Bezirksliga 1:  Saison 2008/2009

Presse

Hier könnt ihr einige Presseartikel aus verschiedenen Zeitungen lesen:
AZ  Allerzeitung  www.aller-zeitung.de
GR  Gifhorner Rundschau  www.newsclick.de
IK  Isenhagener Kreisblatt  www.isenhagener-kreisblatt.de
 

 

 Bezirksliga:

 

 AZ-Rückblick:

 AZ: 14.06.09

 

Isenbüttels Bratwurst und der Titel
«(hot) Eine Klasse für sich – auch innerhalb der Fußball-Bezirksliga. Die führenden Teams SV GW Calberlah und MTV Isenbüttel sind mit Siebenmeilenstiefeln vor dem Rest der Liga marschiert.

Allen voran natürlich Meister Calberlah – der erste Teil des AZ/WAZ-Saisonrückblicks.

»Auf dem Gipfel: Der «SV GW Calberlah» (1. Platz/72 Punkte/103:36 Tore) spielte eine Top-Saison, an deren Ende die Meisterschaft und der Aufstieg in die Landesliga standen. Schon im April waren fast alle Zweifel ausgeräumt – zu souverän ging das Team von Coach Frank Plagge durch die Spielzeit, vor allem durch die Rückserie. „Der Star war bei uns die Mannschaft“, will Plagge keinen richtigen Ausnahmekönner seiner Meister-Elf hervorheben. Kuriosum im April: Beim 2:0-Sieg beim MTV Gifhorn II verließ der von der Leistung wenig überzeugte Trainer früher den Platz und meinte: „Ich fahr’ nach Isenbüttel und esse eine Bratwurst“. Heute sagt Plagge: „Ich würde es nie wieder machen. Aber da hatte es seine Wirkung erzielt.“ Die Wirkung ist nicht mehr und nicht weniger als der Meister-Titel… ]

 

Duell an der Spitze: Letztendlich setzte sich der SV Calberlah (re. Daniel Heise) vor dem MTV Isenbütel durch.

 

 

Ganz reichte es für den «MTV Isenbüttel» (2./66/ 99:48) nicht. Sechs Punkte Rückstand hatten die Blau-Weißen auf Calberlah, das „zurecht Meister wurde. Das war die konstanteste Mannschaft“, erkennt MTV-Trainer Dieter Winter an. Er gibt zu: „Wir haben es in der Hinserie verspielt.“ Fünf Niederlagen leisteten sich die Isenbütteler, so war nach der 0:3-Pleite gegen Holzland alles gelaufen. „Das war das Schlüsselspiel“, so Winter, dessen Elf danach alles gab, um einen Ausrutscher Calberlahs doch noch nutzen zu können. „Unsere Schularbeiten haben wir gemacht, aber der SV hat sich keine Blöße mehr gegeben“, sagt der MTV-Coach, der das Defensivverhalten seiner Elf als entscheidendes Minus im Titelrennen ausmachte. Wie im Vorjahr sensationell: Torjäger Dennis Stöbermann, der 37 Treffer schoss. Im kommenden Jahr soll’s mit dem Aufstieg klappen – auch für Winter persönlich, für den es die vierte Bezirksliga-Vizemeisterschaft war. ]

 

Dieter "Vize-Winter"

 

„Vor der Saison galten wir bei vielen als Absteiger Nummer 1“, weiß Ralf Ulrich, Trainer des «TuS Neudorf-Platendorf» (3./49/79:78). Stattdessen wurde der TuS aber zur großen Überraschung der abgelaufenen Spielzeit. Zwar profitierten die Platendorfer davon, dass auch kein anderer konstant war, doch vor allem die 79 Treffer sorgten für den Erfolg. „Dabei musste sich das Team erst einmal finden“, so Ulrich. Warum es nicht sogar zu mehr reichte? „Wir hatten zu Beginn der Rückserie zu viele Verletzte“, sagt der TuS-Coach, der nach nur einem Jahr von Ralf Schmidt abgelöst wird. Die Platendorfer Zuschauer kamen übrigens fast immer auf ihre Kosten. Sie sahen in den 30 Partien des TuS insgesamt 157 Tore – davon aber eben auch 78 gegen die Platendorfer…


 

Überflieger FC Wolfsburg baut noch ab
«(hot/jk) Das gesicherte Mittelfeld der Fußball-Bezirksliga geriet in der abgelaufenen Saison etwas klein. Während Holzland und Müden zufrieden sind, hatte sich der FC Wolfsburg mehr erwartet – Teil zwei des AZ/WAZ-Rückblicks.

»In der Hinrunde gehörte Bezirksoberliga-Absteiger «FC Wolfsburg» (4. Platz/48 Punkte/55:49 Tore) noch zu den Überfliegern, 2009 blieb davon wenig übrig. Nach einer starken Hinrunde und Platz eins über die Winterpause – aber mit zwei Spielen mehr als die Konkurrenz – war der FC ein ernst zu nehmender Titel-Kandidat. „Wir standen zurecht oben“, so Wolfsburgs Coach Edwin Meyer. Dann sammelte der FC ab März magere zehn Punkte. „Einige Partien waren desolat.“ Warum? „Einige Spieler haben aus unterschiedlichen Gründen ein kleines bisschen weniger gemacht – dann reicht‘s nicht.“ ]

 

«STV Holzland» (5./45/72:55) blickt auf eine gelungene Saison zurück. „Ich bin mehr als zufrieden“, so STV-Coach Waldemar Josef. Vier Jugendliche haben den Sprung ins Team geschafft. „Die Weiterentwicklung ist noch nicht zu Ende“, glaubt Josef, der Timo Dornfeld hervorhebt. „Er hat eine überragende Saison gespielt.“ Leider war der Youngster auch ein Pechvogel, zog sich im vorletzten Spiel einen Kreuzband- und Meniskusriss zu. ]

 

 „Sensationell“, so das Saisonfazit von Andreas Heindorff, Trainer des «TuS Müden-Dieckhorst »(6./43/54:51). Insgesamt holte Müden aus 30 Spielen 43 Punkte und übertraf damit bei weitem die eigenen Erwartungen. In einem Punkt hätte sich der TuS-Coach, der nach drei Jahren in Müden aufhört, aber mehr gewünscht. „Ich habe gehofft, die Mannschaft fußballerisch noch weiter zu bringen. Das ist mir leider nicht gelungen“, so Heindorff ehrlich. An der Punktausbeute gab’s aber, wie gesagt, trotzdem nichts zu mäkeln.

 

TSV Hehlingen auf den Spuren des Meisters?

«(hot/jk/tg) Das Verletzungspech machte drei Teams im Mittelfeld der Fußball-Bezirksliga zu schaffen – Teil drei des AZ/WAZ-Rückblicks auf die abgelaufene Sais

on. »Auch den «MTV Gifhorn II» (7. Platz/68:53 Tore/42 Punkte) erwischte das Verletzungspech. „Wenn das nicht gewesen wäre, würden wir vielleicht zwei bis drei Plätze besser stehen“, so MTV-Trainer Hartmut Müller. „Aber ich bin zufrieden. Wir haben unser Ziel erreicht.“ Besonders stark waren in den Augen des Coaches Marvin Lippke und Jan-Hendrik Busch. „Marvin war konstant gut, Jan-Hendrik hat als A-Jugendlicher einen Riesenschritt gemacht“, lobt Müller. ]

 

Hinter den Erwartungen zurück blieb der «SV Reislingen/Neuhaus »(8./51:49/42). SVR-Coach Andreas Löwner: „Von der Platzierung sind wir nicht so weit weg, aber wenn man bedenkt, wie viele Punkte mehr Calberlah und Isenbüttel haben…“ Den Reislingern fehlte die Konstanz, das Verletzungspech tat das Übrige. Der SVR kann von Glück sagen, nie mit dem Abstieg zu tun gehabt zu haben. „Da kam uns zugute, dass wir in der Hinrunde eine lange Serie ohne Niederlage hatten“, so Löwner. Wichtig für die kommende Saison: „Quantitativ muss sich etwas bei uns ändern“, fordert der Coach. ]

 

Dietmar Koch, Trainer des «TSV Hehlingen» (9./48:54/ 40), wollte in der vergangenen Saison möglichst viele junge Spieler an die Mannschaft heranführen. „Das ist uns ziemlich gut gelungen. Gerade in der Hinrunde haben wir gezeigt, dass wir mit den Besten mithalten können“, so der Coach. Nach der Winterpause gab’s die Talfahrt von Platz vier auf neun. „Wir hatten aufgrund vieler Verletzter keine Offensive mehr und haben so Spiele verloren, die man nicht verlieren darf“, erklärt Koch. Insgesamt ist er aber zufrieden und freut sich auf die kommende Saison: „Es stoßen wiederum elf A-Jugendliche zum Kader. Ich hoffe, dass wir in ein, zwei Jahren eine junge Mannschaft haben, die so einen schönen Fußball spielt, wie es Calberlah dieses Jahr getan hat. “

 

Stephan geht mit ruhigem Gewissen
«(hot/jk) Zitterpartie: Erst kurz vor dem Saisonende sicherten sich die Teams auf den Plätzen zehn bis zwölf den Klassenerhalt in der Fußball-Bezirksliga – der vierte Teil des AZ/WAZ-Rückblicks.

»Durchatmen beim «VfR Eintracht Nord Wolfsburg» (10. Platz/38 Punkte/59:68 Tore): Erst einen Spieltag vor Schluss wurde der Klassenerhalt durch ein 2:1 in Sandkamp gesichert. „Es war eine lange Zitterpartie, und nach Platz fünf im Vorjahr hatten wir uns das anders vorgestellt“, sagt VfR-Trainer Karsten Stephan, der nach elf Jahren aufhört. Aber: „Die Erleichterung ist groß. Ich kann mit ruhigem Gewissen gehen.“ Mit Rick Bewernick und Patrick Macis verließen die Kreuzheider vor der Saison 33 Tore. Kompensiert wurde das erst in der Rückserie. Stephan: „Mit Slim Ben-Soltana, der aus der Zweiten kam und viele wichtige Tore für uns gemacht hat, hatten wir einen echten Glücksgriff getätigt.“ Zu guter Letzt machte der VfR-Stürmer auch den Ligaverbleib perfekt – mit zwei Toren in Sandkamp… ]

 

Sie hätten die Liga so richtig aufmischen können – doch leider rief der «SV Osloß »(11./37/54:61) das zweifellos vorhandene Potenzial zu selten ab. Nichtsdestotrotz ist SVO-Spielertrainer Babis Cirousse mit seinem ersten Jahr, in dem er ein neues, junges Team aufgebaut hatte, zufrieden: „Wir haben geschafft, was wir wollten, und viele junge Spieler integriert. Für die Zukunft ist das von Vorteil, in dieser Saison war’s von Nachteil. Die Konstanz fehlte.“ Das hatte auch mit verletzungsbedingten Rückschlägen zu tun. „Waren alle fit, haben wir starke Spiele abgeliefert“, so Cirousse, der an die Siege gegen Calberlah, den FC Wolfsburg und Isenbüttel denkt. „Wir haben uns Respekt verschafft.“ Kommt die Konstanz dazu, könnte der SVO 2009/2010 weiter vorn ein gehöriges Wörtchen mitreden…

 

Der «SV Sandkamp »(12./35/ 54:74) musste als Aufsteiger „sehr viel Lehrgeld zahlen“, gibt SVS-Spielertrainer Thomas Orth zu. „Aber daraus müssen wir lernen.“ Und aus der Tatsache, dass in dieser Klasse die Trainings-Einstellung stimmen muss. „Die war nicht bei allen Spielern bezirksligatauglich“, ärgert sich Orth. Immer stark: Patrick Lehnchen und Christian Gebert. „Zwei ganz wichtige Spieler für uns“, betont der Trainer.


 

Bitter: Brome mit Last-Minute-Abstieg
«(tg/hot/jk) Einmal Jubel, dreimal Frust. Im letzten Teil des Rückblicks auf die Fußball-Bezirksliga geht’s um den Keller. »

Die «SV Gifhorn »(13. Platz/ 57:71 Tore/34 Punkte) ist dem Abstiegsgespenst knapp entkommen. Am letzten Spieltag gab‘s die Rettung. „So etwas brauche ich definitiv nie wieder. Wir sind mit einem blauen Auge davon gekommen“, sagt Spielertrainer Aki Kastner-Blödorn. Vorteil der SVG: „Wir sind nur da unten rausgeklettert, weil wir am Ende eine eingeschworene Truppe waren!“ ]

 

So schnell werden die Erinnerungen an diesen 7. Juni 2009 beim «FC Brome »(14./ 55:65/ 31) nicht verblassen. Minuten vor dem Ende der Saison rutschte der FC noch auf einen Abstiegsplatz. 87 Minuten führte Brome, bis Gegner Müden, für den es um nichts mehr ging, das Spiel drehte und so aus dem FC einen Absteiger machte. „Die Saison war eine Berg- und Talfahrt“, so Bromes Coach René Wegner, der in der Rückserie verletzungsbedingt nicht mehr eingreifen konnte. Zu unkonstant spielte das junge Team – vergab so den Matchball gegen Müden, aber auch eine frühere Rettung. Wegner: „Vielleicht fehlte Routine.“ Trotz des bitteren Abstiegs – komplett schlecht reden will der Coach die Spielzeit nicht: „Es steckt Potenzial im Team.“ ]

 

Trainer Klaus Soleinsky, der den «SV Brunsrode/Flechtorf» (15./38:88/26) erst während der Saison von Ex-Coach Guido Gehrmann übernommen hatte, ist trotz des Abstieges relativ zufrieden: „Wir haben in der Rückrunde nur vier Spiele verloren. Und taktisch hat sich das Team echt verbessert.“ Seiner Meinung nach hat die Mannschaft in vielen Spielen gezeigt, dass sie in die Bezirksliga gehört: „Doch die vielen Unentschieden haben uns das Genick gebrochen.“ ]

 

Ziel war der Klassenerhalt, unterm Strich stand der letzte Platz. Klar, dass sich die «SV Meinersen »(16./38:84/24) die Saison anders vorgestellt hatte. „Wir können nicht zufrieden sein“, so Coach Volker Steding, der in der neuen Saison den TuS Müden-Dieckhorst trainieren wird. Als Grund für den verpassten Klassenerhalt nennt er mangelnde Qualität sowie viele verletzte Stammspieler. Und: „Uns hat ein echter Stürmer gefehlt und somit die Qualität in der Offensive.“

 

 

 

 

 Bezirksliga: Die Elf des Jahres

 AZ: 14.06.09

 

Bezirksliga 1: Die Elf des Jahres!

 

 

Blockbildung im Bezirk: Die Elf des Jahres 08/09

«(hot) Sie haben abgestimmt und ihre persönliche Elf des Jahres zusammengestellt: Die AZ/WAZ bat die 16 Trainer der Fußball-Bezirksliga zum vierten Mal, ihr Team der Saison zu basteln. Das Ergebnis 2008/ 2009 ist ein Novum. Mit Meister Calberlah (vier Spieler) und Isenbüttel (drei) stellen erstmals zwei Teams sieben Akteure – Blockbildung im Bezirk! »Marcel Hernier, Tino Gewinner, Jonas Remus und Philip Plagge kommen vom Titelträger, Andreas van der Vorst, Valeri Renz und Goalgetter Dennis Stöbermann vom Vize-Meister. Torschützenkönig Stöbermann und Calberlahs Kapitän Marcel Hernier sammelten hierbei die meisten Nominierungen (15) – kaum einer will in seiner Top-Elf auf das Duo verzichten. Auffällig: Das Team des Jahres setzt sich aus Spielern aus nur fünf verschiedenen Vereinen zusammen. Aus anderen Klubs brachen nur Stefan Kaufmann, Arne Hoffart, die beide für den Bezirksliga-Dritten Platendorf aufliefen, Benjamin Korsch (VfR Eintracht Nord) und Jens Kamieth (FC Wolfsburg) in die Phalanx des Isenbütteler Samtgemeinde-Blocks ein. Premiere: Gleich vier Akteure – van der Vorst, Korsch, Plagge und Stöbermann – konnten ihre Vorjahresnominierung wiederholen.

 

 

 

Tor: Vorsti schon wieder vorn

Elf des Jahres: Tor (hot/jk/tg) Am knappsten war’s im Kasten – und wie im Sturm setzte sich Routine durch: Isenbüttels Andreas van der Vorst steht im zweiten Jahr in Folge in der Elf des Jahres der Fußball-Bezirksliga. Allerdings knapp – mit den talentierten Bastian Mechelk (SV Gifhorn) und René Conrad (Meinersen) sowie Maik Kamieth (FC Wolfsburg) folgt ein Trio mit einer Stimme weniger. „Vorsti war der Beste in dieser Saison“, so Reislingens Coach Andreas Löwner.

 

 

Calberlah macht die Abwehr dicht

«(hot/jk/tg) Der Angriff gewinnt Spiele – und die Abwehr Meisterschaften. Das sahen auch die Trainer der Fußball-Bezirksliga so und wählten deshalb gleich drei Calberlaher in ihre Hintermannschaft des Jahres. »Allen voran Meister-Kapitän Marcel Hernier, den 15 der 16 Trainer sicher gern gehabt hätten: „Er ist im Spielaufbau unheimlich stark“, schwärmt Holzlands Coach Waldemar Josef. „Er war immer eine Bank, hat selbst kaum Fehler verursacht und die der anderen fast immer ausgebügelt“, erklärt Meinersens Trainer Volker Steding. Neben ihm sorgen seine Teamkollegen Tino Gewinner und Jonas Remus für Sicherheit: „Gewinner ist Calberlahs Abwehrkopf, hat seine Arbeit hervorragend gemacht“, so Hartmut Müller, Coach des MTV Gifhorn II, über den Dauerbrenner, der keine Minute verpasste. Dass fast nur Grün-Weiße den Laden dicht halten sollen, ist keine große Überraschung: Der SV kassierte mit 36 Gegentreffern die mit Abstand wenigsten. Die zweitbeste Defensive stellt Reislingen – mit 49 kassierten Toren. Als einziger Nicht-Calberlaher bekam Benny Korsch (VfR Eintracht Nord Wolfsburg) ein weiteres Mal das Vertrauen geschenkt, das er bereits im Vorjahr genossen hatte. „Er ist einer, der sehr solide spielt“, sagt der Trainer des FC Wolfsburg, Eddy Meyer, über Korsch, der den VfR Eintracht allerdings verlässt und zu Landesligist SSV Vorsfelde zurückkehrt.

 

 

 

Das Mittelfeld überrascht

«(hot/jk/tg) Drei Kreativköpfe und ein Außenbahnrenner bilden in diesem Jahr das Mittelfeld des Jahres der Fußball-Bezirksliga. Und einem Duo aus der Schaltzentrale reichte dabei eine eher durchwachsene Saison, um die Trainer dennoch von ihrer Klasse zu überzeugen. »Die meisten Stimmen erhielt Stefan Kaufmann (11): „Seine Dynamik und Schnelligkeit zeichnen ihn aus“, holt Sandkamps Spielertrainer Thomas Orth zum Ritterschlag für den Platendorfer aus. Eine Stimme weniger erhielt Jens Kamieth, Kapitän des FC Wolfsburg – nach einer für seine Verhältnisse mäßigen Rückserie. „In der ersten Saisonhälfte war er überragend, danach hat er sich wie der Rest meiner Mannschaft angepasst. Vielleicht hat er nach seiner Verletzung zu früh angefangen“, befindet sein Trainer Eddy Meyer, der ihn aber auch auf dem Zettel hatte. Zumal seine Klasse als unbestritten gilt. Unbestritten ist auch die von Philip Plagge, für den seltener votiert wurde (6) als bei seiner Vorjahres-Wahl (11). Der GW-Lenker hatte in der Rückserie allerdings lange Zeit verletzungsbedingt gefehlt, kam erst zum Schluss wieder zurück – und schaffte es durchaus überraschend noch in die Elf der Saison. „Er hat wichtige Tore geschossen“, begründet Isenbüttels Trainer Dieter Winter. Komplettiert wird die Kreativabteilung im Mittelfeld durch Isenbüttels Gestalter Valeri Renz, der vor der Saison von Bezirksoberligist Kästorf zum MTV gewechselt war und nach einem Jahr Bezirksliga-Auszeit seinen „Stammplatz“ im Konzert der Besten gleich wieder einnahm.

 

 

Sturm: Erfahrung schießt die meisten Tore

«(hot/jk/tg) Den „Sturm der alten Männer“ nannte Platendorfs Trainer Ralf Ulrich sein Torjäger-Duo der Saison süffisant. Der Angriff des Jahres in der Fußball-Bezirksliga ist tatsächlich von unglaublich viel Erfahrung geprägt: Isenbüttels Dennis Stöbermann ist 32 Jahre alt, Arne Hoffart sogar 35. »Zusammen führt das Duo die Torschützenliste an. Stöbi traf 37 Mal, Hoffart 20 Mal. „So viele Tore sprechen für sich“, staunt Aki Kastner-Blödorn, Spielertrainer der SV Gifhorn, über Stöbermann, der im Vorjahr 41 Buden gemacht hatte. „Zu ihm muss man nicht viel sagen – er muss in die Elf des Jahres“, so Sandkamps Coach Thomas Orth. Hoffart, in den Vorjahren zumeist in Mittelfeld und Abwehr zu Hause, erlebte im Angriff seinen wohl fünften Frühling: „Er hat gezeigt, was alle von ihm erwartet haben – sehr starke Leistungen“, so Müdens Coach Andreas Heindorff. Und Isenbüttels Trainer Dieter Winter stimmt ein: „Für mich ist er Platendorfs Bester.“ Vielleicht ist es mit Stürmern ja wie mit Wein: Je älter, desto besser…

 

 

 

 Bezirksliga: AZ-Meister-Serie

 AZ: 09.06.09

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Souveräner Bezirksliga-Meister: Der Titel ging verdient an den SV GW Calberlah mit

(h.v.l.) Frederik Korsch, Philipp Korsch, Tino Gewinner, Julian Garzke, Felix Plagge, Tim Ullrich, Stephan Claus, Jonas Remus,

Hendrik Theuerkauf, Marcel Hernier.

(davor v.l.) Stefan Plagge, Tobias Meißner, Torben Meinhold, Markus Bleistein, Keeper Thomas Heinrich, Dieter Keil, Daniel Heise,

Cotrainer Sven Krüger, Betr. Hartmut Korsch, Trainer Frank Plagge und deren Anhang!

 

Calberlah feiert Saison der Superlative
«(hot) Es war eine Saison der Superlative für den SV Calberlah. Nach Platz zwei als Aufsteiger im Vorjahr sicherten sich die Grün-Weißen nun mit 72 Punkten und 103:36 Toren die Meisterschaft in der Fußball-Bezirksliga. Überraschend kam der Titelgewinn nicht. Das Team von Frank Plagge hatte ihn von langer Hand geplant… »Nach außen galt folgende Devise: „Wir wollen einen Punkt mehr holen als im Vorjahr“, so Plagge. Ob der Überflieger das auch schaffen würde, war trotz Top-Vorbereitung nach den ersten Spielen fraglich: Gegen Osloß und bei der SV Gifhorn gab’s keinen Sieg. Sollte Calberlah die Negativ-Überraschung werden? Die Antwort kam prompt: auf keinen Fall! Die Grün-Weißen legten eine Riesenserie hin, erst zwei Niederlagen zum Jahreswechsel sorgten für kleinere Bedenken. „Ich habe aber nie daran gezweifelt, dass wir es schaffen“, so Calberlahs Coach, dem zwar oft wichtige Spieler fehlten, was aber stets kompensiert werden konnte. In der Rückserie, die die Grün-Weißen ohne Niederlage und mit 56:12 Toren beendeten, gab sich das Team keine Blöße. Ein Zweikampf mit Samtgemeinde-Rivale Isenbüttel entstand nie, der Sechs-Punkte-Vorsprung hielt bis zum Ende. Mit einem 5:1 in Meinersen war der Titel perfekt, auch spielerisch schwache Partien gewann die Elf und leistete sich keine Auszeiten, wie noch im April der Vorsaison, als nur ein Punkt herausgesprungen war. „Intern war der Titel immer unser Ziel“, verriet Plagge. Dass sie nicht nur auf dem Platz die Größten sind, bewiesen die GW-Akteure nach dem Titelgewinn – auch gefeiert wurde so groß (mit Balkon!), als hätten es die Calberlaher schon die ganze Saison über planen können…

 

 

 Bezirksliga: Spielberichte 30.Spieltag

 GR: 08.06.09

 

1:7-Debakel kann Stephans Abschied nicht trüben
VfR Eintracht geht gegen Meister Calberlah unter

Von Matthias Schultz
WOLFSBURG. Lange verschwendete er keinen Gedanken daran, am Ende war es "doch etwas komisch". Nach elf Jahren als Trainer des VfR Eintracht Nord saß Karsten Stephan gestern zum letzten Mal auf der Bank des Fußball-Bezirksligisten.Die 1:7 (0:4)-Heimniederlage gegen Meister SV Calberlah störte ihn dabei wenig.

Spieler, Zuschauer und Verantwortliche dankten es Stephan auf ihre Weise. Nach dem Abpfiff streiften sie sich T-Shirts mit dem Slogan "Danke, Karsten Stephan" über. Ein Bild, das nicht spurlos am "VfR-Urgestein" vorüberging. "Die elf Jahre hier waren schon eine runde Sache", sagt der scheidende Coach. "Aber", betont er weiter, "ich habe eben gemerkt, dass der Akku leer ist. Wenn es plötzlich Tage gibt, an denen Training oder Spiel eher Pflichtprogramm sind, muss man sich seine Gedanken machen." Dabei unterstrich er jedoch, dass seine Entscheidung, die seine Ehefrau am meisten überrascht habe, überhaupt nichts mit Mannschaft oder Vorstand zu tun gehabt habe. "Mit den vier Jahren in Wendschott und den beiden Jahren in Fallersleben war ich 17 Jahre am Stück Trainer. Da ist es auch an der Zeit, mal etwas anderes zu machen", sagte Stephan.

Seinem Nachfolger Holger Ringe hinterlässt er eine Mannschaft, die ein weiteres Jahr im Bezirk spielt. Woran auch das 1:7-Debakel nichts ändern konnte. "Calberlah hat hier wenig Aufwand betrieben und im Stile eines Meisters gewonnen", lobte der VfR-Coach den gestrigen Gegner.

 

Tore: 0:1 Ullrich (10.), 0:2 P. Plagge (17.), 0:3 Claus (23.), 0:4 P. Plagge (40.), 0:5 F. Plagge (45.), 0:6 Keil (60.), 1:6 Ben-Soltana (88.), 1:7 Keil (70.).

 

 

Nicht zu stoppen:

Meister SV GW Calberlah (links Markus Bleistein) gewann

gestern mit 7:1 beim VfR Eintracht Nord und knackte damit

zum dritten Mal in Serie die 100-Tore-Marke.

 

 

 AZ: 08.06.09

Meister Calberlah knackte am letzten Spieltag der Fußball-Bezirksliga

auch noch den letzten Rekord – die 100-Tore-Marke. »«

VfR Eintracht Nord Wolfsburg – GW Calberlah 1:7 (0:5).»

Der VfR verabschiedete Coach Karsten Stephan mit einer Packung: „Ich hätte mir ein anderes Ergebnis gewünscht – aber gefeiert wird trotzdem.“ Philip Plagge knackte die 100-Tore-Marke, Bruder Felix verwandelte eine Ecke direkt und Altstar Dieter Keil traf doppelt. „Schöner geht‘s nicht“, so GW-Trainer Frank Plagge. «

VfR: »Walth – Yahmadi, Korsch, Schömers, Scarati – Straub, Karlowski (53. Marrazza), Osumek, Sakai (78. Wolze) – Sven Krause (46. Dürkop), Ben-Soltana. «

GW: »P. Korsch – Heise (73. Plotek), Meinhold, Meißner, Gewinner – Meinhold, Garzke (62. Keil), F. Plagge (64. Remus), Bleistein – Ullrich, P. Plagge. «

Tore: »0:1 (10.) Ullrich, 0:2 (17.) P. Plagge, 0:3 (23.) Claus, 0:4 (40.) P. Plagge, 0:5 (45.) F. Plagge, 0:6 (70.) Keil, 1:6 (88.) Ben-Soltana, 1:7 (90.) Keil. «

MTV Isenbüttel – SV Meinersen 5:3 (1:1). »

Erst nach der Pause entwickelte sich die Partie zum Torfestival. „Beide Teams taten nicht viel für die Defensive“, so Meinersens Trainer Volker Steding. „Ein richtig schöner Saisonabschluss“, so MTV-Coach Dieter Winter. «

MTV:» Ehmling – Dorenkamp, Ebers, Saatz, Gritzka (46. Wöllnitz) – Jacobs, Wiest (65. Heinz), Brömel, Limp – Klapproth (46. Koch), Stöbermann. «

SV:» Conrad – Winkelmann (70. Lenk), Obzorin, Niebuhr, Deeke – Hekk, Vogelmann, Weiß – Wesselmann, Ahlers (46. Hagemann), White. «

Tore:» 0:1 (13.) Gritzka (Eigentor), 1:1 (43.) Klapproth, 2:1 (58.) Stöbermann, 3:1 (60.) Wiest, 3:2 (67.) Wesselmann, 3:3 (70.) White, 4:3 (80.) Limp, 5:3 (90.) Koch. «

MTV Gifhorn II – SV Osloß 6:2 (3:1).»

Nach dem verdienten 1:0 für Osloß kam Gifhorn besser ins Spiel „Nach dem 1:1 lief bei Osloß nicht mehr viel zusammen“, so MTV-Coach Hartmut Müller. Osloß‘ Spielertrainer Babis Cirousse: „Wichtig war nur der Klassenerhalt.“ «

MTV:» Will – Hooge, Kostka, Busch, Wendt – Düsel, Lippke, Jansen – Schuster (63. Mohring) – Glindemann (63. Wagenmann), Samkowez. «

SV:» Logdeser – Iatridis, Ott, Steinke, Fochler – G. Radojevic – Fischer (78. Ollendorf), Krivenok – Cirousse, Alija, Carlino. «

Tore:» 0:1 (16.) Iatridis, 1:1 (35.) Schuster, 2:1 (43.) Schuster, 3:1 (45.) Samkowez, 4:1 (49.) Lippke, 5:1 (73.) Dusel, 5:2 (83.) Cirousse, 6:2 (87.) Mohring. «

FC Wolfsburg – SV Reislingen/Neuhaus 3:2 (1:2). »

Für Reislingens Betreuer Thomas Glagau war der FC beim Spiel um die „goldene Ananas“ das eine Tor besser. „Es war ein offenes Spiel, aber wir hatten die besseren Torchancen“, so FC-Coach Edwin Meyer. «

FC:» M. Kamieth – Engelmann, Reis, Sander, Franke (46. Özdemir) – Möllenbeck, König (65. Belfort), Dösemeci, Hyseni – J. Kamieth, Ramolla (78. D. Kamieth). «

SV: »Hülsebusch – Alaimo (75. Herrmann), Stiller, Schrock, Spahn (46. Stumpp) – Stuhlmacher, M. Cyrys, T. Cyrys, Rode (46. K. Hülsebusch) – Schulz, Krein. «

Tore: »1:0 (25.) Dösemeci, 1:1 (30.) T. Cyrys, 1:2 (35.) Krein, 2:2 (56.) J. Kamieth, 3:2 (78.) Belfort. «

TuS Neudorf-Platendorf – SV Brunsrode/Flechtorf 3:1 (1:0).»

Torwart Florian Hilken hielt Platendorf mit zwei Glanzparaden im Spiel. „Trotz der Niederlage war es meiner Meinung nach die beste Saisonleistung“, so Brunsrodes Betreuer Olaf Kühn. «

TuS:» Hilken – Bösche, Zäefi, S. Benke, Hadamek – Guse, Cafer Gül, Luft (46. Krasniqi), Kaufmann – Lücke (46. Hoffart), Raus (63. M. Benke). «

SV:» Stenzel – Lommatzsch, Forche, Spindler – Görgen, Marschke, Boukerma, Mühlhaus – Leis – Bellina, Eickmeier. «

Tore:» 1:0 (44.) Luft, 2:0 (48.) Raus, 3:0 (85.) Hoffart, 3:1 (86.) Mühlhaus. «

TSV Hehlingen – SV Sandkamp 1:0 (1:0).»

Dicker Wermutstropfen: Hehlingens Dennis Wegner sprang das Ellbogen-Gelenk raus, er musste ins Krankenhaus. Blumen gab‘s beim TSV für die Abgänge Sascha Ross (wechselt nach Barnstorf) und Marcel Rothert (Ziel unbekannt). «

TSV: »Buchholz – Dennis Michalski, Lackmann, Wegner, Ross (43. Daniel Michalski) – Atouani, D. Jauster, Präger, Oliver – Schenker (87. Wohlgemuth), Schäfer (73. Scheffel). «

SVS: »Hilmert – Loschkin (70. Orth), Gebert, Mundry, Mero – Gritli (46. Muradyan), Rummel, Amiri, T. Müller – Lehnchen, Weber. «

Tor: »1:0 (6.) Schenker.

 

Wahnsinn“: SV Gifhorn schafft Klassenerhalt dank 5:1 bei STV!

«(jk) Riesenjubel bei der SVG: Gifhorn schaffte in der Fußball-Bezirksliga doch noch den Klassenerhalt. Das Team von Spielertrainer Aki Kastner-Blödorn machte beim hochverdienten 5:1 (1:0) bei STV Holzland seine Hausaufgaben – während Brome gegen Müden patzte. »Als die Nachricht aus Brome kam, kannte der Jubel keine Grenzen. Es wurde gesungen, getanzt und geweint – alle SVGer und die rund 150 mitgereisten Fans feierten. „Wahnsinn“, jubelte Kastner-Blödorn. „Da kann man eigentlich nur noch durchdrehen“, so Alexander Lippke. Team-Manager Markus Theiner: „Der Fußball-Gott war diesmal blau-rot.“ Zwar hielt Holzland laut STV-Coach Waldemar Josef „bis zum 0:2 gut dagegen“ und hatte Pech, dass Marco Matschewski nur die Latte traf (48.). Doch nach Gifhorns 2:0 im Gegenzug war der Drops gelutscht. Erst recht, als STV-Verteidiger Stefan Ratz wegen einer Notbremse Rot sah (69.). Einziger Wermutstropfen für die Gifhorner: Andreas Marzisz musste mit Verdacht auf Kreuzbandriss verletzt ausgewechselt werden. Bei STV wurden indes drei Spieler verabschiedet: Marc Berner und Sven Pasche hören auf, Torsten Wächter geht zum TSV Helmstedt (Altherren). Dafür kommen Dennis Glatz und Sören Stieghahn vom TSV. «

STV: »Pasche – Berner – Hofer, Ratz – H. Röhrs (63. Reichard), M. Röhrs, Dörries – Pilzecker, Jürges (75. Alberti) – Matschewski – T. Röhrs (72. Müller). «

SVG: »Mechelk – Abazi – Lo Bianco, Wrasmann – Marco Momberg – Jander (75. Siegmund), Marzisz (52. Vaz), Lippke – Özkan, Kastner-Blödorn, Ustaoglu. «

Tore: »0:1 (6.) Lippke, 0:2 (49.) Özkan, 0:3 (69.) Kastner-Blödorn (Foulelfmeter), 1:3 (80.) Müller, 1:4 (81.) Lippke, 1:5 (86.) Ustaoglu. «Rot:» Ratz (STV/69.).

 

Brome: Sechs Minuten fehlen zum Klassenerhalt

«(hot) Es lief die 87. Minute im Abstiegs-Endspiel, als alle Bromer Hoffnungen zerplatzten. Fußball-Bezirksligist FC hatte bis dahin geführt, den Klassenerhalt sicher gehabt. Dann nagelte Stefan Gerike, Linksaußen des TuS Müden-Dieckhorst, das 1:1 in die Maschen. Dass Brome am Ende sogar mit 1:2 (1:0) verlor, interessierte niemanden mehr – die SV Gifhorn gewinnt dank des eigenen 5:1 bei Holzland das Fernduell um den Ligaverbleib, der FC steigt in die Kreisliga ab! »Hinten ließ Brome nichts anbrennen, vorn hatte der FC richtig gute Chancen. Der ansonsten starke Christoph Nieswandt scheiterte jedoch zweimal freistehend vor Müdens Keeper Ralf Lüer (21./45.), vergab so erst die Führung, dann das 2:0. Zwischenzeitlich war der FC auf der Siegerstraße: Ein 18-Meter-Knaller von Nils Schödler ging erst an die Latte, dann an Lüers Rücken und von dort ins Müdener Tor – 1:0. Das hätte Brome gereicht. Jean Brinkmann (54.) und Patrick Lucke (77./81.) vergaben weitere gute Chancen auf das zweite Tor, das so viel Sicherheit gebracht hätte. Aus dem Nichts dann Gerikes Schuss – das Ende der Bromer Klassenerhalts-Träume. Dass Alex Schulz noch Müdens zweites Tor erzielte, und so Coach Andreas Heindorff einen Sieg zum Abschied schenkte – egal. Brome muss runter – die Spieler kauerten auf dem Rasen, konnten es nicht fassen. Dabei hatten ihnen inklusive Nachspielzeit nur sechs Minuten gefehlt… «

FC: »Wiswedel – Sacher, Wiegmann, Herud, Riebe – Nieswandt, Schödler, Hoffmann, Lyra (85. Grunau) – Nagel (76. Lucke), Brinkmann. «

TuS: »Lüer – Braband, Damker, Wegmeyer, Goedecke – C. Gerike (65. Dannheim), Rosebrock (82. Krüger-Idecke), Linneweh (46. Eberhart), S. Gerike – Schulz, Schmitz. «

Tore: »1:0 (34.) Lüer (Eigentor), 1:1 (87.) S. Gerike, 1:2 (90.+2) Schulz.

 

 

 

 

 

 

 

 Bezirksliga: Vorberichte 30.Spieltag

 AZ: 05.06.09

 

Stephan zum letzten Mal auf der Bank des VfR

«(hot/jk/tg) Und wieder geht ein Fußball-Jahr zu Ende:

Am Sonntag (15 Uhr) steht für die Bezirksliga-Teams das letzte Saisonspiel an. »«

 

VfR Eintracht Nord Wolfsburg – SV GW Calberlah (1:3).»

Für Karsten Stephan ist es die letzte Partie auf der VfR-Bank – nach elf Jahren.

„Wir wollen gepflegten Fußball spielen und einen würdigen Abschluss haben“,

so der Coach.

GW-Trainer Frank Plagge:

„Wir sind in Partylaune, wollen anschließend gleich nach Calberlah,

um mit den Fans zu feiern.“ «

 

 

MTV Gifhorn II – SV Osloß (Hinspiel 0:2).»

Gifhorns Coach Hartmut Müller freut sich auf die Partie: „Osloß spielt schönen Fußball. Ich hoffe, dass wir einen vernünftigen Abschluss hinlegen.“ Osloß’ Ziel: „Wir wollen auf einen einstelligen Tabellenplatz“, so SVO-Coach Babis Cirousse. Am Mittwoch (19 Uhr) gibt’s zum Start der Sportwoche einen Test gegen den VfB Fallersleben, bei dem auch die Neuen vorgestellt werden sollen. «

 

 

TuS Neudorf-Platendorf – SV Brunsrode/Flechtorf (1:3).»

„Wir haben das Heft in der Hand, um aus eigener Kraft Platz drei zu holen“, so TuS-Coach Ralf Ulrich, für den es das Abschiedsspiel sein wird (AZ berichtete). Auch Brunsrodes Coach Klaus Soleinsky plant einen gelungenen Abschluss: „Wir wollen uns mit einem Erfolg aus der Bezirksliga verabschieden.“ «

 

TSV Hehlingen – SV Sandkamp (1:4).»

TSV-Trainer Dietmar Koch hat sein Saisonziel erfüllt: „Wir wollten vor allem die jungen Spieler an das Team heranführen – das ist uns gelungen.“ Sandkamps Pressesprecher Robin Scheil: „Beide Teams können befreit aufspielen. Das Ergebnis ist zweitrangig.“ «

 

MTV Isenbüttel – SV Meinersen (4:3).»

„Nach dem Spiel haben wir einen kleinen Saisonausklang – da wollen wir gewinnen“, so Isenbüttels Coach Dieter Winter. Meinersens Trainer Volker Steding hat ähnliche Sieg-Pläne: „Wir haben die Chance, den letzten Platz zu verlassen.“

 

Derby zum Abschluss

Wolfsburger Duell (hot) Die Fußball-Bezirksliga macht sich – bis auf das Abstiegsfinale – fein für die Sommerpause. In einem Derby geht es aber noch darum, einen Platz gutzumachen. Am Sonntag (15 Uhr) empfängt der Fünfte FC Wolfsburg den Sechsten SV Reislingen/Neuhaus. Der FC will eine verkorkste Rückserie mit einem guten Eindruck im letzten Spiel noch retten. Vielleicht kann Wolfsburg – Patzer von Platendorf und Holzland vorausgesetzt – sogar noch Dritter werden. FC-Trainer Edwin Meyer: „Es ist unser Bestreben, die Serie gut zu beenden. Auch wenn einige spielen sollen, die bisher nicht so zum Zuge kamen.“ Die SVR-Kicker blieben ebenfalls hinter den Erwartungen zurück – und sind motiviert. „Wir wollen noch den einen Platz gutmachen – diesen sportlichen Ehrgeiz haben wir“, macht SVR-Coach Andreas Löwner deutlich. Dazu nötig: ein Sieg mit zwei Toren Unterschied.

 

Das Fernduell: Wer bleibt drin?

«(hot/jk) Nur noch eine einzige Frage interessiert am Sonntag (15 Uhr) die Fußball-Bezirksliga: Wer wird der dritte Absteiger neben Meinersen und Brunsrode? Im Fernduell streiten der FC Brome und die SV Gifhorn um den letzten freien Platz in der Liga, die in der kommenden Saison Landesklasse heißen wird! »Und dieses Fernduell elektrisiert. Gifhorns Spielertrainer Aki Kastner-Blödorn weiß: „Das wird ein Mega-Endspiel.“ Damit darauf die volle Konzentration liegt, gab’s vergangene Woche frei, in dieser wurde nur einmal trainiert. Heute geht’s in die Sauna, morgen zum gemeinsamen Essen. „Wir werden uns auf den Showdown einschwören“, so Kastner-Blödorn. Motivationsgespräche muss der SVG-Coach da nicht führen. „Alle wissen, um was es geht. Ich bin felsenfest überzeugt, dass wir das packen.“ Von dieser Überzeugung lässt sich auch in Brome niemand abbringen: „Und wenn wir es in der 91. Minute schaffen – egal! Wir brennen darauf und halten die Klasse“, so FC-Coach René Wegner. Extra-Zündstoff für das Fernduell: Die SVG hatte vor dem Sportgericht Protest eingelegt (AZ/WAZ berichtete), da ein Bromer Spieler mit einem alten Pass unter seinem Geburtsnamen aufgelaufen war – und nicht, wie irrtümlich berichtet, weil zwei Pässe existieren. Doch das ist abgehakt, allenfalls eine Geldstrafe droht dem FC. Wegner: „Wir wollen die Punkte ehrlich holen, das sportlich entscheiden. Ich hoffe auf Fair-Play – auch bei den Gegnern.“ Das brisanteste Abstiegs-Fernduell seit vielen Jahren kann kommen…

 

SV Gifhorn bei STV

Fußball: Bezirksliga (jk) Am Sonntag (15 Uhr) geht’s für die SV Gifhorn um alles: Der Fußball-Bezirksligist muss bei STV Holzland mindestens einen Punkt holen – und hoffen, dass Brome im Abstiegskampf patzt. Das Hinspiel endete 2:2, diesmal will Gifhorn gewinnen. „Wir müssen unsere Hausaufgaben machen“, fordert SVG-Spielertrainer Aki Kastner-Blödorn. „Das wird aber richtig schwer, Holzland ist sehr spiel- und kampfstark.“ Fehlen wird Gifhorn Tobias Breuer (privat verhindert), hinter dem Einsatz von Keeper Bastian Mechelk (Rückenprobleme) steht ein Fragezeichen. Auch STV fehlen einige Akteure, „aber das sollte kein Problem sein. Dann müssen die anderen Spieler eben einspringen“, so Holzlands Coach Waldemar Josef. Schlimmer als erwartet hat’s leider Timo Dornfeld erwischt. Nicht nur die Kreuzbänder sind gerissen, sondern auch noch der Meniskus.

 

Bromes Gegner ist motiviert

«(hot/jk) Noch muss der FC Brome bangen. Am Sonntag (15 Uhr) kommt der TuS Müden-Dieckhorst zum entscheidenden Spiel um den Klassenerhalt in der Fußball-Bezirksliga. Vorbereitet hat sich das Team von René Wegner in aller Ruhe, vor dem Finale soll alles so ablaufen wie immer. Zumal das bessere Torverhältnis im Vergleich mit der SVG klar für Brome spricht und mit einem Sieg alle Zweifel ausgeräumt wären… »„Wir haben nichts geändert. Die Spieler sollten die Köpfe frei kriegen“, so Wegner. Durch die Pfingst-Pause ist auch Jens Herud (Kopfverletzung) wieder fit. Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Tobias Dankert, Maik Nicoll und Pierre Wodarsch sind gesperrt. Wegner: „Das Team stellt sich von allein auf.“ Müdens scheidender Coach Andreas Heindorff will seine Amtszeit so beenden, wie sie begonnen hat. „Mit einem Sieg“, so Heindorff, der auf die Unterstützung zahlreicher Fans hofft. „Wir setzen einen Bus ein.“ Abfahrt ist um 13.15 Uhr am Sportheim. Wegner ist es lieb: „Wir dürfen nicht denken, dass es für Müden um nichts mehr geht.“ Gedanken an Holzländer Schützenhilfe verschwendet der FC-Coach nicht: „Wir spielen auf Sieg, wollen nicht zu STV schauen.“

 

 Bezirksliga: Meisterfeier

 AZ: 26.05.09

 

Calberlah: Lange Partynacht
«(hot) Dass der SV Calberlah auf dem Fußballplatz Gas geben kann, hat er beim 5:0-Erfolg in Meinersen nicht zum ersten Mal bewiesen. Dass er auch beim Feiern das Pedal durchdrückt, zeigte der Bezirksliga-Meister von Trainer Frank Plagge bei der anschließenden Titelparty… »Bereits in Meinersen floss das Meister-Bier literweise, immer wieder stimmte der grün-weiße Tross Gassenhauer an. Schluss war da aber noch lange nicht: Im Autokorso ging’s über Leiferde, Vollbüttel, Rötgesbüttel und Isenbüttel, das dem Ortsnachbarn als Zweiter den Vortritt lassen musste, zurück nach Calberlah. „Die Leute haben uns zugewunken“, so GW-Coach Frank Plagge grinsend. Eigentlich zum Schützenfest, aber passend zur Titel-Sause war das Dorf bereits in grün und weiß geschmückt. Die lange Nacht stieg dann im Sportheim: Dort tanzte der Meister auf den Tischen. Philip Plagge: „Das ist das Größte, was ich je erlebt habe – weltklasse!“ Bereits im Sieger-Fieber richtete Trainer Plagge den Blick zumindest kurz nach vorn – in Richtung Bezirksoberliga: „Das wird ein Abenteuer für uns. Wir sind das kleine grün-weiße gallische Dorf.“ Dass dieses Dorf dem alten Rom zumindest im Feiern nichts nachsteht, hat Calberlah bewiesen – mit einer nicht enden wollenden Titel-Nacht, die für die Letzten erst am nächsten Morgen um 8.30 Uhr beendet war…

 

 Bezirksliga: 29 .Spieltag Spielberichte

 

 

Meister-Fotos

 

 GR: 25.05.09

 

SV Calberlah feiert den Aufstieg

"Oh, wie ist das schön", dröhnte es aus den Boxen auf dem Sportplatz in Meinersen.

Und die Fußballer des SV GW Calberlah feierten dort nicht nur ihren 5:0-Sieg, sondern damit auch den Aufstieg in die Bezirksoberliga - der größte Erfolg in der Vereinsgeschichte!
 

Mit der Schale und der Welle feierte der SV Grün-Weiß Calberlah gestern Nachmittag in Meinersen den Titelgewinn

in der Fußball-Bezirksliga 1 und damit den Aufstieg in die Bezirksoberliga. Foto: regios24/Priebe

 

Grün-weißes Wochenende

Shirts, Zigarren, Party: Plagge-Elf lässt es schon in Meinersen krachen

Von Jens Neumann

MEINERSEN. Hendrik Theuerkauf packte die Meister-Shirts aus. Ein durchtränkter Trainer Frank Plagge verteilte die Meister-Zigarren - und es war erst der Anfang einer rauschenden Party! Die Fußballer des SV GW Calberlah rundeten das "grün-weiße Wochenende" mit der vorzeitigen Meisterschaft in der Bezirksliga 1 ab.

"Erst hier in Meinersen, dann Sportheim Calberlah- und ich habe morgen Urlaub", gab SV-Trainer Frank Plagge kurz und knapp den Party-Fahrplan der Grün-Weißen preis. Kurz nachdem Torwart Philipp Korsch seinen Coach festgehalten und Stürmer Timo Plotek diesen mit dem Wassereimer übergossen hatte.

All das störte den Erfolgstrainer gestern nicht, der sich daraufhin einen lustigen "Ringkampf" mit Korsch lieferte - unter dem Beifall der rund 100 mitgereisten Calberlaher Fans. "Hut ab vor der Truppe! Wir hatten intern am 1. Juli gesagt, dass wir aufsteigen wollen - und nun ist der Drops gelutscht", sagte Plagge, der sich damit der Wortwahl von VfL-Meistercoach Felix Magath anpasste: "Wir haben ja nun auch das grün-weiße Wochenende, das wir haben wollten."

Ohnehin schien das Motto zu gelten: Besser gut kopiert als selbst schlecht erfunden. "Okay, wir haben das leicht von Freiburg geklaut", meinte Abwehrspieler Hendrik Theuerkauf schmunzelnd, als er das Meister-Shirt präsentierte. "Wir sind mal weg" war darauf zu lesen - eben so, wie beim Bundesliga-Aufsteiger aus dem Breisgau. Und der war schließlich auch vorzeitig Meister geworden?

"Wir hatten uns viel vorgenommen, und anfangs war die Bremse noch in unserem Spiel drin", erklärte Trainer Plagge: "Letztlich haben wir unsere Pflichtaufgabe souverän erfüllt." Sein Bruder Stefan, Pressesprecher der Grün-Weißen, betonte: "Über die gesamte Saison gesehen sind wir verdient Meister geworden. Denn zusätzlich zu unserer spielerischen Klasse haben wir auch die nötige Reife bekommen."

"Es war eine geile Saison - nun fällt mir der Abschied aber um so schwerer", erklärte Julian Garzke, der kürzer treten und zur SV Gifhorn zurückkehren wird: "Ich freue mich riesig für die Jungs."

Denn die kommen nun in den Genuss, nach dem "größten Erfolg in der Vereinsgeschichte" in der Bezirksoberliga aufzulaufen. "Es wird eine neue Situation, da können wir viel lernen", meinte Frank Plagge, der sein Calberlah als "kleines grünes, gallisches Dorf" in der neuen Liga bezeichnete. Und dabei darf der SV-Coach vor allem auf die Treffsicherheit, die Offensivstärke seiner Jungs bauen, die in den vergangenen drei Spielzeiten mehr als 300 Tore erzielt haben. "Eigentlich wollten wir heute ja 9:0 gewinnen, um die 100-Tore-Marke zu knacken", sagte er grinsend.

 

Der Meistermacher:

GW-Trainer Frank Plagge (vorne).


5:0 - DER CALBERLAHER MEISTERBALL

MEINERSEN. Am Ende wurde es deutlich, am Ende wurde es meisterlich: Mit dem 5:0 (1:0)-Erfolg bei Absteiger SV Meinersen machte der SV GW Calberlah gestern die Meisterschaft in der Fußball-Bezirksliga 1 und damit den Aufstieg in die Bezirksoberliga perfekt.

Allerdings taten sich die Grün-Weißen lange Zeit schwer - und benötigten zum Führungstor die tatkräftige Unterstützung der Meinerser. Nach einem Rückpass spielte Schlussmann René Conrad den Ball genau in den Fuß von Marcel Hernier, der das Leder aus 16 Metern zum 1:0 ins leere Tor schoss. Bei diesem Spielstand blieb es auch bis zur Pause, da die Gäste zu leichtfertig mit ihren Möglichkeiten umgingen.

Die Meinerser wehrten sich dagegen tapfer, hatten durch Andreas Lenk sogar die erste Chance des Spiels gehabt - Außennetz! "Wir haben eine gute Ordnung im Spiel gehabt. Entscheidend für das hohe Ergebnis war, dass uns nachher die Kräfte ausgegangen sind", meinte Meinersens Coach Volker Steding.

Und diese Tatsache nutzten die Calberlaher gnadenlos aus und feierten am Ende - ganz im Stile einer Spitzenmannschaft - noch einen Kantersieg. Der Rest war grün-weißer Jubel!

Tore: 0:1 Hernier (19.), 0:2 Plotek (66.), 0:3 P. Plagge (73., FE), 0:4 M. Plagge (84.), 0:5 P. Plagge (89.).

 

 

 AZ: 25.05.09

 

Riesenjubel! Calberlah ist Meister

«(hot) Calberlah ist Meister der Fußball-Bezirksliga und Aufsteiger in die Bezirksoberliga! Einen Spieltag vor Schluss sicherten sich die Grün-Weißen die Schale durch ein 5:0 (1:0) bei der abgestiegenen SV Meinersen. Kapitän Marcel Hernier, Timo Plotek, Philip Plagge (2) und Marc Plagge sorgten für die Titel-Gala und den größten Erfolg der Klub-Geschichte! »Das Spiel war gestern nicht hochklassig, doch es zeigte, warum der Vorjahres-Zweite in diesem und nicht im vergangenen Jahr den Titel holte: War das Team von Frank Plagge 2007/2008 zu grün und wäre vielleicht noch gestrauchelt, gab es sich gestern keine Blöße. „Wir sind etwas abgebrühter als vor einem Jahr“, sagte Meister-Trainer Plagge. Und das war zu sehen: Eine verunglückte Rettungstat landete bei Hernier, der mit der ersten Chance direkt die Führung für Spitzenreiter Calberlah markierte. „Am Ende ließ bei uns die Kraft nach“, so SVM-Coach Volker Steding, dessen Team 70 Minuten gut mitspielte, durch Andreas Lenk sogar die dicke Chance zur Führung hatte. Calberlah war’s egal. Es wurde eine meisterliche Gala – mit einer meisterlichen Party. Kapitän Hernier: „Etwas Schöneres gibt’s nicht!“ «

 

SV: »Conrad – Wiehe, Niebuhr, Obzorin, Voigt – Vogelmann, Hekk (67. Weiss), Boz, Deeke – Lenk, Besselmann (77. Ahlers).

 

GW: »P. Korsch – Theuerkauf, Hernier (32. Meißner), Gewinner, Remus – F. Korsch (11. Meinhold), Garzke, F. Plagge (76. Ullrich) – Plotek, P. Plagge, M. Plagge. «

 

Tore: »0:1 (16.) Hernier, 0:2 (68.) Plotek, 0:3 (75.) P. Plagge (Foulelfmeter), 0:4 (85.) M. Plagge, 0:5 (90.) P. Plagge.

 

Das ist der Bezirksliga-Meister 2008/2009!

Calberlah machte den Titel durch ein 5:0

bei der bereits abgestiegenen SV Meinersen perfekt.

 

 

Die Dusche für den Meister-Coach:

Frank Plagge (M.) ließ sie mehrfach über sich ergehen, hier durch Timo Plotek (r.).

 

Grün-weiße Bierduschen für die neuen Titelträger

«(hot) Am Samstag bejubelte Frank Plagge mit dem VfL die deutsche Meisterschaft auf der Bühne vor dem Wolfsburger Rathaus, stand als Zweitliga-Aufstiegsheld von 1992 dem Radio Rede und Antwort. Gestern jubelte Plagge wieder! Als Trainer feierte er mit den Calberlaher Bezirksliga-Fußballern wieder eine grün-weiße Meister-Party… »„Das ist ein grün-weißes Wochenende“, so Coach Plagge. „Oh, wie ist das schön“ schallte es aus den Boxen, grünes Bier mit weißem Schaum floss in Strömen, Hendrik Theuerkauf lief mit der Schale über das Feld und der Trainer verteilte Zigarren – Calberlah jubelte, feierte nach Spielschluss ausgelassen mit den Fans, obligatorische Bierduschen gab’s en masse, und immer wieder die Welle mit den Fans.

Coach Plagge freute erstmal eines: „Mein Co-Trainer und ich können endlich aus unseren T-Shirts raus – die tragen wir seit dem 1. März bei jedem Spiel als Glücksbringer.“ Danach ging’s in die frischen Meister-Shirts.

 

 

Käpt’n Marcel Hernier jubelte: „Wir machen die Nacht zum Tag. Zweimal in drei Jahren aufzusteigen – absolut klasse.“

 

Julian Garzke, der zur SV Gifhorn zurückkehrt: „Es ist Wehmut dabei, aber die Jungs schaffen den Klassenerhalt.“

 

Pressesprecher Stefan Plagge: „Die Jungs haben es sich verdient.“

 

Jonas Remus zum Partyverlauf: „Jetzt geht’s ins Sportheim. Wir feiern, bis das Licht angeht.“

 

Käpt'n mit Schale:

Marcel Hernier und Philip Plagge

 

 

 

 

Isenbüttel gratuliert dem Nachbarn

«(hot/jk) Zehn Tore bei STV: Der MTV Gifhorn II gewann in der Fußball-Bezirksliga bei Holzland mit 6:4 (3:2). Isenbüttel gewann zwar, aber durch Calberlahs Sieg blieb dem MTV nur die Rolle des Meisterschafts-Gratulanten. »«

FC Wolfsburg – MTV Isenbüttel 1:2»« (0:0).»

Isenbüttel war schwach – aber eiskalt. FC-Coach Eddy Meyer: „Es hat das Team gewonnen, das seine Chancen hundertprozentig ausgenutzt hat.“ Dieter Winter, Trainer des Zweiten Isenbüttel, fair: „Ich gratuliere unserem Nachbarn Calberlah zum Titel. Der ist verdient.“ «

FC: »M. Kamieth – Engelmann, Sander, Reis, Özdemir – Möllenbeck, Dösemeci, Weißgerber, Ramolla – J. Kamieth, Belfort (80. Hyseni). «

MTV: »van der Vorst – Heinz, Ebers, Jacobs, Gritzka – Klapproth (67. Nötzel), Theuerkauf (80. Bäse), Ahrens, Limp – Brömel, Stöbermann. «

Tore: »0:1 (47.) Brömel (Foulelfmeter), 0:2 (70.) Klapproth, 1:2 (86.) Dösemeci. «

TuS Müden-Dieckhorst – SV Osloß 4:0 (3:0).»

Faire Geste: Da Osloß die erste Viertelstunde nur zu zehnt war, fing auch Müden zu zehnt an. „Hut ab“, bedankte sich SVO-Spielertrainer Babis Cirousse. Dennoch blieb sein Team auch über 90 Minuten schwächer. TuS-Coach Andreas Heindorff: „Wir waren aktiver.“ «

TuS: »Lüer – Braband (80. Krüger-Idecke), Wegmeyer, Damker, Goedecke – C. Gerike (70. Rosebrock), Eberhart, Linneweh, S. Gerike – Schulz (80. Dannheim), Schmitz. «

SVO: »Logdeser – G. Radojevic, Eppinger (60. Epifani), Ott, Iatridis – Steinke, Garbone, Fischer, Fochler – Cirousse, Alija (80. Cusenza). «

Tore: »1:0 (4.) C. Gerike, 2:0 (15.) S. Gerike, 3:0 (44.) Schulz, 4:0 (89.) Linneweh. «

STV Holzland – MTV Gifhorn II 4:6 (2:3).»

Eine bittere Niederlage für Holzland, denn STV-Spieler Timo Dornfeld verletzte sich schwer. „Möglicherweise ein Kreuzbandriss“, so Holzlands Trainer Waldemar Josef. MTV-Coach Hartmut Müller freute sich über den Sieg: „Wir haben Moral bewiesen.“ «

STV: »Wächter – H. Röhrs – Dörries, Ratz – M. Röhrs, Pilzecker, Jürges – Müller, Dornfeld (58. T. Hansmann), Reichard – T. Röhrs. «

MTV: »Mohring – Hooge (46. Neumann), Ende, Kostka, Wendt – Lippke – Düsel, Jansen – Skoda – Samkowez, Glindemann. «

Tore:» 1:0 (2.) Reichard, 2:0 (24.) T. Röhrs, 2:1 (36.) Glindemann, 2:2 (41.) Skoda, 2:3 (43.) Jansen, 2:4 (47.) Skoda, 3:4 (68.) Pilzecker, 4:4 (75.) T. Röhrs, 4:5 (88.) H. Röhrs (Eigentor), 4:6 (90.+2) Neumann.

 

Schäfer erlöst Hehlingen: Brunsrode muss runter

«(tg) Entscheidungen im Doppelpack: Der TSV Hehlingen hat den SV Brunsrode/Flechtorf mit einem 3:1 (0:0) in die Kreisliga geschossen und sich damit selbst den Klassenerhalt in der Fußball-Bezirksliga gesichert. »Die Zuschauer sahen in der ersten Halbzeit ein gutes und schnelles Spiel mit vielen Chancen für Hehlingen – aber ohne Tor. Dabei hätte Normen Schubert schon nach 20 Sekunden das 1:0 machen müssen. Nicht nur das: „Wir hätten 3:0 oder 4:0 führen können“, so TSV-Coach Dietmar Koch. Nach der Pause machten die Hausherren noch mehr Druck – und wurden erlöst. Ein Doppelschlag von Daniel Schäfer und Schubert brachte das 2:0. „Da haben wir echt geschlafen“, so Brunsrodes Trainer Klaus Soleinsky. Durch Marcel Bellinas Anschlusstreffer gab’s für die Gäste noch einmal ein Quäntchen Hoffnung, doch dieses zerstörte Schäfer quasi im Gegenzug. „Wir haben am Ende verdient durch Unvermögen verloren“, räumte Soleinsky ein. Hehlingens Coach freute sich hingegen über die Leistung seiner Mannschaft und den Klassenerhalt. Koch zufrieden: „Meine Spieler haben genau das umgesetzt, was wir in der Pause besprochen hatten.“ «

Hehlingen: »Buchholz – Schröder, Wohlgemuth (70. Ross), Präger, Scheffel – Jauster, Wegner, Atouani (82. Lackmann), Oliver – Schubert, Schäfer (80. Schenker). «

Brunsrode: »Stenzel – Lommatzsch, Forche, Spindler, Mühlhaus – Görges (46. Hoff), Djuran, Boukerma, Leis – Bellina, Eickmeier. «

Tore: »1:0 (50.) Schäfer, 2:0 (51.) Schubert, 2:1 (63.) Bellina, 3:1 (64.) Schäfer.

 

Gifhorn wieder auf Abstiegsplatz

«(jk) Bittere Pleite für die SVG: Gifhorn verlor in der Fußball-Bezirksliga gegen den SV Reislingen/Neuhaus mit 2:3 (1:1). Da Konkurrent Brome einen Punkt holte, ist Gifhorn wieder auf einen Abstiegsplatz abgerutscht. »Dabei fing das Spiel für die Hausherren gut an, Hakan Ustaoglu brachte seine SVG bereits in der 16. Minute in Führung. Doch dann schlugen die Gäste aus Reislingen eiskalt zu, nutzten die ersten beiden Chancen gleich zu Toren. Marco Stuhlmacher (45.) und Tobias Berndt (50.) ließen den Gast jubeln. Zwar glich Gifhorn nochmal aus, doch Reislingen schlug erneut zurück. Gäste-Coach Andreas Löwner freute sich über den Sieg. „Wir haben Charakter bewiesen“, sagte er und verriet: „Ich wollte meinem Kumpel Karsten Stephan vom VfR Eintracht Nord Schützenhilfe leisten…“ Für Gifhorns Keeper Bastian Mechelk war indes die Partie frühzeitig wegen Rückenproblemen zu Ende. Für ihn kam Ersel Aybasti. «

SVG: »Mechelk (69. Aybasti) – Kastner-Blödorn – Lo-Bianco, Vaz (54. Marzisz) – Marco Momberg, Jander, Lippke, Wraßmann – Abazi (66. Özkan), Breuer, Ustaoglu. «

SVR: »Sehm – Alaimo, B. Stiller, Eichler, Scholz (46. Berndt) – Rode (63. Sawatzki), Stuhlmacher, T. Cyrys, Palella – Schultz, Hülsebusch. «

Tore: »1:0 (16.) Ustaoglu, 1:1 (45.) Stuhlmacher, 1:2 (50.) Berndt, 2:2 (61.) Marzisz, 2:3 (72.) Stuhlmacher. «

Gelb-Rot:» Stuhlmacher (SVR/ 86.).

 

Trotz Heimpleite: Sandkamp jubelt

«(tg) Die Partie zwischen dem SV Sandkamp und dem VfR Eintracht Nord Wolfsburg endete 1:2 (1:2) – und doch gab es zwei Gewinner. Da die Konkurrenz patzte, hatte auch Sandkamp den Klassenerhalt in der Fußball-Bezirksliga in der Tasche. »Sandkamp fing gut an und hatte in den ersten 15 Minuten einige Chancen zur Führung. Doch erst ein Eigentor von Rüstü Eraslan brachte das 1:0. Dann verloren die Platzherren aber den Faden, und Slim Ben-Soltana stellte mit einem Doppelschlag den Endstand her. Doch am Ende konnten sich beide zum Klassenerhalt gratulieren. „Jetzt können wir Pfingsten ohne Sorgen verbringen“, so SVS-Trainer Thomas Orth und VfR-Coach Karsten Stephan. «

SVS: »Hilmert – Mundry, Gebert, Orth, Vokshi (46. Mero) – Amiri, Gritli, Rummel (76. Habhab) – Müller (80. Loschkin) – Muradyan, Lehnchen. «

VfR: »Walth – Yamadi, Schömers, Marrazza, Scarfira – Karlowski, Kuschawe (63. Straub), Eraslan, Osumek (87. Porto) – Krause, Ben-Soltana. «

Tore: »1:0 (16.) Eraslan (Eigentor), 1:1 (20.) Ben-Soltana, 1:2 (26.) Ben-Soltana.

 

Brome an SVG vorbei

Fußball: Bezirksliga (sch) Der FC Brome ist am Drücker: Durch das 1:1 (0:0) gegen den TuS Neudorf-Platendorf kann der Fußball-Bezirksligist am letzten Spieltag aus eigener Kraft den Klassenerhalt schaffen. Die auffälligsten Spieler: Bromes Maik Nicoll und Platendorfs Alban Krasniqi. Beide trafen, beide flogen vom Platz. Nicoll wegen Meckerns, Krasniqi nach einem Foul an Jens Herud, der mit einer Kopf-Platzwunde ins Krankenhaus musste. In Unterzahl hatte Brome sogar noch Pech, als Jean Brinkmann kurz vor Schluss mit einem Freistoß nur die Latte traf. „Das 1:1 ist gerecht“, sagte TuS-Coach Ralf Ulrich, der sich aber ärgerte. „Unser Ziel waren die drei Punkte. In der ersten Hälfte hat man den Bromern angesehen, dass sie nervös waren.“

FC: »Wiswedel – Dankert, Riebe, Herud (90. Grunau), Sacher – Nieswandt, Jürgens (70. Wiegmann), Hoffmann, Lyra – Brinkmann, Nicoll (60. Lucke). «

TuS: »Hilken – Bösche (46. Helms), Zaefi, Benke, Ünlü – Lücke, Guse, Cafer Gül, Kaufmann – Hoffart, Krasniqi. «

Tore: »0:1 (55.) Krasniqi, 1:1 (68.) Nicoll. «

Gelb-Rot: »Krasniqi (Platendorf/90.). «Rot:» Nicoll (Brome/75.).

 

 

 

 

 

 

 Bezirksliga: 29 .Spieltag Vorberichte

 GR: 22.05.09

 

Fußball-Bezirksliga Meinersen ist weg

Zwei Spieltage vor Schluss steht der erste Absteiger in der Fußball-Bezirksliga 1 fest: Schlusslicht SV Meinersen ist nach der gestrigen 4:5-Heimpleite gegen den SV Sandkamp nicht mehr zu retten. Und nun geht es für den Absteiger am Sonntag ausgerechnet gegen den Spitzenreiter SV GW Calberlah, der bereits mit einem Punktgewinn die Meisterschaft perfekt machen kann.

 

Plagge: Wir fahren da hin, um Meister zu werden

SV Calberlah gastiert beim Schlusslicht

MEINERSEN."Wir fahren da hin, um Meister zu werden" - so deutlich formuliert Calberlah-Trainer Frank Plagge die Zielsetzung der "Grün-Weißen". Aber in Anbetracht der Tabellensituation ist diese Aussage ebenso realistisch wie auch verständlich. Schließlich reicht Calberlah in Meinersen (So., 15 Uhr) schon ein Unentschieden aus, um den Aufstieg in die Fußball-Bezirksoberliga zu besiegeln.

"Wir sind in der Rückrunde so stark, haben eine breite Brust und ein Riesenselbstvertrauen", lässt Plagge keinen Zweifel aufkommen, den benötigten Zähler noch einzufahren. "Außerdem haben wir noch zwei Kugeln im Lauf", betont Plagge angesichts des Sechs-Punkte-Vorsprungs auf Isenbüttel - wohlwissend, dass sein Team die Meisterschaft zur Not auch noch am letzten Spieltag holen kann. Calberlahs Ausgangslage könnte also besser kaum sein, alle Spieler sind fit und motiviert, den zweiten Aufstieg binnen drei Jahren zu schaffen.

Die Erinnerung an das Hinspiel gegen Meinersen sorgt zusätzlich für einen kleinen Motivationsschub für den designierten Meister. Damals unterlag der SV etwas überraschend mit 0:3. "Das war das einzige Mal, dass wir in dieser Saison kein Tor geschossen haben", weiß Plagge um diesen Schönheitsfehler.

Ganz Calberlah sehnt sich also den Moment herbei, wenn der Aufstieg perfekt gemacht wird. "Das wäre der Augenblick schlechthin. Sonntag wollen wir richtig feiern. Ein paar Getränkereste liegen noch bereit, die holen wir dann noch", sagt Plagge.

Geschenke darf er mit seiner Mannschaft in Meinersen aber nicht erwarten. "Wir wollen die Saison irgendwie noch zu Ende bringen", erklärt SVM-Trainer Volker Steding, der mit seiner Elf seit der 4:5-Niederlage gegen Sandkamp als erster Absteiger feststeht. Im personellen Bereich sieht es bei den Gastgebern weiter düster aus. "Da bleibt alles beim Alten", verrät Steding, dessen Team sich also erneut fast von selbst aufstellen wird.

 

Abstieg am Tag der offenen Tore

Meinersen unterliegt Sandkamp mit 4:5

Von Jens Neumann

MEINERSEN. Das Kapitel Fußball-Bezirksliga ist vorerst beendet für die SV Meinersen: Nach der 4:5 (3:2)-Niederlage gegen den SV Sandkamp steht die Steding-Elf als erster Absteiger fest.

Dabei steuerten die Gastgeber lange Zeit auf Siegkurs, führten zwischenzeitlich mit 2:0 und 3:1. Und selbst nach dem 3:3-Ausgleich durch Alik Muradyan (57.) schlugen die Meinerser wieder zurück und gingen nur acht Minuten später durch Bastian Deeke erneut in Führung.

Doch in der Endphase verspielte das arg ersatzgeschwächte Schlusslicht dann alles: Uwe Weber (85.) und Mohamed Habhab (90.) ließen die Gäste noch jubeln. Zwischendurch war Patrick Lehnchen (86.) mit einem Strafstoß noch am besten Meinerser gescheitert: an René Conrad. Der Torhüter der Gastgeber war der herausragende Mann auf dem Platz und entschärfte mehr als ein halbes Dutzend hochkarätiger Gästechancen.

"Es war nervenaufreibend. Aber bei den Abwehrfehlern braucht man sich auch nicht zu wundern", sagte SVM-Coach Volker Steding. "Wir sind im Moment hinten offen wie ein Scheunentor. Das beginnt aber schon mit der Rückwärtsbewegung. Jeder muss mehr defensiv denken", meinte sein Gegenüber Thomas Orth, dessen Mannschaft am Tag der offenen Tore letztlich verdient das bessere Ende für sich hatte.

Tore: 1:0 Degner (21.), 2:0 Lenk (25.), 2:1 Weber (38.), 3:1 Vogelmann (43.), 3:2 Lehnchen (45.), 3:3 Muradyan (59.), 4:3 Deeke (67.), 4:4 Weber (85.), 4:5 M. Habhab (90.).

SVM: Conrad - Voigt, Obzorin (70. Wiehe), Niebuhr, Deeke - Hekk, Lenk, Weiß (70. Boz) - Vogelmann, Degner, Ahlers.

SVS: Hilmert - Gebert, Orth, Vokshi (75. M. Habhab), Mundry - Mero (67. Rummel), Gritli, Müller - Lehnchen - Weber, Muradyan.

 

 

 GR: 22.05.09

 

Calberlah will Titel

Sonntag bei SVM (hot/jk) Fertigmachen zur Meister-Party? Ein Punkt am Sonntag (15 Uhr) bei Bezirksliga-Absteiger SV Meinersen würde Spitzenreiter GW Calberlah reichen, um den Titel perfekt zu machen. Calberlahs Trainer Frank Plagge, der seit Wochen vorzeitige Glückwünsche abwehrt, ist sich sicher: „Wir werden in Meinersen Meister!“ Allerdings ist Vorsicht geboten: Die SVM gewann das Hinspiel mit 3:0. „Das war das erste Spiel, in dem wir kein Tor geschossen haben“, erinnert sich Plagge mit Grausen. Dennoch ist er sich sicher, dass sein Team es packt – und zwar mit einem Sieg: „Auf unentschieden spielen wir nicht. Die Jungs können etwas ganz Besonderes schaffen und in Calberlah sportlich sozusagen unsterblich werden.“ Meinersen ist aufgrund der gestrigen Niederlage abgestiegen. „Aber wir werden alles geben, um die Saison vernünftig zu Ende zu bringen“, so SVM-Coach Volker Steding.

 

Auf dem Weg zum Titel:

Calberlah fehlt ein Punkt

 

 

 

Abstiegskracher in Hehlingen

«(tg) Abstiegskampf pur am Sonntag (15 Uhr) in Hehlingen: Der TSV ist mit seinen 34 Punkten noch nicht gerettet. Der Gegner SV Brunsrode/»« Flechtorf kann mit einem Dreier immer noch vom Klassenerhalt in der Fußball-Bezirksliga träumen. »Siegen wollen beide, die Taktiken sind unterschiedlich. „Wir müssen hinten gut stehen, dann holen wir auch die Punkte“, so Hehlingens Coach Dietmar Koch. SV-Trainer Klaus Soleinsky, dessen Team das Hinspiel mit 3:2 gewann, lässt offensiv spielen: „Um nicht abzusteigen, müssen wir Tore schießen.“ Seiner Meinung nach muss noch niemand die Flinte ins Korn werfen: „So lange noch was geht, werden wir nicht aufgeben.“ Die Hausherren wollen unbedingt in ihrem letzten Heimspiel den Klassenerhalt sichern. „Das ist für die Fans am schönsten“, so Koch. Doch beide Mannschaften müssen höchstwahrscheinlich erneut auf Stammspieler verzichten: Bei Hehlingen fällt Maximilian Ackermann mit Verdacht auf Bänderriss aus, bei den Gästen steht hinter dem Einsatz von Till Eickmeier ein Fragezeichen.

 

Brome vor „Kampf ums blanke Überleben“

«(hot/jk/tg) Die Fußball-Bezirksliga geht auf die Zielgerade. Am Sonntag (15 Uhr) findet der vorletzte Spieltag statt und noch einige Entscheidungen sind offen… »«

TuS Müden-Dieckhorst – SV Osloß (Hinspiel 1:1).»

Vergangene Woche machten beide Teams den Klassenerhalt perfekt. „Wir sind erleichtert, speziell ich. Man will einen Verein ja nicht als Absteiger verlassen“, so Müdens scheidender Coach Andreas Heindorff, der hofft, dass „die Mannschaft mir und den Fans ein schönes letztes Heimspiel liefert“. Osloß’ Spielertrainer Babis Cirousse: „Ich denke, es wird ein offener Schlagabtausch. Taktische Zwänge gibt es ja für beide nicht mehr.“ «

SV Gifhorn – SV Reislingen/Neuhaus (0:2).»

Leistet Reislingen Schützenhilfe? Der SVR hat letzte Zweifel am Klassenerhalt mit dem Sieg gegen Meinersen ausgeräumt, vom lockeren Saisonausklang ist aber nichts zu spüren. „Jetzt wollen wir unsere Nachbarn unterstützen“, sagt Reislingens Coach Andreas Löwner. Für die Wolfsburger Teams Hehlingen, Sandkamp und VfR Eintracht sollen bei deren direktem Konkurrenten Gifhorn drei Punkte her. «

SV Sandkamp – VfR Eintracht Nord (1:3). »

Der VfR hat das Zittern satt: „Es reicht hin. Ich brauche das nicht noch zwei Wochen – das ist grausam“, sagt VfR-Coach Karsten Stephan, der drei Punkte aus Sandkamp mitnehmen will: „Wir schauen nur auf uns.“ Doch auch der SVS will den Klassenerhalt in trockene Tücher zu bringen. „Wir müssen uns aber steigern“, so Sandkamps Pressesprecher Robin Scheil. «

FC Brome – TuS Neudorf-Platendorf (2:2).»

Sollte Brome verlieren, kann der Abstieg unter Umständen nicht mehr verhindert werden. „Für uns steht ein Kampf ums blanke Überleben an“, betont FC-Betreuer Tobias Schencke. „Wir müssen die drei Punkte unbedingt holen.“ Platendorf wird nicht abschenken. TuS-Trainer Ralf Ulrich: „Wir wollen noch Platz drei.“ Wieder dabei: Arne Hoffart und Stefan Kaufmann. «

FC Wolfsburg – MTV Isenbüttel (3:0).»

Im Hinspiel überrannte der FC die Isenbütteler, die nun Revanche wollen. „Wir haben etwas gutzumachen und wollen noch die 100-Tore-Marke erreichen“, so MTV-Coach Dieter Winter. Wolfsburgs Trainer Eddy Meyer will den Spielern eine Chance geben, die bisher nicht so häufig am Ball waren, hofft, „dass wir ein vernünftiges Spiel abliefern“. «

STV Holzland – MTV Gifhorn II (1:3).»

Zuletzt zeigte die Formkurve von Holzland nach unten. „Ich bin der Mannschaft aber nicht böse. Wir haben diese Saison auf einem hohen Niveau gespielt“, sagt STV-Trainer Waldemar Josef, der dennoch hofft, dass die Negativserie ein Ende findet. „Sonst bleibt ein fader Beigeschmack.“ Auch der MTV will einen versöhnlichen Saisonabschluss hinlegen. „Wir streben einen Punkt an“, so Gifhorns Coach Hartmut Müller. Derweil wurde bekannt, dass Ron Glindemann zum Stadtrivalen SV Gifhorn wechselt.

 

 Bezirksliga: 28. Spieltag Spielberichte

 GR: 18.05.09

 

Calberlah siegt problemlos
Spitzenreiter macht die Tür gen Meisterschaft weit auf – 4:0 gegen Hehlingen

Von Steffen Erkenbrecher

CALBERLAH. "Nächste Woche machen wir die Meisterschaft perfekt!", erklärte Trainer Frank Plagge zielsicher nach Spielende. Beim Spitzenreiter der Fußball-Bezirksliga SV Grün-Weiß Calberlah herrscht nach dem souveränen 4:0 (3:0)-Erfolg gegen den TSV Hehlingen Aufstiegsstimmung, die noch lange nach Spielende anhielt.
Knapp 100 Zuschauer tummelten sich noch einige Zeit nach Spielende am Calberlaher Sportplatz. Der Grund des Beisammenseins? Es war das letzte Heimspiel des wohl zukünftigen Bezirksoberligisten. Und die zahlreichen Anhänger würdigten ihre Grün-Weißen, die im Duell mit dem abstiegsbedrohten TSV Hehlingen durchweg überzeugten – und zwar von Beginn an.
So dauerte es nur 12.Minuten ehe der souveräne Spitzenreiter zum ersten Mal jubeln durfte: Der zu alter Form zurückfindene Philip Plagge bediente Jonas Remus mustergültig. Ähnlich kamen auch die anderen Calberlaher Treffer zu Stande: Immer wieder setzte sich einer der quirligen SV-er auf dem Flügel durch und legte dann quer.
"Wir haben Hehlingen zu Beginn in und aus dem Sack gespielt. Das 3:0 zur Halbzeit war absolut verdient", meinte Plagge, dessen Team allerdings auch ab der 27. Minute in Überzahl agierte, nachdem Philipp Wegner vom Platz geflogen war. Ganz zum Unmut von Hehlingens Trainer Dietmar Koch übrigens: "Die Calberlaher Bank hat die Karte gefordert. Das find ich überhaupt nicht in Ordnung."
Im zweiten Spielabschnitt beruhigte sich das Spiel dann: Denn während Calberlah nicht mehr so richtig wollte, konnten die Gäste zu zehnt einfach nicht. "Im zweiten Durchgang war es Sommerfußball – leider waren wir nicht mehr so zwingend", erklärte Calberlahs Trainer, der dennoch meinte: "Wir haben heute allen Grund zu feiern."


Tore: 1:0 Remus (12.), 2:0 Garzke (29.), 3:0 P. Plagge (35.), 4:0 M. Plagge (80.).
Gelb/Rot: Wegner (27.), Atouani (90./beide TSV).
SV: Rohne – Heise, Hernier, Gewinner, Remus – Theuerkauf, Garzke (69. Linke) – F. Plagge (69. Bleistein) – Plotek (46. Ullrich), P. Plagge, M. Plagge.
TSV: Hamer – Präger, Michalski, Scheffel, Twiehaus (46. Atouani) – D. Jauster, Schröder, Mörsch (55. Schäfer), Wegner – Oliver, Schubert.

 

 

Sie hatten allen Grund zur Freude:

Marc Plagge (rechts) und Cousin Philip bejubeln den 4:0-Erfolg ihres SV Calberlah über den TSV Hehlingen, der beinahe gleichbedeutend mit dem Aufstieg ist.   Foto: regios24/Priebe

 

 

 AZ: 18.05.09

Jubelszenen in Calberlah: Die Grün-Weißen bezwangen Hehlingen mit 4:0 und Brauchen nur noch einen Punkt zum Titelgewinn

Calberlah feiert nach 4:0-Sieg gegen Hehlingen den Fast-Titel

«(tg) Der SV GW Calberlah wollte im letzten Heimspiel der Saison den Titel in der Fußball-Bezirksliga perfekt machen. Mit dem 4:0 (3:0) über den TSV Hehlingen trugen die Grün-Weißen ihren Teil dazu bei, doch Dennis Stöbermann vom MTV Isenbüttel spielte nicht mit: Er schoss den Verfolger beim VfR Eintracht in der 86. Minute zum 3:2-Sieg. Somit muss sich Calberlah mindestens eine Woche gedulden – gefeiert wurde aber trotzdem. »Calberlah zeigte von Beginn an, wer Herr im Hause ist. „Wir wären schließlich gern zu Hause Meister geworden“, so SV-Trainer Frank Plagge. Die Grün-Weißen gingen in der 10. Minute durch Jonas Remus in Führung und hatten danach etliche Chancen zum 2:0. Doch erst in der 30. Minute überwand Marc Plagge Hehlingens Schlussmann Lennert Hamer zum verdienten zweiten Treffer. Philip Plagge gelang noch vor der Pause das 3:0 nach. Nach dem Seitenwechsel klappte dann nicht mehr viel. Erst in der 80. Minute stellte Marc Plagge mit seinem zweiten Tor den Endstand her. Hehlingens Trainer Dietmar Koch wollte zum Spiel nicht viel sagen: „Calberlah hat einfach die beste Offensive der Liga.“ Die Grün-Weißen waren in Partylaune. Plagge: „Wir werden richtig feiern. Auch wenn wir noch nicht Meister sind.“ «

 

GW: »Rohne – Remus, Gewinner, Hernier, Heise – Theuerkauf, F. Plagge (69. Linke), Garzke (69. Bleistein) – Plotek (46. Ullrich), M. Plagge, P. Plagge. «

 

TSV: »Hamer – Wegner, Schröder, Präger, Twiehaus – Jauster, Scheffel (46. Atouani), Oliver – Schubert, Herrmann, Mörsch (60. Schäfer). «

 

 

Tore:

1:0 (10.) Remus, 2:0 (30.) M. Plagge, 3:0 (35.) P. Plagge, 4:0 (80.) M. Plagge. «

Gelb-Rot: Wegner (TSV/27.) «

Rot:» Atouani (TSV/90.)

 

Von Beginn an voll dabei:

Calberlah (Tino Gewinner) stellte

gegen Hehlingen schon früh

die Weichen auf Sieg.

 

 

 

 

 

 

 

Eintracht Nord verpasst Punkt gegen Isenbüttel

«(hot) Der VfR Eintracht war ganz nah dran – am Ende fehlten vier Minuten: Mit 2:3 (0:2) unterlag Wolfsburg in der Fußball-Bezirksliga dem MTV Isenbüttel und verpasste es, einen wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt zu machen. Isenbüttel wahrte hingegen die theoretische Titelchance. »Wie bitter für den VfR – auch lobende Worte für die gute Leistung wollte Coach Karsten Stephan nicht hören: „Ich hätte lieber den Punkt.“ Der wäre wichtig gewesen. Dann wären die Kreuzheider mit sechs Punkten Vorsprung in die letzten zwei Begegnungen gegangen. Doch Wolfsburg verspielte die Chance… Daniel Dürkop vergab die Möglichkeit zur frühen Führung, sein Kopfball landete am Pfosten. Der MTV zeigte sich da kaltschnäuziger. Einen an Jan Ahrens verschuldeten Elfer verwandelte Goalgetter Dennis Stöbermann, das zweite Tor besorgte Ahrens selbst. Der VfR gab sich aber nie auf: Dürkop und Slim Ben-Soltana hätten schon für den Anschluss sorgen müssen. Per Abstauber machte es Ben-Soltana im zweiten Versuch besser – 1:2, nachdem Sven Krause noch an Isenbüttels Andreas van der Vorst gescheitert war. Beim 2:2 lief’s anders herum, diesmal staubte Krause ab. Und Eintracht Nord war hungrig auf mehr. Letztlich zu hungrig. Denn Isenbüttels Stöbermann stieg völlig frei zum Kopfball hoch und riss Wolfsburg doch noch den Punkt aus der Hand. «

VfR: »Walth – Yahmadi, Marrazza (46. Kuschawe), Schömers, Scarati – Dürkop (62. Sakai), Karlowski, Osumek, Eraslan – Sven Krause, Ben-Soltana. «

MTV:» van der Vorst – Dorenkamp, Ebers, Nötzel (84. Theuerkauf), Gritzka (63. Klapproth) – Heinz (63. Limp), Jacobs, Renz, Ahrens – Brömel, Stöbermann. «

Tore: »0:1 (21.) Stöbermann (Foulelfmeter), 0:2 (27.) Ahrens, 1:2 (60.) Ben-Soltana, 2:2 (78.) Sven Krause, 2:3 (86.) Stöbermann.

 

 

SV Osloß rettet sich

Drei Neue für SVG (hot) Osloß rettet sich, die SV Gifhorn kann trotz eines 1:5 (0:2) durchpusten: Trotz der Pleite beim SVO hielten die Eyßelheider den ersten Nichtabstiegsplatz der Fußball-Bezirksliga – weil Brome den SVG-Ausrutscher nicht nutzte… „Wir hätten noch Stunden spielen können…“, so Gäste-Spielertrainer Aki Kastner-Blödorn, der beim 1:0 durch Spielertrainer Babis Cirousse patzte. Doch Gifhorns Blick ging nach vorn. Kastner-Blödorn: „Wir geben die letzten zwei Spiele Vollgas!“ Und zwar auch für drei weitere Neue: Mit Naglis Juknewitschius kommt ein Kracher vom Stadtrivalen MTV. Zudem neu dabei: Jerome Garcia (MTV Gamsen) und Meines David Voltmer – selbst im Falle des Abstiegs. Beim SV Osloß wurde nach dem letzten Heimspiel und dem nun perfekten Klassenerhalt ordentlich gefeiert. Cirousse: „Wir haben die SV ausgekontert.“ «

SVO: »Logdeser – Ott, Iatridis, Wolfram (55. Garbone), Jenkner – Steinke, Fochler, Fischer (75. G. Radojevic), Elgner (80. Epifani) – Alija, Cirousse. «

SVG: »Mechelk – Kastner-Blödorn – Vaz (65. Jander), Wrasmann – Abazi (75. Grünhage), Lippke, Lo Bianco, Momberg (80. Müller), Özkan, Ustaoglu – Breuer. «

Tore: »1:0 (11.) Cirousse, 2:0 (20.) Alija, 3:0 (55.) Cirousse, 3:1 (57.) Lippke, 4:1 (72.) Elgner, 5:1 (85.) G. Radojevic

 

2:3! Brome patzt beim SVB

«(tg) Die Konkurrenz des FC Brome patzte im Kampf um den Klassenerhalt in der Fußball-Bezirksliga – und Brome patzte mit. Beim Vorletzten SV Brunsrode/Flechtorf gab es ein 2:3 (0:1). Dadurch haben selbst die Gastgeber noch einen Funken Hoffnung in Sachen Nichtabstieg. »Lange sah der FC wie der glückliche Sieger aus. Nach Brunsrodes Führung drehte Brome das Spiel in der zweiten Halbzeit binnen zwei Minuten. Erst glich Daniel Hoffmann zum 1:1 aus, dann erzielte Patrick Lucke in der 67. Minute die 2:1-Führung. Auch in der Folgezeit hatten die Gäste Chancen, ihre Führung auszubauen. „Ich habe gedacht, da brennt nichts mehr an“, so Bromes Betreuer Tobias Schencke. Doch Brunsrode kam durch einen Foulelfmeter von Andy Leis wieder ins Spiel zurück, Marcel Bellina erzielte in der 82. Minute sogar den 3:2-Siegtreffer für die Gastgeber. „Wir haben Brunsrode förmlich zum Toreschießen eingeladen“, so Schencke. SV-Trainer Klaus Soleinsky freute sich hingegen über den Sieg seines Teams: „Man hat gemerkt, dass das ein ganz wichtiges Spiel war. Am Ende haben wir verdient gewonnen. Brome hat nicht clever genug gespielt.“ Bromes einziger Trost nach der bitteren Pleite: „Die anderen haben auch alle verloren – und somit ist noch nichts verloren“, erklärt Schencke. «

Brunsrode: »Stenzel – Lommatzsch – Forche, Spindler – Mühlhaus, Djuran, Leis, Hoff, Boukerma (80. Marschke) – Eickmeier (38. Gökkos), Bellina. «

Brome: »Wiswedel – Dankert, Riebe, Sacher (80. Nicoll), Wiegmann – Wodarsch, Nieswandt, Hoffmann, Lyra (46. Sarjadjuk) – Lucke, Nagel. «

Tore: »1:0 (18.) Leis, 1:1 (65.) Hoffmann, 1:2 (67.) Lucke, 2:2 (70.) Leis (Foulelfmeter), 3:2 (82.) Bellina. «

Rot: »Wodarsch (FC/90.).

 

Müden und Reislingen haben sich gerettet

«(hot/jk) Drei Teams gerettet: Neben dem SV Osloß (siehe Extra-Text) bleiben auch Reislingen und Müden in der Fußball-Bezirksliga. Der MTV Gifhorn II hat bei sechs Punkten Vorsprung vor dem derzeit ersten Absteiger Brome kaum noch etwas zu befürchten. Kurios: Einen sicheren Absteiger gibt es immer noch nicht. »«

TuS Neudorf-Platendorf – SV Sandkamp 3:1 (2:0).»

Nach dem 1:2 stürmte Sandkamp nach vorn. Der TuS konterte – und vergab einige Möglichkeiten. Doch auch Sandkamp nutzte aussichtsreiche Chancen nicht, kassierte dafür in der Schlussminute das 1:3. „Ärgerlich, dass für uns nichts herausgesprungen ist“, so SVS-Pressesprecher Robin Scheil. „Wir brauchen jetzt aus den letzten drei Spielen unbedingt noch vier Punkte.“ «

TuS: »Hilken – Bösche, Hadamek, Zäefi, Ünlü – Helms (87. Kosmin), Schrader, Cafer Gül, Guse (79. Luft) – Lücke, Krasniqi. «

SVS: »Hilmert – Mundry (46. Rodriguez-Hernandez), Gebert, Orth, Vokshi – Amiri (46. Müller), Gritli, Mero – Lehnchen, Weber, Muradyan. «

Tore: »1:0 (34.) Lucke, 2:0 (38.) Helms, 2:1 (67.) Muradyan, 3:1 (90.) Cafer Gül. «

MTV Gifhorn II – TuS Müden-Dieckhorst 3:3 (1:1).»

Der MTV II ist so gut wie durch, hätte aber alles klar machen können: Die Gifhorner lagen mit zwei Toren vorn, das 3:3 markierte Müdens Vitali Eberhart erst in der vierten Minute der Nachspielzeit. „Wir haben am Ende gepennt“, ärgerte sich MTV-Trainer Hartmut Müller. Müdens Coach Andreas Heindorff: „Daran hatten wir nicht mehr geglaubt, aber von den Chancen her geht das 3:3 in Ordnung.“ «

MTV: »Weferling – Hooge (85. Fleer), Ende, Kostka, Wendt – Düsel, Lippke, Skoda, Jansen – Glindemann (46. Jfeily), Samkowez. «

TuS: »Lüer – Braband, Goedecke, Wegmeyer – C. Gerike, Rosebrock (66. Kramp), Linneweh, Eberhart, S. Gerike – Schmitz, Gieseking. «

Tore: »0:1 (12.) Eberhart, 1:1 (15.) Gieseking (Eigentor), 2:1 (49.) Jfeily, 3:1 (71.) Skoda, 3:2 (84.) Goedecke, 3:3 (90.+4) Eberhart (Foulelfmeter). «

SV Reislingen/Neuhaus – SV Meinersen 5:1 (1:0).»

Nach dem 0:2 brachen bei den Gästen alle Dämme. „Jeder hat einen Schritt weniger gemacht“, erklärte SVM-Coach Volker Steding. Reislingens Trainer Andreas Löwner war erleichtert. „Geil, dass wir endlich gerettet sind. Jetzt können wir uns beruhigt zurücklehnen“, so Löwner, der aber betont: „Wir werden weiter alles geben.“ Drei Spieler durften früher duschen – alle flogen wegen Wortgefechten. Meinersen verkündete indes drei Neue. Ingo Homann, zukünftiger SVM-Trainer, bringt Patrick Glages, Jonas Heuser und Marvin Homann aus Adenbüttel mit. «

SVR: »Sehm – Alaimo, Stiller, Schrock, Hülsebusch – M. Cyrys, Stuhlmacher (80. Palella), Funke, Spahn (75. Schiemann) – Krein, Schultz. «

SVM: »Conrad – Voigt, Niebuhr, Obzorim, Deeke – Winkelmann, Weis, Hekk – Glindemann, Lenk, White. «

Tore: »1:0 (6.) Funke, 2:0 (65.) Spahn, 3:0 (69.) M. Cyrys, 4:0 (76.) Krein, 4:1 (80.) Lenk, 5:1 (88.) Krein. «

Rot:» Funke (SVR/41.), Winkelmann (SVM/41.), Glindemann (SVM/75.).

 

 

 Bezirksliga: 28. Spieltag Vorberichte

 AZ: 15.05.09

 

Gegen Hehlingen: Calberlah steht schon vor seinem Meisterstück…
«(hot) Die Rechnung vor dem drittletzten Spieltag der Fußball-Bezirksliga ist eigentlich ganz einfach: Gewinnt der SV GW Calberlah am Sonntag (15 Uhr) seine Partie gegen den abstiegsbedrohten TSV Hehlingen und holt Isenbüttel nicht drei Punkte beim VfR Eintracht Nord (siehe Text unten), dann gibt’s schon am Wochenende die große grün-weiße Titelfeier in Calberlah!

 

 »GW-Trainer Frank Plagge will davon aber nichts wissen, er sagt nur: „Wir wollen das Tor zur Meisterschaft ganz weit aufstoßen.“ Und zwar im letzten Auftritt vor heimischem Publikum in dieser Spielzeit. Deswegen weilte Plagge entgegen seinen Gewohnheiten am Mittwoch in Hehlingen, sah sich den TSV beim 2:0 gegen Brome an. „Sportlich wollen wir top vorbereitet sein“, sagt Calberlahs Coach. Doch auch für Hehlingen geht es noch um alles – die Abstiegsangst ist trotz des jüngsten Sieges allgegenwärtig. Trainer Dietmar Koch: „Wir haben noch nichts erreicht und wollen uns jetzt gut verkaufen.“ Aber auch Koch weiß: „Calberlah ist Favorit, hat zu Hause bisher fast alles abgeräumt.“

 

Und wenn der Titel für die Grün-Weißen am Sonntag tatsächlich schon in trockenen Tüchern ist, Herr Plagge? „Dann wird uns sicherlich auch noch einfallen, wie wir das feiern können…“

Gibt's am Sonntag die große Titelfeier?
GW Calberlah kann bei einem Sieg gegen Hehlingen und einem Patzer des MTV Isenbüttel die Meisterschaft feiern. (Photowerk)

 

…wenn Isenbüttel am Sonntag patzt!
«(hot) Platz zwei haben sie schon sicher, die Fußballer des MTV Isenbüttel. Zur Meisterschaft wird’s bei sechs Punkten Rückstand wohl nicht reichen. Doch gewinnt der MTV am Sonntag (15 Uhr) nicht beim VfR Eintracht Nord Wolfsburg, darf Spitzenreiter Calberlah feiern. Und so unwahrscheinlich ist das nicht… »Fakt ist: Der VfR Eintracht ist bei fünf Punkten Vorsprung auf die Abstiegsränge noch nicht gesichert – kann es aber mit drei Punkten gegen den Zweiten sein. Nach dem Tod von Eberhard „Fritze“ Frey haben sich die Wolfsburger nochmal extra eingeschworen, wollen den Klassenerhalt für das Betreuer-Urgestein – und als Abschiedsgeschenk für den scheidenden Coach Karsten Stephan. Der sagt: „In der Endabrechnung könnte schon ein Punkt gegen Isenbüttel wichtig sein.“ Der würde auch Calberlah reichen – vorausgesetzt, es gewinnt gegen Hehlingen. Doch MTV-Coach Dieter Winter hat noch ein Ziel: „Wir wollen die 100-Tore-Marke knacken.“ Elf fehlen, und die Isenbütteler Offensive bereitet auch dem VfR-Trainer Sorge: „Vorn ist der MTV stark.“ Übrigens: Zur neuen Saison rüstet Isenbüttel die Defensive weiter auf. Johannes Michel folgt Heino Worms aus Kästorf an die Hehlenriede.

 

Aki: Einfach weiter so
Fußball: Bezirksliga (hot) Direktes Duell im Abstiegskampf der Fußball-Bezirksliga: Am Sonntag um 15 Uhr empfängt der SV Osloß die SV Gifhorn. Für beide geht es um richtig viel… Osloß ist in den vergangenen Wochen unten reingerutscht, hat nur vier Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz. Spielertrainer Babis Cirousse weiß, warum: „Durch fünf Remis in sieben Spielen und unser Verletzungspech.“ Mit einem Sieg könnte das Zittern aber vorbei sein. Cirousse: „Wir werden unser Spiel machen.“ Das will auch Gifhorn, das am vergangenen Wochenende erstmals in diesem Jahr die Abstiegsränge verlassen konnte. SVG-Spielertrainer Aki Kastner-Blödorn: „Wir machen da weiter, wo wir zuletzt aufgehört haben.“ Für die Blau-Roten ist’s weiter eng, doch die Chance auf den Klassenerhalt ist groß: „Vor vier Wochen hatte uns sicher kein Trainer der Bezirksliga mehr auf dem Zettel…“ l Vor der Partie verabschiedet der SVO Mark Wolfram (geht zum MTV Isenbüttel II) und Dennis Ollendorf (Ziel unbekannt), danach findet anlässlich des letzten Heimspiels die Saison-Abschlussfeier statt.

 

Der irre Abstiegskampf: Rette sich, wer kann!
«(hot/jk/tg) An der Tabellenspitze kann bereits am Sonntag eine Entscheidung fallen.

Danach noch völlig offen: Wer muss runter aus der Fußball-Bezirksliga? Aber aus dem irren Abstiegskampf können sich schon Mannschaften, die zum Teil in direkten Duellen aufeinandertreffen, verabschieden. Frei nach dem Motto: Rette sich, wer kann!

 

MTV Gifhorn II – TuS Müden-Dieckhorst (Hinspiel 0:0; Sonntag, 13 Uhr).»

