, was sich finden ließ, Polonäse und eine lange Party…
SV: Mechelk – Jander, Kornblum (70. Grünhage), Ceylan, Lippke – Marco Momberg, Lo Bianco – Sawtschenko (46. Kastner-Blödorn), Garzke, Gülabi – Priebe.
TSV: Jäschke – N. Bertram, Wesche, Herzog, Nicks (A. Ganski) – Reich, Deppe – F. Busse, Bruns (85. Frank), T. Bertram – Chour (80. Laukert).
Tore: 0:1 (10.) Chour, 1:1 (60.) Marco Momberg, 1:2 (62.) T. Bertram.

 

TSV: Balkon-Party und Frühaufsteher

Kastner-Blödorn adelt Hillerse

(hot) Was folgte, war eine einzige Party! Soeben war der Schlusspfiff ertönt, schon brachen beim TSV Hillerse, seit dem 2:1 bei der SV Gifhorn Meister der Fußball-Bezirksliga, alle Dämme. „Das ist geil!“, jubelte Innenverteidiger Lars Herzog.
Immer wieder gab’s Bierduschen für Trainer und Mitspieler, die Meister feierten ausgelassen an der Eyßelheide – wo ihnen keineswegs schlechte Verlierer gegenüberstanden: „Hillerse ist die Mannschaft, die den Titel als Einzige verdient hat“, adelte SV-Trainer Aki Kastner-Blödorn den Gegner – ohne auf ein Lob für das eigene Team zu verzichten: „Wir haben dem TSV 110 Prozent abverlangt.“
Der direkte Wiederaufstieg ist geschafft. Ist’s schöner als vor drei Jahren?

„Anders. Damals war mehr Dramatik durch die Relegation. Dafür sind wir jetzt Erster“, so Meistertrainer Heinz Gerono, den seine Spieler auf Händen trugen und mit Sekt übergossen. Richtig feiern konnten er und sein Co Dirk Kiwitt nicht. Heute geht’s zur Niedersachsenmeisterschaft der Altsenioren. „Aber etwas feiern wir“, so beide augenzwinkernd.
Und es ging die Post ab! Herzog: „Wir haben ja keinen Rathaus-Balkon. Also verlegen wir das in den Hillerser Hof.“ Von da aus ging’s ins Sportheim, Hillerse machte die Nacht zum Tag. Die ausgelassene Sause dauerte bis zum Morgen.

 

Meistertrainer: Hillerses Coach Heinz Gerono wurde auf Händen

getragen und mit Sekt übergossen.

 

GR: 17.05.08

Fußball-Bezirksliga Hillerse feiert
Exakt 50 Wochen nach dem Abstieg hat es der TSV Hillerse geschafft: Dank des 2:1-Sieges bei der SV Gifhorn feiert die Mannschaft von Trainer Heinz Gerono die Meisterschaft in der Fußball-Bezirksliga - und den damit verbundenen Wiederaufstieg in die Bezirksoberliga.

 

Timo Bertram erlöst TSV
Hillerse besiegt SV Gifhorn mit 2:1 - Wiederaufstieg nach nur einem Jahr perfekt

Von Reinhard Matzick und Matthias Schultz
GIFHORN. Es ist vollbracht: Dank des 1:0-Sieges bei der SV Gifhorn hat der TSV Hillerse die Meisterschaft in der Fußball-Bezirksoberliga und den damit verbundenen Wiederaufstieg perfekt gemacht.
Drei Spieltage vor Saisonende sind die Hillerser somit rechnerisch nicht mehr einzuholen. Bereits nach neun gespielten Minuten standen die Zeichen bereits auf Meisterschaft, als Ibrahim Chour eine Flanke von Fabian Busse ins Gifhorner Gehäuse schob.
In der 35. Minute hatte TSV-Kapitän Manuel Deppe gar die große Chance auf dem Fuß, schon in der ersten Halbzeit für klare Verhältnisse zu sorgen. Seinen Foulelfmeter konnte Gifhorns Torwart Bastian Mechelk parieren.
Die feldüberlegenen Hausherren hatten beinahe im Gegenzug den Ausgleich auf den Fuß; Orkun Gülabi gelang es aber nicht, einen Abpraller aus kürzester Distanz zu verwerten.
Anders Marco Momberg: Der SV-Mittelfeldmotor glich nur 90 Sekunden nach Wiederanpfiff zum 1:1 aus. Die Freude währte aber gerade einmal vier Minuten: Nachdem Mechelk einen sicher geglaubten Ball abprallen ließ, nutzte Hillerses Timo Bertram die Verwirrung nach einem Gestochere zur erneuten Führung.
In der Folgezeit drückten die wackeren Gastgeber, während der Spitzenreiter hinten kompakt stand und auf Konter lauerte. Doch diese blieben ebenso wie die Gifhorner Möglichkeiten ungenutzt, so dass die Hillerser am Ende dank der besseren Chancenverwertung verdient gewannen.
Als der Schlusspfiff um Punkt 20.56 Uhr ertönte, kannte der Jubel auf Seiten des letztjährigen Bezirksoberliga-Absteigers keine Grenzen mehr: Exakt 50 Wochen nach dem bitteren Abstieg darf sich die Gerono-Truppe in der kommenden Saison wieder als Bezirksoberligist bezeichnen.
Tore: 0:1 Chour (10.), 1:1 Marco Momberg (47.), 1:2 T. Bertram (51.),
SV: Mechelk - Jander, Kornblum (68. Grünhage), Ceylan, Lippke - Marco Momberg, Lo Bianco - Sawtschenko (46. Kastner-Blödorn), Gülabi - Priebe.
TSV: Jäschke - N. Bertram, Herzog, Wesche, Nicks (67. Laukert) - Reich, Deppe -F. Busse, Bruns, T. Bertram -Chour (77. A. Ganski).

 

Gerono: Ein Moment, den man nicht mehr vergisst
TSV-Coach heilfroh - Chour: "Bin richtig glücklich"

Von Steffen Erkenbrecher und Matthias Schultz
GIFHORN. Um exakt 20.56 Uhr war es amtlich: Genau 50 Wochen nach dem bitteren Abstieg aus der Fußball-Bezirksoberliga ist dem TSV Hillerse der direkte Wiederaufstieg geglückt.
Dementsprechend überglücklich zeigte sich Hillerses Trainer Heinz Gerono nach dem Schlusspfiff: "Das ist ein Moment, den man nie mehr vergisst, ich bin einfach nur heilfroh, dass alles glatt ging", freute sich der Trainer.
Dass seine Mannschaft sich dabei größtenteils "verkrampft" gezeigt habe, verdrängte Gerono mit dem Schlusspfiff. "Jetzt zählt erstmal nur der Aufstieg, alles andere ist unwichtig", so der Coach, der "eine außergewöhnliche Anspannung" bei sich und seiner jungen Mannschaft verspürt hatte.
Ebenso glücklich zeigte sich Torschütze Ibrahim Chour nach Spielende: "Ich bin richtig glücklich, kann das alles noch gar nicht so richtig fassen", so der Hillerser Stürmer, der einen Tag zuvor seinen 23. Geburtstag gefeiert hatte. "Meine Mitspieler haben mir dieses Tor vorausgesagt. Dass es jetzt tatsächlich so kam, kann ich noch gar nicht realisieren", sagte er schmunzelnd.
Robin Nicks betonte unterdessen, dass der Aufstieg "Hoch verdient" gewesen sei. "Allein in der Hinrunde haben wir überragend gespielt, mit Ausnahme des Hinspiels gegen SV Gifhorn. Zum Glück haben wir das jetzt geradebiegen können", so der Linksverteidiger.

 

 Bezirksliga: Vorberichte 28. Spieltag
AZ: 16.05.08

Hillerse will heute feiern!
 

Fußball-Bezirksliga: TSV in Gifhorn
 

(jk/hot) Heute (19 Uhr) gilt‘s für Hillerse: Der TSV kann mit einem Sieg bei der SV Gifhorn drei Spieltage vor Schluss die Meisterschaft in der Fußball-Bezirksliga unter Dach und Fach bringen. „Wir wollen der Diskussion ein Ende bereiten und alles klarmachen“, so TSV-Verteidiger Lars Herzog kämpferisch.
Reislingen verabschiedete sich am Dienstagabend mit der 4:5-Niederlage gegen die Gifhorner aus dem Titelrennen – deshalb steht fest: Gewinnt Hillerse heute, kann der Spitzenreiter nicht mehr eingeholt werden. Und der TSV will nichts anbrennen lassen. „Wir wollen die erste von drei Möglichkeiten nutzen“, sagt Herzog. Denn: „Keiner hat Lust auf eine Zitterpartie am letzten Spieltag in Calberlah.“
Doch auf die leichte Schulter wird der TSV die Gifhorner nicht nehmen. „Jeder sollte die 0:1-Hinspielpleite noch im Hinterkopf haben“, warnt Herzog. „Da haben wir noch etwas gutzumachen.“ Konzentriert ins Spiel gehen, das erste Tor schießen und gewinnen, um die Sektkorken knallen zu lassen – so lautet Hillerses Marschroute. Geplant sei eine vorzeitige Meisterfeier aber nicht. „Die würde dann spontan erfolgen. Erstmal müssen wir gewinnen. Aber dann wird die Nacht sicherlich sehr lang…“ Auch Sergej Ganski könnte mitfeiern – der TSVer hat die OP nach seinem Kreuzbandriss gut überstanden.
Doch Hillerses Meistersause an der Eyßelheide will die SV verhindern. Auch wenn Gifhorn Spieler zur Rettung der Kreisliga-Reserve abstellt. Sorgen macht sich SV-Spielertrainer Aki Kastner-Blödorn deshalb nicht – seine Blau-Roten haben einen Lauf: „Und das, obwohl es für uns um nichts mehr geht. Davor ziehe ich den Hut.“ Dass das Duell mit Hillerse kein Zuckerschlecken wird, weiß Kastner-Blödorn: „Wir haben dem TSV die erste Pleite zugefügt. Wie ich Heinz Gerono kenne, wird er mächtig angefressen sein…“

Hillerses Verfolger: Platz zwei als Anreiz
 

Fußball-Bezirksliga: Eintracht ohne Stephan gegen Reislingen – Calberlah trifft auf Müden
 

(hot/jk) An der Meisterschaft des TSV Hillerse zweifelt bei der Konkurrenz niemand mehr. Doch im Kampf um Platz zwei wollen einige Teams noch ein Wörtchen mitreden. Alle Partien beginnen am Sonntag um 15 Uhr.


VfR Eintracht Nord Wolfsburg – SV Reislingen/Neuhaus (Hinspiel 1:3).
VfR-Coach Karsten Stephan und Reislingens Trainer Andreas Löwner sind dicke Kumpels – doch beim direkten Duell treffen sie nicht aufeinander. „Schade, dass wir nicht verlegen konnten. Ich bin im Kurzurlaub“, erklärt Stephan. Auch wenn es nicht wirklich um etwas geht – beide Klubs sind ehrgeizig. Löwner: „Wir wollen Zweiter werden.“ Wolfsburgs Coach fordert das Gleiche: „Wir können Reislingen mit einem Sieg überholen.“ Bei den Gästen steht wohl bereits jetzt – und nicht erst zur neuen Saison – das Debüt des Ex-Vorsfelders Markus Cyrys an.


FC Brome – SV Meinersen (0:1). Das 0:5 in Platendorf ärgert Bromes Spielertrainer René Wegner immer noch. „Das war eine Frechheit! Wir sind unseren Zuschauern einen Sieg als Wiedergutmachung schuldig“, fordert Wegner. Meinersen hat den Klassenerhalt in der Tasche – und trotzdem noch ein Ziel: „Wir wollen Müden überholen“, so SVM-Verteidiger Tim Winkelmann.


SV GW Calberlah – TuS Müden-Dieckhorst (3:1). Es geht um nichts mehr, doch Calberlah stört’s nicht: „Wir haben einfach Lust auf Fußball“, sagt Frank Plagge. Auch der GW-Coach strebt den zweiten Rang an, sieht sich dabei in der besten Situation: „Unsere Konkurrenten nehmen sich die Punkte noch gegenseitig weg.“ Bei Calberlah wieder dabei: Keeper Philipp Korsch. Das Hinspielergebnis täuscht laut TuS-Coach Andreas Heindorff: „Wir waren von den Chancen her gleichwertig.“ Für Müdens Keeper Stefan Schlepps wird‘s das letzte Spiel. Heindorff: „Er hört aus beruflichen Gründen auf. Wir wollen gewinnen und ihm den Sieg widmen.“

 

Nochmal voll reinhängen:

Calberlah (r.) und Brome wollen ihre Sonntagspartien in der Bezirksliga erfolgreich gestalten.

 


TSV Heiligendorf – SSV Vorsfelde II (5:1). Beide Teams sind abgestiegen – herschenken will die Punkte aber keiner. „Wir wollen unseren Zuschauern nochmal etwas bieten – als Entschuldigung für die zuletzt oft desaströsen Leistungen“, erklärt TSV-Betreuer Hans-Günter Knigge. „Wir spielen auf Sieg, haben nach der Hinspiel-Klatsche einiges gutzumachen“, sagt SSV-Betreuer Thomas Schreinert.


TuS Neudorf-Platendorf – MTV Isenbüttel (1:2). 22 Punkte trennen Platendorf vom Sechsten aus Isenbüttel, Gäste-Coach Dieter Winter hat dennoch höchsten Respekt vor dem TuS: „Es fehlte ihnen oft einfach ein wenig Glück. An sich ist das keine schlechte Truppe.“ Winter stellt sich auf hochmotivierte Gastgeber ein: „Um ganz sicher zu sein, brauchen sie noch drei Punkte.“ Platendorfs Trainer Frank Huneke, der zuvor lange Jahre Coach in Isenbüttel war, sieht bei sieben Punkten Vorsprung auf die Abstiegsplätze drei Spieltage vor Schluss keine Gefahr mehr. Huneke: „Wir sind durch.“

Endspiel gegen SVO: Ganz Parsau drückt die Daumen
 

Fußball-Bezirksliga: Germanen locker – Osloß selbstbewusst
 

(jk/hot) Wenn der FC Germania am Sonntag (15 Uhr) den SV Osloß empfängt, dann drückt ganz Parsau die Daumen. „Das ist unser Endspiel. Wenn wir nicht gewinnen, sind wir weg vom Fenster“, weiß FC-Pressesprecher Marc Matalla.
Bei einem Erfolg würden die Hausherren den Abstand auf den direkten Konkurrenten Osloß zwei Spieltage vor Schluss auf zwei Punkte verkürzen. Der Druck lastet aber auf den Gästen, denn: „Wir stehen schon die ganze Zeit da unten. Selbst wenn wir es nicht schaffen sollten, ist das kein Problem. Wir können lockerer in diese Partie gehen“, erklärt Matalla.
Interessant wird‘s am Sonntag allemal, schließlich sind Parsau und Osloß alte Rivalen aus vergangenen Kreisliga-Zeiten. „Wir freuen uns riesig auf das Spiel“, so der Germanen-Pressesprecher. Klar ist: Für eines der beiden Teams geht‘s nach dieser Saison wieder in die Kreisliga…
Beim SVO geht man sehr konzentriert in „das wichtigste Saisonspiel“, wie es Coach Holger Ringe nennt. Auffällig: Von Nervenflattern ist in Osloß keine Spur. Ringe sagt: „Wir sind top vorbereitet, werden auf das, was uns da erwartet, eingestellt sein. Wir werden unser Ziel erreichen!“
Zumal es der SVO selbst in der Hand hat. Selbst eine Niederlage könnte die Ringe-Truppe verkraften, hätte immer noch zwei Punkte Vorsprung. Osloß’ Trainer: „Wir wissen, wie wir sie knacken können.“ Und: „Es ist Parsaus letzte Chance.“
In die Karten lässt sich Ringe nicht schauen, setzt sein Pokerface auf und erklärt: „Zu Ausrichtung und Taktik werde ich nichts sagen.“ Klar ist: Personell kann der Coach für die Partie aus dem Vollen schöpfen.

 

 

GR: 16.05.08

 

Fußball-Bezirksliga Der Titelkampf

Einzig und allein eine Haaresbreite ist der Spitzenreiter TSV Hillerse noch von der Meisterschaft entfernt. Bereits mit einem Sieg in Gifhorn wäre zwei Spieltage vor Schluss alles in trockenen Tüchern. Dem SV Calberlah bleibt dann nur noch das Ziel der 100-Tore-Marke.

 

Heute soll der Titel her!

Der TSV kann am Freitag auf der Eyßelheide die Meisterschaft perfekt machen

Von Steffen Erkenbrecher

HILLERSE. Ein ganzes Jahr ist der Abstieg des Fußball-Bezirksligisten TSV Hillerse beinahe her: Doch so wirklich verdaut wäre er wohl erst mit einem Sieg am Freitag (19 Uhr) bei der SV Gifhorn. Denn damit wäre die Wiederaufstieg perfekt!

Er ist noch immer nicht raus aus den Köpfen der TSV-Akteure, der 3. Juni 2007. Damals stiegen die Hillerser nämlich trotz eines 1:0-Sieges am letzten Spieltag aus der Bezirksoberliga ab. "Ich denke noch oft an diesen Tag. Der Abstieg hat uns allen sehr weh getan", offenbart TSV-Coach Heinz Gerono.

Doch ein knappes Jahr später kann der Spitzenreiter für Traumabewältigung sorgen. Denn einzig ein Sieg aus den letzten drei Partien fehlt zum sicheren Wiederaufstieg. Und den soll es bereits gegen Gifhorn geben. "Je früher, desto besser", so Gerono, der allerdings hinzufügt: "Von den Planungen zur Meisterfeier will ich noch nichts wissen, denn erst will ich alles unter Dach und Fach haben. Das wäre dann der Moment, für den wir das ganze Jahr gearbeitet haben."

Doch Geschenke zu Gunsten des TSV werden auf der Eyßelheide nicht verteilt werden. Vielmehr haben sich die Hausherren fest vorgenommen, die Aufstiegsfeier des Gastes um eine Woche zu verschieben. "Sie können gerne aufsteigen, aber nicht auf unserem Platz", erklärt Gifhorns Co-Trainer Walter Hilken, der sich durchaus selbstbewusst gibt für das Duell: "Ich bin überzeugt, dass wir gewinnen. Wir werden wieder offensiv spielen, um den Gegner nicht ins Spiel kommen zu lassen." Bewährt hatte sich diese Taktik beim überraschenden 5:4-Erfolg gegen Reislingen.

Hillerses Coach selbst war auch nach Reislingen gefahren, um sich ein Bild von den Gifhornern zu machen. "Sie waren in dem Spiel wirklich gut, wir sind gewarnt. Allerdings bin ich optimistisch, insofern wir unsere Überlegenheit wieder in Tore ummünzen können", so Gerono, der auf Sebastian Busse, Sergej Ganski, Feysel Demir und Martin Pahl verzichten muss.

 

Abstiegskampf: Parsau greift nach dem letzten Strohhalm

Die Germanen empfangen Osloß zum Abstiegskrimi

GIFHORN/WOLFSBURG. Die Messe in der 1. Fußball-Bezirksliga ist mehr oder weniger gelesen: So verspricht einzig und allein das Abstiegsrennen noch ein wenig Spannung. Denn sollten die Germanen aus Parsau gegen Osloß erfolgreich sein, wird es nochmal spannend.

SV Grün-Weiß Calberlah - TuS Müden-Dieckhorst (So., 15 Uhr).

Der einzige Verein, der dem TSV Hillerse die Meisterschaft noch streitig machen könnte, ist der SV Calberlah. Doch angesichts der Tatsache, dass die Grün-Weißen drei Spieltage vor Schluss bereits acht Punkte hinterherhinken, bleibt eine Kampfansage aus. "Die Meisterschaft ist durch", erklärt Trainer Frank Plagge, der dennoch noch ein großes Ziel mit seinem Team verfolgt: "Wir wollen aus den letzten drei Partien neun Punkte holen und zudem die 100-Tore-Marke knacken!" Tatsächlich fehlen den Calberlahern nur noch neun Treffer bis zu dieser Marke.

FC Brome - SV Meinersen/A./P. (So., 15 Uhr).

Effektivität wird in Brome groß geschrieben: So verteilen sich die 12 Siege und die 13 Niederlagen fast gleich. Und das obwohl das Torverhältnis von 31:47 eine andere Sprache spricht. Die SV hat indes mit der besseren Ausbeute an Treffern (34:46) sechs Punkte weniger.

TSV Heiligendorf - SSV Vorsfelde II (So., 15 Uhr).

Für beide Teams ist die Saison bereits gelaufen: Denn während der Gastgeber bereits abgestiegen ist, kann den Vorsfeldern nur noch ein Wunder helfen: 9 Punkte und 21 Tore muss der SSV in den letzten drei Partien auf den SV Osloß aufholen.

FC Germania Parsau -SV Osloß (So., 15 Uhr).

Ein echtes Schicksalsspiel steht in Parsau an: Denn sollte der Gastgeber vor heimischer Kulisse patzen, wäre das gleichbedeutend mit dem Abstieg. Ganz anders würde sich die Situation im Falle eines "Dreiers" darstellen für die Germanen. Denn dann würde der Abstand zum SV Osloß nur noch zwei Zähler betragen. Beim direkten Kräftemessen geht es also gleich für beide Mannschaften um das Verbleiben in der Bezirksliga.

TuS Neudorf-Platendorf - MTV Isenbüttel (So., 15 Uhr).

Eine nervenaufreibender Saisonverlauf liegt hinter dem TuS. Doch nun ist es endlich soweit: Erstmals in dieser Saison können die Platendorfer befreit von Abstiegssorgen auflaufen. Und gegen den MTV wird eine gewisse Lockerheit auch von Nöten sein. Schließlich konnten die Isenbütteler zuletzt gerade im spielerischen Bereich überzeugen.

VfR Eintracht Nord Wolfsburg - SV Reislingen/Neuhaus (So., 15 Uhr).

 Im Kampf um die Vizemeisterschaft gibt es einen echten Kracher kurz vor Saisonende. Der Tabellenfünfte Eintracht Nord empfängt die besser platzierten Reislinger. Der Gastgeber kann sich dabei für seine 1:3-Schlappe im Hinspiel revanchieren.

 

 Bezirksliga:  Nachholspiel und 28.Spieltag

GR: 14./15.05.08

 

Ausgleich: Kurios und spät

Bezirksliga: Hehlingen und Holzland trennen sich 1:1 - Tor von der Mittellinie

Von Jens Neumann

HEHLINGEN. Remis im Derby: In einem vorgezogenen Spiel der Fußball-Bezirksliga trennten sich der TSV Hehlingen und der STV Holzland gestern Abend 1:1 (0:0)-unentschieden.

Der Ausgleich für die Gäste fiel - passend zum Spiel - durch einen langen Ball: In der Nachspielzeit schlug Libero Holger Röhrs einen Freistoß von der Mittellinie vor das Hehlinger Tor. Und das Leder segelte an Freund und Feind vorbei und landete in den TSV-Maschen - wenige Sekunden später ertönte der Abpfiff.

"In der ersten Halbzeit war es kein schönes Spiel. Nach der Pause haben wir 20 Minuten das Spiel im Griff gehabt, uns danach aber wieder fallen lassen. Vielleicht ist das Remis deshalb sogar gerecht", meinte Hehlingens Coach Jürgen Winkelmann und schob nach: "Es war das schlechteste Spiel meiner Mannschaft seit Wochen."

"Sehr zufrieden" war hingegen sein Pendant Waldemar Josef mit dem Auftritt seiner Elf beim Tabellendritten. "Wir haben schon in der ersten Halbzeit die besseren Chancen gehabt", dachte er an die vergebenen Möglichkeiten von Mathias Röhrs und Kevin Schultz, die allein vor Hehlingens Keeper Robert Bruchmann aufgetaucht waren. "Es war ein interessantes Spiel, es ging hin und her. Beide Mannschaften haben sich nichts geschenkt", konstatierte der STV-Coach, dessen Elf schnell umschaltete und gewohnt viel mit langen Bällen operierte. Und einer davon fand ja sogar noch den direkten Weg ins Tor?

Tore: 1:0 Bischoff (50.), 1:1 Holger Röhrs (90.).

TSV: R. Bruchmann - Schünemann - Scheffel, Martin - Michalski, Bürger (46. Schröder), D. Jauster, Zveratic (80. T. Jauster), Albertz - Herrmann, Bischoff.

STV: Pasche - H. Röhrs - L. Hansmann, Kahlert - Hofer (75. Dornfeld), M. Röhrs (80. Berner), Otto (60. Pilzecker) - Jürges, Schultz, Lippelt - T. Röhrs.

 

 

4:5 - Reislingen wacht zu spät auf

Später Doppelpack reicht Löwner-Elf nicht - SV Gifhorn verlässt das Torfestival als Sieger

Von Matthias Schultz

REISLINGEN. Der SV Reislingen/Neuhaus hat den Sprung auf den zweiten Platz der Fußball-Bezirksliga verpasst. Vor heimischem Publikum unterlag er der SV Gifhorn in einer torreichen Partie mit 4:5 (1:2).

"Wir haben uns den Schneid abkaufen lassen", beklagte Reislingens Trainer Andreas Löwner nach der Partie. Den Beginn des Spiels verschlief seine Mannschaft komplett. Anders die Gifhorner, die von Start weg nach vorn drückten - und früh für ihren Mut belohnt wurden. Dem frühen Führungstreffer von SV-Mittelfeldakteur Orkun Gülabi (1.) folgte nur sechs Minuten später das 0:2 durch Eugen Sawtschenko.

"Ein abgefälschtes Ding, das blöderweise in unserem Tor landet", schilderte Löwner. Immerhin gelang Reislingens Angreifer Kevin Funke in der 19. Minute der Anschlusstreffer - für mehr reichte es bis zum Pausenpfiff nicht. Auch in Durchgang 2 bestimmten zunächst die Gifhorner das Geschehen - und erhöhten dank Julian Garzke auf 3:1 (55.). Dem erneuten Anschlusstreffer von Manuel Krein wenige Sekunden danach folgte ein Doppelpack von Gifhorns Sebastian Priebe (65., 66.), die Partie schien entschieden.

"Plötzlich waren wir wieder dran", so Löwner nach den späten Treffern von Krein und Dennis Stumpp. Genützt hat es nichts mehr. "Gifhorn hat letztendlich verdient gewonnen", bilanzierte der Coach.

Tore: 0:1 Gülabi (1.), 0:2 Sawtschenko (7.), 1:2 Funke (19.), 1:3 Garzke (55.), 2:3 M. Krein (56.), 2:4 Priebe (65.), 2:5 Priebe (66.), 3:5 M. Krein (84.), 4:5 D. Stumpp (86.).

Reislingen: Vollack - C. Kirsch, Stiller, Mosberger, Hösebusch - J. Stumpp (30. Rohde), Stuhlmacher, Alaimo - M. Krein, D. Stumpp, Funke.

Gifhorn: Mechelk - Jander, Wrassmann, Ceylan, Lippke - Sawtschenko, Marco Momberg, Garzke, Gülabi - Ustaoglou - Priebe (90. Giera).


 

Torjäger

32   Stöbermann (Isenbüttel) 
26   T. Röhrs (Holzland)          
26   Bischoff (Hehlingen)        
19   M. Plagge (Calberlah)      
17   Hernier (Calberlah)          

15   Macis (VfR Eintracht)      
14   P. Plagge (Calberlah)      

13   Rose (Osloß)                     
13   Bewernick (VfR Eintracht)
12   Reich (Hillerse)                 

11   Plotek (Calberlah) ... und andere.


 

 Bezirksliga: Nachholspiele

GR: 08.05.08

 

Platendorf nach 5:0-Sieg fast gerettet
Deutlicher Erfolg gegen harmlose Bromer - Alle Tore fallen erst in der zweiten Hälfte

Von Reinhard Matzick
NEUDORF/PLATENDORF. Das war der erhoffte Befreiungsschlag für den TuS Neudorf/Platendorf. In einer Nachholbegegnung der Fußball-Bezirksliga besiegte die Elf von Trainer Frank Huneke den FC Brome deutlich mit 5:0 (0:0) und dürfte sich damit aller Abstiegssorgen entledigt haben.
Von Beginn dominierten die Hausherren gestern Abend das Geschehen auf dem Sportplatz in Platendorf. Engagiert gingen die TuS-Kicker zu Werke, wohlwissend, dass ein Sieg für eine Vorentscheidung im Tabellenkeller sorgen würde. "In der ersten Hälfte fehlten nur die Tore", sagte TuS-Betreuer Karsten Tomuschat hinterher.
Das änderte sich aber in Abschnitt 2. Nachdem die Bromer ab der 51. Minute in Unterzahl hatten spielen müssen, erzielten die Hausherren Treffer auf Treffer. Spätestens als Arne Hoffart wieder einmal einen Freistoß aus 18 Metern zum 3:0 versenkte, war der Sieg in trockenen Tüchern.
"Etwas mehr Gegenwehr hätte ich von den Bromern schon erwartet. Der Sieg ist uns doch recht leicht gefallen", zog Karsten Tomuschat ein positives Fazit für seinen Klub. "Insgesamt gesehen haben wir wenige Fehler gemacht. Der Sieg hätte sogar noch höher ausfallen können."
Tore: 1:0, 4:0 Pengel (52., 71.), 2:0 Marquardt (60.), 3:0 Hoffart (67.). 5:0 Kaufmann (73.. FE).
Gelb-Rot: Hoffmann (51., FC).
TuS: S. Manske - Hoffart (84. Schrader) - R. Manske, Klenner - Rauhs, Becker, Helms, Kaufmann (75. Hadamik), Guse (69. Kosmin) - Marquardt, Pengel
FC: Meißner - Wegner - Wiegmann, Sacher -Dankert, Buhr (82. Ledden), Hoffmann, Lausch 75. Traue), Nieswandt - Brinkmann, Nicoll (66. Klinger).

 

Stöbermann mit Dreierpack - Isenbüttel siegt 5:0
ISENBÜTTEL. Die kleinen Hoffnungen des FC Germania Parsau auf den Klassenerhalt in der Fußball-Bezirksliga haben gestern einen Dämpfer bekommen: Die Elf von Trainer Peter Loeper unterlag beim MTV Isenbüttel mit 0:5 (0:1) und war damit noch gut bedient.
"Wir hätten auch zehn Tore machen können", meinte MTV-Coach Dieter Winter und fügte hinzu: "Der Sieg geht absolut in Ordnung." Nach einem Blitzstart und dem 1:0 durch Torjäger Dennis Stöbermann in der ersten Minute ließen es die Hehlenrieder vor der Pause noch ruhig angehen.
Doch nach dem Seitenwechsel gab der MTV dann noch einmal richtig Gas. "Dann haben wir wieder guten Fußball gespielt. Und 5:0 hört sich ja auch ganz gut an", befand Dieter Winter. Mit seinem Doppelpack (82., 90.) schraubte Dennis Stöbermann sein Torekonto auf 32 - und führt die Liga an.
Tore: 1:0, 4:0, 5:0 Stöbermann (1., 82., 90.), 2:0 D. Dorenkamp (50.), 3:0 Ehmling (79.).
MTV: van der Vorst - D. Dorenkamp (60. Benke), Nötzel, Gritzka (60. Derda), Bäse - Ehmling, Ahrens, Heinz (60. Theuerkauf), Lucas - Limp, Stöbermann.
FC: Meyer (65. Loeper) - Geiling - Voigt, Rendelmann - Heider, Gehring, Bokelmann, Volk, Manewald (62. Powelka) - Wojtek (55. Skrodski), Cetera.

 

3:3 - "amüsantes" Topspiel in Hehlingen
TSV trotzt Spitzenreiter Hillerse Remis ab - Trainer einig: Gerechtes Ergebnis

Von Jens Neumann
HEHLINGEN. "Zu Hause spielen wir jetzt nur noch 3:3", sagte Trainer Jürgen Winkelmann schmunzelnd. Seine Bezirksliga-Fußballer des TSV Hehlingen trotzten gestern Abend dem Spitzenreiter TSV Hillerse ein leistungsgerechtes 3:3 (1:1)-Remis ab.
"Es ging hin und her, es gab Chancen hüben wie drüben", meinte Jürgen Winkelmann. Und sein Gegenüber Heinz Gerono freute sich fürs Publikum. "Für die Zuschauer war es ein amüsantes und unterhaltsames Spiel", merkte "Chef" Gerono an.
Ein Spiel, in dem die Hehlinger den besseren Start hatten und durch den 23. Saisontreffer von Denis Bischoff bereits nach drei Minuten mit 1:0 führten. "In der Anfangsphase haben wir uns vorführen lassen", konstatierte Gerono und schob nach: "Wir hätten gut und gerne auch 0:2 hinten liegen können." Die Hillerser vermissten ihren Abwehrchef Martin Pahl schmerzhaft, der verletzt fehlte. "Insgesamt geht das Ergebnis in Ordnung", meinte beide Trainer.
Tore: 1:0 Bischoff (3.), 1:1 F. Busse (35.), 2:1 Schubert (52.), 2:2, 2:3 Bruns (62., 66.), 3:3 Albertz (67.).
Gelb-Rot Präger (Hehlingen, 84.).
Rote Karte: N. Bruchmann (Heh., 90.) wegen groben Foulspiels.
Hehlingen: Niklas - Schünemann - N. Bruchmann, Ross - Zveratic, Albertz, Michalski, Präger, D. Jauster - Bischoff (85. Pede), Schubert (75. Martin).
Hillerse: Fischer - Frank (55. Nicks), Wesche, Herzog, N. Bertram - F. Bruns, Reich, Deppe - Busse (88. Baudisch), T. Bertram - Chour (70. A. Ganski).

 

Goertner macht beim TSV Schluss
HEILIGENDORF. Klaus Goertner wollte mit dem TSV Heiligendorf, dem ersten Absteiger aus der Fußball-Bezirksliga, auch in der Kreisliga weiterarbeiten. Doch daraus wird nichts: Nach Informationen unserer Zeitung werden sich die Wege nach dieser Spielzeit trennen. Wie aus Heiligendorf zu erfahren war, ist die Mannschaft davon bereits in Kenntnis gesetzt worden.
Die deutlichen Packungen der vergangenen Wochen, darunter das 0:10 beim SV GW Calberlah, haben offensichtlich Wirkung gezeigt bei dem erfahrenen Trainer der Heiligendorfer.

 Bezirksliga: "Nachlese (AZ und GR)

05.05.08

 

Gifhorner Streifzug: Noch keine Meisterfeier in Hillerse: „Ärgerlich!“

(jk/tk) Meisterschaftsfeier vertagt: Bezirksliga-Spitzenreiter Hillerse verlor zu Hause gegen die formstarken Bromer. Da allerdings auch die Konkurrenz nicht für den TSV gespielt hatte, hätte es zum vorzeitigen Titel sowieso nicht gereicht. Dennoch war Hillerses Trainer mächtig sauer. Der Gifhorner Fußball-Streifzug:
„Einfach ärgerlich“, fand Heinz Gerono, Trainer von Bezirksligist TSV Hillerse, die 0:2-Pleite gegen den FC Brome. „Knackpunkt war die völlig unberechtigte Rote Karte gegen Feysel Demir“, so Gerono. Der folgende Freistoß führte zur Bromer Führung. „Hätte Feysel nur Gelb bekommen, wäre die ganze Aufregung nicht gewesen. Aber so waren wir noch mit dieser Situation beschäftigt.“ Allerdings muss sich sein Team auch ankreiden, vorher nicht seine Chancen genutzt zu haben. Gerono: „Wir waren bis zum 0:1 haushoch überlegen, aber im Abschluss zu schwach.“

 

„Einfach ärgerlich!“ Die Rote Karte gegen Hillerses Feysel Demir (r.) sorgte für Aufregung, im unmittelbaren Anschluss geriet der TSV gegen Brome auf die Verliererstraße. Photowerk

 


Gewonnen, und dennoch nicht richtig zufrieden. Andreas Heindorff, Coach des TuS Müden-Dieckhorst, störte am 3:0-Sieg in der Bezirksliga gegen den TSV Heiligendorf: „Zu Beginn haben wir Druck entwickelt – doch dann haben wir das Fußballspielen wieder eingestellt. Auch die 1:0-Führung hat uns keine Sicherheit gegeben.“ Erst eine schöne Einzelaktion von Nils Linneweh in der 53. Minute ließ Heindorff aufatmen. „Danach haben wir Oberwasser bekommen und das Spiel sicher nach Hause gebracht – ohne jedoch zu überzeugen.“

 

 

Plagge - ein vielseitiger Trainer
Eigentlich ist er "nur" der Trainer des Fußball-Bezirksligisten SV GW Calberlah. Doch Frank Plagge ist eben ein Allroundtalent. Lief der Ex-Profi in der vergangenen Saison noch auf seiner Stammposition als Stürmer, aber auch als Innenverteidiger auf, so betrat er am Himmelfahrtstag Neuland. Da beide Torhüter - Philip Korsch weilte im Urlaub, Martin Eggert war privat verhindert - fehlten, stellte sich Frank Plagge zwischen die Pfosten der Grün-Weißen. Und er hielt seinen Kasten sauber beim 10:0-Kantersieg gegen Schlusslicht TSV Heiligendorf. "Kurz vor Schluss habe ich sogar einen Ball aus dem Winkel gefischt", berichtete Plagge.
jne

 

 Bezirksliga: Spielberichte 27. Spieltag

AZ: 05.05.08

 

Calberlah locker, SVO zittert weiter

GW holt in Osloß 3:0-Erfolg

(hot) Das Zittern hält an: Fußball-Bezirksligist SV Osloß kassierte gegen den SV GW Calberlah eine verdiente 0:3-(0:2)-Pleite und muss weiterhin um den Klassenerhalt bangen.
Dass es für Osloß nichts werden würde, zeichnete sich bereits früh ab: Marcel Hernier erwischte mit seinem Freistoß SVO-Keeper Benjamin Schmidt auf dem falschen Fuß – 0:1 in der siebten Minute. Die Platzherren hatten sich noch gar nicht berappelt, da legte Calberlah schon nach. Daniel Heise flankte mustergültig von rechts, Philip Plagge brauchte nur noch den Kopf hinzuhalten (8.).
„Der Doppelschlag war der Knackpunkt“, erklärte Osloß‘ Trainer Holger Ringe. „Damit war unsere Taktik, möglichst lange das 0:0 zu halten, über den Haufen geworfen.“ GW beschränkte sich im ersten Durchgang nur noch auf das Nötigste. Deshalb kamen die Gastgeber besser ins Spiel, ohne selbst wirklich zwingend zu werden. Calberlahs Coach Frank Plagge monierte: „Wir haben es zugelassen, das Osloß sicherer wurde.“
Nach dem Seitenwechsel erspielten sich die Platzherren endlich Chancen. Erst scheiterte Artur Rose an GW-Keeper Martin Eggert, direkt danach hatte Marc Wolfram die Riesenchance zum Anschlusstreffer, brachte den Ball aber auch nicht im GW-Kasten unter. Tino Gewinner sorgte kurz vor Schluss noch für das 3:0. Plagge: „Wir wollen jetzt natürlich noch so viele Punkte wie möglich holen.“ Bei 91 geschossenen Treffern ist freilich auch die 100-Tore-Marke ein Thema.
Osloß schaut ebenfalls nach vorn – auf den großen Keller-Knaller gegen Parsau. Ringe: „Das wird ein absolutes Endspiel.“ Der SVO hat derzeit nur fünf Punkte Vorsprung auf die Germanen, muss also weiter zittern.
SVO: Schmidt – Siebert, Fochler, Fricke, Krause – Elgner (75. Fischer), Celico, Ollendorf, Wolfram (80. W. Rose) – Ament, A. Rose.
GW: Eggert – Heise, Meißner, Meinhold, Theuerkauf (60. Claus) – Ullrich (75. Bleistein), Gewinner, Hernier, Elbe (60. Remus) – P. Plagge, M. Plagge.
Tore: 0:1 (7.) Hernier, 0:2 (8.) P. Plagge, 0:3 (85.) Gewinner.
Der zweite Streich: Philip Plagge (l.) köpft für Calberlah zum 2:0 ein,

Osloß (r. Dennis Ollendorf) unterlag am Ende 0:3. Photowerk

 

 

Nach Rot für Demir: Hillerse unterliegt 0:2

Brome nutzt TSV-Ärger aus
(jk) Hillerse macht das Spiel – Brome die Tore: Der FC fuhr in der Fußball-Bezirksliga beim Spitzenreiter TSV einen 2:0-(0:0)-Sieg ein. Knackpunkt der Partie war die Rote Karte für Hillerses Feysel Demir (76.).
Demir foulte im Mittelfeld seinen Gegenspieler, der Schiedsrichter schickte ihn dafür unter die Dusche. „Das war sein erstes Foul und auf keinen Fall Rot“, wetterte TSV-Coach Heinz Gerono. Bromes Spielertrainer René Wegner stimmte ihm zu: „Das war keine Rote Karte.“ Gerono legte sogar nach: „Dieser Platzverweis hat das Spiel entschieden.“
Denn während die Hausherren sich noch ärgerten, traf Bromes Malte Buhr zum 1:0 (77.). Bis dahin war der TSV überlegen, hatte jedoch wie so oft seine Chancen nicht genutzt.
In der Folge machte Hillerse auf und fing sich in Unterzahl einen Konter, 0:2 (79.). „Wir hatten das nötige Quäntchen Glück“, freute sich Wegner über den Erfolg.
TSV: Fischer – Nicks (66. Reich), N. Bertram (86. Baudisch), Herzog, Frank – F. Busse, Wesche, Bruns, Demir – T. Bertram, Chour (58.).
FC: Meißner – Wegner – J. Herud, Sacher – Klinger, Wiegmann (79. Lucke), Buhr, Dankert – Brinkmann (86. Traue), Nicoll, Nieswandt (81. Grunau).
Tore: 0:1 (77.) Buhr, 0:2 (79.) Nieswandt.
Rot: Demir (TSV/76.).

 

 

Wahnsinn! Trotz Rot, trotz 0:3 – VfR erkämpft Punkt in Hehlingen

Wolfsburgs Korsch muss runter – Bewernick und Macis (2) gleichen aus

(hot) Es sind Geschichten, die nur der Fußball schreibt! Der TSV Hehlingen hatte den Dreier beim Stand von 3:0 bereits im Sack, spielte gegen nur noch zehn Akteure des VfR Eintracht Nord, als die Wolfsburger sich nochmal aufbäumten und ein 3:3 (1:0) herausholten.
Es war der Wahnsinn, was sich in den letzten gut 30 Minuten abspielte. Durch ein Elfmetertor von Elvir Zveratic war Hehlingen bereits in der ersten Minute in Führung gegangen, als Denis Bischoff sich auf den Weg machte, das zweite Tor zu erzielen. Unsanft von Eintrachts Benni Korsch an der Grenze zum 16er gestoppt, zeigte der Referee auf den Punkt und zückte Rot für Korsch (56.). Zveratic behielt wieder die Nerven, Bischoff legte das dritte Tor nach.
Was dann passierte, hatte wohl auch TSV-Coach Jürgen Winkelmann noch nicht erlebt: „Das gibt‘s nicht! Da merkte man, dass uns sieben Leute fehlten.“ Vorher hatte Hehlingen die Ausfälle gut kaschiert, verpasste es lediglich, eine höhere Führung herauszuschießen.
Statt weiterzuspielen, ließ sich der TSV von zehn Wolfsburgern einschnüren. Statt aufzugeben legte Eintracht Nord eine Jetzt-erst-recht-Mentalität an den Tag. Rick Bewernicks schneller Anschluss war der Weckruf, dem eine stürmische VfR-Schlussphase folgte: Patrick Macis staubte zum 3:2 ab und besorgte aus abseitsverdächtiger Position das 3:3.
Und die Gier der Gäste war noch nicht gestillt: Daniel Dürkop hatte erst per Kopf, dann mit einem Schuss aus Nahdistanz das vierte Tor auf dem Fuß, beide Male wurde auf der Linie geklärt. Winkelmann: „Am Ende geht das Remis in Ordnung, wir mussten den Sack vorher zumachen.“
TSV: Niklas – Martin, Pede, Ross – Albertz, Atouani (70. Müller), Michalski, Präger, D. Jauster – Zveratic, Bischoff.
VfR: Bonk – Marrazza (34. Nikolaci, 68. Khoubeib), Korsch, Schömers, Yahmadi – Osumek, Kuschawe, Bewernick, Karlowski – Dürkop, Macis.
Tore: 1:0 (1.) Zveratic (Foulelfmeter, 2:0 (57.) Zveratic (Foulelfmeter), 3:0 (61.) Bischoff, 3:1 (67.) Bewernick, 3:2 (73.) Macis, 3:3 (81.) Macis.
Rot: Korsch (VfR/56.).

 

 

1:0 für SVR! Stuhlmacher trifft und hält den Sieg fest

Holzland und Meinersen trennen sich 0:0

(jk/hot) Später Sieg für Reislingen: Durch ein Tor in der 88. Minute gelang dem SV ein 1:0-Erfolg über den TuS Neudorf-Platendorf. Dadurch hat die Mannschaft von Coach Andreas Löwner weiterhin zumindest theoretische Chancen auf den Titel in der Fußball-Bezirksliga. Holzland und Meinersen trennten sich derweil 0:0.
SV Reislingen/Neuhaus – TuS Neudorf-Platendorf 1:0 (0:0).

Es wäre ein 0:0 der besseren Sorte geworden – wenn der Schiedsrichter nicht in der 87. Minute auf Strafstoß für Reislingen entschieden hätte: Marco Stuhlmacher trat an und verwandelte im zweiten Versuch kaltschnäuzig zum Siegtreffer. „Dieser Elfer war eine Konzessionsentscheidung“, gab SV-Betreuer Thomas Glagau zu. In der 80. Minute hatte Platendorf einen Strafstoß zugesprochen bekommen – doch Arne Hoffart scheiterte an Reislingens Sven Sehm, der genauso stark parierte wie auf der Gegenseite TuS-Torwart Steffen Manske. Sehm musste allerdings kurz vor dem Ende „nach einer harmlosen Rangelei“, so Platendorfs Coach Frank Huneke, ebenso runter wie Mathias Lücke. Huneke deutlich: „Beide Platzverweise waren überzogen.“ Ins Reislinger Gehäuse ging Torschütze Stuhlmacher, rettete hier seine Mannschaft, indem er noch stark gegen Hoffart hielt.
SV: Sehm – C. Kirsch, Stiller, Mosberger, Hülsebusch (78. Mende) – J. Stumpp, Bokeloh, Cyrys, Stuhlmacher – D. Stumpp, Funke.
TuS: S. Manske – Schrader – Klenner, Rauhs – Cafer Gül, Hoffart, Lücke, Kaufmann, Kosmin – Pengel, Guse.
Tor: 1:0 (88.) Stuhlmacher (Foulelfmeter).
Rot: Sehm (SV/89.), Lücke (TuS/ 89.).
STV Holzland – SV Meinersen 0:0.

STV-Betreuer Alexander Dürkop sah ein „typisches 0:0. Die ersten 20 Minuten war das locker unser Ding, dann haben wir Meinersen ins Spiel gebracht.“ Die SVM hätte in der Schlussphase sogar noch treffen können. Doch Andreas Lenk (85.) und Sascha Vogelmann (90.) konnten den Ball nicht im Tor der Hausherren unterbringen. „Wir haben uns den Punkt verdient – am Ende wäre mit etwas Glück sogar ein Sieg herausgesprungen“, meinte Meinersens Coach Volker Steding. „Wir haben gut gestanden und ordentlich nach vorn gespielt. Ich bin zufrieden.“
STV: Pasche – Berner – Hofer, L. Hansmann – Otto, M. Röhrs, Appel (75. Dornfeld), Schultz, H. Röhrs – T. Röhrs (70. Lippelt), Jürges (86. Schütt).
SVM: Conrad – Voigt, Winkelmann, Niebuhr, Hagemann (70. Schofeld) – Vogelmann, Sterz, Boz, Hekk – Bind (75. Glindemann), Lenk.
Tore: keine.

 

 

Endgültig: TSV steigt ab

(jk) Es war abzusehen: Das Kapitel Bezirksliga ist für die Fußballer des TSV Heiligendorf jetzt auch rechnerisch vorbei. Der TSV verlor beim TuS Müden-Dieckhorst mit 0:3 (0:1), hat bei noch vier ausstehenden Partien 14 Punkte Rückstand aufs rettende Ufer.
Heiligendorfs Coach Klaus Goertner war nach dem Abpfiff dennoch gefasst: „Jetzt steht’s fest, aber ich nehme das nicht so emotional auf. Wir konnten uns ja lange genug mit diesem Thema befassen.“
Wie ein Absteiger spielte der TSV aber nicht. „Heiligendorf war in der ersten Halbzeit gleichwertig“, bescheinigte TuS-Trainer Andreas Heindorff den Gästen eine gute Leistung. Goertner fügte hinzu: „Das sah schon mehr nach Fußball aus als zuletzt.“
Beim 1:0 für Müden half der TSV aber wie so oft kräftig mit. „Zwei unglaubliche Abwehrfehler“ (Goertner) führten zur Führung der Hausherren. Nach dem Seitenwechsel legte Müden noch ein paar Kohlen drauf – und kam so zum 3:0-Erfolg.
TuS: Schlepps – Börner – K. Bürsing (80. Meier), Melzel (37. Brandes) – Damker – B. Bürsing, C. Gerike – Torben Döring – S. Gerike, Linneweh, Schmitz (63. Schulz).
TSV: Laufer – Hentschel – F. Kuhlbars, Günther – Dudek, Körner, Molkentin, Sochacki (75. D. Kuhlbars), Grohn – Schulze, Paetz.
Tore: 1:0 (11.) S. Gerike, 2:0 (53.) Linneweh, 3:0 (73.) Linneweh.


 

Torjäger

Stöbermann (Isenbüttel)  29
T. Röhrs (Holzland)           26
Bischoff (Hehlingen)         22
M. Plagge (Calberlah)       19
Hernier (Calberlah)           17

Macis (VfR Eintracht)       15
P. Plagge (Calberlah)       14

Rose (Osloß)                      13
Bewernick (VfR Eintracht) 13
Reich (Hillerse)                  12


 

GR: 05.05.08

 

Brome überrascht den TSV Hillerse
Fußball-Bezirksliga: Tabellenführer unterliegt mit 0:2

Von Julian Jander
HILLERSE. Die Meisterfeier muss vertagt werden: Fußball-Bezirksligist TSV Hillerse durfte gestern nicht die Korken knallen lassen - gegen den FC Brome gab es eine überraschende 0:2 (0:0)-Heimpleite des souveränen Spitzenreiters.
Hillerse begann die Partie engagiert und erspielte sich einige gute Chancen. Besonders den in der Anfangsphase sehr agilen Fabian Busse bekam die Bromer Defensive nicht in den Griff. Doch nach dem drangvollen Beginn flachte das Spiel zusehends ab. Erst gegen Ende der ersten Hälfte konnte sich der TSV aus den vielen Spielanteilen wieder Chancen erspielen. Ein Schuss vom bedrängten Busse wurde von der Linie geklärt (41. Minute), ein von Bromes Torwart Björn Meißner abgeblockter Versuch von Timo Bertram landete kurze Zeit später auf der Latte (43.). Brome war bis zu diesem Zeitpunkt äußerst harmlos.
Zu Beginn der zweiten Hälfte hatte die Partie jedoch wenige Höhepunkte zu bieten. So dauerte es bis zum ersten Aufreger bis zur 60. Minute: Christoph Nieswandt war bei der bis dahin größten Bromer Möglichkeit frei durch und scheiterte aus halblinker Position mit dem rechten Außenrist am Außennetz. Jetzt war der FC aufgewacht. Eine Freistoß-Flanke von Spielertrainer René Wegner wurde von TSV-Schlussmann Tobias Fischer unterlaufen und streifte haarscharf am Pfosten vorbei. Gerade als die Hausherren jedoch wieder stärker wurden, kam der Knackpunkt des Spiels: Feysel Demir sah nach einer Grätsche im Mittelfeld die Rote Karte (75.). Den daraus resultierenden Freistoß verlängerte Maik Nicoll per Kopf auf Malte Buhr, der den Ball aus fünf Metern ins Netz köpfte (76.). Kurz danach vollendete Christoph Nieswandt dann noch einen Konter zum entscheidenden 0:2 (79.).
Tore: 0:1 Buhr (76.), 0:2 Nieswandt (79.).
Rote Karte: Demir (75, TSV).
TSV Hillerse: Fischer - Frank, Herzog, N. Bertram (86. Baudisch), Nicks (65. Reich) - Wesche - F. Busse, Demir - Bruns - Chour (57. A. Ganski), T. Bertram.
FC Brome: Meißner - Wegner - Sacher, Herud - Buhr - Klinger, Dankert, Wiegmann (80. Lucke) - Nieswandt (82. Grunau), Nicoll, Brinkmann (86. Traue).

 

Reislingen freut sich über "Last-Minute-Sieg"
SV Calberlah gewinnt in Osloß 3:0 - Meinersen und Holzland trennen sich torlos

Von Julian Jander
GIFHORN/WOLFSBURG. Bereits am Freitag besiegte die SV Gifhorn (wir berichteten) den designierten Absteiger SSV Vorsfelde II deutlich mit 5:0. Gestern wahrte der SV Reislingen/Neuhaus dann seine minimale Aufstiegschance und kann nach dem "Last-Minute-Sieg" über Platendorf und durch den Patzer des TSV Hillerse weiter vom Titel träumen.
STV Holzland - SV Meinersen 0:0.

Tore: Fehlanzeige.
Beide Teams zeigten typischen Sommerfußball. Viel spielte sich zwischen den beiden Strafräumen ab. Dennoch hatten die Hausherren im ersten Durchgang einige Torchancen und hätten vorlegen können. Meinersen hatte in Hälfte 1 nicht eine nennenswerte Einschussmöglichkeit. Nach dem Seitenwechsel verflachte die Partie noch mehr. Die Gäste standen hinten gut, Holzland konnte sich so gut wie keine richtigen Torchancen mehr erarbeiten. "In der ersten Halbzeit hätten wir aufgrund unserer Chancen das 1:0 machen müssen. Wenn man aber diese nicht nutzt, dann steht es eben beim Schlusspfiff 0:0", konstatierte Holzlands Spartenleiter Dietmar Jürges..
STV: Pasche - Berner, Hofer, L. Hansmann - Appel (70. Dornfeld), H. Röhrs, M. Röhrs, Schultz, Otto - T. Röhrs (75. Lippelt), Jürges (87. Schütt).
SV: Conrad - Voigt, Winkelmann, Niebuhr, Hagemann (70. Schofeld) - Vogelmann, Sterz, Hekk, Boz - Lenk, Bind (75. Glindemann).
SV Reislingen - TuS Neudorf-Platendorf 1:0 (0:0).

Tor: 1:0 Stuhlmacher (87., FE). Rot: Sehm (89., SV), Lücke (89., TuS).
In der ersten Halbzeit hatten in einer ausgeglichenen Partie beide Teams einige Chancen. "Gute Torwart-Leistungen auf beiden Seiten verhinderten ein Tor", berichtete Reislingens Betreuer Thomas Glagau. "In Hälfte 2 herrschte dann ein ordentliches Tempo, das Platendorf nicht mehr mitgehen konnte. Wir hatten Chancen ohne Ende, deswegen ist der Sieg verdient. Der Foulelfmeter war jedoch etwas zweifelhaft", konstatierte Glagau weiter. Kurios: Marco Stuhlmacher erzielte erst den Siegtreffer, musste dann nach der Roten Karte gegen Sven Sehm ins Tor, und hielt den Sieg letztlich fest.
SV: Sehm - Hülsebusch (80. Mende), Stiller, Mosberger, C. Kirsch - J. Stumpp, Cyrys, Stuhlmacher, Bokeloh - D. Stumpp, Funke.
TuS: R. Manske - Hoffart - Klenner, Schrader - Lücke, Marquardt (82. Kosmin), Kaufmann, Rauhs, Guse - Cafer Gül, Pengel.
SV Osloß - SV Grün-Weiß Calberlah 0:3 (0:2).

Tore: 0:1 Hernier (7.), 0:2 P. Plagge (8.), 0:3 Gewinner (86.).
Ein früher Doppelschlag brachte die Gäste bereits in der Anfangsphase des Spiels auf die Siegerstraße. Nachdem die Hausherren dann noch eine hundertprozentige Chance auf das Ausgleichstor ausließen, hatte der Tabellenzweite leichtes Spiel und kam in der Schlussphase noch zu einigen guten Kontermöglichkeiten. "Calberlah war abgeklärt und hat sein Pensum heruntergespielt. Der Sieg geht auch in der Höhe völlig in Ordnung", resümierte Osloß-Coach Holger Ringe.
SVO: Schmidt - Fochler, Fricke, Krause - Siebert (75. Fischer), Ollendorf, Celico, Wolfram (80. W. Rose), Elgner - A. Rose, Ament.
SVC: Eggert - Heise, Gewinner, Theuerkauf (61. Claus), Meißner - Meinhold, Hernier, Elbe (61. Remus)- P. Plagge - Ullrich (75. Bleistein), M. Plagge.

TuS Müden-Dieckhorst - TSV Heiligendorf 3:0 (1:0).

Tore: 1:0 S. Gerike (11.), 2:0, 3:0 Linneweh (53., 73.).
Andreas Heindorff, Trainer der Hausherren, sah trotz der frühen Führung eine unbefriedigende erste Hälfte seines Teams: "Das 1:0 hat uns keine Sicherheit gegeben. Der TSV kam auch zu einigen Chancen." Nach der Pause, insbesondere nach dem 2:0, kam Müden dann besser ins Spiel. "Das war dennoch keine Offenbarung. Aber ich hatte einen Sieg mit einem Tor Unterschied als Ziel ausgegeben", deswegen war Heindorff mit dem Endergebnis letztlich "zufrieden".
TuS: Schlepps - Börner - Melzel (37. Brandes), K. Bürsing (80. Meier)- B. Bürsing, Damker, C. Gerike - Torben Döring - S. Gerike, Schmitz (63. Schulz), Linneweh.
TSV: Laufer - Henschel, Günther, Dudek - Grohn, Kuhlbars, Molkentin, Sochacki, Körner, Schulze (83. Koderisch) - Paetz.

 

"Absolut kurios": VfR Eintracht holt 0:3-Rückstand auf
TSV Hehlingen verschenkt Sieg

Von Julian Jander
HEHLINGEN. Ein Spiel mit einem solch kuriosen Spielverlauf bekommt man nun wirklich nicht alle Tage serviert: Der gastgebende TSV Hehlingen sah in der Fußball-Bezirksliga gegen den VfR Eintracht Nord Wolfsburg nach einer Stunde schon wie der sichere Sieger aus, letztendlich trennten sich die beiden Teams mit einem 3:3 (1:0)-Unentschieden.
Eine 3:0-Führung im Rücken, dazu einen Mann mehr auf dem Platz: Die Partie schien nach zwei Elfmetertreffern (1. und 55. Minute) von Elvir Zveratic und Denis Bischoffs Tor (58.) zu Gunsten des TSV Hehlingen entschieden.
Doch was dann passierte, hat Seltenheitswert. Dem VfR Eintracht Nord gelang durch Rick Berwernick der Anschluss (65.). "Danach ist wohl ein Ruck durch das Team gegangen", sagte VfR-Coach Karsten Stephan. Dieser Ruck war so stark, dass ein Doppelpack von Patrick Macis (70., 80.) noch das 3:3-Unentschieden bedeutete. "Das war unbegreiflich, bei uns lief nichts mehr zusammen. Am Ende mussten wir froh sein, dass es für ein Remis gereicht hat", resümierte TSV-Trainer Jürgen Winkelmann. Stephan pflichtete ihm bei: "Das war absolut kurios. Nach dem 3:3 war sogar noch der Sieg für uns drin."
Tore: 1:0, 2:0 Zveratic (1., FE, 55., FE), 3:0 Bischoff (58.), 3:1 Bewernick (65.), 3:2, 3:3 Macis (70., 80.). Rot: Korsch (55., VfR).
TSV Hehlingen: Niklas - Pede, Ross, Martin - Michalski, Atouani (72. Müller), Präger, Albertz, D. Jauster - Zveratic, Bischoff.
VfR Eintracht Nord: Bonk - Marazza (35. Nicolaci/70. Khoubeib), Korsch, Schömers, Yahmadi - Karlowski, Osumek, Kuschawe - Bewernick - Dürkop, Macis.

 Bezirksliga:  Vorberichte 27. Spieltag

AZ: 02.05.08

 

Fertigmachen zum Feiern? Patzt die Konkurrenz, kann Hillerse jubeln

Acht A-Jugendliche für Meinersen – Saison-Aus für Müdens Tobias Döring

(hot/jk) Wird die Theorie zum Status Quo? Am Sonntag kann sich Spitzenreiter TSV Hillerse bereits den Titel sichern. Verlieren die Verfolger Hehlingen und Reislingen ihre Sonntags-Partien und besiegt Hillerse Brome, ist dem TSV die Meisterschaft nicht mehr zu nehmen. Alle Partien beginnen am Sonntag um 15 Uhr.
STV Holzland – SV Meinersen (0:2).

Im Hinspiel musste Holzland eine vermeidbare 0:2-Niederlage einstecken. „Da haben wir eine miserable Leistung abgeliefert. Wir sind jetzt heiß drauf, das wiedergutzumachen“, erklärt STV-Coach Waldemar Josef. Dass seinem Team die Partie von gestern noch zu sehr in den Knochen steckt, befürchtet Josef nicht. „Wir können das gut wegstecken.“ Laut SVM-Trainer Volker Steding liegt Holzland seiner Mannschaft. „Das hat man im Hinspiel gesehen. Ich denke, dass wir bei STV eine reelle Chance auf einen Punkt haben.“ Wieder mit dabei ist auf Gäste-Seite Mittelfeldmann Andreas Lenk. Zur neuen Saison rücken übrigens die A-Jugendlichen Carsten Schofeld, Fabio Leo, Kassem Ahmi, Markus Kraut, Tobias Glindemann, Friedrich Hoffmann, Wilhelm Kronhart und Michael White in den SVM-Kader auf, sorgen für eine weitere Frischzellenkur.
SV Osloß – SV GW Calberlah (1:3).

Osloß hat die Talfahrt ins Bodenlose gegen Heiligendorf gestoppt, jetzt soll mit dem neuen Selbstvertrauen auch gegen Calberlah etwas herausspringen: „Vielleicht gibt uns das noch einen Schub. Für eine Überraschung waren wir ja immer schon gut“, hofft Coach Holger Ringe. Allerdings kommt auch Calberlah mit mächtig Rückenwind. GW-Trainer Frank Plagge: „Wir wollen das Selbstvertrauen mitnehmen und auch aus Osloß drei Punkte entführen.“ Einer, der vorerst nicht für Überraschungen im SVO-Dress sorgen wird, ist der designierte Coach Babis Cirousse. Ringe verzichtet auf den Niedersachsenliga-erfahrenen Akteur: „Er kommt derzeit mit dem Druck nicht klar, kann seine Leistung nicht abrufen.“
TSV Hillerse – FC Brome (4:0).

Trotz des beruhigenden Vorsprungs auf die Konkurrenz und der Tatsache, dass die Meisterschaft unter Umständen schon am Sonntag feststeht, kommt in Hillerse kein Leichtsinn auf. „Dazu besteht auch überhaupt kein Grund. Bis zur Meisterschaft ist’s noch ein schwerer Weg“, betont TSV-Trainer Heinz Gerono. „Am Sonntag wartet mit Brome erstmal ein harter Gegner auf uns.“ Und der FC traut sich nach dem geschafften Klassenerhalt was zu: „Wir sind in der Lage, Hillerse ein wenig zu ärgern“, sagt René Wegner selbstbewusst. Bromes Spielertrainer plant mit der Gewissheit des Ligaverbleibs nun entspannter für die kommende Saison: „Wir wollen mehr Qualität in die Mannschaft holen.“ Auch spielerisch gelten die kommenden Wochen als Test, „um uns weiter zu verbessern“, so Wegner.
TuS Müden-Dieckhorst – TSV Heiligendorf (alle Sonntag, 15 Uhr; 4:0).

Müdens Trainer Andreas Heindorff warnt davor, Heiligendorf zu unterschätzen. „Wenn wir das doch machen, dann werden wir unser blaues Wunder erleben“, erklärt der Coach der Gastgeber. Für Müdens Goalgetter Tobias Döring ist die Saison indes gelaufen. „Er hat einen Meniskusanriss. Jetzt müssen die anderen für ihn in die Bresche springen“, fordert Heindorff. Auch die Gäste haben mit personellen Problemen zu kämpfen. „Ich muss mindestens drei Mann aus der Zweiten mitnehmen, um die Mannschaft vollzubekommen“, sagt TSV-Coach Klaus Goertner, dem beim 0:10 gegen Calberlah auch noch Gerrit Peters mit einer Zerrung ausfiel.

 

Vorsfelde II: Nutzt SSV die letzte Chance oder folgt der freie Fall?

Heute gegen Gifhorn – Abstieg könnte am Sonntag feststehen

(hot) Im Laufe einer Saison bekommt jede Mannschaft ihre Möglichkeiten schwächere Partien oder Abschnitte auszubügeln. Irgendwann ist aber auch damit Schluss – und genau an diesem Punkt steht Fußball-Bezirksligist SSV Vorsfelde II vor der heutigen Partie (19 Uhr) gegen die SV Gifhorn.
Derzeit beträgt der Rückstand acht Punkte. Inklusive der Partie gegen die Eyßelheider können die Eber-Städter noch viermal ins Geschehen eingreifen. Wird’s heute wieder nichts und punktet Platendorf am Sonntag mindestens einfach, dann müssen bei Vorsfeldes schlechtem Torverhältnis sowie neun Punkten Rückstand auch alle Theoretiker verstummen. „Ganz genau. Es ist unsere letzte Chance“, sagt denn auch SSV-Trainer Achim Brauer.
Das Szenario Abstieg ist bei der Niedersachsenliga-Reserve durchaus Thema. „Wir führen mit den Spielern Gespräche, in denen beide Situationen angesprochen werden“, erklärt Brauer, ohne sich dabei in die Karten schauen zu lassen. Dafür sei alles auch noch zu unkonkret, nur eines weiß er: „Wir stellen, egal in welcher Liga, einen konkurrenzfähigen Kader zusammen.“
Was die Situation nicht einfacher macht: Auch wenn die Erstvertretung ohnehin nicht aufsteigen kann und will, gibt es keine namhafte Unterstützung. Brauer und auch Vorgänger Jörg Jennerich füllen häufig aus anderen Teams wie der A-Jugend auf. Der eigentliche Kern der Reserve ist recht klein. Der SSV-Coach: „Das Team, das am Sonntag da ist, hat mit dem im Training nicht viel zu tun.“ Allein Brauer setzte in vier Partien 24 Akteure ein. Mit großer Gewissheit kommen nun weitere dazu.
Auf Gifhorner Schützenhilfe braucht Vorsfelde II nicht zu vertrauen. „Wir wollen die drei Punkte und die Saison positiv abschließen“, so SV-Coach Aki Kastner-Blödorn. An diesem einen Spiel wird beim SSV aber niemand den Abstieg festmachen. Schließlich gab es vor der letzten bereits einige andere Chancen…

 

Hehlingen will siegen

(hot/jk) Revanche üben: Nach der 1:4-Niederlage im Hinspiel beim VfR Eintracht Nord Wolfsburg will der TSV Hehlingen am Sonntag (11 Uhr) die drei Punkte in Hehlingen behalten.
Hehlingens Co-Trainer Eberhard Skupin erinnert sich an die Hinrunden-Pleite. „Wir waren die bessere Mannschaft, aber Eintracht Nord hat die Tore gemacht“, ärgert sich Skupin noch immer. „Wir haben da etwas gutzumachen.“ Dabei heißt es früh aufstehen – die Partie wurde extra vorverlegt, damit die Spieler die Bundesliga-Partie des VfL Wolfsburg gegen den FC Bayern München verfolgen können.
Die Kreuzheider werden dabei ziemlich heiß auf das Spiel in Hehlingen sein. Für Coach Karsten Stephan geht es gegen einen guten Freund und für den VfR immer noch um den dritten Platz. „Den wollen wir auch halten“, bekräftigt Wolfsburgs Trainer.
Das wird nach den beiden liegengelassenen Punkten in Parsau schwer genug. Wolfsburgs Betreuer Rainer Klock gibt sich aber kämpferisch: „Es wird schwer, aber wir wollen in Hehlingen was reißen.“ Zumal der TSV ein direkter Konkurrent um den besagten dritten Rang ist. Personell ist Eintracht Nord allerdings gebeutelt. Klock: „Mal sehen, wer mitfährt. In Parsau musste sich auch der Trainer umziehen…“

 

Löwners Ansage

(hot) Zwei Remis gab’s zuletzt für Reislingen/Neuhaus. Der einzige Trost für Bezirksligist SVR dürfte sein, dass Hillerse in der Meisterschaft auch ohne freundliche Mithilfe wohl nicht mehr in Gefahr geraten wäre. Am Sonntag (15 Uhr) wollen die Bötzel-Fußballer gegen den TuS Neudorf-Platendorf (Hinspiel 1:0) aber wieder in die Spur zurück.
„Wir wollen Platz zwei halten, geben weiter Gas“, so die Kampfansage von SVR-Trainer Andreas Löwner, der sein Team in Schutz nimmt: „Wir versuchen alles, kriegen das Ding aber nicht ins Tor.“ TuS-Coach Frank Huneke geht optimistisch ins Spiel: „Einmal in Schwung ist der SVR sehr stark, aber wir haben gegen Hehlingen schon gut gespielt. Wir wollen was mitnehmen.“ Jörg Becker und Ruwen Manske fehlen Platendorf bei dem Vorhaben.

 

GR: 02.05.08

 

Brauer: "Wir benötigen zwölf Punkte aus vier Spielen"
SSV Vorsfelde II startet gegen Gifhorn zum Schlussspurt - Spitzenduo Hillerse und Reislingen mit vermeintlich leichten Aufgaben

Von Steffen Erkenbrecher
Es geht auf die Zielgerade zu in der Fußball-Bezirksliga: Und vier Spieltage vor Saisonschluss steht zumindest in Sachen Abstiegskampf noch einiges auf dem Spiel.
SSV Vorsfelde II - SV Gifhorn (heute, 19 Uhr).

Die Rechnung in Sachen Klassenerhalt ist einfach bei den abstiegsbedrohten Vorsfeldern. So benötigt der SSV "zwölf Punkte aus den letzten vier Partien, um drin zu bleiben", wie Trainer Joachim Brauer unmissverständlich betont. Trotzdem hat Vorsfeldes Coach die Hoffnungen auf den Klassenerhalt noch lange nicht aufgegeben. Solange wie es möglich ist, glaube ich auch dran." Etwas entspannter kann der Gast aus Gifhorn der Partie entgegen sehen. Für die SV geht es im restlichen Saisonverlauf nämlich nur noch um die goldene Ananas. "Wir werden das Spiel dennoch sehr ernst nehmen. Wir wollen uns positiv präsentieren", verspricht SV-Trainer Andreas Kastner-Blödorn.
TSV Hehlingen - VfR Eintracht Nord Wolfsburg (So., 11 Uhr).

Nach der Spätschicht am Mittwoch sind nun Frühaufsteher gefragt. Denn aufgrund des Bayern-Spiels beim VfL wird das Verfolgerduell bereits am Sonntagmorgen um 11 Uhr angepfiffen.
TSV Hillerse - FC Brome (So., 15 Uhr).

Es liegt schon einige Tage zurück, das letzte Aufeinandertreffen dieser beiden Kontrahenten. Datiert ist es vom 27. Oktober 2007. Damals feierte der Spitzenreiter aus Hillerse eine ungefährdeten 4:0-Auswärtserfolg. Der Kommentar vom damaligen FC-Coach Harald Garzke: "Hillerse war am heutigen Tag zu stark für uns." Und nicht nur deshalb ist der Ligaprimus auch diesmal wieder der Favorit. Schließlich spricht auch die Tabelle gegen die Bromer, die auf Platz 10 rangieren.
SV Reislingen/Neuhaus - TuS Neudorf-Platendorf (So., 15 Uhr).

"Der Drops im Aufstiegsrennen ist zu Gunsten des TSV Hillerse gelutscht", erklärt SV-Trainer Andreas Löwner. Dennoch soll es beim Tabellenzweiten aus Reislingen nach zuletzt zwei Remis in Serie endlich wieder ein Erfolgserlebnis geben. "Wir wollen jetzt nicht den Faden verlieren. Zudem wollen wir endlich wieder Tore machen, denn zuletzt haben wir Chancen über Chancen ausgelassen", so Löwner weiter. Tatsächlich lahmte die Reislinger Offensive zuletzt: So gab es nur ein Tor in zwei Spielen.
SV Osloß - SV GW Calberlah (So., 15 Uhr).

Die taktische Marschroute auf Seiten des Gastgebers steht: "Wir werden Beton anmischen und versuchen zu kontern", sagt Trainer Holger Ringe. Im Hinterkopf hat der Osloß? Coach dabei sicherlich die beeindruckende Torausbeute der Calberlaher im bisherigen Saisonverlauf. "Es wird wichtig sein, dass wir Spielmacher Philip Plagge in den Griff bekommen. Zudem muss bei uns wieder einer für den anderen Dasein", meint Ringe, der hinzufügt: "Wir sind zwar absoluter Außenseiter, aber nicht chancenlos!"
TuS Müden/Dieckhorst - TSV Heiligendorf (So., 15 Uhr).

Mehr Mittelmaß, als beim Gastgeber aus Müden geht wohl nicht: Ein Punkteschnitt von 1,3, ein Torverhältnis von 45:44 und der neunte Tabellenrang. Wirklich zufriedenstellend ist das sicher nicht, allerdings im Vergleich zum Kontrahenten aus Heiligendorf ist diese Statistik ein wahrer Segen. Denn beim Schlusslicht stehen den 19 Schlappen nur drei Siege gegenüber.
STV Holzland - SV Meinersen (So., 15 Uhr).

Beide Teams befinden sich jenseits von Gut und Böse. Gut für die Gäste, die so bereits frühzeitig die Weichen für die neue Saison stellen können. SV-Coach Volker Steding vermeldete gestern gleich acht Talente aus der eigenen A-Jugend als Zugänge: Carsten Schofeld, Fabio Leo, Kassem Ahmi, Markus Kraut, Tobias Glindemann, Friedrich Hoffmann, Wilhelm Kronhart und Michael White.

 Bezirksliga: Nachholspiele Spielberichte

AZ:02.05.08

 

Drei Plagges und zwei „Hattricks“

Fußball-Bezirksliga: Grün-Weiße fertigen Schlusslicht TSV Heiligendorf mit 10:0 ab

(hot) Den Spaß zurück erarbeitet: Nach vier sieglosen Partien in Folge war Bezirksliga-Schlusslicht TSV Heiligendorf genau der richtige Gegner für die Fußballer von GW Calberlah, die beim lockeren 10:0 (4:0) endlich wieder Eigenwerbung betrieben.
Nur in den Anfangsphasen der beiden Halbzeiten hielt Heiligendorf einigermaßen mit. TSV-Trainer Klaus Goertner gab zu: „25 Minuten können wir das. Ansonsten reicht es nicht.“ Bitter, dass dieses Mal ein Eigentor herhalten musste, um die Gäste auf die Verliererstraße zu bringen. „Da brachen alle Dämme“, so Heiligendorfs Coach.
Calberlah legte noch vor der Pause nach. Zwei Tore von Philip und eines von Marc sorgten für den ersten „Plagge-Hattrick“ des Spiels. Währenddessen verbrachte Coach Frank Plagge einen ruhigen Nachmittag – im Tor. Keeper Philipp Korsch fiel privat aus, da gab der GW-Trainer sein Debüt zwischen den Pfosten. Einmal musste er klären, sonst gab‘s nichts zu tun.
Seine Jungs machten vorn Alarm, vor allem in den letzten 20 Minuten. Ein Elfer-Tor von Marcel Hernier läutete die Schlussphase ein, der zweite Plagge-Hattrick (zweimal Marc, einmal Philip) und Mario Hoffmanns Doppelpack sorgten für ein starkes Ende. Coach Plagge: „Wir haben nach der Negativ-Serie eine tolle Reaktion gezeigt.“
GW: F. Plagge – Heise (46. Claus), Meißner, Meinhold, Elbe – Hernier, Gewinner, Ullrich (64. Hoffmann) – P. Plagge, Keil (46. Remus), M. Plagge.
TSV: Denecke – Twardon – Blume, Peters (38. Sander) – Dudek (77. Pede), Grohn, Günther (82. Laufer), Sochacki, Körner – Paetz, Schulze.

Tore: 1:0 (23.) Blume (Eigentor), 2:0 (25.) P. Plagge, 3:0 (31.) P. Plagge, 4:0 (43.) M. Plagge, 5:0 (70.) Hernier (Foulelfmeter), 6:0 (75.) M. Plagge, 7:0 (76.) P. Plagge, 8:0 (80.) M. Plagge, 9:0 (85.) Hoffmann, 10:0 (88.) Hoffmann.

 

Wenig zu halten: Hier parierte Heiligendorfs Keeper Martin Denecke gegen Calberlahs Dieter Keil (M.). Am Ende wurde der TSV-Torwart zehnmal bezwungen. Photowerk (wer)

 

Stöbi weiter in Käfer-Manier

Isenbüttels Stürmer steuert in Holzland Tore zum 2:1 bei

(hot) Er trifft und trifft und trifft und trifft…! Wie der VW Käfer einst lief und lief, so knipst Dennis Stöbermann derzeit für seinen MTV Isenbüttel in der Fußball-Bezirksliga. Das 2:1 (2:0) bei STV Holzland schoss Stöbi fast selbstredend mit einem Doppelpack allein heraus.
Doch auch in Twülpstedt war es wieder eine geschlossene Mannschaftsleistung. Die Leistung in Hälfte eins ließ MTV-Coach Dieter Winter wieder mit der Zunge schnalzen: „Hervorragend! Wir haben nahtlos an die Leistungen der vergangenen Wochen angeknüpft.“ Im zweiten Durchgang fiel Isenbüttel dann ab. „Es fehlte die Kraft“, so Winter. „Ein 2:2 wäre nicht unverdient gewesen“, befand STV-Betreuer Dietmar Mühle. Das verpasste Holzland aber. Auch, weil MTV-Keeper Andreas van der Vorst kurz vor der Pause den Elfmeter von Martin Kahlert stark parierte.
Im direkten Duell der Bezirksliga-Goalgetter ließ Stöbermann seinen Verfolger, Holzlands Torsten Röhrs, blass aussehen. Winter: „Der Vergleich geht an Stöbi. Er strahlte viel mehr Torgefahr aus.“ Und um es nicht zu vergessen: Stöbi trifft und trifft und trifft…
STV: Pasche – Berner – Kahlert, Appel (60. L. Hansmann), Hofer (71. Lippelt) – H. Röhrs, M. Röhrs, Pilzecker, Otto, Schultz – T. Röhrs (76. Schütt).
MTV: van der Vorst – D. Dorenkamp, Mohwinkel, Nötzel (60. Theuerkauf), Gritzka (80. Derda) – C. Heinz, Lucas, Ahrens, Ehmling – Limp (60. Klapproth), Stöbermann.
Tore: 0:1 (17.) Stöbermann, 0:2 (33.) Stöbermann, 1:2 (89.) Schultz.

 

Bezirksliga genießen: Brome ist durch

FC feiert 2:1 in Hehlingen und Klassenerhalt – Stürmer Schubert für Robert Bruchmann im TSV-Kasten

(hot) Auch die letzten Zweifel sind weggewischt: Mit einem 2:1-(1:0)-Erfolg beim TSV Hehlingen entledigte sich der FC Brome endgültig aller Abstiegssorgen in der Fußball-Bezirksliga. Bromes Coach René Wegner: „Jetzt können wir den Rest der Saison genießen!“
Dass sich der FC in Hehlingen rettete, lag nicht nur an der eigenen grundsoliden Leistung. Dem TSV fehlten im Angriff Alternativen. Trainer Jürgen Winkelmann musste auf Denis Bischoff verzichten und bereits nach fünf Minuten brach Joker Normen Schubert für die Offensive weg. Schubert vertrat Keeper Robert Bruchmann („An Normen lag’s nicht, dass wir verloren haben!“), der von einem eigenen Mitspieler unglücklich am Kopf getroffen wurde. „Er musste ins Krankenhaus, ist aber wieder draußen“, so Winkelmann.
Im ersten Durchgang kam nicht nur wegen der Verletzungsunterbrechung kein richtiger Spielfluss zustande. Und wenn, dann waren die Gäste am Zug. Der FC-Spielertrainer: „Wir hätten zur Pause schon höher führen müssen.“ So sprang nur Manuel Klingers frühes 1:0 raus.
Nach dem Seitenwechsel verpasste es Brome, bei Konterchancen den Sack zuzumachen. Matthias Lauschs Elfer-Tor sorgte kurz für Entspannung, aber Hehlingens Roy Präger verkürzte – und hielt so die Partie offen. Elvir Zveratic und Jörg Schünemann verpassten das 2:2 danach nur knapp.
Am Ende atmete Brome aber auf: Drei Punkte – der Klassenerhalt! Wegner: „Ich habe von Anfang an an mein Team geglaubt. Jetzt sollen die Jungs erstmal feiern.“
TSV: R. Bruchmann (5. Schubert) – Ross, Pede, Schünemann, Bürger (46. Martin) – Michalski, N. Bruchmann, Präger, Schröder – Zveratic, Herrmann.
FC: Meißner – Wegner – Herud, Sacher – Klinger (79. Lucke), Buhr, Dankert, Lausch – Nieswandt (79. Hoffmann), Nicoll, Brinkmann (76. Wiegmann).
Tore: 0:1 (13.) Klinger, 0:2 (70.) Lausch (Foulelfmeter), 1:2 (78.) Präger.

 

VfR: Remis in Parsau


(hot) Auch Eintracht Nord beißt sich an Parsau die Zähne aus: Nach dem 0:0 gegen Reislingen erkämpften sich die Germanen gegen den VfR ein 1:1 (0:0) und schöpfen bei vier Punkten Rückstand Hoffnung im Abstiegskampf der Fußball-Bezirksliga.
„Der VfR hatte mehr vom Spiel, aber wir standen hinten sehr sicher“, so FC-Pressesprecher Marc Matalla. Die Germanen gingen sogar durch André Geiling in Front, Oliver Kuschawe glich aber aus. Bitter: Eintrachts Marco Pane verletzte sich nach einem Pressschlag schwer und musste ins Krankenhaus.
FC: Meyer – Geiling – Voigt, Rendelmann – Hain-Bredberg (71. Manewald), Heider, Volk, Bokelmann, Cetera – Rücker (84. Skrodsky), Wojtek (69. Samol).
VfR: Bonk – Marrazza, Korsch, Karlowski, Pane (60. Osumek) – Engelhardt, Straub, Kuschawe, Bewernick – Dürkop, Macis.
Tore: 1:0 (82.) Geiling, 1:1 (86.) Kuschawe.

 

Torjäger

Stöbermann (Isenbüttel)  29
T. Röhrs (Holzland)           26
Bischoff (Hehlingen)         21
M. Plagge (Calberlah)       19
Hernier (Calberlah)           16
P. Plagge (Calberlah)       13

Macis (VfR Eintracht)       13
Rose (Osloß)                      13
Bewernick (VfR Eintracht) 12
Reich (Hillerse)                  12


GR: 02.05.08

 

Plagge-Tag: Frank im Tor, Philip und Marc in Torlaune
1:1 gegen VfR Eintracht Nord: Parsau verpasst "Big Points" im Abstiegskampf -

SV Calberlah macht es zweistellig gegen Heiligendorf
Von Jens Neumann
Es wurde zweistellig: Mit einem 10:0-Erfolg gegen Absteiger TSV Heiligendorf ballerte sich der SV GW Calberlah auf den zweiten Platz in der Fußball-Bezirksliga vor.

 

SV Calberlah - TSV Heiligendorf 10:0 (4:0).

Tore: 1:0 Eigentor Blume (23.), 2:0, 3:0 7:0 Philip Plagge (25., 31., 76.), 4:0, 6:0, 8:0 Marc Plagge (43., 75., 81.), 5:0 Hernier (70., FE), 9:0, 10:0 Hoffmann (85., 88.).
SV-Coach Frank Plagge hütete überraschend das Calberlaher Tor. Stammkeeper Korsch weilte im Urlaub, Vertreter Eggert war verhindert - und so rückte der Ex-Torjäger zwischen die Pfosten. "Eine Altherrenmannschaft gibt es bei uns ja nicht mehr", erklärte Frank Plagge.
SV: F. Plagge - Heise (46. Claus), Meinhold, Meißner. Elbe - Gewinner, Heise - P. Plagge - Ulrich (60. Hoffmann), Keil (46. Remus), M. Plagge.
TSV: Denecke - Twardon - Blume, Peters (38. Sander) - Dudek (77. Pede), Grohn, Günther (82. Laufer), Sochacki, Körner - Paetz, Schulze.

In Torlaune: Marc Plagge traf dreimal für den SV Calberlah. Insgesamt musste Heiligendorfs Keeper Martin Denecke gleich zehnmal hinter sich greifen.


TSV Hehlingen - FC Brome 1:2 (0:1).

Tore: 0:1 Klinger (13.), 0:2 Lausch (70., FE), 1:2 Präger (78.).
"Heute haben wir den Klassenerhalt perfekt gemacht", meinte FC-Spielertrainer René Wegner, der einen verdienten Sieg seiner Mannschaft gesehen hatte. "Wir haben es nur verpasst, das dritte oder vierte Tor nachzulegen."
Nach der frühen Verletzung von Torwart Robert Bruchmann, der im Krankenhaus mit acht Stichen im Mundbereich genäht werden musste, und der folgenden 20-minütigen Spielunterbrechung sei die erste Halbzeit komplett zerfahren gewesen, so TSV-Coach Jürgen Winkelmann. Stürmer Normen Schubert rückte zwischen die Pfosten und war an beiden Gegentreffern schuldlos.
TSV: R. Bruchmann (5. Schubert) - Schünemann - Ross, Pede - Michalski, Schröder, Präger, Bürger (46. Martin), N. Bruchmann - Zveratic, Herrmann.
FC: Meißner - Wegner - Herud, Sacher - Dankert, Buhr, Klinger (79. Lucke), Lausch - Brinkmann (76. Wiegmann), Nicoll, Nieswandt (79. Hoffmann).

FC Germania Parsau - VfR Eintracht Nord 1:1 (0:0).

Tore: 1:0 Geiling (82.), 1:1 Kuschawe (86.).
"Wir haben defensiv richtig gut gestanden, vielleicht sogar die besseren Chancen als der VfR gehabt", berichtete Germanen-Betreuer Marc Matalla und trauerte somit zwei verlorenen Punkten im Abstiegskampf nach. Die beiden späten Tore in Parsau resultierten jeweils aus Freistößen.
FC: Meyer - Geiling - Voigt, Rendelmann - Hain-Bredberg (71. Manewald), Heider, Volk, Bokelmann, Cetera - Rücker (84. Skrotzki), Wojtek (69. Samol).
VfR: Bonk - Marrazza, Korsch, Karlowski, Pane (60. Osumek) - Engelhardt, Kuschawe, Straub, Bewernick - Dürkop, Macis.

 

"Stöbi" schlägt wieder zu
MTV Isenbüttel gewinnt 2:1 beim STV Holzland - Torjäger mit Doppelpack

Von Gundolf Tospann
GROSS TWÜLPSTEDT. Dritte Niederlage in Folge für den STV Holzland: Die Mannen von Trainer Waldemar Josef unterlagen gestern Mittag in der Fußball-Bezirksliga 1 dem MTV Isenbüttel mit 1:2 (0:2).
Der STV verliert dadurch weiter an Boden in der oberen Tabellenhälfte. In den ersten 45 Minuten wurden die Weichen Richtung Niederlage gestellt. Bei vielen Situationen waren die Isenbütteler präsenter, immer einen Tick schneller am Ball und kauften den Hausherren den Schneid ab - mit zählbarem Erfolg. In Minute 15 brachte Dennis Stöbermann mit einer klasse Einzelleistung sein Team in Front. Auch das 2:0 machte der MTV-Goalgetter. Nach einer Flanke war er mit dem Kopf schneller am Ball als sein Holzländer Gegenspieler und köpfte ein.
Kurz vor dem Seitenwechsel die Chance für den STV, um zu verkürzen. Stefan Appel wurde im gegnerischem Strafraum gefoult. Den fälligen Elfmeter schoss jedoch Stefan Appel so schwach, dass MTV-Keeper Andreas van der Vorst keine Mühe hatte, den Ball zu parieren.
Im zweiten Durchgang waren die Hausherren wesentlich agiler. Doch Torsten und Mathias Röhrs ließen gute Einschussmöglichkeiten liegen. Glück für den STV in der 88. Minute: Dennis Stöbermann tauchte frei vor dem Holzländer Tor auf, scheiterte jedoch an dem klasse reagierenden Sven Pasche. Im Gegenzug dann doch noch der Anschlusstreffer. Eine Steilvorlage erlief Kevin Schultz und schoss unhaltbar ein.
"Das Ding haben wir in der ersten Halbzeit verdaddelt. Wir haben nicht unverdient verloren", bilanzierte Holzlands Spartenleiter Dietmar Jürges. "Insbesondere in der ersten Hälfte haben wir hervorragenden Fußball gespielt", lobte Isenbüttels Trainer Dieter Winter sein Team. "Der Sieg war verdient. Ich bin absolut zufrieden."
Tore: 0:1, 0:2 Stöbermann (15./35.), 1:2 Schultz (89.).
STV: Pasche - Berner, Hofer (46. L. Hansmann), Kahlert - H. Röhrs, Otto, M. Röhrs, Appel, Pilzecker - Schultz, T. Röhrs.
MTV: van der Vorst - Dorenkamp, Mohwinkel, Metzel (60. Theuerkauf), Gritzka (80. Derda) - C. Heinz, Ehmling, Ahrens, Lukas - Stöbermann, Limp (60. Klapproth).

 

 Bezirksliga:  Nachholspiele Vorberichte

GR: 30.04.08

 

Calberlah will zurück zu altem Ruhm

Hehlingen trifft bereits heute auf den FC Brome - Isenbüttel muss Himmelfahrt zum STV

Von Steffen Erkenbrecher

Der Spielbetrieb im Fußball macht auch vor den Feiertagen keinen Halt: Diese Erfahrung müssen gleich sechs Bezirksligisten morgen an Himmelfahrt machen. Zudem stehen sich bereits heute TSV Hehlingen und FC Brome gegenüber.

SV Calberlah - TSV Heiligendorf (Do., 13 Uhr).

Die Nerven liegen wohl noch immer blank beim Tabellenvierten aus Calberlah, nachdem die Mannschaft von Trainer Frank Plagge in den letzten drei Partien jeweils eine Führung verspielte. Kein Wunder also, dass das Schlusslicht TSV Heiligendorf zu Zeiten dieser Minikrise ein gerngesehener Gast in Calberlah ist. "Sicher kommen sie gelegen. Zumal wir hochmotiviert sind nach der 1:2-Hinspielniederlage. Es wird entweder die zweite Blamage gegen den TSV geben oder wir werden Spaß am Fußballspielen haben", prognostiziert Calberlahs Trainer Frank Plagge, der hofft, dass sich seine Offensivabteilung ein wenig rehabilitieren kann: "Zurzeit sind alle Angreifer bis auf Philip Plagge ein wenig außer Form. Unser Ziel ist es, in die Erfolgsspur zurückzukehren." Und die lautet bis dato: 78 Treffer in 25 Spielen.

Sie werden beide an Himmelfahrt im Einsatz sein:

Während der SV Calberlah (links Tino Gewinner) den TSV Heiligendorf erwartet, trifft der MTV Isenbüttel samt Jan Ahrens (rechts) auf den STV Holzland.

Foto: Sebastian Priebe

 

TSV Hehlingen - FC Brome (Mi., 18.30 Uhr).

Still und leise haben die Hehlinger zuletzt den Abstand zur Spitzengruppe stetig verkleinert. So winkt mit einem Sieg gegen Brome bereits der erste Verfolgerplatz hinter dem Tabellenführer aus Hillerse. "Das wäre ein gutes Gefühl, auf Platz 2 zu stehen", gesteht TSV-Trainer Jürgen Winkelmann ein, der jedoch auch weiß, dass ein erfolgreiches Abschneiden gegen Brome kein Selbstgänger wird: "Der FC hat sich gerade im Abwehrbereich stabilisiert und wird sicher auch gegen uns etwas defensiver anfangen. Es wird also darauf ankommen, was wir vorne reißen." Mit von der Partie, wenn es gilt die Bromer Hintermannschaft auszuhebeln, wird Roy Präger sein, der zuletzt fehlte. Ebenso kehrt der zweite Routinier Gerald Schröder zurück.

STV Holzland - MTV Isenbüttel (Do., 11 Uhr).

Die Ziele der Holzländer gegen den Tabellensiebten sind schnell erzählt: Nach zuletzt zwei Niederlagen in Serie soll vor heimischer Kulisse endlich wieder gepunktet werden. Zumal der Gastgeber sonst von den Isenbüttelern überflügelt werden würde. "Wir wollen nicht verlieren, um den Abstand zumindest zu halten", offenbart STV-Trainer Waldemar Josef, der weiß, worauf es ankommen wird: "Wir dürfen nicht in Rückstand geraten. Denn wir können das Spiel nicht selbst machen." Gegen die Isenbütteler wird dieses Vorhaben aber sicher nicht leicht sein umzusetzen. Denn gerade die MTV-Angreifer André Limp und Dennis Stöbermann präsentierten sich zuletzt in bestechender Form.

FC Germania Parsau -VfR Eintracht Nord Wolfsburg (Do., 15 Uhr).

"Eine schwere Hausnummer" steht den abstiegsbedrohten Parsauern bevor, wie Trainer Peter Loeper betont. Und tatsächlich reist mit der Eintracht kein Geringerer als der Tabellendritte zu den Germanen. Die Favoritenrolle gehört also zweifelsfrei dem Gast aus Wolfsburg. "Es wird sehr schwer, aber wir müssen punkten im Abstiegskampf. Die Hoffnung stirbt zuletzt", offenbart FC-Coach Peter Loeper. Und für ein wenig Mut bei den Hausherren dürfte das letzte Spiel sorgen, in dem es gegen die favorisierten Reislinger immerhin zu einem Punkt reichte. "Wir müssen hinten sicher stehen und dann versuchen zu kontern", gibt Loeper abermals als Marschroute aus.

 

AZ: 30.04.08

 

Calberlahs Revanche?
(hot/jk) Gibt‘s morgen (13 Uhr) die Revanche? Eine der bittersten Pleiten kassierte Fußball-Bezirksligist GW Calberlah im Hinspiel des Aufsteiger-Duells beim TSV Heiligendorf. Die 1:2-Schlappe will Calberlah wiedergutmachen und gleichzeitig in die Erfolgsspur zurückkehren.
Die vergangenen vier Spiele gewann GW nicht, zuletzt gab‘s ein 2:2 im Derby gegen Isenbüttel, das auch hätte verloren gehen können. Nun kommt das Schlusslicht. „Entweder es wird erfolgreich oder wieder eine Blamage“, so Coach Frank Plagge, der darauf hofft, dass sich seine Spieler „wieder den Spaß am Fußball erarbeiten“.
An eine Wiederholung des Hinspiels glaubt TSV-Coach Klaus Goertner derweil nicht. „Wir wollen das Ergebnis im Rahmen halten.“ Nächste Hiobsbotschaft für Heiligendorf: Marcel Koderisch fällt mindestens drei Wochen aus (Muskelfaserriss).

 

Isenbüttels Coach: „Hier wächst etwas heran“
Hehlingen heute gegen Brome – Holzland erwartet den MTV – VfR will dritten Platz
 

(hot/jk) Rückt Hehlingen hoch? Der TSV erwartet heute das so gut wie gesicherte Brome zum Nachholspiel der Fußball-Bezirksliga. Morgen streiten Holzland und Isenbüttel um Platzierungen im Verfolgerfeld, und Eintracht Nord will in Parsau Platz drei sichern.
TSV Hehlingen – FC Brome (heute, 18.30 Uhr/ Hinspiel 2:1).
TSV-Co-Trainer Eberhard Skupin weiß: „Brome ist im Aufwind.“ Aber Hehlingen ist‘s auch, schielt sogar noch auf Platz zwei. „Wir wollen einen schönen Abschluss schaffen und Hillerse so lange wie möglich im Nacken bleiben.“ Brome hat indes die Chance, sich durch einen Sieg endgültig aller Abstiegssorgen zu entledigen.
STV Holzland – MTV Isenbüttel (morgen, 11 Uhr/3:1). „Wir wollen gut spielen, um danach anständig den Vatertag begehen zu können“, so Isenbüttels Trainer Dieter Winter augenzwinkernd. Knüpft sein Team an die Leistung gegen Calberlah an, kann‘s auch bei kampfstarken Holzländern etwas werden. Winter stolz: „Hier wächst langsam etwas heran.“ Holzlands Coach Waldemar Josef ist Isenbüttels Wiedergeburt nicht entgangen. „Der MTV ist sehr gut drauf. So einfach wie im Hinspiel wird‘s auf keinen Fall“, glaubt Josef und fügt hinzu: „Ich wäre schon mit einem Punkt zufrieden.“ Morgen kommt‘s auch zum Aufeinandertreffen an der Spitze der Torjäger-Liste. STV-Goalgetter Torsten Röhrs trifft auf Isenbüttels Knipser Dennis Stöbermann. „Das wird ein interessantes Duell“, prophezeit Josef.
FC Germania Parsau – VfR Eintracht Nord Wolfsburg (morgen, 15 Uhr/0:3). Parsau braucht Punkte, um aus dem Keller rauszukommen. „Im Spiel sollen die Jungs aber die Tabelle im Kopf ganz nach hinten schieben“, sagt FC-Trainer Peter Loeper. „Sie sollen locker bleiben, aber trotzdem alles geben, was sie können.“ Dass sie gegen ein Team aus dem oberen Drittel durchaus bestehen können, zeigten die Germanen zuletzt beim 0:0 gegen Reislingen. Der VfR hat derweil am Sonntag mit dem 2:1 gegen Holzland Platz drei gesichert – und will ihn nun auch nicht mehr hergeben. Eintracht-Trainer Karsten Stephan: „Das muss unser Ziel sein.“ Der einzige Wermutstropfen ist die späte Anstoßzeit: „Unser langjähriger Betreuer Chris Reschke feiert bereits ab vormittags seinen 60. Geburtstag. Mal sehen, wie wir das machen.“

 

 

 

 Bezirksliga: 26. Spieltag Spielberichte

GR: 28.04.08

 

SV Calberlah baut nach Blitzstart ab

MTV Isenbüttel holt nach 0:2-Rückstand 2:2-Remis im Derby - Zwei Elfmetertore

Von Steffen Erkenbrecher

CALBERLAH. Es ist das Highlight in der Samtgemeinde, wenn sich der SV Calberlah und der MTV Isenbüttel im Derby gegenüberstehen. Und wie bereits im Hinspiel hielt dieses Duell in der Fußball-Bezirksliga auch diesmal alles, was es versprochen hatte: Denn beim 2:2 (2:1)-Remis war von Elfmetern bis zu Platzverweisen alles dabei.

Den besseren Start vor 400 Zuschauern erwischten dabei die Hausherren, die nach vier Minuten bereits wie der sichere Sieger aussahen: Zuerst hatte Tim Ullrich einen Querpass verwertet, anschließend war Trainersohn Philip Plagge nach einem tollen Dribbling zur 2:0-Führung erfolgreich. Doch ganz im Sinne eines Derbys steckte der Gast aus Isenbüttel nicht auf und kam folgerichtig in Minute 12 zum Anschlusstor. Der gut aufgelegte André Limp hatte im Strafraum einen Elfmeter provoziert, den Dennis Stöbermann in den Winkel versenkte.

Anschließend schien die Partie dann völlig zu kippen: Denn während der Gastgeber das Fußballspielen einstellte, kamen die Isenbütteler immer besser ins Spiel. Einzig und allein in Sachen Chancenauswertung haperte es beim MTV. Gleich fünf 100-Prozentige versiebten die Blau-Weißen, von denen zwei am Aluminium landeten.

Und auch nach dem Seitenwechsel büßte die Partie an Spannung nichts ein. Es dauerte gerade einmal sieben Minuten, ehe die Zuschauer die nächsten Hingucker zu sehen bekamen: Erst wurde Calberlahs Jonas Remus mit der Ampelkarte des Feldes verwiesen, anschließend rettete der SV nach einem Freistoß auf der Linie. Doch trotz der klareren Spielanteile für Isenbüttel konnten auch die Hausherren noch einen echten Hochkaräter für sich verbuchen. Nachdem Marc Plagge (67.) den MTV-Torwart umkurvt hatte, war es die Latte, die die Entscheidung verhinderte. Und diese ungenutzte Chance rächte sich nur drei Minuten später: Dennis Stöbermann wurde im Strafraum umgerissen, den fälligen Elfmeter verwandelte Florian Klapproth zum Endstand.

Tore: 1:0 Ullrich (2.), 2:0 P. Plagge (4.), 2:1 Stöbermann (12./FE), 2:2 Klapproth (71./FE).

Gelb-Rot: Remus (52./SV) , Gritzka (89./MTV)

SV: Korsch - Heise (74. Theuerkauf), Meinhold, Gewinner, Claus - Remus, Hernier, Ullrich (80. Meißner) - P. Plagge - M. Plagge, Hoffmann (56. Lüthge).

MTV: van der Vorst - Gritzka, Nötzel, Mohwinkel, Dorenkamp - Ehmling, Ahrens, Jacobs, C. Heinz - Stöbermann, Limp (62. Klapproth).

Eine von vielen Großchancen des MTV Isenbüttel: In dieser Szene scheitert Dennis Mohwinkel (rechts),

obwohl er das Leder über Calberlahs Keeper Philip Korsch lupfte. Foto: Sebastian Priebe

 

 

SV-Trainer Plagge vermisst "das Blut im Schuh"

Frank Plagge (Trainer Calberlah): "Wir hatten unsere Fehler aus den letzten Partien besprochen. Trotzdem haben wir auch wieder gegen Isenbüttel das Fußballspielen nach der 2:0-Führung eingestellt. Von der Leidenschaft und der Laufbereitschaft meiner Mannschaft bin ich enttäuscht. Denn ich denke, dass man in einem Derby auch mal Blut im Schuh haben muss. Zudem fehlt uns ins solchen Spielen, in denen es eng wird, ein echter Leader, der mal die Ärmel hochkrempelt. Allerdings nehmen wir heute auch gerne den Punkt mit."

Dieter Winter (Trainer Isenbüttel): "Von der Spielanlage und den Tormöglichkeiten hätten wir heute der ganz klare Sieger sein müssen. Das Problem war nur, dass wir in den ersten Minuten in einen kollektiven Schlaf verfallen waren. Trotzdem muss ich meinem Team ein Riesenkompliment machen, denn die Raumaufteilung hat gestimmt und wir haben gut Druck nach vorne gemacht. Deshalb denke ich, dass der Punktgewinn für Calberlah heute schmeichelhaft war."

Jonas Remus (Gelb-Rot-Sünder): "Es ist für mich nicht nachvollziehbar, wie wir das Spiel so aus der Hand geben konnten. Bei uns ist nach dem 2:0 wieder Bruder Leichtfuß eingekehrt. Für mich persönlich war es das Schlimmste, die letzten 30 Minuten von draußen zugucken zu müssen. Zumal die erste Gelbe Karte für mich nicht nachvollziehbar war."

Dennis Stöbermann (Torschütze): "Nach dem 0:2 hatte ich damit gerechnet, dass wir eine richtige Packung kriegen. Zum Glück haben wir uns zusammengerissen. Letztlich haben wir dann sogar zwei Punkte verloren."

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René Wegners Pausenansprache fruchtet

Brome siegt mit 3:0 über Vorsfelde - Parsau trotzt Reislingen ein torloses Remis ab

Von Julian Jander

GIFHORN/WOLFSBURG. Hillerse kann langsam, aber sicher mit dem Wiederaufstieg planen: In Meinersen siegte der Spitzenreiter der Fußball-Bezirksliga 1 mit 3:0.

TuS Neudorf-Platendorf - TSV Hehlingen 1:3 (1:0).

Tore: 1:0 Ekinci (29.), 1:1 Bischoff (57.), 1:2 Zveratic (66.), 1:3 N. Bruchmann (90.).

"Wir wurden für unsere Bemühungen und eine tolle Leistung nicht belohnt", resümierte TuS-Betreuer Karsten Tomuschat. Platendorf verpasste in Hälfte 1 eine höhere Führung. In Halbzeit 2 nutzte Hehlingen seine Konter dann eiskalt aus. "Das war ein glücklicher Sieg", sagte Tomuschat enttäuscht.

TuS: S. Manske - Hoffart - R. Manske, Marquardt (46. Hadamek) - Rauhs, Becker, Kaufmann, Lücke, Guse - Pengel, Ekinci.

TSV: R. Bruchmann - Pede (65. Martin), Ross, Bürger, Schünemann - N. Bruchmann, Michalski, D. Jauster, Albertz (81. Scheffel) - Bischoff, Zveratic (87. Müller).

SV Meinersen - TSV Hillerse 0:3 (0:1).

Tore: 0:1 Chour (16.), 0:2 Reich (55., FE), 0:3 Demir (82.).

"Hillerse war spielerisch überlegen, wir haben uns aber besonders in Hälfte 1 ordentlich verkauft", war Meinersen-Trainer Volker Steding insgesamt zufrieden. "In der zweiten Halbzeit hatte der TSV dann mehr Räume, der Sieg ist auch in der Höhe verdient", lautete Stedings Fazit.

SV: Conrad - Voigt, Winkelmann (65. Leo), Niebuhr, Hagemann (46. Vogelmann) - Sterz, Hekk, Boz (61. Suldin), Glindemann - White, Bind.

TSV: Fischer - Frank, Pahl (85. Hildebrandt), Herzog, N. Bertram - F. Busse, Demir, Bruns, Reich - Chour (53. A. Ganski), T. Bertram (72. Baudisch).

FC Brome - SSV Vorsfelde II 3:0 (1:0).

Tore: 1:0 Buhr (2.), 2:0 Nicoll (72.), 3:0 Lucke (75.).

Mit der ersten Halbzeit war Bromes Spielertrainer René Wegner trotz des frühen Führungstores überhaupt nicht zufrieden: "Ich habe mein Team in der Pause mit ein paar deutlichen Worten wachgerüttelt. Danach haben wir ein paar gute Konter gefahren und verdient gewonnen."

FC: Wiswedel - Wegner - Sacher (46. Nicoll), Herud - Buhr, Dankert, Hoffmann (80. Traue), Lausch - Nieswandt (72. Lucke), Wiegmann, Brinkmann.

SSV: Lagdeser - Lütke - Hetmantzyk, N. Wicha, Ficara - Wienicke, Körber, Jenkner, Mainka - Fenner (65. Vacca), van der Ohe (77. Margagliotta).

TSV Heiligendorf - SV Osloß 0:2 (0:1).

Tore: 0:1 Piel (20.), 0:2 Winterboer (50.).

Der Gast aus Osloß war tonangebend und hatte die größeren Chancen auf seiner Seite, insofern geht der Sieg laut Heiligendorfs Betreuer Hans-Günther Knigge auch in Ordnung: "Bei uns haben der Einsatz und die Kampfbereitschaft aber gestimmt. Wir haben uns im Gegensatz zu den letzten Partien nicht ergeben", war Knigge trotz der Niederlage zufrieden.

TSV: Laufer - Peters (60. Körner), Blume (75. Gawlik), Twardon, Dudek- Günther, Grohn, Sochacki, Koderisch (10. Schulze) - Paetz, Molkentin.

SV: Schmidt - Fochler, Fricke, Elgner (60. Siebert) - Ollendorf, Wolfram, Celico, Piel (80. Fischer), Krause - A. Rose, Winterboer (60. Ament).

FC Germania Parsau - SV Reislingen 0:0.

Tore: Fehlanzeige.

Torchancen waren auf beiden Seiten vorhanden, Parsau erkämpfte sich einen verdienten Punkt gegen den Tabellenzweiten aus Reislingen.

FC: Meyer - Geiling - Rendelmann, Voigt - Effe (42. Wojtek), Volk, Bokelmann, Gehring, Haider - Cetera, Siegemund (66. Ackermann/85. Hilbig).

SV: Sehm - Hülsebusch, Mosberger, Stiller, C. Kirsch - Bokeloh, Cyrys, Stuhlmacher (80. F. Kirsch), J. Stumpp - D. Stumpp, Funke.

 

 

"Ein runder Sonntag" für den VfR Eintracht

Die Wolfsburger besiegen den STV Holzland 2:1

WOLFSBURG. Der VfR Eintracht Nord Wolfsburg kletterte in der Fußball-Bezirksliga nach einem 2:1 (1:0)-Erfolg über den STV Holzland auf den dritten Tabellenplatz.

"Das Spiel war aber ausgeglichen, ein Remis wäre, wenn man den gesamten Spielverlauf betrachtet, als Endergebnis in Ordnung gewesen", konstatierte VfR-Trainer Karsten Stephan. Dem pflichtete auch Holzland-Coach Waldemar Josef bei: "Die Niederlage ist sehr unglücklich. Wir haben gut nach vorne gespielt. Einen Punkt hätten wir verdient gehabt."

Das Spiel war ansehnlich mit Torchancen auf beiden Seiten. Patrick Macis (30.) und Daniel Dürkop (65.) trafen auf Seiten von Eintracht Nord, Mathias Röhrs gelang dann nur noch der Anschlusstreffer für den STV. Außerdem waren einige Emotionen mit dabei: Ein Beleg dafür ist, dass Karsten Stephan hinter die Bande beordert wurde. "Das kam jetzt ein paar Jahre schon nicht mehr vor, das muss also etwas heißen", sagte Stephan schmunzelnd. Der Wolfsburger Übungsleiter war aber dennoch rundum zufrieden: "Das war für uns ein runder Sonntag. Holzland haben wir mit dem Erfolg weiter auf Abstand gehalten - und Calberlah haben wir überholt. Da kann ich schon stolz auf meine Mannschaft sein."

Tore: 1:0 Macis (30.), 2:0 Dürkop (65.), 2:1 Mathias Röhrs (66.).

Gelb-Rot: Marrazza (68., VfR).

VfR: Bonk - Marrazza, Korsch, Schömers, Pane - Kuschawe (65. Karlowski), Engelhardt, Straub, Osumek - Dürkop, Macis (60. Bewernick).

STV: Pasche - Berner, Lennart Hansmann, Kahlert, Hofer - Mathias Röhrs, Otto (60. Matschewski), Jürges, Pilzecker - Schultz, Torsten Röhrs.

 

 

SVG holt einen Punkt der Moral

Gifhorner spielen 2:2 gegen Müden - 0:2 zur Pause hinten

Von Jens Neumann

GIFHORN. Halbzeit 1 ging klar an die Gäste, Hälfte 2 klar an die Gastgeber - und heraus kam eine gerechte Punkteteilung. Im Kreisduell der Fußball-Bezirksliga trennten sich die SV Gifhorn und der TuS Müden-Dieckhorst 2:2 (0:2)-unentschieden.

Von einem "Punkt der Moral" sprach deshalb SVG-Spielertrainer Andreas Kastner-Blödorn, mit dessen Einwechslung die Gifhorner erst den Hauch von Torgefahr entwickelten. In Durchgang 1 hatten die Eyßelheider mit Ausnahme eines Schusses von Eugen Sawtschenko (19.), der direkt in die Arme von TuS-Keeper Stefan Schlepps landete, in der Offensive quasi nicht stattgefunden.

Ganz anders hingegen die Müdener, deren Kontertaktik vor der Pause voll aufging. "Für unseren Aufwand haben wir das Optimale herausgeholt", befand TuS-Trainer Andreas Heindorff, der nach 52 Minuten vom Unparteiischen wegen Meckerns hinter die Bande geschickt wurde. Zu diesem Zeitpunkt führten die Gäste noch mit 2:0, nachdem Nils Linneweh (9.) und Torben Döring (27.) zwei Schnellangriffe erfolgreich abgeschlossen hatte. Der starke Döring hatte auch in der 35. Minute die Großchance zum 3:0: Er steuerte allein auf Gifhorns Schlussmann Bastian Mechelk zu, der die mögliche Vorentscheidung verhinderte.

Nach dem Seitenwechsel spielten dann nur noch die Gastgeber - und wurden dafür belohnt. Nach einem weiten Einwurf verkürzte Hakan Ustaoglu auf 1:2 (54.), ehe Orkun Gülabi (79.) nach einem Stellungsfehler von Schlepps den 2:2-Endstand herstellte.

Tore: 0:1 Linneweh (9.), 0:2 Torben Döring (27.), 1:2 Ustaoglu (54.), 2:2 Gülabi (79.).

SV: Mechelk - Vaz (33. Gülabi), Ceylan, Kornblum, Lippke - Momberg, Garzke - Sawtschenko, Ustaoglu, Jander - Özkan (46. Kastner-Blödorn).

TuS: Schlepps - Börner - Melzel, Wegmeyer - S. Gerike, B. Bürsing, Damker, Schmitz (89. Gödecke), C. Gerike - Torben Döring, Linneweh (79. Brandes).

 

AZ: 28.04.08

Blitzstart reicht Calberlah nicht: Isenbüttel verdient sich das 2:2
GW verspielt vor 400 Zuschauern 2:0 – MTV lässt zu viele Chancen aus
 

(hot) Kein Sieger im Samtgemeinde-Derby: 400 Zuschauer sahen das packende 2:2-(2:1)-Unentschieden in der Fußball-Bezirksliga zwischen GW Calberlah und dem MTV Isenbüttel. Dabei hatte es schnell nach einem Selbstläufer für die Grün-Weißen ausgesehen…
Calberlah erwischte einen Blitzstart: Erst vollstreckte Tim Ullrich eine Hereingabe von Philip Plagge (2.) und nur zwei Minuten später markierte der Vorlagengeber das 2:0. Die Grün-Weißen schienen auf einem guten Weg, ihre kleine Schwächephase von drei Pleiten ausgerechnet im Derby zu beenden.
Was folgte, war der Trott der vergangenen Wochen: Wieder reichte Calberlah eine Führung nicht, wieder brachten die Grün-Weißen den Gegner zurück ins Spiel. „Beim Anschlusstreffer habe ich so etwas geahnt“, so GW-Coach Frank Plagge.
Nachdem André Limp von Ullrich gelegt worden war, sorgte Dennis Stöbermann per Elfmeter für den Anschluss – für Calberlah wäre es der Anfang vom Ende gewesen, wenn der MTV seine hochkarätigen Chancen besser genutzt hätte: Ob Jan Ahrens, Dennis Mohwinkel (Latten-Kopfball), Ronny Gritzka (Pfosten-Freistoß) oder Stöbermanns – sie verpassten weitere Treffer für Isenbüttel.
Plagge: „Wir haben zu wenig getan. Es müssten zumindest Leidenschaft und Einsatz stimmen. Das fehlte, darüber bin ich enttäuscht.“ Fast hätte es dennoch gereicht, wenn Marc Plagge aus 16 Metern den Ball nicht an die Querlatte des leeren Tores gesetzt hätte. Nach Gelb-Rot für Jonas Remus traf Florian Klapproth in Überzahl per Elfmeter noch zum hochverdienten 2:2.
GW: Korsch – Heise (73. Theuerkauf), Gewinner, Meinhold, Claus – Ullrich (84. Meißner), Hernier, P. Plagge, Remus – M. Plagge, Hoffmann (56. Lüthge).
MTV: van der Vorst – D. Dorenkamp, Nötzel, Mohwinkel, Gritzka – C. Heinz, Jacobs, Ahrens, Ehmling – Stöbermann, Limp (63. Klapproth).
Tore: 1:0 (2.) Ullrich, 2:0 (4.) P. Plagge, 2:1 (13.) Stöbermann (Foulelfmeter), 2:2 (71.) Klapproth (Foulelfmeter).
Gelb-Rot:: Remus (GW/53.), Gritzka (MTV/88.).

 

Das Remis verdient:

Jan Ahrens (l.) und der MTV Isenbüttel holten im Samtgemeinde-Derby der Bezirksliga

bei GW Calberlah (r. Jonas Remus) trotz eines 0:2-Rückstands noch ein 2:2-Unentschieden.

Photowerk (wer)

 

 

Dieter Winter, Trainer des MTV Isenbüttel
Was sagt man dazu, wenn die eigene Mannschaft ein 0:2 zwar egalisiert, aber dennoch mehr drin war?
Wir haben wirklich ein klasse Spiel gezeigt. Die ersten vier Minuten waren wir noch im kollektiven Schlaf, danach haben wir kombiniert, uns Chancen rausgespielt…

Aber…
Wir haben die Möglichkeiten nicht genutzt. Eigentlich haben wir zwei Punkte verschenkt. Das 2:2 war hoch verdient. Wir hatten bei den Chancen ja auch etwas Pech gehabt – Latte, Pfosten…

Wie laufen die Planungen für die kommende Saison?
André Limp, der noch ein Wackelkandidat war, wird bei uns bleiben. Dann müssen wir uns noch auf drei, vier Positionen verstärken, um kommende Saison oben mitspielen zu können. Wie wir in Calberlah gespielt haben, konnte sich aber schon sehen lassen – ein großes Lob an die Mannschaft.

 

 

Meisterlich: TSV Hillerse siegt 3:0 bei SVM
Meinersens Steding dennoch zufrieden – Gegenüber Gerono bemängelt Kleinigkeiten
 

(hot) Unbeirrt Richtung Fußball-Bezirksoberliga: Der TSV Hillerse nahm gestern auch die Hürde Samtgemeinde-Derby. Bei der SV Meinersen gelang dem Bezirksliga-Spitzenreiter vor 300 Zuschauern ein überlegenes 3:0 (1:0). Bei derzeit elf Punkten Vorsprung dürfte die Meisterschaft in trockenen Tüchern sein, auch wenn Verfolger TSV Hehlingen in zwei Nachholspielen noch auf sieben Punkte verkürzen kann.
Dabei sahen die Zuschauer im ersten Durchgang eine recht ausgeglichene Partie. Die SVM spielte gut mit, auch wenn der Zug zum Tor in der letzten Konsequenz fehlte. „Mit dem Spielaufbau bis zum Abschluss bin ich zufrieden“, erklärte Volker Steding. Neidlos musste Meinersens Trainer aber anerkennen: „Hillerse ist schon eine Klasse für sich.“
Denn der TSV machte die Tore: Vor der Halbzeit markierte Ibrahim Chour die Führung, Marc Bruns hätte nachlegen können (44.). Nach dem Seitenwechsel stellten die Platzherren auf Dreierkette um, agierten mit mehr Risiko und so kam der Tabellenführer automatisch zu seinen Chancen. Nach Christian Reichs Foulelfmeter zum 2:0 war die Partie gelaufen. Einen höheren Erfolg verpasste Hillerse durch seine Schludrigkeit und Verspieltheit vor dem Meinerser Gehäuse.
Hillerses Trainer Heinz Gerono: „Die eine oder andere Kleinigkeit gibt es schon zu bemängeln.“ Aber Gerono schob gleich versönlich nach: „Auf der anderen Seite muss man hier in Meinersen auch erst einmal 3:0 gewinnen.“ Und in der Regel gelingen solche Siege ja meist nur einer Mannschaft: dem designierten Meister…
SV: Conrad – Voigt, Winkelmann (67. Leo), Niebuhr, Hagemann (46. Vogelmann) – Sterz, Hekk, Glindemann, Boz (64. Suldin) – Bind, White.
TSV: Fischer – Frank, Herzog, Pahl (85. Hildebrandt), N. Bertram – F. Busse, Bruns, Demir, Reich – T. Bertram (74. Baudisch), Chour (60. A. Ganski).
Tore: 0:1 (16.) Chour, 0:2 (55.) Reich (Foulelfmeter), 0:3 (83.) Demir.

 

Gifhorn holt 0:2 noch auf
 

(jk) Gerechtes Unentschieden: Fußball-Bezirksligist SV Gifhorn erkämpfte sich gegen den TuS Müden-Dieckhorst ein verdientes 2:2-Remis. Dabei holte die SV einen 0:2-Halbzeit-Rückstand noch auf.
Müdens Trainer Andreas Heindorff war zwar mit dem Punkt zufrieden, aber er sagte auch: „Ich hoffe, dass dieses Spiel meinen Jungs eine Lehre war. Wenn man nicht richtig austrainiert ist, wird’s hinten raus eng…“
Der Reihe nach: Den Gästen gehörte ganz klar die erste Hälfte, Müden ging folgerichtig mit 2:0 in Führung. Der TuS verpasste es aber, den Sack frühzeitig zuzumachen – Torben Döring verfehlte in der 33. Minute nach einem Konter das Tor nur um Haaresbreite. Gifhorn fand dagegen im ersten Durchgang nicht die Mittel, um den TuS in Gefahr zu bringen.
Doch die SV kam nach einer Kabinenpredigt (s. Interview) besser aus der Pause und dominierte das Geschehen. Wie zuvor Müden gelang auch den Hausherren ein Doppelpack – 2:2 hieß es am Ende. Heindorff hatte geahnt, dass sein Team den Dreier nicht über die Zeit bekommen würde. „Ich hatte in der Halbzeitpause schon ein ungutes Gefühl. Aber insgesamt ist das Unentschieden gerecht. Beide Teams hatten eine Hälfte für sich.“
SV: Mechelk – Vaz (31. Gülabi), Kornblum, Ceylan, Lippke – Marco Momberg, Garzke – Sawtschenko, Ustaoglu, Jander – Özkan (46. Kastner-Blödorn).
TuS: Schlepps – Börner – Wegmeyer, Melzel – B. Bürsing, Damker, C. Gerike – S. Gerike, Torben Döring, Linneweh (78. Brandes) – Schmitz (86. Gödecke).
Tore: 0:1 (9.) Linneweh, 0:2 (25.) Torben Döring, 1:2 (55.) Ustaoglu, 2:2 (78.) Gülabi.

 

 

3:0 gegen Vorsfelde II: Brome so gut wie gerettet
VfR siegt und verliert Bewernick an Nordsteimke
 

(jk/hot) So gut wie durch: Der FC Brome besiegte den direkten Konkurrenten SSV Vorsfelde II mit 3:0 und kann schon fast sicher die Planungen für die kommende Saison in der Fußball-Bezirksliga angehen. Auch der SV Osloß konnte einen wichtigen Dreier im Abstiegskampf einfahren – er siegte 2:0 in Heiligendorf.
VfR Eintracht Nord Wolfsburg – STV Holzland 2:1 (1:0).
Beide Teams zeigten eine tolle Partie, das glücklichere Ende gab‘s für den VfR: „Vor dem 1:0 hatte Holzland schon zwei gute Möglichkeiten“, räumte Wolfsburgs Coach Karsten Stephan ein. In der 90. Minute hielt Eintracht-Keeper Mike Bonk das 2:1 fest, klärte einen Schuss aus dem Gewühl. STV-Coach Waldemar Josef war dennoch zufrieden: „Im Vergleich zum 0:3 gegen Hillerse war‘s eine große Steigerung.“ Wolfsburgs Betreuer Eberhard Frey: „Ein Remis hätte Holzland verdient gehabt.“ Bitter für die Platzherren: Spielmacher Rick Bewernick wechselt zur kommenden Saison zum SV Nordsteimke in die Kreisliga Wolfsburg. Stephan: „Schade, wir hätten ihn gern gehalten. Aber es ist alles fair abgelaufen.“
VfR: Bonk – Marrazza, Korsch, Schömers, Pane – Osumek, Engelhardt, Straub, Kuschawe (71. Karlowski) – Dürkop, Macis (70. Bewernick).
STV: Pasche – Berner – L. Hansmann, Kahlert – Jürges, Hofer, M. Röhrs, Otto (61. Matschewski), Pilzecker – T. Röhrs, Schultz.
Tore: 1:0 (17.) Macis, 2:0 (52.) Dürkop, 2:1 (60.) Jürges.
Gelb-Rot: Marrazza (VfR/74.).
FC Brome – SSV Vorsfelde II 3:0 (1:0). Begünstigt durch die frühe Führung (3.) schaukelte der FC den Sieg ohne große Probleme nach Hause. „Wir sind einfach nicht eingespielt“, monierte SSV-Coach Achim Brauer. „In vier Spielen als Trainer der Zweiten habe ich insgesamt 24 verschiedene Akteure eingesetzt.“ Freude dagegen in Brome. „Wir sind jetzt so gut wie durch“, so FC-Spielertrainer René Wegner, der sogleich den ersten Neuzugang für die kommende Saison verkündigte: Matthias Pohl vom ESV Salzwedel.
FC: Wiswedel – Wegner – J. Herud, Sacher (46. Nicoll) – Buhr, Dankert, Hoffmann (83. Traue), Lausch – Nieswandt (75. Lucke), Wiegmann, Brinkmann.
SSV: Logbeser – Hetmantzyk, N. Wicha, Lütke, Ficara – Mainka, Körber, Jenkner, Wienecke – von der Ohe (83. Margaliotta), Fenner (70. Vacca).
Tore: 1:0 (3.) Buhr, 2:0 (72.) Nicoll, 3:0 (77.) Lucke.
FC Germania Parsau – SV Reislingen/Neuhaus 0:0. Alles in allem ein gerechtes Unentschieden. „Wir haben richtig gut gegen gehalten und gekämpft. Diesen Punkt haben wir uns redlich verdient“, freute sich Parsaus Betreuer Marc Matalla.
FC: Meyer – Geiling – Rendelmann, Voigt – Effe (42. Wojtek), Volk, Bokelmann, Gehring, Heider – Cetera, Siegemund (66. Ackermann, 87. Manewald.)
SV: Sehm – Hülsebusch (85. Hilbig), Mosberger, Stiller, C. Kirsch – Bokeloh, Cyrys, Stuhlmacher (80. F. Kirsch), J. Stumpp – D. Stumpp, Funke.
Tore: keine.
TSV Heiligendorf – SV Osloß 0:2 (0:1). Osloß stoppt den Negativtrend: „Die Mannschaft hat für mich gespielt“, sagte SVO-Coach Holger Ringe nach dem verdienten 2:0. Auch Heiligendorfs Trainer Klaus Goertner musste zugeben: „Wir hatten Glück, dass Osloß vor der Pause nicht noch weitere Tore nachgelegt hat.“ Vor dem ersten Treffer durch den starken Abräumer Roland Piel war beiden Teams nach den vielen Pleiten die Verunsicherung anzumerken. Später löste sie sich – zumindest beim SVO…
TSV: Laufer – Twardon – Blume (75. Gawlik), Peters (60. Körner) – Dudek, Grohn, Günther, Koderisch (10. Schulze), Sochacki – Molkentin, Paetz.
SV: Schmidt – Fochler, Fricke, Krause – Piel (78. Fischer) – Elgner (59. Siebert), Celico, Ollendorf, Wolfram – A. Rose, Winterboer (59. Ament).
Tore: 0:1 (20.) Piel, 0:2 (50.) Winterboer.
TuS Neudorf-Platendorf – TSV Hehlingen 1:3 (1:0). Die Hausherren gingen verdient in Front – und hätten bis zur Pause „mit 3:0 führen müssen“, so TuS-Betreuer Karsten Tomuschat. „Leider haben wir unsere Möglichkeiten nicht genutzt“, fügte Platendorfs Coach Frank Huneke hinzu. Die Strafe folgte in der zweiten Hälfte, Hehlingen traf gleich dreimal. Übrigens: Nach AZ/WAZ-Informationen wechselt Marco Benke (MTV Isenbüttel) in der kommenden Saison zum TuS.
TuS: S. Manske – Hoffart – R. Manske, Marquardt (46. Hadamek) – Rauhs, Becker, Kaufmann, Lücke, Guse – Pengel, Ekinci.
TSV: R. Bruchmann – Pede (65. Martin), Ross, Bürger, Schünemann – N. Bruchmann, Michalski, D. Jauster, Albertz (81. Scheffel) – Bischoff, Zveratic (87. Müller).
Tore: 1:0 (29.) Ekinci, 1:1 (57.) Bischoff, 1:2 (66.) Zveratic, 1:3 (89.) N. Bruchmann.

 

 

 Bezirksliga: 26. Spieltag Vorberichte

GR: 25.04.08

 

Fußball-Bezirksliga Es ist Derbyzeit

Es kracht richtig in der Fußball-Bezirksliga, denn am 26. Spieltag stehen zwei echte Samtgemeinde-Derbys auf dem Programm: Während der TSV Hillerse seine Klingen mit dem SV Meinersen kreuzen wird, steigt in Calberlah das im Normalfall emotionsgeladene Aufeinandertreffen mit dem MTV Isenbüttel. Zudem hofft die Schießbude der Liga, TSV Heiligendorf, sich gegen den SV Osloß endlich rehabilitieren zu können.

 

Plagge: "Gegen Dieter gewinne ich zu gerne"

Der MTV Isenbüttel reist zum Samtgemeinde-Duell nach Calberlah - Beide Trainer schnürten beim MTV Gifhorn zusammen die Schuhe

Von Steffen Erkenbrecher

CALBERLAH. Er wünscht sich eine "unspektakuläre" Partie. Die Rede ist von Dieter "Pimpel" Winter, Trainer des Fußball-Bezirksligisten MTV Isenbüttel, der am Samstag (14.30 Uhr) auf seinen Ex-Klub SV Calberlah trifft. Doch zu rechnen ist damit nicht: Vielmehr verspricht das Derby jede Menge Rivalität.

Keiner kennt die beiden Vereine so gut wie Isenbüttels Coach. Nicht nur, dass Winter den Ligakonkurrenten bereits zweimal trainierte (1983-1987, 2000-2003), er wohnt auch in Calberlah. Zudem verbindet ihn ein persönliches Verhältnis mit den Grün-Weißen: Denn der MTV-Trainer ist der Trauzeuge seines Gegenübers Frank Plagge. "Unser Verhältnis ist seit unserer gemeinsamen Zeit beim MTV Gifhorn 1981 freundschaftlich", erklärt Winter.

 

Dem pflichtet auch der Calberlaher Übungsleiter bei: "Er hat mir das Fußballspielen im Herrenbereich beigebracht. Wir haben viele gemeinsame Schlachten geschlagen", erinnert sich Plagge, der schmunzelnd hinzufügt: "Gegen Dieter gewinne ich natürlich zu gerne."

Letzteres klingt schon eher nach dem Verhältnis, dass aus den Samtgemeinde-Derbys bekannt ist. Denn geschenkt haben sich die beiden Konkurrenten dabei nur wenig. So schäumten die Emotionen nicht selten über, wenn sich die beiden Konkurrenten gegenüberstanden, die in der Jugend eine Spielgemeinschaft bilden. Doch es wurde Besserung gelobt: Die Verantwortlichen beider Vereine trafen sich am grünen Tisch, um die Situation zu entschärfen (wir berichteten).

Das diesmal mehr das Sportliche im Vordergrund steht, wünschen sich natürlich auch beide Trainer. "Emotionen gehören dazu, aber sie sollten im Rahmen bleiben", erklärt Plagge, der bei seinem "Freund" Winter volle Unterstützung findet: "Ich wünsche mir ein faires Spiel."

Sie schenken sich nichts:

Calberlahs Marc Plagge (links) und Isenbüttels Dirk Jacobs. Foto: Sebastian Priebe

 

Zumal die Partie das alles gar nicht nötig hat, denn beide Teams können auch fußballerisch für einige Hingucker sorgen.

Beispielsweise hat der Tabellendritte aus Calberlah die beste Offensive der Liga. "Wir werden nach vorne spielen.

Wir wollen gegen Isenbüttel die Kurve kriegen", so Plagge der damit auf die zuletzt drei Pleiten in Serie anspielt.

 

Etwas mehr Selbstvertrauen konnte der Gast aus Isenbüttel hingegen tanken.

So stehen vier "Dreier" in Folge auf dem MTV-Konto. "Das Derby hat seine eigenen Gesetze. Da gibt es keinen Favoriten.

Wir sind gut drauf und brauchen uns sicher nicht verstecken", so Winter,

bei dem natürlich besondere Hoffnungen auf Dennis Stöbermann ruhen, der zuletzt gleich siebenmal traf.

 

Er reist an seine alte Wirkungsstätte:

Dieter Winter trifft im Derby auf Ex-Verein SV Calberlah.

Foto: Walther

 

 

SV: Über den Kampf zum Erfolg

Meinersen empfängt im Samtgemeinde-Derby den Tabellenführer TSV Hillerse

Von Steffen Erkenbrecher

MEINERSEN. Es ist das alte Lied: Spielerische Unterlegenheit muss im Fußball durch zusätzliches Engagement kompensiert werden. Das erwartet auch Trainer Volker Steding von seinem Bezirksligisten SV Meinersen, wenn am Sonntag (15 Uhr) Ligaprimus TSV Hillerse zum Derby aufschlägt.

Es ist mit Sicherheit kein Spiel wie jedes andere für beide Parteien. Da sind sich auch die Trainer einig. "Es ist etwas besonderes, zumal es ja auch gegen den Tabellenführer geht", erklärt SV-Coach Volker Steding. Auch sein Gegenüber Heinz Gerono verbindet besondere Gedanken mit diesem Aufeinandertreffen. "In einem Derby zählt nicht immer die Tabellensituation. Vielmehr hat auch immer der Außenseiter eine Chance", versichert der Coach.

Dennoch ist der Ligaprimus aus Hillerse natürlich der unangefochtene Favorit. Denn neben der Tabellensituation spricht auch der klare 3:0-Hinspielerfolg für den TSV. "Es wird wichtig sein, dass wir die nötige Spannung aufbauen. Für uns zählt nur der Sieg", so Gerono.

Der Gastgeber hat für sich indes zwei gute Gründe gefunden, gegen den Ligaprimus erfolgreich zu sein: "Zum einen wollen wir das Derby gewinnen, zum anderen dem Spitzenreiter ein Bein stellen", offenbart Meinersens Coach Volker Steding. Ein Motivationsproblem sollte es demnach bei den Hausherren nicht geben, das hofft auch der Trainer: "Ich denke, ich kann bei der Ansprache ein wenig kürzertreten."

Zumal es in Sachen Taktik beim Alten bleiben wird. So werden die Meinerser wieder im 4-4-2-System versuchen, den Spielfluß des Gegners zu unterbrechen. Beim Kontrahenten aus Hillerse erweckt das Wohlwollen. "Es liegt meiner Mannschaft, wenn es eine klare Spielstruktur gibt", so der Hillerses Trainer zuversichtlich.

 

Wegner lüftet das Erfolgsrezept

Das Überraschungsteam aus Brome trifft auf die Vorsfelder Zweitvertretung

Von Steffen Erkenbrecher und Matthias Schultz

Wenn der TSV Heiligendorf am Sonntag auf den SV Osloß trifft, will er sein Image als Schießbude der Fußball-Bezirksliga zumindest vorerst loswerden.

TuS Neudorf-Platendorf - TSV Hehlingen (So., 15 Uhr).

Die Rechnung beim Gastgeber aus Platendorf ist einfach, wie Trainer Frank Huneke erklärt. "Wir müssen zu Hause noch ein bis zwei Spiele gewinnen, um sicher drin zu bleiben", so der Coach. Den ersten würde der TuS dabei am liebsten gleich gegen den Gast aus Hehlingen einfahren, doch einfach wird das laut Huneke nicht: "Wir können nichts erwarten. Aber wenn wir die Offensive des TSV in Griff bekommen, dann traue ich uns einen Sieg zu."

FC Brome -SSV Vorsfelde II (So., 15 Uhr).

Eine der Überraschungsmannschaften der Rückrunde sind zweifelsfrei die Bromer. Mit dafür verantwortlich ist natürlich auch Bromes neuer Coach René Wegner, der das neue Erfolsrezept verrät. "Wir haben gerade taktisch einen Sprung nach vorne gemacht. Es ist sehr wichig, dass man in dieser Klasse diszipliniert spielt. Chancen ergeben sich dann automatisch."

VfR Eintracht Nord Wolfsburg - STV Holzland (So., 15 Uhr).

Gerade vor heimischer Kulisse gehören die Wolfsburger zum Besten, was die Liga zu bieten hat. Dementsprechend ist der Tabellenvierte selbst gegen den direkten Liganachbarn aus Holzland der Favorit. Zumal abzuwarten bleibt, inwieweit der STV die 0:3-Schlappe am letzten Wochenende gegen Hillerse weggesteckt hat.

FC Germania Parsau - SV Reislingen/Neuhaus (So., 15 Uhr).

Erfolg sieht anders aus: Während Parsau zuletzt mit 0:5 gegen Hehlingen unterging, verspielte Reislingen gegen Vorsfelde seine Titelchancen. Im direkten Aufeinandertreffen können sich also beide Teams rehabilitieren. Nötiger hätte es allerdings die Hausherren, die derzeit auf einem Abstiegsplatz rangieren.

SV Gifhorn - TuS Müden-Dieckhorst (So., 15 Uhr).

Der Achte empfängt den Neunten - für beide Mannschaften geht es schon länger nur noch um die goldene Ananas. "Von daher können wir ohne jeglichen Druck in die Partie gehen", kündigt Gifhorns Spielertrainer Andreas Kastner-Blödorn an. Ein Ziel hat seine Mannschaft dennoch. "Wir wollen Müden natürlich nicht unseren achten Rang überlassen", sagt der Spielertrainer.

TSV Heiligendorf - SV Osloß (So., 15 Uhr).

16 Gegentreffer in nur zwei Spielen - die Heiligendorfer Defensive erwies sich in den letzten Wochen löchriger als jeder Schweizer Käse. "Die Mannschaft ist verunsichert, klar. Einzig mit einem Erfolgserlebnis können wir unseren Negativlauf beenden", so TSV-Coach Klaus Goertner.

 

AZ: 25.04.08

 

Stöbi stoppen – mit Ball-Trick…
Bezirksliga: Calberlah erwartet Isenbüttel
 

(hot) Wenn Müdens Coach Andreas Heindorff das Spiel gegen Meinersen als „Mutter aller Derbys“ bezeichnete, so darf man vor dem Duell in der Fußball-Bezirksliga zwischen GW Calberlah und dem MTV Isenbüttel getrost von dem „Vater aller Derbys“ sprechen. Morgen (14.30 Uhr) treffen beide Teams in Calberlah aufeinander.
Und es verspricht spannend zu werden – wie in der Hinserie, als Aufsteiger Calberlah gegen Absteiger MTV beim 3:2 die Wachablösung vollzog. „Eine klasse Partie mit einem glücklichen Sieger. Wenn es wieder so spannend wird, wäre das toll“, sagt Isenbüttels Coach Dieter Winter.
Wahrscheinlich nicht ohne Hintergedanken – schließlich läuft’s beim MTV: vier Siege in Serie, mit Dennis Stöbermann einen toll aufgelegten Goalgetter und bei einem Sieg nur zwei Punkte Rückstand auf den derzeit Dritten Calberlah. Winter: „Die Stimmung ist bestens.“
Das kann Calberlah zurzeit nicht behaupten: Die Grün-Weißen haben zuletzt drei Pleiten in Folge kassiert. „Es waren am Dienstag zudem nur neun Mann beim Training. Eigentlich haben wir keine Chance“, gibt GW-Trainer Frank Plagge die Favoritenrolle an Isenbüttel ab. Aber: „Das ist ein Derby – und das ist immer etwas ganz Besonderes.“ Winter dazu: „Es darf keine Hektik aufkommen.“ Damit die Emotionen nicht wie bei den Hallenturnieren im Winter überkochen, gab’s einen Runden Tisch (AZ/WAZ berichtete). Plagge sagt: „Ich glaube nicht, dass was passiert, dafür geht es um zu wenig.“
Für Stöbermann, der zuletzt beim 9:0 gegen Heiligendorf sieben Mal traf, hat er sich etwas Besonderes einfallen lassen: den Ball-Trick – mit Hilfe von Matthias Kleinschmidt von Sport Salge: „Er hat schon im Hinspiel den Ball gestellt. Ich habe ihn jetzt um einen Ball gebeten, mit dem Stöbi nicht trifft.“ Winter hofft auf das Gegenteil: „Vielleicht hat er sich ein paar Tore für Calberlah aufgehoben…“

Ist er zu stoppen? Isenbüttels Torjäger Dennis Stöbermann (r.) traf zuletzt sieben Mal in einem Spiel.

Jetzt geht’s am Samstag zum Derby nach Calberlah. Photowerk (wer)

 

 

Osloß in Heiligendorf
Beide wollen endlich wieder siegen
(jk/hot) Zuletzt kassierte Heiligendorf in der Fußball-Bezirksliga zwei heftige Pleiten (0:16 Tore) – am Sonntag (15 Uhr) soll gegen den SV Osloß wieder etwas für den Tabellenletzten herausspringen.
Im Hinspiel konnte der TSV einen seiner drei Siege einfahren (2:1). Heiligendorfs Coach Klaus Goertner: „Da passte die Einstellung.“ Vergangenes Wochenende tat sie es nicht – der TSV kam in Isenbüttel mit 0:9 unter die Räder. „Sobald wir ein Tor bekommen, fangen die Beine an zu zittern“, erklärt Goertner. Gegen den SVO soll sich das ändern: „Wenn nicht gegen Osloß – gegen wen dann?“
Andersherum fragt sich das auch SVO-Trainer Holger Ringe, dessen Team zuletzt fünf Pleiten kassierte: „Die Mannschaft ist gefordert!“ Hinter Marvin Aments Einsatz steht ein Fragezeichen, Roland Piel kehrt wohl zurück.

 

 

Beide wollen Platz acht
Müden und SVG im direkten Duell
(hot/jk) Spiel um Platz acht der Fußball-Bezirksliga: Der TuS Müden-Dieckhorst hat am Sonntag um 15 Uhr die Möglichkeit, mit einem Sieg bei der SV Gifhorn an dieser vorbeizuziehen. Und sich die Top-Position der zweiten Tabellenhälfte zu sichern.
TuS-Coach Andreas Heindorff hat an das Hinspiel keine guten Erinnerungen. „Gifhorn hat 3:0 gewonnen und gefeiert, als ob es Meister geworden wäre. Das fand ich ein bisschen respektlos.“ Allein deswegen müsste sich sein Team am Sonntag „zerreißen“. Als Belohnung würde zudem noch Platz acht herausspringen…
Den geben die Eyßelheider mitnichten freiwillig her: „Platz acht ist auch unser Ziel“, so SV-Coach Aki Kastner-Blödorn, der rotieren lassen will.
Beim am Sonntag verletzten Gifhorner Resat Polat (Knie) steht heute die Kernspintomographie an.

 

 

Macht Brome alles klar?
FC erwartet Sonntag Vorsfelde II
(jk/hot) René Wegner, Spielertrainer des FC Brome, ist sich sicher: „Wenn wir am Sonntag gegen Vorsfelde II gewinnen, sind wir zu 90 Prozent durch.“ Los geht die Fußball-Bezirksliga-Partie gegen die SSV-Reserve um 15 Uhr.
Allein die Möglichkeit, das rettende Ufer zu erreichen, „muss für uns Motivation genug sein“, so Wegner. „Vielleicht rutschen wir dann sogar auf einen einstelligen Tabellenplatz.“ Bei einem Sieg würde Vorsfelde hingegen „wieder Morgenluft wittern. Und das wollen wir verhindern“, erklärt Bromes Spielertrainer, der sich freut, dass der Kader in der kommenden Saison „komplett zusammenbleibt“.
In Vorsfelde ist die Stimmung nach dem Achtungserfolg in Reislingen (1:1) verbessert. Aber: „Wir müssen nachlegen, haben immer noch sechs Punkte Rückstand“, so SSV-Coach Achim Brauer.

 

Holzland: Traumatisierter Trainer und heißer Torjäger
STV erwartet Eintracht – Hillerse in Meinersen
 

(hot/jk) Die Meisterschaft ist Hillerse bei neun Punkten Vorsprung nur noch theoretisch zu nehmen, Spannung kommt in dieser Saison in der Fußball-Bezirksliga nur noch dahinter auf. Mit dabei im Kampf um die Plätze: Eintracht Nord und Holzland, die im direkten Duell aufeinandertreffen, sowie Reislingen (in Parsau) und Hehlingen (in Platendorf). Alle Partien beginnen um 15 Uhr.
VfR Eintracht Nord Wolfsburg – STV Holzland (Hinspiel 1:4).

Eintracht-Coach Karsten Stephan lobt Holzland in den höchsten Tönen: „Für mich eine der Überraschungen der Saison. Aber wir wollen weiter oben dran bleiben.“ Für STV gilt es, die 0:3-Pleite gegen Hillerse vergessen zu machen. „Ich bin immer noch traumatisiert. Hoffentlich bekommen wir die Köpfe wieder frei“, so Holzlands Trainer Waldemar Josef. Besonders motiviert wird STV-Goalgetter Torsten Röhrs sein – durch den Siebenerpack von Isenbüttels Dennis Stöbermann muss er sich Platz eins der Törjäger-Liste teilen. Josef: „Torsten ist heiß.“
FC Germania Parsau – SV Reislingen/Neuhaus (0:4).

Dass die Gäste im Spiel beim Kellerkind haushoher Favorit sind, ist klar. „Alles andere als eine Niederlage wäre eine Überraschung“, meint FC-Betreuer Olaf Grotepaust. „Aber wir ergeben uns nicht.“ Erfreulich für die Germanen: Markus Cetera konnte nach langer Pause (Magenprobleme) zuletzt wieder mitmischen, zudem saß Paris Valais nach überstandenem Kreuzbandriss auf der Bank. Das unerwartete 1:1 gegen Vorsfelde II und die wohl verpasste Titelchance, steckt dem SVR noch in den Knochen. Betreuer Thomas Glagau: „Wir müssen Aufbauarbeit leisten.“
SV Meinersen – TSV Hillerse (0:3).

Meinersen hat zuletzt mit dem Sieg in Vorsfelde einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt gemacht. „Deswegen können wir gegen Hillerse befreit aufspielen“, so SVM-Innenverteidiger Tim Winkelmann. Fehlen werden Bastian Deeke und Andreas Lenk. Beim Spitzenreiter müssen Sergej Ganski, Mathias Wesche und Manuel Deppe passen. TSV-Coach Heinz Gerono fordert trotzdem drei Punkte: „Wir wollen den Abstand zu den Verfolgern wahren. Aber ein Selbstläufer wird das am Sonntag nicht.“
TuS Neudorf-Platendorf – TSV Hehlingen (2:4).

Im Jahr 2008 konnte der TSV von sieben Spielen sechs gewinnen. „Und wir wollen weiter oben dranbleiben“, erklärt Hehlingens Trainer Jürgen Winkelmann. „Das geht nur mit einem Sieg in Platendorf.“ Doch auch der TuS rechnet sich durchaus Chancen aus, „wenn wir die krassen Fehler endlich einmal über 90 Minuten abstellen können“, fordert Coach Frank Huneke.

 

 

 Bezirksliga: 25. Spieltag Spielberichte
AZ: 21.04.08

 

Rollentausch: Reislingen nach 2:1 wieder Zweiter
Calberlah bei SVR mit dritter Niederlage in Folge
 

(hot) Der SV Reislingen/Neuhaus und GW Calberlah haben in der Fußball-Bezirksliga die Rollen getauscht: Nach Reislingens 2:1-(1:1)-Erfolg im Verfolger-Duell überflügelte der SV die Grün-Weißen und ist nun als Tabellenzweiter Verfolger Nummer 1 von Spitzenreiter TSV Hillerse.
Wieder geführt, wieder verloren: Mario Hoffmann hatte Calberlah nach einem uneigennützigen Zuspiel von Philip Plagge glücklich in Front gebracht. Doch auch diesmal reichte die Führung nicht zum Punktgewinn. „Das war Sommerfußball“, so GW-Coach Frank Plagge.
Nur in der kurzen Phase nach der Führung deuteten die Grün-Weißen ihre Klasse kurz an. „Ansonsten hatte man den Eindruck, dass Calberlah nicht das zeigt, was es kann“, erklärte SV-Coach Andreas Löwner, dessen Team den nötigen Biss an den Tag legte.
Vor dem Rückstand wäre sein Team fast in Führung gegangen, doch eine verunglückte Kopfball-Rückgabe von Tino Gewinner wurde auf der Linie geklärt. Den Ausgleich besorgte dann SV-Angreifer Dennis Stumpp, den Sturmpartner Kevin Funke toll freigespielt hatte. Nach der Pause war Reislingen am Drücker, kam durch einen 16-Meter-Schuss von Thomas Cyrys zum nicht unverdienten 2:1.
Und die Führung war auch dann nicht sonderlich in Gefahr, als Sascha Wolkowski nach einer Notbremse an Philip Plagge Rot sah. Coach Frank Plagge: „Man hatte da eher noch den Eindruck, als ob Reislingen mit einem Mann mehr spielen würde.“ Reislingens Coach freute sich über „mehr Engagement“ und den wieder eroberten Platz zwei. Ob’s für ganz oben nochmal reicht, bleibt bei zehn Punkten und einem Spiel weniger aber abzuwarten.
SV: Sehm – Bokeloh, Stiller, Mosberger, Wolkowski – F. Kirsch, Cyrys (88. Eichler), J. Stumpp, Szewieczek – D. Stumpp, Funke.
GW: Korsch – Meißner, Gewinner, Meinhold (60. Heise), Claus (77. Keil) – M. Plagge, Lüthge, Hernier, Remus (83. Theuerkauf) – P. Plagge, Hoffmann.
Tore: 0:1 (16.) Hoffmann, 1:1 (36.) D. Stumpp, 2:1 (75.) Cyrys.
Rot: Wolkowski (SV/76.).

Heimsieg im Verfolger-Duell: Der SV Reislingen/Neuhaus (l. Felix Kirsch)

gewann gegen Calberlah (r. Philip Plagge) mit 2:1 und löste die Grün-Weißen als Tabellenzweiter ab.

Photowerk (bs)

 

Trotz Unterzahl: TSV schlägt STV - Hillerse gewinnt 3:0
 

(jk) Der TSV Hillerse bleibt in der Fußball-Bezirksliga weiter auf Meisterkurs. Die Truppe von Coach Heinz Gerono gewann bei STV Holzland hochverdient mit 3:0 (0:0) – und das, obwohl der TSV bereits ab der 24. Minute in Unterzahl spielen musste…
Manuel Deppe sah wegen unsportlichen Verhaltens die Rote Karte. „Er soll seinen Gegenspieler mit Dreck beworfen haben. Außer dem Schiri hat’s bloß keiner gesehen“, so Gerono kopfschüttelnd. Doch die Hausherren konnten aus ihrer Überzahl kein Kapital schlagen. „Wir hatten einfach einen rabenschwarzen Tag“, erklärte Holzlands Trainer Waldemar Josef. „Hillerse hat verdient gewonnen.“
Und zwar durch die Tore von Christian Reich (54.), Fabian Frank (72.) und Feysel Demir (90.). Die letzten 22 Minuten hatte der TSV sogar noch einen Mann weniger auf dem Feld, Timo Bertram musste mit Gelb-Rot runter. „Lächerlich“, schimpfte der Gäste-Coach. „Zum Glück haben wir uns von den ominösen Entscheidungen des Schiedsrichters nicht aus der Bahn werfen lassen.“
Für Hillerses Sergej Ganski ist die Saison indes gelaufen, seine Knieverletzung entpuppte sich als Kreuzbandriss. Nach dem Wechsel von Florian Klapproth (AZ/WAZ berichtete) schlug der TSV derweil erneut auf dem Transfermarkt zu: Jannik Bruns kommt von der A-Jugend der FSV Adenbüttel/ Rethen. „Ich freue mich auf die Aufgabe“, so Bruns, dessen Bruder Marc bereits seit Jahren in Hillerse spielt.
STV: Pasche – Berner (75. Hofer) – L. Hansmann, Kahlert – Lippelt, M. Röhrs, Otto (75. Schütt) – Pilzecker, Schultz, Alberti (55. Dornfeld) – T. Röhrs.
TSV: Fischer – Frank, Pahl, Herzog, Wesche – Deppe – F. Busse (80. N. Bertram), Reich – Bruns – Chour (26. Demir), T. Bertram.
Tore: 0:1 (54.) Reich, 0:2 (72.) Frank, 0:3 (90.) Demir.
Rot: Deppe (TSV/24.).
Gelb-Rot: T. Bertram (TSV/68.), Schultz (STV/89.).

3:1 in Osloß: SV Gifhorn rettet sich endgültig
Aber Polat schwer verletzt – Brome siegt in Müden – Hehlingen glanzlos, aber erfolgreich
 

(jk/hot) Schmerzlicher Verlust: Die SV Gifhorn gewann zwar ihr Fußball-Bezirksliga-Spiel bei der SV Osloß mit 3:1 – doch die Verletzung von Resat Polat dämpfte Gifhorns Freude über den Erfolg. Der Mittelfeldspieler musste mit Verdacht auf einen Kreuzbandriss ausgewechselt werden.
SV Osloß – SV Gifhorn 1:3 (0:2).

Den Gifhorner Erfolg musste SVO-Coach Holger Ringe neidlos anerkennen: „Wir hatten in der ersten Hälfte Glück, dass wir nur 0:2 in Rückstand lagen.“ Dabei hatte die Partie für die Gäste mit einem Schock begonnen. Mittelfeldspieler Polat blieb im Rasen hängen, es machte Knack – Verdacht auf Kreuzbandriss! „Hoffentlich bestätigt sich das nicht“, sagte SV-Spielertrainer Aki Kastner-Blödorn, dessen Team nach dem 1:2 kurz zittern musste – um dann in Person von Hakan Ustaoglu alles klar zu machen. Kastner-Blödorn: „Jetzt kann uns definitiv nichts mehr passieren.“
Osloß: Schmidt – Fochler, Fricke, Siebert – Ollendorf (77. W. Rose), Celico, Cirousse (72. Ament), Wolfram (60. Fischer), Krause – Winterboer, A. Rose.
Gifhorn: Mechelk – Jander, Ceylan, Wrasmann, Lippke – Marco Momberg, Garzke, Polat (9. Gülabi), Ustaoglu (81. Özkan), Sawtschenko (88. Gira) – Kastner-Blödorn.
Tore: 0:1 (12.) Ustaoglu, 0:2 (45.) Kastner-Blödorn, 1:2 (55.) Winterboer, 1:3 (59.) Ustaoglu.
Gelb-Rot: Kastner-Blödorn (Gifhorn/84.).
TSV Hehlingen – FC Germania Parsau 5:0 (2:0).

In der ersten Halbzeit konnten die Germanen noch „ganz ordentlich mithalten“, befand FC-Betreuer Marc Matalla. „Aber in der Schlussphase haben wir uns die Dinger fast selbst reingeballert.“ Hehlingens Trainer Jürgen Winkelmann sah einen „verdienten, aber glanzlosen Sieg“. Am Mittwoch geht‘s für den TSV schon weiter – um 18.30 Uhr empfängt Hehlingen im Wolters-Bezirkspokal-Viertelfinale das klassenhöhere Team von Lupo/Martini Wolfsburg.
TSV: R. Bruchmann – Schünemann (70. Bürger) – N. Bruchmann, Martin (75. Pede) – Schröder, Michalski, D. Jauster, Präger – Herrmann, Schubert, Bischoff.
FC: Patz – Geiling – Rendelmann, Voigt (78. Oertelt) – Effe, Manewald, Volk, Ackermann, Heider – Wojtek (62. Cetera), Bokelmann (66. Siegemund).
Tore: 1:0 (29.) Bischoff, 2:0 (45.) N. Bruchmann, 3:0 (60.) Michalski, 4:0 (70.) Präger, 5:0 (75.) Schubert.
TuS Müden-Dieckhorst – FC Brome 1:3 (0:1).

Brome zeigte eine spielerisch starke Leistung, hatte mit A-Jugend-Keeper Marcel Wiswedel einen sicheren Rückhalt. „Wir haben unsere Konter so gefahren, wie ich mir das vorgestellt habe“, freute sich Bromes Spielertrainer René Wegner. TuS-Coach Andreas Heindorff: „Der FC hat verdient mit zwei Toren Unterschied gewonnen. Bei uns fehlten ein paar Prozent.“
TuS: Schlepps (88. Lüer) – Börner – Wegmeyer, Melzel – C. Gerike, B. Bürsing – S. Gerike (71. K. Bürsing), Linneweh – Torben Döring (79. Meier) – Schmitz, Tobias Döring.
FC: Wiswedel – Wegner – Dankert, J. Herud – Buhr, Klinger (89. Sacher), Hoffmann, Lausch – Nieswandt (70. Nicoll), Brinkmann (80. Traue), Wiegmann.
Tore: 0:1 (14.) Wiegmann, 0:2 (60.) Lausch, 0:3 (71.) Nieswandt, 1:3 (86.) Börner (Foulelfmeter).

Niebuhr bügelt Fehlschuss aus
SVM siegt 3:2 bei Vorsfelde II
 

(hot) Wieder keine Punkte: Für die Reserve des SSV Vorsfelde rückt der Abstieg aus der Fußball-Bezirksliga wieder ein Stück näher. Der SV Meinersen unterlag Vorsfelde II trotz zwischenzeitlicher Aufholjagd mit 2:3 (0:1). Tobias Niebuhr brachte der SVM in der 88. Minute den Siegtreffer.
Fast wäre Niebuhr zuvor zur tragischen Figur geworden. Meinersen lag kurz nach der Pause mit 2:0 vorn, der Innenverteidiger trat zum Elfmeter an und verschoss (58.) – der dritte Gäste-Treffer wäre wohl die Entscheidung gewesen.
So wurde es nochmal eng: Vorsfelde kam durch Nico von der Ohes Doppelpack sechs Minuten vor dem Ende zum hart erkämpften Ausgleich. Manuele Ficara sah dann Gelb-Rot – und machte der Meinerser Kapitän Niebuhr doch noch alles klar.
Vorsfeldes Neu-Coach Achim Brauer geknickt: „Ein Punkt wäre nach dem Rückstand nochmal ein Erfolgserlebnis gewesen. Das ist wirklich schade für die Mannschaft. Sie hätte es sich verdient gehabt.“
SSV: Seyda – Lütke – Ficara, Hetmantzyk – Windt, N. Wicha, Meyer (83. Vacca), Körber, Mainka – Fenner (80. Wilhein), von der Ohe.
SV: Conrad – Sterz, Winkelmann, Niebuhr, Hagemann – Vogelmann, Hekk, Glindemann, Boz (80. Leo) – Lenk (90. Wiehe), Bind (78. White).
Tore: 0:1 (35.) Sterz, 0:2 (48.) Hetmantzyk (Eigentor), 1:2 (55.) von der Ohe, 2:2 (84.) von der Ohe (Foulelfmeter), 2:3 (88.) Niebuhr.
Gelb-Rot: Ficara (SSV/87.).

 

Platendorf gleichwertig, aber VfR Eintracht siegt
Glanzlose Wolfsburger schlagen den TuS 3:1
 

(hot) Glanzlos, aber erfolgreich: Ohne großen Aufwand kam der VfR Eintracht Nord Wolfsburg in der Fußball-Bezirksliga zu einem 3:1 (1:0) gegen einen gleichwertigen TuS Neudorf-Platendorf.
Gäste-Trainer Frank Huneke konnte nur mit den Achseln zucken: „Wir waren nicht schlechter, stehen aber wieder mit leeren Händen da.“ Ein Grund war, dass Mathias Lückes Schuss nach vier Minuten nicht im, sondern knapp neben dem Tor landete. Auf der Gegenseite fiel eine abgefälschte Bogenlampe von Oliver Kuschawe dafür ins TuS-Tor.
Ein unglückliches Kopfball-Eigentor von Lars Klenner ließ die TuS-Bemühungen ebenso wenig sterben wie Patrick Macis’ 3:0. Platendorf spielte weiter nach vorn, aber nur Daniel Pengel gelang trotz guter Chancen noch ein Tor. VfR-Trainer Karsten Stephan: „Diese Leistung war nicht berauschend. Das war wenig Aufwand, aber wir können mit den Punkten zufrieden sein.“
VfR: Bonk – Marrazza, Korsch, Schömers, Pane (66. Eraslan) – Engelhardt, Osumek (58. Bewernick), Kuschawe (75. Karlowski), Straub – Macis, Dürkop.
TuS: S. Manske – Hoffart – R. Manske, Klenner – Rauhs, Becker, Lücke, Kaufmann (81. Özdemir), Kosmin (71. Schrader) – Pengel, C. Gül.
Tore: 1:0 (34.) Kuschawe, 2:0 (50.) Klenner (Eigentor), 3:0 (67.) Macis, 3:1 (88.) Pengel.

 

 

Stöbi trifft siebenmal
(jk) Ganz stark: Der MTV Isenbüttel feierte in der Fußball-Bezirksliga gegen den TSV Heiligendorf ein wahres Schützenfest, besiegte das Schlusslicht mit 9:0 (3:0). Herausragender Spieler dabei – Dennis Stöbermann, dem bei seinen sieben (!) Toren zwei Hattricks gelangen.
MTV-Coach Dieter Winter blieb die Spucke weg. „Stöbi hat absolut überragend gespielt“, lobte Winter, der aber auch hinzufügte: „Das war eine ganz starke Mannschaftsleistung, die Tore waren allesamt schön herausgespielt. Ich bin mit wirklich allen Mannschaftsteilen hochzufrieden.“
Besonders hervorzuheben ist Isenbüttels 2:0. Stöbermann hämmerte Jan Ehmlings 30-Meter-Flanke volley in die Maschen.
Heiligendorfs Trainer Klaus Goertner war nach der zweiten hohen Pleite in Folge (0:16 Tore) bedient: „Zu so einer Niederlage muss man nicht mehr viel sagen. Wenn man da unten drin steht, werden die Beine immer schwerer…“
MTV: van der Vorst – D. Dorenkamp, Nötzel, Mohwinkel (59. Lucas), Gritzka – C. Heinz (59. Theuerkauf), Ahrens, Jacobs, Ehmling – Limp (59. Klapproth), Stöbermann.
TSV: Denecke – Senn – Blume, Köster (46. Sochacki) – Scalisi (72. Schulze), Dudek, Günther, Koderisch, Körner – Paetz, Molkentin.
Tore: 1:0 (24.) Stöbermann (Handelfmeter), 2:0 (29.) Stöbermann, 3:0 (34.) Stöbermann, 4:0 (55.) Stöbermann, 5:0 (59.) Stöbermann, 6:0 (66.) Stöbermann, 7:0 (81.) Lucas, 8:0 (84.) Klapproth, 9:0 (86.) Stöbermann.
Gelb-Rot: Koderisch (TSV/70.).

 

 

 

 

GR: 21.04.08

 

Cyrys-Schlenzer entscheidet Spiel

Reislingen/Neuhaus besiegt SV Calberlah mit 2:1

Von Steffen Erkenbrecher  und Reinhard Matzick

REISLINGEN. Mit einem 2:1 (1:1)-Erfolg über den SV Calberlah meldete sich gestern der SV Reislingen/Neuhaus in der Spitzengruppe der Fußball-Bezirksliga 1 zurück.

Es war kein berauschendes Spiel, das die Akteure den Zuschauern boten. Und die Gastgeber benötigten lange, um in die Partie zu finden. Dabei resultierte der Ausgleich ebenso aus einem katastrophalen Abspielfehler wie die frühe Führung der Gäste.

Im zweiten Abschnitt waren die Hausherren dann engagierter und bestimmten weitgehend das Spielgeschehen, ohne sich allerdings nennenswerte Möglichkeiten herauszuspielen. Der Siegtreffer nach einem Schlenzer von Thomas Cyrys aus 20 Metern war allerdings nicht unhaltbar. Kurz vor Schluss jagte noch Dieter Mosberger einen indirekten Freistoß aus fünf Metern über das Gästetor - das war es dann aber auch schon an erwähnenswerten Möglichkeiten.

"Bei uns stimmt zurzeit das Gesamtpaket nicht", sagte Calberlahs Trainer Frank Plagge nach dem Schlusspfiff. "Vorne treffen wir nicht, und hinten machen wir die Fehler. Das 1:1 hat einen Bruch in unserem Spiel verursacht. Trotzdem war die Niederlage unnötig. Wir haben uns selber geschlagen."

Etwas anders sah das Andreas Löwner, Trainer der Hausherren: "Wir haben nach dem Wechsel mehr investiert, das Spiel kontrolliert. Deswegen ist es auch ein verdienter Sieg. Insgesamt haben wir aber noch zu wenige Chancen herausgearbeitet", lautete sein Fazit.

Tore: 0:1 Hoffmann (16.), 1:1 D. Stumpp (31.), 2:1 Cyrys (73.).

Rote Karte: Wolkowski (75., Reislingen).

Reislingen: Sehm - Bokeloh, Stiller, Mosberger, Wolkowski - Cyrys (90. Eichler), J. Stumpp, F. Kirsch, Szewieczek - D. Stumpp, Funke.

Calberlah: Korsch - Meißner, Gewinner, Meinhold (60. Heise), Claus (75. Keil) - Hernier, Lüthge, P. Plagge, M. Plagge, Remus (80. Theuerkauf) - Hoffmann.

Matchwinner: Mit seinem Schlenzer aus 20  Metern entschied Reislingens Thomas Cyrys (links)

das Verfolgerduell gegen Calberlah (rechts Tobias Meißner).

 

 

Neun Hillerser reichen für den STV

Reich, Frank und Demir treffen für den Spitzenreiter – Deppe und T. Bertram gehen vorher

Von Gundolf Tospann

GROSS TWÜLPSTEDT. Das war absolut nichts: Völlig aus der Spur präsentierte sich der STV Holzland im Spitzenspiel der Fußball-Bezirksliga 1. Die Mannen von Coach Waldemar Josef gingen verdient als 0:3 (0:0)-Verlierer gegen den TSV Hillerse vom Platz.

Bis zum Seitenwechsel hielten die Gastgeber die Begegnung noch halbwegs offen – gegen einen ab der 22. Minute dezimierten Gegner. Manuel Deppe schleuderte nach Ansicht des häufig überfordert wirkenden Schiris einen Erdklumpen Richtung eines Holzländer Spielers und sah dafür Rot (22.). Bis zu diesem Zeitpunkt hatten die Hillerse durch Marc Bruns und Christian Reich die besseren Einschussmöglichkeiten, scheiterten jedoch an Sven Pasche. Der STV-Keeper war übrigens der einzige STV-Spieler, der gestern Normalform zeigte.

Kurz vor dem Seitenwechsel dann die beste Chance der Gäste, um in Führung zu gehen. Einen Heber von Timo Bertram kratzte Marc Berner von der Linie. Das längst überflüssige 1:0 für die Hillerser dann zehn Minuten nach Wiederanpfiff. Eine präzise Flanke von Timo Bertram köpfte Christian Reich unhaltbar ins lange Eck. Von der Josef-Elf kam im Anschluss so gut wie nichts. Selbst als der TSV nach Gelb-Rot für Timo Bertram (69.) nur noch zu neunt war, wurden keine Torchancen erarbeitet. Ganz im Gegenteil: Die spielerisch besseren Gäste konterten geschickt und legten durch Fabian Frank (74.) und Feysel Demir (90.) nach.

Völlig unverständlich eine Entscheidung des Schiedsrichters kurz nach dem 2:0 des TSV: Marc Berner stoppte als letzter Mann "unsanft" Feysel Demir. Zur Überraschung aller gab er Demir Gelb für eine angebliche "Schwalbe".

"Das war 3. Kreisklasse. Wir hätten noch zehn Stunden spielen können und hätten kein Tor gemacht", ärgerte sich STV-Trainer Waldemar Josef über die desolate Vorstellung seiner Mannschaft.

Tore: 0:1 Reich (55.), 0:2 Frank (74.), 0:3 Demir (90.).

Rot: Deppe (22., TSV). Gelb-Rot: Bertram (69., TSV), Schultz (89., STV).

STV: Pasche – Berner (77. Schütt), Lennart Hansmann, Kahlert – Lippelt, Mathias Röhrs, Otto (69. Hofer), Pilzecker, Alberti (60. Dornfeld), Schultz – Torsten Röhrs.

TSV: Fischer – Frank, Herzog, Pahl – Wesche, Busse, (84. Nico Bertram), Bruns, Reich, Deppe – Chour (24. Demir), Timo Bertram.

 

 

Dennis Stöbermann erzielt doppelten Hattrick

Brome gelingt wichtiger Dreier für den Klassenerhalt – Isenbüttel fertigt Heiligendorf ab – Osloß muss weiter zittern
Von Reinhard Matzick und Julian Jander
Ein Torjäger war er schon immer, aber gestern übertraf er sich selber:

Dennis Stöbermann erzielte sieben Treffer beim 9:0-Sieg des Fußball-Bezirksligisten MTV Isenbüttel.
 

TuS Müden-Dieckhorst – FC Brome 1:3 (0:1).

Tore: 0:1 Wiegmann (14.), 0:2 Lausch (60.), 0:3 Nieswandt (71.), 1:3 Börner (86./FE).
Nach dem Führungstreffer zogen sich die Gäste zurück und standen kompakt, waren zwischendurch jedoch immer gefährlich. "Wir hatten heute Probleme, das Spiel zu machen. Wir haben einfach kein Mittel gefunden", erklärte TuS-Coach Andreas Heindorff die Niederlage.
TuS: Schlepps (88. Lüer) – Börner – Wegmeyer, Melzel – C. Gerike, B. Bürsing – S. Gerike (71. K. Bürsing), Torben Döring (79. Meier), Linneweh – Tobias Döring, Schmitz.
FC: Wiswedel – Wegner – Dankert, Klinger (90. Sacher) – Buhr, Hoffmann, Lausch, Herud, Wiegmann – Brinkmann (78. Krage), Nieswandt (74. Nicoll).

SSV Vorsfelde II – SV Meinersen 2:3 (0:1).

Tore: 0:1 Sterz (35.), 0:2 Lenk (48.), 1:2, 2:2 van der Ohe (55., 86.), 2:3 Niebuhr (89.). Gelb-Rot Ficara (88./SSV).
Unglückliche Niederlage für den Gastgeber: Vorsfelde konnte einen 0:2-Rückstand egalisieren, stand am Ende jedoch trotzdem mit leeren Händen da. "Es tut mir Leid für die Mannschaft, dass sie für den betriebenen Aufwand nicht belohnt wurde. Wir waren schon in Hälfte 1 gleichwertig, ein Remis wäre gerecht gewesen", konstatierte SSV-Trainer Joachim Brauer.
SSV: Seyda – Ficara, Lütke, Meyer (83. Vacca), Hetmanczyk – Windt, N. Wicha, Körber, Mainka – Fenner (80. Wilhein), von der Ohe.
SV: Conrad – Vogelmann, Winkelmann, Niebuhr, Hagemann – Boz (75. Leo), Sterz, Hekk, Glindemann – Lenk (88. Wiehe), Bind (74. White).
 

TSV Hehlingen – FC Germania Parsau 5:0 (2:0).

Tore: 1:0 Bischoff (29.), 2:0 N. Bruchmann (45.), 3:0 Michalski (60.), 4:0 Präger (70.), 5:0 Schubert (75.).
Der Hehlinger Sieg war hochverdient. "Das war ein glanzloser Pflichtsieg. Wir haben sogar noch einige Chancen liegengelassen. Parsau kam eigentlich nie gefährlich vor unser Tor ", berichtete TSV-Trainer Jürgen Winkelmann, den das Ergebnis dennoch zufriedenstellte: "Klar, wenn man 5:0 gewinnt, muss man zufrieden sein."
TSV: R. Bruchmann – Schünemann (70. Bürger) – N. Bruchmann, Martin (75.) – Schröder, Michalski, D. Jauster, Präger – Schubert, Hermann, Bischoff.
FC: Patz – Geiling – Voigt (78. Oertelt), Rendelmann – Effe, Manewald, Volk, Ackermann, Haider – Wojtek (62. Cetera), Bokelmann (66. Siegmund).

SV Osloß – SV Gifhorn 1:3 (0:2).

Tore: 0:1, 1:3 Ustaoglu (12., 59.), 0:2 Kastner-Blödorn (45.), 1:2 Winterboer (55.). Gelb-Rot Kastner-Blödorn (78., SV Gifhorn).
"Gifhorn hat aufgrund der besseren Spielanlage verdient gewonnen. Wir können uns bei unserem Torwart Benjamin Schmidt bedanken, dass der Pausenrückstand nicht höher ausfiel", sagte René Kielmann, Co-Trainer des SV Osloß. Nach dem 1:3 hat sich der Gastgeber dann laut Kielmann nicht mehr erholt.
SVO: Schmidt – Fochler, Fricke, Siebert – Ollendorf (77. W. Rose), Wolfram (60. Fischer), Celico, Cirousse (73. Ament), Krause – Winterboer, A. Rose.
SVG: Mechelk – Jander, Ceylan, Wrasmann, Lippke – Momberg – Sawtschenko (88. Giera), Ustaoglu (75. Özkan), Garzke, Polat (25. Gülabi) – Kastner-Blödorn.

MTV Isenbüttel – TSV Heiligendorf 9:0 (3:0).

Tore: 1:0, 2:0, 3:0, 4:0, 5:0, 6:0, 9:0 Stöbermann (23./HE, 29., 35., 55., 59., 67., 88.), 7:0 Lukas (81.), 8:0 Klapproth (86.).
Sieben Tore in einem Spiel – mehr braucht man eigentlich nicht zu sagen. Goalgetter Dennis Stöbermann traf nach Belieben und schraubte sein Torekonto nun auf 24 Treffer. "Wir haben uns überragend präsentiert und wunderschöne Tore herausgespielt", freute sich Isenbüttels Trainer Dieter Winter. "Stöbi ist eben ein Torjäger. Er stand immer richtig."
MTV: van der Vorst – Mislak, Gritzka, Mohwinkel (60. Lukas), Dorenkamp – Jacobs, Ahrens, Ehmling, C. Heinz (60. Theuerkauf) – Stöbermann, Limp (60. Klapproth).
TSV: Denecke – Senn, Günther, Blume, Dudek – Koderisch, Scalisi (70. Schultz), Körner, Köster (46. Sochacki) – Paetz, Molkentin.

VfR Eintracht Wolfsburg – TuS Neudorf/Platendorf 3:1 (1:0).

Tore: 1:0 Kuschawe (22.), 2:0 Klenner (50./Eigentor), 3:0 Macis (65.), 3:1 Pengel (87.).
"Der Sieg ist etwas glücklich, denn Platendorf hat aufopferungsvoll gekämpft. Die Gäste hätten durchaus einen Punkt verdient gehabt", meinte VfR-Betreuer Eberhard Frey.
VfR: Bonk – Marrazza, Korsch, Schömers, C. Pane (64. Erarslan) – Osumek (56. Bewernick), Engelhardt, Straub, Kuschawe (75. Karlowski) – Dürkop, Macis.
TuS: S. Manske – Hoffart – R. Manske, Klenner, Gül – Becker, Rauhs, Kaufmann (80. Özdemir), Kosmin, Pengel – Lücke.

 

 

 Bezirksliga:  25. Spieltag Vorberichte
AZ: 18.04.08

Reislingen: Nach dem Strohhalm greifen
SVR erwartet am Sonntag GW Calberlah – Plagge: Meisterschaft entschieden
 

(hot) Reislingen/Neuhaus greift nach dem letzten Strohhalm: Am Sonntag (15 Uhr) erwartet der SVR den Tabellenzweiten GW Calberlah zum Verfolger-Duell der Fußball-Bezirksliga. Auch wenn es für den Sieger schwer genug werden dürfte, Hillerse doch noch abzufangen, ist das Thema Aufstieg für den Verlierer endgültig gelaufen.
GW-Coach Frank Plagge glaubt ohnehin nicht mehr daran, dass Hillerse sich noch die Butter vom Brot nehmen lassen wird: „Für mich ist das bereits entschieden.“ Was nicht heißen soll, dass Calberlah das Verfolger-Duell einfach abschenken wird: „Wir wollen bis zum Schluss oben dran bleiben, um dann Euphorie mit in die neue Spielzeit zu nehmen.“
Die letzten beiden Partien der Grün-Weißen gingen verloren – eine Situation, die das erfolgsverwöhnte Calberlah überhaupt nicht mehr kannte. Und auch wenn eine dritte Niederlage in Folge sicherlich kein Beinbruch wäre, sagt Plagge: „Wir wollen in Reislingen wieder gewinnen. Es wird bestimmt ein sehr interessantes Spiel.“
Während der Aufstieg für Calberlah selbst ohnehin nie ein Thema war, will der SVR durchaus nochmal rankommen. „Noch ist alles möglich. Aber das ist wohl unsere letzte Chance. Wenn wir Sonntag nicht siegen, können wir die Meisterschaft getrost abhaken“, erklärt Andreas Löwner. Reislingens Coach glaubt, dass die Gäste nach den zwei Niederlagen „hochmotiviert zu uns kommen“, zumal er seiner Mannschaft in dieser Saison „eine leichte Heimschwäche“ nicht absprechen kann. Aber: „Vielleicht ist Calberlah auch leicht angeknockt.“
Plagge fehlen Tim Ullrich sowie der Langzeitverletzte Timo Plotek, bei dem sich der Verdacht auf Kreuzbandriss übrigens nicht bestätigt hat. Löwner muss auf den letztmalig rotgesperrten Clemens Kirsch sowie die Verletzten Manuel Krein und Rouven Schrock verzichten.
Oben dran bleiben wollen beide. Doch wer nutzt die letzte Chance, Hillerse noch gefährlich zu werden?

 

Reislingens Griff nach dem letzten Strohhalm im Aufstiegsrennen:

Der SVR (l.) braucht gegen Calberlah (Philip Plagge) unbedingt einen Sieg,

um nochmal angreifen zu können. Photowerk (fb)

 

 

Josef: Kein Spitzenspiel - Holzland gegen den Ersten Hillerse
(jk) Der Dritte erwartet den Tabellenführer: Holzland trifft am Sonntag (15 Uhr) in der Fußball-Bezirksliga auf den Ersten TSV Hillerse. STV-Coach Waldemar Josef will aber von einem echten Spitzenspiel gar nichts wissen…
„Wir können uns mit Hillerse nicht messen“, erklärt Josef und fügt an: „Wir wollen frei aufspielen und unseren tollen Zuschauern in Twülpstedt ein gutes Spiel präsentieren.“
Hillerse ist aufgrund des 2:2-Unentschiedens in der Hinserie gewarnt. „Holzland hat uns da das Leben sehr schwer gemacht. Ich erwarte einen heißen Tanz“, erklärt TSV-Kapitän Martin Pahl. Wichtig sei, dass seine Mannschaft mit der richtigen Einstellung in die Partie gehe. „Das 2:2 vor zwei Wochen in Müden war diesbezüglich ein Warnschuss für uns…“

 

Böse 3:11-Erinnerung - Platendorf muss zum VfR Eintracht
(hot) Der VfR Eintracht Nord Wolfsburg empfängt am Sonntag (15 Uhr) in der Fußball-Bezirksliga den TuS Neudorf-Platendorf. Bei den Gästen werden bei dieser Konstellation böse Erinnerungen wach…
Mit 11:3 deklassierte der VfR den TuS vor zweieinhalb Monaten in einem Test. „Das sollte als Motivation genügen“, so Platendorfs Trainer Frank Huneke, der hofft, dass seine Akteure das „gerade rücken“.
Eintracht-Coach Karsten Stephan erwartet von den seinigen volle Konzentration: „Wir wollen auch mit Blick auf die nachfolgenden Spiele zu Hause drei Punkte einfahren.“
In Platendorf sind die Abstiegssorgen kleiner geworden – gerade nach dem 1:1 gegen Holzland, dem ersten Remis der Saison. Huneke: „Es ist nicht mehr kriminell. Wir sind auf einem guten Weg.“

SSV II unter Zugzwang
(jk/hot) Unter Zugzwang: Für den SSV Vorsfelde II ist das Spiel gegen die SV Meinersen (Sonntag, 15 Uhr) fast die letzte Chance, um den Abstieg aus der Fußball-Bezirksliga noch zu verhindern.
Im Hinspiel (1:0) feierte der SSV einen seiner vier Siege. „Ich bin zuversichtlich. Wir haben zuletzt in Hillerse nicht so schlecht ausgesehen, wie es das 1:7 aussagt“, sagt Achim Brauer. Der Neu-Coach des SSV II zum Thema Ligaverbleib: „Wir schauen von Spiel zu Spiel, wollen uns anständig aus der Affäre ziehen. Ob es reicht, um die Klasse zu halten, werden wir sehen.“
Die SVM ist auch noch nicht auf der sicheren Seite. „Wir brauchen zwei Siege“, so Meinersens Betreuer Bernd Hacke. „Wir dürfen aber nicht so spielen, wie zuletzt gegen Müden. Das war grottenschlecht.“ SVM-Coach Volker Steding bat Montag zum Straftraining, Waldlauf war angesagt. „Ich hätte kein Spieler sein wollen“, so Hacke. „Ich denke aber, die Maßnahme hat geholfen.“

 

Alle spielen für Parsau: Germanen „wollen jetzt nochmal rankommen“
Loeper-Elf in Hehlingen – Isenbüttel erwartet Schlusslicht, SVO die SV Gifhorn
 

(hot/jk) Der Abstiegskampf in der Fußball-Bezirksliga ist weiter spannend: Nur Heiligendorf, das in Isenbüttel spielt, ist wohl schon weg vom Fenster. Beim Rest der Teams ist noch Leben drin. Am Sonntag geht’s weiter. Alle Partien starten um 15 Uhr.


MTV Isenbüttel – TSV Heiligendorf (2:1).
Heiligendorf versuchte es gegen Reislingen mit einer Viererkette – nach dem 0:7 ist das Thema „erstmal ad acta gelegt“, erklärt TSV-Trainer Klaus Goertner und fügt seufzend hinzu: „Leider ist jetzt unser bester Abwehrspieler auch noch angeschlagen…“ Daniel Strey fällt wegen einer Bänderverletzung mindestens zwei Wochen aus. Isenbüttel kommt im Gegensatz zu Heiligendorf sehr gut mit der Viererkette zurecht, befindet sich weiter im Höhenflug. MTV-Trainer Dieter Winter: „Es läuft momentan.“ Winter erwartet, dass sein Team das Schlusslicht nicht unterschätzt: „Wir müssen die richtige Einstellung zeigen.“
SV Osloß – SV Gifhorn (2:3). „Solange wir rechnerisch noch nicht durch sind, müssen wir Gas geben“, fordert Aki Kastner-Blödorn trotz beruhigender zwölf Punkte Vorsprung auf die Abstiegsränge. Aber, so Gifhorns Coach: „Wir haben die vergangenen beiden Spiele verloren und müssen jetzt mal wieder punkten.“ Mehr Druck verspührt allerdings Osloß (vier Punkte vor Parsau bei einem Spiel mehr). SVO-Coach Holger Ringe ist aber optimistisch: „Ich bin felsenfest überzeugt, dass wir uns da rausziehen.“ Was er von seinem Team verlangt: „Wir werden von der ersten Minute an auf Angriff spielen. Die Defensive passte beim 0:1 in Brome. Jetzt müssen wir den Abschluss erzwingen.“
TSV Hehlingen – FC Germania Parsau (5:1). Nach dem Sieg in Calberlah will der TSV „die gute Leistung bestätigen“, so Hehlingens Co-Trainer Eberhard Skupin. „Wir müssen aber auch gegen Parsau hochkonzentriert ins Spiel gehen.“ Die Germanen wollen dagegenzuhalten. „Vergangenes Wochenende haben wieder einmal alle für uns gespielt. Wir wollen gewinnen und jetzt nochmal rankommen“, gibt sich FC-Coach Peter Loeper weiter kämpferisch.
TuS Müden-Dieckhorst – FC Brome (0:1). Müden führt als Achter die zweite Tabellenhälfte an. „Diesen Platz wollen wir halten, mehr ist für uns nicht möglich“, meint TuS-Coach Andreas Heindorff. Bromes Spielertrainer René Wegner freut sich auf den Gegner: „Müdens kampfbetonte Spielweise kommt uns gelegen.“ Für Bromes Akteur Norman Lenz ist die Saison gelaufen, er wurde wegen seines Schien- und Knöchelbruchs gestern operiert.

 

 

 

 

GR: 18.04.08

 

Fußball-Bezirksliga Spitzenteams unter sich

Der 25. Spieltag kommt gleich mit zwei echten Krachern um die Ecke: Denn am Sonntag spielt das Spitzenquartett der Bezirksliga unter sich. So gastiert der Ligaprimus TSV Hillerse beim STV Holzland, während der Tabellenzweite SV Calberlah sich beim SV Reislingen behaupten muss. Nutznießer dieser Konstellation könnten Eintracht Nord Wolfsburg und TSV Hehlingen werden, die verhältnismäßig leichte Partien vor der Brust haben.

 

Doppelte Devise: Voll auf Sieg

Reislingen erwartet Calberlah zum Verfolgerduell - Personelle Probleme bei beiden

Von Steffen Erkenbrecher

REISLINGEN. "Am Ende werden die Toten gezählt!" - beim Fußball-Bezirksligisten SV Reislingen hat Trainer Andreas Löwner die Titelambitionen nicht aufgegeben. Doch auch der Kontrahent SV Calberlah hat sich für das Spitzenspiel am Sonntag (15 Uhr) viel vorgenommen...

Tatsächlich werden in Reislingen gleich zwei Teams alles investieren, um den grünen Rasen als Sieger zu verlassen. So haben die Calberlaher drei gute Gründe im Gepäck, um mit der nötigen Motivation zum Tabellenvierten zu reisen. Zum einen ist der SV nämlich nach zwei Niederlagen in Serie gefordert, den Hebel umzulegen.

Zum anderen soll sowohl Platz 2 verteidigt als auch Revanche für die 1:3-Hinspielpleite genommen werden. "Wir sind positiv motiviert und werden mit genügend Ehrgeiz nach Reislingen fahren. Unser Primärziel ist es zu gewinnen", verspricht Gästecoach Frank Plagge, der erstmals seit Amtsantritt zwei Pleiten in Serie einstecken musste.

Doch nicht nur der Gast hat sich viel vorgenommen. Ebenso erhofft sich auch der Gastgeber aus Reislingen, seinen Zielen mit einem Sieg ein Stückchen näher zu kommen. "Wir wollen Calberlah abschütteln und den Kontakt nach ganz oben wieder herstellen. Deshalb werden wir mit aller Macht versuchen zu gewinnen", so der Coach, der einen möglichen Aufstieg noch "längst nicht abgeschrieben hat". "Die Saison ist noch lang...", so Löwner weiter, der mit Marco Stuhlmacher, Rouven Schrock, Manuel Krein und Clemens Kirsch auf gleich "vier Leistungsträger" verzichten muss.

Ebenso hat jedoch auch Calberlahs Coach Frank Plagge nicht alle an Bord: So fehlen mit Timo Plotek und Tim Ullrich zwei Stammspieler im Offensivbereich. Ein Grund, einen Gang zurückzuschalten, scheint das für den SV-Trainer jedoch nicht zu sein: "Bei bisher 75 geschossenen Toren werden wir auch in Reislingen nach vorne spielen, das ist nunmal unsere Spielweise."

Sein Gegenüber rechnet indes mit einer anderen SV-Taktik: "Ich denke, dass sie aus einer kompakten Defensive heraus versuchen zu kontern. Wir werden ebenfalls probieren die Räume eng zu machen, so dass sich beide Teams erstmal neutralisieren werden."

 

Wieder heißt der Favorit Hillerse

Spitzenreiter trifft in Groß Twülpstedt auf Holzland

Von Steffen Erkenbrecher  und Gundolf Tospann

HILLERSE. Ein Schlüsselspiel steht dem Fußball-Bezirksligisten TSV Hillerse für den Sonntag (15 Uhr) bevor: Denn ein Sieg im Spitzenspiel gegen den STV Holzland würde einen weiteren "Schritt in Richtung Aufstieg" bedeuten, zumal sich die Verfolger gegenseitig die Punkte stehlen (siehe Bericht).

"Nur von der Papierform her ist das ein Spitzenspiel. Hillerse ist der ganz große Favorit", hält Holzlands Trainer den Ball flach und redet den Gegner stark. "Ich habe großen Respekt vor dem TSV, weil er vor der Saison den Wiederaufstieg angekündigt hat. Das fand ich zunächst ziemlich großspurig. Aber jetzt muss ich sagen: Was er versprochen hat, wurde gehalten. Ich ziehe meinen Hut vor der Truppe", schwärmt Waldemar Josef.

Hillersers Trainer Heinz Gerono hört das natürlich gern, dennoch verspürt der TSV-Coach auch ein wenig Taktik hinter diesen Worten: "Das machen unsere Gegner immer gern, so ein Understatement. Ich erwarte hingegen ein Spiel auf Augenhöhe. Aber wenn wir vorne bleiben wollen, müssen wir unserer Favoritenrolle gerecht werden."

Im Hinspiel gelang das nicht ganz: Damals musste sich der Spitzenreiter mit einem 2:2 begnügen. Zusätzliche Informationen über den Gegner hat Gerono bei zwei Spielbeobachtungen gesammelt: "Der STV hat gut nach vorne gespielt. Zudem haben sie ein paar Leute wie beispielsweise Torsten Röhrs, die die Tore machen." Trotzdem sieht Hillerses Coach der Partie mit dem nötigen Selbstvertrauen entgegen.

Kein Wunder, schließlich hat auch sein Team zuletzt mit 16 Toren in drei Spielen seine Offensivkraft unter Beweis gestellt. "Bisher hat es noch kein Team geschafft, uns hinten reinzudrängen. Wir werden versuchen, dem Spiel unseren Stempel aufzudrücken", erklärt Gerono. Etwas anders sieht die Ausrichtung beim STV aus: "Wir wollen ohne taktische Zwänge frei aufspielen", verrät Josef.

 

In Parsau stirbt die Hoffnung auch weiterhin zuletzt

Germania ist zu Gast in Hehlingen

HEHLINGEN. Das verhältnismäßig leichteste Los im Titelrennen für den Sonntag (15 Uhr) hat der Fußball-Bezirksligist TSV Hehlingen. Mit dem Tabellen-14. FC Germania Parsau ist nämlich ein möglicher Absteiger zu Gast.

Es ist also nur wenig überraschend, dass sich TSV-Coach Jürgen Winkelmann vor diesem Duell besonders siegessicher gibt. Zumal sein Team am letzten Wochenende mit 4:2 gegen den Tabellenzweiten SV Calberlah triumphierte. "Es muss schon mit dem Teufel zugehen, damit wir gegen Parsau verlieren", verrät Hehlingens Trainer.

Tatsächlich spricht bei einem Torverhältnis von 20:70 nicht sonderlich viel für den Gast. Denn damit stellen die Parsauer mit die anfälligste Abwehr. Da kann also besonders bei der Hehlinger Sturmreihe richtig Freude aufkommen - und die gehört laut Trainer Winkelmann "zu den besten der Liga".

Dennoch wirft der Gast aus Parsau die Flinte nicht ins Korn: "Wenn alles normal läuft, haben wir keine Chance. Doch das Spiel muss erstmal gespielt werden. Und wir werden alles versuchen...", verspricht FC-Trainer Peter Loeper.

 

Müdens Trainer Heindorff strebt die Tabellenführung an

Der SSV Vorsfelde II empfängt Meinersen im Drömlingstadion - Der SV Osloß hofft gegen die SV Gifhorn auf die überfällige Trendwende

Von Steffen Erkenbrecher

GIFHORN/WOLFSBURG. Mitgroßen Zielen erwarten die Heimmannschaften den 25. Spieltag: Denn ebenso wie für Vorsfelde wäre auch für Osloß ein Versagen vor heimischer Kulisse ein Rückschlag im Abstiegskampf. Müden, Eintracht Nord und Isenbüttel wollen indes ihrer Favoritenrolle gerecht werden.

TuS Müden-Dieckhorst - FC Brome (So., 15 Uhr).

Man höre und staune: Der Tabellenachte aus Müden strebt die Tabellenführung an. Allerdings nur von der B-Gruppe, erklärt TuS-Coach Andreas Heindorff schmunzelnd. "Wir sind nach zuletzt drei Spielen ohne Niederlage auf der Sonnenseite. Wir wollen in einer Zweiklassen-Gesellschaft weiter die untere Hälfte anführen", so Müdens Trainer weiter. Dazu benötigt es aber erst einmal einen "Dreier" gegen Brome - und das wird laut Heindorff nicht einfach: "Ich erwarte ein Spiel auf Augenhöhe, in dem die Tagesform entscheidet."

SSV Vorsfelde II - SV Meinersen/A./P. (So., 15 Uhr).

Heimdebüt für Vorsfeldes neuen Übungsleiter Joachim Brauer. Und der SSV-Trainer ist optimistisch, dass der Einstand im Drömlingstadion gelingt. "Ich denke, dass die Chancen zu gewinnen ganz gut stehen", so Brauer, der seine Hoffnungen trotz des erschreckenden Ergebnisses von 1:7 aus dem Hillerse-Spiel zieht. "Die erste Halbzeit der letzten Woche lässt mich hoffen. Wir brauchen nur endlich ein Erfolgserlebnis."

VfR Eintracht Nord Wolfsburg - TuS Neudorf-Platendorf (So., 15 Uhr).

Ein Nutznießer an diesem Spieltag könnte der Tabellenfünfte aus Wolfsburg sein. Denn sollte das Vorhaben, einen Sieg einzufahren, glücken, profitiert der VfR von den beiden Spitzenspielen und könnte bis auf Rang 3 springen. Die Platendorfer könnten hingegen ein Ausrufezeichen im Abstiegskampf setzen. Denn bei sechs Punkten Abstand befindet sich der TuS noch immer unmittelbar in Abstiegsgefahr.

MTV Isenbüttel - TSV Heiligendorf (So., 15 Uhr).

"Das schwerste Spiel" der Saison steht den Isenbüttlern bevor, wie Coach Dieter Winter betont. "Wenn wir verlieren, sind wir die Deppen der Liga...", so der MTV-Trainer weiter. Tatsächlich ist der Gastgeber haushoher Favorit im Duell mit dem Tabellenschlusslicht aus Heiligendorf. "Wir müssen geduldig spielen. Mit einem 1:0 wäre ich schon zufrieden", verrät Winter, der mit seinem Team zuletzt dreimal in Serie erfolgreich war.

SV Osloß - SV Gifhorn (So., 15 Uhr).

In Osloß läuft es derzeit nicht rund: So reichte es in den letzten acht Begegnungen zu einen mickrigen Zähler. Doch den Glauben an sein Team hat Trainer Holger Ringe noch lange nicht verloren. "Wir werden uns diesmal das Glück erzwingen! Wenn einmal der Ruck kommt, dann werden uns befreien", hofft der SV-Coach, der hinzufügt: "Gegen Gifhorn können wir absolut mithalten. Ich sehe uns auf Augenhöhe."

 

 

 

 Bezirksliga:  "Nachlese"

GR + AZ: 15.04.08

 

Timo Plotek atmet auf

Sein Comeback wird Timo Plotek noch lange nicht feiern. Und dennoch hatte auch der Stürmer des Fußball-Bezirksligisten SV GW Calberlah allen Grund zur Freude. Denn: Der Verdacht auf Kreuzbandriss bestätigte sich nicht, "nur" das Innenband wurde in Mitleidenschaft gezogen. "So muss ich wenigstens nur drei Monate pausieren", berichtete Timo Plotek, der am Sonntag vergebens mit seinen Teamgefährten fieberte. Seine Grün-Weißen verloren das Verfolgerduell gegen den TSV Hehlingen nach 2:0-Führung noch mit 2:4.

 

"Gefühlte 48 Jahre alt"

Auf diesen Moment hatte er rund acht Monate gewartet. Nachdem sich Stefan Kaufmann, Mittelfeldakteur des Fußball-Bezirksligisten TuS Neudorf/Platendorf, am 12. August "um 15.43 Uhr" im ersten Punktspiel gegen den SSV Vorsfelde II einen offenen Unterarmbruch zugezogen hatte, feierte der 22-Jährige nun am Sonntag beim 1:1 gegen den STV Holzland sein Comeback - nach insgesamt elf Operation. "Es war schon ein schönes Gefühl, wieder auf dem Platz zu stehen. Anfangs war ich ganz schön angespannt", berichtete Kaufmann, der davor erst einmal wieder mit Ball trainiert hatte. Nach 65 Minuten war seine Rückkehr dann beendet. "Ich habe Licht und Schatten in meinem Spiel gehabt. Und dann konnten mich die Leute nach 65 Minuten vom Platz tragen - mit Krämpfen in beiden Beinen", erklärte "Kaufi", der somit erst sein zweites Punktspiel für die Platendorfer bestritt. Und übrigens das erste unter "Interimstrainer" Karsten Tomuschat: Der Betreuer vertrat den privat verhinderten Coach Frank Huneke an der Linie. "Er hat das richtig gut gemacht", meinte der TuS-Kicker, der gestern die Nachwirkungen seines ersten Spiels nach acht Monaten deutlich zu spüren bekam: "Ich habe überall Muskelkater. Heute bin ich gefühlte 48 Jahre alt?"

jne

 

Müdens Döring: Zwei Doppelpacks
(hot/jk/tk) Tore im Doppelpack sorgten im Fußball-Kreis Gifhorn für Gesprächsstoff: Müdens Tobias Döring traf zum zweiten Mal innerhalb einer Woche doppelt.
„Unsere Lebensversicherung“ hatte Coach Andreas Heindorff ihn kürzlich genannt. In Meinersen hat Tobias Döring wieder für den TuS Müden-Dieckhorst getroffen. Beim 2:0-Derby-Sieg erzielte er beide Tore, wie schon vor Wochenfrist gegen Hillerse (2:2) – seine Treffer drei und vier binnen einer Woche. Auch in der Scorer-Liste ist ein Döring vertreten: Zweimal legte Bruder Torben auf…
 

Görtner bleibt Trainer in Heiligendorf
Rein rechnerisch ist er zwar noch nicht besiegelt, trotzdem ist der Abstieg aus der Bezirksliga für den TSV Heiligendorf als abgeschlagenes Schlusslicht schon beschlossene Sache. Die Planungen für die nächste Saison laufen, die Trainerfrage ist endgültig geklärt. Klaus Goertner hängt mindestens ein Jahr dran. Das gab der Verein am Sonntag vor der Mannschaft bekannt. Gerüchte, wonach Goertner als Coach beim FC Wolfsburg im Gespräch sei, sind somit vom Tisch. TSV-Spartenleiter Sascha Mrozek erleichtert: „Klaus gehört in Wolfsburg zur Creme de la Creme. In der kommenden Saison gilt es, den freien Fall abzufedern, auf welchem Platz auch immer.“
 

 

 

 

 Bezirksliga:  24. Spieltag Spielberichte

GR: 14.04.08

 

4:2 nach 0:2 - TSV dreht das Spiel

Calberlah verliert Verfolgerduell verdient

Von Jens Neumann

CALBERLAH. Sie haben den Spieß umgedreht - und das gleich in doppelter Hinsicht: Die Bezirksliga-Fußballer des TSV Hehlingen revanchierten sich im Verfolgerduell beim SV GW Calberlah nicht nur für die 3:4-Hinspielpleite, sondern steckten auch einen schnellen 0:2-Rückstand weg und gewannen noch verdient mit 4:2 (2:2).

Keine zehn Minuten waren vorüber, als die Calberlaher wie der sichere Sieger aussahen. Zunächst fälschte Erik Martin einen Hernier-Freistoß in die eigenen Maschen ab (3.). Dann legte TSV-Libero Christian Bürger Philip Plagge elfmeterreif, und Marcel Hernier verwandelte zur 2:0-Führung (10.).

Und die Grün-Weißen machten weiter Druck, schienen die Hehlinger förmlich zu überrollen. Mario Hoffmann (15.) scheiterte am Innenpfosten, ehe Philip Plagge (21.) aus Nahdistanz über das Tor schoss - Calberlah hätte höher führen müssen zu diesem Zeitpunkt.

Doch das war es dann auch schon mit grün-weißer Herrlichkeit. Unverständlich, warum die Gastgeber in der Folgezeit das Heft derart aus der Hand gaben, dass sie durch Denis Bischoff (34.) und Normen Schubert (39.) noch den 2:2-Ausgleich vor der Pause hinnehmen mussten.

Sechs Minuten nach dem Wechsel folgte dann die Szene, die Calberlah wohl das Genick brach: Völlig freistehend scheiterte Mario Hoffmann an TSV-Keeper Robert Bruchmann. So blieb die erneute Führung und damit die mögliche Sicherheit im Spiel der Gastgeber aus. Stattdessen dominierte Hehlingen von nun an endgültig, hatte insbesondere das Mittelfeld fest im Griff. Denis Bischoff (61.) brachte die Gäste mit 3:2 in Führung, ehe Ex-Profi Roy Präger erst den Pfosten (68.) und dann zum 4:2- Endstand traf.