Zuletzt kassierte der TuS eine 1:5-Pleite bei der SV Gifhorn. „Die Mannschaft hat selbst gemerkt, dass sie schlecht gespielt hat. Das ist schon mal ein guter Ansatz“, sagt Müdens Coach Andreas Heindorff, der in der nächsten Saison den VfL Westercelle trainieren wird. „Ich appelliere an die Mannschaft, dass wir diesen Matchball nutzen.“ Doch auch der MTV will „den Klassenerhalt in trockene Tücher bringen“, so Gifhorns Trainer Hartmut Müller. «

TuS Neudorf-Platendorf – SV Sandkamp (5:2).»

Das Verletzungspech hat Platendorf zuletzt richtig gebeutelt – wird’s gegen den SVS besser? „Das muss man abwarten. Ich hoffe darauf“, so TuS-Coach Ralf Ulrich, der aus den restlichen drei Spielen noch „sieben Punkte einfahren“ will. Sandkamps Spielertrainer Thomas Orth fordert: „In unserer Situation müssen wir punkten – auch wenn wir gegen eine unheimlich offensivstarke Truppe spielen.“ Dazu muss der SVS aber wesentlich kompakter stehen als zuletzt. „Wir müssen die TuS-Offensive in den Griff kriegen“, so Orth. «

SV Reislingen/Neuhaus – SV Meinersen (3:0).»

Ein Sieg gegen Meinersen – und der SVR ist gerettet. Reislingens Coach Andreas Löwner sagt: „Wir wollen uns nicht auf die anderen verlassen, es selbst klarmachen.“ Mut macht ihm die zweite Halbzeit gegen Hehlingen. Zur neuen Saison kehrt übrigens der defensive Mittelfeldspieler Niklas Hahn nach einem Jahr beim SV Brackstedt zum Bötzel zurück. Meinersen möchte nach dem jüngsten Sieg vom vergangenen Wochenende gegen den SV Osloß nachlegen. „Solange noch was geht, kämpfen wir um den Klassenerhalt“, verspricht Meinersens Coach Volker Steding. «

SV Brunsrode/Flechtorf – FC Brome (0:6).»

Brunsrodes Trainer Klaus Soleisky will die Flinte noch nicht ins Korn werfen: „Wir wollen den Abstiegskampf bis zum letzten Spieltag spannend halten, also müssen wir gewinnen.“ Hoffnung macht ihm das Sandkamp-Spiel: „Das war echt gut. Wir versuchen, voll auf Angriff zu spielen.“ Aber auch Brome will die Punkte. „Für uns geht es schon fast um alles“, sagt Bromes Betreuer Tobias Schencke – gerade nach der bitteren Niederlage gegen den direkten Konkurrenten Hehlingen

 

 

 Bezirksliga: 27. Spieltag Spielberichte

 IK: 11.05.09

 

1:2 in 88. Minute: Brome auf Abstiegsplatz!
Ganz bittere Niederlage gegen Spitzenreiter SV Calberlah: FC eigentlich das bessere Team
Von Ingo Barrenscheen

Brome. Während der grün-weiße Spitzenreiter in der Fußball-Bundesliga ordentlich was auf die Socken bekam, kam das farbliche Pendant sechs Klassen tiefer mit einem dunkelblauen Auge davon: Bezirksliga-Primus SV GW Calberlah entführte gestern dank eines Last-Minute-Tores einen mehr als glücklichen 2:1 (1:0)-Sieg vom FC Brome.

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Während die designierten Meisterkicker jubelten wie die Schneekönige, schlichen die Bromer niedergeschlagen vom Feld. So viel hatten sie investiert und doch nichts erreicht. "Alle sind geknickt, weil wir mit leeren Händen dastehen. Calberlah hat sich über den Sieg gefreut, als ob sie Isenbüttel vom Platz geschickt hätten", gab FC-Betreuer Tobias Schencke Einblicke in die weit auseinanderdriftende Gefühls-Welt. Genauso weit, wie die Teams in der Tabelle auseinanderliegen. Da die SV Gifhorn ihren Siegeszug fortsetzte und auch Hehlingen punktete, steht Brome auf einem Abstiegsplatz!

Dabei war von einem Klassenunterschied nichts zu sehen auf dem Rasen. "Wir haben nicht nur kämpferisch gegengehalten, sondern waren auch spielerisch ebenbürtig. Und wir hatten die besseren Chancen", so Schencke. Doch die Gastgeber schliefen zwei Mal bei Standardsituationen - das nutzte der Spitzenreiter gnadenlos aus und traf zwei Minuten vor Schluss zum 2:1. Bitter.

FC Brome: Wiswedel - Dankert, Riebe, Herud, Sacher - Wodarsch, Nieswandt (84. Wiegmann), Hoffmann, Lyra (72. Grunau) - Nicoll, Lucke.

Tore: 0:1 Remus (28.), 1:1 Nicoll (56., FE), 1:2 P. Plagge (88.).

Gelb-Rot: Hernier (SV/75.).

Rot: Herud (FC/58.).

Alles in die Waagschale geworfen und doch nichts erreicht:

Der FC Brome (M. Tobias Dankert) unterlag Calberlah mit 1:2 und ist auf einen Abstiegsplatz abgerutscht. Foto: Barrenscheen

 

 AZ: 11.05.09

 

Calberlah mit spätem Sieg

«(hot) Calberlah zieht an der Spitze der Fußball-Bezirksliga weiter einsam seine Kreise – auch wenn es gegen Brome eng war, Philip Plagge erst in der 89. Minute zum alles entscheidenden 2:1 traf. Verfolger Isenbüttel gewann gegen Platendorf locker mit 6:0. »«

FC Brome – SV GW Calberlah 1:2 (0:1).»

Puh, Calberlah musste bis zur 89. Minute zittern, ehe der Sieg perfekt war: Philip Plagge zementierte den Sechs-Punkte-Vorsprung auf Isenbüttel mit einem Gewaltschuss kurz vor dem Ende. „Wir haben uns wirklich schwer getan und hatten auch etwas Glück“, befand Calberlahs Trainer Frank Plagge. Sein Team spielte nach einer Roten Karte für Jens Herud (Notbremse) gut 20 Minuten in Überzahl, trotzdem war keine Überlegenheit des Spitzenreiters zu erkennen. Plagge: „Ein Unentschieden wäre auch gerecht gewesen.“ Anders sah es Bromes Spartenleiter Harald Garzke: „Wir hätten gewinnen müssen, waren klar besser.“ Doch die Partie dürfte Mut für den Abstiegskampf gemacht haben. Und dass der FC auf einen Abstiegsplatz gerutscht ist, soll schon am Mittwoch in Hehlingen korrigiert werden. «

FC: »Wiswedel – Dankert, Herud, Riebe, Sacher – Lyra (62, Grunau), Hoffmann, Wodarsch, Nieswandt (84. Wiegmann) – Nicoll, Lucke (85. Brinkmann). «

GW: »Heinrich – Remus, Gewinner, Hernier, Theuerkauf (81. Heise) – F. Korsch, Garzke (60. Linke), F. Plagge – P. Plagge, M. Plagge, Ullrich (60. Mucha). «

Tore: »0:1 (28.) Remus, 1:1 (57.) Nicoll (Foulelfmeter), 1:2 (89.) P. Plagge. «

Gelb-Rot: »Hernier (GW/82.). «Rot: »Herud (FC/59.). «

Grund zum Jubeln: Calberlah (M. Plagge) gewann glücklich in Brome

 

MTV Isenbüttel – TuS Neudorf-Platendorf 6:0 (3:0).»

Nur die ersten 25 Minuten konnten die stark ersatzgeschwächt angetretenen Platendorfer mithalten. „Da hatten wir vielleicht im Abschluss etwas Pech“, so TuS-Coach Ralf Ulrich, der seinem Team allerdings keine großen Vorwürfe machen konnte. Isenbüttels Trainer Dieter Winter war zufrieden, auch wenn er zugab: „Wir hätten zehn Tore schießen müssen.“ André Brömel (30./35.) vergab allein zwei richtig dicke Chancen. Und auch Dreifach-Torschütze Dennis Stöbermann hätte noch einen drauflegen müssen (44.). Sehenswert: Die zwei letzten Tore durch Jan Ahrens, der seine Gegenspieler wie Slalomstangen umkurvte und dann sicher versenkte. Winters Gesamteindruck änderte das nicht: „Das war Sommerfußball…“ «

MTV: »van der Vorst – Dorenkamp, Ebers, Nötzel (75. Bäse), Gritzka (54. Ehmling) – Heinz, Jacobs, Limp, Ahrens – Brömel (54. Klapproth), Stöbermann. «

TuS: »Hilken – Schrader, Zäefi, Hadamik, Ünlü – Cemal Gül, Cafer Gül, Basaran (56. Luft), Guse, Helms (72. Miller) – Lücke. «

Tore: »1:0 (26.) Stöbermann, 2:0 (32.) Stöbermann, 3:0 (37.) Gritzka, 4:0 (49.) Stöbermann (Foulelfmeter), 5:0 (78.) Ahrens, 6:0 (82.) Ahrens.

 

Hehlinger Raketenstart: Dann schockt Schrock!

«(tg) Ein Punkt geholt, zwei Plätze geklettert: Der TSV Hehlingen trennte sich vom SV Reislingen/Neuhaus mit 1:1 (1:1) und steht nun in der Fußball-Bezirksliga auf Platz elf. Allerdings schwebt Hehlingen weiter in Abstiegsgefahr. »Die ersten zehn Minuten versprachen ein Fußballfest: Normen Schubert schoss Hehlingen in Minute eins in Führung. Doch diese sollte nicht lange halten: Schon fünf Minuten später traf Rouven Schrock für die Gäste – und das war bereits der Endstand. Danach war viel Leerlauf in der Partie, Reislingens Coach Andreas Löwner versuchte das Spiel seiner Mannschaft durch zwei frische Leute zu beleben, doch die erhoffte Wirkung blieb aus: „Wirklich viel rumgekommen ist dabei nicht“, gab der SV-Trainer zu. „Wir hatten uns eigentlich vorgenommen, Pressing zu spielen. Doch von Druck war überhaupt nichts zu sehen.“ Erst Mitte der zweiten Halbzeit erinnerte ein Pfostenknaller von Schubert noch einmal daran, dass auf dem Platz Fußball gespielt wird. Hehlingen, das weiterhin mit Verletzungssorgen kämpft, freute sich dennoch über den Punktgewinn. TSV-Spartenleiter Ulf Heidenreich: „Das war richtig wichtig. Wir müssen das Positive sehen und versuchen, am Mittwoch gegen Brome zu siegen.“ «Hehlingen: »

Buchholz – Präger, Scheffel, Wohlgemuth (70. Schenker), Lackmann – Atouani (60. T. Jauster) (80. Draber), D. Jauster, Herrmann, Michalski – Oliver, Schubert. «

Reislingen:» Sehm – Schrock (46. Alaimo), Stiller, Eichler, M. Cyrys – Stuhlmacher, Palella, Schultz (46. Spahn), T. Cyrys – Funke, Krein (80. Bernd). «

Tore:» 1:0 (1.) Schubert, 1:1 (6.) Schrock.

 

VfR siegt für Frey

Fußball: Bezirksliga (hot) Bei STV Holzland war der Druck weg, beim VfR Eintracht Nord war zu spüren, dass er weiß, worum es geht. Und genauso trat der abstiegsbedrohte Wolfsburger Fußball-Bezirksligist auf, siegte bei STV mit 3:2 (1:2) durch ein Tor in der Schlussminute – auch für seinen am vergangenen Mittwoch verstorbenen Betreuer Eberhard „Fritze“ Frey. „Es gab zwei Gründe für den Sieg“, sagte VfR-Coach Karsten Stephan nach der Partie: „Wir haben uns auf den Abstiegskampf eingeschworen – und natürlich für Fritze gewonnen.“ Und wie sehr Eintracht Nord wollte, zeigte sich in der Schlussminute beim Stand von 2:2. Niklaas Osumek schickte Wolfsburgs Stürmer Sven Krause steil, der zum 3:2 traf. Stephans Sonderlob: „Sven hat seine sehr gute Leistung mit dem Tor gekrönt.“ Holzlands Trainer Waldemar Josef: „Zeit, dass die Saison zu Ende geht.“ «

STV:» Oswald – H. Röhrs – Ratz, Hansmann – Pilzecker, Appel, Dörries (65. Jürges), M. Röhrs, Matschewski – T. Röhrs (75. Reichardt), Dornfeld. «

VfR: »Walth – Yahamadi, Marrazza, Schömers, Scarati – Karlowski – Dürkop, Osumek, Eraslan – Sven Krause (90.+1 Kuschawe), Ben-Soltana. «

Tore: »0:1 (15.) Ben-Soltana, 1:1 (30.) T. Röhrs (Foulelfmeter), 2:1 (45.) Matschewski, 2:2 (46.) Ben-Soltana, 2:3 (90.) Sven Krause.

 

Sandkamp: Gleich zweimal geführt, trotzdem nur 3:3 gegen Brunsrode

«(jk) Zweimal geführt, trotzdem nur unentschieden gespielt: Fußball-Bezirksligist SV Sandkamp kam gegen den direkten Konkurrenten SV Brunsrode/ Flechtorf nicht über ein 3:3 (2:2) hinaus. »Schon nach 14 Minuten führten die Hausherren mit 2:0. Doch Brunsrode steckte nicht auf und glich noch vor der Pause aus. „Wir hätten auch 4:2 führen können“, so SVB-Coach Klaus Soleinsky. Nach dem Seitenwechsel legte Sandkamp in Person von Uwe Weber wieder vor – doch erneut konnte der SVB den Rückstand wettmachen. Irvan Vokshi hatte Brunsrodes Andy Leis im Strafraum gefoult, den fälligen Elfmeter verwandelte Marcel Bellina zum 3:3. „Wir waren einfach nicht kompakt genug“, so Robin Scheils Erklärung dafür, dass der SVS zweimal einen Rückstand verspielte. Sandkamps Pressesprecher fügte hinzu: „Bei der Tabellensituation ist ein Punkt natürlich zu wenig.“ Es hätten aber auch drei sein können. Denn nachdem Brunsrodes Leis Gelb-Rot gesehen hatte, kamen die Hausherren in Überzahl zu einigen guten Möglichkeiten. „Leider haben wir vor dem Tor immer zu umständlich und kopflos gespielt“, sagte Scheil. Zwar wird der Klassenerhalt für den SVB bei acht Punkten Abstand in drei verbleibenden Spielen immer schwerer: „Doch wir lassen die Köpfe nicht hängen“, so Soleinsky. «SVS:» Hilmert – Mundry, Gebert, Orth, Vokshi (85. Habhab) – Amiri, Mero, Gritli – Lehnchen, Weber, Muradyan. «SVB:» Stenzel – Lommatzsch – Forche, Spinnler – Mühlhaus, Görgen (46. Boukerma), Leis, Djuran, Marschke – Eickmeier, Bellina. «Tore:» 1:0 (7.) Lehnchen, 2:0 (14.) Lehnchen, 2:1 (30.) Eickmeier, 2:2 (41.) Bellina, 3:2 (60.) Weber, 3:3 (68.) Bellina (Foulelfmeter). «Gelb-Rot:» Leis (SVB/77.).

 

Meinersen siegt, aber das Aufbäumen kommt zu spät

«(jk/hot/tg) Die SV Gifhorn hat im Abstiegskampf der Fußball-Bezirksliga einen ganz wichtigen Erfolg eingefahren. Gifhorn besiegte den TuS Müden-Dieckhorst mit 5:1 (3:0). »«

SV Meinersen – SV Osloß 2:1 (0:0).»

Beide Teams erarbeiteten sich viele gute Chancen, doch im Abschluss haperte es. „Wenn man so viele Hunderprozentige hat, muss man gewinnen“, sagte Osloß’ Spielertrainer Babis Cirousse. Erst in der 65. Minute konnte Adem Alija Meinersens Schlussmann René Conrad überwinden. SVM-Coach Volker Steding reagierte und brachte drei Neue. Mit Erfolg: Erst gelang der Ausgleich (85.), in der Nachspielzeit sogar noch der Siegtreffer. „Ich denke, wir haben verdient gewonnen“, so Steding. Doch Hoffnung auf den Klassenerhalt hat er nicht mehr: „Das wäre das Wunder von Meinersen.“ Cirousse zum Thema Abstiegskampf: „Es wird eng.“ «

Meinersen:» Conrad – Voigt, Winkelmann (70. White), Niebuhr, Deeke (70. Vogelmann) – Weiß, Boz, Hekk – Ahlers, Glindemann (70. Wiehe), Lenk. «

Osloß: »Logdeser – Iatridis, Ott (50. G. Radojevic), Jenkner, Wolfram (60. Fochler) – Sciaraffia – Steinke, Garbone, Fischer – Alija, Carlino. «

Tore: »0:1 (65.) Alija, 1:1 (85.) Ahlers, 2:1 (90.+1) Niebuhr (Foulelfmeter). «

SV Gifhorn – TuS Müden-Dieckhorst 5:1 (3:0). »

Gifhorn schoss sich mit diesem eindrucksvollen Sieg nicht nur aus der Abstiegszone, sondern auch noch vorbei an Sandkamp. Doch Gifhorns Spielertrainer Aki Kastner-Blödorn trat sogleich auf die Euphoriebremse (s. Interview). Insgesamt war der Erfolg hochverdient – auch in der Höhe. Kastner-Blödorn konnte es sich sogar leisten, in der 63. Minute einen Handelfmeter zu verschießen. „Ich bin sprachlos“, so Müdens Coach Andreas Heindorff mit Blick auf die Leistung seiner Mannen. «

SV: »Mechelk – Kastner-Blödorn (88. Tehmer) – Vaz, Lo Bianco – Marzisz (73. Kuhls), Marco Momberg, Lippke – Özkan, Abazi, Ustaoglu – Breuer (81. Müller). «

TuS:» Otte – Braband, Damker, Wegmeyer, Gödecke – C. Gerike, Rosebrock (83. Dannheim), Eberhart (64. Gieseking), Linneweh (74. Krüger-Idecke) – S. Gerike, Schmitz. «

Tore:» 1:0 (24.) Ustaoglu, 2:0 (36.) Ustaoglu, 3:0 (41.) Marzisz, 3:1 (56.) Eberhart (Foulelfmeter), 4:1 (78.) Breuer, 5:1 (86.) Abazi. «

FC Wolfsburg – MTV Gifhorn II 0:5 (0:3). »

„Das war ein starker Auftritt von uns“, jubelte MTV-Spieler Juri Suldin. Die Wolfsburger hatten den Gifhornern, die mit dem 5:0 einen ganz wichtigen Sieg im Abstiegskampf eingefahren haben, nichts entgegenzusetzen. FC-Trainer Edwin Meyer: „Einige Spieler lassen im Moment zu schnell die Köpfe hängen.“ Den MTV-Torreigen, bei dem A-Jugendspieler Christian Skoda seinen ersten Einsatz im Herrenbereich gleich mit einem Treffer krönte, eröffnete Ron Glindemann mit einem Doppelpack. «

FC: »M. Kamieth – Reis, Sander, König, Özdemir – Ramolla (46. Hyseni), Weißgerber (75. Hoffmann), J. Kamieth, Möllenbeck – Neri (30. Belfort), Dösemeci. «

MTV:» Weferling – Hooge (82. Keil), Ende (70. Wendt), Kostka, Flettner – Düsel, Lippke, Skoda, Jansen – Jfeily, Glindemann (76. Samkowez). «

Tore:» 0:1 (16.) Glindemann, 0:2 (27.) Glindemann, 0:3 (43.) Skoda, 0:4 (49.) Jfeily, 0:5 (83.) Wendt.

 

 Bezirksliga: 27. Spieltag Vorberichte

 IK: 08.05.09

 

Vorbericht FC Brome - SV Calberlah

 

 AZ: 08.05.09

Plagge: „Brauchen sieben Punkte“

«(hot/jk/tg) Mammut-Programm: STV Holzland muss am Sonntag (15 Uhr) bereits zum vierten Mal in zehn Tagen ran. Dennoch will die Truppe von Coach Waldemar Josef den VfR Eintracht Nord Wolfsburg schlagen. Alle anderen Partien in der Fußball-Bezirksliga werden zeitgleich angepfiffen. »«

FC Brome – SV GW Calberlah (2:6). »

Die Grün-Weißen sind so gut wie Meister, dennoch hält Calberlahs Coach Frank Plagge den Ball flach: „Ich glaube nicht, dass Isenbüttel noch schwächelt und gehe davon aus, dass wir noch sieben Punkte brauchen.“ Drei will der SV gleich in Brome holen. „Im Bezirkspokal haben wir uns da blamiert. Wir sind gewarnt“, sagt Plagge weiter. Bromes Co-Trainer Peter Loeper geht locker in die Partie: „Wir wollen den Spitzenreiter ärgern.“ «

Nicht so schnell:

Coach Frank Plagge glaubt, dass seinem

SV GW Calberlah noch sieben Punkte fehlen.

(Photowerk)

 

 

FC Wolfsburg – MTV Gifhorn II (Hinspiel 4:2). »

Für den FC ist die Saison gelaufen – Schützenhilfe für den Gegner? Nein. „Wir haben zwar überlegt, das Training runterzufahren, uns aber dagegen entschieden. Wir wollen die verbleibenden Spiele gewinnen“, so FC-Coach Eddy Meyer. Da hat allerdings jemand etwas dagegen: „Wir wollen einen Punkt entführen“, fordert MTV-Coach Hartmut Müller. Allerdings: „Wir wissen nur noch nicht, wie.“ Gifhorn plagen personelle Probleme, zumal für Christoph Schuster (Muskelquetschung, Becken geprellt und gestaucht) sowie Jan-Hendrik Busch (Handbruch) die Saison gelaufen ist. «

SV Gifhorn – TuS Müden-Dieckhorst (1:4).»

Für Müdens Coach Andreas Heindorff lastet der Druck klar auf den Gastgebern. „Wir haben noch vier Spiele Zeit, den Klassenerhalt zu schaffen“, so Heindorff. „Aber wir haben nichts zu verschenken.“ An der Eyßelheide weiß man um die Schwere der Aufgabe. SV-Spielertrainer Aki Kastner-Blödorn: „Müden ist für uns ein ganz, ganz unangenehmer Gegner.“ «

SV Sandkamp – SV Brunsrode/Flechtorf (4:2).

» Sandkamps Spielertrainer Thomas Orth, der in der kommenden Saison von Uwe Weber unterstützt wird, fordert von seinen Mannen eine „hundertprozentige Einstellung“. Derweil verkündet Orth, „dass wir in der kommenden Saison endlich eine A-Jugend haben“. Für Brunsrode geht es darum, die Saison vernünftig zu Ende zu spielen. Coach Klaus Soleinsky: „Wir versuchen noch möglichst viele Zähler zu holen.“ «

MTV Isenbüttel – TuS Neudorf-Platendorf (4:2). »

Für den TuS ist nach drei Pleiten nach oben und nach unten nicht mehr viel möglich. Platendorfs derzeit verletzter Allrounder Arne Hoffart: „Wir wollen den guten Gesamteindruck retten.“ Der MTV will den zweiten Platz perfekt machen und schaut schon in Richtung neue Saison: Von Bezirksoberligist SSV Kästorf kommt Abwehrspieler Heinrich Worms. «

STV Holzland – VfR Eintracht Nord Wolfsburg (2:0).»

Zwar ist‘s für STV das vierte Spiel in zehn Tagen. „Das sollte aber kein Problem sein. Unser Vorteil ist, dass wir einen großen und ausgeglichenen Kader haben“, so Holzlands Coach Waldemar Josef. Und der macht STV gerade zum Besten, was die Liga bereithält. „Man kann da eine Überraschung schaffen – aber es wird hart“, sagt Wolfsburgs Trainer Karsten Stephan, dem mit Bastian Engelhardt (verletzt) und Benny Korsch (Rotsperre) zwei wichtige Spieler fehlen werden.

 

Im Derby spielt Abstiegsangst mit

«(hot/tg) Der Kampf um den Klassenerhalt in der Fußball-Bezirksliga treibt wilde Blüten – und ausgerechnet ein Derby könnte es für ein Team noch schlimmer machen: Am Sonntag (15 Uhr) erwartet der TSV Hehlingen den SV Reislingen/Neuhaus. »Hehlingens Trainer Dietmar Koch will den Dreier: „Wir müssen versuchen, kämpferisch jeden Punkt zu ergattern.“ Im Hinblick auf seine lange Verletztenliste sagt er: „Uns fehlt die Qualität. Die Hinrunde hat gezeigt, dass wir mit vollständigem Kader jeden schlagen können.“ Ein Sieg wäre jetzt doppelt schön: „Die Punkte gegen das Nachbardorf zu holen wäre klasse.“ In Reislingen sind die Voraussetzungen ähnlich: „Wir kommen nicht in die Strümpfe, haben wie Hehlingen viele Verletzte“, sagt SV-Coach Andreas Löwner. Dran wären beide mit einem Sieg, für den TSV wäre es der erste 2009. Für den Verlierer könnte es schlimm werden – Hehlingen droht sogar ein Abstiegsrang…

 

 

Halbe Bezirksliga muss um Klassenerhalt zittern

«(hot/jk/tg) Kampf um den Klassenerhalt in der Fußball-Bezirksliga: Meinersen und Brunsrode sind praktisch weg.

Ein Absteiger wird noch gesucht. Momentan wäre es die SV Gifhorn (14. Platz/28 Punkte) – doch die halbe Liga muss noch zittern… »Rechnerisch ist selbst der Sechste Müden (36) nicht durch. TuS-Coach Andreas Heindorff findet’s „irgendwie amüsant“. So richtig zittert man an der Peripherie aber nicht. „Für uns ist das kein Thema“, so Trainer Andreas Löwner, dessen SV Reislingen sieben Punkte Vorsprung hat – was sich mit einer Pleite in Hehlingen ändern kann. Mittendrin stecken ab Rang acht Osloß (34), der MTV Gifhorn II, der VfR Eintracht Nord (beide 32), Sandkamp (31), Brome, Hehlingen (beide 30) und die SVG. MTV-Trainer Hartmut Müller weiß: „Wir müssen alles geben.“ Für Sandkamps Coach Thomas Orth ist „die Konstellation der Hammer“. Eine, der Bromes Co-Trainer Peter Loeper Positives abgewinnen kann: „Es gibt viele Kandidaten, da sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass es ausgerechnet uns erwischt.“ Und die Teams klauen sich gegenseitig die Punkte. VfR-Coach Karsten Stephan: „Sonntag kann sich alles ändern.“ Auf sein Team wartet ein schweres Restprogramm: die Top-Drei und Sandkamp. Laut Stephan müssen „mindestens vier Zähler“ her. Hehlingen steht noch auf dem rettenden 13. Platz. „Wir brauchen jeden Punkt“, so TSV-Coach Dietmar Koch. SVG-Spielertrainer Aki Kastner-Blödorn hatte sich am Sonntag erst geärgert: „Ich hätte gern die Abstiegsränge verlassen.“ Das große Aber: „So bleibt die Konzentration hoch. Und wir wissen schon seit Rückserienbeginn, worum es geht.“

 

 

 Bezirksliga: 26. Spieltag Spielberichte

 AZ: 04.05.09

 

Brome hält den Abstand auf die Abstiegsränge

«(hot/tg/jk) Brome holte einen wichtigen Sieg im Abstiegskampf der Fußball-Bezirksliga: Der FC gewann in Reislingen mit 2:1. Die ebenfalls abstiegsbedrohten Hehlinger punkteten in Osloß (1:1).

 

Spitzenreiter Calberlah siegte 4:0, ist bei sechs Zählern Vorsprung auf das spielfreie Isenbüttel fast durch. Schlusslicht Brunsrode, ebenfalls spielfrei, dürfte nach den Ergebnissen kaum noch zu retten sein.

SV Calberlah – SV Sandkamp 4:0 (2:0).

Nach dem frühen 2:0 schaltete Calberlah runter und entwickelte erst in der Schlussphase wieder mehr Druck. „Ich denke, das war ein klares Ding“, freute sich Calberlahs Coach Frank Plagge. „Einziges Manko war vielleicht, dass der letzte Pass zu selten ankam.“ Sandkamps Pressesprecher Robin Scheil: „Aufgrund der personellen Situation können wir mit einem 0:4 gegen die beste Mannschaft der Liga gut leben.“ «

Calberlah:» P. Korsch – Gewinner, Theuerkauf (46. Meißner), Hernier, Remus – F. Korsch, M. Plagge, P. Plagge, Garzke – F. Plagge (46. Bleistein), Ullrich. «

Sandkamp:» Hilmert – Orth, Gebert, Mundry, Vokshi (63. Loschkin) – Rodriguez-Hernandez (63. Ince) – Amiri, Habhab (69. Wiederkehr), Rummel, Mero – Gritli. «

Tore:» 1:0 (3.) Garzke, 2:0 (7.) P. Plagge, 3:0 (63.) Ullrich, 4:0 (77.) Remus.

 

Fast durch! Calberlah (l. Felix Plagge) spricht nach dem 4:0

gegen Sandkamp erstmals offen vom Titel. (Photowerk)

 

 

SV Osloß – TSV Hehlingen 1:1 (1:0). »

Hehlingen hatte in der zehnten Minute durch Normen Schubert die Chance, in Führung zu gehen. „Wenn er die nutzt, läuft’s anders“, so TSV-Trainer Dietmar Koch. Osloß machte es besser: Adem Alija staubte im Gegenzug nach einer verunglückten Rettungsaktion ab. Für Osloß‘ Spielertrainer Babis Cirousse war sein Team spielbestimmend: „Wir hatten sechs Hundertprozentige, sind damit zu leichtfertig umgegangen.“ In der 80. Minute wurde das bestraft: Hehlingen bekam einen Elfmeter zugesprochen. Dieses Mal traf Schubert – 1:1. «

SV: »Logdeser – Sciaraffa, G. Radojevic, Ott, Iatridis – B. Cirousse, M. Radojevic, Elgner (46. Carlino) – Fischer, Steinke (46. Carbone), Alija. «

TSV:» Buchholz – Ackermann, Scheffel (75. Wohlgemuth), Twiehaus, Ross (70. Lo Presti) – Wegner (65. Schäfer), Lackmann, Atouani, Michalski – Oliver, Schubert. «

Tore:» 1:0 (10.) Alija, 1:1 (80.) Schubert (Foulelfmeter). «

SV Reislingen/Neuhaus – FC Brome 1:2 (0:0).»

„Eigentlich war‘s ein typisches Remis, aber momentan haben wir kein Glück“, sagte SVR-Betreuer Thomas Glagau. Reislingen hatte die Möglichkeit, in Führung zu gehen, einen Schuss von Kevin Schultz parierte aber FC-Keeper Marcel Wiswedel stark (39.). «

SV: »Sehm – Funke, T. Cyrys, Alaimo (66. Arpaia), Schrock – M. Cyrys, Spahn (66. Bernd), Stuhlmacher, Palella – Schultz, Hülsebusch. «

FC: »Wiswedel – Dankert, Riebe, Herud, Sacher – K. Jürgens, Wodarsch (66. Grunau), Nieswandt (88. Wiegmann), Hoffmann – Lücke (90. Pfau), Nicoll. «

Tore: »0:1 (60.) Nicoll, 1:1 (72.) Stuhlmacher, 1:2 (81.) Hoffmann. «

TuS Neudorf-Platendorf – STV Holzland 1:6 (1:2).»

Trotz Führung brach Platendorf früh ein. „Wir haben das Spiel aus der Hand gegeben“, sagte Betreuer Karsten Tomuschat. Gegen zehn TuS-Akteure – Alban Krasniqi sah Gelb-Rot – legte STV eine tolle Endphase hin. Das Team von Waldemar Josef rückte so auf Rang drei vor. Gäste-Pressewart Dietmar Jürges: „Das 6:1 geht in Ordnung.“ «

TuS: »Hilken – Schrader – Zäefi, Hadamik – Helms, Gül, Lücke, Guse, Ünlü – Krasniqi, Hoffart (31. Luft). «

STV: »Wächter – H. Röhrs – Kahlert, Hofer – M. Röhrs, Matschewski, Müller (46. Reichardt), Pilzecker, Dörries, Dornfeld – T. Röhrs (84. Hansmann). «

Tore: »1:0 (22.) Lücke, 1:1 (41.) Dornfeld, 1:2 (43.) Matschewski, 1:3 (49.) Dornfeld, 1:4 (85.) Hansmann, 1:5 (90.) Pilzecker, 1:6 (90.+2) Dornfeld. «

Gelb-Rot:» Krasniqi (TuS/65.).

 

3:1 gegen MTV II! Wichtiger VfR-Sieg

«(jk) Fußball-Bezirksligist VfR Eintracht Nord hat einen ganz wichtigen Erfolg im Abstiegskampf eingefahren. Die Wolfsburger besiegten den MTV Gifhorn II mit 3:1 (1:0). »Bitterer Beigeschmack für den VfR: Bastian Engelhardt (Knöchelprobleme) musste nach 35 Minuten verletzt raus. Für Gifhorn kam’s allerdings noch schlimmer. Christoph Schuster (aufs Becken gefallen) und Jan-Hendrik Busch (auf den Daumen gefallen) mussten beide ins Krankenhaus. „Unsere momentane personelle Situation ist die Hölle“, so MTV-Coach Hartmut Müller seufzend. „Es sind immer gleich schwere Verletzungen…“ Zum Spiel: Nachdem der VfR verdient in Führung gegangen war, konnten die Gäste durch einen Elfmeter ausgleichen. „Aber statt auf ein Unentschieden zu setzen, spielen wir auf Abseits und kassieren das 1:2“, ärgerte sich Müller. „Da war’s dann gelaufen.“ Freude herrschte dagegen bei den Wolfsburgern. „Das war ein ganz wichtiger Sieg“, jubelte VfR-Betreuer Eberhard Frey. „Jetzt müssen wir aber unbedingt in Brunsrode nachlegen.“ Und zwar schon morgen (19 Uhr). «

VfR: »Walth – Scarati, Marrazza, Korsch, Schömers – Yahmadi, Engelhardt (35. Sven Krause, 86. Sappok), Osumek, Eraslan – Dürkop, Ben-Soltana. «

MTV: »Filikidi – Hooge, Kostka, Ende, Wendt (70. Keil) – Lippke – Jansen, Düsel – Samkowez – C. Schuster (18. Busch), Glindemann (70. Will). «

Tore: »1:0 (28.) Eraslan, 1:1 (74.) Jansen (Foulelfmeter), 2:1 (80.) Ben-Soltana, 3:1 (85.) Eraslan.

 

Linneweh-Treffer lässt Müden jubeln

«(jk) Müden-Dieckhorst punktet fleißig weiter: Der TuS siegte in der Fußball-Bezirksliga gegen den FC Wolfsburg mit 1:0 (0:0). Auch wenn der Erfolg am Ende etwas schmeichelhaft war… »Bis zur 75. Minute ließen die Müdener nichts anbrennen. „Das waren von der Taktik und der Ordnung her die besten 75 Minuten, seit ich hier Trainer bin“, so TuS-Coach Andreas Heindorff anerkennend. „Wir haben uns nicht aus der Reserve locken lassen.“ Folgerichtig erzielten die Hausherren auch das 1:0, Nils Linneweh traf nach einer Flanke von Christian Gerike per Kopf. Doch die letzte Viertelstunde gehörte den Wolfsburgern. „Von da an war’s ein Spiel auf ein Tor“, so FC-Trainer Edwin Meyer. „Wir hatten etliche Latten- und Pfostentreffer.“ Aber immer wieder sprangen die Bälle raus, deshalb blieb’s beim Müdener Erfolg. „Wir haben jetzt 36 Punkte – es sollte schon mit dem Teufel zugehen, wenn wir noch absteigen…“, so Heindorff zum Thema Klassenerhalt. Sein Gegenüber Meyer verteilte indes trotz der Niederlage ein Lob. „Meine Jungs haben richtig gut gespielt. Ich bin mit der Leistung absolut zufrieden“, sagte Meyer. «

TuS: »Otte – Braband, Damker, Wegmeyer, Gödecke – C. Gerike, Eberhart, Rosebrock (90. Dannheim), Linneweh (81. Gieseking) – S. Gerike, Schmitz. «

FC: »M. Kamieth – Hoffmann (55. Belfort), Buhl, Sander, Özdemir – Reis, Weißgerber, J. Kamieth, Ramolla (75. Hyseni) – Möllenbeck, Dösemeci. «

Tor: »1:0 (59.) Linneweh.

 

SV Meinersen fast abgestiegen, SVG darf nach 3:1 weiter hoffen

«(hot) Die SV Meinersen verabschiedet sich aus dem Kampf um den Klassenerhalt in der Fußball-Bezirksliga! Das direkte Duell bei der SV Gifhorn verlor das Team von Volker Steding unter dem Strich nicht einmal unverdient mit 1:3 (0:0) und hat bei noch fünf Partien nun bereits neun Zähler Rückstand aufs rettende Ufer. Die Gifhorner bleiben dran, konnten aber nicht verkürzen, da auch die Konkurrenz fleißig punktete. »In Durchgang eins zeigten beide vor allem eines: Nerven. Viel stand auf dem Spiel, keiner wollte sich eine Blöße geben. Das lähmte, Chancen kamen nur im Ansatz zustande. Die zweite Halbzeit wurde nur spannender, weil Gifhorn gleich vorlegte. Einen fragwürdigen Elfmeter drosch SVG-Spielertrainer Aki Kastner-Blödorn in die Maschen. Meinersens Kapitän Tobias Niebuhr glich aber nur neun Minuten später per Fernschuss aus. Kein Wunder, dass es der Abwehrchef besorgen musste: Im Angriff waren die Gäste einfach zu harmlos. Iwan Hekk hatte nach einem Freistoß noch eine dicke Möglichkeit, doch er traf den Ball per Kopf nicht. Danach war’s ein Spiel auf ein Tor. Meinersen musste gewinnen, die Eyßelheider trafen: Erst Burim Abazi, der noch weitere Großchancen liegen ließ, dann Joker Yussuf Özkan. Niebuhr verschoss in der Schlussminute noch einen Elfer – das dürfte es mit dem Meinerser Klassenerhalt gewesen sein. «

SVG: »Mechelk – Kastner-Blödorn – Lo Bianco, Vaz, Lippke – Jander (53. Siegmund), Marzisz (46. Özkan), Momberg, Ustaoglu – Breuer, Abazi. «

SVM: »Conrad – Wiehe, Niebuhr, Obzorim (69. Deeke), Voigt – Lenk, Hekk, Weiss (69. Boz) – Vogelmann, White, Ahlers (61. Besselmann). «

Tore: »1:0 (50.) Kastner-Blödorn (Foulelfmeter), 1:1 (59.) Niebuhr, 2:1 (70.) Abazi, 3:1 (86.) Özkan.

 

SV Gifhorn mit Moral

Fußball: Bezirksliga (hot) Sie geben sich nicht geschlagen: Die Bezirksliga-Fußballer der SV Gifhorn holten beim 3:1 gegen Meinersen nicht nur drei ganz wichtige Punkte gegen den Abstieg, sondern zeigen momentan im Keller eine große Moral. Schon am Mittwoch im Stadtderby gegen den MTV II (3:2) lagen die Eyßelheider vorn, verspielten die Führung – um doch noch einmal zurückzukommen. Gegen Meinersen das gleiche Bild – 1:0, der Ausgleich und dann noch eine dicke SVM-Chance. Aber die Blau-Roten kamen wieder. „Wir lassen uns nicht unterkriegen, kommen immer wieder zurück“, so Spielertrainer Aki Kastner-Blödorn stolz. Dass sein Team auch schon bessere Leistungen gezeigt hat, blendete er aus: „Darum geht es nicht. Wichtig sind die drei Punkte – nicht ein Schönheitspreis.“ Ob dieses Immer-wieder-zurückkommen belohnt wird? Abwarten. Gestern punktete auch die Keller-Konkurrenz eifrig, der Rückstand aufs rettende Ufer beträgt weiterhin zwei Zähler. Die Abstiegs-Endspiele gehen für Gifhorn somit weiter: Am kommenden Sonntag zunächst gegen Müden.

 

 

 Bezirksliga: 26. Spieltag Vorberichte

 AZ: 02.05.09

 

Trifft wieder Ben-Soltana?

«(hot/jk/tg) Die Fußball-Bezirksliga befindet sich auf der Zielgeraden. Alle Spiele beginnen am Sonntag um 15 Uhr. »«

TuS Müden-Dieckhorst – FC Wolfsburg (Hinspiel 2:2).»

Müden will den Klassenerhalt klarmachen. „Bei einem Sieg wären wir durch. Das wird aber schwer“, so TuS-Trainer Andreas Heindorff. „Der FC will sicher gewinnen, um nicht als Aufbaugegner zu gelten.“ Für Wolfsburg ist es das letzte Auswärtsspiel. FC-Coach Eddy Meyer: „Hoffentlich kehrt die Lockerheit zurück.“ In diesem Jahr hat der FC in vier Auswärtspartien nichts geholt… «

VfR Eintracht Nord Wolfsburg – MTV Gifhorn II (1:1).»

Der VfR im Aufwind – vor allem dank der Treffer von Slim Ben-Soltana (sieben Tore in 2009). „Er hat ein super Kopfballspiel“, lobt Eintracht-Coach Karsten Stephan, der aber auch sagt: „Natürlich ist er abhängig von den Vorlagen. Gegen die MTV-Reserve darf er gern nachlegen.“ Für Gifhorn ist’s das vierte Spiel in zehn Tagen. „Kein Nachteil. Wir machen dafür im Training weniger“, so MTV-Coach Hartmut Müller. «

TuS Neudorf-Platendorf – STV Holzland (1:4).»

Die Gäste wollen an Platendorf vorbeiziehen. Aber: „Ich halte viel vom TuS“, so Holzlands Trainer Waldemar Josef. Platendorfs Coach Ralf Ulrich sagte nach dem 0:6 in Calberlah: „Wir haben alles probiert. Es ist wichtig, dass wenigstens zwei Spieler fit werden.“ «

SV GW Calberlah – SV Sandkamp (3:2).»

Noch ist für die Grün-Weißen das Thema Titel tabu. Erst nach Sandkamp könnte es auch offiziell werden: „Das warten wir noch ab. Im Hinspiel wären wir fast gestrauchelt“, so GW-Coach Frank Plagge. „Wir wollen Calberlah das Leben so schwer wie möglich machen“, sagt Sandkamps Spielertrainer Thomas Orth. «

SV Reislingen/Neuhaus – FC Brome (4:2).»

Fußballerisch zeigte Brome zuletzt Magerkost. „Aber solange dabei ein Punkt rausspringt, bin ich zufrieden“, so FC-Co-Trainer Peter Loeper. „In Reislingen wollen wir einen Dreier nachlegen.“ Der SVR befindet sich im Abwärtstrend, will nicht weiter durchgereicht werden. Coach Andreas Löwner: „Wir haben kein Personal, müssen uns so durchhangeln.“ «

SV Osloß – TSV Hehlingen (0:3).»

Der SVO baut auf seine starke Offensive, die komplett auflaufen soll. Osloß’ Spielertrainer Babis Cirousse: „Wir wollen das Spiel wieder bestimmen.“ Auf seine Sturmreihe, die fast komplett verletzungsbedingt ausfällt, kann Hehlingens Coach Dietmar Koch nicht bauen. Auch sonst sieht’s nicht gut aus: „Wir gehen auf dem Zahnfleisch.“ Trotzdem will er punkten: „Je mehr Dreier wir jetzt holen, desto schneller sind wir auch gerettet.“

SV gegen Meinersen

Kellerduell in Gifhorn (hot/tg) Der Verlierer braucht sich keine Illusionen mehr zu machen – für ihn sieht es düster aus mit dem Klassenerhalt in der Fußball-Bezirksliga: Am Sonntag (15 Uhr) erwartet der Drittletzte SV Gifhorn den Vorletzten SV Meinersen. Die Zielsetzung für Meinersens Trainer Volker Steding ist klar: „Wir müssen drei Punkte holen.“ Der Abstand zum rettenden Ufer beträgt mittlerweile sechs Zähler. „Der Verlierer dieses Spiels braucht ein kleines Wunder, um nicht abzusteigen“, so Meinersens Coach. Bitter: Für Martin Hagemann (Nase gebrochen) ist die Saison gelaufen. Steding: „Martin war bei uns in der Viererkette gesetzt. Das ist ein wirklich schwerwiegender Ausfall.“ Die Gifhorner setzten vor Stedings Augen im Stadtderby gegen den MTV II (3:2) ein Ausrufezeichen, zeigten bei nur noch zwei Punkten Rückstand zum rettenden Ufer, dass noch mit ihnen zu rechnen ist: „Klar müssen wir jetzt auch gegen Meinersen die drei Punkte holen. Das ist Pflicht für uns“, so SV-Spielertrainer Aki Kastner-Blödorn.

 

SVM: Keine Angst vorm Abstieg

«(tg) Vor fast drei Jahren war bei der SV Meinersen noch Jubel angesagt: Der Verein war gerade aus der 1. Kreisklasse bis in die Fußball-Bezirksliga durchmarschiert. Klopfte ans Tor zur damaligen Landesliga. Und heute? Der Klub ist Vorletzter, Trainer und zwei Eckpfeiler verlassen die SVM im Sommer. Folgt der freie Fall? »Coach Steding (kehrt nach Müden zurück), der den Verein ebenso verlässt wie Tobias Niebuhr (Müden) und Tim Winkelmann (Platendorf), findet die Antwort auf den Abwärtstrend in der Erfolgswelle der vergangenen Jahre: „Irgendwann ist die Euphorie eines Aufstieges weg. Das ist ganz normal.“ Und: „Hinzu kommt, dass wir mit Fabian Klos einen der Erfolgsgaranten abgegeben haben und danach keinen echten Torjäger mehr hatten.“ Spartenleiter Bernd Glindemann fehlen die „erfahrenen, ausgebufften Leute“. Trotzdem: Von Resignation gibt es keine Spur in der Chefetage. Glindemann spricht vor allem das niedrige Durchschnittsalter an: „Das Team ist noch sehr jung und bleibt im Großen und Ganzen zusammen. Da kann sich richtig was entwickeln.“ Und selbst wenn Meinersen absteigen sollte, hätte Ingo Homann, Trainer nach der Ära Steding, keine großen Bedenken: „In der Mannschaft steckt so viel Potenzial. Ich bin fest davon überzeugt, dass wir uns in ein, zwei Jahren dann wieder in der Bezirksliga fest etabliert haben.“ Trotzdem: Natürlich wäre auch ihm am liebsten, wenn es mit dem Klassenerhalt doch noch klappt. Und dann hätte Meinersen auch nach dieser Saison etwas zu feiern.

 

Holzland siegt 4:1

Fußball: Bezirksliga (hot) Langsam wird’s eng für Hehlingen: Der TSV wartet weiter auf seinen ersten Sieg in diesem Jahr in der Fußball-Bezirksliga, verlor bei STV Holzland verdient mit 1:4 (1:2). „Einige haben nicht verstanden, dass wir gegen den Abstieg spielen“, sagte Dietmar Koch. Die Gründe für das so schwache Abschneiden sieht Hehlingens Coach in der Verletztenmisere und „in der miserablen Beteiligung bei der Rückrundenvorbereitung“. Holzland bereitete der TSV kaum Probleme. Hehlingen konnte sich sogar bei Keeper Kai Buchholz bedanken, der noch einige Hochkaräter vereitelte. STV-Coach Waldemar Josef war natürlich hochzufrieden – jetzt will er auch in der Tabelle noch ein bisschen weiter nach oben: „Wir wollen den dritten Platz.“ «STV: »Wächter – Berner – Hofer, Hansmann – Pilzecker, M. Röhrs (70. Reichardt), Dörries (79. Jürges), Müller, Dornfeld, Matschewski – T. Röhrs. «TSV: »Buchholz – Ackermann, Präger, Twiehaus, Ross (46. Oliver) – Atouani (30. Krüger), Wegner, Mörsch, Schröder – Herrmann, Lotz (70. Schäfer). «Tore: »1:0 (15.) Matschewski, 1:1 (21.) Schröder, 2:1 (32.) Pilzecker, 3:1 (58.) Matschewski, 4:1 (75.) Dörries.

 

 

 Bezirksliga: Nachholspiele

 GR: 30.04.09

 

Calberlah und Isenbüttel landen Kantersiege
Bezirksliga: Führende Teams geben sich keine Blöße

Von Gundolf Tospann und Mathes Hashagen
GIFHORN. Die führenden Teams der Fußball-Bezirksliga 1 ließen gestern nichts anbrennen. Im Gegenteil. Der Spitzenreiter aus Calberlah und der Verfolger, MTV Isenbüttel, zeigten eindrucksvoll warum sie an der Spitze der Liga stehen. Auch am Tabellenende tat sich etwas. Die SV Gifhorn holte überlebenswichtige Punkte im Stadtderby und hat nun die Möglichkeit am kommenden Sonntag gegen den vorletzten SV Meinersen weitere Punkte einzufahren, um vielleicht doch noch die Absteigsplätze zu verlassen.

 

SV Calberlah - TuS Neudorf/Platendorf 6:0 (3:0).

Tore: 1:0 Remus (19.), 2:0 P. Plagge (44.), 3:0 Hernier (45., FE), 4:0 Garzke (55.), 5:0 Ulrich (73.), 6:0 Gewinner (77.).

Rote Karte: Benke (55., TuS).

In der Anfangsphase entwickelte sich ein Spiel, dass im wesentlichen im Mittelfeld ausgetragen wurde. Erst als Jonas Remus mit einem beherzten Schuss aus 16 Meter die Führung erzielte bekamen die Hausherren immer mehr Übergewicht und ließen sich die Begegnung nicht mehr aus der Hand nehmen. Philip Plagge sorgte dann mit seinem direkt verwandelten Freistoß für das 2:0. Calberlah drückte weiter und die Folge war eine deutliche aber auch verdiente 3:0-Halbzeitführung für den Spitzenreiter. Auch in Abschnitt 2 ändert sich am Spielverlauf nichts. Calberlah war weiter drückend überlegen und erzielte in regelmäßigen Abständen die Tore. Das Endergebnis geht dann auch in dieser Höhe völlig in Ordnung.

 

SV Brunsrode/Flechtorf - MTV Isenbüttel (0:4).

Tore: 0:1 Brömel (18.), 0:2 Renz (28.), 0:3 Ebers (40.), 0:4 Ahrens (45.), 0:5, 0:6 Stöbermann (48., 56.), 1:6 Eickmeier (76.), 1:7 Ehmling (79.).

Eine einseitige Partie entwickelte sich in Flechtorf. Als Andre Brömel einen Flanke mit einem Flugkopfball zur Gästeführung vollendete, war die Begegnung praktisch schon gelaufen, denn die Hausherren hatten keine Mittel, um die Partie noch zu drehen. Im Gegenteil: Das Schlusslicht kam böse unter die Räder. Der Ehrentreffer von Till Eickmeier fiel viel zu spät für die Hausherren um noch einmal für frischen Wind zu sorgen. Der Tabellenzweite legte sofort nach und stellte den alten Abstand wieder her. "Nach dem 0:2 sind wir praktisch zusammengebrochen", meinte dann auch SV-Trainer Klaus Soleinsky. "Isenbüttel hat sehr gut gespielt und verdient gewonnen", lobte er den MTV.

SV im Stadtderby siegreich


Bezirksliga: MTV Gifhorn II unterliegt auf der Eyßelheide mit 2:3
Von Reinhard Matzick
GIFHORN. Durchatmen bei der SV Gifhorn. Mit einem 3:2 (2:0)-Sieg über den Stadtrivalen MTV Gifhorn II holten die Eyßelheider gestern wichtige Zähler im Kampf gegen den Abstieg in der Fußball-Bezirksliga 1.

Zahlreiche Zuschauer (darunter auch etliche Fußball-Trainer aus der Region) sahen von Beginn ein Derby, dass geprägt war von viel Einsatz und Kampf. Den Hausherren gelang dabei früh der Führungstreffer durch einen Kopfball von Alexander Lippke (6.), der einen Freistoß von Spielertrainer Andreas Kastner-Blödorn einnickte. Das kam den Eyßelheider gelegen, denn fortan verlegte sich die SV aufs Kontern.

Die Zweitvertretung des MTV hatte so zwar mehr vom Spiel, allerdings fehlten die wirklich klaren Torchancen. Lediglich Kai Wendt prüfte SV-Keeper Bastian Mechelk ernsthaft mit einem Schuss von der Strafraumgrenze in der 21. Minute.

Effektiver die Gastgeber. Flanke von Kastner-Blödorn auf Hakan Ustaoglu, der legt den Ball mit einer Direktabnahme quer und SV-Mannschaftsführer Marco Momberg schiebt zum 2:0-Pausenstand ein.

Im zweiten Abschnitt erhöhten dann die Schwarz-Gelben den Druck und erzielten auch den umjubelten Ausgleich. SV-Spielertrainer Andreas Kastner-Blödorn behielt dann aber die Nerven. Er verwandelte den fälligen Strafstoß nach einem Foul an Julian Jander sicher zum 3:2-Endstand.

Tore: 1:0 A. Lippke (6.), 2:0 Momberg (37.), 2:1 Jansen (50.), 2:2 M. Lippke (70.), 3:2 Kastner-Blödorn (79., FE).

 

 

 AZ: 30.04.09

Das Spitzen-Duo im Gleichschritt

«(hot) Das Spitzen-Duo der Fußball-Bezirksliga marschierte gestern Abend im Gleichschritt. Während Calberlah die Hürde Platendorf zumindest vom Ergebnis her locker mit 6:0 nahm, feierte Isenbüttel ein 7:1-Schützenfest beim Letzten Brunsrode. Calberlah hielt so seinen Sechs-Punkte-Vorsprung auf den Verfolger.

 

SV GW Calberlah – TuS Neudorf-Platendorf 6:0 (3:0)

Es war nicht so deutlich, wie das Ergebnis es vermuten lässt: Die erste dicke Chance hatte Platendorfs Alban Krasniqi, der den Pfosten traf. Im Nachschuss setzte Daniel Luft das Leder neben das leere Tor. „Eigentlich waren wir nicht gut“, befand GW-Coach Frank Plagge. Leichter war’s für sein Team erst gegen zehn Mann, als Sascha Benke für eine Notbremse Rot sah. Platendorfs Coach Ralf Ulrich, dessen Team stark ersatzgeschwächt antrat: „Keinen Vorwurf an meinTeam.“

SV: »P. Korsch – Theuerkauf, Gewinner, Hernier, Remus – F. Korsch, Garzke (71. Meißner), F. Plagge – Ullrich, P. Plagge (65. Meinhold), Plotek (30. M. Plagge). «

TuS: »Hilken – Ünlü, Zäefi, Benke, Schrader – Lücke, Gül, Guse, Luft (30. Cirket, 75. Besoran), Helms – Krasniqi. «

Tore: »1:0 (20.) Remus, 2:0 (44.) P. Plagge, 3:0 (45.+1) Hernier (Foulelfmeter), 4:0 (57.) Garzke, 5:0 (74.) Ullrich, 6:0 (77.) Gewinner. «

Rot: »Benke (TuS/56.).

 

Klatsche: Platendorf verkaufte sich in der Bezirksliga bei Calberlah (Philip Plagge) nicht schlecht - am Ende stand aber ein deutliches 6:0 für den Ersten (Photowerk)

 

 Bezirksliga: 24. Spieltag Spielberichte

 AZ: 28.04.09

 

Derby-Kulisse in Isenbüttel „nochmal Extra-Motivation“

 

Das Samtgemeinde-Derby zwischen dem «MTV Isenbüttel» und dem «SV Grün-Weiß Calberlah» elektrisierte die Massen – etwa 600 Zuschauer kamen und sahen das 1:1. „Für die Spieler nochmal eine Extra-Motivation“, so GW-Coach Frank Plagge, der befand, dass sich die Ausgangslage seines Spitzenreiters nochmal verbessert hat: „Schließlich ist ein Spiel mehr gespielt. Die Jungs haben noch gefeiert.“

 

 

Tolle Kulisse:

Etwa 600 Zuschauer verfolgten das Samtgemeinde-Derby in Isenbüttel zwischen dem MTV und Spitzenreiter Calberlah.

 

 

 

 

Neue Spieler für die «SV Gifhorn»:

Der abstiegsbedrohte Bezirksligist verstärkt sich mit Torwart Daniel Strübing (SSV Kästorf), Stürmer Smail Krasniqi (A-Jugend des MTV Gifhorn) und zieht Mittelfeldspieler Ferdinand Meyer aus der Reserve hoch. SV-Coach Aki Kastner-Blödorn: „Das sind wieder alles junge, ambitionierte Spieler.“

Martin Hagemann von Bezirksligist «SV Meinersen» spielte im Derby gegen Müden trotz gebrochener Nase. Mitte der ersten Hälfte bekam er einen Ellenbogen ins Gesicht – spielte aber noch bis zur Pause. „Dann hatte ich starke Kopfschmerzen, bin vorsichtshalber raus.“ Erste Diagnose: „Die Nase ist durch“, so Hagemann. Geholfen hat sein Einsatz nicht, die SVM verlor mit 0:3.

Torwartwechsel bei Bezirksligist «SV Reislingen/Neuhaus»: Sven Sehm wird den Verein im Sommer Richtung WSV Wendschott verlassen. Vater Volker Sehm ist dort Coach. Mit Bastian Vollack wird für ihn ein altbekanntes Gesicht wieder für den SVR im Kasten stehen.

Verabschiedet sich Trainer Karsten Stephan mit dem Klassenerhalt vom «VfR Eintracht Nord»? Dank des 2:1 beim FC Wolfsburg ist der Bezirksligist der Gewinner des unteren Tabellendrittels. Sechs Punkte Vorsprung auf die Abstiegszone sind für den scheidenden Coach jedoch noch lange kein Grund, „jetzt die Füße hochzulegen“. Dann schon eher die Tatsache, dass er als künftiger Fußball-Privatmann mit der Personalplanung für die neue Saison endlich mal nichts am Hut hat. „Zum ersten Mal seit 17 Jahren“, betont Stephan.

Eine Neuverpflichtung hat auch Bezirksligist «SV Sandkamp» zu vermelden: André Schmidt vom Liga-Konkurrenten FC Wolfsburg kommt zur nächsten Saison. Der Innenverteidiger, der momentan auf Grund eines Daumenbruchs pausieren muss, freut sich schon auf seinen neuen Verein: „Wenn die Planung gut verläuft und wirklich die Spieler kommen, die zugesagt haben, Ist der SV ein Geheimfavorit.“ Auch Sandkamps Pressesprecher Robin Scheil ist begeistert: „Das ist eine echte Verstärkung für uns.“

 

 

 

 GR: 27.04.09

 

Derby läuft erst zum Schluss heiß
Isenbüttel und Calberlah trennen sich 1:1 - "Es war kein hochklassiges Spiel" - Philip Plagge und Jacobs treffen
Von Steffen Erkenbrecher
ISENBÜTTEL. Wie sollte es auch anders sein? Trotzdem sich weder die Hausherren des MTV Isenbüttel noch der andere Fußball-Bezirksligist SV Grün-Weiß Calberlah beim 1:1 (0:0) -Unentschieden in Höchstform präsentierten, war das Samtgemeinde-Derby an Spannung wieder einmal nicht zu übertreffen. Denn die Schlussphase hatte es in sich...

87. Spielminute - plötzlich ist es passiert. Calberlahs eingewechselter Philip Plagge beschert seinem Team grenzenlose Freude, hämmert einen Freistoß aus 18 Metern flach ins Torwarteck. Für die knapp 600 Zuschauer ein Wachmacher, denn die Vorstellung beider Teams war zuvor lange Zeit einschläfernd gewesen.

Doch auch der Gastgeber wusste das zahlreiche Publikum für die tristen 80 Minuten, in denen es nur wenig Höhepunkte gab, zu entschädigen. Abräumer Dirk Jacobs überlistete nur 60 Sekunden nach dem 0:1 SV-Schlussmann Philip Korsch per feinem Volleyschuss und beschert seinem Team damit einen verdienten Punktgewinn (88.).

"Das Duell hat von der Dramatik gelebt. Beide Teams kennen sich einfach zu gut und haben sich dementsprechend neutralisiert", resümierte Isenbüttels Trainer Dieter Winter, dessen Team ebenso wie die Spitzenreiter aus Calberlah häufig zu verhalten agierte.

Dennoch: Auch wenn es verhältnismäßig wenige waren - Chancen gab es. Allem voran die Möglichkeit von Marcel Hernier, der nach einer Flanke freistehend vor dem MTV-Gehäuse vergab (13.). Die beste Isenbütteler Chance vergab indes André Brömel, der nach einem Konter aus halbrechter Position den Ball über das Tor semmelte (19.).

"Es war sicher kein hochklassiges Spiel - besonders im ersten Durchgang haben wir zu wenig getan", meinte SV-Coach Frank Plagge, der sein Team angesichts der Chancen im zweiten Spielabschnitt zum "verdienten Sieger" gekürt hätte.

"Ein gerechtes Unentschieden" konstatierte indes sein Gegenüber Dieter Winter, der allerdings eingestand: "Nach dem 0:1 hat ich eigentlich nur noch wenig Hoffnung. Doch abgesehen davon: Auch mit dem Unentschieden ist Calberlah zu 70 Prozent durch!"

Tore: 1:0 P. Plagge (87.), 1:1 Jacobs (88.).


MTV: van der Vorst - D. Dorenkamp, Nötzel, Ebers, Gritzka - Jacobs - Klapproth (80. Heinz), Renz, Limp (57. Ahrens) - Stöbermann, Brömel.

 

SV: P. Korsch - Theuerkauf, Hernier, Gewinner, Remus (71. Meinhold) - Garzke, F. Korsch - F. Plagge (90. Heise) - Plotek, M. Plagge, Ullrich (77. P. Plagge).

 

So endeten die Angriffe beider Teams meistens:

Sowohl der MTV Isenbüttel als auch die Calberlaher hatten im Derby

Mühe sich Torchancen zu erspielen.           

Foto: Steffen Erkenbrecher/regios24

 

 

 

 AZ: 27.04.09

 

Fast kein Derby-Feuer: Zähes 1:1 in Isenbüttel

«(hot) Die Kulisse an der Hehlenriede war meisterlich – ganz im Gegensatz zum Spiel: In einem eher dürftigen Fußball-Bezirksliga-Derby trennte sich der Verfolger MTV Isenbüttel vor 600 Zuschauern mit 1:1 (0:0) von Spitzenreiter SV GW Calberlah. »Keiner wollte etwas anbrennen lassen – deswegen kam nicht richtig Feuer in die Partie. Auch wenn die starke Anfangsphase mehr versprach: Calberlahs beste Chance des ersten Durchgangs hatte Felix Plagge (3.), doch Isenbüttels Marc Nötzel rettete auf der Linie. Für den Zweiten vergab André Brömel aussichtsreich (18.). Ein echter Funke wollte aber nicht überspringen. „Es stand zu viel auf dem Spiel“, so GW-Trainer Frank Plagge, dessen Team auch mit angezogener Handbremse spielte. Besser wurde es nach dem Seitenwechsel – vor allem beim Spitzenreiter: Zweimal fand Calberlahs Marc Plagge seinen Meister in MTV-Keeper Andreas van der Vorst (68./79.). Isenbüttel hatte auch Chancen, doch es fehlte immer ein Tick. Erst die letzten fünf Minuten entschädigten und deuteten an, dass es auch anders gegangen wäre: Erst schoss Philip Plagge die Gäste mit einem satten Freistoß in Front, dann markierte Dirk Jacobs im Gegenzug per Volley-Schuss das 1:1. Das war dann auch schon das Mini-Feuerwerk in einem ansonsten fast feuerlosem Derby… «

MTV: »van der Vorst – Dorenkamp, Ebers, Nötzel, Gritzka – Klapproth (76. Heinz), Jacobs, Renz, Limp (60. Ahrens) – Stöbermann, Brömel. «

GW: »P. Korsch – Theuerkauf, Gewinner, Hernier, Remus (70. Meinhold) – F. Korsch, F. Plagge (90. Heise), Garzke – Plotek, M. Plagge, Ullrich (72. P. Plagge). «

Tore: »0:1 (85.) P. Plagge, 1:1 (86.) Jacobs.

 

 

Calberlah feiert im Mittelkreis

«(hot) Es war ein großes Für und Wider auf Isenbütteler Seite: Einerseits kamen die MTV-Fußballer im Spitzenspiel der Bezirksliga trotz des späten 0:1 durch Calberlahs Joker Philip Plagge zurück, schafften noch ein 1:1.

Auf der anderen Seite dürfte es das mit den Titelhoffnungen gewesen sein… »

„Ich glaube nicht, dass Calberlah noch zweimal verliert“, sagte MTV-Trainer Dieter Winter angesichts des Rückstands von sechs Punkten. Ihm war anzusehen, dass er nicht sicher war, ob er sich angesichts des 1:1 freuen oder ärgern sollte. Während Isenbüttels Coach sinnierte, feierte sich der Tabellenführer im Mittelkreis des Samtgemeinde-Rivalen.

„Spitzenreiter, Spitzenreiter – hey, hey…“

Und so konnte Calberlahs Trainer Frank Plagge das Ganze recht gelassen sehen – auch den Gegentreffer direkt nach der Führung. „Wir können mit dem 1:1 gut leben“, so Plagge, der trotz des komfortablen Vorsprungs sechs Spieltage vor Schluss nichts von einer Vorentscheidung wissen wollte. Bisher gab ihm diese Taktik recht, und damit sein Team eben nicht noch zweimal patzt, wird er sich wahrscheinlich weiter daran halten…

 

Die Grün-Weißen hatten Grund zum Jubeln:

Hier feiert Calberlah das 1:0,

am Ende war auch das Remis in Ordnung.

 

 

Unterhaltsames 4:1 für Gifhorn II

«(hot) Hochverdienter Sieg im Sommerfußball-Spiel: Der MTV Gifhorn II bezwang den Dritten TuS Neudorf-Platendorf dank einer hoch unterhaltsamen zweiten Hälfte mit 4:1 (0:0). »Bereits vor der Pause hatten die Schwarz-Gelben die besseren Chancen. Ron Glindemann scheiterte aber sogar per Foulelfmeter an TuS-Keeper Florian Hilken (30.). Nach der Halbzeit wurde es besser: Ein Distanzschuss von Gifhorns Bestem, Marvin Lippke, klatschte an die Latte, Glindemann staubte ab. Lippke besorgte später noch zwei Freistoß-Tore. Zwischendurch wäre es beim Stand von 3:0 fast noch spannend geworden. „Wir haben uns zu weit zurückgezogen“, so MTV-Coach Hartmut Müller. Gäste-Trainer Ralf Ulrich: „Das war nur Sommerfußball…“ «

MTV: »Filikidi – Hooge, Ende, Kostka, Wendt – Düsel, Lippke, Glindemann (73. Samkowez), Jansen – Busch, Schuster (86. Mohring). «

TuS: »Hilken – Ünlü, Zäefi, Benke, Bösche (55. Hadamik) – Lücke, Helms, Gül, Kaufmann (46. Schrader) – Hoffart, Krasniqi. «

Tore: »1:0 (50.) Glindemann, 2:0 (54.) Lippke, 3:0 (62.) Schuster, 3:1 (66.) Hoffart, 4:1 (90.+1) Lippke. «

Gelb-Rot: »Hoffart (TuS/68.), Schrader (TuS/90.+2).

 

Derby-Sieg! Müden schlägt Meinersen verdient mit 3:0

«(jk) Müden siegt im Samtgemeinde-Derby: Der TuS gewann in der Fußball-Bezirksliga bei der SV Meinersen hochverdient mit 3:0 (2:0). Während die Gäste dadurch einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt machten, steckt Meinersen weiter mittendrin im Abstiegskampf. »Schon nach drei Minuten gab’s für die SVM die kalte Dusche. Nach einem Fehlpass von Tim Winkelmann staubte Müdens Christian Gerike zur frühen TuS-Führung ab. Zwar hatte Meinersen zwei Minuten später die Chance zum Ausgleich, doch Bastian Deeke scheiterte an Gäste-Keeper Kilian Otte. Das war’s auch schon an Meinerser Chancen in Durchgang eins. Müden legte dagegen kurz vor dem Pausenpfiff durch Stefan Gerike nach. Ein Freistoß von Nils Linneweh segelte an Freund und Feind vorbei, Gerike schob zum 2:0 ein. Im zweiten Durchgang ließen es die Müdener etwas ruhiger angehen, die SVM konnte daraus jedoch kein Kapital schlagen. Stattdessen gab’s für den TuS das 3:0, Linneweh traf aus rund 25 Metern. Meinersens Co-Trainer Sven Orzol war nach dem Abpfiff bedient. „Wenn man um den Klassenerhalt spielt und dann noch ein Derby hat, sollte man eine andere Einstellung haben“, so Orzol. Bitter für die SVM: Martin Hagemann musste zur Pause mit einem Nasenbeinbruch raus. «

SV:» Conrad – Voigt (74. Wiehe), Winkelmann, Obzorim, Hagemann (46. Glindemann) – Hekk, Boz, Deeke – Besselmann, White, Vogelmann. «

TuS:» Otte – Braband, Damker, Wegmeyer, Gödecke – C. Gerike, Eberhart, Rosebrock (69. Torben Döring), Linneweh (82. Tobias Döring) – S. Gerike (76. Krüger-Idecke), Schmitz. «

Tore:» 0:1 (3.) C. Gerike, 0:2 (40.) S. Gerike, 0:3 (80.) Linneweh.

 

STV siegt glücklich

Fußball: Bezirksliga (jk) Glücklicher Sieg für Holzland: Fußball-Bezirksligist STV gewann gegen den SV Brunsrode/ Flechtorf mit 2:1 (2:1). Zur Pause führten die Hausherren verdient mit 2:1, doch nach dem Seitenwechsel gab STV die Partie aus der Hand. „Bei uns ging nichts mehr“, gab Holzlands Trainer Waldemar Josef zu. „Wir haben sehr viel Glück gehabt, dass wir gewonnen haben.“ Denn der SVB hatte einige hochkarätige Chancen. So auch in der 90. Minute, als Till Eickmeier nur die Latte traf. „Leider haben wir da kein Tor gemacht“, so Brunsrodes Coach Klaus Soleinsky, der in der zweiten Hälfte des Feldes verwiesen wurde. „Ich habe den Schiri gefragt, ob er seine Karten auf dem Rummel gewonnen hat“, erklärte Soleinsky. „Er hat achtmal Gelb gezeigt – für nichts. Eine Frechheit.“ «

STV:» Wächter – H. Röhrs – Ratz, Hofer – M. Röhrs, T. Hansmann (75. Dörries), Pilzecker – Dornfeld, Matschewski, Müller (60. Reichard) – T. Röhrs. «

SV:» Stenzel – Eickmeier – Forche, S. Padel – Mühlhaus (65. Gökkus), Boukerma, Görgen, Djuran – Leis – Lommatzsch (75. Marschke), Bellina. «

Tore:» 1:0 (25.) Matschewski, 1:1 (33.) Leis, 2:1 (38.) Matschewski.

 

VfR: Ben-Soltana dreht das Wolfsburger Derby

«(hot/tg) Der VfR setzt sich ab:»« Weil von der Konkurrenz im Keller der Fußball-Bezirksliga keiner siegte und Eintracht Nord im Wolfsburger Derby beim FC 2:1 gewann, beträgt der Vorsprung sechs Punkte. »«

 

FC Wolfsburg – VfR Eintracht Nord Wolfsburg 1:2 (0:0). »

Es lief die 70. Minute, als FCer Artur Reis das 2:0 auf dem Fuß hatte, aber scheiterte. „Direkt danach sind wir völlig eingebrochen“, so FC-Trainer Edwin Meyer. Wieder einmal ein Doppelschlag von Gäste-Stürmer Slim Ben-Soltana drehte das Spiel, er vergab sogar in der 90. Minute die Chance auf einen Hattrick. «

FC: »M. Kamieth – Engelmann (46. Möllenbeck), Sander (81. Hoffmann), Buhl, Özdemir – Hyseni, Weißgerber, Reis – Dösemeci, J. Kamieth, Ramolla. «

VfR: »Walth – Sappok (70. Yahmadi), Marrazza, Korsch, Scarati – Schömers – Engelhardt, Osumek, Eraslan – Dürkop (85. Karlowski), Ben-Soltana. «

Tore: »1:0 (65.) Sander, 1:1 (80.) Ben-Soltana, 1:2 (84.) Ben-Soltana. «

 

TSV Hehlingen – SV Gifhorn 2:2 (0:1). »

Einen Punkt gewonnen, oder zwei verschenkt? „Eigentlich beides“, sagte Gifhorns Spielertrainer Aki Kastner-Blödorn, dessen Team viel Glück hatte – in der Schlussminute durch Doppeltorschütze Tobias Breuer aber einen Elfer vergab, den Hehligens Keeper Lennard Hamer parierte. TSV-Coach Dietmar Koch: „Uns fehlt noch das Glück, solche Spiele auch zu gewinnen. Aber wir arbeiten daran.“ «

TSV: »Hamer – Ackermann, Präger, Twiehaus, Michalski (70. Schäfer) – Atouani, Wegner, Schröder, Jauster – Oliver (72. Lotz), Mörsch (72. Krüger). «

SV: »Mechelk – Momberg (89. Özkan) – Lo Bianco, Wrasmann – Vaz (73. Kastner-Blödorn), Jander, Lippke (70. Fehmer), Marzisz, Ustaoglu – Breuer, Abazi. «

Tore: »0:1 (44.) Breuer, 0:2 (56.) Breuer, 1:2 (72.) Schröder (Foulelfmeter), 2:2 (79.) Schäfer. «

Gelb-Rot: »Präger (TSV/74.). «Rot: »Jauster (TSV/84.). «

 

FC Brome »«– SV Osloß 0:0. »

Osloß’ Spielertrainer Babis Cirousse entsetzt: „Eigentlich hätten die Zuschauer Geld bekommen müssen…“ Die einzigen beiden Torchancen verbuchte der FC. Doch auch Christoph Nieswandt und Pierre Wodarsch brachten den Ball nicht im Tor unter. „Spielerisch war’s ziemlich schlecht“, so Bromes Betreuer Tobias Schencke. «

FC: »Wiswedel – Dankert, Riebe, Herud, Sacher – Grunau (72. Dieckmann), Wodarsch, Nieswandt, Hoffmann – Nicoll, Traue (72. Lucke). «

SV:» Logdeser – Wolfram (80. B. Cirousse), Iatridis, Ott, Pieper (46. G. Radojevic) – Stein, Sciaraffia, N. Radojevic, Garbone – Jenkner, Alija. «

Tore:» keine. «

 

SV Sandkamp – SV Reislingen/Neuhaus 2:0 (0:0). »

Zunächst fand Reislingens Trainer Andreas Löwner keine Worte für die SVR-Leistung. Nach zwei stummen Minuten sagte er: „Das war katastrophal.“ Sandkamps Spielertrainer Thomas Orth: „Ich ziehe den Hut vor meiner Mannschaft.“ Erst nach der Pause erlöste Patrick Lehnchen den SVS per Doppelschlag. «

SVS: »Bolduan – Gebert, Orth, Mundry, Vokshi (46. Loschkin) – Rodriguez-Hernandez – Rummel, Amiri, Mero, Habhab – Lehnchen. «

SVR: »Sehm – Schrock, Eichler (46. Bernd), Stiller, Alaimo (81. Gioffo) – T. Cyrys, M. Cyrys, Partella, Spahn (81. Scholz), Müller – Hülsebusch. «

Tore: »1:0 (56.) Lehnchen, 2:0 (83.) Lehnchen.

 

 

 

 

 Bezirksliga: 24. Spieltag Vorberichte

 GR: 24.04.09

 

Letzte Chance für Isenbüttel
MTV braucht im Samtgemeinde-Derby einen Sieg, um an Calberlah dran zu bleiben

Von Steffen Erkenbrecher
ISENBÜTTEL. Der Zweite gegen den Ersten der Fußball-Bezirksliga oder MTV Isenbüttel gegen den SV Calberlah: Viel mehr Worte bedarf das Derby am Sonntag (15 Uhr) kaum. Schließlich dürfte ein Großteil der Samtgemeinde bereits jetzt Kopf stehen angesichts der zuletzt immer hochklassigen, aber auch hitzigen Nachbarschaftsduelle.

Doch wie gesagt: Nicht allein die Nähe beider Vereine wird es diesmal sein, die für jede Menge Zündstoff sorgt. Denn die Tabelle tut ihr übriges dazu. Sechs Punkte trennen Verfolger Isenbüttel vom Spitzenreiter, womit die Zielvorgabe der Hausherren ebenso klar ist wie die der Calberlaher.

"Wenn wir verlieren, können wir zur Meisterschaft gratulieren. Das ist ganz klar", offenbart MTV-Trainer Dieter Winter, der dementsprechend natürlich alles versuchen will, um mit seinen Schützlingen erfolgreich zu sein. Eine große Ansprache ist allerdings nicht von Nöten, wenn es nach dem Coach geht: "Die Jungs sind auch so alle heiß."

Gleiches gilt natürlich aber auch für die Calberlaher, auch wenn Trainer Frank Plagge weit davon entfernt ist, das Derby als eine Art Endspiel anzusehen. "Sollten wir gewinnen, ist der Titelkampf noch nicht entschieden. Auch wenn ich denke, dass es entweder Isenbüttel oder wir packen werden", offenbart Plagge, der sämtlichen Druck von seinen Jungs fern hält : "Isenbüttel ist gefordert - nicht wir!"

Glücklicherweise, muss man aus Calberlaher Sicht wohl sagen. Denn mit Felix Plagge, Bruder Philip und Julian Garzke werden den Gästen gleich drei Antreiber im Mittelfeld fehlen. "Es werden trotzdem elf Leute auf dem Platz stehen, die unbedingt siegen wollen", erklärt Plagge, der Stärken und Schwächen des Gegners bestens kennt: "Wir müssen die MTV-Offensive mit Dennis Stöbermann, André Brömel und Valerie Renz ausschalten. Trotzdem spielen wir natürlich nach vorne."

Ähnlich sieht indes auch die Marschroute der Hausherren aus, hat Isenbüttels Trainer doch ebenfalls Stärken im Offensivspiel des Nachbarn ausgemacht. "In der Defensive haben sie jedoch ebenso wie wir Probleme. Ich denke, wer diesmal hinten besser steht, wird erfolgreich sein", prognostiziert Winter, der ein 3:3-Unentschieden voraussagt. Die erwarteten 500 Zuschauer würden sich wohl nicht beschweren.

 

 AZ: 24.04.09

 

Derby der Bezirksliga-Superlative:

Am Sonntag empfängt Isenbüttel den Spitzenreiter (r. Tim Ullrich)

 

 

Spiel der Superlative: Nutzen die Isenbütteler ihre letzte Chance?

«(hot) Wer macht sich das große nachträgliche Geburtstagsgeschenk?

Wenn es am Sonntag (15 Uhr) in Isenbüttel zum Superlative-Duell der Bezirksliga zwischen den MTV-Fußballern und SV GW Calberlah kommt, ist es nicht nur ein Samtgemeinde-Duell, nicht nur ein Spiel Zweiter gegen Erster, sondern auch für beide Trainer die Möglichkeit, sich nachträglich den Ehrentag richtig zu versüßen… »Sportlich ist die Partie bereits geladen wie ein Pulverfass. Isenbüttel hinkt sechs Punkte hinterher, muss gewinnen, um sich eine Minimalchance auf den Aufstieg zu erhalten.

 

 

„Es ist unsere letzte Chance“, so MTV-Trainer Dieter Winter. „Es ist Brisanz da. Ich hoffe, es geht fair über die Bühne.“

 

GW-Coach Frank Plagge bleibt gelassen: „Für uns ändert sich auch bei einer Niederlage nicht allzu viel.“ Für den Spitzenreiter spricht die Serie: Von 24 möglichen Punkten im neuen Jahr holte das Team 22. Plagge: „Wir sind als Mannschaft sehr gut und konstant.“ Auch wenn Julian Garzke und Felix Plagge (beide Knöchelprobleme) wohl fehlen, Thorben Meinhold und Philip Plagge nur für Kurzeinsätze zur Verfügung stehen – Sorgen macht sich Calberlahs Coach nicht: „Jeder fügt sich nahtlos ein.“

 

Gelassen: Calberlahs Coach Frank Plagge

 

Für Isenbüttel spricht natürlich zum einen, dass alle wissen, dass es die letzte Möglichkeit ist und – wie so oft – Dennis Stöbermann, wie im Vorjahr Liga-Toptorjäger.

 

Ach ja, und da ist noch die Sache mit dem nachträglichen Geburtstagsgeschenk der Kumpel Plagge und Winter, die am 19. und 18. April ihren Ehrentag feierten. Egal, wie das Derby endet, danach soll’s noch zu Isenbüttels Trainer gehen – auch mit GW-Kickern. Dort wird’s um bitter-süße Derby-Nachschläge gehen. Und darum, wer noch auf den Titel hoffen darf…

 

Letzte Chance: Isenbüttel (l. Torjäger Dennis Stöbermann) will mit

einem Sieg gegen Calberlah (Stephan Claus) oben angreifen.

 

 

 

SVM: Derby mit Brisanz

Fußball: Bezirksliga (jk) Derbyfieber in Meinersen: Fußball-Bezirksligist SVM bittet am Sonntag (15 Uhr) den TuS Müden-Dieckhorst zum Samtgemeinde-Duell. Und es gibt eine ganz besondere Brisanz: Meinersens Coach Volker Steding kämpft mit der SVM gegen den Abstieg, und auch Müden ist noch nicht ganz gerettet. Dort übernimmt Steding im nächsten Jahr zum zweiten Mal das Traineramt… Für Meinersens Coach ist das aber kein Thema: „Das spielt keine Rolle. Im Moment gebe ich alles für meinen jetzigen Verein.“ Nach dem Sieg gegen Hehlingen soll gegen Müden nun der nächste Dreier folgen. „Wir haben am Sonntag zwar gewonnen, doch Punkte konnten wir nicht gutmachen. Ein Sieg wäre unglaublich wichtig“, erklärt Steding, der vor dem Derby noch ein wenig um den Einsatz von Tobias Niebuhr bangen muss. Die Bedeutung des Spiels ist auch TuS-Coach Andreas Heindorff bewusst, der aus dem Celler Raum kommt. „Für Müden ist es das wichtigste Spiel der Saison“, so Heindorff. Deswegen sollen drei Punkte her. „Wir können einen riesigen Schritt Richtung Klassenerhalt machen“, betont Heindorff, der aber vor der SVM warnt: „Meinersen kann durch einen Sieg wieder dick ins Geschäft kommen.“

 

Stephan: „Es geht wieder um was!“

«(hot/jk/tg) Während das Topspiel in Isenbüttel steigt (siehe Text oben), geht es auch in den restlichen Fußball-Bezirksligisten hoch her: Die Partie des MTV II gegen Platendorf wird am Sonntag bereits um 13 Uhr angepfiffen, die anderen Partien um 15 Uhr.

 

MTV Gifhorn II – TuS Neudorf-Platendorf (Hinspiel 2:3)

Mit sieben Mann kassierte Gifhorn im Hinspiel in der sechsten Minute der Nachspielzeit das 2:3. „Ich hoffe, die Erinnerung an das Spiel weckt den Ehrgeiz bei meinen Jungs“, sagt MTV-Coach Hartmut Müller, dessen Team am Mittwoch beim 4:0 in Hehlingen einen Befreiungsschlag landete. Der TuS feierte zuletzt nach zwei Pleiten zwei Siege in Folge. „Wir ärgern uns maßlos, dass wir gegen die SV Gifhorn und Eintracht Nord nicht gepunktet haben. Vielleicht sind wir deswegen so gut“, meint Platendorfs Coach Ralf Ulrich.

 

TSV Hehlingen – SV Gifhorn (2:1)

Für TSV-Trainer Dietmar Koch ist klar: „Wir wollen gewinnen.“ Um den Abstand auf die Abstiegsplätze zu wahren, ist ein Sieg enorm wichtig. „Ich bin guter Dinge. Wir haben ein Heimspiel“, erklärt Koch. Doch SV-Spielertrainer Aki Kastner-Blödorn, der trotz Muskelfaserrisses auf der Bank Platz nehmen will, hofft ebenfalls auf Punkte. „Der TSV ist nicht mehr so erfolgreich wie in der Hinrunde. Wir müssen nachzulegen“, fordert Kastner-Blödorn nach dem 5:2 am Mittwoch gegen den VfR Eintracht. «

 

FC Wolfsburg – VfR Eintracht Nord Wolfsburg (1:1)

„Jetzt geht’s wieder um was – daran sind wir selbst schuld“, sagte ein ernüchterter VfR-Coach Karsten Stephan nach dem 2:5 bei der SV Gifhorn. „Wir müssen jetzt wieder punkten, egal wie.“ FC-Trainer Eddy Meyer ist vor dem Derby froh, dass sein Team fast nur noch zu Hause antritt, da es auswärts überhaupt nicht mehr lief. Was Meyer von seiner Elf sehen will: „Zumindest in den Heimspielen wollen wir die Saison vernünftig beenden.“

 

FC Brome – SV Osloß (3:5)

Fußballerisch zeigte Brome zuletzt Magerkost, dafür bewies der FC Kaltschnäuzigkeit. „Ich hoffe, wir treffen weiter so“, erklärt Bromes Co-Trainer Peter Loeper. Durch die Englische Woche hat sich das SVO-Lazarett vergrößert. „Wir müssen sehen, wie wir das geregelt bekommen“, sagt Osloß’ Spielertrainer Babis Cirousse, der selbst fehlen wird. „Brome ist ein heißes Pflaster.“

 

SV Sandkamp – SV Reislingen/Neuhaus (1:1)

Zwei Pleiten in Serie setzte es für den SV Reislingen, der ersatzgeschwächt nach Sandkamp reist. SVR-Coach Andreas Löwner gibt sich kämpferisch: „Wir wollen den Trend stoppen, nicht noch durchgereicht werden.“ Auch der SVS, bei dem Carsten Müller aus dem Kader flog, will in die Spur kommen. Obwohl wenn nun sogar Stürmer Alik Muradyan (Rotsperre) fehlt. Sandkamps Betreuer Robin Scheil: „Wir sind eigentlich gut drauf, müssen wieder punkten.“ «

 

STV Holzland – SV Brunsrode/Flechtorf (2:2).»

STV-Coach Waldemar Josef geht davon aus, dass das Spiel gegen Brunsrode eine harte Nuss wird. „Der SV spielt gegen den Abstieg, braucht unbedingt die Punkte“, so Josef, der „ein frühes Tor“ fordert. Brunsrodes Trainer Klaus Soleinsky hofft auf einen Sieg: „Wir haben gegen den MTV Gifhorn II nicht punkten können. Jetzt müssen die Zähler her, um den Anschluss wieder herzustellen.“ Fehlen werden Soleinsky wohl David Hoff (Zerrung) und Ben Padel (Leistenzerrung).

 

 Bezirksliga: Nachholspiele

 AZ: 23.04.09

 

SV ringt VfR mit 5:2 nieder

«(hot/sch) Abstand verkürzt: Die abstiegsgefährdete SV Gifhorn bleibt durch ein 5:2 gegen den VfR Eintracht in der Fußball-Bezirksliga im Geschäft um die Nichtabstiegsplätze. »«

SV Gifhorn – VfR Eintracht Nord 5:2 (1:1).»

Nach der Pause wurde es ein offener Schlagabtausch: Burim Abazis 3:2 brachte die SV auf die Siegerstraße, doch erst in der Nachspielzeit machte Gifhorn alles klar. Christoph Götzner, der SV-Trainer Aki Kastner-Blödorn (beruflich verhindert) vertrat, sagte: „Kompliment, besonders an die A-Jugendlichen.“ VfR-Coach Karsten Stephan: „Nach dem 1:0 müssen wir mehr investieren.“ Pech hatte SVer Jan Sievers, der mit einer Knieverletzung raus musste. «

SV:» Mechelk – Marco Momberg (82. Tairi) – Lo Bianco, Vaz – Marzisz (66. Frost), Jander, Lippke, Sievers (24. Özkan) – Ustaoglu – Breuer, Abazi. «

VfR:» Walth – Marrazza, Karlowski, Korsch, Scarati (90. Bytyqy) – Schömers – Engelhardt, Osumek, Eraslan (61. Sören Krause) – Sven Krause (74. Ben-Soltana), Dürkop. «

Tore:» 0:1 (8.) Dürkop, 1:1 (41.) Marzisz, 2:1 (51.) Breuer, 2:2 (54.) Korsch, 3:2 (76.) Abazi, 4:2 (90.+1) Ustaoglu, 5:2 (90.+3) Lippke. «

TSV Hehlingen – MTV Gifhorn II 0:4 (0:1).»

Im neuen Jahr läuft bei Hehlingen weiter nichts zusammen. Der MTV II landete indes einen Befreiungsschlag im Abstiegskampf. Gifhorns Trainer Hartmut Müller: „Das frühe Tor nach 40 Sekunden hat uns natürlich in die Karten gespielt.“ Hehlingens Coach Dietmar Koch: „Wir waren unterirdisch.“ Bitter: TSV-Keeper Kai Buchholz verletzte sich am Knie, musste raus. «

TSV: »Buchholz (70. Wuttig) – Ackermann, Wegner, Twiehaus, Ross – Wohlgemuth (46. Atouani), Schröder, Jauster, Michalski – Präger, Lotz. «

MTV: »Filikidi – Hooge, Ende, Kostka, Wendt – Lippke (80. Fleer), Jansen, Düsel, Glindemann (73. Samkowez) – Jfeily, Busch (84. Schuster). «

Tore: »0:1 (1.) Busch, 0:2 (58.) Düsel, 0:3 (64.) Glindemann, 0:4 (85.) Jansen (Foulelfmeter). «

SV Sandkamp – MTV Isenbüttel 0:2 (0:0).»

Der MTV landete einen Arbeitssieg und verkürzte den Rückstand vor dem Topduell gegen Spitzenreiter Calberlah auf sechs Punkte. Aufreger bei Sandkamp: Joker Carsten Müller ließ sich nach einem Disput auf dem Platz wieder auswechseln – und wurde nach dem Spiel suspendiert. «

SV: »Hilmert – Gebert, Orth, Mundry, J. Habhab – Gritli (80. M. Habhab), Mero, Amiri, Rummel, Ince (46. C. Müller, 65. Vokshi) – Muradyan. «

MTV: »Ehmling – Dorenkamp, Ebbers, Jacobs, Gritzka – Klapproth, Theuerkauf (78. Wöllnitz), Renz, Ahrens – Brömel, Stöbermann. «

Tore: »0:1 (65.) Brömel, 0:2 (89.) Klapproth (Foulelfmeter). «

Rot: »Muradyan (SV/90.).

 

 AZ: 22.04.09

 

Spiel in Sandkamp: Wahrt Isenbüttel die Titelchancen?

«(hot/jk/tg) Stellt Isenbüttel die Weichen für ein packendes Spitzenspiel in der Fußball-Bezirksliga? Bevor der zweitplatzierte MTV am Sonntag Spitzenreiter Calberlah empfängt, muss heute die Pflicht in Sandkamp erledigt werden. Alle Partien beginnen um 18.30 Uhr. »«

SV Gifhorn – VfR Eintracht Nord Wolfsburg (Hinspiel 2:1).»

Zwei Siege an Ostern, zuletzt der 0:1-Rückschlag gegen Brome. SV-Trainer Aki Kastner-Blödorn sagt nun: „Wir müssen im Kopf wieder locker werden, körperlich aber sehr engagiert auftreten.“ Zumal es für das Schlusslicht gegen einen Konkurrenten im Abstiegskampf geht. Karsten Stephan, Coach der Wolfsburger: „Die Punkte sind megawichtig. Aber Gifhorn steht etwas mehr unter Zugzwang als wir.“ «

TSV Hehlingen – MTV Gifhorn II (1:4).»

Hehlingens Trainer Dietmar Koch will nach der jüngsten Niederlage in Meinersen wieder einen Sieg: „Gegen den MTV ist er doppelt wichtig, weil er nur zwei Punkte hinter uns steht.“ Nach der Verletzung von Denis Bischoff gehen ihm so langsam die Offensivspieler aus: „Wir müssen mal sehen, inwiefern wir das mit A-Jugendlichen kompensieren.“ Gifhorns Coach Hartmut Müller hofft, dass der Punktgewinn in Brunsrode „uns Aufschwung gibt. Es war ein Anfang.“ Heute wird der Kader der gleiche sein wie am vergangenen Sonntag, „ausschließlich Spieler der Zweiten“, so Müller. «

SV Sandkamp – MTV Isenbüttel (0:6).»

 Isenbüttel kann bis auf sechs Zähler an Spitzenreiter Calberlah herankommen. „Unsere Titelhoffnungen sind aber nur minimal“, sagt MTV-Trainer Dieter Winter, der Platz zwei als Ziel ausgibt. Derweil ist Heino Worms, Abwehrspieler des Bezirksoberligisten SSV Kästorf, beim MTV im Gespräch. Aber, so SSV-Spartenchef Stefan Redler, perfekt sei da nichts: „Wir haben noch ein Gespräch mit ihm.“ Worms selbst ist studienbedingt in Russland. Die Sandkämper wollen sich indes weiter von der Abstiegszone entfernen.

 

4:2 in Osloß! Platendorfer schießen sich auf Platz drei

«(jk) Platendorf schießt sich auf den dritten Platz: Der TuS siegte in der Fußball-Bezirksliga beim SV Osloß mit 4:2 (2:1). „Es war ein Spiel auf Messers Schneide“, sagte Platendorfs Coach Ralf Ulrich. »In Durchgang eins setzten die Hausherren, die auf vier Stammspieler verzichten mussten, auf Konter. „Osloß hat eine massive Deckung aufgebaut. Erst als wir mehr über die Flügel gekommen sind, lief’s für uns besser“, so Ulrich. 2:1 hieß es zur Pause. Nach dem Seitenwechsel drohte der TuS-Sieg dann zu kippen. „Der SV ist wie verwandelt aus der Kabine gekommen“, so Ulrich staunend. „Wir haben in der zweiten Halbzeit das Spiel gemacht“, sagte auch Babis Cirousse, Spielertrainer der Hausherren. Doch Platendorf verstand es – im Gegensatz zu Osloß im ersten Durchgang – seine Konter auszufahren und machte so den 4:2-Erfolg perfekt. Cirousse: „Ich bin trotzdem stolz auf meine Mannschaft. Wir haben trotz sieben A-Jugendlicher stark gespielt.“ «SV:» Logdeser – Ott, G. Radojevic, Kobenik, Wolfram – Sciaraffia, N. Radojevic, Alija, Cirousse – Carlino (80. Garbone), Fischer. «TuS:» Hilken – Ünlü, Zäefi, Benke, Hadamek – Lücke (88. Guse), Helms, Cafer Gül, Kaufmann (85. Sirket) – Krasniqi, Hoffart. «Tore:» 0:1 (20.) Kaufmann, 1:1 (40.) Alija, 1:2 (45.) Hoffart (Foulelfmeter), 1:3 (80.) Krasniqi, 2:3 (89.) Alija, 2:4 (90.+2) Hoffart.

 

 

 Bezirksliga: 23. Spieltag Spielberichte

 AZ: 21.04.09

Fußball-Streifzug und Vorbericht:

Ausgelassen tanzten die Spieler von Bezirksliga-Spitzenreiter Grün-Weiß Calberlah nach dem hart erkämpften 5:4 gegen Holzland im Mittelkreis. Es war ein glücklicher Erfolg: „Eigentlich waren wir beim 3:3 am Drücker“, befand Holzlands Trainer Waldemar Josef nicht zu Unrecht. Dann kam ein fragwürdiger Elfer-Pfiff gegen die Gäste, zugunsten von Stefan Claus und Calberlah. Dass die Entscheidung mehr als glücklich war, mochte auch GW-Coach Frank Plagge nicht bestreiten: „Dafür wird uns später noch ein Strafstoß verwehrt.“ Dass es zu der Szene dann vielleicht gar nicht mehr gekommen wäre – egal. Plagge: „Im Fußball gibt’s keinen Konjunktiv.“

 

Der «FC Brome» mausert sich: Nach dem 2:0 vor Wochenfrist beim MTV Gifhorn II legte der FC jetzt mit einem 1:0 bei der SV Gifhorn nach. „Es war ganz wichtig, dass wir nachgelegt haben. So kann‘s weitergehen“, freut sich Bromes Co-Trainer Peter Loeper. „Ich hoffe, dass wir von unser Kaltschnäuzigkeit etwas ins Spiel gegen Osloß mitnehmen können.“

Im Porschestadion ist der «FC Wolfsburg» in der wohl besten Amateur-Anlage der Stadt zu Hause. Aber muss man sich deshalb auswärts so hängen lassen, wie der Bezirksligist es in der Rückrunde bislang macht? Viermal musste die Mannschaft in der Fremde ran. „Viermal bekam ich fast einen Herzinfarkt“, so FC-Trainer Edwin Meyer nach vier Pleiten und 2:16 Toren. Die Erklärung, warum die Kurve insgesamt nach unten zeigt – für Meyer pure Mathematik. „Wenn drei, vier Leistungsträger 50 Prozent weniger bringen als in der Hinrunde, kann man nicht mehr erreichen als vorher.“ Zu allem Überfluss hat sich Stürmer Dennis Kamieth am Sonntag einen Bruch des Handgelenks zugezogen. ]

Schon wieder ein Kreuzbandriss: Nach André Wilhelm von Bezirksoberligist Lupo/Martini hat es nun Dennis Bischoff vom «TSV Hehlingen» erwischt. Für den Bezirksligisten ein Schlag ins Kontor. „Dennis war unser einziger echter Torjäger“, so TSV-Coach Dietmar Koch. Da Dirk Schenker mit einem Innenbandriss schon länger fehlt und sich Lars Herrmann am Sonntag beim 0:1 gegen den SV Meinersen nach einem Schuss ins Gesicht eine Augenverletzung zugezogen hat, gehen dem TSV die Offensiv-Spieler aus. Koch: „Dann muss uns wohl der A-Jugend-Sturm nach oben schießen…“

SV Osloß erwartet heute Platendorf
«(hot) Stößt Neudorf-Platendorf heute Abend (18.30 Uhr) den FC Wolfsburg von Platz drei? Im Nachholspiel der Fußball-Bezirksliga muss der TuS zum Tabellensiebten SV Osloß reisen. »Platendorf hat sich am Sonntag mehr als nur gefangen – nach zuvor zwei Niederlagen wurde der FC Wolfsburg mit 4:0 vom Platz gefegt. Nicht umsonst sagt Ralf Ulrich, scheidender Coach des TuS: „Wir wollen mit dem gleichen Kader wie am Sonntag auch aus Osloß drei Punkte mitnehmen.“ Ulrich weiß dabei um die Heimstärke des SVO, der seinerseits gegen Sandkamp aber nur zu einem 1:1 kam. Und deswegen schiebt Osloß‘ Spielertrainer Babis Cirousse die Favoritenrolle auch zum Vierten, der mit einem Sieg einen Platz gutmachen könnte: „Für mich ist Platendorf favorisiert.“ Das Hinspiel endete 3:3.

 

 GR: 20.04.09

 

SV Calberlah taumelt gen Aufstieg

Tabellenführer siegt nach abwechslungsreichem Spiel 5:4 gegen Holzland - Felix Plagge und Garzke verletzt

Von Steffen Erkenbrecher

CALBERLAH. Es war ein "verrücktes" Fußballspiel, das die knapp 250 Zuschauer gestern am Calberlaher Barnbruch zu sehen bekamen. Denn ebenso wie der zuletzt hochgelobte Bezirksliga-Tabellenführer SV Calberlah präsentierte sich auch Herausforderer STV Holzland in Torlaune und hatte nur denkbar knapp mit 4:5 (1:3) das Nachsehen.

Schnell verdiente sich die Begegnung die Bezeichnung Spitzenspiel. Denn von Beginn an schenkten sich die beiden Kontrahenten rein gar nichts. Während der Spitzenreiter sofort versuchte, das Heft in die Hand zu nehmen, ließen es sich die Gäste aus Holzland nicht nehmen, zu kontern. So hatte der STV bereits zwei "hervorragende Konter", wie sie Trainer Waldemar Josef nannte, vergeben, ehe das 1:0 durch Tim Pilzecker fiel (8.).

Anschließend ruderten die Gäste jedoch ein wenig zurück - fatal! Denn das wussten die Calberlaher prompt zu bestrafen. Zweimal Marcel Hernier und einmal Julian Garzke ließen die Gastgeber beruhigt in die Pause gehen. "Wir haben sie nach dem 1:0 ins Spiel kommen lassen - Calberlah hat dann aus wenigen Chancen drei Tore gemacht", monierte Josef.

Sein Gegenüber Frank Plagge war indes hoch zufrieden, zumal sein Team die Verletzungen von Julian Garzke und Felix Plagge, beide musten nach rund 30 Minuten vom Platz, gut kompensiert hatte. "Wir standen plötzlich mit sieben Innenverteidigern auf dem Platz", so Plagge. Trotzdem gelang es den Holzländern, die mit viel Dampf und Moral aus der Pause kamen, zum 3:3 auszugleichen.

Dann folgte jedoch die entscheidende Wende des Spiels: Der Schiedsrichter zeigte plötzlich zu Gunsten der Calberlaher auf den Elfmeterpunkt. "Das war eine absolute Frechheit. Ansonsten wäre Calberlah nicht mehr zurückgekommen", erklärte Josef. "Laut Regeln war das kein Elfer", gestand auch Plagge ein.