Tore: 1:0 Eigentor Martin (3.), 2:0 Hernier (10., FE), 2:1, 2:3 Bischoff (34., 61.), 2:2 Schubert (39.), 2:4 Präger (90.).

SV: Eggert - Heise (67. Meißner), Theuerkauf (67. Meinhold), Gewinner, Claus - M. Plagge, Hernier, Remus, P. Plagge, Elbe (67. Keil) - Hoffmann.

TSV: R. Bruchmann - Bürger - Martin, Michalski - Grimaldi (80. Herrmann), D. Jauster, Präger, Zveratic, N. Bruchmann - Bischoff, Schubert.

 

Die Sekunden vor dem Strafstoß:

Gleich legt Hehlingens Christian Bürger (links) den Calberlaher Philip Plagge elfmeterreif.

Foto: Sebastian Priebe

 

Frank Plagge: Wir haben aufgehört, Fußball zu spielen  - Winkelmann-Elf fängt sich nach 20 Minuten

CALBERLAH. "Es war wie in der letzten Woche. Wir haben gut begonnen, sind diesmal 2:0 in Führung gegangen - und haben dann aufgehört, Fußball zu spielen", resümierte Frank Plagge, Trainer des Bezirksligisten SV GW Calberlah, die 2:4-Niederlage gegen den TSV Hehlingen.

Seine Mannschaft habe die starke Hehlinger Offensivabteilung zweimal eingeladen, was die Gäste auch zum 2:2-Ausgleich dankend annahmen. "Wir müssen dann das 3:2 nach der Pause machen. Vielleicht wachen wir ja noch einmal auf. Über die ganze Spielzeit gesehen, haben wir verdient verloren", meinte Frank Plagge, der mit zunehmender Spielzeit das Durchsetzungsvermögen im Mittelfeld vermisst hatte.

"Wir mussten einige Defensivakteure ersetzen und waren in der Anfangsphase noch nicht richtig auf dem Platz. Nach 20 Minuten haben wir uns dann aber gefangen - und Calberlah hat aufgehört, Fußball zu spielen", unterstrich Hehlingens Trainer Jürgen Winkelmann, der von einem "verdienten Erfolg" seiner Schützlinge sprach.

"Calberlahs Abwehr hat zweimal geschlafen - und ich habe zweimal getroffen", meinte TSV-Torjäger Denis Bischoff schmunzelnd: "Nach dem 0:2 habe ich nicht gedacht, dass wir hier noch gewinnen."

 

Gerechtes Remis in Platendorf

TuS und STV Holzland trennen sich 1:1-unentschieden

Von Reinhard Matzick

NEUDORF/PLATENDORF. Es war das erste Unentschieden der Saison für die Hausherren. 1:1 (1:0) trennten sich in der Fußball-Bezirksliga Staffel 1 der TuS Neudorf/Platendorf und der STV Holzland unter schwierigen äußeren Bedingungen.

Schon bei Spielbeginn hatten die 22 Akteure große Schwierigkeiten, das Leder auf dem holperigem Boden unter Kontrolle zu bringen. Nach der Pause setzte dann der Regen ein und das Match wurde für zehn Minuten unterbrochen. "Diese Pause hat uns nicht gut getan", sagte Betreuer Karsten Tomuschat, der den verhinderten Trainer Frank Huneke an der Seitenlinie vertrat.

Allerdings sahen die Zuschauer bis zur Regenunterbrechung alles andere als ein gutes Fußballspiel. Torszenen ergaben sich ausschließlich nach Standardsituation und da hat der TuS mit Arne Hoffart zweifelsohne einen Experten auf dem Platz. Mehrfach scheiterte der 34-Jährige entweder an STV-Torwart Sven Pasche.

Als nach einem Foulspiel an dem agilen Benjamin Rauhs der Schiri zurecht auf den Punkt zeigte, ließ er sich diese Möglichkeit allerdings nicht entgehen und verwandelte den fälligen Strafstoß eiskalt.

Auch der Ausgleichstreffer fiel passend zum Spiel nach einem Standard. Waldemar Alberti schlug einen Freistoß aus halbrechter Position vor das Tor und als Freund und Feind am Leder vorbeirauschten, landete der Ball im Tor.

Tore: 1:0 Hoffart (42., FE), 1:1 Alberti (77.).

TuS: St. Manske - Hoffart - R. Manske, Klenner, Marquardt, Becker, Rauhs, Kaufmann (62. Schrader),Kosmin - Pengel, H. Ekinci (80. Hadamik).

STV: Pasche - Hansmann, Alberti, T. Röhrs, Lippelt - Schuett (82. Kahlert), Hofer, Jürges, M. Röhrs - Pilzecker, (62. Otto), Schultz.

 

 

Sieben auf einen Streich für Hillerse und Reislingen

Müden gewinnt in Meinersen mit 2:0 - Brome erzielt 1:0-Erfolg über Osloß - Goertner macht auch bei Abstieg weiter

Von Julian Jander

GIFHORN/WOLFSBURG. Der TSV Hillerse kommt durch einen 7:1-Kantersieg über Vorsfelde II und die erneute Niederlage von Verfolger Calberlah dem direkten Wiederaufstieg in die Fußball-Bezirksoberliga immer näher. In der unteren Tabellenregion fuhr der FC Brome hingegen einen wichtigen Heimsieg ein.

MTV Isenbüttel - SV Gifhorn 3:0 (0:0).

Tore: 1:0 Limp (56.), 2:0, 3:0 Stöbermann (64., 75.).

In Hälfte 1 gab es auf beiden Seiten einige Torchancen mit einem leichten Plus für den Gast aus Gifhorn. In der zweiten Halbzeit übernahm dann der MTV das Ruder und siegte am Ende verdient.

MTV: van der Vorst - D. Dorenkamp, Nötzel, Mohwinkel, Gritzka - C. Heinz (60. Klapproth), Jacobs, Ahrens, Ehmling (80. Theuerkauf) - Limp (73. Rezzoug), Stöbermann.

SV: Mechelk - Jander, Kornblum, Ceylan, Vaz (63. Gülabi) - Momberg, Garzke - Sawtschenko, Ustaoglu, Polat - Özkan (72. Kastner-Blödorn).

TSV Hillerse - SSV Vorsfelde II 7:1 (2:0).

Tore: 1:0, 5:0 Reich (7., 56.), 2:0, 3:0, 4:0 T. Bertram (9., 51., 55.), 6:0 Chour (72.), 6:1 Wilheyn (85.), 7:1 Frank (89.). Gelb-Rot: Renelli (88./SSV).

Der Tabellenführer war von vornherein vor allem spielerisch überlegen. Diese Überlegenheit drückte sich letztlich deutlich im Ergebnis aus. Mit diesem "Dreier" scheint Hillerse im Kampf um den Aufstieg so gut wie durch zu sein. Denn nach erneuten Patzern der Konkurrenz hat der TSV nun acht Punkte Vorsprung auf Rang 2. Auf Seiten der Vorsfelder Zweitvertretung ging hingegen das Trainerdebüt des Gespanns Joachim Brauer/Andy Körber deutlich in die Hose.

TSV: Jäschke - Wesche, Frank, Pahl, Nicks - Deppe - F. Busse (75. Baudisch), Reich, S. Ganski (32. Laukert) - Bruns - T. Bertram (62. Chour).

SSV: Seyda - Mainka, Ficara, Meyer - Körber, Abdel-Karim (67. Vacca), Hadamek, N. Wicha, Wienecke (67. Wilheyn) - Renelli, Schulze (27. D. Wicha).

SV Meinersen - TuS Müden-Dieckhorst 0:2 (0:1).

Tore: 0:1 Schmitz (42.), 0:2 Tobias Döring (89.).

Meinersen hat das Derby laut SV-Trainer Volker Steding verdientermaßen verloren. "Wir haben schlecht gespielt. Spielerisch war das auf unserer Seite kein hohes Niveau, besonders im Spielaufbau hatten wir zu viele Fehlpässe", konstatierte Steding.

SV: Conrad - Voigt, Winkelmann (46. Glindemann), Niebuhr (60. Bind), Hagemann - Sterz (60. Suldin), Hekk, Boz, Lenk - Eberhart, White.

TuS: Schlepps - Börner - Wegmeyer, Melzel - Ch. Gerike, Damker (46. Torben Döring), B. Bürsing, Baars (81. K. Bürsing), Linneweh (87. S. Gerike) - Schmitz, Tobias Döring.

FC Brome - SV Osloß 1:0 (0:0).

Tor: 1:0 Buhr (70.).

Die Gastgeber haben in einem zerfahrenen Spiel einen wichtigen Sieg errungen und damit den Abstand auf die Abstiegsplätze, der nun sieben Zähler beträgt, weiter vergrößert. "Man hat gemerkt, dass es in diesem Spiel für beide Teams um den Klassenerhalt ging. Somit war wichtig, dass wir die drei Punkte hier behalten haben, der Rest ist uninteressant", unterstrich Bromes Spielertrainer René Wegner.

FC: Meißner - Wegner - Dankert, Lenz (25. Klinger) - Buhr, Hoffmann (70. Brinkmann), Lausch, Herud, Wiegmann - Nieswandt (85. Lucke), Nicoll.

SV: Schmidt - Fochler, Siebert, Krause - Petri, Celico, Wolfram (46. Elgner), Ament (71. W. Rose), Ollendorf - Cirousse (80. Winterboer), A. Rose.

TSV Heiligendorf - SV Reislingen 0:7 (0:3).

Tore: 0:1 Stuhlmacher (6.), 0:2 Szewieczek (36.), 0:3, 0:4, 0:6 D. Stumpp (38., 47., 80.), 0:5 Funke (66.), 0:7 Cyrys (84./FE).

Der Gast aus Reislingen war dem Tabellen-Schlusslicht in allen Belangen überlegen. "Nach dem 0:2 war die Motivation bei uns weg. Der SV hat uns nach allen Regeln der Kunst ausgespielt", resümierte Heiligendorfs Betreuer Hans-Günter Knigge. TSV-Coach Klaus Goertner behält im Übrigen auch in der nächsten Spielzeit definitiv sein Traineramt, auch bei einem Abstieg zurück in die Kreisliga.

TSV: Denecke - Strey (20. Sochacki/68. Twardon), Peters, Günther - Blume, Dudek, Grohn, Körner (65. Baumann), Koderisch, Molkentin - Paetz.

SV: Sehm - F. Kirsch, Stiller, Mosberger, Wolkowski (68. Hösebusch) - J. Stumpp 65. Cyrys), Bokeloh, Stuhlmacher (71. Cierajewski), Szewieczek - Funke, D. Stumpp.

 

Die Partie FC Germania Parsau gegen VfR Eintracht Nord Wolfsburg ist aufgrund der schlechten Witterungsbedingungen ausgefallen.

 

Torjäger:

  

 26 Tore:

 T. Röhrs (Holzland)

 20 Tore:

 Bischoff (Hehlingen)

 19 Tore:

 Stöbermann (Isenb.),

 16 Tore:

 M. Plagge (SV Calberlah),

 15Tore:  M. Hernier (SV Calberlah)
 13 Tore:

 Rose (Osloß),

 12 Tore:

 Bewernick (VfR Eintr.), Döring (Müden)

 11 Tore:

 T. Plotek (SV Calberlah), Macis (VfR Eintr.)

   10 Tore:

 F. Busse, Reich (Hillerse), Hoffart, (Platend.),

   9 Tore:

 P. Plagge (SV Calberlah), Funke (Reislingen)

   8 Tore:

  Krein (Reislingen)

 

AZ: 14.04.08

Zwei-Tore-Führung reicht nicht: Calberlah unterliegt Hehlingen
TSV-Abwehr neu formiert – SV GW verliert das Duell mit 2:4
 

(hot) Tabellenführer Hillerse ist wieder allein auf weiter Flur: Der direkte Verfolger SV GW Calberlah unterlag in einer gutklassigen Partie der Fußball-Bezirksliga dem Sechsten TSV Hehlingen trotz starker Anfangsphase und einer Zwei-Tore-Führung mit 2:4 (2:2). Der Vorsprung des Spitzenreiters beträgt sieben Spieltage vor Schluss nun acht Punkte.
Calberlah war anfangs die klar bessere Mannschaft. Ein Doppelpack von Kapitän Marcel Hernier schien die Grün-Weißen schon nach zehn Minuten auf die Siegerstraße zu bringen. „Mir haben drei Abwehrspieler gefehlt. Wir mussten uns erst finden“, sagte TSV-Trainer Jürgen Winkelmann, der bei zwei weiteren Calberlaher Gelegenheiten zittern musste: Mario Hoffmann traf nur den Innenpfosten, Philip Plagge schoss aus fünf Metern in die Wolken.
Doch Hehlingen steckte die schwache Anfangsphase inklusive der beiden Gegentore gut weg. Auch, „weil Calberlah das Fußballspielen eingestellt hat“, so der Gäste-Coach. Das war bereits in der Vorwoche der Fall gewesen, als Calberlah eine 1:0-Führung bei Eintracht Nord abgegeben und am Ende mit 2:5 verloren hatte. Diesmal sorgten Denis Bischoff und Normen Schubert noch vor der Halbzeit für den Ausgleich. „Sie haben viel gewirbelt“, zollte GW-Trainer Frank Plagge Hehlingens Angreifern Respekt.
Doch fast hätte sich der Tabellenzweite wieder berappelt. Hoffmann schoss aber aus acht Metern Keeper Robert Bruchmann in die Arme. Hehlingen nutzte indes seine Chancen: Bischoff schaffte mit dem 3:2 endgültig die Wende, Ex-Profi Roy Präger sorgte kurz vor dem Ende für den Schlusspunkt. Winkelmann: „Aufgrund der zweiten Hälfte war’s verdient.“
GW: Eggert – Heise (65. Meisner), Gewinner, Theuerkauf (65. Meinhold), Claus – Hernier, Remus, Elbe (65. Keil), Hoffmann – M. Plagge, P. Plagge.
TSV: R. Bruchmann – Bürger – N. Bruchmann, Martin – Grimaldi (73. Hermann), Michalski, D. Jauster, Sveratic, Präger – Bischoff, Schubert.
Tore: 1:0 (2.) Hernier, 2:0 (10.) Hernier, 2:1 (32.) Bischoff, 2:2 (39.) Schubert, 2:3 (60.) Bischoff, 2:4 (90.) Präger.

 

Das Tor im Visier:

Normen Schubert und Hehlingen drehten einen 0:2-Rückstand in Calberlah

und gewannen beim Bezirksliga-Zweiten mit 4:2. Photowerk (fb)

Frank Plagge,

Trainer von GW Calberlah
Wie haben Sie das Spiel gegen Hehlingen gesehen?
Wir haben 25 Minuten sehr gut gespielt und dann aufgehört. Wir haben gedacht, das Spiel sei schon zu Ende.
Wie erklären Sie sich, dass Ihrem Team eine Führung – gegen Hehlingen mit zwei Toren – wieder nicht reichte?
Wir haben gedacht, dass es so weitergeht. Wir kriegen es nicht gebacken, einfach weiterzuspielen. Aber eine wirkliche Erklärung habe ich nicht dafür. Das ist halt einfach Fußball.
Dass der Rückstand auf Hillerse größer wird, scheint Sie eher nicht so sehr zu stören…
Nein. Ich lasse mir das alles auch nicht schlecht reden. Wir spielen eine tolle Saison und generell seit 20 Monaten schönen Fußball.

Hier in Calberlah ist ein riesiges Potenzial, und wir wollen auch gar nicht unbedingt aufsteigen. Soweit sind wir noch nicht.

 

 

Gifhorn: Torchancen vergeben, 0:3 kassiert
SV verliert in Isenbüttel – Brome mit wichtigem 1:0 gegen Osloß – Lenz schwer verletzt
 

(hot) Abstand vergrößert: Isenbüttel gewann das Nachbarschafts-Derby in der Fußball-Bezirksliga gegen Gifhorn mit 3:0. Brome fuhr gegen Osloß ein wichtiges 1:0 im Kampf um den Klassenerhalt ein, während die Luft für den SVO als derzeit letzter Nichtabsteiger weiter sehr dünn bleibt. Die Partie Parsau gegen Eintracht Nord wurde witterungsbedingt abgesagt.


MTV Isenbüttel – SV Gifhorn 3:0 (0:0).
Das Duell der nun ehemaligen Mittelfeld-Tabellennachbarn hätte anders ausgehen können, die SV ging in der ersten Halbzeit aber zu schlampig mit den Hochkarätern um. „Isenbüttel hatte mit Dennis Stöbermann einen, der uns momentan fehlt“, gab Gifhorns Trainer Aki Kastner-Blödorn zu. Einem Sonntagsschuss von André Limp in den Giebel folgte ein Stöbi-Doppelpack, der die Partie entschied. „Aufgrund der zweiten Hälfte war unser Sieg auch verdient“, konstatierte MTV-Coach Dieter Winter.
MTV: van der Vorst – Mohwinkel, D. Dorenkamp, Nötzel, Gritzka – C. Heinz (60. Klapproth), Ehmling (80. Theuerkauf), Jacobs, Ahrens – Limp (75. Rezzoug), Stöbermann.
SV: Mechelk – Jander, Ceylan, Kornblum, Vaz (65. Gülabi) – Marco Momberg, Garzke, Ustaoglu, Polat, Sawtschenko – Özkan (73. Kastner-Blödorn).
Tore: 1:0 (61.) Limp, 2:0 (69.) Stöbermann, 3:0 (75.) Stöbermann.
FC Brome – SV Osloß 1:0 (0:0). „Das war ein großer Schritt Richtung Klassenerhalt“, so FC-Betreuer Tobias Schenke. Allerdings war die Freude darüber arg getrübt: Bereits in der zehnten Minute verletzte sich Norman Lenz in einem Zweikampf so schwer am linken Sprunggelenk, dass er vom Krankenwagen abgeholt werden musste. Schenke: „Ein Schock für uns.“ Das Spiel selbst ist schnell erzählt: Es war Abstiegskampf pur, viele Nickligkeiten bestimmten die Partie und echte Torchancen gab es kaum. Eine der wenigen verwertete Malte Buhr mit einem Flachschuss aus 17 Metern. Von Osloß kam im Angriff wenig, doch weil Brome nicht nachlegte, blieb es bis zum Ende spannend.
FC: Meißner – Wegner – Herud, Lenz (10. Klinger) – Dankert, Buhr, Hoffmann (70. Brinkmann), Lausch, Wiegmann – Nicoll, Nieswandt (85. Lucke).
SV: Schmidt – Fochler, Siebert, Ollendorf – Petri (46. Elgner), Celico, Ament (77. W. Rose), Wolfram, Krause – Cirousse (75. Winterboer), A. Rose.
Tor: 1:0 (67.) Buhr.

 

Kantersieg für den SVR
(jk) „Reislingen war uns in allen Belangen überlegen“, musste Hans-Günter Knigge zugeben. Der Heiligendorfer Betreuer kam mit seinem TSV in der Fußball-Bezirksliga gegen den SV Reislingen/Neuhaus mit 0:7 (0:3) unter die Räder.
Knigges Urteil: „Man merkt immer mehr, dass viele nicht das Niveau für die Bezirksliga haben.“ In der kommenden Saison soll‘s eine Klasse tiefer wieder besser werden – mit Coach Klaus Goertner. „Er macht weiter“, freut sich Knigge. Auch das Verletzungspech bleibt dem TSV treu, Daniel Strey musste nach 20 Minuten runter (Bänderdehnung).
Verdient war Reislingens Sieg indes allemal. SV-Trainer Andreas Löwner: „Ich konnte mir endlich mal einen ruhigen Nachmittag machen und mich entspannt zurücklehnen.“ Positiver Nebeneffekt des Kantersiegs: „Wir haben uns scho einmal für Calberlah warm geschossen.“
TSV: Denecke – Blume, Strey (20. Sochacki, 70. Twardon), Peters, Dudek – Grohn, Günther, Körner (60. Baumann), Koderisch – Paetz, Molkentin.
SV: Sehm – Bokeloh, Mosberger, Stiller, Wolkowski (68. Hülsebusch) – Stuhlmacher (71. Cierajewski) – F. Kirsch, J. Stumpp (65. Cyrys), Szewieczek – Funke, D. Stumpp.
Tore: 0:1 (6.) Stuhlmacher, 0:2 (36.) Szewieczek, 0:3 (38.) D. Stumpp, 0:4 (47.) D. Stumpp, 0:5 (66.) Funke, 0:6 (80.) D. Stumpp, 0:7 (84.) Cyrys (Foulelfmeter).

 

 

Nach Derby-Niederlage: Straftraining für die SVM - Müden gewinnt in Meinersen verdient 2:0
(jk) Der TuS Müden-Dieckhorst hat mit dem 2:0-(1:0)-Derbysieg bei der SV Meinersen einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt gemacht. „Es war letztlich ein verdienter Erfolg – und diese drei Punkte waren zudem sehr wichtig“, freute sich TuS-Coach Andreas Heindorff.
Meinersens Trainer Volker Steding war hingegen nach der schwachen Vorstellung seiner Mannen sauer (siehe Interview) – heute gibt’s deswegen ein Straftraining.
Nach dem Sieg in Osloß konnte die SVM die gute Leistung nicht nochmal abrufen, hatte dem TuS wenig entgegenzusetzen. Und doch hätten die Hausherren vorlegen können, Michael White scheiterte allerdings am starken TuS-Keeper Stefan Schlepps (18.).
Kurz vor der Pause ging Müden dann nach einem Patzer von Meinersens Torwart René Conrad durch Tobias Döring in Führung. Der TuS-Goalgetter war es auch, der nach einem Zuspiel von Bruder Torben in der 81. Minute zum 2:0 traf und damit alles klar machte. „Wir hätten den Sack aber schon eher zumachen müssen“, monierte Heindorff, der für ein weiteres Jahr Trainer in Müden bleibt.
SV: Conrad – Voigt, Winkelmann (46. Glindemann), Niebuhr (85. Suldin), Hagemann – Lenk, Hekk, Sterz (58. Bind) – Eberhart, Boz – White.
TuS: Schlepps – Börner – Melzel, Wegmeyer – C. Gerike, B. Bürsing, H. Baars (76. K. Bürsing), Damker (46. Torben Döring), Linneweh (83. S. Gerike) – Tobias Döring, Schmitz.
Tore: 0:1 (45.) Tobias Döring, 0:2 (81.) Tobias Döring.

 

 

Souverän: Starke Hillerser besiegen Vorsfelde II mit 7:1
Platendorf holt beim 1:1 Punkt gegen Holzland
 

(jk) Kantersieg für Spitzenreiter TSV Hillerse: Die Truppe von Trainer Heinz Gerono gewann in der Fußball-Bezirksliga zu Hause gegen den SSV Vorsfelde II mit 7:1 (2:0). Da Calberlah gegen Hehlingen patzte, vergrößerte Hillerse den Vorsprung in der Tabelle auf acht Punkte. Der TuS Neudorf-Platendorf erkämpfte sich gegen STV Holzland beim 1:1 (1:0) einen Punkt.

TSV Hillerse – SSV Vorsfelde II 7:1 (2:0). Der Tabellenführer zeigte gegen die SSV-Reserve eine souveräne Leistung. „Wir hatten uns vorgenommen, von der ersten Minute an konzentriert nach vorn zu spielen – und das ist uns auch gut gelungen“, freute sich Hillerses Coach Gerono. Nach der frühen 2:0-Führung ließ der TSV die Zügel etwas schleifen – doch in Durchgang zwei drehten die Hausherren wieder richtig auf. „Drei Konter-Gegentore in knapp fünf Minuten haben uns das Genick gebrochen“, erklärte Vorsfeldes Achim Brauer, für den es keine gelungene Premiere als Reserve-Coach war. Für SSV-Akteur Stefan Schulze war die Partie wegen einer Hüftprellung übrigens schon nach 20 Minuten vorbei.
TSV: Jäschke – Wesche, Pahl, Frank, Nicks – Deppe – F. Busse (75. Baudisch), Reich, S. Ganski (32. Laukert) – Bruns – T. Bertram (62. Chour).
SSV: Seyda – Ficara, N. Wicha, Meyer, Mainka – Wienecke (70. Wilhein), Hadamek, Körber, Schulze (20. D. Wicha) – Ibo (70. Vacca), Renelli.
Tore: 1:0 (7.) Reich, 2:0 (9.) T. Bertram, 3:0 (51.) T. Bertram, 4:0 (55.) T. Bertram, 5:0 (56.) Reich, 6:0 (72.) Chour, 6:1 (85.) Wilhein, 7:1 (89.) Frank.
Gelb-Rot: Renelli (SSV/88.).
TuS Neudorf-Platendorf – STV Holzland 1:1 (1:0). „Das war eine geschlossene Mannschaftsleistung“, lobte Platendorfs Betreuer Karsten Tomuschat. „Wir haben uns diesen Punkt verdient.“ Zwar hatte der TuS vor allem im ersten Durchgang ein optisches Übergewicht, „aber die besseren Chancen hatten wir“, befand STV-Coach Waldemar Josef. „Insofern war das Unentschieden auch gerecht.“ Zwischendurch gab’s eine siebenminütige Unterbrechung wegen eines starken Hagelschauers. „Das hat uns aus dem Rhythmus gebracht“, sagte Tomuschat. „Danach hatten wir Glück, dass STV nicht mehr als dieses eine Tor gemacht hat.“ Beim TuS feierte derweil Stefan Kaufmann nach langer Verletzungspause sein Comeback.
TuS: S. Manske – Hoffart – R. Manske, Klenner – Rauhs, Becker, Kaufmann (65. Schrader), Marquardt, Cosmin – Ekinci (80. Hadamik), Pengel.
STV: Pasche – Alberti – L. Hansmann, Hofer – Lippelt, M. Röhrs, Schütt (62. Otto), Jürges, Schultz – T. Röhrs, Pilzecker (82. Kahlert).
Tore: 1:0 (23.) Hoffart (Foulelfmeter), 1:1 (77.) Alberti.

 

 

 Bezirksliga:  24. Spieltag Vorberichte

GR: 11.04.08

 

Fußball-Bezirksliga Der 24. Spieltag

Pünktlich vor dem 24. Spieltag der Fußball-Bezirksliga sind die Personalien des SSV Vorsfelde II geklärt: Jörg Jennerich ging Dienstag (wir berichteten); das Interimsduo Andy Körber/Joachim Brauer übernimmt vorerst, ehe der jetzige B-Jugendtrainer Brauer die Vorsfelder Zweitvertretung dann allein coacht. Die Premiere des neuen Gespannes könnte schwieriger kaum sein. Schließlich geht es am Sonntag zum Spitzenreiter TSV Hillerse.

Verfolger kreuzen die Klingen

Dritter Vergleich: SV Calberlah erwartet TSV Hehlingen

Von Jens Neumann

CALBERLAH. Die Vorzeichen sind vielversprechend: Im Verfolgerduell der Fußball-Bezirksliga treffen am Sonntag (15 Uhr) der Tabellenzweite SV GW Calberlah und der sechstplatzierte TSV Hehlingen aufeinander - und das bereits zum dritten Mal in dieser Saison.

"Das wird eine enge Kiste. Einen klaren Sieg kann ich mir nicht vorstellen", unterstreicht Gästecoach Jürgen Winkelmann und denkt dabei an die beiden Duelle dieser Spielzeit. So gewannen die Calberlaher das Hinspiel durch ein Last-Minute-Tor mit 4:3, während sich die Hehlinger im Bezirkspokal erst nach Elfmeterschießen durchsetzten.

"Das ist schon eine gute Truppe. Hehlingen steht zu Recht da oben", zollt Calberlahs Trainer Frank Plagge den Gästen Respekt. Ein Kompliment, das sein Gegenüber Jürgen Winkelmann prompt zurückgibt - er nahm die Grün-Weißen am Sonntag bei der 2:5-Niederlage beim VfR Eintracht Nord unter die Lupe. "Das Ergebnis hat den Spielverlauf auf den Kopf gestellt. Wir müssen aufpassen, ab dem Mittelfeld wird es bei Calberlah schon gefährlich", weiß Winkelmann um die Offensivstärke des Gegners. Schließlich sind die Gastgeber nicht von ungefähr mit 73 Toren die treffsicherste Mannschaft der Liga.

Für Hehlingen biete dieses Spiel die Chance, noch einmal um Platz 2 und 3 mitzuspielen, so Frank Plagge, der sich vor allem auf Roy Präger freut. "Ich hoffe, dass Roy dabei ist", unterstreicht der GW-Trainer, der mit dem Ex-Profi gemeinsam das Trikot der Traditionself des VfL Wolfsburg trägt.

"Wir wollen bestimmen, wie das Spiel ausgeht", betont Plagge, der die Rolle des Hillerse-Jägers nicht unbedingt annimmt. "Natürlich wollen wir die Liga so lange wie möglich offen halten. Unser Anspruch ist es aber nicht, mit aller Macht aufzusteigen", verdeutlicht Calberlahs Trainer, der sich mit seiner jungen Elf in der Bezirksliga pudelwohl fühlt. "Die Jungs sind sportlich noch nicht so weit. Und die Bezirksoberliga ist auch nicht so interessant."

Während bei Calberlah die verletzten Korsch, Ullrich und Keil ausfallen, werden Hehlingen Gerald Schröder (berufliche Gründe) und Sascha Ross (privat verhindert) ausfallen.

Mit vereinten Kräften:

Der SV GW Calberlah (vorne Hendrik Theuerkauf) trifft im Verfolgerduell auf den TSV Hehlingen.

Foto: André Walther

 

 

Platz 7 als SV-Ziel:

"Deshalb dürfen wir nicht verlieren" - Duell der Nachbarn an der Hehlenriede

ISENBÜTTEL. Nachbarschaftsduell an der Hehlenriede - und das gleich im doppelten Sinne: Wenn sich der MTV Isenbüttel und die SV Gifhorn am Sonntag (15 Uhr) in der Fußball-Bezirksliga gegenüber stehen, ist es nicht nur ein klassisches Derby, sondern auch das Kräftemessen zwischen zwei Tabellennachbarn.

Die Gastgeber haben sich auf dem siebten Platz eingenistet, die Gifhorner folgen auf Rang 8. Allerdings hat Isenbüttel bereits sechs Zähler mehr als die Eyßelheider eingefahren und könnte ihnen mit einem Sieg enteilen. Das wollen die Gäste jedoch verhindern. "Unser Ziel ist es, noch den siebten Tabellenplatz zu erreichen. Deshalb dürfen wir dort auf keinen Fall verlieren", macht SV-Spielertrainer Andreas Kastner-Blödorn deutlich, der einzig um den Einsatz von Alexander Lippke (Hüftprobleme) bangt. "Isenbüttel hat zuletzt gute Ergebnisse erzielt. 7:1 musst du gegen Brome erst einmal gewinnen", sagt "Aki".

"Wir sind recht gut drauf", meint sein Gegenüber Dieter Winter, der personell ebenfalls aus dem Vollen schöpfen kann. "Natürlich wollen wir gewinnen, um SV auf Distanz zu halten. Aber bei den Gifhornern weiß man ja nie, woran man ist", verweist auf die Leistungsschwankungen der Gäste.

 

Wegner: Wir können einen Meilenstein setzen

Brome gegen Osloß: Ein Sechs-Punkte-Spiel für beide

BROME. "Es ist das zweite Endspiel für uns", sagt Gästetrainer Holger Ringe. "Wir können einen Meilenstein in Richtung Klassenerhalt setzen", meint sein Gegenüber René Wegner. Kurzum: Die Partie zwischen dem FC Brome und dem SV Osloß (Sonntag, 15 Uhr) ist gleich für beide Fußball-Bezirksligisten ein "Sechs-Punkte-Spiel" im Kampf gegen den Abstieg.

Mit jeweils 23 Punkten nehmen Brome (20:40 Tore) und Osloß (33:59) die Plätze 12 und 13 ein und befinden sich damit am rettenden Ufer - mit vier Zählern Vorsprung auf den folgenden FC Germania Parsau, der den ersten Abstiegsrang einnimmt. Und das heißt auch: Der Sieger der Begegnung in Brome kommt dem angestrebten Klassenerhalt einen riesigen Schritt näher.

"Bei uns ist die Motivation enorm. Die Mannschaft möchte Wiedergutmachung betreiben. So einen Ausrutscher wie in Isenbüttel können und dürfen wir uns nicht mehr leisten", unterstreicht FC-Spielertrainer René Wegner. Das 1:7 in der vergangenen Woche soll möglichst schnell vergessen gemacht werden.

"Wir müssen sehen, dass wir Maik Nicoll und Matthias Lausch ausschalten", erklärt Osloß-Coach Holger Ringe den Schlüssel zum Erfolg. "Wir müssen versuchen, mit einfachen Mitteln zum Erfolg zu kommen, und dürfen uns nicht mehr so viele Fehlpässe wie zuletzt erlauben - es war zu viel Hektik im Spiel." Während Ringe dabei auf Mathias Fricke verzichten muss, stößt Dennis Ollendorf höchstwahrscheinlich wieder zum Kader.

 

Duo Körber/Brauer übernimmt - Vorsfeldes Neu-Trainer wird erst einmal vom Mannschaftskapitän unterstützt

Von Matthias Schultz

GIFHORN/WOLFSBURG. Eigentlich hatte Joachim Brauer noch gut drei Monate Zeit, sich auf sein Traineramt beim Fußball-Bezirksligisten SSV Vorsfelde II vorzubereiten. Dass daraus nichts wird, "verdankt" er der vorzeitigen Ablösung von Jörg Jennerich (wir berichteten). Gemeinsam mit Mannschaftsführer Andy Körber soll Brauer erstmals die Geschicke in Hillerse leiten.

TuS Neudorf-Platendorf - STV Holzland (So, 15 Uhr).

Harte Nuss für den TuS Neudorf-Platendorf. Schließlich trifft die Mannschaft von Trainer Frank Huneke am Sonntag auf die Mannschaft der Stunde; dank der zwölf Zähler aus den letzten vier Begegnungen sind die Holzländer zur dritten Kraft in der Liga geworden. "Mittlerweile spielen wir sehr abgeklärt und nicht mehr blind nach vorne", beschreibt Waldemar Josef die "neuen" Stärken seiner Mannschaft und glaubt an diese natürlich auch bei den Moorkickern. "Wir haben auch in Platendorf nichts zu verschenken. Wir haben viel Selbstvertrauen und wollen die Serie zu halten", legt sich Holzlands Trainer Waldemar Josef im Vorfeld fest. Den kommenden Gegner schätzt Josef stärker ein, als es momentan die Tabellensituation aussagt. "Die haben schon gute Einzelspieler in ihren Reihen", meint der STV-Coach. Nach zwei Niederlagen hintereinander, darunter zuletzt die enttäuschende 2:3-Heimpleite gegen Parsau, steht die Huneke-Elf am Sonntag in der Pflicht.

SV Meinersen - TuS Müden-Dieckhorst (So., 15 Uhr).

Es ist das Duell der doppelten Nachbarn: Neben der geographischen Nähe liegen die Teams auch in der Tabelle nebeneinander - gerade mal ein Zähler trennt das neunplatzierte Müden von der einen Rang tiefer stehenden SV Meinersen. Dass für beide Mannschaften in dieser Saison noch mehr als Rang 8 möglich ist, bleibt aufgrund des acht und neun Punkte großen Abstandes auf die Spitzengruppe unwahrscheinlich. Ohnehin ist es aber das Prestige, um das es am Sonntag geht.

FC Germania Parsau - VfR Eintracht Nord Wolfsburg (So., 15 Uhr). Beide Mannschaften sind in einer guten Verfassung, wie sie in der Vorwoche bewiesen: Während der VfR den Zweiten aus Calberlah mit 5:2 besiegte, fuhren die Germanen einen 3:2-Auswärtssieg in Neudorf-Platendorf ein. Im direkten Aufeinandertreffen wollen beide Teams nun nachlegen. "Wir dürfen die Wolfsburger nicht ins Rollen kommen lassen. Dann hätten wir nämlich keine Chance", weiß Parsaus Trainer Peter Loeper. Von daher setzt er auf eine defensive Grundausrichtung, verlieren dürfen die Parsauer schließlich nicht. "In unserer Situation müssten wir ja eigentlich schon gewinnen", schildert der Trainer, dessen Hoffnung sich auf den schnellen und gefährlichen Kontern seiner Mannschaft begründet.

TSV Hillerse - SSV Vorsfelde II (So., 15 Uhr).

Nur zwei Siege aus den letzten fünf Spielen - die erfolgsverwöhnten Hillerser lassen die Punkte in letzter Zeit großzügig liegen. Da aber auch von den Konkurrenten nur die weit abgeschlagenen Holzländer regelmäßig punkten, bleibt dem TSV immerhin aber ein Polster von fünf Punkten Vorsprung. Davon kann das Kellerkind aus Vorsfelde nur träumen. So kam es, dass die 16 Zähler aus den 22 Begegnungen Trainer Jörg Jennerich zum Verhängnis wurden (wir berichteten); er musste am Dienstag gehen. Eine Interimslösung ist schon gefunden: "In Hillerse teilen sich unser Mannschaftsführer Andy Körber und Joachim Brauer das Traineramt", erklärt Vorsfeldes Abteilungsleiter Uwe Sülberg. Brauer sollte ohnehin im nächsten Jahr übernehmen. "Weil er parallel aber noch unsere B-Jugendmannschaft trainiert, unterstützt ihn Körber erst einmal", so Sülberg weiter.

TSV Heiligendorf - SV Reislingen/Neuhaus (So., 15 Uhr).

Nach dem 0:2 in Brome und dem damit verbundenen Absturz auf Platz 5 steht Reislingen unter Zugzwang - bei einer weiteren Niederlage käme der SV dem Tabellenmittelfeld bedrohlich nahe. Richtige Sorgen muss sich die Mannschaft von Trainer Andreas Löwner jedoch nicht machen. Schließlich verlor das Schlusslicht TSV Heiligendorf acht der letzten neun Begegnungen. Anhand der zwölf Punkte auf das "rettende Ufer" hilft dem Aufsteiger wohl nur noch ein Wunder - oder endlich einmal Siege. Der letzte datiert vom 4. November...

AZ:11.04.08

 

Was ist drin für Parsau? „Gar nichts“
Germanen gegen Eintracht Nord Außenseiter – Calberlah gegen Hehlingen
 

(hot/jk) Zwei Keller-Kinder fordern zwei Spitzenteams der Fußball-Bezirksliga, ein Duo von den Abstiegsplätzen trifft auf Mannschaften aus den Top Fünf: Heiligendorf erwartet Reislingen, und Parsau muss gegen den VfR Eintracht Nord antreten. Alle Partien beginnen am Sonntag um 15 Uhr.
FC Germania Parsau – VfR Eintracht Nord Wolfsburg (Hinspiel 0:3).
Was ist drin für Parsau? „Wenn‘s nach der Tabelle geht, gar nichts“, meint FC-Coach Peter Loeper. Die Liste der Verletzten ist lang und Loeper froh, dass Altherren-Spieler und A-Jugendliche aushelfen. „Für die Altherren gibt‘s als Dank eine Kiste Bier“, so der Germanen-Trainer schmunzelnd. Damit der VfR nach dem 5:2-Erfolg gegen Calberlah auch den Germanen einen einschenken kann, hat Trainer Karsten Stephan eine klare Forderung: „Wir müssen an das Niveau der zweiten Hälfte anknüpfen.“ Rick Bewernick kehrt nach seiner Rotsperre zurück.
MTV Isenbüttel – SV Gifhorn (1:1). Mittelfeld-Duell: Der Tabellensiebte erwartet den Achten. MTV-Coach Dieter Winter: „Es wird interessant. Ich bin gespannt, wie sich unsere neu formierte Vierer-Abwehrkette präsentiert.“ Die Eyßelheider werden alles daran setzen, den Tabellennachbarn nicht weiter enteilen zu lassen. „Der MTV ist wohl das einzige Team, das wir noch einholen können – und das wollen wir auch versuchen“, so Gifhorns Coach Aki Kastner-Blödorn.
SV Grün-Weiß Calberlah – TSV Hehlingen (4:3). Die bösesten Calberlaher Nachwehen vom 2:5 beim VfR Eintracht sind die Verletzungen von Dieter Keil und Tim Ullrich. „Ansonsten haben wir toll gespielt, aber leider vergessen, Tore zu schießen“, so GW-Trainer Frank Plagge. Leicht wird das auch gegen Hehlingen nicht, der TSV ist selbstbewusst. „Wir wollen unter den ersten Drei landen, müssen den SV schlagen“, sagt Co-Trainer Eberhard Skupin. Die Taktik: „Nicht mit aller Macht stürmen, sondern aus einer gesicherten Abwehr heraus spielen.“
TSV Heiligendorf – SV Reislingen/Neuhaus (1:3). Personell sieht‘s bei den Hausherren wieder etwas besser aus. „Einige Verletzte kehren zurück. Ich hoffe, dass wir endlich mal wieder eine Truppe stellen, die dem Gegner Paroli bietet“, sagt Heiligendorfs Trainer Klaus Goertner, der aber auch weiß, dass die anderen Teams gegen den TSV besonders motiviert sind: „Keiner will am Montag in der Zeitung lesen, dass er gegen den Tabellenletzten verloren hat…“ Das gilt auch für Reislingen. SVR-Coach Andreas Löwner: „Wir müssen Heiligendorf schlagen, ganz klar.“
TuS Neudorf-Platendorf – STV Holzland (1:2). Personell ist Platendorf weiter nicht auf Rosen gebettet: Martin Guse sitzt seine Rotsperre ab, und Mathias Lücke fehlt mit einem Zehbruch, den er sich vergangenen Sonntag beim 2:3 gegen Parsau zugezogen hat. „Sein Fehlen hat sich da schon in der zweiten Hälfte bemerkbar gemacht“, so TuS-Coach Frank Huneke. Holzlands Trainer Waldemar Josef dagegen hat die Qual der Wahl. „Ich kann personell aus dem Vollen schöpfen“, erklärt Josef. Änderungsbedarf hat er eigentlich nicht – schließlich hat STV die vergangenen vier Spiele gewonnen. Josef: „Wir wollen diese Serie ausbauen.“

 

„Die Mutter aller Derbys“: Meinersen erwartet Müden
 

Fußball-Bezirksliga: „Das wird wirklich ein besonderes Spiel“ – Heindorff: TuS darf eher absteigen als bei der SVM verlieren
(jk) Andreas Heindorff nennt es „die Mutter aller Derbys“: Am Sonntag (15 Uhr) gastiert der Trainer mit seinem TuS Müden-Dieckhorst in der Fußball-Bezirksliga bei der SV Meinersen.
„Das ist wirklich ein besonderes Spiel“, sagt auch Meinersens Betreuer Bernd Hacke. „Wir hoffen auf eine große Zuschauerresonanz.“ Werbung für sich haben beide Mannschaften am vergangenen Wochenende gemacht. Die SVM siegte in Osloß und Müden rang Spitzenreiter Hillerse einen Punkt ab. Dass es vor großem Publikum ein hitziges Derby wird, glaubt Hacke derweil nicht. „Dafür sind viele der Spieler zu gut miteinander befreundet.“
Die Blöße des Verlierens wollen sich beide Teams aber gewiss nicht geben. „Ich habe in den zwei Jahren hier das Gefühl vermittelt bekommen: Du darfst absteigen, aber bloß nicht gegen Meinersen verlieren“, so Heindorff augenzwinkernd. Apropos Abstieg: „Wer diese Partie gewinnt, hat einen riesigen Schritt Richtung Klassenerhalt gemacht“, sagen Heindorff und Hacke unisono. Im torlosen Hinspiel gab‘s übrigens keinen Sieger.

 

SV Osloß in Brome
(jk/hot) Abstiegskampf in Brome: Der FC erwartet am Sonntag (15 Uhr) mit dem SV Osloß einen direkten Konkurrenten. „Drei Punkte sind Pflicht für uns“, sagt Bromes Spielertrainer René Wegner vor dem Duell zweier angeschlagener Teams.
Im Hinspiel zog der FC beim 0:3 den Kürzeren, zuletzt ging er beim 1:7 in Isenbüttel unter. Doch Wegner ist sich sicher: „Die Mannschaft wird ihr anderes Gesicht zeigen. Jeder von uns weiß, dass wir‘s besser können als in Isenbüttel.“
Für den SVO ist die Partie in Brome das dritte „Sechs-Punkte-Spiel“ binnen fünf Wochen – die gegen Müden und Meinersen gingen in die Hose. Überhaupt setzte es in den vergangenen sechs Begegnungen sechs Pleiten! Wenigstens gab’s kleine Fortschritte: „Die Einstellung gegen Meinersen passte“, lobte Coach Holger Ringe, der Leistungsträger wie seinen designierten Nachfolger Babis Cirousse in die Pflicht nimmt: „Er muss zeigen, dass er schon höher gespielt hat.“ Denn im dritten Sechs-Punkte-Spiel will Osloß den Platz mal wieder als Sieger verlassen.

 

Vorsfelde II: Jennerich tritt zurück
Coach legt Amt vorm Spiel in Hillerse nieder – Brauer übernimmt
 

(nik/hot/api) Der SSV Vorsfelde II muss das Projekt Klassenerhalt in der Fußball-Bezirksliga ohne Jörg Jennerich fortsetzen. Der Coach legte sein Amt vor dem Gastspiel am Sonntag (15 Uhr) bei Spitzenreiter TSV Hillerse nieder. Achim Brauer tritt früher als geplant die Nachfolge an.
Am Dienstag hatte Jennerich eine Unterredung mit SSV-Boss Rüdiger Adam-czyk. „Danach stand mein Entschluss fest“, so Jennerich. Im Anschluss habe er seine Entscheidung „bei einer Kiste Bier“ auch seinen Schützlingen mitgeteilt – und legt Wert darauf: „Mit der Mannschaft hat dies gar nichts zu tun.“
Der Termin ist indes mit Bedacht gewählt. „An den nächsten beiden Sonntagen hätte ich aus privaten Gründen ohnehin nicht zur Verfügung gestanden“, erklärt der Ex-Trainer. Über seine Beweggründe schweigt er sich allerdings aus: „Ich möchte jetzt nicht nachkarten.“
Fakt aber ist: Sein Abgang zum Saisonende war längst beschlossene Sache, Vorsfelde hatte bereits B-Jugend-Coach Brauer als Nachfolger verpflichtet. Und auch die Unterstützung aus dem Niedersachsenliga-Team lief nicht immer nach Wunsch.
Für Jennerich ist das Kapitel Vorsfelde damit nach nur einem Dreivierteljahr beendet. „Es war nicht einfach, aber sehr lehrreich“, so sein Resümee. Wie’s mit ihm weitergeht – offen. Aber: „Ich könnte mir vorstellen, schon bald eine neue Aufgabe zu übernehmen.“

 

 

 

 Bezirksliga:  23. Spieltag Spielberichte

GR: 07.04.08

 

SV Calberlah schlägt sich selbst

"Glückstor" bringt VfR Eintracht Nord erst zurück ins Spiel

Von Julian Jander

WOLFSBURG. Der SV Grün-Weiß Calberlah, Tabellenzweiter der Fußball-Bezirksliga, konnte die Punktverluste von Spitzenreiter Hillerse nicht ausnutzen und verlor beim VfR Eintracht Nord mit 2:5 (2:1). Nach diesem Spiel kann man mit gutem Gewissen ein altes Fußballer-Sprichwort anwenden: "Wer seine Chancen nicht nutzt, wird dafür bitter bestraft."

Bereits in der Anfangsphase kam Calberlah zu etlichen Großchancen, die jedoch allesamt ungenutzt blieben. Effektiver waren da die Hausherren: Nach einer Ecke kam Fabian Schömers frei zum Schuss und traf zum 1:0. Die Gäste erhöhten daraufhin den Druck und erspielten sich im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit Chance um Chance. Eine davon nutzte Toptorjäger Marc Plagge (22.). Nach einem schönen Pass von Philip Plagge lupfte er den Ball per Außenrist ins Tor. Noch vor der Pause gelang den Grün-Weißen sogar die Führung, als Dieter Keil eine Freistoßflanke aus kurzer Distanz einköpfte.

In der zweiten Hälfte verflachte das Spiel dann zusehends. Der glücklose Philip Plagge traf mit einer weiteren Schussmöglichkeit in der 53. Minute den Pfosten. Wie aus dem Nichts fiel der 2:2-Ausgleich für den VfR. Eine verunglückte Flanke von Bastian Engelhardt wurde länger und länger und senkte sich schließlich ins Tor (63.). Der endgültige Schock für die spielbestimmenden Calberlaher folgte dann in der 84. Minute: Daniel Dürkop wurde im Strafraum gefoult, den fälligen Elfmeter verwandelte Oliver Kuschawe. Patrick Macis legte dann in den letzten zwei Minuten nach einem abgeblockten Freistoß und einem Konter noch zwei weitere Tore nach. VfR-Trainer Karsten Stephan gab zu, dass der Spielverlauf auf den Kopf gestellt wurde. "Das 2:2 hat uns erst wieder ins Spiel gebracht. Ich bin allerdings sehr zufrieden wie mein Team zurückgekommen ist."

Tore: 1:0 Schömers (9.), 1:1 M. Plagge (22.), 1:2 Keil (43.), 2:2 Engelhardt (63.), 3:2 Kuschawe (84./FE), 4:2, 5:2 Macis (89., 90.).

VfR: Bonk - Marazza, Korsch (46. Karlowski), Schömers, Panel (60. Eraslan) - Kuschawe - Engelhardt (88. Yahmadi), Osumek, Straub - Dürkop, Macis.

SVC: Korsch - Heise, Gewinner, Meißner, Claus - Hernier, Remus - M. Plagge, P. Plagge, Ullrich - Keil (75. Hoffmann).

 

Der SV Calberlah (am Ball Jonas Remus) scheiterte beim VfR Eintracht Nord

an der eigenen Chancenverwertung. Foto: André Walther

 

 

TSV sucht weiter seine Souveränität

Müden spielt Remis gegen Hillerse

Von Steffen Erkenbrecher

MÜDEN. Das Jahr 2008 steht für den Fußball-Bezirksligisten TSV Hillerse weiter unter keinem guten Stern: So kam der Tabellenführer im Derby beim TuS Müden über ein 2:2 (1:1) nicht hinaus.

Sie ist verloren gegangen, die Souveränität des Spitzenreiters. Während es in der Hinserie nur zwei sieglose Spiele gab, sind es im neuen Jahr nach dem Remis in Müden bereits drei. Und dass es nur zu einem 2:2 reichte, war durchaus gerechtfertigt.

Denn in Halbzeit 1 verbuchte der TuS sogar ein Chancenplus von 6:3. Dabei hatte der TSV nach Minute 2 bereits alle Trümpfe in der Hand. Ibrahim Chour hatte aus 14 Metern zur 1:0-Führung getroffen. "Ich dachte es geht gut weiter. Doch das Gegenteil war der Fall", resümierte TSV-Coach Heinz Gerono. Tatsächlich dauerte es nur 21 Minuten ehe der gut aufgelegte Tobias Döring nach Vorarbeit von Bruder Torben zum 1:1 ausglich.

In Durchgang 2 stellte der Gastgeber das Fußballspielen jedoch ein und musste sich dem Druck des Spitzenreiters beugen. Doch trotz der Feldüberlegenheit erspielte sich der Gast zu wenige Chancen. Einzig Marc Bruns hatte eine wirklich 100-prozentige auf dem Fuß (54.). Der TuS hatte seine beste Möglichkeit hingegen, als ein Freistoß ans Lattenkreuz krachte (61.).

In der 83. Minute folgte dann Tor Nummer 3: Fabian Busse traf per Gewaltschuss. Doch wieder hatte Tobias Döring die Antwort parat (87.). "Der späte Ausgleich war sicher glücklich. Aus dem Spiel heraus hatten wir aber die besseren Chancen", so TuS-Trainer Andreas Heindorff. Sein Gegenüber war indes bedient: "Mit unserer Leistung war ich absolut nicht zufrieden..."

Tore: 0:1 Chour (2.), 1:1 Tobias Döring (23.), 1:2 F. Busse (83.), 2:2 Tobias Döring (87.).

TuS: Otte - Börner - Wegmeyer, Melzel - S. Gericke, B. Bürsing, Damker, C. Gericke (90. Brandes) - Torben Döring (70. Linneweh) - Schmitz, Tobias Döring.

TSV: Jäschke - Wesche, Pahl, Herzog, Frank (65. T. Bertram) - S. Ganski, Deppe, Chour (55. Reich), Bruns - F. Busse, A. Ganski.

 

Germania Parsau meldet sich im Abstiegskampf zurück

FC gewinnt in Platendorf mit 3:2 - Isenbüttel fertigt Brome 7:1 ab - SV Meinersen holt in Osloß drei Auswärtspunkte

Von Julian Jander

GIFHORN/WOLFSBURG. Nach einem verdienten Auswärtserfolg in Platendorf wittert der FC Germania Parsau im Tabellenkeller noch einmal Morgenluft. Die Germanen verringerten den Abstand auf die rettenden Plätze auf nur noch vier Punkte. Der MTV Isenbüttel verpasste Brome hingegen eine heftige 7:1-Packung.

MTV Isenbüttel - FC Brome 7:1 (3:1).

Tore: 0:1 Nicoll (1.), 1:1, 2:1, 3:1, 7:1 Stöbermann (20., 24., 26., 90.), 4:1, 6:1 Ehmling (75., 85.), 5:1 Klapproth (78.).

Dank einer "sehr guten Mannschaftsleistung" fuhr der MTV einen Kantersieg gegen den FC Brome ein. "Die Tore waren insgesamt gut herausgespielt", zeigte sich Isenbüttels Trainer Dieter Winter sehr zufrieden mit der Leistung seines Teams. Allerdings will er den Sieg auch "nicht überbewerten". Dem FC Brome wurden hingegen deutlich die "Fehler aufgezeigt", wie Spielertrainer René Wegner berichtete: "Bei uns hat nichts geklappt."

MTV: van der Vorst - J. Dorenkamp (83. M. Heinz), D. Dorenkamp, Gritzka (85. Theuerkauf), C. Heinz - Ehmling, Nötzel, Jacobs, Ahrens -Limp (75. Klapproth), Stöbermann.

FC: Meißner - Wegner - Herud, Lenz - Buhr, Wiegmann, Hoffmann (30. Klinger), Lausch - Brinkmann (81. Traue), Nieswandt, Nicoll.

SV Osloß - SV Meinersen 0:1 (0:0).

Tor: 0:1 Lenk (72.).

Holger Ringe, Trainer des SV Osloß, sah ein "für den Abstiegskampf sehr gutes Spiel. Wir haben engagiert gespielt, der Einsatz und die nötige Aggressivität haben gestimmt, nur der letzte Pass hat gefehlt." Genug Chancen waren auf Osloßer Seite ebenfalls vorhanden, deswegen macht Ringe seinem Team trotz der Niederlage keinen Vorwurf. "Ein Remis wäre gerecht gewesen", so sein Fazit.

SVO: Schmidt - Fochler, Siebert (46. Stiegelbauer), Fricke - Petri, Celico, Ament (74. Winterboer), Wolfram (74. Elgner), Krause - Cirousse, Rose.

SVM: Conrad - Voigt, Niebuhr, Sterz, Hagemann - Hekk, Boz (80. Wiehe), Eberhardt (63. Glindemann), Lenk - Bind (69. Hoffmann), White.

STV Holzland - SSV Vorsfelde II 3:0 (1:0).

Tore: 1:0 Pilzecker (9.), 2:0 T. Röhrs (66.), 3:0 Schultz (88.).

Die Hausherren taten sich schwer gegen die abstiegsbedrohte Zweitvertretung des SSV Vorsfelde. Dennoch reichte es zu einem deutlichen 3:0-Erfolg für den STV Holzland, der damit den vierten Sieg in Folge landete. "Der SSV hat defensiv gut gestanden. Auf jeden Fall haben wir aber verdient gewonnen. Solche Dinger muss man erstmal siegreich gestalten", resümierte Holzlands Spartenleiter Dietmar Jürges.

STV: Pasche - H. Röhrs, Hofer, Ratz - Lippelt (68. Alberti), Matschewski (78. Schütz), M. Röhrs, Pilzecker, Jürges - T. Röhrs (72. Dornfeld), Schultz.

SSV: Timmas - Lütke, N. Wicha, Hetmanczyk (20. Schulze/80. D. Wicha) - Körber, Krause, Vacca, Windt, Rupprecht - Jenkner, Fenner (45. Margagliotta).

TuS Neudorf-Platendorf - FC Germania Parsau 2:3 (1:1).

Tore: 0:1 Bokelmann (31.), 1:1 Hoffart (42./FE), 1:2 Hain-Bredberg (54.), 1:3 Wojtek (57./FE), 2:3 R. Manske (72.).

Gelb-Rot: Volk (80./FC).

Jetzt scheint alles wieder möglich: Durch den verdienten Sieg schöpft Parsau neue Hoffnung im Abstiegskampf. Durch den erzielten "Dreier" verringerte sich der Abstand der Germanen auf das rettende Ufer auf vier Zähler. "Das war ein Achtungserfolg für Parsau. Der FC hat sich klasse verkauft. Der Siegeswille war klar erkennbar", berichtet Platendorfs Betreuer Karsten Tomuschat. Mit dem Auftreten des Heimteams ging Tomuschat allerdings hart ins Gericht: "Das würde ich arrogante Spielweise nennen. Wir haben die Zweikämpfe einfach nicht angenommen."

TuS: S. Manske - Hoffart (80. Cihangir) - R. Manske, Klenner - Marquardt (46. Helms), Becker, Ca. Gül, Bösche, Kosmin - Lücke (46. Ce. Gül), Pengel.

FC: Patz - Geiling - Voigt, Rendelmann - Gehring, Effe (71. Ackermann), Volk, Heider, Hain-Bredberg - Wojtek (78. Manewald), Bokelmann.

 

   Torjäger:

  

 26 Tore:

 T. Röhrs (Holzland)

 18 Tore:

 Bischoff (Hehlingen)

 17 Tore:

 Stöbermann (Isenb.),

 16 Tore:

 M. Plagge (SV Calberlah)

 14 Tore:

 M. Hernier (SV Calberlah)

 13 Tore:

 Rose (Osloß),

 12 Tore:

 Bewernick (VfR Eintr.)

 11 Tore:

 T. Plotek (SV Calberlah), Macis (VfR Eintr.)

   10 Tore:

 Döring (Müden), F. Busse (Hillerse),

   9 Tore:

 P. Plagge (SV Calberlah), Hoffart, Gutknecht (Platend.),

   8 Tore:

 Reich (Hillerse),  Krein, Funke (Reislingen)

 

AZ: 07.04.08

5:2! Eintracht Nord verpasst Calberlah einen Dämpfer
STV Holzland schlägt Vorsfelde II mit 3:0
 

(hot/jk) Der Bezirksliga-Spitzenreiter patzte beim 2:2 in Müden (s. Bericht) – und die Konkurrenz tat’s ihm gleich. Der Zweite Calberlah kassierte beim 2:5 in Wolfsburg die höchste Saisonniederlage, Hillerses Abstand vergrößerte sich auf fünf Punkte. Die Partien Reislingen gegen SV Gifhorn und Hehlingen gegen Heiligendorf fielen aus.
VfR Eintracht Nord Wolfsburg – GW Calberlah 5:2 (1:2).

45 Minuten deutete alles darauf hin, dass Calberlah den Patzer von Spitzenreiter Hillerse mit aller Konsequenz nutzen würde. Auch durch das überraschende 1:0 von Fabian Schömers ließen sich die Grün-Weißen nicht irritieren. Marc Plagge mit einem sehenswerten Heber aus 18 Metern und Dieter Keil per Kopf drehten den Rückstand noch vor der Pause. „Calberlah hätte noch weiter nachlegen können, hat in der ersten Halbzeit sehr gut gespielt“, so VfR-Trainer Karsten Stephan ehrlich. Doch es kam anders. Bastian Engelhardt egalisierte mit einem Sonntagsschuss. In der Schlussphase brachten Oliver Kuschawes Elfer-Treffer und zwei Kontertore von Patrick Macis Wolfsburg auf die Siegerstraße. „Der Erfolg war schon etwas glücklich“, urteilte Eintracht-Betreuer Eberhard Frey. Am Rande wurde bekannt, dass es Wolfsburgs Mittelfeldspieler Miguel Almeida zur kommenden Spielzeit zum SV Nordsteimke zieht.
VfR: Bonk – Marrazza, Korsch (46. Karlowski), Schömers, C. Pane (60. Eraslan) – Osumek, Engelhardt (86. Yahmadi), Straub, Kuschawe – Dürkop, Macis.
GW: Korsch – Heise, Gewinner, Meißner, Claus – Hernier, Remus, P. Plagge, Ullrich – M. Plagge, Keil (78. Hoffmann).
Tore: 1:0 (9.) Schömers, 1:1 (23.) M. Plagge, 1:2 (44.) Keil, 2:2 (62.) Engelhardt, 3:2 (85.) Kuschawe (Foulelfmeter), 4:2 (87.) Macis, 5:2 (90.) Macis.

Starke Vorstellung: Fabian Schömers und der VfR Eintracht Nord besiegten GW Calberlah mit 5:2. Photowerk

 


STV Holzland – SSV Vorsfelde II 3:0 (1:0). Holzland kontrollierte die Partie, der Sieg war laut STV-Coach Waldemar Josef „nie in Gefahr. Wir haben das ganz souverän gelöst, waren über 90 Minuten hinweg die klar bessere Mannschaft.“ STV hat dabei die eigene Serie ausgebaut – es war der vierte Dreier in Folge. „Unser Selbstvertrauen wächst von Spiel zu Spiel“, freute sich Josef. Beim SSV schwinden indes langsam die Hoffnungen auf den Klassenerhalt. „Wir müssten die Mannschaft komplett mit der Ersten tauschen, um nicht abzusteigen…“, so Vorsfeldes Betreuer Thomas Schreinert geknickt. „Mit der Trainingsbeteiligung kommen wir da nie unten raus. Freitag waren wir insgesamt vier Mann – das ist eine Katastrophe.“ Was den Betreuer noch stört: „Es geht kein Ruck durchs Team. Es ist einfach keine Mannschaft vorhanden.“
STV: Pasche – H. Röhrs – Hofer, Ratz – Lippelt (68. Alberti), M. Röhrs, Jürges, Pilzecker, Matschewski (80. Schütt) – Schultz – T. Röhrs (72. Dornfeld).
SSV: Schreinert – Lütke, N. Wicha, Hetmantzyk (25. Schulze, 70. D. Wicha) – Körber, Jenkner, Krause, Fenner (46. Margaliotta), Rupprecht – Vacca, Windt.
Tore: 1:0 (9.) Pilzecker, 2:0 (65.) T. Röhrs, 3:0 (88.) Schultz.

Müdens „Lebensversicherung“ rettet Remis gegen TSV Hillerse
Tobias Döring gleicht für TuS doppelt aus – Gerono „enttäuscht“
 

(hot) Der Bezirksliga-Spitzenreiter nahm sich eine spielerische Auszeit: Vor 250 Zuschauern kamen die Fußballer des TSV Hillerse in einem sehr kampfbetonten Derby bei Müden-Dieckhorst nicht über ein 2:2-(1:1)-Unentschieden hinaus. In Person von Tobias Döring hatte der TuS dabei bei zweifachem Rückstand immer die passende Antwort parat.
Es lief dabei erstmal alles auf einen Sieg des Ersten hinaus. Ibrahim Chour brachte den TSV nach zwei Minuten in Führung. Hillerses Coach Heinz Gerono: „Ich dachte, es sieht gut aus – aber das Gegenteil war der Fall.“ Erst zögerte Tobias Döring noch zu lange (14.), doch in Co-Produktion mit seinem Bruder Torben lief’s besser – 1:1 (24.).
Die Gäste zeigten sich hinten anfällig, waren vorn hauptsächlich durch Standards gefährlich. Manuel Deppes Freistoß traf nur den Pfosten (40.). Im zweiten Durchgang entwickelte Hillerse Dauerdruck. Für die erneute Führung musste indes ein ruhender Ball herhalten. Den Abpraller versenkte Fabian Busse (83.).
Müden, das zuvor aufopferungsvoll gekämpft und durch Sven-Arne Börners Freistoß nur das Lattenkreuz getroffen hatte, schien leer auszugehen. Doch auch nach dem 2:1 nahm sich der Tabellenführer eine Auszeit, Tobias Döring lenkte einen Schuss von Christian Gerike zum 2:2 ins Tor, rettete dem TuS so das Remis. Trainer Andreas Heindorff adelte den Doppeltorschützen: „Unsere Lebensversicherung.“ Gerono sagte: „Auch wenn wir nicht gut waren, hätten wir gewinnen müssen. Ich bin sehr enttäuscht.“
Zehn Minuten vor dem Ende ereignete sich noch ein Kuriosum: Schiri Boris Schmelter musste sich verletzt an die Linie stellen, sein Assistent übernahm.
TuS: Otte – Börner – Wegmeyer, Melzel – C. Gerike (90. Brandes), Damker, B. Bürsing, Torben Döring (70. Linneweh), S. Gerike – Schmitz – Tobias Döring.
TSV: Jäschke – Frank (56. Reich), Herzog, Pahl, Deppe – Bruns, Deppe, Chour (56. T. Bertram), S. Ganski (73. Laukert) – F. Busse, A. Ganski.
Tore: 0:1 (2.) Chour, 1:1 (24.) Tobias Döring, 1:2 (83.) F. Busse, 2:2 (87.) Tobias Döring.

Isenbüttel siegt 7:1
(jk) Schützenfest in Isenbüttel: Der MTV besiegte in der Fußball-Bezirksliga den FC Brome mit 7:1 (3:1). „Nach so einem Spiel bin ich natürlich zufrieden“, sagte Isenbüttels Coach Dieter Winter.
Den besseren Start erwischte Brome, schon in der ersten Minute ging der FC in Führung. Winter dazu: „Das war unser Weckruf.“
Besonders Kapitän Dennis Stöbermann war hellwach, erzielte innerhalb von sieben Minuten einen Hattrick. Nach dem Seitenwechsel schraubte der MTV das Ergebnis dann in die Höhe – Jan Ehmling (2), Florian Klapproth und nochmal Stöbermann trafen. „Die Bromer hatten vorher Reislingen geschlagen. Gegen die muss man erstmal 7:1 gewinnen“, lobte Winter. FC-Spielertrainer René Wegner hatte es fast geahnt, dass sich sein Team nach dem Sieg gegen Reislingen so präsentiert (s. Interview).
MTV: v. d. Vorst – J. Dorenkamp (81. M. Heinz), Nötzel, D. Dorenkamp, Gritzka (71. Theuerkauf) – C. Heinz, Ahrens, Jacobs, Ehmling – Limp (71. Klapproth), Stöbermann.
FC: Meißner – Wegner – Lenz, J. Herud – Hoffmann (35. Klinger), Buhr, Lausch, Wiegmann – Nieswandt (79. Traue), Nicoll, Brinkmann (79. Lucke).
Tore: 0:1 (1.) Nicoll, 1:1 (19.) Stöbermann, 2:1 (24.) Stöbermann, 3:1 (26.) Stöbermann, 4:1 (73.) Ehmling, 5:1 (75.) Klapproth, 6:1 (85.) Ehmling, 7:1 (90.) Stöbermann.

3:2 in Platendorf: Parsau feiert Achtungserfolg!
FC Germania siegt verdient
(jk) Achtungserfolg für Germania Parsau: Der FC gewann beim TuS Neudorf-Platendorf verdient mit 3:2 (1:1). Damit hält Parsau im Abstiegskampf der Fußball-Bezirksliga den Funken Hoffnung am Glimmen.
Zumal die Konkurrenten allesamt gepatzt haben. „Die anderen Ergebnisse sind für uns gut gelaufen“, freute sich FC-Coach Peter Loeper. „Jetzt sind wir nicht mehr so abgeschlagen.“
Dass der Erfolg in Platendorf verdient war, das bestätigte indes auch TuS-Betreuer Karsten Tomuschat: „Parsau hat mehr investiert. Das war von Anfang an erkennbar.“ Germanen-Betreuer Marc Matalla fügte hinzu: „Das war unsere beste Saisonleistung.“ Ein Sonderlob gab‘s für Parsaus Altherren-Akteur Dirk Hain-Bredberg. „Was der gelaufen ist, grenzte schon fast an die Marathon-Distanz. Und das mit seinen fast 41 Jahren“, so Matalla schmunzelnd.
TuS: S. Manske – Hoffart (80. Cihangir) – R. Manske, Klenner – Marquardt (46. Helms), Becker, Cafer Gül, Bösche, Kosmin – Lücke (46. Cemal Gül), Pengel.
FC: Patz – Geiling – Voigt, Rendelmann – Gehring, Effe (71. Ackermann), Volk, Heider, Hain-Bredberg – Wojtek (78. T. Manewald), Bockelmann.
Tore: 0:1 (31.) Bockelmann, 1:1 (42.) Hoffart (Foulelfmeter), 1:2 (54.) Hain-Bredberg, 1:3 (57.) Wojtek (Foulelfmeter), 2:3 (72.) R. Manske.
Gelb-Rot: Volk (FC/80.).

 

Big-Point für SVM: 1:0-Erfolg in Osloß
Lenk mit Tor des Tages
 

(hot) Big-Point für Meinersen! Die SVM gewann das Duell in der Fußball-Bezirksliga beim weiterhin abstiegsbedrohten SV Osloß mit 1:0 (0:0). Andreas Lenk erzielte dabei das Tor des Tages.
Einen Vorwurf konnte SVO-Coach Holger Ringe seiner Mannschaft nach der bitteren Niederlage nicht machen: „Ich habe den Spielern gesagt, dass sie die Köpfe nicht hängen lassen brauchen. Darauf lässt sich aufbauen.“
Allerdings, so räumte Ringe ein, fehle derzeit in entscheidenden Situationen auch das Glück: So geschehen vor der Pause, als bei zwei Kontern der letzte Pass nicht ankam, Artur Rose freistehend am Tor vorbei köpfte und Marc Wolfram einen Schuss an den kurzen Pfosten setzte. Osloß‘ Trainer: „Das Glück müssen wir uns jetzt wieder erarbeiten.“
SVM-Coach Volker Steding: „Die Konterchancen wollten wir unbedingt vermeiden. In der zweiten Halbzeit standen wir dann aber sehr sicher.“ Und vorn zeigte sich Meinersen abgeklärter als die Platzherren. Michael Whites Schuss konnte SVO-Keeper Benjamin Schmidt noch abwehren, den Nachschuss versenkte dann Lenk (72.).
„Wir haben dann weiter versucht nach vorn zu spielen, haben allerdings zu viel mit langen Bällen agiert“, so Ringe, der ergänzte: „Einen Punkt hätten wir uns sicher verdient gehabt.“ Meinersen verpasste es, noch ein weiteres Tor nachzulegen. Wie der Sieg zustande kam, war Steding indes egal: „Was zählt, sind die drei Punkte.“
SVO: Schmidt – Fochler, Fricke, Siebert (46. Stiegelbauer) – Petri, Celico, Ament (74. Winterboer), Wolfram (74. Elgner), Krause – Cirousse, A. Rose.
SVM: Conrad – Voigt, Hagemann, Niebuhr, Boz (80. Wiehe) – Sterz, Hekk, Lenk, Eberhart (63. Glindemann) – Bind (69. Hoffmann), White.
Tor: 0:1 (72.) Lenk.

 

 

 Bezirksliga:  23. Spieltag Vorberichte

AZ: 04.04.08

 

Entscheidet VfR die Meisterschaft?
Eintracht Nord erwartet Calberlah
– Derbys in Müden und Hehlingen

(jk/hot) Gleich zwei Derbys gibt’s am Wochenende in der Fußball-Bezirksliga: Müden will versuchen Spitzenreiter Hillerse ein Bein zu stellen (Samstag, 17 Uhr). Tags darauf erwartet Hehlingen Schlusslicht Heiligendorf. Anpfiff ist wie bei allen Sonntags-Partien um 15 Uhr.

 

VfR Eintracht Nord Wolfsburg – GW Calberlah (alle Sonntag, 15 Uhr; 3:1).

Der VfR kann für eine Vorentscheidung im Titelrennen sorgen – mit einem Sieg gegen Calberlah. Bei einem Hillerser Erfolg hätten die Grün-Weißen dann sieben Punkte Rückstand bei acht ausstehenden Spielen. „Dafür muss aber alles passen“, sagt VfR-Trainer Karsten Stephan. „Es wird schwer für uns, schwerer als unsere vergangenen Spiele“, sagt indes GW-Coach Frank Plagge, der aber wieder auf seinen Neffen Marc Plagge nach dessen Rotsperre zurückgreifen kann. Wolfsburgs Spielmacher Rick Bewernick muss seine Sperre gegen Calberlah dagegen noch absitzen.

Den VfR im Nacken:

 Verliert Calberlah (v. Philip Plagge) bei Eintracht Nord,

 dürfte das Titelrennen entschieden sein. Photowerk (toh)

 

 

TuS Müden-Dieckhorst – TSV Hillerse (Morgen, 17 Uhr; Hinspiel 0:4).

TuS-Coach Andreas Heindorff hat keine Hoffnung, dass dem 3:0 in Vorsfelde ein weiterer Erfolg folgt. „Dieser Illusion gebe ich mich nicht hin. So wie wir uns im Moment präsentieren, sind wir gegen Hillerse chancenlos.“ Sein Ziel: „Wir wollen uns lediglich achtbar aus der Affäre ziehen.“ Beim TuS wieder mit dabei ist Matthias Damker. Die Gäste wollen gegen kampfstarke Müdener „gegenhalten und zudem unsere Trümpfe in die Waagschale werfen“, erklärt Hillerses Trainer Heinz Gerono.

MTV Isenbüttel – FC Brome (3:2).

Nach dem Sieg gegen Reislingen redete Bromes Spielertrainer René Wegner seinen Mannen ins Gewissen. „Manche neigen nach so einem Erfolg zu Überheblichkeit. Aber wir müssen im Training 100 Prozent geben, sonst kann man den Schalter nicht umlegen. Und wir wollen mindestens einen Punkt holen.“ Von Bromes guten Ergebnissen hat Isenbüttel natürlich Notiz genommen: „Aber wir versuchen, den eigenen Aufwind vom 4:1 in Meinersen mitzunehmen“, sagt MTV-Coach Dieter Winter. Nach Florian Klapproth (Hillerse, AZ/WAZ berichtete) verlassen auch Stefan Schmidt (wohl zum TSV Vordorf), Marco Benke (offen) sowie Björn Katzenberger (hört auf) Isenbüttel am Saisonende. Ingo Derda tritt kürzer.

STV Holzland – SSV Vorsfelde II (6:1).

Nach drei Siegen strotzt Holzland vor Selbstbewusstsein: „Wir wollen zeigen, dass wir zu Recht auf Platz vier stehen“, so STV-Coach Waldemar Josef. Erfreulich für Holzland: Stefan Appel hat seine Leistenverletzung auskuriert und auch Waldemar Alberti kann nach Bänderanriss wieder mittrainieren. SSV-Coach Jörg Jennerich hofft derweil auf Besserung bei seinem Team: „Wir haben zuletzt unser Potenzial nicht abgerufen. Wenn wir die Liga halten wollen, müssen wir uns anders präsentieren.“

TSV Hehlingen – TSV Heiligendorf (2:2).

Hehlingens Co-Trainer Eberhard Skupin freut sich immer noch über das 3:1 bei der SV Gifhorn. „Eine hervorragende Leistung. Aber wir müssen sie wiederholen.“ In Heiligendorf plant man derweil für die neue Kreisliga-Saison. „Wir wollen einige A-Jugendliche einbauen. Ich denke, dass die Kreisliga für uns die richtige Klasse ist“, meint Coach Klaus Goertner.

TuS Neudorf-Platendorf – FC Germania Parsau (2:0).

TuS-Coach Frank Huneke: „Wir können uns mit einem Sieg erheblich absetzen.“ Benjamin Rauhs und voraussichtlich Arne Hoffart fehlen. Huneke: „Gut, dass unsere Reserve spielfrei ist…“ Die Germanen wollen einen Punkt. „Ein Unentschieden dürfte drin sein“, so Parsaus Betreuer Olaf Grotepaust. „Aber hoffentlich fallen nicht wieder so viele Spieler aus.“

Nach dem Titel-Aus: In Reislingen hängen die Ohren erstmal runter
Vor dem Spiel gegen SV Gifhorn will Löwner den Druck nehmen
 

(hot) Nach dem 0:2 in Brome und vor dem Spiel gegen die SV Gifhorn (Sonntag, 15 Uhr) macht sich beim SV Reislingen/Neuhaus Ernüchterung breit. Bei satten neun Punkten Rückstand wird der Dritte der Fußball-Bezirksliga wohl kaum noch ins Titelrennen eingreifen…
Die Niederlagen gegen Osloß und in Hehlingen zum Jahresbeginn sowie die jüngste in Brome haben die Titelträume des „ewigen Aufstiegsaspiranten“ zerstört. „Vielleicht sind wir mit dem Druck nicht klar gekommen“, sucht SVR-Coach Andreas Löwner noch nach Erklärungen – gerade für die Niederlagen die vermeintlich Kleinen Osloß und Brome.
Löwner weiter: „Gegen die Top-Teams haben wir immer super gut gespielt, aber wir sind zu unkonstant. Klar, dass die Ohren erstmal runter hängen.“ An der Einstellung der Spieler habe es dabei gar nicht unbedingt gelegen: „Keiner war zu lässig. Es lief einfach nicht. Vielleicht sind wir in einigen Spielen zu schnell in Hektik verfallen.“
Mit Gifhorn kommt jetzt ein Team aus der Tabellenmitte, doch Gäste-Trainer Aki Kastner-Blödorn will so spielen lassen, wie es die abstiegsbedrohten Teams tun: „Wir müssen Reislingen in den Zweikämpfen den Schneid abkaufen und die Räume eng machen.“ Wenn die Gegner so auftraten, tat sich Reislingen zuletzt ja immer schwer…
Löwner will seiner Truppe den Druck nehmen: „Wir machen uns keine Gedanken mehr um den Titel, lassen’s locker angehen.“ Allerdings nicht ohne den nötigen Ernst. Denn wenn Hillerse oder Calberlah noch mal patzen, will der SVR weiter zur Stelle sein. Immerhin: Das Hinspiel gewann Reislingen 5:0.

Osloß: Ringe will „Reaktion“ sehen - SV Meinersen kommt
 

(jk/hot) Zwei Punkte trennen den SV Osloß und die SV Meinersen in der Fußball-Bezirksliga. „Ein absolutes Endspiel!“, sagt Osloß-Trainer Holger Ringe vor dem direkten Duell am Sonntag (15 Uhr).
Nach dem 0:7 in Hillerse stand in Osloß erst einmal Wunden lecken an: „Wir hatten sehr gute Gespräche, so ein Spiel kann mal passieren“, so Ringe, der eine „Reaktion“ sehen will: „Wir können selbst bestätigen, dass wir in der Klasse spielen wollen.“ Ringe hofft, dass das Publikum weiter hinter der Mannschaft steht: „Wir setzen gerade in dieser schweren Situation auf unsere Zuschauer.“
Das Hinspiel gewann Osloß 2:0, diesmal soll es anders sein, fordert SVM-Coach Volker Steding: „Wir wollen punkten.“ Allerdings müsse sich sein Team dazu gegenüber dem vergangenen Wochenende (1:4 gegen Isenbüttel) steigern. „Wir waren zu weit weg von den Gegenern. Es war ein Tag, an dem gar nichts ging“, so Steding, für den Osloß „schwer einzuschätzen“ ist. Aber im Zweifel stellt sich Meinersen auf einen starken Gegner ein: „Wir gehen einfach davon aus, dass der SV einen guten Tag erwischt.“

 

Folgende Spiele wurden neu angesetzt:

SV Reislingen/Neuhaus – SSV Vorsfelde (23. April, 18 Uhr);

TSV Hehlingen – FC Brome (30. April, 18.30 Uhr);

GW Calberlah – TSV Heiligendorf, STV Holzland – MTV Isenbüttel (beide 1. Mai, 15 Uhr);

TuS Neudorf-Platendorf – FC Brome, TSV Hehlingen – TSV Hillerse (beide 7. Mai, 18.30 Uhr).

 

GR: 04.04.08

Fußball-Bezirksliga 23. Spieltag

An diesem Wochenende steht ein echter Publikumsmagnet auf dem Programm, denn zum Samtgemeinde-Derby zwischen dem TuS Müden-Dieckhorst und dem TSV Hillerse werden 300 Zuschauer erwartet. Sportlich gesehen verspricht hingegen die Partie auf der Kreuzheide einiges, wenn sich mit dem VfR Eintracht Nord Wolfsburg und dem SV Calberlah zwei Mannschaften gegenüberstehen, die ihr Glück in der Offensive suchen wollen.

 

Stephan: "Es wird ein Spiel mit offenen Visieren"

Eintracht trifft auf die Torfabrik aus Calberlah

WOLFSBURG. Zu einem echten Leckerbissen könnte sich am Sonntag (15 Uhr) das Spiel zwischen dem VfR Eintracht Nord Wolfsburg und dem SV Calberlah entwickeln: Denn auf der Kreuzheide sind beide Trainer mit ihrer Mannschaft gewillt, das Glück in der Offensive zu suchen.

Tatsächlich spricht einiges für einen offenen Schlagabtausch in Wolfsburg. Denn ebenso wie die Calberlaher besticht auch die Eintracht in erster Linie durch ihre Offensivkraft. So konnten die Stürmer Patrick Macis und Daniel Dürkop zusammen bereits ganze 16 Treffer erzielen. "Wir werden auch diesmal wieder den Angriff forcieren", verspricht VfR-Coach Karsten Stephan.

Dem Gegenüber steht in erster Linie SV-Angreifer Marc Plagge, der allein 15 Treffer erzielt hat. Zudem haben die Calberlaher mit 71 Treffern die beste Torausbeute der Liga. Kein Wunder also, dass auch Trainer Frank Plagge nicht an eine defensive Grundausrichtung denkt: "Wir wollen nach vorne spielen und die Partie bestimmen. Ich überlege allerdings noch, ob wir mit einer oder zwei Spitzen angreifen." Grund dieser Überlegung, vom gewohnten 4-4-2-System abzurücken, ist weiterhin der Ausfall von Stürmer Timo Plotek (Knieverletzung).

Doch auch auf Seiten des Gastgebers fehlt eine tragende Säule für das Offensivspiel. Rick Bewernick fehlt nämlich noch immer dank einer Rotsperre. Bei einem sorgt das natürlich für ein wenig Erleichterung: "Bei der 1:3-Hinspielniederlage haben wir Dürkop und Bewernick nicht in den Griff bekommen", erinnert sich Plagge. Sein Gegenüber nimmt es hingegen gelassen: "Es darf nicht an einem Spieler scheitern. Es wird ein Spiel mit offenen Visieren, in dem es wichtig sein wird, dass wir die Eins-gegen-eins-Kämpfe gewinnen."

 

Die Fitness: Müdens Sorge

Der TSV Hillerse reist als haushoher Favorit zum Samtgemeinde-Derby nach Müden

Von Steffen Erkenbrecher

MÜDEN. "Auf die Freisetzung ungeahnter Kräfte" hofft der Fußball-Bezirksligist TuS Müden-Dieckhorst, wenn am Sonntag (15 Uhr) der Spitzenreiter TSV Hillerse zum Derby aufschlägt: Denn gleich mehrere Aspekte sprechen gegen den Gastgeber.

Der einsichtigste Grund für die klare Außenseiterrolle der Müdener ist mit Sicherheit die Tabellensituation. Im Gegensatz zum Ligaprimus aus Hillerse rangiert der TuS nämlich nur auf Platz 9. Ebenso sorgt das Hinspiel für nur wenig Optimismus bei den Hausherren. Damals gingen die Müdener mit 0:4 unter.

Doch nicht allein aufgrund der Bilanzen fehlt TuS-Coach Andreas Heindorff der Glaube an eine Überraschung: "Es ist die Fitness, die uns fehlt, um Hillerse zu schlagen. Manche haben aufgrund von Examen und Abitur seit fünf Wochen nicht trainiert." Es ist also nur wenig verwunderlich, dass Müdens Übungsleiter anhand der schlechten Vorzeichen nur sehr zurückhaltende Ziele für das Samtgemeinde-Derby formuliert: "Ich appelliere an den Charakter meiner Mannschaft, dass wir lange gegenhalten. Ein Punkt wäre ein Riesenerfolg."

Mit etwas größeren Ansprüchen reisen die Hillerser an. "Wenn wir ganz oben bleiben wollen, dürfen wir uns keinen Patzer erlauben", nimmt TSV-Trainer Heinz Gerono seine Schützlinge in die Pflicht. Anknüpfen kann der Gast dabei an seine Gala-Vorstellung aus der Vorwoche, als der SV Osloß mal eben mit 7:0-Toren nach Hause geschickt wurde. "Wir werden wieder versuchen, von der ersten Sekunde an, Tempofußball zu spielen", verspricht Hillerses Coach.

Für die Hausherren aus Müden wird es also vorrangig darum gehen, sich auf die Abwehrarbeit zu konzentrieren. "Wir müssen hinten sicher stehen und vorne unsere wenigen Chancen nutzen. Eine Führung könnte uns vielleicht beflügeln", meint Heindorff, der immerhin mit bis zu 300 Zuschauern rechnet. "In jedem Fall haben wir keinen Druck. Wir können eigentlich nur gut aussehen."

 

Reislingen: Markus Cyrys kommt, Mosberger geht

Löwner-Team empfängt die SV Gifhorn

REISLINGEN. Beim Fußball-Bezirksligisten SV Reislingen/Neuhaus dreht sich das Transferkarussell vor der Partie am Sonntag (15 Uhr) gegen die SV Gifhorn: Während Dieter Mosberger den Verein zum Saisonende in Richtung Lupo/Martini verlassen wird, ist mit Markus Cyrys bereits ein Ersatz gefunden.

"Er ist auf jeden Fall eine Verstärkung", freut sich SV-Coach Andreas Löwner über den Neuzugang, der bereits für den SSV Vorsfelde in der Oberliga seine Schuhe schnürte. Für das Spiel gegen die SV Gifhorn sowie auch für die restliche Saison steht Cyrys allerdings noch nicht zur Verfügung. Solange muss Reislingens Coach auf seinen aktuellen Kader zurückgreifen, der jedoch zur Zeit einige Probleme bereitet.

Denn zum einen fehlen gleich bis zu vier "Leistungsträger", zum anderen versagten die Reislinger am letzten Spieltag gegen Brome mit 0:2. "Wir werden uns jetzt aber nicht hängen lassen, sondern werden engagiert spielen. Gegen Gifhorn wird es aber sicherlich eine enge Kiste."

 

Aufwärtstrend: Hehlingen will Heiligendorf "knacken"

Der MTV Isenbüttel steht vor heimischem Publikum gegen Brome in der Pflicht - Osloß empfängt SV Meinersen zum Abstiegsduell

Von Steffen Erkenbrecher

GIFHORN/WOLFSBURG. Wieder einmal müssen fast alle abstiegsbedrohten Teams den Gang in die Fremde antreten. Eine Ausnahmestellung hat nur der SV Osloß, der im Kampf um den Klassenerhalt den Heimvorteil im Rücken hat.

MTV Isenbüttel - FC Brome (So., 15 Uhr).

Einiges an Respekt hat sich der Gast aus Brome zuletzt erarbeitet mit dem 2:0-Erfolg gegen Reislingen. So ist auch MTV-Trainer Dieter Winter der Aufwärtstrend des FC nicht entgangen. "Es wird nicht einfach. Sie haben einige gute Spieler in ihren Reihen." Trotzdem hat der Gastgeber vor, das Spielgeschehen zu bestimmen. Drei Spitzen sollen dabei für die nötige Durchschlagskraft sorgen. Zumal die Isenbütteler auch zu Hause noch einiges wiedergutzu machen haben, wie Winter betont. Im bisherigen Saisonverlauf punktete der Tabellensiebte nämlich öfters in der Fremde.

SV Osloß - SV Meinersen/A./P. (So., 15 Uhr).

In Osloß ist die Lage ernst: Denn mit zuletzt fünf sieglosen Spielen in Folge hat sich der Gastgeber in den Abstiegskampf katapultiert. Dementsprechend spricht Coach Holger Ringe auch von einem "Endspiel" gegen Meinersen. "Wir wollen uns befreien und zum anderen die SV mit unten reinziehen. Für uns beginnen jetzt die Wochen der Wahrheit." Eine gehörige Portion Druck also, die auf den Schultern des Gastgebers lastet. Doch noch sieht Ringe nicht Schwarz für sein Team: "Wenn wir uns auf das Wesentliche konzentrieren, dann gewinnen wir."

STV Holzland - SSV Vorsfelde II (So., 15 Uhr).

"Wir haben aus den letzten drei Spielen viel Selbstbewusstsein getankt und wollen jetzt natürlich die Serie halten", legt sich Holzlands Coach Waldemar Josef fest, warnt aber vor Überheblichkeit. "Das wird schon eine schwere Angelegenheit." Denn der STV-Coach vermutet, dass die Eberstädter mit Verstärkungen aus ihrer "Ersten" anreisen. Dieser vermutliche Umstand würde vielen Trainer im Vorfeld Sorgenfalten auf die Stirn treiben. Nicht so bei Waldemar Josef. "Diese Spieler könnten dem SSV spielerische Akzente geben. Das käme uns entgegen, denn gegen solche Teams sehen wir immer besser aus."

TSV Hehlingen - TSV Heiligendorf (So., 15 Uhr).

Die Ausgangslage ist eindeutig: Sollten die Hehlinger an den starken Auftritt beim 3:1 in Gifhorn anknüpfen können, hat das Schlusslicht aus Heiligendorf wohl schlechte Karten. So sieht es auch TSV-Coach Jürgen Winkelmann: "Ohne respektlos zu sein, alles andere als ein Sieg wäre eine Enttäuschung für uns." Die Hoffnungen ruhen dabei natürlich besonders auf den Schultern der Offensivkräfte, die das Prunkstück der Hehlinger sind. "Ich rechne mit einem defensiv ausgerichteten Gegner. Aber ich bin mir sicher, dass unsere Angreifer die Abwehr knacken", so Winkelmann.

TuS Neudorf-Platendorf - FC Germania Parsau (So., 15 Uhr).

Die Ziele beim Gastgeber aus Platendorf stehen: "Zu Hause müssen wir gegen Parsau gewinnen", so TuS-Trainer Frank Huneke. Recht hat er, denn sonst würde sein Team ein weiteres Mal in Abstiegskampf stecken. Doch bedingungsloses Angriffsspiel soll es dennoch nicht geben, vielmehr hat Huneke "eine kontrollierte Offensive" als Erfolgstaktik ausgemacht. "Wir wollen zwar Druck machen, doch wir müssen auch hinten konzentriert sein. Denn Parsau wird auch alles reinwerfen, um im Abstiegskampf zu punkten", so Platendorfs Coach.

 

 Bezirksliga:  Allgemeines

GR: 03.04.08

 

In Zukunft soll es nur noch eine "gesunde Rivalität" geben

Das Derby Calberlah gegen Isenbüttel soll für keine weiteren negativen Schlagzeilen sorgen

Von Steffen Erkenbrecher

CALBERLAH/ISENBÜTTEL. Zuletzt stand die Beziehung zwischen den Fußball-Bezirksligisten SV Calberlah und MTV Isenbüttel unter keinem guten Stern: Immer wieder sorgten die Aufeinandertreffen der Nachbarvereine für negativen Gesprächsstoff. Dem wollen die Verantwortlichen beider Parteien nun Einhalt bieten.

Jeweils zwei Vertreter der Klubs setzten sich an einen Tisch. Das Fazit: Auf beiden Seiten besteht großes Interesse, an einem "fairen miteinander", wie Calberlahs Koordinator Stefan Plagge betont. Kein Wunder eigentlich, schließlich arbeiten die Vereine in der Jugend bereits seit 1977 erfolgreich zusammen.

Sowohl die A-Jugend als auch B- und C-Junioren der Jugendspielgemeinschaft (JSG) haben sich so auf Bezirksebene etabliert. "Beide Klubs profitieren von der JSG. Wir arbeiten hervorragend zusammen", so Plagge, der hinzufügt: "Auf Vorstandsebene gab es nie Probleme."

Deshalb sollen Szenen im Herrenbereich, wie beispielsweise beim Samtgemeinde-Pokal, als die Spieler förmlich aufeinander losgingen, der Vergangenheit angehören. Einzig eine "gesunde Rivalität" möge herrschen, wie MTV-Spartenleiter Ralph Thomas erklärt.

Grund für die "unschönen" Szenen seien in erster Linie die Zuschauer gewesen, die für zusätzliche Brisanz gesorgt hätten, erklärten beide Parteien im Einklang. Harald Scheller, stellvertretende Spartenleiter in Calberlah, konkretisiert: "Einige dieser Fans kommen sonst zu keinem Spiel. Sie kommen scheinbar, um für Unruhe zu sorgen."

Die Unstimmigkeiten sollen der Vergangenheit angehören. Bereits nach dem nächsten Derby am 26. April in Calberlah werden die Fans zu einem Umtrunk eingeladen. "Anschließend wollen wir dann das Spiel unserer gemeinsamen B-Jugend anschauen", berichtet Plagge. Zudem ist geplant, eine Auswahl beider Teams gegen einen höherklassigen Verein antreten zu lassen.

Hand drauf (v. l.): Ralph Thomas, Stefan Plagge, Udo Hoffmann und Harald Scheller

wollen das Verhältnis zwischen MTV und SV in neue Bahnen lenken.

 

 

AZ: 02.04.08

 

Calberlah und Isenbüttel: Runder Tisch statt Ärger
Klubs wollen besseres Verhältnis – Gemeinsames Team

(nik) Fußball-Derbys leben von einer gesunden Rivalität. Doch die aufgepeitschten Emotionen können ganz schnell auch mal ins Negative umschlagen. Genau das war jüngst bei Duellen zwischen den Lokalrivalen SV GW Calberlah und MTV Isenbüttel der Fall. Deswegen initiierten die Klub-Verantwortlichen jetzt einen Runden Tisch, entwickelten dabei eine Reihe interessanter Ideen.

Auslöser der Gesprächsrunde waren zwei unschöne Hallen-Erlebnisse. „Bei AZ-Cup und Samtgemeinde-Pokal hat es richtig gekracht“, erinnert sich Stefan Plagge, Fußball-Koordinator bei den Grün-Weißen. Und meint damit keineswegs nur das Geschehen auf dem Parkett: „Einige Störenfriede unter den Zuschauern sehen es wohl lieber, wenn sich Isenbüttel und Calberlah gegenseitig bekriegen…“

Dem wollen die Vereinsoberen einen Riegel vorschieben. „Zumal die Klubs seit 1977 erfolgreich im Jugendbereich zusammenarbeiten, man sich untereinander gut kennt“, sagt Plagge. Mit seinem Isenbütteler Amtskollegen Udo Hoffmann sowie MTV-Abteilungsleiter Ralf Thomas und Harald Scheller, dem stellvertretenden GW-Spartenchef, ging’s nun an einen Tisch. Schnell war man sich einig: „Wir möchten vernünftig und fair miteinander umgehen.“

Und dafür wird künftig einiges getan. Nach dem Bezirksliga-Rückspiel der Erstvertretungen am 26. April in Calberlah wollen Fans und Mannschaften „zusammen ein, zwei Bier trinken“, so Plagge. „Anschließend können wir unsere gemeinsame B-Jugend bei ihrem Punktspiel anfeuern.“

Außerdem soll eine Auswahl aus MTV- und GW-Kickern demnächst einen höherklassigen Gegner herausfordern, die Trainer Frank Plagge (Calberlah) und Dieter Winter (Isenbüttel) wollen ihre Kontakte spielen lassen. Und die beiden sind der Beweis, dass man sich bei aller Rivalität gut verstehen kann – schließlich war Winter einst Plagges Trauzeuge…

 

Gesunde Rivalität gehört auf den Rasen:

Doch neben dem Fußball-Platz wollen die Nachbarn MTV Isenbüttel

und Grün-Weiß Calberlah (M.) ein besseres Verhältnis.

 

 

 Bezirksliga: 22. Spieltag Spielberichte

GR: 31.03.08

 

0:2-Pleite in Brome: Reislingen rutscht im Titelkampf aus

Fußball-Bezirksliga: Hillerse schießt Osloß mit 7:0 ab - Calberlah nicht gut, aber erfolgreich - Müden entführt Punkte aus Vorsfelde

Von Julian Jander

GIFHORN/WOLFSBURG. Reislingen rutscht aus! Der SV verabschiedete sich mit einer 0:2-Pleite beim FC Brome wohl endgültig aus dem Titelkampf in der Fußball-Bezirksliga.

Einen 7:0-Kantersieg verbuchte dagegen Spitzenreiter TSV Hillerse gegen den SV Osloß.

FC Germania Parsau - STV Holzland 2:5 (1:1).

Tore: 0:1 Haider (2./ET), 1:1 Haider (39.), 1:2 Schultz (51.), 2:2 Szymkowiak (60.), 2:3, 2:5 Pilzecker (64., 66.), 2:4 Jürges (65.).

Der STV fuhr beim Tabellenvorletzten aus Parsau einen am Ende sicheren Sieg ein. Holzlands Trainer Waldemar Josef hatte dabei vor allem mit der Einwechslung von Tim Pilzecker ein glückliches Händchen. "Wir sind zweimal zurückgekommen, aber aufgrund von Unkonzentriertheiten hat es dennoch nicht gelangt", resümierte Parsau-Betreuer Olaf Grotepaust.

FC: Patz - Geiling, Voigt, Rendelmann, Haider - Effe, Ortelt (67. Schultz), Skrowsky, Rücker (30. Szymkowiak) - Samol, Wojtek.

STV: Pasche - Hansmann, H. Röhrs, Hofer, Otto - Lippelt, M. Röhrs, Berner, Jürges (69. Schütt) - T. Röhrs (46. Pilzecker), Schultz (76. Dornfeld).

TSV Heiligendorf - VfR Eintracht Nord Wolfsburg 0:2 (0:1).

Tore: 0:1, 0:2 Dürkop (30., 70.).

In einem chancenarmen Spiel auf niedrigem Niveau konnten die Gäste beim Liga-Schlusslicht drei Punkte einfahren. "Der Sieg geht in Ordnung. Eintracht hatte erwartungsgemäß mehr Spielanteile", resümiert TSV-Betreuer Hans-Günter Knigge, der dem Spiel sogar das Bezirksliga-Niveau absprach.

TSV: Denecke - Strey, Peters, Schiffers, Blume - Körner (67. Kuhlbars), Sochacki (85. Schulze), Koderisch (80. Laufer), Grohn, Molkentin - Paetz.

VfR: Bonk - Marrazza (33. Schömers), Korsch, Yahmadi (75. Macis), Karloswski - Osumek, Straub, Engelhardt, Eraslan - Dürkop, Pane.

SV Grün-Weiß Calberlah - TuS Neudorf-Platendorf 3:1 (2:1).

Tore: 1:0 Ullrich (11.), 1:1 Hoffart (29.), 2:1 Remus (32.), 3:1 P. Plagge (62.). Gelb-Rot: Hoffart (77./TuS), Guse (81./TuS). Rot: Beer (84./TuS).

Trotz des Sieges war Calberlahs Trainer Frank Plagge nicht zufrieden mit dem Auftreten seiner Mannschaft: "Wir haben schwach gespielt und waren sogar schlechter als bei einigen Niederlagen. Man hätte auch einen Spaziergang machen können." Das Fehlen des etatmäßigen Sturmduos Timo Plotek/Mark Plagge machte sich bemerkbar.

SV: Korsch - Heise (82. Meinhold), Gewinner, Meißner, Claus - Ullrich, Hernier, Remus, Hoffmann (77. Elbe) - P. Plagge, Keil (70. Theuerkauf).

TuS: S. Manske - Hoffart - R. Manske, Marquardt- Becker, Rauhs, Lücke, Klenner (78. Beer), Kosmin - Pengel, Guse.

SSV Vorsfelde II - TuS Müden-Dieckhorst 0:3 (0:3).

Tore: 0:1 Börner (12.), 0:2 Tobias Döring (33.), 0:3 Torben Döring (40.).

Den Gästen reichte eine effektive Leistung zum souveränen Auswärtssieg. Ganze viermal schoss Müden auf das Tor, drei Treffer sprangen dabei heraus. "Mit minimalem Offensivaufwand das Optimale herausgeholt", lautet das prägnante Fazit von TuS-Trainer Andreas Heindorff. Bei der Zweitvertretung aus Vorsfelde wird die Luft im Abstiegskampf hingegen immer dünner. "Wir spielen noch gegen direkte Konkurrenten. Aber wenn wir es nicht schaffen, haben wir den Klassenerhalt auch nicht verdient", sagte SSV-Betreuer Thomas Schreinert.

SSV: Timmas - Lütke, N. Wicha, Hetmanczyk - Körber, Fenner (70. Windt), Mainka, D. Wicha, Hadamek (30. Ficara) - Vacca, Schulze (70. Margagliotta).

TuS: Schlepps - Börner - Wegmeyer (83. Brandes), Bramann (65. Melzel) - S. Gerike, B. Bürsing - C. Gerike (70. K. Bürsing), Torben Döring, Linneweh - Schmitz, Tobias Döring.

TSV Hillerse - SV Osloß 7:0 (3:0).

Tore: 1:0 F. Busse (20.), 2:0 Pahl (38.), 3:0 Reich (39.), 4:0 Reich (53.) 5:0 Bruns (55.), 6:0 Pahl (67.), 7:0 Bruns (84.).

Mit einem hochverdienten Kantersieg festigte Hillerse die Tabellenführung. Die klare Überlegenheit wurde in Tore umgemünzt. TSV-Trainer Heinz Gerono war zufrieden, auch wenn ihm nach der ersten Halbzeit "nur das Ergebnis gefiel".

TSV: Fischer - Nicks (46. Frank), Pahl, erzog, Wesche - Bruns, Deppe, Reich (77. S: Ganski) - Demir (15. Chour) - T. Bertram, F. Busse.

SV: Schmidt - Siebert, Steffen, Fricke - Ollendorf (6. Wolfram), Petri, W. Rose, Krause, Cirousse (43. Ament) - Wilke (46. Celico), A. Rose.

FC Brome - SV Reislingen 2:0 (1:0).

Tore: 1:0, 2:0 Lausch (35. /FE, 65.). Rot: C. Kirsch (75./SVR).

Der Sieg der Hausherren war verdient. "Wir haben Reislingen den Schneid abgekauft und standen hinten sicher und kompakt" resümierte Bromes Coach Rene Wegner.

FC: Meißner - Wegner, Herud, Lenz - Buhr, Hoffmann, Dankert, Lausch - Nieswandt (80. Lucke), Nicoll (85. Traue), Wiegmann.

SV: Sehm - Wolkowski, Schrock, Stiller, Mosberger - C. Kirsch, Cyrys, J. Stumpp, F. Kirsch - D. Stumpp, Szewieczek.

1:3 - SV Gifhorn enttäuscht völlig

Bezirksliga: Eyßelheider unterliegen Hehlingen verdient

Von Jens Neumann

GIFHORN. Das war gar nichts! Den Bezirksliga-Fußballern der SV Gifhorn sind die spielfreien Ostertage offenbar nicht bekommen. Gegen den TSV Hehlingen enttäuschten die Eyßelheider auf der ganzen Linie und verloren hochverdient mit 1:3 (1:1).

"Mit dem Ergebnis sind wir noch gut bedient", resümierte SV-Coach Andreas Kastner-Blödorn kritisch. "Heute war unsere Defensive sehr unsicher, und nach vorne waren wir sehr ungefährlich." Kurzum: Positives hatte "Aki" nicht gesehen. "Aber wenn es schon nicht läuft, muss man sich eben anders wehren."

In der Tat: Dass die Eyßelheider "nur" mit 1:3 verloren, hatten sie ausschließlich der mangelhaften Chancenverwertung der Gäste zu verdanken. "Ich denke, mit dem Ergebnis kann die SV gut leben. Aufgrund der zweiten Halbzeit haben wir hoch verdient gewonnen", bilanzierte TSV-Coach Jürgen Winkelmann, dessen Nachfolger Dietmar Koch sich die Partie auf der Eyßelheide ebenfalls anschaute - und überlegene Gäste sah.

Bei den beiden Toren vor der Pause standen jedoch die beiden Schlussleute Pate: SV-Keeper Bastian Mechelk ließ einen Freistoß von Gerald Schröder zum 0:1 unter dem Körper durchrutschen. Beim Ausgleich durch Hakan Ustaoglu sah TSV-Torwart Robert Bruchmann alles andere als gut aus.

Im zweiten Durchgang erwischten die Hehlinger einen Blitzstart: Roy Präger spitzelte einen Freistoß zum 2:1 ins Netz. Und nur elf Minuten später sorgte TSV-Torjäger Denis Bischoff mit seinem 18. Saisontreffer bereits für die Vorentscheidung. Weitere Hochkaräter ließen die Gäste ungenutzt, darunter einen Foulstrafstoß. Jörg Schünemann (62.) scheiterte an Gifhorns Keeper Bastian Mechelk.

Tore: 0:1 Schröder (26.), 1:1 Ustaoglu (39.), 1:2 Präger (47.), 1:3 Bischoff (58.).

SV: Mechelk - Marco Momberg - Jander, Kornblum, Ceylan, Lippke (89. Giera) - Ustaoglu, Garzke, Gülabi, Polat (64. Özkan) - Grünhage (46. Sawtschenko).

TSV: Bruchmann - Schünemann - Martin, Ross - Schröder, D. Jauster, Michalski, Präger, Zveratic (73. Grimaldi) - Schubert (80. Atouani), Bischoff (70. Herrmann).

Dreierpack: Stöbermann schießt Meinersen ab

MTV Isenbüttel gewinnt mit 4:1

Von Julian Jander

Einen hochverdienten 4:1 (2:1)-Auswärtssieg erzielte der MTV Isenbüttel in der Fußball-Bezirksliga bei der SV Meinersen. Dabei überzeugten die Gäste vor allem spielerisch.

Dies musste auch Heimtrainer Volker Steding neidlos anerkennen: "Wir waren das ganze Spiel unterlegen. Es hat heute nicht hingehauen. Auch in der Höhe war der Sieg verdient." MTV-Coach Dieter Winter war indes mit der Leistung seines Teams sehr zufrieden. "Der Erfolg war hochverdient. Alle Tore wurden über außen vorbereitet, und es waren schöne Kombinationen dabei", freute sich Winter auch über spielerische Glanzpunkte seiner Mannen.

Steding kritisierte das Auftreten seiner Elf: "Es hat die richtige Einstellung gefehlt. Unser Deckungsverhalten war schwach, wir waren insgesamt zu weit weg von den Gegenspielern." Somit hatte Isenbüttel genug Platz zum Kombinieren und ließ sich auch vom 0:1-Rückstand nicht einschüchtern. Fast postwendend gelang dem überragenden Dennis Stöbermann der Ausgleich. Noch vor der Pause erzielte wiederum Stöbermann die Führung für den MTV, Jacobs und der insgesamt dritte Treffer von Stöbermann besiegelten letztlich in der zweiten Hälfte die Meinerser Niederlage.

Tore: 1:0 Bind (23.), 1:1, 1:2, 1:4 Stöbermann (26., 43., 84.), 1:3 Jacobs (61.).

SV: Conrad - Voigt, Winkelmann (22. Hagemann), Niebuhr, Leo - Sterz, Hekk (70. Saibel), Eberhardt (70. Kraut), Lenk - Bind, White.

MTV: van der Vorst - C. Heinz, D. Dorenkamp, Jacobs - Ahrens, Gritzka, Limp (80. Klapproth), J. Dorenkamp (46. M. Heinz), Nötzel - Ehmling (68. Rezzoug), Stöbermann.

AZ: 31.03.08

 

3:1! GW mit Arbeitssieg
(hot) Pflichtaufgabe erfüllt: So dürfte GW Calberlah, Zweiter der Fußball-Bezirksliga, das mühsame 3:1 (2:1) gegen Neudorf-Platendorf bewerten. Für den TuS war indes mehr drin.
Auch wenn es danach zu Beginn nicht aussah: Tim Ullrich sorgte per Kopfball-Lupfer für das 1:0 (11.). Allzu viel Sicherheit schien das zunächst nicht zu geben. Mit einem Gewaltschuss aus 22 Metern erzielte Platendorfs Arne Hoffart das 1:1. „Der hatte etwa 178 km/h“, staunte GW-Trainer Frank Plagge.
„Im Anschluss hätten wir sogar das 2:1 machen können“, trauerte Platendorfs Coach Frank Huneke einer Chance nach. Stattdessen sorgte Jonas Remus für die erneute GW-Führung.
Nach der Pause wurde es turbulent: TuS-Keeper Steffen Manske entschärfte einen Elfmeter von Marcel Hernier, und drei Platendorfer flogen runter: Hoffart und Martin Guse sahen Gelb-Rot, Joker Thomas Beer Rot (Schiri-Beleidigung).
Plagge: „Wir haben schlecht gespielt, müssen schnellstmöglich daraus lernen. Wenigstens haben wir aber gewonnen.“
GW: Korsch – Heise, Gewinner, Meißner, Claus – Hernier (82. Meinhold), Remus, Ullrich, Hoffmann (77. Elbe) – P. Plagge, Keil (70. Theuerkauf).
TuS: S. Manske – Hoffart – R. Manske, Marquardt – Rauhs, Klenner (78. Beer), Becker, Lücke, Kosmin – Pengel, Guse.
Tore: 1:0 (11.) Ullrich, 1:1 (29.) Hoffart, 2:1 (32.) Remus, 3:1 (62.) P. Plagge.
Gelb-Rot: Hoffart (TuS/77.), Guse (TuS/81.).
Rot: Beer (TuS/84.).

 

Lehrfilm: Spitzenreiter Hillerse deklassiert den SV Osloß mit 7:0
SVO-Spieler Ollendorf und Cirousse verletzt ausgewechselt
 

(hot) Ein Lehrfilm darüber, wie man einem angeschlagenen Gegner den Knockout versetzt, hätte kaum anders aussehen können! Bezirksliga-Spitzenreiter TSV Hillerse untermauerte nach zwei Heimniederlagen, dass er wieder zur Form der Hinrunde gefunden hat. Die Fußballer des SV Osloß bekamen das beim 7:0 (3:0) überdeutlich zu spüren…
Allerdings hatte der Lehrfilm, den Hillerse ab der 20. Minute abspulte, anfangs noch seine Schwächen und Längen. „Da waren wir nicht konzentriert genug, das war nicht so doll“, kritisierte TSV-Trainer Heinz Gerono. SVO-Stürmer Babis Cirousse verpasste es allerdings, diese Schlafmützigkeit zu bestrafen. Vor allem, als er nach einem Alleingang über links knapp am langen Pfosten vorbeischob (19.).
Danach kannte Hillerse keine Gnade mehr: Fabian Busse, der nach einem Solo Osloß‘ Keeper Benjamin Schmidt umkurvte und ins leere Tor schob, machte den Anfang der TSV-Torflut – und von diesem Zeitpunkt an kamen die Gäste nicht mehr über Statistenrollen hinaus. Mit Dennis Ollendorf (Verletzung am Knie-Außenband) und Cirousse (Verdacht auf Nasenbeinbruch) mussten bereits zwei Routiniers vor der Halbzeitpause runter.
Hillerse führte da bereits mit 3:0, ließ die Zügel aber keineswegs schleifen, sondern erarbeitete sich weitere Chancen und drängte darauf, den Sieg auszubauen. Geronos Rezept: „Wenn wir das Tempo angezogen haben, wurde es für Osloß schwer, uns zu folgen. So haben wir vor allem über die Außen wunderbare Tore geschossen.“ Wie in einem Lehrfilm eben…
TSV: Fischer – Wesche, Herzog, Pahl, Nicks (46. Frank) – Reich (69. S. Ganski), Demir (17. Chour), Bruns, Deppe – F. Busse, T. Bertram.
SV: Schmidt – Steffen, Fricke, Siebert – W. Rose, Petri, Wilke (46. Celico), Krause, Ollendorf (7. Wolfram) – A. Rose, Cirousse (45. Ament).
Tore: 1:0 (21.) F. Busse, 2:0 (38.) Pahl, 3:0 (40.) Reich, 4:0 (53.) Reich, 5:0 (55.) Bruns, 6:0 (68.) Pahl, 7:0 (84.) Bruns.

Parsau kassiert drei Treffer in drei Minuten
Gifhorn mit 1:3 gegen Hehlingen „gut bedient“ – Isenbüttel schlägt SVM mit 4:1
 

(jk/hot) Bittere Niederlage für Parsau: Der FC Germania glich in der Fußball-Bezirksliga gegen STV Holzland zweimal einen Rückstand aus – und kassierte dann binnen drei Minuten drei Tore, verlor mit 2:5…
TSV Heiligendorf – VfR Eintracht Nord Wolfsburg 0:2 (0:1).
Heiligendorf präsentierte sich besser als in den vergangenen Spielen, nutzte jedoch wie so oft seine Chancen nicht. „Da war für uns mehr drin“, meinte Kai Rosilius, stellvertretender Spartenleiter des TuS. Wolfsburgs Coach Karsten Stephan sagte: „Wir haben die Pflichtaufgabe gelöst. Nicht mehr und nicht weniger.“
TSV: Denecke – Blume – Strey, Peters – Grohn, Körner (70. Kuhlbars), Schiffers – Molkentin, Koderisch (80. Laufer), Sochacki (85. Schulze) – Paetz.
VfR: Bonk – A. Marrazza (36. Schömers), Korsch, C. Pane, Yahmadi (46. Almeida) – Osumek, Engelhardt (75. Macis), Eraslan, Straub, Karlowski – Dürkop.
Tore: 0:1 (31.) Dürkop, 0:2 (71.) Dürkop.
FC Germania Parsau – STV Holzland 2:5 (1:1). Es war eine verrückte Partie, in der Parsau früh durch ein Eigentor von André Heider in Rückstand geriet. Doch Heider bügelte seinen Fehler wieder aus, erzielte das 1:1. In der Folge schaffte es der FC, nach erneutem Rückstand wieder auszugleichen. Doch dann legte STV gleich dreimal binnen drei Minuten nach. „Holzland war einfach abgezockter, hat unsere Fehler eiskalt ausgenutzt“, bilanzierte FC-Betreuer Olaf Grotepaust.
FC: Patz – Geiling – Voigt, Rendelmann – Heider, Effe (83. Pieper), Oertelt (77. Schulz), Skrodsky, Rücker (30. Szymkowiak) – Samohl, Wojtek.
STV: Pasche – Berner – L. Hansmann, Hofer – Lippelt, H. Röhrs (46. Pilzecker), M. Röhrs, Jürges (70. Schütt), Otto – Schultz (75. Dornfeld) – T. Röhrs.
Tore: 0:1 (2.) Heider (Eigentor), 1:1 (39.) Heider, 1:2 (51.) Schultz, 2:2 (60.) Szymkowiak, 2:3 (64.) Pilzecker, 2:4 (65.) Jürges, 2:5 (66.) Pilzecker.
SV Gifhorn – TSV Hehlingen 1:3 (1:1). Die erste Hälfte konnte die SV noch ausgeglichen gestalten – nach dem Seitenwechsel hatte Gifhorn den spielstarken Hehlingern aber nichts mehr entgegenzusetzen. „Wir haben nicht das gezeigt, was uns in den vergangenen Wochen so stark gemacht hat. Das ärgert mich“, sagte SV-Spielertrainer Aki Kastner-Blödorn. „Mit diesem Ergebnis waren wir noch gut bedient.“ So sah’s auch TSV-Coach Jürgen Winkelmann (s. Interview).
SV: Mechelk – Marco Momberg – Ceylan, Kornblum – Garzke – Jander, Gülabi, Lippke (89. Giera) – Ustaoglu, Grünhage (46. Sawtschenko), Polat (64. Özkan).
TSV: R. Bruchmann – Schünemann – Ross, Martin – Zveratic (73. Grimaldi), Schröder, Präger, Michalski, D. Jauster – Schubert (80. Atouani), Bischoff (70. Herrmann).
Tore: 0:1 (26.) Schröder, 1:1 (40.) Ustaoglu, 1:2 (47.) Präger, 1:3 (59.) Bischoff.
SV Meinersen – MTV Isenbüttel 1:4 (1:2). Klare Sache zugunsten des MTV: „Es war der Wurm drin, wir sind über 90 Minuten nicht ins Spiel gekommen. Deswegen ist der Sieg auch in der Höhe schon verdient“, erklärte Meinersens Trainer Volker Steding. Isenbüttels Coach Dieter Winter testete erstmals wieder die Vierer-Abwehrkette – und das mit Erfolg: „Allerdings möchte ich das jetzt auch nicht überbewerten.
SV: Conrad – Voigt, Winkelmann (23. Hagemann), Niebuhr, Leo – Sterz, Hekk (70. Saibel), Lenk, Eberhart (70. Kraut) – Bind, White.
MTV: van der Vorst – J. Dorenkamp (56. M. Heinz), D. Dorenkamp, Nötzel, Gritzka – C. Heinz, Jacobs, Ahrens, Ehmling (68. Rezzoug) – Stöbermann, Limp (80. Klapproth).
Tore: 1:0 (23.) Bind, 1:1 (26.) Stöbermann, 1:2 (43.) Stöbermann, 1:3 (61.) Jacobs, 1:4 (84.) Stöbermann.

Überraschungserfolg: Brome schlägt SVR 2:0
 

Wichtiger Sieg für den FC
(jk) Überraschungserfolg für Brome: Der FC besiegte den Tabellendritten SV Reislingen/Neuhaus und fuhr damit in der Fußball-Bezirksliga drei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt ein. Das Team von SVR-Trainer Andreas Löwner verabschiedete sich indes durch die Niederlage aus dem Titelrennen…
„Es sieht mittlerweile wohl nach einem Zweikampf zwischen Hillerse und Calberlah aus“, meinte SVR-Betreuer Thomas Glagau. Zum Spiel sagte er: „Wir haben erst nach 65 Minuten den Faden gefunden. Leider wurden wir zudem durch eine blöde Schiedsrichterentscheidung zu Unrecht bestraft.“
Gemeint ist der Foulelfmeter in der 35. Minute. „Das war im Leben keiner“, so der SVR-Betreuer. Bromes Spielertrainer René Wegner war da ganz anderer Meinung: „Das war ein berechtigter Strafstoß.“ Wie auch immer – Matthias Lausch traf per Nachschuss zur FC-Führung. „Wir haben auch danach weiter Fußball gespielt“, freute sich Wegner.
Ab der 70. Minute mussten die Gäste indes mit einem Mann weniger auskommen, Clemens Kirsch sah wegen einer Notbremse die Rote Karte. In Überzahl gelang Brome die Entscheidung, Lausch traf per Freistoß zum 2:0. „Wir haben dank unseres starken Zweikampfverhaltens diesen wichtigen Sieg geholt“, lobte der FC-Spielertrainer. „Jetzt haben wir den Abstand nach unten auf sieben Punkte ausgebaut.“
FC: Meißner – Wegner – J. Herud, Lenz – Buhr, Hoffmann, Dankert, Lausch – Nieswandt (80. Lucke), Nicoll (85. D. Traue), Wiegmann.
SV: Sehm – C. Kirsch, Mosberger, Stiller, Wolkowski – J. Stumpp, Cyrys (68. Krein), Schrock (48. Bokeloh), F. Kirsch – D. Stumpp, Szewieczek (50. Funke).
Tore: 1:0 (35.) Lausch (Foulelfmeter), 2:0 (70.) Lausch.
Rot: C. Kirsch (SV/70.).

Maximaler Erfolg: Müden holt ein 3:0
Dämpfer für SSV Vorsfelde II
 

(hot) Dämpfer für die SSV-Reserve: Die Aufholjagd der Vorsfelder hatte mit vier Punkten aus zwei Partien gerade erst angefangen, da wurde sie auch schon wieder gestoppt. Der abstiegsbedrohte Fußball-Bezirksligist verlor sein Sechs-Punkte-Spiel gegen den TuS Müden-Dieckhorst mit 0:3 (0:3).
Müden genügte minimaler Aufwand, um sich nicht nur die drei Punkte zu sichern, sondern sich vorerst auch der größten Abstiegssorgen zu entledigen. Eine „verunglückte“ Freistoßflanke von TuS-Libero Sven-Arne Börner leitete den Auswärtssieg ein – aus 50 Metern. „Der Wind half mit“, so Gäste-Trainer Andreas Heindorff.
Wer weiß, ob Müden anders zu einem Tor gekommen wäre, denn der TuS beschränkte sich mehr auf die Defensivarbeit, hatte vorn eine prächtige Ausbeute – vier Chancen, drei Tore. Torben und Tobias Döring legten noch vor der Halbzeit nach. Heindorff: „Wir freuen uns über die Punkte, aber über die momentane Situation im Training bin ich alles andere als glücklich. Ich habe kaum Leute dabei.“
Für Vorsfelde wird‘s indes immer enger. Der Rückstand blieb mit sieben Punkten bei einer Partie weniger gleich, aber dem SSV rennt neun Spieltage vor Schluss die Zeit davon. Vorsfeldes Betreuer Thomas Schreinert: „Es wird nicht leichter, aber wir müssen jetzt versuchen, bei Holzland was zu holen.“
SSV: Timmas – Lütke, N. Wicha, Hetmantzyk – D. Wicha, Körber, Fenner (75. Windt), Hadamek (30. Ficara), Mainka – Vacca, Schulze (70. Margagliotta).
TuS: Schlepps – Börner – Wegmeyer (83. Brandes), Bammann (65. Melzel) – Linneweh, C. Gerike (72. K. Bürsing), B. Bürsing, Torben Döring, S. Gerike – Schmitz, Tobias Döring.
Tore: 0:1 (12.) Börner, 0:2 (33.) Tobias Döring, 0:3 (40.) Torben Döring.

 

 

   Torjäger:

  

 25 Tore:

 T. Röhrs (Holzland)

 18 Tore:

 Bischoff (Hehlingen)

 15 Tore:

 M. Plagge (SV Calberlah)

 14 Tore:

 M. Hernier (SV Calberlah)

 13 Tore:

 Stöbermann (Isenb.), Rose (Osloß),

 12 Tore:

  Bewernick (VfR Eintr.)

 11 Tore:

 T. Plotek (SV Calberlah),

   9 Tore:

 P. Plagge (SV Calberlah), Macis (VfR Eintr.), Gutknecht (Platend.), F. Busse (Hillerse)

   8 Tore:

 Reich (Hillerse), Döring (Müden),

 Hoffart (Platend.),  Krein, Funke (Reislingen)

 

 

 Bezirksliga:  22. Spieltag Vorberichte

GR: 28.03.08

Fußball-Bezirksliga Der 22. Spieltag

In der Fußball-Bezirksliga kämpfen die Titelaspiranten ein weiteres Mal einzig und allein in Fernduellen gegeneinander: Während der Spitzenreiter aus Hillerse den SV Osloß erwartet, kriegt es Verfolger Calberlah mit dem TuS Neudorf-Platendorf zu tun. Im Tabellenkeller probiert indes der SSV Vorsfelde II, weiter Druck auf die Nichtabstiegsplätze zu machen, den besonders Bromes Coach René Wegner vor dem Duell mit Reislingen spürt.

 

Calberlah: Der Oldie soll's richten

Plagge-Team empfängt den TuS Neudorf-Platendorf

Von Steffen Erkenbrecher

CALBERLAH. Des einen Freud ist des anderen Leid: Wenn der SV Grün-Weiß Calberlah am Sonntag (15 Uhr) den TuS Neudorf-Platendorf ohne die etatmäßigen Torjäger Timo Plotek und Marc Plagge empfängt, sorgt das logischerweise nur beim Gast für Erleichterung.

Ganze 26 Treffer gehen bisher auf das Konto des Calberlaher Zweiersturms. Das ist beinahe Ligaspitze: Einzig und allein beim STV Holzland sorgten die Angreifer bisher für noch mehr Gefahr. Kein Wunder also, dass TuS-Coach Frank Huneke die Ausfälle mit Wohlwollen registrierte: "Das wird sie schon schwächen, denn das sind zwei richtig gute Jungs. Vielleicht haben wir dadurch eine Chance."

Auf Seiten der Hausherren hat Trainer Frank Plagge jedoch schon eine Alternative parat: Dieter Keil. Denn bereits in der letzten Woche gelang es dem 40-jährigen, den Ausfall von Marc Plagge (Rotsperre) mit zwei Treffern zu kompensieren. "Er hat es sich durch das Training verdient", so Plagge, der allerdings Probleme haben wird, auch den am Kreuzband verletzten Plotek zu ersetzen.

Doch trotz des geschwächten Start-Aufgebots nimmt der SV-Coach seine Schützlinge in die Pflicht. "Es muss unser Anspruch vor heimischer Kulisse sein, gegen einen Gegner aus dem unteren Tabellendrittel zu gewinnen", so Plagge, der noch hinzufügt: "Wir wollen das Spiel bestimmen und den Gegner durch jede Menge Druck zu Fehlern zwingen."

Verstecken will sich allerdings auch der Gast aus Platendorf nicht nach zuletzt drei Siegen in Folge. "Wir werden versuchen, Impulse zu setzen, um vorzulegen."

 

Sie müssen ohne ihren Top-Sturm auskommen:

Marcel Hernier (links) und Tim Ullrich (rechts) erwarten

mit ihrem SV Calberlah wiedererstarkte Platendorfer.

Foto: André Walther

 

 

 

Holger Ringe reist an seinen Lieblingsort

Spitzenreiter TSV Hillerse trifft vor heimischer Kulisse auf selbstbewusste Osloßer

Von Steffen Erkenbrecher

HILLERSE. An seinen Lieblingsort reist am Sonntag (15 Uhr) SV-Osloß-Coach Holger Ringe: Denn auf dem Gelände des Spitzenreiters aus Hillerse verlor er noch kein einziges Duell, weder zu aktiven Zeiten noch als Trainer.

Und diese beeindruckende Serie soll natürlich fortgesetzt werden. Zumal Osloß die Punkte im Abstiegskampf auch sehr gut gebrauchen könnte. Deshalb fordert Ringe auch den nötigen Kampfgeist seiner Mannschaft: "Fakt ist, dass wir die Zweikämpfe annehmen müssen und versuchen müssen, mitzuspielen. Wenn wir das umsetzen, haben wir eine Chance."

Auf Seiten des Gastgebers gibt sich TSV-Trainer Heinz Gerono indes nicht weniger selbstbewusst. Kein Wunder, schließlich sind seine Schützlinge aufgrund der Tabellensituation uneingeschränkter Favorit. "Es zählt nur ein Sieg. Wir werden wieder die Initiative übernehmen", verspricht Gerono fügt hinzu: "Ich würde mich freuen, wenn Osloß versucht, mitzuspielen."

Anknüpfen kann der TSV für seine Vorhaben an eine ansehnliche Leistung im Hinspiel, als der Tabellenführer sich einen 4:0-Auswärtssieg erspielte. "Damals haben wir das Spiel bestimmt und die Tore mussten zwangsläufig fallen", erklärt Hillerses Coach das Erfolgsrezept aus dem Hinspiel.

 

René Wegner: "Es wird einen Unerwarteten treffen"

Brome will gegen Reislingen zurück in die Erfolgsspur

BROME. Klare Ziele beim Fußball-Bezirksligisten FC Brome vor dem Kräftemessen am Sonntag (15 Uhr) mit dem SV Reislingen/Neuhaus. Trainer René Wegner fordert "eine Siegesserie" seiner abstiegsbedrohten Mannschaft.

Tatsächlich sind die Abstiegssorgen bei den Bromern so akut, wie lange nicht mehr. Schließlich ist es nur ein einziger Rang, der den FC derzeit vor den ungeliebten Plätzen in Richtung Kreisliga trennt. Und Wegner schürt die Ängste zusätzlich: "Wir dürfen uns nicht auf Vorsfelde als Absteiger verlassen. Es wird einen Unerwarteten treffen." Und der Coach fügt im gleichen Atemzug hinzu: "Deshalb ist es sehr wichtig, dass wir etwas Zählbares holen."

Besonders in die Pflicht nimmt der FC-Coach dafür seine Sturmreihen, die zuletzt etwas lahmten. Denn während der Ball "ganz gut lief" bei den Bromern, mangelte es an der Chancenauswertung beim 0:2-Gastspielauftritt beim VfR Eintracht Nord.

Mehr Selbstbewusstsein konnte hingegen der Tabellendritte aus Reislingen tanken. Der SV siegte gleich dreimal in Folge und bezwang dabei sogar den Spitzenreiter aus Hillerse mit 2:0.

 

Meinersen will die Form nach Ostern wiederfinden

MTV Isenbüttel reist nach zwei Pleiten zum SV

MEINERSEN. Über Ostern hat Trainer Volker Steding mit seiner SV Meinersen "die Seele baumeln lassen". Doch jetzt ist der Fußball-Bezirksligist wieder gefragt: Am Sonntag (15 Uhr) kommt der MTV Isenbüttel zu Gast.

Wirklich gelegen kam den Meinersern die Spielpause nicht. Denn bei der knappen 2:3-Pleite in Reislingen vor zwei Wochen, hatte der SV seine gute Form zweifelsohne unter Beweis gestellt. "Ich hoffe, dass wir daran wieder anknüpfen können", so Steding zuversichtlich.

Den Hebel umlegen muss indes der Gast aus Isenbüttel. Denn nach einem guten Start ins neue Jahr, zog der MTV zuletzt gleich zweimal den Kürzeren. Ein Grund den Gast zu unterschätzen ist das für Meinersens Coach jedoch nicht: "Sie haben besonders mit Klapproth, Stöbermann und Limp sehr gute Einzelspieler im Angriff. Deshalb müssen wir gut aufpassen."

Allerdings wollen sich die Meinerser nicht einzig und allein auf die Abwehrarbeit versteifen. "Zu Hause werden wir sicherlich nicht kontern. Wir versuchen, nach vorne zu spielen", erklärt der SV-Trainer die taktische Marschroute.

 

SSV: Müden soll mit in den Abstiegsstrudel

Vorsfelde empfängt den TuS im Drömlingstadion - Parsau erwartet gegen Holzland eine "Charakterprüfung"

Von Steffen Erkenbrecher

GIFHORN/WOLFSBURG. Gleich bei allen vier restlichen Partien der Fußball-Bezirksliga hat der Außenseiter am 22. Spieltag den Heimvorteil. Besonders Vorsfelde, Heiligendorf und Parsau sind gefragt, diesen im Abstiegskampf zu nutzen.

SSV Vorsfelde II - TuS Müden-Dieckhorst (So., 15 Uhr).

Für den Gastgeber aus Vorsfelde hätte ein "Dreier" gegen den TuS doppelte Wichtigkeit. Denn zum einen würde dadurch ein weiterer Schritt in Richtung Nichtabstieg gemacht werden, zum anderen würden die Müdener den Kreis der Abstiegskandidaten erweitern. Dementsprechend nimmt SSV-Coach Jörg Jennerich seine Schützlinge auch in die Pflicht gegen den Tabellenneunten: "Wir wollen den TuS mit reinziehen und den Abstand nicht anwachsen lassen. Sicher haben wir Druck, das darf jedoch keine Ausrede sein."

TSV Heiligendorf - VfR Eintracht Nord Wolfsburg (So., 15 Uhr).

Lang, lang ist es her: Bereits seit geschlagenen acht Partien wartet der Gastgeber aus Heiligendorf auf einen "Dreier". Kein Wunder also, dass sich Co-Trainer und Spieler Marcel Koderisch wenig optimistisch gibt: "Mit einem Punkt könnten wir gut leben. Der VfR hat eine sehr spielstarke Truppe." Auf Seiten des Gastgebers fehlt es hingegen an vielen Ecken und Enden. Denn ein wieder hat der TSV viele Verletzte zu beklagen. Aufgegeben hat sich das Schlusslicht jedoch noch nicht. "Wir werden alles versuchen. Wir müssen Daniel Dürkop und Rick Bewernick aus dem Spiel nehmen und hoffen, dass sie uns auf die leichte Schulter nehmen", so Koderisch.

SV Gifhorn - TSV Hehlingen (So., 15 Uhr).

Eine geliebte Aufgabe steht dem SV bevor, denn gegen Spitzenmannschaft wie Hehlingen sahen die Gifhorner in dieser Saison meist gut aus. Das bekam beispielsweise der SV Calberlah oder auch der TSV Hillerse zu spüren. Nun soll auch der Tabellensechste in Gifhorn dran glauben. "Wir werden an unsere Erfolgstaktik anknüpfen und wieder eher defensiv agieren, um dann mit Kontern für die nötigen Nadelstiche zu sorgen", offenbart SV-Trainer Andreas Kastner-Blödorn.

 

Josef: "Mit Schönspielerei ist in Parsau nichts zu holen"

STV Holzland spielt beim Vorletzten

HOLZLAND. Vor einer vermeintlich leichten Aufgabe steht der STV Holzland in der Fußball-Bezirksliga 1 am Sonntag (15 Uhr). Die Elf von Trainer Waldemar Josef läuft beim FC Germania Parsau auf.

Mit nur 15 Treffern haben die Germanen die bisher wenigsten Tore in der Liga erzielt und auf der anderen Seite mit 63 die meisten kassiert. "Vom Papier her ist es zwar eine klare Sache. Trotzdem wird es kein Selbstläufer. Die brauchen Punkte und werden sich mit Sicherheit zerreißen und fighten wie die Verrückten", warnt Holzlands Trainer Waldemar Josef.

"Wir haben natürlich aus den letzten beiden gewonnenen Spielen zusätzliches Selbstvertrauen getankt. Dennoch müssen wir in Parsau hundert Prozent bringen, um dort zu punkten. Wir werden einfachen Fußball spielen, denn mit Schönspielerei wird nichts zu holen sein", gibt "Waldi" zu bedenken. Ohne die A-Jugendlichen Matschewski, Dornfeld und Ratz wird der STV zu den Germanen reisen. Außerdem wird aus privaten Gründen Waldemar Alberti fehlen.

"Holzland ist eine andere Hausnummer als wir und hat den besten Torjäger in seinen Reihen. So einen wie Torsten Röhrs hätte ich auch gerne", analysiert Peter Loeper die Ausgangslage. Mit seinem Team will er so lange wie möglich die Null halten. "Wichtig ist, dass wir in die Zweikämpfe kommen. Vielleicht sorgen wir für eine Überraschung", hofft der Germanen-Coach.

AZ: 28.03.08

 

Abstiegsangst trifft auf Aufstiegsträume
Fußball-Bezirksliga: Brome erwartet SVR
 

(jk/hot) Abstiegsangst gegen Aufstiegsträume – gleich in mehreren Duellen ist dies das Motto. Brome erwartet den Dritten Reislingen, der Zweite Calberlah bekommt es mit Platendorf zu tun, und Parsau muss gegen den Vierten Holzland ran. Alle Partien der Fußball-Bezirksliga beginnen am Sonntag um 15 Uhr.

SV Grün-Weiß Calberlah – TuS Neudorf-Platendorf (5:2). Platendorf verschaffte sich mit sechs Punkten aus zwei Partien zuletzt etwas Luft im Abstiegskampf. TuS-Trainer Frank Huneke: „Wir stehen nicht sehr in der Pflicht, alles andere als eine Niederlage wäre eine Überraschung.“ Von einer solchen geht in Calberlah freilich niemand aus, denn auch die Grün-Weißen sind in guter Form: „Wir sind topfit, es wird schwer uns zu schlagen.“ Eine Hiobsbotschaft gibt’s trotzdem für Calberlah: Bei Timo Plotek besteht nach seiner Knieverletzung sogar der Verdacht auf einen Kreuzbandanriss.

Unten gegen oben: Platendorf (M. Alex Gutknecht) erwartet

die ambitionierten Calberlaher (l. Remus, r. Claus). Photowerk (toh)


FC Brome – SV Reislingen/Neuhaus (Hinspiel 0:1). Der FC hat mit dem Tabellendritten eine ganz harte Nuss zu knacken. Doch Reislingen ist gewarnt: „Zuletzt sah’s bei Brome ja wieder besser aus, wir müssen vorsichtig an die Aufgabe herangehen“, erklärt SVR-Coach Andreas Löwner. Aber: „Gerade gegen Teams wie Brome müssen wir gewinnen!“
FC Germania Parsau – STV Holzland (1:3). Germanen-Betreuer Marc Matalla erinnert sich: „Im Hinspiel haben wir uns von Holzlands körperbetonter Spielweise beeindrucken lassen.“ Er fordert: „Das müssen wir diesmal besser machen.“ STV-Coach Waldemar Josef wünscht sich derweil nach zwei Dreiern in Folge den nächsten. „Wir geben uns nicht mehr mit Platz sechs oder sieben zufrieden, sondern wollen möglichst weit oben landen“, betont Josef.
SV Gifhorn – TSV Hehlingen (2:4). Die Eyßelheider nutzten das freie Osterwochenende zum Poker-Abend, bei dem sich Julian Garzke zum Poker-König aufschwang. Für das Spiel gegen Hehlingen rechnet SV-Coach Aki Kastner-Blödorn nun mit neu gemischten Karten – vor allem im Vergleich zum Hinspiel: „Wir waren da schon nicht schlechter.“ Die Gäste aus Hehlingen freuen sich auf die Begegnung. „Nach zwei Wochen Pause sind die Jungs richtig heiß“, sagt TSV-Co-Trainer Eberhard Skupin. „Wir treffen auf einen Gegner, der offensiv spielt – das liegt uns.“
SV Meinersen – MTV Isenbüttel (0:2). Im Hinspiel kassierte Meinersen kurz vor Schluss die beiden Gegentreffer. „Da hatten wir die Ordnung verloren, das war ärgerlich. Jetzt wollen wir an die zuletzt guten Leistungen anknüpfen“, so SVM-Trainer Volker Steding, der mit Martin Hagemann eine Alternative hat. Um den Test von Alternativen geht’s Dieter Winter im restlichen Saisonverlauf: „Jeder kriegt seine Chance“, verspricht der MTV-Trainer. Trotz womöglich durchgewürfeltem Personal soll die kleine Negativserie von zwei Pleiten gestoppt werden.
TSV Heiligendorf – VfR Eintracht Nord Wolfsburg (1:3). Mit dem VfR kommt eine offensivstarke Truppe nach Heiligendorf. „Wenn wir nicht 90 Minuten lang kämpfen, werden wir keine Sonne sehen“, sagt TSV-Trainer Klaus Goertner. Die Ausfall-Misere reißt in Heiligendorf indes nicht ab – hinter den Einsätzen von Robin Günther (Grippe) und Daniel Schulze (Muskelverletzung) stehen noch Fragezeichen. Eintracht-Coach Karsten Stephan, der auf Rick Bewernick (Rotsperre) verzichten muss, rechnet nicht damit, dass Heiligendorf die weiße Flagge hisst. Seine Forderung: „Wir müssen den TSV zu 100 Prozent ernst nehmen!“

Ringe zuversichtlich: „Ich habe in Hillerse noch nie verloren…“
Fußball-Bezirksliga: SV Osloß auf Talfahrt – Beim Spitzenreiter soll die Wende her
 

(hot/jk) Für den SV Osloß wird‘s im Abstiegskampf der Fußball-Bezirksliga nach der 2:3-Pleite bei Holzland nochmal richtig eng. Und am Sonntag (15 Uhr) muss der SVO ausgerechnet bei Spitzenreiter TSV Hillerse antreten…
Seit dem 2:1 gegen Reislingen am 10. Februar läuft’s in Osloß nicht mehr, dem Überraschungserfolg gegen den SVR folgte nur ein weiterer Punkt. Nach der Pleite am Ostermontag hatte SV-Coach Holger Ringe dann genug: „Ich war einfach enttäuscht, wir hatten vorher das 0:2 so toll aufgeholt…“ Dass es dann nach eklatanten Fehlern das späte 2:3 gab, beschäftigte die Mannschaft auch noch im Training unter der Woche.
„Wir haben das Ein-mal-Eins des Zweikampfes neu erlernt – und das sah dann auch gar nicht schlecht aus. Nur wenn wir defensiv gut stehen, ist in Hillerse etwas holen“, so Ringe. Er ist optimistisch, dass beim Tabellenführer nun die Wende folgt: „Wir sind zwar Außenseiter, aber ich habe als Spieler und als Trainer in Hillerse noch nie verloren…“
TSV-Coach Heinz Gerono nimmt die Osloßer trotz des 4:0-Hinspiel-Sieges nicht auf die leichte Schulter. „Der SV hat immerhin Reislingen geschlagen. Und auch bei Holzland hat das Team gezeigt, dass es Fußball spielen kann“, lobt Gerono. Trotzdem will der Trainer der Hausherren die drei Punkte in Hillerse behalten. Die passende Taktik dazu: „Wir werden versuchen, das Tempo hoch zu halten, um Osloß zu Fehlern zu zwingen. Wir müssen die Initiative ergreifen.“ Nicht mithelfen können dabei möglicherweise Nico Bertram und Andreas Ganski (beide Zerrung).

Verstärkter SSV: Heindorff sieht das nicht als Vorteil
Bezirksliga: Müdens Coach will Abstand zu Vorsfelde II wahren
 

(hot/jk) Der SSV Vorsfelde II will in der Fußball-Bezirksliga das Feld von hinten aufrollen. Doch der TuS Müden-Dieckhorst, Vorsfeldes nächster Gast im Drömlingstadion (Sonntag, 15 Uhr), wird versuchen, die SSV-Reserve auf Abstand zu halten.
Vier Punkte Rückstand bei einem Spiel mehr hat der SSV II auf den ersten Nichtabstiegsplatz, neun sind es bis zum TuS. „Das ist ein Sechs-Punkte-Spiel“, sagt deshalb Vorsfeldes Trainer Jörg Jennerich vor der Begegnung.
Im Hinspiel hatte seine Truppe beim 1:2 knapp das Nachsehen. Jennerich weiß: „Wir müssen diesmal den Kampf annehmen. Müden ist kompakt, zweikampfstark und bei Standards sehr gefährlich.“ Vorteil: Auch gegen diesen Konkurrenten darf Vorsfelde II auf Unterstützung aus der Niedersachsenliga-Truppe hoffen.
Andreas Heindorff ahnt, was auf seine Mannschaft zukommt. „Wir wollen, dass nach dem Spiel weiterhin mindestens neun Punkte zwischen uns und Vorsfelde liegen. Doch der wird SSV alle Kräfte mobilisieren, um die Zweite in der Klasse zu halten“, so der TuS-Coach mit Blick auf mögliche Verstärkungen. Aber, so Heindorff: „Es ist fraglich, ob das immer ein Vorteil ist – nicht jeder Spieler ist begeistert, wenn er in der Reserve ran muss…“

 

 

 Bezirksliga:  Nachholspiel Spielbericht

GR: 25.03.08

 

Holzland macht  es spannend  -  STV gewinnt 3:2 gegen Osloß

Von Gundolf Tospann

GROSS TWÜLPSTEDT. Unnötig spannend machte es gestern der STV Holzland im Nachholspiel der Fußball-Bezirksliga 1. Trotz klarer Spielvorteile reichte es für die Elf von Trainer Waldemar Josef gegen den SV Osloß nur zu einem knappen 3:2 (2:0)-Erfolg.

Der STV machte sich das Leben unnötig schwer. Schon zur Pause mussten die drei Zähler in trockenen Tüchern sein. Klar besser, erspielten sich die Gastgeber jede Menge Einschussmöglichkeiten. "Wir hätten bis zur Halbzeitpause mindestens mit 5:0 führen müssen", ärgerte sich zwischenzeitlich Holzlands Trainer Waldemar Josef.

Zumindest reichte es in den ersten 45 Minuten zu zwei Treffern. Nach einer knappen Viertelstunde staubte Torsten Röhrs einen abgefälschten Ball zum 1:0 ab. Dass auch sein Bruder Mathias einen guten "Riecher" hat, zeigte er gut zehn Minuten später. Auch er staubte ab.

Nicht wach kam der STV aus der Pause. Mit dem ersten richtigen Schuss auf das Holzländer Tor erzielte Artur Rose den Anschlusstreffer. Nicht im Bilde war die Josef-Elf beim Ausgleich der Gäste. Ein recht harmloser Freistoß von Babis Cirousse aus halbrechter Position landete an Freund und Feind vorbei im langen Eck.

Trotz des Doppelschlags des Gegners zeigten die Holzländer Moral und fanden wieder ins Spiel - und zu Torchancen. Bis zur 82. Minute mussten die heimischen Fans aber auf den Siegtreffer warten. Dafür war dieser in der Entstehung sehenswert. Mit einem klasse Zuspiel bediente Fabian Matschewski Mathias Röhrs, der den verdienten Endstand markierte.

"Ich bin stolz auf meine Mannschaft, dass sie nach dem 2:2-Ausgleich wieder zu ihrem Spiel gefunden hat. Wir hätten höher gewinnen müssen", resümierte Holzlands Trainer Waldemar Josef.

Tore: 1:0 Torsten Röhrs (14.), 2:0 Mathias Röhrs (25.), 2:1 Rose (50.), 2:2 Cirousse (57.), 3:2 Mathias Röhrs (82.).

STV: Pasche - Lennart Hansmann, Berner, Kahlert - Lippelt, Mathias Röhrs, Otto (55. Hofer), Dornfeld, Schultz, Matschewski (82. Ratz) Torsten Röhrs (75. Pilzecker).

SV: Schmidt - Steffen, Siebert, Fricke - Wolfram (40. Cirousse), Ollendorf, Petri, Celico, Wilke, Krause - Rose

 

 Bezirksliga:  "Nachholspiele über Ostern" Vorberichte

GR: 20.03.08

 

Hehlingen will den "Knockout" verhindern

Calberlah erwartet vor heimischer Kulisse das Schlusslicht aus Heiligendorf -

Reislingen muss sich gegen SSV II beweisen

Von Steffen Erkenbrecher

Für den Ostermontag gibt es in der Fußball-Bezirksliga einen zusätzlichen Leckerbissen: Der Verfolger TSV Hehlingen will gegen den Ligaprimus aus Hillerse die Titelambitionen wieder aufwärmen.

TSV Hehlingen - TSV Hillerse (Mo., 15 Uhr).

Tatsächlich macht Hehlingens Coach Jürgen Winkelmann kein Geheimnis daraus, dass er mit seinem Team unbedingt die letzten Hoffnungen auf den Titel wahren will. "Wenn wir noch ein Wörtchen mitreden wollen, dann müssen wir gewinnen. Eine Niederlage würde den Knockout bedeuten." Unrecht hat er mit der Einschätzung sicher nicht, schließlich hinkt sein TSV bereits 12 Punkte hinterher, hat allerdings ein Spiel weniger.

Doch auch der Spitzenreiter aus Hillerse erlegt sich nicht weniger Druck auf für das Spitzenspiel. "Wir sind gezwungen, immer zu gewinnen, um ganz oben zu bleiben", erklärt Trainer Heinz Gerono. Im Hinterkopf hat der Coach dabei allerdings nicht in erster Linie den Gastgeber, sondern vielmehr den SV Calberlah der nur noch vier Punkte Rückstand hat. Wirkliche Sorgen, dass dieser Abstand weiter schmelzen könnte, macht sich Gerono jedoch nicht, zumal sein Team schon beim 4:2-Hinspielerfolg "überlegen war". "Der Sieg in Isenbüttel hat uns Sicherheit gegeben. Ich hoffe, dass wir die Einstellung mitnehmen."

Im gegnerischen Lager baut Trainer Winkelmann indes auf seine Sturmreihen: "Wir werden unser Heil in der Offensive suchen, denn die Hillerser Abwehr ist nicht mehr so souverän wie in der Hinserie." Allerdings schwächelten auch die Hehlinger zuletzt bei der 1:3-Pleite in Meinersen. "Das Spiel wollen wir vergessen lassen...", so Winkelmann.

 

SV Grün-Weiß Calberlah -TSV Heiligendorf (Sbd., 16 Uhr).

Beim Gastgeber kann am Osterwochenende Traumabewältigung betrieben werden:

Denn noch immer ist die 1:2-Hinspielschmach beim Tabellenzweiten nicht verdaut,

zumal es auch die erste Saisonniederlage war: "Die Jungs brennen auf die Revanche.

Diesmal müssen wir konzentriert sein und uns taktisch besser verhalten", erklärt

SV-Trainer Frank Plagge, der wieder Torben Meinhold zurückgreifen kann.

Der Verteidiger soll nach neun Monaten Pause "wieder langsam herangeführt werden".

 

Bloß nicht ins straucheln geraten:

Tobias Meißner und der SV Calberlah erwarten Heiligendorf.

Foto: Walther

 

 

SV Reislingen/Neuhaus - SSV Vorsfelde II (Sbd., 12 Uhr).

Einzig und allein auf dem Papier sind die Reislinger der uneingeschränkter Favorit für das Aufeinandertreffen mit den abstiegsbedrohten Vorsfeldern. Schließlich hat der Kader des SSV in letzter Zeit einiges an Verstärkungen dazu gewonnen. Und das weiß auch SV-Coach Andreas Löwner: "Sie haben ja bekannt gegeben, dass ab sofort regelmäßig einige aus der Ersten spielen werden. Dementsprechend schwer wird es." Allerdings können auch die Reislinger nach der Rückkehr von Thomas Bokeloh aus den Vollen schöpfen. Und Löwner scheint zudem das Erfolgsrezept zu kennen: "Wir dürfen nicht mit Mann und Maus stürmen. Wir müssen erst hinten sicher stehen."

TuS Neudorf-Platendorf - FC Brome (Sbd., 16 Uhr).

Schritt für Schritt hat sich der TuS der Abstiegregion entfernt: So gab es zuletzt zwei Siege in Serie. Gerettet sind die Platendorfer jedoch noch lange nicht, das weiß auch Trainer Frank Huneke. "Wir wissen, dass das Spiel nochmal sehr wichtig ist, zumal wir den FC auf Distanz halten wollen. Das wäre ein wichtiger Schritt." Mit einem einfachen Spiel rechnet der TuS-Coach allerdings nicht: "Die Bromer stehen sehr solide in der Abwehr. Es wird schwer, sie zu knacken."

STV Holzland - MTV Isenbüttel (Sbd., 16 Uhr).

Der Weg "zurück in die Erfolgsspur" soll laut MTV-Coach Dieter Winter über Twülpstedt führen. Die Vorzeichen stehen jedoch nicht sonderlich gut, wie der Trainer betont. Dabei beruft er sich auf die Ausfälle der gesperrten Abwehrleute Julian Lucas und Dennis Mohwinkel. "Es wird nicht leicht, das zu kompensieren. Trotzdem ist es wichtig, dass wir wieder ein Erfolgserlebnis haben", so Winter, der weiß, worauf es ankommen wird: "Wir müssen die Röhrs-Brüder aus dem Spiel nehmen und uns taktisch klug verhalten."

STV Holzland - SV Osloß (Mo., 15 Uhr).

"Ohne Angst, jedoch mit Respekt" reisen die Osloßer nach Holzland. "Der STV kommt viel über den Kampf. Und mit robusten Mannschaften tun wir uns schwer", erklärt Gästetrainer Holger Ringe. Allerdings zeigte der SV schon im Hinspiel beim 3:3, dass er den Holzländern gewachsen ist. Und auch im zweiten Aufeinandertreffen wollen sich die Osloßer nicht verstecken. "Ich baue auf Halbzeit 1 der Vorwoche, denn gegen Vorsfelde hat die Raumaufteilung mit zwei Sechsern gut gepasst. Das könnte der Schlüssel zum Erfolg sein", meint Ringe.

 

 Bezirksliga:  "Streifzug"

AZ: 18.03.08

 

Aufatmen bei Spitzenreiter Hillerse: „Haben einige Körner verbraucht“

(jk/hot/tk) Ein Spitzenreiter, der wieder siegt, ein Team, das ohne seinen Torjäger trifft

und Heiligendorf hat den Klassenerhalt bereits abgehakt


Aufatmen beim TSV Hillerse nach dem 2:0-Sieg in Isenbüttel: Nach zuletzt zwei Pleiten musste der Tabellenführer der Bezirksliga gewinnen, um den Abstand auf die Verfolger Calberlah und Reislingen zu wahren. „Der Sieg war hochverdient“, freute sich TSV-Trainer Heinz Gerono. „Isenbüttel hat uns allerdings alles abverlangt – wir haben einige Körner verbraucht.“ Mit vollem Einsatz war auch Robin Nicks dabei. Der TSV-Linksverteidiger klärte kurz vor der Pause einen Ball auf der Linie – und knallte dabei mit den Rippen gegen den Pfosten. Doch Nicks biss auf die Zähne und spielte durch. „Das tat ganz schön weh“, so der Retter.

Freud und Leid bei Grün-Weiß Calberlah: Coach Frank Plagge musste in Parsau (5:0) einen schmerzlichen Ausfall hinnehmen. Timo Plotek verließ nach 31 Minuten das Feld. Erste Diagnose: Innenbandschaden. „Er ist unglücklich aufgekommen, sein Knie hat geknackt“, berichtete Plagge. „Genaueres wissen wir nach einer Computer-Tomographie.“ Derweil feierte Torben Meinhold sein Comeback. Nach neun Monaten Pause wegen muskulärer Probleme durfte er die letzten zehn Minuten ran.

Zu viel Lob scheint Bezirksligist SV Gifhorn nicht zu vertragen. Nach einem tollen Start ins Jahr 2008 setzte es zwei Pleiten gegen Parsau und Platendorf. Beim VfR Eintracht Nord, bis dahin ungeschlagen, gab‘s nun ein 3:2. Gifhorns Trainer Aki Kastner-Blödorn: „Am liebsten möchte ich nichts sagen. Ich nehme das Kritische mit.“ Vielleicht ist das der richtige Weg, damit der Erfolg dauerhaft an die Eyßelheide zurückkehrt.


Die Hoffnung stirbt zuletzt. Wieviel davon hat der TSV Heiligendorf angesichts von neun Punkten Rückstand noch auf den Klassenerhalt in der Bezirksliga? „Für mich ist das Thema abgehakt, wir planen für die Kreisliga“, so TSV-Spartenleiter Sascha Mrozek unmissverständlich. Jetzt soll die Mannschaft systematisch verjüngt werden. Mrozek: „Mal sehen, was möglich ist. Künftig haben wir auf jeden Fall mehr Derbys. Das ist ja auch schön.“
 

 

 Bezirksliga: Spielberichte 21. Spieltag

AZ: 17.03.08

 

Hillerse schlägt Isenbüttel mit 2:0

TSVer Fabian Busse beschenkt sich und seinen Coach nachträglich

(jk) Niederlagen-Serie gestoppt: Nach zuletzt zwei Pleiten konnte der TSV Hillerse wieder gewinnen. Der Spitzenreiter der Fußball-Bezirksliga siegte beim MTV Isenbüttel verdient mit 2:0 (0:0).
TSV-Innenverteidiger Lars Herzog hatte es angekündigt: In Isenbüttel schafft Hillerse die Wende. Und so kam es auch. Die Gäste waren von der ersten Minute an wach, zeigten, dass sie das Spiel unbedingt gewinnen wollten. „Wir haben eine Menge investiert“, sagte Hillerses Coach Heinz Gerono. Marc Bruns, Fabian Busse (2), Ibrahim Chour und Manuel Deppe hatten in Durchgang eins gute Möglichkeiten, konnten aber keine nutzen.
Doch auch Isenbüttel zeigte in den ersten 45 Minuten eine gute Leistung. Daraus resultierten Chancen für Dennis Stöbermann und Mohammed Rezzoug – Rezzougs Schuss konnte TSV-Linksverteidiger Robin Nicks gerade noch von der Linie kratzen (44.). „Wir haben zuerst sehr gut mitgehalten“, freute sich Dieter Winter, Trainer der Hausherren. „Leider kam dann im zweiten Durchgang zu wenig von uns.“
Nachdem Hillerse auch nach dem Seitenwechsel erneut einige gute Chancen ausgelassen hatte, war’s der kurz zuvor eingewechselte Sergej Ganski, der per direktem Freistoß die TSV-Führung besorgte (68.). Nur sieben Minuten später legte Busse nach. Damit beschenkte Busse sich und seinen Coach nachträglich – beide hatten unter der Woche Geburtstag…
Bitter für Isenbüttel: Dennis Mohwinkel sah kurz vor dem Abpfiff wegen eines Foulspiels die Rote Karte. Winter: „Ob’s Rot war, sei dahingestellt. Aber es war ein dummes Foul, jetzt haben wir wieder einen Gesperrten mehr…“
MTV: van der Vorst – D. Dorenkamp – Mohwinkel, Benke – J. Dorenkamp, Theuerkauf (77. Limp), Jacobs, Ahrens – Rezzoug (71. Klapproth) – Stöbermann, Ehmling.
TSV: Fischer – Wesche, Herzog, Pahl, Nicks – Bruns, Deppe, Demir, Reich (66. S. Ganski) – F. Busse (79. Laukert), Chour (68. T. Bertram).
Tore: 0:1 (68.) S. Ganski, 0:2 (75.) F. Busse.
Rot: Mohwinkel (MTV/89.).

 

 

Last-Minute-Sieg! Reislingen gewinnt noch 3:2

Holzland im Schongang zum 4:1 gegen Müden – GW Calberlah 5:0 bei Germania Parsau

(jk/hot) Grün-Weiß Calberlah bleibt in der Fußball-Bezirksliga nach einem 5:0 bei Germania Parsau an Spitzenreiter Hillerse dran. Auch der SV Reislingen/Neuhaus ist weiter im Meisterschaftsrennen vertreten – dank eines Last-Minute-Sieges gegen die SV Meinersen. Die Partie zwischen dem TSV Hehlingen und dem FC Brome fiel wegen des schlechten Wetters aus.
FC Germania Parsau – SV Grün-Weiß Calberlah 0:5 (0:2).

Germanen-Betreuer Marc Matalla war trotz der Niederlage zufrieden. „Nicht mit dem Ergebnis, aber mit unserer Leistung. Phasenweise haben wir richtig gut mitgehalten“, lobte Matalla und ergänzte: „Zwischen der 60. und der 80. Minute waren wir sogar die bessere Mannschaft.“ Calberlahs Coach Frank Plagge fügte anerkennend hinzu: „Parsau hat bis zum Schluss gekämpft.“ Timo Plotek hatte die Gäste in Führung gebracht (19.) – wenig später musste er mit Verdacht auf Innenbandschaden raus. Für ihn kam Oldie Dieter Keil, der mit seiner ersten Ballberührung zum 2:0 traf. Nach der Pause legte Keil sogar das 3:0 nach. „Er hat mit seinen 40 Jahren richtig geackert“, lobte Plagge, der in Parsau neben Plotek noch auf vier weitere Akteure verzichten musste.
FC: Patz – Geiling – Rendelmann (54. Pieper), Volk – Gehring, Voigt, Rücker, Effe, Bockelmann (81. Ahrens), Heider (72. Samohl) – Wojtek.
SV: Korsch – Heise, Gewinner, Meißner, Elbe – Hernier, Bleistein (80. Meinhold), Remus – Plotek (31. Keil), P. Plagge, Hoffmann.

Tore: 0:1 (19.) Plotek, 0:2 (32.) Keil, 0:3 (47.) Keil, 0:4 (79.) P. Plagge, 0:5 (88.) Hoffmann.
STV Holzland – TuS Müden-Dieckhorst 4:1 (4:1).

Schon zur Halbzeit lag Holzland mit 4:1 vorn, STV-Coach Waldemar Josef setzte nach dem Seitenwechsel auf Ergebnisverwaltung. „Wir haben über Ostern zwei ganz schwere Spiele vor der Brust, die Jungs sollten Kraft sparen“, erklärte Josef. „Das sah zwar nicht unbedingt schön aus, aber wir haben die Punkte dadurch sicher nach Hause gebracht.“ Müdens Coach Andreas Heindorff war indes bedient: „Es ist mir unbegreiflich, wie man innerhalb einer Woche solche Leistungsschwankungen haben kann. Ich bin sehr enttäuscht. Wir haben leider nichts davon umgesetzt, was uns beim 5:0 gegen Osloß in der Vorwoche so stark gemacht hat.“
STV: Pasche – Berner – L. Hansmann, T. Hansmann – Otto, M. Röhrs, Lippelt (75. Pilzecker) – Matschewski, Schultz (70. Alberti), Dornfeld – T. Röhrs (55. Jürges).
TuS: Schlepps – Börner – Wegmeyer, Bammann (46. K. Bürsing) – C. Gerike, B. Bürsing, Melzel, Linneweh – Gröben (75. Hübner) – Schmitz (55. Tobias Döring), S. Gerike.
Tore: 1:0 (14.) T. Röhrs, 1:1 (20.) Gröben, 2:1 (24.) T. Röhrs, 3:1 (35.) Dornfeld, 4:1 (40.) T. Röhrs.
Gelb-Rot: T. Hansmann (STV/ 90.).
SV Reislingen/Neuhaus – SV Meinersen 3:2 (0:1).

Meinersen zeigte sich beim Dritten sehr engagiert, ging durch Iwan Hekk sogar in Front. „Taktisch und kämpferisch war‘s eine gute Leistung“, sagte SVM-Trainer Volker Steding. „Das 0:1 war lange wie eine Blockade für uns“, so SVR-Coach Andreas Löwner. Reislingen drängte auf den Ausgleich, wurde gut 20 Minuten vor dem Ende erst mit Jens Stumpps Ausgleich und dann mit Christof Szewieczeks Führung belohnt. Meinersen kämpfte sich abermals heran, glich durch Tobias Niebuhr aus und hatte Pech, dass Dieter Mosbergers Elfer-Tor das 3:2 besiegelte.
SVR: Sehm – C. Kirsch, Mosberger, Stiller, Wolkowski – Stuhlmacher, Schrock (74. Bokeloh), F. Kirsch, J. Stumpp – Funke (65. D. Stumpp), Krein (71. Szewieczek).
SVM: Conrad – Winkelmann, Niebuhr, Voigt, Leo – Sterz, Hekk (67. Vogelmann), Glindemann (75. Saibel), Eberhart – Lenk, Bind.
Tore: 0:1 (20.) Hekk, 1:1 (68.) J. Stumpp, 2:1 (72.) Szewieczek, 2:2 (81.) Niebuhr, 3:2 (89.) Mosberger (Foulelfmeter). Gelb-Rot: Winkelmann (SV/88.).

 

Vorsfelde II 1:1 bei SVO

(hot) Der Abstand bleibt: Der SSV Vorsfelde II kam beim SV Osloß nicht über ein 1:1 (0:0) hinaus und konnte so nicht auf den Konkurrenten im Abstiegskampf der Fußball-Bezirksliga verkürzen.
Wie schon in der Vorwoche brauchte die SSV-Reserve – wieder gespickt mit Akteuren der Niedersachsenliga-Truppe – eine Viertelstunde, um ins Spiel zu finden. Osloß hatte Pech, dass Artur Rose zweimal scheiterte (10./15.). „Wir haben wieder unser wahres Gesicht gezeigt“, meinte SVO-Coach Holger Ringe vor allem zu der überzeugenden ersten Hälfte.
Im zweiten Durchgang kam Vorsfelde II auf und ging durch Marcus Hadamek in Führung, Stephan Rupprecht scheiterte noch an Osloß‘ Keeper Benjamin Schmidt. Neun Minuten vor Schluss besorgte Rose dann den Ausgleich. Ringe: „Damit können wir leben, wir haben Vorsfelde auf Abstand gehalten.“
SV: Schmidt – Fochler, Siebert, Fricke – Ollendorf, Petri, Celico, Ament, Wilke (65. Winterboer), Krause (80. Wolfram) – A. Rose
SSV: Timmas – Körber, D. Wicha, Lütke, N. Wicha – Krause, Hadamek, Fenner (76. Hetmantzyk), Rupprecht – Mainka (46. Renelli), Vacca (61. Schenker).
Tore: 0:1 (59.) Hadamek, 1:1 (81.) A. Rose.
 Gelb-Rot: Ament (SV/90.).


Nun Positiv-Überraschung: Gifhorn mit 3:2 beim VfR - Rot für Rick Bewernick
(hot) Die SV Gifhorn ist jede Woche für eine Überraschung gut: Nach zwei Pleiten gegen zwei Kellerkinder gab‘s nun ein 3:2 (1:1) bei Eintracht Nord Wolfsburg. Für den VfR war‘s die erste Niederlage des Jahres.
„Ich denke, der Sieg war verdient. Die erste Hälfte war sehr gut von uns“, erklärte SV-Trainer Aki Kastner-Blödorn. Doch ausgerechnet Rot für Wolfsburgs Rick Bewernick (Schiedsrichter-Beleidigung) brachte Gifhorn aus dem Konzept.
Nach einem Handspiel von VfR-Angreifer Daniel Dürkop machte Alexander Lippke mit seinem zweiten Handelfmeter-Tor dann aber den Sieg perfekt. Auch Eintracht-Betreuer Eberhard Frey gab zu: „Gifhorn war hier sehr spielstark.“
VfR: Bonk – Marrazza (78. Almeida), Korsch, Yahmadi, Eraslan – Osumek, Bewernick, Straub, Engelhardt – Macis (57. Kuschawe), Dürkop.
SV: Mechelk – Marco Momberg – Ceylan, Kornblum – Jander, Gülabi (85. Gira), Garzke, Polat, Lippke – Ustaoglu, Sawtschenko (56. Grünhage).
Tore: 0:1 (30.) Lippke (Handelfmeter), 1:1 (42.) Bewernick (Foulelfmeter), 1:2 (48.) Ustaoglu, 2:2 (66.) Eraslan, 2:3 (73.) Lippke (Handelfmeter).
Rot: Bewernick (VfR/49.).

 

6:3! Platendorfs tolle 24 Minuten - Heiligendorf schwach

(hot) Wenn es noch eines letzten Beweises bedurft hätte, so gab es diesen im Spiel bei Neudorf-Platendorf: Nach der ernüchternden 3:6-(1:5)-Pleite bei den TuS-Fußballern ist das Thema Klassenerhalt für Bezirksliga-Schlusslicht TSV Heiligendorf anscheinend zu den Akten gelegt.
Allerdings offenbarte auch Gastgeber Platendorf, der durch den Sieg das Polster nach unten ausbauen konnte, eklatante Defensivschwächen. „Das war von beiden Mannschaften nichts“, meinte Heiligendorfs Trainer Klaus Goertner.
Der TSV, der durch eine zweifelhafte Elfmeter-Entscheidung früh in Führung gegangen war, hätte in der Anfangsphase nachlegen können, zeigte sich aber mehrfach im Abschluss zu harmlos. Pech kam dann dazu, als ein zweiter, diesmal eindeutig berechtigter, Elfer-Pfiff ausblieb. „Platendorf hat unsere Fehler besser genutzt“, so Heiligendorfs Coach, der beiden Mannschaften „nicht einmal 1. Kreisklasse-Niveau“ attestieren konnte.
Auf den frühen Rückstand reagierte der TuS nach 13 Minuten damit, den Spieß binnen 24 Minuten zu drehen – 5:1 führten die Hausherren zur Pause. Als Heiligendorf noch mal bis auf zwei Tore verkürzte, setzte Platendorfs Hikmet Ekinci den Schlusspunkt. TuS-Trainer Frank Huneke: „Nach dem 5:1 zur Pause haben wir zu viel geeiert, aber was zählt, ist der Sieg. Ein großes Lob an Hikmet und Cafer Gül, die bei uns ausgeholfen haben.“
TuS: S. Manske – Hoffart (72. Kosmin) – Marquardt (69. Klenner), R. Manske – Rauhs, Schrader, Becker, Cafer Gül, Guse – Ekinci (72. Lücke), Pengel.
TSV: Denecke – Twardon (74. Knigge) – Petters (52. Petter), Strey – Günther, Henschel, Koderisch, Molkentin, Grohn – Schulze, Kuhlbars.
Tore: 0:1 (7.) Twardon (Foulelfmeter), 1:1 (13.) Schrader, 2:1 (15.) Cafer Gül, 3:1 (31.) Pengel, 4:1 (34.) Hoffart, 5:1 (38.) Schrader, 5:2 (55.) Schulze, 5:3 (60.) Günther, 6:3 (63.) Ekinci.
Gelb-Rot: Schrader (TuS/73.).

 

Elf des Tages:
Tor: Schmidt (Osloß)
Abwehr: Nicks (Hillerse), T. Hansmann (Holzland),
Yahmadi (VfR Eintracht), Marco Momberg (Gifhorn)

Mittelfeld und Angriff: Schrader (Platendorf),
Garzke (Gifhorn), Bruns (Hillerse), F. Busse (Hillerse)
T. Röhrs (Hozland),
Keil (Calberlah)


 

 

GR: 17.03.08

 

Reislingen zittert sich ohne spielerischen Glanz zum Sieg
SV Calberlah siegt in Parsau ungefährdet mit 5:0 -

SV Gifhorn landet 3:2-Überraschung bei VfR Eintracht Nord
Von Julian Jander und Steffen Erkenbrecher
Der Favoritenschreck heißt SV Gifhorn: Auch diesmal konnte der Fußball-Bezirksligist seine Außenseiter-Rolle nutzen, um eine Überraschung bei Eintracht Nord zu landen. Meinersen verpasste einen solchen Coup in Reislingen hingegen nur knapp.
SV Reislingen - SV Meinersen 3:2 (0:1).

Tore: 0:1 Hekk (20.), 1:1 J. Stumpp (68.), 2:1 Szewieczek (72.), 2:2 Niebuhr (81.), 3:2 Mosberger 89./FE).
Der Erfolg der Hausherren ging trotz des späten Siegtreffers laut Reislingens Betreuer Thomas Glagau in Ordnung: "Wir haben insgesamt viele Torchancen ausgelassen. Nach dem 2:2-Ausgleich haben wir den Druck noch einmal erhöht. Es war ein Spiel auf ein Tor. Spielerisch konnte auf einem tiefen und schwer bespielbaren Untergrund keines der beiden Teams glänzen", sagte Glagau.
SVR: Sehm - C. Kirsch, Mosberger, Stiller, Wolkowski - J. Stumpp, Schrock (74. Bokeloh), Stuhlmacher, F. Kirsch - Funke (65. D. Stumpp), Krein (71. Szewieczek).
SVM: Conrad - Winkelmann, Niebuhr, Leo, Voigt - Glindemann, Hekk (65. Vogelmann), Eberhart, Sterz - Bind, Lenk.
FC Germania Parsau - SV Grün-Weiß Calberlah 0:5 (0:2).

Tore: 0:1 Plotek (19.), 0:2 Keil (32.), 0:3 Keil (47.), 0:4 P. Plagge (79.), 0:5 Hoffmann (88.).
Die Gäste waren druckvoller und legten eine gute Chancenauswertung an den Tag. "Calberlah war einfach cleverer und hat seine Feldüberlegenheit genutzt. Wir hatten aber auch einige Chancen und waren insgesamt betrachtet keine fünf Tore schlechter", resümierte Parsau-Betreuer Marc Matalla. Verdient war der Sieg aber ohne Frage - das sah auch Matalla so.
FC: Patz - Geiling - Volk, Rendelmann (54. Pieper) - Gehring, Voigt, Rücker, Effe, Bokelmann (81. Ahrens), Heider (72. Samol) - Wojtek.
SV: Korsch - Heise, Gewinner, Meißner, Elbe - Bleistein, Hernier, Remus, Hoffmann - P. Plagge, Plotek (31. Keil).

VfR Eintracht Nord Wolfsburg - SV Gifhorn 2:3 (1:1).

Tore: 0:1 Lippke (30./HE), 1:1 Bewernick (42./FE), 1:2 Ustaoglu (48.), 2:2 Eraslan (66.), 2:3 Lippke (73./HE). Rot: Bewernick (49./VfR).
Die Serie ist gerissen: Nach fünf Siegen in Folge musste die Eintracht erstmals wieder eine Pleite hinnehmen. Schuld daran waren die gut aufspielende Gifhorner, die laut VfR-Trainer Karsten Stephan "immer gefährlich waren". Dabei zahlte sich besonders das Mittelfeld-Pressing des Gastes aus. Trotzdem blieb es bis zum Schluss spannend, denn auch der Gast gab sich trotz einer roten Karte in Durchgang 2 nicht auf. Das glücklichere Ende hatten dann die Gifhorner.
VfR: Bonk - A. Marrazza (78. Almeida), Korsch, Yahmadi, Eraslan - Osumek, Bewernick, Straub, Engelhardt - Dürkop, Macis (57. Kuschawe).
SV: Mechelk - Marco Momberg - Kornblum, Ceylan - Jander, Garzke, Lippke - Gülabi (85. Giera) - Ustaoglu, Polat - Sawtschenko (56. Grünhage).
STV Holzland - TuS Müden-Dieckhorst 4:1 (4:1).

Tore: 1:0 T. Röhrs (5.), 1:1 Gröbe (17.), 2:1 T. Röhrs (19.), 3:1 Dornfeld (33.), 4:1 T. Röhrs (43). Gelb-Rot: T. Hansmann (87., STV).
Den Grundstein für den verdienten Erfolg legten die Gastgeber bereits in der ersten Hälfte. Torsten Röhrs, Top-Stürmer der Liga, traf dabei allein dreimal. In Halbzeit 2 lief bei zunehmendem Regen bei beiden Teams nicht mehr viel zusammen. "Der TuS stand tief und wollte keine Tore mehr kassieren. Unter dem Strich war das ein verdienter Sieg. Darauf können wir aufbauen", sagte Holzlands Abteilungsleiter Dietmar Jürges.
STV: Pasche - T. Hansmann, L. Hansmann, Berner - Lippelt (78. Alberti), Mathias Röhrs, Otto, Dornfeld, Matschewski, Schultz (62. Pilzecker) - Torsten Röhrs (68. Jürges).
TuS: Schlepps - Bammann (46. K. Bürsing), Wegmeyer, Börner - Melzel, B. Bürsing (75. Niebuhr), C. Gerike, Gröbe, Linneweh - S. Gerike, Schmitz.


TSV Hehlingen - FC Brome: ausgefallen.

 

Rose rettet Osloß das Remis - Kellerduell gegen den SSV Vorsfelde II endet 1:1
Von Julian Jander
OSLOSS. Im Kellerduell des 21. Spieltages der Fußball-Bezirksliga trennte sich der gastgebende SV Osloß von der Reserve des SSV Vorsfelde mit 1:1 (0:1). Die Hausherren konnten so zumindest den Abstand auf den ersten Abstiegsplatz wahren, den Vorsfelde inne hat.
Holger Ringe, Coach des SV Osloß, sah sein Team in der ersten Halbzeit aufgrund eines Chancenplus' im Vorteil. Nachdem Markus Hadamek in der 59. Minute der Führungstreffer für Vorsfelde gelungen war, erhöhte Osloß die Schlagzahl. "Nach dem Rückstand haben wir gedrückt, das Ausgleichstor war verdient", sagte Ringe. Dieses erzielte Artur Rose mit einem Kopfball unter die Latte in der 81. Spielminute.
"Das Tor hat er sich erarbeitet. Artur hatte schon vorher einige Chancen gehabt", lobte Ringe, der sich vor allem mit der Moral und kämpferischen Einstellung seiner Mannschaft zufrieden zeigte.
Vorsfeldes Trainer Jörg Jennerich sah die "klareren Chancen" auf Seiten seines Teams. "Das Ergebnis ist natürlich zu wenig. Da war mehr drin. Wir haben auf die drei Punkte gespielt", so Jennerich, der insgesamt ein "verteiltes Spiel" sah.
Bezogen auf die Vorsfelder Tabellenlage, die durch den einen gewonnenen Zähler nur bedingt besser wurde, sagte Jennerich: "Eigentlich ist der Punkt zu wenig, aber wir sind noch am Leben und werden weiter versuchen, die nötigen Zähler gegen den Abstieg zu holen." Der Rückstand von Vorsfelde auf den ersten Nichtabstiegsplatz beträgt vier Punkte. Allerdings hat der dort angesiedelte FC Brome eine Begegnung weniger als der SSV absolviert.
Tore: 0:1 Hadamek (59.), 1:1 Rose (81.).
SV: Schmidt - Fochler - Siebert, Fricke - Ollendorf, Petri, Celico, Ament, Wilke (65. Winterboer), Krause (80. Wolfram) - Rose.
SSV: Timmas - Lütke, D. Wicha, N. Wicha - Körber - Krause, Hadamek, Fenner (76. Hetmantzyk), Rupprecht - Vacca (61. Schenker), Mainka (46. Renelli).

 

Tabellenführer Hillerse endlich wieder siegreich - Sergej Ganski trifft mit seinem ersten Ballkontakt
Von Julian Jander
ISENBÜTTEL. Der Spitzenreiter der Fußball-Bezirksliga, der TSV Hillerse, hat sich nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge rehabilitiert und erspielte sich beim MTV Isenbüttel einen verdienten 2:0 (0:0)-Erfolg. Der Sieg war insofern wichtig, weil so der Abstand von vier Zählern auf den ebenfalls siegreichen Verfolger aus Calberlah gehalten werden konnte.
Dieter Winter, Coach des unterlegenen MTV Isenbüttel, sah in der ersten Halbzeit ein "sehr gutes und von beiden Mannschaften offensiv geführtes Spiel". Dabei sprangen viele Torchancen auf beiden Seiten heraus. Die beiden Tore fielen jedoch erst im zweiten Durchgang der Begegnung. Das 1:0 für die Gäste erzielte Sergej Ganski, der in der 65. Minute per Freistoß traf. Kurios dabei: Es war sein erster Ballkontakt, da er erst kurz zuvor eingewechselt worden war. Stürmer Fabian Busse, mit nun 8 Saisontreffern Hillerses zweitbester Torschütze, legte dann in der 77. Minute zum vorentscheidenden 2:0 nach.
"Letztlich geht der Hillerser Sieg aufgrund der besseren Spielanlage in Ordnung", räumte Winter ein. Für TSV-Trainer Heinz Gerono war der Erfolg hingegen hochverdient: "Wir haben von Anfang an einen großen Aufwand betrieben und waren die überlegene Mannschaft. Bereits nach 15 Minuten hatten wir drei hochkarätige Möglichkeiten." Insgesamt zählt für den TSV jedoch nur, dass wieder ein Sieg verbucht werden konnte.
Tore: 0:1 S. Ganski (65.), 0:2 F. Busse (77.).
MTV: van der Vorst - Mohwinkel - D. Dorenkamp, Jacobs - Benke, Theuerkauf (75. Limp), Ahrens - Rezzoug (70. Klapproth), Ehmling - Stöbermann.
TSV: Fischer - Wesche, Pahl, Herzog, Nicks - Bruns, Deppe, Demir, Reich (65. S. Ganski)- Chour (68. T. Bertram), F. Busse (78. Laukert).

 

6:3 - Platendorf mit Kantersieg im Abstiegskampf  - TuS bezwingt Heiligendorf
PLATENDORF. Torsegen in Platendorf: Mit einem 6:3 (5:1)-Kantersieg hat der TuS ein wichtiges Ausrufezeichen im Abstiegskampf der Fußball-Bezirksliga gesetzt. Für den Gast aus Heiligendorf war es indes schon die sechste Pleite in Folge.
Der Befreiungsschlag für Platendorf ist geglückt! Dabei hatte die Partie nicht nach Maß begonnen: Vielmehr konnte sich der TSV nach sechs Minuten berechtigte Hoffnungen auf Punkte im Abstiegskampf machen, nachdem er per Foulelfmeter erfolgreich gewesen war. Doch die Hausherren hatten die passende Antwort parat: Während Daniel Pengel das 1:1 mit einer Flanke einleitete, war es beim 2:1 Martin Guse, der sich auf dem Flügel durchsetzte.
Und damit ist der Knackpunkt des Spiels auch schon erzählt, denn von dieser Wende erholten sich die Heiligendorfer nicht mehr. Der TuS hatte dementsprechend besonders vor dem Pausenpfiff leichtes Spiel und setzte sich mit 5:1 ab. "Unsere erste Halbzeit war ansprechend. Wir haben das Spiel gut gedreht", resümierte TuS-Coach Frank Huneke.
In Durchgang 2 wurde sein Team jedoch ein wenig "fahrlässig". Zwar hatte der Gastgeber noch immer die Spielkontrolle, doch der Gast kam vermehrt zu Möglichkeiten. Folgerichtig verkürzte der TSV auf 3:5 und witterte Morgenluft. Doch mit dem 6:3 der Gastgeber war der Drops endgültig gelutscht.
Tore: 0:1 Twardon (6./FE), 1:1, 5:1 Schrader (13., 38.), 2:1 Gül (15.), 3:1 Pengel (31.), 4:1 Hoffart (33.), 5:2 Becker (57./ET), 5:3 Günther (62.), 6:3 Ekinci (65.).
Gelb-Rot: Schrader (75./TuS)
TuS: S. Manske - Hoffart (75. Lücke) - R. Manske, Marquardt (70. Klenner) - Becker, Rauhs, Gül, Guse, Schrader - Ekinci (75. Cosmin), Pengel.
TSV: Denecke - Twardon (75. Knigge) - Peters (60. Petter), Strey - Henschel, Günther, Grohn, Koderisch, Molkentin - Schulze, Kuhlbars.

 

   Torjäger:

  

 24 Tore:

 T. Röhrs (Holzland)

 17 Tore:

 Bischoff (Hehlingen)

 15 Tore:

 M. Plagge (SV Calberlah)

 14 Tore:

 M. Hernier (SV Calberlah)

 12 Tore:

 Rose (Osloß), Bewernick (VfR Eintr.)

 11 Tore:

 T. Plotek (SV Calberlah),

 10 Tore:

 Stöbermann (Isenb.),

   9 Tore:

 Macis (VfR Eintr.), Gutknecht (Platend.),

   8 Tore:

 P. Plagge (SV Calberlah),  F. Busse (Hillerse)

 Krein, Funke (Reislingen)

   7 Tore:

  ,  Döring (Müden), Klapproth (Isenb.)

 

 

 Bezirksliga: 21. Spieltag Vorberichte

GR: 14.03.08

 

Parsauer "Begleitservice" soll diesmal keine Sympathien wecken

Germanen erwarten den Tabellenzweiten aus Calberlah - Gifhorn reist zur Eintracht

Von Steffen Erkenbrecher

Beim FC Germania Parsau geht die Angst umher: Denn am Wochenende erwartet der Fußball-Bezirksligist die Torfabrik vom SV Calberlah. Für die anderen Gastgeber stehen die Prognosen indes um einiges besser.

FC Germania Parsau - SV Calberlah (So., 15 Uhr).

Es kann richtig Freude aufkommen bei diesem Aufeinandertreffen in Parsau, allerdings nur bei den Zuschauern und dem Tabellenzweiten aus Calberlah: Denn gegen die Ballermänner der Liga (63) läuft der Gastgeber regelrecht Gefahr, unter die Räder zu geraten. Das lässt auch Germanen Coach Peter Loeper in Sorge verfallen, zumal sein Team schon im Hinspiel gleich siebenmal das Leder aus dem Netz holen durfte: "Ich hoffe, dass es nicht wieder so heftig wird. Wir müssen aggressiv zur Sache gehen und dürfen nicht wieder den Begleitservice spielen."

TSV Hehlingen - FC Brome (So., 15 Uhr).

Leichtfertig verspielten die Hehlinger am letzten Wochenende in Meinersen (1:3) die Chance den Abstand zum Spitzenreiter TSV Hillerse auf sechs Punkte zu verkürzen. Dementsprechend erwartet Trainer Jürgen Winkelmann, dass sein Team die "katastrophale Leistung" vor heimischem Publikum vergessen macht und somit die Titelambitionen wieder aufwärmt. "Ich erwarte ein couragierte Leistung. Nur mit einem Sieg bleiben wir in Reichweite zur Spitze", so der Coach. Besondere Hoffnung ruhen dabei auf den Rückkehrern Roy Präger und Gerald Schröder.

SV Reislingen/Neuhaus - SV Meinersen/A./P. (So., 15 Uhr).

Bei den Hausherren gibt es bereits vor der Partie ein unangenehmes Déjà-vu. Denn nach dem 2:0-Sieg gegen Hillerse beträgt der Abstand auf den Spitzenreiter nur noch sechs Zähler. Und das war bereits zu Beginn der Rückrunde der Fall, daraufhin verloren die Reislinger plötzlich zwei Partien in Serie. "Damals haben uns die Nerven und das nötige Quentchen Glück gefehlt. Doch jetzt müssen alle begriffen haben, worum es geht", fordert Löwner.

Damit impliziert der Coach natürlich auch, dass sein Team gegen den Gast aus Meinersen keine Punkte lässt. "Wenn wir einen guten Tag haben, denke ich, dass uns der SV nicht stoppen kann."

VfR Eintracht Nord - SV Gifhorn (So., 15 Uhr).

Die Mannschaft der Rückrunde heißt zweifelsohne Eintracht Nord - ohne Punktverlust im Jahr 2008 hat der VfR klammheimlich zum Spitzentrio aufgeschlossen. Und Trainer Karsten Stephan hofft, dass sich die Erfolgsserie fortsetzt: "Bei unserem Lauf sollten wir auch diesmal siegen, auch wenn der SV immer unbequem zu spielen ist."

Recht hat er, denn nicht nur einmal zeichnete sich der Gast als Favoritenschreck aus. Bestes Beispiel ist der 1:0-Erfolg gegen Calberlah, der erst drei Wochen zurückliegt. "Wir werden sicherlich nicht ins offene Messer laufen. Denn wir wollen Ostern beruhigt die Beine hochlegen können, um zu gucken, was die Anderen machen", so Stephan.

 

STV: Wieder über Kampf ins Spiel kommen

Holzland erwartet den TuS Müden/Dieckhorst - Drei Akteure sammeln Spielpraxis bei der Reserve

Von Gundolf Tospann

Die 0:5-Pleite bei Grün-Weiß Calberlah ist für den STV Holzland in der Fußball-Bezirksliga 1 abgehakt. Am Sonntag sollen für die Josef-Elf wieder Zähler kommen. Ab 15 Uhr geht es auf der Sportanlage in Groß Twülpstedt gegen den TuS Müden/Dieckhorst.

"Ich habe uns in Calberlah nicht so schlecht gesehen. Unser Fehler war es, dass wir versucht haben, mitzuspielen. Das ging in die Hose. Mit schönem Fußball können wir eben kein Spiel gewinnen", schaut STV-Trainer Waldemar Josef noch einmal auf diese Partie zurück. Auch die These, dass seine Mannschaft nun ins Mittelmaß abgestürzt sei, möchte der Coach so nicht gelten lassen. "Unser Ziel war vor der Saison der Klassenerhalt. Danach haben wir als neues Ziel einen einstelligen Tabellenplatz anvisiert. Deshalb bin ich mit dem so genannten Mittelmaß schon zufrieden."

Gegen den kommenden Gegner erwartet der Holzländer Coach ein anderes Spiel als gegen die Plagge-Elf. "Müden ist nicht so spielstark wie Calberlah", charakterisiert Waldemar Josef den Tabellenneunten und will wieder mit alten Tugenden zum Erfolg kommen. "Über den Kampf, der uns mehr liegt, wollen wir ins Spiel kommen", legt sich der Coach fest.

Personell gibt es beim STV keine Probleme. Wie gegen Calberlah stehen 18 Spieler zur Verfügung. Es könnten sogar 21 Kicker sein. Denn: Nach ihren Verletzungen sind Tore Schütt, Waldemar Alberti und Tim Pilzecker nämlich wieder fit. Auf ihren Einsatz gegen die Müdener wird Waldemar Josef aber verzichten. "Die Drei werden abgestellt zu unserer zweiten Mannschaft, damit sie dort wieder Spielpraxis sammeln können. Dann kann ich sie bei den zwei Begegnungen über die Osterfeiertage einbauen", begründet Waldemar Josef diese Maßnahme.

Über den Zustand der Spielfläche in Groß Twülpstedt konnte der Holzländer Trainer keine detaillierte Auskunft geben. Aufgrund dort fehlender Flutlichtanlage trainiert der STV in Bahrdorf. Nach Stand der Dinge soll das Spiel aber nicht gefährdet sein. "Hoffentlich gibt es aber keinen böigen Wind", wünscht sich Josef.

Der STV Holzland (rechts) will gegen den TUS Müden/Dieckhorst

die Schlappe gegen den SV GW Calberlah vergessen machen.

Foto. André Walther

 

 

 

Vorfreude bei Winter: "Hillerse muss kommen"

TSV gastiert beim Tabellensiebten MTV Isenbüttel

ISENBÜTTEL. Der erwünschte Weg zurück in die Erfolgsspur führt für den TSV Hillerse am Sonntag (15 Uhr) über Isenbüttel: Der gastgebende MTV ist allerdings alles andere als gewillt, dem Spitzenreiter zu neuem Ruhm zu verhelfen.

Doch wen wundert?s? Schließlich herrscht zwischen beiden Teams noch immer ein "gewisser Derbycharakter" nach den gemeinsamen Bezirksoberligajahren, wie es MTV-Coach Dieter Winter beschreibt. Zudem freut sich der Gastgeber regelrecht auf den Ligaprimus, nachdem dieser zuletzt zwei Niederlagen in Folge einstecken musste. "Der TSV muss kommen und das Spiel machen. Das ist wunderbar, dann können wir kontern", erklärt Isenbüttels Trainer.

Auf Seiten des Gastes will sich Co-Trainer Dirk Kiwitt diesmal allerdings nicht nur auf die spielerischen Mittel seines Kaders verlassen. Vielmehr appelliert er an die Einstellung: "Wir müssen über Kampf und Einsatz zum Spiel finden. Zuletzt haben uns 10 bis 20 Prozent Wille gefehlt." Tatsächlich konnten die Hillerser zuletzt nicht an ihre Stärken Laufbereitschaft und Durchsetzungsvermögen aus der Hinserie anknüpfen. Doch Kiwitt ist aufgrund der Trainingswoche trotzdem guter Dinge. "Die Jungs waren lautstark, das ist ein gutes Zeichen."

 

 

Ringe will den Eintrittspreis anheben

Sowohl der SSV Vorsfelde II als auch Osloß hoffen im direkten Duell auf die nötigen Punkte im Abstiegskampf

Von Steffen Erkenbrecher

OSLOSS. Die Uhr schlägt kurz vor Zwölf, wenn sich Fußball-Bezirksligist SV Osloß und der SSV Vorsfelde II am Sonntag (15 Uhr) gegenüberstehen: Denn für beide Kontrahenten ist die Partie ein absolutes "Sechs-Punkte-Spiel".

An Wichtigkeit ist die Partie in Osloß wohl wirklich nicht zu übertreffen, schließlich würde eine Niederlage bei beiden Teams die Abstiegsängste weiter schüren. Dementsprechend wird es bei diesem Kräftemessen wohl auch auf die besseren Nerven ankommen. Und hinsichtlich dessen reisen die Vorsfelder mit einem gehörigen Vorteil an: Zum einen befasst sich der SSV bereits seit längerem mit dem Abstiegsgedanken, zum anderen befindet sich der Gast nach dem Sieg in der Vorwoche im Auftrieb. "Das hat uns stimmungsmäßig einen Schub gegeben", so Vorsfeldes Coach Jörg Jennerich.

Anders sieht es beim Gastgeber aus, denn hier geht erst nach zuletzt drei Pleiten in Folge die Angst vor dem Abrutsch in die Kreisliga umher. Dabei waren die Osloßer mit ihrem Überraschungserfolg gegen den Dritten Reislingen gut aus den Startlöchern gekommen. "Das wir danach in solch ein Loch gefallen sind, können wir uns selbst nicht erklären", offenbart Trainer Holger Ringe.

Doch einen Ansatz scheint der SV-Coach bereits gefunden zu haben, weshalb es bei seinen Schützlingen zuletzt nicht lief: "Meine Aufgabe ist es, der Mannschaft den Druck zu nehmen. Zuletzt konnten sie damit nämlich nicht umgehen." Tatsächlich bedarf es beim Elften einer gehörigen Leistungssteigerung, denn beim 0:5 gegen Müden konnte Ringe nur wenig positives registrieren: "Das einzig Gute ist, dass es schlechter nicht mehr geht."

Beim Gast aus Vorsfelde vertraut Coach Jennerich hingegen auf bewährte Mittel, die zuletzt zum Erfolg führten. So soll wieder versucht werden, ein Tor zu schießen, ohne die Defensive dabei zu vernachlässigen. Ob dabei allerdings wieder Spieler aus der Ersten zur Verfügung stehen, ist laut Jennerich "noch ungeklärt". Sein Gegenüber rechnet indes stark mit einer halben Niedersachsenliga-Mannschaft. "Eigentlich könnten wir den Eintritt um zwei Euro erhöhen", meint Ringe schmunzelnd. Dementsprechend respektvoll sieht Ringe dem Duell auch entgegen: "Wir werden defensiv auf einen Punkt ausgerichtet sein. Unser Gebot ist es, den Abstand nach unten zu halten." Der beträgt nämlich derzeit sechs Pünktchen.

 

Heiligendorf gibt sich schon vor dem Abstiegskrimi auf

Platendorf empfängt Schlusslicht Heiligendorf

PLATENDORF. Der TuS will einigen "wichtigen Schritt machen": Während der Gastgeber aus Platendorf am Samstag (16 Uhr) ein Ausrufezeichen im Abstiegskampf setzten will, ist der Kontrahent TSV Heiligendorf bereits vor dem Krimi der Fußball-Bezirksliga in Lethargie verfallen.

Die Vorlage, dem Zitterspiel am Tabellenende frühzeitig zu entgehen, haben sich die Platendorfer bereits selber gegeben. So erspielte sich der TuS mit zwei "Dreiern" in drei Rückrundenspielen ein Fünf-Punkte-Polster. Doch nun gilt es, im Duell mit dem Tabellenschlusslicht diesen guten Rückrundenstart zu vergolden. "Jetzt heißt es, nachzulegen - das Spiel ist immens wichtig. Wir wollen nicht bis zum letzten Tag zittern", nimmt Trainer Frank Huneke seine Schützlinge in die Pflicht.

Anders sieht es beim Gast aus, hier scheint der schlechte Saisonverlauf bereits Wirkung zu zeigen und die Hoffnungen geraubt zu haben. "Ich habe das Gefühl, dass wir uns schon ergeben haben. Wir halten dem Druck und der Nervenbelastung derzeit nicht stand", so TSV-Coach Klaus Goertner. Ein Grund für die Misere beim Schlusslicht sind aber sicher auch die anhaltenden Verletzungssorgen. "Es läuft alles gegen uns. Ich habe zur Zeit nicht den Kader, den ich bräuchte." Blenden lassen will sich Huneke von der Lethargie und der Tabellensituation jedoch nicht: "Es wird eine enge Partie. Wir werden versuchen. den TSV früh zu attackieren, um ein schnelles Tor zu erzwingen."

 

 

AZ: 14.03.08

 

Parsau: Wieder nur „Begleit-Service“?
Germanen erwarten Calberlah
– Reislingen hat Meinersen zu Gast
 

(jk/hot) Dranbleiben: Die Verfolger Reislingen (gegen Meinersen) und Calberlah (in Parsau) wollen Spitzenreiter Hillerse weiter unter Druck setzen. Alle Partien der Fußball-Bezirksliga werden am Sonntag um 15 Uhr angepfiffen.

FC Germania Parsau – SV Grün Weiß Calberlah (0:7).

Parsaus Trainer Peter Loeper hofft, „dass wir nicht wieder so untergehen wie im Hinspiel“. Beim 0:7 sei sein Team nur ein „Begleit-Service“ gewesen. Zuletzt hatten A-Jugendliche und Altherren-Spieler das Team komplettiert, auch diesmal wird Loeper wahrscheinlich auf Ersatz zurückgreifen müssen. „Man muss die Spieler, die die Doppel-Belastung auf sich nehmen, wirklich auch mal loben“, so Loeper dankend. Die Gäste werden darauf freilich keine Rücksicht nehmen. „Wir fahren mit viel Selbstvertrauen zu den Germanen und entscheiden wieder einmal selbst, wie das Spiel ausgehen wird“, sagt GW-Coach Frank Plagge selbstbewusst. „Auch wenn Parsau fighten wird.“

Bittere Erinnerung:

Im Hinspiel kassierte Parsau (r.) in Calberlah (P. Plagge) eine heftige 0:7-Packung.

Photowerk (fb)

 

 

VfR Eintracht Nord Wolfsburg – SV Gifhorn (Hinspiel 1:0).

Vor dem spielfreien Osterwochenende geht der Blick des VfR weiter nach oben: „Gifhorn ist ein unbequemer Gegner, aber wir wollen den positiven Trend der vergangenen Wochen aufrechterhalten“, sagt Wolfsburgs Trainer Karsten Stephan. Für die Eyßelheider geht es nach zwei Pleiten darum, zurück in die Erfolgsspur zu kommen. SV-Coach Aki Kastner-Blödorn: „Es war zuletzt auch ein Einstellungsproblem. Schade, dass wir die Zähler verschenkt haben. Jetzt müssen wir zusehen, wieder zu punkten.“


STV Holzland – TuS Müden-Dieckhorst (1:1).

Mit Holzland und Müden treffen zwei kampfstarke Truppen aufeinander. „Das heißt aber nicht, dass wir keinen Fußball spielen können. Nicht umsonst haben wir schon 53 Tore geschossen“, betont STV-Coach Waldemar Josef, der durch Müdens 5:0 gegen Osloß gewarnt ist. „Das wird eine mega-schwere Aufgabe.“ Sein Gegenüber, TuS-Trainer Andreas Heindorff, wünscht sich von seiner Mannschaft, dass sie aus der zuletzt guten Leistung „Selbstvertrauen mitnimmt und nachlegt“. Altherren-Spieler Oliver Bamann ist erneut an Bord, Routinier Heiko Baars (privat verhindert) diesmal nicht.
SV Reislingen/Neuhaus – SV Meinersen (2:0).

Andreas Löwner hat nach dem 2:0-Erfolg bei Spitzenreiter Hillerse eine klare Vorstellung: „Wir dürfen jetzt nicht noch einmal patzen, müssen unbedingt nachlegen“, fordert Reislingens Coach auch in Anspielung auf die zwei Pleiten zum Jahresbeginn. Aber: Meinersen lässt sich von des Gegners Sieg in Hillerse nicht beeindrucken. „Wir haben zuletzt auch eine gute Leistung abgerufen – gerade im kämpferischen Bereich. Wir wollen einen Punkt mitnehmen“, sagt SVM-Trainer Volker Steding. Wieder im Kader steht Iwan Hekk.
TSV Hehlingen – FC Brome (2:1).