 

Tore: 0:1 Pilzecker (8.), 1:1 Garzke (31.), 2:1 Hernier (33.), 3:1 Hernier (39./FE), 3:2 T. Röhrs (65.), 3:3 Müller (71.), 4:3 Hernier (79./FE), 5:3 Ullrich (85.), 5:4 M. Röhrs (90.).

 

Gelb-Rot: Theuerkauf (86./SV), Hofer (88.STV)

 

SV: Korsch - Heise (77. P. Plagge), Hernier, Gewinner, Remus - Garzke (32. Claus), F. Korsch - F. Plagge (27. Theuerkauf) - Ullrich, M. Plagge, Plotek.

 

STV: Wächter - H. Röhrs, Kahlert, Ratz (46. Müller) - Hansmann, M. Röhrs, Hofer - Dornfeld, Matschewski, Pilzecker - T. Röhrs.

 

Gleich gibt's Elfmeter: Timo Plotek (links) geht im STV-Strafraum zu Boden. Fotos: regios24/Walther

 

 

 AZ: 20.04.09

 

Dramatik pur: Calberlah ringt Holzland 5:4 nieder

«(hot) Da war wirklich alles drin – und letztlich hatte der Spitzenreiter wie so oft das bessere Ende für sich. In einem packenden Bezirksliga-Spiel rang Tabellenführer SV GW Calberlah die Fußballer von STV Holzland nach irren 90 Minuten mit 5:4 (3:1) nieder. »Zunächst legten die kampfstarken Holzländer vor: Nach einer Ecke auf den kurzen Pfosten schliefen die Grün-Weißen, STV-Mittelfeldspieler Tim Pilzecker bedankte sich mit dem 0:1 per Kopf. Chancen gab’s dann weiter hüben wie drüben. Calberlahs Timo Plotek traf nur den Pfosten (14.), Torsten Röhrs schoss fast im Liegen knapp daneben. Dann machte der Spitzenreiter ernst und profitierte von Holzländer Fehlern: STV-Keeper Torsten Wächter boxte eine Ecke von Marcel Hernier ins eigene Tor, der SV-Kapitän nutzte kurz darauf einen Elfer zum 3:1. Alles gelaufen? Nicht gestern. Die Gäste kamen zurück, weil Calberlah sich ausruhte – 3:3. Doch fast postwendend kam der Erste zurück, wenn auch nach einer fraglichen Entscheidung. Für ein Foul an Stefan Claus im 16er gab’s Elfmeter. Käpitän Hernier bewies wieder Nerven und schoss sein zweites Tor, bevor Tim Ullrich alles klar machte. Das 5:4 in der Nachspielzeit war da nicht mehr als eine Tor-Zugabe an diesem irren Nachmittag in Calberlah… «

SV: »P. Korsch – Heise (76. P. Plagge), Hernier, Gewinner, Remus – F. Korsch, F. Plagge (26. Theuerkauf), Garzke (37. Claus) – Plotek, M. Plagge, Ullrich. «

STV: »Wächter – H. Röhrs – Ratz (46. Müller), Kahlert – Pilzecker, Hofer, M. Röhrs, Hansmann, Dornfeld – Matschewski – T. Röhrs. «

Tore: »0:1 (8.) Pilzecker, 1:1 (30.) Garzke, 2:1 (33.) Wächter (Eigentor), 3:1 (39.) Hernier (Foulelfmeter), 3:2 (69.) T. Röhrs, 3:3 (73.) Müller, 4:3 (78.) Hernier (Foulelfmeter), 5:3 (85.) Ullrich, 5:4 (90.+2) M. Röhrs. «

Gelb-Rot: »Theuerkauf (SV/88.).

 

Dramatisches Duell: Spitzenreiter Calberlah (r. Jonas Remus) gewann in der Bezirksliga gegen STV Holzland knapp mit 5:4. (Photowerk)

 

 

 

1:0 bei der SV Gifhorn! FC Brome gewinnt weiter im Abstiegskampf

«(jk) Brome holt den nächsten wichtigen Erfolg im Abstiegskampf: Der FC besiegte im Kellerkracher der Fußball-Bezirksliga die Gastgeber der SV Gifhorn mit 1:0 (0:0). Dadurch rutschte Gifhorn wieder auf den letzten Platz ab. »Die aktivere Mannschaft war jedoch die SV. Gerade im ersten Durchgang erspielten sich die Gastgeber einige gute Möglichkeiten – ohne sie jedoch zu nutzen. „Unsere Offensive hat versagt. Da will ich mich gar nicht ausnehmen“, so Gifhorns Spielertrainer Aki Kastner-Blödorn ehrlich. Doch auch Brome hatte Chancen, ein Kopfball von Pierre Wodarsch landete in der 26. Minute am Pfosten. Zehn Minuten vor dem Ende traf Wodarsch mit einem Schuss erneut nur das Aluminium – aber der Ball kam zurück in den Strafraum, Wodarsch setzte nach und traf zum 1:0-Siegtreffer. „Wir waren optisch sicherlich nicht die bessere Mannschaft. Deswegen war unser Sieg vielleicht auch etwas glücklich. Aber letztlich ist das völlig egal, wir haben die drei Punkte geholt“, meinte Bromes Co-Trainer Peter Loeper. Für den FC war sicherlich auch das Mitwirken von Routinier Matthias Lausch wichtig. Loeper: „Super, dass Matthias ausgeholfen hat. Und das, obwohl er morgens schon bei den Altherren gespielt hat…“ «

SV: »Mechelk – Marco Momberg – Wraßmann, Lo Bianco – Marzisz (58. Siegmund), Jander, Lippke, Sievers (83. Grünhage) – Ustaoglu – Kastner-Blödorn, Breuer. «

FC: »Wiswedel – Riebe – Dankert, Sacher, Herud – Nieswandt (83. Wiegmann), Filtschakov, Lausch, Wodarsch – Nicoll (88. Lucke), S. Traue (69. Brinkmann). «

Tor: »0:1 (80.) Wodarsch.

 

Platendorf: Schmidt wird Ulrich-Nachfolger

«(hot/tg) Isenbüttels Fußballer bleiben Verfolger Nummer 1 von Bezirksliga-Spitzenreiter Calberlah. Trotz schwacher Leistung siegte der MTV mit 2:0 beim SV Reislingen/Neuhaus. Platendorf gab gestern unterdessen nicht nur bekannt, dass Ralf Ulrich am Saisonende aufhört, sondern präsentierte mit Ralf Schmidt zugleich einen Nachfolger. »«

SV Reislingen/Neuhaus – MTV Isenbüttel 0:2 (0:1).

»Calberlahs ärgster Verfolger strauchelte, aber er fiel nicht. „Das war nicht berauschend. Gewonnen – und abhaken“, so der kurze Kommentar von MTV-Coach Dieter Winter. Vor allem nach dem 2:0 durch Isenbüttels Dennis Stöbermann vergab Reislingen die Chance auf mehr. Zwar drückten die Platzherren, doch weder Kenny Hülsebusch noch Markus Cyrys konnten den Ball im MTV-Tor unterbringen. „Wir haben uns zu dumm angestellt“, befand SVR-Betreuer Thomas Glagau. «

SVR: »Sehm – Wolkowski (20. Funke), Stiller, Schrock (80. Alaimo), Eichler – T. Cyrys, M. Cyrys, Spahn, Patella – Hülsebusch, Bernd (46. Schultz). «

MTV: van der Vorst – Dorenkamp, Ebers, Nötzel, Gritzka – Heinz, Jacobs, Renz, Limp (75. Klapproth) – Brömel, Stöbermann.

Tore: 0:1 (30.) Dorenkamp, 0:2 (63.) Stöbermann.

SV Meinersen – TSV Hehlingen 1:0 (0:0).»

Die SVM konnte mit dem Sieg gegen Hehlingen die Rote Laterne wieder abgeben. „Ich denke, wir haben verdient gewonnen“, freute sich Meinersens Coach Volker Steding. TSV-Trainer Dietmar Koch: „Unsere Kampfbereitschaft war nicht vorhanden.“ Die Hausherren machten von der ersten Minute an Druck und ließen Hehlingen nicht ins Spiel kommen. Nur einmal wurde der TSV gefährlich, doch Meinersens Tim Winkelmann rettete auf der Linie (57.). Im direkten Gegenzug erzielte Michael White das Tor des Tages. „Das war ein wichtiger Sieg für die Moral“, erklärte Steding. Für Hehlingen gab‘s bereits vor dem Spiel eine weitere schlechte Nachricht: Bei Angreifer Denis Bischoff hat sich der Verdacht auf Kreuzbandriss bestätigt. «

SVM: »Conrad – Voigt, Winkelmann, Obzorin, Hagemann – Hekk, Boz (85. Ahmi), Weiss – Vogelmann, White (90. Sterz), Deeke (56. Besselmann). «

TSV: »Hamer – Ackermann, Twiehaus, Wegner, Ross – Jauster, Herrmann, Wohlgemuth, Präger – Schubert, Oliver. «

Tor: »1:0 (58.) White. «

TuS Neudorf-Platendorf – FC Wolfsburg 4:0 (1:0). »

Was für eine dicke Packung für den FC: Platendorf war den Wolfsburgern in fast allen Belangen überlegen. „Eine Kopie unseres Hinspielsiegs“, sah TuS-Trainer Ralf Ulrich, der sein Amt nach Saisonende abgibt. Ein Nachfolger steht auch schon fest: Ralf Schmidt (derzeit Spitzenreiter mit der Niedersachsenliga-A-Jugend des MTV Gifhorn) kommt und machte sich gestern einen Eindruck von seiner neuen Elf. Platendorfs Vorsitzender Dirk Wolpers: „Was Ralf macht und wie er arbeitet, gefällt uns.“ Und: „Wir planen längerfristig mit ihm, mindestens für die kommenden zwei, drei Jahre.“ Zurückkommen wird dann auch Angreifer Andreas Lenk, derzeit noch in Meinersen. FC-Coach Eddy Meyer war angesichts des 0:4 bedient: „Das war erschreckend. Wir hatten mal die beste Abwehr der Liga. Derzeit verabschieden wir uns aber von unseren eigentlichen Qualitäten völlig.“ «

TuS: »Hilken – Bösche (87. Hadamik), Benke, Zäefi, Ünlü – Lücke, Schrader (30. Helms), Gül, Kaufmann – Hoffart, Krasniqi (46. Guse). «

FC: »M. Kamieth – Reis, Sander, Dösemeci, Bühl – König (33. Özdemir), Weißgerber (63. Hoffmann), J. Kamieth, Ramolla – D. Kamieth (74. Hyseni), Möllenbeck. «

Tore: »1:0 (20.) Kaufmann, 2:0 (60.) Kaufmann, 3:0 (77.) Guse, 4:0 (84.) Helms. «

SV Osloß – SV Sandkamp 1:1 (1:1).»

„Insgesamt geht das Remis in Ordnung“, befand Sandkamps Betreuer Robin Scheil, der „mit dem Punkt gut leben“ kann. Uwe Weber hatte die abstiegsbedrohten Gäste sogar in Führung gebracht. Nenad Radojevic glich nach einer halben Stunde aus. SVO-Spielertrainer Babis Cirousse befand: „Das 1:1 ist noch in Ordnung, aber wir hatten mehr Chancen als Sandkamp.“ «

SVO: »Logdeser – G. Radojevic, Iatridis, Ott, Garbone – Steinke (60. Wolfram), N. Radojevic, Sciaraffa – Cirousse, Carlino, Alija. «

SVS: »Hilmert – Mundry, Gebert, Orth, Habhab – Gritli, Amiri, T. Müller (42. Mero) – Weber (75. Vokshi), Muradyan, Lehnchen. «

Tore: »0:1 (18.) Weber, 1:1 (30.) N. Radojevic. «

Gelb-Rot: »Vokshi (SVS/90.).

VfR: Remis in Müden

Fußball: Bezirksliga (jk) Remis in Müden: Der TuS spielte in der Fußball-Bezirksliga 2:2 (0:0) gegen den VfR Eintracht Nord Wolfsburg. „Ein gerechtes Ergebnis“, so TuS-Coach Andreas Heindorff und Wolfsburgs Trainer Karsten Stephan unisono. Müden-Dieckhorst hatte schon vor dem Seitenwechsel gute Möglichkeiten, um in Führung zu gehen. Doch erst im zweiten Durchgang sprang für den TuS etwas Zählbares heraus, Tobias Döring traf zum 1:0. „Von der Führung berauscht sind wir leider ins offene Messer gelaufen“, sagte Heindorff. Plötzlich lag Eintracht Nord 2:1 vorn, „wir hätten aber auch höher führen können“, so Stephan. Die Strafe für die Nachlässigkeiten folgte kurz vorm Abpfiff – Müden erzielte den verdienten Ausgleich… «

TuS: »Otte – Braband – Gödecke, Damker, Wegmeyer – Eberhart, C. Gerike (84. Schulze), Torben Döring (71. Gieseking), Linneweh – S. Gerike, Tobias Döring (77. Schmitz). «

VfR: »Walth – Marrazza, Karlowski, Korsch, Scarati – Schömers – Engelhardt, Osumek, Eraslan – Sven Krause (75. Sören Krause), Dürkop. «

Tore: »1:0 (51.) Tobias Döring, 1:1 (64.) Engelhardt, 1:2 (66.) Engelhardt, 2:2 (86.) Schmitz.

Gifhorn stoppt freien Fall: MTV II holt 1:1 beim SVB

«(tg) Der freie Fall in der Bezirksliga ist gestoppt: Nach zuletzt fünf Niederlagen in Serie gab‘s für die Fußballer des MTV Gifhorn II beim SV Brunsrode/Flechtorf immerhin ein 1:1 (0:0). »Gifhorn setzte das erste Ausrufezeichen: Christian Jansen traf den Pfosten (2.). In der Folgezeit wurde Brunsrode immer stärker und kam zu einigen guten Chancen – und einem vermeintlichen Tor durch Ben Padel. Doch der Schiri entschied auf Abseits. „Das war eine klare Fehlentscheidung“, so Brunsrodes Trainer Klaus Soleinsky. Nach der Pause kam es dann zu Möglichkeiten satt auf beiden Seiten. Brunsrode hatte erneut durch Ben Padel die Chance auf die Führung (50./52.), doch in beiden Situationen vergab er aus kurzer Distanz. „Normalerweise macht er die rein“, so Soleinsky. Immerhin: Andy Leis machte es besser, traf zum 1:0 für den SV (59.). Doch nun wurde Gifhorn stärker und erarbeitete sich immer mehr Spielanteile. Belohnt wurde der MTV durch Alexander Busch. Sein Tor rettete den Gästen, die sich in der Schlussphase noch drei Riesenchancen erspielten, zumindest einen Punkt. MTV-Coach Hartmut Müller: „Das war ein klarer Aufwärtstrend. Doch aufgrund der Chancen hätte mehr für uns rausspringen müssen.“ Für Trainerkollege Soleinsky ging die „Punkteteilung in Ordnung“. «

SVB: »Stenzel – Forche, S. Padel, Görgen (80. Marschke), Eickmeier – Djuran, Boukerma, Mühlhaus, Leis – Lommatzsch, B. Padel (67. Siegers). «

MTV: »Weferling – Hooge, Ende, Kostka, Wendt – Lippke, Tairi, Samkowez (71. Düsel), Glindemann (71. Dinus) – Jansen, Busch. «

Tore: »1:0 (59.) Leis, 1:1 (73.) Busch.

 Bezirksliga:  23. Spieltag Vorberichte

 GR: 17.04.09

 

Calberlah kämpft mit Luxusproblem
Plagge-Elf erwartet den Fünften STV Holzland

CALBERLAH. "Das Luxusproblem heißt Chancenverwertung": Wenn der Ligaprimus SV Grün-Weiß Calberlah am Sonntag (15  Uhr) den STV Holzland empfängt, dann gilt es laut Trainer Frank Plagge einzig und allein die Torausbeute noch zu optimieren. Schließlich sei der Tabellenfünfte ein "großes Kaliber".

Es klingt beinahe überheblich, wenn Calberlahs Trainer nach zuletzt fünf Treffern gegen Reislingen noch die Chancenverwertung bemängelt. Doch tatsächlich ließen seine Schützlinge wie bereits beim knappen 1:0-Erfolg in Osloß einige Hochkaräter leichtfertig liegen. Allem voran Kapitän Marcel Hernier, der einen Elfmeter in den dritten Stock zimmerte.

"Wie wir in den letzten Partien gespielt haben, lässt trotzdem hoffen. Vielleicht haben wir uns ja ein paar Tore für Holzland aufgehoben", meint Plagge schmunzelnd. Dennoch: Gute Laune hin oder her nach fünf "Dreiern" in Folge - die Holzländer schinden durchaus Eindruck beim Spitzenreiter. "Wir sind spätestens nach ihrem 3:0-Erfolg in Isenbüttel gewarnt. Der STV ist eine kampfstarke Truppe, gegen die wir bereits im Hinspiel nur glücklich gewonnen haben", so der SV-Coach weiter.

Glücklich ist wohl das richtige Wort: Bedurfte es doch damals zweier Last-Minute-Treffer, um den 2:0-Sieg perfekt zu machen.

 

Brunsrode im Kellerduell gegen Gifhorn II
Soleinsky-Elf muss im Abstiegskampf endlich wieder punkten - STV Holzland gastiert beim Tabellenführer GW Calberlah

Von Gundolf Tospann
HELMSTEDT. Am kommenden Sonntag geht es für den SV Brunsrode/Flechtorf schon fast ums Überleben in der Fußball-Bezirksliga 1. Gegen die Zweitvertretung des MTV Gifhorn muss unbedingt ein Erfolgserlebnis her. Wohl nichts zu verlieren hat der STV Holzland beim souveränen Tabellenführer SV Grün-Weiß Calberlah.

SV Brunsrode/Flechtorf - MTV Gifhorn II (So.,. 15 Uhr).

Durch die zwei Niederlagen am Osterwochenende gegen die SV Gifhorn und dem SV Osloß hat sich die Lage des SV Flechtorf/Brunsrode dramatisch verschlechtert. Mit nun drei Zählern Rückstand auf das rettende Ufer steht der Aufsteiger mit dem Rücken zur Wand. Dies sieht der Trainer ähnlich. "Wir brauchen jetzt mit aller Macht drei Punkte. Das ist lebensnotwendig - und wir müssen es auch wahrmachen", lautet die klare Ansage von Klaus Soleinsky. "Alles andere ist nichts", legt der SV-Coach nach und unterstreicht nochmals : "Das Spiel ist reiner Überlebenskampf."

Noch immer hadert Soleinsky mit den Schiedsrichterentscheidungen aus der Begegnung gegen die SV Gifhorn (1:5, wir berichteten)). "Er hat nur gegen uns gepfiffen. So etwas habe ich in den letzten 30 Jahren nicht erlebt", karrt der SV-Coach nach. Nichts an der Schiedsrichterleistung hat Soleinsky bei der verlorenen Partie gegen den SV Osloß (1:3) zu bemängeln. Das Manko macht er hier ausschließlich in den eigenen Reihen aus. "Wir machen einfach keine Tore."

Mit dem MTV Gifhorn II präsentiert sich übermorgen ein Team, das in den letzten Wochen ebenfalls für negative sportliche Schlagzeilen sorgten. Nach einer guten Hinserie ist die Müller-Elf durch schwache Leistungen gefährlich nahe an die Abstiegsränge gerutscht. Auch für die Kreisstädter dürfte es am Sonntag nur eine Parole geben: "Verlieren verboten!"

 

SV GW Calberlah - STV Holzland (So., 15 Uhr).

Der STV gewann in diesem Jahr vier seiner sechs Begegnungen und spielten zwei Mal remis. Der Lohn: Rang 4 in der Tabelle. Dementsprechend kommen auch selbstbewusste Töne aus dem Holzland. "Wir kommen mit breiter Brust und wollen nicht wie die meisten anderen Mannschaften in Calberlah nur gut aussehen. Wir wollen dort drei Punkte holen und machen uns nicht klein. Und verstecken brauchen wir uns auch nicht", stellt Waldemar Josef klar.

Allerdings: Die Grün-Weißen sind für den STV-Trainer in dieser Saison das Maß der Dinge in der Liga. "Für mich ist Calberlah nach dem Osterwochenende bereits aufgestiegen. Sie spielen einen guten Ball nach vorne und haben mit Frank Plagge einen hervorragenden Trainer", lobt "Waldi" den kommenden Gegner - nicht ohne nochmals auf eigene Stärken hinzuweisen: "Zusammen mit Grün-Weiß haben wir die beste Abwehr."

In der Tat: Mit jeweils 29 Gegentreffern haben beide Teams in dieser Rubrik den aktuellen Bestwert. Keinen Bestwert haben jedoch die Holzländer in den bisherigen drei Partien gegen den SV. Dreimal hatte die Plagge-Elf die Nase vorn. Dies soll sich nach dem Willen von Waldemar Josef am Sonntag aber ändern. "Bevor die aufsteigen, wollen wir dort noch einmal punkten."

 

TuS gefällt die Rolle als "Nervensäge"
Platendorf erwartet den 1. FC Wolfsburg zum Spitzenspiel - Gäste wollen ansteigende Formkurve fortsetzen

Von Steffen Erkenbrecher
PLATENDORF. Die Höhenluft, sie scheint derzeit weder dem TuS Neudorf-Platendorf noch dem Tabellenzweiten 1. FC Wolfsburg gut zu tun. Ließen die Titelaspiranten doch bereits wertvolle Punkte liegen. Um so wichtiger wäre es für beide Fußball-Bezirksligisten, am Sonntag (15 Uhr) im direkten Duell zu triumphieren.

Daraus macht auch Platendorfs Kapitän Arne Hoffart keinen Hehl. Zwar spricht der Goalgetter nicht vom ersten Tabellenplatz, hegt aber trotzdem große Ziele. "Wir wollen den anderen Titelaspiranten längstmöglich auf den Sack gehen. Wenn es die Möglichkeit gibt, weiter nach oben zu kommen, wären wir ja blöd, uns mit dem vierten Rang zufrieden zu geben", offenbart Hoffart, der die kürzlichen Misserfolge gegen Eintracht Nord und die SV Gifhorn keinesfalls durch Größenwahn erklärt: "Wir haben einfach zweimal schlecht gespielt. Dennoch haben wir immer noch das nötige Selbstvertrauen."

Das dürften indes auch die Wolfsburger im Gepäck haben. Schließlich beendete der FC kürzlich seinen Negativtrend von drei Partien ohne Sieg mit einem 1:0-Erfolg gegen Hehlingen. "Wir sind wieder stabiler - die Formkurve zeigt nach oben. Streckenweise sah das schon gut aus, wir müssen allerdings nochmal 10 bis 20  Prozent drauflegen", fordert Wolfsburgs Trainer Edwin Meyer.

Eine realistische Einschätzung angesichts des Hinspiel: Denn damals unterlagen die Wolfsburger deutlich mit 2:5. Den Unterschied machte dabei auch Arne Hoffart aus, der gleich dreimal knipste. "Die Chancen, die wir hatten, haben wir genutzt", verrät Platendorfs Kapitän, der die Wolfsburger jedoch keinesfalls unterschätzt: "Sie sind schwer einzuschätzen. An einem guten Tag gehören sie absolut zu den Top 3 - an einem schlechten allerdings nur ins Mittelfeld."

Ähnlich schätzt auch Wolfsburgs Trainer den Kontrahenten ein und hegt dementsprechend einen nachvollziehbaren Wunsch. "Ich hoffe, dass Platendorf nicht so gut drauf ist nach zuletzt zwei Niederlagen. Denn wir wollen unseren zweiten Platz ausbauen", so Meyer.

 

Getrübte Stimmung vor dem Verfolgerduell in Reislingen
Angeschlagene Löwner-Elf erwartet MTV Isenbüttel

REISLINGEN. Die jüngste Vergangenheit, sie sah weder beim SV Reislingen/Neuhaus noch beim MTV Isenbüttel rosig aus: Denn gleich beide Vertreter der Spitzengruppe strauchelten an Ostern. Dementsprechend ist für beide Fußball-Bezirksligisten am Sonntag (15  Uhr) Wiedergutmachung angesagt beim Verfolgerduell in Reislingen.

Besonders bei den Hausherren dürfte der letzte Auftritt jedoch nicht so leicht wegzuwischen sein. Schließlich gelang dem SV beim 0:5-Debakel in Calberlah rein gar nichts, was gehörig am Selbstvertrauen nagt. "Natürlich sind wir angeschlagen, denn wir hatten uns das sicher anders vorgestellt", offenbart Reislingens Trainer Andreas Löwner, der für das kommende Duell folgende Marschroute ausgibt: "Wir müssen nach dem verkorksten Auftritt auf uns gucken - konzentrierter und aufmerksamer sein."

Gleichermaßen getrübt ist auch die Stimmung in Isenbüttel. Verständlicherweise: Das 0:3 am Samstag gegen Holzland bedeutet nämlich, dass der Abstand auf Calberlah bereits neun Zähler beträgt - bei nur einem Spiel weniger. "Die Meisterschaft ist damit fast entschieden. Wir werden nun alles daran setzen, uns auf den zweiten Platz vorzuschieben", erklärt Winter, der seine Rückkehr an die alte Wirkungsstätte gelassen sieht: "Es ist immer schön. Doch viele von damals sind ja gar nicht mehr dabei."

 

 

 AZ: 17.04.09

 

Ärgert Holzland auch Calberlah?

«(hot/jk) Patzt nach Verfolger Isenbüttel auch der Spitzenreiter gegen Holzland? Tabellenführer SV GW Calberlah erwartet am Sonntag (15 Uhr) STV in der Fußball-Bezirksliga. »Calberlah baute dank sechs Punkten an Ostern seinen Vorsprung nicht nur aus – auch die Art und Weise des 5:0 gegen Reislingen hinterließ Eindruck bei der Konkurrenz. GW-Coach Frank Plagge bleibt ruhig und sagt mit Blick auf den ebenfalls grün-weißen Bundesligisten VfL Wolfsburg: „Felix Magath meinte am Wochenende: ,Für so ein Spiel gibt’s auch nur drei Punkte.’ Eigentlich kann man momentan alles vom VfL auf uns übertragen.“ Dass seine Spieler jetzt abheben, glaubt Plagge aber nicht: „Gegen Holzland haben wir meist gut ausgesehen. Wir wissen, dass wir STV ernst nehmen müssen und spielen vielleicht deswegen so stark gegen diese Mannschaft.“ Und: Spätestens nach dem 3:0 der Holzländer in Isenbüttel ist klar, dass keiner dieses Team unterschätzen darf. Mit Stephan Claus und Hendrik Theuerkauf kommen wohl zwei GW-Spieler zurück, hinter dem Einsatz von Felix Plagge steht noch ein Fragezeichen. Im Hinspiel siegte Calberlah mit 2:0 – auch in der Saison davor gewann Grün-Weiß beide Begegnungen gegen STV. „Es reicht. Nach der Partie gegen uns kann Calberlah gern aufsteigen. Aber erst holen wir uns noch die drei Punkte“, erklärt Holzlands Coach Waldemar Josef, der fest davon ausgeht, dass GW Meister wird. „Calberlah ist für mich sicherer Aufsteiger, die mit Abstand beste Mannschaft in der Liga.“

 

Brome will Lauf der SV stoppen

«(hot/jk) Sechs Punkte über Ostern – die SV Gifhorn meldete sich im Abstiegskampf der Fußball-Bezirksliga mit zwei dicken Ausrufezeichen zurück. Gegen den Dreizehnten FC Brome wollen die Eyßelheider am Sonntag (15 Uhr) einen weiteren Schritt in Richtung Klassenerhalt machen – und den FC noch weiter unten reinziehen… »Doch das will Brome mit allen Mitteln verhindern. „Das ist ein ganz wichtiges Spiel für uns. Wir wollen unbedingt gewinnen“, erklärt FC-Co-Trainer Peter Loeper, dem die letzten Ergebnisse der SV natürlich nicht entgangen sind. Aber: „Zwei Siege reichen hin. Jetzt sind wir wieder dran.“ Das sieht die SV anders: „Ganz klar, wir hoffen, dass wir den Schwung mitnehmen können, und die zwei Siege noch mal Kräfte freigesetzt haben“, sagt Gifhorns Spielertrainer Aki Kastner-Blödorn. Dass noch Leben in der Truppe zu sein scheint, zeigt die Tatsache, dass die SVG gestern gleich fünf Zugänge präsentierte – obwohl der Klassenerhalt ja noch lange nicht fest steht. Jan Sievers, der bereits eingesetzt wird, Baskim Tairi, Daniel Frost, Jan Terescuk (alle eigene Jugend) und Hendrik Mucha (JSG Calberlah) kommen zur neuen Saison und zeigen, dass verstärkt auf die Jugend gesetzt werden soll.

 

Hoppla: Brunsrodes Coach freut sich auf spielstarke Gifhorner

«(tg/jk) Der MTV Gifhorn II muss nach seiner Negativserie (fünf Niederlagen in Folge) in der Fußball-Bezirksliga unbedingt wieder punkten. Aber auch für Gastgeber SV Brunsrode/Flechtorf sind die Zähler im Abstiegskampf am Sonntag (15 Uhr) unentbehrlich… »Für Brunsrodes Trainer Klaus Soleinsky sind die drei Punkte sehr wichtig. „Mit dem Elan aus der zweiten Halbzeit gegen Osloß am Ostermontag bin ich optimistisch, dass das klappt. Das war klasse“, lobt der Coach. Mit einem Sieg könnte der SV bis auf zwei Zähler an die Gäste herankommen. Einen Vorteil sieht Soleinsky derweil darin, dass der MTV II eine spielerisch gute Mannschaft hat: „Wir haben nämlich eher mit den kampfstarken Teams Probleme. Meine Jungs sind einfach zu brav.“ Allerdings überzeugte Gifhorn im Hinspiel vollends, fuhr ein 5:0 ein. „Wenn wir wieder so einen Sieg feiern könnten, wäre das eine wunderbare Sache. Aber ich wäre auch mit einem 1:0 zufrieden“, erklärt MTV-Coach Hartmut Müller. „Wir brauchen unbedingt wieder ein Erfolgserlebnis. Am besten schon am Sonntag.“ Gifhorns großes Manko ist derzeit die Offensive. „Uns fehlt der Zug zum Tor“, so Müller seufzend. Vielleicht kann Verstärkung aus der ersten Mannschaft in diesem Punkt Abhilfe schaffen. „Wir werden versuchen, den einen oder anderen Stürmer aus der Ersten zu bekommen“, verrät der MTV-Trainer.

 

VfR: Walth löst das Torwartproblem

«(hot/jk/tg) Was kann Isenbüttel in der Fußball-Bezirksliga noch reißen?

Der ärgste Verfolger von Spitzenreiter Calberlah muss in Reislingen gewinnen. Doch der SVR wird sich für das 0:5 beim Tabellenführer rehabilitieren wollen. Bis auf die Partie Osloß gegen Sandkamp, die am Sonntag erst um 18 Uhr angepfiffen wird, beginnen alle Partien um 15 Uhr. »«

TuS Müden-Dieckhorst – VfR Eintracht Nord Wolfsburg (Hinspiel 1:1).»

Der VfR hat ein Torwartproblem: Neben Mike Bonk fällt nun Jan Schwarz (Schultereckgelenks-Sprengung) für den Rest der Saison aus. Die Lösung kommt aus der Altherren-Riege: Andreas Walth hilft aus. „Toll, dass er ohne großes Überlegen einspringt“, atmet VfR-Coach Karsten Stephan auf, der sein Team trotz vier Punkten an Ostern weiter in der Pflicht sieht. In Müden wundert man sich nicht, dass der VfR ins Rollen gekommen ist. „Das war bei der Qualität abzusehen“, so TuS-Trainer Andreas Heindorff. „Dennoch wollen wir Wolfsburg hinter uns lassen.“ Sebastian Gieseking wird nächste Saison nicht für Müden spielen, da er für ein Jahr nach Südafrika geht. «

SV Meinersen – TSV Hehlingen (0:4).»

Meinersen will nach der unglücklichen Niederlage vom Ostermontag gegen den VfR Eintracht Nord (2:3) wieder einen Sieg. „Mit der gleichen Leistung und ein wenig mehr Glück holen wir die Punkte“, sieht SV-Trainer Volker Steding dem Spiel positiv entgegen. TSV-Coach Dietmar Koch weiß, dass die Punkte für Kellerteams wie Meinersen immer wichtiger werden. „Wir versuchen, nicht zu verlieren. Am besten wäre natürlich ein Erfolg“, so Koch. «

TuS Neudorf-Platendorf – FC Wolfsburg (5:2).»

Bleibt der FC im Aufwind? „Die Anzeichen sind positiv“, sagt Wolfsburgs Trainer Eddy Meyer, der mit Wohlwollen sieht, dass seine Spieler „wieder einen Schritt mehr“ machen. Hoffentlich auch beim zuletzt zweimal geschlagenen TuS. Platendorfs Coach Ralf Ulrich erklärt das kleine Tief: „Wir setzen nicht um, was wir uns vornehmen und sind im Abschluss zu unkonzentriert.“ «

SV Reislingen/Neuhaus – MTV Isenbüttel (2:0).»

Isenbüttel muss siegen, um die Minimalchance auf den Titel zu wahren. Reislingen will die 0:5-Schmach von Calberlah ausmerzen. Zudem wird’s für MTV-Trainer Dieter Winter ein Wiedersehen mit seinem Ex-Verein: „Schön, wieder viele bekannte Gesichter zu sehen.“ Trotzdem sagt Winter: „Wir wollen punkten, so gut es geht, und wenigstens Zweiter werden.“ SVR-Trainer Andreas Löwner: „Wir versuchen, die Dinge, die zuletzt schief gingen, zu korrigieren.“ «

SV Osloß – SV Sandkamp (2:3).»

Los geht’s erst um 18 Uhr – warum? „Wir haben einige dabei, die auf Lehrgängen sind. Vielen Dank, dass Sandkamp der Verlegung zugestimmt hat“, sagt SVO-Spielertrainer Babis Cirousse, der sich auf das Duell mit seinem Ex-Coach Thomas Orth freut: „Ich ziehe den Hut davor, was er da leistet.“ Und der SVS rechnet sich einiges aus. „Wenn wir an die zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen, können wir in Osloß etwas holen“, glaubt Sandkamps Pressesprecher Robin Scheil.

 

 

 Bezirksliga: Nachholspiele Spielberichte

 GR: 14.04.09

Ostermontag

Souverän mit 5:0 besiegte der SV Calberlah (rechts Frederik Korsch)

den SV Reislingen/Neuhaus.  Foto: regios24/Walther

 

Plagge-Elf putzt Reislingen 5:0 weg

Calberlah gewinnt ohne Mühe Keil schwer verletzt
Von Steffen Erkenbrecher

Es erinnerte wahrlich an die Champions-League-Begegnung im "Camp Nou", das gestrige Duell am Calberlaher Barnbruch: Denn ebenso wie der FC Barcelona höchstpersönlich demütigte auch der SV Grün-Weiß Calberlah seinen Kontrahenten und führte bereits zur Halbzeit mit 4:0 Endstand 5:0. Allerdings hieß der Gegner nicht FC Bayern München, sondern SV Reislingen/Neuhaus.

"Feuert euch mal an" schallte es nach 31. Minuten von der Reislinger Auswechselbank. Doch der Versuch, die eigenen Mitspieler nach dem vorentscheidenden 0:3 noch einmal wachzurütteln, blieb erfolglos. Als zu dominant erwies sich der Spitzenreiter aus Calberlah, der bereits nach drei Minuten die Weichen auf Sieg gestellt hatte Frederik Korsch war nach einer Flanke von Timo Plotek zur Stelle.

Ein weiteres Musterbeispiel für die Kombinationsfreude des Spitzenreiters war zudem das 2:0: Jonas Remus gewinnt nach gutem Pressing den Ball und bedient Felix Plagge dessen Schuss staubt Cousin Marc zum fälligen 2:0 ab. "Mehr geht wirklich nicht. Wir haben vom Allerfeinsten gespielt. Das hat an Barcelona erinnert", war auch Trainer Frank Plagge sichtlich zufrieden.

Sein Gegenüber Andreas Löwner hatte indes keinerlei Grund zur Freude. Zumal seine hoffnungslos unterlegenen Schützlinge in Person von Marco Stuhlmacher (15.) und Kevin Funke auch noch Pech hatten und zweimal am Aluminium scheiterten. "Es war eine Vorführung eine Demontage. Wir haben kein Mittel gegen die Calberlaher Diagonalbälle gefunden. Wir dachten, wir wären annähernd auf Augenhöhe, doch wir wurden eines Besseren belehrt", gestand Löwner ein.

Für den traurigen Schlusspunkt der Begegnung sorgte dann Calberlahs Urgestein Dieter Keil. Der Angreifer, der zuvor noch per Volley getroffen hatte, kugelte sich unglücklich die Schulter aus und musste ins Krankenhaus.

Tore: 1:0 F. Korsch (3.), 2:0 M. Plagge (21.), 3:0 F. Plagge (31.), 4:0 M. Plagge (46.), 5:0 Keil (82.).

Calberlah: P. Korsch Linke (65. Heise), Hernier, Gewinner, Remus Garzke, F. Korsch (73. Mucha) F. Plagge Plotek (77. Keil), M. Plagge, Ullrich.

Reislingen: Sehm Schrock, Stiller, Eichler, Funke (72. Alaimo) M. Cyrys Spahn (45. Palella), Stuhlmacher, Wolkowski – Krein, Hülsebusch

 

 

Ostersamstag

Calberlah: Tim Ullrich als Matchwinner
Plagge-Elf schaukelt 1:0 Führung über die Runden - Osloß mit dritter Heimpleite

Von Steffen Erkenbrecher
OSLOSS. Ganz in Manier eines Spitzenreiters präsentierte sich der SV Grün-Weiß Calberlah am Ostersamstag beim SV Osloß. Denn: Nach einer sehenswerten ersten Halbzeit und dem fälligen Treffer zum 1:0 (0:0) Endstand verwalteten die Grün-Weißen gekonnt und behielten trotz zwischenzeitlicher Unterzahl die Oberhand.

Doch die Calberlaher hätten es auch einfacher haben können. Schließlich hatte der Tabellenführer bereits im ersten Durchgang zahlreiche Möglichkeiten, die Partie in sichere Gefilde zu lenken. Die Grün-Weißen, die sich enorm spiel- und kampfstark präsentierten, schienen sich allerdings mit der Felddominanz zufrieden zu geben.

"In der ersten Halbzeit hat uns Calberlah wirklich an die Wand gespielt - sie hätten 5:0 führen können. Das war schon meisterlich", gestand Osloß? Trainer Babis Cirousse ein, der den Gegentreffer nach dem Pausentee indes weniger verdient fand: "Wir haben zur Halbzeit von 4-4-2 auf 4-3-3 umgestellt und hatten unsere beste Phase. Carlogero hätte kurz vor dem Gegentreffer das 1:0 machen müssen!"

Auf Seiten der Gäste war indes Tim Ullrich, der ein Solo eiskalt abgeschlossen hatte, der große Held. Denn im Folgenden sollte kein Tor mehr fallen. Während Calberlah sich spätestens nach dem Platzverweis für Felix Plagge auf die Abwehr versteifte, fiel Osloß nicht viel ein. Zumindest nicht bis zur letzten Spielminute, in dem die Calberlaher nicht ganz regelkonform per Fallrückzieher auf der Linie klärten.

"Wir haben im ersten Durchgang überragend gespielt. Nach der Führung haben wir uns zwar etwas hinten reindrängen lassen, waren jedoch alles in allem sehr souverän", bilanzierte Frank Plagge, der seine Startelf mit vier A-Jugendlichen geschmückt hatte.

Gelb/Rot: F. Plagge (69./SVC), Radojevic (83./SVO).
Tore: 0:1 Ullrich (52.).

 

 

 AZ: 14.04.09

Ostermontag

Grün-weiße Gala! Spitzenreiter schlägt SVR

«(hot/tg) Meisterlich marschiert der Spitzenreiter der Fußball-Bezirksliga! Calberlah feierte gestern eine 5:0-Gala gegen Reislingen. Auch wenn die Verfolger FC Wolfsburg und Isenbüttel gewannen, war‘s ein Riesenschritt Richtung Titel! Isenbüttels Trainer Dieter Winter meinte nach dem 3:2 seiner Elf: „Damit haben wir uns eine ganz kleine Chance aufrecht erhalten…“ »«FC Wolfsburg – TSV Hehlingen 1:0»« (1:0).» Na bitte – der FC kann doch noch siegen. Allerdings war‘s vor allem im zweiten Durchgang schmeichelhaft. „Hut ab, wie sich Hehlingen gewehrt hat“, zollte Wolfsburgs Trainer Edwin Meyer den Gästen Respekt. TSV-Coach Dietmar Koch: „Nach dem schweren Samstags-Spiel haben wir trotzdem alles versucht.“ Bitter: Gäste-Stürmer Denis Bischoff musste mit einer Knieverletzung früh raus. Koch: „Er wird uns wohl länger fehlen.“ «FC: »M. Kamieth – Reis, Sander, Dösemeci, Özdemir (80. Hoffmann) – König (70. Hyseni), Weißgerber, J. Kamieth, Ramolla – D. Kamieth (46. Lecinena), Möllenbeck. «TSV: »Buchholz – Ackermann, Präger, Twiehaus, Herrmann – Konopka (70. Pederak), Jauster, Atouani (46. Mörsch), Ross – Bischoff (29. Lotz), Schubert. «Tor: »1:0 (23.) D. Kamieth. «SV GW Calberlah – SV Reislingen/Neuhaus 5:0»« (4:0).» Calberlah nahm die Gäste aus Reislingen in der ersten Halbzeit mit schnellem Offensivfußball auseinander und stellte die Weichen früh auf Sieg. „Das war eine Demonstration“, erkannte Gästetrainer Andreas Löwner an. Calberlahs Coach Frank Plagge freute sich über die überragende Leistung seiner Mannschaft: „Wir hätten noch höher gewinnen können.“ Nach dem Seitenwechsel schaltete der Spitzenreiter zwei Gänge zurück und ließ die Gäste mitspielen. So kam es dann auch, dass diesen in der 90. Minute durch Manuel Krein noch fast der Ehrentreffer gelang. «

GW: »P. Korsch – Hernier, Gewinner, Remus, Linke (67. Heise) – F. Korsch (73. Meißner), Garzke, F. Plagge, Ullrich – M. Plagge, Plotek (79. Keil). «

SVR: »Sehm – Spahn, Schrock, Stiller, Eichler – Funke, M. Cyrys, Stuhlmacher, Wolkowski – Krein, Hülsebusch. «

Tore: »1:0 (4.) F. Korsch, 2:0 (22.) M. Plagge, 3:0 (33.) F. Plagge, 4:0 (45.) M. Plagge, 5:0 (83.) Keil. «

 

Ben-Soltana sei Dank! VfR bezwingt SVM 3:2

«(hot) Es war ein Dusel-Sieg im Keller-Knaller für den VfR Eintracht Nord Wolfsburg! Gegen die SV Meinersen gewannen die Kreuzheider in der Fußball-Bezirksliga mit 3:2 (0:0) – dass Slim Ben-Soltana den Sieg erst in der ersten Minute der Nachspielzeit perfekt machte, dürfte bei den Wolfsburgern niemanden interessieren… »Richtig bitter war’s indes für die SVM, die den Wolfsburgern über 90 Minuten Paroli bot und in der ersten Halbzeit dicke Chancen ausließ. „Meinersen hat uns spielerisch sehr überrascht“, gab VfR-Trainer Karsten Stephan zu. Niklaas Osumek hatte die beste Eintracht-Möglichkeit vor der Pause vergeben, seinen Elfer entschärfte Gäste-Torwart René Conrad. Meinersen erwischte dann einen Traumstart in den zweiten Durchgang, legte durch Sascha Vogelmann und Andreas Lenk zweimal vor, um dann am Ende aber doch noch alles zu verspielen.

SVM-Coach Volker Steding: „Wir waren nach den Führungstreffern etwas zu passiv. Wir hätten mehr verdient gehabt.“ «VfR: »Schwarz – Marrazza (69. Sven Krause), Korsch, Karlowski, Bytygy (69. Eraslan) – Schömers – Engelhardt, Osumek, Scarati – Ben-Soltana (90.+2 Yahmadi), Dürkop. «

SVM: »Conrad – Wiehe, Winkelmann (87. Deeke), Obzorim, Hagemann – Vogelmann, Lenk, Hekk, Weiss – Boz (80. Ahlers), White (80. Besselmann). «

Tore: »0:1 (46.) Vogelmann, 1:1 (49.) Osumek, 1:2 (57.) Lenk, 2:2 (73.) Dürkop, 3:2 (90.+1) Ben-Soltana.

 

SV Gifhorn siegt auch in Platendorf

«(tg) Die SV Gifhorn trumpfte am Osterwochenende groß auf! Nach dem 5:1-Sieg am Samstag gegen Brunsrode gewann das Ex-Schlusslicht der Fußball-Bezirksliga überraschend auch das Nachholspiel beim TuS Neudorf-Platendorf mit 2:1 (1:0) und gab die Rote Laterne ab. »„Dabei hatten wir das ganze Spiel über mehr Chancen“, ärgerte sich Platendorfs Betreuer Karsten Tomuschat. Und früh Pech: Benjamin Rauhs musste mit einer Knieverletzung runter (10.). Gifhorns Spielertrainer Aki Kastner-Blödorn freute sich hingegen über die tolle Vorstellung seines Teams: „Das war kämpferisch eine klasse Leistung.“ Alexander Lippke brachte die Gäste mit einem Freistoßtor in der 23. Minute überraschend in Führung. Erst nach der Halbzeitpause konnte die Elf von Ralf Ulrich dann eine ihrer vielen Chancen durch Björn Schrader zum Ausgleich nutzen (65.). Doch das glücklichere Ende hatte Gifhorn für sich: Tobias Breuer ließ die SV jubeln. „Zwei Siege hintereinander – das ist ein Riesending für die Moral“, so Kastner-Blödorn. Die Hoffnung lebt! «TuS: »Hilken – Benke, Hadamek, Zäefi, Ünlü – Kaufmann (46. Helms), Cafer Gül, Hoffart, Rauhs (10. Schrader) – Lücke, Krasniqi. «SVG: »Mechelk – Momberg – Vaz (70. Feldner), Wrasmann – Lo Bianco, Sievers, Maziz, Lippke – Breuer, Grünhage, Kastner-Blödorn. «Tore: »0:1 (23.) Lippke, 1:1 (65.) Schrader, 1:2 (83.) Breuer.

 

SV Brunsrode/Flechtorf – SV Osloß 1:3»« (0:2).»

Keine Oster-Punkte für Brunsrode – auch wenn‘s im Vergleich zum Spiel bei der SV Gifhorn eine Steigerung war. „Außer dem 1:2 wollte aber für uns kein Tor mehr fallen“, so SVB-Coach Klaus Soleinsky. Osloß‘ Spielertrainer Babis Cirousse war hingegen zufrieden: „Wir waren ganz klar überlegen.“ «

SVB: »Stenzel – Eickmeier – Forche, S. Padel – Djuran, Görgen, Hoff, Leis, Boukerma – Bellina (80. Lommatzsch), B. Padel. «

SVO: »Logdeser – Steinke (80. Wolfram), Jenkner, G. Radojevic, Iatridis – Sciaraffa, N. Radojevic, Garbone (70. Siebert) – Alija, Carlino (80. Allenfort), Cirousse. «

Tore: »0:1 (11.) Alija, 0:2 (36.) Carlino, 1:2 (80.) Boukerma, 1:3 (90.+1) Alija. «

Gelb-Rot: »Hoff (Brunsrode/72.). «Rot: »Jenkner (Osloß/50.). «

 

MTV Isenbüttel – TuS Müden-Dieckhorst 3:2»« (2:2).»

Es war ein Pflichtsieg, aber Isenbüttel tat sich richtig schwer, gab nach der frühen Führung das Heft aus der Hand – Müdens Stefan Gericke bestrafte das doppelt. Erst im zweiten Durchgang diktierte der MTV dann die Begegnung. TuS-Coach Andreas Heindorff: „Der zweite Durchgang war aus meiner Sicht sehr enttäuschend.“ «

MTV: »van der Vorst – Dorenkamp, Ebers, Nötzel, Gritzka (85. Ehmling) – Heinz, Lucas (22. Wöllnitz), Limp, Renz – Stöbermann, Brömel. «

TuS: »Otte – Braband, Goedecke, Damker, Wegmeyer (70. Dannheim) – Schulz (75. Schmitz), Eberhart (75. Tobias Döring), Linneweh, Torben Döring, C. Gericke – S. Gericke. «

Tore: »1:0 (10.) Dorenkamp, 1:1 (17.) S. Gericke, 1:2 (22.) S. Gericke, 2:2 (38.) Renz, 3:2 (60.) Stöbermann.

 

Holzland schlägt Sandkamp 1:0

«(jk/hot) Glücklicher Sieg für Holzland: Fußball-Bezirksligist STV besiegte den SV Sandkamp knapp mit 1:0 (0:0). Das Tor des Tages gelang Marco Matschewski in der 65. Minute. »Sandkamp kam nach dem Erfolg gegen den MTV Gifhorn II mit breiter Brust zu STV. „Der SV war der erwartet schwere Gegner“, meinte Holzlands Coach Waldemar Josef. „Bei uns hat man gemerkt, dass das schwere Spiel vom Samstag noch in den Knochen steckte. Sandkamp war deutlich spritziger.“ Folglich gaben die Gäste im ersten Durchgang auch den Ton an, erarbeiteten sich einige Chancen. „Wir hätten uns nicht beschweren dürfen, wenn Sandkamp in Führung gegangen wäre“, befand Josef. Nach dem Seitenwechsel kam STV besser ins Spiel – und ging prompt durch Matschewski in Führung (65.). Doch nur eine Minute später hätte der SVS bereits ausgleichen können. STV-Keeper Torsten Wächter hielt allerdings einen Foulelfmeter von Sandkamps Spielertrainer Thomas Orth. „Ich weiß nicht, ob wir ein Unentschieden gehalten hätten, wenn der reingegangen wäre“, gab Coach Josef zu. Zumal die Hausherren ab der 68. Minute mit zehn Mann auskommen mussten. Stefan Appel sah wegen Nachtretens die Rote Karte. Ein Tor sollte Sandkamp aber nicht mehr gelingen, deswegen blieb’s beim knappen STV-Erfolg. „Da war mehr für uns drin“, ärgerte sich Sandkamps Pressesprecher Robin Scheil. «

STV: »Wächter – H. Röhrs, Kahlert, T. Hansmann – Appel, M. Röhrs, Jürges – Matschewski, Dornfeld (89. Müller), Pilzecker – T. Röhrs (70. Hofer). «

SVS: »Hilmert – Mundry (65. C. Müller), Orth, Gebert, Habhab – Amiri (77. Rummel), Gritli (46. Vokshi), T. Müller – Weber, Muradyan, Lehnchen. «

Tor: »1:0 (65.) Matschewski. «

Rot:» Appel (STV/68.).

 

2:0! Brome besiegt MTV

 (jk) Brome zieht Gifhorn weiter in den Abstiegskampf: Der FC gewann in der Fußball-Bezirksliga beim MTV II mit 2:0 (1:0). Eingeleitet wurde Gifhorns Pleite durch einen Torwartfehler von Julian Weferling (3.). Maik Nicoll setzte dann per Foulelfmeter mit seinem zweiten Tor den Schlussstrich unter den Sieg des FC, der mit Stephan Schulze (TSV Bergfeld) Verstärkung bekommt. René Wegner (Knöchelbruch und Bänderrisse) wird dagegen nicht mehr spielen, und sich aufs Traineramt konzentrieren. Unschön: Nach seinem Platzverweis beleidigte Gifhorns Bekim Tairi den Schiri-Assistenten, eine nachträgliche Sperre droht. «

MTV: »Weferling – Tairi, Ende, Kostka, Busch – Lippke – Jansen, Glindemann, Düsel (46. Samkowez, 76. Hooge) – Krasniqi (76. Dinus), Wendt. «

FC: »Wiswedel – Dankert – Herud, Filtschakow – Sacher, Wodarsch, Nieswandt (87. D. Traue), Grunau – S. Traue (68. Riebe), Nicoll, Brinkmann (77. Lucke). «

Tore: »0:1 (3.) Nicoll, 0:2 (78.) Nicoll (Foulelfmeter). «

Gelb-Rot:» Tairi (MTV/78.).

 

 

Ostersamstag

Nicht gestolpert! Calberlah siegt auch in Osloß

«(hot) Besser hätte es am Ostersamstag für Bezirksliga-Spitzenreiter Calberlah nicht laufen können! Die GW-Fußballer selbst gewannen in Osloß, und Verfolger Isenbüttel bezog daheim beim 0:3 gegen Holzland Prügel. »«

SV Osloß – SV GW Calberlah 0:1 (0:0).»

Puh, für Calberlah heißt es durchatmen! Der Tabellenführer überstand die Stolperfalle SVO im Gegensatz zu den Verfolgern unbeschadet und siegte verdient. „Wir haben eine tolle Reaktion gezeigt, Hut ab“, lobte GW-Trainer Frank Plagge sein Team in Anspielung auf das schwache 2:0 bei der Reserve des MTV Gifhorn. Vor allem im ersten Durchgang diktierten die Gäste das Geschehen. „Da hatten wir nicht den Hauch einer Chance“, erkannte Osloß’ Spielertrainer Babis Cirousse neidlos die Überlegenheit des Gegners an. Das Tor des Tages gelang Tim Ullrich aber erst im zweiten Durchgang – in einer kleinen Druckphase des sonst so heimstarken SVO… «

SVO: »Logdeser – Ott, Jenkner, Wolfram (60. G. Radojevic), Iatridis – Sciaraffa, N. Radojevic, Garbone (46. Steinke) – Alija, Carlino, Cirousse. «

GW: »P. Korsch – Remus, Gewinner, Hernier, Linke – F. Korsch, Garzke, F. Plagge – Plotek (46. Bleistein), M. Plagge (71. Stubbe), Ullrich (85. Heise). «

Tor: »0:1 (52.) Ullrich. «

Gelb-Rot: »F. Plagge (GW/69.), N. Radojevic (SVO/84.). «

 

Drei wichtige Auswärtspunkte:

Felix Plagge (r.) und Spitzenreiter Calberlah gewannen

am Ostersamstag beim SV OSloß mit 1:0.

 

 

 

TSV Hehlingen – VfR Eintracht Nord Wolfsburg 2:2 (1:2).»

Der abstiegsbedrohte VfR verdiente sich den Punkt, hielt gut dagegen. „Man hat weiterhin gemerkt, dass uns noch die Spielpraxis fehlt“, befand Hehlingens Co-Trainer Mark Draber. Zwar gingen die Platzherren durch Denis Bischoff in Führung, doch Eintracht Nord schlug in Person von Angreifer Slim Ben-Soltana noch vor der Pause doppelt zurück. Bischoff besorgte kurz nach dem Seitenwechsel den verdienten Ausgleich. Wolfsburgs Trainer Karsten Stephan: „Wir hätten natürlich gern gewonnen. Aber das 2:2 ist ein gerechtes Ergebnis.“ «

TSV: »Buchholz – Jauster, Twiehaus, Ackermann, Michalski – Ross (46. Lotz), Herrmann, Schubert, Atouani – Bischoff (75. Mörsch), Wohlgemuth (70. Konopka). «

VfR: »Schwarz – Marrazza, Karlowski, Korsch, Scarati – Schömers – Sören Krause (70. Yahmadi), Osumek, Engelhardt – Dürkop (82. Sven Krause), Ben-Soltana. «

Tore: »1:0 (12.) Bischoff, 1:1 (34.) Ben-Soltana, 1:2 (40.) Ben-Soltana, 2:2 (47.) Bischoff. «

Gelb-Rot: »Jauster (TSV/70.). «

 

MTV Isenbüttel – STV Holzland 0:3 (0:1).»

Was für ein herber Rückschlag im Titelkampf! Isenbüttel ging gegen kämpfende Holzländer sang- und klanglos unter. „Wir hätten uns auch nicht beschweren können, wenn es noch schlimmer gekommen wäre“, gab MTV-Trainer Dieter Winter zu, der weiter polterte: „Wir hatten keine Einstellung und sind nicht in die Zweikämpfe gegangen.“ Gäste-Coach Waldemar Josef war indes hellauf begeistert. Auch davon, wie Martin Kahlert den Toptorjäger der Liga, Dennis Stöbermann, ausschaltete: „Wir haben aber alle einen richtig guten Tag erwischt.“ «

MTV: »van der Vorst – Dorenkamp, Ebers, Nötzel, Gritzka – Heinz (55. Klapproth), Lucas, Renz, Ehmling (46. Limp) – Stöbermann, Brömel (70. Amin). «

STV: »Wächter – H. Röhrs – Ratz, Kahlert (80. Hofer) – Appel, Jürges (82. Hansmann), M. Röhrs, Dornfeld, Matschewski, Pilzecker – T. Röhrs (65. Otto). «

Tore: »0:1 (18.) Jürges, 0:2 (46.) T. Röhrs, 0:3 (85.) Dornfeld. «

Gelb-Rot: »Lucas (MTV/55.).

 

SVG mit Oster-Feuerwerk

«(hot) Endlich wieder ein Lebenszeichen – und was für eines! Schlusslicht SV Gifhorn brannte im Keller-Knaller der Fußball-Bezirksliga am Ostersamstag ein Feuerwerk ab, fertigte den Drittletzten SV Brunsrode/Flechtorf mit 5:1 (2:1) ab. »Dabei begann es wie so oft in dieser Saison: Ein Sonntagsschuss von Thomas Boukerma (6.) schien die Weichen für Brunsrode auf Sieg zu stellen. Doch die Eyßelheider wehrten sich mit für den Abstiegskampf ungewöhnlichen spielerischen Mitteln. Zwei tolle Angriffe – und das Spiel war gedreht. SVB-Stürmer Marcel Bellina hatte noch einen Pfostenschuss (25.), danach sorgte Gifhorn für klare Verhältnisse. „Wir waren grottenschlecht“, so Brunsrodes Coach Klaus Soleinsky nach dem schweren Rückschlag. Auf Seiten der Platzherren besorgten Tobias Breuer (2) und Andreas Marzisz dann den Rest, Spielertrainer Aki Kastner-Blödorn jubelte: „Wir haben Herz und Leidenschaft gezeigt. Die Art und Weise war ein Riesenschritt nach vorn.“ «

SVG: »Mechelk – Momberg – Lo Bianco, Vaz, Wrasmann (83. Müller) – Jander, Sievers (80. Kuhls), Ustaoglu (70. Marzisz), Lippke – Breuer, Kastner-Blödorn.

SVB: »Stenzel – Hoff – Forche, S. Padel – Siegers (63. Mühlhaus), Görgen, Lommatzsch, Leis, Boukerma – B. Padel, Bellina.

Tore: »0:1 (6.) Boukerma, 1:1 (11.) Sievers, 2:1 (14.) Jander, 3:1 (65.) Breuer (Handelfmeter), 4:1 (73.) Breuer, 5:1 (83.) Marzisz. «

Gelb-Rot: »Görgen (SVB/80.).

 

 

 

 Bezirksliga: Nachholspiele Vorberichte

 AZ: 11.04.09

 

SVO zu Hause: Stolpert auch Calberlah in Osloß?

«(hot) Isenbüttel bekam’s zu spüren und auch der FC Wolfsburg kassierte eine kalte Dusche beim SVO: Fußball-Bezirksligist Osloß hat sich in dieser Saison daheim zum Favoritenschreck gemausert – das soll heute (16.30 Uhr) Spitzenreiter SV GW Calberlah zu spüren bekommen… »SVO-Spielertrainer Babis Cirousse sagt mit einer gehörigen Portion Selbstvertrauen: „Calberlah will aufsteigen. Also muss es auch diese Hürde nehmen.“ Doch die Großen ließen in Osloß bisher gehörig Federn. Sechs Siege und ein Remis bei zwei Niederlagen gab’s für die Blau-Weißen daheim. Woran liegt’s, Herr Cirousse? „Wir können unser Spiel in Osloß besser aufziehen und mehr Druck aufbauen. Und die Gegner haben mehr Respekt vor uns.“ Respekt, den sich sein Team auch erst hart erarbeiten musste – und jetzt die Früchte erntet. Nun muss der Tabellenführer durch die Stolperfalle. GW-Trainer Frank Plagge sagt: „Wir müssen Cirousse aus dem Spiel nehmen.“ Und mehr zeigen als zuletzt – da genügte eine schwache Leistung zu einem 2:0 beim MTV Gifhorn II. Calberlahs Abwehrspieler Jonas Remus: „Wir wissen, das wir mehr machen müssen.“ Das wird nötig sein – denn schon im Hinspiel (3:2) überraschte Osloß die Grün-Weißen…

 

SV GW Calberlah – SV Reislingen/Neuhaus (3:1).»

Reislingen geht ohne Druck ins einzige Oster-Spiel: „Partien beim Spitzenreiter sind immer schön. Wir haben nichts zu verlieren“, so SVR-Coach Andreas Löwner. Hinter den Einsätzen von Kevin Schultz, Jens Stumpp und Björn Stiller stehen allerdings noch Fragezeichen.

 

 GR: 09.04.09

 

Sie wollen wie im Hinspiel jubeln: Die Fußballer des

SV Osloß um Spielertrainer Babis Cirousse (von links)

und Nenad Radojevic erwarten am Samstag

den Spitzenreiter SV GW Calberlah.  

Foto: regios24/Priebe   

 

Osloß plant nächsten Coup


Cirousse-Elf erwartet Primus SV Calberlah -

"Es dürfte ein schönes Spiel werden"
Von Steffen Erkenbrecher


OSLOSS. Der SV Osloß erwartet hohen Besuch in der Fußball-Bezirksliga: Denn mit dem SV Grün-Weiß Calberlah ist am Samstag (16.30 Uhr) niemand Geringeres als der unangefochtene Spitzenreiter zu Gast. Dennoch backt der Tabellenneunte alles andere als kleine Brötchen.

Verständlicherweise, schließlich fegten die Osloßer auf heimischem Terrain beinahe alles weg. So musste neben dem Tabellendritten MTV Isenbüttel (3:2) beispielsweise auch der Zweite FC Wolfsburg (4:1) bei den Blau-Weißen dran glauben. Zudem gelang den Osloßern dank eines überragend aufgelegten Spielertainers Babis Cirousse im Hinspiel ein 3:2-Coup beim Spitzenreiter

"Wir werden ans Limit gehen müssen, um die Calberlaher erneut zu schlagen. Doch auch sie müssen 110  Prozent geben, um dreifach zu punkten", prognostiziert Cirousse, der damit auf einer Wellenlänge mit seinem Gegenüber Frank Plagge liegt. Denn auch der hat durchaus Respekt vor dem Kontrahenten und spricht keinesfalls von einer klaren Rollenverteilung.

"Wir werden diesmal ein Auge mehr auf Cirousse und den Osloßer Angriff werfen. Damals dachten wir, es geht von alleine", moniert Plagge, der auf zahlreiche Stammspieler verzichten muss. Neben dem verletzten Topstürmer Timo Plotek (12 Saisontore) werden nämlich auch Hendrik Theuerkauf, Stefan Claus und Philip Plagge fehlen.

Wesentlich entspannter sieht die Lage indes in Osloß aus: Hier kann Trainer Cirousse aus dem Vollen schöpfen. "Wir freuen uns auf die Partie. Es dürfte ein schönes Fußballspiel werden", sagt Osloß' Trainer, der die kürzliche 0:4-Niederlage in Isenbüttel scheinbar gut weggesteckt hat: "So ein Spiel kann man verlieren - da stehen wir drüber. Der guten Stimmung bei uns hat das keinen Abbruch getan."

Apropos Stimmung: Die dürfte auch beim Spitzenreiter hervorragend sein, nachdem die Konkurrenz wieder einmal gepatzt hat. Fünf Punkte haben die Calberlaher bereits Vorsprung auf Platz 2. "Wir wollen weiterhin erfolgreich sein. Der Monat April könnte uns eine gute Ausgangsposition verschaffen - die drei Punkte wären also äußerst wichtig ", unterstreicht Plagge.

 


"Sechs Punkte zu Ostern": Isenbüttel hegt große Ziele
SV Gifhorn gegen Brunsrode mit Abstiegskrimi

Von Steffen Erkenbrecher
GIFHORN/WOLFSBURG. Es geht rund in der Fußball-Bezirksliga: So bringt der Ostersamstag nicht nur Ruhe, Besinnlichkeit und bunte Eier, sondern auch einen echten Abstiegskrimi bei der SV Gifhorn und ein Derby in Hehlingen. Sandkamp und Gifhorn II messen sich indes schon am heutigen Donnerstag.

SV Sandkamp - MTV Gifhorn II (heute, 18.30 Uhr).

Na klar: Aus Sicht der Hausherren gilt es, die Punkte aus dem Duell mit der SV Gifhorn (2:0) zu vergolden. Denn sollten die Sandkämper auch gegen den anderen Stadtverein triumphieren, wäre das Punktepolster zu den Abstiegsrängen durchaus beruhigend. "Das Selbstvertrauen, das wir uns erarbeitet haben, müssen wir nun wieder in Punkte ummünzen. Wir werden das Spiel mit breiter Brust angehen und sofort Gas geben", verspricht SV-Coach Thomas Orth, der jedoch warnt: "Gifhorn hat gute Einzelspieler und ist sehr laufstark - wir müssen den MTV also beschäftigen."

TSV Hehlingen - VfR Eintracht Nord Wolfsburg (Sbd., 16.30 Uhr).

Derbyfieber sieht anders aus: So begegnet Hehlingens Trainer Dietmar Koch dem Duell am Samstag mit den kühlen Worten: "Die Partie ist nichts Besonderes - ein Spiel wie jedes andere." Ob das allerdings auch die Eintracht so sieht? Zumindest haben die Gäste die Punkte im Nachbarschaftsduell wesentlich nötiger als der TSV. "Der VfR muss punkten, wir können hingegen", meint auch Koch, der weiß, dass sein Team nach einigen Spielausfällen noch nicht auf dem Level von vor der Winterpause ist.

SV Gifhorn - SV Brunsrode/Flechtorf (Sbd., 16.30 Uhr).

Es ist ein bitteres Gesetz, mit dem die Gifhorner zurzeit hautnah in Berührung kommen: Denn wer unten stehe, der mache einfach die Tore nicht, meint auch SV-Trainer Andreas Kastner-Blödorn. Doch trotz der vielen Negativerlebnisse zuletzt - aufgegeben haben sich die Eyßelheider noch längst nicht. "Es ist weiterhin alles möglich. Wir werden weiter an den Klassenerhalt glauben", verspricht Gifhorns Trainer vor dem Abstiegskrimi gegen Brunsrode.

MTV Isenbüttel - STV Holzland (Sbd., 16. 30 Uhr).

Eines ist so sicher wie das Amen in der Kirche: Wenn die Isenbütteler weiter ganz oben dran bleiben wollen, dann muss gegen Holzland ein "Dreier" her. Ansonsten könnte Spitzenreiter Calberlah nämlich bereits auf neun Punkte davonziehen, bei einem Spiel mehr. Kein Wunder also, dass Isenbüttels Trainer Dieter Winter nach beeindruckenden Auftritten zuletzt große Ziele hegt für die Feiertage: "Wir wollen unsere Hausaufgaben machen und an Ostern sechs Punkte einfahren."


 

Eintracht Nord als Vorbild: SV Gifhorn ist optimistisch!
Eyßelheider müssen zum Titelaspiranten TuS Neudorf/Platendorf -

Isenbüttel empfängt Müden - Calberlah gegen Reislingen gefordert

Von Steffen Erkenbrecher
GIFHORN/WOLFSBURG. Feiertag gleich freier Tag? Mitnichten! In der Fußball-Bezirksliga geht es ordentlich zur Sache am Ostermontag. Gleich acht Partien stehen auf dem Plan - darunter auch einige Leckerbissen, wie etwa das Duell in Calberlah. Hier empfängt nämlich der Ligaprimus den Tabellenfünften.

TuS Neudorf/Platendorf - SV Gifhorn (Mo., 15 Uhr).

Wer hätte das vor Saisonbeginn gedacht? Platendorf gehört zu den Titelaspiranten, die SV ist Tabellenletzter. Doch zumindest im direkten Duell wollen die Gifhorner nicht das Nachsehen haben. "Eintracht Nord hat es vorgemacht - auch Platendorf ist schlagbar. Allerdings müssen wir auf der Hut sein. Der TuS hat sehr gute Einzelspieler, die ein Spiel auch alleine entscheiden können", offenbart SV-Trainer Andreas Kastner-Blödorn.

STV Holzland - SV Sandkamp (Mo., 15 Uhr).

"Es wird auf das Zweikampfverhalten ankommen. Wir müssen uns Mann gegen Mann durchsetzen": Sandkamps Trainer Thomas Orth scheint das Hinspiel gegen die Holzländer noch nicht vergessen zu haben. Damals gab es beim 1:6-Debakel nämlich mächtig Haue für sein Team. Kein Wunder also, dass er diesmal mehr Engagement fordert. "Wie gesagt: Entscheidend wird sein, dass wir den Kampf auf Holzlands kleinem Platz annehmen. Dann haben wir auch genügend Qualität, dort zu gewinnen", so Orth abschließend.

MTV Isenbüttel - TuS Müden/Dieckhorst (Mo., 15 Uhr).

Über die Favoritenrolle muss beim Duell in Isenbüttel nicht lange gerätselt werden. Denn dass den Müdenern nur Außenseiterchancen zuteil werden, macht ein Blick auf die Tabelle deutlich. Schließlich sind die Isenbüttler Tabellendritter und haben bei drei Spielen weniger neun Zähler mehr auf dem Konto als der Siebte aus Müden. "Trotzdem sind das meist die schwersten Spiele. Schließlich hat der TuS nichts zu verlieren", erklärt Isenbüttels Trainer Dieter Winter, der jedoch auch verlauten lässt: "Wir gehen die Partie nach 15 Toren aus 3 Spielen natürlich mit dem nötigen Selbstvertrauen an."

VfR Eintracht Nord Wolfsburg - SV Meinersen/A./P. (Mo., 15 Uhr).

Der Tabellenzweite aus Wolfsburg, er ist alles andere als gut aus der Winterpause gekommen. So gab es im Jahr 2009 erst einen "Dreier" für das Team von Trainer Edwin Meyer. Dementsprechend dürften die Worte aus dem Lager der Hehlinger Balsam auf den Seelen der Wolfsburger sein. "Dass der FC nicht so gut gestartet ist, ist für uns nur eine Warnung. Es ist eine Frage der Zeit, bis er zu alter Stärke zurückfindet", erklärt TSV-Coach Dietmar Koch, der dennoch zumindest einen Punkt entführen will: "Wenn sogar mehr dabei rausspringt, wäre das super."

MTV Gifhorn II - FC Brome (Mo., 15 Uhr).

Die Bilanz des Jahres 2009, sie sieht wahrlich düster aus bei den Hausherren. Verbuchten die Gifhorner in vier Partien doch nur mickrige drei "Zähler". Folgerichtig sind die MTV-er wieder näher an die Abstiegsränge herangerutscht und müssen gegen Brome somit ein weiteres Negativerlebnis dringend vermeiden. Ansonsten würden die Bromer nämlich bis auf zwei Zähler heranrücken.

SV Grün-Weiß Calberlah - SV Reislingen/Neuhaus (Mo., 15 Uhr).

"Eine gefährliche Truppe, die schwer einzuschätzen ist", empfängt der Tabellenführer aus Calberlah laut seines Trainers Frank Plagge. Hätten die Reislinger doch einige gute Fußballerspieler in ihren Reihen und seien dennoch nicht so recht aus den Puschen gekommen. "Es wird auch eine Kraftfrage sein, denn wir spielen im Gegensatz zu Reislingen ja bereits am Samstag gegen Osloß. Trotzdem wollen wir natürlich sechs Punkte am Osterwochenende einfahren", erklärt Plagge zielsicher.

SV Brunsrode/Flechtorf - SV Osloß (Mo., 15 Uhr).

Sie brennen auf Revanche, die Kicker aus Osloß. Denn das Hinspiel ging aus Sicht der Blau-Weißen sprichwörtlich in die Hose: Mit 1:2 verlor der Tabellenneunte gegen das Kellerkind und kassierte dabei eine von zwei Heimniederlagen im Saisonverlauf. "Das Hinspiel wurmt mich noch immer. Damals waren wir einfach noch zu grün hinter den Ohren", offenbart Osloß' Trainer Babis Cirousse, der mit einem tief stehenden Gegner rechnet am Ostermontag: "Das würde uns aber ganz gelegen kommen. Dann könnten wir nämlich das Spiel machen, ohne selbst unter Druck zu geraten."

 

 Bezirksliga: 23.Spieltag Spielberichte

 AZ: 07.04.09

 

Plagge-Abgang: „Falsche Reaktion“
«(hot) Es war der Aufreger des 23. Spieltags der Fußball-Bezirksliga: Frank Plagge, Trainer von Spitzenreiter GW Calberlah, verließ während der Partie beim MTV Gifhorn II seinen Platz an der Seitenlinie und stapfte sauer von dannen, trotz 2:0-Führung. Einen Tag später sieht Plagge seinen Abgang etwas anders… »„Um es vorweg zu sagen: Das war die falsche Reaktion“, so Calberlahs Trainer, der erklärt, warum es dazu kam: „Wir haben vorher lange darüber gesprochen, was wir machen wollten – haben es aber nicht umgesetzt, waren zu arrogant.“ Plagge habe aufwecken wollen, zuvor alles probiert – laut und leise auf sein Team eingewirkt: „Der einzige Punkt von vielleicht acht, der erfüllt war, war unsere Führung.“ Vor allem geht dem GW-Coach der April 2008 nicht aus dem Kopf, als seine Elf aus vier Spielen nur einen Punkt holte und den Titel so früh abschenkte: „Ich bin da geheilt“, so der Ex-Profi, der dann „keine andere Möglichkeit gesehen“ hat. Und was sagt die Mannschaft dazu? „Während des Spiels habe ich das nicht gemerkt“, erklärt Verteidiger Jonas Remus: „Ich dachte, dass es abgesprochen sei, dass er früher geht, weil er Osloß in Isenbüttel sehen wollte.“ Plagge verabschiedete sich mit: „Ich fahr nach Isenbüttel und esse eine Bratwurst.“ Die er nicht bekam: „Ich hatte bestellt, mich kurz weggedreht und dann war sie weg. Da wollte ich keine mehr“, so Plagge augenzwinkernd. Das Klima beim Spitzenreiter wird die Sache nicht antasten, glaubt Remus: „Vielleicht sprechen wir nochmal darüber. Aber die Stimmung ist eigentlich seit Wochen richtig gut.“ Vom zu frühen Weggang des Trainers wird man sich nicht aus der Ruhe bringen lassen.

"Falsche Reaktion": Calberlahs Coach Frank Plagge (l.) bedauert

seinen Abgang im Spiel beim MTV GifhornII. (Photowerk)

 

 

SVG: „Geben uns nicht geschlagen“
«Ein Schlusslicht gibt sich kämpferisch, ein Torjäger beißt auf die Zähne – das und mehr im Gifhorner Fußball-Streifzug. »

Klar, die Stimmung war nach dem 0:2 im Kellerduell beim SV Sandkamp gedrückt – von Aufgabe ist bei Bezirksliga-Schlusslicht «SV Gifhorn» trotz acht Punkten Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz aber keine Rede, so Gifhorns Coach Aki Kastner-Blödorn: „Wir geben uns nicht geschlagen! Es sind noch elf Spiele, in denen es 33 Punkte zu holen gibt. Wir kämpfen bis zum letzten Spieltag!“ ]

Dieter Winter, Trainer des Bezirksligisten «MTV Isenbüttel», war nach dem 4:0 gegen Osloß zufrieden: „Wir haben hochverdient gewonnen.“ Mann des Tages: wieder einmal Dennis Stöbermann, der drei Tore beisteuerte. Fast wäre das dritte gar nicht zustande gekommen, denn der Goalgetter hatte sich verletzt, sollte runter. Doch „Stöbi“ biss auf die Zähne und stocherte das 3:0 rein…


 

 

 

 GR: 06.04.09

 

2:0 beim MTV: Plagge findet's zum Weglaufen - und geht!
Calberlahs Trainer verlässt Stadion nach 72  Minuten

Von Jens Neumann
GIFHORN. Keine Frage, es war zweifelsohne die aufregendste Szene einer niveauarmen Partie - und eine außergewöhnliche noch dazu! Nach 72  Minuten verließ Frank Plagge nach einem Wortwechsel seinen Platz auf der Trainerbank, ging in die Kabine, schnappte sich seinen Rucksack - und verließ das Sportzentrum Süd. Der Coach des Fußball-Bezirksligisten SV GW Calberlah erlebte den 2:0 (1:0)-Erfolg seiner Elf beim MTV Gifhorn  II nicht mehr bis zum Ende mit.

Das Komische dabei: Als Plagge ging, führte seine Mannschaft bereits mit 2:0. Zugegeben, nach einer Leistung, die eines Spitzenreiters nicht würdig war. Und dennoch, trotz vieler leichter Fehler im Spielaufbau und eines schlampigen Passspiels gerieten die Grün-Weißen beim ersatzgeschwächten MTV nach der Pause nicht in Bedrängnis. Umso verwunderlicher war, dass Plagge das Auftreten schlichtweg zum Weglaufen fand - und einfach ging.

Wie unzufrieden der SV-Coach mit seinen Jungs war, bekamen diese schon in einer ausgeglichenen ersten Hälfte zu spüren. Plagge reagierte früh, stellte taktisch um und wechselte früh aus. Daran konnte auch die 1:0-Führung durch Marcel Hernier (21.) nichts ändern, der einen fragwürdigen Strafstoß verwandelte, nachdem er vier Minuten zuvor nur die Latte getroffen hatte. Auf der Gegenseite verpasste Christian Jansen (29.) nur knapp den Ausgleich und scheiterte ebenfalls am Aluminium. Für die Entscheidung zugunsten der Gäste sorgte Tim Ullrich 13  Minuten nach dem Seitenwechsel.

"Wichtig sind die drei Punkte. Wir wissen, dass wir es besser können, und hoffen, dass wir nächste Woche gegen Osloß eine bessere Leistung bringen", konstatierte Calberlahs Pressewart Stefan Plagge. MTV-Coach Hartmut Müller meinte: "Für uns war mehr drin, aber wir haben uns das Leben selbst schwer gemacht. Personell gehen wir allerdings auf dem Zahnfleisch."

Tore: 0:1 Hernier (21., FE), 0:2 Ullrich (58.).
MTV: Mohring - Hooge (46.  Fleer), Ende, Kostka, Busch - Jansen, Glindemann, Düsel, Samkowez - Wendt, Krasniqi.
SV: P.  Korsch - Claus (32.  Bleistein), Meinhold (41.  Heise), Gewinner, Remus - F.  Plagge, Garzke, Hernier, F.  Korsch - Ullrich, M.  Plagge.

 

Frederik Korsch (links) und der SV Calberlah siegten 2:0 beim MTV Gifhorn  II (Mitte Christian Jansen).

 

 

 AZ: 06.04.09

 

Calberlah siegt 2:0, aber der Coach ist bedient…
«(hot) Schwach gespielt, aber gewonnen: Bezirksliga-Spitzenreiter GW Calberlah holte bei den Fußballern des MTV Gifhorn II ein schmeichelhaftes 2:0 (1:0). Doch trotz der ausgebauten Spitze kam’s zum Eklat, als Coach Frank Plagge aufgrund der Leistung seiner Elf das Sportzentrum in der 72. Minute verließ… »Nach dem 6:1 gegen den FC Wolfsburg war Calberlah der Glanz abhanden gekommen. Fehlender Einsatz und Katastrophenpässe schienen dem GW-Trainer augenscheinlich so sehr zu missfallen, dass er sich aus dem Staub machte, um in Isenbüttel den nächsten Gegner Osloß zu beobachten. Zum Spiel: Die GW-Führung kam glücklich zustande. Einen Zweikampf zwischen Gifhorns Kapitän Michael Kostka und Felix Plagge im 16er wertete der Schiri gegen den MTV II. Calberlahs Marcel Hernier verwandelte den Elfer. Die Gastgeber kamen aber auch zu Chancen, die beste vergab Christian Jansen, der aus 16 Metern die Latte traf (30.). Hernier hatte zuvor auch nur das Gebälk (17.) getroffen. Nach der Pause wurde es nicht besser. Zwar markierte Tim Ullrich das 0:2, Frank Plagge hatte aber genug gesehen: „Ich fahr’ jetzt nach Isenbüttel und esse eine Bratwurst…“ MTV-Coach Hartmut Müller zum Spiel: „Da war mehr drin.“ «MTV: »Mohring – Hooge (46. Fleer), Kostka, Ende, Busch – Jansen, Glindemann, Samkowez, Düsel – Wendt, Krasniqi. «GW: »P. Korsch – Claus (32. Bleistein), Meinhold (41. Heise), Gewinner, Remus – F. Plagge, Garzke, F. Korsch, Hernier – Ullrich, M. Plagge. «Tore: »0:1 (22.) Hernier (Foulelfmeter), 0:2 (58.) Ullrich.

 

Schwache Vorstellung: Spitzenreiter Calberlah (r. Garzke) gewann zwar 2:0 beim MTV Gifhorn II, doch Coach Frank Plagge war trotzdem unzufrieden und ging früher.
 

4:0 gegen Osloß! Isenbüttel klettert auf den dritten Platz
«(jk) Isenbüttel klettert: Dank eines 4:0-Sieges gegen den SV Osloß schieben sich die Fußballer des MTV auf den dritten Platz der Bezirksliga-Tabelle. Holzland holte indes trotz 0:2-Rückstands gegen Reislingen noch ein 2:2-Unentschieden. »«

MTV Isenbüttel – SV Osloß 4:0 (2:0).»

Der MTV erwischte den besseren Start, ging bereits nach fünf Minuten durch Dennis Stöbermann in Führung. In der 33. Minute schwächte sich Osloß selbst, Goran Radojevic sah wegen Meckerns Gelb-Rot. Zuvor hatte der SVer bereits für ein Foul im Strafraum Gelb bekommen. Den fälligen Elfmeter verwandelte Stöbermann zum 2:0. Trotz der Unterzahl steckte Osloß nicht auf, erspielte sich Chancen – nutzte sie aber nicht. Isenbüttel bestrafte diese Nachlässigkeiten eiskalt, erneut Stöbermann (56.) und Florian Klapproth (70.) schraubten das Ergebnis in die Höhe. „Ein hochverdienter Sieg“, befand MTV-Coach Dieter Winter. «

MTV:» van der Vorst – D. Dorenkamp, Ebers (75. Bäse), Nötzel, Gritzka – Heinz (56. Klapproth), Lucas, Renz, Ahrens – Brömel, Stöbermann (58. Ehmling). «

SV:» Logdeser – G. Radojevic – Iatridis, Ott – Ollendorf – Wolfram (28. Fischer, 46. Garbone), Jenkner – N. Radojevic – Cirousse, Alija (80. Siebert), Carlino. «

Tore:» 1:0 (5.) Stöbermann, 2:0 (32.) Stöbermann (Foulelfmeter), 3:0 (56.) Stöbermann, 4:0 (70.) Klapproth. «

Gelb-Rot: »G. Radojevic (SV/33.). «

 

STV Holzland – SV Reislingen/Neuhaus 2:2 (0:2).»

Die Gäste waren in Durchgang eins lange Zeit das klar bessere Team, gingen hochverdient mit 2:0 in Führung. Doch gegen Ende der ersten Halbzeit wurde STV immer stärker und hatte Möglichkeiten, zu verkürzen. „Leider haben wir den Ball nicht im Tor untergebracht“, sagte Holzlands Trainer Waldemar Josef. „Nach der Pause haben wir total den Faden verloren“, meinte SVR-Coach Andreas Löwner. „Holzland hat dann richtig Gas gegeben.“ Mit Erfolg: Timo Dornfeld glich mit seinem Doppelpack aus (65./ 75.). Weitere gute Möglichkeiten ließ Holzland erneut ungenutzt. „Klar ärgert man sich, wenn man noch Chancen zum Sieg hat. Aber wenn man nach einem 0:2 noch einen Punkt holt, ist das ein Teilerfolg“, so Josef. «

STV:» Wächter – H. Röhrs, Kahlert (T. Hansmann), Ratz – Hofer, M. Röhrs, Jürges (80. Müller) – Dornfeld, Matschewski, Pilzecker – T. Röhrs. «

SVR:» Sehm – Alaimo (55. Wolkowski), Stiller (60. Palerla), Eichler, Funke – Stuhlmacher, Stumpp, M. Cyrys, Hülsebusch (46. Rode) – Schultz, Krein. «

Tore:» 0:1 (15.) Stiller, 0:2 (30.) Krein, 1:2 (65.) Dornfeld, 2:2 (75.) Dornfeld.

 

Befreiungsschlag! VfR holt 3:1-Sieg gegen Platendorf
«(hot) Durchatmen, VfR! Der Wolfsburger Fußball-Bezirksligist verlässt dank eines 3:1 gegen Platendorf die Abstiegsränge. Der Höhenflug des TuS wurde so indes jäh gestoppt. Immer noch nicht in Tritt: der FC Wolfsburg, der gegen Brunsrode nur 0:0 spielte. »«

VfR Eintracht Nord Wolfsburg – TuS Neudorf-Platendorf 3:1 (2:0). »

Eine starke erste Hälfte ebnete den Weg für den VfR: Zweimal lochte Daniel Dürkop ein, hinten stand die Null – bis kurz vor Schluss, als Alban Krasniqi es aber nur kurz spannend machte. TuS-Betreuer Karsten Tomuschat: „Der VfR hat den Sieg verdient, einfach lange mehr gebrannt als wir.“ «VfR: »Schwarz – Sappok (46. Marrazza), Korsch, Schömers, Karlowski – Engelhardt, Osumek, Eraslan, Sören Krause – Dürkop, Ben-Soltana. «TuS: »Hilken – Bösche, Zäefi, Benke (12. Lücke), Hadamek – Rauhs, Gül, Helms (78. Ünlü), Kaufmann – Krasniqi, Hoffart. «

Tore: »1:0 (25.) Dürkop, 2:0 (29.) Dürkop, 2:1 (88.) Krasniqi, 3:1 (89.) Ben-Soltana. «

 

FC Wolfsburg – SV Brunsrode/Flechtorf 0:0.»

Der FC kommt weiter nicht auf einen grünen Zweig! Dieses Mal stand wenigstens hinten die Null. „Das war auch das einzig Positive“, so Wolfsburgs Coach Eddy Meyer. Wenn auch mit etwas Glück: Kurz vor Schluss hatte SVB-Joker Lars Mühlhaus noch zwei gute Gelegenheiten. „Aber wir freuen uns trotzdem über das Unentschieden. Auswärts ist ein Punkt grandios“, sagte Brunsrodes Trainer Klaus Soleinsky, dessen Mannschaft durch den 3:1-Sieg des VfR Eintracht Nord dennoch auf einen Abstiegsplatz rutschte. Von Wolfsburg kam nach vorn indes viel zu wenig. Meyer: „Es fehlen momentan einfach immer ein kleiner Schritt und die nötige Stabilität bei uns. Einige meiner Spieler stagnieren zudem derzeit.“ «

FC: »M. Kamieth – Reis, Sander, Dösemeci, Özdemir (46. Schmidt, 50. Witt) – König, Buhl (46. D. Kamieth), Weißgerber, Ramolla – J. Kamieth, Möllenbeck. «

SV: »Stenzel – Eickmeier – Forche, S. Padel – Djuran, Jürgens, Siegers (46. Lommatzsch), Leis, Boukerma – B. Padel (75. Mühlhaus), Bellina. «Tore: »keine. «

Gelb-Rot: »Möllenbeck (FC/85.). «

 

TSV Hehlingen – TuS Müden-Dieckhorst 1:1 (0:0).»

Den Hehlingern, die erst ihre 17. Saisonpartie bestritten, war die fehlende Spielpraxis anzumerken. „Wir haben uns noch nicht gefunden, hinken momentan hinterher. Am Ende müssen wir mit dem einen Punkt zufrieden sein“, erklärte TSV-Trainer Dietmar Koch, dessen Mannschaft durch einen Freistoß von Normen Schubert in Führung gegangen war. Müden hätte nach dem 1:1 in der Schlussphase mit zwei Kontern noch den Siegtreffer erzielen können. „Aber insgesamt geht das Remis von den Spielanteilen her in Ordnung“, so TuS-Coach Andreas Heindorff. «

TSV: »Buchholz – Ackermann, Wegner, Twiehaus, Ross (46. Herrmann) – Atouani (75. Wohlgemuth), Mörsch (46. Schubert), D. Jauster, Michalski – Bischoff, Lotz. «

TuS: »Otte – Braband, Damker, Goedecke, Wegmeyer – Eberhart, Schulz (85. Dannheim), Krüger-Idecke (70. Gieseking), Torben Döring – Linneweh, Schmitz (70. Tobias Döring). «

Tore: »1:0 (50.) Schubert, 1:1 (57.) Eberhart (Foulelfmeter).

 

Gifhorns Coach Kastner-Blödorn: „Jetzt ist die Luft endgültig raus“
«(tg) War es das für die SV Gifhorn in Sachen Klassenerhalt? Nach dem 1:6 gegen den MTV Isenbüttel gab‘s die große Aussprache, Taten sollten folgten. Doch was beim SV Sandkamp folgte, war die nächste Gifhorner Pleite – 0:2 (0:0) hieß es nach schwachen 90 Minuten… »Für die SV Gifhorn ging‘s quasi um die letzte Chance, doch spielerisch brachten die Gäste wenig zu Stande. Sandkamps Betreuer Robin Scheil trocken: „Die Spieler haben sich lieber den schönen Himmel angeguckt, als vernünftig Fußball zu spielen.“ Die zweite Hälfte brachte kaum Besserung – aber Tore. Zunächst hatte Gifhorn durch Hakan Ustaoglu (66.) und Yussuf Özkan (69.) die Chance, in Führung zu gehen, aber beide trafen aus kurzer Distanz das leere Tor nicht. „Das waren Hundertprozentige“, trauerte Kastner-Blödorn den Möglichkeiten nach. Dann wurde es ganz bitter für Gifhorn: Erst kam Sandkamp durch Alik Muradyan zum 1:0 (74.), dann musste der gerade eingewechselte Tobias Breuer mit einer Platzwunde (Zusammenstoß mit einem Mitspieler) wieder runter (80.). Gifhorn machte nun auf, die sich dadurch bietenden Räume nutzen die Gastgeber zur Entscheidung – 2:0 (89.). „Wir hatten das glücklichere Ende – und diese drei Punkte sind wichtig“, so Scheil. Gifhorn sieht hingegen kaum noch Licht am Ende des Tunnels. Kastner-Blödorn: „Das war schon bitter. Jetzt ist die Luft endgültig raus.“ Hoffnung klingt anders… «

Sandkamp:» Hilmert – Vokshi, Orth, Gebert, Mundry (60. Müller) – Habhab, Amiri, Mero – Lehnchen, Weber, Muradyan. «

Gifhorn: »Mechelk – Momberg – Lo Bianco, Vaz, Lippke – Jander, Siegmund, Kuhls (70. Breuer, 80. Müller), Marziz – Ustaoglu, Kastner- Blödorn. «

Tore:» 1:0 (74.) Muradyan, 2:0 (89.) Weber.

 

SVM holt ein Remis
Fußball: Bezirksliga (tg) Keeper René Conrad sicherte seiner SV Meinersen beim 1:1 (1:1) beim FC Brome in der Fußball-Bezirksliga einen Punkt. Die Hausherren gingen früh durch Maik Nicoll in Führung (2.) und hätten danach bei Chancen durch Pierre Wodarsch (8./15.) und Christoph Nieswandt (18./23.) nachlegen müssen. „Das waren sichere Dinger. Aber Conrad war klasse“, lobte FC-Betreuer Tobias Schencke den Gäste-Torwart. Als sich Brome ab der 30. Minute eine Auszeit nahm, schaffte Meinersen prompt nach einer Ecke das 1:1 durch Andreas Lenk (40.). Nach dem Seitenwechsel spielte der FC weiter nach vorn, doch Conrad hatte nun auch das Glück des Tüchtigen. Ein Kopfball von Domenik Traue landete am Innenpfosten… In der Schlussphase hatten die Meinerser wiederum nach einer Ecke die Chance zum 2:1. „Bei Standards waren sie gefährlich“, so Schencke, der den eigenen vergebenen Chancen nachtrauerte. Für Gäste-Trainer Volker Steding war hingegen „das Remis gerecht“. «

Brome:» Wiswedel – Dankert – Herud, Sacher – Jürgens, Grunau (62. Lucke), Nieswandt, Hoffmann, Nicoll – Wodarsch (74. Brinkmann), Traue. «

Meinersen:» Conrad – Wiehe, Winkelmann, Niebuhr, Hagemann – Lenk, Boz (75. Deeke), Weiß – Vogelmann, White, Ahlers.

Tore:» 1:0 (2.) Nicoll, 1:1 (40.) Lenk. «Gelb-Rot:» Vogelmann (SVM/75.)

 

 Bezirksliga: 23.Spieltag Vorberichte

 GR: 03.04.09

 

MTV Gifhorn II - SV Grün-Weiß Calberlah (So., 13 Uhr).

Die Rollenverteilung ist klar: Der Tabellenerste aus Calberlah ist Favorit beim Gastspiel in Gifhorn. Zumal sich die Hausherren zuletzt nicht gerade in Höchstform präsentierten und zweimal in Folge mit leeren Händen dastanden. Ganz anders die Calberlaher, die spätestens nach dem 6:1-Erfolg über den FC Wolfsburg Titelanwärter Nummer 1 sind.

 

Wegner: "Ein Zwölf-Punkte-Spiel"
Brome erwartet Meinersen zum Abstiegskrimi - Buhr nicht mehr dabei - Spielertrainer Wegner mit Gipsfuß

Von Steffen Erkenbrecher
BROME. "Es geht ums nackte Überleben" in der Fußball-Bezirksliga: Beim FC Brome, der nach der Winterpause noch sieglos ist, scheint die Talfahrt Spuren hinterlassen zu haben. So spricht Trainer René Wegner von einem "Zwölf-Punkte-Spiel", wenn am Sonntag (15 Uhr) die SV Meinersen zum Kellerduell kommt.

Weitaus weniger dramatisch sieht indes sein Gegenüber Volker Steding dem Abstiegskrimi entgegen. Stecke sein Team doch schon lange genug im Abstiegskampf und wisse somit, mit solchen Situationen umzugehen. "Das könnte ein Vorteil für uns sein - vielleicht sind wir gefestigter als Brome", erklärt Meinersens Trainer, dessen Team erstmals nach einer kleinen Ewigkeit die Abstiegsränge wieder verlassen könnte. Dazu bedarf es allerdings eines "Dreiers", um die Bromer zu überflügeln.

Ganz anders sieht hingegen die Ausgangslage beim Gastgeber aus: Brome stand im gesamten Saisonverlauf noch kein einziges Mal auf einem Abstiegsplatz. Eine Serie, die nach Meinung vom FC-Trainer natürlich auch am Sonntagabend noch Bestand haben soll. "Alles andere als ein Sieg wäre eine Enttäuschung", macht Wegner unmissverständlich klar, der trotz der Negativserie zuletzt den Glauben an seine Mannschaft nicht verloren hat: "Wir haben genügend Qualität, um am Sonntag zu siegen."

Im Hinspiel konnte der FC das jedoch nicht unter Beweis stellen - die Meinerser siegten mit 2:1. Und das nicht mal unverdient: Denn auch wenn spielerisch kaum Unterschiede zu erkennen waren, zeigten die damaligen Hausherren den größeren Einsatzwillen. "Das könnte wieder der Weg zum Erfolg sein. Wir wollen die drei Punkte", erklärt Steding, der auf Iwan Hekk (Rot) und den verletzten Tobias Glindemann verzichten muss.

Gleichermaßen plagt sich auch der Gastgeber mit Verletzungssorgen herum. Besonders bitter: Spielertrainer René Wegner hat den Fuß in Gips, wird vielleicht bis Ende der Saison nicht mehr zur Verfügung stehen. "Das ist natürlich bitter im Abstiegskampf. Wir werden trotzdem versuchen, kompakt zu stehen in unserem 4-3-3 System. Die Jungs wissen, worum es geht", so der Coach, der sich mit sofortiger Wirkung von seinem Kapitän Malte Buhr getrennt hat.

 

Favoritenschreck Osloß will den Großen ärgern
Cirousse-Elf zu Gast beim Titelaspiranten Isenbüttel

ISENBÜTTEL. Die Mannschaft der Stunde, sie heißt zweifelsohne MTV Isenbüttel: Denn mit zwei Kantersiegen in Serie schockte der Titelaspirant nicht nur beide Gifhorner Stadtvereine, sondern spielte sich auch wieder ganz nah heran an die Tabellenspitze. Doch Vorsicht: Mit dem SV Osloß ist am Sonntag (15 Uhr) ein anderes Kaliber zu Gast bei den Blau-Weißen.

Das weiß auch Isenbüttels Trainer Dieter Winter, der sich demnach nicht blenden lässt von den zwei grandiosen Auftritten zuletzt. "Klar waren die Siege schön - gegen Osloß wird es dennoch sehr schwierig. Sie haben gute Stürmer und ein quirliges Mittelfeld", meint der MTV-Coach, der dementsprechend das nötige Engagement von seinen Schützlingen erwartet: "Wenn wir oben dran bleiben wollen, müssen wir siegen!"

Solch einen Druck dürfte der Kontrahent aus Osloß indes nicht verspüren. Denn dank einer Negativserie kurz vor Weihnachten ist der Zug abgefahren für den Tabellenachten. "Für uns geht es nur noch darum, die Titelaspiranten zu ärgern beziehungsweise uns weiterzuentwickeln", offenbart Osloß' Trainer Babis Cirousse, der zudem eine Kampfansage in Richtung Isenbüttel abschickt: "Es wird nicht leicht für den MTV, uns zu schlagen. Wir gehören spielerisch zu den stärksten Mannschaften."

Eine Aussage, die im Hinspiel durchaus ihre Berechtigung findet. Damals siegte Osloß hoch verdient mit 3:2 Toren.

 

 AZ: 03.04.09

 

MTV Gifhorn II –»« SV GW Calberlah (Sonntag, 13 Uhr; Hinspiel 0:1).»

In der Hinrunde war‘s eine ganz enge Kiste, „vielleicht geht‘s ja dieses Mal andersrum aus“, hofft Gifhorns Trainer Hartmut Müller. „Wir müssen alles dagegensetzen, was wir haben.“ Für GW-Coach Frank Plagge heißt es nach dem 6:1 gegen den FC Wolfsburg: „Hausaufgaben machen. Wir haben den Willen, die drei Punkte mitzunehmen, wissen aber, wie schwer das werden kann.“

 

 

FC Wolfsburg im April 2009: Vom Titel redet niemand mehr

«(hot/tg) Im Dezember 2008 war der FC Wolfsburg souveräner Tabellenführer. Weil die Konkurrenz in der Fußball-Bezirksliga zuschauen musste, aber auch, weil der FC von Sieg zu Sieg eilte. Anfang April 2009, vor dem Spiel am Sonntag (15 Uhr) gegen den SV Brunsrode/Flechtorf (Hinspiel 4:1), ist von der Meisterschaft im Porschestadion keine Rede mehr. »Drei von vier Partien in diesem Jahr gingen verloren, zuletzt gab’s Packungen in Osloß (1:4) und Calberlah (1:6) – die einst beste Abwehr der Liga musste einstecken. FC-Coach Eddy Meyer legt den Finger in die Wunde: „Einige Spieler meinen, sie müssten als Abwehrakteure Tore schießen…“ Und: „Die Führungsspieler müssen wieder Führungsspieler werden. Wenn sie wie jetzt nur zehn Prozent weniger geben, reicht es nicht.“ Denn: „Wenn ein Hochspringer optimal trainiert und zwei Meter springt, aber ohne Training 2,10 Meter springen will, dann geht das nicht.“ Der Einsatz im Training stimme zwar in der Breite, jetzt hofft Meyer aber, dass alle einen Schritt mehr machen und die Trendwende schaffen: „Jeder muss wieder seine Aufgaben erledigen.“ Das Wort Meisterschaft sei derzeit aus dem FC-Vokabular gestrichen. Der Coach: „Wir reden nur über das nächste Spiel.“ SV-Coach Klaus Soleinsky sieht sich als „Aufbaugegner“ für den FC: „Wir kommen wohl genau richtig. Wolfsburg muss gewinnen.“ Doch kampflos will sich der SV, der auf Andy Leis, Rene Wiezoreck und Thomas Boukerma verzichten muss, nicht ergeben: „Wer weiß, vielleicht können wir den FC ja zu ein paar Fehlern zwingen…“

 

Große Aussprache bei der SV Gifhorn

«(jk/hot/tg) Können sich Sandkamp und Brome absetzen? Oder kommen Meinersen und die SV Gifhorn wieder heran? Am Sonntag (15 Uhr) treffen vier der momentan sechs Konkurrenten im Abstiegskampf der Fußball-Bezirksliga in direkten Duellen aufeinander. »«

FC Brome – SV Meinersen (Hinspiel 1:2).»