Hehlingens Co-Trainer Eberhard Skupin ist nach der Niederlage in Meinersen immer noch angefressen. „Das war unsere schlechteste Saisonleistung, wir haben versagt“, ärgert sich Skupin. Was muss besser werden? „Alles. Wir müssen uns um hundert Prozent steigern, um überhaupt einen Punkt zu holen.“ Einen Zähler möchte auch FC-Spielertrainer René Wegner mitnehmen: „Wir wollen punkten, um Vorsfelde auf Abstand zu halten.“

Hillerses Herzog: „In Isenbüttel schaffen wir die Trendwende!“
Spitzenreiter TSV muss nach zwei Pleiten beim MTV siegen
 

(jk/hot) Die Verfolger im Nacken: Der Vorsprung des Bezirksliga-Spitzenreiters TSV Hillerse ist nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge auf vier Punkte zusammengeschmolzen. Beim MTV Isenbüttel (Sonntag, 15 Uhr) müssen die TSV-Fußballer unbedingt siegen, um Calberlah und Reislingen auf Distanz zu halten.
Trotz der Pleitenserie kommt in Hillerse allerdings keine Panik auf. „Wir werden nicht nervös. Schließlich haben wir es noch selbst in der Hand“, erklärt TSV-Innenverteidiger Lars Herzog. „Jeder von uns weiß, dass es bei den beiden Niederlagen einfach blöd gelaufen ist. Wir waren ja nicht chancenlos.“ Beim MTV wird‘s besser, daran glaubt Herzog ganz fest: „In Isenbüttel schaffen wir die Trendwende!“ Und für den Spitzenreiter ist diese Begegnung nicht nur wegen des erhöhten Drucks eine ganz besondere…
„Man kennt sich untereinander sehr gut, es gibt viele Bekanntschaften. Da will man sich natürlich nicht die nächsten paar Monate anhören, dass man verloren hat“, so Hillerses Innenverteidiger schmunzelnd. „Dieses Spiel ist neben dem Derby gegen Müden das attraktivste der Saison.“
Attraktiv, aber auch verdammt schwer. Bereits im Hinspiel hatte sich Isenbüttel teuer verkauft, zog damals unglücklich mit 1:2 den Kürzeren. Und die beiden jüngsten Pleiten des Tabellenführers blieben den Hehlenriedern natürlich nicht verborgen. Um dem TSV eine weitere Schmach zuzufügen, hat sich MTV-Coach Dieter Winter eine Marschroute zurechtgelegt: „Wir müssen von Anfang an konzentriert sein, anders als zuletzt bei Vorsfelde II, da war unsere Leistung nur in der zweiten Hälfte in Ordnung.“ Er ist sich sicher: „Hillerse ist zu schlagen!“ Die Verfolger werden’s gern hören…

 

Aufholjagd des SSV II?
(hot) Gibt’s die große Aufholjagd? In der Vorwoche gab’s nach acht sieglosen Spielen endlich mal wieder drei Zähler für den SSV Vorsfelde II. Am Sonntag (15 Uhr) will der abstiegsbedrohte Fußball-Bezirksligist weiter punkten – mit einem Sieg beim SV Osloß (Hinspiel 0:1).
Fünf Punkte Rückstand hat die SSV-Reserve aufs rettende Ufer – und der soll weiter schwinden. Vorsfeldes Trainer Jörg Jennerich hofft nach dem jüngsten Sieg auf eine Eigendynamik: „Das Selbstvertrauen ist gestiegen, die ganze Atmosphäre hat sich gebessert.“
Dass für den SSV II nur der Ligaverbleib zählt, war auch an der Aufstellung gegen Isenbüttel (2:0) zu erkennen: Gleich sechs Verstärkungen aus der Ersten gab’s für die Zweite. So soll’s mit dem Klassenerhalt klappen – und mit einem Sieg in Osloß. Der SVO kassierte zuletzt ein bitteres 0:5 in Müden. Coach Holger Ringe: „Es ist gut, dass das Team zu der Niederlage steht. Jeder weiß, dass es solche Tage gibt – in Osloß leider etwas häufiger…“

 

TuS muss nachlegen
(hot/jk) Nachlegen – darum geht’s bereits am Samstag (16 Uhr) für den TuS Neudorf-Platendorf im Fußball-Bezirksliga-Spiel gegen Schlusslicht TSV Heiligendorf (Hinspiel 2:1).
Weil Parsau und Vorsfelde II zuletzt dreifach punkten konnten, sind die Teams auf den unteren Plätzen wieder näher an den Tabellenzwölften aus Platendorf herangerückt. Doch auch der TuS siegte bei der SV Gifhorn. „Es muss unser Ziel sein, erneut drei Punkte einzufahren. Mit dem 1:0 haben wir uns selbst eine Vorlage gegeben – wenn wir jetzt nachlegten, wäre das ein großer Schritt“, so TuS-Trainer Frank Huneke.
Aber: „Heiligendorf wird nochmal versuchen, das Ruder herumzureißen. Für den TSV wird die Zeit knapp.“ Bei Platendorf werden es indes die Spieler: Matthias Lücke fehlt mit einer Adduktorenverletzung, Lars Klenner ist weiter angeschlagen. Huneke: „Weil wir am Samstag spielen, kriegen wir einige Spieler aus der Reserve.“
Auch die Gäste haben mit personellen Problemen zu kämpfen. „Ich hoffe, dass wir überhaupt eine Mannschaft voll bekommen“, sagt Klaus Goertner, Coach des TSV. „Es steckt der Wurm drin.“ Neun Punkte trennen Schlusslicht Heiligendorf mittlerweile vom rettenden Ufer, die Partie in Platendorf ist wohl der letzte Strohhalm…

 

 

 Bezirksliga:

GR: 10.03.08

 

Calberlah gibt "die richtige Antwort"

SV deklassiert STV Holzland mit 5:0 - Plotek und Hernier treffen doppelt

Von Matthias Schultz

CALBERLAH. Klare Angelegenheit in Calberlah: Der SV deklassierte den zuletzt starken STV Holzland mit 5:0 (3:0) - und schließt somit weiter zum Thron der Fußball-Bezirksliga auf.

Neben der aggressiven Einstellung war es auch die taktische Ausrichtung, die sich im Vergleich zur Calberlaher 1:2-Niederlage bei der SV Gifhorn änderte. Mit Timo Plotek als Stoßstürmer, Philip Plagge hängend dahinter sowie Tim Ullrich und Mario Hoffmann auf den Außen wollte der Gastgeber die Holzländer Defensive einkesseln - ein Konzept, das voll aufging. Bereits nach drei Minuten war die Holzländer Abwehr erstmals überfordert. So flankte Philip Plagge seelenruhig im Strafraum auf den völlig freistehenden Timo Plotek, der daraufhin keine Mühe hatte, zur 1:0-Führung einzuschieben. Nur sechs Minuten später hebelte Jonas Remus mit seinem Pass die komplette STV-Defensive auseinander, so dass Gäste-Torwart Sven Pasche den heranstürmenden Plotek nur mit einem Foul stoppen konnte - Elfmeter. Marcel Hernier verwandelte sicher.

Ebenso wie in der 36. Minute, als er nach einem Foul an Plagge zum 3:0 einschob. Vom Gast war bis dato wenig zu sehen - was sich im zweiten Durchgang komplett änderte. Allerdings verpassten es Mathias Röhrs (48.) und Torsten Röhrs (50.), auf 1:3 zu verkürzen. "Schade. Fällt da ein Ball rein, können wir das Spiel vielleicht noch drehen", ärgerte sich Holzlands Trainer Waldemar Josef.

Doch nach wie vor traf nur Calberlah. Das war die richtige Antwort auf das Gifhorn-Spiel", erklärte Calberlahs Trainer Frank Plagge nach dem Spiel. "Hätten wir unsere Chancen konsequent genutzt, hätten wir insgesamt sieben oder acht Dinger machen können", resümierte Plagge, während Josef den Sieg "drei Tore zu hoch" befand.

Vier Punkte sind es nach Hillerses erneutem Patzer lediglich, die Calberlah noch vom ersten Platz trennt. "Daran denken wir nicht. Unser Anspruch ist es aber, immer zu gewinnen. Mal sehen, was am Ende dabei rausspringt", kündigte Plagge an.

Tore: 1:0 Plotek (4.), 2:0 Hernier (11./FE), 3:0 Hernier (36./FE), 4:0 Plotek (68.), 5:0 Remus (85.).

SV: Korsch - Heise (74. Meißner), Meinhold, Theuerkauf, Claus - Ulrich, Hernier, Remus, Hoffmann (74. Elbe) - P. Plagge, Plotek (60. Keil).

STV: Pasche - H. Röhrs - Höfer, L. Hansmann - M. Röhrs, Dornfeld, Otte (60. Kahnert), Matschewski, Schultz (80. Alberti), Lippelt (43. Jürges) - T. Röhrs.

Calberlah (rechts Marcel Hernier) war gestern so gut wie immer einen Schritt schneller - und entschied die Partie dank der frühen 3:0-Führung schon in der ersten Halbzeit. Foto: André Walther

 

0:5! Holzland stürzt ins Mittelmaß

Zwei Wochen nach dem Torfestival in Heiligendorf geht der STV beim SV Calberlah unter

Von Matthias Schultz

HOLZLAND. Der STV hat den Anschluss nach oben verpasst: Beim SV Calberlah ging der Holzländer Fußball-Bezirksligist sang- und klanglos mit 0:5 (0:3) unter - und bleibt damit vorerst im Niemandsland der Tabelle stecken.

Mit einem Sieg über den Tabellenzweiten hätte Holzland den Abstand auf nur drei Zähler verkürzen können. Doch es kam ganz anders. Denn bereits nach zehn gespielten Minuten lief die Mannschaft von Trainer Waldemar Josef einem 0:2-Rückstand hinterher. "Durch die individuellen Fehler bringen wir uns immer wieder in unnötige Schwierigkeiten", erläuterte Josef nach der Partie.

So konnte Calberlahs Philip Plagge in der 4. Minute seelenruhig auf den frei stehenden Timo Plotek flanken, der aus zwölf Metern mühelos zum 1:0 traf. Nur sechs Minuten später hebelten die Gastgeber die komplette Holzländer Defensive mit einem schlichten 20-Meter-Pass aus. So blieb STV-Torwart Sven Pasche nichts anderes übrig, als den frei auf ihn zustürmenden Timo Plotek von den Beinen zu reißen - Elfmeter! Calberlahs Kapitän Marcel Hernier verwandelte sicher zum 2:0.

Dabei war es der Gast, der schon nach 90 Sekunden für die erste gefährliche Aktion sorgte. Doch Timo Dornfeld verpasste eine Flanke freistehend vor dem Calberlaher Kasten knapp. Das war es allerdings schon an gefährlichen Holzland-Aktionen in Durchgang 1. Anders die Hausherren: Ein Philip-Plagge-Solo konnte der STV nur mit einem Foul stoppen - zum Leidwesen der rund 140 mitgereisten Zuschauer jedoch im eigenen Strafraum. Den erneuten Elfmeter schob wiederum Hernier zum 3:0 (36.) ein.

Immerhin bewiesen die Holzländer zu Beginn der zweiten Hälfte, dass sie sich längst noch nicht aufgegeben hatten. Nach einer guten Möglichkeit von Mathias Röhrs (48.) verpasste STV-Torjäger Torsten Röhrs zwei Minuten später knapp - mit Ausnahme des Lattenschusses von Waldemar Alberti (90.) die einzig guten Chancen auf Seiten der Holzländer.

"Schade. Obwohl wir spielbestimmend waren, konnten wir uns keine klaren Möglichkeiten erspielen", resümierte Josef. So blieben der vierte und fünfte Gegentreffer nur noch Formsache.

 

Eine herbe 0:5-Klatsche kassierte Fußball-Bezirksligist STV Holzland (Mitte) beim SV Calberlah und findet sich nun im Niemandsland der Tabelle wieder. Foto: André Walther

 

Reislingen schockt den Spitzenreiter

Fußball-Bezirksliga: Spitzenreiter Hillerse mit zweiter Pleite in Folge - SVR-Revanche für 2:3-Hinspielniederlage

Von Steffen Erkenbrecher

HILLERSE. Der Tabellenführer TSV Hillerse sucht weiterhin nach der Form vergangener Tage: So unterlag der Fußball-Bezirksligist im Spitzenspiel gegen den Verfolger SV Reislingen/Neuhaus mit 0:2 (0:1) und verlor damit schon die zweite Partie in Serie.

Die Erwartungen für das Topduell in Hillerse waren groß. Doch einmal mehr zeigte sich, dass ein Aufeinandertreffen zweier Titelaspiranten nicht immer hält, was es verspricht. Besonders spielerisch blieben die Akteure einiges schuldig. Hingegen brachte das Spiel aber in Bezug auf Spannung und Dramatik einiges mit. So dauerte es gerade einmal sieben Minuten bis zur ersten Großchance: Ein Kopfball der Reislinger streicht nur knapp am Pfosten vorbei. Kurz darauf folgte dann auch das erste Lebenszeichen des Gastgebers: Pass in den Strafraum auf Timo Bertram - und der wird von SV-Verteidiger Sascha Wolkowski von den Beinen geholt.

Doch den folgerichtigen Elfmeter vergab Manuel Deppe. "Das war die entscheidende Situation. Der Treffer hätte uns sicher auf die Siegerstraße gebracht", meinte TSV-Trainer Heinz Gerono. Im folgenden gab es nur noch wenig Strafraumszenen, denn beide Teams neutralisierten sich weitgehend im Mittelfeld. So war es nur wenig verwunderlich, dass die Führung für den Gast aus einem Fehler resultierte.

Nachdem Nico Bertram nicht geklärt hatte, gelangte Reislingens Angreifer Kevin Funke an den Ball. Dessen Flanke verwertete Marco Stuhlmacher zur 1:0-Pausenführung. In Durchgang 2 versuchte der Gastgeber dann, dem Spiel die Wende zu geben. Zwingend wurde der TSV allerdings nur selten. Einzig und allein beim Lattenschuss von Manuel Deppe (70.) und einer guten Möglichkeit von Fabian Busse (86.) wurde es gefährlich. "Zu unserem Unvermögen kam noch Pech hinzu. Schlussendlich hat die Mannschaft gewonnen, die ihre Chancen besser genutzt hat", meinte Gerono.

Unrecht hatte er nicht, denn beim zweiten Reislinger Treffer schlug Kevin Funke tatsächlich eiskalt zu. Nach einem Steilpass aus dem Mittelfeld traf der Angreifer aus beinahe unmöglichem Winkel zum 2:0-Endstand.

Tore: 0:1 Stuhlmacher (35.), 0:2 Funke (87.).

TSV: Fischer - N. Bertram, Herzog, Pahl, Deppe (80. Nicks) - Bruns, Wesche, Demir, Reich (60. S. Ganski) - T. Bertram (82. Chour), Busse.

SV: Sehm - C. Kirsch, Stiller, Mosberger, Wolkowski - Stuhlmacher, Cyrys (55. Szewieczek), Schrock, J. Stumpp - Krein (70. D. Stumpp), Funke.

TRAINERSTIMMEN

Heinz Gerono, TSV Hillerse: "Sicherlich haben wir nicht mehr die Leichtigkeit aus der Hinserie. Uns hat heute zum einen die Spielintelligenz gefehlt, zum anderen ein Kopf der Mannschaft. Ich denke, dass bei einigen Spieler auch einfach die konditionelle Fitness fehlt. Deshalb müssen wir uns Gedanken machen, wie wir zurück in die Erfolgsspur kommen. Denn so langsam schmilzt der Vorsprung."

Andreas Löwner, SV Reislingen/Neuhaus: "Bei dem Elfmeter haben wir Glück gehabt. Doch ich denke, dass wir uns den Sieg durch Fleiß und Engagement verdient haben. Meine Spieler haben den von mir geforderten Siegeswillen umgesetzt und sich reingehängt. Für uns war der Sieg ein sehr wichtiger Schritt nach dem verpatzten Rückrundenstart. Es war der letzte Strohhalm, an den wir uns geklammert haben."

 

 

Mit Leihgaben zum ersten Erfolg seit neun Spielen - SSV II bezwingt Isenbüttel 2:0

VORSFELDE. Einen Überraschungserfolg konnte der SSV Vorsfelde II feiern: Der bis dato Tabellenvorletzte der Fußball-Bezirksliga siegte vor heimischer Kulisse gegen den MTV Isenbüttel mit 2:0 (1:0).

Nach neun sieglosen Spielen in Folge durfte der SSV endlich wieder jubeln. Überraschend war das jedoch nur aufgrund der Tabellensituation. Schließlich lief der Gastgeber mit sechs Spielern aus der ersten Mannschaft auf. Besonders in Abschnitt 1 dominierte er das Geschehen. Die Führung war die logische Konsequenz. Nach einem Zuspiel von Vorsfeldes Bestem, Stephan Rupprecht, traf Andy Körber zum 1:0 (31.). "Wir haben dem Spiel von Anfang an unseren Stempel aufgedrückt", meinte SSV-Trainer Jörg Jennerich zufrieden.

Hingegen fand der favorisierte Gast aus Isenbüttel überhaupt nicht statt in Halbzeit 1. Nur eine Chance durch Dennis Stöbermann (5.) konnte der MTV verbuchen. "Wir haben die ersten 45 Minuten völlig verschlafen", bilanzierte Gäste-Trainer Dieter Winter. Nach der Pause steigerte sich sein Team jedoch. So war es laut Winter nach dem Seitenwechsel "ein Spiel auf ein Tor". Wirkliche Torchancen waren jedoch Mangelware. Hingegen versuchten es die Hausherren immer wieder mit Kontern, so dass sich ein offener Schlagabtausch ergab, in dem Rupprecht in der Schlussminute für die endgültige Entscheidung sorgte.

Tore: 1:0 Körber (31.), 2:0 Rupprecht (90.).

Rot: Lucas (90./MTV).

SSV: Boussios - Lütke - D. Wicha, N. Wicha - Körber, Hadamek (46. Schulze), Fenner, Rupprecht, Krause (46. Renelli) - Mainka, von der Ohe (46. Vacca).

MTV: van der Vorst - Lucas, Mohwinkel, D. Dorenkamp - Ahrens, Jacobs, Theuerkauf (56. J. Dorenkamp), Derda - Klapproth, Limp (56. Rezzoug) - Stöbermann.

 

 

René Wegner leitet die Bromer Pleite ein

VfR Eintracht gewinnt 2:0 beim FC

BROME. Die Chancenverwertung brach dem FC das Genick: Trotz der "besten Saisonleistung", wie Spielertrainer René Wegner nach dem Abpfiff befand, unterlag der Bromer Fußball-Bezirksligist dem VfR Eintracht Nord Wolfsburg mit 0:2 (0:1).

Nicht immer ist der Fußball gerecht - das bekam der FC besonders hart zu spüren. Denn die Hausherren verloren, obwohl sie über 90 Minuten die spielbestimmende Mannschaft waren, wie auch VfR-Trainer Karsten Stephan bestätigte. So hatte der FC zum einen mehr Spielanteile, zum anderen die klareren Torchancen. Doch die Bromer ließen ihre Möglichkeiten ungenutzt. Während in der ersten Halbzeit Malte Buhr und Tobias Dankert ihre Hochkaräter nicht verwerteten, war es im zweiten Abschnitt Christoph Nieswandt, der einen Alleingang nicht im gegnerischen Tor unterbrachte.

"Ein Punkt wäre gerecht gewesen. Wir haben uns ein bisschen selbst geschlagen", erklärte Wegner, der den Elfmeter zum 0:1 verursachte. Wesentlich kaltschnäuziger präsentierte sich hingegen der VfR, der bei schwer bespielbaren Platzbedingungen nahezu alle seine Torchancen nutzte -und letztlich schmeichelhaft gewann.

Tore: 0:1 Bewernick (25./FE), 0:2 Dürkop (85.).

FC: Meißner - Wegner - Herud, Lenz - Buhr, Dankert (85. Lapin), Hoffmann (70. Nicoll), Lausch - Brinkmann, Nieswandt, Wiegmann.

VfR: Bonk - A. Marrazza, Yahmadi, Karlowski, Eraslan (70. C. Pane) - Engelhardt, Osumek (88. Kuschawe), Bewernick (90. Sappok), Straub - Macis, Dürkop.

 

 

1:2 - Heiligendorf "kann für Kreisliga planen"

Platendorf mit wichtigen Auswärtserfolg - Müden meldet sich mit 5:0-Erfolg gegen Osloß zurück

Von Julian Jander und Jens Neumann

GIFHORN/WOLFSBURG. Die Kellerkinder der Fußball-Bezirksliga haben Boden gutgemacht: Der FC Germania Parsau, SSV Vorsfelde II und TuS Neudorf-Platendorf landeten wichtige Erfolge. Die großen Verlierer hießen SV Osloß und FC Brome.

SV Meinersen/A./P. - TSV Hehlingen 3:1 (0:0).

Tore: 1:0 White (63.), 2:0 Eberhart (77.), 3:0 Boz (89.), 3:1 Pede (90.).

Die SV Meinersen fuhr einen aufgrund der zweiten Halbzeit verdienten Erfolg ein. "In der ersten Hälfte hatten wir bei zwei Kopfbällen etwas Glück. Nach der Pause hat unsere Einstellung jedoch gestimmt. Wir waren läuferisch und kämpferisch besser und haben mehr investiert. Der Sieg war also letztendlich verdient", resümierte SV-Trainer Volker Steding.

SV: Conrad - Vogelmann, Winkelmann (80. Wiehe), Niebuhr, Voigt - Glindemann (58. Eberhart), Sterz, Boz, Saibel - Lenk (85. Bind), White.

TSV: Niklas - Ross, Pede, Schünemann - Jauster, Zveratic, Schubert, Grimaldi (76. Müller), Martin (46. Atouani)- Herrmann, Bischoff.

SV Gifhorn - TuS Neudorf-Platendorf 0:1 (0:1).

Tor: 0:1 Rauhs (14.).

Die Entscheidung auf dem holprigen B-Platz auf der Eyßelheide fiel bereits nach 14 Minuten: Einen tückischen Aufsetzer von Arne Hoffart ließ SV-Keeper Bastian Mechelk nach vorne abprallen, und Benjamin Rauhs schaltete am schnellsten und staubte zum goldenen Tor ab.

Dieser frühe Treffer tat der Partie allerdings alles andere als gut. Platendorf zog sich fortan weit zurück, beschränkte sich auf Ergebnisverwaltung. Und die Gastgeber verdienten sich allenfalls das Prädikat "bemüht" - und das ist fast noch ein Lob. "Das war Not gegen Elend. Schön anzuschauen war es nicht. Aber einen Schönheitspreis brauchen wir auch nicht. Für uns waren nur die Punkte enorm wichtig", betonte TuS-Trainer Frank Huneke, dem nur 13 Akteure zur Verfügung standen. Roland Conen zählt nicht mehr zum Kader, Alexander Gutknecht (Rückenprobleme) droht sogar das vorzeitige Saisonende.

"Nach vorne ging null bei uns. Ich denke, wir waren die bessere Mannschaft. Aber dafür können wir uns nichts kaufen", sagte SV-Spielertrainer Andreas Kastner-Blödorn, dessen Team einen Pfostenschuss durch Eugen Sawtschenko (46.) vorzuweisen hatte. Mehr aber auch nicht?

SV: Mechelk - Momberg - Jander (46. Sawtschenko), Kornblum, Ceylan, Lippke (68. Kastner-Blödorn) - Özkan (46. Gülabi), Marzisz, Garzke, Polat - Ustaoglu.

TuS: S. Manske - Hoffart - R. Manske, Marquardt - Rauhs, Schrader, Becker, Lücke (28. Cihangir), Kosmin - Pengel (89. Klenner), Guse.

TSV Heiligendorf - FC Germania Parsau 1:2 (0:2).

Tore: 0:1 Bokelmann (8.), 0:2 Wojtek (10.), 1:2 Paetz (75.). Gelb-Rot: Geiling (90./FC).

Die Hausherren hatten sich für das Kellerduell viel vorgenommen. Doch schon nach zehn Minuten waren sämtliche Vorsätze Makulatur. "Zwei Kontergegentore und schon liefen wir wieder nur hinterher", berichtete ein enttäuschter Hans-Jürgen Knigge, Betreuer beim TSV. Nach der frühen Führung zog sich Parsau zurück. "Man hat gemerkt, dass beide Mannschaften unten drin stehen. Uns haben letztlich die spielerisch Mittel gefehlt". Die Lage sieht laut Knigge nun "dermaßen schlecht" aus: Als Tabellenletzter sind es jetzt neun Punkte ans rettende Ufer. "Wenn man gegen einen direkten Konkurrenten nicht gewinnt, gegen wen dann? So langsam können wir für die Kreisliga planen" hat Knigge den Klassenerhalt schon fast abgeschrieben.

TSV: Denecke - Günther, Strey (68. Petter), Schiffers, Twardon - Blume, Koderisch, Molkentin, Grohn (80. Peters) - Dunkel (55.Schulze), Paetz.

FC: Patz - Geiling - Volk, Rendelmann - Schmidt, Hain-Redberg, Heider, Gehring, Rücker - Wojtek (63. Samol), Bokelmann.

TuS Müden-Dieckhorst - SV Osloß 5:0 (2:0).

Tore: 1:0 Schmitz (25.), 2:0 H. Baars (30.), 3:0 S. Gerike (45.), 4:0 Meier (87.). 5:0 C. Büsing (89.).

Die Hausherren feierten einen wichtigen Erfolg und festigen damit Platz 9 im gesicherten Mittelfeld. "Zu Beginn waren beide Teams etwas verunsichert. Wir haben uns jedoch in das Spiel hineingearbeitet", zeigte sich TuS-Coach Andreas Heindorff nach der Partie zufrieden. "Die alten ?Müdener? Tugenden waren endlich wieder zu sehen; wir waren vor allem lauf- und kampfstark. Da stand endlich wieder eine Truppe auf dem Platz, in der Leben drin war", freute sich Heindorff. Auch in der Höhe gehe der Sieg in Ordnung, bereits das Hinspiel konnte Müden mit 6:0 gewinnen. "Osloß ist ein Gegner, der uns scheinbar liegt", stellte Heindorff fest.

TuS: Schlepps - Börner - Wegmeyer, Bramann - C. Gerike, H. Baars, B. Bürsing, Linneweh - Tobias Döring (77. Melzel) - S. Gerike (83. C. Bürsing), Schmitz (56. Meier).

SV: Schmidt - Fochler, Steffen, Siebert, Fricke - Ollendorf, Petri, Celico, Wolfram (46. Ament) - Rose, Cirousse (46. Winterboer).

 

   Torjäger:

  

21 Tore:

 T. Röhrs (Holzland)

17 Tore:

 Bischoff (Hehlingen)

15 Tore:

 M. Plagge (SV Calberlah)

14 Tore:

 M. Hernier (SV Calberlah)

11 Tore:

 Rose (Osloß)

10 Tore:

 T. Plotek (SV Calberlah), Bewernick (VfR Eintr.),

 Stöbermann (Isenb.),

  9 Tore:

 Gerike (Hillerse), Gutknecht (Platend.),

  8 Tore:

 Macis (VfR Eintr.), Krein, Funke (Reislingen)

  7 Tore:

 P. Plagge (SV Calberlah), F. Busse (Hillerse),

 Döring (Müden), Klapproth (Isenb.)

 

AZ: 10.03.08

 

High Noon in Hillerse! Reislingen siegt 2:0
SVR wittert wieder Morgenluft – Spitzenreiter verliert zweites Heimspiel in Folge
 

(hot) Der SVR zog schneller: Reislingen/Neuhaus siegte im Spitzenspiel der Fußball-Bezirksliga bereits um zwölf Uhr mittags – oder besser beim High Noon – bei Tabellenführer TSV Hillerse mit 2:0 (1:0) und verkürzte den Abstand zur Spitze auf sechs Punkte.
Wie ein Western-Duell lebte auch das Spitzenspiel von der Spannung. Recht schnell war klar, dass das Team, das zuerst ein Tor erzielt, mit großer Sicherheit als Sieger vom Platz gehen würde. Und es sah so aus, als hätte Hillerse den Finger zuerst am Abzug: Nach einem Foul von Sascha Wolkowski an Timo Bertram im SVR-Strafraum gab’s Elfmeter – den Manuel Deppe in die Wolken hämmerte (7.). Für TSV-Coach Heinz Gerono war’s „eine Schlüsselszene“.
Und wie bei einem Fehlschuss beim High Noon hatte nun Reislingen seine Chance und machte es besser. Eine Flanke des sehr agilen Kevin Funke knallte Marco Stuhlmacher ins kurze Eck. Der Verfolger führte 1:0.
Angeschossen, aber nicht umgefallen präsentierte sich Hillerse nach der Pause: Ein Deppe-Freistoß aus 20 Metern traf allerdings nur die Latte. „Wir hatten dieses Mal auch das nötige Quäntchen Glück“, sagte Gäste-Trainer Andreas Löwner – auch in Bezug auf die zweite Schlüsselszene: Vier Minuten vor dem Ende duellierten sich TSV-Stürmer Fabian Busse und Reislingens Keeper Sven Sehm – und wieder scheiterte der Spitzenreiter.
Wie sollte es auch anders sein: Der direkte Gegenzug entschied die Partie. Clemens Kirsch setzte gegen den herausgeeilten Hillerser Keeper Tobias Fischer gut nach, die Kugel kam zu Funke, der dem TSV die zweite Heim-Niederlage in Folge bescherte und den Schlusspunkt des Duells um zwölf Uhr mittags setzte…
TSV: Fischer – N. Bertram, Herzog, Pahl, Deppe (82. Nicks) – Bruns, Wesche, Demir, Reich (60. S. Ganski) – T. Bertram (84. Chour), F. Busse.
SV: Sehm – C. Kirsch, Stiller, Mosberger, Wolkowski – Stuhlmacher, Cyrys (60. Szewieczek), Schrock, J. Stumpp – Krein (70. D. Stumpp), Funke.
Tore: 0:1 (36.) Stuhlmacher, 0:2 (87.) Funke.

 

Andreas Löwner,
Trainer des SV Reislingen/ Neuhaus

Glückwunsch zum Sieg im Spitzenspiel – war’s aus Ihrer Sicht verdient?
Aufgrund unseres Engagements und des Siegeswillens haben wir verdient gewonnen. Wir standen hinten gut, auch wenn Hillerse natürlich seine Chancen hatte.

Jetzt sind es nur noch sechs Punkte Rückstand auf Hillerse…
Das wollten wir auch so haben. Jetzt wird die Liga noch einmal spannend. Wir sind allerdings weiter unter Zugzwang, müssen weiter fleißig Punkte sammeln.

Ist Ihre Mannschaft auch leistungsmäßig wieder da, wo sie vor den ersten zwei Spielen des Jahres war?
Ja, wir sind wieder da, wo wir vor der Winterpause aufgehört haben. Das Team hat bei den zwei Niederlagen nicht das gezeigt, was es kann. Jetzt war die Laufbereitschaft wieder da, und ich habe gesehen, dass wieder etwas passiert.

 

Brome zu grün! 0:2 gegen VfR
Bewernick und Dürkop treffen für die Wolfsburger
 

(hot) Die Unerfahrenheit machte dem FC Brome einen Strich durch die Rechnung: Trotz besserer Chancen stand im Spiel der Fußball-Bezirksliga ein 0:2 (0:1) gegen den VfR Eintracht Nord Wolfsburg.
Eigentlich hatte sich Bromes Spielertrainer René Wegner die Partie gegen den Klub, bei dem er mit dem Fußballspielen angefangen hatte, gar nicht viel anders vorgestellt: „Wie wir gespielt haben, war in Ordnung.“ Aber: „Uns fehlte die Cleverness, wir sind noch zu unerfahren.“ Mit anderen Worten: Der FC war gegen die Wolfsburger zu grün hinter den Ohren. „Meine Spieler sind fast alle 23 Jahre oder jünger“, sagte Wegner, der nicht glaubt, dass das 0:2 sein Team zurückwirft.
Gäste-Trainer Karsten Stephan sprach denn auch von einem glücklichen Sieg, den Spielmacher Rick Bewernick durch sein Elfmeter-Tor einleitete. „Hätte Brome seine Chancen genutzt, wäre das hier wenigstens unentschieden ausgegangen.“ Daniel Dürkop machte acht Minuten vor Schluss dann den Sack zu. Dem VfR mangelt es derzeit nämlich keineswegs an Cleverness…
FC: Meißner – Wegner – Herud, Lenz – Buhr, Dankert (85. Lapin), Hoffmann (70. Nicoll), Lausch – Brinkmann, Nieswandt, Wiegmann.
VfR: Bonk – Marrazza, Karlowski, Yahmadi, Eraslan (70. Pane) – Engelhardt, Osumek (87. Kuschawe), Bewernick (89. Sappok), Straub – Macis, Dürkop.
Tore: 0:1 (20.) Bewernick (Foulelfmeter), 0:2 (82.) Dürkop.
Gelb-Rot: Yahmadi (VfR/85.).

 

2:0 für den Klassenerhalt! SSV II meldet sich zurück
 

Fußball-Bezirksliga: Müden gelingt gegen Osloß erneut Kantersieg
 

(jk/hot) Vorsfelde II meldet sich im Abstiegskampf der Fußball-Bezirksliga zurück! Gegen Isenbüttel zeigte die SSV-Reserve, dass sie den Ligaverbleib nicht einfach so aufgeben wird.


SSV Vorsfelde II – MTV Isenbüttel 2:0 (1:0).

Der Sieg der SSV-Reserve, bei der sechs Spieler aus der Niedersachsenliga-Elf mitmischten, war nicht unverdient: Zwar bestimmte Isenbüttel das Geschehen in Hälfte zwei, war aber nicht zwingend genug. „Das war zu wenig“, monierte MTV-Trainer Dieter Winter. Wenig zu kritisieren hatte Vorsfeldes Coach Jörg Jennerich: „Wir hätten nur die ein oder andere Überzahlsituationen nutzen müssen.“ Eine Überzahlsituation wurde dafür im doppelten Sinn genutzt: Nachdem Isenbüttels Julian Lucas nach einer Notbremse runter musste, verwandelte Stephan Rupprecht den fälligen Freistoß zum 2:0.
SSV: Boussious – Körber, D. Wicha, Lütke, N. Wicha – Krause (46. Vacca), Hadamek, Fenner (46. Schulze), Rupprecht – Mainka, von der Ohe (46. Renelli).
MTV: van der Vorst – Derda, Mohwinkel, D. Dorenkamp, Lucas – Klapproth, Theuerkauf (57. J. Dorenkamp), Jacobs, Ahrens – Limp (57. Rezzoug), Stöbermann.
Tore: 1:0 (31.) Körber, 2:0 (90.+2) Rupprecht.
Rot: Lucas (MTV/90.+1).


SV Meinersen – TSV Hehlingen 3:1 (0:0).

Der Meinerser Sieg war insgesamt „verdient“, meinte SVM-Trainer Volker Steding. Nach dem Seitenwechsel legten die Hausherren kämpferisch und läuferisch zu, gingen folgerichtig mit 1:0 in Führung. „Mir war klar: Wer das erste Tor schießt, der gewinnt am Ende“, sagte Hehlingens Coach Jürgen Winkelmann. So kam‘s dann auch, Meinersen nutzte den Platz zum Kontern und schraubte das Ergebnis in die Höhe. „Wir mussten vor der Partie ganz schön umbauen“, so Winkelmann. Unter anderem fehlte Gerald Schröder, da er kurz vor dem Spiel Papa wurde…
SV: Conrad – Vogelmann, Winkelmann (80. Wiehe), Niebuhr, Voigt – Glindemann (58. Eberhart), Sterz, Boz, Saibel – Lenk (85. Bind), White.
TSV: Niklas – Schünemann – Ross, Pede – Martin (46. Atouani), D. Jauster, Zveratic, Schubert, Grimaldi (46. Müller) – Bischoff, Herrmann.
Tore: 1:0 (63.) White, 2:0 (77.) Eberhart, 3:0 (89.) Boz, 3:1 (90.) Pede.


TuS Müden-Dieckhorst – SV Osloß 5:0 (2:0).

Nach dem 0:6 im Hinspiel gab‘s jetzt ein 0:5 für Osloß. „Wir wussten aus der Hinrunde, dass Müden bei Standards gefährlich ist. Das haben wir extra vorher nochmal besprochen – und trotzdem halten wir uns nicht an die Absprachen“, monierte SVO-Coach Holger Ringe. „Das macht mich ein wenig sauer.“ Andreas Heindorff, Trainer der Müdener, war hingegen mit seinem Team zufrieden (siehe Interview).
TuS: Schlepps – Börner – Wegmeyer, Bamann – C. Gerike, B. Bürsing, H. Baars, Linneweh – Torben Döring (76. Melzel) – Schmitz (56. Meier), S. Gerike (82. K. Bürsing).
SV: Schmidt – Cirousse (46. Krause) – Ollendorf – Fochler, Steffen (64. Siebert) – Petri, Fricke, Celico, Wolfram – Wilke, Ament (46. Winterboer).
Tore: 1:0 (28.) Schmitz, 2:0 (31.) H. Baars, 3:0 (48.) S. Gerike, 4:0 (87.) Meier, 5:0 (89.) K. Bürsing.

TSV-Coach: „Habe nicht mehr viel Hoffnung…“
Heiligendorf verliert mit 1:2 gegen Parsau
 

(jk) Das war’s wohl für Heiligendorf: Der TSV verlor das Kellerduell gegen den FC Germania Parsau mit 1:2 (0:2). „Ich habe nicht mehr viel Hoffnung, wenn sich die personelle Situation nicht ganz schnell drastisch ändert“, so TSV-Trainer Klaus Goertner ehrlich.
Goertner weiter: „Erst nach Ostern ist Besserung in Sicht – und das ist zu spät.“ Jetzt droht auch noch Thomas Dunkel auszufallen, der Stürmer musste gegen Parsau wegen einer Zerrung ausgewechselt werden. „Ich denke, das war’s für uns“, meinte Goertner. „Wir hatten gegen den FC nur Kreisliga-Format. Allerdings war Parsau auch nicht besser.“
Germanen-Coach Peter Loeper fasste es sogar noch drastischer zusammen: „Das war höchstens Kreisklassen-Niveau.“ Auch die Gäste hatten mit personellen Problemen zu kämpfen – der FC lief mit siebenfachem Ersatz auf.
Dennoch hatte Parsau am Ende die Nase vorn. Denn die Loeper-Elf profitierte von zwei krassen TSV-Fehlern und lag schon nach zehn Minuten mit 2:0 vorn. FC-Keeper Sven Patz hielt sogar noch einen Handelfmeter, so dass es zur Pause bei der Zwei-Tore-Führung blieb. Sowohl Goertner als auch Parsaus Trainer waren sich einig: „Wäre der Elfer verwandelt worden, wäre das Spiel anders ausgegangen.“
Im zweiten Durchgang gelang Heiligendorf zwar der Anschluss, doch die Gäste retteten die drei überlebenswichtigen Punkte über die Zeit…
TSV: Denecke – Twardon – Strey (68. Petter), Günther – Dunkel (55. Schulze), Grohn (80. Peters), Koderisch, Schiffers, Blume – Molkentin, Paetz.
FC: Patz – Geiling – Rendelmann, Volk – Schmidt-Benzer (46. Ackermann), Heider, Hain-Bredberg – Gehring, Rücker – Bockelmann, Wojtek (65. Samohl).
Tore: 0:1 (8.) Bockelmann, 0:2 (10.) Gehring, 1:2 (75.) Paetz.
Gelb-Rot: Geiling (FC/90.).

Platendorf 1:0 bei SV Gifhorn
Calberlah nach 5:0 über Holzland bis auf vier Punkte dran
 

(hot/jk) Wichtiger Sieg im Abstiegskampf: Platendorf setzte sich gegen Gifhorn durch. Calberlah nutzte diesmal Hillerses Patzer an der Spitze der Fußball-Bezirksliga aus und kommt bis auf vier Punkte an den TSV heran.
SV Gifhorn – TuS Neudorf-Platendorf 0:1 (0:1).

Benjamin Rauhs erzielte das Tor des Tages und beschenkte zugleich Mitspieler Matthias Lücke, der an seinem 26. Geburtstag mit Leistenproblemen früh raus musste. „Not gegen Elend“ sah TuS-Trainer Frank Huneke: „Aber wir brauchen keinen Schönheitspreis.“ Gifhorn wurde einmal gefährlich, als Eugen Sawtschenko den Pfosten traf (46.). SV-Spielertrainer Aki Kastner-Blödorn: „Das war zu wenig von uns.“ Platendorf muss eventuell den Rest der Saison auf Alex Gutknecht (Rückenprobleme) verzichten. Ronald-Alexi Conen flog wegen Undiszipliniertheiten komplett aus dem Team.
SV: Mechelk – Marco Momberg – Ceylan, Kornblum – Jander (46. Gülabi), Marzisz, Garzke, Lippke (68. Kastner-Blödorn), Polat – Ustaoglu, Özkan (46. Sawtschenko).
TuS: S. Manske – Hoffart – R. Manske, Marquardt – Rauhs, Becker, Schrader, Lücke (25. Cihangir), Kosmin – Pengel (89. Klenner), Guse.
Tor: 0:1 (11.) Rauhs.


SV GW Calberlah – STV Holzland 5:0 (3:0).

Calberlahs Coach Frank Plagge freute sich über den verdienten Erfolg: „Die Mannschaft hat aus der Niederlage in Gifhorn gelernt und eine Reaktion gezeigt.“ Schielt der SV nach Hillerses Pleite doch noch auf die Meisterschaft? „Es ist nach wie vor nicht unser erklärtes Ziel. Aber wenn die anderen nicht wollen, werden wir uns nicht dagegen wehren…“, sagte Plagge. „Wir lassen uns jedoch nicht in die Verfolgerrolle drängen.“
SV: Korsch – Heise (73. Meißner), Gewinner, Theuerkauf, Claus – Hernier, Ullrich, Remus, Hoffmann (66. Elbe) – P. Plagge, Plotek (70. Keil).
STV: Pasche – H. Röhrs – L. Hansmann, Hofer – Otto (46. Kahlert), M. Röhrs, Lippelt (41. Jürges), Dornfeld – Matschewski, Schultz (73. Alberti) – T. Röhrs.
Tore: 1:0 (4.) Plotek, 2:0 (11.) Hernier (Foulelfmeter), 3:0 (30.) Hernier (Foulelfmeter), 4:0 (69.) Plotek, 5:0 (86.) Remus.

 

Elf des Tages:

Tor: Sehm (Reislingen)
Abwehr: Stiller (Reislingen),Körber (Vorsfelde II), Gewinner (Calberlah)
Mittelfeld und Angriff:Funke (Reislingen), Krause (Vorsfelde II), Plotek (Calberlah)
P. Plagge (Calberlah), S. Gerike (Müden-D.), Torben Döring (Müden-D.), White (Meinersen)

 

 

 Bezirksliga: 20.Spieltag Vorberichte

GR: 07.03.08

Fußball-Bezirksliga Spitzenspiel in Hillerse

Es ist der Knüller in der Fußball-Bezirksliga 1 - zu einer ungewöhnlichen Uhrzeit: Bereits am Samstagmittag stehen sich von 12 Uhr an Spitzenreiter TSV Hillerse und der Tabellendritte SV Reislingen/Neuhaus gegenüber. Tags darauf kommt es in Calberlah zum Verfolgerduell zwischen dem gastgebenden Zweiten und dem STV Holzland. In Heiligendorf steht indes der Kellerkracher gegen den FC Germania Parsau auf dem Programm.

 

Reislingen greift nach dem Strohhalm

Für Löwner-Elf ist ein Punkt im Topspiel in Hillerse zu wenig - Eins-gegen-Eins-Duelle entscheiden

Von Steffen Erkenbrecher

Streng nach dem Motto, es kann nur einen geben, treffen sich der Tabellenführer TSV Hillerse und der unmittelbare Verfolger SV Reislingen/Neuhaus am Samstag (12 Uhr) zum Spitzenspiel der Fußball-Bezirksliga: Denn mit einem Remis könnten beide Trainer nur bedingt leben.

Besonders für den Gast aus Reislingen ist es vielleicht der letzte Strohhalm im Titelrennen. Denn bei einem möglichen Versagen würde der Abstand auf den Kontrahenten aus Hillerse bereits zwölf Zähler betragen. Darüber ist sich auch SV-Coach Andreas Löwner bewusst und nimmt seine Schützlinge dementsprechend in die Pflicht: "Die Situation ist ganz klar - ein Punkt ist zu wenig. Wir werden alles daran setzen zu gewinnen, damit der TSV noch einmal unruhig wird."

Dieselbe Wichtigkeit räumt auch sein Gegenüber Heinz Gerono dem Spiel ein. Allerdings erklärt Hillerses Coach, dass er "auch mit einem Zähler nicht ganz unzufrieden wäre". Kein Wunder, denn auch ein Unentschieden würde dem Spitzenreiter vorläufig reichen, um die Konkurrenz auf Distanz zu halten. "Trotzdem wäre es natürlich wichtig, gegen den direkten Mitbewerber zu gewinnen", meint Gerono, der wohl auf Nico Bertram (krank) und Andreas Ganski (Zerrung) verzichten muss.

Auch im gegnerischen Lager wird Löwner nicht auf den vollen Kader zurückgreifen können. Denn neben dem weiterhin rotgesperrten Felix Kirsch fällt auch Thomas Bokeloh für die Partie aus. Trotzdem ist das scheinbar kein Grund für den Tabellendritten, sich bescheiden zu geben für das Duell. Vielmehr klingen, trotz des misslungenen Rückrundenstarts, selbstbewusste Töne aus dem Reislinger Lager. "Ich denke, dass wir vom Potenzial her auf Augenhöhe sind. Es wird wichtig sein, dass wir gleich zeigen, wer der Herr auf dem Platz ist", meint Löwner.

Fast in dasselbe Horn bläst Gegenüber Gerono, der hofft, mit seinen Schützlingen die nötige Durchschlagskraft in petto zu haben. Denn laut Gerono sind es die Eins-gegen-Eins-Duelle, die entscheiden werden. "Beide Teams spielen arg verwandte Spielsysteme. Deswegen wird das Spiel dadurch entschieden, wer sich besser behaupten kann", erklärt Gerono.

Im Hinspiel war das der Spitzenreiter: Damals hieß es nach 90 Minuten 3:2 für die Hillerser. Doch schon damals präsentierte sich der Tabellendritte auf Augenhöhe, wie auch Gerono zweifelsfrei bestätigt. "Wir haben gesehen, dass der SV eine gute Truppe hat und sehr spielstark ist. Wir brauchen einen guten Tag", so Hillerses Übungsleiter.

 

 

Plagge: "Das Spiel ist mir schnuppe" - SVC empfängt STV Holzland

Getrübte Vorfreude beim SV Calberlah für das Kräftemessen am Sonntag (15 Uhr) mit dem Verfolger STV Holzland: Nachdem Torjäger Marc Plagge aufgrund einer roten Karte für vier Spiele gesperrt wurde, ist Trainer Frank Plagge die "Lust vergangen".

"Zurzeit ist mir das Spiel ziemlich schnuppe. Ich bin sehr enttäuscht über die Entscheidung", erklärt der SV-Coach vor dem Aufeinandertreffen mit dem STV. Auch der Angreifer selbst gibt sich entrüstet: "Das ist völlig überzogen. Das war nicht einmal eine Rote Karte." Die Stimmung beim Fußball-Bezirksligisten scheint derzeit also tatsächlich am Tiefpunkt zu sein beim Tabellenzweiten, zumal Plagge sein Team auch vorzeitig aus dem Titelrennen streicht: "Wir sind noch nicht bereit. Die Jungs wollen nicht aufsteigen."

Etwas anders sieht es im Lager des Gegners aus: Hier ist Trainer Waldemar Josef gewillt, alles daran zu setzen, einen "Dreier" aus Calberlah zu entführen. Und dafür will der Coach in erster Linie an die Leidenschaft seines Teams appellieren: "Fußballerisch ist uns Calberlah sicher überlegen, das müssen wir durch Kampf und Einsatz wettmachen. Wir spielen auf Sieg, denn wir brauchen uns sicher nicht verstecken."

Beim Gastgeber stellt sich Plagge indes auf genau solch einen "rustikalen Gegner" ein. "Unsere Innenverteidiger müssen außerdem bei den langen Bällen gut aufpassen."

 

Mathias Röhrs fehlt dem STV - Holzland reist nach Calberlah

Von Steffen Erkenbrecher

Kein leichtes Los für den STV Holzland am 20. Spieltag: Der Fußball-Bezirksligist muss am Sonntag (15 Uhr) beim SV Calberlah ran - und gegen den Tabellenzweiten setzte es bereits im Hinspiel eine 1:3-Pleite.

Es liegt schon einige Zeit zurück, das Hinspiel dieser beider Konkurrenten, doch STV-Trainer Waldemar Josef kann sich gut an den 9. September 2007 erinnern: "Damals waren wir ziemlich chancenlos." Doch in der Zwischenzeit hat sich einiges geändert, denn auch die Holzländer gehören längst zur Spitzengruppe. Die passende Form, um gegen die Calberlaher zu bestehen, bringen die Holzländer also zurzeit zweifelsohne mit.

"Der SV gehört zu den spielstärksten Mannschaften. Er ist nach vorne sehr kombinationsstark. Wir dürfen ihn nicht spielen lassen", fordert STV-Trainer Waldemar Josef. "Wir müssen mit Kampf, Leidenschaft und Einsatz dagegen halten. Die mannschaftliche Geschlossenheit ist unser Plus", sagt der Coach weiter. Allerdings plagen ihn personelle Sorgen. "Mathias Röhrs fällt aus. Er ist der beste Mittelfeldspieler der Liga", meint der ehemalige Profikeeper. "Wir brauchen uns aber dennoch nicht zu verstecken und werden auf Sieg spielen."

Beim Gastgeber SV Calberlah stellt sich Trainer Frank Plagge indes auf einen "rustikalen Gegner" ein. "Unsere Innenverteidiger müssen außerdem bei den langen Bällen gut aufpassen." Die Calberlaher hadern allerdings mit einer Schiedsrichterentscheidung. "Zurzeit ist mir das Spiel ziemlich schnuppe. Ich bin sehr enttäuscht über die Entscheidung", erklärt der SV-Coach vor dem Aufeinandertreffen mit dem STV. Denn: Marc Plagge erhielt für sein Foul im Spiel bei der SV Gifhorn vier Spiele Sperre und fehlt Sonntag. Die Stimmung scheint derzeit also tatsächlich am Tiefpunkt zu sein beim Tabellenzweiten, zumal Plagge sein Team auch vorzeitig aus dem Titelrennen streicht: "Wir sind noch nicht bereit. Die Jungs wollen nicht aufsteigen."

 

 

Bromes Coach René Wegner ist VfR-Eintracht-Experte

SV Meinersen will sich gegen Hehlingen ihre Punkte wiederholen - Heiligendorf und Parsau grüßen sich im Abstiegsduell

Von Steffen Erkenbrecher

Ein echter Abstiegskrimi erwartet die Zuschauer am 20. Spieltag, wenn das Tabellenschlusslicht TSV Heiligendorf die ebenfalls abstiegsbedrohten Germanen aus Parsau empfängt. Zudem ist auch der SSV Vorsfeld gefragt, ein Ausrufezeichen zu setzen.

FC Brome - VfR Eintracht Nord Wolfsburg (Sbd., 16 Uhr).

Kein Bromer kennt den VfR wohl so gut wie Trainer René Wegner. Denn der FC-Coach spielte von der F- bis zur C-Jugend bei der Eintracht und hat die Wolfsburger seitdem "nicht aus den Augen verloren". Dementsprechend weiß Wegner auch um die Stärken und Schwächen des Kontrahenten: "Der VfR ist eine Lust-und-Laune-Mannschaft. Wir müssen Bewernick und Macis aus dem Spiel nehmen, das ist die halbe Miete." Falsch liegt der FC-Übungsleiter mit dieser Einschätzung sicher nicht. Schließlich traf das Duo zusammen ganze 17-mal. Auf Seiten des Gastgebers wird sich indes weiter auf den Torriecher von Matthias Lausch (5) verlassen. "Insgesamt muss nach vorne aber mal mehr passieren", so Wegner.

SV Meinersen/A./P. - TSV Hehlingen (So., 15 Uhr).

Gegen den Gast aus Hehlingen hat sich der Gastgeber einiges vorgenommen. So verlangt Trainer Volker Steding, dass sein Team nach der 1:5-Schlappe gegen Eintracht Nord Wiedergutmachung betreibt. "Wir wollen die Punkte zurückholen", so der SV-Coach. Allerdings wird das gegen den Titelaspiranten aus Hehlingen sicher nicht einfach. Schließlich ist der TSV im Fußballjahr 2008 noch ohne Punktverlust. "Sie sind nicht unschlagbar. Die Grundvoraussetzung ist, dass wir erst einmal die Null halten, um dann mutig nach vorne spielen zu können", erklärt Steding, der ab der neuen Saison einen neuen Co-Trainer haben wird: Sven Orzol wird in die Fußstapfen von Michael Klos treten.

TSV Heiligendorf - FC Germania Parsau (So., 15 Uhr).

Es geht zweifelsohne um das Überleben in der Bezirksliga, wenn sich das Tabellenschlusslicht aus Heiligendorf und die Parsauer gegenüberstehen. Das scheint auch TSV-Trainer Klaus Goertner zu wissen: "Für uns ist es kurz vor Zwölf. Wenn wir verlieren, können wir schon für die Kreisliga planen." Tatsächlich wäre eine weitere Pleite verheerend für den Gastgeber, denn schon jetzt beträgt der Abstand zum rettenden Ufer ganze sieben Zähler. Ein "Dreier" wäre also enorm wichtig, zumal der TSV so auch die Germanen überflügeln könnte. Also nicht nur für die Heiligendorfer ist es ein "Sechs-Punkte-Spiel", sondern auch für den Gast aus Parsau, der nach seinem 2:1-Erfolg in der Vorwoche gegen SV Gifhorn nachlegen will. Entsprechend dieser Konstellation erwartet Goertner auch ein "knallhartes Spiel".

TuS Müden-Dieckhorst - SV Osloß (So., 15 Uhr).

Es gibt deutliche Worte vom TuS-Trainer Andreas Heindorff vor dem Duell mit den punktgleichen Osloßern. "Wenn wir schon gegen die Mannschaften, die über uns stehen, nicht punkten können, dann müssen wir wenigstens gegen die von unten gewinnen." Tatsächlich würde ein "Dreier" dem Gastgeber gut zu Gesicht stehen, denn die Hausherren unterlagen in drei ihrer vier Rückrundenspiele. Da kommt die Partie gegen den SV doch eigentlich zur rechten Zeit: Schließlich dominierten die Müdener das Hinspiel und siegten eindrucksvoll mit 6:0. "Daran erinnere ich mich natürlich noch gern zurück. Es wäre schön, wenn wir daran anknüpfen könnten", so Heindorff.

SSV Vorsfelde II - MTV Isenbüttel (Sbd., 15 Uhr).

Es gab Zeiten, da befanden sich die Vorsfelder und der MTV in derselben Tabellenregion. Doch das ist lange her: Während sich die Isenbütteler immer weiter nach oben geschoben haben, haben sich die Hausherren in den Tabellenkeller verabschiedet. Der klare Favorit für dieses Aufeinandertreffen ist also der Gast - und das, obwohl das Hinspiel mit 0:1 verloren ging. Um ein solches Ergebnis zu wiederholen, muss der SSV aber wohl alles in Waagschale werfen. Denn zuletzt konnten die Hausherren nur selten positive Schlagzeilen schreiben. So ist der letzte Sieg der Vorsfelder datiert vom 14. Oktober 2007. Damals siegte das Team von Jörg Jennerich mit 1:0 in Meinersen.

SV Gifhorn - TuS Neudorf-Platendorf (So., 15 Uhr).

So schnell kann es gehen: Nachdem die SV fulminant in die Rückrunde gestartet war, folgte am vergangenen Wochenende bei der 1:2-Schlappe in Parsau die Ernüchterung. Doch laut Trainer Andreas Kastner-Blödorn hat sein Team die Niederlage gut verdaut: "Ich denke nicht, dass die Pleite am Selbstvertrauen kratzt. Ich erwarte jetzt eine Reaktion - mein Team muss zeigen, dass das ein Ausrutscher war." In Platendorf geht es indes darum, weitere Punkte im Abstiegskampf einzustreichen. Schließlich trennt den TuS einzig und allein ein Rang von den Plätzen in Richtung Kreisliga. Doch Kastner-Blödorn macht den Gästen Mut: "Vom Potenzial her stehen sie zu weit unten."

 

AZ: 07.03.08

 

Löwner: Wir geben den Titel nicht auf!
Reislingens Coach im Interview
 

Bereits morgen (12 Uhr) geht’s für den SV Reislingen/Neuhaus im Auswärtsspiel beim TSV Hillerse, dem Spitzenreiter der Fußball-Bezirksliga, um die letzte Chance auf Platz eins. Sportjournalist Daniel Hotop sprach vor dem Hit mit SVR-Coach Andreas Löwner.
AZ/WAZ:
Ihre Mannschaft hat neun Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Hillerse – warum glauben Sie weiter, dass Reislingen Meister werden kann?
Löwner: Weil wir ein gutes Team und die Siegermentalität haben. Und weil wir nicht aufgeben!
AZ/WAZ: Beim 2:3 im Hinspiel ging jedoch Hillerse als Sieger vom Platz…
Löwner: Da hatte der TSV das nötige Quäntchen Glück, bekam in der 88. Minute einen Elfer zugesprochen. Diesen Samstag treffen erneut zwei gleichwertige Teams aufeinander – hoffentlich mit dem glücklicheren Ende für uns.
AZ/WAZ: Ist es die letzte Chance, nochmal eingreifen zu können?
Löwner: Wenn wir verlieren sollten, würden wir die Konzentration bereits auf die kommende Saison richten.
AZ/WAZ: Wie stimmen Sie Ihr Team auf die letzte Chance ein?
Löwner: Wir freuen uns auf dieses Spiel, dürfen aber nicht verkrampfen. Wir gehen es aus einer sicheren Abwehr heraus an. Bis auf den Rot-gesperrten Felix Kirsch und Neuzugang Thomas Bokeloh sind auch alle dabei

 

Karriere-Start beim VfR: Wegner trifft auf Ex-Klub
FC Brome erwartet morgen Wolfsburg
 

(jk/hot) Erinnerungen an die Kindheit: René Wegner, Spielertrainer des Bezirksligisten FC Brome, lernte einst beim VfR Eintracht Nord Wolfsburg das Fußballspielen. Morgen ist sein Ex-Verein um 16 Uhr zu Gast in Brome. Im Hinspiel siegte Wolfsburg mit 2:0.
Wegner verrät: „Ich habe mit fünf Jahren beim VfR angefangen und bis zur C-Jugend dort gespielt.“ Auch nach seiner Zeit in Wolfsburg verfolgte er das Geschehen beim VfR Eintracht. „Ich freue mich, dass Karsten Stephan es geschafft hat, den Verein da hinzubringen, wo er hingehört“, zollt Wegner dem Wolfsburger Coach Respekt. „Ich halte extrem viel von der Mannschaft.“ Eine besondere Partie sei es für den Spielertrainer aber nicht. „Dafür ist‘s schon zu lange her, dass ich dort aktiv war…“
Morgen hört sowieso alle Freundschaft auf, denn schließlich geht‘s um drei Punkte. Wegner: „Wir wollen im ersten Heimspiel dieses Jahres unseren Aufwärtstrend fortsetzen.“
VfR-Trainer Karsten Stephan kann sich freilich nicht an den Jugendspieler Wegner erinnern: „Er durfte mir damals immer die Tasche tragen“, so Stephan lachend: „Aber im Ernst, ich habe ihn mal als Spieler von Eintracht Braunschweig kennen gelernt und jetzt kreuzen sich eben die Wege.“ Möglich, dass der Eintracht-Coach morgen mit Benni Korsch und Fabian Schömers auf seine gesamte Innenverteidigung verzichten muss. Und ein Spaziergang wird es auch so nicht: „Gegen Brome haben wir uns immer schwer getan.“
Die Partie wurde übrigens wegen Jens Herud und Matthias Lausch vorverlegt – die beiden Bromer fliegen am Sonntag zusammen in den Urlaub.

 

Im Hinspiel gab’s für Osloß „die Hucke voll“
SV muss nach Müden – Plagge ärgert sich über Strafmaß – Orzol Co-Trainer bei SVM
 

(jk/hot) Die Fußball-Bezirksliga steht in den Startlöchern zum 20. Spieltag: Los geht’s bereits morgen (12 Uhr) mit dem Spitzenspiel zwischen dem TSV Hillerse und dem SV Reislingen/Neuhaus.
TSV Hillerse – SV Reislingen/Neuhaus (morgen, 12 Uhr; Hinspiel 3:2).
Grund für die ungewöhnliche Anstoßzeit: Hillerse wollte am Samstag spielen, einige Reislinger danach noch zum Bundesliga-Spiel des VfL Wolfsburg. Und die Hausherren haben Respekt vorm SVR: „Reislingen war bisher unser stärkster Gegner“, sagt TSV-Coach Heinz Gerono. „Aber unser Ziel ist es natürlich zu gewinnen.“ Die Einsätze von Andreas und Sergej Ganski (beide Zerrung) sind fraglich. Derweil sucht Hillerse nach Ersatz für Keeper Tobias Fischer, der nach der Saison zur SV Leiferde wechselt (AZ/WAZ berichtete).
SSV Vorsfelde II – MTV Isenbüttel (morgen, 15 Uhr; 1:0). „Es wird darauf ankommen, ob wir unsere Fehler abstellen. Drei Punkte sind Pflicht“, sagt SSV-Betreuer Thomas Schreinert. Isenbüttels Trainer Dieter Winter rechnet trotz makelloser Bilanz in 2008 mit einem schweren Spiel: „Vorsfelde steht mit dem Rücken zur Wand.“ Was Winter an den bisher gezeigten Leistungen noch wurmt: „Spielerisch muss es noch besser werden – aber wenn wir auch so weiter gewinnen…“
SV Grün-Weiß Calberlah – STV Holzland (3:1).

„Calberlah besitzt die spielstärkste Mannschaft der Liga“,

sagt STV-Trainer Waldemar Josef,

dessen Team seit eineinhalb Jahren erstmals ohne Mathias Röhrs

(Verdacht auf Bänderriss) spielen muss.

Josef: „Dennoch wollen wir mindestens einen Punkt holen.“

GW-Coach Frank Plagge ist derweil sauer. Zu groß war der Ärger

über die lange Sperre für Spielmacher Marc Plagge (vier Partien):

„Klar hat Marc ein dummes Foul gemacht.

Aber er ist kein Wiederholungstäter – dafür habe ich kein Verständnis.“

 


SV Gifhorn – TuS Neudorf-Platendorf (1:0). Nach der Niederlage gegen Parsau will Gifhorn zurück in die Erfolgsspur: „Gut, dass wir mit Platendorf jetzt einen Gegner zum Derby erwarten. Da wird die Einstellung passen“, ist sich SV-Trainer Aki Kastner Blödorn sicher. Gifhorns Parsau-Pleite ärgert auch TuS-Coach Frank Huneke: „Das ist doppelt unglücklich. Zum einen, weil die SV das Spiel vergessen machen will und zum anderen, weil Parsau so näher an uns dran ist.“
SV Meinersen – TSV Hehlingen (2:3). In der Hinrunde musste die SVM eine bittere 2:3-Pleite einstecken. „Diese Punkte wollen wir uns wiederholen“, so Meinersens Coach Volker Steding. Der wird übrigens ab Sommer von Sven Orzol, momentan noch Coach bei Kreisklassist Germania Ummern, unterstützt. Orzol übernimmt das Co-Trainer-Amt von Michael Klos, der aus persönlichen Gründen aufhört. Hehlingens Co-Trainer Eberhard Skupin hofft derweil, „dass wir unsere Serie fortsetzen und gewinnen“. Allerdings muss sich der TSV gegenüber dem 3:2 in Vorsfelde deutlich steigern…
TuS Müden-Dieckhorst – SV Osloß (alle Sonntag, 15 Uhr; 6:0). „Wir erinnern uns gern ans Hinspiel“, sagt TuS-Trainer Andreas Heindorff. „Aber kaum zu glauben, dass uns in unserer momentanen Situation so etwas gelingt…“ Bei Müden fehlt weiterhin Matthias Damker (Rotsperre). Allen personellen Sorgen zum Trotz: „Wir sind zum Siegen verdammt“, so Heindorff. An das Hinspiel hat SVO-Coach Holger Ringe keine guten Erinnerungen: „Da haben wir so was von die Hucke voll bekommen.“ Nach dem spielfreien Wochenende mussten seine Spieler richtig schwitzen. „Wir haben den Sonntag aufholen müssen…“

 

 

 Bezirksliga: 19.Spieltag Spielberichte

AZ: 03.03.08

Der dreifache Dürkop: VfR schlägt SVM
Meinersen unterliegt auswärts 1:5 – MTV Isenbüttel besiegt Müden mit 2:0
 

(jk) In der Fußball-Bezirksliga gab‘s wegen des Orkantiefs Emma nur ein abgespecktes Programm. Der VfR Eintracht Nord Wolfsburg schlug Meinersen mit 5:1, Isenbüttel fuhr gegen Müden-Dieckhorst einen 2:0-Erfolg ein. Schon am Freitagabend hatte Parsau die SV Gifhorn mit 2:1 besiegt (AZ/WAZ berichtete).
VfR Eintracht Nord Wolfsburg – SV Meinersen 5:1 (1:0).
Wolfsburg erwischte einen Start nach Maß, ging nach drei Minuten in Führung. In der Folge konnte Meinersen die Partie ausgeglichen gestalten, doch nach dem Seitenwechsel schlug der VfR erneut früh zu. „Lars Dürkop hat zum richtigen Zeitpunkt getroffen“, lobte Eintracht-Coach Karsten Stephan seinen Torjäger, der noch doppelt nachlegte. „Wir haben zweimal den Start verpennt“, so SVM-Coach Volker Steding. „Auch das 0:3 war unser Fehler, danach war das Spiel gegessen.“ VfR-Betreuer Eberhard Frey: „Die gute Vorbereitung macht sich bezahlt.“
VfR: Bonk – A. Marrazza, Korsch, Yahmadi, Engelhardt (75. C. Pane) – Karlowski, Straub, Bewernick, Eraslan – Macis (75. Osumek), Dürkop.
SVM: Conrad – Winkelmann, Voigt (46. Glindemann), Leo, Niebuhr – Sterz, Saibel, Boz, Vogelmann – Lenk, Eberhart (62. White).
Tore: 1:0 (3.) Engelhardt, 2:0 (50.) Dürkop, 3:0 (68.) Bewernick, 4:0 (70.) Dürkop, 5:0 (82.) Dürkop, 5:1 (83.) White.
MTV Isenbüttel – TuS Müden-Dieckhorst 2:0 (0:0). MTV-Trainer Dieter Winter: „Kein schönes Spiel. Hauptsache, wir haben die drei Punkte.“ Und das aufgrund der zweiten Halbzeit, in der Isenbüttel die besseren Chancen hatte, „auch verdient“, so TuS-Coach Andreas Heindorff. „Wir waren hinten nicht so auf dem Posten“, gab Müdens Spartenleiter Frank Jünemann zu.
MTV: van der Vorst – Mohwinkel – Lucas, Dorenkamp – Limp (60. Gritzka), Ahrens, Theuerkauf (75. Nötzel), Jacobs, Derda – Stöbermann, Klapproth (75. Ehmling).
TuS: Schlepps – Börner – K. Bürsing, Schmitz – Wegmeyer, Melzel (75. Ratajek), B. Bürsing, Linneweh (75. Dannheim) – C. Gerike – S. Gerike, Torben Döhring.
Tore: 1:0 (63.) Ahrens, 2:0 (67.) Stöbermann.

 

Alles probiert, doch am Ende gab’s keine Punkte: Die SV Gifhorn (l. Eugen Sawtschenko) unterlag

in der Fußball-Bezirksliga bei Angstgegner Parsau mit 1:2. Photowerk (wer)

 

Parsau bleibt Angstgegner: SVG unterliegt FC mit 1:2

Rücker und Bockelmann treffen für Germania

(hot) Gifhorns Serie ist gerissen – und das ausgerechnet beim nun ehemaligen Bezirksliga-Schlusslicht Parsau! Die SV-Fußballer unterlagen Angstgegner Germania aufgrund der mangelnden Chancenverwertung mit 1:2 (0:0).
Vor dem Tor präsentierte sich Gifhorn zu harmlos: „Oft hätten wir nur quer legen müssen“, sagte SV-Trainer Aki Kastner-Blödorn. Und Parsau? „Wir haben versucht mit Kampf dagegenzuhalten“, beschrieb Germanen-Betreuer Jens Pohl.
Nach der Pause wurde das belohnt: Zwei Konter bescherten dem FC zwei Tore. Erst versenkte Christian Rücker, dann traf Lars Bockelmann zum 2:0. Einen Vorwurf machte der SV-Coach seinem Team, das schon im Hinspiel verlor, nicht: „Wir haben alles versucht, manchmal gibt’s solche Tage.“
Alex Lippke erzielte per Foulelfmeter nach einem Foul von Dominik Oertelt, der danach wegen vermeintlicher Schiri-Beleidigung Rot sah, nur noch den Anschluss. Parsau kletterte unterdessen auf Rang 14. Pohl: „Endlich hatten wir auch mal das Glück auf unserer Seite.“
FC: Patz – Geiling – Voigt, Volk – Lingner (34. Pieper), Gering, Rücker, Hain-Bredberg, Glahn (58. Oertelt) – Bockelmann, Wojtek (78. Ahrens)
SV: Mechelk – Marco Momberg – Kornblum, Lo Bianco – Lippke, Macisz, Garzke, Polat (75. Ustaoglu), Sawtschenko (60. Gülabi), Jander (68. Özkan) – Kastner-Blödorn.
Tore: 1:0 (57.) Rücker, 2:0 (71.) Bockelmann, 2:1 (90.+1) Lippke (Foulelfmeter).
Rot: Oertelt (FC/90.).

 

GR: 03.03.08

 

Daniel Dürkop trifft im Dreierpack

MTV Isenbüttel bezwingt TuS Müden 2:0 - Parsau mit Überraschungscoup

Von Jens Neumann

Sparprogramm in der Fußball-Bezirksliga 1: Nur drei der acht angesetzten Begegnungen gingen über die Bühne. Dabei verbesserte sich der VfR Eintracht Nord Wolfsburg durch einen 5:1-Sieg gegen die SV Meinersen auf den fünften Rang.

VfR Eintracht Nord Wolfsburg - SV Meinersen 5:1 (1:0).

Tore: 1:0 Engelhardt (3.), 2:0, 4:0, 5:0 Dürkop (50., 70., 82.), 3:0 Bewernick (68.), 5:1 White (83.).

Es bleibt dabei: Die Kreuzheider sind auf dem heimischen Kunstrasen eine Macht. "Der Sieg war auch in der Höhe verdient", meinte VfR-Betreuer Eberhard Frey, dessen Mannschaft die frühe Führung durch Bastian Engelhardts unhaltbaren Flachschuss natürlich in die Karten spielte. Matchwinner war letztlich Daniel Dürkop, der gleich dreimal aus Nahdistanz zur Stelle war.

"Wenn man drei dicke Fehler macht und dadurch 0:3 hinten liegt, dann kann man so ein Spieler nicht umbiegen", ärgerte sich Gästecoach Volker Steding und fügte hinzu: "Nach dem 0:1 hatten wir das Spiel im Griff. Wir hätten hier nicht zu verlieren brauchen."

VfR: Bonk - Marrazza, Korsch, Yahmadi, Engelhardt (75. C. Pane) - Erarslan, Bewernick, Straub, Karlowski - Macis (75. Osumek), Dürkop.

SV: Conrad - Winkelmann, Nie-buhr, Leo, Voigt (46. Glindemann) - Vogelmann, Sterz, Saibel, Boz - Lenk, Eberhart (62. White).

MTV Isenbüttel - TuS Müden-Dieckhorst 2:0 (0:0).

Tore: 1:0 Ahrens (63.), 2:0 Stöbermann (69.).

"Aufgrund der zweiten Halbzeit haben wir verdient gewonnen", befand Isenbüttels Trainer Dieter Winter. Und sein Gegenüber Andreas Heindorff pflichtete ihm bei: "In der ersten Halbzeit haben wir noch gut gegengehalten. Je länger das Spiel aber dauerte, desto mehr Oberwasser hat Isenbüttel bekommen und deshalb auch verdient gewonnen."

Vor dem Seitenwechsel bot sich den Zuschauern an der Hehlenriede eine schwache Begegnung. In Durchgang 2 wurde diese etwas besser, was fortan aber nur noch an den Gastgebern lag. "Müden hat nicht eine Chance mehr gehabt. Wir haben 2:0 gewonnen, nur das zählt. Allerdings müssen wir im spielerischen Bereich weiter zulegen", erklärte MTV-Coach Dieter Winter.

MTV: van der Vorst - Dorenkamp, Ahrens, Lucas, Mohwinkel - Theuerkauf (75. Nötzel), Jacobs, Derda, Limp (60. Gritzka) - Klapproth (75. Ehmling), Stöbermann.

TuS: Schlepps - Börner - Schmitz, C. Bürsing - B. Bürsing, C. Gerike - Linneweh (75. Ratajek), Döring, Melzel (70. Dannheim) - S. Gerike, Wegmeyer.

FC Germania Parsau - SV Gifhorn 2:1 (0:0).

Tore: 1:0 Rücker (57.), 2:0 Bockelmann (71.), 2:1 Lippke (90., FE). Rot: Oertelt (FC/90.).

Wie schon im Hinspiel kassierten die Eyßelheider eine peinliche Niederlage beim bisherigen Schlusslicht. Durch diesen Erfolg kletterten die Gastgeber auf den drittletzten Tabellenrang und schöpfen neue Hoffnung im Abstiegskampf.

FC: Patz - Geiling - Voigt, Volk - Lingner (34. Pieper), Gering, Rücker, Hain-Bredberg, Glahn (58. Oertelt) - Bockelmann, Wojtek (78. Ahrens)

SV: Mechelk - Marco Momberg - Kornblum, Lo Bianco - Lippke, Macisz, Garzke, Polat (75. Ustaoglu), Sawtschenko (60. Gülabi), Jander (68. Özkan) - Kastner-Blödorn.

 

 Bezirksliga:  19.Spieltag Vorberichte
AZ: 29.02.08

Plagge erwartet Reaktion:

GW will Revanche gegen TSV Heiligendorf
 

Meinersen beim VfR Eintracht – Tabellennachbarn in Platendorf
 

(hot/jk) Calberlaher Revanchegelüste: Für die Grün-Weißen geht’s gegen Heiligendorf, das im Hinspiel mit einem 2:1 überraschte. Am 19. Spieltag der Fußball-Bezirksliga soll der Spieß aber nicht nur in Calberlah umgedreht werden…

Grün-Weiß Calberlah – TSV Heiligendorf (1:2). Im Hinspiel gelang Heiligendorf ein 2:1-Überraschungserfolg. „Wir hatten einen sehr guten Tag erwischt, und Calberlah hatte uns unterschätzt“, erinnert sich Heiligendorfs Trainer Klaus Goertner, der ohne große Ambitionen in die Partie geht: „Ich hoffe, dass wir ein gutes Spiel abliefern.“ Heiligendorfs 0:9 aus der Vorwoche interessiert GW-Trainer Frank Plagge nicht sonderlich: „Ich erwarte nach unserem 1:2 in Gifhorn eine Reaktion.“ Fehlen werden Marc Plagge und Jonas Remus, doch wegen der Ausfälle macht sich der GW-Coach keine Sorgen: „In der Form des vergangenen Spieltags dürfen gern einige fehlen…“

 

Revanchegelüste:

Allerdings muss Calberlah gegen Heiligendorf ohne

Top-Torjäger Marc Plagge (r.) auskommen. Photowerk

 


VfR Eintracht Nord Wolfsburg – SV Meinersen (Hinspiel 0:2).
VfR-Coach Karsten Stephan hofft, dass sein Team den Sieg gegen Spitzenreiter Hillerse als Motivation sieht: „Wir dürfen nicht zu selbstsicher herangehen, nachzulegen wäre aber schon gut.“ Meinersens Trainer Volker Steding gibt sich selbstbewusst: „Wir fahren da nicht chancenlos hin.“ Iwan Hekk wird nach seinen überstandenen Fingerbrüchen erstmals wieder zum SV-Kader gehören, dafür fehlt Martin Hagemann (Bundeswehr).
MTV Isenbüttel – TuS Müden-Dieckhorst (0:1). Müdens Coach Andreas Heindorff wurmt das 1:6 gegen Reislingen immer noch. „Daran werde ich noch lange zu knabbern haben. Reislingen hat uns vorgeführt.“ Den Grund dafür kennt Heindorff. „Das war ein Ergebnis der Trainingsarbeit und der Beteiligung. Dafür gab’s die Quittung“, bemängelt der TuS-Trainer. „Ich glaube nicht, dass wir schon jetzt die Kehrtwende schaffen. Ein Unentschieden wäre weltklasse.“ Doch auch MTV-Coach Dieter Winter wurmt Müdens Pleite: „Das schmeckt mir gar nicht – und Müden hat bereits im Hinspiel toll gekämpft.“
STV Holzland – SV Osloß (3:3). Nach dem 9:0 in Heiligendorf hofft STV-Coach Waldemar Josef, „dass unser Selbstvertrauen nicht in Überheblichkeit umschlägt. Ich werde der Mannschaft gut zureden.“ Josef fordert weiter: „Jeder muss bereit sein, an seine Grenzen zu gehen.“ SVO-Trainer Holger Ringe hofft, dass sein Team den Schalter nach zwei Niederlagen mal wieder umlegen kann: „Wir müssen wieder mehr als Mannschaft auftreten. Wenn wir Geschlossenheit zeigen, kommt auch der Erfolg zurück.“ Stefan Petri und Dennis Ollendorf stehen ihm wieder zur Verfügung.
SV Reislingen/Neuhaus – SSV Vorsfelde II (1:1). In der Vergangenheit tat sich Reislingen mit der SSV-Reserve immer schwer, so auch beim 1:1 im Hinspiel. „Deswegen ist es mir egal, wenn wir nur mit 1:0 gewinnen“, sagt SVR-Trainer Andreas Löwner. Ein Sieg sei allerdings Pflicht, „gerade nach unserem verpatzten Start ins Jahr“. Alles andere als rund lief es bisher auch bei Vorsfelde II, das so langsam anfangen muss zu punkten, wenn es die Abstiegsränge noch verlassen will. SSV-Betreuer Thomas Schreinert: „Gerade auf dem kleinen Platz in Reislingen müssen wir zusehen, dass wir die Räume eng machen.“ Schreinert weiter: „Langsam müssen wir punkten – egal wo!“
TuS Neudorf-Platendorf – FC Brome (3:0). Bromes Spielertrainer René Wegner spionierte am Sonntag bei Platendorfs 2:3 in Meinersen. „Ich weiß, wo wir den TuS packen können. Ich hoffe, wir setzen das um“, sagt Wegner, der ergänzt. „Ich wäre mit einem Punkt zufrieden, dann bliebe Platendorf hinter uns.“ TuS-Coach Frank Huneke sieht sein Team in der Pflicht: „Zu Hause wären drei Punkte extrem wichtig.“ Huneke hofft, dass die drei verschenkten Meinersen-Punkte zurückgeholt werden: „Die Einstellung passt. Ich hoffe, wir gehen konzentriert in das Spiel.“

Spannung halten: „Im Interesse der Liga“
 

Fußball-Bezirksliga: Verfolger Hehlingen erwartet am Sonntag Spitzenreiter TSV Hillerse
 

(jk) Hält der TSV Hehlingen das Titelrennen in der Fußball-Bezirksliga offen? Diese Frage wird sich am Sonntag (15 Uhr) klären, wenn das Team von Coach Jürgen Winkelmann Spitzenreiter TSV Hillerse empfängt.
Winkelmann gibt sich kämpferisch: „Wir wollen das Meisterschaftsrennen weiterhin spannend halten. Ich denke, das ist im Interesse der ganzen Bezirksliga.“ Für Winkelmann ist es das zwölftletzte Spiel als Coach der Hehlinger, am Saisonende wird er zusammen mit seinem Betreuer-Stab aufhören (AZ/WAZ berichtete). „Wir wollen unsere Aufgabe hier aber ordentlich zu Ende bringen“, betont Winkelmann. Im Hinspiel kassierte Hehlingen ein 2:4. „Wir haben uns damals aber trotz einiger Ausfälle gut verkauft“, so der scheidende Trainer.
Hillerses Coach Heinz Gerono hat derweil die 1:2-Niederlage gegen Eintracht Nord Wolfsburg gut verdaut: „Wir nehmen das Positive mit. Trotz des 0:2-Rückstandes haben wir weiter guten Fußball gespielt und Eintracht Nord beherrscht. Daran müssen wir anknüpfen.“ Dass Hillerse nicht noch ein Unentschieden erreichte, lag an der mangelnden Chancenverwertung. Gerono: „Da ist unsere alte Schwäche wieder zum Tragen gekommen. Aber wir werden daraus lernen – ich bin mir sicher, dass der Knoten platzen wird.“

Senkrechtstarter SVG: Gifhorn fährt Ernte ein
 

Fußball-Bezirksliga: Heute geht’s zu Schlusslicht Parsau
 

(hot/jk) Geht der Aufschwung weiter? Bereits heute Abend (19.15 Uhr) geht’s für die SV Gifhorn, Senkrechtstarter der Bezirksliga im neuen Jahr, zu Schlusslicht FC Germania Parsau. Und da wollen die SV-Fußballer weitermachen, wo sie zuletzt aufgehört haben. Mit drei Punkten im Gepäck.
Die Eyßelheider befinden sich nach drei Siegen in 2008 im Aufwind – ein Erfolg, der seinen Anfang aber schon viel früher nahm. „Wir haben vor zwei Jahren angefangen, die Mannschaft total umzubauen“, sagt SV-Trainer Aki Kastner-Blödorn, der nun die Ernte der Arbeit einholen kann.
In diesem Zuge kamen überwiegend junge Spieler zu den Blau-Roten. Bereits zur aktuellen Saison wurde der Kader weitestgehend zusammengehalten und nur punktuell verstärkt. Kastner-Blödorn: „Das sind alles ehrgeizige Spieler, und auch die Kameradschaft passt wieder.“ Dass das gelang, ist auch ein Verdienst des Klubs. „Der Verein war geduldig. Dabei hatten wir zuvor drei schlechte Jahre“, so Gifhorns Coach.
Warum es in dieser Spielzeit nicht vom Start weg so rund lief? „Wir mussten uns finden, waren in einigen Spielen zu unerfahren“, weiß der Trainer der Eyßelheider. So auch gegen Parsau, das das Hinspiel mit 2:1 gewann – dort weiß man um die Stärken der aktuellen SV-Mannschaft: „Gifhorn hat einen Lauf. Wir rechnen uns nicht besonders viel aus“, sagt FC-Coach Peter Loeper, dem zudem Markus Cetera (Magenprobleme) fehlt.
Geht es nach Kastner-Blödorn, hält die Siegesserie unvermindert an: „Wir sollten jetzt so gefestigt sein, dass wir Parsau weghauen.“ Aber: „Wir sind aufgrund des Hinspiels gewarnt. Wenn wir dort gewinnen, kann man wirklich behaupten, dass wir uns entwickelt haben.“

 

 

GR: 29.02.08

 

Platendorf mit Ausnahmestellung

TuS mit "Sechs-Punkte-Spiel" - VfR empfängt Meinersen

Von Steffen Erkenbrecher

19. Spieltag in der Fußball-Bezirksliga und gleich in fünf von sechs Fällen spielt der Favorit zu Hause. Einzig und allein Platendorf spielt als schlechter platziertes Team vor heimischer Kulisse. Demnach sind die Prognosen an diesem Wochenende recht eindeutig.

TuS Neudorf-Platendorf - FC Brome (So., 15 Uhr).

Ein "Sechs-Punkte-Spiel" steht dem TuS im Abstiegskampf bevor, wie Trainer Frank Huneke betont. Tatsächlich könnte der Gastgeber mit einem "Dreier" einen entscheidenden Schritt nach vorne machen und die Bromer überflügeln. Und für dieses wichtige Vorhaben will der Coach nichts dem Zufall überlassen: "Wir werden versuchen, das Spiel zu kontrollieren und die nötigen Akzente zu setzen."

VfR Eintracht Nord Wolfsburg - SV Meinersen/A./P. (So., 15 Uhr).

Letzte Woche landete der VfR den Super-Coup und besiegte den Spitzenreiter aus Hillerse. Doch jetzt gilt es für die Hausherren diese "nicht eingeplanten Punkte" zu vergolden, wie auch Trainer Karsten Stephan findet. "Es wird aber ein anderes Spiel als in der Vorwoche werden. Die Erwartungshaltung ist jetzt groß, aber man darf nicht denken, dass wir die Punkte im Vorbeigehen holen", so Wolfsburgs Coach.

SV Reislingen/Neuhaus - SSV Vorsfelde II (So., 15 Uhr).

Die Prognosen für das ungleiche Aufeinandertreffen stehen zweifelsohne fest: Denn während der Gastgeber noch immer berechtigte Titelambitionen hegt, wartet der 14. aus Vorfelde seit geschlagenen acht Partien auf einen Sieg.

MTV Isenbüttel - TuS Müden/Dieckhorst (So., 15 Uhr).

Leise, still und heimlich schließt der MTV immer weiter nach oben auf. Die fünf Siege aus den letzten sechs Spielen bedeuten nun schon Platz 7. Beim Kontrahenten ist hingegen von Konstanz nichts zu spüren. So folgte auf den beeindruckenden 5:0-Erfolg in Parsau ein 1:6 gegen Reislingen.

STV Holzland - SV Osloß (So., 15 Uhr).

Nicht selten schalten heimliche Beschwerden in Richtung STV, zu destruktiv und zu ergebnisorientiert zu spielen. Doch am letzten Spieltag gaben die Hausherren mit ihrem 9:0-Erfolg gegen den TSV Heiligendorf die passende Antwort und haben jetzt bereits die zweitbeste Offensive. Nun könnte der STV mit einem "Dreier" auch noch den Angriff auf die Spitze starten.

SV Grün-Weiß Calberlah - TSV Heiligendorf (So., 15 Uhr).

Die Grün-Weißen können Trauma-Bewältigung betreiben: Denn noch immer sitzt der Stachel des verlorenen Hinspiels tief beim Zweiten. Damals fügten die Heiligendorfer dem SV überraschenderweise die erste Saisonniederlage zu. Es ist also Zeit für Revanche bei den Calberlahern.

 

In Parsau sind "die Rohre geladen"

FC erwartet SV Gifhorn

Die Mannschaft der Stunde heißt SV Gifhorn: Schließlich gelang es dem Fußball-Bezirksligisten, alle seine drei Rückrundenspiele für sich zu entscheiden. Somit sind die Eyßelheider heute (15 Uhr) bei ihrem Gastspiel in Parsau haushoher Favorit.

Doch trotz dieses Höhenflugs warnt SV-Trainer Andreas Kastner-Blödorn vor dem Tabellenschlusslicht: "Mit halber Kraft wird es nicht gehen. Wir müssen voll konzentriert sein und den Schwung mitnehmen." Ohnehin hat sein Team nach der 1:2-Hinspielpleite keinen Grund, die Germanen zu unterschätzen. "Wir sind gewarnt. Wir wollen jetzt umbedingt nachlegen, um dem ganzen Positiven keinen Dämpfer zu versetzen", so Kastner-Blödorn.

Im Lager des Kontrahenten macht sich der FC hingegen etwas weniger Druck. Denn laut Trainer Peter Loeper hat der Gastgeber "nichts zu verlieren." In Bezug auf die Tabelle hat der Coach mit dieser Einschätzung sicherlich nicht ganz unrecht, dennoch würde auch dem FC ein "Dreier" gut tun, um den Anschluss zu den Nichtabstiegsplätzen herzustellen. "Es wird nicht einfach, die SV ist vom Potential her sehr stark. Wir werden alles in die Waagschale werfen", erklärt Loeper. Hinsichtlich dessen erwartet der FC-Trainer besonders in Sachen Zweikampfverhalten und Chancenverwertung eine Leistungssteigerung. "Wir haben im Training aus alles Rohren geschossen. Bisher waren wir einfach zu harmlos - es braucht mehr Risiko", meint Loeper.

 

 

Nun soll auch Hillerse dran glauben

TSV zu Gast in Hehlingen

Einen echten Leckerbissen bietet die Fußball-Bezirksliga am Sonntag (15 Uhr) in Hehlingen, wenn der TSV den Spitzenreiter aus Hillerse empfängt. Denn der Tabellenvierte könnte seinen Ruf als Favoritenschreck endgültig beweisen.

Es gibt ganze drei Mannschaften, die derzeit den Gastgeber in der Tabelle von oben betrachten können. Doch der TSV Hillerse ist das einzige Team dieses Spitzentrios, das von den Hehlingern in diesem Jahr noch nicht in die Knie gezwungen wurde.

Die Zeit, das zu ändern bekommt die Mannschaft von Jürgen Winkelmann am 19. Spieltag. Zudem könnten sich die Hausherren mit einem "Dreier" mittenrein ins Aufstiegsrennen katapultieren. "Das würde sicher Titelambitionen wecken. Das Rennen wäre dann wieder spannend", so Winkelmann.

Im gegnerischen Lager wird Trainer Heinz Gerono indes wohl alles daran setzen genau das zu verhindern. Schließlich lässt es sich mit einem Sieben-Punkte-Vorsprung ganz gut leben, wie auch der Coach findet: "Es wäre schön, wenn wir zumindest das Punktepolster aufrecht erhalten würden."

Das nötige Selbstvertrauen zieht der Tabellenführer dafür aus dem 4:2-Hinspielsieg, bei dem die Hehlinger laut Hillerse Coach "klar beherrscht wurden". Für einen ähnlich deutlichen Erfolg setzt Gerono im Rückspiel hauptsächlich auf die Durchschlagskraft seiner Angreifer. "Ich denke schon, dass Fabian Busse, Timo Bertram und Sergej Ganski einiges bewegen können."

 

 

 

 

 Bezirksliga:  Allgemeines "Streifzug"

AZ: 26.02.08

 

SV Gifhorn: Training vorm Anpfiff
 

(tk/jk/ums) Die Torhüter standen im Gifhorner Fußball-Kreis am Wochenende im Blickpunkt. Aber es gab auch andere Geschichten. Beispielsweise ein Training vor dem Anpfiff…
Ungewöhnliche Maßnahme bei der SV Gifhorn: Aki Kastner-Blödorn, Spielertrainer des Bezirksligisten, bat vor der Partie gegen den SV Grün-Weiß Calberlah zum Training. „Wir haben uns eine Dreiviertel-Stunde früher getroffen und nochmal das Verschieben geübt“, so Kastner-Blödorn. Diese Extra-Schicht wirkte, die SVG besiegte den Zweiten mit 2:1. „Immer werden wir das aber nicht machen, das wird zu anstrengend“, so der Spielertrainer augenzwinkernd. „Wegen der Spartenversammlung hatten wir am vergangenen Freitag ja nichts gemacht.“

 

Training vorm Anpfiff: Die SV Gifhorn (r. Julian Garzke) übte erst

das „Verschieben“, siegte dann 2:1 gegen Calberlah (S. Claus).



Bereits auf den kommenden Freitag (19 Uhr) vorverlegt wurde die Bezirksliga-Partie zwischen dem FC Germania Parsau und der SV Gifhorn. FC-Trainer Peter Loeper: „Am Samstag feiert Marcus Cetera seinen Geburtstag – und da wäre es nicht so gut, wenn wir am nächsten Tag spielen müssten…“

 

0:9 gegen den STV Holzland – die höchste Niederlage, die Bezirksliga-Aufsteiger TSV Heiligendorf in dieser Saison kassiert hat. „Irgendwie liegt uns Holzland nicht“, sagt TSV-Trainer Klaus Goertner. Das stimmt wohl, denn bereits im Hinspiel ging der TSV mit 1:7 unter. Wo liegen die Ursachen? „Die beiden schnellen Gegentore in nur elf Minuten“, so Goertner. „Und dass wir dann nach einer richtig guten Chance nicht das Anschlusstor gemacht haben.“ Folge: Im Gegenzug traf der STV zum 3:0, „und dann brach unser Spiel zusammen wie ein Kartenhaus“. Goertner weiß, dass bei sechs Punkten Rückstand zum Nichtabstiegsplatz der Klassenerhalt schwierig wird. „Doch wenn wir gegen die direkte Konkurrenz punkten, bin ich zuversichtlich.“
 

 

 Bezirksliga:  Spielberichte
AZ: 25.02.08

Gifhorn schlägt Calberlah 2:1
 

Elfmeter-Held Mechelk hält den SVG-Sieg fest
 

(jk) Gifhorn im Aufwärtstrend: Die SV besiegte in der Fußball-Bezirksliga den zweitplatzierten SV Grün-Weiß Calberlah mit 2:1 (1:0). Dieser Erfolg war der dritte im dritten Spiel des Jahres 2008 – und völlig verdient.
Denn die Hausherren boten gerade in der ersten Halbzeit eine starke Leistung und führten durch ein Tor von Eugen Sawtschenko verdient. „Das war absolut top“, freute sich Gifhorns Spielertrainer Aki Kastner-Blödorn.
Nach dem Seitenwechsel glich Calberlah durch ein Strafstoß-Tor von Marcel Hernier aus, doch Alexander Lippke brachte Gifhorn erneut in Führung.
Wieder hatte Grün-Weiß die Chance zum Ausgleich, doch diesmal parierte SVG-Keeper Bastian Mechelk den Foulelfmeter von Hernier (81.). Somit blieb’s beim verdienten Gifhorner Erfolg.
Gifhorn: Mechelk – Marco Momberg – Kornblum, Ceylan, Lippke – Jander (77. Grünhage), Garzke, Lo Bianco (70. Marzisz), Polat – Sawtschenko, Özkan (62. Gülabi.).
Calberlah: Korsch – Heise (75. Keil), Gewinner, Remus, Claus – Hernier – Bleistein (46. Theuerkauf), P. Plagge, Ullrich – M. Plagge, Plotek (90. Meißner).
Tore: 1:0 (13.) Sawtschenko, 1:1 (55.) Hernier (Foulelfmeter), 2:1 (77.) Lippke.
Gelb-Rot: Garzke (Gifhorn/84.).
Rot: M. Plagge (Calberlah/85.).

 

Aufwärtstrend bestätigt: Alexander Lippke (l.) und Eugen Sawtschenko

trafen beim Gifhorner 2:1-Sieg gegen Calberlah (H. Theuerkauf).

Frank Plagge, Trainer des SV GW Calberlah


Wie kam’s zu der 1:2-Niederlage bei der SV Gifhorn?
Wir haben einfach zu wenig gemacht, sind oft einen Schritt zu spät gekommen.

Aber auch aus diesem Spiel werden wir lernen.

Kann man sagen, dass Ihre Mannschaft die Partie in der ersten Halbzeit verloren hat?
Ja, wir sind gegen kämpferische Gifhorner überhaupt nicht ins Spiel gekommen.

Und dann haben wir es nicht geschafft, den Schalter umzulegen. Gifhorn hat verdient gewonnen.

Marc Plagge sah nach einem Foul Rot – war die Entscheidung zu hart?
Ich habe die Aktion nicht genau gesehen. Aber es war mit Sicherheit keine Absicht von ihm.

Wie sehr ärgert Sie die Niederlage mit Blick auf Hillerses 1:2?
Gar nicht. Es ist nicht unser Anspruch, aufzusteigen.

VfR: Bonk rettet 2:1 in Hillerse
 

Fußball-Bezirksliga: Macis trifft doppelt
 

(hot) Der VfR Eintracht Nord konnte sich bei seinem Keeper bedanken: Mit 2:1 (2:0) gewann der Wolfsburger Fußball-Bezirksligist bei Spitzenreiter TSV Hillerse und Maik Bonk rettete den Kreuzheidern diesen Sieg. Spannung kommt in der Liga vorerst aber weiter nicht auf, da auch der unmittelbare Verfolger Calberlah (siehe Text) verlor und weiter sieben Punkte Rückstand hat.
Der VfR sicherte sich den Sieg bereits im ersten Durchgang: Schon Bastian Engelhardt, der kurz vor Schluss mit Gelb-Rot runter musste, hatte die Gäste-Führung auf dem Fuß, scheiterte nur knapp. Besser machte es das Duo Patrick Macis/Rick Bewernick. Zweimal legte Bewernick dem Stürmer über links auf, zweimal brauchte Macis das Leder nur über die Linie zu drücken.
„Aufgrund der zweiten Halbzeit war unser Sieg aber glücklich“, räumte VfR-Trainer Karsten Stephan ein. Denn der Spitzenreiter drückte massiv auf den Anschluss. Bonk und Hillerses Unvermögen vor dem Tor verhinderten dies vorerst, bis Timo Bertram eine Flanke von Marc Bruns doch noch verwertete (79.).
Mit einer Rettungstat gegen Ibrahim Chour hielt Bonk die drei Punkte in der Nachspielzeit endgültig fest. Stephan: „Nachdem er im Hinspiel beim 1:4 gepatzt hatte, war er nun unser Matchwinner.“ Hillerses Trainer Heinz Gerono beklagte die fahrlässige Chancenverwertung: „Wir haben keine Stürmer. Dieses 1:2 war absolut unnötig.“
TSV: Jäschke – N. Bertram, Herzog, Pahl, Deppe (90. Chour) – Wesche (46. T. Bertram) – Reich, Bruns, Demir – A. Ganski, F. Busse (77. Frank).
VfR: Bonk – Marrazza, Schömers, Korsch, Eraslan (72. Yahmadi) – Osumek, Engelhardt, Karlowski (88. C. Pane), Straub – Bewernick – Macis (81. Dürkop).
Tore: 0:1 (17.) Macis, 0:2 (20.) Macis, 1:2 (79.) T. Bertram.
Gelb-Rot: Engelhardt (VfR/89.).

Nach neun Jahren Hehlingen: Winkelmann geht
 

Fußball-Bezirksliga: Einvernehmliche Trennung – Holzland beim 9:0 in Heiligendorf im Torrausch – Osloß verliert 1:2
 

(jk) Schützenfest in Heiligendorf: Die Bezirksliga-Fußballer des TSV kassierten gegen Holzland eine 0:9-Klatsche. Hehlingen und das Betreuer-Team um Coach Jürgen Winkelmann gehen indes am Ende der Saison getrennte Wege.
SV Osloß – MTV Isenbüttel 1:2 (0:1).

Trotz eines 0:2-Rückstandes gab sich Osloß nicht geschlagen und bewies bis zum Ende Moral. „Wir haben leider aus unseren vielen Freistößen nichts gemacht“, monierte SVO-Coach Holger Ringe. Hinzu kam ein verschossener Foulelfmeter von Babis Cirousse. „Es war kein schönes Spiel von uns. Aber am Ende zählen die drei Punkte“, sagte Isenbüttels Trainer Dieter Winter.
SV: Schmidt – Fochler, Steffen, Fricke – Siebert (65. Winterboer) – Celico, Wolfram (65. Elgner), Ament, Krause – Cirousse, Wilke.
MTV: van der Vorst – Dorenkamp – Lucas, Mohwinkel – Jacobs, Ahrens, Gritzka (60. Limp), Theuerkauf, Benke (55. Derda) – Klapproth (75. Ehmling), Stöbermann.
Tore: 0:1 (9.) Jacobs, 0:2 (56.) Klapproth, 1:2 (67.) Winterboer.
Gelb-Rot: Ament (Osloß/86.).
SSV Vorsfelde II – TSV Hehlingen 2:3 (1:1).

Was für ein Paukenschlag: Hehlingens Coach Jürgen Winkelmann, sowie Co-Trainer Eberhard Skupin, Betreuer Peter Murrins und Teammanager Lothar Hoff machen nach dieser Saison nicht mehr weiter. „Die Entscheidung ist in beiderseitigem Einvernehmen gefallen“, so TSV-Spartenleiter Sven Schubert. „Wir wollen’s nach neun Jahren mit einem neuen Coach versuchen.“ Winkelmann sagte: „Ich habe gemerkt, dass der Rückhalt nicht mehr voll da war. Da war die Entscheidung klar.“ Zum Spiel: Vorsfelde kassierte nach zweimaligem Ausgleich in der 90. Minute noch das 2:3. SSV-Coach Jörg Jennerich: „Da schießen wir das erste Mal in dieser Saison zwei Tore in einem Spiel und können uns trotzdem nichts davon kaufen.“
SSV: Utermark – Ficara, Schulze, D. Wicha – N. Wicha, Körber, Vacca (80. Margaliotta), Krause, Jenkner – Renelli, Schenker.
TSV: R. Bruchmann – Bürger – Rothert, Ross – Michalski (46. Schröder), Atouani, Präger, Schubert, Zveratic – Herrmann, Bischoff.
Tore: 0:1 (22.) Zveratic, 1:1 (28.) Schenker, 1:2 (82.) Präger, 2:2 (85.) Margaliotta, 2:3 (90.) Zveratic.
TSV Heiligendorf – STV Holzland 0:9 (0:3).

Nach der 1:7-Niederlage im Hinspiel kam’s jetzt für den TSV noch schlimmer. „Mir fehlen die Worte. Wenn’s nicht so traurig wäre, wäre es zum lachen. Der Februar war einfach ein Katastrophen-Monat“, so Heiligendorfs Coach Klaus Goertner kopfschüttelnd. „In diesem Monat hat nicht ein einziger Spieler Bezirksliga-Format gezeigt.“ Holzlands Trainer Waldemar Josef freute sich über den zweiten Kantersieg beim Lieblingsgegner: „Es lief wie von allein. Das war eine schöne Antwort aufs Brome-Spiel.“
TSV: Laufer – Twardon – Peters, Strey (60. Petter) – Grohn, Koderisch (58. Körner), Günther, Sochacki, Senn (46. Paetz) – Molkentin, Dunkel.
STV: Pasche – H. Röhrs – T. Hansmann (55. Jürges), Kahlert – Hofer, M. Röhrs, Otto – Matschewski, Dornfeld (75. L. Hansmann), Schultz (46. Lippelt) – T. Röhrs.
Tore: 0:1 (2.) Matschewski, 0:2 (11.) Schultz, 0:3 (36.) T. Röhrs, 0:4 (50.) Dornfeld, 0:5 (55.) Matschewski, 0:6 (68.) T. Röhrs, 0:7 (78.) Matschewski, 0:8 (87.) Lippelt, 0:9 (90.) T. Röhrs.

Charaktertest bestanden: Reislingen gewinnt mit 6:1
Meinersen schlägt Platendorf
(hot) In einen Rausch gespielt: Mit 6:1 fertigte Reislingen den TuS-Müden-Dieckhorst auf deren Platz ab. Meinersen drehte am 18. Spieltag der Fußball-Bezirksliga ein 1:2 gegen Platendorf in ein 3:2 um.
TuS Müden-Dieckhorst – SV Reislingen/Neuhaus 1:6 (1:4).