Nachdem sich Brome unter der Woche von Kapitän Malte Buhr getrennt hat (AZ/WAZ berichtete), ist die Frage nach dem neuen Spielführer offen. „Es ist egal, wer die Binde trägt. Wichtig ist, dass wir als Mannschaft zusammenstehen“, erklärt FC-Spielertrainer René Wegner, für den die Saison wohl wegen einer Knöchelverletzung vorbei ist. Wegner: „Das ist ein Rückschlag, aber den wird das Team wegstecken.“ Meinersens Coach Volker Steding ist guter Dinge: „Zuletzt haben wir in Brunsrode gut gespielt.“ «

SV Sandkamp – SV Gifhorn (2:2).»

Sandkamps Pressewart Robin Scheil macht klar: „Es zählt nur ein Sieg.“ Bei einem Dreier würde sich der SVS absetzen, bei einer Niederlage würde sich Gifhorn „in Reichweite bringen. Die SV wird mit Sicherheit 120 Prozent geben“, warnt Scheil. Allerdings ist die Personalsituation der Eyßelheider prekär: Hinter dem Einsatz von Hakan Ustaoglu steht ein großes Fragezeichen, Chris Schubert fällt nach einer Meniskus-OP sechs bis acht Wochen aus. Dennoch steht das Schlusslicht nach drei Niederlagen gegen Spitzenteams mehr als nur unter Druck. Gäste-Coach Aki Kastner-Blödorn: „Wir hatten nach dem 1:6 gegen Isenbüttel eine große Aussprache. Wir sind uns alle bewusst, dass es in den nächsten vier Wochen um unsere Zukunft geht.“ Taten sollen folgen, reden helfe nicht mehr, so Gifhorns Trainer: „Eine Ansprache wird’s am Sonntag nicht geben.“

 

 

 

 

 Bezirksliga: 22.Spieltag Spielberichte

 

 AZ: 31.03.09

 

Calberlah spaziert zum 6:1
In der Bezirksliga kramte der SV Grün-Weiß Calberlah ein Erfolgsrezept heraus

und siegte klar im Spitzenspiel – der Gifhorner Fußball-Streifzug.

»„Ein bisschen Aberglaube muss sein“, sagt Frank Plagge, Coach des Bezirksligisten

«SV Grün-Weiß Calberlah».

Denn vor dem Spitzenspiel gegen den FC Wolfsburg absolvierten die Calberlaher genau das Programm wie vor zwei Jahren vor dem Spitzenspiel gegen Leiferde.

„Wir haben Kaffee getrunken und einen Spaziergang gemacht“, erklärt Plagge.

Damals siegte der SV in der Kreisliga mit 5:0, diesmal mit 6:1.

„Wir sind vorher genau die gleiche Runde gegangen“, verriet Plagge.

 

 

FC hat das Wort Aufstieg „nach hinten geschoben“
«(api) Ein Bezirksligist, der das Wort Aufstieg ganz nach hinten schiebt – der Wolfsburger Fußball-Streifzug.
»Mund abputzen, weitermachen! Beim «FC Wolfsburg» ist die 1:6-Pleite im Bezirksliga-Spitzenspiel bei Grün-Weiß Calberlah abgehakt. Zwei Tage ärgern müssen reichen. „Nach Siegen freuen wir uns auch nur zwei Tage“, sagt Edwin Meyer, der nicht weiß, ob es ein Zufall ist, dass jetzt dreimal hintereinander auf Rasen verloren wurde. „Wir haben fünf Monate lang nur auf Kunstrasen trainiert“, gibt er zu bedenken. Bei drei Punkten Rückstand auf Primus Calberlah und zwei Spielen mehr wird nun von Spiel zu Spiel geschaut Meyer: „Das Wort Aufstieg haben wir nach hinten geschoben.“

 

Torjäger der Bezirksliga 1:

23  Tore: Stöbermann (Isenbüttel).

17 Tore: Hoffart (Platendorf).

16 Tore: Krasniqi (Platendorf)

13  Tore: Nicoll (Brome), T. Röhrs (Holzland), Cirousse (Osloß).

12  Tore: M. Plagge, Plotek (beide Calberlah), J. Kamieth (FC Wolfsburg), Muradyan (Sandkamp).

11  Tore: Brömel (Isenbüttel), Carlino (Osloß).

10  Tore: Dürkop (Eintr. Nord), Bischoff (Hehlingen), Lücke (Platendorf), Stumpp (Reislingen).

  9  Tore: Bellina (Brunsrode), Weber (Sandkamp) und andere.

 

 

 

 GR: 30.03.09

 

Fußball-Bezirksliga Zwei Schützenfeste

6:1, es war das Standardergebnis am gestrigen Sonntag in der Fußball-Bezirksliga. Allerdings war es nicht gerade verwunderlich, dass der offensivstarke Tabellenvierte MTV Isenbüttel so klar bei Schlusslicht SV Gifhorn gewann.

Die große Überraschung war die Deutlichkeit, mit der Spitzenreiter SV GW Calberlah den Verfolger

1. FC Wolfsburg in die Schranken wies.

 

Er hatte wahrlich einen schweren Stand in Calberlah: FC-Kapitän Jens Kamieth (links) wurde ebenso wie seinen Mannschaftskollegen nur wenig Raum gewährt in der Fremde.  (regios24)

 

Calberlah demütigt seinen Verfolger

Plagge-Elf spielt wie aus einem Guss - Wolfsburg kassiert beim 1:6 bereits die dritte Pleite nach der Winterpause

Von Steffen Erkenbrecher

CALBERLAH. "Spitzenreiter, Spitzenreiter - hey, hey", schallte es um 16.48 Uhr am Calberlaher Barnbruch. Die Grün-Weißen, sie feierten ihren 6:1 (3:0)-Kantersieg im Gipfeltreffen der Fußball-Bezirksliga ausgelassen. Die Akteure des 1. FC Wolfsburg, die zuvor 90 Minuten ihre Grenzen aufgezeigt bekommen hatten, suchten indes schnell das Weite.

Das Spiel, es schrieb bereits die 85. Spielminute - längst war das Duell entschieden. Doch bezeichnend für die Partie am gestrigen Nachmittag: Calberlah bekam einfach nicht genug vom Toreschießen, zeigte Spielfreude und erhöhte nach feiner Kopfballverlängerung von Dieter Keil durch Marc Plagge zum 6:1-Endstand.

Die Gäste aus Wolfsburg hatten sich zu diesem Zeitpunkt bereits aufgegeben. Beinahe verständlich, hatten sich die Hausherren in der gesamten Spielzeit doch als zu dominant erwiesen. Selbst die ansonsten so gefürchteten Kamieth-Brüder, Jens und Dennis, hatten daran nichts ändern können. Dafür hatte auch Sonderbewacher Frederik Korsch gesorgt, der FC-Kapitän Jens Kamieth, das Herzstück der Wolfsburger Mannschaft, völlig aus dem Spiel nahm.

Folgerichtig waren es fast ausschließlich die Calberlaher, die sich Möglichkeiten herausspielten. Tim Ullrich, der doppelt traf, und Marcel Hernier, der einen Foulelfmeter verwandelte, nutzten dabei nur 3 von 7 Calberlaher Chancen vor dem Halbzeitpfiff. Die Wolfsburger hatten hingegen nicht mehr als einen 16-Meter-Schuss von Viktor Weißgerber zu bieten, den der FC-Regisseur auch noch falsch traf.

Nach dem Seitenwechsel kamen die Gäste dann etwas besser in Tritt und wurden prompt belohnt: Nach einer Flanke von der rechten Seite köpft Martin Möllenbeck - Christopher Ramolla verwertet den Abpraller (55.). Ein Weckruf - allerdings nicht für die Rot-Weißen, sondern für die Hausherren. Calberlahs bester Angreifer Timo Plotek besorgt nach einer Flanke das 4:1 (57.).

Anschließend war die Moral der Wolfsburger dann endgültig gebrochen. Somit triumphierten die Calberlaher auch in der Höhe verdient mit 6:1 und machten damit einen entscheidenden Schritt in puncto Titelkampf. Die Wolfsburger bleiben indes vorläufig auf Rang 2.

Tore: 1:0, 2:0 Ullrich (7., 13.), 3:0 Hernier (45./FE), 3:1 Ramolla (55.), 4:1 Plotek (57.), 5:1, 6:1 M. Plagge (78., 85.).

SV: P. Korsch - Claus (81. Bleistein), Hernier, Gewinner, Remus - F. Korsch, Garzke - F. Plagge - Plotek, M. Plagge, Ullrich (82. Keil).

FC: M. Kamieth - Hoffman, Sander, Dösemeci, Özdemir - Reis (46. Hyseni), J. Kamieth, Weißgerber, Buhl - D. Kamieth (46. Möllenbeck), Ramolla.

 

Calberlahs Angreifer Tim Ullrich (rechts) köpft zum 2:0-Zwischenstand ein.

FC-Torwart Maik Kamieth kommt zu spät. (regios24)

 

 

 

 

STIMMEN ZUM SPIEL

Frank Plagge, Calberlahs Trainer:

"Wir haben die Katze heute in und aus dem Sack geschossen. Zudem bin ich sehr zufrieden,

weil wir die Wolfsburger überhaupt nicht zur Entfaltung kommen lassen haben."

Edwin Meyer, Wolfsburgs Trainer:

"Unser Abwehrverhalten war heute sehr schwach - wir haben es Calberlah zu einfach gemacht. Der Gegner war aber auch sehr stark. Wir sind indes zu schnell eingebrochen."

Timo Plotek, Calberlaher Stürmer:

"Wir haben wirklich top gespielt - die wichtigen Pässe kamen und wir haben mit zwei Kontakten gespielt.

Zudem haben wir die FC-Stürmer völlig aus dem Spiel genommen."

Dennis Kamieth, FC-Stürmer:

"Wenn wir zurückliegen, fehlt uns die Moral. Wir hatten uns viel vorgenommen, sind aber nicht vernünftig in die Zweikämpfe gegangen."

 

 

AZ: 30.03.09

 

Schützenfest: Calberlah schlägt den FC mit 6:1!

«(jk) Schützenfest in Calberlah: Der SV Grün-Weiß besiegte im Spitzenspiel der Fußball-Bezirksliga den FC Wolfsburg mit 6:1 (3:0). Und der Erfolg war auch in dieser Höhe verdient. »Schon nach sechs Minuten zeigten die Hausherren, wo’s langgehen soll. Tim Ullrich erzielte das 1:0 – und legte nur acht Minuten später zum 2:0 nach. In der Folge ließ Calberlah die Zügel etwas schleifen, Wolfsburg konnte daraus jedoch kein Kapital schlagen. Kurz vor dem Seitenwechsel dann Knackpunkt Nummer 1: SV-Stürmer Timo Plotek wurde im Strafraum gelegt, den fälligen Elfmeter verwandelte Marcel Hernier. Nach der Pause gab’s den zweiten Knackpunkt: Nur zwei Minuten nach Wolfsburgs Anschlusstreffer durch Martin Möllenbeck stellte Calberlah den alten Abstand wieder her. Plotek nagelte das Leder erst noch ans Lattenkreuz, traf dann im Nachschuss zum 4:1. Die Gastgeber hatten noch fünf weitere Chancen, zwei davon nutzte Marc Plagge. Letztlich war’s ein hochverdienter Sieg, der SV hatte den Tabellenzweiten aus Wolfsburg jederzeit im Griff. Kein Wunder, dass Calberlahs Coach Frank Plagge „hochzufrieden“ war (siehe Interview). Sein Gegenüber, FC-Trainer Edwin Meyer, war dagegen nicht zufrieden: „Wir haben erschreckend schwach gespielt. Da waren viel zu viele Einzelaktionen dabei.“ «

 

SV:» P. Korsch – Claus (82. Bleistein), Hernier, Gewinner, Remus – F. Korsch, Garzke, F. Plagge (78. Heise), Ullrich (83. Keil) – M. Plagge, Plotek. «

 

FC:» M. Kamieth – Özdemir (46. Hyseni), Sander, Dösemeci, Hoffmann – Weißgerber, Reis (61. Engelmann), J. Kamieth, Buhl – Ramolla, D. Kamieth (46. Möllenbeck). «

 

Tore:» 1:0 (6.) Ullrich, 2:0 (14.) Ullrich, 3:0 (45.) Hernier (Foulelfmeter), 3:1 (54.) Möllenbeck, 4:1 (56.) Plotek, 5:1 (77.) M. Plagge, 6:1 (85.) M. Plagge.

 

Das frühe 1:0 Tim Ullrich (u.) brachte seinen SV GW Calberlah im Topspiel der Bezirksliga gegen den FC Wolfsburg in Führung. Am Ende siegte der Spitzenreiter mit 6:1 (Photowerk)

 

 

 

1:6! Gifhorn bricht nach der Pause ein

«(tg) Eine Hälfte lang sah’s für die Fußballer der SV Gifhorn gut aus, doch dann brach das Bezirksliga-Schlusslicht ein. Am Ende stand eine derbe 1:6-(1:1)-Heimpackung gegen den MTV Isenbüttel. »In der ersten Halbzeit konnte der Tabellenletzte noch gut mithalten, hatte nach der Führung sogar die Chance, auf 2:0 zu erhöhen. „Wenn wir die Gelegenheit nutzen, kann das Spiel ganz anders laufen“, so Gifhorns Spielertrainer Andreas Kastner-Blödorn. „Den hat Vorsti gut rausgeholt“, lobte MTV-Coach Dieter Winter seinen Torwart Andreas van der Vorst. Nach dem Wechsel fiel die Leistung der SVer stark ab. Isenbüttel kam zu vielen Chancen, hätte höher siegen können. „Die Gifhorner haben in der ersten Halbzeit gezeigt, wozu sie kämpferisch in der Lage sind“, sagte Winter. „Aber wir haben verdient gewonnen.“ Kastner-Blödorn wollte zum Spiel nicht viel sagen: „Ich muss das erstmal verdauen. Wir hatten uns so viel vorgenommen…“ «

Gifhorn:» Piechowiak – Jander (46. Müller), Wrasmann, Vaz, Lippke – Momberg, Siebers, Lo Bianco (75. Kastner-Blödorn) – Breuer, Ustaoglu, Özkan (75. Grünhage). «

Isenbüttel:» van der Vorst – Jacobs, Gritzka, Ebers – C. Heinz, D. Dorenkamp, Renz, Lucas, Ahrens – Brömel (67. Klapproth), Stöbermann. «

Tore:» 1:0 (25.) Ustaoglu, 1:1 (40.) Stöbermann, 1:2 (53.) Brömel, 1:3 (55.) Brömel, 1:4 (64.) Renz, 1:5 (75.) Klapproth, 1:6 (80.) Dorenkamp.

 

 

5:2 in Müden: Platendorf beißt sich weiter oben fest

«(jk/tg) Platendorf beißt sich weiter oben fest: Der TuS gewann in der Fußball-Bezirksliga beim Namensvetter aus Müden verdient mit 5:2. »«

TuS Müden-Dieckhorst – TuS Neudorf-Platendorf 2:5 (1:3). »

Bei strömendem Regen bot Platendorf eine sehr gute Leistung und gewann verdient mit 5:2. „Wir hätten lieber im Bett bleiben sollen“, erklärte Müdens Trainer Andreas Heindorff. Für Platendorfs Coach Ralf Ulrich war der Sieg eigentlich zu keiner Zeit in Gefahr: „Nach dem 2:3 kippte das Spiel zwar ein wenig, aber wir haben uns dann zusammengerissen und den Druck nochmals erhöht.“ Auch Platendorfs Keeper Florian Hilken hatte großen Anteil am Sieg. Gleich zweimal verhinderte er ein Tor nach einem Standard. «

Müden:» Otte – Braband, Damker, Gödecke, Dannheim (63. Wegmeyer) – Marzisz, Linneweh, Eberhart, S. Gerike (65. Tobias Döring), Schulz (71. Torben Döring) – Schmitz. «

Platendorf:» Hilken – Bösche, Cafer Gül, Zäefi, Hadamek (81. Guse) – Rauhs, Hoffart, M. Benke – Helms, Kaufmann (86. Luft) – Krasniqi. «

Tore:» 0:1 (16.) Helms, 0:2 (24.) Krasniqi, 0:3 (34.) Krasniqi, 1:3 (45.) Eberhart, 2:3 (50.) S. Gerike, 2:4 (75.) Hoffart (Foulelfmeter), 2:5 (79.) Kaufmann. «

 

SV Reislingen/Neuhaus – MTV Gifhorn II 2:1 (2:1).»

Mit Markus (Magen-Darm-Infekt) und Thomas Cyrys (Rotsperre), Rouven Schrock (muskuläre Probleme) sowie Manuel Krein (private Gründe) fehlten dem SVR gleich vier Stammkräfte. „Ich musste die Mannschaft kurzfristig umstricken“, so Reislingens Coach Andreas Löwner. Dennoch erwischte sein Team den besseren Start und ging mit 2:0 in Führung. Zwar gelang dem MTV noch vor der Pause der Anschluss – doch ein weiterer Treffer wollte trotz Dauerdrucks nicht fallen. „Wir hatten noch richtig gute Chancen. Aber es sollte einfach nicht sein“, sagte Gifhorns Trainer Hartmut Müller seufzend. «

SV:» Sehm – Alaimo, Stiller, Eichler, Funke – Stuhlmacher (65. Palella), Rode (80. Hein), Spahn, Stumpp – Hülsebusch, Schultz. «

MTV:» Filikidi – H. Weferling, Kostka, Ende, Tairi (60. Busch) – Lippke, Düsel, Samkowez (75. Mohring), Jansen – Wendt, Dinus (65. Glindemann). «

Tore:» 1:0 (25.) Schultz, 2:0 (28.) Stumpp (Foulelfmeter), 2:1 (35.) Tairi (Foulelfmeter).

 

 

 GR: 30.03.09

 

Fußball-Bezirksliga Zwei Schützenfeste

6:1, es war das Standardergebnis am gestrigen Sonntag in der Fußball-Bezirksliga. Allerdings war es nicht gerade verwunderlich, dass der offensivstarke Tabellenvierte MTV Isenbüttel so klar bei Schlusslicht SV Gifhorn gewann.

Die große Überraschung war die Deutlichkeit, mit der Spitzenreiter SV GW Calberlah den Verfolger

1. FC Wolfsburg in die Schranken wies.

 

Calberlah demütigt seinen Verfolger

Plagge-Elf spielt wie aus einem Guss - Wolfsburg kassiert beim 1:6 bereits die dritte Pleite nach der Winterpause

Von Steffen Erkenbrecher

CALBERLAH. "Spitzenreiter, Spitzenreiter - hey, hey", schallte es um 16.48 Uhr am Calberlaher Barnbruch. Die Grün-Weißen, sie feierten ihren 6:1 (3:0)-Kantersieg im Gipfeltreffen der Fußball-Bezirksliga ausgelassen. Die Akteure des 1. FC Wolfsburg, die zuvor 90 Minuten ihre Grenzen aufgezeigt bekommen hatten, suchten indes schnell das Weite.

Das Spiel, es schrieb bereits die 85. Spielminute - längst war das Duell entschieden. Doch bezeichnend für die Partie am gestrigen Nachmittag: Calberlah bekam einfach nicht genug vom Toreschießen, zeigte Spielfreude und erhöhte nach feiner Kopfballverlängerung von Dieter Keil durch Marc Plagge zum 6:1-Endstand.

Die Gäste aus Wolfsburg hatten sich zu diesem Zeitpunkt bereits aufgegeben. Beinahe verständlich, hatten sich die Hausherren in der gesamten Spielzeit doch als zu dominant erwiesen. Selbst die ansonsten so gefürchteten Kamieth-Brüder, Jens und Dennis, hatten daran nichts ändern können. Dafür hatte auch Sonderbewacher Frederik Korsch gesorgt, der FC-Kapitän Jens Kamieth, das Herzstück der Wolfsburger Mannschaft, völlig aus dem Spiel nahm.

Folgerichtig waren es fast ausschließlich die Calberlaher, die sich Möglichkeiten herausspielten. Tim Ullrich, der doppelt traf, und Marcel Hernier, der einen Foulelfmeter verwandelte, nutzten dabei nur 3 von 7 Calberlaher Chancen vor dem Halbzeitpfiff. Die Wolfsburger hatten hingegen nicht mehr als einen 16-Meter-Schuss von Viktor Weißgerber zu bieten, den der FC-Regisseur auch noch falsch traf.

Nach dem Seitenwechsel kamen die Gäste dann etwas besser in Tritt und wurden prompt belohnt: Nach einer Flanke von der rechten Seite köpft Martin Möllenbeck - Christopher Ramolla verwertet den Abpraller (55.). Ein Weckruf - allerdings nicht für die Rot-Weißen, sondern für die Hausherren. Calberlahs bester Angreifer Timo Plotek besorgt nach einer Flanke das 4:1 (57.).

Anschließend war die Moral der Wolfsburger dann endgültig gebrochen. Somit triumphierten die Calberlaher auch in der Höhe verdient mit 6:1 und machten damit einen entscheidenden Schritt in puncto Titelkampf. Die Wolfsburger bleiben indes vorläufig auf Rang 2.

Tore: 1:0, 2:0 Ullrich (7., 13.), 3:0 Hernier (45./FE), 3:1 Ramolla (55.), 4:1 Plotek (57.), 5:1, 6:1 M. Plagge (78., 85.).

SV: P. Korsch - Claus (81. Bleistein), Hernier, Gewinner, Remus - F. Korsch, Garzke - F. Plagge - Plotek, M. Plagge, Ullrich (82. Keil).

FC: M. Kamieth - Hoffman, Sander, Dösemeci, Özdemir - Reis (46. Hyseni), J. Kamieth, Weißgerber, Buhl - D. Kamieth (46. Möllenbeck), Ramolla.

 

STIMMEN ZUM SPIEL

Frank Plagge, Calberlahs Trainer:

"Wir haben die Katze heute in und aus dem Sack geschossen. Zudem bin ich sehr zufrieden,

weil wir die Wolfsburger überhaupt nicht zur Entfaltung kommen lassen haben."

Edwin Meyer, Wolfsburgs Trainer:

"Unser Abwehrverhalten war heute sehr schwach - wir haben es Calberlah zu einfach gemacht. Der Gegner war aber auch sehr stark. Wir sind indes zu schnell eingebrochen."

Timo Plotek, Calberlaher Stürmer:

"Wir haben wirklich top gespielt - die wichtigen Pässe kamen und wir haben mit zwei Kontakten gespielt.

Zudem haben wir die FC-Stürmer völlig aus dem Spiel genommen."

Dennis Kamieth, FC-Stürmer:

"Wenn wir zurückliegen, fehlt uns die Moral. Wir hatten uns viel vorgenommen, sind aber nicht vernünftig in die Zweikämpfe gegangen."

 

 

 

 

 

 Bezirksliga: 22.Spieltag Vorberichte

 AZ: 27.03.09

 

Duell um Platz eins: GW Calberlah erwartet gebeutelten FC Wolfsburg
«(hot) Es ist das absolute Knaller-Duell des 22. Spieltags in der Fußball-Bezirksliga! Spitzenreiter SV GW Calberlah erwartet am Sonntag um 15 Uhr den punktgleichen Verfolger FC Wolfsburg. Doch als würde es nicht schon schlecht genug bei den Gästen laufen, drohen im Topspiel wichtige Leute auszufallen… »FC-Coach Eddy Meyer schwankte in der Beurteilung der aktuellen Verletztenwelle. Klar: Dass die Einsätze von Tino König, Sako Aro, André Schmidt, Björn Sander, Sebastian Buhl und Viktor Weißgerber auf der Kippe stehen, ist zu diesem Zeitpunkt mehr als ärgerlich. Aber, so Meyer: „Jetzt können sich die Akteure aus der zweiten Garde einmal beweisen. Die haben im Training die Handbremse gelöst, und deswegen bin ich auch zuversichtlich.“ Außerdem will Wolfsburgs Trainer möglicherweise auf Franco Lecinena setzen. Personalsorgen haben die Grün-Weißen derzeit nicht: „Wir sind mit sieben Punkten aus drei Spielen gut gestartet, die Stimmung ist gut und mit Felix und Philip Plagge kommen zwei Spieler wahrscheinlich zurück“, so Calberlahs Trainer Frank Plagge, der sich auf den Sonntag freut: „Wir haben zwei Spiele weniger als der FC, sind deswegen auch im psychologischen Vorteil.“ Von einer Vorentscheidung will er aber selbst im Erfolgsfall nichts wissen: „Vergangenes Jahr haben wir im April einen von zwölf Punkten geholt. Dazu würde ich mich erst Anfang Mai äußern“, sagt der GW-Trainer. Meyer sieht’s ähnlich: „Die Nachholspiele müssten die Calberlaher ja erstmal gewinnen.“ Und vor allem müssten sie am Sonntag den FC und seinen heißen zweiten Anzug bezwingen.

Spitzenreiter: Gastgeber GW Calberlah (li. Tim Ullrich)

will seine gute Form auch am Sonntag im Topspiel bestätigen.

 

 

Kellerduell eins: Sandkamp bei SVM
«(jk/tg) Holt Sandkamp die Big Points? Am Sonntag (15 Uhr) kann sich der SVS mit einem Sieg bei der SV Meinersen erstmal von den unteren Rängen distanzieren. Abstiegskampf am 22. Spieltag der Fußball-Bezirksliga, Teil eins! »SVS-Spielertrainer Thomas Orth weiß allerdings, „dass ein Dreier in Meinersen nicht einfach wird“. Denn: „Wenn die SV nicht gegen uns punktet, wird‘s sehr schwer für sie. Deswegen wird Meinersen voll auf Sieg spielen.“ Im Hinspiel konnte Sandkamp beim 4:1 drei Punkte einfahren. „Das Ergebnis täuscht aber, so deutlich war‘s nicht“, erinnert sich Orth. „Meinersen war damals stark im Zweikampfverhalten. Da müssen wir auch jetzt wieder dagegenhalten und zusehen, dass wir die Einstellung haben, gewinnen zu wollen.“ Meinersens Coach Volker Steding sieht dem Spiel gegen Sandkamp optimistisch entgegen. Die letzten 15 Minuten gegen Brunsrode spielte seine Mannschaft gut – nur die Chancenverwertung ließ zu wünschen übrig. Steding hofft, dass die Spieler diese Leistung am Sonntag wieder abrufen werden. Außerdem steht Stammspieler Tobias Nie-buhr nach wochenlanger Verletzung wieder in der Startelf. „Die nächsten Spiele gegen direkte Abstiegskonkurrenten sind für uns machbar“, erklärt der Coach. „Ein Sieg gegen Sandkamp ist zum Anfang wichtig – und Pflicht.“

 

Kellerduell zwei: VfR in Brunsrode
«(hot/tg) Verloren ist nach dem Spiel definitiv noch nichts –»« dennoch stehen sowohl der SV Brunsrode/»« Flechtorf als auch der VfR Eintracht Nord am Sonntag in Flechtorf (15 Uhr) im direkten Duell unter enormem Druck. Abstiegskampf am 22. Spieltag der Fußball-Bezirksliga, Teil zwei! »Wolfsburgs Trainer Karsten Stephan sagt ohne Umschweife: „Die Situation ist eindeutig. Beide müssen gewinnen.“ Der VfR könnte mit drei Punkten an den „Bullen“ vorbeiziehen. In der ersten Saisonhälfte siegte das Stephan-Team locker mit 5:1 – und genau darin liegt die Gefahr. Die Befürchtung des Eintracht-Coaches: „Dass es zu gut läuft und wir anfällig werden wie zuletzt in Reislingen.“ Für Brunsrodes Trainer Klaus Soleinsky ist das Spiel gegen den VfR Eintracht ein „Kampf ums Überleben“. Der Coach meint: „Drei Punkte aus dem Spiel gegen einen direkten Gegner im Abstiegskampf sind unheimlich wichtig.“ Die Vorstellung, dass der VfR Eintracht Nord mit einem Sieg an ihnen vorbeizieht, behagt den Brunsrodern natürlich gar nicht. Positiver Aspekt für den SV: Soleinsky kann wieder auf Stammspieler Andy Leif zurückgreifen, dessen Verletzungspause beendet ist.

 

Überwindet die SV Gifhorn endlich ihren Heimfluch?
«(hot/jk/tg) Beendet Schlusslicht SV Gifhorn endlich den Heimfluch? Bisher gab’s in dieser Saison keinen Sieg – und jetzt kommt ausgerechnet ein MTV Isenbüttel in toller Form. Alle Partien der Fußball-Bezirksliga steigen am Sonntag um 15 Uhr. »«

SV Gifhorn – MTV Isenbüttel (1:5).»

Das harte Startprogramm mit dem FC, Calberlah und jetzt Isenbüttel kommt SV-Coach Aki Kastner-Blödorn gar nicht so ungelegen: „Das gibt uns die Möglichkeit, uns zu finden. Wir wollen natürlich trotzdem versuchen zu punkten.“ MTV-Trainer Dieter Winter sieht darin eine Gefahr: „Gifhorn muss ja punkten. Das wird ganz schwer für uns.“ «

TSV Hehlingen – FC Brome (3:1).»

Trotz der Niederlage zeigte Hehlingen laut Trainer Dietmar Koch zuletzt in Platendorf eine gute Leistung. Die soll gegen Brome wieder umgesetzt werden. Da ihm der gesamte Kader zur Verfügung steht, „ist ein Sieg Pflicht“, so Koch. Brome hat noch an der Pleite gegen Sandkamp zu knabbern. „Wir trauern den drei Punkten hinterher“, gibt FC-Betreuer Tobias Schencke zu. Daher will Brome unbedingt punkten. Derweil übernimmt Torwart-Trainer Peter Loeper bis zum Saisonende auch den Co-Trainer-Posten, da Norman Lenz aus privaten Gründen aufhört. «

SV Reislingen/Neuhaus – MTV Gifhorn II (1:2).»

Zuletzt erwischte der MTV II beim 1:5 in Isenbüttel keinen guten Tag. „So etwas darf nicht öfter vorkommen“, fordert Gifhorns Coach Hartmut Müller. „Ich hoffe, die Jungs haben das begriffen.“ SVR-Trainer Andreas Löwner wird die Oberliga-Reserve freilich nicht unterschätzen: „Wir sind gewarnt, wollen aber punkten, punkten, punkten.“ «

SV Osloß – STV Holzland (0:4).»

STV-Trainer Waldemar Josef weiß um die Schwere der Aufgabe: „Wir fahren da mit viel Respekt hin – wollen aber gewinnen.“ Im Hinspiel klappte das, vor allem, „weil wir Osloß nicht ins Spiel haben kommen lassen“, so Josef. Deswegen sagt auch SVO-Spielertrainer Babis Cirousse: „Holzland war bisher unser stärkster Gegner.“ Osloß’ Motivation ist aber groß. Cirousse: „Wenn wir siegen, hätten wir schon mehr Punkte als in der Vorsaison.“

 

Steding für Heindorff
Fußball: Bezirksliga (nik/jk) Führungswechsel bei Fußball-Bezirksligist Müden-Dieckhorst: Andreas Heindorff muss das Trainer-Amt nach dieser Spielzeit berufsbedingt niederlegen. Sein Erbe tritt ein guter alter TuS-Bekannter an: Volker Steding. Steding hatte Müden 2005 in Richtung Meinersen verlassen. Jetzt kehrt er von dort zurück. „Und das ist das Beste, was uns in dieser Situation passieren konnte“, freut sich TuS-Spartenleiter Frank Jünemann auf das Wiedersehen mit Steding. Heindorffs Abgang bedauert der Spartenchef allerdings: „Es ist schade, dass Andreas geht, aber der Beruf ist nun einmal wichtiger.“ Bis zum Saisonende steht Heindorff in Müden allerdings noch an der Seitenlinie, am Sonntag (15 Uhr) geht’s gegen den TuS Neudorf-Platendorf. „Das ist eine schwere Aufgabe“, weiß Heindorff, der sich im Hinspiel mit seinem Team geschlagen geben musste (0:2). Dennoch: „Wir sind nicht chancenlos.“

 

 

 

 GR: 27.03.09

 

Fußball-Bezirksliga Der 22. Spieltag
Verfolgerduelle stehen an diesem Wochenende hoch im Kurs - oben wie unten: Im Spitzenspiel

Erster gegen Zweiter kann sich der 1. FC Wolfsburg beim Ligaprimus SV Calberlah die zuletzt verlorene Tabellenführung zurückerobern. Der VfR Eintracht Nord Wolfsburg hat beim direkten Konkurrenten SV Brunsrode/Flechtorf die Chance,

mit einem Sieg die Abstiegsränge zu verlassen.

 

Meyer: Kein Endspiel in Calberlah
Erster gegen Zweiter: Grün-Weiße empfangen Verfolger 1. FC Wolfsburg zum Gipfeltreffen

Von Yannick Erkenbrecher
GIFHORN. Brisanz pur in der Fußball-Bezirksliga: Im Spitzenspiel empfängt der SV Calberlah den FC Wolfsburg (So., 15 Uhr). Zwei Teams, die die Rollen Spitzenreiter und Verfolger zuletzt regelmäßig und kontinuierlich tauschten.

Kurz vor der Winterpause begann das Wechselspiel an der Tabellenspitze: Erst löste der 1. FC Wolfsburg den SV Calberlah als Tabellenführer ab, um jüngst nach einem holprigen Rückrundenstart mit zwei Niederlagen aus drei Partien die Calberlaher wieder passieren zu lassen. Zwar sind beide Teams derzeit punktemäßig gleichauf, doch hat Calberlah noch zwei Spiele nachzuholen.

Von der Form der Hinrunde, als der FC vor der Winterpause fünf Siege in Serie einfuhr, sind die Wolfsburger derzeit weit entfernt: "Natürlich waren die Niederlagen gegen Meinersen und Osloß nicht eingeplant. Aber damit müssen wir jetzt leben und wieder Gas geben", erklärt Meyer.

Die zurückeroberte Tabellenführung ist für SV-Trainer Frank Plagge dennoch kein Grund zur Euphorie: "Es kann noch keine Vorentscheidung fallen. Wir können unsere Lage verbessern, aber Beispiele wie Leverkusen und Hoffenheim aus der Bundesliga zeigen, wie schnell es wieder nach unten gehen kann."

Auch sein Gegenüber Edwin Meyer will von einem vorentscheidenden Spiel nichts wissen: "Wir wollen dort natürlich gewinnen, aber Endspielcharakter hat das Spiel nicht."

Meyer und den FC plagen Verletzungssorgen: Aro Sakko (Leistenprobleme), Tino König (Operation) und Andre Schmidt (beruflich) werden im Spitzenspiel definitiv fehlen. Zudem ist der Einsatz von Victor Weißgerber (Zahn-OP) fraglich.

Auch der SV Calberlah muss auf Stammkräfte verzichten: Torben Meinhold (Rotsperre) und Hendrik Theuerkauf (Urlaub) fallen aus. Brisanz verspricht das Duell Erster gegen Zweiter in jedem Fall: "Denn auch Calberlah hat die Form aus der Vorrunde zum Glück bislang noch nicht gefunden", glaubt FC-Coach Meyer. "Andere Mannschaften haben in der Rückrunde bislang deutlich weniger Punkte geholt als wir", kontert Plagge cool.

Eine Vorentscheidung im Aufstiegsrennen wird es am Sonntag noch nicht geben. Sollte der FC Wolfsburg allerdings verlieren, könnte Calberlah jedoch schon ein ganz Stück enteilen.

 

 

SV braucht dringend die ersten Punkte
Gifhorn erwartet den MTV Isenbüttel

GIFHORN. "Jeder zusätzliche Punkt gegen ein Team von oben wäre Gold wert" - Andreas Kastner-Blödorn, Trainer der SV Gifhorn, gibt damit die Marschroute vor für das Kräftemessen am Sonntag (15 Uhr). Denn auch wenn der Gegner MTV Isenbüttel heißt, will das Tabellenschlusslicht der Fußball-Bezirksliga nicht zurückstecken.

Verständlicherweise, schließlich steht den Gifhornern das Wasser in puncto Abstiegskampf bereits bis zum Hals. Ein Grund dafür: Die Eyßelheider holten im neuen Jahr noch keine einzigen Punkt - schossen gegen die beiden Titelaspiranten FC Wolfsburg (1:2) und Calberlah (0:4) gar nur ein mickeriges Törchen.

"Wir brauchen ein Erfolgserlebnis, zumal es für die Moral nicht förderlich war, dass wir zuletzt für unsere guten ersten Halbzeiten nicht belohnt wurden. In den entscheidenden Situationen machen wir einfach kein Tor", erklärt Gifhorns Trainer, der sich aber keineswegs entmutigt zeigt: "Wir wissen, dass wir mit jeder Mannschaft mithalten können. Wir haben also auch vor Isenbüttel keine Angst."

Dabei war der Tabellenvierte zuletzt tatsächlich angsteinflößend. Wiesen die Blau-Weißen den MTV Gifhorn II doch mal eben mit 5:1 in die Schranken. Kein Wunder also, dass aus Isenbütteler Kreisen derzeit einiges an Optimismus zu vernehmen ist. "Wir haben Selbstvertrauen getankt und wollen nun eine Serie starten", so Isenbüttels Coach Dieter Winter, der hofft, dass die SV ebenso wie sein Stadtrivale versucht mitzuspielen.

 

 

"Ein Dreier ist das A und O": Eintracht muss nach Flechtorf
Wolfsburg winkt ein Platz abseits der Abstiegsränge

Von Steffen Erkenbrecher
WOLFSBURG. Die Luft, sie wird dünner und dünner für den abstiegsbedrohten VfR Eintracht Nord Wolfsburg. Dementsprechend steht der Fußball-Bezirksligist am Sonntag (15  Uhr) gehörig unter Druck, wenn die Reise zum direkten Tabellennachbarn SV Brunsrode/Flechtorf geht.

Die Ausgangslage ist eindeutig für den Abstiegskrimi in Flechtorf: Während sich die Hausherren mit einem "Dreier" bereits einen kleinen Puffer verschaffen könnten, würde ein Sieg für die Gäste aus Wolfsburg erstmals wieder ein Tabellenplatz abseits der Abstiegsränge bedeuten.

Verständlich also, dass Eintrachts Trainer Karsten Stephan eine couragierte Vorstellung seines Teams fordert. "Wir müssen kämpfen, denn drei Punkte sind das A und O für uns", erklärt der Coach, der sich dementsprechend bestens informiert hat über den Gegner: "Brunsrode operiert viel mit langen Bällen, lässt Marcel Bellina teilweise allein vorne stehen. Heißt: Wir müssen geduldig sein und sie kommen lassen."

Ob Brunsrode diesen Köder, selbst das Spiel zu machen, allerdings schluckt, ist fraglich angesichts ihrer düsteren Bilanz. Denn ihre 59 Gegentreffer sind Ligatopwert, so dass sie wohl gewarnt sind, die Defensive zu vernachlässigen.


 

Steding wieder Coach in Müden
Meinersen empfängt Sandkamp zum Abstiegsduell - Reislingen erwartet MTV II

Von Steffen Erkenbrecher

GIFHORN/WOLFSBURG. In den Tabellenkeller der Fußball-Bezirksliga dürfte am 22. Spieltag Bewegung kommen. Denn neben dem Duell in Brunsrode (siehe Extrabericht) gibt es einen weiteren Abstiegskrimi: Der Tabellenvorletzte SV Meinersen empfängt den ebenfalls abstiegsbedrohten SV Sandkamp.

SV Meinersen/A./P. - SV Sandkamp (So., 15 Uhr).
Eine Serie soll her, beim Tabellenvorletzten aus Meinersen. Zumindest wünscht sich das Trainer Volker Steding, der mit seinen Schützlingen vor drei Abstiegsduellen in Serie steht. Das erste bestreiten die Rot-Weißen am Sonntag gegen Sandkamp, wobei die ersten von "nach Möglichkeit neun Punkten" eingefahren werden sollen. "Ich denke, ein Sieg ist schon realistisch. Wir sind zurzeit gut drauf, und mit Tobias Niebuhr kehrt ein Stammspieler zurück. Es wird wichtig sein, dass die Null hinten steht", offenbart Steding.

SV Reislingen/Neuhaus - MTV Gifhorn II (So., 15 Uhr).
Zuletzt gab es mächtig Haue für die Gäste aus Gifhorn. Mit 1:5 gerieten die Schwarz-Gelben in Isenbüttel unter die Räder. Ein Grund, den Tabellenzehnten aus Gifhorn zu unterschätzen, ist das für Reislingens Trainer Andreas Löwner jedoch nicht. "Sie haben keine schlechte Riege, sondern einige gute Fußballer beisammen. Wir werden uns also richtig reinhängen müssen, um zu punkten", so der SV-Coach, der jedoch keinen Zweifel hat, dass seine Jungs genau das tun: "Wir waren bei unserer Hinspielniederlage arg dezimiert - jetzt wollen wir diese Pleite ausmerzen."

TuS Müden/Dieckhorst - TuS Neudorf-Platendorf (So., 15 Uhr).
Sieben Punkte aus den letzten drei Partien: Der Aufschwung bei den Müdenern ist nicht zu verkennen. Zumal die Hausherren bereits vor der Winterpause sieben Partien in Folge nicht verloren. Kurioserweise startete diese beeindruckende Serie mit der 0:2-Niederlage in Platendorf. "Anschließend haben wir uns zusammengesetzt und damit den Wendepunkt eingeleitet. Seitdem steht ein Team auf dem Platz, in dem einer für den anderen arbeitet", offenbart TuS-Trainer Andreas Heindorff, der sich dementsprechend auch gegen Platendorf etwas ausrechnet: "Sie haben zwar einige Spieler, die ein Spiel alleine entscheiden können. Trotzdem rechne ich uns eine gewissen Chance aus."

Indes gab TuS-Abteilungsleiter Frank Jünemann gestern bekannt, dass Coach Andreas Heindorff am Saisonende "aus beruflichen Gründen" in Müden aufhören wird. Und sein Nachfolger kehrt nach vier Jahren zurück auf die TuS-Kommandobrücke: Volker Steding. "Er war unser Wunschkandidat, wir haben mit keinem anderen Trainer gesprochen", erklärte Jünemann.

TSV Hehlingen - FC Brome (So., 15 Uhr).
Erst ein einziges Mal durften die Hehlinger im neuen Jahr ran. Und das Duell gegen den TuS Neudorf-Platendorf ging prompt mit 1:3 in die Hose. Mit großartigem Selbstvertrauen dürften die Hehlinger also derzeit nicht bestückt sein, selbst wenn der Gegner FC Brome zu den Abstiegskandidaten zählt. Gleiches gilt allerdings auch für den Gast, der nach sechs Pleiten in Folge einen Sieg bitter nötig hätte.

SV Osloß - STV Holzland (So., 15  Uhr).
Die Hinspielniederlage, sie nervt Osloß? Trainer Babis Cirousse noch immer. Inwiefern? Ganz einfach: "Holzland war bisher das einzige Team, gegen das wir chancenlos waren", gesteht der SV-Coach offen ein. Dennoch: Für das Duell am Sonntag hat sich der Gastgeber einiges vorgenommen und baut dabei in erster Linie auf seine Heimstärke. "Zu Hause schlägt uns niemand im Vorbeigehen. Allerdings wissen wir auch, dass Holzland sehr auswärtsstark ist. Es wird ein interessantes Spiel", prognostiziert Cirousse.

 

 

 

 Bezirksliga: Nachholspiele Spielberichte

 AZ: 23.03.09

 

Calberlah jetzt Erster

Fußball: Bezirksliga (hot) Sie haben die Gunst der Stunde genutzt – und das in der Manier eines Spitzenteams! Die Fußballer des SV GW Calberlah sicherten sich mit einem 4:0-(1:0)-Arbeitssieg gegen Schlusslicht SV Gifhorn den ersten Platz in der Bezirksliga. Wirklich überzeugend war‘s nicht, auch wenn die Calberlaher gleich in der Anfangsphase durch Marc Plagge hätten in Führung gehen können. Der GW-Stürmer traf allerdings nur die Unterkante der Latte (7.). Auf der Gegenseite vergab Gifhorns Spielertrainer Aki Kastner-Blödorn zwar freistehend per Kopf, doch die besseren Chancen hatten die Gastgeber, die durch Tim Ullrich dann auch folgerichtig in Führung gingen. Nach dem Seitenwechsel erhöhte Calberlah kontinuierlich den Druck, von den Eyßelheidern ging zu wenig Gefahr aus. „Nach dem 0:2 kam ein Bruch in unser Spiel“, so Kastner-Blödorn, der meinte: „Wir haben uns super verkauft, wie auch zuletzt beim FC Wolfsburg. Aber dafür können wir uns natürlich nichts kaufen. Wir brauchen schnell ein Erfolgserlebnis.“ «

Calberlah: »P. Korsch – Theuerkauf (67. Stubbe), Gewinner, Remus, Claus (80. Linke) – F. Korsch, Hernier, Garzke – Ullrich, Plotek, M. Plagge (72. Mucha). «

Gifhorn: »Mechelk – Sievers (82. Köhler), Wrasmann, Momberg, Vaz – Lippke, Schubert (61. Özkan), Jander, Ustaoglu – Kastner-Blödorn (78. Kuhls), Breuer. «

Tore: »1:0 (44.) Ullrich, 2:0 (56.) Theuerkauf, 3:0 (65.) M. Plagge, 4:0 (88.) Plotek.

 

Isenbüttel schlägt MTV II verdient mit 5:1

«(jk/tg) Kantersieg für Isenbüttel: Der MTV besiegte in der Fußball-Bezirksliga den MTV Gifhorn II mit 5:1. Müden-Dieckhorst erkämpfte sich bei Holzland ein 1:1-Remis. »«

STV Holzland – TuS Müden-Dieckhorst 1:1 (1:1).»

Nur fünf Minuten brauchten die Gäste, um die frühe Führung zu erzielen. „Nur schade, dass sie nicht lange gehalten hat“, so TuS-Coach Andreas Heindorff seufzend. Denn nur weitere fünf Minuten später glich STV durch Tim Pilzecker aus. In der Folge hatte Müden mehr vom Spiel, klare Torchancen sprangen aber nicht mehr heraus. Holzland hätte dagegen noch nachlegen können, war zweimal frei durch. Doch in beiden Fällen entschärfte Müdens Keeper Kilian Otte. „Letztlich hat sich Müden den Punkt erkämpft. Es war ein gerechtes Unentschieden“, befand STV-Trainer Waldemar Josef. So sah’s auch Heindorff. „Ich bin mit dem einen Zähler zufrieden“, sagte Müdens Trainer. «

Holzland: »Wächter – H. Röhrs, Ratz, Kahlert – Pilzecker, M. Röhrs (80. Müller), Appel (70. Hofer), Dornfeld – Matschewski, Otto – T. Röhrs. «

Müden: »Otte – Braband, Damker, Gödecke, Dannheim – Schulz (75. Torben Döring), Rosebrock (46. Eberhart), C. Gerike, Linneweh (80. Krüger-Idecke) – S. Gerike, Schmitz. «

Tore: »0:1 (5.) Schmitz, 1:1 (10.) Pilzecker. «

MTV Isenbüttel – MTV Gifhorn II 5:1 (4:0).»

Die Gäste aus Gifhorn haben sich vor allem mit einer mangelhaften Abwehrleistung in der ersten Halbzeit die Niederlage selbst zuzuschreiben. „Das war in den ersten 45 Minuten einfach nur richtig schlecht“, so Gifhorns Coach Hartmut Müller. Für Isenbüttels Trainer Dieter Winter war es wichtig, gut aus den Startlöchern zu kommen: „Ich denke, dass der Sieg auf jeden Fall in Ordnung geht.“ Isenbüttel hätte dabei noch höher gewinnen können. In der 82. Minute knallte André Brömel einen Volleyschuss aus kurzer Distanz an den Pfosten. Eine Minute später köpfte Christian Heinz eine gute Flanke nur knapp am Tor vorbei. „Wir hatten einfach einen ganz schlechten Tag“, so Müller. Isenbüttels Top-Torjäger Dennis Stöbermann blieb überraschenderweise mal ohne Torerfolg. Die einzig gute Szene hatte der Stürmer in der 45. Minute, als er sich stark gegen Moritz Stubbe durchsetzte und dann – anstatt selbst zu schießen – auf den besser postierten Valerie Renz ablegte, der zum zwischenzeitlichen 4:0 einschob. «

Isenbüttel: »van der Vorst – Ebers (79. Nötzel), Lucas, Gritzka (63. Ehmling) – Jacobs, D. Dorenkamp, C. Heinz – Renz, Ahrens – Stöbermann, Brömel. «

Gifhorn II: »Filikidi – Kostka, Lippke, Stubbe, Ende (61. Dinus) – Jansen, Tairi, Wendt, Samkowez – Dusel, Suldin (46. Glindemann). «

Tore: »1:0 (9.) Ebers, 2:0 (24.) Brömel, 3:0 (35.) Ahrens, 4:0 (45.) Renz, 4:1 (51.) Stubbe, 5:1 (69.) D. Dorenkamp.

 

„Typisches 0:0“ in Brunsrode

«(tg) Keine Tore im Kellerduell der Fußball-Bezirksliga: Das Spiel zwischen dem SV Brunsrode/Flechtorf und der SV Meinersen endete 0:0. »Den beiden Mannschaften war die Wichtigkeit des Spiels anzumerken: Keiner wollte einen Fehler machen. „Ein typisches 0:0-Spiel“, nannte es Brunsrodes Coach Klaus Soleinsky. Die Hausherren hatten in der ersten Halbzeit mehrere gute Möglichkeiten, konnten diese jedoch nicht nutzen. „Wenn man eine dieser Großchancen macht, läuft das Spiel ganz anders“, so Soleinsky. Die zweite Halbzeit gehörte dann den Gästen. „Wir hatten drei richtig gute Tormöglichkeiten“, so Meinersens Co-Trainer Sven Orzol. Doch Schwächen im Abschluss brachten auch hier nicht den erwünschten Treffer. Beide Trainer waren sich einig: „Das Ergebnis geht in Ordnung.“ Orzol betonte derweil, dass der Einsatz seiner Mannschaft gestimmt hat und er „ihr so keinen großen Vorwurf machen kann“. Brunsrode ging übrigens durch einen kurzfristigen Ausfall geschwächt in die Partie: Stammspieler Andy Leis hatte sich bei einem privaten Unfall eine Rippe gebrochen und konnte daher nicht spielen. „Das Team konnte den Ausfall aber sehr gut kompensieren“, freute sich Soleinsky. Beiden Teams hilft der Punkt nicht wirklich weiter. Brunsrode konnte zwar zu Brome und Meinersen zum VfR Eintracht Nord aufschließen, aber einen Sprung aus der Gefahren-Zone schaffte keiner. Das Abstiegsgespenst geistert bei beiden Keller-Teams weiter umher… «

SVB: »Stenzel – Eickmeier, Forche, S. Padel, Görgen – Hoff, Mühlhaus, B. Padel – Boukerma, Lommatzsch, Bellina. «

SVM: »Conrad – Voigt, Wiehe, Winkelmann (30. Deeke), Hagemann – Lenk, Boz, Glindemann – Vogelmann, White (80. Ahlers), Wesselmann. «

Tore:» keine.

 

3:1! Platendorf bleibt ganz oben dran

«(hot) Mit viel Dusel bleibt der TuS Neudorf-Platendorf in der Erfolgsspur! Nur weil sich der Gast TSV Hehlingen in seinem ersten Spiel des Jahres selbst schwächte, behielt der TuS beim 3:1 (1:1) drei wichtige Punkte und bleibt damit als Dritter oben dran. »Die lange Pause – kein Spiel seit November – war Hehlingen zu Beginn anzumerken, und so besorgte Platendorfs Stefan Kaufmann auch per Kopf die frühe Führung, die Lars Herrmann nach einer knappen halben Stunde allerdings verdienterweise egalisierte. TuS-Betreuer Karsten Tomuschat gab zu: „Und das war auch noch sehr schmeichelhaft für uns.“ Nur, weil sich die TSV-Mannschaft von Trainer Dietmar Koch selbst schwächte und nach 53 Minuten nur noch zu neunt auf dem Platz stand (Denis Bischoff und Daniel Michalski hatten Gelb-Rot gesehen), bekam Platendorf Oberwasser und machte durch Alban Krasniqi und Markus Helms noch zwei Treffer. Tomuschat: „Bei elf gegen elf hätten wir diese Partie ganz sicher nicht gewonnen.“ «

TuS: »Hilken – Helms, Benke, Zäefi, Bösche – Kaufmann (84. Guse), Cafer Gül, Campe (66. Ünlü), Rauhs – Hoffart, Krasniqi. «

TSV: »Buchholz – Ackermann, Präger, Wegner, Wohlgemuth (81. Heiser) – Atouani, Michalski, Lotz, Herrmann (70. Konopka) – Bischoff, Schubert. «

Tore: »1:0 (6.) Kaufmann, 1:1 (29.) Herrmann, 2:1 (63.) Krasniqi, 3:1 (70.) Helms. «

Gelb-Rot:» Bischoff (TSV/34.), Michalski (TSV/53.).

 

 

 GR: 23.03.09

 

Fußball-Bezirksliga Topteams erfolgreich
Einen Wechsel hat es an der Spitze der Fußball-Bezirksliga 1 gegeben:

Mit einem 4:0-Sieg gegen Schlusslicht SV Gifhorn eroberte sich der SV GW Calberlah die Tabellenführung

vom spielfreien 1.  FC Wolfsburg zurück. Der MTV Isenbüttel bezwang den MTV Gifhorn II deutlich mit 5:1, und der TuS Neudorf-Platendorf gewann das Verfolgerduell gegen den TSV Hehlingen mit 3:1.

 

Calberlah: Arbeitssieg bringt Tabellenführung
Grün-Weiß nach 4:0 über SV Gifhorn auf Platz 1 - Isenbüttel schlägt MTV II mit 5:1
Von Julian Jander
GIFHORN/WOLFSBURG. Die Nachholspiele in der Fußball-Bezirksliga bringen einen neuen Spitzenreiter: Der SV Grün-Weiß Calberlah löste nach einem 4:0 den 1. FC Wolfsburg als Tabellenführer ab. Isenbüttel siegte mit 5:1 über die Reserve des MTV Gifhorn, Holzland und Müden trennten sich 1:1. Im Kellerduell zwischen dem Viertletzten Brunsrode und dem Vorletzten Meinersen gab es ein torloses Remis, was keinem der Teams wirklich weiterhilft.

 

SV Grün-Weiß Calberlah - SV Gifhorn 4:0 (1:0).
Tore: 1:0 Ullrich (44.), 2:0 Theuerkauf (56.), 3:0 M.  Plagge (65.), 4:0 Plotek (88.).
"Es war ein Arbeitssieg und kein schönes Spiel" - nüchtern bilanzierte Calberlah-Trainer Frank Plagge den Erfolg seines Teams, das damit an die Tabellenspitze kletterte. "Es war das erwartet schwere Spiel. Wir haben lange nicht zu Hause gespielt. Ein wenig hat die Spielkultur gefehlt, dennoch war es ein verdienter Sieg, der aber ein bisschen zu hoch ausgefallen ist", war Plagge hinterher mit dem Ausgang des Spiels aber sicherlich zufrieden.

SVC: P. Korsch - Theuerkauf (67. Stubbe), Gewinner, Remus, Claus (80. Linke) - F. Korsch, Hernier, Garzke - Ullrich, M. Plagge (72. Mucha), Plotek.

SVG: Mechelk - Momberg - Vaz, Wrasmann - Schubert (60. Özkan) - Jander, Ustaoglu, Sievers (80. Köhler), Lippke - Kastner-Blödorn (71. Kuhls), Breuer.

 

STV Holzland - TuS Müden-Dieckhorst 1:1 (1:1).
Tore: 0:1 Schmitz (4.), 1:1 Pilzecker (10.).
Der starke Wind auf der Sportanlage in Klein Sisbeck sorgte gestern für nicht gerade ideale Bedingungen. Dennoch: Es gab ein ordentliches Spiel mit zwei Treffern in der Anfangsphase. "Beide Mannschaften waren körperlich gut drauf. Müden hat den einen Punkt verdient. Man kann nicht immer gewinnen", kommentierte Holzlands Trainer Waldemar Josef das Unentschieden.

STV: Wächter - H. Röhrs, Ratz, Kahlert - Pilzecker, M. Röhrs (80. R. Müller), Appelt (70. Hofer), Dornfeld, Matschewski, Otto T. Röhrs.

TuS: Otte - Braband, Damker, Gödecke, Dannheim - Rosebrock (46. Eberhard) - C. Gerike, Schulz (75. Torben Döring), Linneweh (80. Krüger-Idecke) - S. Gerike, Schmitz.

 

SV Brunsrode-Flechtorf - SV Meinersen 0:0.
Tore: Fehlanzeige.
Zwei unterschiedliche Halbzeiten sahen die Zuschauer im Kellerduell. In Hälfte 1 hatten die Hausherren mehr Chancen, im zweiten Durchgang war Meinersen besser. "Wir hatten zwar in der zweiten Hälfte etwas Übergewicht, insgesamt ist das Unentschieden aber in Ordnung gewesen", resümierte Meinersens Coach Volker Steding. Mit dem einen Punkt kann man leben, auch wenn es eigentlich zu wenig ist", konstatierte Brunsrodes Coach Klaus Soleinsky.

SVB: Stenzel - Eickmeier - S. Padel, Forche, Görgens, Hoff - Mühlhaus, Boukerma, B. Padel - Lommatzsch (46. Marschke), Bellina.

SVM: Conrad - Voigt, Winkelmann (30. Deeke), Obzorin, Hagemann - Lenk, Boz, Weiss - Besselmann, White (80. Ahlers), Vogelmann.

 

MTV Isenbüttel - MTV Gifhorn II 5:1 (4:0).
Tore: 1:0 Ebers (8.), 2:0 Brömel (24.), 3:0 Ahrens (34.), 4:0 Renz (45.), 4:1 Stubbe (50.), 5:1 Dorenkamp (70.).
Eine sehr gute erste Halbzeit legte den Grundstein für den verdienten Isenbütteler Kantersieg. "In Hälfte 1 haben wir ein ordentliches Spiel abgeliefert und gut kombiniert", konstatierte Dieter Winter, Coach der Hausherren. Folge war eine 4:0-Führung zur Pause, die im zweiten Durchgang durch Konterchancen sogar noch höher hätte ausfallen können. "Es waren noch mehr Tore drin, wir hätten auch acht schießen können. Gifhorn hat aber auch gut mitgespielt. Insgesamt bin ich sehr zufrieden", so Winter abschließend.

Isenbüttel: van der Vorst - Jacobs, D. Dorenkamp, Ebers (75. Nötzel), Gritzka (60. Ehmling) - Heinz, Lucas, Ahrens, Renz - Stöbermann, Brömel.

Gifhorn: Filikidi - Ende (55. Dinus), Kostka, Stubbe, Tairi - Jansen, Lippke, Suldin (50. Glindemann), Samkowez - Düsel, Wendt.

 

11 gegen 9: Platendorf gewinnt mit 3:1
TSV Hehlingen schwächt sich mit zweimal Gelb-Rot - TuS dennoch nur schmeichelhafter Sieger
Von Julian Jander
PLATENDORF. Eine gute Stunde mit einem Mann mehr, die letzte halbe Stunde gar mit 11 gegen 9 - dennoch war der 3:1 (1:1)-Heimerfolg von Fußball-Bezirksligist TuS Neudorf-Platendorf über den TSV Hehlingen alles andere als souverän. Den Hausherren wird's egal sein - der Sprung auf Rang 3 ist der Lohn für den "Dreier".

Stefan Kaufmann brachte Platendorf früh mit 1:0 in Front (6.). Die erste halbe Stunde machte sich die fehlende Spielpraxis bei Hehlingen bemerkbar - seit November hatte der TSV kein Pflichtspiel mehr bestritten. "Danach haben wir unsere Verkrampfung gelöst", so TSV-Trainer Dietmar Koch. Folge war der Ausgleich durch Lars Hermann (29.). Dann ein kurioser Platzverweis für Hehlingens Denis Bischoff: Erst sah er für ein Foul Gelb, durch das Wegtreten der Mittelfahne dann Gelb-Rot - alles in einer Aktion.

Doch der TSV hatte trotz Unterzahl die besseren Chancen. "Vor der Pause hatten wir vier 100-Prozentige", so Koch. Als kurz nach der Pause auch noch Daniel Michalski vom Platz flog, ging es mit 11 gegen 9 weiter. Doch erst ein Freistoßtor von Alban Krasniqi musste für die erneute Führung für Platendorf herhalten (63.). Marcus Helms traf noch zum 3:1-Endstand (70.).

Souverän war der TuS aber nicht, ließ sogar noch einige Hehlinger Chancen zu. "Der Sieg ist schmeichelhaft. Der TSV hat sich gut verkauft", gab TuS-Betreuer Karsten Tomuschat zu. Kochs Fazit: "Wer die Tore macht, gewinnt eben das Spiel" - auch bei 11 gegen 9.

Tore: 1:0 Kaufmann (6.), 1:1 Hermann (29.), 2:1 Krasniqi (63.), 3:1 Helms (70.).

Gelb-Rot: Bischoff (34.), Michalski (53., beide TSV).

TuS: Hilken - Helms, Benke, Zaeefi, Bösche - Kaufmann (84. Guse), Gül, Campe (66. Ünlü), Rauhs - Hoffart, Krasniqi.
TSV: Buchholz - Ackermann, Präger, Wegner, Wohlgemuth (70. Heiser) - Atouani, Michalski, Lotz, Hermann (70. Konopka) - Schubert, Bischoff.

 

 

 

 Bezirksliga: Nachholspiele Vorberichte

 AZ: 20.03.09

 

 

GW-Coach Plagge sieht’s wie Magath
«(hot) Grün-Weiß schaut nach oben: Was für den VfL Wolfsburg in der Bundesliga gilt,

gilt für Calberlah in der Fußball-Bezirksliga erst recht.

Schließlich kann der SV mit einem Sieg gegen Schlusslicht SV Gifhorn (So., 15 Uhr) den spielfreien FC Wolfsburg von der Spitze stoßen. »GW-Coach Frank Plagge sieht es wie VfL-Macher Felix Magath:

„Alles, was er momentan sagt, trifft auch auf uns zu. Seine Mannschaft sei mit 25,5 Jahren zu jung,

mein Team ist im Schnitt gerade mal 21,9 Jahre alt.“ Und doch mischen beide Teams ihre jeweiligen Ligen auf. Ob ausgerechnet Schlusslicht SVG zum Stolperstein wird?

Gifhorns Teammanager Markus Theiner hofft, dass wie im Hinspiel (2:2) mindestens ein Punkt herausspringt:

„Wir werden uns nicht verstecken und müssen wenigstens ein Remis holen.“

Fehlen wird Gifhorns Coach Aki Kastner-Blödorn der beruflich verhinderte Burim Abazi.

Plagge muss auf den bis zum 30. März Rot-gesperrten Thorben Meinhold verzichten.

Enge Kiste?

Zuhause holte die SV (v.) ein 2:2 gegen GW.


 

Auswärts schwächelt der MTV II: Doch Isenbüttel nimmt Gäste ernst
«(jk/hot) Eigentlich hätten die heimischen Bezirksliga-Fußballer an diesem Wochenende frei gehabt – doch aufgrund der Ausfälle im Dezember muss die Mehrzahl der Teams am Sonntag (15 Uhr) zum 16. Spieltag nachsitzen. »«

MTV Isenbüttel – MTV Gifhorn II (Hinspiel 1:2). »

„Wir müssen erst einmal unseren Rhythmus wiederfinden“, sagt Isenbüttels Trainer Dieter Winter, der die MTV-Reserve auch aufgrund des Hinspielergebnisses nicht unterschätzen wird: „Das ist ein ernst zu nehmender Gegner.“ Gifhorns Coach Hartmut Müller hat keine Erklärung dafür, warum sein Team mit nur fünf Punkten die zweitschlechteste Auswärtsmannschaft stellt. „Dafür gibt‘s keinen besonderen Grund. Trotzdem müssen wir diese Misere beenden“, so Müller, der sich bewusst ist: „Es wird verdammt schwer in Isenbüttel. Aber wir werden alles dafür tun, da zu punkten.“ «

STV Holzland – TuS Müden-Dieckhorst (0:1).»

Beide Teams sind nach der Winterpause gut aus den Startlöchern gekommen, beide konnten sich durch Siege Luft nach unten verschaffen. „Es wird ein Spiel auf Augenhöhe“, prognostizieren STV-Coach Waldemar Josef und TuS-Trainer Andreas Heindorff. Bei Müden wird dabei Kilian Otte von Beginn an im Tor stehen. „Er ist jetzt eineinhalb Jahre hier und wird seine Chance bekommen“, erklärt Heindorff.

Meinersen ohne drei? „Wir spielen auf Sieg“
«(tg) Kellerduell: Am Sonntag (15 Uhr) spielt in der Fußball-Bezirksliga der SV Brunsrode/Flechtorf gegen die SV Meinersen (Hinspiel 0:4). Mit einem Auswärtssieg würde die SVM an den Hausherren vorbeiziehen. »Für Brunsrodes Trainer Klaus Soleinsky gibt es kein Wenn und Aber: „Wir müssen versuchen, die schlechte Leistungen der vergangenen Woche vergessen zu machen. Die Punkte aus diesem Spiel sind doppelt wichtig.“ Auch für SVM-Coach Volker Steding gibt es nur eine Devise: „Wir müssen am Sonntag auf Sieg spielen. Wenn wir verlieren, ist Brunsrode erstmal wieder weg.“ Beide Mannschaften kämpfen allerdings mit Personalsorgen: Bei Brunsrode ist Leistungsträger Marco Djuran beruflich verhindert. Bei Meinersen fehlt Iwan Hekk (Rote Karte), die Einsätze von Tobias Niebuhr und Tobias Glindemann (beide verletzt) wackeln. „Es ist ein Handicap, wenn drei Stammspieler fehlen“, so Steding. Übrigens: Auch bei einer Niederlage ist für Soleinsky nichts verloren: „Das Mittelfeld ist sehr dicht gestaffelt. Wenn man zwei, drei Spiele hintereinander gewinnt, ist man wieder mittendrin.“

Hehlingen: Das heimliche Top-Team
«(hot/tg) Wer greift oben an? Am Sonntag (15 Uhr) erwartet der TuS Neudorf-Platendorf den TSV Hehlingen zum Verfolgerduell in der Fußball-Bezirksliga. »Hehlingen hinkt bei den absolvierten Partien so hinterher wie kein anderes Team der Liga: Mit nunmehr fünf Spielen weniger als Spitzenreiter FC Wolfsburg (20) ist der TSV (15) in der Lage, mit einer optimalen Punkteausbeute den FC zu überholen. Und wenn die Konkurrenz mitspielt, ist sogar die Spitzenposition drin. „Wir müssen von Spiel zu Spiel denken. Am Sonntag ist es erst einmal wichtig, gegen Platendorf gut in die Partie zu finden“, so TSV-Coach Dietmar Koch. Er sieht Platendorf dabei in der Favoritenrolle: „Es wird schwer, die Punkte gegen den TuS zu holen.“ Allerdings wissen die Platendorfer selbst noch nicht so genau, wo sie eigentlich stehen: Zwar haben sie im Gegensatz zum TSV in diesem Jahr bereits ein Spiel bestritten (und gewonnen), vergangene Woche gab’s aber wieder eine Zwangspause. „Wir müssen wieder reinkommen“, sagt deshalb auch TuS-Betreuer Karsten Tomuschat. Gutzumachen hat Platendorf, das wohl auf Stefan Kaufmann verzichten muss, auch noch etwas – das 2:5 aus dem Hinspiel. Tomuschat: „Da sind wir nach der Pause eingebrochen.“ Das soll nun nicht passieren, ebenso wie Hehlingen kann auch der TuS ganz oben angreifen.

 

 

 GR: 20.03.09

 

Calberlah: Trümpfe in der Hand
Plagge-Team kann die Spitze zurückerobern - Isenbüttel gegen MTV II gefragt

Von Steffen Erkenbrecher und Gundolf Tospann
GIFHORN. Spitzenreiter 1. FC Wolfsburg hat seine Chance, sich ein Punktepolster zu verschaffen, kläglich verspielt. Demzufolge ist es nun wieder der SV Calberlah, der die besten Karten im Aufstiegsrennen der Fußball-Bezirksliga inne hat und die Tabelle am Sonntag zu seinen Gunsten bereinigen kann.

SV Grün-Weiß Calberlah - SV Gifhorn (So., 15 Uhr).

Zu den Lieblingsgegnern des Titelaspiranten aus Calberlah gehören die Gifhorner mit Sicherheit nicht. Mussten sich die Grün-Weißen doch bereits im Hinspiel mit einem 2:2-Unentschieden begnügen.

"In Gifhorn hatten wir häufig Probleme. Diesmal spielen wir jedoch zuhause", stellt Calberlahs Trainer Frank Plagge optimistisch fest und schiebt nach: "Die Motivation, an die Spitze zurückzukehren, ist groß bei meinen Jungs. Zumal wir dann zusätzlich noch zwei Kugeln im Gewehr hätten."

Tatsächlich könnten die Calberlaher einen entscheidenden Schritt in puncto Titelkampf machen. Allerdings werden für dieses Vorhaben mit beiden Trainersöhnen, Felix und Philip Plagge, sowie Hendrik Theuerkauf drei Stammkräfte fehlen.

 

STV Holzland - TuS Müden/Dieckhorst (So., 15 Uhr).

Der STV Holzland will seine makellose Bilanz im neuen Jahr nach den beiden Erfolgen gegen Brome und Meinersen in Klein Sisbeck weiter fortsetzen. "Wir müssen nachlegen, um uns einen kleinen Puffer nach unten zu schaffen. Ein paar Punkte brauchen wir noch", hält Holzlands Coach Waldemar Josef trotz der bereits 27 eingefahrenen Zählern und Tabellenrang 6 den Ball ungewohnt flach und legt diesbezüglich sogar noch nach: "27 Punkte bedeuten den Abstieg."

 

MTV Isenbüttel - MTV Gifhorn II (So., 15 Uhr).

"Der Auftakt lief nicht optimal" für die ambitionierten Isenbütteler - daraus macht auch Trainer Dieter Winter keinen Hehl. Dennoch: Gänzlich unzufrieden war der MTV-Trainer nicht, auch wenn gegen den abstiegsbedrohten FC Brome nur ein 1:1-Remis heraussprang.

"Wir waren nicht schlecht, haben uns viele Torchancen erspielt. An der Verwertung hat es jedoch gehapert", erklärt Winter, der hofft, dass sein Team nun wieder schnellstmöglich den Rhythmus findet. Wichtig wäre es im Titelkampf auf jeden Fall, denn der Rückstand auf die Calberlaher, die derzeit die beste Ausgangslage haben, beträgt sechs Zähler - bei nur einem Spiel weniger.

 

SV Brunsrode/Flechtorf - SV Meinersen/A./P. (So., 15 Uhr).

"Das ist für uns ein Sechs-Punkte-Spiel", untermauert Klaus Soleinsky die Bedeutung der kommenden Begegnung und erhofft sich von seinen Spielern nach der 0:3-Niederlage beim TuS Müden/Dieckhorst Wiedergutmachung. "Meine Jungs können sich ein bisschen rehabilitieren und zeigen, was sie wollen", fordert der SV-Trainer und übt auch Selbstkritik nach der schwachen zweiten Spielhälfte in Müden. "Meine Umstellungen waren nicht ganz glücklich. Aber dieses Spiel ist nun abgehakt, und wir schauen wieder nach vorne."

Das sollte sich auch der Vorletzte aus Meinersen nach zwei Misserfolgen in Serie vornehmen.

 

Torhungrige Platendorfer erwarten Bollwerk Hehlingen
Gäste mit erstem Pflichtspiel - TuS peilt Rang 3 an

Von Steffen Erkenbrecher
NEUDORF/PLATENDORF. Der Torhunger, er scheint in der laufenden Spielzeit unbändig zu sein beim TuS Neudorf/Platendorf. Sage und schreibe 52 Treffer erzielten die Grün-Weißen in 17 Partien. Ob der Toreschnitt von 3,06 allerdings auch am Sonntag (15 Uhr) Bestand hat, ist fraglich angesichts des Gegners, TSV Hehlingen.

Die Bilanz der Gäste ist nämlich nicht minder beeindruckend. Zwar nicht in Bezug auf den Angriff, dafür aber in puncto Defensive. Denn 25  Gegentreffer sind abgesehen vom MTV Gifhorn II (22) der Ligatopwert. Doch Statistik hin oder her, wenn es nach Hehlingens Trainer Dietmar Koch geht, ist sein Team trotzdem am Sonntag klarer Außenseiter.

"Wir hatten im neuen Jahr noch kein Pflichtspiel und wissen demnach nicht, wo wir stehen", erklärt der TSV-Coach, der aber dennoch eine Kampfansage in Richtung Platendorf abschickt: "Natürlich fahren wir nicht nach Platendorf, um zu verlieren."

Aber damit rechnet beim Gastgeber wohl auch niemand. Schließlich offenbart ein Blick auf die Tabelle, dass auch die Hehlinger durch ihre Nachholspiele noch Anschluss an die Tabellenspitze finden können. Demnach gilt es aus Sicht des Tabellenvierten, den Verfolger unbedingt auf Distanz zu halten, auch wenn der TSV-Coach sein Team nur bedingt zu den Titelaspiranten zählt.

"Realistisch ist für uns ein Platz zwischen 5 und 8. Wir müssen unsere Nachholspiele erst einmal gewinnen", so Koch. Dennoch festzuhalten bleibt: Auch am Vierten Platendorf könnten die Hehlinger vorbeiziehen, selbst wenn am Sonntag nur ein Punkt herausspringt. "Wir werden natürlich alles versuchen. Platendorf ist vorne stark. Demnach werden wir defensiv kompakt stehen und dann sehen, was geht", erklärt Koch abschließend.

 

 

 

 

 

 Bezirksliga: Allgemeines

 AZ: 17.03.09

 

Meyer verlängert vorzeitig beim FC

Ein Bezirksligist, der sich auf seinen künftigen Trainer freut, ein Bezirksligist, der mit seinem jetzigen Coach voll und ganz glücklich ist,  – der Wolfsburger Fußball-Streifzug.

 Wer hätte gedacht, dass sich der FC Wolfsburg nach dem Abstieg aus der Bezirksoberliga so schnell berappeln würde? Trotz der 1:4-Pleite beim SV Osloß bleiben die Wolfsburger an der Bezirksliga-Spitze. Und das ist vor allem der Verdienst von Trainer Edwin Meyer. Der Vorstand hat deshalb Nägel mit Köpfen gemacht, den Vertrag mit dem Ex-Profi, der erst im vergangenen Sommer den FC übernommen hatte, vorzeitig um ein Jahr verlängert. Vorsitzender Franco Lecinena. „Eddi hat die Jungs im Griff. Es sind immer 15 bis 20 Leute beim Training. Das war hier nicht immer so…“

 

 

Bezirksligist SV Brunsrode/Flechtorf bekommt prominenten Zuwachs: Jan Spoelder wird ab der kommenden Saison das Traineramt von Klaus Soleinsky übernehmen (AZ/WAZ berichtete). Spoelder, derzeit noch Co-Trainer des Oberligisten Eintracht Braunschweig II, war selbst jahrelang im Kader der Eintracht, bestritt immerhin neun Spiele als Keeper in der 2. Bundesliga. „Wir sind glücklich, dass wir Jan verpflichten konnten“, freut sich Soleinsky. „Die Zusage kam schnell – und bleibt auch bei einem eventuellen Abstieg in die Kreisliga bestehen.“

 

Heftige Wortwechsel: In Osloß kommt’s zu Handgreiflichkeiten

Heftige Wortwechsel in Osloß und ein Trainer, der mit seinem Latein am Ende ist – Gifhorns Fußball-Streifzug. »

Fast wäre das 4:1 des «SV Osloß» gegen Bezirksliga-Spitzenreiter FC Wolfsburg zur Nebensache geworden: In der Pause gab es heftige Wortwechsel zwischen dem Osloßer Publikum und vereinzelten FC-Spielern, am Ende kam es zu Handgreiflichkeiten. Auch FC-Coach Eddy Meyer wurde geschubst: „Eine Frechheit, meine Spieler nicht in die Kabine zu lassen.“ SVO-Coach Babis Cirousse: „Von meinen Spielern war keiner verwickelt. Das waren irgendwelche Zuschauer.“ ]

 

„Ich bin mit meinem Latein am Ende“, gab René Wegner, Spielertrainer des «FC Brome», nach dem 2:3 in der Bezirksliga gegen den SV Sandkamp zu. „Ich sage vor dem Spiel extra: Wir dürfen die Ordnung nicht verlieren, müssen Ruhe bewahren. Und wieder laden wir den Gegner zum Toreschießen ein“, so Wegner verärgert.

 

 Bezirksliga: 21. Spieltag Spielberichte

 AZ: 16.03.09

 

Osloß‘ eindrucksvolle Revanche

«(hot) SVO-Spielertrainer Babis Cirousse hatte angedeutet, dass gerade im Spiel der Fußball-Bezirksliga gegen den FC Wolfsburg mit seiner Mannschaft zu rechnen sei – und er sollte recht behalten: Osloß bezwang Spitzenreiter FC dank einer spielerisch starken Leistung verdient mit 4:1 (2:1). »Im Hinspiel hatte Cirousse sein Team beim Stand von 2:3 und der Verletzung von Andrea Russo vom Feld genommen. Das Sportgericht entschied auf 5:0 für Wolfsburg – deswegen brannte der SVO auf die Revanche. Osloß‘ Spielertrainer: „Darauf haben wir ein halbes Jahr gewartet.“ Und das merkte man den Platzherren in der giftigen Partie auch an: Das Cirousse-Team begann stark, hatte die ersten Chancen – und markierte auch die ersten Tore: Erst war es Stürmer Calogero Carlino, dann Winter-Zugang Adem Alija, die ein 2:0 herausschossen. Vom Tabellenführer war in der Offensive wenig zu sehen. FC-Coach Eddy Meyer süffisant: „Jeder hat die Position gespielt, die er wollte. Nicht die, die er sollte.“ So bedurfte es eines Sonntagsschusses von Christopher Ramolla, um den Anschluss herzustellen. Danach drückten die Wolfsburger kurzzeitig. Mehrfach Jens Kamieth, einmal Dennis Kamieth scheiterten am starken SVO-Keeper Robert Logdeser. Cirousse: „Weltklasse!“ Vorn sorgten indes Nenad Radojevic und Marc Wolfram für den Endstand. Osloß‘ Coach jubelte: „Dieses Ausrufezeichen wollten wir setzen! Ich denke, die ganze Liga freut sich, dass es noch spannender geworden ist.“ Unschön: In der Pause kam es zu Ausschreitungen zwischen Zuschauern und FC-Kickern. Meyer: „Traurig, dass da keine Ordner da waren.“ «

SV: »Logdeser – G. Radojevic – Iatridis, Ott – Jenkner (82. Siebert), Alija, Sciaraffa (82. Carbone), N. Radojevic, Wolfram – Cirousse, Carlino. «

FC: »M. Kamieth – Schmidt (74. Hyseni), Sander, Dösemeci – Özdemir (44. Aro, 68. Hoffmann), Reis, Weißgerber, J. Kamieth, Ramolla – Möllenbeck, D. Kamieth. «

Tore: »1:0 (16.) Carlino, 2:0 (40.) Alija, 2:1 (45.+2) Ramolla, 3:1 (57.) N. Radojevic, 4:1 (73.) Wolfram. «

Gelb-Rot:» Weißgerber (FC/90.+1).

 

4:3-Sieg! Reislingen dreht Zwei-Tore-Rückstand um

«(hot/jk) Erneuter Rückschlag für die SV Meinersen:»« In der Fußball-Bezirksliga unterlag die abstiegsbedrohte SVM Holzland mit 1:3. Auch Konkurrent VfR Eintracht musste eine bittere Schlappe hinnehmen –»« 3:4 in Reislingen. »«

 

SV Meinersen – STV Holzland 1:3 (1:1)

Meinersen fand schwer ins Spiel und hatte etwas Glück, dass Marco Matschewskis früher Treffer wegen Abseits nicht zählte. Dann brachte Michael White die SVM vor der Pause in Führung. STV-Pressewart Dietmar Jürges: „Da haben wir uns einlullen lassen.“ Ebenfalls noch vor der Halbzeit das 1:1. Einen Freistoß von Holzlands Dennis Jürges lenkte Daniel Voigt per Kopf ins eigene Netz. „Das durfte nicht passieren“, so SVM-Coach Volker Steding. Genauso wenig wie der Patzer von Meinersens Keeper René Conrad beim 1:2. Steding: „Er hat uns schon viele Punkte gerettet – da sah er leider nicht gut aus.“ Thorsten Röhrs setzte den Schlusspunkt zum 1:3. Steding: „Wirklich schade, hier war mindestens ein Punkt drin.“ «

SVM: »Conrad – Voigt, Winkelmann, Obzorim, Hagemann – Weiss, Boz, Lenk (75. Deeke) – Besselmann, White, Vogelmann. «

STV: »Wächter – H. Röhrs – Ratz, Appelt (70. Hofer) – Kahlert – Otto (46. Pilzecker), Jürges, M. Röhrs, Matschewski (85. Berner) – Dornfeld, T. Röhrs. «

Tore:» 1:0 (41.) White, 1:1 (44.) Voigt (Eigentor), 1:2 (54.) Dornfeld, 1:3 (61.) T. Röhrs. «

 

SV Reislingen/Neuhaus – VfR Eintracht Nord Wolfsburg 4:3 (3:2). »

Für uns ist das natürlich ganz bitter“, so VfR-Trainer Karsten Stephan, der eine Leistungssteigerung im Vergleich zum 0:4 gegen Osloß sah. Doch die schnelle Zwei-Tore-Führung reichte nicht. Auch das zwischenzeitliche 3:3 hatte nicht lange Bestand. SVR-Coach Andreas Löwner lobte das Team von Kumpel Stephan: „Der VfR hat alles abgerufen, was so geht.“ Dem Eintracht-Trainer wären Punkte allerdings lieber gewesen… «

SVR:» Sehm – Schrock, Stiller, M. Cyrys, Funke (62. Eichler) – J. Stumpp (53. Alaimo), T. Cyrys, Spahn – Krein, Hülsebusch (62. Balella) – Schultz. «

VfR:» Schwarz – Sappok, Korsch, Karlowski, Scarati – Sören Krause, Schömers, Osumek, Eraslan (75. Ben-Soltana) – Engelhardt, Dürkop. «

Tore:» 0:1 (6.) Sören Krause, 0:2 (8.) Eraslan, 1:2 (15.) J. Stumpp, 2:2 (18.) Funke, 3:2 (28.) Krein, 3:3 (60.) Korsch (Foulelfmeter), 4:3 (85.) Stiller. «

Rot: »T. Cyrys (SVR/59.). «

 

FC Brome – SV Sandkamp 2:3 (2:1). »

Bromes Spielertrainer René Wegner war sprachlos: „Immer die gleiche Leier. Wir haben das Spiel in der Hand, doch dann kommen eklatante Fehler.“ So etwa beim 2:2. Zwei Bromer hauten über den Ball, Sandkamps Alik Muradyan bedankte sich. „Danach haben wir völlig die Ordnung verloren“, so Wegner. Sandkamp nutzte das eiskalt aus, Muradyan gelang der Siegtreffer. Sehr zur Freude von SVS-Spielertrainer Thomas Orth. „Mir fällt ein großer Stein vom Herzen.“

FC:» Wiswedel – Riebe, Wegner, Herud, Sacher (86. Grunau) – Wodarsch, Nieswandt, Hoffmann, Dankert, Nicoll – Lucke. «

SV:» Hilmert – Habhab, Gebert, Orth, Vokshi (70. C. Müller) – Amiri, Rodriguez, Mero – Lehnchen – Weber, Muradyan (88. Ince). «

Tore:» 1:0 (30.) Nieswandt, 1:1 (32.) Gebert, 2:1 (45.) Nicoll (Foulelfmeter), 2:2 (63.) Muradyan, 2:3 (75.) Muradyan.

 

 

 GR: 16.03.09

 

Jan Spoelder folgt Klaus Soleinsky
Co-Trainer von Eintracht Braunschweig II wird neuer Coach beim SV Brunsrode/Flechtorf
Von Gundolf Tospann
HELMSTEDT. Die Katze ist aus dem Sack: Jan Spoelder, derzeit Co-Trainer beim Fußball-Oberligisten Eintracht Braunschweig II, wird ab kommender Saison neuer Trainer beim Bezirksligisten SV Brunsrode/Flechtorf.

"Das ist ein richtiger Knaller", freut sich SV-Abwehrspieler Simon Padel schon auf den neuen Coach und schiebt schmunzelnd nach: "Bulle und Löwen passen bestimmt gut zusammen." Etwas sachlicher kommentiert der derzeitige Trainer des Bezirksliga-Aufsteiger die spektakuläre Personalie um seine Nachfolge. "Mit der Entscheidung, dass Jan Spoelder zu uns kommt, bin ich sehr zufrieden. Er ist ein junger, ruhiger und sachlicher Mann mit sehr viel Erfahrung, sowohl als Spieler als auch als Trainer", charakterisiert Klaus Soleinsky den künftigen Cheftrainer der "Blauen Bullen."

Der Kontakt zu dem Eintracht-Urgestein, das vorgestern seinen 36. Geburtstag feierte, kam über private Beziehungen zu Stande. "Wir haben bei Jan Spoelder angefragt, ob er es sich vorstellen könnte, sich bei uns eine neue sportliche Perspektive zu schaffen", berichtet Mario Etmanski, Sohn vom SV-Vereinsvorsitzenden Martin Etmanski und derzeitiger Co-Trainer über die ersten Kontakte.

Bei anschließenden Verhandlungen, so Mario Etmanski, wurde man sich einig. Der gebürtige Hondelager übernimmt ab Sommer unbefristet den Job als Trainer beim SV Brunsrode/Flechtorf. "Ob er als Spielertrainer kommt, dazu hat sich Jan noch nicht geäußert. Er bringt auf jeden Fall seinen Pass mit", berichtet Mario Etmanski und freut sich auf die kommende Zusammenarbeit mit dem ehemaligen Eintracht-Keeper. "Mit einem Torhütern als Trainer haben wir bisher gute Erfahrungen gemacht."

Unter Ralf Kellermann, jetzt Coach der Damen-Bundesligamannschaft des VfL Wolfsburg, gelang der Aufstieg in die Bezirksliga. Apropos Bezirksliga: Der Vertrag mit Spoelder soll auch bei einem eventuellen Abstieg in die Kreisliga gelten. "Über Klassen haben wir mit Jan nicht gesprochen. Ich gehe davon aus, dass wir in der Bezirksliga bleiben", meint Mario Etmanski.

Jan Spoelder ist Inhaber der Trainer-B-Lizenz und seit der Saison 2006/2008 der zweite Mann auf der Bank neben Cheftrainer Uwe Hain bei der Reserve der Braunschweiger Eintracht. Übrigens: Der Wechsel des Hondelagers soll nicht im Zusammenhang mit dem "Ausbooten" von Uwe Hain bei Drittligisten stehen. "Wir hatten vorher schon Einigkeit erzielt", unterstreicht Mario Etmanski. Jan Spoelder wird am morgigen Abend seiner neuen Mannschaft offiziell vorgestellt.

Verdiente Niederlage für Soleinsky-Elf

 

Brunsrodes neuer Coach: Jan Spoelder

 

SV Brunsrode/Flechtorf verliert 0:3 in Müden
BRUNSRODE/FLECHTORF. Die Serie des SV Brunsrode/Flechtorf in der Fußball-Bezirksliga 1 ist gerissen. Die Mannen um Mannschaftsführer David Hoff unterlagen beim TuS Müden/Dieckhorst 0:3 (0:0).

Gegenüber der klasse Vorstellung gegen den SV Calberlah war die Soleinsky-Elf gestern nicht wiederzuerkennen. Im ersten Durchgang konnte der TuS noch einigermaßen in Schach gehalten werden. In Spielabschnitt 2 war der SV jedoch deutlich unterlegen. In vielen Szenen fehlte der letzte kämpferische Biss, der den Aufsteiger in den letzten Spielen so auszeichnete. Nach vorne wurde fast nur mit langen Bällen operiert, mit denen die Müdener Abwehr kaum Probleme hatten.

Den Torreigen für die Gastgeber eröffnete im Nachschuss Christian Gerike, nachdem Nils Linneweh zunächst an Keeper Amin Stenzel gescheitert war. Der zweite Treffer des TuS resultierte aus einem verwandelten Foulelfmeter von Matthias Damker. Den zählbaren Schlusspunkt der Begegnung setzte nach einem klasse Zuspiel Stefan Gerike.

"Die erste Halbzeit war noch in Ordnung. Nach dem Seitenwechsel hat uns der TuS im Mittelfeld den Schneid abgekauft. Wir haben kaum Gegenwehr geleistet. Das 0:2 hat uns das Genick gebrochen", zog SV-Coach Klaus Soleinsky Bilanz.

Tore: 1:0 C. Gerike (54.), 2:0 Damker (66./FE), 3:0 S. Gerike (78.).
SV: Stenzel - Eickmeier - Forche, Görgen, Siegers (58. S. Padel), Hoff - Boukerma, Leis (34. Mühlhaus), Djuran (72. Lommatzsch) - B. Padel, Bellina.


 

Josef-Elf gewinnt bei SV Meinersen 3:1 - "Geschenke" der Gastgeber
Von Gundolf Tospann
HOLZLAND. Nicht berauschend, aber erfolgreich: Auch das zweite Punktspiel in der Fußball-Bezirksliga 1 nach der Winterpause konnte der STV Holzland für sich entscheiden. Das aushilfsweise von Keeper Sven Pasche gecoachte Team siegte 3:1 (1:1) bei der SV Meinersen.

Bereits nach drei Minuten durften die Mannen von Sven Pasche, der den aus privaten Gründen verhinderten Trainer Waldemar Josef an der Seitenlinie vertrat, jubeln. Nach einem klasse Zuspiel versenkte Marco Matschewski den Ball in den Maschen der SV. Doch der Unparteiische erkannte diesen Treffer wegen angeblicher Abseitsstellung nicht an.

Im Anschluss entwickelte sich eine Partie auf nicht sonderlich hohem Niveau. Spielerisch setzten beide Mannschaften keine Akzente. Auch vielversprechende Einschussmöglichkeiten blieben auf beiden Seiten Mangelware - bis kurz vor der Halbzeitpause. Meinersens Michael White traf nach einem missglückten Abwehrversuch des STV von halbrechts ins lange Eck (41.). Nur vier Minuten später der Ausgleich: Einen Freistoß von Dennis Jürges fälschte Daniel Voigt mit dem Kopf ins eigene Netz ab.

Nach dem Seitenwechsel die stärkste Phase der Holzländer - mit zwei weiteren Treffern. Hierbei erwies sich die SV als "guter" Gastgeber. Torhüter René Conrad und ein Abwehrspieler vertändelten den Ball. Nutznießer war Timo Dornfeld. Er erlief das Runde und schob ein. Ähnlich die Entstehung des nächsten Tores. Diesmal nahm Torsten Röhrs das "Geschenk" an und überlupfte Meinersens Torhüter.

Bis auf zwei weitere gute Konterchancen lief beim STV nicht mehr viel zusammen. Die Gastgeber machten nun das Spiel. Dank des Unvermögens der SV-Sturmreihe und guter Abwehrarbeit konnten die Holzländer das Ergebnis halten. "Wir haben unsere Chancen genutzt", bilanzierte Sven Pasche.

Tore: 1:0 White (41.), 1:1 Jürges (45.), 1:2 Dornfeld (55.), 1:3 Torsten Röhrs (60.).
STV: Wächter - H. Röhrs, Ratz, Appel (65. Hofer) - Kahlert - Otto, Jürges, Matschewski (86. Berner), M. Röhrs, Dornfeld - T. Röhrs.

 

 

 

 

 Bezirksliga: 21. Spieltag Vorberichte

 GR: 09.03.09

 

Plagge-Elf bleibt locker
Der SV Calberlah empfängt Sonntag seinen Verfolger TuS Neudorf-Platendorf

Von Steffen Erkenbrecher
CALBERLAH. Die Titelaspiranten, sie strauchelten zuletzt allesamt. Davon blieb auch der SV Grün-Weiß Calberlah nicht verschont, der dementsprechend am Sonntag (15 Uhr) gegen den Nutznießer der Fehltritte, TuS Neudorf-Platendorf, dringend dreifach punkten muss, um nicht noch mehr Trümpfe aus der Hand zu geben.

Tatsächlich sind es angesichts des 2:2-Remis in Brunsrode nur noch fünf Zähler die den Tabellenzweiten aus Calberlah vom direkten Verfolger Platendorf trennen. Zudem ist der Abstand auf den Spitzenreiter, FC Wolfsburg, wieder auf drei Punkte angestiegen. Bei den Grün-Weißen nimmt man das jedoch mehr als gelassen - und zwar nicht allein aufgrund der Tatsache, dass der Tabellenführer zwei Partien mehr auf dem Konto hat.

"Die Jungs leben in den Tag hinein. Es gibt bei uns keinerlei Aufstiegsdruck", erklärt SV-Trainer Frank Plagge überzeugend, der die Platendorfer natürlich dennoch auf Distanz halten will: "Unser Anspruch ist es jedes Spiel zu gewinnen. Aber es wird mit Sicherheit ein interessantes Spiel." Dafür spricht übrigens neben der Tabellensituation auch das Hinspiel, in dem acht Treffer fielen.

Zum Unmut von Platendorfs Trainer, Ralf Ulrich, trugen damals die Grün-Weißen sechs Tore dazu bei. "Das war schon eine Lektion, die uns die Calberlaher damals erteilt haben. Daraus sollten wir gelernt haben", meint der TuS-Trainer, der dennoch äußerst zuversichtlich ist für das Duell am Sonntag. Der Grund dafür offenbart der Coach selbst: "Wir sind sowohl physisch als auch mental sehr gefestigt. Deshalb wollen wir mindestens einen Punkt entführen", verrät Ulrich, der sich auch bereits eine Taktik zurecht gelegt hat: "Wir müssen Calberlahs Offensive frühzeitig aus dem Spiel nehmen - auch wenn wir dabei keinen an die Leine nehmen werden. Nach vorne geht bei uns immer etwas."

Eine Marschroute, die sich auch Frank Plagge für seine Schützlinge zurecht gelegt hat. Und das ist nicht verwunderlich, schließlich treffen in Calberlah die beiden torhungrigsten Teams der Liga aufeinander. "Besonders auf Hoffart und Krasniqi müssen wir aufpassen. Trotzdem werden wir unsere Stärke, die Offensive, natürlich versuchen auszuspielen", so der SV-Trainer.

 

 GR: 09.03.09

 

TuS im Stil des VfL Wolfsburg: Greift Platendorf ganz oben an?
«(hot) Der TuS Neudorf-Platendorf wandert auf den Spuren des Bundesligisten VfL Wolfsburg: Die Bezirksliga-Fußballer haben sich auch in die Spitzengruppe vorgearbeitet, sind Dritter. Am Sonntag (15 Uhr) geht’s zum Verfolgerduell nach Calberlah. Und es stellt sich die Frage: Kann der TuS ganz oben angreifen? »Nach dem Hinspiel hätte ich das nicht geglaubt“, sagt Frank Plagge. Damals sah Calberlahs Coach ein 6:2 seiner Elf gegen überforderte Platendorfer. Dieter Winter, Trainer des viertplatzierten MTV Isenbüttel: Ich staune nun auch über den TuS.“ Mittlerweile nehmen die Konkurrenten Platendorf sehr Ernst und der TuS kann mit einem Sieg bis auf zwei Punkte zur Plagge-Truppe aufschließen. Auch Eddy Meyer, Coach von Tabellenführer FC Wolfsburg, hat Platendorf auf dem Zettel: Der TuS kann da noch rankommen.“ Und was sagt TuS-Trainer Ralf Ulrich? Die Jungs sind gut drauf. Aber Calberlah ist Favorit. Unser Ziel bleibt Platz fünf bis acht. Alles weitere nehmen wir gern mit.“ Im Gegensatz zur Konkurrenz leistete sich der TuS in diesem Jahr keinen Patzer, startete mit einem 3:2 gegen Reislingen. Dabei war Platendorf nicht so stark“, so SVR-Coach Andreas Löwner. Doch der TuS siegte ähnlich wie der VfL zuletzt gegen Karlsruhe. Wieviel von dem Bundesliga-Vierten tatsächlich im TuS steckt, wird sich jetzt zeigen. Plagge: Das Team gehört auf jeden Fall zum Favoritenkreis!“ Auch wenn Ulrich erklärt: Das kann er gern sagen. Ich sehe das anders.“ Irgendwie klingt das nach Felix Magath und dem VfL…

 

Stadtderby bei der SV
Fußball: Bezirksliga (jk/hot) Die SV Gifhorn steht in der Fußball-Bezirksliga mit dem Rücken zur Wand. Und am Sonntag (15 Uhr) kommt ausgerechnet Stadtrivale MTV Gifhorn II zum Derby an die Eyßelheide. Die Rechnung der SV: Wir brauchen aus den 14 Partien sieben Siege mindestens. Es wird Zeit, dass wir damit anfangen“, sagt Markus Theiner, Teammanager der Gastgeber. Dabei interessiert es im Team von Trainer Aki Kastner-Blödorn niemanden, dass das Derby vor der Tür steht. Theiner: Der Gegner ist momentan egal. Die Klasse ist so ausgeglichen, dass jeder schlagbar ist.“ Gastgeschenke wird der MTV auf jeden Fall nicht mitbringen. Es wäre wirklich schade, wenn die SV absteigen würde. Aber wir wollen die drei Punkte holen“, so MTV-Coach Hartmut Müller. Im Hinspiel gelang das nicht, das Derby endete 1:1. Derweil verrät der Gäste-Trainer die Marschroute: Die SV muss unbedingt etwas tun, bevor es fünf nach zwölf ist. Wir werden also abwarten und reagieren.“ Verzichten muss Müller dabei allerdings weiter auf Christoph Schuster, der demnächst wegen seines Meniskusschadens operiert wird.

 

Kumpel-Duell: Geschenke gibt’s in Reislingen keine
«(jk/hot/tg) Nachdem Fußball-Bezirksligist Müden vergangene Woche erstmals auswärts gewinnen konnte, soll am Sonntag (15 Uhr) ein Heimsieg gegen Brunsrode folgen. In Reislingen steigt derweil das Duell der Freunde auf der Trainerbank. »«

SV Meinersen STV Holzland (Hinspiel 1:3; Samstag, 16 Uhr).»
Meinersen will wieder punkten. Aufgrund vieler verletzter Spieler wären wir wohl mit einem Zähler zufrieden“, so SVM-Co-Trainer Sven Orzol. Holzland-Coach Waldemar Josef passt es gar nicht, dass Meinersen zuletzt beim MTV Gifhorn II eine 0:6-Klatsche kassiert hat. Die SVM wird alles dafür tun, Wiedergutmachung zu betreiben“, so Josef. Aber wir sind körperlich fit und holen mindestens einen Punkt!“ «

TuS Müden-Dieckhorst SV Brunsrode/Flechtorf (0:1).
Den Müdenern ist ein großer Stein vom Herzen gefallen. Mit dem 5:1 in Sandkamp wurde der erste Auswärtssieg eingefahren. Wir sind sehr erleichtert“, verrät TuS-Kapitän Stefan Gödecke, der Respekt vorm SVB hat. Schließlich hat Brunsrode gegen Calberlah gepunktet.“ Die Gäste wollen weiter auf der Erfolgswelle schwimmen. Das Team ist sehr euphorisch“, so SV-Coach Klaus Soleinsky. Seiner Meinung nach wäre es doppelt wichtig zu punkten, um an Müden und das Mittelfeld heranzukommen. «

TSV Hehlingen MTV Isenbüttel (0:1)
Nach dem ausgefallenen Spiel gegen Holzland will TSV-Trainer Dietmar Koch endlich ran: Wir haben jetzt fünf Nachholpartien. So wird die Situation auf gar keinen Fall besser.“ Isenbüttel sieht er in der Favoritenrolle: Wir müssen erst sehen, wo wir stehen.“ Trotz des 1:1 gegen Brome Dieter Winter, Coach des Vierten, war nicht unzufrieden: Wir haben uns Chancen erspielt, aber in Hehlingen wird’s schwer.“ «

SV Reislingen/Neuhaus VfR Eintracht Nord Wolfsburg (1:0)
Gastgeschenke für Kumpel Karsten Stephan? Mitnichten! Auch wenn der VfR-Coach bei seinem Freund und Reislinger Trainer Andreas Löwner gegen den Abstieg kämpft: Geschenkt bekommt Wolfsburg nichts. Wenn wir wieder so spielen wie beim 0:4 gegen Osloß, brauchen wir gar nicht hinzufahren“, sagt Stephan. Löwner hingegen gab nach der Platendorf-Pleite die letzten Hoffnungen auf einen Sturmlauf an die Spitze auf. Aber: Wir haben den Anspruch, die Saison vernünftig zu Ende zu spielen.“ «

SV Osloß FC Wolfsburg (0:5; alle Sonntag, 15 Uhr)
Die Gedanken beim SV dürften immer noch um diesen schwarzen Sonntag beim FC kreisen: Nach der schweren Verletzung von Andrea Russo nahm SVO-Spielertrainer Babis Cirousse sein Team beim Stand von 2:3 vom Feld, die Partie wurde am Grünen Tisch mit 0:5 gewertet. Cirousse: Wir haben zum vierten Mal fast alle dabei. Und wenn das der Fall war, haben wir noch nie verloren.“ Nur einer fehlt: Der aus dem Hinspiel immer noch verletzte Russo (Schien- und Wadenbeinbruch).