„Wir waren in allen Belangen unterlegen“, anerkannte TuS-Trainer Andreas Heindorff, dem vor allem eins wehtat: „Rot gegen Matthias Damker, kann man aber geben – ein Frustfoul.“ Da war die Messe schon gelesen, Reislingen zuvor zu drückend. „Die Mannschaft hat nach den zwei Niederlagen eine Trotzreaktion gezeigt und den Charaktertest bestanden“, freute sich SV-Coach Andreas Löwner. Auch seine Angreifer bereiteten ihm großen Spaß: Manuel Krein mit drei Toren und Christof Szewieczek machten „ein tolles Spiel“, so Löwner.
TuS: Lüer – Börner –B. Bürsing, S. Gerike (67. K. Bürsing) – Wegmeyer, C. Gerike, Damker, Melzel (62. Torben Döring), Linneweh – Schmitz, Tobias Döring.
SV: Vollack – C. Kirsch, Stiller, Mosberger, Wolkowski – Stuhlmacher (80. Alaimo), Bokeloh (75. Cyrys), Schrock, J. Stumpp – Szewieczek, Krein (80. Hilbig).
Tore: 0:1 (19.) Krein, 1:1 (23.) Linneweh, 1:2 (37.) Krein, 1:3 (42.) Mosberger, 1:4 (45.) C. Kirsch, 1:5 (75.) C. Kirsch, 1:6 (77.) Krein.
Rot: Damker (TuS/79.).
SV Meinersen – TuS Neudorf-Platendorf 3:2 (1:2).

Ein Hin und Her im Vergleich der – nun ehemaligen – direkten Tabellennachbarn. Erst ging die SVM in Führung, dann drehte Platendorf auf, nutzte zwei Fehler der Meinerser Defensive eiskalt aus – 1:2. Nun machte sich aber wieder Verunsicherung breit. Dicke Chancen, den Sack zuzumachen, ließen Gutknecht (2) und Matthias Lücke aus. SVM-Trainer Volker Steding: „Da hatten wir Glück. Aber wie wir danach gearbeitet haben, war klasse. Deswegen geht der Sieg in Ordnung.“
SV: Conrad – Voigt, Schofeld, Niebuhr, Leo – Sterz, Vogelmann (46. White), Saibel (46. Lenk), Boz, Glindemann – Eberhart (55. Winkelmann).
TuS: S. Manske – Hoffart – Klenner, Marquardt – Rauhs, Becker, Bösche (73. Guse), Lücke (73. Cihangir), Kosmin (85. Schrader) – Gutknecht, Pengel.
Tore: 1:0 (10.) Boz, 1:1 (29.) Pengel, 1:2 (36.) Gutknecht, 2:2 (62.) Glindemann, 2:3 (69.) Sterz.

Abstand vergrößert: Brome 1:0 in Parsau
 

Brinkmann erzielt Tor des Tages
 

(hot) Brome schiebt sich weiter vor: Nach dem 1:0-(1:0)-Derby-Sieg der FC-Fußballer bei Bezirksliga-Schlusslicht Germania Parsau hat die Mannschaft von Spielertrainer René Wegner den Abstand auf die Abstiegsränge weiter vergrößert.
„Der Sieg in Parsau war ein Muss“, machte Wegner hinterher deutlich. Da war es ihm eigentlich auch egal, dass sein Team es wie schon beim 1:0-Sieg bei Holzland verpasste, einen zweiten Treffer nachzulegen. Und auch, dass es „ein grottenschlechtes Spiel“ war.
Parsau tat wenig für die Partie, agierte zumeist nur mit langen Bällen und konnte Bromes stabile Defensive so nie vor größere Probleme stellen. „Wir waren vor allem im zweiten Durchgang optisch überlegen, aber nicht durchschlagskräftig genug“, resümierte Germanen-Coach Peter Loeper. Allerdings bekleckerten sich auch die Gäste gegen die neue Mannschaft ihres Ex-Trainers Loeper nicht mit Ruhm – abgesehen von zwei Aktionen.
Da war zum einen der Lattentreffer von Bromes Lenker Matthias Lausch und zum anderen kurze Zeit später das Tor des Tages. In bester Torjäger-Manier nahm Youngster Jan Brinkmann das Leder an, drehte sich 18 Meter vor dem Germanen-Gehäuse und versenkte eiskalt – 0:1 (30.).
Parsau: Meyer – Geiling, Rendelmann, Voigt – Effe (65. Glahn), Heider, Gehring, Lingner, Rücker – Bockelmann, Wojtek (78. Skrotzki).
Brome: Meißner – Wegner – Lenz, Herud – Buhr, Dankert (70. Nicoll), Wiegmann, Lausch – Traue (80. Lucke), Brinkmann, Lapin (46. Nieswandt).
Tor: 0:1 (30.) Brinkmann.

 

 

 

Torjäger:

 T. Röhrs

 Holzland

 21

 Bischoff

 Hehlingen

 17

 M. Plagge

 Calberlah

 15

 M. Hernier

 Calberlah

 12

 A. Rose

 Osloß

 11

 Gerike

 Stöbermann

Gutknecht

 Hillerse

 Isenbüttel

 Platendorf

   9

 Plotek

 Bewernick, Macis

 Krein

 Calberlah 

 VfR Eintracht

 Reislingen

   8

 P. Plagge 

 F. Busse

 Döring

 Krause

 Funke

 Klapproth

 Calberlah 

 Hillerse

 Müden 

 Platendorf

 Reislingen

 Isenbüttel

   7

GR: 25.02.08

 

Fußball-Bezirksliga Zweite Pleite für TSV

Den Ausrutscher von Ligaprimus TSV Hillerse, der erst seine zweite Saisonpleite kassierte, konnte sich der Tabellenzweite aus Calberlah nicht zu Nutze machen. Die Grün-Weißen unterlagen bei der SV Gifhorn mit 1:2. Für die letzten Drei der Tabelle wird die Luft im Abstiegskampf immer dünner - SSV Vorsfelde II, TSV Heiligendorf und FC Germania Parsau verloren ihre Partien alle auf heimischem Terrain.

 

Mechelk rettet Gifhorns Serie

SV schlägt Calberlah mit 2:1 und feiert dritten Sieg in Folge

Von Matthias Schultz

Der Februar hat sich bei der SV Gifhorn endgültig vergoldet: Der gestrige 2:1 (1:0)-Heimsieg über den SV Calberlah war nun schon der dritte Sieg in Folge in diesem Monat.

Und ein verdienter allemal. Die Gifhorner drückten von der ersten Minute an in Richtung Gäste-Gehäuse. Dem 22-Meter-Warnschuss von Alexander Lippke (9.) folgte drei Minuten später der frühe Lohn für die Bemühungen. Eugen Sawtschenko war es, der den Gastgeber nach einem beherzten Solo zur Führung schoss. In der 17. Minute hatte Gifhorns Angreifer gar das zweite Tor auf dem Fuß, verpasste die Jander-Flanke allerdings knapp.

Dem furiosen Beginn folgte jedoch ein spielerischer Leerlauf auf Seiten der Eyßelheider, so dass Calberlah langsam aber sicher mehr Spielanteile im Mittelfeld bekam. "Leider ohne echte Torchance aus dem Spiel heraus", ärgerte sich Gäste-Coach Frank Plagge.

Da nützte es seinem Team am Ende auch nichts, dass es zwei Elfmeter zugesprochen bekam. Während Marcel Hernier den ersten zum 1:1 verwandelte (55.), parierte Bastian Mechelk seinen zweiten (81.) - nachdem Alexander Lippke die Hausherren nur zwei Minuten vorher mit 2:1 in Führung geschossen hatte. "Den hat Mechelk super gehalten. Er war unser Matchwinner heute", freute sich sein Trainer Andreas Kastner-Blödorn über den verdienten, letztlich aber glücklichen Erfolg.

Tore: 1:0 Sawtschenko (12.), 1:1 Hernier (55./FE), 2:1 Lippke (78.).

Rote Karte: M. Plagge (85./Calberlah).

Gelb/Rot: Garzke (84./Gifhorn.)

SV Gifhorn: Mechelk - Ceylan, Kornblum, Marco Momberg, - Jander (77. Grünhage), Lo Bianco (66. Macis), Lippke - Garzke, Polat - Sawtschenko, Özkan (66. Gülabi).

SV Calberlah: Korsch - Heise (75. Keil), Meinhold, Remus, Claus - Bleistein (46. Theuerkauf), Hernier, P. Plagge, Ulrich - Plotek (82. Meißner), M. Plagge.

In einer mit vielen aggressiven Zweikämpfen geführten Partie besiegte

die SV Gifhorn (links Resat Polat) Calberlah (Daniel Heise) mit 2:1.

Foto: Matzick

 

 

Mike Bonk lässt TSV verzweifeln

Hillerse unterliegt VfR Eintracht 1:2

Von Jens Neumann

HILLERSE. Im Hinspiel noch der "Depp", im Rückspiel der Held: Mike Bonk, Torwart des Fußball-Bezirksligisten VfR Eintracht Nord Wolfsburg, brachte Spitzenreiter TSV Hillerse gestern zur Verzweiflung und hielt den 2:1 (2:0)-Auswärtssieg der Kreuzheider fest.

"Mike Bonk hat eine überragende Leistung gezeigt und uns den Sieg gerettet", meinte VfR-Coach Karsten Stephan, dessen Kontertaktik in der ersten Halbzeit voll aufging.

Die Gäste begannen mit nur einer Spitze, boten dahinter vier offensive Mittelfeldakteure auf und machten dem Spitzenreiter so das Leben schwer. Und bei Ballgewinnen schalteten die Kreuzheider blitzschnell um. Wie in der 17. Minute, als der zweite VfR-Konter die 1:0-Führung durch Patrick Macis brachte. Nur vier Minuten später das gleiche Spiel: Ballverlust Hillerse im Mittelfeld, Rick Bewernick tritt an, bedient Macis, und der hält nur noch den Fuß hin - das 2:0 für den Außenseiter.

"Wir haben wie in der Vorwoche zu viele Abspielfehler gemacht, hatten zu viele Ballverluste in der Vorwärtsbewegung", kritisierte TSV-Betreuer Michael Paul. Und den Rest erledigte VfR-Keeper Mike Bonk. Andre Ganski (28.) und Fabian Busse (45.) fanden im Gästetorwart ihren Meister.

In Hälfte 2 entwickelte sich dann Einbahnstraßenfußball. "Wir haben offensiv nicht mehr stattgefunden", erklärte Gästetrainer Karsten Stephan. Hillerse erspielte sich dagegen eine ganze Reihe hochkarätiger Möglichkeiten. Aber weder Lars Herzog (52.), noch Fabian Busse (68.) und Ibrahim Chour (89.) schafften es, Mike Bonk zu überwinden.

Zwölf Minuten vor dem Abpfiff verkürzte Timo Bertram nach Zuspiel von Marc Bruns zwar auf 1:2, an der zweiten Hillerser Saisonniederlage änderte sich jedoch nichts mehr. "Das Tor ist einfach zu spät gefallen", sagte Michael Paul.

Tore: 0:1, 0:2 Macis (17., 21.), 1:2 T. Bertram (78.).

Gelb/Rot: Engelhardt (VfR, 86.).

TSV: Fischer - N. Bertram, Herzog, Pahl, Deppe (89. Chour) - Wesche (46. T. Bertram), Demir, Bruns, Reich - F. Busse (76. Frank), A. Ganski.

VfR: Bonk - Marrazza, Korsch, Schömers, Erarslan - Karlowski (80. C. Pane) - Engelhardt (70. Yamadi), Osumek, Bewernick, Straub - Macis (80. Dürkop).

 

Enttäuschende Derby-Pleite für Schlusslicht Parsau

Der FC Brome verschafft sich Luft nach unten

Etwas enttäuschend dümpelte das Nachbar- und Kellerduell in der Fußball-Bezirksliga zwischen dem FC Germania Parsau und FC Brome am Samstag dahin. Für Bromes Spielertrainer René Wegner zählte jedoch lediglich der 1:0 (1:0)-Sieg: "Wichtig ist, dass wir die Punkte geholt und uns etwas Luft verschafft haben."

Für Parsau wird die Luft hingegen immer dünner. Durch die Pleite ist der Rückstand des Schlusslichts auf das rettende Ufer weiter angewachsen. Germanen-Trainer Peter Loeper schmeißt aber auch nach der Niederlage gegen seinen Ex-Klub nicht die Flinte ins Korn: "Hoffnung gibt es immer. Sonst könnten wir den Laden ja gleich abschließen."

Ein Aluminium-Treffer von Matthias Lausch per Freistoß (3.) und das Tor des Tages durch Jan Brinkmann (30.) waren die einzig nennenswerten Höhepunkte der Partie. Parsau verbuchte in den ganzen 90 Minuten nicht eine Torchance.

Tor: 0:1 Brinkmann (30.).

FC Parsau: Meyer - Geiling - Vogt - Rendelmann - Heider, Effe (75. Shrodsky), Gehring, Rücker, Lingner - Bokelmann, Wojtek (65. Glahn).

FC Brome: Meißner - Wegner, Herud, Lenz - Buhr, Lausch, Dankert (75. Nicoll), Wiegmann - Traue (80. Lucke), Brinkmann, Lapin (46. Nieswandt).

 

0:9 - Heiligendorf geht gegen Holzland unter

Meinersen dreht Pausenrückstand noch zum Sieg gegen Platendorf -

Reislingen beendet seine Negativserie mit einem 6:1 in Müden

Von Julian Jander

Ungewöhnlich viele Auswärtssiege gab es gestern in der Fußball-Bezirksliga 1 für die Fans zu bestaunen.

SSV Vorsfelde II - TSV Hehlingen 2:3 (1:1).

Tore: 0:1, 2:3 Zveratic (22., 90.), 1:1 Schenker (28.), 1:2 Präger (82.), 2:2 Margagliotta (85.).

Einen Auswärtssieg in wortwörtlich letzter Minute konnte der TSV Hehlingen einfahren. "Die Partie ist für uns dumm verlaufen. Einen Punkt hätten wir verdient gehabt", bedauert Jörg Jennerich, Trainer des gastgebenden SSV Vorsfelde II. Jennerich lobte jedoch die Moral seines Teams, das nach zweimaligem Rückstand jeweils ausgleichen konnte. TSV-Coach Jürgen Winkelmann hingegen kritisierte die fehlende Effektivität seines Teams, zeigte sich aufgrund des späten Siegtores aber zufrieden: "Das war der schönste Spielzug der Partie und wurde am Ende mit dem Tor belohnt." In der nächsten Spielzeit wird es bei Hehlingen allerdings ein neues Gesicht auf der Trainerbank geben: Jürgen Winkelmann hört zum Saisonende auf. Dies teilte der Verein am Sonntagabend mit.

SSV: Utermark - D. Wicha, Ficara, Schulze - Körber, N. Wicha, Vacca (80. Margagliotta), Krause, Jenkner - Renelli, Schenker.

TSV: Bruchmann - Börger, Rothert, Ross - Atouani, Michalski (46. Schröder), Präger, Schubert, Zveratic - Hermann, Bischoff.

SV Meinersen - TuS Neudorf-Platendorf 3:2 (1:2).

Tore: 1:0 Boz (10.), 1:1 Pengel (29.), 1:2 Gutknecht (36.), 2:2 Glindemann (62.), 3:2 Sterz (69.).

Die Hausherren konnten den Halbzeitrückstand noch in einen Sieg umwandeln und somit einen wichtigen Erfolg verbuchen. "Der Rückstand aufgrund von zwei individuellen Fehlern war eigentlich vermeidbar. Zur Halbzeit haben wir dann etwas riskiert und in der letzten halben Stunde das Spiel auch in den Griff bekommen. Die zwei Tore waren dann letztendlich auch verdient", so das Fazit von SV-Trainer Volker Steding, der die kämpferische Leistung seines Teams lobte.

SV: Conrad - Voigt, Leo, Niebuhr, Schofeld - Vogelmann (46. White), Sterz, Glindeman, Boz - Saibel (46. Lenk), Eberhart (55. Winkelmann).

TuS: Manske - Hoffart - Bösche (73. Guse), Klenner - Marquardt, Rauhs, Lücke (73. Cihangir), Kosmin (85. Schrader), Becker - Gutknecht, Pengel.

SV Osloß - MTV Isenbüttel 1:2 (0:1).

Tore: 0:1 Jakobs (9.), 0:2 Klapproth (36.), 1:2 Winterboer (67.). Gelb-Rot: Ament (86./Osloß).

"Genug Chancen zum Ausgleich waren noch da", sagte Heimtrainer Holger Ringe. "Allerdings waren wir insgesamt zu harmlos im Angriff und haben auch im Mittelfeld nicht zu unserem Spiel gefunden. Vier Ausfälle von Leistungsträgern waren nicht zu kompensieren." Ringe zeigte sich jedoch mit der Moral seiner Mannschaft zufrieden: "Wir werden das Positive mitnehmen."

TuS Müden-Dieckhorst - SV Reislingen 1:6 (1:4).

Tore: 0:1, 1:2, 1:6 Krein (13., 37., 70.) 1:1 Linneweh (23.), 1:3 Mosberger (40.), 1:4, 1:5 C. Kirsch (45., 68.).

Der erste Sieg im neuen Jahr nach zwei Niederlagen in Folge war für den Tabellendritten aus Reislingen auch in der Höhe absolut verdient. Der Gast war die klar bessere Mannschaft, besonders der Sturm um den dreifachen Torschützen Manuel Krein funktionierte gut. SVR-Coach Andreas Löwner attestierte seinem sein Team, den "Charaktertest bestanden" zu haben.

TuS: Lüer - Börner - B. Bürsing, S. Gerike (67. C. Bürsing) - Wegmeyer, C. Gerike, Damker, Melzel (62. Torben Döring), Linneweh - Schmitz, Tobias Döring.

SVR: Vollack - Schrock, Stiller, Wolkowski, Mosberger - C. Kirsch, Stuhlmacher (72. Alaimo), J. Stumpp, Bokeloh (72. Hilbig) - Krein (70. Cyrys), Szewieczek.

TSV Heiligendorf - STV Holzland 0:9 (0:3).

Tore: 0:1 Matschewski (2.), 0:2 Schultz (10.), 0:3 T. Röhrs (38.), 0:4 Dornfeld (50.), 0:5 Matschewski (53.), 0:6, 0:7 T. Röhrs (62., 77.), 0:8 Lippelt (85.), 0:9 T. Röhrs (90.).

Der STV Holzland hat sich eindrucksvoll für die 0:1-Pleite gegen den FC Brome rehabilitiert. Mit 9:0 wurde der TSV Heiligendorf auf dessen eigenem Rasen demontiert und deklassiert. "Die Niederlage geht auch in der Höhe völlig in Ordnung. Wir hatten keine Chance, sowohl spielerisch als auch läuferisch", berichtet TSV-Betreuer Hans-Günter Knigge. "Es gab aber auch einfach keine Reaktion von der Mannschaft. Am Ende wurden wir deshalb regelrecht vorgeführt. Natürlich ist die Moral nach so einem Spiel erst einmal gebrochen. Wir müssen jetzt zusehen, dass wir die Köpfe wieder hochbekommen", erklärte Knigge.

TSV: Laufer - Twardon, Strey (65. Petter), Peters - Senn (46. Pritz), Günther, Sochacki, Krohn, Koderisch (55. Körner) - Dunkel, Molkentin.

STV: Pasche - H. Röhrs, T. Hansmann (70. L. Hansmann), Kahlert - M. Röhrs, Otto, Hofer, Matschewski, Dornfeld (58. Jürges) - Schultz (46. Lippelt, T. Röhrs

 

 

 Bezirksliga: Nachholspiele Vorberichte
AZ: 22.02.08

 

Calberlah in Gifhorn

(hot) Beide erwischten einen Topstart ins Fußball-Jahr 2008, jetzt treffen sie im direkten Duell in der Bezirksliga aufeinander. Die SV Gifhorn empfängt die Grün-Weißen aus Calberlah. Wer lässt am Sonntag (15 Uhr) nach zwei Siegen erste Federn?
Calberlah darf als Zweiter noch am ehesten auf den Tabellenführer TSV Hillerse schielen – allerdings beträgt der Rückstand schon sieben Punkte. „Wir lassen uns nicht verdonnern, Hillerse-Jäger Nummer 1 zu sein“, sagt GW-Trainer Frank Plagge, der nach zwei Siegen und 10:2 Toren aber ergänzt: „Wir sind gut drauf.“
Das darf auch Gifhorn von sich behaupten: 3:1 und 1:0 – so die Bilanz der Eyßelheider. SV-Coach Aki Kastner-Blödorn: „Mit Calberlah kommt ein ganz starker Gegner, aber ich sehe uns nicht in der totalen Außenseiterrolle.“
Möglich, dass Kastner-Blödorn seine Viererkette gegen den besten Angriff der Liga umstellt und „eine zusätzliche Absicherung“ einbaut. Genauso möglich, dass Gifhorns Trainer wieder selbst die Schuhe schnürt und wie zuletzt – er schoss alle vier SV-Treffer in diesem Jahr – zum Matchwinner avanciert. Sein Gegenüber wäre nicht überrascht. Plagge: „Darauf sind wir vorbereitet.“ Kastner-Blödorn selbst hängt seine Leistung nicht so hoch: „Ein Verdienst der Mannschaft. Beeindruckender ist die starke Defensive.“

 

 

Die Top-Vorbereitung bestätigen: Eintracht Nord beim Spitzenreiter

Nach starken Winter-Tests geht’s gleich zum TSV Hillerse

(hot/jk) Die Testergebnisse des VfR Eintracht Nord – sie lieferten in der Winterpause den meisten Gesprächsstoff: 6:1 und 8:5 gegen die Kreisliga-Ersten MTV Gifhorn II und Sandkamp, 11:3 gegen Platendorf. Ballert sich Wolfsburgs Fußball-Bezirksligist auch ins Punktspiel-Jahr? Am Sonntag geht’s zu Spitzenreiter TSV Hillerse, wo die Kreuzheider ihre Frühform beweisen müssen…
„Wenn ich wüsste, was die Tests aussagen… Es gibt viele Beispiele, wo Mannschaften nach einer guten Vorbereitung in der Liga dann nichts geholt haben“, so Karsten Stephan kritisch. Der VfR-Trainer lässt keinen Schlendrian beim Kräftemessen mit dem Ersten zu: „Hillerse wird ein anderes Kaliber als unsere Testgegner. Und Punktspiele sind definitiv durch nichts zu ersetzen.“
Auch klar ist allerdings, dass das Selbstvertrauen in Wolfsburg gewachsen ist – und Eintracht Nord nicht als Punktelieferant zum TSV fährt: „Wir haben nach dem 1:4 im Hinspiel noch was geradezurücken und wollen dort ganz sicher nicht verlieren.“ Für Stephan ebenfalls wichtig: „Wir wollen spielerisch wieder an die zuletzt guten Leistungen anknüpfen.“
Obwohl die Themen Abstiegskampf und Aufstieg für den VfR-Coach gegessen sind, gibt er die Saison freilich nicht auf: „Wir wollen noch den einen oder anderen Platz nach oben klettern.“
Hillerses Trainer Heinz Gerono sind die guten Leistungen des VfR nicht verborgen geblieben. „Die Ergebnisse in der Vorbereitung waren nicht ohne“, so Gerono. „Wir werden auf einen Kontrahenten treffen, der äußerst schwer zu schlagen ist.“ Der TSV-Coach ist sich zudem sicher: „So einfach wie im Hinspiel wird es mit Sicherheit nicht.“

 

 

SVO: Geht’s nach oben?

(hot) Fährt das Fahrstuhl-Team SV Osloß wieder nach oben? Auf eine zuletzt schwache Leistung soll bei Fußball-Bezirksligist SVO am Sonntag (15 Uhr) gegen den MTV Isenbüttel wieder eine gute Leistung folgen – und drei Punkte gegen den Abstieg.
Trotz eines Zehn-Punkte-Vorsprungs auf Platz 14 sieht Osloß’ Coach Holger Ringe sein Team in Gefahr: „Da ist noch nichts gegessen.“ Guter Dinge ist Ringe trotzdem: „Einer schwachen Leistung wie zuletzt in Platendorf folgte meist ein Sieg.“
Die Befürchtung, auf eine wiedererstarkte SVO-Elf zu treffen, hat Dieter Winter. Isenbüttels Trainer beobachtete Osloß in Reislingen (2:1): „Ein hochverdienter Sieg.“ Der MTV-Coach ist sich zudem nicht sicher, was sein Team leisten kann: „Wir müssen zusehen, dass wir die Form erreichen, die wir vor der Pause hatten.“
Die Zugänge Ronny Gritzka und Mohammed Rezzoug hinterließen bei Winter bisher gute Eindrücke. Für Sonntag ist zumindest Letzterer aber kein Thema. Rezzoug weilt noch im Urlaub

 

 

Zusatz-Training für Heiligendorf

TSV-Coach führt dritte Einheit ein – Brome zum Derby in Parsau

(jk/hot) Parsau gegen Brome – wer gewinnt das Samtgemeinde-Derby? Diese Frage wird sich morgen (15.30 Uhr) klären, wenn die Germanen auf den Gast aus Brome treffen. Alle anderen Partien der Fußball-Bezirksliga beginnen am Sonntag um 15 Uhr.
FC Germania Parsau – FC Brome (Hinspiel 0:2).

Die Hausherren gehen hochmotiviert ins Derby: „Natürlich ist diese Partie eine besondere“, sagt Parsaus Coach Peter Loeper. „Wir werden uns reinschmeissen ohne Ende.“ Doch aufgrund einer langen Verletzten-Liste und der Tatsache, „dass Brome auf dem aufsteigenden Ast ist, sind wir Außenseiter“, erklärt Loeper. Davon will René Wegner, Spielertrainer der Gäste, nichts wissen. „In einem Derby kann eine Menge passieren…“ Dennoch will Wegner einen Sieg einfahren, „dann war der Dreier bei Holzland richtig was wert“.
SSV Vorsfelde II – TSV Hehlingen (1:3).

Wann endet endlich Vorsfeldes Negativserie? „Wenn wir die individuellen Fehler abstellen und vorn mal wieder das Quäntchen Glück haben“, so die Antwort von SSV-Coach Jörg Jennerich, der aber auch weiß, was Hehlingen leisten kann: „Personell ist der TSV eines der stärksten Teams.“ Zumal Hehlingen mit dem kompletten Kader und zwei Siegen im Rücken antritt. „Diesen Schwung wollen wir nutzen und den nächsten Erfolg einfahren“, erklärt TSV-Co-Trainer Eberhard Skupin. „Aber keinesfalls werden wir Vorsfelde unterschätzen.“
SV Meinersen – TuS Neudorf-Platendorf (3:2).

TuS-Coach Frank Huneke hofft, dass „uns der Sieg gegen Osloß wieder etwas gestärkt hat“. Mit einem Erfolg in Meinersen, das nach zwei knappen Pleiten nur einen Punkt besser dasteht, würde Platendorf vorbeiziehen. Huneke: „Ich erwarte eine kampfbetonte Partie.“ SVM-Betreuer Bernd Hacke weiß um die Wichtigkeit eines Sieges: „Wir müssen gewinnen, um Platendorf auf Distanz zu halten. Und ich bin mir sicher: Wir werden gewinnen.“ Wieder mit dabei: Andreas Lenk und Bastian Deeke.
TSV Heiligendorf – STV Holzland (1:7).

Nach der Klatsche im Hinspiel fordert TSV-Trainer Klaus Goertner von seinen Jungs, „dass sie Wiedergutmachung betreiben. Allerdings müssen sie sich deutlich steigern – in den vergangenen Spielen kam eindeutig zu wenig.“ Deswegen hat Goertner den Donnerstag als weiteren Trainingstag eingeführt. STV-Coach Waldemar Josef ist gewarnt: „Der TSV wird die Hinspiel-Scharte auswetzen wollen.“ Deswegen wird’s für Holzland eine „ganz schwere Partie“. Insbesondere, wenn sich STV nicht steigert. Josef: „Gegen Brome haben wir schlecht gespielt.“
TuS Müden-Dieckhorst – SV Reislingen/Neuhaus (0:2).

SVR-Trainer Andreas Löwner sieht sein Team nach zwei Pleiten vor einem Charaktertest: „Ich bin gespannt, wie die Mannschaft reagiert.“ Denn gerade gegen Müden werde es schwer. „Der TuS liegt uns nicht sonderlich. Ein unbequemer Gegner“, urteilt Löwner. Und Müden wird alles daran setzen, zu gewinnen. „Wir wollen endlich mal nachlegen und endlich mal eine Mannschaft von oben weghauen“, fordert TuS-Coach Andreas Heindorff.

GR: 22.02.08

 

Die beiden besten Rückrundenteams treffen aufeinander
SV Gifhorn empfängt SV Calberlah

Eine weiße Rückrundenweste wird reißen, soviel ist sicher. Sowohl der Gastgeber von der SV Gifhorn als auch der SV Calberlah sind noch ohne Punktverlust im Fußball-Jahr 2008. Mit einer dementsprechenden Hochachtung geben sich beide Mannschaften vor dem direkten Aufeinandertreffen.
So sagt Gifhorns Spielertrainer Andreas Kastner-Blödorn etwa: "Calberlah ist ein sehr gutes Kaliber." Oberstes Gebot sei es daher, den SV nicht ins Spiel kommen zu lassen. "Wir müssen die Zweikämpfe aggressiv angehen, eng dran sein und von Anfang an Akzente setzen", gibt der Coach vor.
Ein ähnliches Konzept schwebt Calberlahs Trainer Frank Plagge vor: "Wir müssen uns in den Zweikämpfen behaupten, um die guten Einzelspieler nicht zur Entfaltung kommen zu lassen." Um die Grün-Weißen jedoch dauerhaft zu gefährden, müsse die SV spielerisch eine Schippe drauf legen. "Wir waren in den letzten Partien zu berechenbar, das war zu wenig", schildert Kastner Blödorn, der alle vier Gifhorner Treffer in diesem Jahr selbst erzielte.
Allerdings muss er am Wochenende wohl auf zwei offensive Stammkräfte verzichten. Hakan Ustaoglou fällt sicher aus, hinter dem Einsatz von Eugen Sawtschenko steht nach seiner Zerrung ein dickes Fragezeichen. "Dazu wird es Veränderungen im Mittelfeld geben."

 

VfR schürt Hoffnung bei Verfolgern
Spitzenreiter TSV empfängt unmittelbaren Verfolger VfR Eintracht Nord -

Durchschlagskraft soll es richten
Von Steffen Erkenbrecher
Es wartet die erste echte Bewährungsprobe auf den Fußball-Bezirksligisten TSV Hillerse im neuen Jahr: Nach dem glanzlosen 1:0-Auftakterfolg in Heiligendorf ist am Sonntag (15 Uhr) der Tabellensechste VfR Eintracht Nord Wolfsburg zu Gast.
Es werden wohl viele Augen nach Hillerse gerichtet sein: Denn nach dem nur knappen TSV-Erfolg in der Vorwoche hofft natürlich die Verfolger, dass der Spitzenreiter im Duell mit dem VfR Federn lässt. Doch von einer Schwächephase will TSV-Trainer Heinz Gerono nichts wissen: "Sicherlich ist es nicht gut gelaufen in Heiligendorf, aber solche Spiele wird man immer mal haben. Und wir wissen, dass wir gegen die Eintracht nicht mit solch einer Leistung auflaufen dürfen."
Und mit dieser Einschätzung liegt der Coach wohl sehr richtig. Schließlich konnte der VfR zuletzt mit tollen Testspielergebnissen auf sich aufmerksam machen. So fegte das Team von Karsten Stephan den Ligakonkurrenten TuS Neudorf-Platendorf mit 11:3 aus der Kreuzheide. Doch der VfR-Trainer entkräftigt diese Erfolge vor dem Pflichtspielauftakt. "Freundschaftsspiele sind immer etwas anderes als Pflichtspiele", so Stephan.
Trotzdem beweisen die Partien natürlich, dass sich die Eintracht derzeit in einer sehr guten Form befindet und das schürt natürlich die Hoffnungen bei den Hillerse-Verfolgern auf einen Überraschungssieg des Gastes. Und der VfR-Trainer schiebt diesem Gedanken keineswegs einen Riegel vor: "Wir spielen generell immer auf Sieg. Wir müssen 100-Prozent Gas geben und unsere Chancen nutzen."
Sein Gegenüber Gerono ist indes davon überzeugt, dass das Spiel hauptsächlich dadurch entschieden wird, wer in den Eins-gegen-Eins-Kämpfen die Oberhand behält. Bedingt ist diese Einschätzung durch das gleich Spielsystem 4-4-2. "Es wird keine Probleme in der Zuordnung geben. Deshalb baue ich auf die Durchschlagskraft meiner Spieler", so Gerono.

 

Reislingen steht eine Charakterprüfung bevor
Für den TuS Müden/D. soll es den zweiten "Dreier" in Folge geben

Von Steffen Erkenbrecher
Eine echte "Charakterprüfung" steht dem Fußball-Bezirksligisten SV Reislingen/Neuhaus laut Trainer Andreas Löwner bevor, wenn der Tabellendritte nach zwei Pleiten in Folge am Sonntag (15 Uhr) beim TuS Müden-Dieckhorst gastiert.
Es lief nicht alles wie erwartet bei den Reislingern nach der Winterpause. So blieb der Titelaspirant bisher noch ohne Punktgewinn im neuen Jahr. Dabei war der SV mit dem großen Ziel, den Spitzenreiter aus Hillerse zu stürzen, in die Rückrunde gestartet. "Die Niederlagen tun natürlich weh. Allerdings befürchte ich keinen Einknick, dafür ist die Mannschaft zu stark", so Löwner.
Etwas gelungener verlief der Auftakt für den Gastgeber aus Müden. Das Team um Trainer Andreas Heindorff landete am letzten Spieltag einen 5:0-Kantersieg in Parsau. Besondere Euphorie scheint der Erfolg in Müden jedoch nicht ausgelöst zu haben. "Für uns wäre es wichtig mal zwei Siege in Folge einzufahren. Wir wissen aber, dass uns Reislingen technisch und individuell überlegen ist", erklärt der Coach.
Auch sein Gegenüber zollt dem Kontrahenten Respekt: "Müden ist ein robuster und unbequemer Gegner. Wir müssen versuchen hinten die Null zu halten und vorne unsere schnellen Spitzen einzusetzen." Für dieses Vorhaben sollte der Gast in jedem Fall weniger Druck verspüren als zuletzt, schließlich ist er im Titelrennen etwas in den Hintergrund gerückt. Und darauf scheint auch Löwner seine Hoffnungen zu stützen: "Wir brauchen keinen Knoten mehr im Hals haben."
Ebenso wenig braucht das wohl der Außenseiter aus Müden. Dennoch will Heindorff alles auf einen "Dreier" setzen: "Wir werden versuchen unsere wenigen Chancen zu nutzen..."

 

Jennerich: "Hehlingen hat das stärkste Team der Liga"
Parsau erwartet den FC Brome zum Samtgemeinde-Derby -

Meinersen will gegen Platendorf die ersten Punkte im neuen Jahr sammeln
Von Steffen Erkenbrecher
Ein Spiel verspricht an diesem Wochenende jede Menge Spannung in der Fußball-Bezirksliga: Und zwar das Derby zwischen dem Schlusslicht FC Germania Parsau und dem FC Brome, das zugleich auch ein echter Abstiegskrimi ist.
FC Germania Parsau - FC Brome (Sbd., 15.30 Uhr).

Mehr Brisanz kann ein Spiel im Vorfeld wohl gar nicht versprechen: Zum einen ist es das Derby der Samtgemeinde Brome, zum anderen ein absoluter Abstiegskampf. Doch FC-Trainer Peter Loeper nimmt dem Ganzen ein wenig die Spannung: "Wir haben nichts zu verlieren - Brome ist Favorit. Trotzdem wäre ein Sieg natürlich wichtig, um den Anschluss zu halten." Der Gast könnte sich hingegen mit dem zweiten "Dreier" in Folge ein ordentliches Polster zu den Abstiegsrängen verschaffen.
TSV Heiligendorf - STV Holzland (So., 15 Uhr).

Der Optimismus scheint verflogen beim Gastgeber aus Heiligendorf. Besonders deutlich wird das an Trainer Klaus Goertner, der dem Aufeinandertreffen mit dem Tabellenfünften fast ohne jegliche Zuversicht entgegensieht: "Ich hab kein gutes Gefühl. Der STV ist sehr kompakt und kampfstark - das liegt uns überhaupt nicht."
SSV Vorsfelde II - TSV Hehlingen (So., 15 Uhr).

"Wir müssen endlich mal wieder was ernten", erklärt SSV-Trainer Jörg Jennerich vor der wichtigen Partie zielsicher. Tatsächlich benötigt der Drittletzte dringend Punkte gegen Abstieg. Leicht wird das gegen Hehlingen aber laut dem Coach nicht werden: "Der TSV ist für mich das stärkste Team der Bezirksliga. Wir dürfen sie nicht zur Entfaltung kommen lassen und müssen schnell umschalten."
SV Meinersen/A./P. -TuS Neudorf-Platendorf (So., 15 Uhr).

Im dritten Anlauf des neuen Jahres soll es endlich die ersten Punkte für die Meinerser geben. Denn Trainer Volker Steding befürchtet mit seiner jungen Mannschaft in den Abstiegskampf zu geraten. "Wir haben weiter an uns gearbeitet. Ich hoffe, dass wir das jetzt in etwas Zählbares ummünzen können", erklärt der SV-Trainer. Besondere Hoffnung auf bessere Offensivleistung liegen dabei auf den Schultern von Rückkehrer Andreas Lenk.
SV Osloß - MTV Isenbüttel (So., 15 Uhr).

Es ist die Konstanz, die den Hausherren fehlt: Bestes Beispiel dafür sind die vergangenen zwei Duelle, in denen es erst den unerwarteten "Dreier" gegen Reislingen gab und anschließend die Ernüchterung gegen Platendorf. "Wir spielen derzeit mal so mal so", erklärt SV-Trainer Holger Ringe. Gegen den Gast aus Isenbüttel soll aber in jedem Fall wieder gejubelt werden. So hofft Ringe, dass seine Mannschaft über die Geschlossenheit und das mutige Spiel nach vorne zum Erfolg findet.

 

 

 Bezirksliga: Nachholspiele Spielberichte
AZ: 18.02.08

 

Tore zu den richtigen Zeitpunkten: Müden schlägt Germanen mit 5:0

Parsau verpasst 1:1 vom Elfer-Punkt Kein Vorwurf an die Mannschaft“

(jk) Die Erfolgsserie von Fußball-Bezirksligist FC Germania Parsau ist erstmal zu Ende. Das Schlusslicht verlor zu Hause gegen den TuS Müden-Dieckhorst mit 0:5 (0:2).

Die Niederlage fiel dabei laut Parsaus Betreuer Marc Matalla ein wenig zu hoch aus. Auch wenn sie verdient war.“ Müdens Pluspunkt in der ausgeglichenen Partie: Wir haben die Tore zu den richtigen Zeitpunkten gemacht“, sagte TuS-Coach Andreas Heindorff. Symptomatisch der zweite Treffer: Parsaus Simon Effe verschoss kurz vor der Pause einen Foulelfmeter im Gegenzug traf Müdens Nils Linneweh zum 2:0 für die Gäste. Das war schon fast unser Genickbruch“, meinte Matalla.

Doch die Germanen gaben sich nicht auf, schmissen nochmal alles nach vorn. Vergebens. Nach einem Standard kassierte Parsau das 0:3 und das Ding war gelaufen…“, so der FC-Betreuer seufzend.

Ein Konter und ein Eigentor stellten dann den 0:5-Endstand her. Das war bereits unser fünftes Eigentor“, erklärte Matalla, der insgesamt befand: Man kann der Mannschaft aber keinen Vorwurf machen. Sie hat sich spielerisch gesteigert, aber es hat leider nicht gereicht.“

Müdens Trainer konnte mit seinem Team zufrieden sein, das trotz einer neu formierten Abwehr zu null spielte. Es war nicht einfach, in Parsau zu gewinnen, der Boden war schwer bespielbar. Ich bin froh, dass wir uns durchgesetzt haben“, meinte Heindorff. Das war ein Sechs-Punkte-Spiel. Und diese Zähler nehmen wir gern mit.“

Parsau: Meyer Geiling Rendelmann, Volk Hain-Bredberg, Effe (76. Schneider), Rücker, Gehring (51. Samohl), Heider Wojtek (81. Oertelt), Bockelmann.

Müden: Lüer Börner Bammann, S. Gerike Melzel, Damker, Wegmeyer, C. Gerike (84. Brandes), Linneweh (85. Honig) Tobias Döhring (81. Torben Döhring), Schmitz.

Tore: 0:1 (28.) Schmitz, 0:2 (40.) Linneweh, 0:3 (68.) C. Gerike, 0:4 (79.) Tobias Döhring, 0:5 (90.) Schneider (Eigentor).

 

SV Gifhorn gewinnt 1:0

(jk) Knappes Ding: Die SV Gifhorn besiegte in der Fußball-Bezirksliga die SV Meinersen mit 1:0 (0:0). Das Tor des Tages gelang Gifhorns Aki Kastner-Blödorn.

In der 61. Minute köpfte die Meinerser Abwehr den Ball vor die Füße des Gifhorner Spielertrainers und der hämmerte das Leder aus knapp 17 Metern in die Maschen. Dieser eine Fehler hat gereicht, um das Spiel zu verlieren“, so Meinersens Coach Volker Steding seufzend. Gifhorn hat am Ende aufgrund des Chancenplus’ verdient gewonnen.“

Denn die Hausherren hatten durch Fabio Lo Bianco (27.), Kastner-Blödorn (49.) und Resut Polat (74.) weitere gute Möglichkeiten das spielerisch leicht überlegene Meinersen hingegen kam nur in der 13. Minute gefährlich vors Tor der Gastgeber. Den Schuss von Tobias Glindemann hatten viele Zuschauer schon drin gesehen, doch die Kugel sprang vom Innenpfosten wieder heraus.

Kastner-Blödorn war indes trotz des Sieges nicht richtig zufrieden (siehe Interview auf Seite 33).
Gihorn: Mechelk Lo Bianco, Ceylan, Kornblum, Lippke Jander (46. Marzisz), Marco Momberg, Polat Garzke (75. Gülabi) Sawtschenko (60. Özkan), Kastner-Blödorn.

Meinersen: Conrad Vogelmann (74. Bind), Niebuhr, Leo (74. Schofeld), Voigt Saibel, Glindemann, Sterz, Hagemann Eberhart, Boz.

Tor: 1:0 (61.) Kastner-Blödorn.

 

Trotz Elfmeter-Fehlschuss: Brome kämpft STV nieder

Hillerse auswärts 1:0 Calberlah 6:1 gegen SSV II

(jk/hot) Die Luft wird dünner zumindest für Heiligendorf (0:1 gegen Hillerse) und Vorsfelde II (1:6 in Calberlah). Weil beide ihre Partien gegen die Spitzenteams der Fußball-Bezirksliga verloren, vergrößerte sich der Abstand zu den Nichtabstiegsplätzen. Der große Gewinner des Spieltags: Brome, das bei Holzland 1:0 gewann.

TSV Heiligendorf TSV Hillerse 0:1 (0:1). Heiligendorfs Coach Klaus Goertner und Gäste-Trainer Heinz Gerono waren sich einig: Das war ein schlechtes Spiel mit einem verdienten Sieger.“ Bedingt durch den tiefen Boden ging spielerisch nicht viel, außerdem kam von uns viel zu wenig“, monierte Goertner. Hillerse hatte einige Chancen, nutzte aber durch Sergej Ganski in der 40. Minute nur eine. Insgesamt bekleckerte sich der Spitzenreiter nicht mit Ruhm. Vielleicht war das mal ganz gut, damit einige Spieler merken, dass sie noch mehr tun müssen“, so Gerono. Heiligendorfs Dennis Dudek musste derweil schon nach 16. Minuten wegen einer Schulterverletzung runter.

Heiligendorf: Laufer Twardon Strey, Grohn Dudek (16. Gawlik), Günther, Koderisch, Sochacki (80. Peters), Baumann (46. Schulze) Dunkel, Paetz.

Hillerse: Fischer N. Bertram (75. Frank), Herzog, Pahl, Deppe S. Ganski (65. Wesche), Reich, Demir, Bruns A. Ganski, F. Busse (60. T. Bertram).

Tor: 0:1 (40.) S. Ganski.
STV Holzland FC Brome 0:1 (0:1). Moral bewiesen: Obwohl Malte Buhr in der 30. Minute einen Foulelfmeter für Brome nicht verwandelte, ließ der FC nicht den Kopf hängen. Wir haben nur acht Minuten später nachgelegt“, freute sich Bromes Spielertrainer René Wegner. Und zwar in Person von Jan Brinkmann, der auch schon den Strafstoß herausgeholt hatte. Wir hätten noch etwas kaltschnäuziger agieren müssen. Aber insgesamt bin ich sehr zufrieden“, sagte Wegner. STV-Coach Waldemar Josef musste zugeben: Brome hat leidenschaftlich gekämpft. Das haben wir in der ersten Halbzeit versäumt und deswegen auch verdient verloren.“

Holzland: Pasche Berner (46. Otto) Hofer, T. Hansmann H. Röhrs, M. Röhrs, Lippelt (80. Kahlert) Matschewski (65. Jürges), Schultz Dornfeld T. Röhrs.

Brome: Meißner Wegner Herud, Lenz Dankert, Buhr, Wiegmann, Lausch Brinkmann (80. Nicoll), Nieswandt, Lapin (55. Klinger, 89. Hoffmann).

Tor: 0:1 (38.) Brinkmann.
GW Calberlah SSV Vorsfelde II 6:1 (3:0). Calberlah erwischte einen Topstart, führte schon zur Pause mit 3:0. Leider sind wir leistungsmäßig dann abgefallen“, monierte GW-Betreuer Hartmut Korsch. Vorsfelde II kam auf und durch Salvatore Vaccas Treffer witterte die SSV-Reserve kurz noch einmal Morgenluft. Doch dann kam Marc Plagge: Calberlahs Stürmer erzielte binnen fünf Minuten einen Hattrick, schraubte das Ergebnis auf 6:1. Wir hatten uns so viel vorgenommen“, so ein enttäuschter SSV-Betreuer Thomas Schreinert, der ergänzte: Der Sieg fiel allerdings um zwei, drei Tore zu hoch aus.“

Calberlah: Korsch Heise, Gewinner, Remus, Theuerkauf (46. Elbe) Ullrich, Hernier, P. Plagge, Hoffmann (74. Bleistein) Plotek (87. Meißner), M. Plagge.

Vorsfelde II: Utermark Unal D. Wicha, Ficara (40. N. Wicha) Windt, Körber, Umut, Mainka, Jenkner (46. Schenker) Renelli (40. Vacca), Krause.

Tore: 1:0 (5.) Plotek, 2:0 (18.) Plotek, 3:0 (22.) P. Plagge, 3:1 (70.) Vacca, 4:1 (85.) M. Plagge, 5:1 (87.) M. Plagge, 6:1 (90.) M. Plagge.

 

Hehlingen besiegelt Reislingens Fehlstart

Grimaldi und Bischoff treffen beim 2:0

(hot) Der SVR-Fehlstart ist besiegelt! Reislingen/Neu-haus unterlag in der Fußball-Bezirksliga in Hehlingen mit 0:2 (0:1). Während die Gäste damit auch das zweite Spiel in 2008 verloren, befindet sich der TSV nach drei Siegen in Serie wieder in der Spur.

Viel war es nicht, was den Ausschlag für Hehlingen gab. Reislingen zeigte sich nach der mageren Leistung gegen Osloß (1:2) gut erholt und war dem TSV durchaus ebenbürtig. Dass es aber auch in Hehlingen nicht zum Punktgewinn reichte, wurde durch ein Missverständnis eingeläutet: TSV-Mittelfeldspieler Marco Grimaldi spekulierte richtig und spitzelte das Leder ins Tornetz 1:0 (11.).

Wir haben momentan einfach die Scheiße am Hacken“, ärgerte sich Reislingens Trainer Andreas Löwner: Ich kann der Mannschaft fußballerisch eigentlich keinen Vorwurf machen. Da fehlte auch mal das Quäntchen Glück.“

Das hatte indes Gastgeber TSV: Kurz nach der Pause setzte Angreifer Dennis Bischoff eine Direktabnahme in den Knick 2:0. Hehlingens Coach Jürgen Winkelmann bilanzierte: Wir waren vor dem Tor einfach gefährlicher.“

Nach Gelb-Rot für den Ex-Reislinger Dennis Jauster wurde es nochmal etwas brenzlig, aber dem SVR nutzte die Überzahl nichts. Hehlingen schloss damit zu den Gästen auf (beide 34 Punkte). Ins Titelrennen dürfte bei zwölf Punkten Rückstand aber keiner von beiden mehr eingreifen.

Hehlingen: R. Bruchmann Bürger Rothert, Ross D. Jauster, Atouani, Schubert (85. Großkopf), Grimaldi (60. Zveratic), Präger Herrmann, Bischoff.

Reislingen: Sehm C. Kirsch (70. Szewieczek), Mosberger, Stiller, Wolkowski Stuhlmacher, Bokeloh, Schrock (65. Cyrys), J. Stumpp D. Stumpp, Krein.

Tore: 1:0 (11.) Grimaldi, 2:0 (55.) Bischoff.
Gelb-Rot: D. Jauster (67./Hehlingen).

 

Big Point im Abstiegskampf! Platendorf schlägt Osloß 3:2

Ringe-Team zeigt Moral Zweimal Gelb-Rot

(hot) War das wichtig für Neudorf-Platendorf! Der TuS landete wenn auch etwas glücklich in der Fußball-Bezirksliga gegen den SV Osloß mit 3:2 (3:0) einen Big Point und vergrößerte den Abstand zu den Abstiegsrängen auf sechs Punkte.

Der erste Sieg seit langem“, strahlte TuS-Coach Frank Huneke. Genauer seit dem 25. November 2007, als Platendorf bei Vorsfelde II mit 3:1 gewann. Die Platzherren erwischten einen Start nach Maß: Gleich in der dritten Minute zeigte der Schiedsrichter auf den Punkt und ahndete so ein vermeintlich absichtliches Handspiel. Diese Situation wertet einer von 100 Unparteiischen so…“, sagte SVO-Trainer Holger Ringe.

Platendorf legte in Überzahl (Gelb-Rot für Osloß’ Sebastian Steffen) nach, führte zur Pause schon mit 3:0. Alles klar? Denkste! Osloß kam nochmal ran, nachdem auch der TuS Gelb-Rot für Arne Hoffart in Unterzahl spielte. Da war Platendorf ganz schön verunsichert“, befand Ringe, der die Moral seiner Truppe lobte: Wir haben nicht aufgesteckt.“ Am Ende retteten die Gastgeber das 3:2 aber über die Zeit und was zählt, sind bekanntlich drei Punkte.

Platendorf: S. Manske R. Manske, Hoffart, Marquardt Rauhs, Becker, Lücke, Cafer Gül, Kosmin (74. Schrader) Pengel (87. Guse), Gutknecht.

Osloß: Schmidt Fochler, Steffen, Fricke Petri (53. Siebert), Celico (64. W. Rose), Wolfram (72. Elgner), Ament, Krause Cirousse, Wilke.

Tore: 1:0 (3.) Hoffart (Handelfmeter), 2:0 (38.) Pengel, 3:0 (44.) Fochler (Eigentor), 3:1 (69.) Krause, 3:2 (83.) Elgner.

Gelb-Rot: Steffen (Osloß/28.), Hoffart (Platendorf/68.).

 

Elf des Tages
Tor: R. Bruchmann (Hehlingen)
Abwehr: S. Gerike (Müden-Dieckhorst), Kornblum (Gifhorn)
Marquardt (N.-Platendorf), Bürger (Hehlingen),

Mittelfeld und Angriff:
Melzel (Müden-Dieckhorst), C. Gül (N.-Platendorf), Becker (N.-Platendorf) ,

Marc Plagge (Calberlah), Philip Plagge (Calberlah), Brinkmann (Brome)

 

Torjäger:

 

"Hattrick" in 5 Minuten gegen Vorsfelde: Marc Plagge

 

 

 T. Röhrs

 Bischoff

 Holzland

Hehlingen

 17

 M. Plagge

 Calberlah

 15

 M. Hernier

 A. Rose

 Calberlah

 Osloß

 11

 Gerike

 Stöbermann

 Hillerse

 Isenbüttel

   9

 Plotek

 Bewernick

 Gutknecht

 Calberlah 

 VfR Eintracht

 Platendorf

   8

 P. Plagge 

 F. Busse

 Döring

 Krause

 Funke

 Calberlah 

 Hillerse

 Müden 

 Platendorf

 Reislingen

   7

GR: 18.02.08

 

Brome siegt beim STV
Fußball-Bezirksliga: Brinkmann erzielt das 1:0-Siegtor

Keinen guten Start in die Rückrunde der Fußball-Bezirksliga 1 erwischte der STV Holzland. Überraschend ging die Mannschaft von Trainer Waldemar Josef gegen den FC Brome beim 0:1 (0:1) leer aus.

Es lief gestern bei den Holzländer nicht viel zusammen vor rund 200 Zuschauern, darunter viele Bromer. Kaum flüssige Kombinationen gab es beim Überraschungs-Team der Hinrunde. Zudem fehlte in vielen Situationen der richtige Biss, den der FC zeigte. "Das liegt vermutlich an zu wenig Vorbereitung in der Winterpause", analysierte STV-Spartenleiter Dietmar Jürges.

Besonders im ersten Durchgang waren die Gäste klar besser. Sie leisteten sich sogar einen verschossenen Elfmeter von Malte Buhr in der 28. Minute. Besser machte es sein Mitspieler Jan Brinkmann fünf Minuten vor dem Seitenwechsel. Aus 16 Metern markierte er den Treffer des Tages. In Halbzeit 2 machte der STV Druck, zwingende Torchancen blieben aber weiterhin Mangelware. "Die Niederlage ist schon ärgerlich. Der Sieg der Bromer ist unterm Strich verdient", sagte Jürges.

Tor: 0:1 Brinkmann (40.)
STVHolzland: Pasche - Berner, (46. Otto), Dornfeld (62. Jürges), Thiemo Hansmann, Holger Röhrs - Lippelt, Mathias Röhrs, Matschewski (75. Kahlert), Hofer - Schultz, Torsten Röhrs.

FC: Meißner - Wegner - Lenz, Herud - Buhr, Dankert, Wiegmann, Lausch - Brinkmann (75. Nicoll), Nieswandt, Lapin (55. Klinger, 89. Hoffmann).

 

Gutes Kollektiv ist der Schlüssel zum Erfolg
 TSV schließt nach dem 2:0-Derbyerfolg nach Punkten mit Reislingen auf - Der SVR kassiert schon die zweite Niederlage in Folge

 Von Julian Jander
In einem intensiven Derby in der Fußball-Bezirksliga zwischen dem Tabellenvierten TSV Hehlingen und dem Dritten Reislingen konnten sich die Gastgeber mit 2:0 durchsetzen. Mit diesem Sieg konnte der TSV nach Punkten mit Reislingen aufschließen.

 Ein gut besuchtes Topspiel hielt, was es angesichts der knappen Tabellensituation versprochen hatte. Das Derby zwischen Hehlingen und dem SV aus Reislingen ging "90 Minuten lang hin und her und wurde intensiv geführt", so ein zufriedener TSV-Trainer Jürgen Winkelmann. Am Ende hatte Hehlingen dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung mit 2:0 die Nase vorn. Die Führung für den TSV fiel bereits in der 11. Minute, als Marco Grimaldi ein Missverständnis in der Reislinger Hintermannschaft nutzte.

In der 55. Minute legte Hehlingens Torjäger vom Dienst, Denis Bischoff, mit seinem 17. Saisontor nach. Nachdem Dennis Jauster in der 67. Minute mit Gelb-Rot vom Platz gestellt wurde, drückte Reislingen, kam aber laut Winkelmann "kaum gefährlich vors Tor". Vielmehr waren es die Gastgeber, die mit starken Kontern immer wieder für eigene Entlastung sorgen konnten. Wurde es dann doch einmal brenzlig in der Hintermannschaft des TSV, war der gut aufgelegte Torwart Robert Bruchmann ein sicherer Rückhalt.

Für Reislingen setzte es nun schon die zweite Niederlage in Folge ohne eigenes Tor. "Wir wurden jedoch unter Wert geschlagen. Meine Mannschaft hat ein gutes Spiel absolviert und taktisch alles geforderte umgesetzt", sagte SVR-Coach Andreas Löwner.

"Uns hat das nötige Quäntchen Glück gefehlt", monierte er auch in Anlehnung an die individuellen Fehler, die prompt zu den zwei Gegentoren führten. "Wenn das Spiel 0:0 ausgeht, kann sich im Prinzip keiner beschweren", lautete das Fazit von Löwner.

"Insgesamt gesehen war der Erfolg verdient", resümierte Winkelmann. "Wir haben hinten nichts zugelassen, keine Fehler gemacht und auch mit zehn Mann äußerst diszipliniert gespielt", lobte der TSV-Coach.

Tore: 1:0 Grimaldi (11.), 2:0 Bischoff (55.).
Gelb-Rot: D. Jauster (67./TSV).
TSV: Bruchmann - Bürger, Orkad, Ross, D. Jauster - Schubert (85. Großkopf), Atouani, Grimaldi (60. Zveratic), Präger - Bischoff, Herrmann.

SVR: Sehm - C. Kirsch (70. Szewieczek), Schrock (65. Cyrys), Mosberger, Wolkowski - J. Stumpp, Stiller, Bokeleh, Stuhlmacher - Krein, D. Stumpp.

 

 

Platendorf atmet auf: Wichtiger 3:2-Erfolg über Osloß
 Calberlah festigt mit 6:1-Sieg über Vorsfelde Platz 2 -

Parsau verpasst es nachzulegen - Hillerse mit Pflichtsieg
 Von Steffen Erkenbrecher und Julian Jander
Wenig Spektakuläres vermeldete die Fußball-Bezirksliga: Einzig und allein der 5:0-Kantersieg des TuS Müden-Dieckhorst über das zuletzt siegreiche Schlusslicht aus Parsau sticht aus den ansonsten wenig überraschenden Ergebnissen heraus.

TuS Neudorf-Platendorf - SV Osloß 3:2 (3:0). Bis zu der gelb-roten Karte für Abwehrchef Arne Hoffart hatten die Gastgeber "die Partie sicher im Griff", so TuS-Betreuer Karsten Tomuschat. Danach gab es jedoch einen großen Bruch im Spiel von Platendorf, und Osloß kam bis auf ein Tor heran, so dass es bis zum Ende spannend blieb. "In unserer derzeitigen Situation zählen aber nur die drei Punkte", so Tomuschat, der glücklich war, dass das Spiel für den TuS siegreich über die Bühne gebracht wurde.

Tore: 1:0 Hoffart (3./HE), 2:0 Pengel (38.), 3:0 Fochler (44./ET), 3:1 Krause (69.), 3:2 Elgner (83.).
Gelb/Rot: Steffen (27./SVO), Hoffart (67./TuS).
TuS: S. Manske - Hoffart - R. Manske, Marquardt - Rauhs, Becker, Lücke, C. Gül, Kosmin (78. Schrader) - Gutknecht, Pengel (87. Guse).

SVO: Schmidt - Fochler, Steffen, Fricke - Petri (53. Siebert), Celico (64. Rose), Wolfram (72. Elgner), Ament, Krause - Cirousse, Wilke.

 

FC Germania Parsau - TuS Müden-Dieckhorst 0:5 (0:2). "Fünf Tore waren wir sicherlich nicht schlechter", so Germanen-Betreuer Marc Matalla. Jedoch attestierte er den Müdenern eine gute Chancenauswertung. Kurz vor dem 0:2 verschoss Parsau einen Foulelfmeter. "Dies war wohl der Knackpunkt", ärgerte sich Matalla.

Tore: 0:1 Schmitz (28.), 0:2 Linneweh (40.), 0:3 C. Gerike (68.), 0:4 Tobias Döring (79.), 0:5 Schneider (90./ET).
FC: Meyer - Geiling - Rendelmann, Volk - Hain-Bredberg, Effe (76. Schneider), Rücker, Gehring (51. Samol), Heider - Wojtek (81. Oertelt), Bokelmann.

TuS: Luer - Börner, Bammann, S. Gerike - Damker, Wegmeyer, C. Gerike (84. Brandes), Linneweh (85. Honig) - Tobias Döring (81. Torben Döring), Schmitz.

 

SV Grün-Weiß Calberlah - SSV Vorsfelde II 6:1 (3:1). Einen deutlichen und hochverdienten Erfolg feierte der Tabellenzweite über die Reserve des SSV Vorsfelde. "Zu Beginn der zweiten Halbzeit haben wir das Spiel nicht mehr richtig angenommen. Es hätten noch mehr Tore fallen müssen", sagte SVC-Betreuer Hartmut Korsch.

Tore: 1:0 Plotek (5.), 2:0 Plotek (18.), 3:0 P. Plagge (22.), 3:1 Vacca (70.), 4:1, 5:1, 6:1 M. Plagge (86.,87.,88.).
SVC: Korsch - Heise, Gewinner, Theuerkauf (46. Elbe), Remus - Hoffmann (74. Bleistein), Hernier, P. Plagge, Ullrich - M. Plagge, Plotek (87. Meißner).

SSV: Utermark - D. Wicha, Ficara (40. N. Wicha), Unal - Yesildag, Mainka, Körber, Wind, Jenkner (40. Schenker) - Renelli (40. Vacca), Krause.

 

TSV Heiligendorf - TSV Hillerse 0:1 (0:1). "Schlechten Fußball" bekamen die Zuschauer laut Heimcoach Klaus Goertner in Heiligendorf zu sehen. Bedingt war das allerdings auch durch die schlechten Platzverhältnisse, die sich den Akteuren boten. Auf glitschigem Boden gab es nur wenig spielerische Akzente auf beiden Seiten. So war es auch nur wenig verwunderlich, dass das einzige Tor des Tages nach einer Ecke fiel. "Hillerse hatte mehr Chancen, deshalb war der Sieg verdient. Auf unserer Seite hat mir nur das Ergebnis gefallen", bilanzierte Goertner.

Tor: 0:1 S. Ganski (40.).
Heiligendorf: Laufer - Twardon - Strey, Grohn - Dudek (16. Gawlik), Günther, Sochacki (80. Peters), Koderisch, Baumann (46. Schulze) - Paetz, Dunkel.

Hillerse: Fischer - N. Betram (70. Frank), Pahl, Herzog, Deppe -S. Ganski (65. Wesche), Demir, F. Busse (60. T. Bertram), Reich - A. Ganski, Bruns.

 

SV Gifhorn - SV Meinersen/A./P. 1:0 (0:0). Die reifere Spielanlage auf der Eyßelheide zeigte der Gast aus Meinersen. Doch wieder war die Offensive der Rot-Weißen zu harmlos, um das in Tore umzumünzen. Auf Seiten der Hausherren war Trainer Andreas Kastner-Blödorn indes von dem Spiel seiner Elf überhaupt nicht angetan. "Vom spielerischen her war der Sieg unverdient. Allerdings hatten wir die klareren Torchancen." Eine der drei guten Möglichkeiten für den Gastgeber nutzte der Spielertrainer selbst zum entscheiden 1:0-Siegtreffer. "Mit meiner Erfahrung mach ich so eine Chance rein", schmunzelte Kastner-Blödorn.

Tor: 1:0 Kastner-Blödorn (68.).
SVG: Mechelk - Lo Bianco, Kornblum, Ceylan, Lippke - Marco Momberg, Jander (45. Marzisz), Garzke (75. Gülabi) - Sawtschenko (60. Özkan), Polat - Kastner-Blödorn.

SVM: Conrad - Vogelmann (75. Schofeld), Niebuhr, Leo, Voigt - Hagemann, Sterz, Glindemann, Saibel (75. Bind) - Boz, Eberhart.

 

 Bezirksliga: Nachholspiele Vorberichte
AZ: 15.02.08

 

Calberlah erwartet SSV II
Der Drittletzte muss zum Zweiten

 (hot) Abstiegs- gegen Titelkampf, Teil zwei: In Calberlah kommt es am Sonntag (15 Uhr) zum Duell zwischen Hillerse-Jäger Nummer 1, dem SV GW, und dem Drittletzten der Fußball-Bezirksliga, dem SSV Vorsfelde II.
„Wir fahren da nicht als Touristen hin“, so Vorsfeldes Trainer Jörg Jennerich, der weiß, was sein Team erwartet: „Eine junge und sehr torgefährliche Mannschaft.“ Was der SSV-Coach von seinen Jungs erwarten darf? „Schwer zu sagen, wie weit wir derzeit sind. Es fallen immer wieder Spieler aus.“ Nicht dabei: Merten Hetmantzyk, der nach einer Leisten-OP im Lauftraining steht.
GW zeigte zuletzt gegen Brome – zumindest eine Halbzeit lang – starken Fußball. Trainer Frank Plagge: „Wir richten uns nicht nach Vorsfelde und wollen weiter an die gute Vorrunde anknüpfen.“

 

Hillerse muss zum TSV
Beide Teams mit etlichen Ausfällen

 (jk) Abstiegs- gegen Titelkampf, Teil eins: Der TSV Hillerse, Spitzenreiter der Fußball-Bezirksliga, muss am Sonntag (15 Uhr) beim Vorletzten TSV Heiligendorf ran.
Heiligendorfs Coach Klaus Goertner sagt: „Für uns ist es das leichteste Spiel der Saison.“ Fehlen werden den Hausherren definitiv Dominik Körner (gebrochene Nase) und Phillip Molkentin (Grippe) – hinter dem Einsatz von Franz Kari (Leistenzerrung) steht noch ein Fragezeichen.
Auch Hillerse ist nicht komplett. Sascha Jäschke (Lehrgang), Sebastian Busse (Auslandssemester), Robin Nicks (Daumen verletzt) und André Baudisch (krank) werden nicht zur Verfügung stehen. „Nichtsdestotrotz wollen wir gewinnen“, so Hillerses Coach Heinz Gerono, der auch in der kommenden Saison weitermacht.

 

 

FC will Erfolgserlebnis
Brome fährt zu STV Holzland

 (jk) Abstiegs- gegen Titelkampf, Teil drei: STV Holzland, Fünfter, erwartet den 13. FC Brome. Anpfiff dieser Fußball-Bezirksliga-Partie ist Sonntag (15 Uhr).
STV nimmt den Gegner nicht auf die leichte Schulter. „Das wird sauschwer“, ist sich Holzlands Coach Waldemar Josef sicher. „Brome braucht die Punkte, wird kämpfen wie ein Löwe.“ Josef setzt indes auf die gute Vorbereitung. „Wir haben noch härter gearbeitet als in den Jahren zuvor. Die fehlende Spielpraxis werden wir mit unserer Laufstärke ausgleichen.“
In Brome gab’s eine Fehleranalyse – FC-Spielertrainer René Wegner will nach dem 1:4 in Calberlah den ersten Dreier: „Das kann ein Big-Point werden.“ Auf Zuschauer-Unterstützung kann der FC dabei bauen. Der Fanbus startet um 13.45 Uhr am Sportheim.

 

FC-Coach Loeper: „Wir müssen Gras fressen“
Parsau erwartet TuS Müden-Dieckhorst  

(jk) Vier Punkte aus zwei Spielen: Der FC Germania Parsau hat in der Fußball-Bezirksliga einen guten Start erwischt. Doch Peter Loeper, Coach des Tabellenletzten, warnt vor Nachlässigkeiten. „Wer sich jetzt zurücklehnt, dem trete ich in den Hintern“, sagt Loeper. Am Sonntag (15 Uhr) soll gegen den TuS Müden-Dieckhorst ein weiterer Dreier folgen.
Der FC-Trainer weiß: „Wir haben noch nichts gewonnen, dürfen uns nicht auf dem Erreichten ausruhen. Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer.“ Drei weitere Punkte sind für die Germanen fast schon Pflicht: „Dafür müssen wir unsere Leistungen bestätigen.“ Auf Rechenspiele will sich Loeper jedenfalls nicht einlassen. „Zwar sind es jetzt lediglich noch vier Punkte Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz. Aber wir gucken nur von Sonntag zu Sonntag.“
Und der Coach macht klar, was er von seinem Team fordert: „Fußballerisch sind wir noch nicht so weit, wir müssen uns auf das Einmaleins besinnen und Gras fressen.“
Müdens Trainer Andreas Heindorff ist indes aufgrund der Parsauer Erfolge gewarnt. „Der FC hat Oberwasser, wäre bei einem Sieg gegen uns wieder dran – da muss von uns eine Steigerung gegenüber dem Hehlingen-Spiel kommen“, sagt Heindorff, der aber optimistisch ist. „Die Mannschaft hat sich sehr selbstkritisch gezeigt. Ich denke, dass sie sich am Sonntag anders präsentieren wird.“
In einem Punkt sind sich beide Trainer übrigens einig: „Ein Unentschieden hilft keiner Mannschaft weiter…“

 

Glückt Platendorf nach schwacher Vorbereitung die Premiere in 2008?
TuS gegen starken SV Osloß – Reislingen will Scharte auswetzen
 

(hot/jk) „Leistung bestätigen“ gegen „Scharte auswetzen“: Unter diesem Motto stehen drei Partien des Nachholspieltages der Fußball-Bezirksliga. Gifhorn, Hehlingen und Osloß starteten mit Siegen ins neue Jahr während Meinersen und Reislingen unerwartet patzten. Platendorf wird nach schwacher Hinserie versuchen, sich von den hinteren Plätzen abzusetzen. Anpfiff ist Sonntag jeweils um 15 Uhr.
SV Gifhorn – SV Meinersen.
Gifhorns Spielertrainer Aki Kastner-Blödorn hofft, dass sein Team nach dem 3:1 in Heiligendorf nun nachlegt. „Da passt es uns natürlich nicht so gut, dass Meinersen in Parsau verloren hat“, so der Coach der Eyßelheider. Nicht dabei sein kann Hakan Ustaoglu. Hinter dem Einsatz von Sturmkollege Eugen Sawtschenko steht ein Fragezeichen. Bei Meinersen werden Bastian Deeke (berufsbedingt), Iwan Hekk (gebrochene Finger) und Andreas Lenk (Urlaub) fehlen. „Wir wollen einen Punkt mitnehmen“, sagt SVM-Coach Volker Steding. „Dafür müssen wir aber gleich bei hundert Prozent anfangen.“
TSV Hehlingen – SV Reislingen/Neuhaus. „Nach der Niederlage gegen Osloß wollen wir unsere Scharte auswetzen“, sagt SV-Trainer Andreas Löwner, der weiß, dass die Meisterschaft schon jetzt – angesichts von neun Punkten Rückstand – in fast unerreichbare Ferne gerückt ist. Noch dazu hat Reislingen arge Personalsorgen. Löwner: „Ich habe nur zwölf Feldspieler, hole mir Reserve- und A-Jugend-Spieler dazu.“ TSV-Co-Trainer Eberhard Skupin weiß: „Reislingen wird nach der Niederlage richtig heiß sein. Aber das sind unsere Jungs auch – schließlich ist’s ein Derby.“ Rund fünf Kilometer trennen beide Dörfer voneinander, in der Tabelle sind’s nur drei Punkte. Neben den Langzeitverletzten Thomas Jauster und André Scheffel wird Gerald Schröder krankheitsbedingt fehlen.
TuS Neudorf-Platendorf – SV Osloß. Nach dem überzeugenden Osloßer 2:1 in Reislingen hofft SVO-Trainer Holger Ringe, dass jetzt nicht wieder eine negative Überraschung folgt: „Die Karten werden wieder neu gemischt. Wir dürfen Platendorf auf keinen Fall unterschätzen.“ Im Gegensatz dazu hätte Platendorfs Coach Frank Huneke nichts dagegen, wenn Osloß seinem Ruf als Fahrstuhlteam gerecht wird. „Aber es wird eine schwere Aufgabe. Der SVO ist absolut unberechenbar.“ Die Vorbereitung lief beim TuS eher schlecht, Lars Klenner fehlt Sonntag und hinter den Einsätzen von Ruwen Manske und Björn Schrader stehen Fragezeichen. Aber: Verpatzte Generalprobe gleich gelungene Premiere? Huneke: „Wir hoffen, es läuft besser als in der Vorbereitung.“

 

GR: 15.02.08

 

Plagge vertraut seiner Erfolgs-Elf

Parsau will vor heimischem Publikum nachlegen - Platendorf empfängt SV Osloß

Von Steffen Erkenbrecher

Wem gelingt es, sich Luft im Abstiegskampf zu verschaffen? Gleich vier Teams hätten das bitter nötig: Beste Chancen haben dazu sicherlich die Platendorfer und Parsauer, die jeweils zu Hause antreten. Hingegen stehen Vorsfelde II und Brome vor scheinbar unlösbaren Aufgaben.

 

TuS Neudorf/Platendorf - SV Osloß (So., 15 Uhr).

Die Mannschaft der vergangenen Woche hieß SV Osloß: Die Blau-Weißen konnten mit ihrem 2:1-Sieg beim Vize-Tabellenführer aus Reislingen für die Überraschung des Spieltags sorgen.

Kein Wunder also, dass TuS-Trainer Frank Huneke von einem ernst zu nehmenden Gegner spricht. Trotzdem wäre ein Punkt für den Gastgeber wohl zu wenig. Schließlich wird es Zeit für die Platendorfer den Drei-Punkte-Abstand auf die Abstiegsränge auszubauen. "Wir müssen unsere Heimspiele gewinnen. Dafür müssen wir engagiert auftreten und gut in die Zweikämpfe gehen", erklärt Huneke, der weiß, wie wichtig es ist, gut aus den Startlöchern zu kommen.

FC Germania Parsau - TuS Müden-Dieckhorst (So., 15 Uhr).

Für die Germanen heißt es nachlegen - denn nach dem 1:0-Triumph gegen die SV Meinersen könnten die Blau-Gelben mit einem erneuten Erfolg die rote Laterne weitergeben. "Wir haben gemerkt, dass es noch geht mit dem Gewinnen. Trotzdem ist die Verkrampfung noch nicht gelöst", erklärt FC-Trainer Peter Loeper, der an der Erfolgstaktik der letzten Woche festhalten will.

Wieder will der Coach mit seinem Team durch ein kompakte Defensive und den dazugehörigen Kontern zum Erfolg finden. "Anders geht es nicht. Beim Fußballspielen hapert es noch an allen Ecken und Enden", gesteht Loeper ein.

 

SV Grün Weiß Calberlah - SSV Vorsfelde II (So., 15 Uhr).

Große Experimente wird es trotz der scheinbar leichten Aufgabe auf Seiten der Grün-Weißen nicht geben. "Dafür nehme ich den Gegner viel zu ernst", so SV-Trainer Frank Plagge.

Demnach wird es also wohl wieder die Erfolgs-Elf der letzten Woche sein, die der Coach auf das Feld schickt. Einzig und allein den angeschlagenen Stephan Claus muss Plagge eventuell ersetzen. "Wir werden versuchen den SSV unter Druck zu setzen - wenn sie Fehler machen, muss unser starker Sturm zur Stelle sein", meint Calberlahs Trainer.

Sowohl dem FC Brome (René Wegner) als auch dem SV Calberlah (Philip Plagge, rechts)

würde ein Sieg gut zu Gesicht stehen. F.: Priebe

 

 

 

STV Holzland - FC Brome (So., 15 Uhr).

Vor dem Pflichtspiel-Debüt im Jahre 2008 steht der STV Holzland. Während der FC Brome bereits am letzten Wochenende im Einsatz war, fällt für das Team von Trainer Waldemar Josef der Startschuss erst am Sonntag. Kein Wunder also, dass der STV beklagt noch nicht zu wissen, wo man steht. "Wir müssen sehen, wie wir aus der Winterpause kommen. Körperlich sind wir gut drauf, trotzdem wird es schwer gegen abstiegsbedrohte Bromer", erwartet Josef ein enges Match.

 

Zwei Verfolger, ein Ziel: "Platz 1"

TSV Hehlingen erwartet SV Reislingen/Neuhaus

Von Matthias Schultz

"Die Saison ist lang, es wird noch viel passieren", sagt Reislingens Trainer Andreas Löwner. An diese Hoffnung knüpft auch der TSV Hehlingen, der den SV im direkten Bezirksliga-Duell empfängt. Für beide geht's am Sonntag (15 Uhr) möglichst darum, den Abstand zum Spitzenreiter TSV Hillerse zu verkürzen.

Zwar sind es neun und zwölf Punkte, die den Dritten Reislingen und den Vierten Hehlingen vom Bezirksoberliga-Absteiger trennen. Doch beide Mannschaften halten es mit der zuletzt sterbenden Hoffnung. "Man muss sich nur an die Saison 2004/05 erinnern, als Lupos Abstand auf den damaligen Spitzenreiter Hillerse bereits neun Punkte betrug - und die Wolfsburger am Ende als Bezirksliga-Meister aufstiegen", schildert Löwner. Und sein Gegenüber, der den kranken Cheftrainer Jürgen Winkelmann vertretende "Co" Eberhard Skupin, ergänzt: "Wir können als Vierter doch nicht sagen, dass die Saison für uns jetzt gelaufen ist. Von daher greifen wir jetzt richtig an. Und sollte das mit Platz 1 nicht klappen, wollen wir zumindest Zweiter werden."

Schritt 1 für die Hehlingener: Mit einem Sieg Sonntag zumindest erstmal mit Reislingen in der Tabelle gleichziehen. "Das ist Motivation genug, zumal wir gegen eine Mannschaft aus der Nachbarschaft spielen", schildert Skupin. Ebenso hoch motiviert geht der Gast in die Partie. "Wir wollen die Pleite gegen Osloß wiedergutmachen", kündigt Löwner an. Dabei setzt er auf eine kompakte Defensive, die mit schnellen Bällen in die Spitze zum Erfolg kommen will. Allerdings muss er dabei mit den rotgesperrten Kevin Funke und Felix Kirsch gleich auf zwei Spieler verzichten.

"Sie haben trotzdem noch einen guten Kader, gegen den wir es uns nicht leisten können, ins offene Messer zu rennen", sagt Skupin wohlwissend, dass wie für den SV nur ein Sieg zählt.

 

Forsches Spiel nach vorne als Erfolgsrezept

Abstiegskandidat Heiligendorf will den TSV Hillerse frühzeitig unter Druck setzen

Von Steffen Erkenbrecher

Forsches Spiel nach vorne soll den Spitzenreiter in die Bredouille bringen: Im Duell mit dem TSV Hillerse am Sonntag (15 Uhr) hat der Gastgeber TSV Heiligendorf vor, sich nicht zu verstecken. "Wir müssen nach vorne spielen", so Trainer Klaus Goertner.

Es scheint als könne der TSV zur Zeit durch Nichts entmutigt werden: Trotz der 1:3-Niederlage am vergangenen Wochenende gegen die SV Gifhorn, gibt sich der Gastgeber vor dem Duell mit dem Tabellenführer aus Hillerse selbstbewusst. "Wir werden diesmal offensiver, mit zwei Spitzen, auflaufen. Wir wollen den TSV früh unter Druck setzen, um selber mal in Führung zu gehen", so Heiligendorfs Coach.

Doch Goertner weiß auch, dass es für einen "Dreier" gegen "den Übergegner" aus Hillerse einer 100-prozentigen Leistungssteigerung bedarf. Besonders im läuferischen Bereich konnte der TSV seinen Übungsleiter zuletzt nicht überzeugen. "Wir können uns am Spitzenreiter messen. Jeder kann sehen, wie gut er im Eins-Gegen-Eins bestehen kann", meint Goertner.

Auf eines darf der Gastgeber dabei aber wohl nicht hoffen, dass er vom Gegner unterschätzt wird. Zum einen sind die Hillerser durch die Auftaktniederlage des Konkurrenten SV Reislingen gewarnt und außerdem geht der TSV laut Trainer Heinz Gerono nicht mit den besten Vorzeichen in das Duell. So beklagt der Coach besonders die fehlende Spielpraxis und den derzeit eng bemessenden Kader.

"Wir haben zwar etliche Vorbereitungsspiele gemacht, aber das ist nicht der Gradmesser, wie ein Punktspiel. Es wäre vermessen zu glauben, dass wir schon bei 100-Prozent sind", offenbart Gerono, der mit seinem Team im Test gegen Bezirkligist Viktoria Woltwiesche nicht über ein 1:1 hinaus kam.

Trotzdem wollen die Weiß-Schwarzen ihrer Favoritenrolle in Heiligendorf natürlich gerecht werden. Als Erfolgsrezept für dieses Vorhaben soll eine kontrollierte Offensive im 4-4-2-System dienen. "Wir wollen nicht tief stapeln - es ist klar, dass wir einen Sieg anstreben", erklärt Hillerses Trainer.

 

Aufbruchstimmung macht sich in Gifhorn breit

SV will auch gegen Meinersen wieder jubeln

 Aufbruchstimmung beim Fußball-Bezirksligisten SV Gifhorn. Nach dem Auftaktsieg beim TSV Heiligendorf strebt das Team von Andreas Kastner-Blödorn einen erneuten "Dreier" zu Hause gegen die SV Meinersen an, um den Anschluss nach oben herzustellen.

Der Gastgeber hat klare Ziele vor dem Duell mit dem Tabellenelften - es soll nachgelegt werden, nach dem Erfolg am vergangenen Wochenende. "Wir dürfen uns darauf nicht ausruhen, sondern müssen da weitermachen, wo wir in der zweiten Halbzeit aufgehört haben", erklärt Spielertrainer Kastner-Blödorn, der am letzten Spieltag dreimal traf. "Dafür müssen wir Meinersen unser Spiel aufzwängen."

Ebenso motiviert wie die Hausherren dürfte jedoch auch der Gast aus Meinersen sein. Nach der Niederlage beim Tabellenschlusslicht Parsau sollte das Team von Trainer Volker Steding nämlich auf Wiedergutmachung aus sein. Personell wird es bei den Rot-Weißen allerdings keine großartigen Konsequenzen geben. "Das sollen die Leute gerade biegen, die letzte Woche verloren haben. Diesmal müssen wir über 90 und nicht nur über 45 Minuten gut spielen", offenbart Steding, der das Manko in der Offensive sieht.

 

 

 Bezirksliga:  Allgemeines

GR: 12.02.08

 

"Es stand nur Calberlah zur Debatte"

Trainer Frank Plagge verlängert beim SV - Stuttgart-Schicksal soll verhindert werden

Von Steffen Erkenbrecher

CALBERLAH. Beim SV Calberlah kennt der Erfolg einen Namen: Frank Plagge. In zwei Jahren Amtszeit schaffte der Trainer den Aufstieg aus der Kreisliga und steht nun in der Bezirksliga auf einem fulminanten zweiten Tabellenplatz. Jetzt verlängerte der ehemalige Bundesliga-Kicker um eine weiteres Jahr.

Es ist schon beeindruckend, was sich in den letzten zwei Spielzeiten unter der Leitung von Coach Plagge in Calberlah bewegt hat. Schließlich gelang es dem SV nach vielen Anläufen endlich, den Schritt aus der Kreisliga zu machen. Und auch in der ersten Bezirksliga-Saison waren die "jungen Wilden", wie sie Plagge gerne nennt, nicht von der Erfolgsspur zu drängen - vielmehr gelang es dem Aufsteiger aus der Kreisliga Gifhorn sich als Spitzenmannschaft in der neuen Klasse zu etablieren.

Kein Wunder also, dass Trainer Frank Plagge die Entscheidung, ein weiteres Jahr zu verlängern, leicht fiel. "Für mich stand nur Calberlah zur Debatte, denn die Aufgabe macht mir viel Spaß. Zudem tut sich einiges im Verein, beispielsweise ist ein neues Vereinsheim in Planung", schildert der SV-Übungsleiter einige seiner Gründe.

Hinzu kommt der sportliche Anreiz, den die Grün-Weißen derzeit im Coach wecken. Denn es scheint, als sei Plagge nach zwei guten Saisons noch lange nicht satt: "Nächstes Jahr wird es für uns so schwierig, wie für Bundesliga-Meister Stuttgart in diesem Jahr. Es steckt allerdings noch viel Potential nach vorne drin in der Mannschaft - wir wollen die Leistungen bestätigen", erläutert Calberlahs Coach.

Dass er für diese Vorhaben auf das Vertrauen des Vorstandes bauen kann, bestätigt Plagge: "Die Zusammenarbeit passt. Der Abteilungsleiter Hermann Steinkopf und ich sind so gut wie immer einer Meinung."

In Bezug auf Neuzugänge gibt es indes noch nichts konkretes, obwohl sich der Coach schon für die kommende Spielzeit über den ein oder anderen erfahrenen Neuzugang freuen würde. "Wir haben das Ohr immer an der Schiene...", so Plagge.

 

Viel Grund zur Freude:

Calberlahs Trainer Frank Plagge schaffte mit dem SV Calberlah den Aufstieg in die Bezirksliga und verlängerte nun sein auslaufenden Vertrag um ein weiteres Jahr. Foto: Archiv.

 

 Bezirksliga: Nachholspiele Spielberichte

AZ: 11.02.08

 

GW 4:1 – Korsch hält zwei Elfmeter - Bromes Coach verschießt, Calberlahs verlängert
(hot) Calberlah ist nun Hillerses Verfolger Nummer 1! Dank des 4:1 (1:1) gegen den FC Brome, bei dem René Wegner seinen Einstand als Spielertrainer feierte, und der 1:2-Schlappe Reislingens (siehe Text) machte der SV GW einen Sprung auf Platz zwei der Fußball-Bezirksliga. 


Und dafür konnten sich die Grün-Weißen zunächst bei Keeper Philipp Korsch bedanken, der insgesamt zwei Elfer parierte. Den wichtigeren zu Beginn: Tino Gewinner, der später auch den zweiten Elfer verschulden sollte, hatte im 16er gefoult, Bromes Wegner übernahm die Verantwortung und scheiterte (20.). „Mein Ding, der war schlecht geschossen“, so der spielende Coach. Dennoch gelang dem kampfstarken FC die Führung, die Tim Ullrich allerdings postwendend ausglich.
„Vor der Pause hatten wir ein schlechtes Zweikampfverhalten“, so Calberlahs Coach Frank Plagge, der sah, dass sich die Klasse seiner Mannschaft dann durchsetzte. Filius Philip und Kapitän Marcel Hernier sorgten für eine beruhigende Führung. Wegner: „Die zwei Treffer waren für uns der Genickbruch.“ Nach Ullrichs zweitem Tor machte sich Korsch dann endgültig zum Helden, als er Matthias Lauschs Handelfmeter hielt.
Calberlahs Trainer resümierte: „Ein verdienter Sieg, wenn auch etwas zu hoch.“ Apropos Plagge: Der GW-Coach verlängerte seinen Vertrag, bleibt dem Verein erhalten: „Hier wächst etwas zusammen, und da möchte ich ganz gern noch eine Weile dabei bleiben.“
SV: Korsch – Heise (78. Meißner), Gewinner, Remus, Claus – Hernier, Hoffmann (80. Bleistein), Ullrich (84. Elbe), P. Plagge – M. Plagge, Plotek.
FC: Meißner – Wegner – Herud (65. Lucke), Dankert – Buhr, Hoffmann, Wiegmann, Lausch, Klinger (65. Lapin) – Brinkmann, Nieswandt (65. Nicoll).
Tore: 0:1 (40.) Wiegmann, 1:1 (41.) Ullrich, 2:1 (55.) P. Plagge, 3:1 (61.) Hernier (Foulelfmeter), 4:1 (74.) Ullrich.

Erzielte das 2:1! Philip Plagge (v.) traf bei Calberlahs 4:1 gegen Brome, Vater und Coach Frank verlängerte bei GW. Photowerk

3:1! Aki trifft für die SV dreifach - Bezirksliga: Gifhorn schlägt Heiligendorf
 

(jk) Zwei Plätze gestiegen: Die Bezirksliga-Fußballer der SV Gifhorn sind durch einen 3:1-(0:0)-Erfolg beim TSV Heiligendorf auf Platz acht der Tabelle geklettert. Dabei gingen alle drei Gäste-Treffer auf das Konto von Aki Kastner-Blödorn.
Der Spielertrainer selbst blieb aber bescheiden. „Das war eine starke Mannschaftsleistung, bei der ich nicht herausgeragt habe“, so Kastner-Blödorn. „Ich habe von den guten Pässen profitiert.“
Der Reihe nach: In Durchgang eins war’s ein ausgeglichenes Spiel, bei dem der TSV die besseren Chancen hatte. „Normalerweise müssen wir mit einer 2:1-Führung in die Pause gehen“, befand Heiligendorfs Coach Klaus Goertner. „Leider haben wir unsere Chancen wieder nicht genutzt – und das hat sich wie immer gerächt.“
Gifhorn hingegen agierte vor dem Tor in Person von Kastner-Blödorn eiskalt, ging mit 2:0 in Führung. „Das hat Aki ganz clever gemacht“, lobte der TSV-Trainer. Zwar kam Heiligendorf nochmal heran, verpasste sich dann aber durch einen Fehler im Mittelfeld selbst den K.o., 1:3.
Zwar hatten die Hausherren in den ersten 45 Minuten die Nase vorn – doch am Ende war Gifhorns Sieg „verdient“, so beide Trainer unisono.
Unter der Woche ist Heiligendorf übrigens schon wieder aktiv – morgen (18.30 Uhr) erwartet der TSV zu Hause den MTV Hattorf zum Testspiel.
TSV: Laufer – Twardon – Blume, Strey – Dudek, Sochacki (65. Baumann), Koderisch, Körner (46. Dunkel), Grohn (70. Schulz), Molkentin – Paetz.
SV: Mechelk – Marco Momberg – Kornblum, Ceylan, Lippke, Lo Bianco (80. Gülabi) – Ustaoglu (70. Özkan), Garzke (75. Macis), Jander, Polak – Kastner-Blödorn.
Tore: 0:1 (49.) Kastner-Blödorn, 0:2 (61.) Kastner-Blödorn, 1:2 (80.) Schulz, 1:3 (86.) Kastner-Blödorn.

2:1! Osloß überrascht beim SVR
Cirousse trifft doppelt – Löwner bleibt Reislingens Coach

 

(hot) Osloß gelang die Überraschung des Bezirksliga-Nachholspieltags! Beim SV Reislingen/Neuhaus gewannen die SVO-Fußballer mit 2:1 (0:0). Babis Cirousse, ab der kommenden Saison Spielertrainer, traf doppelt. Zudem parierte Keeper Benjamin Schmidt einen Elfmeter.
Über seine Vertragsverlängerung konnte sich Reislingens Coach Andreas Löwner nicht freuen. Der Trainer war sauer. Zum einen wegen der Pleite, die nur dank der Paraden von Torwart Sven Sehm nicht höher ausgefallen war, und zum anderen, weil er in den kommenden Wochen auf Kevin Funke und Felix Kirsch verzichten muss.
Funke sah – wie auch Osloß‘ Artur Rose – nach einer Rangelei Rot, Kirsch musste früher duschen, nachdem er nachgetreten hatte. „Unser Kader ist ohnehin schon klein“, klagte Löwner. Reislingens Rouven Schrock verschoss zudem einen Elfer, machte seinen Fehler aber mit dem zwischenzeitlichen 1:1 wett. In Osloß war der Jubel groß: „Eine geschlossene Mannschaftsleistung“, freute sich Co-Trainer Olaf Fehmer.
SVR: Sehm – C. Kirsch (70. Stuhlmacher), Stiller, Mosberger, Wolkowski – F. Kirsch, Schrock, Krein, J. Stumpp (65. Cyrys) – Funke, D. Stumpp.
SVO: Schmidt – Fricke, Steffen, Fochler – Wolfram, Celico, Ament (88. Krause), Ollendorf, Petri – Cirousse (70. Elgner), Rose.
Tore: 0:1 (50.) Cirousse, 1:1 (57.) Schrock, 1:2 (68.) Cirousse.
Rot: Funke (SVR/72.), F. Kirsch (SVR/83.) – Rose (SVO/72.).

 

Andreas Löwner,
Trainer des SV Reislingen/ Neuhaus

1:2 zum Auftakt gegen Osloß – was war mit Ihrem Team los?
Osloß hat gut gespielt und war sehr kampfstark. Wir sind in der ersten halben Stunde gar nicht in die Partie gekommen.

Und dann noch die zwei Platzverweise gegen Reislingen…
Das ist sehr, sehr ärgerlich. Ich bin total stinkig. Das tut uns richtig weh, weil der Kader ohnehin nur aus 17 Spielern besteht.

Ist bei neun Punkten Rückstand auf Spitzenreiter Hillerse die Meisterschaft schon verloren?
Das kann man noch nicht sagen. Als Lupo/Martini 2005 Bezirksliga-Meister wurde, hatten sie zwischenzeitlich auch neun Punkte Rückstand auf Hillerse. Wir bleiben dran und wollen weiter guten Fußball bieten

Wie sieht’s bei Ihnen persönlich aus – bleiben Sie in der kommenden Saison Coach in Reislingen?
Wir haben das gerade erst per Handschlag besiegelt. Ich bleibe, habe hier ein Ziel vor Augen.

1:0! Lebenszeichen von den Germanen - Hehlingen besiegt Müden
 

(jk) Lebenszeichen von Parsau: Der FC Germania besiegte in der Fußball-Bezirksliga die SV Meinersen mit 1:0. Hehlingen schlug indes Müden-Dieckhorst 4:2. Die Partie zwischen Holzland und Isenbüttel fiel aus.
TSV Hehlingen – TuS Müden-Dieckhorst 4:2 (3:0).
„Das war ein glanzloser Sieg, ein grausames Gekicke“, sagte Hehlingens Co-Trainer Eberhard Skupin. „Spielerisch kam von beiden Teams nichts.“ Die Hausherren profitierten von den TuS-Fehlern und gingen mit einer beruhigenden 3:0-Führung in die Pause. Nach dem Seitenwechsel legte der TSV auch noch schnell nach. Zwar steckte Müden nicht auf – doch das Aufbäumen kam zu spät. „Normalerweise ist man nach einem 4:2-Sieg euphorisch. Ich bin es aber nicht, dafür waren wir einfach nicht gut genug“, so Skupin.
TSV: R. Bruchmann – Bürger – Rothert (85. Ross), Martin – Atouani, D. Jauster, Schubert (70. Müller), Präger, Grimaldi – Herrmann, Bischoff (70. Zveratic).

TuS: Lüer – Damker – K. Bürsing, Melzel – B. Bürsing, C. Gerike, Wegmeyer (67. Schulz), Linneweh – Schmitz (62. Torben Döring) – S. Gerike, Tobias Döring.
Tore: 1:0 (16.) Herrmann, 2:0 (28.) Bischoff, 3:0 (45.) Bischoff, 4:0 (47.) Präger, 4:1 (50.) C. Gerike, 4:2 (77.) Tobias Döring.
 

FC Germania Parsau – SV Meinersen 1:0 (1:0). FC-Coach Peter Loeper hatte es immer wieder gesagt, jetzt hat es die Mannschaft auch gezeigt: Parsau ist noch nicht weg vom Fenster. „Dieser Sieg macht Mut“, freute sich Germanen-Betreuer Marc Matalla. Das Tor des Tages gelang Lars Bockelmann nach einem Meinerser Querschläger. „Wir haben in der ersten Halbzeit den Kampf nicht so angenommen, wie ich das erwartet habe“, monierte SVM-Trainer Volker Steding. „Ich bin auf keinen Fall zufrieden.“
FC: Meyer – Geiling – Volk, Voigt – Effe, Hain-Bredberg (78. Schneider), Heider, Rücker, Lingner (64. Glahn) – Wojtek (67. Samol), Bockelmann.
SV: Conrad – Voigt, Winkelmann (63. Schofeld), Niebuhr, Hagemann – Boz, Sterz, Vogelmann, Glindemann – Saibel (74. Suldin), Eberhard.
Tor: 1:0 (29.) Bockelmann.

 

Elf des Tages:

 

Tor: Korsch (Calberlah)
Abwehr: Remus (Calberlah), Ceylan (Gifhorn),

Rothert (Hehlingen), Voigt (Parsau),
Mittelfeld und Angriff: Kastner-Blödorn (Gifhorn), Bischoff (Hehlingen),
Heider (Parsau), Bockelmann (Parsau), Ament (Osloß), Schrock (Reislingen/N.)

 

 

 

GR: 11.02.08

 

Calberlah vermiest Wegner-Debüt

Grün-Weiße siegen 4:1 - Bromes Spielertrainer und Matthias Lausch verschießen Elfmeter

Von Steffen Erkenbrecher

Die Nerven kosteten dem FC Brome mögliche Punkte in Calberlah: Der Fußball-Bezirkligist vergab im Duell mit dem SV gleich zweimal vom Elfmeterpunkt und bescherte den Hausherren somit ein in der Höhe schmeichelhaften 4:1 (1:1)-Sieg.

Der Gastgeber sah sich von Beginn an einem hochmotivierten Gegner aus Brome gegenüber, welcher besonders in den Zweikämpfen zu überzeugen wusste. Und damit hatte das Team von Frank Plagge gehörige Probleme. So war es nicht die Torfabrik vom SV, sondern der Gast aus Brome, der zur Pause ein Chancenplus verbuchte.

Besonders bitter war für den Gast der verschossene Elfmeter (23.) vom debütierenden Spielertrainer René Wegner, der den gut aufgelegten Philip Korsch nicht überwinden konnte. "Der Strafstoß war amateurhaft geschossen. Wenn der drin ist, geht die Partie anders aus", ärgerte sich Bromes Coach nach dem Abpfiff.

Ein weiterer Knackpunkt im Spiel des FC war, dass die erzielte Führung nicht in die Pause gerettet wurde. Die bis dahin fehlerfrei spielende Gäste-Abwehr war nach dem Führungstor in einen Sekundenschlaf verfallen, den der Calberlaher Tim Ullrich nach einem Solo zum 1:1 nutzte.

Auf Seiten der Grün-Weißen konnte der Trainer demnach keinesfalls zufrieden sein mit Abschnitt 1: "Uns hat die Laufbereitschaft und das nötige Zweikampfverhalten gefehlt. In der Pause habe ich das angesprochen und anschließend haben wir uns den Sieg dann auch verdient", bilanzierte Plagge. Tatsächlich fand sein Team in den zweiten 45 Minuten wesentlich besser ins Spiel und kam vermehrt zu Chancen.

Nach dem 1:4 hätte die Elf von Wegner allerdings die Chance gehabt, noch ein wenig Ergebniskosmetik zu betreiben. Doch auch Matthias Lausch vergab vom Elfmeter-Punkt (77.).

Tore: 0:1 Wiegmann (39.), 1:1, 4:1 Ullrich (40., 74.), 2:1 P. Plagge (55.), 3:1 Hernier (61. FE).

SV: Korsch - Claus, Gewinner, Remus, Heise (82. Meißner) - Hoffmann (84. Bleistein), Hernier, Ullrich (87. Elbe), P. Plagge - M.Plagge, Plotek.

FC: Meißner - Wegner - Dankert, Herud - Wiegmann (66. Lucke), Lenz, Lausch, Buhr, Klinger (66. Lapin) - Brinkmann, Nieswandt (66. Nicoll).

 

In der ersten Hälfte hatte Calberlah (links Philip Plagge) noch das Nachsehen -

steigerte sich in Halbzeit 2 jedoch.

 

 

"Es hat Spaß gemacht, wieder zu spielen"

 Sein Debüt in der Fußball Bezirksliga hatte sich René Wegner wohl anders vorgestellt: Der Spielertrainer musste als Libero mit seiner Bromer Abwehr vier Gegentreffer hinnehmen und vergab zudem einen wichtigen Elfmeter zur möglichen 1:0-Führung.

Das braucht wohl noch etwas Zeit, bis Wegner in Brome für die Null in der Abwehr sorgen kann. Schließlich musste sich der Coach erstmals in einem Pflichtspiel nicht nur auf seine eigene Leistung konzentrieren, sondern sich auch um taktische Maßnahmen kümmern. "Das war schon nicht einfach. Ich hoffe schnellst möglich einen Co-Trainer zu finden, um die Sache ein wenig zu erleichtern", erklärte Bromes Übungsleiter, der einen Elfmeter vergab. "Es hat trotzdem Spaß gemacht, wieder zu spielen. Die Bezirksliga hat ein gutes Niveau", so der Trainer.