 

FC Brome will Dreier
Abstiegskampf in Brome: Der FC empfängt am Sonntag (15 Uhr) in der Fußball-Bezirksliga den SV Sandkamp. Mit einem Dreier wollen sich die Hausherren wieder Luft verschaffen. Ein absolutes Sechs-Punkte-Spiel“, meint FC-Spielertrainer René Wegner. Wir spielen zu Hause gegen einen direkten Konkurrenten also müssen wir gewinnen.“ Bereits im Hinspiel gelang das Brome beim 2:0. Während der FC zuletzt 1:1 beim Spitzenteam Isenbüttel spielte, musste der SVS gegen Müden ein 1:5 einstecken. Jetzt sollte jeder gemerkt haben, dass Vieles noch im Argen liegt“, warnt Sandkamps Pressewart Robin Scheil. Wir dürfen uns nicht einreden, dass die Lage noch nicht so schlimm ist. Wir müssen jetzt den Abstiegskampf annehmen.“ Ein Fragezeichen steht bei Brome hinter dem Einsatz von Domenik Traue (Zerrung), beim SVS kehrt Uwe Weber (Wadenprobleme) möglicherweise zurück.

 

 

 

 Bezirksliga: 20. Spieltag Spielberichte

 GR: 09.03.09

Bezirksliga Spitzenteams schwächeln
Nun nimmt die Rückrunde endlich richtig Fahrt auf - und die Spitzenteams zeigen Nerven.

Nachdem am vergangenen Wochenende Spitzenreiter 1. FC Wolfsburg Federn ließ,

schwächelten jetzt die direkten Verfolger aus Calberlah und Isenbüttel. Sie kamen über ein Unentschieden nicht hinaus.

 

Augen zu und durch:

Der SV Brunsrode/Flechtorf um Andreas Leis (rechts) hatte den

SV Calberlah (H. Theuerkauf) am Rande einer Niederlage.      

 

SV GW Calberlah spielt 3:3-remis beim SV Brunsrode/Flechtorf -

Herniers Elfmeter sichert einen Zähler
Von Gundolf Tospann
Es sollte gestern nicht zum Sieg für den Top-Favoriten der Fußball-Bezirksliga 1 reichen. Der SV GW Calberlah errang durch ein Last-Minute-Tor in der Nachspielzeit zumindest noch ein 3:3 (1:2)-Unentschieden beim SV Brunsrode/Flechtorf.

Dabei fing es vielversprechend an für die Gäste. Bereits nach vier Minuten schloss Philip Plagge einen Konter erfolgreich zur Führung ab. Auch danach bestimmte Grün-Weiß das Spielgeschehen in der hart und kämpferisch geführten Begegnung. In Minute 19 brachte dann Tino Gewinner im eigenem Strafraum Ben Padel zu Fall. Der Schiedsrichter pfiff und zeigte auf den Punkt. David Hoff verwandelte den Elfmeter sicher.

Ab diesem Zeitpunkt gab es einen Bruch im Spiel der Grün-Weißen. Die Hausherren bekamen immer mehr Oberwasser und legten nach. Marcel Bellina staubte in der 39. Minute ab und brachte sein Team in Front. "Brunsrode hatte wenig mit uns zu tun", ärgerte sich Calberlahs Trainer Frank Plagge in der Halbzeitpause.

 

Es sollte für ihn noch dicker kommen. In einer harmlosen Situation waren sich sein Keeper Phillip Korsch und Tino Gewinner nicht einig und vertändelten den Ball an Marcel Bellina, der das Runde über die Torlinie spitzelte. Nach diesem Gegentreffer antworteten die Gäste mit "wütenden" Angriffen im Minutentakt - und wurden auch belohnt. Julian Garzke (84.) markierte den Anschlusstreffer. In der Nachspielzeit dann Elfmeter für Grün-Weiß: Marcel Hernier ließ sich die Chance nicht nehmen, nachdem Jonas Remus und Timo Plotek zuvor nur Aluminium getroffen hatten. "Das war heute nichts", kommentierte Frank Plagge und marschierte schon kurz vor Spielende in die Kabine.

 

Tore: 0:1 P. Plagge (4.), 1:1 Hoff (19., FE), 2:1 Bellina (39.), 3:1 Bellina (68.), 3:2 Garzke (84.), 3:3 Hernier (90., FE).

Gelb-Rot: Leis (90., SVB), Remus (90., SVC).
SVB: Stenzel - Eickmeier - Forche, S. Padel, Siegers, Hoff - Mühlhaus (70. Lommatzsch), Boukerma (88. Djuran), Leis - Bellina (76. Koch), B.Padel.

SVC: Korsch - Heise (46. Remus), Gewinner, Theuerkauf, Claus - Hernier, F. Korsch, Garzke, P. Plagge (17. Linke) - Plotek, M. Plagge.

 

Marcel Bellina (hinten) erzielt hier das 3:1 für den SV Brunsrode/Flechtorf. Philipp Korsch (links) und Justus Linke (vorne rechts) sind machtlos.    

Fotos: Gundolf Tospann/regios24


 

Brome wird zum Stolperstein
Isenbüttel lässt zwei wichtige Punkte im Aufstiegsrennen liegen

Von Yannick Erkenbrecher
ISENBÜTTEL. Der MTV Isenbüttel hat im Aufstiegsrennen wichtigen Boden verloren. Gegen den abstiegsbedrohten FC Brome kam der Titelanwärter in der Fußball-Bezirksliga vor 100 Zuschauern nicht über ein 1:1 (0:1) hinaus.

Die Gäste aus Brome starteten furios: Eckball Isenbüttel - Kontertor Brome. Marcel Wiswedel, der im Tor der Gäste eine starke Partie spielte, wurde dabei zum direkten Vorlagengeber. Seinen satten Abschlag nutzte Maik Nicoll zur 1:0-Führung nach nur vier Minuten.

Isenbüttel reagierte geschockt. Und Brome machte weiter Druck. Glück für den MTV, dass das Schiedsrichtergespann bei einem vermeintlichen Treffer von Christoph Nieswandt (7.) auf Foulspiel entschied. "Wenn wir hier 2:0 geführt hätten, hätten wir alle Trümpfe in der Hand gehabt", erklärte FC-Spielertrainer René Wegner.

Sein Gegenüber Dieter Winter haderte indes mit der Chancenverwertung seines Teams: "Wir haben nur einmal gepennt, ansonsten aber das gesamte Spiel klar dominiert - ein 4:1 wäre völlig okay gewesen."

Tatsächlich hatte Isenbüttel zu Beginn der zweiten Hälfte Möglichkeiten im Minutentakt: Doch weder Dennis Stöbermann (46., 48.), noch Jan Ahrens (55.) konnten daraus zunächst Kapital schlagen.

"Natürlich können wir einen Spieler wie Dennis Stöbermann nicht 90  Minuten ausschalten", bilanzierte Wegner. Denn Stöbermann war es auch, der in der 61. Minute den Isenbüttler Ausgleichstreffer erzielte.

Dass dem MTV in der Folgezeit nicht der Siegtreffer gelang, lag zum einen am starken Wieswedel im Gästetor und zum anderen am eigenen Unvermögen. Allein Andre Brömel hätte in der Schlussphase das Spiel entscheiden müssen.

"Das ist natürlich bitter, zumal wir ordentlich gspielt haben", war Winter sichtlich enttäuscht. Der FC Brome holte einen laut Wegner "zwar glücklichen, in der Entstehung aber nicht ganz unverdienten Punkt".

Tore: 0:1 Nicoll (4.), 1:1 Stöbermann (61.).
Isenbüttel: v. d. Vorst - Ebers, Jacobs, Dorenkamp, Ahrens - Heinz, Bäse (70.  Gritzka), Klapproth (81.  Koch), Renz - Brömel, Stöbermann.

Brome: Wiswedel - Wegner - Herud, Sacher - Riebe (90. D.  Traue), Nieswandt, S.  Traue (60. Grunau), Filtschakow, Dankert - Wodarsch (50. Lucke), Nicoll.

 

 

 AZ: 09.03.09

 

Irre: Calberlah zittert sich beim SVB zum 3:3!
«(hot/tg/jk) Der Tabellenzweite lässt Federn: In Brunsrode kam Calberlah in der Fußball-Bezirksliga nur zu einem Remis, zitterte sich nach 1:3-Rückstand in einer irren Partie zum 3:3.

SV Brunsrode/Flechtorf SV GW Calberlah 3:3 (2:1). »
Nach gutem Start und der 1:0-Führung ließ Calberlah nach. Wir haben ab der zehnten Minute aufgehört, Fußball zu spielen“, so Calberlahs Coach Frank Plagge. SVB-Trainer Klaus Soleinsky freute sich hingegen über die Leistung seines Teams in den ersten 60 Minuten: Das war richtig gut. Wir hatten das Spiel in der Hand.“ Erst nach dem dritten Gegentor merkten die Gäste, dass sie mehr tun müssen. Wir haben uns zurückgekämpft. Wenn das Spiel 95 Minuten gedauert hätte, wären wir als Sieger vom Platz gegangen“, so Plagge. «

SVB: »Stenzel Eickmeier, Forche, S. Padel, Siegers Hoff, Mühlhaus (68. Lommatzsch), Leis Boukerma (85. Djuran), B. Padel, Bellina (75. Koch).

GW: P. Korsch Heise (46. Remus), Theuerkauf, Gewinner, Claus (70. Meißner) Garzke, Hernier, F. Korsch, P. Plagge (46. Linke) Plotek, M. Plagge. «

Tore:» 0:1 (5.) P. Plagge, 1:1 (15.) Hoff (Foulelfmeter), 2:1 (43.) Bellina, 3:1 (63.) Bellina, 3:2 (80.) Garzke, 3:3 (90.) Hernier (Foulelfmeter). «Gelb-Rot: »A. Leis (SVB/82.), Remus (GW/90.). «

 

Munterer Schlagabtausch:

Beim Duell zwischen SV Brunsrode/Flechtorf und SV Calberlah

war mächtig was los, am Ende trennten sich beide Teams 3:3.

(Photowerk)

 

 

SV Sandkamp TuS Müden-Dieckhorst 1:5 (1:2). »
Sandkamp verschlief den Start ins neue Jahr und zwar gründlich. Wir sind noch weit von unserer Form entfernt. Da waren zu viele Fehlpässe und haarsträubende Abwehrfehler dabei“, so SVS-Betreuer Robin Scheil. Besonders bitter: das Eigentor von Spielertrainer Thomas Orth. Müdens Coach Andreas Heindorff war hingegen vollauf zufrieden: Die Mannschaft war im Vergleich zur Niederlage gegen Calberlah nicht wiederzuerkennen.“ «SV: »Hilmert Vokshi, Orth, Gebert J. Habhab, Ince, T. Müller (30. Monsler), Amiri (68. M. Habhab), Mero Muradjan, Lehnchen. «TuS: »Lüer Braband (85. Dannheim), Damker, Goedecke, Wegmeyer Rosebrock C. Gerike, Linneweh, Schulz (63. Eberhart) Schmitz (70. Krüger-Idecke), S. Gerike. «Tore: »0:1 (28.) Damker (Foulelfmeter), 1:1 (41.) Gebert, 1:2 (45.) Orth (Eigentor), 1:3 (52.) Goedecke, 1:4 (71.) S. Gerike, 1:5 (82.) Krüger-Idecke. «Gelb-Rot: »Vokshi (SV/33.), J. Habhab (SV/82.), Linneweh (TuS/85.). «

 

TuS Neudorf-Platendorf SV Reislingen/Neuhaus 3:2 (2:1).»
Die Serie ist gerissen: Nach acht Spielen ohne Niederlage musste Reislingen erstmals wieder eine Pleite hinnehmen. Jede Serie hat mal ein Ende“, so SVR-Coach Andreas Löwner. Erst in Unterzahl wurde Reislingen besser, drängte aufs Unentschieden die Mühe wurde jedoch nicht belohnt. Unser Sieg war etwas glücklich“, musste TuS-Betreuer Karsten Tomuschat zugeben. «TuS:» Hilken Bösche, Hadamek, S. Benke, Helms Rauhs, Cafer Gül, Schneider, Guse (76. Ünlü) Hoffart (88. Luft), Krasniqi. «SVR:» Sehm Wolkowski (46. Alaimo), Schrock, M. Cyrys, Stiller Rode (46. Krein), T. Cyrys (76. Pallalla), Spahn, Funke Schultz, Stumpp. «Tore:» 0:1 (4.) Schrock, 1:1 (19.) Krasniqi, 2:1 (30.) Krasniqi, 3:1 (65.) Hoffart, 3:2 (70.) T. Cyrys (Foulelfmeter). «Gelb-Rot:» Spahn (SVR/58.), Krasniqi (TuS/90.).

 

FC ist zurück in der Erfolgsspur: 2:1-Arbeitssieg gegen SV Gifhorn
«(hot) Der Spitzenreiter der Fußball-Bezirksliga ist auf dem Weg, zurück in die Spur zu finden: Der FC Wolfsburg landete gestern gegen Schlusslicht SV Gifhorn einen allerdings mühsam erkämpften 2:1-(1:0)-Arbeitssieg. »Am besten spiegelte die gestrige FC-Situation Mittelfeld-Gestalter Jens Kamieth wider: Nach der Winterpause ist er noch nicht wieder da angekommen, wo er war, doch gegen die Gifhorner erzielte der Kapitän beide Tore. Und genauso lief’s bei der gesamten Wolfsburger Mannschaft. Noch nicht in Topform, aber auf dem Weg dorthin. Gifhorn hielt zwar gut mit, hatte durch Marco Momberg (Latte) und Tobias Breuer (Pfosten) auch gute Chancen, doch die Gastgeber waren anders als beim 0:1 vor Wochenfrist in Meinersen abgezockter. Dabei war die SV besser als Meinersen“, so FC-Coach Eddy Meyer. Allein das nutzte den Gifhornern wenig, da sie anders als der direkte Rivale keine Punkte einfuhren. Wir waren auf Augenhöhe. Die Mannschaft hat auch nach dem zweiten Gegentreffer Moral bewiesen“, sagte Gifhorns Teammanager Markus Theiner. Im Abschluss hatten wir Pech. Unser Anschluss fiel zu spät.“ So kam nach Aki Kastner-Blödorns Elfmeter-Tor keine Spannung mehr auf. Theiner will das Positive mitnehmen: Wir haben nicht wie ein Absteiger gespielt.“ Für Meyer ist der Blick auf die Tabelle zumal die Konkurrenz Federn ließ etwas entspannter: Jetzt kann ich wieder etwas schmunzeln, nachdem das in der Vorwoche die anderen durften…“ «

FC: »M. Kamieth Reis, Dösemeci, Sander, Özdemir Buhl (75. Hyseni), Weißgerber (60. Ramolla), J. Kamieth, König D. Kamieth (46. Aro), Möllenbeck. «

SV: »Mechelk Vaz, Wrasmann, Momberg, Sievers Lippke, Schubert (61. Abazi), Kastner-Blödorn, Jander (75. Grünhage) Ustaoglu, Breuer (79. Özkan). «

Tore: »1:0 (6.) J. Kamieth, 2:0 (52.) J. Kamieth, 2:1 (88.) Kastner-Blödorn (Foulelfmeter).

 

Müller-Elf schießt zehn Meinerser ab

«(hot) Zuerst tat sich der MTV Gifhorn II schwer, doch nach der Pause war der Meinerser Widerstand gebrochen: Die MTV-Reserve besiegte in der Fußball-Bezirksliga den Vorletzten SVM mit 6:0 (0:0). Dabei sorgte vor allem die Rote Karte für Meinersens Iwan Hekk für Gesprächsstoff. »Es war die 37. Minute in einer ansonsten ereignisarmen ersten Hälfte: Iwan Hekk foulte an der Seitenlinie direkt vor den Augen von Hartmut Müller Gegenspieler Marvin Lippke. Der MTV-Coach reklamierte das Foul und zog sich den Ärger der Meinerser Bank zu (siehe Interview). Das war unsportlich. Ohne sein Fordern hätte Iwan Gelb gesehen“, so Meinersens Co-Trainer Sven Orzol. Für SVM-Coach Volker Steding war’s indes nicht die Schlüsselszene: Das war eher das 1:0. Wäre das nicht gefallen, geht’s vielleicht anders aus.“ Doch so schoss Gifhorn die abstiegsbedrohten Gäste ab. Vor allem der Ex-Meinerser Juri Suldin erwischte dabei einen Sahnetag. Der Joker leitete ein Tor ein, bereitete ein weiteres direkt vor und erzielte das 3:0 per Kopf. «

MTV: »Filikidi Ende, Stubbe, Kostka, Samkowez Jansen, Lippke (81. Hooge), Tairi (81. Fleer), Düsel (40. Suldin) Wendt, Weferling. «

SVM: »Conrad Wiehe, Winkelmann (71. Obzorim), Niebuhr, Hagemann Hekk, Boz, Weiss (77. Deeke), Vogelmann Ahlers (71. Besselmann), White. «

Tore: »1:0 (48.) Samkowez, 2:0 (57.) Lippke, 3:0 (62.) Suldin, 4:0 (66.) Samkowez, 5:0 (70.) Jansen, 6:0 (87.) Wendt. «Rot: »Hekk (SVM/37.).

 

Neuer VfR-Trainer: Ringe soll’s machen
«(hot) Da half dem VfR Eintracht Nord auch der Kunstrasen nichts: Gegen den SV Osloß setzte es für den abstiegsbedrohten Fußball-Bezirksligisten ein 0:4 (0:3). Nach der Demütigung gab’s für die Mannschaft dann die Nachricht, dass Holger Ringe (zuletzt MTV Hattorf) ab Sommer Karsten Stephan beerben wird. »Hundertprozentig ist das aber noch nicht: Ringe kommt nur, wenn die Wolfsburger die Klasse halten. Darauf haben wir uns geeinigt“, so VfR-Sportmanager Toni Arpaia, der schwärmte: Wir sind von Holger überzeugt. Wir hoffen natürlich, dass Karsten und die Mannschaft die Klasse halten werden.“ Mit Spielen wie gestern wird’s damit aber nichts: Osloß hat uns den Schneid abgekauft, der Sieg geht so in Ordnung“, so Eintracht-Betreuer Eberhard Frey. Beim SVO lief es einfach, der Start in die zweite Serienhälfte glückte vollends. Ein Sonderlob gab’s von Spielertrainer Babis Cirousse für den Dreifach-Torschützen Calogero Carlino und Mittelfeldrenner Nenad Radojevic: Er ist bestimmt 13 Kilometer gelaufen…“ «

VfR: »Schwarz Marrazza, Korsch, Schömers, Sappok (41. Eraslan) Straub (66. Sakai), Engelhardt, Osumek, Karlowski Dürkop, Ben-Soltana. «

SVO: »Logdeser Wolfram, Iatridis, G. Radojevic, Ott (75. Fochler) Alija, Jenkner, Sciaraffa, N. Radojevic Carlino (68. Ollendorf), Cirousse (85. Siebert). «

Tore: »0:1 (15.) Carlino (Foulelfmeter), 0:2 (17.) Carlino, 0:3 (40.) Cirousse, 0:4 (57.) Carlino.

 

 

 

 

 Bezirksliga: 20. Spieltag Vorberichte und Allgemeines

 AZ: 07.03.09

 

Calberlah: Plagge verlängert, A-Jugend-Frage weiter offen
«(hot/sch) Frank Plagge bleibt weiter Coach des Fußball-Bezirksligisten SV Grün-Weiß Calberlah: Gestern gab der Verein bekannt, dass der Vertrag um ein Jahr verlängert wurde. Die Trainer-Probleme der JSG Calberlah/Isenbüttel/ Wasbüttel sind derweil noch nicht gelöst. Zudem hat Isenbüttels Sportbeauftragter Udo Hoffmann sein Amt niedergelegt.

In Calberlahs Bezirksliga-Elf stehen die Zeichen weiter auf Kontinuität –

Ex-Profi Plagge geht in seine vierte Saison. „Wir freuen uns, dass wir mit Frank verlängern konnten“, sagt Stefan Plagge, Pressesprecher des Titelkandidaten Calberlah. Die Trainerfrage bei der A-Jugend ist nach den Problemen mit den verschiedenen Kandidaten (AZ/WAZ berichtete) weiter ungeklärt. In Isenbüttel reichten Hoffmann die Querelen: Er trat von seinem Posten zurück. Bis zum Saisonende bleibt er aber zusammen mit Holger Wöllnitz Trainer des JSG. „Wir werden weiter 100 Prozent geben. Wichtig ist, dass die Jungs in Ruhe Fußball spielen können“, so Hoffmann. Die Vereine müssen sich einig werden, ob ab Sommer das Duo Stefan Plagge/Horst Freisinger oder doch Dirk Kiwitt die A-Jugend trainiert. „Wir waren sehr überrascht über die Personalie Kiwitt“, sagt der Calberlaher Stefan Plagge. „Aber wir haben bisher immer eine Lösung gefunden. Wichtig ist, dass die Jugendlichen im Vordergrund stehen.“

 

AZ: 06.03.09

JSG Calberlah: Wer wird Trainer der A-Jugend?

«(nik) Die Verwirrung ist groß bei der JSG Calberlah/Isenbüttel: Die Fußball-Jugendleitung einigte sich jetzt darauf, dass Stefan Plagge und Horst Freisinger in der kommenden Saison die A-Jugend trainieren sollen. Allerdings steht mit Dirk Kiwitt noch jemand für diese Aufgabe bereit… »Am Mittwochabend saßen die Jugendleiter Sven Stuhlemmer (Calberlah) und Rufat Kalmis (Isenbüttel) mit Calberlahs Spartenleiter Hermann Steinkopf und Isenbüttels Sportbeauftragten Udo Hoffmann zusammen. Das Thema: Wer wird Nachfolger für das am Saisonende nach zwei Jahren ausscheidende A-Jugend-Trainergespann Hoffmann/ Udo Wöllnitz? Schnell habe man sich auf Plagge und Freisinger geeinigt, so Stuhlemmer: „Wir sind froh darüber, diese interne Lösung gefunden zu haben.“ Weniger froh ist dagegen Ralf Thomas. „Die Verkündigung dieses Trainer-Duos ist ohne Legitimation und ohne Abstimmung erfolgt“, ärgert sich Isenbüttels Spartenchef. Er sei stinksauer und überrascht ob der neuen Entwicklung: „Bislang hieß es aus Calberlah immer, dass alle Kandidaten abgesagt hätten.“ Deshalb habe auch er sich um eine Lösung bemüht – und gehofft, sie mit Kiwitt (derzeit noch Coach des TSV Hillerse II) gefunden zu haben. „Dirk Kiwitt hat einen Vertrag beim MTV Isenbüttel, soll im Sommer, wenn Udo Hoffmann als Sportbeauftragter aufhört, dessen Nachfolge antreten“, so Thomas. „Und ich wollte mit Calberlah darüber reden, wie man ihn auch als A-Jugend-Coach einbinden kann.“ Das wiederum bezeichnet Stuhlemmer als „Alleingang“ und „Frechheit“. Trotz all der Unstimmigkeiten hofft Thomas, dass die JSG an dieser Frage nicht zerbricht: „Denn bislang hat die Zusammenarbeit einwandfrei funktioniert.“

 

GR: 06.03.09

Possenspiel um A-Jugendtrainer der JSG Calberlah/Isenbüttel
Stefan Plagge und Horst Freisinger sollen Nachwuchs coachen - Dirk Kiwitt hat ebenfalls eine Zusage

Von Reinhard Matzick
CALBERLAH/ISENBÜTTEL. Die Meldungen überschlagen sich. Zuerst teilen die Jugendleiter der JSG Calberlah/Isenbüttel/Wasbüttel mit, dass ab der kommenden Saison Stefan Plagge und Horst Freisinger das Amt als Trainer der Bezirksoberliga A-Jugend antreten werden. Wenig später meldet sich Dirk Kiwitt, Trainer des TSV Hillerse II und verkündet, dass er ab der nächsten Spielzeit Nachwuchskoordinator und A-Jugendtrainer der JSG ist.

Der Reihe nach: Die Jugendleiter Sven Stuhlemmer (SV Calberlah) und Rufat Kalmis (MTV Isenbüttel) haben sich am Mittwoch Abend darauf geeinigt, dass Plagge und Freisinger die Nachfolge von Holger Wöllnitz und Udo Hoffmann, dem derzeitigen Trainergespann, antreten sollen. "Wir sind froh darüber nach sehr langer Suche eine interne Lösung gefunden zu haben", so die offizielle Stellungnahme.

Über eine Zusage für diesen Posten freute sich zu diesem Zeitpunkt aber noch ein weiterer Trainer: Dirk Kiwitt. "Ich habe zum Saisonende mein Engagement beim TSV Hillerse II und als Co-Trainer des Bezirksoberligateams gekündigt, um als A-Jugendtrainer und Nachwuchskoordinator der JSG Calberlah/Isenbüttel/Wasbüttel tätig zu werden", berichtet der Coach. "Die Zusage habe ich vom Spartenleiter des MTV Isenbüttel, Ralf Thomas, erhalten."

Davon wollten die Jugendleiter aber nichts wissen. "Weder der Isenbüttler Jugendleiter, deren Fußballbeauftragter Udo Hoffmann noch ich wissen etwas davon", berichtet Sven Stuhlemmer. "Das ist ein Alleingang von Ralf Thomas. Wie er das mit Dirk Kiwitt auf die Reihe bekommen will, ist nun sein Problem. Wir haben einstimmig etwas anderes beschlossen." Isenbüttels Fußballbeauftragter Udo Hoffmann bestätigt. "Ich kenne den Namen Kiwitt überhaupt nicht. Fakt ist, dass er nicht als A-Jugendtrainer oder Koordinator bei der JSG anfangen wird. Mir ist gar nicht bewusst, dass mir gekündigt worden ist", sagt Hoffmann.

Für Dirk Kiwitt ist die Angelegenheit alles andere als angenehm. "Schließlich habe ich in Hillerse wegen der Zusage gekündigt. Die Mannschaften beim TSV wurden auch schon informiert."

 

AZ: 06.03.09

Rückkehr für Plagge

Fußball: Bezirksliga (hot/tg) Für Frank Plagge, Trainer des Fußball-Bezirksligisten SV GW Calberlah, ist die Partie beim SV Brunsrode/ Flechtorf am Sonntag um 15 Uhr eine besondere Partie – es ist das erste Mal, dass er als Trainer an seine ehemalige Wirkungsstätte zurückkehrt. Zwischen 1998 und 2000 coachte Plagge die SVB-Elf: „Es war eine schöne Zeit in Brunsrode. Ich habe dort viele nette Leute kennengelernt.“ Siegen will der GW-Coach trotzdem: „Aber wir sind gewarnt. Schließlich hat Brunsrode zuletzt in Reislingen einen Punkt geholt.“ Für SV-Trainer Klaus Soleinsky ist Calberlah eine der einfachsten Aufgaben. „Wir haben nichts zu verlieren“, erklärt er. „Die Jungs haben zuletzt tolle Arbeit geleistet und sind motiviert. Vielleicht ist ein Sieg drin“, so Soleinsky, der mit dem gleichen System wie gegen Reislingen spielen lässt: „Das hat gut geklappt. Calberlah ist vielleicht spielstärker, aber wir sind kämpferisch sehr stark.“ Auf eine robuste Spielweise dürfte der Tabellenzweite Calberlah indes spätestens seit der Partie in Müden (3:1) eingestellt sein. Zudem sieht’s personell gut aus: Nur Thorben Meinhold (Rot-Sperre) fehlt, in Müden fristeten sogar vermeintliche Stammspieler ein Reservistendasein. Plagge: „Für mich als Trainer ist das eine tolle Situation. Ich bin überzeugt, dass die Jungs die richtige Reaktion zeigen.“

Torben Meinhold fehlt nach seiner roten Karte

 

 

Sieg beim FC? Meinersen dient der SV als Vorbild

«(hot) Am Sonntag (15 Uhr) empfängt Tabellenführer FC Wolfsburg das Schlusslicht der Fußball-Bezirksliga, die SV Gifhorn. Und wenngleich sowohl FC-Verfolger Calberlah als auch Gifhorns Konkurrenten Meinersen (Vorletzter) und Brunsrode (Drittletzter) zuletzt Boden gutmachen konnten, ist die Stimmung in beiden Lagern positiv… »FC-Coach Eddy Meyer nahm das 0:1 in Meinersen schon unmittelbar nach Spielschluss nicht dramatisch, obwohl Konkurrent Calberlah, der zudem zwei Spiele weniger bestritten hat, bis auf einen Punkt herankam: „Die Niederlage war ärgerlich, aber wir haben darüber gesprochen und hoffen jetzt, dass es besser wird.“ Zum Aufbauhelfer für die Kellerkinder wollen die Wolfsburger natürlich nicht werden. „In Meinersen mussten wir erst einmal unseren Rhythmus finden, jetzt müssen wir den Gegner wieder mehr unter Druck setzen“, fordert Meyer, der erstmals auf Winter-Zugang Sebastian Buhl zurückgreifen kann. Wenngleich nicht so gelassen wie sein Gegenüber Meyer, so doch überraschend positiv sah Gifhorns Spielertrainer Aki Kastner-Blödorn, dass die SVM dreifach punkten konnte: „Kompliment an Meinersen. Die Mannschaft hat uns vorgemacht, dass man jedes Team schlagen kann.“ Wie schwer es wird, das nachzumachen, darüber ist sich Kastner-Blödorn im Klaren: „Der FC wird diese Scharte auswetzen wollen. Aber für uns ist ab jetzt ohnehin jeder Sonntag ein Endspieltag.“ Derweil wurden an der Eyßelheide die Weichen für die Zukunft gestellt: Kastner-Blödorn wird weitermachen, auch im Falle des Kreisliga-Abstiegs. Der SV-Coach: „Ich bin ein Kämpfertyp. Wir werden alles dafür, die Klasse zu halten. Wenn das aber nicht klappen sollte, peilen wir den direkten Wiederaufstieg an!“

 

Brome: Bloß keine „dummen Fehler“

«(hot/jk) Allerorten herrscht Druck: Wenn am Sonntag (15 Uhr) mit dem MTV Isenbüttel der Dritte der Fußball-Bezirksliga den FC Brome (Elfter) erwartet, dann dürfte auf den Schultern aller 22 Akteure eine gewisse Last zu spüren sein… »Der MTV will noch ein Wörtchen im Titelkampf mitreden, hat allerdings sowohl bei der Anzahl der Spiele als auch bei der Anzahl der Punkte Nachholbedarf. „Wir wissen nach dem Ausfall vom vergangenen Sonntag weiter nicht, wo wir stehen“, sagt Isenbüttels Coach Dieter Winter. Aber: „Wir sind Favorit und wollen gewinnen.“ Im Hinspiel ließ sich die Winter-Truppe einen 2:0-Vorsprung aus den Händen nehmen, holte nur ein 2:2. Der Trainer der Blau-Weißen weiß: „Auch der FC braucht die Punkte.“ Denn die Bromer sind als Elfter zwar drei Ränge von den Abstiegsplätzen entfernt, haben aber bereits zwei Spiele mehr bestritten und nur einen Zähler Vorsprung. „Nach der ärgerlichen Niederlage gegen Holzland stehen wir unter Zugzwang“, erklärt FC-Torwarttrainer Peter Loeper. Gegen STV unterlag die Elf von Spielertrainer René Wegner nach einer 2:1-Führung noch mit 2:3. „Uns sind leider dumme Fehler passiert. Die müssen wir unbedingt abstellen.“ Sonst wird der Druck auf die Bromer wohl noch größer…

 

Hehlingen: Mit frischem Wind gegen Holzland

«(jk/hot/tg) Kann Müden den SV Sandkamp auf Distanz halten? Das wird die Partie am Sonntag (15 Uhr) zeigen. Dann entscheidet sich auch, ob die SV Meinersen (beim MTV Gifhorn II) im Abstiegskampf der Fußball-Bezirksliga weiter Boden gutmachen kann. »«

MTV Gifhorn II – SV Meinersen (Hinspiel 1:1; Sonntag, 13 Uhr).»

Meinersens Sieg gegen den FC Wolfsburg hat Gifhorns Coach Hartmut Müller imponiert. „Die SVM hat sehr gut gestanden, eine beeindruckende Leistung“, so Müller, der die Punkte dennoch in Gifhorn behalten will. Doch auch Meinersens Trainer Volker Steding möchte nach dem Dreier am vergangenen Sonntag nachlegen: „Wenn man daran glaubt, ist vieles möglich.“ Einen kleinen Vorteil verspricht sich Steding davon, dass sein Team bereits Wettkampfpraxis sammeln konnte. «

VfR Eintracht Nord Wolfsburg – SV Osloß (0:4).»

Der VfR kann bis auf einen Punkt an den SVO herankommen. „Wir wollen auf Tuchfühlung“, so Wolfsburgs Trainer Karsten Stephan. Zumal die Situation als Dreizehnter weiter prekär ist: „Wir müssen uns die Punkte nach und nach zusammensammeln. Zuhause wäre ein Sieg wichtig.“ Das wissen auch die Osloßer: „Eintracht Nord steht mehr unter Druck“, sagt SVO-Spielertrainer Babis Cirousse, der fast den kompletten Kader an Bord hat. Nur der langzeitverletzte Andrea Russo fehlt. Cirousse: „Wir wollen nach drei Monaten endlich mal wieder um Punkte spielen.“ «

TuS Neudorf-Platendorf – SV Reislingen/Neuhaus (3:0). »

Das Hinspiel und die Platendorfer Hinserien-Leistung insgesamt sorgen für Respekt beim Gegner. „Platendorf hat bisher stark gespielt. Wir müssen Vollgas geben“, sagt SVR-Coach Andreas Löwner vor dem direkten Duell seines Tabellenvierten gegen den direkten Verfolger. «

SV Sandkamp – TuS Müden-Dieckhorst (1:4).»

Müdens Coach Andreas Heindorff wurmt die 1:3-Pleite gegen Calberlah immer noch. „Fußballerisch war das nichts“, moniert Heindorff. „Das muss besser werden.“ Sandkamp hofft in erster Linie, „dass das Spiel überhaupt angeht und wir endlich unseren Rhythmus finden“, so SVS-Pressewart Robin Scheil. „Die Partien gegen Müden und dann in Brome werden zeigen, wohin der Weg für uns geht.“ «

STV Holzland – TSV Hehlingen (2:2; alle Sonntag, 15 Uhr).»

Für Holzland ist die Partie die große Chance, am TSV vorbeizuziehen, zumal mit dem Sieg in Brome im Rücken. TSV-Trainer Dietmar Koch sieht Holzland deshalb auch in der Favoritenrolle: „STV ist uns ein Spiel voraus, wir müssen erst sehen, wo wir stehen.“ Durch die Ausfälle einiger Stammkräfte werden A-Jugendspieler in die Mannschaft rücken. „Vielleicht können wir Holzland mit diesem frischen Wind ein wenig ärgern“, hofft Koch.

 

 

 

 

 

 Bezirksliga: 19. Spieltag Spielberichte

 GR: 02.03.09

 

3:1 in Müden - SV Calberlah nutzt die Gunst der Stunde
Von Julian Jander
Wieder einmal gab es zahlreiche Spielausfälle in der Fußball-Bezirksliga, auf ein paar Plätzen wurde jedoch gespielt. So konnte der SV Calberlah den Patzer des Spitzenreiters FC Wolfburg nutzen und rückte nach einem 3:1 in Müden bis auf einen Punkt an Platz 1 heran - bei zwei Begegnungen weniger.

TuS Müden-Dieckhorst - SV Grün-Weiß Calberlah 1:3 (0:1).

Tore: 0:1 Plotek (35.), 0:2 Theuerkauf (48.), 1:2 Linneweh (61.), 1:3 Hernier (87., FE).

Rot: Meinhold (70., SVC), Melzel (87., TuS). Gelb-Rot: Linneweh (70., TuS).

Eine "enttäuschende Leistung" attestierte Müdens Trainer Andreas Heindorff seinen Mannen. "Wir haben nie zum Spiel gefunden. Der Calberlaher Sieg geht in Ordnung." Gästecoach Frank Plagge pflichtete dem bei: "Wir waren die dominierende Mannschaft und haben verdient mit zwei Toren Differenz gewonnen. Wir haben gut dagegengehalten." Dennoch wurde es nach dem 1:2-Anschlusstreffer und einem verschossenen Elfmeter auf Seiten der Calberlaher noch einmal knapp. Müden hatte eine Riesenchance zum 2:2-Ausgleich, "aber das hätte den Spielverlauf auf den Kopf gestellt", gab Heindorff zu.

 

Julian Garzke (links) und Calberlah siegten 3:1 in Müden.      

Foto: Priebe/rs24    

 

 

 AZ: 02.03.09

 

Calberlah gewinnt 3:1

Fußball: Bezirksliga (hot) Calberlah ist zurück in der Erfolgsspur! Beim TuS Müden-Dieckhorst siegte der Zweite der Fußball-Bezirksliga in einem kampfbetonten Spiel verdient mit 3:1 (1:0) und schob sich somit wieder näher an Spitzenreiter FC Wolfsburg heran, der seinerseits in Meinersen patzte. „Wir haben super reagiert“, so GW-Coach Frank Plagge nach dreieinhalb Monaten ohne Sieg. Nur nach Müdens 1:2 wurde es eng. „Ein 2:2 hätte das Spiel aber auf den Kopf gestellt“, gab TuS-Trainer Andreas Heindorff zu. Bei den Gästen feierte Frederik Korsch ein gelungenes Debüt. Rot gab’s in einer hektischen zweiten Hälfte für Calberlahs Thorben Meinhold (Tätlichkeit) und Müdens Martin Melzel (Notbremse). «

TuS: »Lüer – Braband (75. Damker), Wegmeyer, Goedecke, Melzel – Krüger-Idecke (61. Schmitz), C. Gericke, Rosebrock (72. Eberhart), Linneweh – S. Gericke, Gieseking. «

GW: »P. Korsch – Theuerkauf (66. Garzke), Meinhold, Gewinner, Claus – P. Plagge (72. Ullrich), F. Korsch, Hernier, F. Plagge (87. Remus) – Plotek, M. Plagge. «

Tore: »0:1 (35.) Plotek, 0:2 (48.) Theuerkauf, 1:2 (61.) Linneweh, 1:3 (87.) Hernier (Foulelfmeter). «

Rot: »Meinhold (GW/69.), Melzel (TuS/86.). «Gelb-Rot: »Linneweh (TuS/ 69.).

 

SVM: Big Point im Abstiegskampf, Homann wird Steding-Nachfolger

«(hot) Das war ein echtes Ausrufezeichen, ein echter Big Point im Abstiegskampf der Fußball-Bezirksliga! Der Vorletzte SV Meinersen schlug Spitzenreiter FC Wolfsburg in einer kampfbetonten Partie mit 1:0 (1:0). Nach dem Spiel wurde bekannt: Ingo Homann, Trainer der FSV Adenbüttel/Rethen (1. Kreisklasse Gifhorn 2), tritt im Sommer die Nachfolge von SVM-Coach Volker Steding an. »Und der Adenbütteler jubelte gleich, als er das sensationelle Ergebnis der Meinerser erfuhr: „Das ist natürlich super! Ich freue mich riesig auf diese Aufgabe“, so Homann, der FSV-Spieler und Sohn Marvin gleich mitnehmen wird. Für drei Jahre soll Adenbüttels Coach bleiben, Klaus-Dieter Glindemann wird Teammanager. Doch zum Spiel: Mit viel, viel Herz und einem tollen Start legte Meinersen die Grundlage, die weiter Hoffnung macht, auch im kommenden Jahr in der Bezirksliga zu spielen. Von Osman Boz schön freigespielt, erzielte Tobias Glindemann früh das Tor des Tages. Nur zwischen der 64. und 67. Minute war Meinersen Keeper René Conrad gefragt, als er zwei Schüsse von Wolfsburgs Björn Sander entschärfen musste. Auch in Unterzahl standen die Platzherren meist sicher. Ansonsten blieb der Erste blass: Vor der Halbzeit gar nicht im Spiel, danach bemüht, aber zu hilflos. SVM-Coach Steding: „Wir haben taktisch gut gespielt. Diese unerwarteten Punkte nehmen wir gern mit.“ «

SV: »Conrad – Voigt (69. Wiehe), Winkelmann (83. Obzorim), Niebuhr, Hagemann – Vogelmann, Hekk, Boz – Weiss, Glindemann (24. White), Ahlers. «

FC: »M. Kamieth – Reis (87. Hoffmann), Sander, Schmidt, Özdemir (46. Möllenbeck) – König, Weißgerber, Dösemeci, Ramolla – J. Kamieth, D. Kamieth. «

Tor: »1:0 (9.) Glindemann. «

Gelb-Rot: »Boz (SV/44.), Schmidt (FC/44.), Weiss (SV/75.).

 

 

Nur 1:1! SVR beißt sich an Brunsrode die Zähne aus

«(hot) Sie rannten gegen eine Wand – und bissen sich die Zähne aus! Die Fußballer des SV Reislingen/Neuhaus mussten sich in der Bezirksliga gegen den abstiegsgefährdeten SV Brunsrode/Flechtorf mit einem 1:1-(0:0)-Unentschieden zufrieden geben. »„Wir standen natürlich sehr tief gestaffelt“, so SVB-Coach Klaus Soleinsky, dessen Taktik kurz nach dem Seitenwechsel fast durchkreuzt worden wäre: Reislingens Winter-Zugang Kevin Schultz nutzte die erste Nachlässigkeit in Brunsrodes Abwehr zur verdienten SVR-Führung. Zuvor spielten die Gastgeber zwar gefällig, fanden aber kein echtes Rezept. Doch statt nach dem 1:0 den sich bietenden Platz zu nutzen, folgte fast postwendend Marcel Bellinas Treffer zum 1:1. „Danach plätscherte das Spiel fast nur so dahin“, erklärte Reislingens Trainer Andreas Löwner. Nur einmal mussten die Gäste noch die Luft anhalten: Brunsrodes Mittelfeldspieler Torben Mühlhaus kratzte einen Kopfball von SVR-Joker Marco Stuhlmacher noch von der Linie (82.). Soleinsky war froh über den unerwarteten Punktgewinn beim Tabellenvierten: „Damit können wir sehr, sehr gut leben. Dieses Remis ist im Abstiegskampf absolut wichtig für uns.“ «

SVR: »Sehm – Schrock, Stiller, Eichler, Wolkowski – Sawatzki (75. Rode), T. Cyrys, Stumpp, Spahn (56. Stuhlmacher) – Schulz, Funke (65. Hülsebusch). «S

VB: »Stenzel – Eickmeier – Forche, Görgen – Siegers, Hoff – Mühlhaus (78. Koch), Leis, Boukerma – B. Padel (75. Lommatzsch), Bellina. «

Tore: »1:0 (47.) Schultz, 1:1 (50.) Bellina.

 

 

Holzland atmet nach 3:2 erstmal durch

«(hot) Die einen freuen sich über mehr Luft im Abstiegskampf in der Fußball-Bezirksliga, die anderen stecken einmal mehr mitten drin: Während STV Holzland nach dem 3:2 (0:0) in Brome erstmal durchatmet, verpasste der FC es den Abstand zu den Abstiegsrängen zu vergrößern. »In der ersten Halbzeit passierte nicht viel, Holzland war feldüberlegen, nutzte seine Chancen aber nicht. Nach dem Pausentee lief’s nur kurz besser: Torsten Röhrs Führung drehte Brome binnen vier Minuten um. „Wir waren da zu nachlässig“, schimpfte STV-Trainer Waldemar Josef. Doch die Gäste besannen sich, drehten den Spieß durch ein Elfmeter-Tor von Martin Kahlert und einen tollen 25-Meter-Freistoß von Holger Röhrs in den Knick um. Bromes Torwarttrainer Peter Loeper: „Wir haben uns den Schneid wieder abkaufen lassen. Diese Niederlage war unnötig und tut uns natürlich sehr weh.“ Josef jubelte hingegen: „Uns war vorher nicht ganz klar, wo wir stehen. Dieser Sieg ist ganz, ganz wichtig für uns.“ «

FC: »Wiswedel – Wegner – Sacher (83. Hoffmann), Herud – Nieswandt, Buhr, Dankert (69. Lausch), Grunau (75. Traue) – Wodarsch, Nicoll, Lucke. «

STV: »Wächter – H. Röhrs – Ratz, Kahlert – Dornfeld, Pilzecker (60. Appel), M. Röhrs, Otto (72. R. Müller), Jürges – Matschewski – T. Röhrs (85. Berner). «

Tore: »0:1 (50.) T. Röhrs, 1:1 (64.) Grunau, 2:1 (68.) Nieswandt, 2:2 (70.) Kahlert (Foulelfmeter), 2:3 (81.) H. Röhrs.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Bezirksliga: 19. Spieltag Vorberichte

 AZ: 28.02.09

 

Heindorff enttäuscht
(jk/hot) Ende 2008 hatte der Fußball-Bezirksligist TuS Müden-Dieckhorst einen Lauf. Doch ob der am Sonntag (15 Uhr) gegen den SV GW Calberlah noch Bestand hat, ist mehr als fraglich… Die Vorstellungen von Team und TuS-Coach Andreas Heindorff gehen derzeit auseinander: „Die Einstellung mancher Spieler lässt zu wünschen übrig. Vom einen oder anderen bin ich enttäuscht“, so Heindorff. Konsequenzen gibt’s keine. Heindorff: „Mir sind die Hände gebunden, der Kader ist klein.“ Zumal Kristoffer und Benjamin Bürsing (private Gründe) erstmal wohl nicht mehr spielen werden. Für Sonntag hofft Heindorff, dass „wir das Ergebnis so niedrig wie möglich halten“. Im Hinspiel gelang das nicht, Calberlah siegte mit 5:1. Die Gäste lassen sich von der schwierigen Vorbereitung nicht verrückt machen. GW-Trainer Frank Plagge: „Wenn wir körperlich noch nicht so drauf ist, muss der Kopf wollen. Das ist eine Frage der Einstellung.“

 

 GR: 28.02.09

 

TuS Müden-Dieckhorst - SV Grün-Weiß Calberlah (So., 15 Uhr).

Lange Zeit grüßte der SV Calberlah die Konkurrenz von der Spitzenposition der Tabelle. Zuletzt allerdings strauchelte das Team von Trainer Frank Plagge. Die Folge: Nach zwei Niederlagen rutschte das Team auf Rang 2 der Tabelle ab. Doch in der Rückserie will der SVC oben angreifen: "Wir werden wieder versuchen, jedes Spiel zu gewinnen", erklärt Plagge.

Personalsorgen zum Trotz: 1. FC will Siegesserie verlängern

Spitzenreiter tritt beim Vorletzten Meinersen an - Winter: Alle Teams fangen bei null an

Von Yannick Erkenbrecher
GIFHORN/WOLFSBURG. In der Fußball-Bezirksliga rollt endlich wieder der Ball. Gut zehn Wochen ruhte der Spielbetrieb - die lange Winterpause neigt sich an diesem Wochenende dem Ende entgegen.

SV Meinersen - 1. FC Wolfsburg (So., 15 Uhr).

Auf dem Papier eine klare Angelegenheit: Die SV Meinersen kämpft als Vorletzter ums Überleben, Spitzenreiter 1. FC Wolfsburg ist seit sieben Pflichtspielen ungeschlagen - gewann zudem die letzten fünf Duelle. Aber der FC hat Verletzungssorgen, konnte in den fünf Vorbereitungspartien nie mit der Stammformation testen. "Ich hoffe, dass sich bis Sonntag einige angeschlagene Spieler wieder gesund melden", erklärt Wolfsburgs Trainer Edwin Meyer. Aber auch bei eventuellen Ausfällen gibt sich der Trainer kämpferisch: "Wir fahren dort hin, um zu gewinnen. Wir wollen unsere gute Serie ausbauen und die Spitzenposition verteidigen."

TSV Hehlingen - MTV Gifhorn II (So., 15 Uhr).

Zwei Tabellennachbarn unter sich: Der Sechste empfängt den Siebten. Und der TSV Hehlingen hat mit dem MTV noch eine offene Rechnung aus dem Hinspiel zu begleichen - mit 1:4 kam der TSV damals unter die Räder. Für Hehlingens Trainer Dietmar Koch dennoch kein Grund, übermotiviert zu sein: "Natürlich sind wir wieder heiß darauf, Fußball zu spielen, aber Gifhorn ist für mich klarer Favorit. Der MTV hat eine gute Mannschaft und ist zudem extrem gut eingespielt."

SV Osloß - TuS Neudorf-Platendorf (So., 15 Uhr).

Die Gäste aus Platendorf sorgten in der Hinserie für Aufsehen. Satte 49 Treffer erzielte das Team von Trainer Ralf Ulrich. "Vorne sind sie bärenstark, aber hinten in der Verteidigung dafür auch anfällig", weiß Osloß Trainer Babis Cirousse zu berichten. Mit 41 Gegentreffern kassierte der TuS bislang mehr Gegentore als der Tabellenletzte SV Gifhorn. "Es wird sicherlich schwer werden für uns, aber wir haben eine realistische Chance", glaubt Cirousse. Und gegen die Spitzenteams spielte Osloß schon in der Hinrunde stark, schlug unter anderem den MTV Isenbüttel und den SV Calberlah.

SV Sandkamp - MTV Isenbüttel (So., 15 Uhr).

Nach zuletzt drei Niederlagen in Serie ist der SV Sandkamp vor Jahreswechsel in Abstiegsgefahr geraten. Umso wichtiger wäre ein guter Start ins neue Fußballjahr. Doch auch die Gäste aus Isenbüttel haben sich viel vorgenommen: "Wir wollen natürlich gut aus den Startlöchern kommen, um den Grundstein für die Rückserie zu legen", erklärt MTV-Trainer Dieter Winter und ergänzt: "Was bisher war, zählt jetzt nicht mehr - alle Mannschaften fangen im neuen Jahr wieder bei null an, auch wir."

SV Reislingen-Neuhaus - SV Brunsrode/Flechtorf (So., 15 Uhr).

Reislingen geht mit der Favoritenrolle ins Spiel. Auch weil der Tabellenfünfte das Hinspiel locker und klar mit 4:0 für sich entschied. Zudem präsentierten sich die Gastgeber zuletzt in starker Verfassung: Das Team von Trainer Andreas Löwner ist seit sieben Runden ungeschlagen und holte dabei 17 Zähler.

FC Brome - STV Holzland (So., 15 Uhr).

Der Druck lastet auf den Schultern des FC Brome. Gerade einmal zwei Punkte beträgt der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz. Zudem hat Brome als einziges Team aus der unteren Tabellenhälfte schon 17 Spiele ausgetragen, die Konkurrenz zum Teil erst zwei Spiele weniger.

 

Keller-Kracher auf dem B-Platz

Schlusslicht SV Gifhorn empfängt VfR Eintracht Nord

Von Yannick Erkenbrecher       
GIFHORN. Die Fußball-Bezirksliga startet mit einem echten Knaller: Wenn am Sonntag (15 Uhr) die SV Gifhorn den VfR Eintracht Nord Wolfsburg empfängt, spielt der Tabellensechszehnte gegen den 13. Oder treffender: Der Letzte gegen die Mannschaft auf dem ersten Nichtabstiegsplatz. 

"Wir wollen direkt einen Sieg landen und den Anschluss herstellen", verrät SV-Coach Andreas Kastner-Blödorn. Fünf Punkte beträgt derzeit der Rückstand auf das rettende Ufer und somit auf den VfR Eintracht Nord. "Die Mannschaft ist in der Vorbereitung enger zusammengerückt und ist gewillt, die verkorkste Hinrunde wieder gerade zu rücken", gibt sich Kastner-Blödorn kämpferisch. Doch auch der Trainer weiß, dass "die gute Stimmung im Team nur dauerhaft aufrecht erhalten werden kann, wenn wir von nun an an den Wochenenden Siege einfahren".   

Gespielt werden soll dabei auf dem B-Platz auf der Eyßelheide. "Der Hauptplatz ist in den nächsten Wochen nicht bespielbar", weiß Gifhorns Trainer, dem aber egal sein dürfte, wo sein Team am Sonntag spielt. Denn mit einem Erfolg könnten die Blau-Roten den Abstand auf zwei Punkte verkürzen. "Die Situation ist keinesfalls aussichtslos - wir müssen am Sonntag nur gewinnen", erklärt Kastner-Blödorn. 

Das allerdings will der VfR Eintracht Nord Wolfsburg verhindern. "Es geht für uns ganz klar darum, den Vorsprung auf die Abstiegsränge schnellstmöglich zu vergrößern", unterstreicht VfR-Trainer Karsten Stephan und ergänzt: "Wir wollen in Gifhorn nicht remis spielen, sondern wir wollen dort gewinnen."  

Dabei können beide Trainer bis auf wenige Ausnahmen fast auf ihr gesamtes Personal zurückgreifen. Bei der SV Gifhorn fehlt einzig Eugen Sawtschenko, die Gäste aus Wolfsburg hingegen müssen mit Mohamad Yahmadi, Sven Krause und Torwart Rene Bonk drei Akteure ersetzen.     

"Aber bei einem Kader von 23  Spielern sollten wir diese Ausfälle auffangen können", hofft Stephan, der am Saisonende als Trainer des VfR Eintracht aufhören wird. "Umso wichtiger ist es, dass wir die Klasse halten. Ich will meinem Nachfolger keine Ruine hinterlassen", erklärt Wolfsburgs Coach. 

 Bezirksliga:

 GR: 16.02.09

 

SV-Trainer Frank Plagge: "Man hat sich mal wieder richtig bewegt"
Fußball: GW Calberlah unterliegt in einem Testspiel dem VfB Fallersleben mit 1:4

Von Gundolf Tospann
Auf schneebedeckten Boden auf dem C-Platz in Calberlah war für Gastgeber Grün-Weiß gegen den klassenhöheren Fußball-Bezirksloberligisten VfB Fallersleben in einem Testspiel nichts zu holen. Die Plagge-Elf musste sich mit 1:4 (1:3) geschlagen geben.

Es waren noch keine zwei Minuten gespielt, da zappelte der Ball zum ersten Mal in den Maschen der Hausherren. Nach einer Ecke ließ Calberlahs Keeper Philipp Korsch das abgefangene Spielgerät aus seinen Fängen gleiten. Thorben Jakob reagierte am schnellsten und schob ein. Der zweite Treffer der spielerisch besseren Gäste resultierte aus einem Foulelfmeter. Enes Erciyas wurde im Strafraum gelegt, Thomas App verwandelte sicher vom Punkt aus (15.).

Im Anschluss setzte der VfB weiter die spielerischen Akzente und war auf dem schwer zu bespielenden Geläuf ballsicherer. Die Gastgeber, kämpferisch ebenbürtig, leisteten sich deutlich mehr Abspielfehler. Dennoch gelang in Minute 20 der überraschende Anschlusstreffer durch Tim Ullrichs Distanzschuss. Kurz vor dem Seitenwechsel stellten die Gäste den alten Abstand wieder her. Einen präzisen Flankenball köpfte Sahin Ceylan ein.

In den ersten 20 Minuten des zweiten Durchgangs kamen die Calberlaher besser ins Spiel und gestalteten die Partie offen. Danach bekam der VfB jedoch wieder Übergewicht und erspielte sich weitere guten Einschussmöglichkeiten. Jan Wiedenroth traf in der 65. Minute nur die Latte. Besser machte es Mohammed Rezzoug einige Minuten später. Nach einem klasse Solo markierte er den zählbaren Endstand.

"Das war ein Fortschritt gegenüber den bisherigen Testspielen. Die Einstellung meiner Mannschaft zum Platz hat gestimmt. Dieser verdiente Sieg gegen einen guten Gegner müsste den Jungs Auftrieb geben. Mein großer Dank geht an den SV Calberlah, der dies Spiel ermöglichte", resümierte VfB-Coach Georgios Palanis. "Auf dem Platz war es schwierig zu spielen. Der VfB Fallersleben war die bessere Mannschaft und hat auch verdient gewonnen. Man hat sich mal wieder richtig bewegt. Das war besser als immer nur Waldlauf", bewertete Calberlahs Trainer Frank Plagge das Testspiel.

Die Mannschaftsführer im Zweikampf auf Schneeboden: Calberlahs Marcel Hernier (rechts) und sein Gegenüber Thomas App.

 

 

Die Mannschaftsführer im Zweikampf auf Schneeboden:

Calberlahs Marcel Hernier (rechts) und sein Gegenüber Thomas App.

 Bezirksliga: Allgemeines

 AZ: 06.02.09

 

Wintertraining auf Kunstrasen: FC-Trumpf im Aufstiegsrennen?

«(mé) Der strenge Winter und der Amateurfußball – überall gibt‘s Klagen über Spielausfälle und eingeschränkten Trainingsbetrieb. Nicht so beim FC Wolfsburg. Denn der Tabellenführer der Bezirksliga hat einen Trumpf im Ärmel, der im Aufstiegsrennen den Ausschlag geben könnte: Den Kunstrasen im Porschestadion. »Wenn am 1. März in Meinersen das erste Punktspiel des Jahres steigt, können Trainer Edwin Meyer und seine Jungs nicht nur vier Punkte Vorsprung (bei zwei Partien mehr) auf den schärfsten Verfolger Calberlah in die Waagschale werfen. Sondern auch eine Top-Vorbereitung dank „sehr guter Trainingsbedingungen“ (Meyer). Und den richtigen Rhythmus. Denn drei Übungseinheiten unter der Woche und ein Spiel am Wochenende – das ist beim FC auch während der Winterpause üblich. Auf dem Platz wohlgemerkt, während sich die Konkurrenz hier und da mit Jogging durch Wald und Flur behelfen muss. Meyer: „Wir können unseren Trainingsplan durchziehen, könnten jeden Tag ein Testspiel bestreiten – so viele Anfragen gibt es.“ Denn die Interessenten wissen: Auf dem obendrein beheizten Kunstrasen am Berliner Ring geht‘s eigentlich immer. Die Nutzungs-Gebühr, die Untermieter FC an Pächter VfL zahlt, zahlt sich aus. Die Testgegner kann sich Meyer aussuchen, bevorzugt klassenhöhere, „damit wir richtig gefordert werden.“ Oberligist SSV Vorsfelde und Bezirksoberligist VfB Fallersleben waren schon da, mit dem TSV Hillerse (Samstag, 14.30 Uhr) und dem SSV Kästorf (15. Februar) stehen die nächsten Bezirksoberligisten auf der Warteliste. Für das letzte Wochenende vor dem Start wünscht sich der FC-Coach indes einen Auswärts-Test. Meyer: „Mit Stollen auf Naturrasen – man darf ja nicht vergessen, wie das ist…“

 

 

 Bezirksliga: Allgemeines

 GR: 30.01.09

 

Spitzenreiter FC testet gegen Fallersleben

 

TSV Hehlingen spielt gegen den TSV Wolfsburg - SV Sandkamp erwartet am Sonntag (14 Uhr) den TSV Niendorf

 
Von Ron Glindemann     
GIFHORN/WOLFSBURG. Nur der STV Holzland ist noch nicht in die Vorbereitung zur Rückrunde der Fußball-Bezirksliga 1 gestartet. Alle anderen Mannschaften stehen schon jetzt "unter Strom". Am 2.  März geht der Kampf um die begehrten Punkte wieder los.       

 
Wir haben nachfolgend die Vereine der Bezirksliga Staffel 1 zu den Aktivitäten am kommenden Wochenende befragt. Für die Fußballfans steht ein reichhaltiges Freundschaftsspielangebot bereit - soweit das Wetter mitspielt.    

FC Wolfsburg: Der Tabellenführer testet am Sonntag, 13 Uhr, im Porschestadion gegen den Bezirksoberligisten VfB Fallersleben. "Wir wollen lieber bei Tageslicht spielen" berichtet Edwin Meyer über die frühe Spielzeit und fügt hinzu: "Der Kunstrasenplatz ist sonst von der Jugend des VfL Wolfsburg belegt". Weitere Testspiele, unter anderem gegen den TSV Hillerse und den SSV Kästorf, sind geplant. Fernando Belfort (SV Sandkamp) und Sebastian Buhl (Raum Lübeck) verstärken den Kader zur Rückserie.       

SV GW Calberlah: Der momentan ärgste Verfolger des FC Wolfsburg gönnt sich auf Grund des frühen Vorbereitungsstarts (10. Januar) eine Pause: "Am Wochenende passiert nichts" berichtet Frank Plagge, Trainer der Grün-Weißen und fügt hinzu: "Die Jungs haben gut mitgezogen und sich die freien Tage verdient". Mit Frederik Korsch (MTV Gifhorn A-Jugend) reiht sich ein weiterer "Youngster" in die junge Truppe ein.       

MTV Isenbüttel: Auch die Hehlenrieder, Tabellendritter, dürfen sich über ein freies Wochenende freuen: "Wir trainieren vier bis fünf Mal in der Woche" erklärt der Coach Dieter Winter die freien Tage. Mit Florian Klapproth (TSV Hillerse) kommt ein alt bekannter zurück zum MTV.   

TuS Neudorf-Platendorf: Die Schützlinge von Trainer Ralf Ulrich, die das erste Testspiel gegen den Bezirksoberligisten FC Oberlausitz Neu Gersdorf mit 1:9 verloren haben, treffen sich am Samstag zum Spinning im Fitnessstudio. Der Sonntag hingegen ist frei. Freuen durfte sich der Linksfuß Sascha Benke (VfL 93 Hamburg) über seinen ersten Einsatz für die Sassenburger.

SV Reislingen/Neuhaus: Ein Spiel gegen die eigene A-Jugend, am Sonntag 11 Uhr, wird der erste Test für den Fünften der Liga. "Wir freuen uns einfach mal wieder unter freiem Himmel spielen zu können" gibt sich Trainer Andreas Löwner optimistisch. Kevin Schulz (STV Holzland) wird die Offensive zukünftig verstärken. Verlassen hat den Verein Dennis Stumpp, den es zur TSG Mörse zieht. 

TSV Hehlingen: Erst gestern hatten die Fußballer ihre erste Trainingseinheit. Getestet wird am Sonntag, 14 Uhr, gegen den Tabellenersten der Kreisliga, TSV Wolfsburg. "Ich möchte sehen, was der Ein oder Andere in der Pause getan hat" berichtet Dietmar Koch, Trainer der Hehlinger.       

MTV Gifhorn II: Am Samstag, 14 Uhr, haben die Talente von Trainer Hartmut Müller, den Bezirksoberligisten Lupo/Martini Wolfsburg in der Flutmulde zu Gast. "Ich möchte eine neue Vierer-Kette ausprobieren und in der zweiten Hälfte mit drei Stürmern agieren" zeigt sich Müller überraschend offensiv.       

STV Holzland: Die Spielgemeinschaft startet erst am kommenden Dienstag in die Vorbereitung. Den ersten Test gibt es am 14.2. gegen Weyhausen zu sehen. 

TuS Müden-Dieckhorst: Andreas Heindorff, Coach der Blau-Gelben, möchte in dem Spiel am Sonntag gegen TuS Eicklingen einen "neuen Sechser testen und in den alten Rhythmus kommen".     

SV Osloß: Die jungen Kicker , von Spieler-Trainer Babis Cirousse, bestreiten am Wochenende ein Trainingsspiel. "Bis jetzt ist die Vorbereitung gut gelaufen" berichtet Cirousse, der selber seit vier Wochen durch Krankheit nicht trainieren konnte.  

FC Brome: Noch ist kein Testspiel für die Wegner-Truppe vereinbart worden, so dass wohl trainiert werden muss. 
SV Sandkamp: Mit einem Spiel gegen den Bezirks-Oberligisten TSV Niendorf (14 Uhr) will Trainer Thomas Orth seine Spieler auf den Abstiegskampf in der Rückrunde vorbereiten. "Die Jungs sollen Laufbereitschaft zeigen", stellt er sich auf ein kräftezehrendes Programm ein. Spielberechtigt ist ab sofort Semi Gritli, der vom Bezirks-Oberligisten SSV Kästorf an den Mittellandkanal gekommen ist. "Er hat eine unheimlich Ruhe am Ball und kann das Spiel lenken", setzt er große Stücke auf den Mittelfeldspieler.       

VfR Eintracht Nord Wolfsburg: VFR-Trainer Karsten Stephan wird seine Schützlinge am Wochenende zu mehren Trainingseinheiten bitten. Ein Test ist nicht geplant. Er freut sich über die Zugänge Michele Scarati (von Atletico Wolfsburg) und Alban Bytyqui (von SSV Nordsteimke), die auf der linken Seite agieren sollen.      

SV Brunsrode/Flechtorf: Die Kicker haben am Sonntag eine Doppelschicht vor der Brust. Ab 10 Uhr ist Hallentraining und ab 14.30 Uhr geht es gegen den TSV Vordorf aus der 1. Kreisklasse Gifhorn. "Ich werde die Spieler einmal auf ungewohnten Positionen testen", verrät Trainer Klaus Soleinsky.    

SV Meinersen/Ahnsen/Päse: Eventuell wird es noch ein Testspiel geben. "Das hängt aber noch von einigen Unwägbarkeiten ab", lässt Trainer Volker Steding "die Katze nicht aus dem Sack". So will er auch die Rückrunde angehen. "Wir wollen unberechenbarer werden." Für die Offensive kann er auf Neuzugang Pascal Schrader vom TSV Flettmar setzen.   

SV Gifhorn: Das Schlusslicht will weiter Spielpraxis sammeln. Deshalb beabsichtigt Trainer Andreas Kastner-Blödorn noch einen Test gegen den TSV Edemissen durchzuführen. Als zweiter Torwart hat sich Ersel Abasti den Eyßelheidern angeschlossen. "Eugen Sawtschenko kommt zurück", freut sich der Coach über die Genesung des Stürmers. "Didi Fehmer ist unser Hoffnungsträger für die Rückrunde", setzt er auf den Routinier.      

 

 

 Bezirksliga: Allgemeines

 AZ: 28.01.09

 

Reislingen: Löwner verlängert
«(hot) Zwei Jahre sind ihm noch nicht genug – Andreas Löwner geht als Trainer des Fußball-Bezirksligisten SV Reislingen/Neuhaus in seine dritte Saison. »„Wir haben verlängert“, so Löwner. Eine sonderlich lange Entscheidung war’s nicht, die Vorstand und Coach da trafen: „Es hat gerade einmal 30 Sekunden gedauert, dann waren wir uns einig“, sagt Reislingens Trainer. Zumal er seinen Auftrag noch nicht abgeschlossen sieht: „Wir wollen weiter junge Spieler integrieren und uns punktuell mit erfahrenen Leuten verstärken.“ Aktuell Fünfter mit wenig Hoffnungen auf den Titel, gibt’s schon eine vage Kampfansage für die kommende Spielzeit: „Und vielleicht greifen wir unser Ziel ja endlich mal an…“

 

Isenbüttel: Talente in Paten-Hand
«(hot) Die Integration von Nachwuchskickern in den Herren-Fußball wird seit Jahren groß geschrieben – Bezirksligist MTV Isenbüttel geht nun neue Wege und stellt vier Talenten aus der Bezirksoberliga-A-Jugend Paten zur Seite, die ihnen den Sprung erleichtern sollen. Und das klappt an der Hehlenriede erstaunlich gut… »Die A-Jugendlichen Petrus Amin, Lars Wöllnitz, Daniel Wiest und Ole Hildebrandt trainieren schon länger beim Herren-Team von Dieter Winter mit. „Wir haben jedem der Jungs einen Paten aus der Mannschaft zur Seite gestellt, der mit ihm vorher einen Kaffee trinken war, ihn dem Team vorgestellt hat und neben dem er in der Kabine sitzt“, erklärt MTV-Spartenleiter Ralf Thomas. Daniel Dorenkamp, Pate von Wiest, ergänzt: „Das sind vor allem einfache Dinge, wie die Jungs zum Training abzuholen.“ Mit Dorenkamp, Dennis Stöbermann (Amin), Christian Heinz (Wöllnitz) und Dennis Mohwinkel (Hildebrandt) stehen den A-Junioren ausnahmslos erfahrene Akteure zur Seite. Wie gut die Integration funktioniert, ließ sich bereits beobachten – die Youngster erhielten bei Hallenturnieren erste Einsätze, Amin sammelte schon Bezirksliga-Erfahrung und zeigte als Joker im Spiel beim SV Osloß ein starkes Debüt. Auch Winter findet das Paten-Experiment gut: „Das ist mal was anderes. Toll, wenn’s funktioniert.“ Für Isenbüttel sind Einsätze wie der von Amin Balsam auf geschundene Seelen. Lange Zeit herrschte eine Dürreperiode, nur vereinzelt schafften Jugendspieler den Sprung in die erste Elf, während JSG-Partner Calberlah in den vergangenen Jahren ein Talent nach dem anderen hochbrachte und so zum Bezirksliga-Rivalen aufstieg. In Isenbüttel hätten die Paten nichts dagegen, wenn’s jetzt auch mit den Blau-Weißen wieder nach oben geht – auch dank der Hilfe des eigenen Nachwuchses…

 

 Bezirksliga: Allgemeines

 GR: 27.01.09

 

Karsten Stephan hört beim VfR auf

Hört auf: Karsten Stephan (Bildmitte) räumt im Sommer seinen Platz

auf der Trainerbank beim VfR Eintracht Nord Wolfsburg

Trainer vom VfR Eintracht Nord Wolfsburg macht nach elf Jahren Schluss - Korsch als Nachfolger im Gespräch
Von Reinhard Matzick
WOLFSBURG. Eine Ära geht zu Ende. Karsten Stephan und der VfR Eintracht Nord Wolfsburg gehen ab dem Sommer getrennte Wege. Der Fußballtrainer nimmt sich nach nunmehr elf Jahren auf der VfR-Bank eine Auszeit

"Ich höre im Sommer auf", lautetet die kurze und knappe Mitteilung von Karsten Stephan. Doch der Schein trügt, denn das nicht nur die einfache Ankündigung eines Trainerwechsel - hier nimmt einer seinen Hut, der in den letzten elf Jahren durchgehend für den Klub aus der Nordstadt tätig gewesen ist.

So versucht der 46-Jährige dann auch so sachlich wie möglich zu bleiben. Doch das gelingt ihm nur kurz. "Ich habe die Entscheidung am Sonntag der Mannschaft und auch dem Vorstand mitgeteilt. Seit 1998 bin ich jetzt als Trainer tätig. Wir wollten den VfR im Bezirk etablieren. Das ist uns gelungen und deshalb gilt es in der Rückrunde mit aller Gewalt den Abstieg zu verhindern. Die sportliche Situation ist nicht so, wie ich es mir vorgestellt habe. Über alles steht der Klassenerhalt", macht er deutlich, dass er bis zum letzten Spieltag mit dem Herzen dabei ist.

"Ich gebe 150 Prozent. Das erwarte ich von der Mannschaft auch. Ein Abstieg zum Abschluss - das wäre grausam", hat er die Tabellensituation in der Bezirksliga im Blick. Ein Punkt Vorsprung hat sein Team auf den ersten Abstiegsplatz. "In den all den Jahren sind hier persönliche Freundschaften entstanden", berichtet der ehemalige Stürmer. "Ich kann die Verantwortlichen im Verein nur loben. Hier hat es nie ernsthafte Probleme oder böses Blut gegeben."

Karsten Stephan hatte vom Verein das Angebot weiter zu machen. "Aber das letzte Kribbeln fehlt momentan einfach. Ich brauche nach 17 Jahren einfach mal ein Pause", erklärt Stephan, der vor seiner Tätigkeit auf der Kreuzheide auch noch beim VfB Fallersleben und beim WSV Wendschott als Coach verantwortlich war. Er will jetzt "das Gefühl genießen am Wochenende flexibel zu sein. Nicht um 14 Uhr auf dem Sportplatz stehen zu müssen."

Heißer Kandidat als Nachfolger ist Benjamin Korsch, der zur Zeit noch als Spieler für den Bezirksligisten tätig ist. "Das stimmt, der Name ist gefallen", bestätigt Stephan. "Der Verein würde da ja auch zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen", hält er Korsch für eine gute Wahl.

 

Im Gespräch: Benjamin Korsch.

 

 AZ: 27.01.09

 

VfR: Coach Karsten Stephan hört auf

«(hot) Am Saisonende ist Schluss! Karsten Stephan, Trainer des VfR Eintracht Nord Wolfsburg, legt sein Amt nach Ablauf der Runde nieder. Damit endet beim Fußball-Bezirksligisten eine Ära.»« »17 Jahre am Stück im Trainergeschäft, die letzten elf beim VfR: Die Konstanz, die die Trainerbank der Kreuzheider und Stephan verband, ist selten geworden. „Ich bin einfach ein bisschen müde geworden“, begründet der Noch-Coach der Wolfsburger. Den VfR und seinen Trainer verband in den vergangenen Jahren eine Erfolgsgeschichte. Als Stephan den Posten 1998 übernahm, kickte die Mannschaft in der Kreisliga. Nach Vize-Titel und Pokalgewinn folgte in den darauf folgenden Jahren der Durchmarsch in die Bezirksliga. Und dort gehören Coach und Klub – mit Ausnahme eines Abstiegs in die damalige Bezirksklasse, wo sofort der Wiederaufstieg geschafft wurde – zum Stamminventar. „Es ist auch viel Wehmut dabei“, beschreibt der scheidende Trainer seine Gefühlslage, und betont: „Diese Entscheidung hat nichts mit dem VfR zu tun. Die Zusammenarbeit passte, es herrschen hier fast familiäre Verhältnisse.“ Dazu passt, dass das Ende seine eigene Entscheidung war, der Verein wollte gern mit dem Coach weitermachen. „Ich habe ihm gesagt, wir können an Ort und Stelle verlängern“, sagt Manager Toni Arpaia, der die Zusammenarbeit ebenfalls als harmonisch bezeichnet. Wer das Amt übernehmen wird, stehe noch längst nicht fest. Arpaia: „Ich war geschockt, muss das erstmal sacken lassen. Wir haben Zeit, und die werden wir uns nehmen.“ Erstmal stehen Gespräche mit der Mannschaft, die nur einen Rang von einem Abstiegsplatz entfernt ist, an, danach werde sondiert. Und noch viel wichtiger sei ohnehin im Moment eines, so Arpaia: „Wir wollen Karsten einen verdienten und würdigen Abgang verschaffen.“ Heißt: Zum Abschied des Urgesteins soll der Klassenerhalt stehen. Und den hat er sich nach all den Jahren auch verdient.

 

Präger kickt weiter: „Solange die Knochen halten“

Ein Ex-Profi, der der Bezirksliga auch in der kommenden Saison erhalten bleibt.

Roy Präger» hat noch lange nicht genug vom Fußball. Beim Bezirksligisten «TSV Hehlingen» will der Ex-Profi und Publikumsliebling auch in der kommenden Saison mitmischen. „Logisch, solange die Knochen halten“, schmunzelt er. Und solange Trainer Dietmar Koch noch auf ihn setzt. „Die Jungen rücken zwar immer mehr nach“, weiß Präger. „Aber für einen Routinier dürfte immer noch ein Platz frei sein.“ Noch den Aufstieg in die Bezirksoberliga zu schaffen – in dieser Saison sieht’s angesichts von neun Punkten Rückstand eher nicht danach aus. Doch Präger hat mit seinen 37 Jahren die Ruhe weg. „Wir wollen noch ein paar Mannschaften von da oben ärgern. Dann sehen wir weiter…“

 

 Bezirksliga: Allgemeines

 GR: 23.01.09

 

SVM: Coach Steding hört auf, Orzol soll Nachfolge antreten

«(hot/nik) Coach Volker Steding legt am Saisonende sein Amt bei der SV Meinersen nieder (AZ/WAZ berichtete).

Auf der Suche nach einem Nachfolger wird der Fußball-Bezirksligist womöglich in den eigenen Reihen fündig, Co-Trainer Sven Orzol ist der Topkandidat für das Steding-Erbe. »„Die ersten Gespräche sind gelaufen, Sven hat unser Vertrauen“, sagt SVM-Spartenleiter Bernd Glindemann. „Er kennt die Mannschaft, wäre deshalb die beste Lösung.“ Die Entscheidung liege jetzt allein bei Orzol. Für Noch-Coach Steding ist es derweil nicht das erste Mal, dass er eine erfolgreiche Liaison aus freien Stücken beendet. Als er vor dreieinhalb Jahren beim TuS Müden-Dieckhorst aufhörte, waren die Gründe ähnliche: Es war Zeit für etwas Neues. Und mit seinem Engagement bei der SVM traf der Übungsleiter voll ins Schwarze. Er übernahm ein Team, das gerade in die Kreisliga aufgestiegen war und führte es – gespickt mit jungen, hoffnungsvollen Talenten – in die Bezirksliga. Zu den Hoffnungsträgern gehörte damals Fabian Klos. Der Stürmer schaffte mühelos den Sprung in den Herrenbereich, setzte seinen Weg auch beim MTV Gifhorn fort. Den vorläufigen Höhepunkt erreicht Klos im Sommer – dann steigt er als Profi beim Bundesligisten VfL Wolfsburg ein. Obwohl Meinersen auch in diesem Jahr einige Talente in seinen Reihen hat, läuft’s nicht rund. In der Bezirksliga steht derzeit nur der vorletzte Tabellenplatz zu Buche. Dass die Ehe zwischen der SVM und Steding jetzt endet, hat damit allerdings nichts zu tun. Vielmehr folgt der 47-Jährige konsequent seinem Motto, nie länger als vier Jahre bei einem Kub zu arbeiten. „Ich hatte schon im Vorjahr daran gedacht aufzuhören“, so der scheidende Coach, der seinen Entschluss nicht als Entscheidung gegen den Verein verstanden wissen will. Was jetzt kommt, ist offen. Steding: „Ich werde erst einmal schauen.“

 

 Bezirksliga: Allgemeines

 GR: 19.01.09

 

Plagge nur mit dem Start unzufrieden
Bundesliga-B-Jugend des VfL Wolfsburg bezwingt im Testspiel Bezirksligisten Grün-Weiß Calberlah mit 4:2
Von Werner Appe
WOLFSBURG. Die U-17-Fußballmannschaft des VfL Wolfsburg gewann gestern auch ihr zweites Testspiel nach der Weihnachtspause. Auf dem Kunstrasenplatz im Porschestadion besiegten das Team den SV Grün-Weiß Calberlah mit 4:2 (2:1).

Der Tabellenführer der B-Junioren-Bundesliga Nord/Nordost war spielerisch etwas besser als die vom früheren VfL-Zweitligaprofi Frank Plagge trainierten Gäste, die in der Bezirksligastaffel 1 als Tabellenzweiter ein gewichtiges Wort im Kampf um die Meisterschaft mitreden können.

"Es war für uns ein gutes Testspiel, unsere Mannschaft hat gegen die körperlich zumeist überlegenen Calberlaher ihre Qualitäten gezeigt, die Herausforderung angenommen und gut dagegen gehalten", berichtete der mit Einsatz und Ergebnis sehr zufriedene VfL-Co-Trainer Heiko Grunenberg. Am Donnerstag hatte die U  17 gegen die A-Junioren des FC Oberlausitz 6:0 gewonnen.

Ehe sich die Gäste auf dem Kunstrasen zurechtfanden, stand es schon 2:0 durch Tore der Mittelfeldspieler Leon Henze (7.) und Enes Uzun (9.). Nach der Pause waren Akaki Gogia (51.) und Kevin Scheidhauer (68.) für die Gastgeber erfolgreich. Beim VfL wirkte als Probespieler Hauk aus Aue im Angriff mit.

Calberlahs Trainer Frank Plagge war vor allem mit der zweiten Halbzeit seiner Mannschaft zufrieden. "Nach einer Woche Training war das heute eine gute Einheit, und zwar für beide Mannschaften. Nur die Anfangsphase haben wir verschlagen", berichtete er, und mit dieser Einschätzung war er sich auch mit VfL-Trainer Manfred Mattes einig.

Die Tore des Bezirksligisten schossen Frank Plagges Neffe Marc Plagge zum 2:1-Anschlusstreffer und Tino Gewinner zum 4:2-Endstand.

VfL Wolfsburg U17: Sauss - Mustafa, Knoche (41. Sonnenberg), Thoelke, Capitango (32. Thielke) - Cigerci, Henze (41. Lauriola), Gogia, Uzun - Scheidhauer, Hauk.

Calberlah: Korsch, Claus (45. Mucha), Gewinner, Meinhold, Theuerkauf, Hernier, Ullrich, F. Plagge, P. Plagge, M. Plagge, Mucha (41. Stubbe)

 

Durchaus rustikal ging es in den Zweikämpfen zur Sache.

Foto: Helge Landmann

 Bezirksliga: Rückblick (GR)

 GR: 16.01.09

Fußball-Bezirksliga: Das Titelrennen
Ein Trio buhlt um den Titel: Mit dem 1.  FC Wolfsburg, dem SV GW Calberlah und dem MTV Isenbüttel liefern sich drei Klubs in der Fußball-Bezirksliga 1 ein packendes Meisterschaftsrennen. Die Wolfsburger haben zurzeit zwar die Nase vorn, haben aber schon zwei Begegnungen mehr ausgetragen als die beiden Verfolger. Eine Entscheidung dürfte es wohl erst auf der Zielgeraden geben.

 

Heimvorteil - die Trumpfkarte des FC
Tabellenführer aus Wolfsburg bestreitet 7 seiner 9 letzten Saisonspiele auf eigenem Platz
Von Yannick Erkenbrecher
WOLFSBURG. Es kann nur einen geben: einen Aufsteiger. Drei Mannschaften kämpfen derzeit um diesen einen Platz, der zum Aufstieg in die Fußball-Bezirksoberliga berechtigt. Nur der Meister wird es schaffen. Derzeit hat der 1.  FC Wolfsburg scheinbar die besten Karten. Doch erst die Hälfte der Saison ist gespielt - und nur wer am Ende ganz oben steht, hat es geschafft.

Vier Punkte Vorsprung - eigentlich ein komfortables Polster für einen Wintermeister. Eigentlich. Denn der 1.  FC Wolfsburg hat bereits zwei Spiele mehr bestritten als die Konkurrenz aus Calberlah und Isenbüttel. "Noch aber haben beide ihre Nachholspiele nicht gewonnen", weiß Wolfsburgs Trainer Edwin Meyer.

Der Druck lastet derzeit tatsächlich eher auf dem SV Grün-Weiß Calberlah: Lange führte die Mannschaft von Trainer Frank Plagge die Tabelle an, ehe sich Calberlah eine folgenschwere Auszeit leistete. Zweimal in Serie verloren die Grün-Weiß am Ende der Hinrunde - auch gegen vermeintlich schwächere Teams, wie beim 0:3 gegen die abstiegsbedrohte SV Meinersen. Während Calberlah schwächelte, setzte der 1.  FC Wolfsburg zur Aufholjagd an: 15  Punkte sicherten sich die Rot-Weißen aus den letzten fünf Partien. Bemerkenswert auch, weil vier der fünf Spiele Auswärtspiele waren. Und auch das Spitzenspiel Mitte November beim MTV Isenbüttel gewann das Team von Edwin Meyer klar mit 3:0.

Erst siebenmal spielte der FC im bislang im heimischen Porschestadion, zehnmal hingegen auswärts - mit dem MTV Gifhorn  II und dem MTV Isenbüttel tauschte man sogar das Heimrecht.

Hintergrund ist das Jugendleistungszentrum des VfL Wolfsburg. Viele Jugendmannschaften trainieren im Porschestadion. "Wir hätten unter Flutlicht auf dem Kunstrasen spielen müssen. Das wäre aus unserer Sicht nicht die Ideallösung gewesen. Auch nicht für Gifhorn und Isenbüttel", berichtet Meyer.

Ideal deshalb aber nun die Voraussetzungen für den Tabellenführer in der Rückrunde, der von den letzten neun Partien sieben daheim austragen darf. " Ich hoffe, dass das wirklich ein Vorteil für uns ist", lässt sich Wolfsburgs Coach nicht in die Karten schauen.

Dass der 1. FC Wolfsburg auch im Porschestadion zu besiegen ist, zeigte der TuS Neudorf-Platendorf beim 5:2-Kantersieg im vergangenen Oktober.

"Gegen Platendorf hatten wir einen totalen Blackout", erinnert sich Meyer nur ungern zurück. Einen Blackout, auf den auch Calberlah und Isenbüttel in der Rückrunde hoffen werden.

 

"Schlechte Phase" kostet Platz 1
Für Calberlahs Trainer Frank Plagge sind die Spielausfälle kein Nachteil

Von Yannick Erkenbrecher
CALBERLAH. Lange Zeit grüßte der SV Grün-Weiß Calberlah als Tabellenführer. Doch zur Wintermeisterschaft reichte es dennoch nicht - dafür war die Ausbeute vor Weihnachten zu schwach.

Null Punkte aus den letzten beiden Partien, darunter ein bitteres 0:3 zu Hause gegen die abstiegsbedrohte SV Meinersen. Dazu zwei Spielabsagen. Eine Chance, die der 1. FC Wolfsburg zu nutzen wusste.

"Trotz der beiden Niederlagen waren wir vor den Spielausfällen immer noch Tabellenführer", erinnert sich SV-Trainer Frank Plagge. "Wir hatten im November einfach eine schlechte Phase, die wir aber überwunden haben", ist sich der Coach sicher.

Die Spielausfälle vor Weihnachten waren für Plagge deshalb nicht einmal ein Nachteil: "Wer weiß, ob wir nach den beiden Niederlagen die Kurve gekriegt hätten. Jetzt können wir uns in Ruhe auf die Rückrunde, inklusive der Nachholspiele, einschwören."

Den Saisonstart verschlief der SV Calberlah noch, kam dann aber voll auf Touren. Nach nur einem Punkt aus zwei Spielen drehten die Grün-Weißen richtig auf und präsentierten sich wochenlang in hervorragender Verfassung. Gleich sieben Spiele in Folge wurden gewonnen, ehe ausgerechnet der 1.  FC Wolfsburg diese Serie stoppte.

"Wir werden auch in der Rückserie wieder versuchen, jedes Spiel zu gewinnen", gibt sich Plagge kämpferisch. Dazu müsse verstärkt Augenmerk auf das Defensivverhalten gelegt werden, glaubt der Coach. Ausgerechnet dort wird Plagge umbauen müssen. Defensivspieler Marcel Hernier leistet ab Januar in Gera seinen Grundwehrdienst ab und wird zumindest unter der Woche nicht zur Verfügung stehen.

Die Tatsache, dass der 1.  FC Wolfsburg in der Rückrunde von den letzten neun Partien sieben Heimspiele hat, stört den Trainer indes wenig: "Wenn ich mich nicht täusche, stehen auf dem Platz im Porschestadion auch zwei Tore." Und auf die kann auch der Gegner Tore schießen, wie Meinersen bewiesen hat?

Herbst-, aber nicht Wintermeister:

Nach zwei Niederlagen gingen Marc Plagge und der SV Calberlah als Zweiter in die Pause.      Foto: Walther/regios24

 

NACHGEFRAGT BEI: DIETER WINTER 
ISENBÜTTEL. Der MTV Isenbüttel hat noch zwei Nachholspiele auszutragen. Bei zwei Siegen könnten die Hehlenrieder bis auf einen Punkt herankommen an den Spitzenreiter 1. FC Wolfsburg. Wir sprachen mit Dieter Winter, Trainer des Isenbütteler Fußball-Bezirksligisten.

Wer ist aus Ihrer Sicht der Meisterschaftsfavorit?
Ich denke, dass entweder Wolfsburg, Calberlah oder wir das Rennen machen werden. Der FC hatte zuletzt eine starke Phase, und Calberlah hat eine junge, dynamische Truppe. Aber auch wir haben unsere Qualitäten. Und in der Rückrunde fangen alle Teams wieder bei null an. Wir haben eine Chance.

Das heißt, dass Sie noch an den Aufstieg glauben?
Natürlich tue ich das. Wir sind Dritter, haben aber zwei Spiele weniger als der FC absolviert. Es ist alles möglich. Wichtig ist, dass wir uns jetzt gut vorbereiten, um gut aus den Startlöchern zu kommen.

Ausgerechnet gegen den 1. FC Wolfsburg wurde zuletzt 0:3 in Isenbüttel verloren. Wie sehr schmerzt diese Niederlage ?
Fünf Niederlagen in der Hinrunde sind zu viele für eine Spitzenmannschaft. In den letzten Spielen waren wir teilweise schlecht - das sage ich ganz deutlich. Das war auch gegen Wolfsburg der Fall. Wir haben dieses Spiel verdient verloren. Aber noch sind wir oben dran.

Was muss denn besser werden, um in der Rückrunde eine Spitzenmannschaft zu werden?
Wir müssen uns taktisch als Mannschaft verbessern. Unsere Offensivleistungen waren zumeist okay, aber am Defensivverhalten müssen wir arbeiten. Wir müssen schneller umschalten und enger an den Gegenspielern sein. Das gilt für die gesamte Mannschaft, nicht nur für die Abwehrspieler.

Auch weil Isenbüttel als Jäger nicht den ganz großen Druck hat?
Die Rolle des Jägers kann natürlich von Vorteil sein. FC hat es vorgemacht: Alle haben immer nur von Isenbüttel und Calberlah gesprochen - Wolfsburg war lachender Dritter. Wir werden in der Rückserie noch einmal alles versuchen.

ye


Steht mit dem MTV nicht im Regen: Trainer Dieter "Pimpel" Winter.

 

 

 GR: 15.01.09

 

Fußball-Bezirksliga: Das Mittelfeld
Eng, enger - Fußball-Bezirksliga 1! Diese Spielklasse präsentiert sich auch im Mittelfeld ausgeglichen wie selten. So kann das Trio aus Platendorf, Reislingen und Hehlingen durchaus noch ins Titelrennen mit eingreifen. Und ab Platz 7, den zurzeit der MTV Gifhorn  II, muss der bange Blick in Richtung Tabellenkeller gerichtet werden. Denn sechs Punkte Vorsprung sind alles andere als ein komfortables Ruhepolster.

 

Die große Gefahr der breiten Grauzone
Ab Platz 7 kann es für es alle Klubs noch einmal eng werden - Sechs Punkte sind kein Ruhekissen
Von Yannick Erkenbrecher
Niemandsland. Grauzone. Tristes Mittelfeld. Es gibt etliche Begriffe, die die Emotionslosigkeit und Langeweile ausdrücken, die offensichtlich in Tabellenregionen herrschen, die weit entfernt von Aufstiegsträumen und fernab von Abstiegsängsten liegen. Regionen, in denen es aber dennoch durchaus auch spannend zugehen kann.

Es liegt punktemäßig alles eng beisammen in der Bezirksliga. Gerade einmal zehn Punkte trennen den Vierten der Tabelle vom 13 - das breite Mittelfeld aber tummelt sich zwischen Tabellenplatz 4 und Rang  10. Angeführt vom TuS Neudorf-Platendorf über den TSV Hehlingen bis zum SV Osloß überwintern gleich sieben Teams in einer scheinbar unscheinbaren Region der Tabelle. Oftmals nur durch das Torverhältnis oder einen einzigen Zähler voneinander getrennt.

Der STV Holzland, der TuS Müden-Dieckhorst und der SV Osloß haben eine Gemeinsamkeit: Alle haben in der Vorrunde 21  Punkte gesammelt - und somit derzeit 5 Zähler Vorsprung auf den ersten Abstiegsrang. Doch während die Kicker aus Müden-Dieckhorst und Osloß bereits 16 Partien absolviert haben, spielten einige Teams wie auch der STV Holzland erst 15-mal - das Tabellenbild ist daher derzeit äußerst verzerrt. Mannschaften von den Abstiegsplätzen wie die SV Gifhorn oder auch der SV Brunsrode/Flechtorf haben noch die Möglichkeit, näher heranzurücken. Der Vorsprung des Mittelfelds könnte gefährlich schnell dahinschmelzen.

Zumal einige Mannschaften aus dem Tabellenkeller vor Weihnachten plötzlich neue Stärken entdeckt und bereits aufgeschlossen haben. Wie beispielsweise der VfR Eintracht Nord Wolfsburg, der zuletzt zwei Siege in Folge verbuchen konnte und in beiden Spielen zusammen elf Tore erzielte. Auch die SV Meinersen sorgte vor Jahreswechsel auf fremden Plätzen für Furore: Gleich zweimal siegte der bis dahin in der Fremde sieglose Tabellenvorletzte auswärts zu null. Das 3:0 beim Zweitplatzierten SV Calberlah war eine deutliche Warnung an die Konkurrenz.

Eine Warnung, die selbst noch der MTV Gifhorn II als Siebter mit 22  Punkten vernommen haben dürfte. Der TSV Hehlingen auf Rang 6 hingegen hat schon vier Zähler mehr auf dem Konto als der MTV und darf ebenso wie der SV Reislingen/Neuhaus und der TuS Neudorf-Platendorf sogar noch in Richtung Tabellenspitze schielen.

Aber Vorsicht: Schon in Kürze wird sich zeigen, wer im Frühling weiter träumen darf und wer sich stattdessen fürchten muss.

 

"Wundertüte" Platendorf
Kein Team ist torhungriger als der TuS - Ziel bleibt weiterhin Platz 5 bis 8
Von Yannick Erkenbrecher
PLATENDORF. Der TuS Neudorf-Platendorf ist für viele so etwas wie die Überraschungsmannschaft der Hinrunde in der Fußball-Bezirksliga. 8  Siege aus 16 Spielen, dazu der beste Angriff der Liga - der Lohn: Tabellenplatz 4.

Dabei hatten viele die Grün-Weißen vor Saisonbeginn gar nicht auf der Rechnung gehabt. Zu groß erschien der Umbruch. Nur acht Spieler des alten Kaders blieben, der Rest wurde komplett ausgetauscht.

"Viele Mannschaften die jetzt hinter uns stehen, haben vor der Hinrunde sicher nicht mit uns gerechnet", freut sich TuS-Coach Ralf Ulrich. Die neue zusammengestellte Mannschaft aber fand sich schnell und entwickelte sich stetig. Dem missglückten Saisonstart, als man mit 2:5 beim TSV Hehlingen unter die Räder geriet, folgten in den nächsten vier Partien zehn Punkte und satte 17 Tore.

Platendorfs Angriff - unberechenbar! Das bekam auch der VfR Eintracht Nord Wolfsburg zu spüren, der binnen weniger Minuten eine 3:0-Führung verspielte. "Die Jungs haben sich nie hängen lassen, auch nicht bei einem Drei-Tore-Rückstand", gefällt Ulrich die Moral und die Spielfreude seiner Mannschaft. Sein persönliches Highlight aber war das 5:2 gegen den Tabellenführer 1. FC Wolfsburg. "Da hat einfach alles gepasst - unsere beste Saisonleistung", schwärmt der Coach noch heute.

Fünf Tore in einer Partie für den TuS Neudorf-Platendorf nichts Ungewöhnliches: 49 Treffer erzielte der Tabellenvierte bislang - mehr als jedes andere Team. Alleine 15 Tore gingen dabei aufs Konto von Ex-Profi Arne Hoffart. "Der hätte wohl auch nicht gedacht, dass er auf seine alten Tage nochmal so einen Torriecher entwickelt", sagt Ulrich. Neben Hoffart traf Matthias Lücke zuletzt nach Belieben. Lücke, der sich aus beruflichen Gründen eine Auszeit genommen hatte, erzielte seit seiner Rückkehr 11 Tore in 5  Spielen!

Die Ziele werden deshalb aber nicht neu formuliert: "Wir peilen weiterhin Platz 5 bis 8 an", lässt sich Ulrich nicht in die Karten gucken. Hauptsache, Hoffart und Lücke wissen das auch - sonst wird die Überraschung am Saisonende vermutlich noch größer sein.

 

"Zu einer Spitzenmannschaft fehlt uns die Konstanz"
Hehlingens Trainer ist mit der Hinrunde zufrieden
Von Yannick Erkenbrecher
HEHLINGEN. Neun Punkte hat der TSV Hehlingen derzeit Rückstand auf den 1. FC Wolfsburg, den Spitzenreiter der Fußball-Bezirksliga. Sollte der TSV seine beide Nachholspiele gewinnen, wäre die Mannschaft von Trainer Dietmar Koch richtig mit dabei im Aufstiegsrennen. Wir sprachen mit dem Coach, der im Sommer das Erbe von Jürgen Winkelmann bei den Hehlingern angetreten hat.

Herr Koch, wir haben den TSV im Mittelfeld angesiedelt. Sind Sie damit einverstanden?
Wir stehen im Mittelfeld, ganz klar. Außer gegen Isenbüttel haben wir gegen alle Teams aus dem oberen Drittel der Tabelle gepunktet. Leider aber gegen vermeintlich leichte Gegner Federn gelassen. Das ärgert mich maßlos.

Wie auch in Brunsrode beim letzten Spiel vor Weihnachten, als Ihre Mannschaft mit 2:3 unterlag...
Bestes Beispiel: Eine Woche zuvor hatten wir Calberlah geschlagen und waren auch in Brunsrode klar überlegen. Doch statt konzentriert zu spielen, werden wir überheblich und verlieren solche Spiele. Wir sind noch keine Spitzenmannschaft., dafür fehlt uns die Konstanz.

Sind Sie denn mit der Hinserie insgesamt zufrieden?
Ja, wir stehen da, wo ich uns auch erwartet habe. Ein Platz unter den ersten Fünf am Ende der Saison wäre super. Aber wenn wir Achter werden, dafür aber junge Spieler herangeführt haben, wäre das auch okay.

Das heißt im Klartext: Vermehrt Jugendspieler aus der eigenen Jugend statt eines weiteren Roy Präger?
Die Mischung muss stimmen. Roy mit seiner Erfahrung ist wahnsinnig wichtig für uns. Er führt die jungen Spieler und strahlt Ruhe aus. Aber wir möchten junge Spieler heranführen und sie zu Bezirksligaspielern ausbilden. Schon dieses Jahr haben drei den Sprung zum Stammspieler auf Anhieb geschafft.

Welcher Spielertyp fehlt dem TSV Hehlingen noch?
Es fehlt ein gestandener Abwehrspieler, der die Youngster in der Viererkette führen kann. Einer, der im Zentrum Ruhe ausstrahlt. Hätte ich den, könnte ich Präger wieder auf der Zehn oder im Sturm spielen lassen. Das würde uns natürlich nochmal einen Qualitätsschub geben.

 

Mit der Hinrunde insgesamt zufrieden:

TSV-Trainer Dietmar Koch.
 

 

 

 GR: 14.01.09

 


Mindestens ein Drittel zittert um den Verbleib in der Fußball-Bezirksliga 1:

Keine Frage, der Abstiegskampf verspricht Spannung pur bis zum Saisonende. Schließlich müssen drei Klubs dann den bitteren Gang in den Kreis antreten. Zurzeit wären dies Schlusslicht SV Gifhorn, die SV Meinersen/Ahnsen/Päse und Aufsteiger SV Brunsrode/Flechtorf.

6 von 18 - gleich ein Drittel zittert
Brome und Sandkamp mit Zwei-Punkte-Polster - Meinersen nimmt auswärts spät Fahrt auf

Von Yannick Erkenbrecher
Noch geht es ruhig und gemächlich zu in der Fußball-Bezirksliga. Noch. Doch schon bald wird wieder um Punkte und Tore gespielt - es wird geflankt, getunnelt, geschossen und gegrätscht. Und nur wer sich seiner prekären Situation im Abstiegskampf bewusst ist, wird vorbereitet sein für eine Rückrunde, die einigen Spielern, Trainern und Fans richtig an die Substanz gehen könnte.
Ein geschärfter Blick verdeutlicht die Situation: Mindestens sechs Teams befinden sich im knallharten Abstiegskampf. Während die SV Gifhorn und die SV Meinersen schon mit dem Rücken zur Wand stehen, müssen auch der SV Brunsrode/Flechtorf und der VfR Eintracht Nord Wolfsburg um den Klassenerhalt bangen. Und auch der SV Sandkamp und der FC Brome haben jeweils nur zwei Zähler Vorsprung auf die bedrohliche Abstiegszone.
Zudem ist das Tabellenbild derzeit reichlich verzehrt - einige Teams haben bereits 17 Partien gespielt, andere erst 15. Im eisigen Dezember des vergangenen Jahres fielen zum Ende der Hinrunde fast 70 Prozent aller angesetzten Spiele dem eisigen Wetter zum Opfer. "Vielleicht sogar ein psychologischer Vorteil", redet sich SV Gifhorns Trainer Andreas Kastner-Blödorn und seinem Team Mut zu. "Denn während wir dann noch die Chance haben, Punkte zu sammeln, muss die Konkurrenz tatenlos zusehen."
Vermehrt zusehen müssen wird auch der FC Brome, der als einziges Team aus dem unteren Tabellendrittel schon 17 Spiele bestritten hat. Das Zwei-Punkte-Polster könnte somit schon bald der Vergangenheit angehören. Und auch der SV Sandkamp hat Sorgen: Die letzten drei Partien gingen allesamt verloren. Aus den letzten sechs Spielen wurde nur ein einziges gewonnen - aber gleich vier Partien wurden verloren. Aber immerhin punkteten sowohl der SV Sandkamp als auch der FC Brome auswärts. 8 ihrer 18 Punkte holten beide Teams in der Fremde.
Davon kann der SV Brunsrode/Flechtorf derzeit nur träumen. Fünf Spiele wartet er jetzt schon auf ein Erfolgserlebnis auf des Gegners Platz. Nur magere drei Pünktchen hatte man in der gesamten Hinrunde im Gepäck.
Zu wenig. Auch weil andere Teams zum Ende der Hinrunde plötzlich neue Stärken entdeckten. So siegte die SV Meinersen zuletzt gleich zweimal in Serie auswärts, nachdem sie aus den ersten sechs Auswärtspartien keinen einzigen Zähler geholt hatten.
Es wird Zeit, für eigene Überraschungen zu sorgen?

 

ZAHLEN UND FAKTEN
Im gesamten Bezirk Braunschweig gibt es insgesamt vier Bezirksliga-Staffeln.
Da in einer Staffel sogar 17 statt sonst 16 Mannschaften gegeneinander antreten, beherbergt der Bezirk Braunschweig in dieser Spielzeit 65 Bezirksligateams.
In der Staffel 1 messen sich vornehmlich die Teams aus den Fußballkreisen Wolfsburg und Gifhorn miteinander.
Mit zwei Ausnahmen: Mit dem STV Holzland und dem SV Brunsrode/Flechtorf starten auch zwei Mannschaften aus dem Helmstedter Kreisgebiet in der Staffel 1.
Acht Mannschaften kommen aus dem Kreis Gifhorn, sechs aus dem Kreis Wolfsburg.
Die Meister der vier Staffeln steigen jeweils direkt in die Bezirksoberliga auf - derzeit wäre das der 1. FC Wolfsburg. Aber Vorsicht, der Tabellenzweite SV Calberlah hat noch zwei Nachholspiele auszutragen und könnte im Erfolgsfall am 1. FC vorbeiziehen.
Die letzten Drei der Tabelle steigen in die Kreisliga ab - derzeit würde es den SV Brunsrode, die SV Meinersen und die SV Gifhorn treffen. Aber auch hier haben Gifhorn und Brunsrode noch ein Spiel weniger als die direkte Konkurrenz.

 

Mix aus "Pech und Unvermögen"
Schlusslicht SV Gifhorn setzt auf die Endspiele auf eigenem Platz

Von Yannick Erkenbrecher
Schlusslicht! Nur zwei Siege aus 15 Partien! Dazu keinen einzigen Heimsieg - die Fakten sind erschreckend. Fünf Punkte beträgt der Rückstand auf den rettenden 13. Rang. Den belegt derzeit der VfR Eintracht Nord Wolfsburg.
Doch die SV Gifhorn gibt sich noch nicht auf.

SV-Trainer Andreas Kastner-Blödorn glaubt "fest an eine starke Rückrunde, die uns doch noch den Klassenerhalt sichert. Denn so schlecht, wie Mannschaft derzeit dasteht, ist sie keineswegs."
Die SV Gifhorn kam zu Saisonbeginn nur langsam auf Touren - einem achtbaren Remis gegen den SV Calberlah folgten zwei bittere Rückschläge. "Die Niederlage gegen Neudorf-Platendorf am dritten Spieltag war ein Spiel, das die gesamte Hinrunde widerspiegelt", blickt Kastner-Blödorn zurück. Gifhorn kam nach zweimaligem Rückstand zurück und führte nach einer Stunde sogar mit 3:2, verlor am Ende aber 3:4, wobei die Blau-Roten gleich zwei Elfmeter verschossen.
"Es war in der Hinserie eine Mischung aus Pech und Unvermögen", analysiert der Coach. "Das zog sich wie ein dunkelroter Faden durch." So auch beim 2:2 gegen den Tabellenführer 1. FC Wolfsburg im September. Bis zur 75. Minute führte die SV mit 2:0, spielte am Ende aber nur unentschieden. Nichts war es mit dem ersten Heimsieg.
Mut schöpft Kastner-Blödorn dennoch ausgerechnet aus den Spielansetzungen für die Rückrunde: Da spielt die SV Gifhorn mit Ausnahme des Spiels gegen den SV Sandkamp gegen alle direkten Konkurrenten auf der heimischen Eyßelheide. "Das sind Endspiele, da hat man zu Hause immer einen Vorteil", glaubt Kastner-Blödorn an die Chance - wissend, dass die bislang einzigen zwei Siege in der Fremde gelangen.
Doch der Blick geht jetzt nach vorne. Im Jahr 2009 soll vieles besser werden auf der Eyßelheide, und Kastner-Blödorn ist sich schon heute sicher, dass "der Zusammenhalt und die Kameradschaft innerhalb der Truppe deutlich besser geworden sind". Aus vielen guten Individualisten sei ein Team entstanden. Ein Team, das gewillt ist, das Ruder in der Rückrunde doch noch herumzureißen.

 

NACHGEFRAGT BEI: KARSTEN STEPHAN
Sie überwintern im Warmen: die Spieler des Fußball-Bezirksligisten VfR Eintracht Nord Wolfsburg. Auch wenn die Luft nur lauwarm und hauchdünn ist, denn nur ein Zähler trennt das Team von den Abstiegsrängen. Wir sprachen mit Trainer Karsten Stephan.

Wie überwintert es sich denn auf einem Nichtabstiegsplatz, Herr Stephan?
Wir dürfen uns davon nicht blenden lassen und müssen vorsichtig sein. Erst wenn wir am Saisonende dort stehen, sind wir auch gerettet.
Nach sechs sieglosen Partien wurden die letzten beiden Spiele vor Weihnachten gewonnen. Kommt die lange Pause sogar ungelegen?
Nein. Wir haben in diesen beiden Spielen den Anschluss hergestellt, mehr nicht. Beide Partien waren sehr eng. Wir brauchten diese Siege gegen Sandkamp und Brome dringend, sonst hätte es finster ausgesehen.
Hätten Sie im Sommer erwartet, dass Sie im Abstiegskampf stecken?
Mit Rick Bewernick und Patrick Macis haben uns zwei starke Spieler und zudem 33 Tore verlassen. Das ist sportlich schwer zu kompensieren und konnte auch von uns nicht so einfach aufgefangen werden.
Gibt es im Winter personelle Veränderungen in ihrem Kader?
Wir haben den Kader mit drei neuen Spielern verstärkt, so dass wir jetzt mehr Alternativen besitzen. Im Tor werden wir tauschen müssen. Mike Bonk wird aufgrund eines Kreuzbandrisses ein halbes Jahr ausfallen.
Verspüren Sie einen besonderen Druck vor der schweren Rückrunde?
Die Lage ist angespannt, aber einen besonderen Druck spüre ich nicht. Wir konnten in jedem Spiel der Hinrunde mithalten und werden unsere Punkte sammeln - vorausgesetzt, wir bleiben von Verletzungen verschont.
Was erwarten Sie zusätzlich von Ihren Spielern in dieser Situation?
Es geht um sehr viel, und ich erwarte, dass alle Spieler regelmäßig zum Training erscheinen und sich in jeder Einheit voll reinhängen. Sonst nichts, denn ich weiß, dass der Charakter meiner Jungs stimmt.

 

 

 Bezirksliga: Allgemeines

 AZ: 19.12.08

 

Serientäter: Calberlah wieder vorn!

«(hot) Serientäter Calberlah! Zum vierten Mal in Folge gewannen die Grün-Weißen den Bürgermeister-Pokal der Samtgemeinde Isenbüttel und verwiesen wie in den Vorjahren Bezirksliga-Rivale MTV auf Platz zwei! Abgelöst wurde indes der MTV Isenbüttel II, Abo-Gewinner beim Turnier für Reserve-Mannschaften. Hier siegte in diesem Jahr der MTV Wasbüttel II. »„Ich denke, wir haben uns super verkauft. Gerade, weil wir ja auch einige A-Jugendliche dabei hatten“, freute sich Calberlahs Co-Trainer Sven Krüger nach dem Durchmarsch ohne Punktverlust. Das Turnier wurde wieder im Modus „jeder-gegen-jeden“ ausgetragen, und wie immer gab’s den größten Leckerbissen mit Calberlah gegen Isenbüttel ganz zum Schluss. Hier hatte der Zweite der Bezirksliga gegen den Dritten trotz frühen Rückstands am Ende keine allzu große Mühe und gewann verdient mit 4:2. Matchwinner war Calberlahs Hendrik Theuerkauf, der die ersten beiden Treffer zum Sieg gegen den Rivalen aus dem Nachbarort erzielte. Karsten Thomas, Geschäftsführer des ausrichtenden VfL Wettmershagen, begrüßte die faire Gangart – gerade im letzten Turnierspiel war es in den Vorjahren immer heiß hergegangen: „Es war ein faires Turnier, in dem Isenbüttel und Calberlah wie immer dominiert haben.“ Auf Rang drei landete die SG Vollbüttel/Ribbesbüttel vor dem MTV Wasbüttel und Wettmershagen.

Durchgesetzt: GW Calberlah (r. Kevin Brodöhl) gewann zum vierten Mal

in Folge das Hallenturnier der Samtgemeinde Isenbüttel.

 

 Bezirksliga: Rückblick (AZ)

 AZ: 19.12.08

Teil 1:

FC Wolfsburg, SV Calberlah, MTV Isenbüttel

FC Wolfsburg will die Meisterschaft
Fußball Bezirksliga - Rückblick (1): Calberlah und Isenbüttel sitzen Spitzenreiter im Nacken
«(hot) Winterpause in der Fußball-Bezirksliga – Zeit für ein Zwischenfazit: Ganz oben logiert der FC Wolfsburg, gejagt von einer Samtgemeinde um Herbstmeister Calberlah und Nachbar Isenbüttel.

»Es gibt viele Beispiele, in denen ein Absteiger eine Klasse tiefer nicht gleich wieder die Spitze angreift. Beim FC Wolfsburg (17 Spiele/1. Platz/ 43:20 Tore/35 Punkte) kann davon keine Rede sein – der FC überwintert mit vier Punkten Vorsprung. Allerdings haben die Wolfsburger, die die beste Abwehr der Liga stellen, zwei Spiele Vorsprung, könnten wieder von Verfolger Calberlah überholt werden. Coach Eddy Meyer sagt dennoch: „Wir haben uns vorgenommen, den Platz nicht mehr herzugeben.“ Anfangs hatte es nicht danach ausgesehen, dass das Team mit neuem Coach wieder in die Erfolgsspur zurückfindet. Meyers Schlüssel: das bestens besuchte Training. „Selbst bei der letzten Einheit vor der Pause waren wir 18 Mann.“ Die beste Leistung zeigte der FC mit einem überragenden Spielmacher Jens Kamieth beim 3:0 in Isenbüttel.

Die Krone des Hinserien-Meisters ging an den SV GW Calberlah (15/2./45:24/31). Eine Schwächephase zum Start, eine zum Schluss – ansonsten war Calberlahs Motor wie in den Jahren zuvor auf Turbo gestellt. „Wir jammern auf sehr hohem Niveau“, sagt GW-Trainer Frank Plagge in Anbetracht der kleinen Schwächephasen. Zumal die Grün-Weißen in zwei Nachholpartien wieder Platz eins erobern können. Mit einem jungen Team, in dem Tino Gewinner mit 23 Jahren mehr als einmal der älteste GW-Spieler auf dem Platz war. Selbst den Ausfall von Spielmacher Philip Plagge verkraftete Calberlah in acht von 15 Spielen.

 

Highlight, so der Trainer, sei zweifelsohne das

Samtgemeinde-Derby gegen Isenbüttel gewesen.

Frank Plagge: „Solche Spiele, wie das 4:1, sind immer großartig.“

 

Den Herbstmeister im Nacken:

Der FC Wolfsburg überwintert aber vor dem

SV GW Calberlah (r. Marcel Hernier)

in der Bezirksliga auf Platz eins.

 

 

„Im Endeffekt sind wir im grünen Bereich. Es ist noch alles drin“, sagt Dieter Winter, Coach des MTV Isenbüttel (15/3./48:29/28). Allerdings ist da ein großes Zähneknirschen nicht zu überhören. Gleich fünf Pleiten musste Isenbüttel einstecken. „Das ist zu viel für ein Spitzenteam“, sagt Winter. Und das trotz des überragenden Angriffs um Torjäger Dennis Stöbermann. Vor allem in der Defensive haperte es – nur einmal gab’s kein Gegentor. Ein echter Negativtrend setzte aber erst zum Schluss ein, vorher war der MTV lange auf Tuchfühlung – dank starker Leistungen wie dem 6:1 in Müden: „Da hatten wir 80 Prozent Ballbesitz.“ Aber: „Solche Spiele gab es zu wenige“

 AZ: 20.12.08

Teil 2:

TuS Neudorf/Platendorf, SV Reislingen/Neuhaus, TSV Hehlingen

 

Platendorf: Nach dem Fall geht‘s aufwärts

«(hot/tg) Vergangenes Jahr wären sie fast abgestiegen, nun lauern die Fußballer des TuS Neudorf-Platendorf im Verfolgerfeld der Bezirksliga. Dies und mehr im zweiten Teil des AZ/WAZ-Rückblicks auf die erste Saisonhälfte… »

 

Zurück in der Spitzengruppe ist der TuS Neudorf-Platendorf (16 Spiele/4. Platz/49:41 Tore/27 Punkte) mit Neu-Coach Ralf Ulrich – und das trotz großer Änderungen im Kader. „Es hat gepasst mit den Neuen“, sagt TuS-Betreuer Karsten Tomuschat. Hinzu kommt, dass Platendorfs Pechvogel der Vorsaison, Stefan Kaufmann, endlich groß aufspielen konnte. Was den TuS auszeichnet, ist vor allem die Offensivkraft, 49 Tore sind Liga-Bestwert. Darunter leidet aber die Defensive (41 Gegentreffer), selbst bei überzeugenden Siegen wie dem 5:2 in Sandkamp. Tomuschat: „Wir hoffen, dass wir mit Sascha Benke, der erst im Dezember spielen konnte, mehr Konstanz reinbekommen.“

 

Tief gefallen, aber mittlerweile auf dem Weg zurück in gewohnte Gefilde ist der SV Reislingen/Neuhaus (17/5./ 28:21/27). Das Team von Coach Andreas Löwner verpasste einen guten Start – vor allem wegen Personalsorgen. „Es haben zu viele Spieler gefehlt. An sich haben wir einen guten Kader“, sagt der SVR-Trainer, der diese Phase aber abgehakt hat. Dank eines in der Anfangsphase überragenden Torwarts Sven Sehm gewann Reislingen das Schlüsselspiel in Isenbüttel. „Danach ging’s aufwärts“, sagt Löwner zur andauernden Serie von sieben Partien ohne Pleite. 

 

Dietmar Koch, Trainer des TSV Hehlingen (6./15/ 30:25/26), ist vom sechsten Tabellenplatz seines Teams überrascht: „Mein Ziel war es vor dieser Saison, junge Spieler in die Mannschaft einzubauen und zu etablieren. Dass dies gleich so gut funktioniert, freut mich natürlich sehr.“ Zu der Tatsache, dass Hehlingen zu den besten Heim-Teams der Liga (16 Punkte aus sechs Partien) zählt, meint er: „Meine Spieler wollen unserem Publikum zeigen, dass sie schon in der Lage sind, oben mitzuspielen. Auswärts fehlt allerdings oft noch die nötige Konzentration.“

 

 AZ: 23.12.08

Teil 2:

MTV Gifhorn II, STV Holzland, TuS Müden/Dieckhorst

 

Trotz Auswärtsproblemen: TuS Müden mit toller Serie

«(jk) Im Mittelfeld der Fußball-Bezirksliga herrscht auf den Plätzen sieben bis neun zur Winterpause größtenteils Zufriedenheit –»« das zeigt der dritte Teil des Rückblicks auf die bisherige Saison. »

 

Beim MTV Gifhorn II (7./15 Spiele/22 Punkte/28:22 Tore) blickt man in zufriedene Gesichter. „Wir sind voll im Soll, der Zusammenhalt ist groß“, freut sich Coach Hartmut Müller. Ein paar Sachen wurmen ihn aber doch: „Die vielen Platzverweise und dass wir ein paar Punkte leichtfertig verspielt haben.“ Eine Überraschung ist Juri Suldin. „Juri wollte nach zwei Spielen schon wieder weg. Er ist dann doch geblieben, hat sich sehr gut entwickelt und ist mittlerweile nicht mehr wegzudenken“, lobt Müller, der im neuen Jahr auf Fadi Jfeily (zurück zur Ersten) verzichten muss.

 

Bei STV Holzland (8./15/ 21/33:23) hätten es ein paar Punkte mehr sein können. „Vor der Saison wäre ich mit Platz acht zufrieden gewesen, da wir viele junge Spieler integrieren mussten“, so STV-Coach Waldemar Josef. „Doch es war mehr für uns drin.“ Oft hatte Holzland Tuchfühlung nach oben, „doch dann haben wir die entscheidenden Spiele verloren“, erklärt Josef. Er lobt besonders Tim Pilzecker: „Tim war als Einziger immer beim Training. Das hat sich ausgezahlt.“

 

„Mit 21 Punkten hätte ich nicht gerechnet“, gibt Andreas Heindorff, Trainer des TuS Müden-Dieckhorst (9./16/ 21/23:26), zu. Das 0:2 in Platendorf war der Warnschuss. „Alle haben gemerkt, dass es so nicht weiter geht“, erinnert sich Heindorff. Prompt legte sein Team eine Serie hin – und ist seit acht Spielen ungeschlagen. Auswärts gab’s aber keinen Sieg. „Ich hoffe, dass sich das im neuen Jahr ändert“, so der TuS-Coach.

 

 

 AZ: 27.12.08

Teil 4:

SV Osloß,  FC Brome, SV Sandkamp

 

Brome: Eine Backpfeife im allerletzten Spiel

«(hot/jk) Kontaktlos steht das Mittelfeld der Fußball-Bezirksliga dar. Sowohl zur Spitzengruppe als auch nach unten ist Abstand. Die Überraschung: Der SV Osloß, der mit einer jungen Truppe und zum Teil beachtlichen Ergebnissen aufhorchen ließ – der vierte Teil des AZ/WAZ-Rückblicks. »

 

Der SV Osloß (16 Spiele/10. Platz/29:33 Tore/21 Punkte) steckt im Umbruch – 14 überwiegend junge Neuzugänge kamen vor der Saison, zwei (Nenad und Goran Radojevic) in der Mitte der Hinserie und Adem Alija, der sich prompt verletzte, zur Rückserie. Plus ein komplett neuer Trainerstab. Demzufolge war Spielertrainer Babis Cirousse vorher klar, dass es schwer werden würde: „Uns fehlt noch die Konstanz.“ Beachtlichen Ergebnissen – vor allem daheim – gegen Spitzenteams folgten Aussetzer gegen vermeintlich leichtere Gegner. „Wir müssen auch Schweinespiele gewinnen – aber das kommt“, glaubt Cirousse. Warum es nach überragendem Start etwas bergab ging? „Wegen den Verletzungen von Andrea Russo und Dennis Ollendorf.“ ]

 

René Wegner, Spielertrainer des FC Brome (17/11./ 39:46/18), ist mit dem bisherigen Saisonverlauf nicht zufrieden. Besonders wurmt ihn die letzte Partie – beim VfR Eintracht Nord kassierte der FC eine 3:8-Klatsche. „Dieses Spiel war eine Backpfeife für uns. Ein Katastrophen-Abschluss“, so Wegner, der aber auch zwei seiner Spieler besonders lobt: „Tobias Dankert hat einen enormen Sprung gemacht. Und Maik Nicoll ist nach seinem Kreuzbandriss wieder stark zurückgekommen.“ Manuel Klinger wird dagegen nicht mehr für Brome auflaufen – er wechselt zum VfL Knesebeck. ]

 

Der SV Sandkamp (12./16/ 32:46/18) ist in der Liga angekommen. „Wir haben uns als Aufsteiger etabliert“, freut sich Sandkamps Pressesprecher Robin Scheil. Wichtigste Erkenntnis: „Die Bezirksliga-Mannschaften spielen wesentlich abgebrühter. Es kann passieren, dass man trotz ansprechender Leistungen verliert“, erklärt Scheil. Dass es im kommenden Jahr für den Klassenerhalt reicht, davon geht man beim SVS fest aus. Scheil: „Wenn wir unsere Leistungen weiter abrufen, werden wir uns von unten fernhalten.“

 

 AZ: 31.12.08

Teil 4:

VfR Eintracht Nord, SV Brunsrode/Flechtorf, SV Meinersen, SV Gifhorn

 

SV Gifhorn Schlusslicht

Schon lange will die SV Gifhorn zurück in die Spitzengruppe der Fußball-Bezirksliga, doch stattdessen steckt sie mitten im Abstiegskampf. Dies und mehr im letzten AZ/WAZ-Rückblick.

 

33 Tore fehlten dem VfR Eintracht Nord (16 Spiele/13. Platz/31:33 Tore/17 Punkte). Nach dem Weggang von Rick Bewernick und dem frühen Ausscheiden von Patrick Macis war die Lücke groß. „Hinzu kamen Verletzungen und Platzverweise“, sagt Trainer Karsten Stephan. Positiv, so Stephan: „Wir konnten überall mitmischen“. Zum Schluss ging’s mit einem 8:3 gegen Brome noch runter von einem Abstiegsplatz.

 

Durch den Sieg des VfR und den Ausfall der eigenen letzten Partie überwintert der SV Brunsrode/ Flechtorf (15/14./21:52/16) auf einem Abstiegsplatz. „Ich bin aber zufrieden. Für mich war’s positiv“, sagt Klaus Soleinsky, der das Traineramt früh von Guido Gehrmann übernommen hatte. „Wenn wir nach oben schauen, sehen wir ein dichtes Mittelfeld“, so der SVB-Coach.

 

Für die SV Meinersen (16/15./21:44/13) war‘s schwierig. Und so ist SVM-Coach Volker Steding nicht zufrieden. Er bemängelt vor allem die schlechte Chancenverwertung: „Wenn man die Tore nicht macht, spricht das für die schlechte Qualität im Abschluss.“ Steding blickt aber optimistisch nach vorn: „Die Langzeitverletzten kommen wieder. Von denen verspreche ich mir vorn eine Menge.“ Außerdem verweist er auf den nur fünf Punkte betragenden Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz.

 

Gestartet ist die SV Gifhorn (15/16./22:37/12) gut: Ein 2:2 gegen Calberlah ließ aufhorchen – doch dann nahm die Negativserie mit zwei unglücklichen Pleiten ihren Lauf. „Hätten wir da mehr geholt, wäre es anders gelaufen“, so SV-Coach Aki Kastner-Blödorn. Mit wenigen Ausnahmen spielten die Eyßelheider gut mit, doch vor allem die Tatsache, dass nur zwei Siege auf der Habenseite stehen, sorgt für akute Abstiegsgefahr. Aber, so Kastner-Blödorn: „Es ist alles noch eng zusammen.“

 

 

 Bezirksliga: Nachhol-Spiele 16.Spieltag Spielberichte

 AZ: 15.12.08

 

FC überwintert mit vier Punkten Vorsprung

«(hot) Der Jahresabschluss des FC Wolfsburg in Form eines Sektfrühstücks musste aufgrund der Nachholpartie in der Fußball-Bezirksliga gegen den SV Sandkamp verschoben werden. So prickelnd war das 4:2 (1:2) zwar nicht, aber über die Tatsache, dass der FC nun mit vier Punkten Vorsprung als Erster in die Winterpause geht, dürfte sich das Team von Edwin Meyer mehr freuen als über eine Perlwein-Sause. »In Durchgang eins hielt sich Wolfsburg indes noch – gelinde gesagt – zurück. Zu behäbig, zu fahrlässig war das FC-Spiel. Sandkamp, hinten unsicher, nutzte seine zwei gut herausgespielten Chancen eiskalt aus und ging nicht unverdient mit einem 2:1 in die Pause. Es folgten 20 starke Minuten der Gastgeber, die der Partie die Wende gaben. „Der Ausfall-Rhythmus der Vorwochen ist uns nicht bekommen. An die Leistung des 3:0 in Isenbüttel konnten wir nicht anknüpfen“, so Meyer, der mit der Hinrunde aber zufrieden ist: „Obwohl wir zwei Spiele mehr absolviert haben, sind wir psychologisch im Vorteil.“ Beim SVS haderte man nach dem Spiel mit Schiedsrichter-Entscheidungen. „Das kann man eigentlich nicht hinnehmen. Wir sind bei zwei Treffern benachteiligt worden“, so Sandkamps Betreuer Robin Scheil. Hinzu kam Gelb-Rot für Irvan Vokshi – der sich direkt nach seiner Auswechslung zu schnell seines Trikots entledigt haben soll. Bei den Wolfsburgern, bei denen Aushilfs-Angreifer Franco Lecinena wieder mit zwei Toren glänzte, waren die Entscheidungen des Unparteiischen indes kein Thema. Bei vier Punkten Vorsprung natürlich genauso wenig wie der verpasste Jahresausklang… «

FC: »M. Kamieth – Reis, Sander, Schmidt, Özdemir – König, Dösemeci, Weißgerber, Ramolla (75. Engelmann) – Lecinena, Hyseni (46. Möllenbeck). «

SV: »Hilmert – Orth, Vokshi (70. Loschkin), Gebert – Mero, Habhab, Monsler (70. Mundry), Amiri, Lehnchen – Weber, Muradyan. «

Tore: »0:1 (13.) Lehnchen, 1:1 (23.) Lecinena, 1:2 (41.) Muradyan, 2:2 (48.) Weißgerber, 3:2 (51.) Ramolla, 4:2 (75.) Lecinena. «

Gelb-Rot: »Vokshi (SV/71.).

 

3:8-Niederlage beim VfR: Bromes böse Bescherung!

«(hot) Die Vorgabe von Karsten Stephan, Coach des VfR Eintracht Nord Wolfsburg, war klar: Sein Team solle nicht auf einem Abstiegsplatz der Fußball-Bezirksliga überwintern. Im Spiel gegen Brome nahmen sich die VfR-Spieler die Aussagen ihres Trainers mehr als nur zu Herzen und schickten den FC mit einer 8:3-(3:1)-Packung nach Hause! »Bromes böse Bescherung! Es deutete lange gar nichts darauf hin. Zwar ging der VfR durch Daniel Dürkop in Führung, doch Sören Grunau glich nur neun Minuten später per Foulelfmeter aus. Auch die Tatsache, dass die Wolfsburger noch zwei Treffer nachlegten, ließ Gedanken an ein vorweihnachtliches Schützenfest nicht aufkommen, denn der FC kam durch Pierre Wodarsch kurz nach Wiederanpfiff zurück. Entscheiden sollten die folgenden Szenen: Erst sah Bromes Frank Wiegmann Rot wegen Gegenspieler-Beleidigung, dann machten Rouven Straub und wieder Dürkop, der insgesamt vier Tore erzielte und zwei Vorlagen beisteuerte, den Sack zu. Was folge, war ein munteres Scheibenschießen. VfR-Coach Stephan, der sich über die Winter-Zugänge von Michele Scarati (Atletico Wolfsburg) und Rückkehrer Alban Bytyqi (SV Nordsteimke) freut: „Wichtig war, dass wir mit dem Sieg den Rückstand verkürzt haben und nicht auf einem Abstiegsplatz überwintern.“ Bromes Spielertrainer René Wegner ließ sich zu keinem Kommentar hinreißen, stapfte wortlos in die Kabine. «

VfR: »Bonk – Sakai, Korsch, Schömers, Straub – Engelhardt, Karlowski, Osumek, Eraslan – Dürkop (78. Wolze), Ben-Soltana (82. Marrazza). «

FC: »Wiswedel – Wegner, Dankert, Sacher – Wiegmann, Grunau (59. Riebe), Buhr, Lucke – Nieswandt (48. Brinkmann), Nicoll, Wodarsch. «

ore: »1:0 (5.) Dürkop, 1:1 (14.) Grunau (Foulelfmeter), 2:1 (25.) Dürkop, 3:1 (39.) Ben-Soltana, 3:2 (51.) Wodarsch, 4:2 (57.) Straub, 5:2 (58.) Dürkop, 6:2 (75.) Engelhardt, 7:2 (77.) Dürkop, 8:2 (80.) Osumek, 8:3 (82.) Wodarsch. «

Gelb-Rot: »Dankert (FC/70.). «

Rot: »Wiegmann (FC/54.).

 

SVR mit Revanche: 3:1 gegen Osloß

«(hot) Reislingen/Neuhaus ist weiter im Aufwind: Gegen den SV Osloß gab’s gestern einen 3:1-(1:0)-Erfolg, mit dem sich der SVR für die Hinspielpleite revanchierte und zudem den Kontakt zur Spitzengruppe der Fußball-Bezirksliga herstellte. »„Es war alles in allem ein verdienter Sieg“, sagte auch Gäste-Spielertrainer Babis Cirousse, der kurzfristig noch auf drei Mittelfeldakteure verzichten musste. Reislingen hatte mehr Spielanteile, große Torchancen waren allerdings Mangelware. Nichtsdestotrotz zeigten die Platzherren eine schwache erste Halbzeit. „Wir haben erstmal eine Halbzeit gebraucht, um uns nach den Spielausfällen zu finden“, erklärte SVR-Trainer Andreas Löwner. Mittelfeldspieler Jens Stumpp ebnete mit seinen zwei Treffern Mitte der ersten und zu Beginn der zweiten Hälfte dann den Weg zum Sieg. Unter freundlicher Mithilfe der Osloßer: „Das waren zwei individuelle Fehler“, so Cirousse. Obwohl die Löwner-Mannschaft in Person von Joker Manuel Krein kurz vor Schluss auch noch das dritte Tor nachlegte, wäre es fast noch einmal spannend geworden. Mario Fischer traf kurz vor dem Ende zum 3:1-Anschluss und nur zwei Minuten später vergab Cirousse frei vor dem Tor die Riesenchance zum 3:2. Mit dem Sieg schob sich Reislingen auf Rang fünf und verkürzte den Abstand auf die Teams in der Spitzengruppe, die allerdings größtenteils ein bis zwei Partien weniger absolviert haben. «

SVR: »Sehm – Funke, Stiller, T. Cyrys, Wolkowski – Hein (50. Alaimo), Sawatzki, J. Stumpp, Spahn – D. Stumpp, Hülsebusch (54. Krein). «

SVO: »Schmidt – Wolfram (80. Wilke), Fochler, Iatridis, Ott – Fischer, Ollendorf (46. G. Radojevic), Sciaraffa (65. Petri), Jenkner – Carlino, Cirousse. «

Tore:» 1:0 (30.) J. Stumpp, 2:0 (52.) J. Stumpp, 3:0 (82.) Krein, 3:1 (85.) Fischer.

 

 

 

 Bezirksliga: Nachhol-Spiele 16.Spieltag Vorberichte

 GR: 12.12.08

 

SV Calberlah nach fünf sieglosen Wochen gegen SV Gifhorn gefragt
Von Steffen Erkenbrecher
Spielausfall um Spielausfall - das war die einzige Erkenntnis der vergangenen Wochen in der Fußball-Bezirksliga. Verständlicherweise ist die Motivation, zumindest ein letztes Mal vor Weihnachten zu spielen, dementsprechend groß bei den Vereinen.

SV Grün-Weiß Calberlah - SV Gifhorn (So., 14 Uhr).
Wann hat es das zuletzt gegeben? Bereits seit geschlagenen fünf Wochen warten die Calberlaher auf einen "Dreier"! Dementsprechend groß ist der Anreiz bei den Grün-Weißen nach zwei Niederlagen und drei Spielabsagen endlich wieder jubeln zu können. "Wir sind hochmotiviert", erklärt Coach Frank Plagge, der derzeit ganz eigene Trainingsmethoden hat: "Wir versuchen den Spaß hochzuhalten, dafür waren wir beispielsweise zuletzt zusammen im Schützenheim."

 

Torjäger der Bezirksliga 1
21  Tore: Stöbermann (Isenbüttel).
15  Tore: Hoffart (Platendorf).
12  Tore: Cirousse (Osloß).
11  Tore: Nicoll (Brome), T. Röhrs (Holzland), Krasniqi (Platendorf),.
10  Tore: J. Kamieth (FC Wolfsburg), Bischoff (Hehlingen).
  9  Tore: M. Plagge, Plotek (beide Calberlah), Muradyan, Weber (beide Sandkamp).
  8  Tore: Brömel (Isenbüttel), Stumpp (Reislingen), Breuer (SV Gifhorn).  
7  Tore: S. Krause (Eintr. Nord Wob), Renz (Isenb.) u.a.

 

 AZ: 12.12.08

 

Viel Spaß beim Scheibenschießen:

Die Spieler des SV Grün-Weiß Calberlah

probierten sich am Luftgewehr.

 

Calberlah hat sich warm geschossen

«(hot/jk) Endlich wieder treffen: Fußball-Bezirksligist SV Grün-Weiß Calberlah bereitete sich auf die letzte Partie des Jahres am Sonntag (14 Uhr) gegen die SV Gifhorn etwas anders vor. »Die Calberlaher gingen für den gelungenen Jahresabschluss Scheiben schießen. Was in der Liga nach drei Ausfällen und zuvor zwei Niederlagen nicht gelang, holten die Grün-Weißen unter der Woche im Schießheim am Luftgewehr nach. „Wir hatten viel Spaß“, so GW-Coach Frank Plagge.

 

Am treffsichersten zeigten sich Max Bleistein, Stephan Claus sowie die A-Jugendlichen Niklas Remus und Justus Linke,

die wie vier weitere Spieler gerade Herren-Luft schnuppern.

 

Coach Plagge: „Aber auch Marc Plagge hat ganz gut getroffen.“ Auf diese Treffsicherheit hofft der Coach auch gegen die SV Gifhorn. Vielleicht können aber auch die Gifhorner Kellerkinder – wie zuletzt Meinersen mit dem 3:0 in Calberlah – den Favoriten ein wenig ärgern. Gut wär’s, da die Eyßelheider die Punkte im Abstiegskampf dringend benötigen. Im Hinspiel gab’s ein 2:2…

 

 

Fachmännische Tipps:

Jonas Remus (li.) überprüfte die

Treffsicherheit seiner Mitspieler:

 

 

 

Duelle im Tabellenkeller nur eine Glückslotterie

«(hot/tg) Kommt nochmal Bewegung in den Tabellenkeller der Fußball-Bezirksliga? Am Sonntag (14 Uhr) stehen – wenn das Wetter besser mitspielt als vor drei Wochen – am nachzuholenden ersten Rückrunden-Spieltag zwei direkte Duelle in der unteren Tabellenhälfte an. Für den VfR Eintracht Nord Wolfsburg und die SV Meinersen ist es die letzte Chance, nicht auf einem Abstiegsplatz zu überwintern. »«

SV Brunsrode/Flechtorf – SV Meinersen (Hinspiel 0:4)

Brunsrode könnte sich mit einem Sieg mit sechs Punkten von Meinersen absetzten und sogar ans Mittelfeld anknüpfen. „Die Winterpause im Mittelfeld zu verbringen, wäre klasse“, meint Brunsrodes Coach Klaus Soleinsky. „Meinersen muss, wir wollen gewinnen. Das ist ein entscheidender Unterschied.“ Meinersens Coach Volker Steding gibt sich zuversichtlich: „Wir versuchen, drei Punkte zu holen, aber auswärts wäre ich auch mit einem zufrieden.“ Beide Trainer wissen nach den Ausfällen der vergangenen Wochen nicht, wo ihre Teams stehen. Steding: „Es wird für alle schwer, nach diesem Rhythmusbruch in das Spiel zu finden.“ Deshalb wäre ihm genauso wie dem SVB-Coach ein Nachholtermin im Frühjahr lieber. Soleinsky: „Jetzt wäre es eine echte Glückslotterie.“ «

VfR Eintracht Nord Wolfsburg – FC Brome (3:5)

Selbst in der Hand hat der VfR es nicht, ob er vor der Winterpause noch einmal klettern darf: „Brunsrode darf nicht gewinnen“, weiß Eintracht-Trainer Karsten Stephan natürlich. Sein Team soll gegen den FC noch einmal alles in die Waagschale werfen: „Jetzt zu gewinnen, wäre auch für die Moral enorm wichtig.“ Brome hat freilich das Interesse, den VfR auf Abstand zu halten. Mit einem Sieg hätte der FC sieben Zähler Vorsprung auf die Wolfsburger. „Wir haben alles selbst in der Hand“, so Bromes Spielertrainer René Wegner.

 

Müden: Erst feiern, dann gewinnen

«(jk/hot/tg) Klappt’s im zweiten Anlauf? Vor drei Wochen gab’s die erste Generalabsage der Saison, am Sonntag (14 Uhr) sollen die Spiele in der Fußball-Bezirksliga nachgeholt werden – wenn das Wetter diesmal mitspielt… »«

MTV Isenbüttel – MTV Gifhorn II (Hinspiel 1:2).»

In Isenbüttel hat man Respekt vor Gifhorns Reserve – nicht zuletzt aufgrund der Hinspiel-Niederlage. Dieter Winter, Trainer der Platzherren, sagt: „Es ist eine schwere letzte Hürde.“ Zumindest auf dem Trainingsplatz gab’s zuletzt erfreuliche Dinge zu sehen: Dennis Mohwinkel, Rekonvaleszent nach einem Kreuzbandriss, ist ins Lauf- und Krafttraining eingestiegen. Die Gäste fahren guter Dinge zum Titelaspiranten. „Ich denke, wir können einen Punkt holen“, meint Gifhorns Coach Hartmut Müller. Auch wenn er ein Torwartproblem hat: Henning Mohring (Volleyball-Punktspiel) und Stefan Will (Trainingsrückstand nach Knieverletzung) fallen aus. Müller: „Mal sehen, wie wir das Problem lösen.“ «

FC Wolfsburg – SV Sandkamp (2:2).»

Am ersten Spieltag verschenkte Wolfsburg, so FC-Coach Edwin Meyer, trotz 2:0-Führung zwei Punkte beim SVS. Jetzt wollen die Wolfsburger gewinnen, um als Spitzenreiter zu überwintern: „Wir wollen oben bleiben.“ Doch Sandkamp scheut sich nicht vorm Kräftemessen. „Das ist eine schöne Herausforderung“, so SVS-Trainer Thomas Orth. Zumal nach den Absagen der vergangenen Wochen „alle Mann wieder an Bord sind“. «

TuS Neudorf-Platendorf – TSV Hehlingen (2:5).»

Hehlingen wäre mit einem Punkt zufrieden. „Platendorf war vor den ausgefallenen Partien sehr gut drauf. Außerdem ist es schwer, wieder in den Rhythmus hineinzufinden“, so Hehlingens Co-Trainer Mark Draber. Platendorf will an das Meinersen-Spiel vor zwei Wochen (4:1) anknüpfen – auch wenn das Hinspiel in Hehlingen gründlich in die Hose ging: „Danach haben wir uns ja entwickelt und eingespielt, so dass wir mindestens einen Punkt wollen“, sagt TuS-Betreuer Karsten Tomuschat. «

SV Reislingen/Neuhaus – SV Osloß (0:3).»

Der SVR hat mit Osloß eine Rechnung zu begleichen – das 0:3 aus dem Hinspiel nagt an Reislingens Trainer Andreas Löwner: „Wir wollen nochmal alles abrufen.“ Das wird auch der SVO anstreben, Spielertrainer Babis Cirousse freut sich auf die Partie: „Der SVR spielt einen taktisch sehr guten Fußball. Meiner jungen Mannschaft gibt das die Möglichkeit, sich weiterzuentwickeln.“ Personell treten beide Teams in Bestbesetzung an. «

STV Holzland – TuS Müden-Dieckhorst (0:1).»

Holzland will gegen Müden unbedingt gewinnen, um die Hinspiel-Pleite vergessen zu machen. „Wir wollen nicht zweimal gegen die gleiche Mannschaft verlieren“, so STV-Coach Waldemar Josef. Müden hofft indes, dass es im letzten Spiel des Jahres „endlich mit dem ersten Auswärtssieg klappt“, so TuS-Trainer Andreas Heindorff. Dabei kommt es aber auch darauf an, wie seine Mannen die heutige Weihnachtsfeier verkraften. „Ich hoffe, dass sie zielgerichtet trinken“, so Heindorff scherzhaft.

 

 Bezirksliga: Allgemeines

 AZ: 11.12.08

 

Klapproth verlässt Hillerse: Rückkehr nach Isenbüttel

«(hot) Im Sommer hatte Florian Klapproth eine neue Herausforderung gesucht und nach vielen Jahren beim MTV Isenbüttel bei Bezirksoberliga-Aufsteiger TSV Hillerse angeheuert. Doch da scheint er sein Glück nicht gefunden zu haben, denn: Nach nur einem halben Jahr geht der Offensivakteur wieder zum Fußball-Bezirksligisten MTV zurück… »Bereits am Dienstag trainierte „Klappi“ bei seinem neuen, alten Klub mit. Isenbüttels Coach Dieter Winter nimmt ihn gern wieder auf, sagt: „Dadurch habe ich eine weitere Alternative im Angriff.“ Auch vom System her bieten sich neue Möglichkeiten, eine Formation mit drei Stürmern ist denkbar: Mit Sommerzugang André Brömel und Klapproth stehen nun zwei schnelle Spitzen zur Verfügung, die auf die Außen ausweichen und so Torjäger Dennis Stöbermann mit Vorlagen füttern könnten. „Eine Stammplatzgarantie werde ich ihm aber nicht geben können“, betont Winter, der am Ende der vergangenen Saison nicht mehr auf den abwanderungswilligen Klapproth gesetzt und ihn seit dessen feststehendem Weggang nach Hillerse nur noch als Joker gebracht hatte.

 

SVO: Quartett weg, dafür kommt Alija

«(hot) Der Umbau beim SV Osloß geht weiter: Vier Akteure verlassen den Fußball-Bezirksligisten in der Winterpause. Doch dafür kommt einer, der sich hervorragend in das Jugend-Konzept von Spielertrainer Babis Cirousse einfügt… »Adem Alija heißt der erste Winter-Zugang beim SVO. Der Stürmer spielte zuletzt für die A-Jugend des MTV Gifhorn in der Niedersachsenliga. „Er passt sehr gut in unsere junge Garde“, freut sich Cirousse über die Verpflichtung des Angreifers, der demnächst 18 Jahre alt wird und somit auch bei den Herren spielberechtigt ist. Osloß’ Spielertrainer weiter: „Er ist ein potenzieller Stammspieler.“ Ob der 17-jährige Alija der einzige Neuzugang bis zum Beginn der Bezirksliga-Rückserie bleiben wird, lässt der SVO-Coach offen. Cirousse vielsagend: „Es kann durchaus noch etwas passieren…“ Den Verein verlassen werden indes Stefan Petri und Christian Wilke, die beide zum SV Westerbeck (1. Kreisklasse) zurückkehren. Auch Dennis Effe, der erst im Sommer nach Osloß gewechselt war, wird wieder gehen und sich dem SC Weyhausen (3. Kreisklasse) anschließen. Außerdem folgt Walter Rose seinem Bruder Artur – im vergangenen Jahr bester SVO-Torjäger – zum Wolfsburger Kreisliga-Primus TSV.

 

 Bezirksliga: 17. Spieltag Spielberichte

 AZ: 01.12.08

 

FC Wolfsburg nun vorn, aber Spitzenplatz teuer erkauft

«(hot) Calberlah musste am Wochenende zuschauen, und so holte sich der FC Wolfsburg in der Fußball-Bezirksliga die Tabellenspitze! Durch ein 2:0 (1:0) beim FC Brome sicherte sich das Team von Edwin Meyer Platz eins – wenngleich es diesen teuer bezahlte… »Die Wolfsburger Jens Kamieth (dicker Fuß) und Viktor Weißgerber (Knöchel) verletzten sich in der Schlussphase leicht, zudem flog Dennis Kamieth nach einem Zweikampf mit Jens Herud, der danach ebenfalls Duschen gehen musste, mit Rot runter. Auch spielerisch überzeugten die Gäste nicht so wie zuletzt in Isenbüttel: Keeper Maik Kamieth musste sich mehrmals strecken – am längsten, als er einen Foulelfmeter von Bromes Spielertrainer René Wegner entschärfte (20.). „Wir hatten vorher darüber gesprochen, dass er immer in die linke Ecke schießt – und Maik hat ihn dann stark gehalten“, freute sich Meyer. Sein Team machte es besser: Spielmacher Jens Kamieth ließ sich zehn Minuten später die Chance vom Punkt nicht nehmen. Die Platzherren hielten zwar gut mit, hatten allerdings Pech im Abschluss. Wegner meinte hinterher: „Wir haben Lehrgeld gezahlt. Hätte ich den Elfmeter gemacht, wär’s vielleicht anders ausgegangen.“ Martin Möllenbeck traf auf nun rutschigem Geläuf noch zum 0:2 und ließ sein Team jubeln – auch wenn die Meyer-Truppe nicht ihren besten Tag erwischt hatte. «

Brome: »Wiswedel – Sacher, Wegner, Herud – Buhr, Dankert, Nieswandt, Grunau (70. Brinkmann) – Wiegmann, Nicoll, Wodarsch (86. Lucke). «

Wolfsburg: »M. Kamieth – Reis, Schmidt, Sander, Özdemir (46. Hyseni) – Ramolla, Weißgerber, König, J. Kamieth (88. Hoffmann) – D. Kamieth, Lecinena (46. Möllenbeck). «

Tore: »0:1 (30.) J. Kamieth (Foulelfmeter), 0:2 (76.) Möllenbeck. «

Rot: »Herud (Brome/80.), D. Kamieth (Wolfsburg/80.).

 

Müden erkämpft sich Punkt

«(hot) Verdienter Punktgewinn für Müden-Dieckhorst! Der TuS erkämpfte sich in der Fußball-Bezirksliga auf rutschigem Geläuf ein 1:1-(1:1)-Unentschieden gegen den SV Reislingen/Neuhaus! »Auch wenn Müden durch Christian Gerike in der siebten Minute die erste dicke Chance vergab, diktierte der SVR im ersten Durchgang das Spielgeschehen und hatte den TuS weitestgehend im Griff. Die Führung der Reislinger fiel dann aber mehr durch Zufall: Fabian Spahn fasste sich aus 18 Metern ein Herz und hatte Glück, dass sein Schuss abgefälscht im Kasten der Blau-Gelben einschlug (31.). Doch die Platzherren hatten sofort die passende Antwort parat: Eine Flanke des offensiven Mittelfeldspielers Niels Linneweh verwertete Angreifer Sebastian Gieseking per Kopf postwendend zum Ausgleich. „In der zweiten Halbzeit waren wir noch ein wenig stärker, haben uns diesen Punkt redlich verdient“, lobte TuS-Trainer Andreas Heindorff sein Team, das durch kämpferischen Einsatz überzeugte. Heindorff weiter: „Die Jungs holen momentan alles aus sich heraus. Man kann wirklich stolz auf die Mannschaft sein.“ SVR-Coach Andreas Löwner konnte auch mit dem einen Punkt leben: „Im zweiten Durchgang haben sich beide Mannschaften weitestgehend neutralisiert. Uns war schon vorher klar, dass es in Müden ganz schwer werden würde.“ «

TuS: »Lüer – Braband, Goedecke, Damker, Dannheim – C. Gerike, B. Bürsing, Linneweh (64. Torben Döring), Rosebrock – S. Gerike, Gieseking (89. Krüger-Idecke). «

SVR: »Sehm – Rode, Stiller, M. Cyrys, Wolkowski – Szewieczek (76. Hein), T. Cyrys (80. Hülsebusch), J. Stumpp, Spahn – Funke (65. Krein), D. Stumpp. «

Tore: »0:1 (31.) Spahn, 1:1 (33.) Gieseking.

 

TuS 4:1! Lücke trifft vierfach

«(hot) Eine starke Anfangsphase und ein überragender Mathias Lücke genügten Fußball-Bezirksligist Neudorf-Platendorf! Bei der SV Meinersen gewann der TuS deutlich mit 4:1 (2:0). Der Matchwinner war dabei Lücke, der alle vier Platendorfer Treffer beisteuerte. »Die Gäste erwischten dabei einen glänzenden Start, bereits nach vier Minuten brachte Platendorfs Angreifer seine Mannschaft in Führung und legte nach einer guten Viertelstunde noch sein zweites Tor nach. Es hätte allerdings noch besser laufen können für den TuS, der weitere Großchancen fahrlässig liegen ließ. „Wir haben die Anfangsphase verschlafen“, ärgerte sich SVM-Trainer Volker Steding. Erst danach wurde sein Team besser: Andreas Lenk und André Weiss zielten aber zu genau, trafen nur Aluminium. Auch nach dem Seitenwechsel drückte Meinersen auf den Anschluss, gute Chancen waren allerdings Mangelware. „Irgendetwas fehlte bei Meinersen im Abschluss immer“, so Platendorfs Coach Ralf Ulrich, der darüber natürlich alles andere als unglücklich war. Denn auch sein Team ließ sich lange bitten: Stefan Kaufmann und Benjamin Rauhs vergaben abermals die Entscheidung. Für Treffer zeichnete im TuS-Dress nur ein Mann verantwortlich: Lücke. Noch zweimal – jeweils nach Flanken von Arne Hoffart – stand der Vier-Tore-Mann goldrichtig. Gastgeber Meinersen wurde erst spät noch einmal zwingend. Michael White erzielte so nach einer Ecke das zwischenzeitliche 1:3 – doch da war die Begegnung bereits gelaufen. «

SVM: »Conrad – Winkelmann, Hagemann, Niebuhr, Weiss – Vogelmann, Hekk, Sterz, Besselmann – Lenk (46. White), Glindemann. «

TuS: »Hilken – Bösche (69. Hadamik), Zäefi, S. Benke, Helms – Rauhs, Cafer Gül, Hoffart, Kaufmann (78. Guse) – Krasniqi (46. Ünlü), Lücke. «

Tore: »0:1 (4.) Lücke, 0:2 (16.) Lücke, 0:3 (80.) Lücke, 1:3 (86.) White, 1:4 (89.) Lücke.

 

 

 

 

 

 

 Bezirksliga: 17. Spieltag Vorberichte

 GR: 28.11.08

 

Cirousse: Noch hat kein Spitzenteam in Osloß gewonnen

SV verspricht Tabellenführer Calberlah einen heißen Tanz

Von Steffen Erkenbrecher       

SV Osloß - SV Grün-Weiß Calberlah (So., 14 Uhr). In Osloß werden sich am Sonntag zwei alte Weggefährten gegenüberstehen - und zwar Osloß' Coach Babis Cirousse und dessen Pendant und ehemaliger Trainer bei den Amateuren des VfL Wolfsburg, Frank Plagge. "Ich freue mich auf das Duell mit ihm, denn er hat mir viel gezeigt, was ich als Spieler leider erst zu spät kapiert habe", offenbart Cirousse, der jedoch nicht vorhat, Geschenke an seinen ehemaligen Trainer zu verteilen. "Noch hat kein Spitzenteam in Osloß gewonnen. Wir sind zu Hause stark und werden es dem Spitzenreiter schwer machen", verspricht Osloß? Trainer, der die Calberlaher bereits im Hinspiel beim 3:2-Erfolg schockte.  

 

 

 AZ: 28.11.08

 

Plagge: „Müssen auf SV Cirousse aufpassen“
«(jk/hot/tg) Am vergangenen Wochenende gab‘s in der Fußball-Bezirksliga eine Generalabsage – ob an diesem Sonntag Spiele stattfinden, steht noch in den Sternen. Wenn ja, ist auf allen Plätzen um 14 Uhr Anpfiff.

 

SV Osloß – SV GW Calberlah (3:2)».

Der SVO freut sich auf Calberlah: „Das ist eines der spielstärksten Teams, und Frank Plagge war mal mein Co-Trainer bei den VfL-Amateuren“, so Osloß’ Spielertrainer Babis Cirousse. „In Osloß hat noch kein Spitzenteam gewonnen. Auch Calberlah werden wir das Leben schwer machen.“ Plagge schmunzelnd: „Babis hat damals im Training zu gut aufgepasst.“ Das bewies er beim 3:2 im Hinspiel, als er seinem Ex-Coach zwei Tore einschenkte und ein weiteres vorbereitete. Plagge: „Wir müssen auf den SV Cirousse aufpassen.“

 

Hat seinen Ex-Zögling im Blick:
Calberlahs Coach Frank Plagge (kl. BIld) warnt vor Osloß' Babis Cirousse(r.)!

 

 

 

TSV Hehlingen – VfR Eintracht Nord Wolfsburg (Hinspiel 0:0)».

TSV-Coach Dietmar Koch definiert ein klares Ziel: „Wir haben ein Heimspiel, wir wollen gewinnen.“ Krankheitsbedingt fehlen werden ihm wohl Lars Herrmann und Denis Bischoff. Will der VfR Eintracht die Abstiegsränge vor der Winterpause verlassen, dann müssen Punkte her. Die Taktik von Eintracht-Trainer Karsten Stephan: „Hinten sicher stehen und nach vorn kleine Nadelstiche setzen.“ «

FC Brome – FC Wolfsburg (0:3)».

Die Hausherren wollen den Aufwärtstrend fortsetzen. „Ich hoffe, dass wir nicht zu sehr aus dem Rhythmus sind“, sagt Bromes Spielertrainer René Wegner. „Die nötige Qualität, um gegen Wolfsburg zu bestehen, haben wir.“ Doch auch die Gäste haben einen starken Lauf, der nach dem 3:0 in Isenbüttel fortgesetzt werden soll. Wolfsburgs Coach Eddy Meyer: „Wir wollen die letzten Spiele des Jahres positiv gestalten und unsere gute Form unter Beweis stellen.“ Hassan Dösemeci wird letztmalig rotgesperrt fehlen. «

SV Sandkamp – MTV Gifhorn II (3:2)».

Gifhorn hat schlechte Erinnerungen ans Hinspiel. „Wir haben eine 2:0-Führung noch aus der Hand gegeben“, so MTV-Coach Hartmut Müller. „Es wäre schön, wenn wir diese Scharte auswetzen könnten.“ In Sandkamp erinnert man sich gern – „zumindest an die zweite Hälfte“, sagt SV-Trainer Thomas Orth. Aber: „Wie im schlechten ersten Durchgang dürfen wir uns nicht nochmal präsentieren.“ «

MTV Isenbüttel – STV Holzland (4:3)».

Holzland kam die Absage am vergangenen Sonntag nicht ungelegen. „Wir hatten einen kleinen Hänger. Gegen Müden wären wir unter Druck gewesen“, erklärt STV-Trainer Waldemar Josef. In Isenbüttel könne man frei aufspielen, der MTV stehe unter Druck. „Wir müssen aus unserer Talsohle raus“, so MTV-Coach Dieter Winter. Aber: „Holzland ist immer unangenehm zu spielen.“ «

 

Platendorf ist nach 7:1 vor Meinersen gewarnt
«(hot/tg) Das wird man bei der SV Meinersen nicht vergessen haben: Nach dem tollen Start nebst der ersten Tabellenführung der Fußball-Bezirksliga-Saison wurde die SVM am zweiten Spieltag unsanft auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Beim TuS Neudorf-Platendorf gab’s eine saftige 1:7-Niederlage – am Sonntag (14 Uhr) soll die Revanche für eine Packung her, die für Meinersen den ersten Schritt in Richtung Tabellenkeller bedeutete… »Zwischenzeitlich hielt das Team von Volker Steding lange die Rote Laterne in den Händen, die es erst am vergangenen Spieltag durch ein überraschendes 3:0 beim Spitzenreiter Calberlah an die SV Gifhorn weiterreichte. Klar, dass nun die Hinspielscharte ausgewetzt werden soll: „Wir wollen den Schwung aus der Calberlah-Partie mitnehmen und ein gutes Spiel abliefern. Mit einer guten Mannschaftsleistung können wir auch drei Punkte holen“, sagt SVM-Trainer Steding. Platendorf ist bereits auf eine gesteigerte Leistungsbereitschaft der Meinerser eingestellt. „Wir lassen uns von dem Hinspielergebnis nicht blenden“, betont TuS-Betreuer Karsten Tomuschat, der weiter sagt: „Damals waren es ganz andere Voraussetzungen. Wir sind gewarnt.“ Durch die generelle Absage in der Vorwoche platzte das Platendorfer Debüt von Sascha Benke, ehemaliger Spieler des MTV Gifhorn. In Meinersen soll das nachgeholt werden.

 

Heindorff: Bloß kein Ribéry-Rosa
«(jk/hot) Fußball-Bezirksligist TuS Müden-Dieckhorst empfängt am Sonntag (14 Uhr) den SV Reislingen/»« Neuhaus. Eines dürfen Müdens Spieler auf keinen Fall machen – mit rosafarbenen Schuhen auflaufen… »Franck Ribéry von Bundesligist Bayern München hatte es am vergangenen Wochenende vorgemacht – und prompt mit rosa Tretern getroffen. „Wenn bei mir einer mit solchen Schuhen ankommt, kann er gleich wieder nach Hause gehen“, droht Müdens Coach Andreas Heindorff seinen Akteuren an. „Das habe ich beim Training gleich gesagt.“ Und das, obwohl Müden einen genialen Techniker wie Ribéry gut gebrauchen könnte. Heindorff: „In der Hinsicht haben wir Bedarf. Aber ein neuer Spieler könnte noch so gut sein – mit rosa Schuhen könnte er seine Sachen packen.“ Ob rosa, grüne oder schwarze Schuhe: Schwer wird‘s für den TuS gegen Reislingen allemal. „Das ist ein Gegner, bei dem wir die Punkte eigentlich mit der Postkarte verschicken können“, so Heindorff. „Das ist das erste Heimspiel, bei dem ich mit einem Punkt zufrieden wäre…“ Im Hinspiel bewies der SVR, wie gut ihm Müden liegt, fertigte den TuS mit 3:0 ab. Im Rückspiel erwartet Gäste-Trainer Andreas Löwner aber keinen Selbstgänger, zumal die Platzherren mit 17 Zählern auf eigenem Terrain unglaublich heimstark sind: „Wir müssen auf der Hut sein, wenn wir unseren Aufwärtstrend fortsetzen wollen.“

 

Kellerduell bei der SV
Fußball: Bezirksliga (hot/tg) Wer will schon auf einem Abstiegsplatz überwintern? Bezirksliga-Schlusslicht SV Gifhorn und der SV Brunsrode/Flechtorf, gerade so auf einem Nichtabstiegsplatz, ganz sicher nicht! Im direkten Aufeinandertreffen auf der Gifhorner Eyßelheide am Sonntag (14 Uhr) dürfte es genau um diese Frage gehen… Für SVB-Trainer Klaus Soleinsky wäre ein Sieg im Kellerduell sehr wichtig: „Wenn wir drei Punkte holen, haben wir erstmal ein beruhigendes Polster auf Gifhorn.“ Er geht davon aus, dass die SV sehr ehrgeizig auftreten und dementsprechend offensiv spielen wird. „Mit einer konzentrierten Abwehrleistung und dem einen oder anderen gut gespielten Konter können wir das Spiel gewinnen“, sagt Soleinsky. Selbstredend, dass die Eyßelheider ihrerseits den Anschluss herstellen wollen – auch wenn zuletzt nur im Soccerpark trainiert werden konnte. Bei einem Sieg wäre das Team von Spielertrainer Aki Kastner-Blödorn bis auf einen Punkt an Brunsrode dran. Gifhorns Teammanager Markus Theiner: „Die Jungs sind heiß, das Spiel ist unglaublich wichtig für uns.“ Verzichten muss die SV auf Hakan Ustaoglu und Dominik Wrasmann. Ob das Spiel überhaupt angeht, ist noch nicht sicher. Theiner: „Momentan sieht’s nicht so gut aus.“

 

 

 



 

Brunsrode kommt:


 

Für SV Gifhorn


 

"geht es um alles"

 
GIFHORN. "Klare Kiste": Nach nur 12  Punkten aus 15 Spielen steht Schlusslicht SV Gifhorn am Sonntag (14 Uhr) im Duell der Kellerkinder gegen den SV Brunsrode/Flechtorf gehörig unter Druck. Denn nur ein Sieg hilft dem krisengeschüttelten Fußball-Bezirksligisten auf der Eyßelheide weiter.       

Daraus macht auch Gifhorns Trainer Andreas Kastner-Blödorn keinen Hehl und wirft mit typischen Phrasen um sich. "Es geht um alles, denn es ist ein Sechs-Punkte-Spiel", verdeutlicht der SV-Coach. Bleibt also aus Gifhorner Sicht nur zu hoffen, dass es diesmal anders läuft als im Hinspiel. Denn damals mussten die Eyßelheider eine äußerst unglückliche 1:3-Pleite hinnehmen, die auch noch bei Gifhorns Trainer allgegenwärtig ist.     

"Wir haben einen Konter bekommen und sind dann hinterhergelaufen. Zudem wurden uns ein Elfmeter und ein Tor verwehrt", erklärt Kastner-Blödorn, der angesichts der Erfahrungen von damals diesmal etwas anders zu Werke gehen will mit seinen Schützlingen: "Wir müssen kontrollierter spielen."       


 

TSV will endlich "Fisch" sein

 

Hehlingen erwartet im Derby den VfR Eintracht Nord

 
Von Steffen Erkenbrecher       
HEHLINGEN. Verstehen vermag das wohl kaum einer: Patzte der Fußball-Bezirksligist, TSV Hehlingen nach seinem 3:2-Coup gegen den SV Calberlah doch prompt beim Kellerkind Brunsrode. Nun ist am Sonntag (14 Uhr) der VfR Eintracht Nord im Derby zu Gast, vor dem sich viele fragen, wo der TSV überhaupt steht.

 
Allerdings scheint zumindest Hehlingens Trainer darauf eine passende Antwort zu haben. "Natürlich auf Tabellenplatz 4", meint Dietmar Koch schmunzelnd, der natürlich aber auch weiß, dass es zuletzt nicht ganz rund lief bei seinen Schützlingen: "Brunsrode hat uns gezeigt, dass es keine Selbstläufer gibt. In der Klasse kann eben jeder jeden schlagen."

Bleibt zu hoffen, dass sich das auch Hehlingens Spieler zu Herzen genommen haben, denn mit der Eintracht, die auf einem Abstiegsplatz rangiert, wartet der nächste vermeintlich leichte Gegner. Doch ebenso wie die Hausherren selbst, bei denen drei Punkte als Pflicht ausgegeben wurden, haben sich auch die Wolfsburger große Ziele abgesteckt.    

"Wir wollen nicht auf einem Abstiegsplatz überwintern, deshalb wollen wir in den letzten zwei Spielen sechs Punkte einfahren", so die klare Ansage von VfR-Coach Karsten Stephan, der weiß, worauf es ankommen wird im Derby: "Man kennt sich gut - es gibt keine Geheimnisse. Also müssen wir die Zweikämpfe für uns entscheiden."    

Gleiches fordert auch sein Gegenüber: "Wir sind nicht Fisch nicht Fleisch. Wenn wir nicht genug investieren, haben wir keine Chance."  

 

 

 

 

 

 Bezirksliga:  16. Spieltag Vorberichte

 AZ: 21.11.08

 

Osloß: Sieg als Geschenk zum 50.

«(jk/hot) Kann Brome den VfR Eintracht Nord auf Distanz halten? Das wird sich am Sonntag klären, wenn der FC nach Wolfsburg reist. Wie alle anderen Partien in der Fußball-Bezirksliga wird das Spiel um 14 Uhr angepfiffen. »«

FC Wolfsburg – SV Sandkamp (Hinspiel 2:2)

Der FC befindet sich in glänzender Form und laut Coach Edwin Meyer soll das so bleiben: „Beim 3:0 in Isenbüttel haben die Jungs gemerkt, wie stark sie sind.“ Neben Matchwinner Jens Kamieth hob Meyer Standby-Spieler Franco Lecinena hervor: „Franco ist immer noch unglaublich wichtig für das Team.“ Sandkamps Coach Thomas Orth braucht seine Mannen nicht extra zu motivieren. „Die rennen gegen den Favoriten von allein“, so Orth augenzwinkernd. „Ich hoffe, dass wir etwas Zählbares mitnehmen können. Dafür muss aber alles passen.“ «

STV Holzland – TuS Müden-Dieckhorst (0:1)

„Das ist ein richtungsweisendes Spiel“, weiß STV-Coach Waldemar Josef. Ausgerechnet dabei muss Holzland, das in der Rückrunde in Klein Sisbeck spielt, auf Torsten (Bänderdehnung) und Holger Röhrs (Zerrung) verzichten. TuS-Coach Andreas Heindorff fordert derweil: „Wir müssen kaltschnäuziger werden. Wir werden wenig Chancen bekommen – die müssen wir nutzen.“ «

VfR Eintracht Nord Wolfsburg – FC Brome (3:5)

Die Bromer wollen mindestens einen Punkt holen, um die Wolfsburger auf Distanz zu halten. FC-Spielertrainer René Wegner: „Der VfR muss mehr machen. Wir werden abwarten und die passende Antwort haben.“ Positiv für Brome: Jens Herud ist nach überstandener Knieverletzung wieder einsatzbereit. Eintracht Nord sieht indes die Chance, bis auf einen Punkt an den FC heranzukommen. „Und die wollen wir auch nutzen“, so Coach Karsten Stephan. «

SV GW Calberlah – SV Gifhorn (2:2)

Zwei Niederlagen kassierte Spitzenreiter Calberlah zuletzt, GW-Coach Frank Plagge hebt nun die Startelf auf den Prüfstand: „Im Training schaue ich mir an, wer bereit ist, um seinen Einsatz zu kämpfen.“ Aki Kastner-Blödorn, Spielertrainerder SV Gifhorn, fordert: „Wir müssen für eine Überraschung sorgen. Nur darauf zu hoffen, gegen direkte Konkurrenten zu punkten, bringt nichts Zählbares.“

Startet Calberlah wieder durch?

Die Grün-Weißen (am Ball Timo Plotek)

stehen  im Training unter Beobachtung.

 

SV Reislingen/Neuhaus – SV Osloß (0:3)

2008 gab’s für Reislingen in drei Vergleichen gegen Osloß nichts zu holen. Angesichts des Reislinger Aufwärtstrends soll es im vierten Anlauf klappen. „Die Jungs sollten motiviert genug sein“, sagt SVR-Trainer Andreas Löwner. Babis Cirousse zieht indes – abgesehen von den vielen Verletzten – ein positives Fazit seiner ersten Hinrunde als hauptverantwortlicher (Spieler-) Trainer: „Wir haben das Osloßer Image aufpoliert.“ Damit soll’s in Reislingen weitergehen – auch als Geschenk für Cirousses Vater Feri. Sohn Babis verrät: „Er wird am Sonntag 50.“

 

In Isenbüttel ist Psychologie gefragt

«(hot/jk) Gelingt dem MTV Isenbüttel die Revanche fürs Hinspiel? Im ersten Saisonspiel gab’s im Sportzentrum Süd beim MTV Gifhorn II einen Dämpfer für das Team von Dieter Winter. Den Rückserien-Start am Sonntag (14 Uhr) will Isenbüttel nicht vergeigen. »Allerdings steckt das Winter-Team nach zuletzt zwei Niederlagen in einer kleinen Talsohle. „Wir arbeiten derzeit viel im psychologischem Bereich“, so Isenbüttels Coach, der in den drei Spielen bis zur Pause sieben Punkte fordert: „Wir wollen oben dranbleiben.“ Fragezeichen stehen hinter den Einsätzen von Christian Heinz und Daniel Dorenkamp. In Müden war Gifhorns Leistung okay, vergangene Woche legte der MTV II gegen Holzland eine Schippe drauf. „Es war eine deutliche Steigerung zu sehen“, freut sich Gifhorns Coach Hartmut Müller, der aber auch weiß: „In Isenbüttel müssen wir noch ein paar Prozent besser sein.“ Dass man gegen den Namensvetter gewinnen kann, zeigte die MTV-Reserve im Hinspiel (2:1). Doch davon will Müller nichts mehr wissen: „Das ist lange, lange her. Isenbüttel ist mittlerweile stärker.“

Verfolger wollen dranbleiben

 

Das Spiel der Verfolger:

Der TuS Neudorf-Platendorf erwartet am Sonntag (14 Uhr) in der Fußball-Bezirksliga den Tabellennachbarn TSV Hehlingen. »Es geht um den Anschluss ans Spitzentrio. „Wenn wir nicht gewinnen, wird es ganz schwer, noch einmal heranzukommen“, weiß Hehlingens Co-Trainer Mark Draber. Der TSV kann auf die zuletzt beim 2:3 in Brunsrode fehlenden Stürmer Lars Hermann und Normen Schubert zurückgreifen. „Wir Trainer erwarten eine Trotzreaktion der Mannschaft“, so Draber. Darauf wird auch TuS-Coach Ralf Ulrich hoffen – sein Team verlor das Hinspiel mit 2:5, war dabei aber nicht unbedingt schlechter. „Wir wollen wenigstens einen Punkt behalten, versuchen natürlich, drei zu holen. Aber dafür muss unsere Defensive halten“, sagt Ulrich, der erstmals auf Zugang Sascha Benke (AZ/WAZ berichtete), dessen Sperrfrist abgelaufen ist, zurückgreifen kann.

 

SV Brunsrode brennt auf den Kellerkracher

«(tg) Kellerkracher in der Fußball-Bezirksliga: Der SV Brunsrode/Flechtorf empfängt als 13. der Tabelle am Sonntag (14 Uhr) den 15., die SV Meinersen. Der Sieger könnte den Tabellenkeller verlassen, für den Verlierer wird’s eng. »Beide Mannschaften haben am vergangenen Sonntag Überraschungssiege eingefahren – Brunsrode mit einem 3:2 gegen den Tabellenvierten Hehlingen und Meinersen mit einem 3:0 beim Tabellenführer Calberlah. Deswegen gehen beide Teams mit viel Selbstvertrauen in die Partie. „Das ist ein Sechs-Punkte-Spiel für uns. Wir stehen hinter Brunsrode und sind daher in der Pflicht, zu gewinnen“, erklärt SVM-Co-Trainer Sven Orzol. Meinersen kann wieder auf Stürmer Rouven Ahlers zurückgreifen, der am vergangenen Sonntag studienbedingt gefehlt hatte. Auch für Brunsrode zählt nur ein Sieg. Interimstrainer Klaus Soleinsky dazu: „Wenn wir gewinnen, haben wir auf jeden Fall auf Meinersen ein gutes Polster.“ Soleinsky setzt auf die Mannschaft, die sich gegen Hehlingen bewährt hat, will aber die taktische Ausrichtung diese Woche im Training noch verfeinern. „Die Mannschaft, die besser ins Spiel kommt, wird die größere Chance auf den Sieg haben“, erklärt Soleinsky. Brunsrode hat allerdings einen Anreiz mehr als die Gäste aus Meinersen. Soleinsky verrät: „Meine Jungs brennen. Wir wollen die 0:4-Niederlage aus dem Hinspiel vergessen machen.“

 

 GR: 21.11.08

 

Negativtrend: Calberlah unter Zugzwang
Plagge-Elf erwartet Schlusslicht SV Gifhorn

Gibt es die zweite Blamage in Folge? Der Spitzenreiter SV Grün-Weiß Calberlah empfängt nach der schmerzlichen 0:3-Pleite gegen die SV Meinersen am Sonntag (14 Uhr) erneut das Tabellenschlusslicht der Fußball-Bezirksliga, das diesmal allerdings SV Gifhorn heißt. Weniger Gefahren birgt das Match deshalb jedoch nicht.
Eine These, die auch im Calberlaher Lager durchaus Anklang findet. "Es wird mit Sicherheit gegen die SV ein ähnliches schweres Spiel wie zuletzt. Denn für die Gifhorner ist es kurz vor Zwölf und sie werden dementsprechend bis zum Umfallen kämpfen", prognostiziert Calberlahs Kapitän Marcel Hernier, der den Nagel damit wohl auf den Kopf trifft. Schließlich beträgt der Abstand auf das rettende Ufer für die Mannen von Trainer Andreas Kastner-Blödorn vor der Partie bereits vier Zähler.
Nicht weniger wichtig wäre ein "Dreier" allerdings auch für die Calberlaher, denn zumindest die Konkurrenz aus Wolfsburg (siehe Extrabericht) befindet sich derzeit im Aufwind und setzt den Spitzenreiter damit erheblich unter Druck. "Klar wollen auch wir zurück in die Erfolgsspur. Dafür bedarf es allerdings, dass wir wieder die nötige Einstellung, Laufbereitschaft und den absoluten Willen, ein Tor zu erzielen, an den Tag legen", moniert Calberlahs Kapitän indirekt die Schwächen zuletzt. "Dennoch glaube ich an daran, dass wir das am Wochenende wieder umsetzen können", so Hernier abschließend.

 

Neue Visionen beim 1. FC Wolfsburg
Absteiger zeigt sich nach Siegesserie zielsicher - SV Sandkamp zu Gast im Porschestadion
Von Steffen Erkenbrecher
WOLFSBURG. "Frisch, frei und fröhlich": So avancierte der Fußball-Bezirksligist 1. FC Wolfsburg in den vergangenen Wochen zum Titelaspiranten. Sollte die Erfolgsserie nun auch gegen den SV Sandkamp am Sonntag (14 Uhr) halten, ist sogar der Platz an der Sonne möglich.
Und das war nicht immer so, bedurfte es doch ein wenig Anlaufzeit, ehe der Absteiger aus Wolfsburg richtig in Fahrt kam in der neuen Spielklasse. So hatten bereits die ersten drei Partien, in denen der FC vier Zähler verbuchte, dazu geführt, dass sich das Team von Trainer Edwin Meyer lange im Mittelmaß der Liga aufhielt.
Doch das ist Geschichte: Denn dank großem Engagement und einiger spielerischer Finessen durften die Wolfsburger zuletzt gleich dreimal in Serie jubeln und stehen nun völlig zu Recht auf dem zweiten Tabellenrang. Selbst der Abstand auf den Spitzenreiter SV Calberlah beträgt nur noch zwei Zähler. "Wenn es geht, wollen wir jetzt natürlich auch die letzten drei Spiele bis zur Winterpause positiv gestalten, um möglichst auf Platz 2 oder sogar 1 zu überwintern", verrät Meyer seine Wünsche.
Doch nun erst einmal zurück in die Realität, und die hat es am Sonntag durchaus in sich. Schließlich gelang es den Sandkämpern bereits im Hinspiel, den Wolfsburgern beim 2:2-Remis einen Punkt streitig zu machen. "Wir werden den Gegner sicherlich nicht unterschätzen. Aber wenn es uns wieder gelingt, taktisch und kämpferisch so geschlossen wie in Isenbüttel zu agieren, dann müsste es eigentlich mit einem Dreier klappen", prognostiziert der FC-Coach.
Eine These, die durchaus auch im gegnerischen Lager Anklang findet. "Wir sind natürlich klarer Außenseiter. Die Wolfsburger haben einen Riesenlauf, sind spielerisch sehr stark", erklärt der SV-Trainer Thomas Orth, der dank zuletzt zweier Niederlagen in Serie mit seinen Schützlingen bis auf Tabellenrang12 abgerutscht ist.
Doch auch wenn diese Negativserie natürlich am Selbstvertrauen der Sandkämper nagt, verspricht ihr Trainer: "Wir werden unser Heil in der Offensive suchen, denn das ist unsere Stärke. Und für eine Überraschung sind wir immer gut, zumal der FC gegen Teams, die fighten, Probleme hat."

 

Überraschungssieger im direkten Duell - Brunsrode erwartet SV Meinersen

"Das Spiel darfst du nicht verlieren"
SV Brunsrode/Flechtorf beim Rückrundenstart gegen SV Meinersen - Kein neuer Trainer in Sicht

Von Gundolf Tospann
Ein Sechs-Punkte-Spiel steht für den SV Brunsrode/Flechtorf am Sonntag (14 Uhr) in Flechtorf auf dem Programm. Zum Kellerduell in der Fußball-Bezirksliga 1 kommt die SV Meinersen, mit 13 Zählern drei Punkte schlechter auf dem vorletzten Rang der Tabelle platziert.
"Wir müssen nachlegen. Sonst ist der Sieg gegen Hehlingen (3:2) nichts wert. Dies Spiel darfst du nicht verlieren", bringt es SV Vorsitzender Martin Etmanski auf den Punkt und legt die Messlatte nicht nur für die Begegnung gegen die Elf von Trainer Volker Steding fest, die am letzten Spieltag bekanntlich beim 3:0-Erfolg dem Klassenprimus GW Calberlah den "Zahn" gezogen hat. "Gegen Meinersen und dann gegen den SV Osloß sind vier Punkte Pflicht. Wünschenswert sind natürlich sechs Zähler. Dann können wir nämlich beruhigt Weihnachten feiern".
Das Hinspiel haben die Kicker ausBrunsrode und Flechtorf in keiner guten Erinnerung. Nach dem Aufstieg ging die "Feuertaufe" völlig in die Hose. 4:0 für die gastgebende SV hieß es damals beim Schlusspfiff. Diese Niederlage zu Saisonbeginn hätte durchaus noch höher ausfallen können. "Wir haben deshalb auch noch etwas gutzumachen", legt sich Etmanski fest, dessen Team unter der Woche krankheitsbedingt ohne ihren Interims-Coach Klaus Soleinsky auskommen musste.
Apropos Trainerfrage: Ein Nachfolger von Guido Gehrmann ist weit und breit noch nicht in Sicht. "Wir sind noch nicht weitergekommen. Es gibt derzeit keine für uns geeigneten Personen auf dem Markt", berichtet der SV-Boss. "Zehn Leute haben wir im Visier gehabt. Einige von ihnen hatten auch keine Trainerausbildung. Solche Personen können uns auf Dauer nicht helfen. Ein ehemaliger guter Spieler muss nicht automatisch auch ein guter Trainer sein", stellt Martin Etmanski klar.
Nach Stand der Dinge soll Klaus Soleinsky auf jeden Fall noch mindestens bis zur Winterpause der sportliche Übungsleiter beim Aufsteiger bleiben. "Vielleicht überlegt es sich Klaus selbst, als offizieller Trainer bei uns weiterzumachen", hofft der SV-Vorsitzende - und setzt auch auf seine Spieler. "Die Mannschaft hat es begriffen, dass es jetzt richtig los geht".

 


Gerade erst ist die Hinserie der Fußball-Bezirksliga geschafft, da geht es schon mit der Rückserie weiter.

Und der sollten einige Teams nach Möglichkeit von Beginn hellwach begegnen.
MTV Isenbüttel - MTV Gifhorn II (So., 14 Uhr).

Der Titelanwärter aus Isenbüttel ist derzeit in keiner guten Verfassung. Daraus macht auch Trainer Dieter Winter kein Hehl. "Es gilt einfach wieder aggressiver und konsequenter im System zu agieren. Wir müssen uns am eigenen Schopfe packen und die Undiszipliniertheiten abstellen", fordert Isenbüttels Coach, der um die Schwierigkeit der Aufgabe gegen die Gifhorn weiß: "Sie sind immer für eine Überraschung gut, das haben wir auch beim 1:2 im Hinspiel gesehen."


STV Holzland - TuS Müden-Dieckhorst (So., 14 Uhr).

Der Formpfeil, er zeigt steil nach unten bei den Holzländern. Rutschte der STV doch dank zweier Pleiten ins Tabellenmittelfeld ab. Deshalb ist es Zeit wieder zu punkten, zumal der Kontrahent aus Müden nur einen Punkt weniger auf dem Konto hat.


SV Reislingen/Neuhaus - SV Osloß (So., 14 Uhr).

5 Spiele, 13 Punkte: Die Punkteausbeute der Reislinger in den letzten Wochen kann sich sehen lassen. Nun soll die Erfolgsserie auch gegen Osloß halten. "Beim 0:3 im Hinspiel haben sie uns eiskalt erwischt, deshalb ist also noch eine Rechnung offen. Zudem wollen wir weiterhin probieren, wieder oben ranzukratzen", erklärt Reislingens Trainer Andreas Löwner.


VfR Eintracht Nord Wolfsburg - FC Brome (So., 14 Uhr).

Das Ziel, nach Möglichkeit nicht auf einem Abstiegsplatz zu überwintern, ist eindeutig beim Tabellen-14. aus Wolfsburg. Gleiches gilt auch für den Weg dahin, der natürlich auf drei Punkte gegen Brome aufbaut. "Die Ergebnisse zeigen, dass man sich in der Liga nur auf sich selbst verlassen kann. Deshalb wollen wir gegen den FC unbedingt nachlegen", offenbart VfR-Trainer Karsten Stephan.

TuS Neudorf-Platendorf - TSV Hehlingen (So., 14 Uhr).

Ohne Frage: 40 Gegentreffer in 15 Partien zu kassieren, das ist abstiegsreif. Doch der Tabellenfünfte aus Platendorf widerlegt das eindrucksvoll dank einer ansehnlichen Offensive (45). Damit es in der Tabelle allerdings noch weiter nach oben geht, sollte sich auch die TuS-Defensive endlich festigen. Denn das könnte entscheidend sein, um den Vierten aus Hehlingen zum Straucheln zu bringen.

 

 Bezirksliga: 15. Spieltag Spielberichte

 GR: 17.11.08

 

3:0 - Meinersen zieht Calberlah den Zahn
Von Julian Jander
Am letzten Hinrunden-Spieltag der Fußball-Bezirksliga siegte das bisherige Schlusslicht SV Meinersen völlig überraschend 3:0 bei Spitzenreiter Calberlah. Dennoch sicherte sich der SV die Herbstmeisterschaft.
SV Grün-Weiß Calberlah - SV Meinersen 0:3 (0:0).

Tore: 0:1 Besselmann (66.), 0:2 Heise (82., ET), 0:3 Obzorin (86.).
"So ist Fußball", sagte Calberlahs Trainer Frank Plagge nach der unerwarteten Niederlage des Tabellenführers gegen das bisherige Schlusslicht. "Wir haben schlecht gespielt und verdient verloren", so Plagge. Sein Gegenüber Volker Steding sprach von einem verdienten Erfolg: "Der Gewinner war, dass wir Calberlahs Kombinationsfußball nicht zugelassen haben."
SVC: Korsch - Ullrich, Theuerkauf, Gewinner, Remus (80. Meinhold) - Garzke (75. Heise), Hernier, F. Plagge (58. Claus) - M. Plagge, Plotek, P. Plagge.
SVM: Conrad - Sterz, Niebuhr, Hagemann - Lenk (83. Wiehe), Winkelmann (46. Obzorin), Hekk, Weiss - Glindemann (88. Rudi), Vogelmann, Besselmann.

 

 AZ: 17.11.08

SVM siegt 3:0 bei GW

Meinersen schaffte das kleine „Fußball-Wunder“: Schlusslicht SVM gewann beim Bezirksliga-Spitzenreiter SV Grün-Weiß Calberlah mit 3:0 (0:0) – und das durchaus verdient. Meinersens Coach Volker Steding stellte vor der Partie um, ließ sein Team mit drei Spitzen auflaufen. „Das hat sich positiv bemerkbar gemacht“, meinte Steding. „Wir haben insgesamt wenig zugelassen, uns selbst einige Chancen erarbeitet. Von daher ist der Erfolg auf jeden Fall verdient.“ Bei Calberlah lief indes wenig zusammen. „Wir hätten noch ewig weiterspielen können und hätten trotzdem kein Tor geschossen“, gab Frank Plagge, Trainer der Hausherren, zu. Dass seine Mannschaft durch Isenbüttels Patzer trotzdem Herbstmeister geworden ist, interessiert Plagge wenig. „Ob Herbstmeister oder Bademeister. Das ist doch völlig egal“, so Calberlahs Coach. „Diese Niederlage ist ärgerlich.“ «

Calberlah:» Korsch – Ullrich, Theuerkauf, Gewinner, Remus (80. Meinhold) – Hernier, Garzke (75. Heise), F. Plagge (58. Claus) – Plotek, M. Plagge, P. Plagge. «

Meinersen:» Conrad – Sterz, Niebuhr, Hagemann, Weiss – Lenk (83. Wiehe), Hekk, Winkelmann (46. Obzoin) – Besselmann, Vogelmann, Glindemann (90. Rudi). «

Tore:» 0:1 (66.) Besselmann, 0:2 (82.) Heise (Eigentor), 0:3 (86.) Obzoin.

 

3:0! FC-Spielmacher Jens Kamieth macht beim MTV den Unterschied

«(hot) Genau so unterstreicht man seinen Stellenwert! Im Verfolger-Duell der Fußball-Bezirksliga zwischen dem MTV Isenbüttel und dem FC Wolfsburg war es die besondere Klasse von Jens Kamieth, die den Unterschied ausmachte. Der FC-Spielmacher steuerte zwei Tore zum 3:0-(2:0)-Auswärtssieg der Wolfsburger an der Hehlenriede bei. »Isenbüttels Trainer Dieter Winter verlieh der Leistung von Jens Kamieth ein besonderes Prädikat: „Er war einfach der überragende Spieler.“ Den Grundstein legte der FC allerdings mit einer tadellosen kämpferischen Einstellung von der ersten Minute an. Isenbüttels Angriff um Top-Torjäger Dennis Stöbermann, den André Schmidt komplett abmeldete, sah gegen die sicherste Defensive der Liga keinen Stich. „In der zweiten Halbzeit hatte der MTV nicht eine echte Torchance“, erklärte Gäste-Coach Eddy Meyer. Ganz anders die Wolfsburger, die bereits nach zwölf Minuten durch Viktor Weißgerber hätten in Führung gehen können, doch der defensive Mittelfeldspieler scheiterte freistehend an Isenbüttels Keeper Andreas van der Vorst. Das 0:1 besorgte dann Tino König nur fünf Minuten später. Nach einem Freistoß versenkte er den Ball im Tor. Dann kam der Unterschied, dann kam Jens Kamieth. Nach einem Doppelpass mit Weißgerber versenkte der FC-Kapitän cool zum 0:2 und sorgte nach dem Seitenwechsel mit seinem 13. Saisontor für die Entscheidung. „Das war unsere beste Saisonleistung“, jubelte Meyer hinterher. Und während Winter mit der zweiten Niederlage in Serie haderte, bläst Wolfsburg, das dem MTV Platz zwei stibitzte, zum Angriff auf den Ersten Calberlah. Der FC-Coach: „Wir geben bis zum Winter nochmal richtig Gas.“ «

MTV: »van der Vorst – M. Heinz, Nötzel, Jacobs, Gritzka – Brömel, Theuerkauf, Renz, Ahrens (65. Ehmling) – Stöbermann, Limp (65. Ebers). «

FC: »M. Kamieth – Reis, Schmidt, Sander, Özdemir – König, Weißgerber, J. Kamieth, Ramolla – D. Kamieth (46. Lecinena), Möllenbeck (70. Hyseni). «

Tore: »0:1 (17.) König, 0:2 (23.) J. Kamieth, 0:3 (67.) J. Kamieth.

 

SV Gifhorn jetzt Schlusslicht!

«(hot) Schwarzes Wochenende für die SV Gifhorn: Beim SV Reislingen/Neuhaus kassierten die Eyßelheider eine etwas unglückliche 0:2-(0:1)-Niederlage und mussten zudem mit ansehen, wie die Konkurrenten im Keller ausnahmslos punkteten. Dadurch sind die Blau-Roten nun Schlusslicht der Fußball-Bezirksliga. »„Dass wir jetzt Letzter sind, ist für mich nur eine Momentaufnahme. Spielerisch war es das Beste, was wir in den vergangenen Wochen abgeliefert haben“, berichtete Gifhorns Spielertrainer Aki Kastner-Blödorn. In der ersten Hälfte ging die SVR-Führung durch Christof Szewieczek in Ordnung, die Gäste setzten kaum Offensiv-akzente. Das änderte sich nach der Pause dann schlagartig: Die Eyßelheider machten nun viel Druck, hatten durch zwei Fernschüsse von Kastner-Blödorn gute Gelegenheiten. „Wir konnten uns aber wieder fangen“, befand Reislingens Betreuer Thomas Glagau. So krönte Jens Stumpp eine tolle Leistung noch mit dem Tor zum 2:0. Trotz solider Leistung: Gifhorn steht wieder ohne Punkt da, wurde durch Meinersens Dreier in Calberlah ans Tabellenende durchgereicht. Der Gäste-Coach: „Wir müssen natürlich punkten, lassen uns jetzt aber auch nicht verrückt machen.“ «

Reislingen: »Sehm – Wolkowski, M. Cyrys, Stiller, Alaimo – J. Stumpp, T. Cyrys, Funke, Stuhlmacher (70. Spahn) – Szewieczek (73. Krein), D. Stumpp (60. Rode). «

Gifhorn: »Mechelk – Wrasmann, Abazi, Vaz – Marco Momberg, Lippke, Kuhls (60. Özkan), Schubert, Jander (77. Sievers) – Kastner-Blödorn, Breuer. «

Tore: »1:0 (30.) Szewieczek, 2:0 (83.) J. Stumpp.

 

STV Holzland überholt: MTV II gewinnt mit 3:1

«(hot) Holzland ohne Chance: Bei der Reserve des MTV Gifhorn setzte es für Fußball-Bezirksligist STV im Sportzentrum Süd eine hochverdiente 1:3-(0:2)-Niederlage. »Vor allem in den Zweikämpfen kaufte die Gifhorner Zweitvertretung Holzland den Schneid ab. „Die wichtigen hat der MTV gewonnen. Deren Spieler waren giftiger und aggressiver. Wir sind einfach nicht so richtig ins Spiel gekommen“, befand Gäste-Trainer Waldemar Josef, der die Niederlage aber gleich wegsteckte: „Es gibt eben auch einmal solche Tage.“ Die Gäste versuchten allerdings, Gifhorn noch einmal abzufangen. Doch nach MTV-Treffern durch Fadih Jfeily, der dieses Mal den Part hinter den Spitzen ausfüllte, und einem Doppelpack von Angreifer Christoph Schuster war die Partie bereits nach 66 Minuten gelaufen. Da sorgte auch der späte Anschluss durch einen herrlichen Kopfball von Marco Matschewski nicht mehr für viel Spannung. Dieser war dann auch das Einzige, woran sich Gifhorns Coach Hartmut Müller stören konnte: „Das Gegentor ärgert mich natürlich. Ansonsten war’s eine gute Leistung, alle haben wirklich vorbildlich gekämpft.“ Durch den Erfolg überholte die MTV-Reserve Holzland und ist nun Siebter, während STV auf den achten Tabellenplatz abrutschte. «

MTV: »Filikidi – Weferling, Tairi, Kostka, Hennecke – Lippke, Samkowez (69. Ende), Düsel (80. Wagenmann), Jfeily – C. Schuster (84. Will), Dinus. «

STV: »Pasche – Berner – Ratz, Kahlert – Pilzecker (78. Dörfler), Appel, M. Röhrs, Matschewski, Dornfeld (69. Müller), Schulz – T. Röhrs (58. Hofer). «

Tore: »1:0 (17.) Jfeily, 2:0 (37.) C. Schuster, 3:0 (66.) C. Schuster, 3:1 (86.) Matschewski.

 

VfR und SVB überraschen zum Serien-Schluss

«(hot/tg/jk) Überraschung über Überraschung: Für den letzten Hinrunden-Spieltag hat sich die Fußball-Bezirksliga noch einige unerwartete Ergebnisse aufgehoben. So verloren Hehlingen und Sandkamp bei den Kellerkindern aus Brunsrode und vom VfR Eintracht. »«

VfR Eintracht Nord Wolfsburg – SV Sandkamp 3:1 (0:1).»

In den ersten 45 Minuten war Sandkamp besser, ging mit einem verdienten 1:0 in die Pause. Doch nach dem Seitenwechsel kam Eintracht Nord über den Kampf ins Spiel, und die Truppe von Coach Karsten Stephan drehte auf. Krönender Abschluss: Niklaas Osumeks Volley-Treffer aus 18 Metern. „Dieser Sieg war ganz wichtig“, freute sich VfR-Betreuer Eberhard Frey. «

VfR: »Bonk – Yahmadi, Korsch, Schömers, Sappok – Karlowski, Engelhardt, Osumek, Sakai (70. Eraslan) – Ben-Saltana, Sven Krause. «

SV: »Hilmert – Gebert, Habhab, Orth – Vokshi (67. Loschkin), Amiri, C. Müller, Mero, Thiel (65. Monsler) – Muradyan, Weber (80. Ince). «

Tore: »0:1 (26.) C. Müller, 1:1 (57.) Ben-Saltana, 2:1 (60.) Sven Krause, 3:1 (81.) Osumek. «

Gelb-Rot:» Muradyan (SV/59.). «

TuS Neudorf-Platendorf – FC Brome 2:2 (1:0).»

„Wir haben den Sieg in den letzten 20 Minuten verschenkt“, ärgerte sich TuS-Trainer Ralf Ulrich. Er bemängelte die Chancenverwertung: „Wir hätten in der ersten Halbzeit fünf Tore schießen müssen.“ So stand’s nur 1:0 zur Pause. Als erneut Mathias Lücke traf, schien die Partie entschieden. Doch Brome schlug binnen sieben Minuten zurück. FC-Spielertrainer René Wegner: „Wir haben wieder zwei Gesichter gezeigt, schaffen es im Moment nicht, 90 Minuten zu überzeugen.“ «

TuS: »Hilken – Bösche, Hadamek, Zäefi, Helms (79. Guse) – Rauhs, Cafer Gül, Hoffart, Kaufmann – Lücke, Krasniqi. «

FC: »Wiswedel – Wegner, Riebe, Grunau (46. Brinkmann), Herud – Dankert, Buhr, Wodarsch, Nieswandt Wiegmann (66. Lücke) – Nicoll. «

Tore: »1:0 (15.) Lücke, 2:0 (58.) Lücke, 2:1 (72.) Brinkmann, 2:2 (78.) Nicoll. «

SV Brunsrode/Flechtorf – TSV Hehlingen 3:2 (0:1).»

Die Topteams aus Calberlah und Isenbüttel patzten – und Verfolger Hehlingen patzte fleißig mit… „Wir hätten gewinnen müssen“, ärgerte sich Hehlingens Co-Trainer Mark Draber über die verpasste Chance, der Spitze näher zu kommen. SV-Interimscoach Klaus Soleinsky: „Kämpferisch war das eine gute Leistung. Der Sieg ist verdient.“ Nach schwachem Start machte Brunsrode Druck, ging in Führung – und verschenkte doch fast den Sieg. „Beim 2:2 waren wir unaufmerksam“, meinte Soleinsky. In der Nachspielzeit erlöste Marcel Bellina dann den SVB. «

SV: »Stenzel – Eickmeier, Forche, Görges – Djuran, S. Padel – Leis, Hoff, Boukerma – B. Padel (83. Siegers), Bellina. «

TSV: »Buchholz – Ackermann, Präger, Scheffel, Michalski – Atouani, D. Jauster, Oliver (79. Twiehaus) – Schäfer, Schenker, Bischoff. «

Tore: »0:1 (5.) Schäfer, 1:1 (61.) Bellina, 2:1 (75.) Djuran, 2:2 (83.) Präger, 3:2 (90.+1) Bellina. «

SV Osloß – TuS Müden-Dieckhorst 1:1 (0:0).»

Während Osloß die Anfangsphasen der Halbzeiten gehörten, machte Müden danach Druck. TuS-Coach Andreas Heindorff: „Für uns war‘s unbefriedigend.“ Spielertrainer Babis Cirousse hatte Osloß nach einem verschossenen Elfer in Führung gebracht, Müdens Stefan Goedecke traf zum 1:1. Cirousse: „Das Remis ist völlig in Ordnung.“ «

SV: »Logdeser – Iatridis, Fochler, G. Radojevic, Jenkner – Siebert (70. Drews), Petri, N. Radojevic, Sciaraffa – Garbone (80. Wilke), Cirousse. «

TuS: »Lüer – Braband, Goedecke, Damker, Melzel – C. Gerike, B. Bürsing, Linneweh (74. Gieseking), Torben Döring – S. Gerike (84. Rosebrock), Schmitz. «

Tore: »1:0 (46.) Cirousse, 1:1 (75.) Goedecke.

 

 

 

 Allgemeines:

 AZ: 14.11.08

 

AZ-Cup: Calberlah zieht zurück, SV Gifhorn und Meinersen dabei!
«(sch) Das Teilnehmerfeld des 20. AZ-Cups ist komplett – und zwar schon jetzt!

Eigentlich hätten am Sonntag noch die SV Gifhorn und die SV Meinersen im indirekten Bezirksliga-Duell um den letzten Platz beim Hallenfußball-Spektakel spielen sollen, doch nun sind beide dabei. Der Grund: Der SV Grün-Weiß Calberlah tritt nicht an. »Nach dem gestrigen AZ-Bericht über den Kampf um den letzten Platz teilte Calberlahs Coach Frank Plagge die Absage mit und bat um Verständnis: „Da die meisten Leistungsträger verhindert sind beziehungsweise nach überstandener Verletzung nicht am Hallenspielbetrieb teilnehmen sollen, würden wir nur mit einer Mannschaft auflaufen, die in diesem hochklassigen Teilnehmerfeld nicht konkurrenzfähig wäre“, so Plagge. „Da dies zu Wettbewerbsverzerrungen führen würde und wir ambitionierteren Mannschaften den Platz wegnehmen würden, haben wir uns zu diesem Schritt entschieden.“

Eine Seltenheit in der Geschichte des AZ-Cups – und eine gute Nachricht für die SV Gifhorn und für Meinersen. „Es ist schön für die Jungs, dass wir dabei sind“, sagte Gifhorns Coach Aki Kastner-Blödorn. Aber: „Wir hätten das gerne sportlich geklärt. Es ist immer besser, wenn man sich selbst qualifiziert hat.“ Auch Meinersens Trainer sah es neben der Freude über die Teilnahme kritisch: „Calberlah hat in dieser Saison sicherlich ein anderes Ziel als den Gewinn des AZ-Cups. Aber es ist ja schon etwas Besonderes, bei diesem Turnier dabei zu sein.“ Am Sonntag kann er mit Plagge persönlich diskutieren, dann ist Schlusslicht Meinersen zu Gast beim Spitzenreiter. Steding augenzwinkernd: „Die AZ-Cup-Teilnahme ändert nichts – wir wollen in Calberlah immer noch etwas holen.“ «AZ-Cup 2008 – Die Hauptsponsoren:» Sport Salge, Privatbrauerei Wittingen, Malereibetrieb Mayer, Skoda Fahrzeughaus Gifhorn Süd, Volksbank Braunschweig Wolfsburg.

 

 Bezirksliga: 15. Spieltag Vorberichte

 AZ: 14.11.08

 

Eine bessere Hinrunde als 2007? GW Calberlah ist auf Rekordjagd
«(jk/hot/tg) Wenn Bezirksliga-Schlusslicht Meinersen am Sonntag (14 Uhr) beim Tabellenführer SV GW Calberlah antritt, sind die Rollen klar verteilt. Doch freiwillig werden die SVM-Fußballer die Punkte nicht hergeben… »«

SV GW Calberlah – SV Meinersen.»

Dass ein Duell mit dem Letzten besonders schwer ist, sieht GW-Trainer Frank Plagge nicht so: „Es ist ein ganz normales, natürlich sehr wichtiges Spiel.“ Calberlah will die Serie mit einem Sieg abschließen: „Dann hätten wir einen Punkt mehr als zum gleichen Zeitpunkt der vergangenen Saison. Und wir wollen einen positiven Abschluss finden“, sagt Plagge, auch wenn noch drei Spiele bis zur Winterpause ausstehen. „Wir sind krasser Außenseiter und haben nichts zu verlieren“, meint Meinersens Co-Trainer Sven Orzol, der wohl auf Tobias Glindemann und Rouven Ahlers verzichten muss.

 

 GR: 14.11.08

 

"Mehr tun" für Herbstmeisterschaft
Spitzenreiter gegen Schlusslicht: SV GW Calberlah empfängt SV Meinersen - Gäste wolle Räume eng machen
Von Steffen Erkenbrecher
CALBERLAH. Die beiden Gegensätze der Fußball-Bezirksliga stehen sich am Sonntag (14 Uhr) am Calberlaher Barnbruch gegenüber. Klingt nach einer klaren Rollenverteilung. Doch Achtung, denn der Tabellenletzte aus Meinersen verspricht "alles zu versuchen", um beim Spitzenreiter zu punkten.

Verständlicherweise, schließlich braucht das Schlusslicht die Punkte dringend - und zwar mindestens genauso dringend, wie die Grün-Weißen sie im Aufstiegsrennen benötigen. Denn der Abstand zum rettenden Ufer beträgt ganze drei Zähler für das Team von Volker Steding, das sich zuletzt jedoch zweifelsohne im Aufwind befand, auch wenn es nur drei Punkte aus den letzten fünf Begegnungen gab.

Ein Punkt für den Auftrieb
"Von der Leistung her war das zuletzt okay - mit den Punkten können wir natürlich aber überhaupt nicht zufrieden sein", offenbart Meinersens Trainer, der natürlich auch weiß, wie wichtig es wäre in Calberlah zu punkten: "Die Punkte sind zwar nicht eingeplant, aber ein Unentschieden wäre schon gut. Das würde uns mit Sicherheit Auftrieb geben."

Von einem gut gesinnten Punktelieferanten sollten die Calberlaher also wohl lieber nicht ausgehen. Allerdings sollte spätestens nach der kürzlichen 2:3-Niederlage gegen Hehlingen bei den Hausherren sowieso angekommen sein, dass es nicht von alleine geht. Zumindest erhofft sich das auch der Trainer des Spitzenreiters, Frank Plagge, der den Misserfolg noch immer als "ärgerlich" einstufte.