 

 

Der dreifache Kastner-Blödorn beschert Gifhorn den Sieg

SV besiegt Heiligendorf mit 3:1

Von Steffen Erkenbrecher

Ohne Zweifel: Der Erfolgsgarant auf Seiten der SV Gifhorn hieß an diesem Spieltag Andreas Kastner-Blödorn: Der Spielertrainer erzielte beim 3:1-Erfolg seiner Mannschaft in Heiligendorf alle drei Treffer.

"Es war ein typisches Unentschieden-Spiel", bilanzierte Heimcoach Klaus Goertner im Anschluss an die Partie mit dem Tabellenachten aus Gifhorn. Doch Gifhorns Spielertrainer schien sich mit einem Punktgewinn nicht zufrieden geben zu wollen.

Gleich dreimal gelang es der einzigen SV-Spitze Andreas Kastner-Blödorn, den Ball im Tor der Heiligendorfer unterzubringen. "Es ist klar, dass er sich bei seiner Erfahrung solche Chancen nicht nehmen lässt", erklärte Goertner ein wenig frustriert. Gifhorns Trainer selbst gab sich indes bescheiden: "Für mich ist die Mannschaft heute der Matchwinner. Wenn die Dinger so gut aufgelegt werden, dann muss ich sie als Stürmer auch machen", so der Trainer. Auf Seiten des TSV haderte der Coach vor allen Dingen mit den vergebenen Möglichkeiten. Am Dienstag (18.30 Uhr) spielt der TSV Heiligendorf gegen den MTV Hattorf in einem weiteren Testspiel

Tore: 0:1, 0:2, 1:3 Kastner-Blödorn (54., 63., 87.), 1:2 Schulze (80.).

TSV: Laufer - Twardon - Blume, Strey - Dudek, Grohn (70. Baumann), Molkentin, Koderisch, Körner (46. Dunkel), Sochacki (65. Schulze) - Paetz.

SV: Mechelk - Marco Momberg - Kornblum, Ceylan, Lippke, Lo Bianco (80. Gülabi) - Jander, Garzke (75. Marzis), Polat, Ustaoglu (70. Özkan) - Kastner-Blödorn.

 

 

2:1 - Osloß schockt Reislingen

Ralf Ulrich übernimmt Platendorfs Traineramt ab Sommer

Überraschung in der Fußball-Bezirksliga: Der SV Osloß gewann beim Zweiten SV Reislingen/Neuhaus mit 2:1.

 

FC Germania Parsau - SV Meinersen 1:0 (1:0).

Die Germanen leben noch: Verdient war der Erfolg gegen die SV jedoch nur bedingt. Denn nach einer ausgeglichenen Halbzeit 1, in der die Gastgeber laut Trainer Peter Loeper "ein Tor glücklicher waren", folgte ein zweiter Abschnitt, der vom SV bestimmt wurde..

Tore: 1:0 Bokelmann (29.).

FC: Meyer - Geiling - Volk, Voigt - Effe, Hain-Bredberg (78. Schneider), Heider, Rücker, Lingner (64. Glahn) - Wojtek, (67. Samol), Bokelmann.

SV: Conrad - Voigt, Niebuhr, Winkelmann (63. Schofeld),Hagemann - Sterz, Vogelmann, Saibel (74. Suldin), Boz - Eberhart, Glindemann.

 

TSV Hehlingen - TuS Müden-Dieckhorst 4:2 (3:0).

Einen "Arbeitssieg" konnte der TSV laut Trainer Jürgen Winkelmann verbuchen. Der Gastgeber stellte die Weichen früh in Richtung Sieg.

Tore: 1:0 Herrmann (15.), 2:0, 3:0 Bischoff (29., 44.), 4:0 Präger (47.), 4:1 C.Gerike (50.), 4:2 Tobias Döring (77.).

TSV: Bruchmann - Bürger, Rothert (83. Ross), Martin - Atouani, D. Jauster, Schubert (70. Zveratic), Präger, Grimaldi - Herrmann, Bischoff (70. Müller).

TuS: Lüer - Damker - C. Bürsing, Melzel - Wegmeyer (67. Schulz), B. Bürsing, C. Gerike, Linneweh, Schmitz (62. Thorben Döring) - Tobias Döring, S. Gerike.

 

SV Reislingen/Neuhaus - SV Osloß 1:2 (0:0).

Osloß bringt den Tabellenzweiten zu Fall. Und das war verdient - bereits zur Pause hätte der Gast mit 2:0 führen müssen. "Das war eine gute Mannschaftsleistung", so Co-Trainer Olaf Fehmer.

Rot: Funke (58.), F. Kirsch (83., beide SVR), Rose (58., SVO).

Tore: 0:1, 1:2 Cirousse (50., 68.), 1:1 Schrock (57.).

SVR: Sehm - Wolkowski, C. Kirsch (70. Stuhlmacher), Mosberger, Stiller - Schrock, F. Kirsch, Krein, J. Stumpp - D. Stumpp (65. Cyrys), Funke.

SVO: Schmidt - Fochler, Steffen, Fricke - Wolfram, Petri, Ollendorf, Celico - Cirousse (70. Elgner), Ament, Rose (88. Krause).

Der TuS Neudorf-Platendorf hat bekannt gegeben, dass Ralf Ulrich im Sommer Frank Huneke beerbt.

 

 

   Torjäger:

 T. Röhrs  Holzland  17
 Bischoff  Hehlingen  16
 M. Plagge  Calberlah  12

 M. Hernier

 A. Rose

 Calberlah

 Osloß

 11

 Gerike

 Stöbermann

 Hillerse

 Isenbüttel

   9

 Bewernick

 Gutknecht

 VfR Eintracht

 Platendorf

   8

 F. Busse

 Krause

 Funke

 Hillerse

 Platendorf

 Reislingen

   7

 

 

 

 

 Bezirksliga: Nachholspiele
AZ: 08.02.08

Neu-Coach Wegner fordert Zählbares - Brome in Calberlah
 

(hot/jk) Der SV GW Calberlah ist als Dritter der Fußball-Bezirksliga am Sonntag (15 Uhr) naturgemäß Favorit gegen den Tabellen-13. FC Brome. Die Gäste allerdings hoffen auf einen kleinen Trainer-Bonus…
René Wegner feiert in Calberlah seine Punktspiel-Premiere als neuer FC-Spielertrainer. Und der Ex-Profi fordert sogleich Zählbares. „Ich bin hier mit dem Ziel angetreten, möglichst schnell den Klassenerhalt zu schaffen. Deswegen wollen wir nicht mit leeren Händen nach Hause fahren“, erklärt Wegner. „Ich bin optimistisch, was einen Punktgewinn angeht. Die Mannschaft brennt!“ Positiv: Mit Maik Nicoll (nach Kreuzbandriss) und Neuzugang Manuel Klinger (VfL Wittingen) stehen dem FC wieder mehr Offensivkräfte zur Verfügung.
Auch GW-Coach Frank Plagge weiß, dass der neue Trainer dem FC einen Schub geben kann, nimmt die Partie trotz des 5:1-Hinspielsieges ernst. „Wir dürfen Brome nicht unterschätzen, in der ersten Hälfte war’s eine enge Kiste“, warnt Plagge. Mut machen ihm die gelungenen Tests: „Die Spieler haben richtig Lust!“

 

Gefordert: Der FC Brome (h.) will seinem Neu-Coach in Calberlah

einen guten Einstand ermöglichen. Photowerk (toh)

SV: Schlechter Test als gutes Omen
Gifhorn zu Gast in Heiligendorf – Parsau empfängt Meinersen
 

(jk/hot) Anlauf Nummer 2: Am Sonntag (15 Uhr) soll der 17. Spieltag der Fußball-Bezirksliga nachgeholt werden. Ob die sechs Partien aber diesmal über die Bühne gehen, ist aufgrund der starken Regenfälle in den vergangenen Tagen noch fraglich.
FC Germania Parsau – SV Meinersen (Hinspiel 0:6).
Parsau meldet Land unter. „Wir haben hier eine Seenplatte“, so FC-Coach Peter Loeper. „Aber wir würden gern spielen.“ Während er auf eine Wiederholung des Hinspiel-Ergebnisses verzichten kann, erinnert sich Meinersens Trainer Volker Steding gern an die Partie. „Nach dem 0:5 in Calberlah war das ein wichtiger Befreiungsschlag für uns“, sagt Steding. „Auch diesmal wollen wir unbedingt wieder gewinnen und den Abstand nach unten wahren.“ Einen letzten Test soll‘s heute um 19 Uhr zu Hause gegen den TSV Wendezelle geben.
STV Holzland – MTV Isenbüttel (3:1). Auch bei STV ist man mit Blick auf Sonntag pessimistisch. „Es sieht nicht gut aus“, sagt STV-Abteilungsleiter Dietmar Jürges. Dennoch geht Holzland konzentriert ans Werk, denn an eine problemlose Wiederholung des 3:1-Hinspielsieges glaubt Jürges nicht: „Isenbüttel hat zuletzt gut gespielt.“ Dass der MTV-Aufwärtstrend 2008 seine Fortsetzung findet, davon ist Dieter Winter noch nicht restlos überzeugt. „Wir trainieren recht gut, aber wie wir drauf sind, wird sich erst am Sonntag zeigen“, so MTV-Coach, der den Konkurrenzkampf im Training durch vier A-Jugendliche anheizt.
SV Reislingen/Neuhaus – SV Osloß (3:2). Die Vorbereitungen liefen bei beiden Teams nicht optimal. „Aber wir sind trotzdem ganz gut drauf“, so SVR-Coach Andreas Löwner und Osloß’ Co-Trainer Olaf Fehmer unisono. Und Fehmer verspricht: „Wenn wir gut ins Spiel kommen, ist alles möglich.“ Löwner geht mit verkleinertem Kader in die Rückserie, nachdem Keeper Adrian Gerlof und Patrick Mitulla nach Unstimmigkeiten abgewandert sind. Reislingens Coach: „Das ist nicht so schlimm. Mir stehen 17 Spieler und fünf A-Jugendliche zur Verfügung.“
TSV Hehlingen – TuS Müden-Dieckhorst (1:0). Den Gastgebern fehlen Gerald Schröder (beruflich verhindert) und Alexander Pede (heiratet morgen), zudem weiß TSV-Co-Trainer Eberhard Skupin: „Der TuS hat eine zweikampfstarke, disziplinierte Truppe.“ Und genau darauf will sich Müden am Sonntag besinnen. „Wir wollen über die Zweikämpfe ins Spiel kommen und wenig Fehler machen“, so TuS-Coach Andreas Heindorff.
TSV Heiligendorf – SV Gifhorn (4:0). Vier Neue hat der TSV in der Winterpause geholt, will jetzt angreifen. „Der Kader wurde qualitativ aufgewertet, die Trainingsbeteiligung ist gestiegen“, freut sich Trainer Klaus Goertner. Nach der Gifhorn-Partie muss Heiligendorf gegen Hillerse und Holzland ran – „deswegen ist ein Sieg am Sonntag fast schon Pflicht“, so Goertner. Doch auch die Gäste, bei denen sich Chris Schubert wieder im Lauftraining befindet, sind ambitioniert. „Wenn wir dort gewinnen, haben wir einen Riesenabstand auf die unteren Plätze“, weiß SV-Coach Aki Kastner-Blödorn. Dass der letzte Test gegen Westerbeck (5:1) nicht glatt lief, sieht er durchaus als gutes Omen: „Sonst haben wir immer gute Vorbereitungen gespielt und sind schlecht gestartet…“

 

 

GR: 08.02.08

 

Bezirksliga Abstiegskampf im Mittelpunkt

Es ist wieder soweit - die Fußball-Bezirksligisten starten in Runde 2. Und für viele Mannschaften soll das der Startschuss für ein Rennen gegen den Abstieg werden. Denn während an der Spitze bereits vor Beginn der Rückrunde durch den Neun-Punkte-Vorsprung des TSV Hillerse auf den schärfsten Verfolger SV Reislingen/Neuhaus eine Vorentscheidung gefallen scheint, ist im Abstiegskampf weiterhin alles offen.

 

TSV hofft auf zweite Luft durch Auftaktsieg

Heiligendorf erwartet die SV Gifhorn -

Spielertrainer René Wegner feiert in Calberlah sein Pflichtspiel-Debüt und will gleich punkten

Von Steffen Erkenbrecher

Gute sechs Wochen konnten die Fußball-Bezirksligisten TSV Heiligendorf und FC Brome ihre Abstiegssorgen ausblenden: Doch nun beginnen am Sonntag die Endspiele gegen den Absturz in die Kreisliga.

 

TSV Heiligendorf - SV Gifhorn (So., 15 Uhr).

Die Ausgangslage nach Saisonabschnitt 1 ist nicht sonderlich berauschend beim TSV: Ganze drei Zähler Rückstand haben die Heiligendorfer zum rettenden Ufer. Doch mit dem Duell gegen den Tabellenzehnten wollen die Hausherren bessere Zeiten einleiten. "Ein gelungener Auftakt könnte uns vielleicht die zweite Luft für den Rest der Saison bescheren. In jedem Fall wäre das für die Moral sehr vorteilhaft", glaubt Trainer Klaus Goertner.

Allerdings wird sich auch der Kontrahent aus Gifhorn wohl keine Blöße geben wollen. Zumal es für das Team von Trainer Andreas Kastner-Blödorn die Riesenchance ist, sich vorläufig abzusetzen vom Tabellenkeller. Für beide Kontrahenten steht also viel auf dem Spiel.

Und deswegen nimmt Heiligendorfs Trainer seine Schützlinge auch in die Pflicht: "Ab jetzt sind das alles Endspiele für uns. Wir müssen versuchen, gleich zu gewinnen, um mit der SV mehr Konkurrenz im Abstiegskampf zu haben." Nach drei Wochen Vorbereitung müssten die Hausherren in jedem Fall die nötige Fitness haben für dieses Vorhaben. "Wir sind ziemlich weit - ob es schon zu 100 Prozent reicht, wird man sehen", so Goertner.

SV Calberlah - FC Brome (So., 15 Uhr).

 Es ist soweit - in Calberlah feiert der zur Winterpause verpflichtete FC-Spielertrainer René Wegner sein Pflichtspiel-Debüt. Und zum Einstand soll es für den Viertletzten die ersten Punkte im neuen Jahr geben. "Wenn auswärts ein Zähler rausspringt, wäre das absolut okay. Aber besser wäre noch ein Dreier, denn wir wollen mit der Rettung nicht bis zum 30. Spieltag warten", so der FC-Coach.

Mit den Grün-Weißen sieht sich der Übungsleiter für diese Ziele jedoch nicht dem einfachsten Gegner gegenüber. Mit seinem dritten Tabellenplatz und 47 erzielten Treffern gehört der SV nämlich zur Spitzengruppe. "Wir wollen nicht ins offene Messer laufen. Calberlah hat jede Menge Qualität, allerdings glaube ich, dass sie hinten verwundbar sind", meint Bromes Spielertrainer.

Das System der Bromer wird unter dem neuen Coach ein 3-5-2 sein, in dem Wegner selbst den Libero mimt. "Ich spiele diesen Position allerdings nicht altmodisch", sagt er, der mit seinen Schützlingen den Gegner kommen lassen will, um dann schnell nach vorne zu spielen.

 

 

"Wunsch-Trainer" Volker Steding verlängert in Meinersen

Coach bleibt ein weiteres Jahr bei der SV - und erwartet kampfbetontes Spiel bei den Germanen

Ein Handschlag genügte - bereits vor Beginn der Rückrunde am Sonntag (15 Uhr) gegen den FC Germania Parsau verlängerte der Fußball-Bezirksligist SV Meinersen den zum Ende der Saison auslaufenden Kontrakt mit "Wunsch-Trainer" Volker Steding.

Drei Jahre Meinersen scheinen für den SV-Coach nicht genug zu sein: Denn am Sonntag entschied sich der Übungsleiter, der Offerte seines derzeitigen Klubs nachzukommen und verlängerte um ein weiteres Jahr. "Ich freue mich, denn ich bin überzeugt, mit unseren entwicklungsfähigen Mannschaft noch einiges bewegen zu können", so Steding, der mit der SV vor zwei Jahren den Bezirksliga-Aufstieg realisierte.

Beim Spartenvorstand waren die Mitglieder indes genauso glücklich. "Es war unser Wunsch, dass er verlängert. Die Mannschaft steht nämlich absolut hinter ihm", erklärt Abteilungsleiter Bernd Glindemann.

Dass die Spieler das wirklich zu 100 Prozent tun, können sie am Sonntag gegen die Germanen aus Parsau unter Beweis stellen. Denn hier erwartet der SV-Coach eine regelrechte Schlammschlacht: "Bei den tiefen Plätzen wird es ein Kampfspiel, in dem es auf die Einstellung ankommt."

Um bei ungewohnten Bedingungen nicht ins offene Messer zu laufen, will der Trainer mit einer "gebremsten Offensive" agieren lassen. "Es zählt zwar nur ein Sieg, aber wir müssen erstmal reinkommen und uns Sicherheit holen."

 

 

Reislingen gibt Titelambitionen nicht auf

Hehlingen muss ohne Trainer Winkelmann auskommen - STV-Coach Josef: "Erstes Spiel ist richtungsweisend"

Es wartet das erste Spiel des neuen Jahres auf die Fußball-Bezirksligisten - und diese symbolische Partie sollte wohl keiner vergeigen: Denn schon häufig hat sich das Auftaktmatch als richtungsweisend für die zweite Saisonhälfte erwiesen.

 

SV Reislingen/Neuhaus - SV Osloß (So., 15 Uhr).

Die Freuden, dass es wieder losgeht, sind groß beim Tabellenzweiten. Und das Ziel für Saisonhälfte 2 ist kein geringeres, als den Spitzenreiter aus Hillerse zu stürzen. "Wir sind voll motiviert, allein der Spannung wegen", verspricht Trainer Andreas Löwner.

Dass für diese Mission ein "Dreier" gegen Osloß vonnöten ist, ist unbestritten. Doch Reislingens Trainer warnt vor dem vermeintlich leichten Kontrahenten. "Der SV ist ein unbequemer Gegner, geht gut zur Sache. Schon beim 3:2 im Hinspiel haben wir uns schwer getan", erklärt Löwner und fügt hinzu: "Wir werden versuchen, offensiv zu agieren, denn das ist unsere Stärke."

STV Holzland - MTV Isenbüttel (So., 15 Uhr).

Beim STV hat Trainer Waldemar Josef einiges getan für einen guten Rückrundenstart. Ganze viermal pro Woche bittet der Übungsleiter seine Jungs derzeit auf den Trainingsplatz. "Es ist wichtig, dass wir gut starten - das erste Spiel ist richtungsweisend", meint Josef, der auch in der Rückrunde auf sein 3-6-1-System zurückgreifen will. "Der MTV ist schwer einzuschätzen. Wir werden versuchen, Druck zu machen, um ein frühes Tor zu erzwingen - anschließend wird gekontert", so der Coach abschließend.

TSV Hehlingen - TuS Müden-Dieckhorst (So., 15 Uhr).

Für keine Mannschaft kam die Winterpause wohl passender als für den Gastgeber. Schließlich reichte es für den Tabellensechsten in den letzten fünf Partien nur zu einem einzigen Sieg. "Die Pause war wichtig für uns. Die Misserfolge sind nun raus aus den Köpfen", erklärt Co-Trainer Eberhard Skupin, der noch einige Zeit den am Rücken operierten Coach Jürgen Winkelmann vertreten wird.

Allein in der Verantwortung steht Skupin jedoch nicht: "Wir entscheiden telefonisch gemeinsam", erklärt Winkelmann. Sein Assistent hat trotzdem klare Ziele für sein Debüt. "Es ist wichtig, dass wir den Anschluss nach oben halten und unsere bisherigen zwei Saisonsiege gegen Müden weiterführen", so Skupin.

 

 

 

 

 Bezirksliga:  Nachholspiel

GR: 04.02.08

 

Remis im Kellerduell - "das Ergebnis hilft keinem"

1:1 zwischen Vorsfelde und Parsau

Von Jens Neumann

Zum Leben zu wenig, zum Sterben zu viel: Im Kellerduell der Fußball-Bezirksliga trennten sich der SSV Vorsfelde II und Schlusslicht FC Germania Parsau 1:1 (0:0)-unentschieden.

"Das Ergebnis hilft beiden nicht weiter", meinte Vorsfeldes Trainer Jörg "Jokel" Jennerich nach dem Remis gegen seinen Ex-Klub. Einziger positiver Randaspekt aus SSV-Sicht: Durch diesen Punktgewinn verbesserte sich der Gastgeber vom vorletzten auf den drittletzten Rang.

Allerdings trifft das Wort "Punktgewinn" für die Vorsfelder auch nicht zu. Sie mussten eher zwei verlorenen Zählern hinterher trauern, die sie vor allem im ersten Durchgang hatten liegen lassen. "In der ersten Halbzeit waren wir überlegen, hatten einige klare Chancen", konstatierte Jörg Jennerich. So traf Salvatore Renelli nur den Pfosten des Parsauer Tores, und auch Marcel Mainka und Jens Fenner ließen hochkarätige Möglichkeiten ungenutzt.

Zwei Minuten nach dem Seitenwechsel jubelte der SSV dann jedoch: über die Führung durch Renelli. "Danach haben wir aber etwas geschlafen", sagte Jennerich, der von einem "gepflegten Kick and Rush" auf dem rutschigen B-Platz sprach.

Tore: 1:0 Renelli (47.), 1:1 Bokelmann (60.).

Gelb-Rote Karte: Ficara (63.), Renelli (75., beide SSV).

SSV: Utermark - Lütke, Schulze, Unal - Krause, Vacca (75. Jenkner), Windt, Ficara, Mainka - Fenner (76. Schenker), Renelli.

FC: Patz - Voigt - Geiling, Rendelmann - Gehring, Effe, Volk, Heider, Rücker (81. Ackermann) - Bokelmann, Wojtek.

 

 

 

 Bezirksliga:  Allgemeines

AZ: 16.01.08

 

SV Osloß: Babis Cirousse folgt im Sommer auf Coach Holger Ringe
Reibungsloser Wechsel – Spieler beerbt Trainer – „Mission erfüllt“

Vom Spielfeld auf die Trainerbank: Babis Cirousse (26) wird nach der Saison das Amt von Holger Ringe beim Fußball-Bezirksligisten SV Osloß übernehmen. Es ist ein reibungsloser Wechsel auf der Kommandobrücke.

Denn: „Die Sache ist auch auf meinem Mist gewachsen“, sagt Ringe augenzwinkernd.

 Dass kann Roberto Epifani nur bestätigen. „Holger war absolut ehrlich, hat bei unserer letzten Vertragsverlängerung gleich gesagt, dass es auch sein letztes Jahr als Trainer in Osloß sein wird“, sagt der 2. Vorsitzende. So konnte der Bezirksligist in Ruhe den Markt sondieren, stellte im November mit der Verpflichtung von Cirousse als Spieler bereits die entscheidende Weiche in der Trainerfrage.
Ringe selbst hatte seinen früheren Schützling nach Osloß gelotst. Wohl wissend, dass dieser gern wieder als Trainer tätig sein würde. Danach gab’s für Cirousse zwar einige Angebote aus der Bezirksliga. „Aber Osloß hat’s mir einfach angetan“, so der oberligaerfahrene Spieler, der bisher in der Jugend (unter anderem beim VfL Wolfsburg) als Trainer tätig war und nun im Sommer„die hervorragende Arbeit von Holger“ fortsetzen will. Bis dahin konzentriert er sich auf seine Rolle als Spieler.
Für ein Jahr hat Cirousse zugesagt, ist aber „vom Kopf her auf drei eingestellt“. In seiner ersten Saison will der 26-Jährige, der in Kürze seine A-Lizenz macht, dabei als Spielertrainer fungieren. Auf Andreas Keller (Karriere-Ende) und Sebastian Steffen (zieht nach Frankfurt) kann er dann nicht mehr zurückgreifen, dafür rücken mehrere Jugendliche nach.
Eine neue Aufgabe im Sommer sucht nun Ringe: „Osloß ist in der Bezirksliga etabliert, meine Mission damit erfüllt.“ Leicht fällt ihm der Abschied aber nicht: „Ich habe hier viele Freunde gefunden.“ Jetzt sucht Ringe eine neue Herausforderung: „Oberhalb der Bezirksliga höre ich mir alles an.“ Interessant: Bezirksoberligist SSV Kästorf ist für den Sommer auf Trainersuche. (ums/nik)

 

 Bezirksliga: Allgemeines

GR: 09.01.08

 

Perfekt! René Wegner kommt sofort

Erster Trainerwechsel in der laufenden Saison - Ex-Braunschweiger löst Harald Garzke ab

Von Steffen Erkenbrecher

BROME. Eine Sensations-Nachricht hat die Fußball-Bezirksliga zu vermelden: Der bis zuletzt beim Oberligisten VfB Oldenburg spielende René Wegner übernimmt beim FC Brome das Amt des Spielertrainers - und wird bereits am Samstag beim Samtgemeinde-Cup auf der Trainerbank Platz nehmen.

Für erste Verwunderungen hatte bereits die Meldung über die Verpflichtung von René Wegner zum Beginn der neuen Spielzeit gesorgt. Doch nun konnte dem Ganzen mit einem sofortigen Engagement die Krone aufgesetzt werden. Die übliche Schlammschlacht bei einem Trainerwechsel blieb in Brome jedoch aus, denn auch Ex-Trainer Harald Garzke, der zudem Abteilungsleiter ist, freut sich über die Neuverpflichtung: "Es ist super, dass es geklappt hat, auch weil uns René als Spieler enorm verstärkt. Ich denke, dass er mit seinem geringen Alter gut zu den jungen Spielern passt", so Garzke, der nach einem Jahr als FC-Trainer wieder einmal abtritt.

Wegner selbst hatte für seine Wunschaufgabe in den letzten Tagen einiges zu klären. Der Vertrag des 24-Jährigen lief beim Oberligisten im Normalfall erst zum Saisonende aus. "Nachdem noch einige Details geklärt worden waren, wurde der Vertrag Montag aufgelöst. Beide Seiten sind sich näher gekommen - und mit der Lösung kann ich gut leben", erklärt Wegner.

Dass der neue Trainer so viel Engagement für einen sofortigen Wechsel zeigte, erklärt die private Situation des ehemaligen Eintracht Braunschweig Kickers (1999 bis 2007). Denn mit seiner Familie hat Wegner ein Haus in Bergfeld gebaut. "Ein halbes Jahr ohne Sohn und Freundin hätte sehr geschmerzt", verrät er.

Doch nicht allein die Familie war es, die den Abwehrspieler von Oldenburg nach Brome lotste. Zudem konnte sich der in Wittingen geborene Wegner mit der neuen Aufgabe den Einstieg in den gewünschten Trainerbereich verschaffen. "Meine geilste Zeit als Spieler hatte ich bei Eintracht Braunschweig zu Zweit- und Drittligazeiten, da möchte ich nun als Trainer hin", offenbart der neue Bromer Coach.

Bei seinem Einstieg wird Wegner jedoch erstmal eine ungeliebte Situation durchmachen müssen. Zwar konnte Vorgänger Garzke dem Ziel Nichtabstieg mit dem viertletzten Platz entsprechen, dennoch heißt es auch für den neuen Übungsleiter weiterhin Abstiegskampf pur.

 

"Die Strukturen und das Potenzial passen.

Es fehlt nur der Feinschliff", glaubt Wegner,

der das Fußballspielen in Reislingen erlernte.

 

Ab sofort Spielertrainer beim FC Brome: René Wegner. Foto: Archiv

 

 Allgemeines: Samtgemeinde-Turnier
GR: 29.12.07

 

Viel Hektik bei Calberlahs Erfolg
Isenbütteler Samtgemeinde-Pokalturnier

Von Steffen Erkenbrecher
Der Modus hieß jeder gegen jeden - und dennoch kam es beim Hallenfußball-Turnier um den Isenbütteler Samtgemeinde-Pokal zu einem echten Finale: zwischen dem SV Calberlah und dem MTV Isenbüttel.
Und das Duell der Bezirksliga-Rivalen war nicht nur von Spannung, sondern einmal mehr auch von Härte und Hektik geprägt. Nach drei Zeitstrafen, zwei davon gegen Isenbüttel, und dem Hallenverweis gegen Calberlahs Coach Frank Plagge setzten sich die Calberlaher letztlich mit 3:1 durch und sicherten sich damit den Turniersieg.
12 Punkte, 23:3 Tore: Das war die makellose Bilanz der Grün-Weißen. Die Isenbütteler wurden mit 13:4 Treffern und 9 Zählern Zweiter, gefolgt vom MTV Wasbüttel (7:10/6), der SG Vollbüttel/Ribbesbüttel (9:21/3) und dem VfL Wettmershagen (4:18/0).
"Ich verstehe diese Hektik einfach nicht. Die Brisanz war völlig unnötig. Wichtig war für mich nur, dass sich die Jungs ein bisschen bewegen", meinte Isenbüttels Trainer Dieter Winter. Und auch seinem Gegenüber Frank Plagge hatte das "Endspiel" keinesfalls gefallen. "Isenbüttel hat zu viel getreten. Aber es sich wieder gezeigt, dass sich die bessere Mannschaft durchsetzt." Zu seinem Hallenverweis meinte er nur: "Ich wollte nur meine Spieler schützen - mehr nicht. Habe ich hier etwa getreten?".

So sehen Sieger aus: Der SV GW Calberlah gewann gestern Abend den Isenbütteler Samtgemeinde-Pokal.

Das Erfolgsteam: Tim Ullrich (hintere Reihe von links), Marcel Hernier, Jonas Remus, Daniel Heise, Hendrik Theuerkauf, Philip Plagge sowie Marc Plagge (vordere Reihe), Philipp Korsch, Martin Eggert und Timo Plotek.

AZ: 29.12.07

 

Calberlah nimmt gleich Revanche

Hallenfußball: Samtgemeinde Isenbüttel

(hot) Am Vortag standen sie sich noch beim AZ-Cup gegenüber – gestern Abend machten die Fußball-Bezirksligisten GW Calberlah und MTV Isenbüttel wie in den Vorjahren den Samtgemeinde-Pokal unter sich aus. Am Ende gewannen die Grün-Weißen, die im Sportzentrum Süd noch das Nachsehen hatten, gegen den MTV verdient mit 3:1 und verteidigten den Cup.
Wie sollte es anders sein: Die Favoriten bestimmten das Turnier. „Wir hatten jedoch einige Startschwierigkeiten“, räumte Isenbüttels Dennis Mohwinkel ein, aber am Ende langte es gegen die Kreisklassisten VfL Wettmershagen (2:0), SG Vollbüttel/Ribbesbüttel (7:1) und MTV Wasbüttel (3:0) für die Hehlenrieder zu deutlichen Siegen.
Noch besser lief’s für GW, das gegen alle drei Mannschaften insgesamt 20 Treffer markierte. „Calberlah hat wirklich klasse gespielt“, befand auch Ralf Thomas von der Turnierleitung der ausrichtenden Isenbütteler.
Richtig hitzig wurde es im letzten Spiel des im „Jeder-gegen-Jeden“-Modus ausgetragenen Turniers, in dem drei Zwei-Minuten-Strafen ausgesprochen wurden. Calberlah ging durch einen Neunmeter von Marcel Hernier in Führung, den Jörn Dorenkamp allerdings fast postwendend ausglich. Philip Plagge gelang die erneute GW-Führung. Der Ex-Isenbütteler Timo Plotek setzte seinen alten Klub mit dem 3:1 endgültig schachmatt.
Calberlahs Coach Frank Plagge: „Wir haben richtig gefightet und verdient gewonnen. Im letzten Spiel war’s allerdings wieder eine große Treterei.“ Dritter wurde Wasbüttel vor Vollbüttel und Wettmershagen.
Titel verteidigt! GW Calberlah wiederholte beim Turnier der Samtgemeinde Isenbüttel durch ein 3:1 im entscheidenden Duell mit Gastgeber MTV seinen Vorjahrestriumph. Photowerk (mpu)

 Allgemeines: Samtgemeinde-Turnier

GR: 19.12.07

 

Pokalverteidiger SV Calberlah ist wieder einmal Favorit
Hallenfußball: Isenbütteler Samtgemeindeturnier findet am 28. Dezember statt
Das Isenbütteler Samtgemeindepokalturnier um die von der Samtgemeinde gestifteten Wanderpokale für die unteren Mannschaften sowie um den "Klaus Wegmeyer Pokal" für 1. Herrenmannschaften finden am Freitag, 28. Dezember ab 13.30 Uhr, in der Zweifeldhalle in Isenbüttel statt. Ausrichter ist in diesem Jahr der MTV Isenbüttel.

Der von Klaus Wegmeyer gestiftete Wanderpokal wird zwischen den 1. Herrenmannschaften der Vereine SV Calberlah, MTV Isenbüttel, SG Vollbüttel/Ribbesbüttel, MTV Wasbüttel und VfL Wettmershagen ausgespielt. Die Spieldauer beträgt jeweils zwölf Minuten. Pokalverteidiger ist der SV Calberlah.
Hier der Spielplan:
16 Uhr Wasbüttel - Calberlah
16.13 Uhr Wettmershagen - Isenbüttel
16.26 Uhr Vollbüttel/R. - Wasbüttel

16.39 Uhr Calberlah - Wettmersh.

16.52 Uhr Isenbüttel - Vollbüttel/R.
17.05 Uhr Wettmersh. - Wasbüttel
17.18 Uhr Calberlah - Vollbüttel/R.
17.31 Uhr Wasbüttel - Isenbüttel
17.44 Uhr Vollbütt./R. - Wettmersh.
17.57 Uhr Isenbüttel - Calberlah
18.15 Uhr Siegerehrung.

 

 Bezirksliga: Nachholspiele Vorberichte

GR: 17.12.07

 

Tor in der Nachspielzeit ärgert Klaus Goertner

Fußball-Bezirksliga: TSV Heiligendorf und TSV Hehlingen trennen sich 2:2

Getrübte Freude beim Fußball-Bezirksligisten TSV Heiligendorf: Zwar haben die Hausherren mit einem 2:2 (1:1)-Unentschieden gegen den favorisierten TSV Hehlingen für eine Überraschung gesorgt, dennoch kam aufgrund des späten Ausgleichstreffers nur wenig Feierstimmung auf.

Nach Ablauf der 90 Minuten schien es, als habe das Spiel einen Sieger gefunden. Der Gastgeber lag mit 2:1 in Front und hatte nur noch die Nachspielzeit zu überstehen. Doch die Hehlinger belehrten die Hausherren eines Besseren. In der 94. Minute erzielte der Gast noch den Ausgleich. "Ich denke nicht, dass so lange nachgespielt werden musste", meinte ein enttäuschter Heimtrainer Klaus Goertner. Doch nicht allein die zusätzlichen Minuten waren es, die seinem Team das Spiel kosteten - vielmehr waren es die vielen ausgelassenen Chancen, die ein solch spätes 2:2 überhaupt noch ermöglichten.

"Ein Sieg für uns wäre aufgrund der klareren Torchancen sicher verdient gewesen", bilanzierte Goertner. Allein Thomas Dunkel bewies sich als treffsicher und markierte das verdiente 1:0. Die Pausenführung blieb den Hausherren jedoch verwehrt: Nach einem abgefälschten Freistoß kam der Gast durch Lars Herrmann zum 1:1-Ausgleich.

In der zweiten Halbzeit wendete sich dann das Blatt. Der Gast aus Hehlingen fand zunehmend besser ins Spiel. "In der zweiten Halbzeit haben nur noch wir gespielt", schilderte Gästetrainer Jürgen Winkelmann. Ein individueller Fehler von Gerald Schröder sorgte allerdings dafür, dass die Heiligendorfer erneut in Führung gehen konnten. Für die Gäste ein zusätzlichen Ansporn. Kurz vor dem Abpfiff fiel dann das 2:2. "Vor dem Spiel wäre ich mit einem Punkt zufrieden gewesen. Nach dem Spielverlauf bin ich jedoch ein bisschen enttäuscht", verriet der Heimcoach. Auch sein Gegenüber Winkelmann war nur bedingt zufrieden: "Wir können damit leben."

Tore: 1:0 Dunkel (30.), 1:1 Herrmann (43.), 2:1 Paetz (63.), 2:2 Pede (90.)

Heiligendorf: Laufer - Twardon - Peters (85. Henschel), Grohn - Schiffers, Molkentin (80. Schulze), Koderisch, Kari, Sochacki - Dunkel, Paetz.

Hehlingen: Bruchmann - Bürger, Ross, Pede - Schröder, Michalski, D. Jauster, Eric (58. Atouani), Müller (75. Heidenreich) - Zveratic, Herrmann.

AZ: 17.12.07

 

TSV-Duell endet 2:2
 

(jk) In der Fußball-Bezirksliga gab’s am Wochenende keinen Sieger – aber immerhin eine Partie. Und in der trennten sich der TSV Heiligendorf und der TSV Hehlingen 2:2 (1:1). Alle anderen Nachholspiele fielen aus.
„Das Remis ist okay“, so Heiligendorfs Coach Klaus Goertner und Gäste-Trainer Jürgen Winkelmann unisono. In Hälfte eins waren die Gastgeber das bessere Team, Hehlingen hatte wenig entgegenzusetzen. „Uns haben acht Spieler gefehlt“, begründete Winkelmann. „Außerdem war Heiligendorf stärker.“ Doch auch Goertner hatte etwas zu bemängeln: „Wir hatten sieben Chancen, da dürfen wir nicht mit einem 1:1 in die Kabine gehen…“
Nach der Pause kamen die Gäste auf, ließen sich auch vom erneuten Rückstand nicht schocken. „Das war ein Spiel auf ein Tor“, so Winkelmann. Die Dominanz trug in der Nachspielzeit Früchte – 2:2. Winkelmann: „Aufgrund der vielen Ausfälle können wir damit leben.“
Heiligendorf: Laufer – Twardon – Peters (85. Henschel), Grohn – Molkentin (80. Schulz), Schiffers, Koderisch, Kari, Sochacki – Dunkel, Paetz.
Hehlingen: Bruchmann – Schröder – Pede, Ross (55. Heidenreich) – Michalski, Bürger, D. Jauster, Müller (65. Atouani), Martin (46. Rothert) – Zveratic, Herrmann.
Tore: 1:0 (30.) Dunkel, 1:1 (43.) Herrmann, 2:1 (63.) Paetz, 2:2 (90.+4) Pede.

 

 

 Bezirksliga: Nachholspiele Vorberichte

GR: 11.12.07

 

Frank Plagge hofft auf Kunstrasen-Wunder

Schlechte Vorzeichen für den SSV Vorsfelde beim Gastspiel in Calberlah - Die Germanen wollen gegen Müden punkten

Von Steffen Erkenbrecher

Nachholspieltag in der Fußball-Bezirksliga - doch wieder sind die Partien stark gefährdet. Sollte der Spieltag stattfinden, reist der SSV Vorsfelde II nach Calberlah, Parsau erwartet indes den TuS Müden-Dieckhorst.

SV Grün-Weiß Calberlah - SSV Vorsfelde II (Di., 18.30 Uhr).

Mit der Serie von fünf Spielen ohne Sieg reist der Gast aus Vorsfelde an. Die Vorzeichen gegen den Dritten aus Calberlah bestehen zu können, stehen also eher schlecht. Die Hausherren haben hingegen mit dem "Dreier" bei der SV Meinersen das nötige Selbstvertrauen für die Partie getankt. "Da unterscheiden wir uns schon. Wir haben einen guten Lauf, der SSV hingegen einen schlechten", verrät SV-Coach Frank Plagge.

Dass der Gastgeber jedoch anfällig sein kann für Teams aus der unteren Tabellenregion, zeigten die Grün-Weißen bei der 1:2-Niederlage gegen den 15. aus Heiligendorf. "Meine Mannschaft hat daraus gelernt. Ich traue meinem Team zu, dass das so schnell nicht wieder vorkommt. Passieren kann es jedoch immer", meint der Trainer der Grün-Weißen.

In Bezug auf die Tabelle würde beiden Kontrahenten ein "Dreier" gut zu Gesicht stehen. Die Vorsfelder bräuchten ihn, um mit den Nichtabstiegsplätzen aufzuschließen, während der SV zum einen seinen dritten Tabellenrang sichern könnte und zum anderen den Anschluss nach oben nicht verlieren würde.

Abzuwarten bleibt in jedem Falle, inwiefern die schlechten Platzverhältnisse das Offensivspiel der Hausherren beeinflusst. "Gegen einen tief stehenden Gegner ist es schon problematisch auf schlechtem Platz. Zudem fehlt uns die Erfahrung unter solchen Bedingungen mal mit 1:0 zu gewinnen", erklärt Plagge, der von einer Spielabsage ausgeht. "Wenn sich nicht noch über Nacht ein Kunstrasen ausrollt, sieht es schlecht aus", so Plagge. Problem beim SV ist, dass nur der Trainingsplatz über Flutlicht verfügt.

 

Glänzte im letzten Duell mit einem tollen Treffer:

Calberlahs Linksaußen Tim Ullrich (links) Foto: Sebastian Priebe

 

FC Germania Parsau - TuS Müden-Dieckhorst (Di., 19 Uhr).

Es ist das Gleiche wie jede Woche - für Parsau zählt einzig und allein ein "Dreier". "Wir müssen ohne Ende Punkte sammeln", pflichtet auch Germanen-Trainer Peter Loeper bei. Und tatsächlich wird es bei nur sechs mickerigen Zählern aus vierzehn Spielen langsam Zeit für die Hausherren. "Bei einer Niederlage sieht es natürlich langsam düster aus. Aber bisher haben wir das Glück, dass die anderen Kellerkinder ebenfalls nicht punkten", so der FC-Coach.

Mit den Müdenern reist an diesem Nachholspieltag ein Team aus dem Mittelfeld nach Parsau, das laut Loeper besonders durch ihre Zweikampfstärke und den Willen 90 Minuten zu marschieren besticht.

"Es ist wichtig, dass wir vernünftig in die Zweikämpfe gehen, ansonsten sind wir zweiter Sieger. Zudem müssen wir bei den schlechten Platzbedingungen einfach Fußball spielen", meint der Germanen-Trainer, der die Flinte auch trotz des letzten Tabellenplatzes nicht ins Korn werfen will. "Wir wollen das unmögliche schaffen", verrät Loeper.

Einen kleinen Joker scheinen die Germanen für das heutige Duell bereits gezogen zu haben: Spieler aus der alten Herren sollen für die nötige Erfahrung in Reihen der Germanen sorgen. Doch auch in Parsau stehen die Chancen auf einen Anpfiff eher schlecht. "30 zu 70 würde ich sagen", erklärt Trainer Peter Loeper.

 

AZ: 11.12.07

 

Wieder nur Absagen?  

(hot/grö) Nach der Generalabsage soll heute Abend der Fußball wieder rollen. In der Bezirksliga hat Parsau Müden zu Gast (19 Uhr). Die Partie zwischen Calberlah und Vorsfeldes Reserve fällt erneut aus. Und auch das Spiel in Parsau ist stark gefährdet.
FC Germania Parsau – TuS Müden-Dieckhorst.

„Es sieht schlecht aus“, erklärt FC-Trainer Peter Loeper. „Die Chancen, dass wir spielen, sind 30:70.“ Gestern Abend gab’s noch eine Platzbegehung, die Entscheidung wurde vertagt. Loeper will unbedingt spielen – obwohl die Formkurve des Gegners leicht nach oben geht: „Müden hat sich etwas gefangen“, so Parsaus Coach. Sollte gespielt werden, rechnet TuS-Trainer Andreas Heindorff, der auf mehrere Akteure verzichten muss, mit einem „Glücksspiel“.
SV GW Calberlah – SSV Vorsfelde II.

Heute will Calberlah die Partie absagen. „Bei uns kann nur gespielt werden, wenn uns über Nacht jemand einen Kunstrasenplatz schenkt“, meint GW-Trainer Frank Plagge, der sich schon auf fünf Wochen Ruhe freut. „Das haben sich die Jungs nach 18 tollen Monaten fast ohne Pause verdient.“ Vorsfelde II kommt die Absage recht. SSV-Betreuer Thomas Schreinert: „In unserem Zustand würde Calberlah uns auseinandernehmen.“

 

 

 Bezirksliga: Vorbericht 18. Spieltag

AZ: 07.12.07

Die Hinspiel-DVD bleibt eingepackt - SV Gifhorn erwartet Calberlah
 

(hot) Genauere Schlüsse über den nächsten Kontrahenten könnte man eigentlich kaum ziehen. Wenn am Sonntag (14 Uhr) die SV Gifhorn Aufsteiger SV GW Calberlah erwartet, ergibt sich für beide Fußball-Bezirksligisten die Chance, den Gegner am Fernsehschirm nochmal ganz genau unter die Lupe zu nehmen…
Während des Hinspiels, das die Grün-Weißen mit 4:1 gewannen, stieg in Calberlah gerade die Sportwoche – und der SV engagierte ein Videoteam, das die Begegnung aufnahm. Auch die Eyßelheider bekamen eine DVD. „Wir haben uns das Band bereits angeschaut. Aber jetzt packen wir es nicht mehr aus“, sagt Gifhorns Coach Aki Kastner-Blödorn.
Anders würde es sein, wenn die SV damals den Platz als Sieger verlassen hätte. Kastner-Blödorn: „Das hätte vielleicht nochmal einen Motivationsschub gegeben. Aber das war eine andere Zeit. Sonntag zählt, was auf dem Platz passiert.“
Ähnlich sieht es Calberlahs Trainer Frank Plagge: „Es lohnt sich nicht, die DVD nochmal anzugucken. Man kennt sich ja ohnehin untereinander.“
Und so sagt Gifhorns Trainer denn: „Wir wollen nach zwei Spielen ohne Sieg wieder punkten. Schlecht ist derzeit natürlich, dass wir aufgrund der Absagen so unregelmäßig spielen.“ Plagges Team ist davon auch betroffen, aber: „Wir sind auf alles vorbereitet.“ Und das auch ohne einen DVD-Abend vorab…

 

Wieder im Blickpunkt? Gifhorns Keeper Jörn Lüben hatte beim Hinspiel in Calberlah einiges zu tun. Photowerk (toh)

 

Bricht Parsau den Brome-Bann?
Partie gefährdet – Wenn es angeht, ist es bereits das vierte Duell
 

(jk) Abstiegskampf in Parsau: Morgen (14 Uhr) erwartet Schlusslicht FC Germania in der Fußball-Bezirksliga mit dem FC Brome den Tabellendreizehnten. „Das wird keine schöne Begegnung – dafür steht zu viel auf dem Spiel“, prognostiziert Parsaus Coach Peter Loeper. Wenn die Partie überhaupt angeht…
„Beide Plätze stehen unter Wasser – eine reine Katastrophe“, so Loeper. Wird gespielt, dann ist‘s das vierte Aufeinandertreffen in der aktuellen Spielzeit. Doch sowohl in der Vorbereitung als auch im Wolters-Bezirkspokal oder in der Hinrunde (0:2) hatten die Germanen immer das Nachsehen. „Vielleicht klappt‘s im vierten Anlauf“, hofft Loeper darauf, dass der Bann endlich bricht.
Ein Sieg wäre für Parsau beinahe überlebenswichtig. „Sollten wir verlieren, ist der Zug schon fast abgefahren, der Abstand bald zu groß“, weiß der Germanen-Coach. Zu schwarz will Loeper dann aber doch nicht malen: „Wir haben jeweils noch beide Spiele gegen Müden und Vorsfelde. Es sind noch einige Punkte zu verteilen.“
Brome winkt indes bei einem Sieg Platz zwölf – sollte Neudorf-Platendorf in Meinersen keinen Dreier einfahren. „Wir wollen unten raus, egal wie“, betont Sascha Kornblum, Co-Trainer des Tabellendreizehnten. „Wir planen die drei Punkte gegen Parsau fest ein.“
Angesichts der Mini-Siegesserie mit zwei Dreiern in Folge, gehen die Gäste im Kellerduell auch als Favorit ins Rennen – und das Parsau den Bromern liegt, haben die Gäste in dieser Saison ja schon dreimal bewiesen…

TSV: Weihnachtsfeier als Motivation
Hillerse erwartet den VfR Nord – Platendorf muss nach Meinersen
 

(hot/jk) Gut gelaunt zur Weihnachtsfeier? Der TSV Hillerse muss morgen (14 Uhr) in der Fußball-Bezirksliga gegen den VfR Eintracht Nord Wolfsburg ran – danach wollen die Hillerser mit drei Punkten im Sack unterm Tannenbaum feiern. Auch STV Holzland (in Heiligendorf) will es morgen weihnachtlich krachen. Alle anderen Partien finden am Sonntag (14 Uhr) statt.
TSV Heiligendorf – STV Holzland (Sa., 14 Uhr; Hinspiel 1:7).
In der Hinrunde kassierte Heiligendorf bei STV die höchste Saisonniederlage. „Diesmal werden wir aber dagegenhalten“, verspricht TSV-Coach Klaus Goertner. „Drei Punkte sind in unserer Situation zudem fast Pflicht.“ Also werden die Hausherren voll auf Sieg spielen. Das weiß auch Holzlands Coach Waldemar Josef. „Heiligendorf braucht jeden Punkt, will außerdem mit Sicherheit die hohe Niederlage aus dem Hinspiel wiedergutmachen“, so Josef. „Aber wir wollen punkten…“
TSV Hillerse – VfR Eintracht Nord Wolfsburg (Sa., 14 Uhr; 4:1). „Es wäre schön, wenn wir mit einem Sieg zur Weihnachtsfeier gehen können“, wünscht sich Hillerses Trainer Heinz Gerono. „Aber das wird kein leichtes Unterfangen. Eintracht Nord hat eine spielstarke Truppe.“ Jens Gerike (beruflich) und André Baudisch (krank) werden dem TSV morgen fehlen, hinter dem Einsatz von Fabian Busse (krank) steht noch ein Fragezeichen. Wolfsburg reist jedenfalls mit einer breiten Brust zum Tabellenführer. „Der Sieg gegen Hehlingen hat uns viel Selbstvertrauen gegeben“, sagt VfR-Coach Karsten Stephan. „Mal schauen, was für uns geht.“ Danach können die Wolfsburger die Füße hochlegen – sie haben als einziges Team dann schon Winterpause.
SV Osloß – MTV Isenbüttel (3:2). „Wir haben etwas gutzumachen“, denkt MTV-Trainer Dieter Winter an das späte Gegentor in der Hinserie, das zur Niederlage führte. „Isenbüttel ist momentan gut drauf. Wir sind der Außenseiter“, kann sich Osloß‘ Trainer Holger Ringe vorstellen, dass der MTV seine Drohung wahrmacht, aber: „Wir verstecken uns nicht, hoffen, eine passende Antwort auf Isenbüttels Sturmduo mit Dennis Stöbermann und Florian Klapproth zu finden.“
SSV Vorsfelde II – TSV Hehlingen (1:3). Trotz der andauernden Pleitenserie spielt der SSV auf Sieg. „Wir wollen drei Punkte“, so Vorsfeldes Betreuer Thomas Schreinert – auch wenn die Stimmung in der Reserve derzeit freilich alles andere als gut ist. Schreinert: „Die Hoffnung stirbt zuletzt.“ Hehlingens Trainer Jürgen Winkelmann erwartet von seiner Mannschaft, dass sie das 1:4 unter der Woche beim VfR Eintracht Nord „irgendwie vergessen macht“.
SV Meinersen – TuS Neudorf-Platendorf (3:2). Die SVM liefert seit Wochen gute Vorstellungen ab, will den „positiven Trend auf jeden Fall fortsetzen“, erklärt Volker Steding, Coach der Meinerser. „Wenn wir die zuletzt gezeigten Leistungen wieder abrufen können, ist für uns mindestens ein Punkt drin.“ Auch Platendorf hat sich einiges vorgenommen. Die Tugenden für den Abstiegskampf zeigt der TuS, die Einstellung im Training passt – das Ergebnis soll nun in Meinersen auch stimmen. Platendorfs Trainer Frank Huneke: „Wir wollen das Hinspiel-Ergebnis umdrehen.“ Fehlen werden Huneke bei diesem Unterfangen mit Matthias Lücke und Jörg Becker zwei Spieler.
TuS Müden-Dieckhorst – SV Reislingen/Neuhaus (0:2). Nach der ersten Niederlage nach neun Siegen in Folge und dem Spielausfall vom vergangenen Wochenende will Reislingen in Müden wieder in die Erfolgsspur zurückkehren. SVR-Trainer Andreas Löwner: „Das Potenzial ist da, aber es wird nicht einfach in Müden.“ TSV-Coach Andreas Heindorff erwartet einen Gegner, der auf Wiedergutmachung brennt. „Reislingen will sicher die Isenbüttel-Scharte auswetzen“, so Heindorff. „Bei uns muss alles stimmen, wenn wir punkten wollen.“

 

 

GR: 07.12.07

 

Gegen Reislingen rechnet sich Müden etwas aus

Vorsfelde will zu Hause einen Rückstand gegen Hehlingen vermeiden - Brome ist zu Gast beim Schlusslicht Parsau

Von Steffen Erkenbrecher

Wenn nicht jetzt, wann dann - so lautet das Motto des Fußball-Bezirksligisten FC Germania Parsau vor dem Derby mit dem Liganachbarn FC Brome. Ebenfalls mit dem Rücken zur Wand stehen die Heiligendorfer gegen den STV Holzland.

TSV Heiligendorf -STV Holzland (Sbd., 14 Uhr).

Es wird Zeit für den TSV: Mit dem vorletzten Tabellenplatz steht das Team von Klaus Goertner bereits mit dem Rücken zur Wand. Der Coach weiß jedoch, wie seine Spieler den STV bezwingen können. "Wir müssen uns bestmöglich auf die harte Gangart und die langen Bälle auf die schnellen Spitzen einstellen."

FC Germania Parsau - FC Brome (Sbd., 14 Uhr).

Kellerderby in der Samtgemeinde Brome - der FC ist zu Gast beim Tabellenschlusslicht Parsau. Und einer kennt beide Teams besonders gut: Germanen-Trainer Peter Loeper trainierte bis letztes Jahr seinen jetzigen Konkurrenten. "Ein Sieg würde für mich keine Genugtuung bedeuten. Aber wenn nicht jetzt, wann wollen wir dann gewinnen?", offenbart Parsaus Coach. Denn mit dem unmittelbaren Liganachbarn, FC Brome, kommt ein Gegner in Schlagweite.

SSV Vorsfelde II -TSV Hehlingen (So., 14 Uhr).

Das nötige Selbstvertrauen fehlt derzeit bei den Hausherren. Doch wer mag es ihnen nach vier Niederlagen in Folge verdenken? Betreuer Thomas Schreinert weiß, wie dieser Trend zu stoppen ist: "Wir müssen defensiv sehr gut stehen, da bei einem Gegentor die Köpfe runter gehen. Zudem sollten wir im Falle einer 1:0-Führung nachzulegen." Die Hehlinger werden aber wohl nach ihrer 1:4-Schlappe unterhalb der Woche beim VfR Eintracht alles daran setzten, eine weitere Pleite zu vermeiden.

SV Meinersen/A./P. -TuS Neudorf-Platendorf (So., 14 Uhr).

Trotz der 1:3-Niederlage in Hillerse befindet sich die TuS um Trainer Frank Huneke im Aufwind. Das weiß auch Heimtrainer Volker Steding: "Ich habe letzte Woche eine gute TuS gesehen, die vor allen Dingen defensiv- und zweikampfstark war. Wir sind gewarnt." An eine gute Form kann allerdings auch der Gastgeber anknüpfen. "Wir wollen die Leistung der Vorwochen wieder abrufen, um mindestens einen Punkt in Meinersen zu behalten", erklärt Steding zuversichtlich.

SV Gifhorn - SV Grün-Weiß Calberlah (So., 14 Uhr).

SV-Trainer Andreas Kastner-Blödorn fordert eine Topleistung seiner Mannschaft, um gegen den auf Platz 3 rangierenden Gast bestehen zu können. "Es wird bei uns die ein oder andere Veränderung geben. Ich will der eingerissenen Zufriedenheit entgegenwirken", verrät Gifhorns Coach. Trotzdem betont Kastner-Blödorn, dass man derzeit völlig im Soll läge.

SV Osloß - MTV Isenbüttel (So., 14 Uhr).

Der Gast aus Isenbüttel ist der Favorit - so sieht es SV-Trainer Holger Ringe. "Der MTV ist absolut im Aufwind. Besonders die Qualität von Spielern wie Stöbermann oder Klapproth zeigt sich zunehmend." Ringe will dennoch das Erfolgsrezept für seinen SV kennen: "Wir müssen konsequent in die Zweikämpfe gehen. Zudem wollen wir ein frühes Tor erzwingen, um die MTV-Abwehr zu lockern."

TuS Müden-Dieckhorst - SV Reislingen/Neuhaus (So., 14 Uhr).

Mit dem Vize-Tabellenführer Reislingen reist ein gutes Kaliber nach Müden. Verstecken will sich der Gastgeber dennoch nicht. "Wir werden nicht das Spiel machen. Aber wenn wir unsere Fehlerquote gering halten, sind wir sicherlich nicht chancenlos", erklärt Trainer Andreas Heindorff, der für die Rückrunde auf Torwart-Neuzugang Kilian Otte (SV Leiferde) bauen kann.

 

Eintracht gibt sich ohne Bewernick bescheiden - Hillerse erwartet dezimierten VfR

Von Steffen Erkenbrecher

Eine Kampfansage bleibt aus: Der VfR Eintracht Nord kann für das Duell am Samstag (14 Uhr) mit dem unangefochtenen Spitzenreiter aus Hillerse nicht aus den Vollen schöpfen. Dementsprechend zurückhaltend gibt sich VfR-Trainer Karsten Stephan vor der Partie.

"Der TSV ist für mich klarer Favorit. Es wird sehr schwer für uns, etwas zu holen", erklärt der Eintracht-Coach, der mit Benny Korsch (verletzt), Rick Bewernick (beruflich verhindert) und Schömers (angeschlagen) eventuell gleich auf drei Akteure verzichten muss. Für den zuletzt herausragenden Bewernick besteht jedoch die Möglichkeit ab Halbzeit 2 zu spielen. "Wir haben noch gute Ersatzspieler. Und wir fahren mit Sicherheit nicht nach Hillerse um Punkte zu verschenken", verrät Stephan, der sich nach den zwei Erfolgen zuletzt das nötige Selbstvertrauen in seinen Reihen für die Partie verspricht. Besondere Motivation bezieht der Gast zudem aus dem 1:4 im Hinspiel und der Tatsache, dass mal wieder die ganze Liga die Daumen für Hillerses Gegner drückt. "Jeder will dem TSV gerne ein Bein stellen", so Stephan.

Der TSV will einen solches Straucheln natürlich verhindern. Schon aus dem Grund, dass unmittelbar im Anschluß an die Partie die Weihnachtsfeier auf dem Programm steht. "Wir wollen die Feier verständlicherweise mit einem Sieg eröffnen", berichtet Hillerses Coach Heinz Gerono. Der Trainer weiß jedoch trotz der Dominanz seiner Mannschaft in der Liga, dass es gegen den VfR nicht einfach wird. "Die Wolfsburger haben sich stetig verbessert und sind zu einer starken Truppe herangereift. Besonders Bewernick und die beweglichen Spitzen haben mir gegen Hehlingen gut gefallen", so Gerono, der ebenfalls auf einige Spieler verzichten muss. Mit Lars Herzog (Urlaub), André Baudisch (verletzt) und Jens Gerike (beruflich verhindert) fehlen dem Coach gleich drei Stammkräfte.

Stephan lässt sich davon jedoch nicht blenden: "Der TSV steht zurecht ganz oben. Und das auch, weil sie sehr gute Spieler in der Hinterhand haben."

 

 

 Bezirksliga: Nachholspiel Spielbericht

AZ: 06.12.07

 

VfR siegt 4:1! Bewernick „überragend“
Wolfsburg überholt Hehlingen – TSV nutzt seine Chancen nicht
 

(jk) Vorbeigezogen: Fußball-Bezirksligist VfR Eintracht Nord Wolfsburg besiegte im Nachholspiel Hehlingen mit 4:1 (2:1) – und ließ den TSV damit in der Tabelle hinter sich. Allerdings hat Hehlingen insgesamt drei Spiele weniger auf dem Konto. Mann des Tages war Rick Bewernick, der an allen vier Treffern der Wolfsburger beteiligt war.
Für die Hausherren war es das erwartet schwere Spiel. „Hehlingen hat uns alles abverlangt“, sagte VfR-Betreuer Eberhard Frey. Über große Teile der ersten Halbzeit war der TSV die bessere Mannschaft – doch Wolfsburg schoss die Tore. Bewernick (10.) brachte den VfR mit einem 28-Meter-Hammer in Führung, Daniel Dürkop (35.) legte nach Pass von Bewernick das 2:0 nach. Erst sechs Minuten vor der Pause schaffte Hehlingen durch Roy Präger den Anschluss (39.). „Wir haben in der ersten Halbzeit klar dominiert, nur leider die Tore nicht gemacht“, monierte Gäste-Coach Jürgen Winkelmann.
Nach dem Seitenwechsel verwaltete Wolfsburg das Ergebnis, Bewernick (53.) und Angelo Marrazza (90., Vorarbeit Bewernick) sorgten für den 4:1-Endstand. In einem Punkt waren sich Stephan und Winkelmann einig: „Das Ergebnis täuscht über den Spielverlauf hinweg.“ Winkelmann legte seufzend nach: „So ist Fußball…“
Bewernick bekam nach dem Abpfiff übrigens ein Sonderlob. „Er hat überragend gespielt“, frohlockte VfR-Betreuer Frey.
VfR: Bonk – A. Marrazza, Korsch, C. Pane, Schömers – Osumek, Engelhardt, Bewernick, Eraslan – Dürkop (85. Karlowski), Macis.
TSV: Bruchmann – Schünemann – Martin, Ross – Schröder, Michalski, D. Jauster, Zveratic, Präger, Schubert (53. Müller) – Herrmann.
Tore: 1:0 (10.) Bewernick, 2:0 (35.) Dürkop, 2:1 (39.) Präger, 3:1 (53.) Bewernick, 4:1 (90.) A. Marrazza.

 

 Bezirksliga:  Nachholspiel Vorbericht

AZ: 05.12.07

 

Lange Hosen gegen Zweikampf-Angst
VfR Eintracht Nord erwartet Hehlingen – Heute Abend auf Kunstrasen
 

(jk) Nachholspiel in der Kreuzheide: Die Bezirksliga-Fußballer des VfR Eintracht Nord Wolfsburg empfangen heute (18.30 Uhr) den TSV Hehlingen – mit einem Sieg könnten die Wolfsburger vorläufig an Hehlingen vorbeiziehen.
Für den VfR ist’s das einzige Nachholspiel der Hinrunde – ganz im Gegensatz zum TSV, der insgesamt noch bei drei weiteren Partien nachsitzen muss. „Wir wollen gegen Hehlingen drei Punkte einfahren. Nach dem Hillerse-Spiel am Samstag beginnt für uns dann schon die Winterpause“, sagt Wolfsburgs Coach Karsten Stephan, dem der gleiche Kader wie beim 4:0 gegen Vorsfelde II zur Verfügung steht.
„Diese Begegnung hat uns Selbstvertrauen gegeben“, betont Stephan. „Wir wissen aber auch, dass der TSV ein anderes Kaliber ist.“ Hehlingens Coach Jürgen Winkelmann rechnet sich ebenfalls einiges aus: „Wir wollen Zählbares mit nach Hause nehmen.“ Da am zuletzt die Partie gegen Müden ausfiel, spionierte der Trainer in der Kreuzheide.
„Eintracht Nord hat eine eingespielte Mannschaft“, analysiert Winkelmann. „Da die Wolfsburger auf Kunstrasen spielen, haben sie auch den Vorteil, dass sie nicht von den vielen Ausfällen betroffen waren und somit im Rhythmus sind.“ Apropos Kunstrasen: „Das will ich für uns auf keinen Fall als Ausrede gelten lassen. Wenn die Jungs Angst haben, beim Zweikampf runterzugehen, sollen sie sich einfach eine lange Hose mitnehmen“, betont Winkelmann. Fehlen werden indes Alexander Pede (Knieprobleme) und Marco Grimaldi (Zerrung), hinter den Einsätzen von Steffen Albertz sowie Denis Bischoff stehen arbeitsbedingt noch Fragezeichen.

 

 Bezirksliga: 17.Spieltag Spielberichte  (6x Spielausfall !)

AZ: 03.12.07

Nah dran, aber: Platendorf verliert beim Spitzenreiter
Hillerse gewinnt dank der Standards mit 3:2
 

(hot) Nah dran, aber zum Sieg hat‘s für Neudorf-Platendorf bei Bezirksliga-Spitzenreiter TSV Hillerse auch im Rückspiel nicht gelangt. Die TuS-Fußballer unterlagen in der MBÖ-Arena mit 2:3 (1:1).
„Die Torfolge war wie in der Hinrunde“, machte TSV-Coach Heinz Gerono deutlich, dass es wieder ein enges Match war. Und ein Kampfspiel. „Auf diesem Platz war‘s anders auch nicht möglich“, erklärte Hillerses Trainer.
Platendorf ging nach einer knappen halben Stunde durch einen Freistoß von Sven Krause in Front. Und ruhende Bälle blieben das Erfolgsrezept – allerdings auf der Gegenseite: Feysel Demirs Freistoß nickte Martin Pahl zum 1:1 ein, und zwei Ecken von Manuel Deppe verwerteten Christian Reich und Timo Bertram.
TuS-Coach Frank Huneke: „Das war äußerst ärgerlich, wir haben eine gute Partie abgeliefert. Leider haben uns diese drei Standardsituationen mindestens einen Punkt gekostet.“ Der Anschluss von Platendorfs Alex Gutknecht kam zu spät (89.). Nicht verschweigen wollte Huneke auch, dass „der TSV optisch sicherlich etwas überlegen war. So haben wir aber wieder mit einem Tor Unterschied verloren…“
Gerono erklärte: „Platendorf hat uns alles abverlangt. Aber aufgrund der zweiten Halbzeit geht unser Sieg schon in Ordnung.“
TSV: Jäschke – Frank (76. N. Bertram), Herzog, Pahl, Deppe – S. Ganski (53. T. Bertram), Demir, Reich, Wesche – F. Busse, A. Ganski (81. Nicks).
TuS: S. Manske – Schrader – R. Manske, Klenner – Marquardt, Becker (58. Hoffart), Lücke, Kosmin (79. Lopez-Alvares), Rauhs – Krause (58. Conen), Gutknecht.
Tore: 0:1 (27.) Krause, 1:1 (36.) Pahl, 2:1 (58.) Reich, 3:1 (74.) T. Bertram, 3:2 (89.) Gutknecht.

Mühelos: VfR 4:0 gegen SSV-Reserve
Vorsfelde klar unterlegen
 

(hot) Keine Mühe: Der VfR Eintracht Nord Wolfsburg kam in der Fußball-Bezirksliga zu einem ungefährdeten 4:0-(3:0)-Erfolg gegen die Reserve des SSV Vorsfelde.
Vorsfelde hatte umgestellt, brachte sowohl A-Jugendliche als auch Spieler aus der Niedersachsenliga-Truppe. Nur geholfen hat‘s nichts. Bereits nach vier Minuten verwertete Rick Bewernick eine Hereingabe zur Führung. Kurz vor der Halbzeit gab‘s dann schon den Genickbruch für den SSV: Fabian Schömers schob aus 16 Metern zum 2:0 ein (41.), Macis staubte zwei Minuten später ab.
VfR-Coach Karsten Stephan: „Vorsfelde hatte uns nichts entgegenzusetzen.“ So reichte es den Kreuzheidern, das Ergebnis in der zweiten Halbzeit zu verwalten. „Mit Blick auf das Mittwoch-Spiel gegen Hehlingen wollten wir Kraft sparen“, sagte Stephan.
Bastian Engelhardt gelang erst das vierte Tor und kratzte dann noch kurz vor Schluss einen Schuss von Stefan Fuchs von der Linie.
VfR: Bonk – A. Marrazza (65. Yahmadi), Korsch, Schömers, C. Pane – Engelhardt, Osumek (70. G. Marrazza), Bewernick, Straub (46. Eraslan) – Dürkop, Macis.
SSV: Timmas – Hetmantzyk – Ficara, Windt – Mainka, Fenner, Krause (60. Abdelkarim), Körber (46. Jenkner), Fuchs – Vacca (75. Schulze), Renelli.
Tore: 1:0 (4.) Bewernick, 2:0 (41.) Schömers, 3:0 (43.) Macis, 4:0 (80.) Engelhardt.

 

 

GR: 03.12.07

 

Erfolgreiche Standards festigen Platz 1

TSV Hillerse schlägt TuS Neudorf-Platendorf mit 3:2

Von Matthias Schultz

HILLERSE. Der Spitzenreiter hat vorgelegt: Während der Konkurrenz witterungsbedingt nur die Rolle des Zuschauers blieb, konnte der TSV Hillerse seine Tabellenführung in der Fußball-Bezirksliga mit dem 3:2 (1:1)-Heimerfolg über den TuS Neudorf-Platendorf bis auf neun Punkte ausbauen.

Im Spiel beider vor der Saison als Top-Favoriten gehandelten Mannschaften erwischten die Platendorfer den besseren Start. In der 27. Minute war es Sven Krause, der den Tabellenzwölften in Führung schoss. Hillerse war bis dato zwar optisch überlegen, ließ jedoch jeden Beweis nach Durchschlagskraft vermissen. "Trotzdem hat die Mannschaft nicht den Kopf in den Sand gesteckt und unaufgeregt weiter gespielt", berichtete Hillerses Betreuer Michael Paul.

Und sollte der Gastgeber spielerisch nicht zum Erfolg kommen, blieben ihm ja noch die Standardsituationen. Nur sieben Minuten nach dem Rückstand glich Martin Pahl nach einem Demir-Freistoß aus, ehe Manuel Deppe wenige Minuten später - ebenfalls per Freistoß - knapp scheiterte (42.).

Auch in Halbzeit 2 blieb Hillerse nur nach ruhenden Bällen gefährlich - was gestern jedoch völlig ausreichte. So ging der Spitzenreiter dank Christian Reichs Schuss erst 2:1 in Führung (58.), ehe der eingewechselte Timo Bertram mit Hillerses 50. Saisontor die Entscheidung besorgte (74.). "In der Phase hätten wir noch einen vierten Treffer machen müssen", sagte Paul. Gerächt hat es sich jedoch nicht: Gutknechts Anschlusstor kam viel zu spät. "Ein verdienter Sieg", gab Platendorfs Trainer Frank Huneke anschließend zu.

Tore: 0:1 Krause (27.), 1:1 Pahl (34.), 2:1 Reich (58.), 3:1 T. Bertram (74.), 3:2 Gutknecht (89.).

TSV: Jäschke - Frank (76. N. Bertram), Pahl, Herzog, Deppe -Demir - S. Ganski (53. T. Bertram), Wesche - Reich - F. Busse, A. Ganski (81. Nicks).

TuS: S. Manske - Klenner - Marquardt, R. Manske - Cosmin (Lopes), Schrader, Rauhs, Lücke, Becker (58. Hoffart) -Krause (58. Conen), Gutknecht.

 

Ein Sieg, der Trainer Stephan 20 Euro kostet

VfR Eintracht Nord bezwingt SSV Vorsfelde II hoch verdient mit 4:0

Von Steffen Erkenbrecher

WOLFSBURG. "In der Verfassung ist für uns wenig zu holen", so die deutlichen Worte von SSV-Betreuer Thomas Schreinert direkt nach dem Abpfiff. Tatsächlich hatte der Fußball-Bezirksligist SSV Vorsfelde II den gastgebenden VfR Eintracht Nord beim 4:0 (3:0) nur wenig entgegenzusetzen.

Bereits in der ersten Minute erlebte das Spiel einen von Schreinert bezeichneten "Knackpunkt". Der SSV war noch nicht richtig angekommen auf dem ungewohnten Kreuzheider Kunstrasen, als Rick Bewernick für die Hausherren zum 1:0 einschob. "Das hat uns das Genick gebrochen", erklärte Schreinert, der den verreisten Trainer Jörg Jennerich an der Seitenlinie vertrat.

Anschließend fand der SSV spielerisch nur noch bedingt statt. "Wir wollten defensiv spielen und die Räume eng machen, um lange das 0:0 zu halten - das ist uns aber nicht gelungen", so der Betreuer. Ganz anders die Hausherren: Der VfR spielte ansehnlichen Fußball in Richtung gegnerisches Tor. Besonders der gut aufspielende Patrick Macis hätte das Ergebnis schon früher ausbauen können. Das zweite und dritte Tor in der 40. und 41. Minute waren dann die vorläufige Entscheidung.

"Der Doppelschlag war entscheidend", bilanzierte VfR-Trainer Karsten Stephan, der sich verpflichtet hatte, bei einem Zu-Null-Spiel 20 Euro in die Mannschaftskasse einzuzahlen.

Nach dem Seitenwechsel gab es dann nur noch wenig erwähnenswertes. Einzig und allein Bastian Engelhardt konnte mit einer tollen Volleyabnahme zum 4:0-Endstand die Gemüter bei frostigen Temperaturen nochmal ein erwärmen. Stefan Fuchs hätte indes noch den Ehrentreffer markieren können. "Ich denke, der Sieg war in der Höhe absolut verdient", so Eintracht Coach Karsten Stephan.

Tore: 1:0 Bewernick (1.), 2:0 Schömers (40.), 3:0 Macis (41.), 4:0 Engelhardt (71.).

VfR: Bonk - A. Marrazza, Korsch (66. Yahmadi), Schömers, C. Pane - Engelhardt, Osumek (72. G. Marrazza), Bewernick, Straub (46. Eraslan) - Macis, Dürkop.

SSV: Timmas - Hetmantzyk - Ficara, Windt - Krause (74. Schulze), Körber (46. M. Jenkner), Fenner, Fuchs, Mainka - Vacca (70. Abdelkarim), Renelli.

 

 Bezirksliga:  17.Spieltag Vorberichte

AZ: 30.11.07

 

Drei Punkte für den Weihnachtsmarkt
Calberlah will gegen Brome siegen – FC selbstbewusst zum Plagge-Team
 

(jk/hot) Selbstbewusst: Der FC Brome will den Schwung seiner Siegesserie nutzen, um am Sonntag (14 Uhr) in der Fußball-Bezirksliga beim Tabellendritten SV Grün-Weiß Calberlah zu punkten.
„Wir sehen durchaus Chancen, aus Calberlah etwas Zählbares mitzunehmen“, bestätigt Bromes Co-Trainer Sascha Kornblum. Zwei Siege in Folge haben die FC-Brust anschwellen lassen. „Ehrgeiz und Wille stimmen – das wird ein ganz anderes Spiel als in der Hinrunde“, ist sich Kornblum sicher. Da verlor Brome mit 1:5. „Damals haben wir Durchgang eins zwar diktiert. Doch danach sind uns zu viele Fehler unterlaufen und Calberlah hat das clever ausgenutzt“, schildert der Co-Trainer.
GW-Coach Frank Plagge geht trotz des hohen Sieges im Hinspiel mit Respekt in die Partie: „Brome hat eine gute Truppe, die zu Unrecht so weit unten steht.“ Überheblichkeit kann man sich beim FC aber mit Sicherheit nicht leisten. Kornblum: „Wir stehen immer noch unten drin. Deswegen ist‘s ja auch so wichtig, dass wir weiter punkten.“
Überheblich will auch Plagge nicht klingen, wenn er sagt: „Die drei Punkte müssen wir holen.“ Schließlich soll‘s für die Grün-Weißen danach auf den Calberlaher Weihnachtsmarkt gehen.

 

 Duell der Selbstbewussten:

 Der FC Brome (M.) reist zum SV GW Calberlah.

 (li. Tino Gewinner, re. Hendrik Theuerkauf)  

 Photowerk

 

 

SSV II: Erfolgserlebnis bei Lieblingsgegner VfR?
Vorsfeldes Reserve als „Unbekannte“
 

(hot) Gibt’s endlich den Aufschwung? Am Sonntag (14 Uhr) muss der angeschlagene SSV Vorsfelde II zum VfR Eintracht Nord. Und die SSV-Reserve braucht dringend ein Erfolgserlebnis. Da kommen die Wolfsburger gerade recht, denn die sind in den jüngsten Duellen so etwas wie ein Lieblingsgegner geworden…
Beispiele gefällig? Das Hinspiel gewann der SSV II mit 1:0, einer von nur drei Vorsfelder Siegen in der laufenden Spielzeit. Und in der Vorsaison stellte der SSV II den Kreuzheidern ein Bein, als man deren Siegesserie von sechs Spielen beendete und die Meisterschaftsträume des VfR zerplatzen ließ.
„Wir hoffen, uns gelingt erneut eine Überraschung“, sagt SSV-Betreuer Thomas Schreinert. Doch nicht allein die Bilanz nährt die Hoffnung, sondern vor allem, dass sich personell etwas getan hat. „Mit dieser Mannschaft können wir nicht bestehen“, hatte Schreinert noch vor wenigen Wochen erklärt. Nun sind sechs A-Jugendliche erstmal dazu gestoßen. „Und die jungen haben die älteren Spieler im Training ganz schön alt aussehen lassen.“ Ferner soll auch aus der Erstvertretung Verstärkung her. Schreinert: „Dann haben wir eine gesunde Mischung.“
Angstgegner Vorsfelde II? Beim VfR lässt man das nicht gelten. Trainer Karsten Stephan: „Zu Hause sahen wir immer gut aus.“ Aber die SSV-Verstärkungen machen ihm Sorgen: „Vorsfelde ist derzeit eine kleine Unbekannte…“
Nichtsdestotrotz verlangt Stephan nach zuletzt zwei sieglosen Spielen Punkte: „Wir wollen bis zur Winterpause noch einige sammeln.“ Schreinerts Devise: „Wir müssen Wolfsburg den Schneid abkaufen.“ Wie das geht, hat der SSV in den vergangenen Partien gezeigt…

Vorm Gastspiel bei Spitzenreiter Hillerse: Neudorf-Platendorf wittert Morgenluft…
Isenbüttel will Trend bei Holzland fortsetzen – Nach sieben Wochen baut SV Gifhorn wieder um
 

(jk/hot) Beide galten vor der Saison als Anwärter auf die vorderen Plätze in der Fußball-Bezirksliga. Doch während der TSV Hillerse diese Erwartungen erfüllte, blieb der TuS Neudorf-Platendorf trotz des jüngsten Erfolges dahinter zurück. Am Sonntag (14 Uhr) empfängt der TSV den TuS. Alle anderen Partien werden zeitgleich angepfiffen.
TSV Hillerse – TuS Neudorf-Platendorf (Hinspiel 3:2).
TSV-Coach Heinz Gerono warnt: „Es wäre fatal, Platendorf am Tabellenplatz zu messen.“ Mit der nötigen Konzentration soll Sieg Nummer 14 herausspringen. „Ein Dreier wäre wichtig und ist unser Ziel“, sagt Gerono. Nach dem 3:1 in Vorsfelde wittert der TuS indes Morgenluft. Platendorfs Trainer Frank Huneke: „Wir sind dort mit Sicherheit nicht chancenlos.“ Fehlen wird Huneke Björn Schrader, hinter dem Einsatz von Lars Klenner steht ein Fragezeichen.
FC Germania Parsau – SV Meinersen (Hinspiel 0:6). Das Hinspiel hat gezeigt, wo die Germanen ihre Probleme haben. „Zur Halbzeit stand‘s 0:0, wir haben eine gute Leistung abgeliefert“, erinnert sich FC-Betreuer Marc Matalla. Doch dann kassierte Parsau sechs Stück. „Unsere zwei Gesichter…“, so der Betreuer seufzend. Meinersen macht kein Geheimnis daraus, dass es gewinnen will. „Der FC ist ein Gegner, den wir schlagen müssen. Dazu müssen wir aber an die Leistungen aus den vergangenen Spielen anknüpfen“, so SVM-Betreuer Bernd Hacke. Erfreulich: Bastian Deeke ist wieder fit.
STV Holzland – MTV Isenbüttel (3:1). Das STV-Lazarett lichtet sich: Jan Lippelt, Dennis Jürges, Tim Pilzecker sowie Lennart und Thimo Hansmann stehen Holzlands Coach Waldemar Josef wieder uneingeschränkt zur Verfügung. Josef: „Wir wollen uns mit einem Dreier unter den ersten Fünf festsetzen.“ Mit Isenbüttel kommt indes die Mannschaft der Stunde, zwei überraschende Kantersiege landete das Team von Dieter Winter zuletzt: „Es wird eine harte Aufgabe, aber wir können da was holen“, so der MTV-Trainer.
TSV Hehlingen – TuS Müden-Dieckhorst (1:0). Aller guten Dinge sind drei: Im Wolters-Bezirkspokal (4:2) und im Hinspiel dominierte jeweils der TSV. „Beim 1:0 haben wir leider viele Chancen vergeben, sonst wäre auch dieses Ergebnis höher ausgefallen“, sagt Hehlingens Trainer Jürgen Winkelmann. „Wir wollen auch beim dritten Mal die Nase vorn haben.“ Da hat Müden freilich etwas dagegen. „Wir müssen aber mehr Einsatzbereitschaft als am vergangenen Sonntag zeigen. Sonst brauchen wir gar nicht erst nach Hehlingen zu fahren“, mahnt TuS-Coach Andreas Heindorff.
TSV Heiligendorf – SV Gifhorn (0:4). Heiligendorfs Trainer Klaus Goertner fordert nach dem 1:4-Debakel in Brome eine Reaktion. „Das waren nur zehn Prozent – wir haben die größten Fehler gemacht, die man machen konnte“, moniert Goertner, der Konsequenzen zieht: „Es wird auf einigen Positionen Veränderungen geben.“ Zwei Niederlagen gab’s zuletzt für Gifhorn. „Wir müssen wieder punkten“, weiß SV-Trainer Aki Kastner-Blödorn, der weiter sagt: „Ich werde die Mannschaft nach sieben Wochen in derselben Besetzung verändern.“

Frühstück bei Cirousse - Osloß beim SVR  


(hot) Nicht noch einmal Aufbaugegner sein: Mit dieser Devise reist Fußball-Bezirksligist SV Osloß am Sonntag (14 Uhr) zum SV Reislingen/Neuhaus. Der unterlag nämlich zuletzt mit 2:5.
Den Aufbaugegner gab der SVO gegen Hehlingen. „In Holzland und Isenbüttel hatte der TSV vorher verloren. Und wir waren nur ein Punktelieferant…“, ärgert sich Osloß‘ Coach Holger Ringe. Das soll beim SVR nicht passieren.
„Ich bin vorsichtig“, sagt Reislingens Trainer Andreas Löwner, dessen Team sich schon beim 3:2-Sieg im Hinspiel schwer tat: „Wir müssen von der ersten bis zur letzten Minute konzentriert rangehen.“ Der SVO macht sich übrigens bereits morgens auf den Weg nach Reislingen – zum Frühstück. Geladen hat Zugang Babis Cirousse, der dort wohnt

 

 

GR: 30.11.07

 

Löwner hofft auf "keinen Knoten im Hals"

Heiligendorf will gegen die SV Wiedergutmachung betreiben - Hehlingen rechnet mit drittem Sieg gegen Müden

Von Steffen Erkenbrecher

Klare Angelegenheiten in der Fußball-Bezirksliga - zumindestens die Tabelle lässt das vermuten. Doch wer im Fußball seine Rechnungen anhand der Statistiken macht, muss nicht immer richtig liegen.

SV Grün-Weiß Calberlah - FC Brome (So., 14 Uhr).

Die "Ballermänner" der Liga erwarten den 13. aus Brome. Bereits 47 Tore erzielten die Hausherren. Damit sind die Grün-Weißen zusammen mit dem TSV Hillerse spitze. Doch ein Schützenfest erwartet in Calberlah niemand. "Der FC ist sicherlich nicht so schlecht, wie es die Tabelle aussagt", erklärt SV-Trainer Frank Plagge, der sich erinnern kann, wie schwer sich sein Team beim 5:1-Hinspiel-Erfolg getan hat.

FC Germania Parsau - SV Meinersen/A./P. (So., 14 Uhr).

Germanen-Trainer Peter Loeper erwartet eine Trotzreaktion seiner Mannschaft nach dem 0:7-Debakel gegen den TSV Hillerse. "Das war unter aller Kanone. Gegen die SV erwarte ich, dass wir kämpfen und rennen bis zum Umfallen." Bei acht Punkten zum rettenden Ufer ist verständlich, dass Loeper in jedem Fall drei Zähler einfahren will.

VfR Eintracht Nord Wolfsburg - SSV Vorsfelde II (So., 14 Uhr).

Ein Derby, das scheinbar keines mehr ist, steigt bei der Eintracht. "Wir spielen schon sehr lange in der Bezirksliga, da verlieren die Duelle einen solchen Charakter", meint Eintracht-Trainer Karsten Stephan. Die Zielsetzung vor der Partie ist indes unstrittig. Die Gastgeber wollen einen "Dreier" einfahren. "Wir haben in den letzten zwei Spielen Punkte liegen lassen", meint er.

TSV Hehlingen - TuS Müden-Dieckhorst (So., 14 Uhr).

Zwei Pflichtspiele (inklusive Pokal), zwei Siege - so lautet die Bilanz des TSV gegen den Gast aus Müden in dieser Saison. "Ich rechne auch diesmal wieder mit einem Erfolg. Das letzte Heimspiel wollen wir unbedingt gewinnen", verrät TSV-Trainer Jürgen Winkelmann. Das nötige Selbstvertrauen sollten seine Schützlingen beim 5:0-Kantersieg in Osloß getankt haben.

SV Reislingen/Neuhaus - SV Osloß (So., 14 Uhr).

Die Ernüchterung kam letzte Woche in Isenbüttel. Nach neun "Dreiern" in Folge erlebten die Reislinger erstmals wieder eine Niederlage. Nun ist selbst Trainer Andreas Löwner gespannt, wie seine Mannschaft damit umgeht. "Ich hoffe nicht, dass mein Team nun einen Knoten im Hals hat. Vielmehr erwarte ich die passende Antwort, mit der wir unseren Tabellenplatz bestätigen."

STV Holzland - MTV Isenbüttel (So., 14 Uhr).

Ein 3:1-Sieg stand für den STV im Hinspiel zu Buche. "Damals war der MTV noch nicht angekommen in der Liga. Die Ergebnisse zeigen, dass sie sich nun an die Liga gewöhnt haben", entschärft STV-Trainer Waldemar Josef, der ein schweres Spiel erwartet. Spielerisch wird die Partie wahrscheinlich nicht unbedingt ein Hingucker werden. Denn: Beide Teams agieren am liebsten aus einer kompakten Defensive und machen nur ungern selbst das Spiel.

TSV Heiligendorf - SV Gifhorn (So., 14 Uhr).

Wiedergutmachung auf Seiten der Hausherren ist angesagt - nach der 1:4-Schlappe in Brome ist der TSV in der Pflicht. "Wir brauchen drei Punkte. Zudem wollen wir den Zuschauern etwas zeigen", verdeutlicht Heiligendorfs Coach Klaus Goertner. Die Chancen auf einen möglichen Erfolg seien "fifty-fifty" und würden von der Tagesform abhängen. "Die SV ist nach ihren zwei Niederlagen am Stück genauso unter Zugzwang wie wir", glaubt Goertner.

 

TuS will für positive Schlagzeilen sorgen

Platendorf ist nach Saisonverlauf klarer Außenseiter in Hillerse

Von Steffen Erkenbrecher

Wenn der TuS Neudorf-Platendorf in der Fußball-Bezirksliga am Sonntag (14 Uhr) zum TSV Hillerse reist, treffen zwei vor der Saison heiß gehandelte Titelaspiranten aufeinander. Doch nur dem TSV gelang es, dieser Rolle gerecht zu werden.

Wer hätte das zum Beginn der Spielzeit gedacht -nach 15 Spielen trennen die TuS vom Spitzenreiter Hillerse ganze 25 Punkte und damit 11 Tabellenplätze. Ursachenforschung für diese verkorkste Hinrunde wurde auf Seiten der TuS bereits betrieben. Fehlende Qualität scheint es jedoch nicht zu sein. Das bescheinigt auch TSV-Trainer Heinz Gerono: "Die Platendorfer haben gutes Spielermaterial." Auch Frank Huneke verweist in seinen Erklärungen auf andere Dinge. "Da kommen mit Sicherheit mehrere Faktoren zusammen. Einer ist mit Sicherheit, dass viele aufgrund ihrer Arbeit nicht regelmäßig trainieren können."

Das Duell gegen den Spitzenreiter sieht der TuS-Coach indes als Möglichkeit: "Wir könnten mit einer Überraschung endlich mal wieder für positive Schlagzeilen sorgen." Und Huneke scheint auch zu wissen, wie er das anstellen will: "Wir werden probieren, kompakt zu stehen und mehr aus der Defensive zu kommen." Der Tabellenführer will eine solche Überraschung natürlich verhindern. "Wir wollen die letzten drei Partien positiv gestalten. Dann sieht es sehr gut aus", nennt Gerono die Ziele bis zur Winterpause. Am Selbstbewusstsein sollte es in jedem Falle nicht scheitern, wenn man das 7:0 in Parsau der Vorwoche bedenkt.

"Wenn wir unsere eigenen Stärken abrufen, sind wir nicht zu schlagen", gibt sich Gerono selbstbewusst. Doch wer will es ihm bei der beeindruckenden Bilanz seiner Mannen verdenken - 13 Siege, 47 Treffer aus 15 Spielen. Es fällt also nicht schwer den TSV als Maß der Liga zu betiteln. Auch Huneke würdigt den Saisonverlauf bei den Hausherren: "Die Hillerser stehen zurecht da oben."

 Bezirksliga: 16. Spieltag - Gifhorner und Wolfsburger Streifzug

AZ: 26.11.07

 

Calberlah siegt dank Geheim-Aufguss
Gifhorner und Wolfsburger Streifzug: Bromes Überzahl-Problem - Sport auf Schlacke - Rezzoug verlässt SSV
 

(tk/ums/jk) Im Fußball-Kreis Gifhorn gab‘s am vergangenen Wochenende auch Kurioses auf dem Platz…
Ungewohnter Untergrund: Die Bezirksliga-Partie zwischen der SV Gifhorn und STV Holzland wurde wegen des Wetters auf dem C-Platz auf Schlacke ausgetragen. „Die anderen Plätze waren nicht bespielbar – aber wir wollten unbedingt ran“, sagte SV-Trainer Aki Kastner-Blödorn. Dass sein Team mit 0:3 unterlag, lag indes nicht am Untergrund: „Schwer war’s für beide. Uns fehlt aber jemand, der das Heft in die Hand nimmt.“
 

Vor zwei Jahren spielte der SSV Vorsfelde II noch in der Landesliga. Jetzt droht der Absturz in die Kreisliga. Nach der 1:3-Pleite gegen Neudorf-Platendorf hat der Bezirksligist schon drei Zähler Rückstand zum rettenden Ufer. Trainer Jens Jennerich hatte schon vor Wochen angemerkt, „dass die Qualität des Kaders nicht ausreicht, um die Klasse zu halten“. Und nun hat sich auch noch Top-Torschütze Mohamed Rezzoug mit dem Verein überworfen, seinen Pass abgeholt. Er soll beim MTV Isenbüttel im Gespräch sein. Der SSV setzt nun hingegen auf Verstärkung aus der A-Jugend, die ihre Hinrunde bereits beendet hat.

Nachgelegt: Der FC Brome holte in der Bezirksliga gegen den TSV Heiligendorf mit 4:1 den zweiten Sieg in Folge. Kurios dabei: Auch gegen acht TSVer schaffte Brome kein Tor mehr. „In Überzahl haben wir ein Problem. Wir spielen wenig über die Außen, sind nicht effektiv genug“, erklärte Co-Trainer Sascha Kornblum. „Aber insgesamt geht die Tendenz nach oben.“
 

Offensiver Aufguss! Regelmäßig treffen sich die Kicker von Bezirksligist Grün-Weiß Calberlah privat zum Saunieren – das stabilisiert nicht nur die körpereigenen Abwehrkräfte, sondern beendet auch so manche Ladehemmung. So erzielte Tim Ullrich nach dem Saunagang den 2:0-Endstand bei der SV Meinersen. Frank Plagge will die Zusammensetzung des Aufgusses nicht verraten. Nur soviel: „Er ist extrem kräftig…“, sagte der GW-Coach verschwörerisch und lacht: „Jetzt wollen bei uns alle in die Sauna!“ Und während sie in Calberlah die Hüllen fallen lassen, müssen sich die Gegner warm anziehen…

 

Dampfen dank Geheim-Aufguss:

Bezirksligist Calberlah stärkt in der Sauna nicht nur die Abwehrkräfte. Photowerk (mpu)

 

 

 

Sohn nicht da: Da spielt Papa Plagge!
Ex-Profi feiert Comeback für Calberlah – „War eine Ausnahme“
 

(ums) Comebacks von Kicker-Größen im kleinen Amateur-Fußball sind in! Holger Ballwanz spielt für den SV Sandkamp, Roy Präger geht für den TSV Hehlingen auf Torejagd. Mit Frank Plagge hat nun ein dritter Ex-Profi des VfL Wolfsburg für einen Dorfklub die Schuhe geschnürt. Der Trainer von Grün-Weiß Calberlah trug beim 2:0 in Meinersen jetzt selbst das Trikot in der Bezirksliga.
„Ich spüre jeden Knochen“, so Plagge (44) gestern, der gleich betonte: „Mein Einsatz war eine Ausnahme.“ Vorm Spiel in Meinersen gab’s nämlich zahlreiche Ausfälle zu beklagen.
So war Sohn Philip zum Anpfiff noch auf der Autobahn. Vater Plagge: „Aber wir hatten vor allem in der Defensive Not. Und wenn ich da einen 18-jährigen offensiven Mittelfeldmann hinstelle, tue ich ihm keinen Gefallen.“ Deshalb nahm der 44-Jährige die Last auf sich: „Es ist besser, wenn mir ein Fehler passiert. Ich stecke das besser weg.“
Doch auch andere Dinge gaben den Ausschlag zum Comeback: „Ich konnte den Jungs in dieser Situation den Druck nehmen. Und wenn die Zuschauer schimpfen, schimpfen sie eher auf mich.“ In dieser Beziehung hat er in seiner Profi-Laufbahn ein dickes Fell entwickelt: „Das schüttele ich einfach ab.“
Filius Philip war dann zur zweiten Halbzeit da und machte mit Cousin Marc das Plagge-Trio komplett. Für Ex-Profi Frank nichts Neues: „Ich habe auch schon mit meinen beiden Söhnen gemeinsam gespielt.“ Allerdings nicht in der Bezirksliga, sondern in einem Spaßspiel gegen ein Baugebiet…

Comebacker:

Aufgrund der Personalnot in Calberlah schnürte

Trainer und Ex-Profi Frank Plagge die Schuhe.

Photowerk (mpu)

 

 

 Bezirksliga:  16. Spieltag - Spielberichte

AZ: 26.11.07

2:0! Calberlah siegt mit Frank Plagge - Meinersen unterliegt
 

(hot) „Das war so ein Schweine-Spiel, das wir einfach mal gewinnen mussten“, sagte Frank Plagge. Calberlahs Trainer schnürte beim wenig überzeugenden 2:0 (0:0) seiner Grün-Weißen beim gefällig agierenden Bezirksligisten SV Meinersen wieder selbst die Fußballstiefel.
In den ersten 45 Minuten war wenig zu sehen vom besten Liga-Angriff. Es dauerte 26 Minuten bis Calberlah durch Tim Ullrich, der den Pfosten traf, gefährlich wurde – und diese Gelegenheit war auf lange Sicht die einzige…
Anders die SVM: Nachdem Frank Plagge, der aufgrund von Personalsorgen hinten den Aufräumer spielte, ausgerutscht war, hatte Patrick Bind die Führung auf dem Fuß, scheiterte aber an GW-Torwart Philipp Korsch (10.) und köpfte kurz darauf frei stehend vorbei. „Treffen wir, geht’s anders aus“, bemerkte Meinersens Coach Volker Steding den ersten Knackpunkt.
Der zweite folgte in der 68. Minute, als Tobias Glindemann nach einer harten Entscheidung mit Gelb-Rot runter musste. Steding: „Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Wir haben gekämpft, waren spielerisch gut und der positive Trend wurde fortgesetzt.“ Calberlahs Coach hatte es wohl ähnlich gesehen: „Vielleicht war’s nicht verdient, aber wir haben zwei Tore gemacht.“
GW hatte in der 80. Minute – in Überzahl – die zweite Chance: Einen feinen Pass von seinem Filius Philip verwertete Cousin Marc Plagge zur Führung, die Ullrich nach einem tollen Solo mit herrlichem Schlenzer ausbaute.
SVM: Conrad – Schofeld, Niebuhr, Voigt – Boz (76. Leo), Vogelmann, Glindemann, Winkelmann (85. Deeke), Hagemann – Lenk, Bind (85. Suldin).
GW: Korsch – Heise, Theuerkauf, F. Plagge, Claus (46. P. Plagge) – Bleistein (76. Keil), Remus, Hernier, Plotek, Ullrich – M. Plagge.
Tore: 0:1 (80.) M. Plagge, 0:2 (89.) Ullrich.

Gelb-Rot: Glindemann (SVM/70.).

Comeback als Aufräumer: Calberlahs Trainer Frank Plagge (v.) schnürte beim 2:0-Sieg in Meinersen wieder die Fußballstiefel. Photowerk (wer)

3:1 bei Vorsfelde II: Platendorf dreht Spiel und atmet erstmal auf
„Elfer-Geschenk“ bringt Wende – Rezzoug spielt nicht mehr für SSV II
 

(hot) Puh, Platendorf! Bei der Reserve des SSV Vorsfelde drehte der TuS einen 0:1-Rückstand und gewann das Kellerduell in der Fußball-Bezirksliga noch mit 3:1 (2:1). Für Vorsfelde II wird die Luft dünner, weil auch Konkurrent Brome dreifach punktete.
Drei Zähler Rückstand hat der SSV auf den ersten Nichtabstiegsplatz. Anfangs sah es aber noch so aus, als würden die Platzherren die Kurve gegen Platendorf kriegen: Vorsfeldes Reserve spielte gefällig, hatte durch die Niedersachsenliga-Leihgabe Stefan Fuchs die ersten Chancen und ging durch Salvatore Vacca folgerichtig in Führung. Vorsfeldes Betreuer Thomas Schreinert: „Wir standen tief, haben abgewartet – es sah gut aus.“
Was Vorsfelde II aus dem Konzept brachte: Ein Foulelfmeter, nachdem TuS-Stürmer Alex Gutknecht zu Fall gekommen war. Schreinert sauer: „Langsam wird‘s fragwürdig. Das war bereits das dritte Elfer-Geschenk gegen uns, der sechste insgesamt.“
Arne Hoffart ließ sich die Chance nicht entgehen, brachte die bis dahin schwachen Platendorfer zurück ins Spiel. Und von da an lief es auch bei den Gästen. Sven Krause sorgte nur drei Minuten später für das 2:1. „Zwei Spieler von uns haben gepennt“, erklärte Schreinert.
Die SSV-Reserve, bei der Mohammed Rezzoug „aufgrund von Meinungsverschiedenheiten“ (Schreinert) mit sofortiger Wirkung nicht mehr spielt, bekam kein Bein mehr auf den Boden. Ein Hoffart-Freistoß brachte das 3:1, Platendorf kann erstmal aufatmen. Vorsfeldes Betreuer: „Wir haben‘s versucht, aber es hat aber nicht gereicht.“
SSV: Utermark – Windt, Hetmantzyk, N. Wicha – Mainka, Yesildeg, Fuchs, Krause, Körber, Schulze (46. Abdelkarim) – Vacca (70. Schenker).
TuS: Bartels – Schrader (90. R. Manske) – Klenner, Kosmin (60. Guse) – Marquardt, Becker, Hoffart, Lücke, Rauhs – Krause (85. Conen), Gutknecht.
Tore: 1:0 (18.) Vacca, 1:1 (37.) Hoffart (Foulelfmeter), 1:2 (40.) Krause, 1:3 (77.) Hoffart.