"Wir müssen geduldig sein"
"Das war für mich eine Kopfsache. Nun haben wir einen Dämpfer bekommen und wissen, dass wir wieder mehr tun müssen", erklärt Plagge, der für den Sonntag mit einem sehr defensiv eingestellten Gegner rechnet: "Das heißt also, dass wir geduldig sein und Druck aufbauen müssen, um Meinersen zu Fehlern zu zwingen."

Tatsächlich wird sich das Tabellenschlusslicht vornehmlich der Defensive widmen. Daraus macht auch Meinersens Coach kein Geheimnis. "Natürlich werden wir versuchen, die Räume eng zu machen. Wir haben Mut dadurch geschöpft, dass Calberlah gegen Hehlingen verloren hat", erklärt Volker Steding.

Geduldig sein und Druck aufbauen:

Das ist die Vorgabe für Marcel Hernier (links) und den SV GW Calberlah.

Foto: Walther/regiosport24

 

 

Verfolgerduell: Winter fordert anderes Auftreten
ISENBÜTTEL. Als Spitzenreiter wollten sie den Tabellendritten zum Tanz bitten. Doch aus diesem Vorhaben ist für die Bezirksliga-Fußballer des MTV Isenbüttel nichts geworden. Sie empfangen am Sonntag (14  Uhr) nur als Tabellenzweiter den 1.  FC Wolfsburg zum Verfolgerduell.

Schuld daran ist die überraschende 2:3-Niederlage der Hehlenrieder am Mittwochabend beim SV Osloß. So unerwartet diese Pleite kam, so verdient war sie auch, wie MTV-Coach Dieter Winter befand. "Diese Leistung war einer Spitzenmannschaft nicht würdig. Gegen den 1.  FC Wolfsburg müssen wir eben anders auftreten", fordert Isenbüttels Trainer eine wesentlich engagiertere Darbietung seiner Mannen.

Und die wird auch nötig sein, wollen die Hehlenrieder den Gast aus dem Wolfsburger Porschestadion auf Distanz halten. Schließlich verfügen die Schützlinge von Edwin Meyer über die stabilste Defensive (erst 18  Gegentreffer), die auch in Isenbüttel der Schlüssel zum Erfolg sein soll.

Zudem hat der 1.  FC im bisherigen Saisonverlauf erst zwei Niederlagen hinnehmen müssen - auch das ist der Spitzenwert der Liga. Sollten die Kamieths und Co. den Isenbüttelern die fünfte Saisonniederlage beibringen, würden sie selbst auf den zweiten Tabellenplatz klettern.

 

"Sechs-Punkte-Spiel" auf der Kreuzheide - VfR Eintracht Nord erwartet Sandkamp zum Derby
Von Steffen Erkenbrecher  und Jens Neumann
GIFHORN/WOLFSBURG. Das Nachbarschaftsduell wird zum "Sechs-Punkte-Spiel": Fußball-Bezirksligist VfR Eintracht Nord Wolfsburg hat am Sonntag den SV Sandkamp zu Gast - und es geht um wichtige Zähler im Abstiegskampf. Positionskämpfe im Tabellenmittelfeld stehen dagegen im Gifhorner Sportzentrum und beim SV Osloß auf dem Programm.

VfR Eintracht Nord Wolfsburg - SV Sandkamp (So., 14  Uhr).

Diese Punkte zählen doppelt - und zwar für beide Kontrahenten. Der gastgebende Tabellenvorletzte (11  Punkte) kann mit einem Sieg dafür sorgen, dass die Sandkämper (18  Zähler) sich noch nicht ganz aus dem Abstiegssog befreien. Sollten die Kreuzheider das Nachbarschaftsduell jedoch verlieren, wäre die Orth-Elf wohl auf und davon für die nächsten Monate.

TuS Neudorf/Platendorf - FC Brome (So., 14 Uhr).

Vorne hui, hinten pfui: Passender kann die Leistung der Platendorfer im bisherigen Saisonverlauf wohl nicht beschrieben werden, wie auch das Torverhältnis von 43:38 belegt. Um zu den Spitzenmannschaften wieder aufzuschließen, muss sich der TuS also gerade erheblich in der Defensive steigern.

SV Reislingen/Neuhaus - SV Gifhorn (So., 14 Uhr).

Nachlegen ist die Devise für die Gastgeber: Dem 3:0-Erfolg bei Schlusslicht Meinersen wollen die Reislinger nun den nächsten Dreier gegen ein Kellerkind folgen lassen. Doch Vorsicht ist geboten, denn die Gifhorner haben nichts zu verschenken und werden alles geben, um Zählbares aus dem Bötzelstadion zu entführen. "Ein Punkt in Reislingen wäre in unserer Situation schon in Ordnung", meint SV-Spielertrainer Andreas Kastner-Blödorn. Aber das gilt nur für diese Begegnung, denn ansonsten haben die Remiskönige von der Eyßelheide wahrlich genug von Punkteteilungen. Schließlich gab es bereits sechs Unentschieden im bisherigen Saisonverlauf.

SV Osloß - TuS Müden/Dieckhorst (So., 14 Uhr).

Der Kür folgt nun die Pflicht: Nach dem Überraschungscoup gegen das Topteam aus Isenbüttel muss der SV Osloß sich nun im Alltag beweisen und den Erfolg gegen einen "Gleichgesinnten" vergolden. Schließlich trennt den gastgebenden Tabellenachten und den Zehnten aus dem Gifhorner Westkreis nur ein Zähler. Bleibt abzuwarten, ob die Elf von Spielertrainer Babis Cirousse den TuS "spielerisch vorführen" kann wie zuletzt Isenbüttel beim 3:2-Erfolg. <<Hernier_VfR_am Ball.jpg>>

Holzland will vor Aufsteiger Gifhorn bleiben
STV tritt bei der Reserve des MTV an - SV Brunsrode/Flechtorf hat den TSV Hehlingen zu Gast

Von Gundolf Tospann
Die zu bewältigenden Aufgaben der beiden Helmstedter Kreisvertreter in der Fußball-Bezirksliga 1 sind am Sonntag nicht ohne. Der STV Holzland spielt beim MTV Gifhorn II, der SV Brunsrode/Flechtorf hat Heimrecht gegen den TSV Hehlingen.

MTV Gifhorn II - STV Holzland (So., 12 Uhr).

Bereits zur Mittagszeit müssen die Holzländer bei der Zweiten des Oberligisten antreten. "Mit dieser zeitlichen Ansetzung muss man sich abfinden. Vielleicht haben wir ja anschließend einen schönen Nachmittag - oder auch nicht", kommentiert STV-Trainer Waldemar Josef nicht sonderlich erfreut die für sein Team ungewöhnliche Anstoßzeit im Sportzentrum Süd an der Carl-Diem-Straße.

Trotzdem: "Wir spielen einen guten Ball und wollen auch da punkten", gibt sich der Holzländer Coach kämpferisch. Auch das von seiner Mannschaft nicht unbedingt beliebte große Spielfeld soll übermorgen kein Grund sein, um beim Aufsteiger leer auszugehen. "Ich hoffe, dass wir auf dem großen Platz schnell ins Spiel kommen und nach dem Schlusspfiff vor dem MTV in der Tabelle bleiben", merkt "Waldi" an.

Personell wird es bei den Gästen gegenüber der Begegnung gegen den FC Wolfsburg Veränderungen geben. Wegen einer Zerrung wird Libero Holger Röhrs nicht auflaufen können. Ebenfalls definitiv wird Dennis Jürges aufgrund einer Urlaubsreise nicht dabei sein. Ganz bitter: Jan Lippelt wird für längere Zeit ausfallen. Seine Verletzung entpuppte sich als Kreuzbandriss. "Mit welcher Startformation zu rechnen ist, weiß ich noch nicht. Dies werde ich heute beim Abschlusstraining entscheiden", berichtet Waldemar Josef.

SV Brunsrode/Flechtorf - TSV Hehlingen (So., 14 Uhr).

Nach der 0:6-Pleite beim FC Brome wird wahrlich kein Aufbaugegner am Sonntag bei der Soleinsky-Elf in Flechtorf auflaufen. Es kommt der TSV Hehlingen - mit garantiert viel Selbstvertrauen im Gepäck. Am letzten Spieltag beim 3:2-Sieg holte die Elf von Trainer Dietmar Koch bekanntlich "Überflieger" SV Calberlah wieder auf den Boden der Realität zurück.

Die Punkte will der SV trotz der "Vorgeschichten" nicht schon vor dem Anpfiff der Begegnung den Gästen überlassen. Ganz im Gegenteil: "Das ist für uns ein etwas leichteres Spiel als gegen Brome. Wir sind für den TSV eine große Unbekannte. Vielleicht nehmen sie uns zu leicht und wir können eine Überraschung landen", philosophiert SV-Trainer Klaus Soleinsky - schaut aber auch realistisch der Herausforderung entgegen. "Wie ich Dietmar Koch kenne, wird er seinem Team bestimmt die richtigen Worte gesagt haben."

Gesprächsbedarf gab es unter der Woche nach der Niederlage in Brome auch beim Aufsteiger. "Über die Leistung in der ersten Halbzeit kann ich nicht meckern. Warum dann aber besonders in der Defensive nach der Pause nicht mehr viel lief, kann ich schwer ergründen", gibt sich der Interimscoach ziemlich ratlos. Aus diesem Grund erwägt Soleinsky, sein Mannschaftsgefüge gegen die Hehlinger umzubauen und mit einer anderen taktischen Ausrichtung zu spielen. "Kampflos werden wir denen nicht die Punkte geben", unterstreicht der Trainer und schiebt nochmals das berühmte "vielleicht" hinterher....

Personell gibt es beim Aufsteiger keine Probleme. Alle Spieler sind an Bord und können gegen die Truppe um Ex-Profi Roy Präger eingesetzt werden.

 

 


 

 

 

 

 

 Bezirksliga: Nachholspiel Spielbericht

 GR: 13.11.08

 

3:2 - Osloß ist der Spielverderber
SV verdirbt MTV Isenbüttel den Sprung an die Spitze - Babis Cirousse trifft doppelt

Von Jens Neumann
OSLOSS. Einmal ausgefallen, einmal abgebrochen - aber im dritten Anlauf hat's geklappt. Und wie! Der SV Osloß hat dem MTV Isenbüttel den Sprung an die Spitze vermiest. Die Elf von Spielertrainer Babis Cirousse bezwang den Tabellenzweiten gestern Abend überraschend mit 3:2 (3:0).

"Wir haben hoch verdient gewonnen, hätten Isenbüttel sogar abschießen können", war Babis Cirousse begeistert vom Auftritt seiner ersatzgeschwächten Elf, in der gleich zwei Akteure aus der zweiten Mannschaft begannen.

Und einer davon setzte gleich das erste Ausrufezeichen: Mario Fischer. Der gestrige Sturmpartner von Cirousse markierte bereits nach 30  Sekunden das Führungstor für die Gastgeber, die dadurch von Beginn an Oberwasser bekamen. "Die Mannschaft hat meine Vorgaben zu 100  Prozent umgesetzt. Am meisten freut mich dabei, dass wir nicht nur kämpferisch dagegen gehalten haben, sondern eine Spitzenmannschaft spielerisch vorgeführt haben", betonte Babis Cirousse.

Der SV-Spielertrainer war es dann, der mit seinem Doppelpack (35., 45.) bereits vor der Pause für klare Verhältnisse sorgte. "Wir waren erste Halbzeit so schlecht", sagte Isenbüttels Coach Dieter Winter und schob nach: "Und aufgrund der ersten Hälfte geht Osloß Sieg auch absolut in Ordnung. Wir haben nur zugeguckt."

Nach dem Seitenwechsel hatten die Gastgeber erneut den besseren Start, verpassten es aber, weitere Treffer nachzulegen. "Ich selbst hatte allein 4, 5 100-prozentige Chancen", berichtete Cirousse.

Die Isenbütteler, bei denen Jan Ehmling zwischen den Pfosten stand, da Stammkeeper Andreas van der Vorst erst kurz vor dem Anpfiff vor der Arbeit gekommen war, wehrten sich erst in der letzten halben Stunde. "Da haben wir wenigstens den Kampf angenommen", meinte Winter, dessen Elf kurz vor dem Ende durch Dennis Stöbermann (88.) und Jan Ahrens (90.) noch verkürzen konnte. "Die Leistung war einer Spitzenmannschaft nicht würdig", befand Winter.

Tore: 1:0 Fischer (1.), 2:0, 3:0 Cirousse (35., 45.), 3:1 Stöbermann (88.), 3:2 Ahrens (90.).
SV: Schmidt - G.  Radojevic, Iatridis, Ott - Wolfram (80.  Petri), Elgner, N.  Radojevic, Jenkner, Sciaraffa - Fischer (75.  Wilke), Cirousse (90. Pieper).

MTV: Ehmling - D.  Dorenkamp (40.  Amin), Ebers, Jacobs, Ahrens - C.  Heinz, Theuerkauf, Renz, Gritzka - Stöbermann, Brömel.

 

 AZ: 13.11.08

 

Lehrstunde: Osloß schlägt Isenbüttel
«(hot) Das war’s mit der Herbstmeisterschaft! Der MTV Isenbüttel, Zweiter der Fußball-Bezirksliga, verpasste gestern Abend den Sprung auf Platz 1. Beim SV Osloß unterlag das Team von Dieter Winter verdient mit 2:3 (0:2). »Gute Balleroberung, schnelles Umschalten und gleich brandgefährlich – der SVO erteilte Isenbüttel im ersten Durchgang eine Lehrstunde, spielte den Zweiten phasenweise an die Wand. Und das von Anfang an: Mario Fischer, eigentlich Spieler der Osloßer Reserve, nutzte die allererste Chance. „Er war die ersten 45 Minuten überragend“, lobte Spielertrainer Babis Cirousse. Der MTV war kalt erwischt und fand in der gesamten ersten Hälfte nicht statt: Die 2:0-Pausenführung war für die Gäste gar schmeichelhaft. Zweimal Doppeltorschütze Cirousse, Marten Elgner und wieder Fischer scheiterten noch freistehend. „Wir konnten Isenbüttel taktisch überraschen“, so Cirousse zufrieden. Isenbüttel kam in der zweiten Halbzeit besser ins Spiel, wurde aber erst kurz vor Schluss zwingend und trotz der Anschlusstore durch Dennis Stöbermann und Valeri Renz wurde es nicht mehr spannend. „Wir sind nicht ins Spiel gekommen. Aufgrund der ersten Halbzeit ist der Sieg verdient“, so Winter, bei dem Petrus Amin bei seiner Herren-Premiere für viel Wirbel sorgte. Die Chancen auf den Titel des Hinrunden-Meisters sind bei drei Punkten Rückstand auf Calberlah allerdings verspielt. «SVO: »Schmidt – Elgner, Iatridis, G. Radojevic, Ott – N. Radojevic, Sciaraffa, Jenkner, Wolfram (78. Petri) – Cirousse (90. Pieper), Fischer (81. Wilke). «MTV: »Ehmling – D. Dorenkamp (39. Amin), Ebers, Jacobs, Ahrens – C. Heinz, Theuerkauf, Renz, Gritzka – Brömel, Stöbermann. «Tore: »1:0 (1.) Fischer, 2:0 (32.) Cirousse, 3:0 (75.) Cirousse, 3:1 (83.) Stöbermann, 3:2 (89.) Renz.

 

 Bezirksliga: 14. Spieltag Spielberichte

 GR: 10.11.08

 

SV Calberlah lässt bei 2:3 in Hehlingen Federn

TSV Hehlingen - SV Grün-Weiß Calberlah 3:2 (1:1).

Tore: 1:0 Schubert (12.), 1:1 Garzke (29.), 1:2 Remus (56.), 2:2 Hermann (68.), 3:2 Bischoff (83.).

Rot: Wohlgemuth (86., TSV). TSV-Trainer Dietmar Koch jubelte nach dem Sieg über den Liga-Primus: "Wir sind auf dem richtigen Weg. Der Erfolg war allerdings stark umkämpft."

TSV: Buchholz - Ackermann, Präger, Scheffel, Michalski (69. Oliver) - Hermann, Atouani - D. Jauster, Bischoff (85. Wohlgemuth), Schubert (80. Schenker) - Schäfer.

SV: Korsch - Ullrich, Theuerkauf, Gewinner, Remus - Hernier, Garzke, F. Plagge - Plotek, M. Plagge, P. Plagge.

 

 AZ: 10.11.08

 

Spitzenreiter niedergekämpft: Hehlingen schlägt Calberlah 3:2

«(hot) Der Spitzenreiter ließ Federn: Auch der SV Grün-Weiß Calberlah konnte in der Fußball-Bezirksliga in Hehlingen nicht punkten. Beim knappen 3:2-(1:1)-Erfolg feierte der TSV seinen fünften Heimsieg im sechsten Spiel, ist als einziges Team zu Hause ungeschlagen. »„Wir sind auf dem richtigen Weg“, jubelte Hehlingens Coach Dietmar Koch nach dem erkämpften Sieg. Sein Team erwischte dabei zwar den besseren Start und ging durch Normen Schubert in Führung, ließ sich in der Folge aber den Schneid abkaufen. Julian Garzke und Jonas Remus, der eine Hereingabe von Philip Plagge nur einschieben musste, drehten den Spieß zwischenzeitlich zu Gunsten der Grün-Weißen. Hehlingens Keeper Kai Buchholz bewahrte sein Team vor einem weiteren Gegentreffer. Koch: „Dann haben wir auf den Positionen getauscht, und es lief besser.“ Lars Herrmann markierte den Ausgleich, und sieben Minuten vor Schluss sorgte Denis Bischof mit einem Seitfallzieher für das 3:2. „Den trifft er so nie wieder“, sagte Gäste-Trainer Frank Plagge nach der dritten Saisonniederlage, die sein Team aber nicht aus der Spur bringen werde (siehe auch Interview). Am Mittwoch muss Calberlah dann zuschauen, wenn Isenbüttel mit einem Sieg beim SV Osloß die Spitze erobern kann. «

TSV: »Buchholz – Ackermann, Präger, Scheffel, Michalski (69. Oliver) – Herrmann, Atouani – D. Jauster, Schubert (80. Schenker), Bischoff (85. Wohlgemuth) – Schäfer. «

GW: »Korsch – Ullrich, Theuerkauf, Gewinner, Remus – Hernier, Garzke, F. Plagge – Plotek, M. Plagge, P. Plagge. «

Tore: »1:0 (12.) Schubert, 1:1 (29.) Garzke, 1:2 (56.) Remus, 2:2 (68.) Herrmann, 3:2 (83.) Bischoff. «

Rot: »Wohlgemuth (TSV/86.).

 

Bittere Heimschlappe: Sandkamp kassiert 2:5

«(hot/jk/tg) Müden setzt seine Serie fort: Der TuS spielte in der Fußball-Bezirksliga gegen den MTV Gifhorn II 0:0 und ist damit seit fünf Partien in Folge ungeschlagen. Eine böse Heimschlappe setzte es für Sandkamp, das Platendorf mit 2:5 unterlag. »«

SV Sandkamp – TuS Neudorf-Platendorf 2:5 (1:4).»

Nach schwachem Start kam Platendorf mächtig auf, drehte zwischen der zehnten und 19. Minute ein 0:1 in ein 3:1 um. Mathias Lücke (2) und Arne Hoffart brachten den TuS auf die Siegerstraße. „Nach dem zweiten Gegentor standen wir zu weit weg, haben Platendorf machen lassen“, so SVS-Betreuer Robin Scheil. Platendorfs Betreuer Karsten Tomuschat: „Dafür haben wir die Partie in der zweiten Halbzeit etwas aus den Händen gegeben.“ Alban Krasniqi machte mit dem 5:2 (81.) aber alles klar. «

SV: »Hilmert – Gebert, Orth, Vokshi (15. Loschkin) – Amiri, Mero, C. Müller, Monsler (82. Ince), Habhab (85. Thiel) – Weber, Muradyan. «

TuS:» Hilken – Helms (78. Guse), Zäefi, Hadamik, Bösche (86. Schneider) – Kaufmann, Cafer Gül, Hoffart, Rauhs – Krasniqi, Lücke (68. Ünlü). «

Tore: »1:0 (4.) Amiri, 1:1 (10.) Lücke, 1:2 (12.) Hoffart, 1:3 (19.) Lücke, 1:4 (45.) Hoffart (Foulelfmeter), 2:4 (49.) Muradyan, 2:5 (81.) Krasniqi. «

 

TuS Müden-Dieckhorst – MTV Gifhorn II 0:0.»

Insgesamt ging das Unentschieden in Ordnung. In Durchgang eins hatte Müden zwar zahlreiche Chancen, konnte aber keine nutzen. Nach dem Seitenwechsel wurde der MTV besser – aber auch Gifhorns Zweitvertretung gelang kein Tor. „Eine gerechte Punkteteilung“, so TuS-Trainer Andreas Heindorff und der Coach der Gifhorner Reserve, Hartmut Müller, unisono. «

TuS: »Lüer – Braband, Damker, Gödecke, Melzel – B. Bürsing – C. Gerike, Torben Döring (82. Gieseking) – Linneweh – Schmitz (90. K. Bürsing), S. Gerike. «

MTV:» J. Weferling – H. Weferling, Schilling, Kostka, Hennecke – Glindemann (54. Düsel) – Suldin, Jfeily, Samkowez (76. Wagenmann) – Dinus, C. Schuster. «

Tore: »keine. «

 

SV Meinersen – SV Reislingen 0:3 (0:1).»

„Wir haben viel investiert und gekämpft. Aber mit sehr gezielten Kontern hat Reislingen die Tore gemacht“, sagte Meinersens Co-Trainer Sven Orzol. In der 50. Minute war die SVM auf dem Weg, ins Spiel zurückzufinden. Doch Reislingens Torwart Sven Sehm parierte einen Schuss von Sascha Vogelmann aus acht Metern stark. Zuvor hatte Keeper René Conrad Meinersen mit seinen Paraden im Spiel gehalten. SVR-Coach Andreas Löwner: „Wir können es besser. Von den Anlagen her konnte man sehen, dass wir das bessere Team sind.“ «

SVM: »Conrad – Wiehe, Obzorim, Niebuhr, Hagemann – Winkelmann (58. Boz), Sterz, Hekk, Weis (80. Besselmann) – Lenk, Ahlers (46. Vogelmann). «

SVR: »Sehm – Eichler, Stiller, M. Cyrys, Wolkowski – T. Cyrys (84. Stuhlmacher), Rode, Spahn (46. Szewieczek), J. Stumpp – Funke (88. Alaimo), D. Stumpp. «

Tore: »0:1 (41.) D. Stumpp, 0:2 (72.) Funke, 0:3 (84.) D. Stumpp. «

 

STV Holzland – FC Wolfsburg 1:2 (1:1).»

„Unterm Strich waren wir ein Tor besser“, freute sich FC-Trainer Eddy Meyer über den Last-Minute-Sieg. Holzlands Trainer Waldemar Josef sah es ganz anders: „Ein Unentschieden wäre auf jeden Fall in Ordnung gewesen.“ Doch Meyer hatte etwas dagegen: „Jens Kamieth wollte ein Tor schießen, und deshalb habe ich ihn nach der Auswechslung von Dennis Kamieth in den Sturm gestellt. Anscheinend habe ich alles richtig gemacht...“ «

STV:» Pasche – H. Röhrs (60. Hofer) – Kahlert, Ratz – M. Röhrs, Jürges, Pilzecker – Schultz (70. Appel), Matschewski, Dornfeld – T. Röhrs (80. Müller). «

FC:» M. Kamieth – Reis, Schmidt, Sander, Dösemeci – König, Weißgerber, Ramolla, J. Kamieth – D. Kamieth (70. Hyseni), Möllenbeck. «

Tore:» 0:1 (15.) Ramolla, 1:1 (30.) Matschewski, 1:2 (90.) J. Kamieth. «Rot:» Dösemeci (FC/89.).

 

Brome 6:0 gegen SVB

Fußball: Bezirksliga (jk) Zeichen gesetzt: Der FC Brome besiegte in der Fußball-Bezirksliga den SV Brunsrode/Flechtorf mit 6:0 (2:0) – und beendete so die Negativ-Serie. Nach verhaltenem Beginn startete der FC in der 38. Minute das Schützenfest. „Wir haben etwas für unser Torverhältnis getan“, freute sich René Wegner. Doch der Bromer Spielertrainer trat auch gleich auf die Euphoriebremse: „Dieses Spiel war nur eine Momentaufnahme. Wir müssen weiter hart arbeiten, um erfolgreich zu sein.“ «

FC: »Wiswedel – Wegner, Riebe, Sacher (80. Traue) – Buhr, Dankert, Klinger, Nieswandt (78. Lucke) – Wodarsch (65. Grunau), Wiegmann, Nicoll. «

SV: »Stenzel – Hoff – Forche, Siegers (46. S. Padel) – Marschke (59. Mühlhaus), Görgen, Boukerma, B. Padel (59. Lommatzsch), Eickmeier – Wiezoreck, Leis. «

Tore: »1:0 (38.) Wodarsch, 2:0 (45.) Buhr, 3:0 (68.) Grunau, 4:0 (75.) Nieswandt, 5:0 (81.) Lucke, 6:0 (87.) Buhr.

 

Drei Elfmeter bei Isenbüttels 4:1

«(hot) Der MTV»« Isenbüttel schließt auf! Dank eines alles in allem verdienten 4:1-(3:0)-Erfolgs des Zweiten gegen den VfR Eintracht Nord Wolfsburg beträgt der Rückstand der Hehlenrieder auf Calberlah nur noch drei Punkte – bei einem Spiel weniger, das am Mittwoch (18.30 Uhr) in Osloß steigt. »Dabei wäre die Partie gegen den VfR wohl anders ausgegangen, hätte Eintrachts Niklaas Osumek in der achten Minute genauer gezielt. So markierte MTV-Spielmacher Valeri Renz per Kopf die Führung, die Dennis Stöbermann ausbaute. Bei Stöbermanns zweitem Tor hatte der VfR Pech: Keeper Jan Schwarz parierte einen Elfer von Ronny Gritzka, Isenbüttels Goalgetter traf im Nachschuss. „Fast wäre es nochmal eng gewesen, großes Lob an unseren Torwart“, so MTV-Trainer Dieter Winter. Beim Stand von 3:1 parierte Andreas van der Vorst einen Elfer von Bastian Engelhardt. Reingehen wollte erst der dritte Strafstoß: André Brömel markierte so den 4:1-Endstand. Gäste-Coach Karsten Stephan: „Es war ein verdienter Sieg. Bei uns war‘s eben das Quäntchen Glück, das fehlte – gepaart mit Unvermögen.“ «

MTV: »van der Vorst – C. Heinz, Jacobs, Ebers, Ahrens – D. Dorenkamp (77. M. Heinz), Theuerkauf (51. Nötzel), Renz, Gritzka (83. Ehmling) – Stöbermann, Brömel. «

VfR: »Schwarz – Kuschawe (46. Yahmadi), Korsch, Schömers, Eraslan – Engelhardt, Karlowski, Osumek, Straub (64. Sappok) – Sakai (46. Sven Krause), Dürkop. «

Tore: »1:0 (12.) Renz, 2:0 (19.) Stöbermann, 3:0 (45.) Stöbermann, 3:1 (47.) Sven Krause, 4:1 (76.) Brömel (Foulelfmeter). «

Gelb-Rot: »Yahmadi (VfR/90.).

 

Steigerung bringt SV Gifhorn ein 1:1

«(tg) Unentschieden: In der Fußball-Bezirksliga endete das Duell der Spielertrainer zwischen der SV Gifhorn mit Aki Kastner-Blödorn und dem SV Osloß mit Babis Cirousse 1:1 (0:1). Und auch bei den Roten Karten gab’s ein Remis: Jede Mannschaft kassierte eine. »„Die Partie war den Umständen entsprechend. Wir stecken im Abstiegskampf, und das hat man gemerkt“, so Kastner-Blödorn. Trotzdem war er mit dem Spielerischen zufrieden: „Wir haben uns im Vergleich zur vergangenen Partie extrem gesteigert.“ In der ersten Halbzeit waren beide Teams gleichwertig, wobei Cirousse das 1:0 für Osloß gelang. Nach dem Seitenwechsel nahmen dann die Gastgeber, mit einem Mann mehr auf dem Feld, das Heft in die Hand, versäumten es aber, nach dem 1:1-Ausgleich auch noch in Führung zu gehen. Erst ab der 80. Minute kamen die Osloßer wieder besser ins Spiel, der offene Schlagabtausch in der Schlussphase brachte aber keine Tore mehr. Nach Ansicht von Cirousse war es eine kampfbetonte Begegnung, die „sehr fair ablief“. Kastner-Blödorn stimmte dem zu: „Die beiden Roten Karten waren ein Witz. Es war eigentlich eine Frechheit.“ Besonders verwundert waren die Gifhorner über die Rote Karte für Hakan Ustaoglu. „Der Schiedsrichter begründete den Platzverweis damit, dass Hakan über das Feld gelaufen sei, um einem Osloßer ein Bein zu stellen“, so Kastner-Blödorn. Und auch Rot für Osloß’ Calogero Carlino fanden beide Trainer zu hart. «

SVG: »Mechelk – Wrasmann, Abazi, Vaz – Momberg (71. Özkan), Jander, Lippke, Schubert (52. Kuhls), Kastner-Blödorn – Ustaoglu, Breuer. «

SVO: »Schmidt – Fochler, Iatridis, Ott, Jenkner – Garbone (75. Petri), Sciaraffia, M. Radojevic, Wolfram – Carlino, B. Cirousse. «

Tore: »0:1 (20.) B. Cirousse, 1:1 (50.) Schubert. «

Rot: »Carlino (SVO/40.), Ustaoglu (SVG/87.).

 

 Bezirksliga: 14. Spieltag Vorberichte

 AZ: 07.11.08

 

Aki greift durch: Drei SV-Spieler fliegen raus!
«(jk/hot/tg) Den Abwärtstrend stoppen: Die SV Gifhorn steht auf einem Abstiegsplatz, jetzt wird bei den Eyßelheidern rigoros durchgegriffen – vor dem Spiel gegen den SV Osloß wurden drei Spieler rausgeworfen. Anpfiff ist in allen Partien der Fußball-Bezirksliga ist am Sonntag um 14 Uhr. »«

SV Gifhorn – SV Osloß.»

Die Gifhorner wollen raus aus dem Tabellenkeller, zwei Punkte trennen den Vorletzten vom ersten Nichtabstiegsplatz. Deshalb griff Aki Kastner-Blödorn, Spielertrainer der Hausherren, knallhart durch, schmiss unter der Woche Timo Feldner, Sahin Ceylan und Mehmet Hepyetkin raus. „Aus sportlichen und disziplinarischen Gründen“, so Kastner-Blödorn. „Da sind Sachen vorgefallen, die ich mir nicht bieten lassen konnte.“ Aber auch bei den Gästen läuft’s nicht rund: Osloß verlor zweimal in Folge, blieb jeweils ohne Torerfolg. Spielertrainer Babis Cirousse: „Entweder wir stürzen jetzt Gifhorn nach ganz unten oder wir werden es selbst schwer haben…“ «

 

TSV Hehlingen – SV GW Calberlah.»

Hehlingens Trainer Dietmar Koch sieht der Begegnung gegen den Spitzenreiter optimistisch entgegen: „Es ist das einfachste Spiel der Saison. Wir haben nichts zu verlieren.“ Er hat deswegen vor, „einige junge Spieler in die Mannschaft zu integrieren“. Calberlahs Selbstvertrauen ist groß, der Titelanwärter leistet sich derzeit keine Patzer. GW-Trainer Frank Plagge: „Es wird in Hehlingen sehr schwer, aber wir wollen uns unsere Position nicht kaputt machen.“ Mit dem wiedergenesenen und erstarkten Philip Plagge hat Calberlahs Coach zudem eine Alternative mehr für die Abteilung Attacke. «

 

Wegner-Team erwartet Brunsrode: Brome will Negativ-Trend stoppen
«(jk) Fünf der vergangenen sechs Spiele verloren, in der Tabelle der Fußball-Bezirksliga auf Platz zwölf abgerutscht – beim FC Brome läuft‘s nicht. Am Sonntag (14 Uhr) müssen die Bromer gegen den SV Brunsrode/Flechtorf alles geben, um den Negativ-Trend endlich zu stoppen. »FC-Spielertrainer René Wegner nimmt seine Mannschaft in die Pflicht. „Alles andere als ein Sieg wäre unverzeihlich“, betont Wegner und fügt warnend hinzu: „Hätten die Konkurrenten nicht alle für uns gespielt, würden wir schon auf einem Abstiegsplatz stehen.“ Doch woran liegt‘s, dass Brome derzeit so einen Negativ-Lauf hat? Wegner kennt die Antwort. „Wir spielen gar nicht schlecht – aber meistens nur eine Halbzeit lang. Außerdem hat oft der letzte Wille gefehlt“, erklärt der Spielertrainer. „Aber ich bin mir sicher, dass die Mannschaft jetzt verstanden hat, was ich will, und dass die drei Punkte in Brome bleiben.“ Ein leichter Gang wird die Partie am Sonntag für den FC freilich nicht. Denn auch Brunsrode braucht dringend jeden Punkt im Abstiegskampf. „Mit einem Sieg würden wir unseren direkten Konkurrenten Brome überholen“, weiß SVB-Interimscoach Klaus Soleinsky. Positiv stimmt ihn, dass die Mannschaft in den vergangenen 14 Tagen „im Training und im Spiel große Fortschritte gemacht hat“, lobt Soleinsky.

 

Nur der Sieg zählt
«(hot) Nur drei Punkte zählen: Am Sonntag (14 Uhr) erwartet der Tabellenzweite der Fußball-Bezirksliga, der MTV Isenbüttel, den VfR Eintracht Nord, der weiter auf einem Abstiegsplatz rangiert. Alles andere als ein Sieg bringt momentan keinen weiter… »Isenbüttels Rückstand auf Spitzenreiter Calberlah beträgt sechs Punkte – bei einer Partie weniger. „Wir müssen versuchen, an die zweite Halbzeit gegen Platendorf anzuknüpfen und die Punkte in Isenbüttel zu behalten“, sagt MTV-Trainer Dieter Winter. Sein Team hat zuletzt zweimal gewonnen und damit die Mini-Krise (zwei Niederlagen) überwunden. Warum sich die Wolfsburger in dieser Spielzeit so schwer tun, kann sich Winter nicht erklären: „Natürlich haben sie zwei wichtige Spieler verloren, aber das war insgesamt eine spielerisch starke Mannschaft.“ Neben den Weggängen der Säulen Rick Bewernick und Patrick Macis macht sich an der Kreuzheide aber auch das Pech bemerkbar. VfR-Coach Karsten Stephan: „Es fehlt einfach das Quäntchen Glück, gepaart mit einer gewissen Nervosität.“ Eintracht Nord helfen im Abstiegskampf – zwei Punkte trennen den VfR von Brunsrode und damit vom rettenden Ufer – nur drei Zähler. Stephan: „Das wird eine besonders schwere Aufgabe.“

 

Duell der Kumpels
«(tg/hot) Hauptsache dranbleiben: Wenn STV Holzland am Sonntag (14 Uhr) in der Fußball-Bezirksliga gegen den FC Wolfsburg spielt, geht es im Duell der Trainerkumpels Waldemar Josef (STV) gegen Eddy Meyer (FC) um den Anschluss an das Verfolgerfeld. »„Ich freue mich auf das Spiel. Waldi und ich, wir kennen uns schon lange. Bei Kästorf/Warmenau war ich sogar schon einmal sein Coach“, erinnert sich Meyer, der sich gute Chancen ausrechnet: „Es macht momentan einfach Spaß mit der Truppe.“ Aber auch Josef sieht sein Team gut gerüstet: „Erstens spielen wir zu Hause und zweitens haben wir sehr viel Selbstvertrauen“, sagt der Coach, der zwar Respekt, aber keine Angst vor dem FC hat: „Wir haben eine spielstarke Mannschaft und brauchen uns nicht zu verstecken.“ Eine Sache macht Josef allerdings zu schaffen: Libero Holger Röhrs hat Rückenprobleme, fehlt deshalb möglicherweise. Bei einem Ausfall wird er wahrscheinlich durch Marc Berner ersetzt, der momentan eigentlich die zweite Mannschaft verstärkt.

 

 GR: 07.11.08

 

SVC: Die "Sause" ist schon geplant

Spitzenreiter Calberlah ist in Hehlingen gefragt - TSV-Coach hat noch ein Ass im Ärmel

Von Steffen Erkenbrecher       
HEHLINGEN. Die einen haben ein "Ass im Ärmel", die anderen haben "die Sause" schon geplant: Wenn sich am Sonntag (14 Uhr) der Gastgeber TSV Hehlingen und der Tabellenführer SV Calberlah in der Fußball-Bezirksliga gegenüberstehen, darf sich auf ein Spitzenspiel der ganz besonderen Art gefreut werden.   

Dazu trägt übrigens auch Hehlingens Coach Dietmar Koch bei, der in Calberlah wohnt und dementsprechend natürlich gerne siegen würde gegen seinen Heimatverein. "Ich will schon die Oberhand innerhalb des Dorfes behalten", erklärt der TSV-Trainer, der scheinbar schon ein mögliches Erfolgsrezept ausgemacht hat: "Ich habe schon eine Schwäche ausgemacht bei Calberlah, wo es gilt, den Hebel anzusetzen. Allerdings werde ich die mit Sicherheit nicht verraten."

Klingt nach viel Selbstvertrauen bei den Hehlingern, die auf Platz 4 rangieren. Ebenso herrscht aber auch großer Respekt beim Wolfsburger Vertreter. "Calberlah ist eine Hausnummer, die ihresgleichen sucht. Eigentlich können sie sich nur selber schlagen - und auf so eine Nachlässigkeit bauen wir", offenbart der TSV-Coach, der auf die Rückkehr einiger Stammkräfte hoffen kann, unter anderem auch auf die von Goalgetter Denis Bischoff.     

"Nachlässigkeit" ist indes wohl ein Wort, das Calberlahs Trainer Frank Plagge angesichts der letzten Wochen nur sehr ungern hört. "Wir müssen uns diesmal wieder über 90  Minuten konzentrieren, nicht wie zuletzt nur über 45 oder 30 Minuten", moniert Trainer Frank Plagge, der für den Sonntag aber trotzdem guter Dinge ist: "Mit Philip Plagge haben wir seit der letzten Woche wieder einen Trumpf mehr in der Hand. Gegen Hehlingen wollen wir vorne angreifen und das Spiel diktieren."       

Einher geht damit natürlich auch, dass die Calberlaher die drei Punkte wollen. Verständlich angesichts der Party, die am Abend im Calberlaher Hopfenspeicher steigen soll. "Das hatten wir ausgemacht für den Fall, dass wir gegen Sandkamp und Brome siegen. Mit dem Ausgang des Spiels gegen Hehlingen hat es also nichts zu tun." Eine zusätzliche Motivation sei es natürlich dennoch, wie Plagge bestätigt: "Na klar wollen wir den Abend mit einem Sieg einläuten. Die Stimmung ist derzeit sehr gut."   

 
Keine Bruchlandung wollen Julian Garzke und der SV GW Calberlah hinlegen. Der Spitzenreiter tritt am Sonntag beim derzeitigen Tabellenvierten TSV Hehlingen an. Foto: André WaWalther/regiosport24

       

Karsten Stephan: Fußball ist kein Wunschkonzert

Abstiegsbedrohter VfR muss nach Isenbüttel

ISENBÜTTEL. Jammern? - Fehlanzeige! Angesichts der prekären Tabellensituation will sich der Fußball-Bezirksligist VfR Eintracht Nord Wolfsburg am Sonntag (14.30  Uhr) auch beim MTV Isenbüttel behaupten, anstatt sich seinem Schicksal zu ergeben. "Fußball ist kein Wunschkonzert", so VfR-Trainer Karsten Stephan. 

Recht hat er, denn ansonsten wäre die Partie am Sonntag wohl nicht zustande gekommen. Denn im Falle einer Wahlmöglichkeit wäre die Eintracht wohl nur in letzter Instanz auf die Isenbütteler zurückgekommen. "Der MTV ist sehr gut drauf. In unserer Situation gibt es allerdings auch nur bedingt schwere und leichte Gegner. Fakt ist, wir brauchen die Punkte, da wir zurzeit wenig Spielraum haben", erklärt Wolfsburgs Trainer.  

Gleichermaßen große Bedeutung wird der Begegnung übrigens auch von Isenbütteler Seite eingeräumt. Verständlich, angesichts der kürzlichen Niederlagen gegen Calberlah und Reislingen. "Wir sind zwar wieder in der Spur, wenn wir oben dranbleiben wollen, muss das aber auch so bleiben", fordert MTV-Trainer Dieter Winter, der aber Respekt hat vor den krisengeschüttelten Wolfsburgern: "Wir müssen auf der Hut sein, denn bereits beim 4:3-Erfolg im letzten Aufeinandertreffen haben sie uns spielerisch viel abverlangt. Ich verstehe nicht, warum sie unten stehen!"  

 

Vor dem Kellerduell gegen Osloß:

Coach Andreas Kastner-Blödorn plant ab sofort ohne Ceylan, Hepyetkin und Feldner

Von Jens Neumann und Steffen Erkenbrecher       
GIFHORN/WOLFSBURG. So langsam steuert die Fußball-Bezirksliga in Richtung Winterpause. Zurücklehnen kann sich deshalb aber noch niemand, denn viele Vereine brauchen die Punkte der letzten fünf Spieltage dringendst. 

TuS Müden/Dieckhorst - MTV Gifhorn II (So., 14 Uhr).

Zuletzt gab es einen wichtigen Erfolg für die Müdener - und zwar beim 4:1-Sieg im Kellerduell gegen die SV Gifhorn. Der Lohn dafür: Das Polster auf die Abstiegsränge beträgt sieben Zähler. Doch wen interessieren in Müden eigentlich noch die unteren Ränge? Mit einem weiteren Sieg könnten sie nämlich den Anschluss an die Spitzengruppe schaffen.  

SV Gifhorn - SV Osloß (So., 14  Uhr).

Die Ziele, sie wurden neu abgesteckt bei den Gifhornern angesichts des katastrophalen Saisonstarts. "Wir wollen in diesem Jahr nun wenigstens noch auf 20 Punkte kommen", erklärt Trainer Andreas Kastner-Blödorn. Heißt: In den nächsten fünf Partien muss sein Team neun Zähler einfahren. "Mit den ersten dreien wollen wir am Sonntag anfangen, zumal wir Osloß mit unten reinziehen können", offenbart Gifhorns Coach.      

Auf Nachfrage bestätigte "Aki" zudem auch, dass er künftig auf die Dienste von Sahin Ceylan, Mehmet Hepyetkin und Timo Feldner verzichten wird. "Ich habe Konsequenzen angedeutet - und diese nun auch gezogen", betonte der Spielertrainer der SV Gifhorn. "Diese Spieler helfen uns aus sportlichen und disziplinarischen Gründen nicht weiter. Ich plane ab sofort ohne sie. Mein Job ist es, dass wir nun Ruhe reinbekommen", sagte Kastner-Blödorn und schob nach: "Bevor ich einen Spieler verliere, der voll mitzieht, trenne ich mich lieber von den Störfaktoren."    

SV Meinersen/Ahnsen/Päse - SV Reislingen/Neuhaus (So., 14 Uhr).

Trotz des 1:0-Erfolges in Osloß, die "rote Laterne" leuchtet weiterhin in Meinersen. Dementsprechend wichtig wäre es für das Team von Volker Steding, in der Erfolgsspur zu bleiben. Gegen wiedererstarkte Reislinger wird das aber mit Sicherheit nicht einfach.      

SV Sandkamp - TuS Neudorf-Platendorf (So., 14 Uhr).

Sie sitzen derzeit auf wackeligem Stuhl, die Sandkämper. Zwar haben sie rechtzeitig die Kurve bekommen und rangieren nun im Tabellenmittelfeld, dennoch ist in beide Richtungen weiterhin alles offen. Ein Sieg gegen den Tabellensechsten hätte also durchaus eine positive Wirkung, zumal der TuS damit überholt werden würde.   

 

Holzland im Verfolgerduell mit dem 1. FC Wolfsburg

SV Brunsrode/Flechtorf beim FC Brome

Von Gundolf Tospann    
HELMSTEDT. Richtungsweisende Partien für die beiden Teams aus der Region in der Fußball-Bezirksliga 1: Während der STV Holzland gegen den 1. FC Wolfsburg im Verfolgerduell dem Klassenprimus Calberlah halbwegs auf den Fersen bleiben kann, geht es für den SV Brunsrode/Flechtorf darum, nicht auf einen Abstiegsplatz abzurutschen. Die Soleinsky-Elf spielt beim FC Brome, der eine ähnliche Ausgangslage hat.    

FC Brome - SV Brunsrode/Flechtorf (So., 14 Uhr).

"Das ist ein ganz wichtiges Spiel. Brome steht wie wir unter Druck. Um nicht ganz unten reinzurutschen, dürfen wir uns kein Geplänkel leisten. Ein Remis ist dort zu wenig", bringt es Klaus Soleinsky auf den Punkt und reist mit seinen Mannen zuversichtlich in den Gifhorner Nord- ostkreis. "Mit einem mulmigen Gefühl fahren wir nach unserem guten Spiel gegen den SV Sandkamp da nicht hin. Wenn wir an diese kampfbetonte Leistung anknüpfen, dann können wir beim FC auch was reißen", ist sich der SV-Trainer sicher.      

"Natürlich wird die Tagesform und auch ein Quäntchen Glück mit im Spiel sein", schränkt Soleinsky ein, der bei einem Dreier mit seiner Mannschaft am kommenden Gegner vorbei ziehen kann. Personell kann der Interimscoach am Sonntag fast aus dem Vollen schöpfen. Lediglich aus privaten Gründen muss er auf Marco Djuran verzichten. Wieder im Kader sind nach ausgestandenen Verletzungen Marcel Bellina und Ben Padel. "In der Offensive werden wir mit Sicherheit gut aufgestellt sein", freut sich Klaus Soleinsky.     

STV Holzland - 1.FC Wolfsburg (So., 14 Uhr).

"Auf unserem kleinen Platz in Volkmarsdorf haben wir sicherlich gute Chancen. Außerdem ist der FC eine Mannschaft, die uns liegt", schaut STV-Trainer Waldemar Josef der Partie gegen den Bezirksoberliga-Absteiger entgegen. Allerdings hat der Holzländer Übungsleiter auch viel Respekt vor dem Team von Trainer Edwin Meyer. "Das ist schon ein Kaliber. Die Wolfsburger haben sehr gute Einzelspieler in ihren Reihen."      

Personell und auch taktisch sind eventuell Veränderungen bei den Holzländern gegenüber den letzten Partien möglich. "Einige unserer Jugendlichen machten zuletzt einen etwas schlappen Eindruck. Es macht sich bei ihnen die höhere Belastung im Herrenbereich bemerkbar. Dies ist aber ganz normal. Deshalb wird es vielleicht personelle Änderungen geben", berichtet Waldemar Josef und denkt auch über eine andere taktische Ausrichtung als gewohnt nach: "Vielleicht werde ich die Mannschaft defensiver einstellen."    

 

Torjäger:
18  Tore: Stöbermann (Isenbüttel).     
13 Tore: Hoffart (Platendorf).  
11 Tore: T. Röhrs (Holzland).  
10 Tore: Krasniqi (Platendorf).
  9 Tore: Nicoll (Brome), M. Plagge, Plotek (beide Calberlah), Bischoff (Hehlingen), Weber (Sandkamp).   
  8  Tore: J. Kamieth (FC Wolfsburg), Cirousse (Osloß), Muradyan (Sandkamp), Breuer (SV Gifhorn).
  7  Tore: Brömel (Isenbüttel),Carlino (Osloß).  
  6  Tore: Wiezorek (Brunsrode), Hernier (Calberlah), Dürkopp (Eintr. Nord) und andere.  

 Bezirksliga: 13. Spieltag Spielberichte

 AZ: 03.11.08

 

Nach der Pause legt Calberlah richtig los
«(hot) Der Spitzenreiter festigt seine Top-Position! Der SV GW Calberlah ließ in der Fußball-Bezirksliga gegen den FC Brome nichts anbrennen und gewann nach einem tollen zweiten Durchgang verdient mit 6:2 (2:1). »„In der ersten Halbzeit war‘s eigentlich zu wenig, aber Brome konnte keinen Nutzen daraus schlagen, dass wir nicht gut waren“, erklärte Calberlahs Coach Frank Plagge. Nach dem Seitenwechsel fanden die Grün-Weißen dann bedeutend besser in die Partie – und sorgten schnell für klare Verhältnisse. Binnen 18 Minuten erzielten Timo Plotek und Philip Plagge ihre Tore Nummer 2, verwandelte Marcel Hernier einen Foulelfmeter, markierte Felix Plagge seinen ersten Treffer im GW-Dress – all das bescherte Coach Plagge eine ruhige zweite Halbzeit. „Wir sind in der letzten Viertelstunde aber zu fahrlässig mit unseren Chancen umgegangen, hätten noch vier Tore nachlegen können“, so die Kritik von Calberlahs Trainer. Ähnlich stark wie Angreifer Plotek: Außenverteidiger Jonas Remus, der insgesamt drei Treffer vorbereitete. «

GW: »Korsch – Remus, Gewinner, Theuerkauf (70. Meinhold), Claus – Hernier, Garzke (66. Bleistein), F. Plagge – Ulrich, P. Plagge (60. Meißner), Plotek. «

FC: »Wiswedel – Wegner, Sacher, Klinger – Nieswandt, Riebe (66. Lucke), Buhr, Dankert – Wiegmann (66. Grunau), Wodarsch (58. Lapin), Nicoll. «

Tore: »1:0 (20.) P. Plagge, 1:1 (25.) Nicoll, 2:1 (44.) Plotek, 3:1 (46.) Plotek, 4:1 (50.) P. Plagge, 5:1 (55.) Hernier (Foulelfmeter), 6:1 (63.) F. Plagge, 6:2 (85.) Grunau.

 

Osloß 0:1! „Liga wieder spannend“
«(hot) Ein Lebenszeichen vom Schlusslicht! Die SV Meinersen, Letzter in der Fußball-Bezirksliga, gewann beim SV Osloß nicht unverdient mit 1:0 (0:0). Den Treffer des Tages erzielte Gäste-Kapitän Tobias Niebuhr per Foulelfmeter. »„Das war einfach nur Kampf und Krampf“, erklärte SVO-Spielertrainer Babis Cirousse hinterher. Wahrscheinlich wäre die Partie aus seiner Sicht besser gelaufen, hätte Meinersens Keeper René Conrad nicht in der 15. Minute einen von Stefan Ott geschossenen Foulelfmeter gehalten. „Wir sind etwas glücklich mit dem 0:0 in die Pause gegangen“, musste SVM-Trainer Volker Steding zugeben. In der zweiten Halbzeit fand seine Mannschaft aber besser in die Partie, hatte mit einem Kopfball von Andrej Sterz und einem Lattenschuss von Iwan Hekk zwei gute Gelegenheiten. Doch das Schlusslicht brauchte einen Foulelfmeter, um die allerersten Saisonpunkte vom fremden Platz zu entführen: Meinersens Kapitän Nie-buhr machte es besser als Ott, versenkte in der 75. Minute zum 0:1. Aus seinen leichten Feldvorteilen konnte der SVO indes keinen Nutzen ziehen. Steding: „Das war natürlich enorm wichtig für uns.“ Die Gäste verringerten den Abstand auf die Nichtabstiegsplätze auf drei Punkte, da die direkten Konkurrenten SV Gifhorn, VfR Eintracht Nord und SV Brunsrode/Flechtorf nicht punkten konnten. Cirousse nahm die Heimpleite mit Galgenhumor: „So haben wir die Liga wieder spannender gemacht…“ «

SVO: »Schmidt – Wolfram (46. Fischer), Iatridis, Fochler, Ott – Jenk-ner, Garbone (76. Wilke), Sciaraffia, N. Radojevic – Cirousse, Lillo. «

SVM: »Conrad – Niebuhr, Obzorim, Hagemann, Wiehe – Winkelmann (70. Besselmann), Hekk, Sterz, Weiss – Lenk (88. Ahmi), Ahlers (76. Glindemann). «

Tor: »0:1 (75.) Niebuhr (Foulelfmeter).

 

Rückschlag: SV 1:4 in Müden
«(hot) Es sollte aufwärts gehen für die SV Gifhorn, doch was folgte, war ein erneuter Rückschlag für den Fußball-Bezirksligisten von der Eyßelheide. Nach dem 2:1 bei Schlusslicht Meinersen folgten für den Vorletzten nun eine 1:4-(0:0)-Niederlage beim TuS Müden-Dieckhorst und klare Worte von Coach Aki Kastner-Blödorn (siehe Interview). »Im ersten Durchgang war‘s von beiden Teams kein gutes Spiel. Gifhorn begann zwar besser, doch nach zehn Minuten nahm der TuS die Fäden in die Hand, ohne selbst zwingend zu sein. „Das war viel Krampf und spielerische Armut“, resümierte Müdens Spartenleiter Hansel Meier die ersten 45 Minuten. Besser wurde es nach der Pause – allerdings nur für die blau-gelben Gastgeber: Alexander Schulz zog aus 18 Metern trocken ab, versenkte das Leder fast direkt nach Wiederanpfiff im Winkel. Und der TuS ließ nicht nach: Zwei blitzsaubere Konter, die René Schmitz und wieder Schulz vollstreckten, sorgten für das 3:0 nach 73 Minuten. Fast wäre es nach Hakan Ustaoglus Anschlusstreffer aber noch einmal eng geworden, doch SV-Angreifer Tobias Breuer verpasste das 2:3, traf nur die Latte (85.). Den Schlusspunkt setzte Müdens Joker Sebastian Gieseking in der Nachspielzeit. Die 1:4-Pleite verpasste den Eyßelheidern nach dem kurzen Zwischenhoch wieder einen herben Dämpfer. Der Rückstand des Vorletzten aufs rettende Ufer vergrößerte sich jedoch nicht, da auch die Konkurrenz im Keller munter patzte. «

TuS: »Schlepps – Braband, Goedecke, Melzel, Damker – B. Bürsing, C. Gerike, Linneweh (80. Gieseking), Schulz (82. K. Bürsing) – Schmitz, S. Gerike. «

SV: »Mechelk – Wrasmann, Ceylan, Iroegbulem, Abazi – Marco Momberg, Jander, Kastner-Blödorn (46. Hepyetkin), Kuhls (67. Feldner) – Ustaoglu (83. Grünhage), Breuer. «

Tore: »1:0 (46.) Schulz, 2:0 (62.) Schmitz, 3:0 (73.) Schulz, 3:1 (83.) Ustaoglu, 4:1 (90.+4) Gieseking.


Sandkamp klettert nach 4:2 gegen SVB auf Platz neun
«(jk/tg) Befreiungsschlag für Sandkamp: Der SVS siegte beim SV Brunsrode/Flechtorf mit 4:2 und kletterte somit auf Platz neun in der Tabelle der Fußball-Bezirksliga. »«

MTV Gifhorn II – FC Wolfsburg 2:4 (2:1).»

Der FC Wolfsburg – die kleinen Bayern? Beim MTV II konnte der FC einen 0:2-Rückstand noch in einen 4:2-Sieg umwandeln – wie die Münchner jüngst gegen den VfL. „Wir hatten einen super Start. Doch nach dem Seitenwechsel kamen wir überhaupt nicht mehr in die Partie“, sagte MTV-Co-Trainer Ron Glindemann. „Deswegen geht der Sieg für den FC auch völlig in Ordnung.“ Gifhorn hatte in der Schlussphase zwar noch einmal gute Möglichkeiten, konnte diese aber nicht nutzen. FC-Trainer Edwin Meyer freute sich über die gedrehte Partie: „Ich habe taktisch umgestellt. Das hat sich gelohnt.“ «

MTV: »Will – Weferling, Kostka, Ende, Samkowez – Lippke, Düsel (60. Wagenmann), Glindemann, Suldin – Dinus, C. Schuster. «

FC: »M. Kamieth – Engelmann (46. Reis), Özdemir (46. Möllenbeck), Schmidt, Sander – Dösemeci, Weißgerber, König, J. Kamieth – D. Kamieth, Ramolla. «

Tore: »1:0 (14.) C. Schuster, 2:0 (35.) Dinus, 2:1 (40.) J. Kamieth, 2:2 (52.) Möllenbeck, 2:3 (64.) Weißgerber, 2:4 (80.) Schmidt. «

VfR Eintracht Nord Wolfsburg – STV Holzland 0:2 (0:1).»

Eintracht Nord spielte sich gegen defensivstarke Gäste kaum Chancen heraus. Doch wenn Wolfsburg vorm STV-Gehäuse auftauchte, wurde es richtig gefährlich. „Leider haben wir keine Möglichkeit genutzt. Uns fehlt das nötige Quäntchen Glück“, so VfR-Betreuer Eberhard Frey seufzend. STV schlug dagegen zweimal eiskalt zu. «

VfR: »Schwarz – Yahmadi, Korsch, Schömers, Eraslan – Kuschawe, Straub, Engelhardt, Osumek – Dürkop, Sven Krause. «

STV: »Pasche – H. Röhrs – Ratz, Dornfeld (71. Müller) – Kahlert, M. Röhrs, Matschewski (85. Hofer), Jürges, Pilzecker (57. Appel), Schultz – T. Röhrs. «

Tore: »0:1 (28.) Jürges, 0:2 (68.) T. Röhrs. «

SV Brunsrode/Flechtorf – SV Sandkamp 2:4 (2:3).»

Sandkamps Sieg war „nicht unverdient. Aber die Führung zur Pause war schon etwas glücklich“, sagte SVS-Coach Thomas Orth. „Sandkamp war letztlich im Abschluss cleverer“, fügte Brunsrodes Interimstrainer Klaus Soleinsky hinzu. Kurios: Sowohl der SVB (Marco Djuran) als auch Sandkamp (Orth) verschossen Foulelfmeter. „Dafür gebe ich eine Kiste Bier aus“, so der Gäste-Trainer nach seinem Fauxpas schmunzelnd. „Ich bin froh, dass wir dieses wichtige Spiel gewonnen haben. Dadurch haben wir uns einen Puffer verschafft.“ «

SVB: »Stenzel – Hoff – Forche, Siegers – Djuran, Görgen (75. Mühlhaus), S. Padel, Leis (85. Lommatzsch) – Eickmeier – Wiezoreck, Boukerma. «

SVS: »Hilmert – Gebert, Orth, Vokshi – Habhab, C. Müller, Amiri (55. Monsler), Lehnchen, Mero (80. Ince) – Weber, Muradyan. «

Tore: »0:1 (12.) Muradyan, 1:1 (18.) Wiezoreck, 1:2 (20.) Habhab, 2:2 (30.) Wiezoreck, 2:3 (35.) Lehnchen, 2:4 (55.) Weber.


Dreierpack: Stöbermann macht den Unterschied
«(tg) Es war das Duell der Torjäger: Arne Hoffart und der TuS Neudorf-Platendorf erwarteten den MTV Isenbüttel mit Dennis Stöbermann. Letzterer entschied mit seinen drei Toren das Privatduell für sich –»« und schoss seinen MTV zu einem 4:2-(2:1)-Erfolg in der Fußball-Bezirksliga. »Isenbüttel bestimmte die Partie von der ersten Minute an mit seinem druckvollen Spiel. „Daher geht der Sieg – auch in dieser Höhe – vollkommen in Ordnung“, meinte TuS-Trainer Ralf Ulrich. Zufrieden war MTV-Coach Dieter Winter, sagte aber dennoch: „Der Sieg hätte noch höher ausfallen können.“ An Stöbermann lag‘s nicht. Ulrich: „Dennis ist einfach ein klasse Torjäger. Er spielt unauffällig, weiß aber genau, wo ein guter Stürmer zu stehen hat. Heute waren wir die Leidtragenden seiner Qualitäten…“ Auch Winter fand nur lobende Worte für Stöbermann: „Er hat ein super Spiel gemacht. Heute muss Dennis einfach in die Elf des Tages.“ Aber auch Michael Theuerkauf (MTV) und Benjamin Rauhs (TuS) verdienten sich Bestnoten. In einem weiteren Punkt waren sich die Trainer noch einig: „Das Spiel war sehr kampfbetont, aber fair.“ «

TuS: »Hilken – Hoffart – Zäefi, Hadamek – Bösche (70. Ünlü), Cafer Gül, Kaufmann, Rauhs, Guse, Lücke – Krasniqi. «

MTV: »van der Vorst – Ebers, Jacobs, D. Dorenkamp – Ahrens, Renz, Theuerkauf, Limp, Gritzka (80. Koch) – Stöbermann (80. Ehmling), Brömel. «

Tore: »0:1 (17.) Stöbermann, 1:1 (30.) Lücke, 1:2 (38.) Renz, 1:3 (68.) Stöbermann, 1:4 (76.) Stöbermann, 2:4 (84.) Lücke.

 

 GR: 03.11.08

 

SV Grün-Weiß Calberlah - FC Brome 6:2 (2:1).

Tore: 1:0 P. Plagge (20.), 1:1 Nicoll (25.), 2:1, 3:1 Plotek (44., 46.), 4:1 P. Plagge (50.), 5:1 Hernier (55./FE), 6:1 F. Plagge (61.), 6:2 Grunau (82.).
In der ersten Hälfte tat der Spitzenreiter zu wenig, mit dem zweiten Spielabschnitt war SV-Trainer Frank Plagge dann aber zufrieden: "Von der 46. bis zur 75. Minute haben wir super gespielt. Es hätte sogar noch höher ausfallen können", berichtete Plagge. 
SV: Korsch - Claus, Theuerkauf (70. Meinhold), Gewinner, Remus - Garzke (66. Bleistein), Hernier, F. Plagge - Ullrich, Plotek, P. Plagge (60. Meißner).
FC: Wiswedel - Wegner - Nieswandt, Sacher, Klinger - Riebe (66. Lucke), Buhr, Dankert - Wodarsch (58. Lapin), Nicoll, Wiegmann (66. Grunau).   
 

Bericht im IK

 

 Bezirksliga: 13. Spieltag Vorberichte

 AZ: 31.10.08

 

FCB: Aussprache
«(hot/jk) Aussprache vor dem Duell beim Spitzenreiter: In Brome stand eine Fehleranalyse auf dem Plan. Doch ob die Bezirksliga-Fußballer des FC die Vorgaben gleich umsetzen können, bleibt abzuwarten – am Sonntag (14 Uhr) geht’s zu GW Calberlah. »„Wir müssten nicht da unten stehen“, ärgert sich FC-Spielertrainer René Wegner. Aufgrund der zuletzt gezeigten Leistungen gab‘s jetzt eine „deutliche Ansprache“, verrät Wegner. „Zu oft werden Anweisungen nur halbherzig angenommen. Das geht nicht. Denn wie du trainierst, so spielst du auch.“ Verstärkung bekommt Wegner derweil von Ex-Coach Peter Loeper, der als Torwarttrainer einsteigt. „Eine super Sache“, freut sich Wegner. In Calberlah genießt man es, ganz oben zu stehen. „Wir sind guten Mutes, dass wir oben bleiben“, sagt GW-Coach Frank Plagge, der hofft, dass die Aussprache des Gegners verpufft.

 

 

Bericht im IK

 

 

 GR: 31.10.08

Fußball-Bezirksliga Der 13. Spieltag  
Es kommt zum Verfolgerduell in der Bezirksliga: Der Tabellenfünfte aus Platendorf empfängt den ambitionierten MTV Isenbüttel. Nicht weniger vielversprechend sind allerdings auch die anderen Begegnungen.
So kann beispielsweise Spitzenreiter SV Calberlah Revanche an Brome nehmen. 

Calberlah will endlich wieder ohne "Glück" jubeln können       
Plagge-Elf erwartet Brome - Osloß gegen Meinersen      
Von Steffen Erkenbrecher  
     
So langsam kommt Licht ins Dunkle, denn sowohl im Tabellenkeller als auch an der Spitze der Fußball-Bezirksliga haben sich die Mannschaften vorläufig festgesetzt. Dementsprechend sind einige gefordert, am 13. Spieltag endlich die Trendwende einzuleiten.     

SV Grün-Weiß Calberlah - FC Brome (So., 14 Uhr). "Das Glück ist langsam ausgereizt" beim Tabellenführer aus Calberlah, zumindest sieht das Trainer Frank Plagge so. Und er hat Recht, denn tatsächlich bedurfte es zuletzt einiger "Last-Minute-Tore" bei den Grün-Weißen, um die Spitze zu behaupten. Es wird also Zeit, dass die Calberlaher wieder eine Schippe drauflegen. Denn eines steht fest: Mit den Bromern wartet nicht der Lieblingsgegner des SV. So setzte es für den Spitzenreiter zu Saisonbeginn eine 4:6-Pleite im Pokal in Brome. "Schon allein das sollte für uns Motivation genug sein. Wir müssen spielen wie die ersten 30 Minuten gegen Sandkamp, das war top. Anschließend waren wir hingegen nachlässig und luschig", moniert SV-Trainer Frank Plagge.   

Weiter auf dem Vormarsch: Felix Plagge und der SV GW Calberlah.      


SV Osloß - SV Meinersen (Sbd., 14 Uhr). Er spricht "vom schwierigsten Spiel der Saison", Osloß' Trainer Babis Cirousse. Der Grund dafür? "Die Meinerser stehen mit dem Rücken zur Wand. Sie müssen die Punkte, die sie gegen SV Gifhorn haben liegen lassen, wiederholen", so Cirousse weiter, der für das Wochenende erneut auf einige Leistungsträger verzichten muss. "Vielleicht werden wir angesichts dessen nicht so offensiv beginnen. Allerdings werden wir uns vor heimischer Kulisse sicher nicht verstecken", erklärt der Osloß-Coach.      
TuS Müden-Dieckhorst - SV Gifhorn (So., 14 Uhr). Die Trendwende, sie ist geschafft bei den Müdenern. Arbeitete sich das Team von Trainer Andreas Heindorff in den letzten drei Wochen dank sieben geholter Punkte doch bis auf den zehnten Platz vor. Doch Vorsicht ist geboten, denn noch immer beträgt das Polster auf die Abstiegsränge nur vier Pünktchen für den TuS. Dementsprechend wichtig ist die Partie gegen die Gifhorner, denn die rangieren auf einem der unliebsamen Plätze.    
MTV Gifhorn II - 1. FC Wolfsburg (So., 14 Uhr). Ein harter Brocken wartet am Sonntag auf die Zweitvertretung der Gifhorner, schließlich reist die beste Defensive (15) in das Sportzentrum Süd. Für den sechsten Saisonsieg wird also besonders der Offensive der Schwarz-Gelben gefordert sein.       
VfR Eintracht Nord Wolfsburg - STV Holzland (So., 14 Uhr). Sie sammeln fleißig Pünktchen um Pünktchen. Doch so wirklich viel gebracht haben die drei Unentschieden zuletzt der Eintracht nicht. Rangiert das Team von Trainer Karsten Stephan doch noch immer auf einem Abstiegsplatz. Folgerichtig gehört die Favoritenrolle dem Tabellensechsten aus Holzland.       
SV Brunsrode/Flechtorf - SV Sandkamp (So., 14 Uhr). Es ist das Duell der beiden Aufsteiger, das gleichzeitig ein Kellerkrimi ist. Denn sowohl dem Gast aus Sandkamp als auch den Brunsrodern sitzen die Abstiegsränge bedenklich nah im Nacken. Bei den Brunsrodern sogar noch ein stückweit näher nach zuletzt fünf sieglosen Spielen in Serie und der 2:8-Demontage in Isenbüttel.   


"Ballermänner" unter sich      
Platendorf empfängt Isenbüttel zum Verfolgerduell - Punkt ist beiden zu wenig 
 
Von Steffen Erkenbrecher       
PLATENDORF. Die Tabellenspitze im Visier: Wenn sich am Sonntag (14 Uhr) in Platendorf der beheimatete TuS und der MTV Isenbüttel in der Fußball-Bezirksliga gegenüberstehen, treffen zwei der ärgsten Verfolger von Spitzenreiter SV Calberlah aufeinander. Und beide wollen eines ganz sicher nicht: den Anschluss verlieren! 
Es darf also mit einer vielversprechenden Begegnung gerechnet werden beim Kräftemessen in Platendorf. Zumal nicht allein die Tabellensituation das Duell zu einem ganz besonderen macht, sondern auch die Statistik. Denn diese offenbart, dass sowohl die Isenbütteler (38) als auch die Platendorfer (36) zu den besten Offensivmannschaften der Liga zählen. Kein Wunder also, dass beide Konkurrenten ihr Heil am Sonntag in der Offensive suchen wollen.  
"Platendorf hat ein sehr starkes Mittelfeld mit Hoffart und Kaufmann, zudem einen guten Sturm. Im hinteren Bereich haben sie allerdings Probleme, das werden wir versuchen, mit unseren drei Spitzen auszunutzen", erklärt Isenbüttels Trainer Dieter "Pimpel" Winter, der für die Partie gegen den Tabellenfünften ein klares Ziel ausgegeben hat: "Wir wollen unbedingt oben dranbleiben, dafür brauchen wir einen Dreier."  
Selbstbewusste Töne also aus dem Lager der Blau-Weißen. Doch wen verwundert das anhand des kürzlichen 8:2-Erfolges gegen Brunsrode? "Na klar hört sich das gut an. Allerdings haben wir auch da wieder zwei dämliche Treffer bekommen", moniert "Pimpel", der allerdings für den Sonntag wieder mehr Alternativen im Abwehrverbund zur Verfügung haben wird: Dirk Jacobs und Jörg Lüthge kehren nach Rotsperre zurück. 
Gleichermaßen lichtet sich übrigens auch bei den Platendorfern die Ausfallliste. So kehrt neben Björn Schrader auch Benjamin Rauhs ins Platendorfer Aufgebot zurück. "Wir wissen, warum wir zuletzt verloren haben - wir waren personell sehr gebeutelt. Zum Glück ist es jetzt wieder besser", erklärt Platendorfs Mittelfeldregisseur Arne Hoffart, dem die Luft in der Spitzengruppe zu gefallen scheint: "Unser Tabellenplatz ist sehr schön, und wir wollen uns behaupten. Deshalb gibt es für uns zu Hause auch keinen Grund, auf Unentschieden zu spielen!"     

Torjäger der Bezirksliga 1:
15 Tore: Stöbermann (Isenbüttel).

13 Tore:Hoffart (Platendorf).

10 Tore: Torsten . Röhrs (STV Holzland), Krasniqi (TuS Neudorf-Platendorf).

9 Tore: M. Plagge (Calberlah), Bischoff (Hehlingen).

8 Tore: Nicoll (FC Brome), Cirousse (SV Osloß), Weber (SV Sandkamp), Breuer (SV Gifhorn).

7 Tore: Plotek (Calberlah), J. Kamieth (1. FC Wolfsburg), Brömel (Isenbüttel), Carlino (Osloß), Muradyan (Sandkamp).

6 Tore: Dürkop (VfR Eintracht Nord Wolfsburg), Dornfeld (STV Holzland) u. a.

 

 Bezirksliga: 12. Spieltag Spielberichte

 GR: 27.10.08

 

Theuerkauf rettet Grün-Weiß den späten Sieg
Tabellenführer Calberlah siegt mühsam mit 3:2 in Sandkamp
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Müden mit Punktgewinn beim 1. FC Wolfsburg

Sandkamp forderte den Spitzenreiter der Fußball-Bezirksliga aus Calberlah bis zum Ende, musste sich in der Nachspielzeit dann aber 2:3 geschlagen geben.

Isenbüttel feierte indes einen 8:2-Kantersieg über Brunsrode.

SV Sandkamp - SV Grün-Weiß Calberlah 2:3 (1:1).

Tore: 0:1 Plotek (13.), 1:1, 2:1 Weber (45., 54.), 2:2 Loschkin (80., ET), 2:3 Theuerkauf (90.).
Sandkamp verkaufte sich gut gegen den Spitzenreiter, stand am Ende jedoch unglücklich mit leeren Händen da. "Aufgrund unserer Leistung hätten wir einen Punkt verdient gehabt", bedauerte Sandkamps Pressewart Robin Scheil.
SVS: Hilmert - Orth - Gebert, Vokshi (70. Loschkin/90. Mundry) - Mero, C. Müller, Habhab, Amiri, Monsler - Weber, Muradyan (81. Ince).
SVC: Korsch - Claus (73. Heise), Gewinner, Theuerkauf, Remus - Garzke, Hernier - F. Plagge (65. Meinhold) - Ullrich, M. Plagge, Plotek.

 

MTV Gifhorn II - VfR Eintracht Nord Wolfsburg 1:1 (1:0).

Tore: 1:0 Fabio (44.), 1:1 Dürkop (82.). Rot: Fabio (79., MTV). Gelb-Rot: Sven Krause (83., VfR).
In der ersten Hälfte hatte der MTV das Spiel im Griff, "in Halbzeit 2 haben wir dann den Faden verloren", so Gifhorns Trainer Hartmut Müller. "Die Rote Karte war dumm, das Remis geht insgesamt in Ordnung", bilanzierte Müller.
MTV: Mohring - Weferling, Kostka, Fabio, Samkowez - Suldin, Lippke, Glindemann, Düsel (84. S. Schuster) - C. Schuster, Jfeily.
VfR: Schwarz - Yahmadi, Korsch, Schömers, Eraslan - Engelhardt, Straub, Sappok (60. Kuschawe), Karlowski - Sven Krause, Dürkop.
1. FC Wolfsburg - TuS Müden-Dieckhorst 2:2 (1:1).

Tore: 1:0 D. Kamieth (22.), 1:1 Schmitz (45.), 2:1 J. Kamieth (50., FE), 2:2 K. Bürsing (90.).
Zwei Ecken-Gegentore kosteten dem 1. FC den Sieg. "Das war ärgerlich, das Chancenverhältnis ging klar an uns. Am Ende waren wir zu unkonzentriert, wir haben zwei Punkte liegen gelassen", resümierte FC-Trainer Edwin Meyer.
1. FC: M. Kamieth - Özdemir (46. Hysemi), Schmidt, Sander, Dösemeci - Reis (75. Möllenbeck), Weißgerber, König, J. Kamieth - Ramolla (75. Engelmann), D. Kamieth.
TuS: Schlepps - Braband, Gödecke, Damker (76. K. Bürsing), Melzel - C. Gerike (66. Schulz), B. Bürsing, Torben Döring (80. Rosebrock), Linneweh - S. Gerike, Schmitz.
TSV Hehlingen - SV Osloß 3:0 (2:0).

Tore: 1:0 Hermann (15.), 2:0 Ackermann (37.), 3:0 Hermann (55.).
Ein verdienter Heimsieg für den TSV: "Der Erfolg hätte höher ausfallen können, wir sind mit unseren Kontern fahrlässig umgegangen", so Hehlingens Coach Dietmar Koch.
TSV: Buchholz - Ackermann, Präger, Scheffel, Michalski - Wohlgemuth (71. Ross), Atouani (73. T. Jauster), D. Jauster, Oliver - Schäfer (84. Schenker), Hermann.
SV: Logdeser - Fochler, Ott, Wolfram, Pieper (46. Siebert) - Jenkner, Garbone, N. Radojevic, Sciaraffa (80. Fillinger) - Cirousse, G. Radojevic.
FC Brome - SV Reislingen 2:4 (0:2).

Tore: 0:1 D. Stumpp (12.), 0:2 T. Cyrys (29.), 0:3 D. Stumpp (55.), 1:3 Brinkmann (60.), 2:3 Wegner (65.), 2:4 T. Cyrys (82.).
"Der Sieg ist verdient, spielerisch war Reislingen besser", konstatierte FC-Betreuer Tim Baumgarten.
FC: Wiswedel - Sacher, Riebe, Wiegmann (70. Lucke) - Grunau (60. Klinger), Wegner, Dankert, Buhr, Nieswandt - Nicoll, Brinkmann.
SV: Sehm - M Cyrys, Stiller, Eichler, Wolkowski (60. Scholz) - Rode (70. Stuhlmacher), J. Stumpp, T. Cyrys, Spahn - Funke, D. Stumpp.

 

Gifhorn mit Glück im Kellerduell
 2:1-Erfolg in Meinersen durch späten Doppelpack

 Von Jens Neumann
MEINERSEN. Die "rote Laterne" der Fußball-Bezirksliga, sie wird auch in den nächsten Wochen in Meinersen leuchten. Denn: Die SV verlor das Kellerduell gegen die SV Gifhorn mit 1:2 (1:0) und verpasste damit die Chance, an den Gästen vorbeizuziehen.

 Und diese Möglichkeit ließen die Meinerser geradezu fahrlässig aus. Denn nach dem Führungstor durch Andreas Lenk, der von einem Torwartfehler profitierte und zum 1:0 abstaubte (15.), vergaßen die Gastgeber, den Sack zuzumachen. Lenk, Vogelmann und vor allem Hagemann hätten das 2:0 machen müssen. "Der Abschluss war schon Kreisliga", sagte Meinersens Coach Volker Steding zu der Szene, in der Hagemann aus drei Metern den Ball nicht im Gästetor unterbrachte.

Nach der Pause agierten die Gifhorner dann aggressiver, hatten mehr vom Spiel. "Wir hatten trotzdem gute Konterchancen", erklärte Volker Steding. Doch erneut vergaben die Gastgeber beste Möglichkeiten durch Lenk, Hekk und Niebuhr, dessen Schuss nur an die Latte klatschte.

Und diese Fahrlässigkeit wurde in der Schlussphase bitter bestraft. Hakan Ustaoglu (85.) und Burim Abazi (86.) wendeten mit ihrem Doppelpack noch das Kellerduell. "Die Erleichterung ist riesengroß. Meinersen war spielerisch besser, doch meine Mannschaft hat eine Riesenmoral bewiesen", freute sich SVG-Spielertrainer Andreas Kastner-Blödorn, fügte aber auch hinzu: "Ich kann mit Volker Steding mitfühlen. Meinersen hat vergessen, den Sack zuzumachen. Es war ein ,Schweinespiel', in dem wir Glück gehabt haben.

Überschattet wurde das Spiel von einem tragischen Vorfall am Rande: Ein Zuschauer brach nach 20  Minuten an der Linie zusammen, der Notarzt musste anrücken. Die Partie wurde nach 30-minütiger Unterbrechung fortgesetzt.

Tore: 1:0 Lenk (15.), 1:1 Ustaoglu (85.), 1:2 Abazi (86.).
Meinersen: Conrad - Voigt, Winkelmann (88.  Benzer), Niebuhr, Hagemann - Vogelmann, Glindemann, Hekk, Weiss - Ahlers (80. Fröhling), Lenk.

Gifhorn: Mechelk - Jander (65.  Grünhage), Iroegbulem, Ceylan, Wrasmann - Momberg, Vaz (46.  Abazi), Ustaoglu, Lippke - Kastner-Blödorn, Breuer.

 

2:8 - Soleinsky-Elf geht böse unter
 SV Brunsrode/Flechtorf ohne Chance beim MTV Isenbüttel - Torhüter Stenzel verhindert höhere Niederlage

 Von Gundolf Tospann
BRUNSRODE/FLECHTORF. Kein Bezirksliga-Niveau zeigte der SV Brunsrode/Flechtorf in der Staffel 1 beim MTV Isenbüttel. Der Aufsteiger kassierte eine auch in dieser Höhe verdiente 2:8 (0:5)-Klatsche.

In den ersten 20 Minuten konnte der Aufsteiger noch halbwegs mit den spielerisch eine Klasse besser agierenden Isenbütteler Kickern mithalten. Nach dem Führungstreffer der Gastgeber durch Dennis Stöbermann (12.) hatte Till Eickmeier sogar den möglichen zwischenzeitlichen Ausgleich auf dem Fuß. Er setzte das Runde jedoch gegen den Pfosten.

Dies war es dann aber in den ersten 45 Minuten mit der Angriffsherrlichkeit der Gäste. Die Winter-Elf beherrschte das Spiel nach Belieben und legte bis zum Pausentee vier weitere Treffer nach. "Wir hätten wesentlich höher führen müssen", meinte MTV-Trainer Dieter Winter zu Beginn des zweiten Durchgangs - und bejubelte gleich nach sieben Minuten den sechsten Treffer seines Teams.

Im Anschluss legten die Hausherren eine "schöpferische" Pause ein und die Soleinsky-Elf kam etwas besser ins Spiel - und zu einem Treffer. MTV-Keeper van der Vorst klatsche einen harmlosen Ball ab. Thomas Boukerma (68.) reagierte am schnellsten und schob den Ball ein. Keine vier Minuten später war der alte Trefferabstand wieder hergestellt. Nach einem tollen Solo markierte Jan Ahrens das 7:1.

Wie im ersten Durchgang kamen danach wieder die "Minuten" des Isenbüttelers André Brömel. Im Minutentakt "bombadierte" der quirlige Stürmer das SV-Gehäuse. Dass er in dieser Spielphase "nur" einmal traf, lag an SV-Keeper Amin Stenzel, der mit klasse Paraden eine zweistellige Niederlage verhinderte. Den zählbaren Schlusspunkt in dieser sehr einseitigen Begegnung setzten allerdings die Gäste. Mit einer klasse Einzelleistung betrieb Till Eickmeier für seine Mannen Ergebniskosmetik.

"Ich bin maßlos von meiner Mannschaft enttäuscht. Wir haben die Zweikämpfe nicht angenommen. Das Stellungsspiel fehlte ganz. Das, was wir gezeigt haben, war nur Kreisliga-Niveau. Mehr habe ich nicht zu sagen", kommentierte SV-Interimstrainer Klaus Soleinsky die Pleite kopfschüttelnd .

Tore: 1:0 Stöbermann (12.), 2:0, 3:0 Brömel (37./38.), 4:0 Renz (40.), 5:0 Stöbermann (44.), 6:0 Ebers (52.), 6:1 Boukerma (68.), 7:1 Ahrens (72.), 8:1 Brömel (78.), 8:2 Eickmeier (81.).

SV: Stenzel - Forche, Marschke, Hoff (66. Gökkus) - S. Padel, Goergen (64. Lommatzsch), Djuran, Leis, Eickmeier - Wiezorek, Boukerma.

 

STV Holzland ist wieder zurück in der Erfolgsspur
 Josef-Elf schlägt TuS Neudorf-Platendorf 4:1

 HOLZLAND. Der nun ehemalige Tabellenzweite TuS Neudorf-Platendorf ließ in der Fußball-Bezirksliga 1 Federn beim STV Holzland. Die Mannen von Trainer Waldemar Josef setzten sich 4:1 durch.

Über Kampf kauften die Holzländer den Moorkickern mit zunehmender Spielzeit den Schneid ab und setzten selbst spielerische Akzente. So auch in der 20 Minute. Timo Dornfeld setzte sich klasse durch und flankte in den Strafraum. Hier zeigte Goalgetter Torsten Röhrs, dass er auch mit dem Kopf treffen kann. Den zweiten Treffer der Gastgeber markierte Timo Dornfeld, der einen Ball abstaubte. Mit diesem Ergebnis wurden die Seiten getauscht.

Nach der Pause kam der TuS etwas besser ins Spiel - und zum zwischenzeitlichen Anschlusstreffer durch Alban Krasniqi (68.). Im Gegenzug war der alte Abstand aber wieder hergestellt. Eine Vorlage von Kevin Schultz schoss Torsten Röhrs ein. Durch diesen Treffer war die Moral der Gäste gebrochen. Durch eine klasse Einzelleistung markierte Timo Dornfeld in der Schlussminute den Endstand.

"Über den Kampf sind wir in die Partie gekommen und haben dann ein klasse Spiel gemacht. Der Sieg ist auf jeden Fall verdient, vielleicht aber um ein Tor zu hoch ausgefallen", resümierte Holzlands Trainer Waldemar Josef.

Tore: 1:0 T. Röhrs (20.), 2:0 Dornfeld (35.), 2:1 Krasniqi (68.), 3:1 T. Röhrs (69.), 4:1 Dornfeld (90.).
STV: Pasche -H. Röhrs, Kahlert, Ratz - Matschewski, Pilzecker, M. Röhrs, Jürges, Schultz (75. Hansmann), Dornfeld - T. Röhrs (80. Müller). 


 

 A7: 24.10.08

 

SV Sandkamp – GW Calberlah 2:3 (1:1).»
 Top-Start und ein Last-Minute-Treffer – so holte sich der Spitzenreiter den Sieg! „Dabei haben wir nach dem 0:1 ein klasse Spiel abgeliefert“, sagte SV-Trainer Thomas Orth. „Allerdings nur bis zur 80. Minute…“ Sandkamp kam bei Calberlahs Sturmlauf in der Anfangsphase mit nur einem Gegentor noch gut davon. Doch dann wurde der SVS immer besser. GW-Trainer Frank Plagge: „Wir haben uns das Spiel aus der Hand nehmen lassen.“ Sandkamp drehte den Spieß um, ging 2:1 in Führung. Dann war wieder Calberlah am Drücker: Ein Eigentor und ein Treffer in der vierten Minute der Nachspielzeit brachten doch noch den Dreier. «

SV: »Hilmert – Vokshi (70. Loschkin; 90. Mundry), Orth, Gebert – Habhab, C. Müller, Mero, Monsler, Amiri – Weber, Muradyan (77. Ince). «GW:» Korsch – Claus (70. Heise), Remus, Gewinner, Theuerkauf – Garzke, Hernier, F. Plagge (61. Meinhold) – Ullrich, Plotek, M. Plagge. «

Tore:» 0:1 (13.) Plotek, 1:1 (44.) Weber, 2:1 (55.) Weber, 2:2 (80.) Loschkin (Eigentor), 3:2 (90+4.) Theuerkauf. «

 

Hehlingen jubelt: „Taufe bestanden“
«(jk) Hehlingen setzt seine Siegesserie fort: Der TSV gewann gegen den SV Osloß mit 3:0 (2:0) und bleibt als einziges Team der Fußball-Bezirksliga zu Hause ungeschlagen. »Es war auch ein Duell der ersatzgeschwächten Mannschaften. „Unsere personelle Situation ist nicht mehr schön“, so SVO-Spielertrainer Babis Cirousse. „Wir hatten deswegen einfach nicht die Mittel, spielerisch dagegen zu halten.“ Zwar war auch Hehlingen von etlichen Ausfällen gebeutelt, doch die Hausherren kamen mit diesem Umstand besser zu Recht. „Hut ab vor meinen jungen Spielern. Sie haben die Bezirksliga-Taufe bestanden“, lobte ein zufriedener TSV-Coach Dietmar Koch. Zur Pause führten die Hausherren schon mit 2:0, nach dem Seitenwechsel kam schnell das 3:0 – und Osloß war geschlagen. „Ein verdienter Sieg, der höher hätte ausfallen können“, so Koch mit Blick auf zahlreiche ausgelassene Chancen. Auch Cirousse musste anerkennen: „Hehlingen hat nicht umsonst zu Hause noch kein Spiel verloren. Der TSV hat verdient gewonnen.“ «

TSV: »Buchholz – Ackermann, Präger, Scheffel, Michalski – Wohlgemuth (71. Ross), Atouani (73. T. Jauster), D. Jauster, Oliver – Schäfer (84. Schenker), Herrmann. «

SV: »Logdeser – Wolfram (46. Siebert), Fochler, Ott, Pieper – Jenkner, Garbone, Sciaraffia (81. Fillinger), N. Radojevic – G. Radojevic, B. Cirousse. «

Tore: »1:0 (15.) Herrmann, 2:0 (37.) Ackermann, 3:0 (55.) Herrmann.

 

Fabio: Erst trifft er, dann sieht er Rot
«(hot) Er hätte der Held des Spiels werden können, doch am Ende war Fabio, Innenverteidiger des MTV Gifhorn II, die tragische Figur. Auch dank seiner Roten Karte spielte die MTV-Reserve in der Fußball-Bezirksliga nur 1:1 (1:0) gegen den VfR Eintracht Nord Wolfsburg. »Soviel Spannung hätte es nicht bedurft – wenn die Gifhorner Zweitvertretung ihre Chancen in der Anfangsphase genutzt hätte: Fadi Jfeily (2), Juri Suldin und Christoph Schuster vergaben jedoch. Der Rest war kaum erwähnenswert – viele lange Bälle, viele Fehler. Erst kurz vor dem Pausenpfiff passierte wieder etwas: Die Wolfsburger bekamen den Ball nach einem Standard nicht raus, Fabio war aufgerückt, markierte mit der Pike das 1:0. Nach der Pause blieb‘s schwach. Viel bekam der VfR trotz Bemühungen nicht auf die Reihe, Gifhorn II machte zu wenig aus der spielerischen Überlegenheit. Spannend wurde es erst, als Fabio wieder eingriff. Einen Schubser wertete der Schiri als Tätlichkeit – hart, aber vertretbar. Für Fabio war’s der dritte Platzverweis der Saison. In Überzahl kam der VfR, auch nach einem Freistoß, durch Daniel Dürkop zum 1:1. Vielleicht hätte es noch mehr werden können, doch Sven Krause musste nach einem Foul an der Mittellinie mit Gelb-Rot vom Platz. VfR-Trainer Karsten Stephan: „Nach der Pause passte der Einsatz. Der Punkt ist für uns natürlich trotzdem zu wenig.“ «

MTV: »Mohring – Weferling, Fabio, Kostka, Samkowez – Suldin, Lippke, Glindemann, Düsel (78. S. Schuster) – C. Schuster, Jfeily. «

VfR: »Schwarz – Yahmadi, Korsch, Schömers, Eraslan – Sappok (66. Kuschawe), Engelhardt, Karlowski, Straub – Dürkop, Sven Krause. «

Tore: »1:0 (44.) Fabio, 1:1 (80.) Dürkop. «Gelb-Rot:» Sven Krause (VfR/81.). «Rot: »Fabio (MTV/77.).

 

Nur 2:2 gegen Müden: Zwei Ecken kosten FC den Sieg
«(hot/tg) Wieder nur remis: Der FC Wolfsburg ließ im zweiten Heimspiel in Folge Federn, kam in der Fußball-Bezirksliga gegen Müden nicht über ein 2:2 hinaus. »«

FC Wolfsburg – TuS Müden-Dieckhorst 2:2 (1:1).»
Dieses 2:2 – es war ein ganz bitteres aus Wolfsburger Sicht. Kurz vor dem Pausen- und kurz vor dem Abpfiff gab’s den Ausgleich, jeweils nach einer Ecke. „Da stimmte die Zuordnung nicht“, ärgerte sich FC-Coach Edwin Meyer. Müdens Trainer Andreas Heindorff: „Zwischendurch hatten wir schon Glück. Aber im Grunde haben wir uns den Punkt verdient.“ «

FC: »M. Kamieth – Schmidt, Dösemeci, Sander, Özdemir (46. Hyseni) – Reis (75. Möllenbeck), Weißgerber, König, J. Kamieth – D. Kamieth, Ramolla (75. Engelmann). «

TuS: »Schlepps – Braband, Damker (74. K. Bürsing), Goedecke, Melzel – B. Bürsing, C. Gerike (64. Schulz), Torben Döring (74. Rosebrock), Linneweh – S. Gerike, Schmitz.

 «Tore: »1:0 (22.) D. Kamieth, 1:1 (44.) Schmitz, 2:1 (50.) J. Kamieth (Foulelfmeter), 2:2 (89.) K. Bürsing. «

 

FC Brome – SV Reislingen/Neuhaus 2:4 (0:2).»
FC-Spielertrainer René Wegner brach das 2:4 auf eine einfache Formel herunter: „Qualität und Kaltschnäuzigkeit hat sich gegen Naivität und Dummheit durchgesetzt.“ Der SVR mausert sich, blieb zum dritten Mal in Folge unbesiegt. Reislingens Coach Andreas Löwner: „Wir haben ein tolles Spiel gezeigt.“ «

FC: »Wiswedel – Riebe, Sacher, Wegner – Buhr, Dankert, Nieswandt (82. Traue), Grunau (55. Klinger) – Nicoll, Brinkmann, Wiegmann (69. Lucke). «

SV: »Sehm – Eichler, Stiller, T. Cyrys, Wolkowski (61. Schrock) – M. Cyrys, Rode (69. Stuhlmacher), Spahn, J. Stumpp – D. Stumpp, Funke. «

Tore: »0:1 (21.) Rode, 0:2 (28.) Rode, 0:3 (49.) Funke, 1:3 (59.) Brinkmann, 2:3 (64.) Wegner, 2:4 (72.) T. Cyrys. «

 

 Bezirksliga: 12. Spieltag Vorberichte

 AZ: 24.10.08

 

Sandkamp: Extra-Portion Motivation


«(jk/hot) Sandkamp will den Spitzenreiter ärgern:

Der SVS empfängt am Sonntag in der Fußball-Bezirksliga den SV GW Calberlah –

und die Truppe von Coach Thomas Orth ist gegen den Tabellenführer richtig motiviert

 

SV Sandkamp – SV GW Calberlah
In Sandkamp freut man sich auf die Partie gegen Calberlah. „Gegen den Spitzenreiter ist man immer noch ein paar Prozent mehr motiviert“, sagt SVS-Trainer Thomas Orth. „Das müssen wir aber auch sein, um Calberlah ärgern zu können. Und das ist unser Ziel.“ Nach dem Derby-Sieg gegen Isenbüttel folgen für die Grün-Weißen nun die „Hausaufgaben“, wie Gäste-Coach Frank Plagge die nächsten Spiele nennt. Und die werden auf keinen Fall einfach. „Bei einem Aufsteiger zu spielen, ist immer schwer“, weiß Plagge.

 

 

 

 GR: 24.10.08

 

Fußball-Bezirksliga Der Existenzkampf
 Letzte Woche war es das Gipfeltreffen, das für Aufsehen sorgte - diesmal ist es ein Kellerkracher: Das Schlusslicht aus Meinersen erwartet den Vorletzten SV Gifhorn. Und wie brisant diese Begegnung ist, offenbart ein Blick auf die Tabelle, denn dem Verlierer droht eine düstere Zukunft.

 

Winter zittert um "Stöbi" und Renz - und vor Brunsrode - Spitzenreiter trifft auf Sandkamp
 Von Steffen Erkenbrecher
Der zwölfte Spieltag steht in der Fußball-Bezirksliga vor der Tür - und das mit einigen interessanten Partien. Ein besonderes Augenmerk gehört natürlich den Isenbüttelern, die nach der Derbypleite in der Pflicht sind.

MTV Gifhorn II - VfR Eintracht Nord Wolfsburg (So., 12.30 Uhr).
Ohne Zweifel, es ist eine schwierige Aufgabe, die den Gifhornern bevorsteht. Denn die Eintracht, die zur Überraschung vieler auf einem Abstiegsplatz rangiert, hat sich gehörig unter Zugzwang gebracht. "Wir müssen auf der Hut sein, alles geben und gegenhalten", fordert MTV-Coach Hartmut Müller, der allerdings sicher ist: "Wenn wir die richtige Einstellung an den Tag legen, wird es schwer für den VfR."

TSV Hehlingen - SV Osloß (So., 14.30 Uhr).
Eine Überraschung kommt selten allein: Sowohl der Gastgeber als auch die Osloßer eilen ihren Prognosen bis dato einige Plätze voraus und gehören sogar zu den Verfolgern von Spitzenreiter SV Calberlah. Um diesen Status zu erhalten, würde aber beiden Teams ein "Dreier" gut zu Gesicht stehen.

FC Brome - SV Reislingen/Neuhaus (So., 14.30 Uhr).
Der bisherige Saisonverlauf, er ist ein Auf und Ab bei den Bromern. Das zeigte sich auch kürzlich, als auf den 5:1-Kantersieg gegen die SV Gifhorn eine 3:5-Pleite in Osloß folgte. Folglich ist der FC nun ebenso wie die Reislinger gefragt zu punkten, um sich von den Abstiegsplätzen wieder ein wenig zu distanzieren.

1. FC Wolfsburg - TuS Müden/Dieckhorst (So., 14.30 Uhr).
Bei den Wolfsburgern gilt es nach zuletzt zwei sieglosen Spielen, den Hebel wieder umzulegen. Was es dazu bedarf, erklärt FC-Trainer, Edwin Meyer: "Wir haben zuletzt viele gute Torchancen liegen lassen und zudem im Abwehrverhalten zu locker agiert", erklärt der Coach, der dementsprechend fordert: "Das müssen wir nun wieder ändern."

SV Sandkamp - SV Grün-Weiß Calberlah (So., 14.30 Uhr).
Es ist nicht zu übersehen, dass die Formkurve bei den Sandkämpern derzeit steil nach oben zeigt. Beweis gefällig? Bereits seit fünf Spielen ist das Team von Trainer Thomas Orth ungeschlagen, wies zudem Spitzenteams wie den TSV Hehlingen oder den SV Osloß in die Schranken. Ob der Aufsteiger allerdings auch dem Tabellenführer aus Calberlah gewachsen ist, wird sich zeigen.

MTV Isenbüttel - SV Brunsrode/Flechtorf (So., 14.30 Uhr).
Es war wohl einer der schwärzesten Tage für die Isenbütteler, der letzte Sonntag. Denn an die 1:4-Pleite im Derby gegen den Spitzenreiter Calberlah war auch ein Abfall in der Tabelle gekoppelt. Doch Isenbüttels Trainer Dieter Winter verspricht: "Wir haben die Niederlage ganz gut verdaut. Bitterer sind die Platzverweise. Damit könnten uns bis zu sechs Stammkräfte fehlen, unter anderem auch die angeschlagenen Valeri Renz und Dennis Stöbermann. Das bereitet mir schon Sorgenfalten, zumal Brunsrode unberechenbar ist", so Winter.

"Wir werden nicht kampflos das Spielfeld verlassen"
 SV Brunsrode/Flechtorf spielt beim MTV Isenbüttel
 Von Gundolf Tospann
Eine schwere Aufgabe muss Aufsteiger SV Brunsrode/Flechtorf am Sonntag in der Fußball-Bezirksliga 1 lösen. Die Mannen von Interimstrainer Klaus Soleinsky treten um 14.30  Uhr beim hoch favorisierten MTV Isenbüttel an.

Die Zähler wollen die Kicker aus Brunsrode und Flechtorf jedoch nicht schon im Vorfeld der Winter-Elf überlassen. Ganz im Gegenteil: "Kampflos werden wir dort das Spielfeld nicht verlassen. Mit Glück und Fußballerkönnen wollen wir versuchen, auf die gute Leistung gegen den STV Holzland aufzubauen. Vielleicht können wir überraschen", gibt sich Klaus Soleinsky optimistisch.

Dennoch erwartet der SV-Coach eine ganz schwere Aufgabe für sein Team und sieht die Isenbütteler nach ihrer Pleite gegen Calberlah und den vielen Roten Karten mit dem Rücken zur Wand. "Für den MTV geht es um viel. Wenn er gegen uns Punkte lässt, verschwindet er in der Liga im Mittelmaß", meint Soleinsky.

Seine Mannschaft sieht der SV-Trainer derzeit im Aufwind - nicht nur wegen des Teilerfolges gegen Holzland. "Die Moral in der Truppe ist gut - und alle ziehen mit. Vor allem das Niveau beim Training ist absolut top. Seitdem ich die Übungseinheiten leite, sind immer 15, 16  Spieler dabei."

Auf seinen kompletten Kader kann Klaus Soleinsky übermorgen nicht setzen. Berufsbedingt wird Abwehrspieler Stefan Siegers auf jeden Fall fehlen, wie auch der verletzte Goalgetter Marcel Bellina. Ein großes Fragezeichen steht zudem hinter dem Einsatz von Ben Padel, der sich in der Schlussphase bei der Begegnung gegen den STV Holzland eine Verletzung zugezogen hat.

 

STV erwartet "schweres Kaliber"
 Holzland ist Gastgeber gegen den TuS Neudorf/Platendorf - Alle Spieler an Bord
 Von Gundolf Tospann
Der Tabellenzweite der Fußball-Bezirksliga 1 gibt am Sonntag um 14.30 Uhr in Volkmarsdorf seine Visitenkarte ab. Der STV Holzland erwartet den TuS Neudorf/Platendorf.

"Ein Blick auf die Tabelle reicht schon: Wir sind nur ganz krasser Außenseiter und erwarten ein ganz schweres Kaliber", meint Holzlands Trainer Waldemar Josef und legt nach: "Ich halte sehr viel vom TuS. Das ist eine ganz starke Truppe. Vor allem die Standards von Arne Hoffart sind sehr gefährlich. Deshalb müssen wir schon sehen, dass wir gegen uns nicht so viele dumme Freistöße bekommen."

Aber nicht nur gefährliche Standardsituationen der Moorkicker wollen die Holzländer vermeiden, sondern selbst versuchen, der Begegnung einen Stempel aufzudrücken. "Wir müssen den TuS in Zweikämpfe verwickeln, damit er sein Spiel nicht aufbauen kann. Man hat ja im Laufe der Saison schon gesehen, dass er dann auch verwundbar ist", analysiert "Waldi". In der Tat: Von den acht Mannschaften im oberenen Tabellenfeld hat die Elf von Trainer Ralf Ulrich die meisten Gegentreffer kassiert. 28  Tore lautet hier der Saldo.

Auf der anderen Seite haben die Mannen um Arne Hoffart die meisten Treffer in der Liga erzielt (35). Hier kann der STV mit seinen bisher 25 Toren nicht mithalten. Denn: In der Offensive ist derzeit der Schwachpunkt bei den Holzländern auszumachen, und etliche Zähler wurden deshalb liegen gelassen. Beste Einschussmöglichkeiten wurden teils fahrlässig ausgelassen, wie auch in den beiden letzten Begegnungen gegen Grün-Weiß Calberlah (0:2) und den SV Brunsrode/Flechtorf (2:2). "Wir werden gegen den TuS nicht so viele Torchancen kriegen. Aber die Matchbälle, die wir mit Sicherheit auch bekommen, müssen wir verwandeln", fordert Waldemar Josef.

In puncto Personalien sieht es beim STV sehr gut aus. Nach seiner Rot-Sperre steht auch Stefan Appel wieder zur Verfügung. "Wir sind gut besetzt und können am Sonntag sogar fünf Spieler an unsere Zweite abgeben", berichtet Waldemar Josef.

 

Für einen wird's düster: Tabellenschlusslicht SV Meinersen empfängt die SV Gifhorn zum Kellerkrimi
 Von Steffen Erkenbrecher
MEINERSEN. Abstiegskrimi, Schicksalsspiel oder auch "Existenzkampf": Man braucht wahrlich kein Prophet zu sein, um vorherzusagen, dass es in der Fußball-Bezirksliga am Sonntag (14.30 Uhr) um "sechs Punkte" geht - für die gastgebende SV Meinersen ebenso wie für die SV Gifhorn.

 Tatsächlich genügt ein Blick auf die Tabelle, um den Ernst der Lage für beide Mannschaften zu erkennen. Während die Meinerser nämlich mit mickrigen sieben Zählern am Tabellenende stehen, hat der Vorletzte aus Gifhorn auch nur einen Punkt mehr auf seinem Konto. Und wie prekär die Situation wirklich ist, zeigt ein Blick zum rettenden Ufer, denn davon trennen selbst die Gifhorner bereits fünf Zähler.

"Es ist klar: Wer am Sonntag unterliegt, der hat den Anschluss völlig verloren", verdeutlicht Gifhorns Trainer Andreas Kastner-Blödorn, der mit seinem Team vor der Saison doch eigentlich Platz 5 angepeilt hatte. "Wir dürfen den verlorenen Punkten nicht hinterhertrauern. Diskutieren hilft nun nicht mehr, wir müssen Taten folgen lassen", schiebt Gifhorns Coach nach.

Gleiches gilt natürlich auch beim Gastgeber aus Meinersen. Allerdings sind hier die Vorzeichen ein wenig anders. "Wir wussten von vornherein, dass diese Spielzeit schwer für uns wird. Uns fehlt vorne die Durchschlagskraft, und die Abwehr haben wir auch nicht so hinbekommen, wie wir uns das vorgestellt hatten", verrät Meinersen Übungsleiter Volker Steding. Klingt beinahe nach ein wenig Ratlosigkeit, doch so weit ist es noch längst nicht.

"Ein Erfolgserlebnis würde uns gut tun, zudem könnten wir damit den Platz mit den Gifhornern tauschen. Damit hätten wir den ersten Schritt an das Mittelfeld gemacht", rechnet Steding vor. Plätze tauschen? Das ist es wohl, wovor die Gifhorner den größten Bammel haben, denn die Rote Laterne hat niemand gerne inne. Dennoch scheint das kein Grund zu sein für Gifhorns Coach, um das Spiel verhalten anzugehen: "Wir werden diesmal offensiver agieren. Die verhaltene Spielweise hilft uns in der derzeitigen Situation nicht weiter - wir wollen den Befreiungsschlag!"

 

 

 

 

 

 Bezirksliga: 11. Spieltag Spielberichte

 GR: 20.10.08

Fußball-Bezirksliga Grün-weißer Jubel
 500  Zuschauer, drei Platzverweise und fünf Tore: Das Derby zwischen dem SV GW Calberlah und dem MTV Isenbüttel, zugleich das Gipfeltreffen der Fußball-Bezirksliga 1, hielt, was es versprochen hatte. Am Ende jubelten die Grün-Weißen über einen verdienten 4:1-Erfolg.

Grün-weißer Jubel nach zwölf Minuten:

Calberlahs Spieler stürzen sich kollektiv auf den Torschützen Tim Ullrich (verdeckt).

Fotos (2): Schultz/rs24

1:4, zweimal Rot – das tut richtig weh!
500 Zuschauer sehen harmlose Isenbütteler und einen verdienten Sieg des SV GW Calberlah im Derby
Von Jens Neumann
CALBERLAH. Diese Derby-Niederlage tat richtig weh! Der MTV Isenbüttel kassierte im Gipfeltreffen der Fußball-Bezirksliga 1 nicht nur eine verdiente 1:4 (0:1)-Packung beim Spitzenreiter SV GW Calberlah, sondern verlor mit Julian Lucas und Jörg Lüthge – wie schon in der Vorwoche – zwei Defensivakteure mit Roten Karten.

Die 500 Zuschauer am Calberlaher Barnbruch sahen keineswegs ein hochklassiges Derby – und das lag vornehmlich an den Gästen. Denn von der Isenbütteler Offensivstärke war gestern nichts, aber auch gar nichts zu sehen. Bezeichnend dafür: Das Anschlusstor durch Torjäger Dennis Stöbermann resultierte aus einem fragwürdigen Strafstoß und war zudem der erste Schuss, der auch aufs Calberlaher Tor kam – in der 79. Minute!

Dabei waren es die Gäste, die den ersten Warnschuss abgegeben hatten. In Person von Christian Heinz, dessen Direktabnahme in der zweiten Minute am SV-Gehäuse vorbeistrich. Und auch ein Versuch von Julian Lucas aus der Distanz ging daneben. Es waren die einzigen beiden Offensivaktionen des MTV vor der Pause.

Im Isenbütteler Strafraum brannte es dagegen mehrfach gleich lichterloh, vor allem nach Standardsituationen. Und nachdem Tim Ullrich zunächst per Kopf (10.) noch frei stehend vergeben hatte, traf er keine 120 Sekunden später nach einer Ecke zur 1:0-Führung. Trotz eines klaren Übergewichts der Calberlaher blieb es bis zur Pause bei diesem Resultat.

Hinein in Durchgang 2, in dem die Grün-Weißen erneut nach einer Ecke jubeln durften: Diesmal war Hendrik Theuerkauf (59.) per Kopf zur Stelle – die Vorentscheidung. Zumal sich die Gäste im Anschluss gleich doppelt dezimierten: Lucas (67.) flog wegen groben Foulspiels, Lüthge (70.) an alter Wirkungsstätte wegen einer Notbremse.

Spannend wurde es nach dem 1:2 durch Stöbermann und der Gelb-Roten Karte gegen Remus aber nicht mehr. Denn: Nur drei Minuten später verwandelte Marcel Hernier einen Elfmeter zum 3:1. Den Schlusspunkte setzte Timo Plotek nach einem Konter.

Tore: 1:0 Ullrich (12.), 2:0 Theuerkauf (59.), 2:1 Stöbermann (79., FE), 3:1 Hernier (82., FE), 4:1 Plotek (85.).
Rote Karten: Lucas (67.), Lüthge (70., beide MTV).
Gelb-Rot: Remus (79., SV).
SV: Korsch – Claus, Theuerkauf, Gewinner, Remus – Ullrich, F. Plagge (80. Heise), Garzke, Hernier – M. Plagge (88. P. Plagge), Plotek.

MTV: van der Vorst – D. Dorenkamp, Ebers, Lüthge, Gritzka – C. Heinz (64. Theuerkauf), Lucas – Brömel, Ahrens (64. Ehmling), Limp (83. Koch) – Stöbermann.

Plagge: "Heute ist Party angesagt"
 Frank Plagge, Calberlahs Trainer: "Wir waren über 90  Minuten klar überlegen, haben hinten gut gestanden - ein Riesenlob an die Jungs. Heute ist Party angesagt. Ich habe der Mannschaft gesagt, wenn wir sechs Punkte aus den Spielen gegen Holzland und Isenbüttel holen, wird ,open end' gefeiert - auch wenn es teuer für mich wird."

Dieter Winter, Isenbüttels Coach: "Calberlahs Sieg geht in Ordnung. Beim ersten Gegentor haben wir kollektiv gepennt, auch das zweite fiel nach einer Standard. Wir hätten selbst mehr Druck aufbauen müssen. Ich bin enttäuscht von der Mannschaft. Wenn wir so weiterspielen, haben wir da oben nichts zu suchen. Diese Roten Karten stinken mir so langsam. Da muss man disziplinierter spielen."

Intensive Zweikämpfe prägten das Derby zwischen dem SV GW Calberlah (links Felix Plagge) und dem MTV Isenbüttel. Julian Lucas (rechts) sah nach 67 Minuten wegen groben Foulspiels zu Recht die Rote Karte.

 

 

 AZ: 20.10.08

 

1:4! Bei Calberlahs Party sieht Isenbüttel nur Rot

Lucas und Lüthge fliegen - "So wird's schwer"
«(hot) Ein Fußball-Derby voller Emotionen – mit einem verdienten Sieger!

Calberlah feierte nach dem 4:1 (1:0) gegen Samtgemeinde- und Aufstiegs-Rivalen Isenbüttel vor 500 Zuschauern eine grün-weiße Party. Bei Bezirksligist MTV herrschte indes Frust vor – und der zeigte sich schon während der Partie… »

Der Zweite Isenbüttel – hinten nach zwei Platzverweisen in der Vorwoche ersatzgeschwächt – zeigte keine tolle Offensivleistung, blieb fast über 90 Minuten blass. Calberlah machte es immerhin ein wenig besser, und das sollte in dem spielerisch enttäuschenden Samtgemeinde-Duell reichen: Ecken von Felix Plagge und Julian Garzke nutzten Marcel Ullrich (12.) und Hendrik Theuerkauf (59.) jeweils per Kopf zur verdienten 2:0-Führung. Der MTV war gefrustet, verlor erst Julian Lucas nach einem brutalen Einsteigen von hinten (67.) und dann den Ex-Calberlaher Jörg Lüthge nach einer Notbremse (70.) mit Rot. Fast hätte Dennis Stöbermanns Anschluss per Elfer – es war der erste Schuss aufs GW-Tor – nochmal ein Aufbäumen bedeutet. Doch Marcel Hernier stellte ebenfalls per Elfer den alten Abstand wieder her. Der Ex-Isenbütteler Timo Plotek war gelegt worden. Plotek setzte mit seinem Alleingang zum 4:1 auch den Schlusspunkt hinter dieses hitzige Derby. „So werden wir es schwer haben, oben zu bestehen“, sagte MTV-Coach Dieter Winter. Calberlah steht ganz oben und feierte nach dem Abpfiff eine große grün-weiße Party… «

GW: »Korsch – Claus, Theuerkauf, Gewinner, Remus – F. Plagge (80. Heise), Hernier, Garzke – Ullrich, M. Plagge (88. P. Plagge), Plotek. «

MTV: »van der Vorst – Gritzka, Lüthge, Ebers, D. Dorenkamp – Limp (83. Koch), Ahrens (64. Ehmling), Lucas, C. Heinz (64. Theuerkauf), Brömel – Stöbermann. «

Tore: »1:0 (12.) Ullrich, 2:0 (59.) Theuerkauf, 2:1 (79.) Stöbermann (Foulelfmeter), 3:1 (83.) Hernier (Foulelfmeter), 4:1 (85.) Plotek. «

Gelb-Rot:» Remus (GW/78.). «

Rot: »Lucas (MTV/67.), Lüthge (MTV/70.).

4:1 Erfolg im Derby: GW Calberlah (v. Torschütze Tim Ullrich) bezwang Rivale MTV Isenbüttel.

 

Plagge ausgelassen
«(hot) Mit Ruhm hat sich GW Calberlah trotz des 4:1 im Derby der Fußball-Bezirksliga gegen den MTV Isenbüttel nicht bekleckert. Beschweren wollte man sich im Lager der Grün-Weißen allerdings auch nicht. „Derby-Siege sind schön“, schallte es aus dem Kreis, den die Mannschaft nach dem Triumph bildete. »„Jetzt wird gefeiert“, strahlte ein ausgelassener GW-Coach Frank Plagge nach dem Abpfiff. „Über die gesamten 90 Minuten waren wir schon überlegen. Der Sieg geht in Ordnung.“ Vor allem Calberlahs Defensive sah der Coach als Schlüssel zum Erfolg: „Wir standen in der Innenverteidigung sehr gut. Ein Riesenlob natürlich auch an den Rest der Mannschaft.“ Und die hatte sich durch den Sieg eine große Party verdient. Plagge: „Das habe ich den Jungs versprochen: Wenn wir Holzland und Isenbüttel schlagen, wird gefeiert – und zwar richtig.“



 

Unentschieden im Stadtderby
«(hot) Remis im Wolfsburger Stadtderby! In der Fußball-Bezirksliga trennten sich der VfR Eintracht Nord und der FC mit 1:1 (1:0). Allerdings hilft dieses Unentschieden keinem der beiden Teams so richtig weiter… »Die Gastgeber aus der Kreuzheide erwischten dabei einen blitzsauberen Start: Sven Krause traf bereits nach vier Minuten aus 14 Metern zur Führung. „Im Anschluss hätten wir noch nachlegen können“, so VfR-Betreuer Eberhard Frey. Allerdings hätte der FC die Partie auch drehen können: Vor dem Seitenwechsel schob Jens Kamieth freistehend am Tor vorbei. Im zweiten Durchgang legte André Schmidt statt es selbst zu versuchen auf Christopher Ramolla quer – der stand aber im Abseits. „Wir können mit dem Punkt leben“, so Gäste-Coach Edwin Meyer, auch wenn der Abstand zu Spitzenreiter Calberlah (4:1 gegen Isenbüttel) erstmal anwuchs. Nicht zufrieden war Meyer wie schon im vorangegangenen Spiel gegen Platendorf mit dem Abwehrverhalten: „Wir haben zu leichte Fehler gemacht.“ Der VfR wird sich über zwei verlorene Punkte ärgern, belegt weiterhin einen Abstiegsplatz. «

VfR: »Schwarz – Yahmadi, Korsch, Schömers, Straub – Engelhardt, Karlowski, Eraslan, Osumek (89. Fricke) – Dürkop, Sven Krause. «

FC: »M. Kamieth – Schmidt, Sander, Dösemeci, Özdemir – König, Weißgerber, J. Kamieth, Hyseni (65. Reis) – D. Kamieth, Ramolla (75. Möllenbeck). «

Tore: »1:0 (4.) Sven Krause, 1:1 (56.) J. Kamieth (Foulelfmeter).

 

3:1! Müden schlägt die SVM und schafft so den Anschluss
«(jk) Müden-Dieckhorst siegte im Prestige-Duell: Der TuS setzte sich im Samtgemeinde-Derby gegen die SV Meinersen mit 3:1 (2:0) durch und holte sich am Ende verdient die drei Punkte im Abstiegskampf der Fußball-Bezirksliga. »Während Müden den Anschluss ans Mittelfeld der Tabelle geschafft hat, kommt die SVM nicht vom letzten Platz weg. „Der Druck wächst natürlich“, sagte Meinersens Coach Volker Steding nach dem Abpfiff. Dabei hatte sein Team die erste Möglichkeit des Spiels: Tobias Glindemann brachte einen Freistoß scharf aufs Gehäuse der Hausherren, TuS-Keeper Stefan Schlepps musste sich richtig lang machen, um das Leder noch aus dem Winkel zu fischen (3.). Zehn Minuten später zappelte der Ball dann auf der Gegenseite im Netz, Tobias Niebuhr musste ein Eigentor auf seine Kappe nehmen. Die Führung spielte Müden in die Karten, der TuS zog konsequent sein Spiel durch. Meinersen kam gegen sicher stehende Gastgeber nicht zurecht, kassierte vor dem Seitenwechsel sogar noch das 0:2. Nach dem Pausentee stellte die SVM um, wollte nochmal alles versuchen – doch nach dem 0:3 in der 63. Minute war der Derby-Zug abgefahren. Das 1:3 war lediglich Ergebniskorrektur. „Bei uns ging nach vorn zu wenig. Müden war außerdem stärker in den Zweikämpfen“, erklärte Steding die Gründe der verdienten Niederlage. «

TuS: »Schlepps – Braband, Damker, Gödecke, Melzel – C. Gerike, B. Bürsing, Linneweh (89. Dannheim), Torben Döring (70. Schulz) – S. Gerike (81. K. Bürsing), Schmitz. «

SVM: »Conrad – Voigt, Winkelmann (78. Obzoin), Niebuhr, Hagemann – Vogelmann (74. Weiß), Sterz, Hekk, Glindemann – Lenk, Ahlers. «

Tore: »1:0 (13.) Niebuhr (Eigentor), 2:0 (45.) S. Gerike, 3:0 (63.) Gödecke, 3:1 (67.) Torben Döring (Eigentor). «

Gelb-Rot:» Glindemann (SV/88.).

 

Fünf Spiele ungeschlagen: SVS ist jetzt angekommen
«(jk/hot) Einsatz nicht belohnt: Der MTV Gifhorn II verlor in der Fußball-Bezirksliga beim TuS Neudorf-Platendorf mit 2:3 – dabei hatte der MTV auch in vierfacher Unterzahl gut ausgesehen… »«

SV Gifhorn – TSV Hehlingen 1:2 (1:0).»

Das war noch nichts mit der Kehrtwende für die SV. Aber: „Kampf und Einsatz passten. Wir sind auf einem guten Weg“, sagte Gifhorns Coach Aki Kastner-Blödorn, der erstmals wieder seine Schuhe schnürte. Groß kommentieren wollte er das Comeback nicht: „Was zählt, ist die Mannschaft und nicht einzelne Personalien.“ TSV-Trainer Dietmar Koch freute sich über das 2:1, aber: „Unsere Leistung war nicht überragend, Teams wie Gifhorn liegen uns nicht so.“ «

SV: »Mechelk – Abazi – Ceylan, Iroegbulem – Jander, Kuhls (30. Özkan), Vaz (70. Hepyetkin), Marco Momberg, Lippke – Breuer, Kastner-Blödorn. «

TSV: »Buchholz – Ackermann, Präger, Scheffel, Twiehaus – Albertz (35. Schäfer), Atouani, D. Jauster, Oliver (46. Wohlgemuth) – Bischoff, Schenker. «

Tore: »1:0 (21.) Ceylan, 1:1 (60.) Bischoff, 1:2 (73.) Wohlgemuth. «

 

TuS Neudorf-Platendorf –»« MTV Gifhorn II 3:2 (1:1).»
Da war was los: Trotz doppelter Unterzahl gelang Gifhorn 20 Minuten vor Schluss der 2:2-Ausgleich – doch am Ende musste der MTV mit vier Mann weniger in der Nachspielzeit noch das 2:3 hinnehmen. Gifhorns Coach Hartmut Müller war enttäuscht: „Wir haben nicht aufgesteckt, wurden aber leider nicht belohnt.“ Beim TuS hätte man sich einen ruhigeren Nachmittag gewünscht. „Wir haben uns das Leben selbst schwer gemacht, hätten früher die Entscheidung erzielen müssen“, so Platendorfs Betreuer Karsten Tomuschat, der froh war, dass es dennoch geklappt hat. „Sonst wären wir die Deppen der Nation gewesen…

 

TuS: »Hilken – Zaeefi, Guse, Hadamek – Rauhs, Bösche, Cafer Gül, Hoffart, Kaufmann – A. Krasniqi, Thaqi. «
MTV: »Will – Weferling (66. Ende), Kostka, Fabio, Tairi – Lippke, Suldin, Glindemann (78. Düsel), S. Krasniqi – Wagenmann (58. Pilz), Dinus. «

Tore: »0:1 (11.) Glindemann, 1:1 (36.) Hoffart (Foulelfmeter), 2:1 (47.) Hoffart, 2:2 (70.) Lippke, 3:2 (90.+3) A. Krasniqi. «

Gelb-Rot:» Dinus (MTV/57.), Fabio (MTV/83.), Suldin (MTV/90.+2). «Rot: »Tairi (MTV/53.). «

 

SV Brunsrode/Flechtorf – STV Holzland 2:2 (1:1).»
Holzland plagt das alte Leid – Möglichkeiten ohne Ende, trotzdem kein Sieg. „Wir haben wieder so viele hundertprozentige Chancen liegen gelassen“, so STV-Spieler Dennis Jürges seufzend. SVB-Akteur Andy Leis fügte hinzu: „Wir hätten uns nicht beschweren dürfen, wenn Holzland gewonnen hätte. Aber so sind wir natürlich mit dem Punkt zufrieden.“ «

SV: »Stenzel – Hoff – Siegers, Forche – Görgen, Boukerma (79. Leis), Eickmeier, S. Padel, Djuran – Wiezoreck, B. Padel (75. Marschke). «

STV: »Pasche – H. Röhrs – Ratz, Hofer – Jürges, M. Röhrs, Pilzecker, Dornfeld, Schultz, Matschewski (70. Müller) – T. Röhrs. «

Tore: »1:0 (22.) Boukerma, 1:1 (42.) Pilzecker, 2:1 (50.) Wiezoreck, 2:2 (70.) T. Röhrs. «

 

SV Reislingen/Neuhaus – SV Sandkamp 1:1 (1:1).»
Schon nach neun Minuten war alles klar – in der Folge hatten zwar beide Teams noch Möglichkeiten, doch ein weiteres Tor wollte nicht fallen. „Insgesamt geht die Punkteteilung in Ordnung“, befand SVR-Betreuer Thomas Glagau. „Letztlich ist der Punkt für uns aber zu wenig“, sagte Reislingens Coach Andreas Löwner. Sein Gegenüber, SVS-Trainer Thomas Orth, freute sich derweil über „fünf Spiele hintereinander ohne Niederlage. Wir sind in der Liga angekommen.“ «

SVR: »Sehm – Alaimo, Wolkowski, M. Cyrys, Stiller (24. Eichler) – T. Cyrys, Spahn, Stuhlmacher (60. Rode), J. Stumpp – Funke (70. D. Stumpp), Szewieczek. «

SVS: »Hilmert – Orth – Gebert, Vokshi – C. Müller, Habhab, Mero, Amiri (75. Monsler), Lehnchen – Weber, Muradyan. «
Tore: »0:1 (6.) Weber, 1:1 (9.) Szewieczek. «Gelb-Rot:» Muradyan (SVS/89.). «

 

SV Osloß – FC Brome 5:3 (2:2).»
„Drei individuelle Fehler führten zu den ersten Gegentoren“, ärgerte sich FC-Spielertrainer René Wegner. Zweimal ging sein Team in Führung, doch Osloß, nach den jüngsten Personalsorgen erstmals wieder mit Viererkette, drehte den Spieß wieder um. SVO-Spielertrainer Babis Cirousse: „Nach dem 4:2 haben wir uns eingeigelt, und der FC wäre fast noch zurückgekommen.“ Calogero Carlino machte mit seinem zweiten Tor in der Nachspielzeit aber den Sieg perfekt. «

SV: »Schmidt – Fochler, Wolfram, Iatridis, Ott – Jenkner, N. Radojevic (80. G. Radojevic), Sciaraffia, Garbone (85. Siebert) – Cirousse, Carlino. «

FC: »Wiswedel – Sacher, Riebe, Wiegmann – Dankert, Buhr (80. Klinger), Nieswandt, Grunau, Wegner – Nicoll, Brinkmann. «
Tore: »0:1 (9.) Dankert, 1:1 (25.) N. Radojevic, 1:2 (29.) Nieswandt, 2:2 (40.) Carlino, 3:2 (55.) Ott (Foulelfmeter), 4:2 (70.) Cirousse, 4:3 (74.) Wiegmann, 5:3 (90.+3) Carlino (Foulelfmeter). «

 Gelb-Rot: »Nicoll (FC/85.).

 

 

 

 

 Allgemeines:

 GR: 18.10.08

 

"Man sollte nur das Jahr danach nicht vergessen"

 

Im Sportgespräch:

Calberlahs Trainer Frank Plagge vor dem Derby gegen Isenbüttel -

Aufstieg würden die Grün-Weißen mitnehmen

CALBERLAH. Gipfeltreffen, Duell zweier Titelfavoriten - und das Derby schlechthin in der Fußball-Bezirksliga 1: Wenn der SV GW Calberlah morgen (14.30  Uhr) den MTV Isenbüttel zu Gast hat, ist für genug Zündstoff gesorgt. Im WN-Sportgespräch mit Jens Neumann äußert sich SV-Coach Frank Plagge über diese besondere Begegnung, den weiteren Saisonverlauf und die Entwicklung seiner jungen Elf.

Herr Plagge, das Derby gegen den MTV Isenbüttel ist immer ein Highlight für "Ihren" SV GW Calberlah. Nun ist es zugleich das Gipfeltreffen, in dem der Spitzenreiter seinen ärgsten Verfolger erwartet. Wie richtungsweisend ist dieses Nachbarschaftsduell für den weiteren Saisonverlauf?
Es ist erst der elfte Spieltag, und es gibt auch nur drei Punkte für den Sieg - also fällt da auch noch keine Vorentscheidung. Aber für die nächsten Spiele wäre ein positiver Ausgang natürlich ein weiterer Motivationsschub.
 
Das Aufeinandertreffen mit dem Rivalen von der Hehlenriede dürfte seit Wochen das große Gesprächsthema in der Kabine gewesen sein. Wie schwierig war es für Sie und Ihre Mannschaft, sich auf die vergangenen Spiele zu konzentrieren?
Das war eigentlich gar nicht so schwierig, weil es einfach noch zu weit weg war. Seit ein paar Tagen ist aber eine gewisse "Vorfreude" zu spüren.
 
Zurzeit sieht es so aus, als sollte das Titelrennen zu einem Zweikampf werden zwischen Ihrem Team und den Isenbüttelern, die sich im Sommer namhaft verstärkt haben. Sehen Sie das ebenso? Welche Mannschaften können aus Ihrer Sicht noch in den Titelkampf mit eingreifen?,
So sieht es im Moment nur aus? Wir haben davor gegen den 1.  FC Wolfsburg verloren, diese erfahrene Truppe wird am Ende auch vorne zu finden sein. Und eventuell kommt noch ein Überraschungsteam dazu.
 
Nach der Vizemeisterschaft im Vorjahr ist Ihre junge Mannschaft nun ein Jahr reifer. In der vergangenen Saison haben Sie stets betont, dass der Aufstieg zu früh käme. Inwieweit hat sich daran schon etwas geändert?
Na ja, ein Jahr ist übertrieben, aber in den zehn gespielten Partien konnte man schon erkennen, dass die Jungs dazugelernt haben. Wenn man in die "Details" geht, sehe ich das immer noch so. Aber wenn man nach dem 30. Spieltag Erster ist, würden wir den Aufstieg natürlich auch mitnehmen?
 
Unangenehm weite Fahrten in den Göttinger Raum, eher unattraktive Gegner: Macht es für einen Verein wie den SV Calberlah Sinn, in die Bezirksoberliga aufzusteigen? Oder genießt man lieber die vielen Derbys in der Bezirksliga?
So kann und muss man das natürlich auch betrachten. Aber rein sportlich ist für einen Fußballer ein Aufstieg nach einer Meisterschaft "das Highlight", wofür man sich dreimal die Woche zum Sportplatz schleppt. Man sollte nur das "Jahr danach" nicht vergessen!
 
Mit ihrer attraktiven Spielweise hat Ihre Elf für Furore gesorgt - und viele Spieler selbst haben sich für höhere Aufgaben empfohlen. Was glauben Sie, wann Sie den ersten Akteur zu einem höherklassigen Klub ziehen lassen müssen?
Das sehe ich im Moment noch ziemlich entspannt, aber wer bei uns nicht spielen möchte, den werde ich nicht zwingen. Es sollte nur offen und ehrlich ablaufen.
 
Das erste Saisondrittel ist gelaufen. Und immer wieder ist die Meinung zu hören, das Niveau in der Bezirksliga 1 ist gesunken. Wie stehen Sie dazu?
Ich kann das aber nur mit den Spielzeiten 1992/93 vergleichen - und dann muss ich dem zustimmen. Aber so ist die Entwicklung: "Falsche" Ausbildung, fehlender Ehrgeiz und kaum Kritikfähigkeit der Spieler sind sicher einige Gründe dafür. Dazu kommen noch die Spielkonsolen, wo man nach einer Niederlage nur auf den Knopf drücken muss - und es geht wieder neu los.
 
Apropos gesunkenes Niveau: Stellen Sie das auch bei den Schiedsrichtern fest, die sich auf Sie als Trainer "eingeschossen" haben? Ihr Kritikpunkt dabei ist ja, wie sie mehrfach erklärt haben, dass Ihre schnellen Spieler nicht ausreichend geschützt werden.
Ich würde eher sagen, dass die Schiedsrichter die Regeln im Verhältnis nicht richtig auslegen. Am Trikot halten, Ellenbogen-Einsatz und Grätschen von hinten ist nicht so schlimm und wird nicht immer regelgerecht geahndet. Wenn Spieler oder Trainer sich mit den Worten, "Das kann doch nicht wahr sein!" mal beschweren und sofort mit Gelb oder Verweis bestraft werden, dann passt doch das Verhältnis nicht! Die Schiedsrichter sollten sich wieder mehr auf Fußball konzentrieren.

 

Frank Plagge
geboren am 18. April 1964 in Calberlah.

Der VW-Angestellte ist verheiratet und hat zwei Söhne.

Philip (20 Jahre alt) und Felix (18) spielen beide im Bezirksliga-Team des SV Calberlah.

Frank Plagge spielte von der E- bis zur A-Jugend (1971 bis 1981) in Calberlah

und wechselte dann zum Amateur-Oberligisten MTV Gifhorn.

1984 verpflichtete ihn Bundesligist Eintracht Braunschweig (32 Spiele).

1986 ging er zum VfL Wolfsburg, mit dem er 1992 in die 2. Liga aufstieg.

Ein Mann für alle Fälle: Seit Sommer 2006 ist Frank Plagge Trainer des SV GW Calberlah. Und der ehemalige Torjäger spielte in der vergangenen Saison als Aushilfskeeper sogar einmal zu null. Fotos: regiosport24

 

 

 Bezirksliga: 11. Spieltag Vorberichte

 GR: 17.10.08

 

Fußball-Bezirksliga Der 11. Spieltag


Der Spieltag der Derbys in der Fußball-Bezirksliga: Gleich drei Nachbarschaftsduelle stehen an. Vorneweg zu nennen ist das Gipfeltreffen zwischen den Aufstiegsfavoriten SV Calberlah (zur Zeit Erster) und dem MTV Isenbüttel (Zweiter), bei dem es zusätzlich zur Derby-Brisanz noch um die Tabellenführung geht. Außerdem empfängt Müden die SV Meinersen und der VfR Eintracht Nord erwartet auf der Kreuzheide den 1. FC Wolfsburg.


"Eine Schlacht, aber kein Krieg"
Derby in Calberlah ist gleichzeitig das Gipfeltreffen

Von Steffen Erkenbrecher
CALBERLAH. So langsam dürfte es jeden in der Samtgemeinde Isenbüttel gefesselt haben, das Derbyfieber. Denn bereits am Sonntag (14.30 Uhr) steigt das "Highlight des Jahres", wie es beide Trainer völlig zurecht nennen: Der Tabellenführer der Fußball-Bezirksliga, SV Calberlah, erwartet seinen ärgsten Verfolger, MTV Isenbüttel!
Eigentlich bedarf die Begegnung kaum weiterer Worte, denn sie steht ohne jeglichen Zweifel für sich. Ob Samtgemeindepokal oder Punktspiele, bei diesem Aufeinandertreffen ging es zuletzt immer hoch her - und zwar sowohl emotional als auch fußballerisch. "Und wir haben einiges dafür getan, dass es auch in diesem Jahr ein Highlight wird", erklärt Calberlahs Trainer Frank Plagge, der damit auf die derzeitige Tabellensituation anspielt. Mit einbezogen sind dabei natürlich auch die Isenbütteler, die bis dato ebenfalls eine beeindruckende Runde spielen.
"Die Tabellenkonstellation regt den Prestigekampf natürlich zusätzlich an", meint Isenbüttels Coach Dieter "Pimpel" Winter, der nachschiebt: "Etwas besseres konnte doch gar nicht passieren." Recht hat er, schließlich geht es somit nicht allein um Prestige, sondern auch um den begehrten Platz an der Sonne.
Doch damit nicht genug, denn Calberlahs Coach hat einen weiteren Grund im Gepäck, seine Jungs am Sonntag richtig heiß zu machen. "Pimpel hat mir das Fußballspielen beigebracht. Ich würde ihm nun gern zeigen, dass er mir ein bisschen zu viel gezeigt hat", sagt Plagge schmunzelt, der jedoch weiß, wie schwer es für seine Schützlinge im Derby wird: "Wir müssen gerade auf Stöbermann und Brömel enorm aufpassen.
Ich denke, es wird spielentscheidend sein, wer die gegnerischen Sturmreihen besser in den Griff bekommt."


Damit spricht Plagge seinem ehemaligen Mentor beinahe aus der Seele, denn auch dieser spricht in erster Linie von der "Tagesform" als entscheidendes Kredo für den Spielausgang. "Durch die gesperrten Dirk Jacobs und Mark Nötzel haben wir wohl die schlechteren Voraussetzungen. Aber wir sind heiß, schließlich fiebern wir der Partie schon lange entgegen", so Winter.
Calberlah wird ebenfalls nicht in Bestbesetzung antreten. Neben Philip Plagge (Bänderriss) wird wohl auch Cousin Mark (Muskelquetschung) ausfallen. "Egal wer spielt, wir wollen das Derby unbedingt gewinnen. Jedoch ist es in Bezug auf die Meisterschaft nur eine Schlacht und kein Krieg", meint Plagge.

 

Packende Zweikämpfe wird es beim Derby Calberlah (rechts Tino Gewinner)

gegen Isenbüttel (Jan Ehmling) zu Hauf geben.

Fotos (3): Priebe/regiosport24

 

 

 


Soleinsky: "Ein Spiel wie jedes andere"
SV Brunsrode/Flechtorf erwartet den STV Holzland - Auf beiden Seiten personell kaum Ausfälle zu erwarten

Von Gundolf Tospann
FLECHTORF. Die erste Auflage des einzigen Nachbarschaftsduells aus Helmstedter Sicht ist in der Fußball-Bezirksliga 1 angerichtet. Der SV Brunsrode/Flechtorf empfängt am Sonntag um 14.30 Uhr in Flechtorf den STV Holzland.
"Für mich ist dieses Spiel wie jedes andere auch. Wir brauchen nur die Punkte", bringt es SV-Interimstrainer Klaus Soleinsky auf den Punkt und sieht keine besondere Brisanz in dieser Begegnung. Auch aufgrund der 0:5-Klatsche am letzten Sonntag bei der Zweitvertretung des MTV Gifhorn sieht er sein Team keinesfalls unter Druck. "Der MTV war hervorragend und ist nicht unser Maßstab. Wir müssen uns an anderen Mannschaften orientieren".
Taktisch will Soleinsky in seinem zweiten Spiel als "Aushilfstrainer" zunächst an den Einstellungen seines Vorgängers Guido Gehrmann festhalten. "Ich werde sein System erstmal so übernehmen, weil ich erst einmal mit der Mannschaft trainiert habe. Eventuell kann es später nach meinen Trainingseindrücken Änderungen geben. Wichtig ist zunächst, dass wir Ruhe in die Mannschaft bringen und die vielen individuellen Fehler abstellen", setzt der Interimscoach seine Prioritäten, der vermutlich auf seinen Goalgetter Marcel Bellina am Sonntag verletzungsbedingt verzichten muss.
In punkto künftiger Trainerfrage hat sich beim Aufsteiger noch nichts getan. "Obwohl in den Medien viel über den Rückzug von Guido Gehrmann gestanden hat - es hat noch keine Anfragen gegeben. Vielleicht ändert sich dies in der nächsten Zeit", berichtet der SV-Vorsitzende Martin Etmanski. Auf jeden Fall kann der Aufsteiger in den nächsten Wochen so oder so auf Soleinsky bauen. "Ich habe kein Problem damit, länger zu bleiben. Allerdings sollte meine Nachfolge bis zur Winterpause geregelt sein", stellt der Interimscoach klar.
Genauso klare "Ansagen" kommen von Seiten der Holzländer - jedoch aus anderem Anlass. "Wir wollen uns die drei Punkte, die wir gegen Calberlah verloren haben, zurückholen", legt sich Waldemar Josef fest. "Wir haben uns nach der Niederlage noch zwei Tage richtig geärgert. Aber das 0:2 wirft uns nicht zurück. Wir sind sehr stabil und haben in den letzten Spielen kaum Torchancen zugelassen. Die wenigen, die wir den Gegnern erlaubt haben, führten leider gegen Calberlah zu zwei Gegentreffern", bedauert der Holzländer Trainer.
Durch diese Nullnummer ist die Erfolgswelle des STV gebrochen, nicht aber die Moral. "Ich bin davon überzeugt, dass wir in Flechtorf eine neue Serie starten", gibt sich "Waldi" optimistisch, aber nicht überheblich. "Wir werden den SV keinesfalls unterschätzen". Personell sieht es bei den Holzländern, die verstärkt unter der Woche Torschusstraining absolviert haben, recht gut aus. Lediglich Jan Lippelt wird aufgrund einer Verletzung fehlen.

 

 AZ: 17.10.08

 

Derby-Alarm in der Bezirksliga!

«(hot) So viel Derby hat die Fußball-Bezirksliga noch nie gesehen! Am Sonntag (14.30 Uhr) stehen gleich drei brisante Nachbarschaftsduelle auf dem Plan. Ob Gipfeltreffen, Kellerknaller oder einfach Angst, den Anschluss zu verpassen – am Sonntag steht viel auf dem Spiel! »Das Top-Derby steigt in Calberlah, wo die Grün-Weißen den Samtgemeinde- und Tabellennachbarn Isenbüttel erwarten. Der Erste trifft auf den Zweiten. „Egal, was ist: Derbys müssen gewonnen werden“, unterstreicht Frank Plagge. Der Coach des Spitzenreiters hofft aufgrund der Tabellensituation auf viele Zuschauer: „Es gibt bei diesem Spiel Gründe genug, mal wieder zum Fußball zu gehen.“

Spannend wird’s auch in einer anderen Samtgemeinde im Kreis Gifhorn: Der Tabellenletzte, die SV Meinersen, muss zum TuS Müden-Dieckhorst, der als Dreizehnter gerade so einen Nichtabstiegsplatz belegt. In Wolfsburg erwartet der VfR Eintracht Nord Absteiger FC. „Ich sehe da kein Prestige“, sagt zwar Gäste-Trainer Eddy Meyer.

Spannend wird’s aber sicher an der Kreuzheide. Der VfR ist Vierzehnter. „Wir müssen zusehen, den Anschluss zu halten“, so Eintracht-Trainer Karsten Stephan. Und der FC will als Dritter den Anschluss an das Top-Duo nicht verlieren – zumal Calberlah und Isenbüttel sich die Punkte gegenseitig wegnehmen. Spannung ist vorprogrammiert.

 

Das Gipfeltreffen: Calberlah erwartet Isenbüttel

«(hot) Erster gegen Zweiter, GW Calberlah gegen MTV Isenbüttel. Es ist das Duell der Superlative in der Fußball-Bezirksliga. Die Teams fiebern dem Duell-Sonntag (14.30 Uhr) entgegen. »

Isenbüttel verbaute sich eine bessere Ausgangsposition mit einem 0:2 gegen Reislingen, verlor mit Dirk Jakobs und Mark Nötzel (beide Rot) zudem zwei wichtige Spieler. „Die Situation ist prekär“, sagt MTV-Coach Dieter Winter. Er hofft darauf, dass sein Team die Ausfälle, zu denen auch Spielmacher Valeri Renz (Muskelfaserriss) gehört, kompensiert und „eine Trotzreaktion zeigt. Calberlah ist nicht unbesiegbar“. GW-Trainer Frank Plagge ist ebenfalls heiß: „Egal, wie die Situation ist – so ein Derby muss ich gewinnen. Das werde ich auch meinen Spielern noch mal klar machen.“ Plagge fordert höchste Konzentration: „Eine einzige Situation kann entscheiden.“ Doch auch die Grün-Weißen haben Sorgen. Vor allem hinter dem Einsatz von Philip Plagge steht ein großes Fragezeichen. Die Meisterschaft wird das Derby nicht entscheiden. „Aber“, so Plagge, „der Verlierer könnte sich am Ende über drei fehlende Punkte ärgern…“

 

Das Duell der Superlative:

Stephan Claus (li.) und Grün-Weiß Calberlah erwarten

den MTV Isenbüttel (Re. Chr. Heinz) zum Spietzenspiel mit Derbycharakter.

(Photowerk)

 

 

Meinersen in Müden

Fußball: Bezirksliga (jk) Samtgemeinde-Derby in Müden-Dieckhorst: Der TuS empfängt am Sonntag (14.30 Uhr) die SV Meinersen. Diesmal geht‘s aber nicht nur ums Prestige – sondern auch um drei wichtige Punkte im Abstiegskampf der Fußball-Bezirksliga. Müdens Coach Andreas Heindorff will eine Pleite mit aller Macht verhindern: „Das ist ein Sechs-Punkte-Spiel. Wir wollen unbedingt gewinnen. Sollten wir verlieren, hängen wir richtig unten drin.“ In der vergangenen Saison gab‘s ein 0:0 und ein 2:0 für den TuS. Doch diesmal ist die Ausgangssituation anders. „Seit ich hier Trainer bin, ist es das erste Aufeinandertreffen, in dem beide Teams negativen Druck haben“, so Müdens Coach. In Meinersen hängt immer viel von der Einstellung ab. „Und die ist leider in den Auswärtsspielen meistens eine andere als zu Hause“, so Sven Orzol, Co-Trainer der SVM. Zuletzt gab‘s für das Team von Volker Steding ein 0:4 in Hehlingen. „Wenn wir wieder so auftreten, ist für uns nichts drin. Die Einstellung muss passen“, betont Orzol, der sich „aufgrund der personell schwierigen Situation und der Tatsache, dass wir auswärts spielen“ mit einem Punkt zufrieden geben würde. Bitter für die SVM: Michael White wird an der Leiste operiert und fällt die nächsten sechs Wochen aus.

 

Das Stadtduell: Eintracht Nord trifft auf den FC

«(hot) Wolfsburger Stadtderby in der Fußball-Bezirksliga: Am Sonntag (14.30 Uhr) empfängt Kellerkind VfR Eintracht Nord den Tabellendritten FC Wolfsburg. Für beide gilt: Bloß nicht den Anschluss verlieren… »Beide Teams patzten zuletzt gegen Platendorf. Der VfR – in der Vorwoche spielfrei – gab beim TuS noch ein 3:0 aus den Händen, spielte am Ende nur 3:3. Der FC verlor sogar mit 2:5 und damit seinen Heimnimbus als einziges Team, das auf eigenem Platz noch gar keinen Zähler abgegeben hatte. „Wir wollen wieder drei Punkte“, fordert Gäste-Trainer Eddy Meyer, dem vor allem die Art und Weise gegen Neudorf-Platendorf nicht gepasst hat. Ein Remis hätte zudem gereicht, um auf den Zweiten Isenbüttel aufzuschließen – und dem MTV und Spitzenreiter Calberlah will der FC nun unbedingt auf den Fersen bleiben. Der VfR hat vor dem Derby ganz andere Sorgen. Auch für Eintracht-Trainer Karsten Stephan gilt die Devise dranbleiben – allerdings an der Konkurrenz um den Nichtabstieg: „Wir müssen mal wieder einen kleinen Zwischenerfolg landen. Ich hoffe, dass wir gegen den FC gewinnen.“

 

Wann darf SV Gifhorn wieder jubeln?

«(jk/hot) Sechs Spiele in der Fußball-Bezirksliga ohne Sieg – fährt die SV Gifhorn gegen den TSV Hehlingen einen Dreier ein? Diese Frage wird sich am Sonntag (14.30 Uhr) klären. »«

SV Gifhorn – TSV Hehlingen.

Bei der SV wird nach zwei 1:5-Pleiten in drei Spielen Ursachenforschung betrieben. „So richtig wissen wir noch nicht, woran es liegt“, so Gifhorns Teammanager Markus Theiner vor der Partie gegen Hehlingen: „Die Wochen der Wahrheit kommen danach mit Spielen gegen Müden und Meinersen.“ Nach zuletzt schwankenden Leistungen will der TSV endlich mal einen Sieg bestätigen. „Wir wollen auf jeden Fall gewinnen“, sagt Hehlingens Co-Trainer Mark Draber. Gerald Schröder fehlt allerdings (berufliche Gründe). «

TuS Neudorf-Platendorf – MTV Gifhorn II.

TuS-Trainer Ralf Ulrich sagt: „Wir wollen siegen. Sonst hat es sich nicht gelohnt, dass wir beim FC Wolfsburg gewonnen haben.“ MTV-Coach Hartmut Müller ist sich sicher: „Das wird eine hochinteressante Partie.“ Auch wenn Gifhorn umbauen muss: „Aber wir haben genügend Spieler, die Ansprüche stellen.“ «SV Brunsrode/Flechtorf – STV Holzland.» STV verlor zuletzt gegen Calberlah. „Diese Punkte wollen wir uns jetzt zurückholen“, so Holzlands Coach Waldemar Josef. SV-Interimstrainer Klaus Soleinsky musste derweil versuchen, das jüngste 0:5 aus den Köpfen seiner Spieler zu bekommen. Ob’s geklappt hat? „Abgerechnet wird nach 90 Minuten.“ «

SV Reislingen/Neuhaus – SV Sandkamp.

Das 2:0 in Isenbüttel ging bei SVR-Coach Andreas Löwner runter wie Öl: „Man wusste fast schon gar nicht mehr, wie sich das anfühlt.“ Jetzt will Reislingen nachlegen: „Wir wollen so schnell wie möglich von Platz elf weg.“ Sandkamps Coach Thomas Orth weiß: „Reislingen gehört in der Tabelle weiter nach oben.“ Derweil freut sich der Gäste-Trainer nicht nur über die spielerische Qualität seines Winter-Neuzugangs Semi Gritli (AZ/WAZ berichtete). Orth: „Er macht eine Ausbildung zum Physiotherapeuten. Nebenbei kann er bei uns den einen oder anderen durchkneten…“ «

SV Osloß – FC Brome.

In vier Heimspielen kassierte der SVO erst zwei Tore. Das soll so bleiben, zumal mit Mark Wolfram und Stefan Ott zwei wichtige Defensivspieler zurückkommen. Osloß’ Spielertrainer Babis Cirousse warnt aber vor Brome: „Mein Kollege René Wegner macht dort richtig gute Arbeit.“ Der FC überzeugte zuletzt beim 5:1 gegen die SV Gifhorn.

 

 Bezirksliga: 10. Spieltag Spielberichte

 AZ: 13.10.08

 

Calberlah spät eiskalt

Fußball: Bezirksliga (tg) Glücklicher Sieg für den Spitzenreiter: In der Fußball-Bezirksliga gewann der SV GW Calberlah durch einen späten Doppelschlag bei STV Holzland, das stark aufspielte, mit 2:0 (0:0). „Das war ein klasse Spiel meiner Mannschaft. Ohne die Leistung von Calberlah schmälern zu wollen – wir waren klar besser“, schwärmte STV-Coach Waldemar Josef trotz der Niederlage. Gäste-Trainer Frank Plagge wusste: „Das war am Ende ein wirklich glücklicher Sieg.“ Das Problem der Holzländer war die Chancenverwertung – und Calberlahs Keeper Philipp Korsch. Plagge: „Er hat unser Tor durch teilweise überragende Paraden sauber gehalten und großen Anteil am Sieg.“ Dass es in den Schlussminuten einer wurde, dafür sorgte Hendrik Theuerkauf per Freistoß. Kurios: Trotz der späten Führung machte Calberlah jetzt richtig Dampf, spielte auf das 2:0 – und nicht auf Ergebnisverwaltung. Mit Erfolg. Marc Plagge traf in der Nachspielzeit. Bitter für Holzland und Josef: „Wenn man acht Hundertprozentige hat, darf man so eine Partie eigentlich nicht verlieren…“ «

STV: »Pasche – H. Röhrs, Kahlert, Hofer – Pilzecker, M. Röhrs, Jürges – Matschewski, Schulz (75. Lippelt), T. Dornfeld – T. Röhrs. «

SV: »Korsch – Gewinner, Theuerkauf, Claus, Meißner (71. Bleistein) – Hernier, Garzke, F. Plagge – Ullrich, Remus (71. Heise), Plotek (58. M.Plagge). «

Tore: »0:1 (88.) Theuerkauf, 0:2 (90.+5) M. Plagge.

 

 

 GR: 13.10.08

Plagge-Elf erobert die Tabellenspitze - Glück war mit Grün-Weiß
SV GW Calberlah siegt 2:0 im Spitzenspiel beim STV Holzland - Beide Treffer fallen in den Schlussminuten
Von Gundolf Tospann

CALBERLAH. Wer seine Einschussmöglichkeiten nicht nutzt, wird im Fußball oft bestraft. So auch gestern der STV Holzland in der Bezirksliga 1. Die Mannen von Trainer Waldemar Josef unterlagen dem neuen Tabellenführer SV GW Calberlah mit 0:2 (0:0).
"Das war ein glücklicher Sieg für uns. Wir hatten Torchancen, Holzland noch viele mehr. Sie wollten aber keine Tore schießen. Deshalb haben wir auch das ,Schweinespiel' gewonnen", kommentierte trocken Calberlahs Coach Frank Plagge den Sieg seiner Kicker.
In der Tat: Schon in der ersten Halbzeit konnte der STV den Sack in dem guten und schnellen Spitzenspiel zumachen. Torsten Röhrs, Marco Matschewski und Mathias Röhrs hatten beste Torchancen auf dem Fuß. Doch die drei Holzländer verfehlten das Ziel knapp. Die Gäste hatten in diesem Durchgang lediglich eine richtig gute Einschussmöglichkeit, die STV-Keeper Sven Pasche entschärfte.
Auch nach dem Seitenwechsel das gleiche Bild: Die Hausherren gaben klar den Ton an und hatten wieder beste Chancen. Nach einer Maßflanke von Tim Pilzecker rutschte Torsten Röhrs frei vor dem leeren SV-Tor um Zentimeter am Ball vorbei (72.). Wenige Minuten vorher zielten bereits Tim Pilzecker und Timo Dornfeld knapp über das Calberlaher Gehäuse. Von den Gästen, die keineswegs enttäuschten, ging meist nur Gefährlichkeit bei Standardsituationen aus.
Und solch ein Standard brachte in Minute 88 dann auch die Führung der Plagge-Elf. Marcel Hernier zirkelte einen Freistoß von halbrechts auf den langen Pfosten. Hendrik Theuerkauf stand goldrichtig und schoss ziemlich unbedrängt ein. Nun warf der STV alles nach vorne - einschließlich Torwart Sven Pasche. Doch der Ausgleich fiel nicht. Ganz im Gegenteil:

Mit einem Konter steuerte Marc Plagge in der fünften Minute der Nachspielzeit allein auf das verwaiste STV-Tor zu und machte das 2:0.
"Uns hat die Qualität im Abschluss gefehlt. Es war dennoch eine unverdiente Niederlage. Man hat gesehen, dass wir mit den Spitzenmannschaften der Liga mithalten können. Auch wenn wir verloren haben: Ich bin trotzdem stolz auf meine Jungs, die eine ganz starke Leistung gezeigt haben", bilanzierte Holzlands Trainer Waldemar Josef.
Tore: 0:1 Theuerkauf (88.), 0:2 M. Plagge (90.).
STV: Pasche - H. Röhrs, Kahlert, Hofer - Pilzecker, M. Röhrs, Jürges, Dornfeld, Matschewski, Schultz (80. Lippelt - T. Röhrs.
SV: Korsch - Claus, Meißner (71. Bleistein), Theuerkauf, Gewinner - Hernier, F. Plagge, Remus (71. Heise), Ullrich, Garzke - Plotek (58. M. Plagge).
Tobias Hofer (links) und Mathias Röhrs können in dieser Situation

Calberlahs Marc Plagge nicht stoppen.
Foto: Gundolf Tospann/regiosport24



Erst tritt Gehrmann zurück - dann gibt es eine 0:5-Packung
SV Brunsrode/Flechtorf in Gifhorn chancenlos

Von Reinhard Matzick
BRUNSRODE. Der SV Brunsrode/Flechtorf ist nach 0:5 (0:3)-Niederlage beim MTV Gifhorn II nicht nur auf der Suche nach den verloren Punkten, sondern auch auf Trainersuche. Am Samstag erklärte nämlich Guido Gehrmann seinen Rücktritt -aus persönlichen Gründen.

Doch zunächst zum Spiel, das relativ schnell erzählt ist. Bereits in der zweiten Minute verwandelte Ron Glindemann einen Foulelfmeter zur Führung und fortan entwickelte sich ein Spiel auf ein Tor - auf das der Brunsroder. Die weiteren Treffer bis zur Pause spiegelten den Spielverlauf wieder.

Klaus Soleinsky von den Alten Herren der SV hatte als Interimstrainer die undankbare Aufgabe, die Mannschaft in der Halbzeit wieder aufzubauen. "Wir sind auf einen hervorragenden Gegner getroffen. Der Sieg für den MTV geht in Ordnung. Daran gibt es überhaupt nichts zu deuteln", lautete dann auch sein Fazit nach dem Spiel.

Nach dem Match klärte Spartenleiter Martin Etmanski auf. "Trainer Guido Gehrmann hat uns am Samstag mitgeteilt, dass er sein Amt zur Verfügung stellt." Gehrmann selbst ergänzte: "Das hat private Gründe." Etmanski ist nun auf Trainersuche. "Wir setzen uns zusammen und schauen, wie es weitergeht. Entweder Klaus Soleinsky macht weiter oder wir suchen einen Neuen."

Tore: 1:0 Glindemann (2., HE), 2:0 Jfeily (10.), 3:0 Samkowez (25.), 4:0 Lippke (57.), 5:0 Düsel (75.).

SV: Stenzel - Forche, Hoff, Eickmeier, Djuran (46. Marschke) - Padel (46.Gokkuc), Goerges, Boukema, Leis - Wiezorek, Bellina (60. Koch).

Isenbüttels Trainer Winter : "Diese Niederlage, die tut weh"
Reislingen gelingt Überraschungscoup in Isenbüttel - Platendorf mit Kantersieg in Wolfsburg

Von Julian Jander
Überraschende Auswärtssiege in der Fußball-Bezirksliga: Platendorf siegte beim 1. FC und Reislingen in Isenbüttel. Meinersen und die SV Gifhorn bleiben nach Niederlagen hingegen weiterhin ganz unten.

1. FC Wolfsburg - TuS Neudorf-Platendorf 2:5 (1:3).

Tore: 0:1 Krasniqi (15.), 0:2 Thaqi (23.), 1:2 Lecinena (29.), 1:3, 1:4, 1:5 Hoffart (44./FE, 59., 62.), 2:5 Weißgerber (65.).

Edwin Meyer, Trainer des 1. FC Wolfsburg, monierte vor allem das Abwehrverhalten und die Einstellung seiner Schützlinge: "Unsere überhebliche Art wurde brutal bestraft. Wir haben mit 50 Prozent Aufwand gespielt. Die Defensive haben wir außerdem komplett vernachlässigt. Der TuS hat seine Konter konsequent genutzt."

1. FC: M. Kamieth - Engelmann, Sander (75. Hoffmann), Dösemeci, Özdemir - Weißgerber, Schmidt, König, J. Kamieth - D. Kamieth (46. Reis), Lecinena (46. Hysemi).

TuS: Hilken - Lusczyk, Zaeefi, M. Benke (72. Ünlü), Bösche - Kaufmann, Rauhs, Hoffart, Gül - Krasniqi, Thaqi.


TSV Hehlingen - SV Meinersen 4:0 (2:0).

Tore: 1:0 Bischoff (12.), 2:0 Atouani (15.), 3:0 Hermann (62.), 4:0 Bischoff (85.). Gelb-Rot: Michalski (85., TSV).

Souveräner und verdienter Heimerfolg für den TSV: "Wir haben stark begonnen, haben dann aber etwas nachgelassen. In der zweiten Halbzeit hatten wir aber mehr Ballbesitz und haben das Spiel dominiert. Von Meinersen war bis auf ein bis zwei Kontermöglichkeiten nicht viel zu sehen", resümierte Hehlingens Spartenleiter Ulf Heidenreich.

TSV: Buchholz - Ackermann, Präger, Scheffel, Michalski- D. Jauster, Atouani, Schäfer (46. N. Schubert), Hermann - Bischoff, Schenker.

SV: Conrad - Wiehe, Winkelmann (46. Weiß), Niebuhr, Voigt - Vogelmann, Hekk, Glindemann (75. Rudi), Hagemann - Ahlers, White.


FC Brome - SV Gifhorn 5:1 (1:1).

Tore: 0:1 Breuer (10.), 1:1 Nieswandt (37.), 2:1 Ceylan (49./ET), 3:1, 4:1 Nicoll (54., 61.), 5:1 Wodarsch (81.).

Zwei unterschiedliche Halbzeiten in Brome: "In der ersten Hälfte hatte Gifhorn die klare Feldüberlegenheit und hat guten Fußball gespielt. Insgesamt war die SV aber zu fahrlässig", sagte Bromes Spielertrainer René Wegner. Das 1:1 vor der Pause bezeichnete Wegner als "glücklich". In Hälfte 2 zog Brome dann schnell mit 4:1 davon. "Aufgrund der zweiten Halbzeit ist der Erfolg auch verdient, in der Höhe ist er aber schmeichelhaft. Wir haben unsere Chancen jedoch konsequent ausgenutzt", so das Fazit von Wegner.

FC: Wiswedel - Sacher, Riebe, Dankert (70. Traue) - Nieswandt, Buhr, Wegner, Wiegmann, Grunau (75. Klinger) - Nicoll, Brinkmann (67. Wodarsch).

SV: Mechelk - Abazi - Jander, Ceylan, Wrasmann, Lippke - Kuhls (46. Iroegbulem), Momberg (65. Özkan) - Hepyetkin, Ustaoglu - Breuer.


SV Sandkamp - SV Osloß 3:2 (2:1).

Tore: 1:0 Weber (18.), 2:0 T. Müller (22.), 2:1 Cirousse (43.), 2:2 Carlino (67.), 3:2 Weber (78.). Gelb-Rot: C. Müller (67.), Monsler (81., beide SVS).

Es war ein offener Schlagabtausch. "Letztlich war Sandkamp ein Tor cleverer", gab Osloß-Spielertrainer Babis Cirousse zu. Cleverer deshalb, weil die Hausherren zuerst das 3:2 in Unterzahl schossen, den Erfolg dann sogar nur noch mit neun Mann über die Zeit retteten. "Das war eine mannschaftliche Topleistung", lobte SVS-Pressewart Robin Scheil.

SVS: Hilmert - Orth - Gebert, Loschkin (71. Vokshi) - Habhab - T. Müller (55. Monsler), Amiri, C. Müller, Mero (86. Ince) - Weber, Lehnchen.

SVO: Schmidt - Fochler, G. Radojevic, Iatridis, Jenkner - Garbone (75. Elgner), Fischer, N. Radojevic, Sciaraffa - Cirousse, Carlino.


MTV Isenbüttel - SV Reislingen 0:2 (0:0).

Tore: 0:1 T. Cyrys (70./FE), 0:2 Alaimo (78.).

Rot: Nötzel (70.), Jacobs (80., beide MTV).

Der Spielverlauf wird durch das Ergebnis auf den Kopf gestellt - Isenbüttel hatte insgesamt acht Großchancen. "Diese Niederlage tut weh. Aber wenn wir nicht in der Lage sind, unsere Chancen zu nutzen, haben wir den Sieg auch nicht verdient", so MTV-Trainer Dieter Winter. Über die zwei Platzverweise eine Woche vor dem Derby gegen Calberlah ärgerte sich Winter maßlos: "Es war schon ein schlechter Tag, aber dann noch zweimal Rot - das wirft uns zurück."

MTV: van der Vorst - D. Dorenkamp, Ebers, Nötzel, Gritzka - C. Heinz, Jacobs, Lucas, Ahrens (60. Ehmling) - Brömel (60. Limp), Stöbermann.

SV: Sehm - Alaimo, Stiller, Eichler, Stuhlmacher - Spahn (50. Wolkowski), M. Cyrys, T. Cyrys, J. Stumpp (60. Rode) - Funke (65. D. Stumpp), Szewieczek.

 

 Bezirksliga: 10. Spieltag Vorberichte

 GR: 10.10.08

Fußball-Bezirksliga Der zehnte Spieltag

Das Spitzenspiel des zehnten Spieltages steigt in Volkmarsdorf. Dort empfängt der Tabellenvierte STV Holzland den Zweiten SV Calberlah. Doch auch die anderen Sonntagsspiele haben es in sich: So ist beispielsweise der krisengeschüttelte SV Reislingen/Neuhaus beim Spitzenreiter MTV Isenbüttel gefragt zu punkten. Ebenfalls in der Pflicht, Zähler einzufahren, ist die SV Gifhorn beim Gastspiel in Brome.

 

 

STV segelt zum Spitzenspiel

Holzland will Siegesserie gegen Calberlah ausbauen - Hoffmann mit Kreuzbandriss

Von Steffen Erkenbrecher

HOLZLAND. Das Schiff des STV Holzland, es hat Segel gesetzt. So gab es zuletzt zwei Siege in Serie für das Team von Trainer Waldemar Josef. Den Lohn dafür streicht der Vertreter des Kreises Helmstedt am Sonntag (14.30 Uhr) ein, denn das Spiel gegen den SV Calberlah wird dadurch zum Spitzenspiel des 10. Spieltages.

Die Favoritenrolle für das Highlight in Volkmarsdorf gehört aber dennoch den Calberlahern. Zwar unterlagen die Schützlinge von Trainer Frank Plagge kürzlich beim FC Wolfsburg und verspielten damit die Tabellenführung, trotzdem haben sie noch fünf Zähler mehr auf dem Konto als die Hausherren. "Im letzten Spiel haben wir zu viele Geschenke verteilt, daraus müssen wir lernen. Der Grün-Weißen-Welle, die seit gut zwei Jahren im Gang ist, hat das aber keinen Abriss getan", verspricht Plagge.

Es ist also die gewohnte Zuversicht, die aus dem Lager der Calberlaher zu vernehmen ist. Gleichermaßen selbstbewusst gibt sich allerdings auch der Kontrahent aus Holzland, was anhand des vierten Tabellenplatzes natürlich wenig verwunderlich ist. "Wir haben in den letzten zwei Begegnungen keinerlei Chancen zugelassen und uns selbst viele erspielt. Deshalb haben wir auch keine Angst vor Calberlah", offenbart STV-Coach Waldemar Josef, der dem Zweiten allerdings einiges an Respekt entgegenbringt: "Sie sind die spielstärkste Mannschaft der Liga, fußballerisch können wir nicht mithalten."

Heißt im Klartext, es sind andere Stärken seines Teams, auf die Holzlands Übungsleiter baut. Welche das sind, ist kein Geheimnis. "Wir müssen unsere Qualität einsetzen, und das ist der Kampf. Wir werden nicht - wie im letzten Jahr - versuchen mitzuspielen, das war ein Fehler", erklärt Josef, bei dem die 1:3- und 2:5-Pleite der Vorsaison noch bestens im Hinterkopf stecken.

Eine andere taktische Marschroute verfolgt indes der Gast aus Calberlah. Hier erwartet Trainer Plagge in erster Linie spielerische Akzente seiner Jungs. "Wir müssen allerdings über die Zweikampfstärke zum Fußballspielen kommen. Holzland ist ein sehr schwieriger Gegner", glaubt Plagge, der längere Zeit auf Mario Hoffmann verzichten muss. Eine Athroskopie offenbarte einen Kreuzbandriss des SV-Angreifers. "Das ist sehr traurig", so Calberlahs Coach.

Auch im Spitzenspiel der Bezirksliga beim STV Holzland muss

sich der SV Calberlah (vorne Marc Plagge) auf einen

kämpferischen Gegner einstellen. (Foto: regiosport24)

 

 

 

"Wir müssen die Schlafmützigkeit ablegen"

SV Brunsrode/Flechtorf beim MTV Gifhorn II

BRUNSRODE. Der SV Brunsrode/Flechtorf muss am Sonntag in der Fußball-Bezirksliga 1 bereits zur Mittagszeit ran. Die Gehrmann-Elf läuft um 12.30 Uhr bei der Reserve des MTV Gifhorn auf.

"Dass wir als Aufsteiger mithalten können, haben wir schon bewiesen. Aber wir müssen die vielen individuellen Fehler abstellen. Die werden nämlich in dieser Liga sofort bestraft", analysiert SV-Coach Guido Gehrmann und nimmt seine Mannen in die Pflicht: "Dass diese Fehler abgestellt werden, erwarte ich auch. Sonst erleiden wir einen weiteren Schiffbruch. Vor allem unsere Schlafmützigkeit, wie nach der Pause gegen den FC Wolfsburg (1:4), müssen wir ablegen und wesentlich konzentrierter zu Werke gehen".

Verhalten optimistisch geht deshalb der SV-Trainer in die Begegnung bei der Zweitvertretung des Fußball-Oberligisten, die wie seine Kicker ebenfalls in den Bezirk aufgestiegen ist. "Auf keinen Fall wollen wir dort verlieren. Ein Punkt wäre schon in Ordnung und gut für das Selbstvertrauen", meint Guido Gehrmann und hängt die Trauben für seine Mannschaft nicht zu hoch. "Wir wollen einen Schritt vor den anderen setzen".

In diese "Fußstapfen" treten am Sonntag auf der Gifhorner Flutmulde auch wieder Stürmer Marcel Bellina und Mannschaftskapitän David Hoff, die bei der Partie gegen den FC Wolfsburg gefehlt haben. Überhaupt: Personell sieht es beim Aufsteiger sehr gut aus. Alle Spieler sind an Bord.

 

"Kratzen, beißen, spucken":

In Brome geht's um einiges

"Sechs-Punkte-Spiel" für Wegner-Elf und SV Gifhorn

Von Steffen Erkenbrecher

BROME. Eines ist sicher: Wenn sich am Sonntag (14.30 Uhr) der FC Brome und die krisengeschüttelte SV Gifhorn gegenüberstehen, darf eines mit Sicherheit nicht erwartet werden - ein spielerisches Feuerwerk.

Der Grund dafür ist die Tabellensituation, denn sowohl die Hausherren als auch die Gifhorner haben sich durch einige Misserfolge in den vergangenen Wochen arg unter Zugzwang gebracht. "Es ist ein Sechs-Punkte-Spiel für uns. Ein dreckiger Sieg würde mir schon reichen", offenbart Bromes Trainer René Wegner. Übrigens auch den Gästen. "Wir müssen den Sieg erzwingen. Ich erwarte, dass meine Jungs kratzen, beißen und spucken", so SV-Coach Andreas Kastner-Blödorn.

Wie gesagt, ein spielerisches Highlight scheint es also wirklich nicht zu werden in Brome, auch wenn der FC-Coach ein wenig mehr von seinem Team verlangt, als nur zu kämpfen. "Es gilt, die Mischung zu finden, denn wir müssen definitiv mehr Fußball spielen als zuletzt in Meinersen", erklärt Wegner, der die kürzlichen Pleiten folgendermaßen erklärt: "Wir haben es ein bisschen schleifen lassen. Für Erfolgserlebnisse müssen wir einfach mehr arbeiten - wir wissen nun, was die Uhr geschlagen hat." Ein weiterer Misserfolg, und es winkt gar ein Abstiegsplatz.

Dort stehen die Gifhorner bereits und sind dementsprechend noch mehr unter Druck. "Die Zeichen zuletzt haben mir gezeigt, dass die Jungs unbedingt wollen, deshalb bin ich auch zuversichtlich", meint Kastner-Blödorn, der hofft, dass sein Team nun auch spielerisch endlich an die Reserven geht: "Da ist sicherlich noch Potenzial nach oben."

Das auszuschöpfen, werden die Bromer natürlich versuchen zu unterbinden, zumal es gelte, die Zuschauer zu versöhnen, wie Wegner erklärt: "Wir haben sie beim 1:3 gegen Hehlingen etwas verärgert, deshalb erwarten wir eine Reaktion."

 

Koch: "Der Wille kann eben Berge versetzen"

Hehlingen trifft mit Meinersen erneut auf ein Kellerkind - SV Reislingen droht die nächste Niederlage

Von Steffen Erkenbrecher

GIFHORN/WOLFSBURG. Der 10. Spieltag steht in der Fußball-Bezirksliga vor der Tür und das mit einigen interessanten Begegnungen. Beispielsweise erwartet Spitzenreiter MTV Isenbüttel den fehlgestarteten SV Reislingen/Neuhaus.

TSV Hehlingen - SV Meinersen/A./P. (So., 14.30 Uhr).

Ob Müden oder Sandkamp - gegen Teams aus dem Tabellenkeller sahen die Hehlinger im bisherigen Saisonverlauf nicht sonderlich gut aus. Mit Schlusslicht Meinersen ist nun der nächste Gegner aus diesen Gefilden zu Gast. Kein Wunder also, dass die Vorfreude auf das Spiel getrübt ist bei den Hausherren. "Wir bauen die Mannschaften von unten immer auf", erklärt TSV-Trainer Dietmar Koch, der auch den Grund dafür parat hat: "Einige meiner Kicker nehmen diese Spiele nicht so ernst. Zudem liegt es uns nicht, wenn der Gegner vornehmlich lange Bälle spielt." Darauf wird Meinersen aber sicher keine Rücksicht nehmen, letztlich geht es für die Steding-Elf nämlich um drei Punkte im Abstiegskampf. "Der SV hat bei seinem 2:1-Sieg gegen Brome ein Achtungszeichen gesetzt. Der Wille kann eben Berge versetzen", sagt Koch.

SV Sandkamp - SV Osloß (So., 14.30 Uhr).

Aus dem Schlamassel der Abstiegsplätze haben sich die Sandkämper vorerst raus gespielt. Allerdings sind es nur zwei Punkte, die das Team von Trainer Thomas Orth von den ungeliebten Rängen trennen. "Wir haben jetzt die Chance, in der Tabelle zu klettern, und das wollen wir natürlich versuchen", erklärt der Coach, der dem Gegner allerdings einiges an Respekt entgegenbringt: "Osloß ist eine gute Truppe, die besonders in der Offensive gut besetzt ist." Recht hat er, und deshalb kann es nur von Vorteil sein, dass Orth den besten Osloßer Angreifer, Spielertrainer Babis Cirousse (6 Treffer), bestens kennt. "Er hat bei Vorsfelde unter mir gespielt. Ich kenne seine Bewegungen und werde mein Jungs auf ihn einstellen, denn er kann sehr viel Theater machen", erklärt Sandkamps Trainer, der aber keinesfalls vorhat, sich mit seinem Team in der eigenen Hälfte zu verstecken: "Wir werden unser Heil vorne suchen."

 

 

 

 AZ: 10.10.08

 

STV Holzland – SV GW Calberlah.»

Holzland empfängt den Zweiten mit breiter Brust. „Wir haben die vergangenen Spiele

überzeugend gewonnen und rechnen uns etwas aus“, so STV-Trainer

Waldemar Josef selbstbewusst. „Spielerisch sind wir zwar unterlegen.

Aber wir werden kämpferisch dagegenhalten.“ Damit rechnet auch

Calberlahs Trainer Frank Plagge, der seinem Team um das spielfreie Wochenende

herum eine Trainingspause gönnte: „Wir müssen die Röhrs-Brüder ausschalten.

Läuft’s bei denen, läuft’s auch beim Rest“, so Plagge. Eine bittere Diagnose gab’s für

GW-Stürmer Mario Hoffmann:

Bei einer Arthroskopie wurde ein Kreuzbandriss festgestellt, operiert wird im November.

Tim Ullrich (re.) vor schwerer Aufgabe am Sonntag !

 

 

FC: „Sind auf dem Weg, noch stärker zu werden“

«(hot) Vor einer Woche trennten den FC Wolfsburg noch neun Punkte vom Zweiten Calberlah und damit von der Spitze der Fußball-Bezirksliga. Doch binnen zwei Tagen arbeitete sich der Bezirksoberliga-Absteiger ganz nah an die ersten Plätze heran… »Was war passiert? Erst gab es den 4:1-Sieg in Brunsrode, dann sprach das Sportgericht den Wolfsburgern die drei Punkte für die abgebrochene Partie gegen Osloß zu. Und schon schob sich das Team von Edwin Meyer auf Platz drei vor. „Wir können gut mit dieser Situation leben“, so Meyer, der den FC erst vor dieser Spielzeit übernommen hatte. Das Erfolgsgeheimnis, warum die Akklimatisierung mit dem neuen Trainer beim Absteiger so reibungslos verlief: „Es erleichtert einiges, dass ein Teil der Mannschaft mich haben wollte“, sagt Meyer, der außerdem Fortschritte in den Bereichen „Disziplin und Ordnung“ ausgemacht hat. „Und die Trainingsbeteiligung ist sehr gut.“ Wolfsburgs Coach hatte sein Team ohnehin unter den ersten Fünf gesehen. „Da wollten wir bis Weihnachten hin. Wenn es jetzt so weiterläuft, muss man sich zusammensetzen und das Ziel korrigieren“, so Meyer, dem der Erfolgshunger anzumerken ist: „Wir sind auf dem Weg, noch stärker zu werden.“ Am Sonntag (14.30 Uhr) geht’s gegen Neudorf-Platendorf. Auch TuS-Trainer Ralf Ulrich ist die Erfolgsgeschichte des FC aufgefallen: „Wolfsburg ist Favorit, aber wir versuchen, Punkte mitzunehmen.“ Freuen kann sich Ulrich über den Zugang von Sascha Benke (ehemals MTV Gifhorn, zuletzt in Hamburg). Allerdings ist er erst ab dem 17. November spielberechtigt.

 

Schwächelnder SVR beim MTV

«(hot) Wie schwer wird die Hürde Ex-Verein für Dieter Winter und seinen MTV Isenbüttel? Am Sonntag (14.30 Uhr) empfängt der Spitzenreiter der Fußball-Bezirksliga den schwächelnden SV Reislingen/ Neuhaus. »Für Winter ist es das Duell mit dem Klub, mit dem er lange um die Bezirksliga-Meisterschaft spielte – aber immer wieder scheiterte. In diesem Jahr plagen den SVR allerdings Abstiegssorgen. Die Erklärung von SVR-Trainer Andreas Löwner: „Wir haben weiter großes Verletzungspech. Ich würde gern mal erzählen, dass zwei, drei Spieler wieder da sind, doch es wird nur schlimmer“, seufzt der Gäste-Coach. „Man darf nicht von uns erwarten, dass wir viel fürs Spiel tun.“ Isenbüttel will nach dem Abbruch in Osloß die Spitze halten. Denn: Nach dem Duell mit Winters Ex-Klub wartet eine Woche später bereits das nächste Highlight – es geht zum Spitzenspiel nach Calberlah. Winter: „Deswegen wollen wir auf jeden Fall gegen Reislingen gewinnen.“

 

 

 Bezirksliga: Nachholspiel

 AZ: 09.10.08

 

Defekter Flutlicht-Mast: Wieder Abbruch beim SVO

«(hot) Wieder ein Abbruch in der Fußball-Bezirksliga! Nachdem gerade erst das Sportgericht die Partie des SV Osloß in Wolfsburg mit 5:0 für den FC gewertet hatte, gab’s gestern Abend den nächsten Abbruch – und wieder in einem Spiel des SVO. In der Partie gegen den MTV Isenbüttel piff der Schiedsrichter in der 58. Minute beim Stand von 0:0 ab, weil ein defekter Flutlicht-Mast ausreichende Lichtverhältnisse verhinderte. »„Die Lampen wurden heute erst eingesetzt“, zeigte sich SVO-Spielertrainer Babis Cirousse verwundert, dass einer der zwei mittleren Flutlicht-Masten einfach nicht anspringen wollte. Osloß’ Spartenleiter Roberto Epifani: „Am Nachmittag gingen sie. Wir haben das doch extra überprüft.“ Isenbüttels Trainer Dieter Winter hatte absolutes Verständnis für den Abbruch des Wolfsburger Unparteiischen Vito Garippo: „Die Verletzungsgefahr war einfach zu groß.“ Vor allem Spitzenreiter Isenbüttel dürfte dankbar sein, dass es zappenduster war. Denn die ersatzgeschwächten Osloßer boten bis zu dahin eine starke Leistung, waren dem Sieg näher als der Erste: Immer wieder schaltete der SVO schnell um und wurde sofort torgefährlich. Erst schlenzte Nenad Radojevic knapp vorbei (2.), dann klärte MTV-Keeper Andreas van der Vorst stark gegen Cirousse (9.) und schließlich hatte Mario Fischer zwei dicke Chancen, traf aber erst die Latte (38.) und dann knapp neben das Tor (45.). Die beste Gäste-Chance vergab Dennis Stöbermann, der aus acht Metern drüber schoss (27.). Dass es wieder zum Sportgericht geht, braucht man in Osloß nicht zu befürchten. Kreisschiedsrichter-Obmann Dirk Sammann: „Es wird ein Wiederholungsspiel geben.“ «

SVO: »Schmidt – Wolfram, G. Radojevic, Fochler, Iatridis – Jenkner, N. Radojevic, Sciaraffa, Fischer – Cirousse, Lillo. «

MTV: »van der Vorst – D. Dorenkamp, Ebers, Lüthge, Gritzka – Brömel, Lucas, Jacobs, Ehmling (56. Ahrens) – Limp (56. Koch), Stöbermann. «

Tore: »keine.

 

 

 AZ: 08.10.08

 

Winter wettert vor Partie in Osloß: „Das ist Wettbewerbsverzerrung!“

«(hot) Das Duell der personell Gebeutelten: Heute (18 Uhr) treffen die Fußballer des SV Osloß und des MTV Isenbüttel in einem Nachholspiel aufeinander. Doch während vor allem Osloß arge Verletzungssorgen beklagt, ärgert sich vor allem der Spitzenreiter der Fußball-Bezirksliga über die Ansetzung… »Zu der heutigen Partie gibt es eine kleine Vorgeschichte, die folgendermaßen geht: Jede Mannschaft darf pro Serie ein Spiel verlegen, Isenbüttel wählte das des 9. Spieltags – gegen Osloß. Der ursprüngliche Termin war der 24. September. „Osloß bat uns, es nochmal zu verlegen“, so MTV-Coach Dieter Winter. So wurde die Paarung auf vergangenen Mittwoch gelegt – und fiel ins Wasser. Der Staffelleiter terminierte den heutigen Tag – sehr zum Unmut der Isenbütteler: „Mir fehlen fünf Spieler, das ist Wettbewerbsverzerrung“, ärgert sich Winter über die kurzfristige Ansetzung. Versuche, die Partie ein weiteres Mal zu verlegen, scheiterten. SVO-Spielertrainer Babis Cirousse dazu: „Wir wollen das Spiel einfach nur vom Tisch haben.“ Nicht zu Unrecht weist der Osloßer Coach darauf hin, dass auch sein Team große Personalsorgen hat: „Ich muss auf zwei Akteure aus unserer Reserve zurückgreifen.“ Deswegen stapelt Cirousse auch tief: „Wir wollen sehen, dass wir die Niederlage im Rahmen halten können.“ Zumal fünf Minustore aus der Wertung der Partie beim FC Wolfsburg dieses nach unten drücken (siehe Extra-Text). Isenbüttels Trainer hofft natürlich, dass seine Mannschaft sich im Nachholspiel vor Rivale Calberlah allein an die Spitze setzen kann und dass trotz der Ausfälle ein Sieg herausspringt: „Das könnten ansonsten möglicherweise drei ganz entscheidende Punkte im Kampf um die Meisterschaft sein.“

 

 

 Bezirksliga: 9. Spieltag Spielberichte

 AZ: 06.10.08

 

VfR – 3:0 verspielt

(hot) Dieses 3:3 (0:2) fällt unter die Kategorie „besonders bitter“ – zumindest aus Sicht des VfR Eintracht Nord. Die Wolfsburger kassierten in ihrem Auswärtsspiel in der Fußball-Bezirksliga beim TuS Neudorf-Platendorf mit dem Schlusspfiff das dritte Gegentor – durch Arne Hoffart, den Freistoß-Experten im Team von Ralf Ulrich. Zwar war es eine ausgeglichene Partie, doch die Gäste nutzten ihre Chancen eiskalt. Sven Krause, ein Eigentor von Marco Benke und Daniel Dürkop sorgten für die 3:0-Führung. „Nach dem Anschluss kam Platendorf nochmal“, so VfR-Trainer Karsten Stephan, dessen Mannschaft allerdings danach auch Konterchancen liegen ließ. Es kam, wie es kommen musste: Stephan musste mit ansehen, wie Hoffart Maß nahm und dessen 30-Meter-Freistoß an Freund und Feind vorbei ins Tor segelte. Stephan geknickt: „Danach war sofort Schluss…“ «

TuS: »Hilken – Bösche (72. Schrader), Helms, M. Benke, Hadamik – Gül, Kaufmann, Hoffart, Rauhs, Ünlü (72. Thaqi) – Krasniqi. «

VfR: »Bonk – Yahmadi, Korsch, Schömers, Karlowski – Engelhardt, Osumek, Eraslan, Fricke (72. Sappok) – Dürkop, Sven Krause. «

Tore: »0:1 (18.) Sven Krause, 0:2 (44.) Benke (Eigentor), 0:3 (65.) Dürkop, 1:3 (70.) Krasniqi, 2:3 (79.) Gül, 3:3 (90.+2) Hoffart. «

Gelb-Rot: »Eraslan (VfR/90.). «

Rot: »Helms (TuS/82.).

 

Wichtig! SVM feiert 2:1-Sieg

«(hot) Das war wichtig! Bis auf Reislingen punktete der gesamte Tabellenkeller der Fußball-Bezirksliga – und Schlusslicht Meinersen hielt den Anschluss. Gegen den FC Brome feierte die SVM einen verdienten 2:1-(1:0)-Erfolg. »Eine gute Ordnung in der Defensive, die Meinersen in der Vorbereitung ausgezeichnet hatte, war der Schlüssel zum den Sieg gegen Brome. „Wir haben vor der Pause nichts zugelassen“, so SVM-Trainer Volker Steding zufrieden. Zudem legten die Platzherren vor: Andreas Lenk besorgte bereits in der 16. Minute die Führung. Und das Steding-Team machte nach dem Seitenwechsel genau da weiter, wo es aufgehört hatte: Wieder war es Angreifer Lenk, der einen schönen Pass von Daniel Voigt zum 2:0 (58.) abschloss. Brome stemmte sich gegen die drohende Niederlage und wäre fast noch belohnt worden. Einen Schuss von Joker Patrick Lucke klärte Tim Winkelmann auf der Linie (81.), fünf Minuten später sorgte Jean Brinkmann für den Anschluss. Mehr war allerdings nicht drin. Steding durfte sich ärgern, dass es überhaupt nochmal spannend wurde. Die SVM hätte den Sack bereits vorher zumachen müssen: „Wir müssen das 3:0 machen“, sagte Meinersens Coach. Michael White hatte eine dicke Möglichkeit, scheiterte an FC-Keeper Marcel Wiswedel (78.). Am Ende überwog bei den Gastgebern aber natürlich der Jubel. Ohne die drei Punkte wäre das rettende Ufer ein gutes Stück weiter entfernt gewesen… «

SV: »Conrad – Voigt, Winkelmann, Niebuhr, Hagemann – Vogelmann, Hekk, Sterz, Glindemann – White (90. Besselmann), Lenk (90.+1 Ahmi). «

FC: »Wiswedel – Wegner – Sacher, Riebe – Nieswandt, Buhr, Dankert, Klinger (64. Nicoll) – Lapin (46. Brinkmann), Wodarsch (74. Lucke), Wiegmann. «

Tore: »1:0 (16.) Lenk, 2:0 (58.) Lenk, 2:1 (86.) Brinkmann.

 

1:4! Brunsrode mit Tiefschlafproblemen

«(jk) Wieder Tiefschlafprobleme beim SVB: Wie schon in der Vorwoche brachte sich Brunsrode/Flechtorf durch Konzentrationsaussetzer ins Hintertreffen. Die Truppe von Coach Guido Gehrmann unterlag dem FC Wolfsburg in der Fußball-Bezirksliga mit 1:4 (0:1). »Vor Wochenfrist kassierte Brunsrode beim VfR Eintracht vor der Pause binnen drei Minuten drei Treffer – diesmal waren‘s zwei nach dem Seitenwechsel. „Vielleicht muss ich nächstes Mal jeden Spieler persönlich wachrütteln“, so Gehrmann seufzend. „Das geht einfach gar nicht. In der Bezirksliga wird das sofort bestraft.“ In Durchgang eins konnten die Hausherren das Spiel noch offen gestalten, der 0:1-Rückstand sollte nach dem Seitenwechsel wieder wettgemacht werden. „Wir hatten uns in der Pause einiges vorgenommen“, erklärte Gehrmann. Doch stattdessen wieder eine Schlaf-Attacke. „Wir haben den SV kalt erwischt“, sagte Wolfsburgs Spartenleiter Frank Weyer. „Nach dem 3:0 war der Drops gelutscht.“ Positiver Nebeneffekt: Der FC kletterte auf Platz drei. «

SV: »Stenzel – Djuran – Koch (63. Mühlhaus), S. Padel – Gökkus, Leis, Görgen, Boukerma, Eickmeier – B. Padel, Wiezoreck.

FC: »M. Kamieth – Engelmann (85. Witt), Sander, Dösemeci, Özdemir – Möllenbeck (73. Schmidt), J. Kamieth, König, Hyseni – Lecinena, D. Kamieth.

Tore: »0:1 (35.) Lecinena, 0:2 (46.) Möllenbeck, 0:3 (48.) König, 0:4 (76.) D. Kamieth, 1:4 (80.) Eickmeier.

 

 

Sandkamp holt Remis in Gifhorn

«(hot) Die SV Gifhorn kämpfte und wollte den Sieg – doch mehr als das 2:2 (1:1) in der Fußball-Bezirksliga gegen den

SV Sandkamp sprang am Ende nicht heraus. »Im Vergleich zum bitteren 1:5 bei Spitzenreiter MTV Isenbüttel war’s eine klare Steigerung – die Mannschaftsaussprache am Samstag hatte gefruchtet. „Aber man muss ehrlich sagen, dass der Punkt in unserer Situation einfach zu wenig ist“, erklärte Gifhorns Trainer Aki Kastner-Blödorn. Zwar gingen die Eyßelheider durch einen Distanzschuss in den Winkel von Chris Schubert in Führung, doch Sandkamps Routinier Uwe Weber glich mit dem Pausenpfiff aus. Patrick Lehnchen brachte die Gäste nach dem Seitenwechsel sogar in Führung. „Knapp 80 Minuten hatte ich den Eindruck, dass wir etwas gefährlicher waren“, erklärte SVS-Spielertrainer Thomas Orth. Kurz vor der 80. hatte Sandkamp sogar den psychischen Vorteil, dass Maik Hilmert einen Foulelfmeter von Burim Abazi parierte. Doch der Gifhorner Abwehrchef musste nicht lange trauern. Die darauffolgende Ecke lenkte Jihad Habhab ins eigene Tor, kurz darauf musste er sogar mit Gelb-Rot runter. Orth: „In den letzten zehn Minuten mussten wir dann nochmal richtig zittern.“ Doch die Gastgeber konnten aus Überzahl und Überlegenheit nichts mehr machen, Sandkamp rettete das Remis über die Zeit. Kastner-Blödorn: „Da stand wieder eine Mannschaft auf dem Platz, aber die Verunsicherung war ihr doch noch anzumerken.“ «

SVG: »Mechelk – Abazi – Jander, Ceylan (70. Kuhls), Lippke, Wrasmann – Schubert, Ustaoglu, Marco Momberg (35. Vaz), Özkan (60. Hepyetkin) – Breuer. «

SVS: »Hilmert – Orth, Gebert, Loschkin (17. Vokshi) – C. Müller (78. T. Müller), Habhab, Amiri, Mundry (58. Mero), Lehnchen – Weber, Muradyan. «

Tore: »1:0 (25.) Schubert, 1:1 (45.) Weber, 1:2 (61.) Lehnchen, 2:2 (78.) Habhab (Eigentor). «Gelb-Rot: »Habhab (SVS/81.).

 

Müden mit 3:0-Erfolg

Fußball: Bezirksliga (hot/jk) Müden verlässt die Abstiegsränge! Durch ein 3:0 gegen Hehlingen kletterte der TuS auf Platz 11 der Fußball-Bezirksliga. Keinen Boden gut machte Reislingen, das mit 0:2 gegen Holzland verlor. «

SV Reislingen/Neuhaus – STV Holzland 0:2 (0:0).»

60 Minuten hielt Reislingen gut mit – doch dann musste es dem Pokalfight von Freitag (5:4 n. E. gegen Lupo/Martini Wolfsburg) Tribut zollen. „Man muss zugeben, dass Holzland am Ende sogar noch höher hätte gewinnen können“, erklärte SVR-Betreuer Thomas Glagau. Youngster Marco Matschewski besorgte beide Treffer für STV. Gäste-Coach Waldemar Josef zufrieden: „Der Sieg geht völlig in Ordnung.“ Hiobsbotschaft für Reislingen: Joker Thorsten Sawatzki verdrehte sich, musste schon nach 17 Minuten mit Verdacht auf eine Bandscheibenverletzung wieder vom Feld. «

SV: »Sehm – Wolkowski (35. Schrock), Stiller, Eichler, Spahn – Alaimo, Hein (58. Sawatzki, 75. Förster), Stuhlmacher, Funke – D. Stumpp, Szewieczek. «

STV: »Pasche – H. Röhrs – T. Hansmann, Hofer – Ratz, Dornfeld, M. Röhrs, Jürges, Matschewski – Pilzecker, T. Röhrs (76. Otto). «

Tore: »0:1 (56.) Matschewksi, 0:2 (87.) Matschewski. «

 

TuS Müden-Dieckhorst – TSV Hehlingen 3:0 (2:0).»

Dieser Sieg war enorm wichtig und ließ Müden erstmal von einem Abstiegsplatz klettern. Eingeleitet wurde der Erfolg durch ein sehenswertes 25-Meter-Freistoßtor von Matthias Damker (1:0) und durch einen Torwartfehler von Hehlingens Lennert Hamer (2:0). Doppelt ärgerlich für den TSV: „Wir hätten vor dem 0:1 bereits führen müssen“, erklärte Mark Draber, Co-Trainer der Gäste. Hehlingens schlechte Chancenverwertung und Müdens starker Keeper Stefan Schlepps verhinderten dies jedoch. „Wir müssen uns an die eigene Nase fassen, haben unsere Möglichkeiten nicht genutzt und den Kampf nicht angenommen. Deswegen haben wir auch verdient verloren“, gab Draber zu. Den Schlusspunkt setzte der Eingewechselte Robert Krüger-Idecke mit einem vollendeten Konter – 3:0. „Sein erster Ballkontakt“, freute sich Müdens Coach Andreas Heindorff mit dem Last-Minute-Torschützen. «

TuS: »Schlepps – Braband, Damker, Gödecke, K. Bürsing – Torben Döring (83. Melzel), B. Bürsing, C. Gerike – Rosebrock (68. Marzisz) – Schmitz, S. Gerike (90. Krüger-Idecke). «

TSV: »Hamer – Ackermann, Präger, Michalski, Twiehaus (80. Ross) – Herrmann (46. Schäfer), D. Jauster, Atouani, Schubert – Bischoff, Schenker (46. Schröder). «

Tore: »1:0 (16.) Damker, 2:0 (32.) S. Gerike, 3:0 (90.) Krüger-Idecke.

 

 

 

 Bezirksliga: 9. Spieltag Vorberichte

 GR: 02.10.08

 

Platz 15: Gifhorn zieht die Reißleine
Eyßelheider erwarten den SV Sandkamp - Comeback von Kastner-Blödorn möglich

Von Steffen Erkenbrecher
GIFHORN. Die Reißleine, sie wurde gezogen beim Tabellenvorletzten SV Gifhorn vor dem wichtigen Duell am Sonntag (14.30 Uhr) mit dem SV Sandkamp. Nicht davon betroffen ist allerdings Trainer Andreas Kastner-Blödorn - zumindest vorerst.
"Das Verhältnis zum Vorstand ist völlig intakt. Wenn es aber so weiter geht, werde ich mir natürlich meine Gedanken über einen Rücktritt machen", offenbart Gifhorns Übungsleiter. Doch soweit ist es noch lange nicht. Denn wie heißt es so schön? Die Hoffnung stirbt zuletzt. "Noch können wir das Schiff auf Kurs bringen. Mit zwei Dreiern in Folge wären wir schon wieder im Mittelfeld", ist sich Kastner-Blödorn sicher.
Eine Rechnung, die durchaus zutrifft. Allerdings bedarf es für diese eingeplanten Erfolge natürlich eine gehörige Leistungssteigerung, wie auch Gifhorns Trainer weiß. "Nach dem schlechten Spiel in Isenbüttel muss ich nun die Reißleine ziehen und den Spielern die Augen öffnen", erklärt der Coach, der besonders die Abwehrleistung und das Zweikampfverhalten seiner Schützlinge bemängelt: "Wir haben uns mit vielen individuellen Fehlern oft selbst um den Lohn gebracht."
Die Folge der Misere ist nun, dass auch ein Comeback von Kastner-Blödorn selbst, möglich ist. "Wir haben im Verein drüber gesprochen. Angesichts der Situation ist es mir auch egal, ob ich mein Rücktritt erklärt hatte", so Gifhorns Trainer, der damit allerdings keineswegs die Verantwortung von seinen anderen Schützlingen abwälzen will.
"Spieler wie Marco Momberg, Christopher Schubert, Hakan Ustaoglu oder Alexander Lippke müssen nun Verantwortung übernehmen", fordert Kastner-Blödorn, der für das Duell gegen Sandkamp zurück zu altbewährten Mitteln greifen will. Heißt: Hinter der Viererkette soll Burim Abazi, wie bereits in der abgelaufenen Saison als Libero agieren. "Ich verspreche mir davon mehr Sicherheit", meint Kastner-Blödorn, der sich übrigens selbst "krisenerprobt" nennt nach acht Jahren SV Gifhorn.
Von der zwischenzeitigen Krise ist beim Kontrahenten aus Sandkamp indes nichts übrig geblieben. So gab es für den Tabellenzwölften zuletzt zwei 4:1-Siege in Folge, womit die Abstiegsplätze verlassen werden konnten. "Wir sind auf einem guten Weg und wollen die Euphorie nun mitnehmen", sagt Sandkamps Trainer Thomas Orth, der mit seinem Team nach drei Heimspielen wieder in der Fremde antritt. "Wir wollen sehen, dass wir auch auswärts spielerisch und kämpferisch überzeugen, um Gifhorn auf Distanz zu halten."
Doch wie schafften die Sandkämper überhaupt den Schritt ins Tabellenmittelfeld? Die Antwort hat natürlich der Trainer: "Wir haben begriffen, dass wir die Zweikämpfe mit der letzten Konsequenz führen müssen." Ach ja, nicht zu vergessen: Auch Orth schnürt seine Schuhe seit der Talfahrt wieder.

 

Hat derzeit alle Hände voll zu tun bei seiner SV Gifhorn:

Trainer Andreas Kastner-Blödorn ist

in Sachen Krisenmanagement gefragt. Foto: Priebe/rs24

 

 

 AZ: 02.10.08

 

Nach Pleite: Gibt „Aki“ sein Comeback?

«(hot/jk) So eine Leistung wie beim 1:5 in Isenbüttel darf die SVG nicht noch einmal bringen. Das weiß auch Aki Kastner-Blödorn. „Wichtig ist nur der Erfolg“, sagt Gifhorns Trainer vor der Partie in der Fußball-Bezirksliga gegen den direkten Konkurrenten SV Sandkamp (Sonntag, 14.30 Uhr). Dafür nimmt Kastner-Blödorn möglicherweise sogar eine unpopuläre Personalentscheidung in Kauf…»« »Die da wäre, selbst wieder aufzulaufen. Eigentlich hatte der SV-Coach seine Fußballschuhe an den Nagel gehängt: „Selbst, wenn ich nur acht Spieler habe, hole ich mir jetzt A-Jugendliche“, hatte Kastner-Blödorn im Juni der AZ/WAZ gesagt. Jetzt scheint ein Comeback offen: „Egal, was die Leute dazu sagen würden, es zählt nur der Erfolg.“ Offen aussprechen will Gifhorns Trainer es allerdings noch nicht, lässt aber mit seinen Aussagen reichlich Platz für Spekulationen. Am Samstag gibt’s noch eine Teamaussprache. Kastner-Blödorn: „Das 1:5 war zwar das einzige wirklich schwache Spiel, aber der Trend zeigt nach unten.“ Wichtig sei gerade gegen den SVS ein Sieg: „Wir müssen aus dem Keller raus.“ Sandkamp will indes an die zuletzt guten Leistungen anknüpfen. „Wir wollen den Schwung mit rübernehmen“, erklärt SVS-Coach Thomas Orth, der Veränderungen im Training bemerkt hat. „Alle Mann sind mit Elan und Spaß dabei. Da kommt dann eins zum anderen.“ Dass Gifhorn stärker ist, als es der Tabellenplatz darstellt, weiß Orth: „Wir dürfen uns nicht täuschen lassen. Gifhorn hat eine kompakte Truppe. Das wird eine harte Aufgabe.“

 

Müden: Heindorff droht mit Konsequenzen

«(jk/hot) Übt Holzland Revanche für die Pokal-Niederlage?

Sonntag (14.30 Uhr) tritt STV in der Fußball-Bezirksliga in Reislingen an – bei dem Team, dem Holzland im Pokal unterlag.

TuS Müden-Dieckhorst – TSV Hehlingen.»

Nach der Pleite in Platendorf droht TuS-Coach Andreas Heindorff seinen Mannen Konsequenzen an. „Für einige Spieler wird‘s sehr unbequem werden. So geht‘s nicht weiter“, sagt Heindorff angefressen. „Was wir nach dem ersten Gegentor abgeliefert haben, war nur noch peinlich…“ Obwohl mit Hehlingen ein starker Gegner kommt, gibt sich der TuS nicht mit einem Punkt zufrieden. „Ein Unentschieden bringt uns nicht weiter. Wir müssen gewinnen“, fordert Heindorff. Doch auch der TSV will die drei Punkte einfahren. „Die Leistung beim Sieg in Brome hat gestimmt. Das wollen wir fortsetzen und den Dreier holen“, so Mark Draber, Co-Trainer der Hehlinger. «

SV Meinersen – FC Brome.»

Meinersen muss aufpassen, dass der Abstand zum Mittelfeld nicht zu groß wird. „Deswegen müssen wir unbedingt drei Punkte einfahren“, erklärt SVM-Coach Volker Steding. Damit das klappt, müssen die Hausherren aber unbedingt die vielen individuellen Fehler abstellen. Bei Gegner Brome lief‘s im letzten Punktspiel derweil auch nicht – deswegen wird‘s wohl personelle Konsequenzen geben. „Es kann gut sein, dass es zwei oder drei Veränderungen gibt“, verrät FC-Spielertrainer René Wegner.

SV Brunsrode/Flechtorf – FC Wolfsburg.

Zuletzt mangelte es dem SV an der passenden Einstellung. „Wenn wir die nicht ändern, wird‘s genauso ein Debakel wie zuletzt bei Eintracht Nord. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche“, prognostiziert Brunsrodes Trainer Guido Gehrmann. Verzichten muss er auf Marcel Bellina, der beruflich verhindert ist. „Ein bitterer Ausfall. Aber dann sind eben die anderen gefordert“, sagt Gehrmann. FC-Coach Edwin Meyer war zuletzt sehr zufrieden, zumal seine Wolfsburger mit einem 2:1 Calberlah von der Spitze stürzten: „Das waren die zehn Prozent mehr, die ich gefordert habe. Das fordere ich auch für das Spiel bei Brunsrode. Wir wollen in der Tabelle weiter klettern“, so Wolfsburgs Trainer, der selbst am Sonntag im Kurzurlaub weilt. «

SV Reislingen/Neuhaus – STV Holzland (alle Sonntag, 14.30 Uhr).»

Im Pokal zog STV gegen den SVR im Elfmeterschießen den Kürzeren, diesmal soll sich das ändern. „Wir wollen gewinnen. Ohne Wenn und Aber“, betont Holzlands Coach Waldemar Josef, der seine Mannschaft insgesamt auf einem „guten Weg“ sieht. „Die Jugendlichen sind voll integriert und gefestigt“, freut sich Josef über den gelungenen Umbruch. Reislingen spielt morgen im Pokal gegen Lupo (siehe S. 41). SVR-Coach Andreas Löwner freut sich aber schon auf die Ligapartie gegen Holzland: „Das sind immer interessante Duelle. STV einzuschätzen, ist aber schwierig.“

Platendorf gegen VfR

(hot) Nachlegen – das verlangt Karsten Stephan, Coach des VfR Eintracht Nord Wolfsburg, vor der Fußball-Bezirksliga-Partie beim TuS Neudorf-Platendorf (Sonntag, 14.30 Uhr). Gegen Brunsrode (5:1) landete der VfR einen Befreiungsschlag. „Der Sieg war Balsam für unsere Seele. Jetzt