Hillerse locker 7:0
 

(jk) TSV-Fußballer in Torlaune: Bezirksliga-Spitzenreiter Hillerse siegte beim Schlusslicht FC Germania Parsau ohne große Mühe mit 7:0 (2:0).
Zwar war die Niederlage fast schon eingeplant, dennoch sagte FC-Betreuer Marc Matalla: „Die Höhe des Ergebnisses ist bitter, das geht schon ins Mark.“ Die Partie lief wie immer. „Wir sind früh in Rückstand geraten“, erklärte Matalla. Nach dem 0:2 (15.) bis hin zur Pause gestalteten die Hausherren das Spiel hingegen gut, nahmen sich für Durchgang zwei einiges vor.
Doch in den zweiten 45 Minuten fielen die Gegentore dann wie reife Früchte. „Irgendwann sind alle Dämme gebrochen“, so Matalla.
Hillerses Coach Heinz Gerono war nach dem Kantersieg verständlicherweise gut gelaunt. „Bei diesen schwierigen Platzverhältnissen muss man erstmal so ein Spiel hinlegen“, lobte Gerono sein Team. „Und endlich haben wir unsere Chancen konsequenter genutzt…“ Fader Beigeschmack: Sowohl Manuel Deppe als auch Robin Nicks mussten mit Knöchelverletzungen frühzeitig runter.
FC: Patz – Geiling – Voigt, Rendelmann – Heider, Volk, Gehring, Effe, Bockelmann, Rücker (41. Wojtek) – Friedrich (61. Glahn).
TSV: Fischer – Frank, Pahl, Herzog, Deppe (27. Nicks, 70. T. Bertram) – S. Ganski, Demir, Reich, Wesche – F. Busse (81. Gerike), A. Ganski.
Tore: 0:1 (4.) Wesche, 0:2 (15.) A. Ganski, 0:3 (53.) Reich, 0:4 (60.) Reich, 0:5 (74.) S. Ganski, 0:6 (80.) F. Busse, 0:7 (90.+1) Gerike.

MTV wieder Frühstarter, Bromes Befreiungsschlag
Isenbüttel 5:2 gegen SVR – FC siegt 4:1
 

(jk/hot) Befreiungsschlag: Der FC Brome setzte sich im Kellerduell der Fußball-Bezirksliga gegen den TSV Heiligendorf mit 4:1 durch. Der SV Reislingen/Neuhaus ließ derweil aufgrund des 2:5 in Isenbüttel Spitzenreiter Hillerse enteilen.
FC Brome – TSV Heiligendorf 4:1 (4:0).
Bromes Co-Trainer Sascha Kornblum ärgerte die mangelnde Chancenverwertung. „Wir müssen Heiligendorf zweistellig nach Hause schicken.“ Zur Halbzeit stand’s 4:0, in Durchgang zwei konnte der FC auch gegen acht Heiligendorfer nicht nachlegen. Deren Trainer war bedient. „Das war eine Katastrophe. Mit der Leistung aus der ersten Halbzeit werden wir die Klasse nicht halten“, wetterte Heiligendorfs Klaus Goertner. „Einige Spieler haben wohl immer noch nicht begriffen, dass wir nicht mehr in der Kreisliga spielen…“
FC: Meißner – Lenz – J. Herud (75. Lucke), Sacher (83. Brinkmann) – Buhr, Jürgens, Pischel, Hoffmann, Lausch – Nieswandt (60. Saradjuk), Wiegmann.
TSV: Denecke – Twardon – Henschel, Gawlik – Günther (46. Sochacki), Kari (46. Schulze), Grohn (70. Gehrke), Koderisch, Molkentin – Dunkel, Paetz.
Tore: 1:0 (1.) Nieswandt, 2:0 (23.) Lausch, 3:0 (34.) Lausch, 4:0 (35.) Twardon (Eigentor), 4:1 (65.) Schulze.
Gelb-Rot: Molkentin (TSV/67.), Koderisch (TSV/76.), Dunkel (TSV/77.).
SV Gifhorn – STV Holzland 0:3 (0:0). In Durchgang eins waren beide Teams gleichstark – doch nach dem Seitenwechsel leistete sich die SV zu viele Fehler. „Die Gegentreffer zwei und drei haben wir uns dann wieder selbst reingelegt“, sagte Gifhorns Coach Aki Kastner-Blödorn. „Da sind wir zu sorglos rangegangen.“ STV-Trainer Waldemar Josef hatte nach dem Sieg mehr Grund zur Freude (siehe Interview rechts).
SV: Mechelk – Abazi – Ceylan, Kornblum – Lippke (35. Gülabi), Matthias Momberg, Lo Bianco (64. Özkan), Garzke, Jander – Ustaoglu (80. Grünhage), Sawtschenko.
STV: Pasche – Berner – Hofer, Kahlert – Alberti (77. L. Hansmann), M. Röhrs, Otto, Dornfeld (84. Schütt), Pilzecker, Lippelt – T. Röhrs (80. Mieske).
Tore: 0:1 (58.) T. Röhrs, 0:2 (63.) Lippelt, 0:3 (83.) Dornfeld.

Waldemar Josef, Trainer  von STV Holzland

Glückwunsch zum 3:0-Sieg bei der SV Gifhorn. Wie haben Sie die Partie gesehen?
Ich denke, dass wir über 90 Minuten insgesamt verdient gewonnen haben. Vielleicht ist das Ergebnis um ein Tor zu hoch ausgefallen.

Wie kam’s zu diesem Erfolg?
Wir haben die Zweikämpfe gut angenommen, unsere Kampfstärke bewiesen. Ich bin stolz auf die Mannschaft. Auch wenn die Erfolge mittlerweile nicht mehr so überraschend kommen. Wenn man oben bleiben will, muss man diese guten Leistungen abrufen. Bis zur Winterpause wollen wir uns im oberen Drittel festsetzen.

Aufgrund der Witterungsverhältnisse wurde auf einem Schlackeplatz gespielt…
Die Jungs hatten mit Sicherheit eine Hemmschwelle, auf diesem Boden in die Zweikämpfe zu gehen. Aber das haben sie gut gelöst.


TuS Müden-Dieckhorst – VfR Eintracht Nord Wolfsburg 2:2 (1:0). Nach Müdens früher Führung konnten die Gäste die Partie durch Tore von Patrick Macis und Rick Bewernick drehen – doch in der Nachspielzeit schlug Müdens Tobias Döring zu, 2:2. „Eine gefühlte Niederlage“, so VfR-Coach Karsten Stephan. „Statt das Leder rauszubolzen, spielen wir klein-klein und kassieren den Ausgleich.“ TuS-Coach Andreas Heindorff sagte: „Für uns war’s ein Punktgewinn. Aber ich bin nicht zufrieden, die Leidenschaft fehlte. Ich weiß nicht, ob manche sich vorher beim Laubharken oder in der Disko verausgabt haben…“
TuS: Lüer – Damker – Schacht, K. Bürsing – Linneweh (75. Brandes), C. Gerike, Melzel, Torben Döring – S. Gerike, Schmitz – Tobias Döring.
VfR: Bonk – A. Marrazza, Korsch, Schömers, C. Pane – Yahmadi (55. Macis) – Engelhardt, Osumek, Straub (65. Eraslan) – Bewernick, Dürkop (80. Almeida).
Tore: 1:0 (15.) Tobias Döring, 1:1 (60.) Macis, 1:2 (65.) Bewernick, 2:2 (90.+1) Tobias Döring.
MTV Isenbüttel – SV Reislingen/Neuhaus 5:2 (3:1). Reislingen liegt Isenbüttel und Dieter Winter, Ex-Coach beim SVR – fünf Tore gegen die beste Liga-Defensive sind Rekord. Den Grundstein legte der MTV mit einer hellwachen Anfangsphase. 2:0 stand’s nach zehn Minuten. Reislingen kam nach der Pause auf ein Tor heran, aber: „Der direkte Gegentreffer war der Knackpunkt“, so SVR-Coach Andreas Löwner: „Wir hatten die Köpfe nicht frei.“
MTV: van der Vorst – D. Dorenkamp – Mohwinkel, Katzenberger – J. Dorenkamp, Lucas, Theuerkauf, C. Heinz – Ehmling, Stöbermann, Klapproth.
SV: Sehm – F. Kirsch, Stiller, Mosberger, Wolkowski – Szewieczek (75. Hein), Cyrys, Stuhlmacher, Krein – D. Stumpp, Funke.
Tore: 1:0 (2.) C. Heinz, 2:0 (10.) Stöbermann, 3:0 (30.) Stöbermann, 3:1 (32.) Mosberger, 3:2 (55.) D. Stumpp, 4:2 (56.) Ehmling, 5:2 (65.) Stöbermann.

 

Dieter Winter, Trainer des MTV Isenbüttel

Wie schenkt man der besten Abwehr der Liga fünf Gegentore ein?
Wir waren einfach von Anfang an aggressiver und haben auch von Anfang an die Tore gemacht. Und mit diesen fünf Treffern war Reislingen am Ende noch gut bedient.

Wie erklären Sie sich die Leistungen Ihres Teams gegen Spitzenmannschaften wie zuletzt Hehlingen oder eben Reislingen?
Wir sind derzeit im Aufwind, haben vorher ja auch einige Veränderungen getätigt. Man darf uns nicht unterschätzen. Wir können jeden schlagen, aber: auch gegen jeden verlieren. Derzeit bin ich aber sehr zufrieden, gegen Reislingens war‘s eine geschlossen starke Mannschaftsleistung.

Warum läuft’s gegen die Teams von oben so gut?
Das sind Mannschaften, die mitspielen. Das liegt uns einfach mehr. Ich denke, wir sind derzeit in der Bezirksliga auf dem richtigen Weg.

 


SV Osloß – TSV Hehlingen 0:5 (0:2). Osloß bleibt die Fahrstuhlmannschaft – gegen Hehlingen ging‘s nun wieder abwärts. „Trotzdem Kompliment an mein Team, das sich nie aufgab. Die Niederlage fiel aber etwas zu hoch aus“, so SVO-Coach Holger Ringe. Hehlingens Trainer Jürgen Winkelmann sagte indes: „Wir hätten noch höher gewinnen können. Wichtig war, dass wir nach zwei Pleiten eine Reaktion gezeigt haben.“
SV: Schmidt – Fricke, Krause, Steffen (76. Fochler) – Ollendorf, Celico, Ament (60. Winterboer), Cirousse, Bittner (60. Wolfram) – A. Rose, Wilke.
TSV: Bruchmann – Schünemann – Pede, Ross – Michalski, Grimaldi (56. Schubert), D. Jauster, Präger, Albertz – Herrmann (85. Heidenreich), Bischoff.
Tore: 0:1 (14.) Herrmann, 0:2 (36.) Präger, 0:3 (59.) Bischoff, 0:4 (82.) Schünemann (Foulelfmeter), 0:5 (85.) Herrmann.

 

Tor: Pasche (Holzland)
Abwehr: Niebuhr (Meinersen), Herzog (Hillerse), Katzenberger (Isenbüttel)
Mittelfeld und Angriff: Ullrich (Calberlah), M. Röhrs (Holzland), Herrmann (Hehlingen)
Lausch (Brome), Reich (Hillerse), A. Ganski (Hillerse), Stöbermann (Isenbüttel)

 

GR: 26.11.07

 

Viel Respekt beim Duell in Meinersen

Zwei Geniestreiche reichen Calberlah zum Sieg - SVM vergibt ihre Chancen kläglich

Von Steffen Erkenbrecher

Späte Tore bringen Plagge-Elf auf die Siegerstraße: In einem kampfbetonten Spiel der Fußball-Bezirksliga schlug der SV Calberlah die Hausherren aus Meinersen mit 2:0 (0:0). Die Garanten des Erfolges waren Marc Plagge und Tim Ullrich.

Beide Teams traten mit viel Respekt an: Der Gastgeber stellte von Viererkette auf Libero um, Calberlah agierte nur mit einer Spitze. Bitterer Beigeschmack dieser Umstellungen war jedoch, dass die Offensivabteilungen lahmten. Magere fünf Chancen hatte die Partie bis zur Pause vorzuweisen. Einige davon hatten es allerdings in sich.

Minute 8: Fehler von Spielertrainer Frank Plagge, plötzlich stand SVM-Stürmer Patrick Bind völlig frei vor Torwart Korsch. Doch der Stürmer vergab kläglich, ebenso wie bei seinem Pfostenkopfball (13.). "Die vergebenen Chancen waren für mich der Knackpunkt. Mit einer Führung hätten sich sicherlich mehr Räume ergeben", erklärte Heimcoach Volker Steding. Das nötige Quäntchen Glück hatten die Gäste also mitgebracht. Besonders Frank Plagge brauchte eine gewisse Zeit, um die nötige Souveränität von hinten auszustrahlen.

In Halbzeit 2 wendete sich das Blatt. Calberlahs Coach gab in der Kabine, in Anlehnung an einen schlechten Platz und couragierte Meinerser, ein klares Motto aus: "So ein Schweinespiel muss man 1:0 gewinnen." Sein SV wurde tatsächlich zunehmend besser. Die Gastgeber wussten allerdings mit engagiertem Zweikampfverhalten dagegen zu halten. Erst nach dem Platzverweis für Meinersens Glindemann ergaben sich klarere Möglichkeiten für die Grün-Weißen. "Ich mache meinem Spieler keinen Vorwurf", erklärte SVM-Trainer Steding. Zählbares verbuchten die Gäste in Minute 80 und 89: Zuerst verwertete Marc Plagge einen klasse Pass von Philip Plagge, anschließend krönte Tim Ullrich sein vorangegangenes Solo mit einem Traumtor. Steding war dennoch zufrieden: "Schade, dass es nicht zum Remis gereicht hat."

Tore: 0:1 M. Plagge (80.), 0:2 Ullrich (89.).

Gelb-Rot: Glindemann (67.)

SVM: Conrad - Niebuhr - Voigt, Schofeld - Vogelmann, Winkelmann (85. Deeke), Hagemann, Boz (75. Leo), Glindemann - Bind (85. Suldin), Lenk.

SVC: Korsch - Claus (46. P. Plagge), F. Plagge, Theuerkauf, Heise - Ullrich, Remus, Hernier, Bleistein (75. Keil), Plotek - M.Plagge.

War mit einem klasse Pass zur Stelle: Philip Plagge (am Ball) belebte das Calberlaher Spiel

Foto: Steffen Erkenbrecher

 

 

Parsau lässt sich von Hillerse 30 Minuten vorführen

Der TSV Hehlingen feiert Kantersieg in Osloß - FC Brome streicht wichtige Punkte gegen den Abstieg ein

Von Steffen Erkenbrecher

37 Treffer in 8 Partien - rekordverdächtige Torausbeute in der Fußball-Bezirksliga am 16. Spieltag. Parsau und der SV Osloß gerieten dabei mächtig unter die Räder.

SV Gifhorn - STV Holzland 0:3 (0:0).

Tore: 0:1 T. Röhrs (54.), 0:2 Lippelt (70.), 0:3 Dorenfeld (85.).

Ein verdienter Sieg für den Gast aus Holzland: Da waren sich beide Trainer nach dem Spiel auf "Schotter" einig. Besonders in der Defensive wusste der STV zu überzeugen. "Wir haben hervorragend gestanden", meinte Gästecoach Waldemar Josef. "Für uns war es besonders nach dem 0:1 sehr schwer gegen die kompakte Hintermannschaft des Gegners", bilanzierte Gifhorns Coach Andreas Kastner-Blödorn.

SV: Mechelk - Abazi - Ceylan, Kornblum - Lo Bianco (60. Özkan), Lippke (35. Gülabi), Marco Momberg, Garzke, Jander - Sawtschenko, Ustaoglu (75. Grünhage).

STV: Pasche - Berner, Hofer, Kahlert - Alberti (70. L. Hansmann), M. Röhrs, Otto, Pilzecker, Dorenfeld (86. Schütt), Lippelt - T. Röhrs (80. Mieske).

SV Osloß - TSV Hehlingen 0:5 (0:2)

Tore: 0:1, 0:5 Herrmann (14., 85.), 0:2 Präger (36.), 0:3 Bischoff (59.), 0:4 Schünemann (82., FE).

Der TSV kann es noch - nach zuletzt elf Gegentreffern in zwei Spielen stand hinten erstmals wieder die Null. "Die Abwehr des TSV stand mit Jörg Schünemann sicher", erklärte SV-Trainer Holger Ringe, für den das Ergebnis viel zu hoch ausfiel. "60 Minuten lang waren wir gleichwertig."

SV: Schmidt - Steffen (76. Fochler), Krause, Fricke - Ollendorf, Celico, Cirousse, Bittner (66. Wolfram), Ament (66. Winterboer) - Rose, Wilke.

TSV: Bruchmann - Schünemann - Ross, Pede - Michalski, D. Jauster, Grimaldi (46. Schubert), Albertz, Präger - Herrmann (85. Heidenreich), Bischoff.

FC Germania Parsau - TSV Hillerse 0:7 (0:2).

Tore: 0:1 Wesche (4.), 0:2 A. Ganski (15.), 0:3, 0:4 Reich (53., 60.), 0:5 S: Ganski (74.), 0:6 F. Busse (80.), 0:7 Gerike (90.).

Das Gesicht wahren und ein gutes Ergebnis erzielen - das hatten sich die Hausherren vorgenommen. Doch spätestens nach dem 0:4 brachen alle Dämme beim FC. "Die letzten 30 Minuten wurden wir vorgeführt", gestand Betreuer Marc Matalla ein.

FC: Patz - Geiling - Voigt, Rendelmann - Heider, Volk, Gehring, Effe, Bokelmann, Rücker (41. Wojtek) - Friedrich (61. Glahn).

TSV: Fischer - Frank, Deppe (27. Nicks, 70. T. Bertram), Herzog, Pahl - Wesche, S. Ganski, Demir, Reich - F. Busse (81. Gerike), A. Ganski.

FC Brome - TSV Heiligendorf 4:1 (4:0)

Tore: 1:0 Nieswandt (1.), 2:0, 3:0 Lausch (23., 35.), 4:0 Twardon (45. ET), 4:1 Schulze (68.).

Wichtige Punkte konnte der FC an diesem Wochenende verbuchen. Gegen den ebenfalls abstiegsbedrohten TSV legte die Garzke-Elf bereits in Halbzeit 1 den Grundstein für den Dreier. "Das war wie alle Spiele zur Zeit ein Sechs-Punkte-Spiel", erklärte Co-Trainer Sascha Kornblum. "Wir waren nach dem frühen Rückstand total von der Rolle", erklärte TSV-Trainer Klaus Goertner.

Gelb/Rot: Molkentin (68.), Koderisch (75.), Dunkel (78., alle TSV).

FC: Meißner - Lenz - J. Herud (63. Brinkmann), Sacher (75. Lucke) - Buhr, Pischel, Hoffmann, Jürgens, Lausch - Nieswandt (85. Sajadjuk), Wiegmann.

TSV: Denecke - Twardon - Henschel, Gawlik - Günther (45. Schulze), Kari (45. Sochacki), Grohn (70. Gehrke), Koderisch, Molkentin - Dunkel, Paetz.

SSV Vorsfelde II - TuS Neudorf-Platendorf 1:3 (1:2).

Tore: 1:0 Vacca (18.), 1:1, 1:3 Hoffart (37., FE, 77.), 1:2 Krause (40.).

Der SSV-Betreuer Thomas Schreinert hatte den Grund für die Niederlage schnell gefunden: "Den Elfmeter zum 1:1 zu geben ist lachhaft. So zerstört man unsere Arbeit." Bis zum besagten Elfmeter hätte man Ball und Gegner beherrscht.

SSV: Utermark - Windt, Hetmanczyk, N. Wicha - Yesildeg, Mainka, Fuchs, Krause, Körber - Vacca (70. Schenker), Schulze (46. Abdelkarim).

TuS: Bartels - Marquardt, Schrader, Becker - Hoffart, Rauhs, Klenner, Kosmin, Lücke - Krause, Gutknecht.

MTV Isenbüttel - SV Reislingen/Neuhaus 5:2 (3:1).

Tore: 1:0 C. Heinz (2.), 2:0, 3:0, 5:2 Stöbermann (10., 30., 65.), 3:1 Mosberger (32.), 3:2 D. Stumpp, 4:2 Ehmling (56.).

Gut aufspielende Isenbütteler und ein super aufgelegter Dennis Stöbermann beenden die Siegesserie des SV. Wieder fand der MTV über den Kampf zum Spiel. "In der ersten Halbzeit haben wir unserem Gegener den Schneid abgekauft. Der Sieg war hochverdient", fasste Dieter Winter zufrieden zusammen.

MTV: Van der Vorst - D. Dorenkamp, Mohwinkel, Katzenberger - J. Dorenkamp (75. Derda), Lucas, Theuerkauf, C. Heinz, Klapproth, Ehmling (70. Ahrens) - Stöbermann.

SV: Sehm - Mosberger, Stiller, Cyrys, F.Kirsch - Wolkowski, Stuhlmacher, Krein, Szewieczek (60. Hein) - D. Stumpp, Funke.

TuS Müden-Dieckhorst - VfR Eintracht Nord 2:2 (1:0).

Tore: 1:0, 2:2 Tobias Döring (17., 90.), 1:1 Macis (60.), 1:2 Bewernick (62.).

Spielerisch präsentierte sich der Gast reifer. Der VfR bestimmte über 90 Minuten das Spiel und konnte somit den 0:1-Rückstand verdientermaßen in eine Führung ummünzen. Schlussendlich war es ein grausamer Fehlpass der die Stephan-Elf um seinen Lohn brachte. "Das ist deprimierend", erklärte der Trainer Karsten Stephan. Der gastgebende Coach Andreas Heindorff war indes mit dem Punkt zufrieden.

TuS: Lüer - Damker - Schacht, C. Bürsing - C. Gerike, Melzel, Linneweh (75. Brandes), Torben Döring, Schmitz, S. Gerike - Tobias Döring.

VfR: Bonk - A. Marrazza, Korsch, Schömers, C. Pane - Yahmadi (59. Macis), Straub (70. Eraslan), Osumek, Engelhardt - Dürkop (80. Almeida), Bewernick.

 

Torjäger der Bezirksliga

 17 Tore:

T. Röhrs (STV Holzland),

14 Tore:

Bischoff (TSV Hehlingen),

12 Tore:

M. Plagge (SV Calberlah),

11 Tore:

Rose (SV Osloß),

10 Tore:

Hernier (SV Calberlah)

9 Tore

Gerike, (TSV Hillerse), Stöbermann (Isenbüttel)

 

 Bezirksliga:

AZ: 23.11.07

Endstation Ex-Coach:

Kann Winter Reislingens Siegesserie beenden?
Meinersen selbstbewusst gegen Calberlah

– Parsau erwartet Hillerse
 

(jk/hot) Wer schafft den besten Start in die Rückrunde? Schon morgen (14 Uhr) geht die Fußball-Bezirksliga in die zweite Saisonhälfte, Meinersen macht gegen Calberlah den Anfang. Alle anderen Partien werden am Sonntag (14 Uhr) angepfiffen.
SV Meinersen – SV Grün-Weiß Calberlah (Hinspiel 0:5).
Meinersen will den Fehler aus dem Hinspiel vermeiden. „Da waren wir nicht wach und wurden überrollt“, erinnert sich SVM-Coach Volker Steding. Doch nach zuletzt drei Siegen hat Meinersen eine breite Brust. „Unser Minimalziel ist ein Punkt“, fordert Steding. Für Frank Plagge ein realistisches Szenario: „Ich denke, es wird eine enge Kiste.“ Calberlahs Coach hofft, dass seine Truppe beim 0:1 in Hillerse an Erfahrung gewonnen hat: „Wir haben wieder viel gelernt.“

Nicht wieder überrollen lassen!

Die SV Meinersen (r.) geht trotz der Hinspielpleite

selbstbewusst ins Duell mit Calberlah (li. M. Bleistein).


FC Germania Parsau – TSV Hillerse (1:4). „Für uns das leichteste Spiel der Saison“, so FC-Coach Peter Loeper. „Wir haben nichts zu verlieren.“ Gäste-Trainer Heinz Gerono rechnet mit starker Gegenwehr: „Parsau hat nichts zu verschenken, braucht die Punkte“, meint Gerono. „Aber wir machen auch keinen Hehl daraus, dass wir gewinnen wollen.“ Positiv: Hillerses Sebastian Busse ist nach seinem Bänderriss wieder im Training.
MTV Isenbüttel – SV Reislingen/Neuhaus (2:0). Endet Reislingens Siegeszug bei seinem Ex-Trainer Dieter Winter? „Ich kenne Reislingen aus dem Effeff und wir können jeden schlagen. Aber es wird schwer“, weiß Winter. Und trotz neun Siegen in Serie wird auch der Tabellenzweite seinen ehemaligen Trainer und den Tabellensiebten nicht unterschätzen. „Der MTV hat sich gefangen“, weiß SVR-Coach Andreas Löwner. Nach der tollen Serie von neun Siegen und den guten Spielen gegen direkte Konkurrenten sagt Löwner: „Mit Isenbüttel, Osloß und Müden warten jetzt die wirklich schweren Gegner.“ Das heißt: „Aufpassen.“
SV Gifhorn – STV Holzland (0:1). „Wir wollen in dieser Tabellenregion bleiben“, sagt SV-Coach Aki Kastner-Blödorn. Drei Punkte würden dabei helfen, aber: „Es wird schwer. Holzland hat mit Torsten Röhrs einen Ausnahmestürmer.“ Und mit dem wollen die Gäste punkten. „Natürlich fahren wir nie los, um mit leeren Händen nach Hause zu kommen“, so STV-Betreuer Alexander Dürkop. „Aber das wird in Gifhorn mit Sicherheit nicht einfach.“ Kevin Schultz (Rotsperre) fehlt.
SV Osloß – TSV Hehlingen (0:2). Im Training gaben die Osloßer richtig Gas: „Das hat mir sehr gut gefallen“, erklärte SVO-Trainer Holger Ringe. „Die Marschroute gegen Hehlingen sieht so aus: „Wir wollen den TSV unter Druck setzen und zu Fehlern zwingen.“ Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Sebastian Steffen. TSV-Coach Jürgen Winkelmann weiß, warum es zuletzt zwei Pleiten (3:11 Tore) gab. „Wir müssen zusehen, dass wir uns eine Abwehr backen, die mal wieder zu null spielen kann…“, so Winkelmann sarkastisch. In Osloß wird das Hauptaugenmerk erstmal auf einer guten Abwehrleistung liegen. „Dann sehen wir weiter – für ein Tor sind wir immer gut.“
TuS Müden-Dieckhorst – VfR Eintracht Nord Wolfsburg (1:1). Müdens Coach Andreas Heindorff ist frustriert: „Nicht wegen der Tabellenkonstellation, sondern aufgrund der allgemeinen Situation. Bei einigen passt die Einstellung nicht.“ Immerhin machen die jüngsten Leistungen Mut. „Daran wollen wir anknüpfen.“ VfR-Trainer Karsten Stephan ärgerte sich noch lange über das 1:3 in Osloß: „Weil wir aus unseren Chancen kein Kapital geschlagen haben.“ Wolfsburg will den sechsten Platz festigen – mit Punkten aus Müden. Stephan: „Wir sind nirgendwo chancenlos.“

6:1-Sieg: Bittere TuS-Erinnerung
Platendorf nach Vorsfelde
 

(hot) Das 6:1 im Hinspiel war eine klare Sache. Zum Rückrunden-Autakt der Fußball-Bezirksliga ist die Paarung unerwartet zu einem Duell auf Augenhöhe geworden: Am Sonntag (14 Uhr) erwartet der SSV Vorsfelde II den TuS Neudorf-Platendorf – inzwischen ein echtes Kellerduell.
Für Platendorf, das als einer der Titelkandidaten mit ambitionierten Zielen in die Spielzeit gestartet war, hätte der erste Spieltag vom Resultat her kaum besser laufen können – mit 6:1 fertigte der TuS Vorsfeldes Reserve ab. „Auch wenn das Ergebnis den damaligen Spielverlauf nicht wiederspiegelt“, gibt Platendorfs Coach Frank Huneke rückblickend zu.
Dass der Spielverlauf viel knapper gewesen sein könnte, legt die derzeitige Tabellenkonstellation nahe: Den TuS trennt als Zwölften nur ein Zähler vom ersten Abstiegsplatz, den der SSV II als 14. belegt. Huneke: „Es wird eine Partie auf Augenhöhe.“
Das 6:1 ist nur noch eine Erinnerung – und dazu in erster Linie eine schlechte: Beim Kantersieg gegen Vorsfelde II verletzte sich nämlich Neuzugang Stefan Kaufmann so schwer am Arm, dass der OP-Marathon des Hoffnungsträgers bis heute kein echtes Ende fand. Der TuS-Coach: „Die Partie ist uns deswegen trotz des Ergebnisses in schlechter Erinnerung geblieben.“
Dass die Gedanken an Vorsfelde II künftig wenigstens etwas besser werden, dafür will die Huneke-Truppe am Sonntag sorgen: „Beim SSV weiß man natürlich, dass wir angeschlagen sind“, sagt der TuS-Coach. „Aber irgendwann muss bei uns ja der Knoten platzen.“

Heiligendorf: Kellerduell in Brome
TSV setzt kostenlosen Fanbus ein – FC will nach 2:1 gegen SVG nachlegen
 

(jk) Am Sonntag (14 Uhr) treffen sich der FC Brome, 13. der Fußball-Bezirksliga, und der Vorletzte TSV Heiligendorf zu einem echten Kellerduell. Bromes Co-Trainer Sascha Kornblum weiß vor dem Sechs-Punkte-Spiel: „Wer diese Partie gewinnt, kann etwas beruhigter auf die Rückrunde blicken.“
Beim 0:0 im Hinspiel gab‘s keinen Sieger. „Der FC war sehr kampfstark“, erinnert sich TSV-Trainer Klaus Goertner. Sein größter Wunsch für den Sonntag: „Dass alles normal abläuft, ohne Beeinflussungen durch den Schiedsrichter.“ Im Laufe der Hinrunde hätten Fehlentscheidungen der Referees den TSV „mindestens vier, fünf Punkte gekostet“, ärgert sich Goertner. Außer Daniel Strey (Rotsperre) sind alle Mann an Bord.
Auch beim FC sieht‘s personell gut aus, nur der Langzeitverletzte Maik Nicoll fehlt. Und deshalb will Brome nachlegen. „Beim 2:1 gegen Gifhorn hat die Mannschaft taktisch sehr diszipliniert gespielt, endlich mal wieder den unbedingten Siegeswillen gezeigt“, freute sich Kornblum, der zugeben muss: „Ich war echt baff.“ Einzelgespräche und Umstellungen hatten gegen die SV gefruchtet. „Wir wären dumm, wenn wir die Aufstellung verändern würden“, erklärt der Co-Trainer.
Der TSV setzt auf die Unterstützung seiner Fans und setzt einen kostenlosen Bus ein. Abfahrt ist um 13 Uhr am Hopfenkamp. Interessierte können sich per Email (Wehlingtours@TSV-Heiligendorf.de) oder über die Vereinshomepage anmelden.

 

 

GR: 23.11.07

 

Loeper: Bei normalen Bedingungen chancenlos

Isenbüttel will gegen Spitzenmannschaft wieder gut aussehen - Ringe erwartet Trotzreaktion vom TSV Hehlingen

Von Steffen Erkenbrecher

Spieltag 1 in der Rückrunde der Fußball-Bezirksliga: Einige Mannschaften haben das Hinspiel noch nicht vergessen. Sowohl Osloß als auch Meinersen sind besonders gewillt, die Schmach des Hinspiels zu tilgen.

SV Meinersen/A./P. - SV Grün-Weiß Calberlah (Sbd., 14 Uhr).

Für die Gastgeber muss das Motto lauten: Bloß nicht so untergehen, wie am ersten Spieltag. Damals hieß es nach 90 Minuten 5:0 für die Grün-Weißen. "Im Hinspiel stand es bereits nach zwölf Spielminuten 0:2. Diesmal müssen wir konzentrierter zu Werke gehen", fordert SV-Trainer Volker Steding, der hofft, die Serie von zuletzt drei Siegen in Folge fortsetzen zu können. Besonders die Defensive wolle man dazu stärken. "Wir wollen längstmöglich die Null halten. Mit einem Punkt wäre ich bereits zufrieden", gesteht der SV-Trainer ein. Auf Seiten der Gäste kann indes die Scharte des verlorenen Spitzenspiels in Hillerse ausgewetzt werden.

MTV Isenbüttel - SV Reislingen-Neuhaus (So., 14 Uhr).

MTV-Trainer Dieter Winter ist frohen Mutes: "Bisher haben wir gegen alle Spitzenmannschaften gut ausgesehen." Und genau solch ein Topteam kommt mit dem SV diesmal angereist. "Reislingen ist läuferisch sehr stark. Zudem sind sie auf jeder Position sehr gut besetzt", lobt Isenbüttels Coach, dem die beeindruckende Serie von neun Dreiern in Folge auf Seiten der Reislinger nicht entgangen ist. Doch irgendwann sei auch der SV fällig.

SV Osloß - TSV Hehlingen (So., 14 Uhr).

Zuletzt war Hehlingen ein gern gesehener Gegner. Bei dem 2:7 gegen Holzland und dem 1:4 in Isenbüttel war der TSV nur selten auf der Höhe. Und gerade deswegen rechnet Heimcoach Holger Ringe mit einer Trotzreaktion beim TSV. "Die wollen diese Niederlagen mit Sicherheit wettmachen." Doch die Hausherren haben auch einiges gutzumachen. "Die 0:2-Schlappe aus dem Hinspiel wurmt mich immer noch. Gerade weil wir 60 Minuten in Überzahl gespielt haben", gibt Ringe zu.

SV Gifhorn - STV Holzland (So., 14 Uhr).

Letzte Woche haben die Gastgeber die Serie von vier Dreiern in Folge beim FC Brome abreißen lassen - doch SV-Trainer Andreas Kastner-Blödorn sieht es gelassen. "Wir sind keine Übermannschaft. Irgendwann musste das passieren." Eine Reaktion erwartet der Coach trotzdem, der die Holzländer besonders im Zweikampfverhalten für sehr stark hält. Doch auch die Offensivstärke der Holzländer sollte nicht verkannt werden - 41 Tore in 14 Spielen.

TuS Müden-Dieckhorst - VfR Eintracht Nord Wolfsburg (So., 14 Uhr).

Zwei Siege am Stück - das blieb der TuS bisher in dieser Saison verwehrt. Gegen den Sechsten aus Wolfsburg will Trainer Andreas Heindorff diesen Erfolg endlich feiern können. "Schwer wird es in jedem Fall. Doch Bäume hat die Eintracht nun auch noch nicht ausgerissen", so der TuS-Coach, der hofft, dass der ein oder andere Angeschlagene bis zum Wochenende wieder fit ist. Für die Gäste vom VfR sind die Müdener eine Art Lieblingsgegner. Schon das ein oder andere Mal gelang es den Wolfsburgern, gegen den TuS eine Serie zu starten.

FC Germania Parsau - TSV Hillerse (So., 14 Uhr).

"Wir werden alles geben, solange der Nichtabstieg rein rechnerisch möglich ist", erklärt Peter Loeper vor der scheinbar unlösbaren Aufgabe gegen den Tabellenführer. Für die Schießbude der Liga, die Parsau mit 42 Gegentreffern zweifelsfrei ist, muss es gegen den TSV heißen: Die individuellen Fehler hinten abstellen. Angst vor einem Debakel haben die Germanen jedoch nicht. "Das Spiel muss erst einmal gespielt werden. Auch wenn wir unter normalen Bedingungen wohl chancenlos sind", meint der FC-Trainer, dessen Team als Tabellenschlusslicht befreit aufspielen kann.

 

FC Brome will den "Dreier" aus der Vorwoche vergolden

Viel Brisanz vorprogrammiert im Kellerduell - Für beide Teams geht es um die Existenz

Von Steffen Erkenbrecher

Kellerkracher: Wenn der TSV Heiligendorf zum FC Brome reist, verteilt sich der Druck gleichermaßen. Für beide Teams wäre ein Sieg am Sonntag (14 Uhr) in der Fußball-Bezirksliga immens wichtig, um ein Ausrufezeichen im Abstiegskampf zu setzen.

Der 13. empfängt den 15. - viel mehr Brisanz kann ein Spiel wohl nicht haben. Doch sowohl FC-Coach Harald Garzke als auch Gästetrainer Klaus Goertner gestehen dem Spiel einen solchen Charakter nicht zu. Jedes Spiel sei in solch einer Situation ein Schlüsselspiel, erklären die Trainer im Einklang.

Der Gastgeber kann vor der Partie auf einen Erfolg zurückblicken. "Der 2:1-Sieg gegen die SV Gifhorn war nur etwas wert, wenn wir ihn gegen den TSV vergolden", nimmt Garzke seine Mannen in die Pflicht. Sorgen darüber, dass seine Mannschaft den Ernst der Lage nicht erkannt hat, macht sich der Coach nicht. Letzten Spieltag habe seine Truppe bewiesen, dass sie es wisse. Die Taktik der Bromer wird jedoch eine etwas andere sein als bei dem wichtigen Erfolg gegen die SV. "Wir wollen das Spiel möglichst weiter nach vorne verlagern. Das ist jedoch nur möglich, wenn ich bis zum Wochenende genug fitte Stürmer an Bord habe", beklagt der Heimtrainer die Personalsorgen. Des Weiteren denkt Garzke nur zu ungern an das 0:0 im Hinspiel zurück: "Das war ein Katastrophenspiel!"

Die Gäste haben hingegen andere Probleme. "Zuletzt hat uns häufig der Schiedsrichter in die Bredouille gebracht", moniert Goertner in Anlehnung an die Rote Karte für Daniel Strey in der Vorwoche. Sportlich sei indes nicht viel auszusetzen. Das unterstreicht die Bilanz der letzten drei Wochen, in der der Gast sechs Punkte einfuhr. "Bis auf den schwachen Saisonstart spielen wir guten Fußball", so der TSV-Coach. Für Heiligendorf ist das kommende Spiel der Auftakt von vier wichtigen Partien vor der Winterpause. "Wir wollen möglichst viel holen, um die Chancen auf den Nichtabstieg zu wahren", gibt Goertner als Ziel aus.

 

Platendorf will beim SSV "alles reinwerfen"

Fußball-Bezirksliga: Brisantes Kellerduell in Vorsfelde

Von Julian Jander

Kellerkracher, die Zweite: Wenn der SSV Vorsfelde II am Sonntag (14 Uhr) in der Fußball-Bezirksliga den TuS Neudorf-Platendorf empfängt, heißt es aufgrund der engen Tabellensituation: Abstiegskampf pur.

Heimtrainer Jörg Jennerich nimmt das Wort "Kellerduell" offen in den Mund: "Wer jetzt nicht kapiert hat um was es geht, ist fehl am Platz", macht er unmissverständlich klar. Sein Appell an die Spieler: "Ich erwarte eine couragierte Einstellung und die nötige Leidenschaft." Die 1:6-Hinspiel-Niederlage ist Jennerich in schlechter Erinnerung: "Damals waren wir zu offen. Nun müssen wir vor allem hinten kompakt stehen."

Das Hinspiel ist auch auf Platendorfer Seite noch im Gedächtnis. "Das Spiel war aber knapper als es das Ergebnis aussagt", relativiert TuS-Coach Frank Huneke. "Wir konnten unsere Form keineswegs halten. Jetzt ist es ein Duell auf Augenhöhe", ist sich Huneke dem Ernst der Lage ganz und gar bewusst. Das muss er auch sein: Platendorf ist nach nunmehr sechs Pleiten in Folge auf Rang 12 abgerutscht. "Wir werden alles reinwerfen und über den Kampf versuchen zu punkten. Wenn man unten drin steht, rückt das Spielerische nun einmal in den Hintergrund", macht Huneke deutlich, worauf es jetzt ankommt.

Ein paar Umstellungsmaßnahmen hat er indes im Kopf und hofft dabei auf ein glückliches Händchen. Verzichten muss Platendorf definitiv auf Daniel Pengel, der Einsatz von Matthias Lücke ist fraglich, aber mit einer "positiven Tendenz", so TuS-Trainer Huneke. Brisant ist die Partie vor allem aufgrund der Tatsache, dass der SSV Vorsfelde bei einem Sieg den direkten Konkurrenten aus Platendorf überholen kann. "Das ist ganz klar unser Ziel: Mit einem Sieg am TuS vorbeizuziehen", unterstreicht SSV-Coach Jennerich.

 

 

 

 Bezirksliga:

AZ: 19.11.07

Korsch: Paraden und ein Eigentor
Hillerse schlägt Calberlah 1:0
 

(jk) Den Verfolger auf Distanz gehalten: Die Bezirksliga-Fußballer des TSV Hillerse festigten dank des 1:0 (1:0) gegen den SV Grün-Weiß Calberlah die Tabellenführung. Der Treffer des Tages resultierte aus einem kuriosen Eigentor…
Es war die achte Minute: Ein Freistoß von Hillerses Manuel Deppe klatschte an den Innenpfosten, sprang von dort aus an den Rücken von GW-Keeper Philipp Korsch und letztlich ins Tor. „Ein saublöder Gegentreffer“, sagte Frank Plagge, Trainer des SV.
Doch am Ende konnten sich die Gäste bei ihrem Schlussmann bedanken, dass die Niederlage nicht höher ausfiel. Korsch rettete einige Male glänzend auf der Linie. „Zeitweise war’s ein Spiel auf ein Tor, ich habe mir 15 Chancen von uns notiert“, erklärte TSV-Betreuer Michael Paul. Heinz Gerono, Coach der Hausherren, fügte hinzu: „Es war wie so oft: Wir erarbeiten uns viele gute Chancen, verwerten sie aber nicht.“
Fast hätte sich das noch gerächt. In der 84. Minute hatte Calberlahs Marc Plagge den Ausgleich auf dem Fuß – diesmal war’s TSV-Keeper Sascha Jäschke, der die Situation entschärfte. „Nach diesem Spiel habe ich ein paar graue Haare mehr“, so Gerono scherzhaft. „Insgesamt bin ich mit der Leistung aber zufrieden. Die Jungs haben sich nach der Niederlage gegen Gifhorn richtig reingekniet, waren von Anfang motiviert und konzentriert.“
Trotz der Niederlage gab’s für den Gäste-Trainer nicht viel zu meckern. „Wir mussten aufgrund der Zerrung von Jörg Lüthge früh umstellen, haben dadurch etwas die Ordnung verloren. Aber wir haben uns nicht abschießen lassen. Wir werden aus diesem Spiel lernen“, sagte Plagge. „Diesmal hat’s noch nicht gereicht – in einem halben Jahr werden wir aber anders auftreten…“
TSV: Jäschke – N. Bertram, Herzog, Pahl, Deppe – Demir (65. Reich) – F. Busse, Wesche – Bruns – Gerike (53. T. Bertram), A. Ganski (56. S. Ganski).
GW: Korsch – Heise, Theuerkauf, Lüthge (24. Keil), Claus – Hernier, Ullrich, Hoffmann (80. Oliver), P. Plagge – Plotek, M. Plagge.
Tor: 1:0 (8.) Korsch (Eigentor).

Gelb-Rot: Claus (GW/76.).

Der Turm in der Schlacht: Calberlahs Keeper Philipp Korsch glänzte in Hillerse mit zahlreichen Paraden, überwand sich allerdings mit einem kuriosen Eigentor selbst beim 0:1. Photowerk (wer)

 

 

Osloß bejubelt 3:1 gegen Eintracht Nord und „Tor des Monats“  

SVO, Meinersen und Müden vergrößern den Abstand nach unten – Platendorfs schwarze Serie hält an
(jk/hot) Luft verschafft: Die Fußball-Bezirksligisten Meinersen (4:0 gegen Heiligendorf), Osloß (3:1 gegen Wolfsburg) und Müden (3:2 gegen Platendorf) konnten den Abstand nach unten vergrößern. Lediglich die Partie Vorsfelde II gegen Parsau fiel aus.
SV Meinersen – TSV Heiligendorf 4:0 (0:0). In Durchgang eins waren die Gäste besser, Meinersen ging aber dank Keeper René Conrad mit einem 0:0 in die Pause. Nach dem Seitenwechsel nahm dann die SVM das Heft in die Hand; der Knackpunkt war letztlich der Platzverweis von Daniel Strey in der 65. Minute. Der Heiligendorfer fühlte sich von Meinerser Zuschauern provoziert und zeigte diesen den Mittelfinger. „Danach haben wir gegen zehn Mann unseren Stiefel runtergespielt und verdient gewonnen“, sagte SVM-Trainer Volker Steding.
SV: Conrad – Voigt, Winkelmann (46. Glindemann), Niebuhr, Wiehe (70. White) – Vogelmann, Sterz, Hagemann, Lenk – Boz (75. Deeke), Bind.
TSV: Laufer – Twardon – Strey, Kuhlbars – Kari, Sochacki, Grohn (46. Gawlik), Koderisch, Molkentin (81. Günther) – Pult (57. Dunkel), Paetz.
Tore: 1:0 (71.) Sterz, 2:0 (82.) White, 3:0 (87.) Niebuhr, 4:0 (90.) Bind.
Rot: Strey (TSV/65.).
SV Osloß – VfR Eintracht Nord Wolfsburg 3:1 (1:1). Osloß musste improvisieren: Babis Cirousse und Mark Wolfram kamen nach einem Autounfall zu spät, wurden erst nach der Pause eingewechselt. Trotzdem legte der SVO los wie die Feuerwehr: Ein Lupfer von Arthur Rose besorgte das 1:0 (6.). Nach dem Ausgleich ließ das 2:1 Osloß‘ Publikum mit der Zunge schnalzen: Daniel Wilke legte den Ball per Direktannahme über seinen Gegenspieler und schloss volley ab. „Das Tor des Monats“, jubelte SVO-Coach Holger Ringe. Eintracht hielt gut mit, hatte bei drei Alu-Treffern Pech. VfR-Coach Karsten Stephan: „Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen, außer, dass wir im Abschluss zu leichtfertig waren.“
SV: Schmidt – Siebert, Krause, Fricke – Ollendorf, Petri, Celico, Ament (72. Wolfram), Bittner – A. Rose (83. Winterboer), Wilke (65. Cirousse).
VfR: Bonk – A. Marrazza, Korsch, Schömers, Engelhardt – Straub, Osumek, Bewernick, Krause (80. G. Marrazza) – Dürkop, Macis.
Tore: 1:0 (6.) A. Rose, 1:1 (44.) Macis, 2:1 (58.) Wilke, 3:1 (90.) Winterboer.
TuS Müden-Dieckhorst – TuS Neudorf-Platendorf 3:2 (1:1). Was für eine verrückte Partie: Müden ging in Führung, lag dann 1:2 hinten – um letztlich mit 3:2 zu gewinnen. „Nach dem 2:1 sind wir wieder in die alte Lethargie verfallen“, so Platendorfs Betreuer Karsten Tomuschat seufzend. „Ein Punkt wäre wichtig fürs Selbstvertrauen gewesen.“ Müdens Coach Andreas Heindorff war hingegen sehr zufrieden. „Die Mannschaft hat das ganz klasse gemacht, ist nach dem Rückstand toll zurückgekommen. Ich hoffe, dass dieser Sieg einen Schub gibt.“
Müden: Lüer – Damker – K. Bürsing, Melzel – C. Gerike, Torben Döring (75. Schacht) – B. Bürsing, Linneweh (83. Brandes) – Schmitz (89. Benzer), S. Gerike – Tobias Döring.
Platendorf: Bartels – Schrader – Klenner, R. Manske (46. Kosmin) – Marquardt, Becker, Hoffart, Lücke (82. Guse), Rauhs – Pengel (46. Krause) , Gutknecht.
Tore: 1:0 (6.) S. Gerike, 1:1 (42.) Lücke, 1:2 (50.) Hoffart (Foulelfmeter), 2:2 (76.) Schmitz, 3:2 (83.) Melzel.

 

Reislingen reichen starke 30 Minuten zum 2:1-Sieg
Holzland verliert Spiel und Schultz – SVR-Serie hält
 

(hot) Platz zwei gefestigt: Dank einer starken ersten halben Stunde besiegte der SV Reislingen/Neuhaus vor 200 Zuschauern in der Fußball-Bezirksliga STV Holzland mit 2:1 (2:1) und schüttelte den Mit-Verfolger erstmal ab.
Reislingen, mit den Ex-STV-Spielern Kevin Funke und Sascha Wolkowski, begann druckvoll und war brandgefährlich. Ein Hammer von Jens Stumpp ging noch knapp drüber (15.). Drei Minuten später machte es Funke besser und köpfte Reislingens Führung gegen seinen Ex-Klub.
„Wir haben den Beginn verschlafen“, sagte Holzlands Coach Waldemar Josef, ungeachtet der Tatsache, dass Top-Torjäger Torsten Röhrs per Hacke zum zwischenzeitlichen 1:1 getroffen hatte (20.). Dennis Stumpp, von Marco Stuhlmacher schön in Szene gesetzt, stellte die Führung wieder her (24.).
Dennis Stumpp hatte noch das 3:1 auf dem Fuß, als er drei STV-Spieler schwindelig spielte, aber daneben zielte (41.). Der zweite Durchgang – spielerisch nicht schön anzusehen, dafür packend. Holzland drängte auf den Ausgleich, Reislingen schaffte selten Entlastung. SVR-Trainer Andreas Löwner: „Wir haben gekämpft, standen weitestgehend sicher.“
Dass es mit dem 2:2 nichts wurde, war für Josef kein Beinbruch: „Das wirft uns nicht um, wir haben gezeigt, dass wir mithalten können.“ Bitter: Auf Kevin Schultz muss STV vorerst verzichten, er sah in der Nachspielzeit Rot wegen Beleidigung des Schiedsrichter-Assistenten.
Reislingen kratzt indes an Hillerses Siegesrekord, gewann – wie der Spitzenreiter zu Saisonbeginn – neun Spiele in Folge. Löwner: „Auch wir werden jetzt gejagt.“
SV: Sehm – C. Kirsch (36. Hein), Stiller, Schrock, Wolkowski – J. Stumpp, Cyrys, Stuhlmacher, F. Kirsch – D. Stumpp, Funke (90.+1 Gritzka).
STV: Pasche – Berner (80. Miesge) – T. Hansmann (57. Kahlert), L. Hansmann (65. Pilzecker) – Lippelt, Alberti, Hofer, M. Röhrs, Otto – Schultz, T. Röhrs.
Tore: 1:0 (18.) Funke, 1:1 (20.) T. Röhrs, 2:1 (24.) D. Stumpp.
Rot: Schultz (STV/90.+2).

 

Blitzstart! Isenbüttel 4:1 gegen schwachen TSV
Klapproth und Ehmling treffen doppelt
 

(hot) Wie macht man die höchste Saisonpleite vergessen? Mit dem höchsten Saisonsieg! Nach dem 1:4 beim VfR Eintracht Nord rehabilitierte sich der MTV Isenbüttel mit eben so einem 4:1 (4:0) gegen den TSV Hehlingen, der indes die zweite Packung in der Fußball-Bezirksliga in Folge kassierte.
Isenbüttel begann mit einer Sturm- und Drangphase, begünstigt von der vogelwilden TSV-Abwehr. Zweimal legte Dennis Stöbermann auf, Florian Klapproth und Jan Ehmling brachten den MTV in Front.
„Stöbi“ selbst war kein Tor vergönnt, Hehlingens Keeper Robert Bruchmann hatte stark reagiert (4.). Nachdem abermals Klapproth und Ehmling vor der Pause erhöht hatten, war das Spiel gelaufen. Isenbüttel verwaltete die Führung, dem TSV gelang nur der Ehrentreffer. MTV-Coach Dieter Winter: „Wir waren im Kollektiv stark.“ Grund zu feiern, gab es doppelt: „Wir waren noch auf Björn Katzenbergers 30. Geburtstag.“
MTV: van der Vorst – D. Dorenkamp – Mohwinkel, Katzenberger – J. Dorenkamp, Theuerkauf (80. Bäse), C. Heinz, Ehmling (75. Ahrens), Lucas – Stöbermann, Klapproth (85. Benke).
TSV: Bruchmann – Bürger (36. Zveratic) – Martin, Pede (75. Ross) – Grimaldi, Atouani (36. Michalski), Präger, Schröder, D. Jauster – Herrmann, Bischoff.
Tore: 1:0 (2.) Klapproth, 2:0 (6.) Ehmling, 3:0 (33.) Klapproth, 4:0 (40.) Ehmling, 4:1 (55.) Schröder (Foulelfmeter).

 

2:1! Bromer Lebenszeichen
FC-Sieg gegen SV Gifhorn – „Wunderbar“
 

(hot) Brome gibt ein Lebenszeichen im Abstiegskampf der Fußball-Bezirksliga! Gegen die zuletzt aufstrebende SV Gifhorn gewann der FC dank einer kämpferisch starken Leistung verdient mit 2:1 (2:1).
Von Anfang an gab Brome Gas. „Das, was in den Einzelgesprächen unter der Woche angesprochen wurde, haben die Spieler diesmal auch umgesetzt“, freute sich FC-Co-Trainer Sascha Kornblum. Zudem stellten die Platzherren um, der etatmäßige Abwehrspieler Frank Wiegmann rückte in den FC-Angriff.
Das alles machte sich bezahlt: Matthias Lausch setzte einen Freistoß nach sechs Minuten ins Eck. „Wunderbar“, so Bromes Co-Trainer. Dass Wiegmann nun Stürmer war – auch diese Maßnahme wurde belohnt: Der Bromer traf nach einem Konter zum 2:0.
Den Eyßelheidern gelang durch Alexander Lippke, der ebenfalls ein sehenswertes Freistoßtor erzielte, vor der Pause zwar der Anschluss. Zittern musste der FC um den zweiten Heim- und Saisonsieg aber nicht allzu sehr. Kornblum: „Wir hatten das Spiel unter Kontrolle.“ SV-Coach Aki Kastner-Blödorn erkannte die FC-Leistung an: „Brome war besser. Wir haben zwar nach der Pause Moral bewiesen, hatten aber keine echten Chancen mehr.“
FC: Meißner – Lenz – Sacher, J. Herud – K. Jürgens, Buhr, Pischel, Hoffmann, Lausch – Nieswandt (78. Dankert), Wiegmann.
SV: Mechelk – Abazi – Kornblum (80. Kastner-Blödorn), Ceylan – Lo Bianco (46. Gülabi), Lippke, Garzke (60. Grünhage), Jander, Marco Momberg – Ustaoglu, Sawtschenko.
Tore: 1:0 (6.) Lausch, 2:0 (16.) Wiegmann, 2:1 (35.) Lippke.

 

Elf des Tages:

 

Tor: Korsch (Calberlah)
Abwehr:
Mohwinkel (Isenbüttel), J. Herud (Brome), Krause (Osloß)
Mittelfeld und Angriff: Theuerkauf (Isenbüttel), Hagemann (Meinersen), Lausch (Brome)
Wesche (Hillerse), P. Plagge (Calberlah), Tobias Döring (Müden), Torben Döring (Müden)

 

 

GR: 19.11.07

 

Hillerse hält Verfolger auf Abstand

TSV findet zur alten Stärke zurück - Calberlah bringt Offensiv-Kraft nicht zur Geltung

Von Steffen Erkenbrecher

Souveräne Vorstellung der Hausherren - der TSV Hillerse besiegte den direkten Verfolger SV Grün-Weiß Calberlah in der Fußball-Bezirksliga verdient mit 1:0 (1:0). Vor 277 Zuschauern ließ der Gastgeber nur selten Zweifel an einem Erfolg aufkommen.

17:4 Torchancen - so lautete die Bilanz nach dem Abpfiff. Ohne Zweifel ein verdienter Erfolg für die Hausherren, so resümierte auch Heimcoach Heinz Gerono. Ein Freistoß von Manuel Deppe war es, der die Gäste auf die Verliererstraße brachte. Aus rechter Position flankte der TSV-Spieler, das Leder prallte erst an den zweiten Pfosten, dann gegen SV-Keeper Philip Korsch und von dort ins Tor. "Das war sicherlich ein glückliches Tor", gestand der TSV-Trainer ein.

Für seinen Gegenüber Frank Plagge war dieser frühe Rückstand mit der Grund für die Niederlage. "Danach haben wir die Linie verloren." Besonders bitter für Calberlah war die Verletzung von Jörg Lüthge, denn der Gast hatte keinen gelernten Innenverteidiger mehr auf der Bank. Lange Zeit befand sich der SV in einer Art Lethargie und hatte Probleme, nach vorne zu spielen.

Erst in den letzten 20 Minuten, trotz Unterzahl, wurde Calberlah stärker. "Hut ab vor der Leistung mit zehn Mann", meinte Plagge. Die beste Chance der Gäste (84.) durch Marc Plagge vereitelte TSV-Keeper Sascha Jäschke glänzend.

Gleich mehrmals scheiterten die Hillerser mit Hochkarätern allerdings vorher am glänzenden Calberlaher Schlussmann Philip Korsch. "Für meine Nerven wäre eine frühere Entscheidung besser gewesen", so Heinz Gerono.

Auf Seiten des Gastgebers war man sich sicher, dass der SV zur richtigen Zeit in die MBÖ-Arena gekommen sei. "Wir haben uns auf Calberlah gefreut. Das hat uns die nötige Motivation gegeben, die bei der Niederlage gegen Gifhorn gefehlt hat", nannte Matchwinner Manuel Deppe einen der Gründe für die Leistungssteigerung. Trotzdem seien die Calberlaher der erwartet starke Gegner gewesen, waren Heinz Gerono und Manuel Deppe im Einklang.

Tor: 1:0 Deppe (8.).

Gelb/Rot: Claus (76., SV).

TSV: Jäschke - N. Bertram, Herzog, Pahl, Deppe - F. Busse, Bruns, Wesche, Demir (65. Reich) - Gerike (53. T. Bertram), A. Ganski (55. S. Ganski).

SV: Korsch - Heise, Lüthge (25. Keil), Theuerkauf, Claus - Ullrich, Hernier, Hoffmann (80. Oliver), P. Plagge - M. Plagge, Plotek.

 

Der Matchwinner Manuel Deppe (hinten) versucht den Offensivdrang

von Calberlahs Daniel Heise zu stoppen. Foto: Steffen Erkenbrecher

 

 

Frank Plagge: Beim TSV hat alles Hand und Fuß

Calberlah wollte die Liga offen halten, den Titelkampf der Fußball-Bezirksliga spannender gestalten - gelungen ist das den Grün-Weißen jedoch nicht. Und das mit Sicherheit, weil sie gestern einem sehr starken Gegner aus Hillerse gegenüberstanden, der einen verdienten 1:0-Erfolg einfuhr.

"Ich finde, der SV hat anfangs ein gutes Forechecking gespielt. Doch nach einer Viertelstunde hatten wir uns darauf eingestellt", konstatierte Hillerses Coach Heinz Gerono nach dem Erfolg gegen seinen ehemaligen Mannschaftskameraden. Denn: In den 80-er Jahren hatten "Chef" Gerono und Calberlahs Trainer Frank Plagge noch gemeinsam das Trikot des MTV Gifhorn in der Amateuroberliga getragen.

So wunderte es kaum, dass Plagge es nicht vergaß, auch Geronos Mannschaft zu loben: "Beim TSV hat alles Hand und Fuß. Ich hoffe, dass er aufsteigt. Trotzdem denke ich, dass wenn das Tor nicht fällt und Lüthge sich nicht verletzt, das Spiel anders verläuft.".

Hillerses Manuel Deppe lobte nach dem Spiel seine eigene Truppe: "Ich war sehr angetan von unserer Leistung." Frustriert war dagegen Calberlahs Hendrik Theuerkauf: "Wir haben die erste Hälfte total verschlafen und viel zu spät angefangen zu kämpfen."

 

 

Vier Tore gegen eine "Kreisklassen-Abwehr"

MTV macht frühzeitig alles klar - Hehlingen verschläft den Start

Von Steffen Erkenbrecher

Eine schlechte TSV-Abwehr machte der Winter-Elf das Toreschießen einfach. Der MTV Isenbüttel schlug in der Fußball-Bezirksliga den TSV Hehlingen verdient mit 4:1 (4:0). Für die auf Platz 5 stehenden Gäste war es die zweite Pleite binnen einer Woche.

Erst das 2:7-Debakel beim STV Holzland und nun eine deutliche 1:4-Niederlage gegen den MTV Isenbüttel. "Wenn ich an die kommenden Spiele denke, wird mir Angst und Bange. Mit der Abwehr ist zurzeit nichts zu holen" erklärte Gäste-Coach Jürgen Winkelmann.

Auf Seiten des Gastgebers verlief indes alles nach Plan. "Meine Mannschaft hat die taktischen Vorgaben hervorragend umgesetzt. Besonders der Disziplin muss ich ein Lob zollen", meinte Trainer Dieter Winter zufrieden. Das Spiel begann passend für die Hausherren. Minute 2: Schöner Ball von Stöbermann auf Klapproth, der schiebt ein - das 1:0. "Das hat unserer Taktik, kompakt zu stehen und dann zu kontern, in die Karten gespielt", gab Winter zu.

Nachdem ein glückloser, aber guter Stürmer Dennis Stöbermann in der vierten Minute am Schlussmann gescheitert war, erzielte Ehmling das verdiente 2:0. Winkelmann wurde zunehmend deutlicher von seiner Bank aus: "Das ist Kreisklasse, was ihr hinten spielt."

Doch auch diese Worte konnten Gegentor 3 und 4 nicht verhindern.

In Halbzeit 2 hieß es nur noch Schadensbegrenzung für den TSV. Ein verwandelter Elfmeter war das einzig Zählbare einer besseren zweiten Hälfte der Hehlinger.

Tore: 1:0, 3:0 Klapproth (2., 31.), 2:0, 4:0 Ehmling (7., 39.), 4:1 Schröder (55., FE).

MTV: van der Vorst - Lucas, Mohwinkel, D. Dorenkamp, Katzenberger, J. Dorenkamp - Theuerkauf (76. Bäse), C. Heinz, Ehmling (80. Ahrens), Klapproth (83. Benke) - Stöbermann.

TSV: Bruchmann - Pede (73. Ross), Bürger (40. Michalski), Martin - Grimaldi, Atouani (40. Zveratic), Schröder, D. Jauster, Präger - Herrmann, Bischoff.

 

 

Auch das neunte Spiel in Folge gewinnt die Löwner-Elf  -

SV Reislingen/Neuhaus setzt sich 2:1 gegen den STV Holzland durch -

Treffer fallen im ersten Durchgang - Rot für Holzlands Kevin Schultz

Von Gundolf Tospann

Der SV Reislingen/Neuhaus ließ sich auch vom STV Holzland auf seinem Höhenflug in der Fußball-Bezirksliga 1 nicht aufhalten. Auf schwerem und tiefem Boden setzten sich die Kicker von Coach Andreas Löwner gegen den Tabellenvierten 2:1 (2:1) durch.

Schon in den Anfangsminuten zeigten die Hausherren die Richtung an. Mit viel Elan wurden die Holzländer unter Druck gesetzt - mit erstem zählbaren Erfolg in der 18. Minute. Nach einem genauen Pass von Clemens Kirsch ließ Kevin Funke dem gegnerischen Torwart Sven Pasche keine Chance. Doch die Freude währte keine 120 Sekunden. Durch einem Geniestreich von Torsten Röhrs fiel zur Überraschung aller der zwischenzeitliche Ausgleich. Mit dem Rücken zum Tor versenkte der Top-Goalgetter der Liga den Ball mit dem Hacken im Tor des SV.

Von diesem Schock erholte sich die Löwner-Truppe jedoch schnell. Nur vier Minuten später die erneute Führung. Auf Zuspiel von Marco Stuhlmacher markierte Dennis Stumpp das 2:1. Der gleiche Spieler konnte kurz vor der Pause nachlegen. Es blieb jedoch bei der knappen, aber hoch verdienten Führung.

Nach dem Seitenwechsel war der große Schwung der Gastgeber dahin. Die Gäste kamen mehr und mehr auf und drängten auf den Ausgleich. Glück in der Schlussminute, dass der Schiedsrichter ein Handspiel von Clemens Kirsch nicht ahndete. Der verbal reklamierende STV-er Kevin Schultz sah Rot. "Wir wollten den Sieg. Nach der Pause waren wir etwas gehemmt, haben aber verdient gewonnen", freute sich SV-Trainer Andreas Löwner.

Tore: 1:0 Funke (18.), 1:1 Torsten Röhrs (20.), 2:1 Dennis Stumpp (24.). Rot: Schultz (90. STV).

SV: Sehm - Clemens Kirsch (36. Hein), Stiller, Schrock, Wolkowski - Jens Stumpp, Cyrys, Stuhlmacher, Felix Kirsch - Dennis Stumpp, Funke (86. Gritzka).

 

 

Brome sammelt wichtige Punkte gegen den Abstieg

Osloß überrascht mit 3:1-Sieg gegen VfR Eintracht Nord - Müden schlägt Platendorf - Heiligendorf verliert 0:4

Von Steffen Erkenbrecher

Ausgerechnet der FC Brome beendet in der Fußball-Bezirksliga die Erfolgsserie von vier Siegen in Folge der SV Gifhorn. Der TuS Neudorf-Platendorf kann hingegen auch in Müden nicht für die Trendwende sorgen und rutscht bis auf einen Punkt an die Abstiegsplätze heran.

FC Brome - SV Gifhorn 2:1 (2:1).

Tore: 1:0 Lausch (18.), 2:0 Wiegmann (26.), 2:1 Lippke (45.).

Der Gastgeber begann stürmisch und hatten gerade in Halbzeit 1 die besseren Chancen. "Wir hätten bis zum Pausenpfiff durchaus höher führen können", meinte ein zufriedener FC-Trainer Harald Garzke. Erst im zweiten Durchgang konnten die Gäste aus Gifhorn für mehr Druck sorgen. "Trotzdem hatten wir so gut wie keine Torchancen", erklärte Gästecoach Andreas Kastner-Blödorn, der den Sieg der Bromer ebenso wie sein Gegenüber als verdient einstufte. Einzig und allein das Anschlusstor sorgte für ein wenig Verunsicherung im Spiel der Hausherren. "Leider waren wir bei den Konterchancen etwas überhastet", so Garzke, der die Punkte im kommenden Match gegen Heiligendorf unbedingt vergolden will.

FC: Meißner - Lenz, Herud, Sacher - Hoffmann, Jürgens (75. Dankert), Lausch, Buhr, Pischel - Wiegmann, Nieswandt (80. Nickels).

SV: Mechelk - Abazi, Kornblum (80. Kastner-Blödorn), Ceylan - Lo Bianco (46. Gülabi), Garzke (60. Grünhage), Marco Momberg, Jander, Lippke - Ustaoglu, Sawtschenko.

SV Meinersen/A./P. - TSV Heiligendorf 4:0 (0:0).

Tore: 1:0 Sterz (71.), 2:0 White (82.), 3:0 Niebuhr (87.), 4:0 Bind (90.). Rot: Strey (65./TSV).

Der Gastgeber bewies in dem Duell mit dem Kellerkind aus Heiligendorf den längeren Atem. Der erste Durchgang gehörte jedoch den Gästen. Gleich zweimal war es SV-Torwart René Conrad, der die Hausherren vor dem Rückstand bewahrte. "Ich war froh, dass es zur Halbzeit noch null zu null stand", gab Heimcoach Volker Steding zu. Nach dem Seitenwechsel kamen die Hausherren dann besser ins Match. Gerade das Spiel über die Flügel wurde zunehmend besser bei der Steding-Elf. Nachdem der TSV sich dann mit einer roten Karte selbst schwächte, kam der SV schlussendlich doch noch zu seinem Dreier. "Über 90 Minuten gesehen war es ein verdienter Sieg. Unsere bessere Fitness hat den Ausschlag gegeben", meinte der SV-Trainer.

SV: Conrad - Wiehe (70. White), Winkelmann (46. Glindemann), Niebuhr, Voigt - Vogelmann, Sterz, Hagemann, Lenk - Boz (75. Deeke), Bind.

TSV: Denecke - Strey, Molkentin (81. Günther), Twardon - Kari, Sochacki, Koderisch, Kuhlbars, Grohn (46. Gawlik) - Paetz, Pult (57. Dunkel).

TuS Müden-Dieckhorst - TuS Neudorf-Platendorf 3:2 (1:1).

Tore: 1:0 S. Gerike (6.), 1:1 Lücke (40.), 1:2 Hoffart (56. FE), 2:2 Schmitz (76.), 3:2 Melzel (83.).

Ein Spiel auf Augenhöhe - beiden Teams gelang es einmal, den Spielstand vom Rückstand in eine Führung umzumünzen. Der glückliche Sieger war dann der Gastgeber aus Müden. Zumeist war es jedoch die angereiste TuS, die das Spielgeschehen bestimmte. Trotzdem boten sich den Hausherren viele Torchancen, die gerade in Halbzeit 1 zumeist ungenutzt blieben.

Nach dem Wechsel gewannen die Gäste dann jedoch mehr und mehr die Überhand. "Spätestens nach der 2:1-Führung hatten wir die Partie klar im Griff", meinte Gästetrainer Frank Huneke. Der zweite individuelle Fehler brachte den Gastgeber jedoch wieder zurück ins Spiel. "Mit dem 2:2 kam dann die zweite Luft bei uns. Schlussendlich finde ich das Ergebnis anhand der Chancen verdient", erklärte Müdens Trainer Andreas Heindorff. "Sehr bitter", bilanzierte im Gegensatz dazu sein Kontrahent.

Müden: Lüer - C. Bürsing, Melzel, Damker - C. Gerike, Thorben Döring (77. Schacht), B. Bürsing, Linneweh (79. Brandes), S. Gerike, Schmitz (89. Benzer) - Tobias Döring.

Platendorf: Bartels - Schrader, Klenner, R. Manske (45. Kosmin) - Rauhs, Lücke (76. Guse), Becker, Hoffart, Marquardt - Gutknecht, Pengel (45. Krause).

SV Osloß - VfR Eintracht Nord Wolfsburg 3:1 (1:1).

Tore: 1:0 Rose (6.), 1:1 Macis (44.), 2:1 Wilke (75.), 3:1 Winterboer (90.).

Ein Schmankerl für die Zuschauer bot sich beim Duell in Osloß. "Es war mit Sicherheit ein gutes Spiel, mit vielen Torchancen", fasste SV-Trainer Holger Ringe die 90 Minuten zusammen, der auch ein großes Lob an den Gast aus Wolfsburg aussprach. Besonders erfreulich bei den Hausherren, wie gut sich die neu eingesetzten Spieler, Allen Bittner, Thorben Siebert, Christian Wilke und Hendrik Krause, einbrachten. "Die Jungs haben ihre Aufgabe zu 100 Prozent erfüllt und damit ihre Chance genutzt", meinte Ringe erfreut. Sein Gegenüber war indessen nicht sonderlich begeistert von dem Endergebnis. "Wir haben gut gespielt und trotzdem verloren. Die ersten beiden Tore von Osloß kamen aus dem Nichts", merkte Gästecoach Karsten Stephan an.

SV: Schmidt - Siebert, Fricke, Krause - Ollendorf, Celico, Petri, Ament (60. Cirousse), Bittner - Rose (75. Winterboer), Wilke (65. Wolfram).

VfR: Bonk - A. Marrazza, Korsch, Schömers, Engelhardt - Krause (75. G. Marrazza), Osumek, Bewernick, Straub - Macis, Dürkop.

 

Torjäger der Bezirksliga

 16 Tore:

T. Röhrs (STV Holzland),

13 Tore:

Bischoff (TSV Hehlingen),

11 Tore:

M. Plagge (SV Calberlah), Rose (SV Osloß),

10 Tore:

Hernier (SV Calberlah)

8 Tore

Gerike, (TSV Hillerse),

7 Tore

Gutknecht (Platendorf), Funke (Reislingen)

6 Tore:

Plotek (SV Calberlah), F. Busse,  (TSV Hillerse),

Bewernick (Eintr. Nord), Stöbermann, Klapproth (Isenbüttel)

 

 Bezirksliga: 15.Spieltag Vorberichte

AZ: 16.11.07

Gipfel, Teil 1: Hillerse will Verfolgern enteilen
Tabellenführer TSV erwartet Calberlah
 

(hot/jk) Den Verfolgern enteilen: Spitzenreiter TSV Hillerse kann am Sonntag (14 Uhr) mit einem Sieg gegen den Dritten Calberlah einen Verfolger abschütteln – oder machen die Grün-Weißen die Fußball-Bezirksliga wieder spannend?
TSV-Trainer Heinz Gerono will die Partie nicht überbewerten. „Es ist ein Punktspiel wie jedes andere. Natürlich könnten wir mit einem Sieg einen direkten Konkurrenten auf Distanz halten. Aber eine Vorentscheidung ist es nicht.“ Vielmehr verspricht sich Gerono „ein interessantes Spiel gegen einen Gegner mit gewissen Qualitäten“. Gerade in der Offensive sei Calberlah gefährlich. „Nicht umsonst hat der SV die meisten Tore geschossen“, sagt Hillerses Trainer.
Fehlen wird auf Seiten der Gastgeber nur Sebastian Busse (Bänderriss). Gerono hofft derweil darauf, dass der Ball am Sonntag rollt: „Ich hasse diese Nachholspiele mit den vielen Ungewissheiten.“
So oder so – Calberlah wird auf jeden Fall motiviert sein. „Wir würden gern eine Überraschung schaffen – und wir wissen, dass uns viele die Daumen dafür drücken“, sagt Frank Plagge. Calberlahs Coach traut dies seiner Mannschaft ohne weiteres zu: „Wir fahren nach Hillerse, um zu gewinnen.“
Druck sieht er auf seiner Mannschaft, die weiter ohne vier Defensivspieler auskommen muss (AZ/WAZ berichtete), indes nicht: „Wir können das ganz entspannt angehen. Für eine Überraschung muss alles passen, wir müssen 110 Prozent geben.“ Dass sein Team zum großen Gewinner des Wochenendes werden könnte, weil sich Reislingen und Holzland gegenseitig die Punkte klauen (siehe Bericht), schließt er zwar nicht aus, sagt aber: „Ich denke, dass sich Reislingen und Hillerse am Ende um den Titel streiten werden.“

Gipfel, Teil 2: In Reislingen sind die Jäger unter sich
SV könnte mit Sieg gegen Holzland die Spitze stürmen
 

(hot/jk) Die Jäger unter sich: Am Sonntag (14 Uhr) erwartet der Zweite SV Reislingen/ Neuhaus den Vierten der Fußball-Bezirksliga, STV Holzland. Und vor allem für den SVR könnte es ein traumhaftes Wochenende werden.
Sonntag, 15.46 Uhr: Auf dem Bötzel ist gerade die Nachricht von Hillerses Niederlage gegen Calberlah eingegangen, der SVR-Sieg gegen Holzland war Sekunden zuvor besiegelt worden. Spieler und Coach Andreas Löwner feiern, als hätten sie gerade die Meisterschaft gewonnen – Schnitt.
Das wäre ein mögliches Szenario am Sonntag, an dem die ersten Vier der Bezirksliga die Klingen kreuzen. „Das wäre klasse“, sagt Löwner und holt sich selbst – trotz acht Siegen in Serie – sofort in die Realität zurück: „Gegen Holzland wird es schwer, wenn auch nicht unmöglich. STV hat eine gute Truppe.“
Zwei seiner Spieler freuen sich ganz besonders. Sascha Wolkowski und Kevin Funke, die bis zum Sommer 2006 noch für Holzland spielten. „Die beiden brennen“, weiß Löwner. „Man muss aber aufpassen, dass sie nicht übermotiviert sind.“
Ob die Partie steigt, ist unklar. Reislingens Trainer: „Der Bötzel in Reislingen sieht nicht gut aus. Wir waren schon Laufen am Allersee und im Soccerpark. Vielleicht geht’s aber in Neuhaus.“
STV-Coach Waldemar Josef ist gespannt, ob sein Team den Schwung vom 7:2 gegen Hehlingen über das spielfreie vergangene Wochenende retten konnte. „Das wäre schön. Dass uns aber in Reislingen ebenfalls so ein hoher Sieg gelingt, glaube ich nicht. Der SV ist gleichmäßig stark besetzt. Wir wären schon mit einem Punkt zufrieden“, gibt sich Josef bescheiden. „Unser vorangiges Ziel ist immer noch der Klassenerhalt. Auch wenn wir jetzt oben stehen – in dieser Liga kann sich das ganz schnell drehen.“

Frust in Müden: Immer jubeln die anderen…
Heindorff-Elf will Heimerfolg – Familien-Duelle in Brome – Parsau trifft auf Ex-Trainer
 

(jk/hot) Vergangene Woche fand in der Fußball-Bezirksliga aufgrund der widrigen Witterungsverhältnisse nur ein Spiel statt – wie wird‘s an diesem Wochenende sein? Es entscheidet sich wohl kurzfristig, wie viele Teams morgen und am Sonntag die Fußballstiefel schnüren dürfen…
MTV Isenbüttel – TSV Hehlingen (morgen, 14 Uhr).
Das 1:4 beim VfR Eintracht war Isenbüttels höchste Saisonpleite. Klar, dass der MTV das wiedergutmachen will – und Trainer Dieter Winter ist optimistisch: „Wir waren ja nicht schlecht, aber wir müssen die individuellen Fehler abstellen.“ TSV-Coach Jürgen Winkelmann war als Zaungast dabei, stellte fest: „Isenbüttel hatte mehr vom Spiel, hat sich aber Patzer geleistet, die zu den Gegentoren geführt haben. Wir wollen den MTV ebenfalls dazu zwingen.“ Fehlen werden definitiv Thomas Jauster (Leistenbruch), André Scheffel (Knöchel-OP), Steffen Albertz (privat verhindert) und Jörg Schünemann (Knieprobleme).
FC Brome – SV Gifhorn. In Brome war unter der Woche auf dem Rasen kein Trainingsbetrieb möglich, deswegen ging‘s in den Soccerpark. „Ich bezweifele, dass das Spiel gegen Gifhorn stattfindet“, so Bromes Co-Trainer Sascha Kornblum. Wenn doch, dann kommt‘s gleich zu zwei Familien-Duellen. Zum einen spielt Kornblums Bruder Mark bei der SV, zum anderen ist FC-Coach Harald Garzke der Onkel von Gifhorns Julian Garzke.
SV Meinersen – TSV Heiligendorf. SVM-Trainer Volker Steding hofft, dass die Partie stattfindet: „Der Platz sieht ganz gut aus. Wir wollen unbedingt spielen.“ Der wiedergenesene Vitali Eberhart (Zerrung) soll dabei helfen, die drei Zähler in Meinersen zu behalten. „Das ist eine wichtige Partie für uns“, betont Steding. Aber auch für Heiligendorf. „Wir wollen punkten und den Anschluss halten“, so TSV-Coach Klaus Goertner. Fragezeichen stehen hinter den Einsätzen von Thomas Dunkel (Rippenprellung) und Waldemar Gawlik (Halsentzündung).
SV Osloß – VfR Eintracht Nord Wolfsburg. Osloß’ Coach Holger Ringe beobachtete den VfR beim 4:1 gegen Isenbüttel. Was er gesehen hat? „Eine sehr junge Mannschaft.“ In die Karten lässt sich Ringe nicht schauen, sagt aber: „Da ist was drin für uns.“ Wolfsburgs Trainer Karsten Stephan hofft, dass die Platzverhältnisse ein Spiel zulassen: „Eine Pause würde uns wieder aus dem Rhythmus bringen. Auf jeden Fall müssen wir in Osloß eine konzentrierte Vorstellung abliefern.“
SSV Vorsfelde II – FC Germania Parsau. André Pauli, Spartenleiter von Schlusslicht Parsau, weiß: „Es geht jetzt schon um die Chance, in der Rückrunde nochmal angreifen zu können. Wir müssen unbedingt einen Dreier holen.“ Bis in die Haarspitzen motiviert wird der FC zum SSV II reisen. „Das wird sicherlich ein interessantes Spiel. Zumal die Jungs gegen ihren Ex-Coach Jörg Jennerich auflaufen“, erklärt Pauli, der nochmals betont: „Mit einem Remis ist uns nicht geholfen.“
TuS Müden-Dieckhorst – TuS Neudorf-Platendorf (alle Sonntag, 14 Uhr). „Wir brauchen ein Erfolgserlebnis“, sagt Platendorfs Trainer Frank Huneke vor dem Duell beim direkten Konkurrenten. Müdens Stärken dürfte sich Huneke derzeit auch bei seiner Elf wünschen: „Das ist ein kampfstarkes Team, das um jeden Ball fightet.“ Und die Gastgeber werden alles daran setzen, um zu gewinnen. „Wir wollen unseren Zuschauern mal wieder einen Heimsieg schenken“, sagt Coach Andreas Heindorff, dem stinkt, „dass in Müden immer nur die anderen feiern…“

 

 

GR: 16.11.07

 

Fußball-Bezirksliga Titelkampf spitzt sich zu

Der SV Gifhorn sei Dank. Die Eyßelheider fügten dem TSV Hillerse die erste Saisonniederlage in der Fußball-Bezirksliga zu - und sofort wittern die Verfolger Morgenluft. Gut für die Liga, dass am Sonntag mit dem SV Calberlah der Tabellendritte beim TSV gastiert, denn nun ist der Spitzenreiter richtig gefordert. Der SV Reislingen/Neuhaus wartet nur auf einen Ausrutscher, muss aber selber erst einmal gegen den Vierten Holzland bestehen.

 

TSV nach erster Pleite unter Druck

Hillerse empfängt Dritten Calberlah

Von Steffen Erkenbrecher

Spannung pur: Der TSV Hillerse lädt am Sonntag (14 Uhr) den SV Calberlah zum Topspiel in der Fußball-Bezirksliga. Die beste Offensive der Liga reist zum Spitzenreiter. Ein Wiedersehen wird es auch geben: Beide Trainer kickten vor Jahren zusammen beim MTV Gifhorn (siehe Extrabericht).

Der Druck vor dem Kracher liegt beim gastgebenden TSV. "Wir haben die Zielsetzung Aufstieg, da ist es ja klar, dass wir gefragt sind", erklärt Hillerse-Trainer Heinz Gerono. In Calberlah hält man sich hingegen bedeckt. "Hillerse ist in meinen Augen der haushohe Favorit. Für uns ist das ein einfaches Spiel. Wir können nur überraschen", meint Frank Plagge sehr bescheiden. Schließlich ist sein Team derzeit bis auf vier Punkte am Ligaprimus dran. "Natürlich wollen wir trotzdem gewinnen. Wenn es geht, soll die Meisterschaft bis zum letzten Spieltag offen bleiben", so Plagge weiter.

Dem schließt sich sein Kontrahent Gerono natürlich nicht an. "Wir wollen unsere Mitbuhler möglichst auf Distanz halten." Dass die Hausherren dafür mehr tun müssen, als bei der 0:1-Heimniederlage gegen die SV Gifhorn, ist sicher.

Nach Meinung des TSV-Trainers wird sich die Partie hauptsächlich in den Eins-Gegen-Eins-Situationen entscheiden. "Beide Mannschaften spielen ein ähnliches 4-4-2-System. Dadurch werden sich viele direkte Duelle ergeben", glaubt Gerono. Besonders dem Kombinationsspiel in die Spitze beiden Gästen zollt Hillerses Coach Respekt: "Da müssen wir schnell und beweglich sein, damit wir diese Stärke frühzeitig unterbinden können."

Bei Calberlah hofft man indes, dass genau diese Offensive um den besten Torschützen Marc Plagge (11) den entscheidenden Ausschlag gibt. Doch SV-Trainer Plagge weiß ebenfalls, wo der Gegner seine Stärken hat: "Bei dem TSV sind es besonders Wesche und Demir, die wir im Auge behalten müssen." Als taktisches Mittel gibt er vor, das Spiel selbst in die Hand zu nehmen.

Der Aufsteiger kann die gelungene Vorrunde mit einem Dreier beim Spitzenreiter veredeln. "Die Konstanz, mit der wir in der Hinrunde bisher gespielt haben, ist schon ein wenig überraschend", so Plagge.

 

"Laufziege" hat ordentlich auf die Socken gegeben

Das Wiedersehen zweier MTV-Weggefährten

HILLERSE. Als wenn das Spitzenspiel nicht schon genug Aufreger parat hätte - nun kommt auch noch ein Wiedersehen zweier alter Bekannter dazu. Beide Trainer kennen sich aus gemeinsamen aktiven Tagen.

TSV-Trainer Heinz Gerono und Calberlahs Coach Frank Plagge spielten von 1981 bis '84 zusammen mit dem MTV Gifhorn in der Amateuroberliga. "Ich habe nur gute Erinnerungen an die Zeit mit Heinz. Ich habe damals einiges von ihm gelernt", erklärt der damals erst 18-jährige Plagge, dem später noch der Sprung in die erste Bundesliga gelang.

Auch Gerono kann sich noch an die gemeinsame Zeit erinnern: "Wir hatten mehr oder weniger ein freundschaftliches Verhältnis zueinander. Auch wenn ich ihm das ein oder andere Mal ganz schön auf die Socken gegeben habe", erinnert sich der ein Jahrzehnt ältere Gerono. Doch beide wissen um die Stärken ihres Gegenübers. "Heinz war damals eine absolute Laufziege. Auch von seinen Mitspielern verlangte er, dass sie bis zur letzten Minute alles geben", sagt Plagge. Der TSV-Trainer denkt indes ähnlich über seinen alten Weggefährten: "Frank ist sehr ehrgeizig und wird mit seinen Jungs immer 100 Prozent geben, um zu gewinnen."

 

 

Löwner: "Wir sind keinen Deut schlechter als Hillerse"

Holzland will sich beim SV krönen

Von Steffen Erkenbrecher

REISLINGEN. Das Verfolgerduell steigt in Reislingen: Der Tabellen-Zweite SV Reislingen/Neuhaus erwartet am Sonntag (14 Uhr) im zweiten Spitzenspiel des 15. Spieltages der Fußball-Bezirksliga den Vierten STV Holzland.

Eine Prognose ist nur schwer zu fällen - die Gastgeber gehen mit der beeindruckenden Serie von acht Siegen in Folge in die Partie, während der STV mit einem 7:2-Kantersieg gegen Verfolger TSV Hehlingen aus der letzten Begegnung anreist.

"Wir sind selbstverständlich guter Dinge, aufgrund unserer tollen Serie", erklärt SV-Trainer Andreas Löwner. Sein Gegenüber Waldemar Josef gibt sich etwas bescheidener: "Wir sind, trotz des tollen Sieges gegen Hehlingen, mit Sicherheit keine Spitzenmannschaft. Mit einem Punkt gegen Reislingen wäre ich schon zufrieden." Die Spielweise des SV würde seinem Team allerdings zugute kommen. "Gegen Mannschaften, die das Spiel machen, sehen wir meist besser aus."

Bei den Kontrahenten um Löwner verlässt man sich indes hauptsächlich auf das bessere Kollektiv. "Wir sind vom Personal gerade in der Breite besser besetzt als der STV. Ich finde sogar, dass wir keinen Deut schlechter als der Spitzenreiter sind", so ein selbstbewusster SV-Coach. Doch trotzdem wolle man in Reislingen die Kirche im Dorf lassen und sich keinen unnötigen Druck machen.

In Holzland will man hingegen probieren, sich mit einem Sieg das Sahnehäubchen aufzusetzen. "Wir könnten unsere super Vorrunde damit krönen", meint Josef. Fraglich ist jedoch noch, ob das Spiel aufgrund der Witterungsverhältnisse überhaupt angepfiffen wird.

 

Vorsfelde will "Gras fressen"

Kellerkrimi bei SSV-Reserve - Hehlingen muss nach Isenbüttel

Viel Brisanz in der Fußball-Bezirksliga: Gleich mehrere Vereine sind am 15. Spieltag in der Pflicht zu gewinnen, um die nötigen Punkte gegen den Abstieg zu sammeln. Hehlingen könnte indes Boden nach oben gut machen.

MTV Isenbüttel - TSV Hehlingen (Sbd., 14 Uhr).

Die individuellen Fehler abstellen - darauf hofft MTV-Trainer Dieter Winter. "Die Niederlage letzte Woche gegen VfR Eintracht/Nord war sehr unglücklich. Wir haben uns einfach zu dumm angestellt", erklärt der Trainer. Und Winter weiß, dass sich sein Team solche Patzer gegen Hehlingen erst recht nicht leisten kann. "Der TSV ist noch ein besseres Kaliber als die Eintracht." Trotzdem hofft der Coach auf einen guten Verlauf für seine Hausherren. Gerade gegen gute Mannschaften, die mitspielen, hätte seine Mannschaft die besten Leistungen gebracht, so Winter. Man wolle die Hehlinger sowohl kämpferisch als auch spielerisch auf heimischem Boden bekämpfen. Der Fünfte Hehlingen könnte indes Nutznießer der Punktverluste in den Spitzenspielen werden.

FC Brome - SV Gifhorn (Sbd., 17 Uhr).

Acht mickrige Torerfolge stehen bei den Hausherren nach nunmehr 13 Spielen zu Buche. Kein Wunder also, dass sich der FC mittendrin im Abstiegskampf befindet. Ein Befreiungsschlag gegen die SV wäre also genau das Richtige für die Bromer. Auf Gifhorner Seite dürfte man aber das nötige Selbstvertrauen mitbringen: Im letzten Spiel brachte die SV dem Spitzenreiter aus Hillerse die erste Niederlage bei.

SV Meinersen/A./P. - TSV Heiligendorf (So., 14 Uhr).

In Meinersen schlägt das zweite Kellerkind in Folge auf. Nach dem 1:0-Erfolg gegen Brome ist nun der auf Platz 14 geführte TSV Heiligendorf zu Gast. "In solchen Spielen zählen nur die drei Punkte. Nachher fragt niemand mehr, wie das Spiel gelaufen ist", verdeutlicht der SV-Trainer Volker Steding die Ziele. Die Meinerser sind gewarnt vor dem TSV: Es sei bekannt, dass sie schon die ein oder andere Überraschung gelandet haben, so Steding weiter. "Für uns ist das in jedem Fall ein Sechs-Punkte-Spiel, um uns die nötige Luft nach unten zu verschaffen", konstatiert Meinersens Coach.

SSV Vorsfelde II - FC Germania Parsau (So., 14 Uhr).

In den letzten acht Spielen nur ein Sieg und damit Tabellenplatz 13 - düstere Aussichten beim Gastgeber. Doch auch der Tabellenletzte aus Parsau hat sich nur selten mit Ruhm bekleckert in dieser Saison. Ein echter Abstiegskrimi also. "Es ist ganz klar, dass wir jetzt zu den alten Tugenden zurückkehren müssen - Gras fressen ist die Devise", macht Jörg Jennerich vor dem Duell mit seinem Ex-Klub unmissverständlich klar.

TuS Müden-Dieckhorst - TuS Neudorf-Platendorf (So., 14 Uhr).

Die Kontrahenten kämpfen derzeit um das Überleben in der Bezirksliga. Mit Platz 11 und 12 befinden sich die Mannschaften nur unmittelbar oberhalb der roten Linie. Die Wichtigkeit dieses Duells ist also auf beiden Seiten vorhanden. Auf Platendorfer Seite darf man wieder auf den bisher erfolgreichsten Torschützen Alexander Gutknecht (7) hoffen.

SV Osloß - Eintracht/Nord Wolfsburg (So., 14 Uhr).

"Die Eintracht ist der Favorit aufgrund der Tabellensituation. Zudem ist sie besonders in der Offensive gut bestückt", zollt SV-Trainer Holger Ringe dem Gegner Respekt. Trotzdem sei man in der Pflicht, die Punkte in Osloß zu behalten, so der Coach. Als positiven Ansatz sieht man in Osloß, dass der SV im Vorjahr zweimal gegen die Wolfsburger gewinnen konnte. Um solch einen Erfolg wieder feiern zu können, nimmt Ringe vor allen Dingen die Defensive in die Pflicht.

 

 

 

IK: 16.11.07

 

Geschlossene Gesellschaft: Top Vier unter sich

Calberlah will Spitzenreiter Hillerse ärgern / Brome: Sturm-Experimente gegen Torarmut

Von Ingo Barrenscheen

Zutritt nur für Titelanwärter: Die Top Vier der Fußball-Bezirksliga bleiben am kommenden Sonntag unter sich! Erster gegen Dritter, Zweiter gegen Vierter: So lautet ab 14 Uhr das verheißungsvolle Kräftemessen. Ein Wörtchen oben mitreden will aber auch noch der Fünfte TSV Hehlingen, der am Sonnabend in Isenbüttel (14 Uhr) zum Spieltag-Auftakt bläst. Ebenfalls schon am Sonnabend am Ball ist der FC Brome: Er hofft ab 17 Uhr gegen die SV Gifhorn auf einen Befreiungsschlag.
 

TSV Hillerse - SV GW Calberlah
Es ist ja nicht so, dass die Liga den TSV Hillerse nicht mag. Und doch ist sich Calberlahs Trainer Frank Plagge vor dem Topspiel sicher: "Uns werden sicherlich viele die Daumen drücken." Denn mit einem Sieg der Grün-Weißen wäre die öde Langeweile an der Spitze endgültig dahin. Die SV Gifhorn hat Hillerse der Unantastbarkeit beraubt. Nun wird die Konkurrenz aufmüpfig. "Wir wollen für eine Überraschung sorgen", sagt Plagge keck vor dem Auftritt beim Spitzenreiter. "Das geht aber nur, wenn wir 110 Prozent bringen." Hinter der Hoffnung auf einen Sieg verbirgt sich beim Tabellendritten aber nicht der Wunsch auf den Titel. "Wir sind zufrieden mit der Entwicklung und der Tabellensituation. Unser primäres Ziel ist nicht der Aufstieg", betont Plagge. Doch er sagt auch: "Zufriedenheit ist schon ein Rückschritt." Klingt irgendwie doch wie eine Kampfansage an Hillerse.
Dem TSV kam der Spielausfall jüngst "nicht zupass", meint Coach Heinz Gerono. Gern wäre er vor dem Knaller gegen Calberlah im Rhythmus geblieben. Nun muss Hillerse "kalt" sein Ziel erreichen. Und das heißt: "Wir wollen den direkten Verfolger auf Distanz halten", so Gerono. Kein leichtes Unterfangen. "Der Gegner ist mehr als ernst zu nehmen und wird uns mehr abverlangen als die anderen Kontrahenten bisher." Die Motivation ist hüben wie drüben also am Limit - bleibt nur zu hoffen, dass die Platzverhältnisse den Hit überhaupt zulassen …

 

SV Reislingen/Neuhaus - STV Holzland
Erfolgsmeldungen sind beim SV Reislingen/N. derzeit an der Tagesordnung. Zu der starken Serie von acht Siegen hintereinander gesellt sich nun noch personeller Zuwachs: Der 20-jährige Innenverteidiger Thomas Bokeloh schließt sich dem Tabellenzweiten an. "Thomas ist ein interessanter Spieler. Er ist groß und hat einen guten Schuss", freut sich SVR-Coach Andreas Löwner über den Neuzugang, der in Bielefeld in der Landesliga kickte. Dabei hat Reislingen in der Abwehr eigentlich gar keinen Nachholbedarf: Mit nur elf Gegentoren stellt der Klub die beste Abwehr. Und an dieser soll sich im Topspiel auch der gefährlichste Liga-Angriff aus Holzland die Zähne ausbeißen.

 

MTV Isenbüttel - TSV Hehlingen
Der Schlussspurt in die Winterpause hat es gewaltig in sich für den MTV Isenbüttel. Mit dem Heimspiel gegen Hehlingen beginnt für die Truppe von Dieter Winter eine Serie von drei Partien gegen Teams aus den Top Fünf. Läuft‘s dumm, könnte der Bezirksoberliga-Absteiger im Klassement wieder zurück in die Niederungen purzeln. Der MTV ist inzwischen aber gefestigt - so sollte vielleicht auch gegen diese Gegner der eine oder andere Punkt herausspringen.

FC Brome - SV Gifhorn
Das Grün in Brome ist seit vergangenem Sonnabend gesperrt - damit es just eine Woche später nach Möglichkeit bespielbar ist. Am Mittwoch wichen die FC-Kicker zum Trainieren in den Soccer-Park aus. Ein Alternativ-Programm, das Coach Harald Garzke sogar gern in Kauf nahm: "Wir wollen ein bisschen Spaß haben. Vielleicht bringt es etwas." Denn gute Laune ist in Brome derzeit ein rares Gut. Nach nur einem Sieg aus den letzten zehn Spielen kein Wunder. Grund für die Misere ist die Torarmut. Bis zur Winterpause kommt kein Stürmer zurück - deshalb will Garzke gegen die aufstrebende SV Gifhorn vorn etwas ausprobieren: "Wenn man über Wochen kaum Tore schießt, muss man etwas verändern."

SV Meinersen - TSV Heiligendorf
Erst stand die Null auf der einen (falschen) Seite, nun steht sie auf der anderen: Meinersen befreite sich jüngst mit zwei Siegen ohne Gegentor aus der direkten Gefahrenzone. Ausruhen ist am Sonntag aber nicht angesagt: Gegen den Drittletzten aus Heiligendorf wartet ein Sechs-Punkte-Spiel! Ein weiterer Dreier, und die SVM wäre aus dem Gröbsten raus.

SSV Vorsfelde II - FC Germania Parsau
Brisanter können die Vorzeichen kaum sein: Im Kellerduell der Vorsfelder Reserve gegen Parsau geht es nicht nur um überlebenswichtige Punkte, sondern auch um das Wiedersehen von Jörg Jennerich mit seinem Ex-Klub. Ein Schuss Extra-Motivation tut den Germanen auch gut. Bei einer weiteren Schlappe gegen den ehemaligen Coach wäre der Rückstand aufs rettende Ufer bereits beträchtlich.

TuS Müden-Dieckhorst - TuS Neudorf-Platendorf
Jeden anderen Klub würde es wurmen. Für Platendorf ist es ein Hoffnungsschimmer. Der Klub aus dem Moor befindet sich in den letzten vier Spielen der Hinserie nur noch auf Reisen - angesichts des drastischen Heimkomplexes nicht unbedingt ein Nachteil … Die Ausgangslage vor der Partie gegen Müden ist praktisch identisch mit der des ausgefallenen Spiels gegen Osloß. "Es ist auch ein Gegner aus unserer Tabellenregion. Da müssen wir zusehen, doch endlich einmal wieder Punkte zu holen", weiß TuS-Trainer Frank Huneke um den Stellenwert der Partie. Würde Platendorf das halbe Dutzend Niederlagen am Stück vollmachen, wäre erst einmal ein Loch zum Tabellenmittelfeld da. Huneke: "Dann würde es langsam kritische Züge annehmen."

SV Osloß - VfR Eintr. Nord Wolfsburg
Kann die Eintracht aus Wolfsburg noch vor der Liga-Pause den Anschluss zur Spitzengruppe herstellen? Mit sechs Siegen aus den vergangenen sieben Spielen geht die Kurve steil nach oben, und die nächsten drei Gegner gehören allesamt zur Kategorie "schlagbar". Wobei das Gastspiel in Osloß mit Vorsicht zu genießen ist: Man weiß nie, was aus der Wundertüte SVO herauskommt.

 Bezirksliga: 14. Spieltag Spielberichte

AZ: 12.11.07

VfR bedankt sich für MTV-Fehler

Wolfsburg gewinnt mit 4:1 – Eintracht-Führung aus dem Nichts
 

(hot) Isenbüttels individuellen Fehlern sei Dank! Durch Patzer in der Gäste-Defensive gewann der VfR Eintracht Nord Wolfsburg das einzige Spiel in der Fußball-Bezirksliga gegen den MTV am Ende verdient mit 4:1 (1:0).
Zu Beginn sah es danach gar nicht aus: Auf dem für Isenbüttel ungewohnten Kunstrasen war die Mannschaft von Dieter Winter das bessere Team, spielte zum Teil schnellen und flüssigen Kombinationsfußball.
Chancen waren indes Mangelware. Die beste vergab Isenbüttels Marco Benke per Distanzschuss, den VfR-Keeper Jan Schwarz abwehrte.
Die Wolfsburger Führung fiel aus dem Nichts. Niklaas Osumek verwertete einen Pass von Daniel Dürkop, der erstmals von Anfang an ran durfte, ins kurze Eck.
Die zweite Hälfte begann wie die erste: Der MTV war besser, erspielte sich aber wieder kaum zwingende Chancen – mit einer Ausnahme. Daniel Dorenkamp legte Dennis Stöbermann auf, der zum 1:1 einschob.
„Da hätte das Spiel kippen können“, so VfR-Trainer Karsten Stephan. Doch Isenbüttel half, dass das nicht passierte. MTV-Abwehrspieler Dennis Mohwinkel legte Sören Krause unnötig im 16er, Rick Bewernick verwandelte den Elfer sicher. Die Wolfsburger, die sich nun aufs Kontern verlagerten – und damit mehrmals brandgefährlich wurden – legten nach: Bewernick setzte Dürkop in Szene, der zum 3:1 einschob.
Dass nur noch das 4:1 fiel, hatte Isenbüttel Keeper Andreas van der Vorst z